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Zum Teufel mit der Hölle!

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Zum Teufel mit der Hölle!

Beitrag von Shomer am So 12 Dez 2010, 19:00

Eines Tages, kurz vor seinem Tod, da hat der gute alte Moshe zu seinem Volk gesagt:
5Mo 4:1-2 Und nun, Israel, höre auf die Satzungen und auf die Rechte, die ich euch lehre zu tun, auf daß ihr lebet und hineinkommet und das Land in Besitz nehmet, welches Jahwe, der Gott eurer Väter, euch gibt. 2 Ihr sollt nichts hinzutun zu dem Worte, das ich euch gebiete, und sollt nichts davon tun, damit ihr beobachtet die Gebote Jahwes, eures Gottes, die ich euch gebiete.
Nun gut, dachte ich mir, schaue ich mir einmal den Schöpfungsbericht an. Ich komme also zum siebten Tag und vermisse die Erschaffung der Hölle. Wo kommt sie eigentlich her, wenn sie nicht erschaffen wurde? Hat der Schöpfer sie vielleicht aus dem Ausland importiert? Oder ist die Vorstellung von der Hölle nicht eher eine Erfindung der Kirche, um noch mehr Druck ausüben zu können - und weil die Hölle wohl nicht reichte, erfand man noch das Fegefeuer und den Scheiterhaufen.... Nun, das nennt man offensichtlich: "Ihr sollt nichts hinzu tun...."

Ich lese weiter:
1Mo 2:16-18 Und Jahwe Gott gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baume des Gartens darfst du nach Belieben essen; 17 aber von dem Baume der Erkenntnis des Guten und Bösen, davon sollst du nicht essen; denn welches Tages du davon issest, wirst du gewißlich sterben. 18 Und Jahwe Gott sprach: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; ich will ihm eine Hilfe machen, seines Gleichen.
"Dieser niederträchtige, gemeine Gott", denke ich mir, "hat der den armen Adam kackfrech angelogen - er hätte ihm unbedingt sagen müssen, dass er nach dem Tod in die ewige Hölle kommt, das aber hat er nicht getan!"

Ich lese weiter in Bereshit und Bemidbar:
1Mo 37:34-35 Und Jakob zerriß seine Kleider und legte Sacktuch um seine Lenden, und er trug Leid um seinen Sohn viele Tage. 35 Und alle seine Söhne und alle seine Töchter machten sich auf, um ihn zu trösten; aber er verweigerte es, sich trösten zu lassen, und sprach: Denn leidtragend werde ich zu meinem Sohne hinabfahren in den Scheol! Und sein Vater beweinte ihn.

4Mo 16:29-33 Wenn diese sterben, wie alle Menschen sterben, und mit der Heimsuchung aller Menschen heimgesucht werden, so hat Jahwe mich nicht gesandt; 30 wenn aber Jahwe ein Neues schafft und der Erdboden seinen Mund auftut und sie verschlingt mit allem was ihnen angehört, und sie lebendig in den Scheol hinabfahren, so werdet ihr erkennen, daß diese Männer Jahwe verachtet haben. - 31 Und es geschah, als er alle diese Worte ausgeredet hatte, da spaltete sich der Erdboden, der unter ihnen war, 32 und die Erde tat ihren Mund auf und verschlang sie und ihre Familien und alle Menschen, die Korah angehörten, und die ganze Habe. 33 Und sie fuhren, sie und alles, was ihnen angehörte, lebendig in den Scheol hinab; und die Erde bedeckte sie, und sie wurden mitten aus der Versammlung vertilgt.
Also ist die Rotte Korah genau an denselben Ort gefahren, wie Jakob und Josef und die anderen Gerechten.... Dass Luther aber bei der Rotte Korah Sheol mit "Hölle" und andererseits dasselbe Wort bei Jaakov mit "Grube" übersetzt, ist eine nicht zu verzeihende Irreführung!

Als ich das letzte Mal bei uns in der Synagoge war, sass neben mir ein Jude, der davon überzeugt war, dass nach dem Tod alles aus ist. Sheol = Ende - fertig, aus, Schluss! - "Hmmm", dachte ich mir, sowas kenne ich doch von hellenisierten Juden:
Mat 22:28-32 Nun in der Auferstehung, wes Weib wird sie sein unter den sieben? Sie haben sie ja alle gehabt. 29 Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Ihr irrt und wisset die Schrift nicht, noch die Kraft Gottes. 30 In der Auferstehung werden sie weder freien noch sich freien lassen, sondern sie sind gleichwie die Engel Gottes im Himmel. 31 Habt ihr nicht gelesen von der Toten Auferstehung, was euch gesagt ist von Gott, der da spricht: 32 "Ich bin der Gott Abrahams und der Gott Isaaks und der Gott Jakobs"? Gott aber ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebendigen.
Für diesen alten Juden und Holocaustflüchtling in der Schweiz war der Tod also das Ende. Ich sagte dann zu ihm: "Also, wenn Hitler nach seinem Ableben hier auf der anderen Seite genauso behandelt wird, wie seine Shoa-Opfer auch, dann hat das vermutlich mit Gerechtigkeit nicht viel zu tun. "Oh," meinte er, "für den müsste es natürlich eine Hölle geben"....

Wie ich vernahm, gibt es ausser dieser hellenistischen jüdischen Sicht der Dinge nach dem Tod die jüdische Sicht, dass die Hölle eine Art Rehabilitationszentrum ist. Wer dort wieder heraus kommt, der ist gerechtfertigt (Plan B). Und dann kennt man auch noch eine Lehre, dass die Hölle das definitive Ende eines Individuums ist; da kommt ein Mensch (Geist, Seele und neuer Leib) in diese Hölle hinein und was am anderen Ende heraus kommt, das ist nichts. Gar nichts. Keine Asche, kein Andenken - niemand wird sich mehr an diese Individuen erinnern.

Ich sammle noch mehr Vorstellungen. Nur eine Vorstellung will ich hier nicht sehen: Diejenige nämlich, dass das, was nach dem Tod von einem Menschen übrig bleibt unendlich und ewig in einer Flamme gepeinigt wird. Diese Vorstellung hat mit der Realität weniger als nichts zu tun. Jeshua sprach: "mit welchem Mass ihr richtet, werdet ihr wieder gerichtet werden." Vielleicht war der Allmächtige gerade wegen dieser christlichen Lehre gezwungen, Seinen Shabbat zu brechen und eine solche Hölle zu machen - damit er all diejenigen auf ewig peinigen kann, die IHM das Gericht schon vorwegnehmen und alle "Ungläubigen" meinen, in die ewige Verdammnis schicken zu können.

Ich kann mir gut vorstellen, dass JaHWeH die Möglichkeit hat, die Ungerechten zu läutern. Die christliche Höllenvorstellung aber erscheint mir beim Abwägen aller Infos als die unwahrscheinlichste; da sie aus der griechischen Mythologie übernommen wurde. Dass man den Cerberus geflissentlich ignorierte, macht diese Hölle auch nicht realistischer. Im sog. NT werden drei verschiedene Begriffe mit "Hölle" übersetzt: Hades, Gehenna und Tartaros. Sogar das deutsche Wort "Hölle", das dem nordischen Walhalla entlehnt wurde, weist ursprünglich kein Feuer auf und keine Qualen und der griechische Begriff "äonisch" bedeutet: "für diesen Äon/Zeitabschnitt" und darf nie und nimmer mit "ewig" d. h. "unendlich" übersetzt werden.

Wenn ich in der Wirtschaft eine Übersetzungsarbeit von der Qualität unserer Bibeln abliefern würde, ich bekäme die fristlose Entlassung noch tags zuvor! Wie viel Stygiophobie (Höllenangst) haben Luther und Konstantin und solche Elemente über die Jahrhunderte nicht auf dem Gewissen?! Oder hatten sie überhaupt jemals eins?

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Re: Zum Teufel mit der Hölle!

Beitrag von Eaglesword am Di 14 Dez 2010, 12:50

So allmählich bewege auch ich tiefere Überlegungen zur Sache. Wenn "Hölle" oder genauer "ewige Flamme", dann für welchen Zeitraum? Henoch hatte Einblick in die "7 Himmel", und sieh da:
Tatsächlich befinden sich in ihnen verschiedene Zonen, wo Verstorbene aufbewahrt werden. Auch da findet man kein Flammenmeer. Von Kerkern ist allenfalls die Rede und von einer Wüstenschlucht. Nur gegen die Nephilim ist gesagt, sie kämen an einen Ort mit Feuerkaskaden, der stark an Vulkanismus erinnert.
In den Prophetien der "großen Propheten", wie Theologen das nennen, sind Saudien, Südirak und beide jordanischen Ostflügel beschrieben als künftig "für immer unbewohnbar, und niemand zieht hindurch". Das ganze zusammenhängende Gebiet wird ebenfalls als vulkanisch dargestellt, und bestimmte Tiere würden sich da aufhalten, von Manchen als Verhüllung für eben diese Nephilim, in dem Fall Dämonen, angesehn.

Zusammengefasst wäre genau das "die Hölle... wo der Wurm nicht stirbt und die Flamme nicht erlischt", der "feurige Pfuhl", der "brennende Schwefelsee".


Zuletzt von Eaglesword am Do 16 Dez 2010, 04:07 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Re: Zum Teufel mit der Hölle!

Beitrag von Shomer am Di 14 Dez 2010, 16:41

Bei Luther kommt ja auch noch die Hölle in den feurigen Pfuhl. Das ist dann doppelt dumm gelaufen:

Offb 20:14 Und der Tod und die Hölle wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der andere Tod.


Bei Adam lese ich aber nur etwas vom Sterben. Alles, was man nachträglich angehängt hat, muss ich wohl mit Verweis auf 5.Mose 4:1f als verbotene Hinzufügung betrachten. Wir sind jetzt schon bei der Hölle, dem Fegefeuer und dem feurigen Pfuhl angelangt, in das die Hölle geworfen wird. Ich frage mich: Wer bietet mehr? Okay, ich sehe: "Wer nicht glaubt, der wird verdammt werden." Also "glauben" wir mal alle schön; wer's glaubt wird selig (mit viel Phantasie).

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Was bedeutet tot zu sein?

Beitrag von Elischua am Di 14 Dez 2010, 17:58

Ist man wirklich tot, wenn man tot ist?

Dan 12,2 in Buber / Rosenwzeig:
2 Und viele, die am Boden des Staubes schlafen, erwachen,
diese zu Leben in Weltdauer und diese zu Schmach und zu Schauder in Weltdauer.

Elberfelder:
2 Und viele von denen, die im Land des Staubes1 schlafen, werden aufwachen; die einen zu ewigem Leben und die anderen zur Schande, zu ewigem Abscheu.

Aus Staub / Adama/ Erde/ Lehm wurdest du - zu Staub / Adama/ Erde / Lehm wirst du wieder werden!

Jahwe erschuf aus Staub / Adama/ Erde den Adam. Als der Körper Adam von Jahwe fertig geformt war, war Adam noch ohne Leben -tot! Jahwe blies in die Nase Adams den Lebensodem -1. Mose 2,7 und ER, Gott, bildete den Menschen, Staub vom Acker, er blies in seine Nasenlöcher Hauch des Lebens, und der Mensch wurde zum lebenden Wesen. Und Adam lebte - er wurde zu einer lebenden Seele!

Wenn man stirbt, stirbt der Körper, das Fleisch wird wieder zur Erde, die Seele schläft, derjenige der den RuachHakedosch (Hl.Geist) in sich hatte, dieser geht zurück zum Vater!

Wie oft wird gesagt, die sind wie tot, (geistiger Tod). Wieviele Gemeinden gibt es, die meinen sie haben das Leben, sind aber "Geistig tot", weil sie RuachHaKedosch nicht in sich haben!

Dieses Land ist tot, weil kein Leben mehr in und auf der Erde ist!

Nochmal zu Dan. 12, 2: ...diese zu Leben in Weltdauer und diese zu Schmach und zu Schauder in Weltdauer. Das bedeutet, daß die erwachenden Seelen, die geschlafen haben, auferweckt werden und je nach Gericht auf ewig leben oder auf ewig in Schmach leben. Die Seele werden nicht tot sein, sondern leben!


Zuletzt von Elishua am Mi 15 Dez 2010, 09:27 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: Zum Teufel mit der Hölle!

Beitrag von Shomer am Di 14 Dez 2010, 18:33

Als Nachtwächter hatte ich einmal einen Arbeitskollegen. Der hat in einem Geschäft einen Einbruch festgestellt und die Polizei angefordert. Als er mit den Beamten einen Raum betritt, schaute er in den Lauf einer Pistole. Der Einbrecher aber sah dann die Beamten, richtete die Waffe gegen sich selbst und drückte ab - tot.

Der selbe Wächter machte in derselben Zeit in einem Labor einen Rundgang. Hinter einem Tisch schauten liegend zwei Beine hervor. Er traf einen Mitarbeiter an, der zuvor mit einer ätzenden Flüssigkeit Suizid begangen hatte.

Kurz nach diesen beiden Ereignissen macht er in demselben Labor wieder einen Rundgang, diesmal leuchtet er mit seiner Lampe im Sanitätszimmer auf die Liege. "Nicht schon wieder...." dachte er bei sich. Aber dann geschah etwas merkwürdiges: Der "Tote" stand auf! Er hatte einen Nachtdienst, bei dem er von Zeit zu Zeit in Aktion treten musste und nur vergessen, dem Nachtwächter seine Anwesenheit mitzuteilen.

Worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen der ersten Auferstehung, der Heraus-Auferstehung aus den Toten und die Auferstehung der Toten? Mehr dazu in diesem Link hier:

Die Auferstehung der Toten - gemäss Pfarrer Ludwig Schuler, 1924, Zürich-Enge u. a.

Aber das alles hilft uns natürlich bei der "Erforschung" der Hölle nicht weiter. Ist die Hölle bis zuletzt auch nur ein Hirngespinst Roms - wie das Fegefeuer auch? Wir haben oben gesehen, dass die Hölle zu keiner Zeit erschaffen wurde - also: wo kommt sie her? Wie ist sie beschaffen? Haben bis zuletzt die Allversöhner Recht? Wie sieht das Leben nach dem Tod aus? Wie hat sich der alte Vater Jakob den Sheol vorgestellt (von ihm wird "Sheol" das erste Mal erwähnt)? Warum hat Luther Sheol immer falsch übersetzt - mal so, mal anders?

Weder im "AT" noch im "NT" gibt es eine Hölle! Dieses deutsche Wort wurde vom nordischen Walhall entlehnt und was ist das? Mehr dazu hier.


Zuletzt von Shomer am Di 14 Dez 2010, 18:42 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : Korrekturen)

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שאל Sche-ol - גיהנם Gehinom

Beitrag von ABA am Mi 15 Dez 2010, 09:00

שלום חמודים
Schalom ihr Lieben!

Summa Summarum ...
... stelle ich meinerseits dieses Thema unter das Motto:

Das, was wir über Hölle, Tod und Teufel nicht wissen,
ist wesentlich unvorstellbarer, als das was wir wissen !!!

@Shomer schrieb:... Ich komme also zum siebten Tag und vermisse die Erschaffung der Hölle.
Ganz einfach deshalb, lieber Shomer, weil ELOHIM in den 6 Zeitabschnitten der Schöpfung (sprich: 6 Tagen) nur die für uns sichtbare Sphäre erschaffen hat! Über die Erschaffung, Eigenschaften und Kenntnis von transzendenten Bereichen brauchen uns die göttlich inspirierten Schriften nichts zu berichten, weil wir es sowieso nicht erfassen würden!
Die menschliche Erkenntnis beruht auf der religiösen Entwicklung. Selbst hier in diesem Thema ist diese Auffassung festzustellen.
... deshalb hast du recht lieber Shomer mit deinem Zitat:
... nun, das nennt man offensichtlich: "Ihr sollt nichts hinzu tun...."
Aus diesem Grunde betrachten wir uns mal die SCHRIFTEN !!!

שאל [sche-ol] = "Unterwelt"
Dieses Reich der Toten wird eigentlich erst in den späteren kanonischen und dem apokryphen Schrifttum genannt. Der שאל [sche-ol] liegt nach der Vorstellung des Buches איוב HIOB tiefer als das Urmeer. Es ist die Stätte völligen Dunkels, die keine Beziehung mit der lebenerfüllenden "Oberwelt" und mit irgenwelcher Regsamkeit verknüpft ist. Vom שאל [sche-ol] "Unterwelt" gibt es keine Rückkehr mehr zur Welt des "Lichtes". die dort weilenden Toten bleiben tot und können nicht mehr den Ewigen Preisen.
hier die Stellen zum Nachlesen:
(Hiob 26,5; 31,12; 38,17; Ps. 139,8; Spr. 2,19)


Erst im Laufe der Geschichte des religiösen Judentums durch hellenistischen Einfluss verschiebt sich die Vorstellung des Totenreiches hin zum griechischen ´αιδης - HADES ! In dieser neueren Vorstellung verknüpft sich der Gedanke an einen Strafort, an dem die Bösen ihre Sünden büßen müssen.


__ _____ _______ __
´αιδης - HADES ______ Sche-ol שאל _________________ Gehinom גיהנם

Und somit kommen wir zu dem ...
גיהנם [gehinom] ursprünglich גיא בנ-הנם [Ge Ben Hinnom] oftmal auch als nur גיא = "Ge" bezeichnet.

Hierbei handelt es sich um die Bezeichnung des Teiles eines Tales, des Waddi >ER-RABABI< bei Jeruschalejim. Wegen der dort begangenen Frevel (Moloch/Verbrennungen/Kinderopfer) wurde dieser Ort bei der Eroberung durch die Babylonier zu einer Schlachtstätte und zu einem Leichenfelde.
Es gibt allerdings auch noch die Auffassung hierüber, dass das Tal Hinnom tatsächlich in nachexilischer Zeit als ein Begräbnisort verwandt wurde. Hauptsächlich für solche, die aus irgendwelchen Gründen nicht an den regulären Begräbnisstätten zur Bestattung kamen. Ebenfalls auch als Hinrichtungsstätte wo auch Aas verbrannt wurde.
Nun entstand erst die Meinung, dass dieser Ort zum SCHINDANGER bestimmt wurde, an dem die israelitischen Missetäter bis zur Verurteilung am "Jüngsten Gericht" aufbewahrt wurden! Schließlich wurde גיהנם [gehinom] zum gebräuchlichsten Strafort der Bösen und vor allem der GOtteslästerer nach dem Tode. Dies entwickelte sich dann noch weiter in die Vorstellung zu einer Stätte voll Feuer, in der die Gottlosen durch dieses Feuer gerichtet werden.
Dazu möchte ich bemerken, dass diese Entwicklungsvorstellung bes. für später nicht alleine auf christliche Interpretationen beruht, sondern auch in der rabbinischen Literatur eine herrschende Vorstellung ist.
In meinem Folgeposting werde ich dann den "höllischen Feuerofen" wie es schon bei Jesaja (31,9) und Maleachi (3,19) angeschnitten wird, in der TALMUD-ischen Darstellung schildern.

שלום אבא
Schalom ABA
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TALMUD und "HÖLLE"

Beitrag von ABA am Mi 15 Dez 2010, 14:44

Die rabbinische "Höllen"-Vorstellung aus dem TALMUD !

Natürlich ist jetzt in dieser Betrachtung der Begriff der deutschen Bezeichnung >HÖLLE< hier fehl am Platze. Shomer führt ja bereits richtig aus, dass die allgemein sprachlich benutze Bezeichnung >HÖLLE< in dem Begriff WALHALLA seinen Ursprung hat. Dieses berühmte WALHALLA kommt von der nordischen Mythologie und beschreibt den Ruheort der HALLE der GEFALLENEN !!!

Also bleiben wir bei unserem jüdischen גיהנם [gehinom] ursprünglich גיא בנ-הנם [Ge Ben Hinnom] !
In der rabinisch / talmudischen Betrachtung wird גיהנם [gehinom] auf Grund von Jeschajahu und Maleachi als Feuerofen bezeichnet, wobei Jes. 31,9 >ER hat einen Ofen in Jeruschalejim< die Grundlage zu der Auslegung im Talmud bildet, dass der Eingang zum גיהנם - Gehinom dicht bei Jeruschalejim liegt!
>Im Hinnomtale stehen 2 Palmen, zwischen denen Rauch aufsteigt. Dort ist der Eingang zum גיהנם Gehinom< Außer diesem Eingang gibt es noch 2 andere, einen in der Wüste, wo die Rotte Korach verschlungen wurde und einen im Meer. Nach einer weiteren Meinung liegt der גיהנם - Gehinom oberhalb des Firmamentes; nach einer anderen hinter den Bergen der Finsternis. Er ist 60 x größer als der Gan Eden (Paradies) und dieser soll wiederum schon 60 x größer sein als unser Lebensraum. Manche Ausleger haben es so versucht darzustellen, dass die ganze Welt gewissermaßen sich wie der Deckel eines Topfes zum גיהנם - Gehinom verhält. Manche sagen allerdings der Gehinom hätte kein Maß, bzw. es gäbe kein Maß um ihn zu messen. Es gäbe jedoch 7 Abteilungen dort. Das berühmte "Höllen"-Feuer ist 60x so heiß wie das Naturfeuer. Aus diesem Grunde sind die Quellen von Tiberias so heiß, weil sie am Eingange des גיהנם - Gehinom vorbeifließen. Alles wird dort von einem gewissen OBERSTEN שר [sar] verwaltet. Die Gehinom-Strafe dauert in den meisten Fällen nicht länger als 12 Monate. Wer ebensoviel Gutes wie Böses aufzuweisen hat, bekommt zur Erleichterung nur während einer kurzen Stunde diese "Höllen"-Pein zu spüren. Nach 12 Monaten ist die Seele der Frevler vernichtet und ebenso ihr Leib. Sie sind zur Asche geworden. Sie werden jetzt ausgespuckt und der Wind streut sie unter die Fußsohlen der Gerechten.
Jetzt kommen die Gerechten und sagen:
>Oh - EWIGER, das sind solche, die morgens und abends in die Synagoge gegangen sind, das "SCHEMA" gelesen, die "TEFILLA" gesprochen und auch die anderen Gebote befolgt haben.<
Hierauf spricht der HEILIGE.
>Wenn dem so ist, so holt sie herbei ...< ! Und der EWIGE macht, dass sie aus ihrer Asche sich auf die Füße stellen, und führt sie zum Ewigen Leben. Nur jene, die das Grundlegenste leugnen und gleich Jerobeam andere zum Abfall verleiten, werden in alle Ewigkeit gerichtet.

Nach vielen weiteren Einzel-Beobachtungen des TALMUDS, wie es mit manchem so geschieht möchte ich noch Eruw. 19a zitieren:
"U.a. gibt es Menschen die nicht in das "Gericht" des גיהנם - Gehinom kommen! Darunter gehört der MANN der in seinem Leben bereits mit einer "bösen" FRAU schon (wahrscheinlich) genug bestraft war. Ebenfalls kommen jüdische Sünder nur selten mit dem Gehinom-Feuer in Berührung, weil sie fast immer vor den Toren des גיהנם - Gehinom bereuen und zu GOtt zurückkehren."
In der "messianischen Zeit" wird der GEHINOM aufhören zu bestehen.

Viele weitere Phantasien sind dann noch vom Parsismus in das Judentum übergeströmt. So z.B. das Los der Verdammten. Seelische und körperliche Marter. Alles ausgeführt von extra dafür abgestellten sog. quälenden Marter-Engel.
Das Judentum hat sich jedoch von diesen zusätzlichen Vorstellung in späterer Zeit kaum Gebrauch gemacht. Und der Rationalismus des Maimoniedes erklärt sie für aus pädagogischen Motivern hervorgegangene Erfindungen. Vorwiegend dienten sie der noch unreifen Menschheit zum Verständnis, die göttlichen Gebote zu erfüllen. Sowie die Gläubigen dazu anzuhalten diese innigst zu beachten.

kleine sprachliche INFO:
von dem hebräischen גיהנם [gehinom] = GEHENNA ...
... wurde für uns über das französische géne der Fremdwort-Begriff sich genieren !
... und im mittelalterlichen Frankreich hieß die FOLTERBANK = >la géne<

שלום אבא
Schalom ABA

Quellen:
Mechilta zu Ex.20,18;b. Eruw. 19a | Sanh. 110 b | Tamid 32 b | Pess. 94a |
Taán 10a | Sota 10b | Ber. 57b | Sanh. 39a | Sabb 104a | Arach 15b |
Eduj. 2,10 ; 16,6 ; 17a | Tossefta San. 13 | Jalkut zu Mal. 3,21 |
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Re: Zum Teufel mit der Hölle!

Beitrag von Shomer am Mi 15 Dez 2010, 15:39

Bravo

Besten Dank, lieber ABA, für deine aufschlussreichen Posts. Ich weiss nicht, ob ich das richtig sehe - aber wenn ich die Torah halte, ist die Hölle für mich vom Tisch; wenn ich mich aber an einen katholischen Jesus Christus klammere und an eine Lehre von der christlichen Heilsgewissheit und an andere christliche Eigentümlichkeiten - dann dürfte meine Höllenperspektive eher düster aussehen?

Anfangs dieses Jahres schickte mir ein Bekannter folgende Info in Kopie zu:
In dem Magazin „IDEA-SPEKTRUM“ 3/91 stand ein Artikel mit der Überschrift „Merkwürdiges aus Sibirien - Die Hölle entdeckt?" Diesen Bericht geben wir hier ungekürzt wieder:

In französischen und skandinavischen Blättern wird seit einem Jahr heftig spekuliert, wo denn der Sitz der Hölle sei. Was hier zu Debatten führt, wirkt völlig obskur. Aber da es Menschen beschäftigt, sei es beschrieben. In Deutschland stand es zuerst Anfang dieses Jahres im katholischen Informationsdienst „Der schwarze Brief“. Unter Berufung auf die Debatte im Ausland heißt es, eine Tiefenbohrung in Sibirien 1989 habe zu ungewöhnlichen Ergebnissen geführt. An der Bohrung seien sowjetische und norwegische Wissenschaftler und Techniker beteiligt gewesen um die Erdbebenentstehung zu erforschen. Um die Prognosen von Erdbeben zu verbessern habe man die Geräusche in den tektonischen Platten der Erdoberfläche aufgezeichnet. Nun berichtete der sowjetische Wissenschaftler Dimitri Assacov, man habe in 16 Kilometern Tiefe einen Hohlraum erreicht, aus dem über das Mikrophon das Geräusch menschlicher Stimmen zu hören gewesen sei. Zunächst habe man an eine Störung des Tonbandgerätes gedacht. Doch dann habe man das Geschrei unzähliger Stimmen gehört. Danach sei eine giftige Gaswolke aus dem Bohrloch aufgestiegen. Die Messung der Temperatur habe 1.100 Grad Celsius ergeben.

Die Techniker seien völlig in Panik geraten. Der promovierte Wissenschaftler wörtlich: „Ich glaube nicht an Gott und nicht an den Himmel, aber jetzt glaube ich an die Hölle.“ Wir sind davon überzeugt, dass wir die Decke der Hölle durchbohrt haben. Wir hörten Menschen, die vor Schmerz heulten, die Stimmen von Millionen.“

Die Bohrungen wurden eingestellt. Die norwegischen Wissenschaftler wurden gebeten, über die ungeklärten Vorgänge Stillschweigen zu bewahren. Doch die Geschichte zog Kreise. Im Bericht einer französischen Zeitung heißt es: „Der norwegische Justizminister hörte während eines Weihnachtsurlaubes in Kalifornien von der Sache. Er sagte, dass er sehr gelacht habe über die Naivität der Amerikaner, die glaubten dass sich die Hölle im Innern der Erde befinde.“

Zurück in Oslo schrieb er einen Brief vom 07. Januar 1990 an einen kalifornischen Freund: „Ich habe heute noch Mühe wegen des Schocks, den ich nach meiner Rückkehr empfand. Alle Zeitungen waren voll von diesen Informationen und ich realisierte: Wenn es eine Hölle gibt, werde ich bestimmt darin enden. Ich bitte euch, lasst niemand diese Entdeckung verheimlichen. Ich begegnete dem Seismologen Bjoerne Nymmendal, Mitglied des naturwissenschaftlichen Personals. Er sagte mir: Diese menschlichen Stimmen und auch die dämonische Kreatur, die auf russisch schrie: „Ich habe euch alle erobert!“ hat die Sowjets so schockiert dass sie uns mit dem Tode drohten, falls wir darüber sprechen würden.

Ein russischer Kraftfahrer hat uns enthüllt, dass alle Beteiligten Drogen bekommen hätten, um ihr Gedächtnis auszulöschen. So der katholische Informationsdienst am 4. Januar.
IDEA
Wenn ich mir vorstelle, dass ich ein Mikrophon einer Temperatur von 1100° aussetze, dann weiss ich, was nachher dabei heraus kommt - mal sicher keine Tonbandaufnahme. Sie haben das Mikrophon wohl nur deshalb dort hinunter gelassen, weil sie nicht um diese Temperaturen wussten. Und übrigens liegt der Schmelzpunkt des Kupferkabels bei unter 1100°; die Isolation hat sich aber schon lange vorher verflüssigt oder gar in Rauch verwandelt; und wie mag wohl eine dünne Membrane aussehen, nachdem sie auf 1100° aufgeheizt wurde? Und übrigens frage ich mich, wie vertrauenswürdig die Quelle überhaupt ist; denn aus dieser Quelle kommt auch die "Wahrheit", dass die Erde eine Scheibe und dass "Gott dreieinig" ist und so weiter. Ist der Hohlraum 16 km unter Sibirien wohl 3600 Mal grösser als die ganze bewohnte Erde? Ich vermute einmal, wenn wir bei allen christlichen (und jüdischen) Infos massive Abstriche machen, kommen wir der Realität ein wenig näher.

Sie werden jetzt ausgespuckt und der Wind streut sie unter die Fußsohlen der Gerechten.
Wenn ich dich richtig verstanden habe, ist dies nicht deine persönliche Auffassung, sondern ein Talmud-Zitat. Diese Aussage ist nämlich so mystisch, dass ich als "Noachid" sie sogar als illusorisch erkennen kann; denn vor mir - und nur unmittelbar vor mir - müssten Berge von solcher Asche liegen, die hinter mir - und zwar sofort hinter mir - wieder verweht werden müssten um dann vor einem anderen Gerechten wieder aufgetürmt zu werden, vor dir z. B. Es könnte sonst nämlich sein, dass da auch noch ein Ungerechter zwischen mir und dir drauf tritt, was ja nicht sein darf. Und ausserdem: Da Asche bekanntlich nicht brennt, wären Atheisten fein raus, die sich vorher schon haben kremieren lassen. Sie wären mit ihrem Kalkül dem ALLEIN HEILIGEN (gesegnet sei ER) zuvor gekommen und hätten ihn überlistet. Nein, da habe ich wirklich zu viele Fragezeichen.

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"höllische" Eigentümlichkeiten

Beitrag von ABA am Mi 15 Dez 2010, 17:40

שלום שומר
Schalom Shomer,
wenn ich mich aber an einen katholischen Jesus Christus klammere ...
... und an andere christliche Eigentümlichkeiten -
dann dürfte meine Höllenperspektive eher düster aussehen?
Aber immerhin war und ist dies ein recht einträgliches Geschäft ...
... der christlichen Kirchen !!! _____

Wenn ich dich richtig verstanden habe, ist dies nicht deine persönliche Auffassung, sondern ...
________

Der TALMUD ist genau so eine menschliche Lehre wie der christliche Neue Teil der "Bibel" !
Sei es milchig - fleischig, oder: "kleide ich mich so, oder so, oder doch so" !
Nur mit dem Unterschied, dass wir Juden es zugeben, in solchen Lehren auch unterschiedlich zu denken.
Selbst die Dogmen der HALACHA sind nicht immer einstimmig! (zum Glück)

und bez. der Talmud-Ausführungen:
... Nein, da habe ich wirklich zu viele Fragezeichen ...
... und das ist gut so, lieber Shomer !
sonst wüßten wir ja schon alles auf EWIGKEIT und ...
... alle www.FOREN.org können schließen und OFFLINE gehen ! _ (und ABA endlich i.R.)


שלום אבא
Schalom ABA
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Re: Zum Teufel mit der Hölle!

Beitrag von Shomer am Mi 15 Dez 2010, 18:39

@ABA schrieb:Nach vielen weiteren Einzel-Beobachtungen des TALMUDS, wie es mit manchem so geschieht möchte ich noch Eruw. 19a zitieren:
"U.a. gibt es Menschen die nicht in das "Gericht" des גיהנם - Gehinom kommen! Darunter gehört der MANN der in seinem Leben bereits mit einer "bösen" FRAU schon (wahrscheinlich) genug bestraft war. Ebenfalls kommen jüdische Sünder nur selten mit dem Gehinom-Feuer in Berührung, weil sie fast immer vor den Toren des גיהנם - Gehinom bereuen und zu GOtt zurückkehren."
In der "messianischen Zeit" wird der GEHINOM aufhören zu bestehen.
Hmmm, einerseits finde ich das mit der bösen Frau lustig. Da muss ein Mann nur von einer Scheidung absehen - und schon kommt er nicht in die Hölle (....auch eine Heilsgewissheit....) Und wie ist das bei Bigamie? Es sind ja nicht alle Kulturen monogam. Eine Frau ist vielleicht böse und die andere ist es nicht? Und warum sind nur die bösen Frauen heilsentscheidend und nicht die bösen Schwiegermütter?
lol!

Aber auch Fatah- und Hamasaktivisten haben Heilsgewissheit; sie müssen nämlich nur in Israel auf einem Markt oder in einem Restaurant "Allah Akbahu" schreien und dann den Sprengstoffgürtel zünden - schwupdiwup sind sie im Himmel, aber nicht genug damit: Man denke auch noch an die 72 Jungfrauen! Und das glauben die sogar.... Und Christen glauben, dass wenn sie genug (oder richtig) glauben, dass sie dann auch Heilsgewissheit haben und einzig und allein wegen einem Kruzifix-Jesus. Da muss ich mich wirklich fragen, welcher Glaube skurriler ist.

Ein Allversöhner fragte mich einmal, wie ich das mit der Hölle sehe. Ich antwortete ihm darauf mit den beiden obengenannten jüdischen Vorstellungen (Rehabilitation bzw. definitives Ende) und fügte an: "Wie es sein wird, das werden wir sehen, wenn es so weit ist; nicht vorher! Die christliche Höllenlehre (endlose Pein) ist jedenfalls für mich vom Tisch."

Ja, ja, die Vorstellungen vom Leben nach dem Tod sind so skurril! Für die Dreieinigkeit Gottes gibt es keine Beweise, aber "alle" glauben sie. Für Himmel oder Hölle nach dem Tod gibt es auch keine Beweise - aber "alle" glauben das. Im Tal BenHinnom gibt es heute kein Feuer oder keine Menschenopfer mehr - was also hätten die Menschen von heute zu befürchten? Niemand kann sich das Tal BenHinnom plastisch vorstellen um eine Vorstellung von der "Hölle" zu bekommen. Andererseits hätten wir so viele Hinweise aus der Ecke der Nahtoderlebnisse, aber als Christ darf man die ja nicht "glauben", man darf nicht einmal ans "Glauben" denken. scratch

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Re: Zum Teufel mit der Hölle!

Beitrag von Eaglesword am Do 16 Dez 2010, 04:50

Nu setzt meine Beobachtung nahtlos an:
Unterschiedliche Leute haben unterschiedliche Erlebnisse bzw. Vivionen abgeliefert, nachdem sie entweder tot waren und wiederbelebt wurden (ärztlich bzw. durch Gebet) oder nachdem sie aus ihrem Körper geholt und "zum Himmel/zur Hölle gebracht" worden waren.

Schon Christen haben das Ganze mit gegensätzlichen Details geschildert. Nu kam ein Jude hinzu mit seiner Version.
Was meine Analyse betrifft, so stelle ich fest:
-Erzählungen entsprechen dem jeweiligen Glaubensbild
-sind geprägt vom jeweiligen kulturellen Umfeld
-grenzen sich von den jeweils anderen Schilderungen gegensätzlich ab

Somit, wiederum Summa summarum, bleibt unterm Strich nichts übrig, was uns irgend einen "roten Faden" bieten könnte.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Re: Zum Teufel mit der Hölle!

Beitrag von Shomer am Do 16 Dez 2010, 08:18

@Eaglesword schrieb:Nu setzt meine Beobachtung nahtlos an:
Unterschiedliche Leute haben unterschiedliche Erlebnisse bzw. Vivionen abgeliefert, nachdem sie entweder tot waren und wiederbelebt wurden (ärztlich bzw. durch Gebet) oder nachdem sie aus ihrem Körper geholt und "zum Himmel/zur Hölle gebracht" worden waren.

Schon Christen haben das Ganze mit gegensätzlichen Details geschildert. Nu kam ein Jude hinzu mit seiner Version.
Was meine Analyse betrifft, so stelle ich fest:
-Erzählungen entsprechen dem jeweiligen Glaubensbild
-sind geprägt vom jeweiligen kulturellen Umfeld
-grenzen sich von den jeweils anderen Schilderungen gegensätzlich ab

Somit, wiederum Summa summarum, bleibt unterm Strich nichts übrig, was uns irgend einen "roten Faden" bieten könnte.
-Erzählungen entsprechen dem jeweiligen Glaubensbild
....Oder von Fall zu Fall auch Un-Glaubensbild; denn die atheistischen Sowjets damals und "Glauben".... Die Russen haben dem Bericht zufolge etwas erlebt, womit sie selbst nicht gerechnet hatten. Warum haben sie diese Stimmen gehört, wenn sie es physikalisch gesehen gar nicht gekonnt haben?
-sind geprägt vom jeweiligen kulturellen Umfeld
Dies würde in etwa der ersten Beobachtung entsprechen.
-grenzen sich von den jeweils anderen Schilderungen gegensätzlich ab
Und hier lautet meine Frage: darf ich trotz gegensätzlicher Schilderungen irgendwie von einer "Hölle" mit Qualen ausgehen? Wie ist sie entstanden, wenn sie nicht erschaffen wurde? Ist sie ein Bestandteil der erschaffenen Erde (Vulkane) oder ist sie metaphysischer Natur? Wie "ewig" ist sie, wenn überhaupt? Es wird kirchlicherseits gelehrt, dass die Seele in die Hölle "kommt" - irgendwie - aber dass ein metaphysischer Geist oder eine Seele temperaturempfindlich sein könnte, entspringt wohl eher menschlicher Phantasie als Fakten.

In dem von mir oben eingesetzten Link (Ludwig Schuler) lese ich diese Begebenheit, die deine Beobachtungen, eaglesword, ebenfalls stützt:
Zeitungsbericht über Erlebnis am Vesuv
Schuler aber schrieb auch folgende Geschichte nieder (1972). “Es mag ungefähr 30 - 40 Jahre her sein, dass in vielen Zeitungen folgende Episode zu lesen war: Aus einer Stadt an der Nordsee machte ein weltlicher Verein eine Italienreise. Als sie auf dem Vesuv waren, hörten sie von weit her ein Jammern und Wefern in der Luft, welches immer näher kam. Es kam direkt auf den Krater zu und als es über demselben schwebte, erkannten sämtliche 30 - 40 Vereinsmitglieder den menschlichen Körper, der von schrecklichen Dämonen in den feurigen Schlund hinuntergeworfen wurde. Erschreckt und erstarrt zugleich erkannten sie in demselben eine wohlbekannte, angesehene Persönlichkeit, ein Spirituosenhändler aus ihrer Stadt. Ein roher, brutaler Patron, der über alles spottete.
Diese Geschichte kam seiner Witwe zu Ohren und sie strengte einen Prozess an, doch die über 30 Zeugen bestätigten oben geschilderte Tatsache. Da griff sie zum letzten Mittel und verlangte die Öffnung des Grabes und siehe, der Sarg war leer.
Was mich hier allerdings stutzig macht ist der Umstand, dass sich das ganze am Vesuv in Süditalien abspielte. - Der katholische Jesus Christus ist von den Toten auferstanden und gen Himmel gefahren (an Christi Himmelfahrt - also, nichts jüdisches) und der Spirituosenhändler nun, der ist gemäss Zeitungsberichten von den Toten auferstanden und in die Hölle gefahren. Dies würde sich auch nicht mit der Aussage im "NT" decken, dass die "übrigen Toten nach 1000 Jahren zum äonischen Gericht auferstehen" (Offb 20:5).

Eine katholische Arbeitskollegin erzählte mir, dass ihre Mutter ihr gesagt habe, sie käme in die Hölle, wenn sie sich scheiden lässt. Dies bedeutet für mich, dass die Hölle nichts weiter ist, als ein katholisches Druckmittel und aus derselben Denkfabrik kommt, wie das Fegefeuer auch. Von daher erscheint es mir auch nicht verwunderlich, dass der katholische Theologe Dr. Martin Luther von Fall zu Fall "Sheol" mit "Hölle" übersetzte. Dies würde für mich bedeuten, dass es Sheol zwar gibt, aber die Hölle nicht. Ich hätte dann nur noch ein anderes Problem: Was ist Sheol genau?

Einen Aspekt von ABA muss ich nochmals aufgreifen: Die Zeit in der Hölle ist gemäss Talmud bemessen: höchstens ein Jahr und günstigstenfalls eine Stunde. Jeshua hat auch nicht gelehrt, dass der Geist oder die Seele in die Hölle geworfen wird (s. Luther), sondern der Leib:
Mat 5:29-30 Ärgert dich aber dein rechtes Auge, so reiß es aus und wirf's von dir. Es ist dir besser, daß eins deiner Glieder verderbe, und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde. 30 Ärgert dich deine rechte Hand, so haue sie ab und wirf sie von dir. Es ist dir besser, daß eins deiner Glieder verderbe, und nicht der ganze Leib in die Hölle geworfen werde.
Wobei zu erwähnen wäre, dass an dieser Stelle nichts von der Hölle steht, weder von Gehenna noch von Hades noch von Tartaros. Das griechische "apollumi" bedeutet "verderben", mehr nicht, aber was das nun wieder bedeutet....? Luther ist wohl eher ein Theologe, dem es Hölle, Satan und Teufel angetan haben - mit JAHWEH konnte er ja nichts anfangen; denn der "jüdelte" ihm zu sehr. Glauben wir ("Reformkatholiken") bis zuletzt nur seinetwegen an die Existenz solcher Angst-Szenarien?
affraid
Ich nehme einmal an, dass unsere "Erkenntnis von gut und böse" uns ebenso hinderlich ist. Für JAHWEH ist jeder böse, der die Sonne anbetet, insbesondere am Sonnwendfest oder am Sonntag - "Christen" haben da traditionell eher eine andere Sicht. In unserem kulturellen Umfeld ist ein Mensch gut, der fast alles macht, was "Gott" verboten hat. Nun gut, morden sollte er schon nicht.... Aber je mehr Ehebruch und Homosexualität, Abtreibung oder Götzendienst "gepflegt" wird, desto mehr ist es eine Bestätigung für das Individuum (die anderen "alle" machen es ja auch). Die "neue Mode" in der Schweiz ist die Euthanasie durch Suizid. Wer unheilbar krank ist und einem langen Leiden ins Auge sieht, wer nicht ins Altersheim will oder kann, der braucht sich nur an eine halblegale Sterbehilfeorganisation zu wenden, und die versorgen ihn mit allem Nötigen, damit er aus dem Leben scheiden kann. Dies tun sie natürlich nicht unentgeltlich und noch etwas tun sie nicht: sie bieten keine Alternativen und geben auch nicht zu bedenken, was auf der anderen Seite geschehen könnte. Ich kannte einen Mann so um die sechzig, der an Depressionen litt. Auch er hatte sich mit allem Nötigen eingedeckt. Dann hatte seine Vermieterin wohl eine unbedachte Äusserung von sich gegeben, die ihn sehr verletzt hatte, was er zum Anlass nahm, die Zyankali-Tablette zu schlucken. Er gehörte zu einer Gemeinschaft, die sich zur Allversöhnung bekennt.

Was die Hölle betrifft, kann ich von mir aus nur feststellen: "Da steh' ich nun, ich armer Tor und bin so klug alswie zuvor." Was bleibt sind viele Fragezeichen: Question Question Question Question

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Re: Zum Teufel mit der Hölle!

Beitrag von Shomer am So 19 Dez 2010, 04:26

@ABA schrieb:U.a. gibt es Menschen die nicht in das "Gericht" des גיהנם - Gehinom kommen! Darunter gehört der MANN der in seinem Leben bereits mit einer "bösen" FRAU schon (wahrscheinlich) genug bestraft war.
Und da schiesst mir noch ein Gedanke durch den Kopf: Einmal angenommen, ein Mann hat eine liebe Frau - dann müsste er sich in Sachen Hölle wirklich sorgen machen Suspect. In einer Ehe ist bekanntlich immer einer der/die Liebe und einer der/die Böse. Das kann sich auch tage-, mitunter sogar stundenweise ändern. Sagen wir mal so: Meine Frau ist z. B. grundsätzlich lieb, hat aber auch ihre Launen. Komme ich dann je nach Laune in die Hölle? Vielleicht sogar stundenweise rein und wieder raus und wieder rein? Wenn eine böse Frau ein Rechtfertigungsgrund wäre, dann müsste ich mich nur von meiner lieben Frau scheiden und eine böse heiraten - mal logisch überlegt. Aber dann wäre ich ja böse.... Nein, das ist mir wirklich zu paradox.

Andererseits ist die "böse Frau" ein "Fluch der Monogamie". Stell dir doch bitte einmal vor, wir hätten Polygamie. Dann würden die bösen Frauen ihre Machtkämpfe untereinander regeln und wir Männer wären fein raus und könnten uns vermehrt Rabbi widmen. Dies wiederum hätte aber auch einen nicht zu unterschätzenden Nachteil: Denke mal an die vielen Schwiegermütter!
lol!
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Re: Zum Teufel mit der Hölle!

Beitrag von Shomer am Mi 22 Dez 2010, 20:25

Mehr zur "christlichen" Hölle hier.

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Sackgasse !!!

Beitrag von ABA am Mi 22 Dez 2010, 23:16

Schalom Shomer,

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oder habe ich mich wiedermalvertippt !?
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Re: Zum Teufel mit der Hölle!

Beitrag von Elischua am Do 23 Dez 2010, 07:18

Schalom ABA,
oder habe ich mich wiedermalvertippt !?
Nein, ABA, du hast dich nicht vertippt, denn ich habe die gleiche Meldung!


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: Zum Teufel mit der Hölle!

Beitrag von Elischua am Do 23 Dez 2010, 08:06

Schalom Shomer,

ich hatte bereits hier über "Hölle u. Co." betr. der Übersetzungen "Hölle" was gepostet!

Werde das Thema nach dort verschieben!


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
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Re: Zum Teufel mit der Hölle!

Beitrag von Shomer am Do 23 Dez 2010, 08:37

Lieber ABA,

....tut mir leid. Der User dort hatte die germanisch-nordische Version der Hölle weiter verdeutlicht - Stichworte: Hel, Valhalla. Und er hatte in anderen Worten durchblicken lassen, dass ihm schleierhaft ist, warum Christen trotz dieser erdrückenden Fakten noch immer an den Feuersee glauben.

Nun ja, der Glaube an die Hölle und die Angst vor ihr ist ja ein Markt; denn man kann ja nur Zehnte, Opfer und Spenden generieren, wenn man die Hölle lehrt. "Du sollst deinen Nächsten lieben...." und von einem "lieben Gott" ist im Christentum ja auch die Rede und dieser liebe Gott hat irgendwie (irgendwie!!!!) eine Hölle, in die er alle Menschen auf ewig, unendlich, versenkt, die nicht an einen heidnischen Christus glauben wollen wie man selbst es tut und der zu alledem auch noch Gottes Sohn ist - Im Laufe der Jahre geht mir auf, was ich da in jüngeren Jahren an abstrusen Vorstellungen aus dieser Richtung gehört (und geglaubt) habe. Nein, nicht Moses und sein Volk haben eine Decke vor den Augen; diese Decke muss ich bei all jenen ausmachen, die das Volk von Moshe und Jeshua in die Hölle verdammen wollen, wegen ihrem angeblichen Unglauben - und alle anderen dazu.

Die Hölle nicht zu lehren, wäre finanziell äusserst nichtlukrativ. Ja, und genauso nichtlukrativ ist es, den christlichen Christus als einzigen Weg zur Erlösung vor dieser christlichen Hölle nicht zu lehren. Der katholische St. Paul hat schon gut an die Kirche von heute gedacht: "Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden...." - zumindest eine finanzielle Torheit, wenn nicht noch mehr.

Shalom
Shomer




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Re: Zum Teufel mit der Hölle!

Beitrag von Orlando am Di 09 Aug 2011, 19:53

Schalom liebe Leser!

Jesaja 65,20; .....schreibt vom zweiten Tod ohne Auferstehung.
Offenbarung 19,20, Offb.20,14 berichten vom Tod (zweiter Tod) durch den Feuerpfuhl.
Offenbarung 21,8.....das ist der zweite Tod.

Mfg.Orlando
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JeschaJahu 65:17-20

Beitrag von Eaglesword am Di 09 Aug 2011, 21:59


spricht über etwas ganz Anderes, werter Orlando. Mit einem "zweiten" Tod = so genannte Hölle hat es gar nichts gemeinsam, sonst würde es ja in dem Zusammenhang erwähnt.
Viel mehr könnte es ein Hinweis auf das "Reich der tausend Jahre" sein, was in der Offb skizziert worden ist, und laut Höllenlehre kommen ja die braven Christen per "erster" Auferweckung heil auf und davon "Jeschua entgegen in der Luft". Oh, die tapferen Juden bleiben derweil "im Grab" und werden im Anschluss der tausend Jahre per "zweiter" Auferweckung zu "Gericht" vorgeladen, dem "Tag des großen weißen Thrones". Was den Verurteilten danach widerfährt, ist als der "zweite" Tod propagiert worden.

Fassen mer mal zusammen:
Erste Auferweckung = `Entrückung in den Himmel´
zweite Auferweckung = Gerichtsverhandlung und bei Verurteilung zweiter Tod in der Flamme

Im Tanach finden wir lediglich einen Abschnitt beim Buch DaniEl, wo "eine Zeit kommt", in der "die Einen zur (ewigen) Ehre auferweckt werden, die Anderen zur (ewigen) Schande". Damit hat sich das aber auch schon wieder, und alles Weitere ist nur Spekulation.


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Re: Zum Teufel mit der Hölle!

Beitrag von Orlando am Mi 10 Aug 2011, 10:38

Schalom Eagelsword

Jesaja nennt den zweiten Tod nicht so deutlich wie die Offenbarung
( wird ja meist überlesen).

Das Wort Feuerpfuhl kommt in der Offenbarung ja öfter vor .
Offb.19,20;
Offenbarung 20,1..wird der Teufel und Satan für tausend Jahre gebunden
In Offb.20,7 wird Satan der Teufel ja wieder aus seinem Gefängnis losgelassen.

Sein ENDE wird in Offb. 20,10.... beschrieben.
Und dann kommt der große Weise Thron 0ffb. 20,11;

Über das Neue Jerusalem berichtet
Offenbarung 21,12; Hesekiel 48,31-35;
Offb.21,15, Hesekiel 40,3;
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Re: Zum Teufel mit der Hölle!

Beitrag von Elischua am Mi 10 Aug 2011, 11:15

Schalom lieber Orlando,

du schreibst:
Offenbarung 20,1..wird der Teufel und Satan für tausend Jahre gebunden
In Offb.20,7 wird Satan der Teufel ja wieder aus seinem Gefängnis losgelassen.

Sein ENDE wird in Offb. 20,10.... beschrieben.

Es steht zwar Satan und Teufel geschrieben, ist jedoch ein ganz anderer gemeint, denn Satan / Teufel ist nicht das "Böse" was das Christentum meint, sondern ist eine Berufsbezeichnung! Es wurde bereits darüber geschrieben, hier nachzulesen!


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
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Re: Zum Teufel mit der Hölle!

Beitrag von Eaglesword am Mi 10 Aug 2011, 16:25

nu, werter Orlando,
der "zweite" Tod wird in JeschaJahu nicht nur nicht so deutlich erwähnt, sondern überhaupt nicht. Was wir da haben, ist lediglich das Erreichen eines hohen Alters, wie das zur Zeit vor der Globalflut möglich war. Das kann ein Hinweis auf die Wiederherstellung damaliger Lebensbedingungen sein, quasi, wenn man so will, "paradiesische Zustände".

Hes 48:31-35 und Hes 40:3
Kapitel 40 berichtet von der Stadt selbst ab Vers 5. Der Tempel nimmt insgesamt Kapitel 40-46 ein, und in Kapitel 47 bis Vers 12 steht etwas von den künftigen besseren Lebensbedingungen, den "Baum des Lebens" in Vers 12 nicht zu vergessen.

Liebe Leute, wie wir sehn, werden Vorhersagen des Tanach im `NT´aufgegriffen und somit unterstrichen als noch zu erwarten und eintreffend.


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3. Mo 18:18
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Re: Zum Teufel mit der Hölle!

Beitrag von Orlando am Mi 10 Aug 2011, 22:25

Schalom Eagelsword

Danke für deinen hinweis auf Hesekiel 47,12;

Habe gerade Hesekiel 47,12 angesehen
und AUCH die Fußnoten Jes 32,15;
UND
Offb.22,2....Auf beiden Seiten des Stromes mitten auf der Gasse ein Baum des Lebens,er trägt zwölfmal Früchte und bringt seine Früchte alle Monate,und die
Blätter des Baumes dienen zur Heilung der Völker.
http://www.bibel-online.net/text/luther_1912/hesekiel/47/#1

Der Zusammenhang
von Hesekiel 47,12; und Offb.22,2;
wird von so manchen Leser NICHT erkannt,
ODER anders geagt
IST so manchen Leser NICHT bekannt.
Fußnoten
Text...DEUTSCHE BIBELGESELLSCHAFT
Personen und Ortsnamen nach den Loccumer Richtlinien

Mfg.Orlando
---------------------
Ein anderes Thema, so nebenbei noch dazu!
Die Hölle ist NICHT der Feuerpfuhl.
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Re: Zum Teufel mit der Hölle!

Beitrag von Orlando am So 18 März 2012, 18:40

Guten Abend !

Lese gerade Lukas.Ev Jesus und die 72 Jünger
http://de.wikipedia.org/wiki/Jesus_von_Nazaret
Lese gerade Jesus und die 72 Jünger
Daran knüpfen Worte vom Sturz Satans (Lk 10,18ff) an oder das Streitgespräch darüber,
Römer 16,20
Der Gott des Friedens wird Satan bald zertreten und unter eure Füße legen.
Die Gnade Jesu,unseres Herrn,sei mit euch!

Mit freundlichen Gruß.....
----------------------------------
http://www.bibelcenter.de/bibel/studien/d-std040.php
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