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Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Sindri1 am Mo 12 Apr 2010, 15:19

Elishua schrieb:
Wir sind ein Forum, und ein Forum ist eigentlich dafür da, auch Fragen zu dürfen. Auch an einem Lehrer dürfen Fragen gestellt werden! Auch ist dies in einer Schule so!

Es gibt ein Sprichwort das heißt: Wer nicht oder wenig fragt, bleibt dumm!


Es gibt Antworten auf Fragen! Der eine versteht es gleich, der andere fragt öfters um die Antwort verstehen zu können!
Auch gibt es auf Fragen nicht immer Antworten, dies ist leider oft so, auch betr. Bibel. Also darf gefragt werden. Es liegt aber bei jedem selbst, wie er mit den Antworten umgeht! Nicht jede Antwort ist für jeden gleich zu verstehen!

Bitte achtet darauf, immer beim
Thema zu bleiben!


Danke Elishua, ich hatte schon das Gefühl nicht weiter nachfragen zu dürfen.
Um zum Thema zurück zu kommen:
Ich finde die Frage von Shomer sehr interessant.
Zeugt es doch dass Shomer die Bibel nicht nur überfliegt, sondern sich auch tiefe Gedanken macht.
Um ehrlich zu sein, wie oft habe ich diese Stellen schon gelesen, aber Gedanken habe ich mir darüber nie gemacht.

Wenn wir lesen:
1Mo 1:1-3 Im Anfang
schuf
Gott die Himmel und die Erde. 2 Und die Erde war wüst und
leer, und
Finsternis war über der Tiefe; und der Geist Gottes
schwebte über den
Wassern. 3 Und Gott sprach: Es werde Licht! und
es ward Licht.

Das war am ersten Tag der Schöpfungsgeschichte!

und wie lesen:
1Mo 1:14-19 Und
Gott
sprach: Es werden Lichter an der Ausdehnung des Himmels, um den
Tag von
der Nacht zu scheiden, und sie seien zu Zeichen und zur
Bestimmung von
Zeiten und Tagen und Jahren; 15 und sie seien zu
Lichtern an der
Ausdehnung des Himmels, um auf die Erde zu leuchten!
Und es ward also.
16 Und Gott machte die zwei großen Lichter: das
große Licht zur
Beherrschung des Tages, und das kleine Licht zur
Beherrschung der Nacht,
und die Sterne. 17 Und Gott setzte sie an
die Ausdehnung des Himmels,
um auf die Erde zu leuchten, 18 und um
zu herrschen am Tage und in
der Nacht und das Licht von der
Finsternis zu scheiden. Und Gott sah,
daß es gut war. 19 Und es
ward Abend und es ward Morgen: vierter Tag.

Das war am 4. Tag der Schöpfungesgeschichte!

Was passierte am 3. Tag ?

1.Mose
11Und
Gott sprach:
Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das sich
besame, und fruchtbare Bäume,
da ein jeglicher nach seiner Art Frucht
trage und habe seinen eigenen Samen
bei sich selbst auf Erden. Und es
geschah also.


12Und
die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das sich besamte,
ein jegliches
nach seiner Art, und Bäume, die da Frucht trugen
und ihren eigenen Samen
bei sich selbst hatten, ein jeglicher nach seiner Art. Und Gott sah,
daß es gut war.

13Da
ward aus Abend und Morgen der dritte Tag.

Wir wissen alle, dass nahzu nichts ohne Sonnenlicht wachsen würde.
Demnach nehme ich an, dass Licht in Form von Sonnenlicht schon vorhanden war, nähmlich:
1 Mose 1. 3 Und Gott
sprach: Es werde Licht! und
es ward Licht.
Was für mich nachvollziehbar wäre.
Trotzdem steht im 1. Mose 1. 16
Und Gott machte die
zwei großen Lichter: das
große Licht zur
Beherrschung des Tages, und das kleine Licht zur
Beherrschung der Nacht,
und die Sterne.
Also 1 Tag nachdem die Pflanzen, Gräser usw geschaffen wurden.
Das macht mich etwas nachdenklich.

Sindri1
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Nachdenklich ?

Beitrag von ABA am Mo 12 Apr 2010, 22:10

Die vom Thema abweichenden Postings bezüglich :

Es ist nunmal ein >>> WIDERSPRUCH <<<

Denn die Schriften der Bibel sind nicht das UNFEHLBARE WORT GOTTES !!!

> diese Postings von von euch und von mir ...

... habe ich >> Hierhin << verschoben <
(Diskussion zum Wahrheitsgehalt)

Schalom ABA


Zuletzt von ABA am Mi 14 Apr 2010, 08:32 bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet (Grund : verschoben zum neuen Thema)
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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Orlando am Di 13 Apr 2010, 09:13

Das Wort ist der Anfang, (Ko.1,15;) und das Wort ist das Licht der Welt.
Das Licht der Welt ist der Messias.

Lieber Löwenzahn...
Mann muß schon beides betrachten Torah - Moses, Joh,Lukas, Paulus,....
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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Luluthia am Di 13 Apr 2010, 12:40

Shalom Ihr Lieben!

Die Zeugen Jehovas, die die Bibel ja als Gottes unfehlbares Wort betrachten haben folgende Erklärung:

Sonne und Mond waren im Grunde schon vorhanden, man konnte sie aber von der Erde aus noch nicht sehen, da diese von einer Wolkendecke überzogen war. Somit war das Licht oder, wie Aba als Übersetzung angibt die Helligkeit, durch die Sonne gegeben, welche aber durch die Wolken als solche noch nicht sichtbar war.

Gott hat dann am vierten Tag die Sonne und den Mond und die Gestirne möglicherweise nur an den heutigen Platz gesetzt, bzw. die Wolkendecke aufgelöst, so dass man die Gestirne überhaupt erst sehen konnte.

Vielleicht ist das ja eine mögliche Antwort auf die Frage.

LG, Luluthia
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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Eaglesword am Mi 14 Apr 2010, 16:20

Das halte ich für Quatsch. Bestimmt ist in Ewrit für "Er setzte" in diesem Fall der Begriff "platzierte/postierte" verwendet. Falls nicht, frage ich, wo dann die überschüssigen Wolken hingekommen sein sollen, wenn sich die Decke gelichtet hatte. Regen war zu der Zeit längst noch nicht bekannt. Hätte El sie mal eben beiseite gedeut in die übrige vorhandene Masse, wär das Ganze aus Übergewicht abgetropft, was man als "Regen" bezeichnet.


Zuletzt von Eaglesword am Do 15 Apr 2010, 13:50 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Orlando am Mi 14 Apr 2010, 20:27

Der Himmel der Thron Gottes ist ja auch von Licht erfüllt.
(Hesekiel, Jes. Glanzgestirn )
Paulus ,Kolosser...1,16;Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seienThrone ....
Der Thron Gottes Jahwes gehört ja auch zur Unsichtbaren Welt
Mose schreibt aber von einem sichtbaren Licht.
Und Licht hat immer eine Quelle. Genesis 1,3;(1.Korinther 10,4;- 2.Mo 17,6;)
Licht-Wasser-Leben.

Hesekiel 10,1: (Joh.3,19;)
Und ich sah, und siehe, an dem Himmel über dem Haupt der Cherubim war
es gestaltet wie ein Saphir, und über ihnen war es gleich anzusehen wie
ein Thron.

-----------
Es gibt auch ein Lied ...Die Welt ist voll Licht ...
(gesungen von einer Göttin - Dalia La... , ein Schlagerstern am Himmel )


Zuletzt von Orlando am Fr 16 Apr 2010, 14:33 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Eaglesword am Do 15 Apr 2010, 13:46

Ehm... Seit wann ist eine jüdische Frau eine Göttin?


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Orlando am Do 15 Apr 2010, 20:29

Lieder werden ja davon abgleitet,Volksmusik, Oper, und Schlager,
Alles geht auf die Theologie zurück.

Orlando!! Ich habe dein Postings betr. Link zu Rollingstone etc. gelöscht, da dies und auch das soeben hier geschriebene nichts mit dem Forum geschweige mit dem Thema hier zu tun hat!

Wenn vorläufig nichts zu dem Thema zu schreiben ist, dann lass es, aber mach keinen Kindergarten daraus!!!

Zwingt mich nicht dazu Themen zu schließen, nur weil man vorläufig nichts zu Antworten weiß außer Blödsinn zu schreiben! Was soll das!


Gruß Elishua!
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Thema = LICHT (hier die jüdisch rabbinische Definition) !!!

Beitrag von ABA am Fr 16 Apr 2010, 10:15

_______ _______

שלום כולם
Schalom alle zusammen !

Ich denke wir gehen mal wieder richtig auf das Thema von SHOMER zurück !
Dafür gebe ich jetzt einmal eine Definition bzw. Ansicht des biblischen Begriffes LICHT aus dem Hebräischen, zumindest so wie wir "Schriftgelehrten" es sehen!

Der Begriff LICHT erscheint im > biblisch hebräischen Schrifttum < in zweifacher Bedeutung !

1.) als das natürliche Licht im physikalischen Sinne, wobei allerdings merkwürdig ist, dass der Schöpfungsbericht in BERASCHIT nach der Erschaffung der Materie (Himmel und Erde) zunächst das LICHT schlechthin erschaffen werden läßt, durch das HELL und DUNKELHEIT bzw. TAG und NACHT geschieden wurden !

>> ויאמר אלהים יהי-אור ויהי-אר וירא אלהים אמ-האור כי-טוב ויבדל אלהים בין האור ובין החשך <<

Und erst am 4. Tage, nachdem inzwischen auch bereits die Pflanzenwelt ins Dasein getreten war, die LICHTKÖRPER - Sonne , Mond und Sterne - auftreten läßt !!!

Daran erkenne wir, dass es also LICHT bereits gab, bevor es LICHTTRÄGER gab !!!

Diese grundlegende Ansicht müssen wir beim Übertragen in eine andere Sprache berücksichtigen.
Es liegt eine Anschauung zugrunde, dass die Gestirne nur LICHTVERMITTLER sind und das LICHT, dass sie der Erde geben, ihrerseits von jenem URLICHT erhalten !

2.) verstehen wir noch unter LICHT, in übertragener Bedeutung für das IDEAL :
etwa als WEGWEISER (Jeschajahu 42,59) > ISRAEL als LICHT für die Völker !
als ERKENNTNIS (z.B. Erleuchtung wie in Tehalim 119, 105),
als HEIL (wie in Jeschajahu 9,1 und 60, 1-3),
als WAHRHEIT (z.B. Spr. 6,23)

Dieser Begriff des LICHTES umschließt alles HOHE und REINE und wurde so zum SINNBILD der Gottheit und ihrer körperlosen lichthaften Herrlichkeit ! (Tehalim 43,3 ; 104, 2; 112,4)
>> Ein LICHT leuchtet in der FINSTERNIS <<

Diese Vorstellung der Gottheit im LICHTE wurde allerdings erst in jüngerer Zeit entwickelt, und der heidnische Einfluss war da nicht gerade unbeteiligt. (möglicherweise vom Parsismus des Zarathustra)
Ältere Vorstellungen der Gottheit im LICHTE waren etwas konkreter.
Die CHRISTEN übertrugen diese Vorstellung auf ihren Christus als >Licht der Menschen< oder auch > Licht der Welt und des Lebens <

In Jeschajahu (4,5; 60,19 u.a.) erkennen wir, dass in der ENDZEIT das Ewige GOttesLICHT herrschen wird!
Spekulativer war hier die talmudische und kabbalistische Literatur.
Hier wurde das LICHT als Ort und Sinnbild der Gottheit und der reinen Geister gebildet!

Mit LICHT und RECHT wurden sogar (vorwiegend im Mittelalter) das hebräische URIM und TUMIM angesehen.

Selbst für das "Fortbestehen eines Geschlechtes" im Bezug auf > Familie - Vater - Sohn < liegt eine ältere, kaum mehr erkennbare Symbolik vor ( nir / ner = siehe 1.Kö 2,36; 2. Kö. 18,19)

שלום אבא

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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Shomer am Sa 24 Apr 2010, 11:43

Shabbat Shalom und Guta

Ich stelle fest, dass es in diesem Thread einige wenige User gibt, die ihre eigene Dogmatik zunächst einmal über Bord werfen müssten, bevor sie verstehen, worum es eigentlich geht. ABA bringt sehr gute Erklärungen, sie gehen aber leider an der eigentlichen Intention meiner Frage vorbei. Ich erkläre nochmals meine Frage:

> Am ersten Tag haben wir das Licht (Helle, wie auch immer). Dann schuf ElShaddai, Baruch Hu, die Pflanzen. Licht hatte ER ja jetzt. Und als ER Licht und Pflanzen hatte, da schuf ER ein grosses Licht, das den Tag "regiert" und ein kleines Licht, das die Nacht "regiert". Er erschuf diese Lichter, um die Zeit danach zu teilen. Hatte ER bereits am Abend des vierten Tages vergessen, dass ER ja eigentlich Licht gehabt hätte? (Bekanntlich liegt der Tagesanfang ja am Abend) Zuvor trennte er auch Licht und Finsternis noch voneinander. Wenn drei Lichter erschaffen wurden, dann muss es das Licht des ersten Tages und beide Lichter des vierten Tages noch heute geben. Das Licht des ersten Tages scheint aber ausserhalb unserer Wahrnehmung zu liegen, während die Lichter des vierten Tages für alle Erdenbewohner wahrnehmbar sind.

> Bei Nahtoderfahrungen wird wiederholt davon berichtet, dass die Reanimierten zuvor durch einen "schwarzen Tunnel" geflogen und später bei einem hellen Licht angekommen sind. Wo ist dieses Licht? Ist es dasselbe Licht wie in BeReshit Kapitel 1 Vers 3 beschrieben? Ich nehme es einmal an, da es keine logischere Erklärung für mich gibt.

> Da alle erschaffenen Dinge tatsächlich vorhanden sind, muss das Licht, das am ersten Tag erschaffen wurde, auch tatsächlich vorhanden sein. Es kann sich dabei nicht um ein esoterisch-spirituelles-mystisches Licht handeln. (Ich denke bspw. an die Sektenführerin Erika Bertschinger alias Uriella und ihren Orden Fiat Lux [es werde Licht]). Dieses Licht seiner Unsichtbarkeit wegen zu mystifizieren oder zu ignorieren, liegt mir ebenfalls nicht, obwohl dies in religiösen Kreisen eine gängige Praxis zu sein scheint. Andere mögen vielleicht "Widerspruch" brüllen - ich lasse sie, wenn es ihnen hilft; jedenfalls hilft es mir nicht.
1Tim 6:16 der allein Unsterblichkeit hat, der ein unzugängliches Licht bewohnt, den keiner der Menschen gesehen hat noch sehen kann, welchem Ehre sei und ewige Macht! Amen.
Dass dieses Licht zur Zeit des "Grossen Heidenapostels Paulus" alias Sankt Paul (Oder war es doch der Jude Shaul?) nicht sichtbar war, ist leicht vorstellbar. Aber heute, mit den modernsten Mitteln der Satellitentechnik und der See- und Luftfahrt, die zur Zeit Shauls ja unbekannt waren, ist es gut möglich, dass man mehr weiss, dies aber nicht sagen darf.

> Besteht vielleicht die Möglichkeit, dass heute jeder Erdenbewohner, der an ein Erdinneres aus Magma glaubt, genau so desinformiert ist wie die Christen in vergangenen Jahrhunderten, die an das Dogma von der Erdscheibe glauben mussten - wehe wenn nicht? Diese Frage könnte uns bei unvoreingenommener Betrachtung an den Verbleib des fraglichen Lichtes heran führen. Die Frage lautet nur: Wollen wir ein lieb gewonnenes Dogma hegen und pflegen und wider alle Vernunft verteidigen und begründen, oder wollen wir es seiner Unlogik wegen über Bord werfen?

> Wir finden im Schöpfungsbericht vier Flüsse:
1Mo 2:11-14 Das erste heißt Pison (....) 13 Das andere Wasser heißt Gihon (....) 14 Das dritte Wasser heißt Hiddekel (....) Das vierte Wasser ist der Euphrat.
Kann es sein, dass es dort, wo es das gesuchte Licht gibt, auch diese Flüsse gibt (und vielleicht noch andere kreationistische Unverständlichkeiten) Versteh null

> Und noch etwas Hebräisches: Die Torah beginnt mit dem Buchstaben Beth (BeReshit). Dies ist für Juden ein eindeutiger Hinweis darauf, dass es vor diesem "Im Anfang" noch etwas anderes gegeben haben musste, ein Alef nämlich. Kann uns die Frage nach dem Verbleib des Lichtes des ersten Schöpfungstages einen Hinweis darauf geben, wie es sich mit Alef verhalten könnte? Ich meine: ja. Bitte: ich sprach von Hinweis und nicht von einer abschliessenden Antwort!

Shalom, Shomer

P.S. Mit diesen zusätzlichen Hinweisen könntet ihr eigentlich auf den Verbleib des Lichtes des ersten Tages kommen. ....mal gespannt bin.
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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Shomer am Sa 24 Apr 2010, 11:53

Shalom ABA

Du schreibst vom Licht im übertragenen Sinne (Israel als Licht für die Heiden) Dies wäre tatsächlich ein Thema für einen neuen Thread. Bedenken wir, dass die Sonne im Heidentum zu einer Gottheit mystifiziert wurde und dass auch der mystische, katholische Jesus zu einem Licht gemacht wurde (Mithras). Der evangelische Liederdichter Paul Gerhardt schreibt in seinem Lied "Ist Gott für mich so trete gleich alles wider mich" in der letzten Strophe: "Die Sonne die mir lachet ist mein Herr Jesus Christ...." Ja, man ist tatsächlich tief ins Heidentum abgetaucht und je mehr man vom Licht redet und schreibt, desto finsterer wird es - man hat es ja nötig, das Licht, weil es eben fehlt. Aber, wie erwähnt, geht es mir um den ersten Schöpfungstag.

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