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Amerikanische Christen wandern nach Israel aus

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Amerikanische Christen wandern nach Israel aus

Beitrag von BOAS09 am So 17 Apr 2011, 18:58

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NAI hin NAI her

Beitrag von ABA am So 17 Apr 2011, 23:49

Schalom lieber BOAS,

dazu möcht ich wie sooft bemerken:
dass NAI bei uns Juden nicht unbedingt mit einen positiven Eindruck verzeichnen ist!

Es gibt nämlich einige, so wie ich z.B., die den ganzen Schmonses von Anfang an her kennen, und daher nicht unbedingt etwas mit dem "tapferen Scneiderlein" und Co. etwas zu tun haben wollen.

Schalom ABA
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Re: Amerikanische Christen wandern nach Israel aus

Beitrag von Eaglesword am Mo 18 Apr 2011, 00:38

hoffen wir, dass NAI sich geirrt hat...


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
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Re: Amerikanische Christen wandern nach Israel aus

Beitrag von Elischua am Sa 23 Apr 2011, 09:42

Schalom ihr Lieben,

ist auch hier zu lesen haOlam.de!

Ich würde es nicht verstehen, daß Christen die einfach zum Judentum konventieren staatliche Unterstützung bekommen und wir die Jüdisches Blut und Jüdische Wurzeln haben, und dies leider schriftlich nicht belegen können, daß ihre Vorfahren jüdisch waren nur weil diese wie auch immer christlich aufgewachsen sind, dann keine staatliche Unterstützung bekommen würden? Da läuft doch was schief! Crying or Very sad Mad Oder sehe ich da was falsch!


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
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Re: Amerikanische Christen wandern nach Israel aus

Beitrag von Eaglesword am Sa 23 Apr 2011, 12:44

Elishua, du und ich können unsere Abstammung sehr wohl nachweisen. Der Streitpunkt indes lautet:
"Entweder Christ oder Jude. Messianische Juden existieren einfach nicht!"

Seltsam, dass das Leugnen der Schoa als Verbrechen eingestuft wird, aber das Leugnen einer jüdischen Strömung als "wahr" akzeptiert...


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Re: Amerikanische Christen wandern nach Israel aus

Beitrag von Zadok am Di 26 Apr 2011, 00:47

Schalom lieber Eaglesword,

"
Eaglesword"
"Entweder Christ oder Jude. Messianische Juden existieren einfach nicht!"

Ich glaube eher dass die so genante "messianische Bewegung" von einer
Christlichen Bewegung um 1960 in Amerika gezeugt wurde. Man wollte die
Juden = Israel zu "Jesus" Bekehren da dies ja in der christlichen
Theologie von GROßER Bedeutung ist.

Daher kann ich es verstehen das in Israel die messianische Bewegung als ein Organ des Christlichen Körpers gesehen wird = der Glaube AN Jesus ( Opfertod)

Neben dem Rabinischen und dem Liberalen Judentum sollte es ein "Biblisches Judentum" geben. Hört sich doch gut an Question


Pred 12,13 Laßt uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Elohim und halte seine Gebote; denn das macht den ganzen Menschen aus.
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Re: Amerikanische Christen wandern nach Israel aus

Beitrag von Eaglesword am Di 26 Apr 2011, 01:17

ist es realisierbar?


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Und wer ist schuld?

Beitrag von Elischua am Di 26 Apr 2011, 08:44

Schalom ihr Lieben,

und wer ist schuld an der ganzen Tragödie? Das Christentum!
Ich persönlich kann die jüdischen Geschwister verstehen, daß die "Messianische Bewegung" massiv abgelehnt wird - und warum?

Es gibt nur einen wahren GOtt und Retter, das ist JaHWeH der EWIGE und ALLMÄCHTIGE, außer IHM ist keiner!
Jeschua kann nichts dafür, daß man IHN zu einem JeSuS Christus machte, ihn anbetet, ihn zu einem Gott machte. Dies waren und sind die Menschen. ER selbst hat nie davon gesprochen, daß er ein Gott ist. ER selbst betete den Vater JaHWeH an und nicht sich selbst!
Als er damals sagte: gehet hinaus in alle Welt, meinte er kein Christentum, denn dieses gab es damals nicht, und wurde auch nicht von Jeschua gegründet, sondern er meinte das Haus Israel (das jüdische Volk)!
Was daraus gemacht wurde ist ja nicht zu übersehen!

Es wird in Jeschuas Fall das Wort Messias so hoch gewertet, daß es für die meisten nur einen Messias gibt, Jeschua oder was man aus ihm machte. Ein Messias, was ein Gesalbter heißt, waren bzw. gab es viele. Mosche, Avraham, Jacob, Josef, Isaak, David, Josua,Elisa um nur einige zu nennen. Auch diese haben Werke (Wunder) getan und Rettung! Dann müßten auch sie angebetet werden. Diese Werke / Wunder und Rettung z.B. konnten sie und auch Jeschua nur durch eine Salbung von JaHWeH tätigen. Ohne JaHWeH hätten sie dies nie alleine geschafft. Jeschua wollte nie angebetet werden und ein Gott sein!

Darüber gebe es noch mehr zu sagen! Das Christentum sollte mal anfangen, umzudenken, und das Haus Israel fragen, wie und was ist zu verstehen, und nicht vom Haus Israel zu verlangen, sie müssten nun Christen werden, da nur das Christentum alles weis!
Deswegen auch die agressive Ablehnung gegen die "Messianische Bewegung"!

In den meisten "Messianischen Bewegungen" ist Vermischung, Sauerteig. Es nützt nichts von einen JeschuaHaMaschiach zu reden, Schabbat und einige andere jüdische Feste zu feiern, aber großen Wert zu legen und Abendmahle zu feiern sowie weiterhin christliche Ersatztheologie zu lehren! In vielen Messianischen Bewegungen wird Jeschua oder oder auch ein JeSuS Christus vor JaHWeH gestellt! Sowie das NT vor dem AT gestellt wird!


Zuletzt von Elishua am Mi 27 Apr 2011, 00:24 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet


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Re: Amerikanische Christen wandern nach Israel aus

Beitrag von Eaglesword am Di 26 Apr 2011, 12:45

In fast allen Punkten übereinstimme ich, nur:
Wo haben die Aufgezählten etwa Wunder vollbracht?


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Re: Amerikanische Christen wandern nach Israel aus

Beitrag von Elischua am Di 26 Apr 2011, 13:04

Schalom Eagle,

ich habe es nun auf Werke umbenannt - vielleicht fällt dir was besseres ein!

Als "Wunder" (Werke) kann man z.B. die Teilung des Meeres sehen, was zur Rettung führte, habe aber momentan nicht die Zeit, einzelne "Wunder" oder Werke aufzuzählen. Vieleicht hat jemand anderes Lust und Zeit sich damit auseinander zu setzen!


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Re: Amerikanische Christen wandern nach Israel aus

Beitrag von Eaglesword am Di 26 Apr 2011, 17:13

Aaaah, ja: Bei Mosche hatte sich was getan damals. Klar, stimmt.


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Re: Amerikanische Christen wandern nach Israel aus

Beitrag von Zadok am Mi 27 Apr 2011, 00:07

Sieg gegen Amalek durch Moses erhobene Arme (2. Mose 17,8-16)
70 Männer weissagen (4. Mose 11,25-29)

Die Mauern von Jericho fallen (Josua 6,20)
Sonne und Mond stehen still in Gibeon (Josua 10,12-14)
Jerobeams Altar reißt; seine Hand verdorrt und wird wieder geheilt
(1. Könige 13,3-6)
Der todkranke Hiskija wird gesund. Der Schatten an seiner Sonnenuhr wandert rückwärts (2. Könige 20; 2. Chronika 24; Jesaja 38)
Jona wird von einem großen Fisch verschlungen und wieder ausgespuckt (Jona 2,1.11)

Der Regen wird zurückgehalten (1. Könige 17,1)
Elia wird von Raben versorgt (1. Könige 17,6)
Bei der Witwe in Zarpath versiegen Öl und Mehl nicht
(1. Könige 1714-16)
Sohn der Witwe wird wieder auferweckt (1. Könige 17,17-24)
Elia ruft Feuer vom Himmel über Ahasjas Boten (2. Könige 1,9-15)
Elia spaltet den Jordan (2. Könige 2,8
Elia fährt im feurigen Wagen zum Himmel (2. Könige 2,11-12)

Elisa spaltet den Jordan (2. Könige 2,14)
Elisa heilt das bittere Wasser (2. Könige 2,19-22)
Öl der Witwe wird vermehrt (2. Könige 4,3-7)
Sohn der Witwe in Sunem wird wieder auferweckt
(2. Könige 4,33-37)

Hundert Männer werden mit zwanzig Gerstenbroten gesättigt
(2. Könige 4,42-44)

Der aussätzige Naaman wird gereinigt (2. Könige 5,14)


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Re: Amerikanische Christen wandern nach Israel aus

Beitrag von Eaglesword am Mi 27 Apr 2011, 02:42

guuuute Arbeit, braaaaav!


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Da gibts noch mehr!

Beitrag von Elischua am Mi 27 Apr 2011, 13:07

Schalom ihr Lieben,

da gibts noch mehr, nicht nur Hilfe von JaHWeH durch Propheten, sondern auch an einzelne Personen wie z.B.

1Mo 18, 12 Und Sara lachte in ihrem Innern und sprach: Nachdem ich alt geworden bin, sollte ich Wollust haben? Und mein Herr ist ja alt!
1Mo 18, 13 Und Jahwe sprach zu Abraham: Warum hat Sara denn gelacht und gesagt: Sollte ich auch wirklich gebären, da ich doch alt bin?
1Mo 18, 14 Ist für Jahwe eine Sache zu wunderbar? Zur bestimmten Zeit übers Jahr werde ich wieder zu dir kommen, und Sara wird einen Sohn haben.


Oder hier:

1Mo 21, 17 Und Gott hörte die Stimme des Knaben. Und der Engel Gottes rief der Hagar vom Himmel zu und sprach zu ihr: Was ist dir, Hagar? Fürchte dich nicht! Denn Gott hat auf die Stimme des Knaben gehört, da, wo er ist;

auch da gibt es noch mehr davon zu lesen!

ICH bin da wenn ihr mich braucht, spricht JaHWeH! Und dies gilt auch für die derzeitige Zeit und in bis in aller "Ewigkeit" für uns - die es wollen!


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Re: Amerikanische Christen wandern nach Israel aus

Beitrag von Eaglesword am Fr 29 Apr 2011, 12:44

Mal etwas Anderes, aber direkt auf das Thema bezogen:
In der englischen Übersetzung steht nicht: "... wandern nach Israel aus". Nein, da steht "... wandern von...". Ouha, das ist nicht wirklich gut, wenn uns die Translationen den Sinn der Beiträge verdrehn!


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OLIM CHADASCHIM ... עולים הדשים

Beitrag von ABA am Fr 29 Apr 2011, 21:20

... so nennt man die Neu-EINWANDERER nach ISRAEL !!!

Dies sollte auch immer ein aktuelles Thema hier im Forum sein, zumal es auch immer ein aktuelles Thema in unserer Großfamilie ist. Eine komplette Einwanderung unserer Familie haben wir mittlerweile ganz fest ins Auge gefasst. Bedingt dadurch, dass IMA ein Kaktus ist (צברים[Ssabrim] so nennt man die israelischen "Eingeborenen"), sind auch alle unsere 5 Kinder in der Doppelstaatsbürgeschaft nach deutschen Recht Deutsch-Israelies. Jedoch da unsere Kinder alle in Deutschland geboren sind, dürfen alle als עולים הדשים [olim chadaschim] nach ISRAEL in die eigentliche israelische Staatsbürgerschaft einwandern.

Eine EINWANDERUNG nach ISRAEL (bei IMA wäre es eine offizielle "Rück"-Einwanderung) sollte zum einen wohl überlegt sein, denn zum anderen sind einige Bedingungen daran geknüpft. Was also die Bedingungen mit allem drum und dran so sind, befinden wir uns auf dem aktuellsten Stand.

Wenn wir hier im Beitrag lesen: >1000 Christen wandern nach ISRAEL aus<, und dazu noch den betreffenden Beitrag, dann sollten wir dies hier rechtlich einmal genau beleuchten. Vor allem deshalb, weil diese Christen Israelische Staatsbürger werden wollen! Jedoch um der Gruppe, die sich in einem kibuz-ähnlichen Gemeinschaftswesen ansiedeln wollen, die Realität vor Augen zu halten, wäre es wichtig zu glauben, dass SCHOMRON auch israelisch bleibt.

Deshalb möchte ich diese einheitlichen Bedingung hier einmal bekannt geben.
(Quelle: The Jewish Agency for ISRAEL -Department of Immigration and Absorption-, Frankfurt/M.)


_ _

Die Grundlage überhaupt einen Antrag auf Einbürgerung für den Staat ISRAEL zu stellen, ist, dass von vornherein abgeklärt wurde, wohin in ISRAEL! D.h. Wohnung, evtl. verbunden mit Arbeit usw. Die jüdische Einwanderungs-Stelle organisiert dies nicht, sondern hat hier nur im Vorfeld eine beratende Tätigkeit.

Folgende Voraussetzungen sind Bedingung bei der Antrags-Stellung:

  • Nachweis der jüdischen Volks-Zugehörigkeit durch:
    a) Abstammungsnachweis durch eine jüdische Mutter, oder:
    b) Abstammungsnachweis durch einen jüdischen Vater

    oder:
  • Nachweis eines GIUR, (Konvertierung zum Judentum)
    [siehe Folgebeitrag]

    "HALACHISCH" ist für die säkulare Behörde ohne Bedeutung.

    sowie:
  • bei >Rückeinwanderung< Begründung mit Stellungnahme
    und Nachweis der früheren >Ausbürgerung/Auswanderung<
Dieser Antrag auf Einbürgerung für den Staat ISRAEL untersteht einer Prüfung auf den Wahrheitsgehalt und die Rechtmäßigkeit. Somit ist der weitere Weg ins EREZ geebnet. Sonstige Angelegenheiten wie Zuschüße und Überbrückungsgelder usw. werden im Land durch und mit den betreffenden Stellen geklärt.

Also eigentlich ganz einfach !
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Die neuen GERIM oder christliche Scheinjuden ?

Beitrag von ABA am Fr 29 Apr 2011, 22:00

deshalb möchte ich nochmal veröffentlichen,
mit was für den Nichtjuden ein GIUR verbunden ist:

haGalil schrieb:
Die neuen Gerim
Von Ilan Hameiri

Die drei Aspekte zur Unterstreichung der weltweiten Botschaft am Festtag von Schawuot verkündeten Torah ein. Die Lehrer des Judentums erachten darum diesen Tag auch als Fest der Gerim, wobei sie als Gerim, oder genauer Gerej-Zedek, zum Judentum übergetretene Konvertiten verstehen. Dieser Begriff hat aber einen Bedeutungswandel durchlaufen, so dass ein Unterschied zwischen dem Ger der Torah und dem Ger der Halacha entstand. Darum wurde dieses Wort hier in seiner hebräischen Form belassen.

Der Wortwurzel nach könnte der Ger kein "Fremdling" sein (der zum Beispiel in 1.Kön.8:41 "Nochri" genannt wird), sondern eher ein "Einwohner" oder besser "Gastsasse", wie Martin Buber übersetzt, jedoch nicht an jeder Bibelstelle - und dies hat seine Gründe.

Der Ger der Torah

Dem Patriarchen Abraham wurde angekündigt, dass seine Nachkommen als "Gerim" in Ägypten leben werden (1.Mos.15:13), obwohl sie gewiss nicht die geringste Absicht hatten, dort zur Religion der Ägypter überzutreten. Abraham nennt sich selbst "Gast und Ger" (dort 23:4) und auch bei seinem, aber nicht seines Sohnes Jitzchak zeitweiligen Verweilen in Gerar taucht diese Wurzel "ger" auf (dort 20:1 gegenüber 26:6). Mosche nannte seinen Sohn Gerschom, weil er "dort Ger" gewesen war "Gast in einem fremden Land" (2.Mos.2:26).

Wer ist also ein "Ger", den zu lieben laut den Worten der Rabbinen in der Torah 36-mal als Gebot eingeschärft wird? Dass das Verbot, sein Recht zu beugen, ihn zu bedrängen oder zu quälen zusammen mit dem Schutzrecht der Witwen und Waisen erwähnt wird (zum Beispiel 5.Mos.27:19 oder Jer.7:5), könnte andeuten, er müsse ebenfalls ein Mitglied des jüdischen Volkes sein. Dem Ger soll "Brot und Kleid" gegeben werden (5.Mos.18), von vielen Rabbinen als "Torah und Gebetsmantel" verstanden, doch schon im nächsten Vers heißt es wiederum (wie auch in 2.Mos.22:20) "denn Gerim wart ihr im Lande Ägypten". "Gerim sind wir ja vor dir, Beisassen wie alle unsere Väter" (1.Chron.29:15), jedoch auch im Lande verbliebene Nachkommen fremder Völker, die zur Zeit des Königs Salomo zu Knechten wurden, (Chron.30:25) gelten als Gerim (dort 8:7-8 ).

Raschi erachtet Mosche als Ger, weil er außerhalb seines Heimatlandes wohnhaft war, aber auch die Fremden, die zusammen mit den Söhnen Israels aus Ägypten auszogen (2 Mos 12:38), nennt er Gerim. "Ein Ger ist, wer aus einem anderen Lande kam", erklärt er.

Keiner der in allen Büchern der Bibel erwähnten Konvertiten wird "Ger" genannt, sogar Ruth nicht (Ruth 2:10). Für sie als Frau galt nicht das Verbot der Aufnahme von Ammonitern und Moabitern in das Judentum (5.Mos.23:4 und Neh.13:1). Sie wurde sogar Stammmutter des Königs David und ließ Bethlehem zur Geburtsstadt des Herrschers über Israel werden (Mich.5:1).
Dieses Aufnahmeverbot wurde auch später nicht mehr eingehalten: "Der Name seiner (Rechabams) Mutter: Naama die Ammoniterin" (1.Kön 14:21). Achior, ein Ammoniter, wurde in das Judentum aufgenommen (Judith 14:10), obwohl er die Juden als Abkommen der Kaldäer erachtete, die als Monotheisten aus Mesopotamien ausgetrieben wurden (dort 5:6-9 und in anderen außerbiblischen Schriften).

Übertritt zum Judentum

Die Torah legt keinerlei Aufnahmeverfahren fest. Jithro trat mit der Darbringung eines Opfers zum Judentum über (2.Mos.18:12), Ruth erklärte nur: "Dein Volk ist mein Volk und dein G'tt ist mein G'tt" (Ruth 1:16).
Der Talmudtraktat Jewamoth erläutert die Grundsätze einer Aufnahme in das Judentum. Die Bedingung schwankt zwischen der milderen Auffassung Hillels (Anerkennung von Torah und Talmud als gleichwertig genügt) und der strengeren Auffassung Schamais bis zum Ausspruch von Rabbi Chelbo: "Schwer sind Gerim für Israel wie ein Aussatz" (dort 47b) oder sogar "Unheil nach Unheil kommt über jene, die Gerim aufnehmen" (dort 109b). Im Schulchan Aruch (Jore Dea 168) werden die Aufnahmebedingungen kodifiziert: 1) Beschneidung, 2) Prüfung der aufrichtigen Absicht, 3) Aufnahme durch drei "Rechtsbefugte" (die auch Laien sein können, aber in Israel befugte orthodoxe Rabbinatsrichter sein müssen), 4 bis 12) Erläuterungen hierzu.

Bis zur großen Einwanderungswelle nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurden in Israel rund 20.000 Antragsteller in das Judentum aufgenommen. Die Verfahrensrichtlinien für alle Rabbinatsgerichtsbeschlüße wurden im Jahre 1960 festgelegt. Abschnitt 25 bezieht sich auf das Übertrittsverfahren. In Paragraph 186 heißt es: "Das Gericht urteilt über den Antrag erst zwölf Monate nach seiner Einreichung". Bis dahin muss der Antragsteller als Tourist im Lande leben. Der Paragraph 187 fordert vom Antragsteller, mindestens drei Monate lang die Grundsätze des Judentums zu lernen und eine Bestätigung hierüber "von einem weisen Lehrer" vorzulegen. Hierfür muss er hunderte Dollar an einen Rabbiner zahlen, weil die Unterweisung durch einen volontierenden Helfer niemals anerkannt wurde.

Es sind Fälle einer bevorzugten Aufnahme nach Zahlung eines höheren Honorars bekannt. Die zur schnelleren Aufnahme der nicht als Jude anerkannten Einwanderer aus GUS-Ländern gebildeten Sonderrabbinatsgerichte schlossen laut Angabe des Religionsministeriums jährlich rund 1000 Verfahren ab.

Verwirrung der Begriffe

Laut dem Rückkehrgesetz in der berichtigten Fassung vom Jahr 1970 gilt als Jude, wer von einer jüdischen Mutter geboren wurde oder zum Judentum konvertiert ist (und keiner anderen Religion angehört). Falls nur der Vater ein Jude war, wurden die Antragsteller in ihrem Herkunftsland als Jude erachtet, gelten in Israel aber erst nach ihrer Aufnahme durch ein Rabbinatsgericht als Jude.

Als Kinder oder Enkel eines Juden konnten sie ins Land einwandern und müssen, wenn sie einer gewissen Altersstufe angehören, Militärdienst ableisten. Innenminister Awraham Poraz hat zehn solchen "Nichtjuden" die israelische Staatsbürgerschaft zuerkannt. "Sie geben dem Staat mehr als Juden, die nicht beim Militär dienen", erklärt er.

Die Religiösen. die prompt gegen diesen Beschluss protestierten, vergessen den Bedeutungswechsel des Ger-Begriffes. Das Rückkehrgesetz hat nicht definiert, wer ein Israeli ist, sonder wer als Jude gilt. Rund 20 Prozent der derzeitigen Einwohner Israels sind muslimische oder christliche Araber, die im Sinn der Torah als "Gerej-Toschaw" gelten könnten, jedoch keine Juden sind. Laut dem Staatsbürgerschaftsgesetz von 1952 kann der Innenminister sogar einem im Lande investierenden Ausländer die israelische Staatsbürgerschaft verleihen! Ob ein formelles Aufnahmeverfahren einen dem Staat Israel dienenden Juden schaffen kann, steht also hier in Frage.

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Re: Amerikanische Christen wandern nach Israel aus

Beitrag von Eaglesword am Fr 29 Apr 2011, 22:38

ich danke dir sehr, lieber Freund und Bruder. Das lässt mich hoffen.


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Re: Amerikanische Christen wandern nach Israel aus

Beitrag von Zadok am So 01 Mai 2011, 15:09

Interssant ist, dass in Messianischen kreisen die Beschneidung KEINE Rolle spielt. Dabei ist es SEHR wichtig, von JAHWEH geboten. Denn KEIN unbeschnitterner kann ein Israelit werden!


Pred 12,13 Laßt uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Elohim und halte seine Gebote; denn das macht den ganzen Menschen aus.
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Re: Amerikanische Christen wandern nach Israel aus

Beitrag von Elischua am So 01 Mai 2011, 15:24

Schalom ihr Lieben,

wichtig ist auch die Herzensbeschneidung!

Es stehen 4 Männer vor dir, alle am Fleische beschnitten! Erkennst du sofort ob dieser auch wirklich ein Israeli ist?

Du unterhälst dich mit ihnen über den "Glauben"! Dann erkennst du erst wer wirklich ein Israeli ist?
Der eine ist Moslem, denn auch diese lassen sich beschneiden!
Der eine ist Messianischer
Der nächste ist ein ungläubiger Israeli
Der nächste ist ein gläubiger Israeli

Nur der Vater kennt die wahre Herzenseinstellung!


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: Amerikanische Christen wandern nach Israel aus

Beitrag von Eaglesword am So 01 Mai 2011, 17:04

deshalb, werte Leserschaft, steht in den Briefen die Abhandlung zum "Bund Awraham´s", wie der "Bund der Beschneidung" auch genant wird: "Ist man etwa Jude, wenn man am Fleisch beschnitten ist? Oder nicht eher, wenn man (auch) am Herzen ( = Gesinnung) beschnitten ist?" und folgert: "Ein wahrer Jude ist (auch) am Herzen beschnitten."
Dies widerspricht nirgends den Anweisungen unseres Vaters in den Himmeln, wie leider Manche meinen. Denn hier wird genannt, was anderweitig unbeachtet bleibt.

Was macht uns zu Kindern JisraEl´s?
"Der Judaismus!", habe ich Manche sagen hören. Doch berechtigterweise muss ich fragen, was denn darunter zu verstehn sei. Es ist ein Oberbegriff, der mehrere Definitionen vereint, und wie wir uns denken können, widersprechen sie sich einander.
Ich sage:
Die Abstammung berechtigt uns, wieder in unser ureigenes Volk eingefügt zu werden. Was wäre, wenn Olim aus den Russengebieten bei ihrem Tod seitens Rabinern "aus humanitären Gründen" erst beschnitten worden sind? Sowas ist geschehn. Hat Awraham´s Bund ihn und seine Gefolgschaft zu Jisraeliten gemacht? Ja, war zu seiner Zeit überhaupt schon ein Volk namens JisraEl gegenwärtig? War Awraham selber überhaupt ein Jude?
Der Bund der Beschneidung macht uns demnach nicht zu Jisraeliten, wohl aber die Sohnschaft als Nachkommen Ja-akow´s, durch den erst G'tt Sein Volk namens JisraEl gegründet hatte. Fazit ist nach wie vor die Abstammung, die uns zu Jisraeliten macht- unabhängig davon, ob auch ein Gericht uns als Staatsbürger anerkennen möchte.


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Wer schrieb das ?

Beitrag von ABA am So 01 Mai 2011, 19:30

שלום כולם
Schalom zusammen,
jetzt muß ich einmal ganz dumm nachfragen ? ? ?
Zadok schrieb:Interssant ist, dass in messianischen Kreisen die Beschneidung KEINE Rolle spielt.
Wer hat dies hier im Beitrag geschrieben ?
Ich bestimmt nicht, und auch nicht zitiert, zumindest kann ich mich nicht daran erinnern,
oder hätte es übersehen.
Ohne Beschneidung am Fleische kein Jude, und auch kein Israelit.
Eine Beschneidung am Herzen ist eine ganz andere Sache, und hat nichts damit zu tun!
Das wäre das Gleiche ich würde behaupten:
Ich esse kein Schweinefleisch weil ich als Jude mich dach diesen Mizwot halte,
sondern nur Eisbein mit Sauerkraut
!!!

Unbeschnittene messianische Juden, sind keine Juden, sondern Christen.
War seinerzeit allerdings, trotz jüdischer Abstammung keine Beschneidung möglich,
kann dies ohne großen Aufwand nachholen werden.
Über Beschnittene, jedoch nicht Halachisch, das ist eher ein Diskussionsthema,
ob ein "Nachtrags-Schnitt" notwendig ist.

שלום אבא
Schalom ABA

__ __ __

PS:
INFOs erteilt wenn notwendig unser >מול< MOEL!
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Re: Amerikanische Christen wandern nach Israel aus

Beitrag von Zadok am So 01 Mai 2011, 19:46

ABA schrieb:
Wer hat dies hier im Beitrag geschrieben ?
Ich bestimmt nicht, und auch nicht zitiert, zumindest kann ich mich nicht daran erinnern,
oder hätte es übersehen.
Nein lieber ABA, nicht du warst gemeint sondern die "Messianische Bewegung"


ABA schrieb:Ohne Beschneidung am Fleische kein Jude, und auch kein Israelit.
Eine Beschneidung am Herzen ist eine ganz andere Sache, und hat nichts damit zu tun!
Das wäre das Gleiche ich würde behaupten:
Ich esse kein Schweinefleisch weil ich als Jude mich dach diesen Mizwot halte,
sondern nur Eisbein mit Sauerkraut
!!!

Ein besseres Beispiel gibt es nicht!

ABA schrieb: Unbeschnittene messianische Juden, sind keine Juden, sondern Christen.
War seinerzeit allerdings, trotz jüdischer Abstammung keine Beschneidung möglich,
kann dies ohne großen Aufwand nachholen werden.
Über Beschnittene, jedoch nicht Halachisch, das ist eher ein Diskussionsthema,
ob ein "Nachtrags-Schnitt" notwendig ist.
Du sprichst mir wie so oft aus dem Herzen! Genau so ist es, denn wer glaubt = Torah hören, der Tut es auch = Werke.
Wie sagt es doch Jaakov, der Bruder Jeschuas: Glauben ohne Werke ist tot.


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Re: Amerikanische Christen wandern nach Israel aus

Beitrag von Eaglesword am So 01 Mai 2011, 20:29

wieviel Geld nimmt ein Mohel, wenn man ohne Synagoge unter dem Venusstern oder anderen Symbolen aufwuchs, obwohl man da nie hingehörte und eigenständig Teschuwa beschritten hat? Sogar baArez verlangt ein Mohel viel Geld, um die Söhne messianischer Landsleute zu veredeln. Das ist wohl voll im Einklang mit orthodoxer Arroganz, aber wo bleibt, was als Torah bekannt ist, in diesem Fall?

Zwar ist es nicht grade schön, ausgesclossen zu werden von der "hohen Gesellschaft", aber wieder einmal mehr scheint Geld zu bestimmen, wer als Mitglied unseres Volkes anerkannt wird und wer nicht. Einem solchen Judesein werde ich mich nie anschließen. Brauche ich auch gar nicht, weil das Blut lauter ertönt als das Menschengebot. Leute, eher sind manche Orthodoxe als Mitglieder abzulehnen. Schauen wir uns an, was praktiziert wird:
-schwarze Magie zum Belämpfen der Christen
-Anbetung des toten Lubawitsche
-Spiritismus in Kabala und im Talmud

Nu?


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Re: Amerikanische Christen wandern nach Israel aus

Beitrag von Zadok am So 01 Mai 2011, 22:21

Lieber ABA wenn Jahweh uns mit einem Sohn segnen wird werde ich einen Moel aufsuchen oder ist es im Krankenhaus möglich?


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