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Jeschua Maschiach oder Jesus Christus

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Jeschua Maschiach oder Jesus Christus - Seite 3 Empty Re: Jeschua Maschiach oder Jesus Christus

Beitrag von Eaglesword am Mo 11 Feb 2013, 16:18

werter Shomer,
nun erhebt sich eine andere Frage, nämlich was man unter "verloren" zur damaligen Zeit verstand, und ob das die korrekte Übersetzung darstellt. Andere Ausgaben verwenden an der Stelle ja "versprengt" oder "zerstreut", so dass wir nicht nur eine orthografische Bedeutung der letzteren beiden Begriffe haben. "Verloren" kann man auch sein für eine Sache. Sehr wahrscheinlich liegt hier der entscheidende Punkt, zumal die ganze Arbeit Jeschua´s darauf konzentriert war, Landsleute zur Torah und zum Vater zurück zu bringen. In so fern sind Worte wie "verstreut", "versprengt", "zerstreut" und ähnlich sehr unglücklich gewählt. Nun ja, in wie weit man den Begriff der Salbung auch geistlich anwendete im Tanach, ist nicht so einfach ersichtlich. "Der Geist Adonei´s ist auf mir, weil Er (Adonei, nicht Sein Geist) gesalbt hat, Armen gute Nachrichten zu verkünden..." jedenfalls räumt eine solche Möglichkeit ein. Da steht nichts von Menschen als Ausführenden, durch die Er den Sprecher gesalbt hätte


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
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Jeschua Maschiach oder Jesus Christus - Seite 3 Empty Re: Jeschua Maschiach oder Jesus Christus

Beitrag von LukiSchnukkii am Mo 11 Feb 2013, 16:44

Jeschua Maschiach oder Jesus Christus - Seite 3 947214


Shalom meine Freunde, Shalom Haus Juda

bitte schaut und verbreitet diesen Link auf Facebook und in Emails an Jüdische Freunde !!!!!

um zu verstehen wieso wann der Messias wiederkommen kann !


https://www.youtube.com/watch?v=mOwMILTaHDQ


Bitte, es ist sehr wichtig !!!!!!!!!


* den ich hab kein Facebook mehr
Jeschua Maschiach oder Jesus Christus - Seite 3 387332
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Jeschua Maschiach oder Jesus Christus - Seite 3 Empty Re: Jeschua Maschiach oder Jesus Christus

Beitrag von Eaglesword am Di 12 Feb 2013, 05:38

leider geht jene Lehre vom "Sterben G'ttes" aus, welches "durch Jeschua vollzogen" worden sein soll. Ich habe den Inhalt schon mal gelesen, vermutlich war Okunola einer der Ersten, die es publiziert haben. Dass ein Ehemann laut Weisung nur nach dem Tod seiner Frau erneut heiraten kann, schließt auch eine erneute Heirat seiner von ihm geschiedenen Frau aus, umgekehrt ist es eben so bei der Frau, wurde richtig wiedergegeben. Doch bleibt es dabei, dass G'tt nicht sterben kann und auch nicht mittels eines menschlichen Körpers. Das wird im Tanach nämlich völlig ausgeschlossen. Hat G'tt nun wirklich die Scheidung verkündet, oder war die Trennung von IsraEl als den 12 bzw. 13 Stämmen nur vorübergehend? Ich sage: Vorübergehend und keine echte Scheidung. "Schließe dich ein und verberge dich, Mein Volk, denn für kurze Zeit hat G'tt Sich von dir abgewendet..." scheint genau das zu bestätigen


Zuletzt von Eaglesword am Mi 13 Feb 2013, 17:20 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


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Jeschua Maschiach oder Jesus Christus - Seite 3 Empty Re: Jeschua Maschiach oder Jesus Christus

Beitrag von Yusuke am Di 12 Feb 2013, 09:27

Hallo Eaglesword,

@Eaglesword schrieb:leider geht jene Lehre vom "Sterben G'ttes" aus
Auch ich kann nicht nachvollziehen, das Gott sterben kann, wohl aber der erstgeborene Sohn Gottes (Phil 2,2-10, Kol 1,15). Ich glaube auch nicht, das das NT lehrt das Gott sterben kann, sie lehrt nur das Gott in Jesus, dem Gesalbte war (eph 4,32), aber Gott ist Geist und Gott (Joh. 4,24) war dabei, aber gelitten und gestorben ist für mich der Gesalbte Jesus, dann hat ihn Gott am 3. Tag auferweckt.

Hat G'tt nun wirklich die Scheidung verkündet
Kenne mich im Tenach, außer in der Tora nicht so gut aus. Aber ich würde sagen nein und auch Scha-ul scheint dies zu bestätigen wenn er schreibt:

Römer 11,11: "Ich sage nun: Sind sie etwa gestrauchelt, damit sie fallen sollten? Auf keinen Fall! Sondern durch ihren Fall8 ist den Nationen das Heil9 geworden, um sie zur Eifersucht zu reizen."

Auch weiß ich aus der Tora, das für Gott sein Volk Israel nicht gleich zu verstehen ist mit "nur alle geborenen Israeliten", sondern es bezieht sich auf jene Israeliten die an seine Gebote, aber vor allem AN Gott und seinen Gesalbten Jesus glauben wie Abraham es tat.

Deshalb finde ich die Antwort auf die Eingangsfrage im Video gut beantwortet, das jeder, ob Jude, Israelit oder Heide ein Israelit Gottes ist, wenn er an Gott und seinen Gesalbten Jesus glaubt und seine Tora im Herzen hält.

Liebe Grüße und Shalom,
Artur


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Jeschua Maschiach oder Jesus Christus - Seite 3 Empty geistlich versus fleischlich

Beitrag von Eaglesword am Di 12 Feb 2013, 17:05

werter Artur,
im geistlichen Sinn stimmt es. Wenn ich als Gegenbegriff das Wort "fleischlich" wähle, so sagt es zweierlei aus: Einmal den Eigensinn, Selbstgefälligkeit und Aktionen ohne Absprache mit G'tt, aber auch schlicht genealogische und halachische Bedingungen.

Die Gesinnung
wie Awraham und Jeschua, auch wie Ja-akow zu sein, enthält Charaktereigenschaften dieser 3. Von Awraham lernen wir das Urvertrauen, ohne ein festes Regelwerk zu haben. An Jeschua sehn wir die Art, miteinander umzugehn. Ja-akow ist ein Vorbild an Geduld, wie man sich für Andere einsetzt und gleichzeitig "sanft", "still", "freundlich", "besonnen", "demütig" und "weise" ist. In den Bibelausgaben habe ich diese Attribute an der selben Stelle (1.Mo 25:27) gefunden. Geistlich gesehn war Awraham ein Prototyp der Israeliten. Jeschua lebte uns vor, wie man in IsraEl am Besten leben kann. Ja-akow zeigte uns, wie mit Enttäuschungen, Entbehrungen, langen Wartezeiten und Liebe umgegangen wird, ohne daran zu zerbrechen und aufzugeben.

"fleischlich", "irdisch", "menschlich" wird als Aufzählung im NT verwendet, um den kurzsichtigen Egoismus darzustellen. Fleischliches Judentum äußert sich in festem Regelwerk, um sich daran zu lehnen und eine gewisse Sicherheit für den Alltag zu haben. Doch das war schon zu Jeschua´s Zeit gründlich aus der Bahn geraten durch Eigendynamik, weshalb Jeschua auch von "Menschengeboten" sprach, die "oben auf die Torah gelegt worden sind und sie dadurch zu einer Last gemacht" hatten. Dies kann man bis heute sehn, wenn man die Halacha betrachtet, eine Sammlung rabinischer Anordnungen. Hier wurde aus dem Verbot, "ein Bockslamm (lebend!) in der Milch von dessen Mutter zu kochen", zur Kaschrut (Speisegesetze) gefügt eine unübertreffbare Kleinlichkeit. Unbedingt Fleisch von Milch zu trennen beim Essen, führte zu zwei Kühlschränken, doppelter Trockentuchgarnitur, zwei seperaten Waschbecken, doppeltes Essgeschirr, Ausspülen des Mundes mit Wasser und ähnlichen Firlefanzen.

Wie soll ein wahrer Israelit sein? Soll man sich an den drei erwähnten Menschen orientieren oder an rabinischen (halachischen) Regeln?


Zuletzt von Eaglesword am Do 14 Feb 2013, 04:42 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


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Jeschua Maschiach oder Jesus Christus - Seite 3 Empty Re: Jeschua Maschiach oder Jesus Christus

Beitrag von Yusuke am Di 12 Feb 2013, 19:11

Guten Abend Eaglesword,

vielleicht in dem wir

Mt, 22,37-40
Römer 14
1. Kor 13,1-13
1. Joh. 4,7-8

zur Grundlage unseres Lebens machen?


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Jeschua Maschiach oder Jesus Christus - Seite 3 Empty Re: Jeschua Maschiach oder Jesus Christus

Beitrag von Eaglesword am Mi 13 Feb 2013, 17:15

erst einmal danke ich dir für die Suche, werter Yusuke. Das Kapitel 14 im Brief an die Römischen bedarf allerdings begleitender Erläuterungen, sonst könnte man darin eine Abkehr von G'ttes Bedingungen sehn. Wenn wir den Schabat ehren, möglichst koscher essen und heidnische Bräuche ablehnen, muss all das als Hintergrund beachtet werden


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Jeschua Maschiach oder Jesus Christus - Seite 3 Empty Re: Jeschua Maschiach oder Jesus Christus

Beitrag von Yusuke am Mi 13 Feb 2013, 18:02

Guten Abend Eaglesword!

Gute Einstellung! Mit ein paar kleinen Abweichungen sehe ich das im Grunde genauso wie du! Smile


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Jeschua Maschiach oder Jesus Christus - Seite 3 Empty Jeschua HaMaschiach priesterlich und königlich

Beitrag von Mati am Do 14 Feb 2013, 22:46

Lieber Shomer, Schalom
Du zitierst:
JHWH tut nichts, er offenbare denn seinen Ratschluss zuvor Seinen Knechten, den Neviim (Amos 3:7)
Auf die Offenbarung JHWH's über die baldige Wegführung Israels aus seinem Land 7,17 reagierte der Navi, Amos, wie Awraham, der Freund Gottes, mit Fürbitte 7,2.5; Gen 18,17-33. Trotzdem wurde Amos der Verschwörung angeklagt und zur Flucht aufgefordert 7,10-17. Auch die Botschaft Jeschua's wurde als so unerhört empfunden, dass man ihm riet, wegzuziehen, denn Herodes suche ihn zu töten Luk 13,27-33. Eine Antwort auf die Fürbitte von Amos sehe ich in JHWH's Schlussbotschaft: An jenem Tag werde ich die verfallene Hütte Dawids aufrichten und ihre Risse vermauern 9,11-15. Ich denke, dass damit auch der Riss zwischen dem Nord- und Südreich seit Rehabeam gemeint ist, wie Hes 37,19 es voraussagt 1Kö 12,19; 2Chr 10,19. Auch die Fürbitte Jeschuas in Luk 23,34 findet eine Antwort in Apg 3,13-21.

Du stellst die Frage:
Woher kommt die Idee, dass Jeshua der Mashiach ist? Allerdings frage ich mich, wann, wie und vom wem Jesus Christus bzw. Jeshua gesalbt wurde.
Darauf hat unser lieber Eaglesword sehr treffend Jes 61,1 zitiert: "Der Geist Adonei´s, JWHW, ist auf mir, weil Er mich gesalbt hat, Armen gute Nachrichten zu verkünden, weil er mich gesandt hat, die zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind und Freiheit auszurufen den Gefangenen und Oeffnung des Kerkers den Gebundenen, auszurufen das Jahr der Annehmung JHWH's und den Tag der Rache unseres Gottes und zu trösten alle Trauernden."

Wem gilt diese gute Botschaft? - Armen, Sanftmütigen, hebräisch "anav" eine Eigenschaft, die bei Mosche gerade da hervortrat, wo er von seinen Geschwistern Mirjam und Aaron zu unrecht angeklagt wurde Num 12,1-3. Als er damals als junger Prinz in Gen 2,11-12 die ungerechte Behandlung eines seiner Brüder sah, reagierte er nicht gerade sanft. Ja-akow ist ein gutes Beispiel von Prediger 7,29. Der Schöpfer gab ihm eine sanfte unsträfliche Natur, wie Eaglesword es uns in Gen 25,27 zeigte. Doch seine Geschichte zeigt uns, wie viele ausgeklügelte Berechnungen er anstellte, bis JHWH ihn als Navi brauchen konnte, das Kommen des Schillo anzukündigen 49,10.

Wir können uns fragen, weshalb Jeschua in der Synagoge von Nazareth beim Vorlesen von Jes 61 ,2 mitten im Satz aufhörte, bevor es hiess .. "und den Tag der Rache unseres Gottes," Luk 4,14-30. Ich glaube, da kommt uns dein Hinweis. lieber Shomer, zu Hilfe:
Konzentrieren wir uns doch auf das Shma Israel! JHWH ist EINER.
Dew 6,4-14, denn jeder, der den liebt, der geboren hat, liebt auch den, der aus ihm geboren ist 1.Joh 5,1. Die Liebe zu diesem EINEN JHWH stellt Jeschua in Mark 12,28-34 als das grosse und erste Gebot hin, neben die Liebe zum Nächsten. Die Tatsache, dass JHWH EINER ist, sollte uns davor bewahren, andern Göttern nachzugehen Dew 6,14. Dazu gehört unsere ganze Liebe zu dem, den ER gesandt und gesalbt hat, der sagen konnte: Deine Torah ist im Innern meines Herzens Ps 40,9. Er, dessen Speise es war, den Willen des Vaters zu tun, der ihn gesandt hatte und sein Werk zu vollbringen Joh 4,34.

Dieses Werk bestand darin, in einem ersten Schritt als der priesterliche Maschiach, der Gerechte für uns die Ungerechten zu leiden, damit er uns zu Gott führe 1.Pe 3,18. Deshalb hörte er damals in Nazareth mitten im Satz auf, denn gepriesen sei er, dass er als königlicher Maschiach den Tag der Rache im Feuer des Gerichts noch nicht eingeführt hat Amos 1-2,12. Ja, wo wäre ich sonst. Sach 6,12 zeigt uns, dass es ein und dieselbe Person ist: Siehe, ein Mann, sein Name ist Spross: und er wird von seiner Stelle aufsprossen und den Tempel JHWH's bauen. Ja, ER wird den Tempel JHWH's bauen: und er wird Herrlichkeit tragen; und er wird auf seinem Thron sitzen und herrschen; und er wird PRIESTER sein auf seinem THRON.
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Jeschua Maschiach oder Jesus Christus - Seite 3 Empty Re: Jeschua Maschiach oder Jesus Christus

Beitrag von Orlando am Fr 15 Feb 2013, 00:07

Hielten die Jünger Jesus für Gott?
http://www.bibelcenter.de/bibel/trinitaet/juenger_glaube.php
von Wolfgang Schneider

In einigen Unterhaltungen mit Christen, die an die Trinitätslehre glauben, wird hin und wieder auch das Argument vorgebracht, dass doch seine Jünger alle Jesus für Gott hielten. Die Frage ist, ist dieses Argument tatsächlich korrekt?

Es gibt einige deutliche und leicht verständliche Stellen in den NT Schriften, welche darüber Auskunft geben.

Als Jesus sich nach seiner Auferstehung von den Toten seinen Jüngern zeigte, erschien er u.a. zwei Jüngern, die von Jerusalem nach Emmaus unterwegs waren. Hierbei kam es zu einer Unterhaltung, in deren Verlauf Jesus diese Jünger befragte bzgl. dessen, was sich in Jerusalem zugetragen hatte.

Lukas 24,18-19 (Lu 1984)
18 Und der eine, mit Namen Kleopas, antwortete und sprach zu ihm: Bist du der einzige unter den Fremden in Jerusalem, der nicht weiß, was in diesen Tagen dort geschehen ist?
19 Und er sprach zu ihnen: Was denn? Sie aber sprachen zu ihm: Das mit Jesus von Nazareth, der ein Prophet war, mächtig in Taten und Worten vor Gott und allem Volk;

Hier noch einige andere Übersetzungen von Vers 19, in denen die Antwort der Jünger auf Jesu Frage zu lesen ist.

Lukas 24,19 (Sch 2000)
19 Und er sprach zu ihnen: Was? Sie sprachen zu ihm: Das mit Jesus, dem Nazarener, der ein Prophet war, mächtig in Tat und Wort vor Gott und dem ganzen Volk;

Lukas 24,19 (Konkordantes NT)
19 Da fragte Er sie: "Was denn?" Sie antworteten Ihm: "Das, [was] Jesus, den Nazarener, betrifft, [einen] Mann, der [ein] Prophet wurde, mächtig i[m] Werk und i[m] Wort vor Gott und dem gesamten Volk,

Was erwähnen die Jünger über Jesus? Lesen wir hier etwa, dass die Jünger Jesus für Gott hielten? Keineswegs. In der Tat ergibt sich aus der Antwort der Jünger, dass zumindest diese zwei Jünger NICHT glaubten, dass Jesus Gott sei.

Sie reden von Jesus und erwähnen, dass er aus Nazareth stammte (ein "Nazarener" war). Sie erwähnen, dass er ein Mann (ein Mensch) war. Sie erwähnen, dass er ein Prophet war, der mächtig in Werk und Wort vor Gott und dem Volk war. Es steht ausser Frage, dass Gott nicht aus Nazareth stammt. Es steht ausser Frage, dass Gott kein Mensch ist. Es steht ausser Frage, dass Gott kein Prophet ist, oder sollte er etwa sein eigener Prophet sein?

Weiterhin ist aus der Aussage dieser zwei Jünger zu sehen, dass dies offensichtlich nicht nur ihre eigene Überzeugung war, sondern die der gesamten Jüngerschar.

Eine weitere bedeutsame Aussage in diesem Zusammenhang findet sich in Apg 2, in dem Bericht über das Geschehen am Tag der Pfingsten.

Apg 2,22-24 (Lu 1984)
22 Ihr Männer von Israel, hört diese Worte: Jesus von Nazareth, von Gott unter euch ausgewiesen durch Taten und Wunder und Zeichen, die Gott durch ihn in eurer Mitte getan hat, wie ihr selbst wißt -
23 diesen Mann, der durch Gottes Ratschluß und Vorsehung dahingegeben war, habt ihr durch die Hand der Heiden ans Kreuz geschlagen und umgebracht.
24 Den hat Gott auferweckt und hat aufgelöst die Schmerzen des Todes, wie es denn unmöglich war, daß er vom Tode festgehalten werden konnte.

Petrus redet, als Sprecher der zwölf Apostel, zu den versammelten Männern von Israel. Weisen die Wortes des Petrus darauf hin, dass er und die Apostel Jesus für Gott hielten? Absolut NICHT!

Auch Petrus verweist darauf, dass Jesus aus Nazareth kam. Petrus erwähnt weiterhin, dass Jesus Taten und Wunder und Zeichen unter dem Volk getan hatte, was alle seine Zuhörer ja selbst wußten. Wichtig ist, dass Petrus diese Taten, Wunder und Zeichen nicht darauf zurückführte, dass Jesus diese "aus sich selbst" tat, sondern dass Jesus handelte im Auftrag und in der Kraft Gottes, der "durch ihn (Jesus)" diese Werke tat.

In Vers 23 dann erklärt Petrus unmißverständlich, dass Jesus ein Mann, ein Mensch, war. Er bezeugt den versammelten Männern Israels, dass sie diesen Mann durch die Hand der Heiden ans Kreuz geschlagen und umgebracht hatten. Weder die Juden, noch die Apostel, noch irgendein Leser heute sollte auf den Gedanken kommen, dass damals Gott ans Kreuz geschlagen und umgebracht wurde! Gott kann nicht gekreuzigt werden, noch kann man ihn umbringen!

Petrus führt den Gedanken dann weiter und erwähnt, dass Jesus von Gott von den Toten auferweckt wurde. Gott war nicht tot und im Totenreich,

der Mensch Jesus war tot und im Totenreich. Gott hat diesen Jesus am dritten Tage von den Toten zu ewigem Leben auferweckt.

Diese klaren Stellen in den NT Schriften zeigen auf, dass die Jüner zu keiner Zeit Jesus für Gott hielten bzw glaubten, dass er der allmächtige Gott sei. Wenn Trinitarier ihren Glauben damit begründen wollen, dass ja schon Jesu Jünger glaubten, er sei Gott, dann liegen sie mit ihrer Vermutung falsch .. und zwar in Widerspruch zu dem, was uns die Schrift über den Glauben der Jünger Jesu berichtet.
Orlando
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Streber - gut so!
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