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Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Orlando am Mi 25 Jan 2012, 22:05

Lieber Sajin
Auf jeden Fall nicht den Hellenistischen.
Das NT ist für Juden geschrieben.
Ergo es geht nur um das reine jüdische Gedankengut.
N8 und Schalom Sajin

Höre gerade das lid von Dalia Lavi ...Jerusalem
https://www.youtube.com/watch?v=QosBR22xm1w&feature=related


Zuletzt von Orlando am Mi 25 Jan 2012, 22:19 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Sajin am Mi 25 Jan 2012, 22:14

Das NT ist doch nicht für „Juden“ geschrieben….. wie kommst du nur auf solche Gedanken?

Die Hälfte oder mehr ist vom „Heidenapostel“ Paulus… der schrieb für „Christen“. JoEv will kaum was an Juden schreiben, mit seinem hellenistischen Gedankengut, was so nicht zum jüdischen passt, der angebliche Hebräerbrief gaukelt auch nur vor, dass er Hebräern gilt, und mit einer Prüfung mit der Tenach fällt so manches durch…usw

Welchen Hintergund wenn nicht hellenistisch, dann heidnisch?


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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Orlando am Do 26 Jan 2012, 19:59

Schalom Sajin
Das Nt ist doch nicht für „Juden“ geschrieben….. wie kommst du nur auf solche Gedanken?
Wie man auf solche Gedanken kommt.
Beobachten wir mal die Fußnoten in dem Buch
der Deutschen Bibelgesellschaft,wo sie uns hinführen.
Parallel Ansicht gibt es auch
http://www.bibel-online.net/buch/dual/luther_1912/1_mose/1/biblia_hebraica/1_mose/1/#1

Lesebeispiel
Das Wort ward Fleisch
Im Anfang war das Wort
Kapitel 1 Vers 1
Im Anfang war das Wort,und das Wort war bei Gott,und Gott war das Wort.
Ohne Fußnoten ,nur mal so gedacht Joh.1,1: passt mit Joh.1,18: gut zusammen.
Fußnoten Kap.17,5; 1.Mose 1,1; Joh.1,1.2; Offb 19,13
Joh.17,5;Und nun,Vater,,verherrliche du mich bei dir mit der Herrlichkeit, die ich bei dir hatte,ehe die Welt war.
Dieser Vers hat wieder Fußnoten zurück zu Joh.1,1 und nach vor zu Phil 2,6;
Fußnote von Joh.1,1 führt zu Bereschied , Genesis
1.Mose 1,1 Am Anfang schuf Gott (1.Kolosser 1,15;Einfügung von mir ) Himmel und Erde.
Dieser Vers hat die Fußnoten die zu Hiob 38,4;
Psalm 90,2; Joh.1,1-3; Offb.4,11..führen.
[color=brown]So nun sind wir bei Hiob 38,4-Vers 7 Psalm 19,2 Sprüche 30,4 Psalm 104,8.9 Spr.8,29 kann man auch gleich mitlesen und Psalm 90,2;[/color] und schon sind wir im Tenach,genügt ja eigentlich schon.
Nun zum Text von Fußnote 1,1.2
Die Grundlage christlicher Gemeinschaft
Was (a) von Anfang an war,was wir gehört haben,was wir (b) gesehen haben mit unsern Augen, was wir betrachtet haben und unsre Hände betastet haben, vom Wort des (c) Lebens-
(a) Joh.1,1 (b) Joh 1,14 (c) Joh 1,4
Vers 2 und das Leben ist erschienen,und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das Leben,das ewig ist,das beim Vater war und uns erschienen ist-.
Vers 3 was wir gesehen und gehört haben,das verkündigen wir auch euch,damit auch ihr mit uns gemeischaft habt; und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.
Vers 4 Und (a) das schreiben wir, damit (b) Joh.15,11; 16,24;
Text von Fußnote
Offb 19,13; Und er war angetan mit dem Gewand,(a) das mit Blut getränkt war,
und sein Name ist: (b) Das Wort Gottes. Fußnoten Dazu (a) Jes 63,1-3; (b)Joh 1,1;

Man kann auch gleich Offb Kapitel 19 bis
Offb Kapitel 21 Das neue Jerusalem und Kapitel. 22,1-21;mitlesen.


Die Hälfte oder mehr ist vom „Heidenapostel“ Paulus… der schrieb für „Christen“. JoEv will kaum was an Juden schreiben, mit seinem hellenistischen Gedankengut, was so nicht zum jüdischen passt, der angebliche Hebräerbrief gaukelt auch nur vor, dass er Hebräern gilt, und mit einer Prüfung mit der Tenach fällt so manches durch…usw

TV und andere Medien machen, jährlich auf Jom Kimpur aufmerksam.
Bei Hebräer komm man auf Aaron und denkt dabei (Denkautomatik) an das jüdische Fest Jom Kimpur

http://de.wikipedia.org/wiki/Jom_Kippur
die Bezeichnung Aarons als Hohepriester, die nachexilisch ist, sowie die Kleidervorschrift für den Hohepriester, „leinene Beinkleider“ zu tragen.[5] Hosen waren eine Persische Erfindung, die den Israeliten vor dem 6. Jahrhundert vor Chr. kaum bekannt gewesen sein dürfte.[2]

Mfg.Orlando
http://weisnicht.forumieren.com/t162-auferstehung-hesekiel-3710#548


Zuletzt von Orlando am Do 26 Jan 2012, 20:29 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Sajin am Do 26 Jan 2012, 20:17

Hallo Orlando

Fussnoten…. Naja, da heftet sich etwas (meist störendes) an die Füssen…. Und danach muss man sich den Staub von den Füssen wischen…

Ich weiss, dass es da von Fussnoten wimmelt….

Danach werden einige Bezüge gemacht, und schon meint der Mensch, oder wird ihm vorgemacht, welche Bezüge es da geben wird… richtig prüfen tut es doch keiner, wenn da Blume steht, und dort Blume steht, ist es ja schon ein „Bezug“, und es soll dann das Gleiche besagen.. und läst den Kontext und das damalige total ausser acht.


Nein, ganz im ernst, mit hellenistischen Gedanken schreibt man nun mal definitiv nicht an Juden. Das NT ist wohl eher GEGEN die Juden geschrieben...



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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Orlando am Do 26 Jan 2012, 21:11

Schalom Sajin !

Du bist sehr Aufmerksam !

Liebe Grüsse Orlande

So eine rasche Antwort ,freut mich Sajin !!!
Wie und wo Du hellenistische Gedanken siehst, liest, weisnicht ?
Ja es wimmelt im Gewässer ,denke an Bereschit 1,21.


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Habakuk 2,14
Denn die Erde wird voll werden von Erkenntnis der Ehre des HERRN, wie Wasser das Meer bedeckt. (Jesaja 11.9)

Die Rückkehr der Zerstreuten des Volks
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Römer 15,10-12;
Und abermals spricht er: "Freut euch, ihr Heiden, mit seinem Volk!" 11 Und abermals: "Lobt den HERRN, alle Heiden, und preiset ihn, alle Völker!" 12 Und abermals spricht Jesaja: "Es wird sein die Wurzel Jesse's, und der auferstehen wird, zu herrschen über die Heiden; auf den werden die Heiden hoffen."
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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Sajin am Fr 27 Jan 2012, 18:24

Hallo Orlando

Also wir sprechen immer noch vom JoEv. Der ganze Prolog lehnt sich an Philon an, der dessen Gedanken aufnimmt, und weiter entwickelt. Das ist und bleibt ganz hellenistisch.

Die Erde schient bis anhin noch nicht voll von der Erkenntnis Gottes. Weiss nicht, was du mit diesen Versen aussagen willst.


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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Zadok am Fr 27 Jan 2012, 22:31

Schabbat Schalom euch allen!

Sajin, ich freue mich immer wieder über deine Beiträge.
Es ist nicht nur mit dem JoEv so, sondern im ganzen NT sind die meisten Stellen alles andere als koscher.

Liebe Grüße,

Zadok


Pred 12,13 Laßt uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Elohim und halte seine Gebote; denn das macht den ganzen Menschen aus.
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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Orlando am Fr 27 Jan 2012, 22:41

Schalom Sajin

Weist Du lieber Sajin
Im Religionsunterricht an unseren Pflichtschulen wird Philon nicht gelehrt.
Da kann man auch nur Googel...

Der Polog 1,1-18
Joh.1,18;
Der Gott, der am Herzen des Vaters ruhte,
IST Sohn Gottes,das Wort - der LOGOS - das Lamm Gottes.


Wo führt das Johev. gedanklich hin ...
Jesus Antwortet dem Pilatus
Joh.18,36 Mein Köngtum ist nicht von dieser Welt.

Joh.20,9 Denn sie wusten noch NICHT aus der Schrift,das er von denToten auferstehen musste

Joh.21, 25....Doch Jesus hatte zu Petrus nicht gesgt:
Er stirbt nicht, sondern:
Wenn ich will,dass er bis zu meinem Kommen bleibt,
was geht es dich an?

Im Prolog geht es ja um G-tt Vater und G-tt Sohn.

Habe Gestern Paulus gelesen und noch in Erinnerung
Paulus unterscheidet im Römerbrief deutlich Vater und Sohn.
Römer 15,6 damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt,den VATER unseres Herrn Jesus Christus
7 Darum nehmt einader an,wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.
8 denn Ich sage: (a) Christus ist ein Diener der Juden geworden um der
Wahrhaftigkeit Gottes willen, (b) um die Verheißungen zu bestätigen,die
den Vätern gegeben sind; (a) Mt.15,24; (b) Apg 3,25
9Die Heiden aber sollen Gott loben um der Barmherzigkeit willen wie geschrieben steht (Psalm 18,50):Darum will ich dich loben nter den Heiden und deinen Namen singen.
10 Und widerm heißt es (5.Mose32,43): Freut euch,ihr Heiden,mit meinem Volk
11 Undwiederum (Psalm 117,1) Lobet den Herrn,alle Heiden, und Preist ihn,alle Völker

Genug für Heute
Gute Nacht Sajin


Zuletzt von Orlando am Sa 28 Jan 2012, 09:01 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Eaglesword am Fr 27 Jan 2012, 23:07

Schabat Schalom Orlando,
wo in all den zitierten Versen steht etwas von einem "G-tt Sohn"?


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Orlando am Fr 27 Jan 2012, 23:50

Schabat Schalom Eagelsword

Römer 15,6 damit ihr einmütig mit einem Munde Gott lobt,den VATER unseres Herrn Jesus Christus
http://www.bibel-online.net/buch/dual/luther_1912/johannes/1/elberfelder_1905/johannes/1/#1
34
Und ich habe gesehen und habe bezeugt, daß dieser der Sohn Gottes ist.
Die ersten Jünger
35
Des folgenden Tages stand wiederum Johannes und zwei von seinen Jüngern,
36
und hinblickend auf Jesum, der da wandelte, spricht er: Siehe, das Lamm Gottes!
3
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Re: Was bedeutet das "Wort" in Joh.1.1

Beitrag von Sajin am Sa 28 Jan 2012, 10:43

Hallo Orlando

Wollen wir doch mal festhalten, dass Jesus ein Jude war, jüdisch lebte, denn „jüdischen“ Gott verkündete, also ich meine damit den einen und einzigen Gott JHWH.
„Shmah Israel JHWH eloheinu JHWH echad“ so zitiert Jesus die Torah und gliedert sich in dieses Bekenntnis sein, niemand ist gut, ausser diesem einzigen himmlischen Gott, und weist somit ein „gut“ sein seinerseits von sich.

Gottessöhne, ja, im hellenistischen und heidnischen Religionen sind sie Früchte aus der Verbindung von Gottheiten (Götter) und Menschen, Halbgötter.
Im hebräischen ist aber ein Gottessohn, ein Bnei Eljion kein „Halbgott“, bezeichnet Jesus doch selber den Menschen als einen solchen.
Durch die christliche Theologie, geprägt durch diese heidnischen Ansichten, wurde aber nun dieser Begriff sozusagen sterilisiert, dass da der Gottessohn auf einmal ein physikalischer „Nachkomme“ Gottes sei.

Nein, da ruhte kein „Gott“ an dem Herzen Gottes. Jesus sagte in Übereinstimmung mit der Tenach, dass Gott, der Gott JHWH der Vater sei. Jesus als eingeborener Sohn (V18) monogenes: einzig, einzigartig, einziggeboren, einzigerzeugt…. Und soll das einzige Kind in der Familie bezeichnen. Nur…. Da hat Gott in der Tenach Israel (Ephraim) schon als seinen Erstgeborenen bezeichnet…. so will also dieses Wort wohl keine Abstammung darlegen, denn zeugt da keine Götter, sondern wollen das Verhältnis zwischen Mensch und dem Ewigen darstellen.


Mal zu Jo 20,9: Nirgends in der Schrift steht, dass der Moschiach von den Toten auferweckt werden soll oder wird, oder dass dies irgendwie „heilsbedeutend“ sein soll… Die Parallelstelle, die hier in der Elberfelder angegeben wird ist Ps 16.10 gilt allgemein für die Gerechten, für die Frommen, und das sagte David von sich. Eine Auferweckung ist sicher bekannt in der Tenach.


Nun, es wird ja noch vieles nicht gelehrt, wie zB wie Paulus so „arbeitete“ (da du ihn zitierst):
Da du Paulus ansprichst, so ist auch dessen Umgang mit den Schriftgütern sehr erstaunlich. Abgesehen davon, dass ausschließlich die Septuaginta zitiert wird, ist nur schwerlich zu verstehen wie es dazu kommen kann, dass von den zweiundachtzig Septuaginta Zitaten in den Paulusschriften, nur 30 mit der Septuaginta übereinstimmen, 36 weichen von ihr ab und enthalten Zusätze, zwölf Zitate lassen den Ursprung noch in der Septuaginta erkennen doch werden sie gänzlich ihres Sinnes beraubt, bei den restlichen sechs Zitaten, die sich angeblich auf die Septuagintaversion berufen, gibt es keinerlei Vergleichsstellen. Nicht mitgezählt sind die vielen Zitate aus den sog. Schriften der Pseudoepigraphen .
(von einem lieben Freund von mir)

Nun, deine Zitate sind aus einer sehr freien Übersetzung. Und ehrlich, es ist etwas befremdend, wenn Paulus hier eine These aufstellt, welche seiner Ideologie entspringt, und diese mit aus dem Kontext gezerrten Zitaten zu untermauern versucht, welche aber sicher nicht seien These bestätigen. Sicher sollen und werden die Nationen dermaleinst alle den einzigen Gott anbeten. Aber was hat das mit der These des Paulus zu tun?


Betrachte mal den Kontext von Ps 18. Worum geht es in diesen Psalm Worauf bezieht sich dieses „Darum“? V1: von dem Knecht JHWH, von David, der die Worte dieses Liedes zu JHWH redete an dem Tag, als JHWH ihn errettet hatte aus der Hand aller seiner Feinde und aus der Hand Sauls.

Das hat doch nichts mit der These des Paulus zu tun. Weshalb prüfen da Christen nicht mal ihre eigenen Schriften, was da wirklich steht. In vielem geht es nicht darum, was wirklich in der Tenach steht, sondern es wird, sondern diese Schriften werden pragmatisch missbraucht, um eine Lehre zu bestätigen.

Aber ein gutes Wort von Paulus…. prüfet alles, das Gute behaltet… so auch von seinen Schriften.


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