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Die falsche Prophezeiung über Jeschua

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Die falsche Prophezeiung über Jeschua - Seite 3 Empty Re: Die falsche Prophezeiung über Jeschua

Beitrag von Zadok Sa 13 Feb 2010, 16:44

Im Grunde genommen sind sehr viele Menschen an einem Pfahl oder Kreuz durch die Römer hingerichtet worden und alle mussten es ertragen. Das ist kein Argument für einen Jeschua, der nicht nur Mensch war.

Er starb als ein gerechter Mensch, die anderen als ungerechte Menschen- das ist der Unterschied.

Und warum dürfen wir seinem Vorbild nicht folgen? Er ist doch unser Rabbi. Alle Gerechten in der Tanach sind meine Vorbilder.

Eaglesword, ich glaube das aus dem Neuen Testament nicht, dass er preexistiert hat. Er war 100% Mensch, aber seine Authorität war ihm vom Vater gegeben, deshalb hatte er eine andere Position als wir. So wie ein König eine andere Position hat als ein Sklave.
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Beitrag von Schwertlilie Sa 13 Feb 2010, 16:52

So wie ich informiert bin, wurde die Kreuzigung damals häufig an Personen vorgenommen, die auf diese Weise zum Tode verurteilt wurden. Auch nach Jeschuas Tod soll es noch Kreuzigungen gegeben haben.

Es sind natürlich schreckliche Qualen, die die Menschen dadurch ertragen haben. Aber sie hatten nun mal nicht die Wahl, sie haben es alle ertragen müssen. Eine Alternative war ihnen nicht gegeben, sie konnten ja nicht zurück. Letztendlich endetet die Sache ja auch immer tödlich.

Viele vermeintlichen Hexen im Mittelalter fanden den Tod in den Flammen. Sie mußten die Unmenschlichkeit auch durchleiden.

Ich finde es immer wieder grausam, was die Menschen Jeschua angetan haben. Er hat sicher genauso gelitten, wie andere.
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Die falsche Prophezeiung über Jeschua - Seite 3 Empty Re: Die falsche Prophezeiung über Jeschua

Beitrag von Shomer Sa 13 Feb 2010, 17:03

Zur Erinnerung: Es geht hier um verschiedene Prophezeiungen und wie sie von der christlichen Religion auf den christlichen Christus hin interpretiert werden. Gab es in der Tenach Weissagungen auf die Auferstehung des Mashiachs von den Toten? Wenn ja wo? Stimmen die vorhandenen Weissagungen mit Jeshua HaMashiach überein? Okay, einem Pessach-Lamm durfte kein Knochen gebrochen werden und auch Jeshua wurde kein Knochen gebrochen. Da hätten wir eine Parallele, aber die bezieht sich nur auf den Tod Jeshuas. Für eine Auferstehung von den Toten könnte ich keine Weissagung sehen, weder bei Moses noch in den Propheten. Aber das wäre so ziemlich das Minimum, das ich von JHWH erwarten würde; denn an anderen Stellen hat er's ja auch so gemacht.
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Die falsche Prophezeiung über Jeschua - Seite 3 Empty Re: Die falsche Prophezeiung über Jeschua

Beitrag von Eaglesword Sa 13 Feb 2010, 17:26

Eingedenk der Eigenschaft biblischer Prophetie, mehrere Ebenen zu haben, können wir im Kapitel 53 von YeschaYahu/Jes durchaus das Volk wie auch den einzelnen Mann, den Maschiach, sehn. Am Ende des Kapitels "wird er seine Tage längen... Dafür, dass er sein Leben/seine Seele in den Tod ausgegossen hat und für die Vielen gebetet..." können wir uns vorstellen, dass hier ein scheinbarer Widerspruch steht. Wenn toyt = toyt ist, kann es nur ein literarischer Fehler sein. Falls aber nicht, haben wir die Auferweckung in Erwähnung.

Wenn Jeschua nicht auferweckt worden ist, so hat er alle diesbezüglichen Dinge niemals gesagt. Und wie konnte er dann einen Atheisten wie mich, der ich damals Atheist gewesen war, zum sicheren Ufer "überführen", wenn er nicht lebt und folglich aktiv ist? Wie vermochte er mich zur jüdischen Identität zurückbringen, ohne dass er lebt? Wie konnte er nach der Grablegung "40 Tage lang von 400 Männern gesehn werden und mit ihnen gesprochen" haben, ohne auferweckt worden zu sein?
Falls all die Verse und Passagen erfunden worden sind, können wir das, was man NT nennt, ganz entsorgen und wie Teymur orthodox werden.
Entweder oder.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Die falsche Prophezeiung über Jeschua - Seite 3 Empty Re: Die falsche Prophezeiung über Jeschua

Beitrag von Zadok Sa 13 Feb 2010, 17:30

ich würde erstmal sagen das Jehoschua nicht hier ist und Jahveh immer DA ist und Jahveh hat dich gezogen (geführt) Er bewegt die Menschen und führt sie.
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Die falsche Prophezeiung über Jeschua - Seite 3 Empty Re: Die falsche Prophezeiung über Jeschua

Beitrag von Zadok Sa 13 Feb 2010, 17:53

Der Konzext in Jesajah 53 sagt das der gerechte Knecht sich als Schuldopfer gegeben hingegeben hat für sein Volk (nicht für die Erbsünde die nicht existiert) Wie das mit dem Schuldopfer zu verstehen ist, kommt auf die sichtweise an.
Interessant ist das das N.T. vers 9 als erfüllung darstellt

Schlachter Übers.
Und man bestimmte sein Grab bei Gottlosen,
aber bei einem Reichen [war er] in seinem Tod, weil er kein Unrecht
getan hatte und kein Betrug in seinem Mund gewesen war.


Luther
Und man gab ihm sein Grab bei Gottlosen und bei Übeltätern , als er gestorben war, wiewohl er niemand Unrecht getan hat und kein Betrug in seinem Munde gewesen ist

Einheitsübers.
Bei den Ruchlosen gab man ihm sein Grab, bei
den Verbrechern seine Ruhestätte, obwohl er kein Unrecht getan hat und
kein trügerisches Wort in seinem Mund war

Gute Nachricht
Sie begruben ihn zwischen Verbrechern, mitten
unter den Ausgestoßenen, obwohl er
kein Unrecht getan hatte und nie ein
unwahres Wort aus seinem Mund gekommen war


Hoffnung für alle Man begrub ihn bei Gottlosen, im Grab eines reichen Mannes, obwohl er sein Leben lang kein Unrecht getan hatte. Nie kam ein betrügerisches Wort über seine Lippen.
Interessanter Unterschied oder?

Man begrub ihn bei Gottlosen, im Grab
eines reichen Mannes = Übeltäter ist die Übersetzung des hebräischen Textes.
Möglicherweise hat der Text ursprünglich gelautet: "Man begrub ihn bei
Gottlosen und Übeltätern


Zuletzt von daniEL am Mo 15 Feb 2010, 12:28 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Die falsche Prophezeiung über Jeschua - Seite 3 Empty Re: Die falsche Prophezeiung über Jeschua

Beitrag von Shomer Sa 13 Feb 2010, 20:47

Beachten wir, dass dies - wieder einmal mehr - keine Prophetie auf Jeshua sein konnte:
Mat 27:57-58 Am Abend aber kam ein reicher Mann von Arimathia, der hieß Joseph, welcher auch ein Jünger Jesu war. 58 Der ging zu Pilatus und bat ihn um den Leib Jesus. Da befahl Pilatus man sollte ihm ihn geben.
Wohingegen: wenn ich mir den nächsten jüdischen Friedhof betrachte, dann sehe ich schon, dass "der Jude" sein Grab bei Ruchlosen hat.... (Dem denket nach!)
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