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Wie kommt die Jungfrau ans Kind?

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Wie kommt die Jungfrau ans Kind?

Beitrag von Shomer am Do 14 Jun 2018, 21:57

Einer Lüge, die man hundertmal gehört hat, glaubt man viel eher als der Wahrheit, die man das erste Mal hört – las ich 'mal.
 
Das katholische Jungfrauengeburtsdogma
Wie kommt die Jungfrau ans Kind?
Jes 7:14 Elbf. Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären, und wird seinen Namen Immanuel heißen.
Im ganzen sogenannten Alten Testament (Hebr.: Tanach) sind sowohl Jungfrauengeburten als auch Weissagungen dafür unbekannt. Wenn die Geburt eines Sohnes geweissagt wurde, dann war, wen wundert's, ausnahmslos der Same des Vaters im Spiel. Das war bei Isaak so, bei Simson, bei Samuel oder später beim Priester Jochanan, im Christentum bekannt als „Johannes der Täufer“. Im Heidentum jedoch, da finden wir Jungfrauengeburten „bis zum Abwinken“. Da hat sogar einmal eine Dame etwas Verbotenes gemacht und als sie daraufhin schwanger war, behauptete sie, sie sei von einem Sonnen­strahl schwanger geworden, ja, das hat es alles gegeben. Also Jungfrauen: Passt bei Sonnenstrahlen auf! Hätte der jüdische Prophet Jesaja wirklich das gelehrt, was die Kirche über die heilige Jungfrau Maria und „Jesu“ Jungfrauengeburt lehrt – er hätte wegen Verführung Israels zum Götzendienst zwingend gesteinigt werden müssen.
Dass „Jesus“ ein geschnitzter Kruzifix-Götze ist, ist für Christen aller Couleur, so auch für mich, ein gewöhnungs­bedürftiger Gedanke, für Juden (Jesaja und Jeshua inklusive) jedoch ist er eine Bestätigung dessen, was sie schon immer wussten – sie kennen bzw. kannten nämlich kein „Apostoli­sches Glaubensbekenntnis“ und das ist sehr, sehr gut. Wir müssen daher unbedingt einmal nachschauen, in welchem Zusammenhang der Jude Jesaja da genau was gesagt hat. Dann werden wir nämlich feststellen müssen, dass der Begriff „Jungfrau“ eine Falschübersetzung ist, die wahrscheinlich sogar bereits von der Septuaginta (griechische „AT“-Übersetzung: Parthénos, Strong's Wörterbuch G3933) herrührt. Wenn ich einmal in Jesaja Kapitel 7 die ersten 13 Verse lese, dann fällt mir auf, dass ich es nicht nur mit einer Falschübersetzung sondern auch noch gleich mit einer christlichen Falschinterpretation zu tun habe; es geht nämlich um etwas völlig anderes als um die jungfräuliche Empfängnis von Jesus Christus! Aber mal der Reihe nach:
Strong's Wörterbuch: H5959   עלמה  ‛almâh (Übs. E/D: Google:)
Feminin von H5958; ein Mädchen (wie verschleiert oder privat): - Burgfräulein, Magd, Jungfrau.
Dass dieses Wort „Almah“ mit „Jungfrau“ übersetzt wurde, ist ein unverzeihlicher Übersetzungsfehler (der theologische Fachbegriff heißt „Übersetzungsvariante“ – da kann man aber auch wirklich alles „variieren“). „Jungfrau“ erscheint im Wörterbuch ganz am Schluss und das nur deshalb, weil das Wort fast überall falsch übersetzt wurde. Fragt man nämlich Juden, so bekommt man zur Antwort, dass eine „Almah“ sogar verheiratet sein und bereits Kinder haben kann, nur jung muss sie sein. Aber genau dieses Wort wird hier von Jesaja gebraucht: Es geht ausschließlich um eine junge Frau, die angesichts der Weissagung sogar verheiratet gewesen sein musste oder kurz vor der Eheschließung stand. Warum aber war die junge Frau verheiratet, die bei der Prophetie neben dem jüdischen Propheten Jesaja stand? Die Mütter von Isaak, Samuel usw. waren ja auch allesamt verheiratet. Wenn Jesaja aber einer unberührten Jungfrau eine Geburt geweissagt hätte, dann hätte er zwingend den Begriff „Betulah“ gebrauchen müssen, das aber tat er nicht!
Strong's: H1330 בּתוּלה bethûlâh (Übs. E/D: Google:)
Feminin passives Partizip einer unbenutzten Wurzel mit der Bedeutung zu trennen; Jungfrau (von ihrem Privatleben); manchmal (mit Weiterführung) eine Braut; auch (im übertragenen Sinne) eine Stadt oder Staat: - Dienstmädchen, Jungfrau.
Betulah“ erscheint im hebräischen Tanach 50 Mal, „Almah“ jedoch nur sieben Mal. Im Wörterbuch steht bei „Betulah“ die „Jungfrau“ zu Beginn der Übersetzungsmöglichkeiten. Obwohl im Hebräischen klar zwischen Almah und Betulah unterschie­den wird, weisen deutsche Bibelübersetzungen einheitlich „Jungfrau“ auf, als ob alle Almot genauso jungfräulich wären, wie die Betulot (was sie aber nur selten sind).
Kommen wir zur Fehlinterpretation und somit zum Kontext: Jesaja steht mit dem König Ahas zusammen und sie sind wahrscheinlich von einer Menschenmenge umgeben – alles andere wäre für einen König untypisch. Ganz Juda hat Angst vor Syrien und den 10 Stämmen Samarias, die Juda überfallen wollten und Jesaja hat die Botschaft von JHWH für Ahas, dass das Nordreich (und Syrien) von den Assyrern entvölkert werden würde. Er bietet Ahas an, sich von JHWH ein Zeichen zu erbitten, um ganz sicher zu gehen, dass das eintrifft, was Jesaja weissagen durfte. Dies aber wollte Ahas nicht, da er JHWH nicht versuchen wollte und so gab JHWH selbst dem Ahas ein Zeichen.
Jes 7:10-17 Elbf. Und Jahwe fuhr fort, zu Ahas zu reden, und sprach: (11) Fordere dir ein Zeichen von Jahwe, deinem Gott; fordere es in der Tiefe oder oben in der Höhe. (12) Und Ahas sprach: Ich will nicht fordern und will Jahwe nicht versuchen. (13) Da sprach er: Höret doch, Haus David! Ist es euch zu wenig, Menschen zu ermüden, daß ihr auch meinen Gott ermüdet? (14) Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären, und wird seinen Namen Imma­nuel heißen. (15) Rahm und Honig wird er essen, wenn er weiß, das Böse zu verwerfen und das Gute zu erwählen. (16) Denn ehe der Knabe weiß, das Böse zu verwerfen und das Gute zu erwählen, wird das Land verlassen sein, vor dessen beiden Königen dir graut. (17) Jahwe wird über dich und über dein Volk und über das Haus deines Vaters Tage kommen lassen, wie sie nicht gekommen sind seit dem Tage, da Ephraim von Juda gewichen ist - den König von Assyrien.
Wenn wir das Kapitel von Anfang an lesen, fällt uns auf, dass dem Ahas vor den Königen von Syrien und Samaria gegraut hat, die Juda überfallen wollten. Ahas regierte Juda von 742-728 v. d. Z. (s. Zeittafel Schlachter-Übersetzung). Dem Vernehmen nach wurde Samaria (Shomron, Ephraim, die 10 Stämme des Nordreiches) später in drei Wellen nach Assyrien deportiert. 721 v. d. Z. fand die letzte Deportation statt – das Land (Nordreich) war nach dem Wort Jesajas verlassen, genau sieben Jahre nach Ahas Tod. Nur und ausschließlich für diese Deportation gab Jesaja dem Ahas eine zeichenhafte Bestätigung: Die „Almah“, die junge Frau, die neben dem Propheten und dem König stand, würde schwanger werden (oder bereits von ihrem Ehemann schwanger sein) und einen Sohn gebären. „Die“ (!) junge Frau, die einen Sohn gebären würde, war vermutlich dem König Ahas (pro Memoria: gestorben 728 vor „Christus“) näher bekannt, so dass der Ahas die Schwangerschaft und die Geburt des Immanuel gut mitverfolgen konnte. Anhand der prophetischen Infos über das Zeichen des Immanuel kann es nicht anders gewesen sein, als dass der Geweissagte bei der Deportation des Nordreiches (721 v. d. Z.) noch nicht so alt war, dass er das Gute erwählen und das Böse verwerfen konnte, also sein BarMitzvah-Alter noch nicht erreicht hatte. Und genauso sicher ist Immanuel schon lange, sehr lange tot gewesen, als der katholische Gottessohn, der geschnitzte Weihnachts­krippen- und Kruzifix-Götze „Jesus Christus“ geboren wurde – am gräulichen, heidnischen Sonnwendfest des Jahres Null.
Jesaja prophezeite also keine heidnische Jungfrauengeburt, sondern die Entvölkerung des Nordreiches. Die Angelegenheit mit dem kleinen Immanuel war nur ein Zeichen für den König und keine Weissagung für eine heidnische Jungfrauengeburt.
Und dann fällt einem aufmerksamen Bibelleser noch auf, dass ein Immanuel nicht „Jesus“ heißen kann. „Gott“ hatte ganz offensichtlich den richtigen Namen für seinen Sohn vergessen, als der Erzengel Gabriel der katholischen „heiligen Jungfrau Maria“ die Geburt ihres Sohnes „Jesus“ ankün­digte. ....Dumm gelaufen, möchte man meinen. Wenn ich „Gott“ gewesen wäre, dann hätte ich vorher noch schnell bei Jesaja nachgelesen, was ich ihm gesagt hatte, wie mein Sohn heißen würde. Aber auf diese Idee scheint „Gott“ gar nicht gekommen zu sein, nun ja, errare divinum est (Irren ist göttlich ;-) ). Dies ist natürlich ironisch gemeint; denn die Umstände deuten ja darauf hin, dass der Name Immanuel gar nie für „Jesus“ geweissagt worden sein konnte.
Als Ahas sich zu seinen Vätern gelegt hatte, da hätte ihm das Zeichen nichts mehr genützt. Angeblich soll es sich sogar ca. 730 Jahre später erfüllt haben. Gemäß Geschichtsbuch und Prophetie wurde der Immanuel jedoch in einer Zeit geboren, in der Ahas noch lebte, also vor 728 v. d. Z. aber so früh, dass er bei der Deportation des Nordreiches nach Assyrien noch nicht im BarMitzvah-Alter war, nach 734 v. d. Z. also.
Ist es angesichts dieser Fakten möglich, dass etwas mit Matthäus 1:23 im „NT“ nicht stimmt? Dort wurde der Menschheit die katholische Jungfrauengeburtslehre verkauft, neben Lukas 1:35 der einzige Hinweis für die Jungfrauengeburt auf 1400 Seiten:
Mat 1:23 Luther "Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Immanuel heißen", das ist verdolmetscht: Gott mit uns.
In der Elberfelder sieht es dann schon ein wenig anders aus:
Mat 1:23 Elbf. "Siehe, die Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Emmanuel heißen", was verdolmetscht ist: Gott mit uns.
Aus „einer“ Jungfrau wurde hier „die“ Jungfrau, was dem Urtext von Jesaja 7:14ff schon geringfügig näher kommt.
Und in der Luther-Übersetzung von Jesaja 7:14 steht es dann sogar noch anders:
Jes 7:14 Luther (….) Siehe, eine Jungfrau ist schwanger und wird einen Sohn gebären, den wird sie heißen Immanuel.
In dieser Übersetzung ist irgendeine unbekannte Jungfrau damals bereits schwanger, was genauso sinnlos ist – aber „Jungfrau“ muss ja sein, und das nicht nur bei Luther oder in der Elberfelder- sogar in der angeblich unveränderten aramäischen Peschitta-Übersetzung. Diese eine Matthäus-Stelle zur Jungfrauengeburt einmal ausgenommen, gibt es nur noch einen weiteren Hinweis darauf in den Evangelien:
Luk 1:35 Elbf. Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das geboren werden wird, Sohn Gottes genannt werden.
Diese Aussage ist in der alten Handschrift des Lukas-Evangeliums unbekannt, die im St. Katharinenkloster auf dem Sinai (Codex Sinaiticus) gefunden und auf das vierte/fünfte Jahrhundert datiert wurde. Das bedeutet also, dass diese Aussage, die wir im deutschen Lukas-Text lesen, erst wesentlich später durch die (katholische) Kirche im griechischen „NT“ eingefügt wurde. Ansonsten gibt es für eine Jungfrauengeburt weder im „AT“ noch im „NT“ irgendeinen Hinweis, geschweige denn einen Beweis. Dies wäre eigentlich das Gegenargument dafür, dass es sich beim katholischen „NT“ um unfehlbar geoffenbartes Wort Gottes handelt.
Warum wohl hat der jüdische Rabbi Jeshua BarJosef von Nazaret nie gelehrt dass er selbst jungfräulich empfangen wurde? Ich meine, dass solche Aussagen erst später von Heiden über ihn verbreitet wurden, als er selbst sich nicht mehr wehren konnte.
In der Geschichte um den „12-jährigen Jesus im Tempel“, als er Dinge tat, die er nur nach seiner BarMitzvah mit dreizehn hat tun können, da lesen wir folgendes:
Luk 2:48-50 Elbf. Und als sie ihn sahen, erstaunten sie; und seine Mutter sprach zu ihm: Kind, warum hast du uns also getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. (49) Und er sprach zu ihnen: Was ist es, daß ihr mich gesucht habt? Wußtet ihr nicht, daß ich in dem sein muß, was meines Vaters ist? (50) Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen redete.
Vers 50 wird von allen „Gläubigen“ ignoriert, die meinen, an das katholische Jungfrauengeburtsdogma glauben zu müssen. Ich stelle mir vor, ich bin Josef und mein Sohn sagt mir so etwas. Bei einer jungfräulichen Empfängnis verstünde ich ziemlich sicher, was er damit meint, aber offenbar hatte Josef „vergessen“, dass er 14 Jahre zuvor Besuch von einem Engel bekommen hatte, der ihm genau das sagte, was jeder Bibelleser „versteht“, Josef aber offensichtlich nicht.
Im Hebräischen Denken fehlt eine Jungfrauengeburt völlig. Es gibt sie nicht in der Prophetie und es gibt sie nicht in der Erfüllung, nicht in der Vorschattung und nicht in der Realität!
Amos 3:7 Elbf. Denn der Herr, Jahwe, tut nichts, es sei denn, daß er sein Geheimnis seinen Knechten, den Propheten, geoffenbart habe.
Ich halte es für undenkbar, dass der HEILIGE in Israel der katholischen Kirche einen Beweis für ihre heilige Jungfrau und die Jungfrauengeburt des Sohnes des griechischen Theos liefern würde; ER hatte ja den Götzendienst verboten.
Alle Ungereimtheiten im Zusammenhang mit Matthäus 1:23 und Jesaja 7:14 lassen nur den einen Schluss zu: Ein angeblicher Matthäus musste sich der Tanach-Verdrehung bedient haben, um ein heidnisches Dogma im sogenannt „unfehlbar geoffenbarten Neuen Testament“ fest zu schreiben. Dieser Autor hier, der sich als Matthäus ausgibt, konnte kein Jude (Matitjahu) gewesen sein. Einem wahren Juden und Talmid eines Rabbiners wäre eine solch heidnische Jesaja-Verdrehung wohl kaum in den Sinn gekommen. Und weil dieser eine Vers einer von vielen nicht authentischen ist, habe ich keinen Grund zur Annahme, dass an der ganzen Geschichte mit Josef, der heiligen Jungfrau Maria (die bis zu ihrer Aufnahme in den Himmel am 15. August angeblich unbefleckt gewesen sein soll und dies sogar trotz weiterer Geburten) und dem Engel überhaupt etwas wahres dran ist.
Der revidierten Luther-Übersetzung des „NT“ von 1912 liegt der umstrittene Textus Receptus zu Grunde. In der „NT“-Übersetzung von F. H. Baader (DaBhaR) jedoch, das sich extrem eng an den griechischen Grundtext des Codex Sinaiticus anlehnt, liest sich die „Jungfrauengeburts“-Stelle im Lukas-Evangelium aber wie folgt:
Luk 1:30 DaBhaR Und der Engel sagte zu ihr: Nicht fürchte, MARJAM, denn du fandest Gnade bei dem Gott. 31 Und gewahre! Du wirst im Bauch Samen aufnehmen und wirst einen Sohn gebären und wirst seinen Namen JESuUS rufen. (....) 36 Und gewahre! ÄLiISABÄT, deine Verwandte, auch sie hat Samen aufgenommen, einen Sohn in ihrer Greisenhaftigkeit – und dies ist der sechste Monat bei ihr, der „Sterile“ Gerufenseienden
Hat das Gespenst menschlichen Samen, das christlicherseits als dritte Person von Theos und „Heiliger Geist“ bekannt ist? Nein! Ein solches Phantasie-Produkt hat genauso wenig Samen wie ein Sonnenstrahl! Das heißt also, dass der Jude Jeshua BarJosef genau so von dem Samen eines Mannes ge­zeugt werden würde, (Du wirst im Bauch Samen aufnehmen und wirst einen Sohn gebären) wie Jochanan (Johannes) auch (auch sie, Elisabeth, hat Samen aufgenommen).
Auch hier sehen wir wieder verdächtige Ungereimtheiten! Warum wohl wurde das Samenaufnehmen im katholischen Textus Receptus gegen die heidnische Jungfrauengeburt ausgewechselt? Durfte die Wahrheit etwa nicht ans Licht kommen? Musste alles ausgelöscht werden, was das katholische Jungfrauengeburtsdogma ad absurdum führt? Auf Grund der Faktenlage muss ich heute davon ausgehen.
Wer die Trinitätslehre ablehnt, sich aber der Jungfrauenge­burtslehre verpflichtet fühlt, der möge mir bitte einmal erklären, wie es zu einer Jungfrauengeburt kommt, wenn man nicht einmal an die heilige Jungfrau Maria glauben darf, die dazu zwingend erforderlich wäre. Wer die „Wahrheit“ der heiligen Jungfrau, Gottesmutter und Himmelskönigin Maria ablehnt, sich aber voll hinter das Dogma der Jungfrauen­geburt stellt, sollte sich bitte einmal überlegen, wie wider­sinnig ein solcher „Glaube“ ist. Das ist genau so unlogisch wie die heilige Dreieinigkeit abzulehnen und trotzdem völlig von der Präexistenz und Göttlichkeit Jesu oder der Messianität Jeshuas überzeugt zu sein. Aber genau dies wird erfahrungsgemäß in „messianischen“ Kreisen gemacht.
> Wir haben eine völlig andere Prophetie als allgemein angenommen (Jungfrauengeburt/Deportation),
> wir haben zwei nicht übereinstimmende Namen (Jesus/Immanuel),
> wir haben eine Falschübersetzung (junge Frau/ Jungfrau),
> wir haben einen „Gott“, der gegen Sein Wort, dass er alles prophezeien lässt was er zu tun vorhat, unan­gekündigt seinen angeblichen Sohn nach heidnischem Vorbild jungfräulich in diese Welt stellt,
> wir sehen, dass das Samenaufnehmen von katholi­schen Redakteuren ausgetauscht wurde,
> wir haben die angebliche Vaterschaft eines heiligen Gespenstes, das genauso surreal ist wie Dornröschen,
> wir haben das Unverständnis von Josef und Maria im Tempel und die stillschweigende Akzeptanz der Vaterschaft Josefs durch Jeshua, der nirgends sagte, dass Josef gar nicht sein Vater ist,
> wir haben das katholische Dogma der Jungfrauengeburt,
was wir aber nicht haben sind unmissverständliche Aussagen im gesamtbiblischen Zusammenhang, dass der Jude Jeshua jungfräulich gezeugt wurde. Was will uns das sagen? Wie kommt die Jungfrau ans Kind? Die einzig richtige Antwort kann nur lauten: mystisch, aber keinesfalls biologisch! Ich glaube Aussagen in der Schrift, die stimmig sind, niemals mehr aber zusammenhanglose Aussagen, die von christlichen Theologen mit Vorliebe heraus gestrichen werden um katholische Irrlehren „ein zu betonieren“.


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Re: Wie kommt die Jungfrau ans Kind?

Beitrag von Elischua am Fr 15 Jun 2018, 07:31

Mat. 1:18:
18 Die Geburt Jesu Christi aber war also: Als seine Mutter Maria mit Joseph verlobt war, noch ehe sie zusammenkamen, erfand sich's, daß sie empfangen hatte vom heiligen Geist
Miriam und Josef waren ein Paar - waren vermutlich noch nicht miteinander intim  - sich hier noch nicht erkannten. Ob sie noch eine Jungfrau war müssen wir offen lassen, sie war eine Junge Frau. Was hier in dem Vers der Fehler bzw. falsch verstanden wird ist....das Wort empfangen. Was hat sie empfangen? Nicht das von den Kirchenverdrehern empfangene Kind des Hl. Geistes - sondern Miriam hat G´ttes Wort empfangen, indem ER ihr mitteilte, daß sie ein Kind bekommen wird, schwanger werden wird von Josef. Ganz einfach und logisch!
Das Wort empfangen bedeutet im Hebräischen "Kabbala" man empfängt was und *hier* mehr über das Wort "empfangen" zu lesen ist.
Miriam ist nicht vom HL.Geist schwanger geworden, ein Kind empfangen, sondern G´tt teilte ihr mit, daß sie einen Sohn gebären wird. Sie empfing, erhielt, teilte ihr mit, offenbarte ihr usw. Mehr dazu könnt ihr in Jungfrauengeburt - eine falsche Übersetzung und Erfindung lesen!
Man sollte auch darüber nachdenken, als G´tt dies zu Miriam sagte, dies nicht gleich umgesetzt wurde - und sofort schwanger wurde. Wenn G´tt was sagt, bedeutet dies nicht, daß dies sofort geschieht, sondern dies kann einige Zeit dauern und somit kann dies auch bei Josef und Miriam durchaus Monate oder Jahre gedauert haben bis sie schwanger wurde. Was auch vielen unbekannt ist, daß im Judentum sexueller Verkehr erst nach einer Eheschließung /Hochzeit vollzogen werden darf. Damals gab es auch noch nicht diese Arten von Hochzeiten wie heute.
Das Wort Jungfrau, wird von den meisten nicht verstanden. Jungfrau bedeutet Junge Frau, Mädel etc. Und diese jungen Frauen, Mädels sind nicht mehr eine Jungfrau, da sie bereits eine Geschlechtsakt durchführten, und es gibt auch alte Frauen die noch nie einen Geschlechtsakt hatten, diese sind auch noch Jungfrauen - Frauen ganz egal welchen Alters werden als Jungfrau bezeichnet, die nie einen Geschlechtsverkehr hatten. Ist ja bekannt was aus dem Wort Jungfrau gemacht wurde, obwohl Jungfrau - Junge Frau, Mädel etc. bedeutet.


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: Wie kommt die Jungfrau ans Kind?

Beitrag von Lopileppe am Fr 15 Jun 2018, 11:55

Schalom shomer ,
Da werd ich auch mal meinen Senf zugeben. Denn  ich las in deinem Beitrag ,in deiner "dabhar " version  etwas von "Samen aufnehmen".
Komische sache dachte ich mir. Modern gedacht klingt das eher nach künstlicher Befruchtung . Ich glaub , das thema wurde schon mal irgendwo angeschnitten.
Nun denn was hällst du denn von der idee? Statt ehelicher Verkehr ne künstliche Befruchtung und Gabriel wäre der Drahtzieher der Sache .


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Re: Wie kommt die Jungfrau ans Kind?

Beitrag von Shomer am Fr 15 Jun 2018, 18:15

Schabbat Schalom @ Elischua und Lopileppe

Besten Dank für eure Reaktionen. Ich merke, ihr habt euch auch schon Gedanken darüber gemacht, da ihr selbst nachweislich auch Jungfrauen ward (oder noch seid?). Dass man "empfangen" auch so verstehen kann, also "kabbalah", war mir neu, von daher besten Dank für den Tipp. Allerdings, wenn von Empfängnisverhütung die Rede ist, denkt wohl niemand an die Kabbalah - stimmts? Demnach wird bei einer deutschen Empfängnis etwas anderes empfangen als bei einer hebräischen Empfängnis. Und da das "NT" weder auf Hebräisch noch auf Deutsch verfasst und redigiert wurde, sondern auf Aramäisch und Griechisch, frage ich mich, ob die vielleicht etwas mit einem Rundfunkempfänger empfangen haben.

Dies wäre dann in der Tat etwas für Lopileppe und/oder Eaglesword. Könnte ja sein, dass die prähistorische Hochkultur auch solche Blüten getrieben hat, ohne dass wir etwas davon mitbekommen haben - und, ja, auch die künstliche Befruchtung wäre dann ein Thema. Wikipedia schreibt dazu:

https://de.wikipedia.org/wiki/In-vitro-Fertilisation - Die In-vitro-Fertilisation (IVF) – lateinisch für „Befruchtung im Glas“ – ist eine Methode zur künstlichen Befruchtung. Sie wurde in den 1960er und 1970er Jahren von Robert Edwards, der 2010 dafür den Nobelpreis für Medizin erhielt,[1] und Patrick Steptoe entwickelt. In Deutschland ist diese Behandlung zulässig, wenn bei einem (Ehe-)Paar ein Jahr lang trotz regelmäßigem, ungeschütztem Geschlechtsverkehr die Schwangerschaft ausbleibt oder eine Präimplantationsdiagnostik (PID) angezeigt ist.
Gemäß Talmud war ja der Erzeuger von Jeschua ein römischer Soldat namens Pantera. In einer Fernseh-DOK sah ich einen Bericht, dass dieser Name am Rhein in Stein gehauen entdeckt wurde, was eigentlich nicht verwunderlich ist; denn von Israel bis Nordengland war ja alles ein "Land", das römische Reich nämlich.
Was in Sachen Jeschua Fakt ist, wird sich nach über 2000 Jahren kaum verifizieren lassen. Dass damals nach allen Regeln der "Kunst" der eigenen Phantasie freier Lauf gelassen wurde, ist wohl die logischste Erklärung für das Durcheinander des Durcheinanderwerfers. Juden haben allen Grund, den Talmud an zu zweifeln und Christen, das "NT" anzuzweifeln. Mehr dürfte sich aber kaum heraus finden lassen. Ich wiederhole: Der Durcheinanderwerfer (griech.: Diabolos) wurde nie mit "Durcheinanderwerfer" übersetzt sondern immer mit "Teufel". - Haben wir das "NT" vom Durcheinanderwerfer, dann haben wir es in der Tat vom Teufel - samt Jungfrauengeburt, St. Pauls Lehren und einem "Jesus", den es so nie gegeben haben konnte.

Gruß vom Shomer


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