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Jungfrauengeburt - eine falsche Übersetzung und Erfindung?

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Jungfrauengeburt - eine falsche Übersetzung und Erfindung?

Beitrag von Elischua am Mi 15 Apr 2015, 19:30

Schalom liebe Suchenden und Lernenden,

wir haben hier eine gute Erklärung betr. "Alma - was Junge Frau bedeutet" von Rabbi David Kraus betr. der falschen Übersetzungen der "Jungfrauengeburt" gefunden:



    Die Jungfrauengeburt - eine Erfindung?

Ist die Auffassung, Maria habe ohne Mitwirken eines Mannes allein durch die Kraft des Heiligen Geistes den Heiland empfangen und geboren, eine Erfindung und Übersetzungsfehler?

Es lohnt sich, die Gesamtheit der Bibel-Zeugnisse zu analysieren
 

Ist die Auffassung, Maria habe ohne Mitwirken eines Mannes allein durch die Kraft des Heiligen Geistes den Heiland empfangen und geboren, ist dieser Glaube der Christen Erfindung des Evangelisten Matthäus - noch dazu aufgrund eines Übersetzungsfehlers? Denn, so heißt es seit langem immer wieder, die "junge Frau", von der Jesaja in seiner Prophezeiung spricht, hätten erst Griechen unter dem Einfluss ihrer Herrscher-Ideologie zur Jungfrau gemacht. So sei zwar nicht die Jungfrau zum Kind gekommen, wohl aber die "junge Frau" zur "Jungfrau" umfrankiert worden. War es so? Und warum akzeptiert das Judentum den christlichen Messias nicht? Lasst uns verstehen warum - nicht, um andere Religionen herabzuwürdigen, sondern eher, um die jüdische Position zu verdeutlichen. 

Mehr dazu ausführlich im Artikel: Warum Juden nicht an Jesus glauben … und es auch nie werden

Die christliche Idee der Jungfrauengeburt wird vom Vers aus dem Propheten Buch der Tora Jesaja 7,14 hergeleitet, in dem die Rede von einer „Alma“ als Geburtsgebende ist, so heißt es:  „Darum wird euch der Ewige selbst ein Zeichen geben: Siehe, die >>Alma<< wird schwanger werden und einen Sohn gebären und du sollst ihm den Namen Immanuel geben.“ 

Die Kontroverse dreht sich vor allem um die Übersetzung des hebräischen „Alma“. Das Wort „Alma“ hat immer „eine junge Frau“, „ein junges Mädchen“ oder „Mädel“ bedeutet, es ist ein synonym für Mädchen. Christliche Theologen jedoch übersetzten das Wort Jahrhunderte später als „Jungfrau“. Sie stützen sich auf die Septuaginta (die älteste durchgehende Übersetzung der hebräisch-aramäischen Bibel in die damalige altgriechische Alltagssprache, die Koine. Sie entstand etwa von 250 v. Chr. bis 100 n. Chr. im hellenistischen Judentum, vorwiegend in Alexandria), welche das Wort „Alma“ mit Parthenos, also Jungfrau übersetzt hat. Ferner wissen wir, dass der Evangelist Matthäus  eine bekannte Vorliebe für Wortspiele und Wortkonstruktionen hatte, die man an einigen Stellen seines Evangeliums findet. Bekanntestes Beispiel ist eben die Erfindung der so genannten "Jungfrauengeburt" in Matthäus 1, 21-22. Maria sei deshalb Jungfrau gewesen, so Matthäus, damit sich Jesaja 7, 14 erfülle, wo von einer „schwangeren Jungfrau“ die Rede sei. Doch hier ist dem Evangelisten ein schweres Missgeschick unterlaufen. Entweder waren die Hebräischkenntnisse des Evangelisten mangelhaft oder ihm lag eine fehlerhafte Fassung bzw. Übersetzung des Jesaja-Textes vor. In Jesaja 7, 14 ist nämlich keinesfalls von einer „schwangeren Jungfrau“ die Rede, sondern von einer „schwangeren jungen Frau“. So viel einmal zu den beliebten Wortspielen von Matthäus. 

Nun aber ein paar Hintergründe: Worum handelt der Vers in Jesaja 7,14? 

Das Prophetenbuch beschreibt, wie der Prophet Jesaja Ahas, den König von Juda beruhigen möchte, er sagt ihm, dass er keine Angst von König Israel und König Syrien haben brauche. Der Prophet verspricht dem König Ahas, dass der Ewige ihm ein Zeichen senden wird, um ihm eindeutig klar zu machen, dass Gott mit ihnen ist. Dazu heißt dann in Jesaja Vers 7,14: „Darum wird euch der Ewige selbst ein Zeichen geben: Siehe, die „Alma“ wird schwanger werden und einen Sohn gebären und du sollst ihm den Namen Immanuel geben.“ 

Das Zeichen im Vers, äußerst sich mit der Geburt eines Kindes. So soll Ahas also nur Gott vertrauen und keine Angst mehr haben. Deshalb muss das Kind auch Immanuel (= Gott ist mit uns) genannt werden. Wer das Kind gebären soll, ist hier nicht ganz klar, aber aus dem Konsens ist eindeutig die Rede von zwei Frauen, entweder die Frau des Königs Ahas oder die Frau vom Propheten Jesaja. 

Wenn gemäß der christlichen Doktrin im Vers des Jesaja 7,14 eine Prophetie für Jesus ausgesprochen wurde, nur weil die Septuaginta „Alma“ mit Parthenos, also Jungfrau übersetzt hat, stellt sich die dringende Frage, warum man Jesus, Jesus nannte und nicht wie bestimmt „Immanuel“. Schließlich heißt doch die eindeutige Aufforderung: „Und du sollst ihm den Namen Immanuel geben.“ 

In weiteren Verlauf im Jesaja ergeht auch ganz klar, dass die Prophetie des Zeichen Gottes in Form einer Kindesgeburt keine Zukunftsprophetie ist, also nicht etwas was sich in der Zukunft abspielen wird, sondern vielmehr ein Vorhersagen, welches sich noch in deren Tagen erfülle. Und so war es dann auch, so sagt der Prophet: „Siehe, ich und die Kinder, die der Ewige mir gegeben hat, sind Zeichen und Vorbilder in Israel, von dem Ewigen der Heerscharen, der auf dem Berg Zion thront.“ (Jesaja 8,18) Hieraus ist nun auch klar, dass „Alma“ die Frau des Propheten Jesajas ist (also nicht Maria, wie es das Christentum behauptet) und somit ist das Kind der Sohn von Jesaja. 

Aus der jüdischen Traditionsliteratur ergeht aus etlichen Stellen eindeutig, dass der Versuch „Alma“ mit Jungfrau zu übersetzen falsch ist. 

So heißt es beispielsweise im 1. Buch Moses 24,14: „Wenn nun ein ‚Na´ara‘ (= Mädchen) kommt, zu der ich spreche: ‘ Neige doch deinen Krug, dass ich trinke!‘, und sie spricht: ‚Trinke! Und auch deine Kamele will ich tränken!‘ - so möge sie diejenige sein, die du deinem Knecht Isaak bestimmt hast; und daran werde ich erkennen, dass du an meinem Herrn Barmherzigkeit erwiesen hast!“ 

Im Vers 43 und 44 heißt es dann aber: „Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen. Wenn nun ein ‚Alma‘ (= Mädel) zum Schöpfen herauskommt und ich spreche: ‚Gib mir doch aus deinem Krug ein wenig Wasser zu trinken!‘ Und sie zu mir sagen wird: ‚Trinke, ich will deinen Kamelen auch schöpfen!‘ so möge doch diese die Frau sein, die der Herr dem Sohn meines Herrn bestimmt hat!“ 

Die Tora spricht hier über dieselbe Person. Einmal betitelt sie die Person mit „Na´ara“ und ein anderes Mal mit „Alma“ - der Beweis, dass „Alma“ im Hebräischen ein Synonym für „Na´ara“ darstellt. Na´ara = Mädchen und Alma = Mädel o.dgl., siehe Synonyme für Mädchen aus dem Duden: (umgangssprachlich) Mädel; (österreichisch umgangssprachlich) Mäderl; (umgangssprachlich scherzhaft) KrabbeKröte; (norddeutsch) DeernDirn; (norddeutsch, oft abwertend) Göre; (bayrisch, österreichisch umgangssprachlich) Dirndl; (schweizerisch mundartlich) Meitli; (umgangssprachlich veraltend, sonst landschaftlich abwertend) Ische; (veraltet) Mägdelein. In vielen englischen Übersetzungen wird „Alma“ meist mit Young Girl, also junges Mädchen oder junge Frau übersetzt. „Alma“ mit Jungfrau zu übersetzen ist somit falsch. 

Nun wird es Einige geben die sich denken: „Da ein Mädchen ein Mädchen ist, ist sie ja noch keine Frau. Ein Mädchen ist in der Regel immer eine Jungfrau.“ In Regel ja, aber die Realität zeigt, dass es unzählige junge Mädchen gibt, die keine Jungfrauen mehr sind. Insbesondere im biblischen Zeitalter was es gang und gäbe, dass Mädchen sehr früh Intim wurden, also im sehr jungen Alter. Und selbst wenn diese „Alma“ tatsächlich Jungfrau war, was spielt das für eine Rolle? Im Vers wird ein Sinn zu einem Mädchen hergeleitet, ob Jungfrau oder nicht, das spielt keine Rolle. Wenn es eine Rolle spielen würde, so hätte es in der Bibel ausdrücklich: „Jungfrau“ heißen müssen, so ergeht es aus den 13 Tugenden mit denen man die Tora erläutert, nach Rabbi Teima. Und nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass der Vers mit dem die christliche Idee der Jungfrauengeburt erst entstanden ist (Jesaja 7,14), ja bereits schon in Jesaja 8,18 widerlegt wurde. Schließlich ergeht aus den Prophetenbuch eindeutig, dass die Geburtsgebende „Alma“ die Frau von Jesaja war und nicht Maria! Wer nun meint, das man diesen Vers auch auf Maria herleiten kann, dann ich kann mir nun wohl auch eine Stelle aus der Bibel raussuchen und anschließend behaupten, die Rede sei von mir und ich bin dies und das. Ich denke nur ein Narr, würde mir das dann glauben, nicht wahr? 

Um das ganze zu verdeutlichen werfen wir nun einen Blick auf den weisesten alles Weisen, König Salomos. Auch er ist der Meinung, dass „Alma“ definitiv keine Jungfrau ist, sondern eben nur eine Frau. In den Sprüchen 30,18-19 sagt des weise König Salomo: „Drei Dinge sind mir unbegreiflich und vier kann ich mir nicht erklären: Den Weg des Adlers am Himmel, den Weg der Schlange auf einem Felsen, den Weg des Schiffes mitten im Meer, und den Weg des Mannes zum ‚Alma‘.“ 

König Salomo sagt uns hier also, dass er nicht versteht, wie ein Adler im Himmel navigiert. Auch versteht er nicht, wie eine Schlange auf einen Felsen navigiert. Ebenso versteht er nicht, wie ein Schiff auf hoher See navigiert und auch versteht er nicht, wie ein Mann sich in das Herz einer „Alma“ navigiert. Und warum nicht? Da diese vier Dinge hier keine Spuren hinterlassen. So ist dem weisen Salomo also unmöglich zu erkennen, welche Flugbahn ein Alder geflogen ist, nachdem er den Adler an einen Baum ruhen sieht. Ebenso unmöglich zu erkennen ist, welchen Weg eine Schlange auf einen Fels gekrochen ist, nachdem sie sich es erstmal gemütlich gemacht hat. Unmöglich zu erkennen ist auch ein Schiffsweg auf hoher See, nachdem es Anker geworfen hat. Auch mit wie vielen Frauen ein Mann schon Intim war, bevor er sich mit einer weiteren „Alma“ einlässt, ist unmöglich zu erkennen. 

Der Mezudat David und wohl auch Raschi und der Malbim sagen, dass hier die Rede von vier Sachen sind, die keine Spuren hinterlassen. So kann man also, nachdem sie nicht mehr zu sehen sind, zu deren Ablauf nichts mehr weiter sagen. Das Wort „Alma“, von der König Salomo spricht, kann somit keine Jungfrau sein, denn wenn ein Mann mit einer Jungfrau intim wird, verliert sie ihre Jungfräulichkeit, und wenn die Frau durch die Intimität Schwanger werden sollte, dann ist das Kind ja wohl die eindeutigste Spur dafür, dass hier was war. Und da König Salomo „Alma“ in die Reihe der Sachen einstuft, die keine Spuren hinterlassen, kann man definitiv sagen, Alma = KEINE Jungfrau .. 

Kelsos war ein antiker Philosoph (Platoniker) in der zweiten Hälfte des 2. Jahrhunderts n. Chr. Er verfasste die älteste bekannte Streitschrift gegen das Christentum. In einer seiner Schriften sagt er, dass er von einem Mann erzählt bekam, wie dieser beobachtet habe, dass Maria, die Mutter von Jesus, von ihrem Mann verlassen wurde, weil er sie beim Fremdgehen erwischt habe. Der Augenzeuge zu Kelsos meinte weiter, dass der Mann, der Maria sie verlassen habe, weil sie mit einem römischen Soldaten namens „Pantheras“ Geschlechtsverkehr hatte. Dieser römischer Soldat „Pantheras“ soll nach dieser Auffassung hier der Vater von Jesus sein. Es gibt jene, die meinen, dass der Name „Pantheras“ sehr der in der Septuaginta übersetzten Alma, also Jungfrau = „Parthenos“ gleicht. So sagen einige, dass christliche Theologen wohl: Jesus der Sohn von „Pantheras“ (Name eines römischen Soldaten) mit:  Jesus der Sohn von „Parthenos“ (Jungfrau) verwechselten. 

Die der Wissenschaft und dem gesunden Menschenverstand widersprechende Kirchenlehre soll das Geschehen um die Zeugung und Geburt von Jesus möglichst weit von den Menschen und ihren Erfahrungen wegrücken. Denn die Kirche lehrt nicht den nahen Gott, sondern einen fernen Gott voller Abstrusitäten, den man den antiken Götzenkulten und ihren Mythen entlehnt hat. Hier eine Aufstellung angeblicher Jungfrauengeburten: 

gautama buddha - um 600 v. Chr. von der Jungfrau MAYA geboren.
dionysos - griechischer Gott, von einer Jungfrau geboren.
quirinus - Heilsbringer der frühen Römerzeit, geboren von einer Jungfrau.
attis - von der Jungfrau NAMA ca. 200 v.Chr. in Phrygien geboren.
indra - um 700 v.Chr. von einer Jungfrau in Tibet geboren.
adonis - babylonischer Gott, Sohn der Jungfrau ISHTAR.
krischna - Hindu-Gottheit, ca. 1200 v.Chr. von der Jungfrau DEVAKI geboren.
zoroaster - ca. 1500 -1200 v.Chr. von einer Jungfrau geboren.
mithras - von einer Jungfrau am 25. Dezember, ca. 600 v. Chr. Geboren. (siehe unten Vermerk)
SAOSCHYANT - von einer im See badenden Jungfrau durch Zarathustra empfangen.
PLATON  - vom Gott Apollon und einer Jungfrau gezeugt.
PERSEUS - die Jungfrau DANAE haben den Samen des Zeus schlafend als Goldregen empfangen.

Und viele mehr. Damit die Jesusfigur der Kirche hier „mithalten“ konnte, haben kirchliche Theologen auch bei Jesus eine solche Geschichte erfunden.  


Fazit: „Alma“ = keine Jungfrau. Das Wort „Alma“ hat immer „eine junge Frau“, „ein junges Mädchen“ oder „Mädel“ bedeutet, es ist also ein synonym für Mädchen. „Alma“ mit „Jungfrau“ zu übersetzen ist somit falsch.

Quelle: breslev.co.il


Vermerk von Elischua:
mithras - von einer Jungfrau am 25. Dezember, ca. 600 v. Chr. Geboren.
Jesus Christus: ebenfalls am 25.Dezember, sowie von einer Jungfrau geboren sein soll und mit  Weihnachtsfest gelobt und gefeiert wird - Alle Jahre wieder!

Der Jude Jeschua hat nichts mit dem christlichen Jesus zu tun!

Ein weiterer Irrtum eines falsch verstandenen Wortes ist "gezeugt" und mit einer Jungfrauengeburt in Verbindung gebracht wird: Mehr hierzu könnt ihr *Hier* lesen: Psalm 2,7: Heute habe ich dich gezeugt....




  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: Jungfrauengeburt - eine falsche Übersetzung und Erfindung?

Beitrag von Eaglesword am Do 16 Apr 2015, 00:32

Welches Wort, so werden sich Manche jetzt fragen, bedeutet aber eindeutig "Jungfrau"? Da es nicht "Alma" sein kann, muss logischerweise ein anderes Wort vorhanden sein. In der Tat existiert ein hebräischer Begriff, der nicht einmal Ähnlichkeit mit "Alma" hat: "Betula" heißt wirklich "Jungfrau" und kommt nicht im besagten Abschnitt von JesaJah vor.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Almah=Jungfrau

Beitrag von Samson am Do 28 Jan 2016, 22:06

Shalom,
das Wort "Almah" bedeutet laut Straong's Hebrew 5959: "junge Frau" oder "Jungfrau" und nicht ausschließlich "junge Frau".
Das Wort kommt öfter in der Bibel vor, zum Beispiel in 1. Moshe 24:43:
Siehe, ich stehe hier bei dem Wasserbrunnen. Wenn nun eine Jungfrau herauskommt zu schöpfen und ich spreche: «Gib mir aus deinem Krug ein wenig Wasser zu trinken»
Auch hier ist das Wort für Jungfrau "Almah". Es ist sehr wahrscheinlich dass nach einer jungen Frau für Yitchaq ausschaugehalten wurde, definitiv aber nach einer Jungfrau.
Auch wenn davon ausgegangen wird, dass "Almah" sich auf eine junge Frau bezieht, dann gilt folgendes:
In der Kultur wurden junge Frauen, die noch kein Kind bekommen hatten, nicht verheiratet oder verlobt als "Almah" bezeichnet. Manchmal wurden sie auch als "Almah" bezeichnet wenn sie lediglich verlobt, aber noch nocht verheiratet waren.
Mat. 1:19, 20
Aber Joseph, ihr Mann, der gerecht war und sie doch nicht an den Pranger stellen wollte, gedachte sie heimlich zu entlassen. 20 Während er aber solches im Sinne hatte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum, der sprach: Joseph, Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria, dein Weib, zu dir zu nehmen; denn was in ihr erzeugt ist, das ist vom heiligen Geist.
Jozef war noch nicht verheiratet, sonder Jozef war lediglich verlobt mit Maria.
Mat. 1:18:
18 Die Geburt Jesu Christi aber war also: Als seine Mutter Maria mit Joseph verlobt war, noch ehe sie zusammenkamen, erfand sich's, daß sie empfangen hatte vom heiligen Geist
Jozef ben David kann Maria also nicht gekannt haben, da sie noch nicht verheiratet waren. Jozef wollte sogar selbst Maria fortschicken, da er gedacht hat sie hätte einen anderen Mann gekannt, er selbst hatte sie ja noch nicht gekannt, weil sie nicht verheiratet waren.

Wenn der Vers 14 aus Jes. 7 vollständig und im Kontext betrachtet wird, wird ersichtlich dass es sich um eine Jungfrauengeburt gehandelt haben muss.
Jes. 7:14
Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau hat empfangen und wird Mutter eines Sohnes, den sie Immanuel nennen wird.
Das Wort für Zeichen ist "Oth", was nicht nur "Zeichen" bedeutet, sondern auch "Wunder". Der Herr selbst gab uns also ein Zeichen bzw. das Wunder der Jungfrauengeburt. Das Wort "Oth" kommt im Zusammenhang mit einem Wunder auch öfter in der Bibel vor. Zum Beispiel:
Richter 6:17
Er aber sprach zu ihm: Habe ich denn Gnade vor dir gefunden, so gib mir ein Zeichen, daß du es bist, der mit mir redet.
2. Moshe 4:8
Und der HERR sprach weiter zu ihm: Stecke doch deine Hand in deinen Busen! Da steckte er seine Hand in seinen Busen; und als er sie herauszog, siehe, da war seine Hand aussätzig wie Schnee. 7 Und er sprach: Tue deine Hand wieder in deinen Busen! Und er tat seine Hand wieder in seinen Busen; und als er sie aus seinem Busen herauszog, siehe, da war sie wieder geworden wie sein übriges Fleisch. 8 Wenn sie nun dir nicht glauben und nicht auf das erste Zeichen hören, so werden sie doch der Stimme des andern Zeichens glauben.
In den genannten Versen wird jeweils das Wort "Oth" für "Zeichen" verwendet.
Wer war laut Jes. 7, Vers 14 das Zeichen bzw. das Wunder? Die Antwort finden wir in dem selben Vers:
Jes. 7:14
Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau hat empfangen und wird Mutter eines Sohnes, den sie Immanuel nennen wird.
Er war Immanuel, was überstzt Heißt "G-TT mit uns"!
Und da bei der Widmung des zweiten Tempels von Serubbabel die Gegenwart des Vaters nicht anwesend war wie bei der Widmung des ersten Tempels durch Shlomo, aber in Haggai prophezeit wird, dass die Herrlichkeit des zweiten Tempels größer sein würde, bin ich persönlich davon überzeugt, dass durch den Geist G-TTES durch Yehoshuah, also Immanuel aus Jes. 7:14, diese Prophezeiung erfüllt wurde als dieser den Tempel betreten hatte.
Haggai 2:9
Es soll die Herrlichkeit dieses letzten Hauses größer werden, als die des ersten war, spricht der HERR der Heerscharen; und an diesem Orte will ich Frieden geben, spricht der HERR der Heerscharen

der einzig wahre YHWH segne euch
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Re: Jungfrauengeburt - eine falsche Übersetzung und Erfindung?

Beitrag von ABA am Fr 29 Jan 2016, 15:45


שלום כולם
Schalom zusammen

An dieser Stelle möchte die korrekte Übersetzung des Jungfrauen-Problems darstellen, bzw. wiederholen. Die christliche Auslegung versucht sich immer wieder mit biegen und brechen ihre Fehler aus der Vergangenheit zu rechtfertigen. Deshalb übernehme ich hier einen gut 10 Jahre alten Beitrag von mir. Somit können wir auch immer nachschlagen, wenn Fragen auftreten. Besonders für diejenigen, die mit dem Althebräischen noch etwas Probleme haben.
Mit F. H. Baader, der die Jeschajahu(7,14)-Stelle mit "die Verheimlichte" übersetzt, kann ich, sowie keiner meiner Lehrer, nicht darüber übereinstimmen. Die Stelle aus Jeschajahu kann nur faktisch gesehen werden! Keinesfalls ist dies als "christliche Messias-Prophetie" anzusehen. Jedoch wissen wir, dass das Christentum die unmöglichsten Tanachstellen aus dem Zusammenhang reißen und damit die widersprüchlichsten Lehren aufstellen.

Vorab die Worterklärung:[/size]

בת hebr.(bat) = Mädchen / Tochter
בתולה hebr.(betula) = Jungfrau / sexuell unangetastetes Mädchen / (Adj. –unberührt-)
παρθενος gr.(parthenos) = Jungfrau / jungfräuliche Tochter (Adj. unverheiratet / rein)


עלמה hebr.(alma) = junge Frau, Fräulein
γυναιον gr.(gynaion) = junge Frau, Fräu(weib)-lein

Original Text aus Jeschajahu (7,14)
: לכן יתן אדני הוא לכם אות הנה העלמה הרה וילדת בן וקראת שמו עמנו אל  
(laken jiten adonai hu lachem ot hineh ha-alma harah we-joledet ben we-karat schmo imanu el)
Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe die junge Frau, sie ist schwanger,
und sie ist einen Sohn gebärend, und sie wird seinen Namen rufen > mit uns (ist) Gott <

LXX ( die Septuaginta) übersetzt hier schon fäschlicherweise mit παρθενος (JUNGFRAU)
anstatt mit γυναιον > junge Frau < !
> δια τουτο δωσει κυριος αυτος υμιν σημειον ιδου η παρθενος εν γαστρι εξει
> και τεξεται υιον, και καλεσεις το ονομα αυτου Εμμανουηλ .


Dass / Wie / Warum die Christenheit einfachste Bibelstellen im TANACH (sog. AT) aus dem Zusammenhang reißen, sie als prophetische Hinweise auf ihre Religion umfriemeln, um ihren GLAUBEN zu untermauern, will ich hier jetzt nicht ausführen.  Da jedoch obige Jesaja-Stelle mit ein Fundament der christlichen LEHRE ist, werde ich an dieser Stelle wieder einmal mit der Hilfe meiner Lehrer (sel.) und der Lehrer meiner Lehrer (sel.-sel.), so lange rütteln, bis nichts mehr übrig bleibt!

Das Problem beginnt wie immer bei der Übersetzung:
Keine Sprache auf der Erde ist ein fertiges Endprodukt, sondern eine fortwährende Tätigkeit die sich im Sprechen endlos verwandelt und verändert. Lehrworte von vorgestern können morgen leere Worte werden, wenn der lebendige Sprachgeist sie einen Bedeutungswandel unterworfen hat. Ebenso veränderten die Redakteure von Matthäus die Übersetzung und Deutung aus dem hebräischen Jesajatext 7,14. Auch die fehlerhafte LXX-Übersetzung wurde leicht angeglichen als prophetische Voraussage in da Mt.-Evangelium übernommen!
Das fehlerhafte Wort >JUNGFRAU< in Mt. 1,23 tendiert zwar die jungfräuliche Geburt JESCHUAS zu bestätigen, aber der Urtext spricht unverkennbar von
> עלמה < (alma) , also einer jungen Frau, und nicht von einer Jungfrau die nämlich auf hebräisch > בתולה < (betula) heißen müsste.

Der Jesajavers erzählt von einer >jungen Frau< die > einen Sohn gebären wird, und seinen Namen IMANUEL nennen wird < ! Dies wiederum widerspricht der Aussage des Engels im Evangelium, der Josef im Traum beauftragt: > "Du sollst ihm den Namen JESCHUA" geben <

Was das ZEICHEN betrifft, das Jeschajahu seinem König Achas >am Ende der Wasserleitung des oberen Teiches < in Jeruschalejim um das 3260 Jahr (ca 730 vuZ) gab, um ihm Mut zu machen, angesichts der beiden Heidenkönige REZIN und PEKACH, die gegen JUDA zu Felde zogen, handelt es sich um einen ganz konkreten Fingerzeig, (entgegen einer prophetischen Zukunfts-Voraussage) der GOttes Beistand unmißverständlich vergegenwärtigen sollte:
>> Siehe, die junge Frau IST schwanger << so sagt Jeschajahu , indem er auf eine werdende Mutter hinweist: >> sie WIRD einen Sohn gebären, den sie IMANUEL nennen wird, << gemeint ist damit in der blumigen Bildersprache des TENACH; dass innerhalb weniger Monate GOttes Errettung vor der HEIDENgefahr für ALLE in Jeruschalejim so offenkundig sein werde, dass man zu Ehren der göttlichen Hilfeleistung diesem neugeborenen KNABEN  den SYMBOL Namen >> Gott mit uns << geben würde !

... und um noch weiter zu erklären :
Ehe dieser (noch ungeborene) Knabe vier Jahre alt sein würde, > wird das Land verödet und entvölkert sein, vor dessen zwei Königen DIR graut !!! << (Jes.7,16)
So - , und ohne eine andere SINNdeutung verhieß es Jeschajahu seinem König Achas !!!

Einen Zusammenhang zwischen diesem historischen Ereignis und der über 700 Jahre später erfolgten Geburt JESCHUAS ist weder ersichtlich noch exegetisch zu rechtfertigen !!!


שלום אבא
Schalom ABA
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PS: -ergo-
also ist Mirjam (Maria) doch einiges erspart geblieben !
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Re: Jungfrauengeburt - eine falsche Übersetzung und Erfindung?

Beitrag von Samson am So 31 Jan 2016, 15:03

Shalom,
auf folgende ausschlaggebende Punkte wurde nicht eingegangen, sondern stattdessen lediglich ein 10 Jahre alter Beitrag als Antwort genutzt.
1.
Auch wenn davon ausgegangen wird, dass "Almah" sich auf eine junge Frau bezieht, dann gilt folgendes:
In der Kultur wurden junge Frauen, die noch kein Kind bekommen hatten, nicht verheiratet oder verlobt als "Almah" bezeichnet. Manchmal wurden sie auch als "Almah" bezeichnet wenn sie lediglich verlobt, aber noch nocht verheiratet waren.
Mat. 1:19, 20
Aber Joseph, ihr Mann, der gerecht war und sie doch nicht an den Pranger stellen wollte, gedachte sie heimlich zu entlassen. 20 Während er aber solches im Sinne hatte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum, der sprach: Joseph, Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria, dein Weib, zu dir zu nehmen; denn was in ihr erzeugt ist, das ist vom heiligen Geist.
Jozef war noch nicht verheiratet, sonder Jozef war lediglich verlobt mit Maria.
Mat. 1:18:
18 Die Geburt Jesu Christi aber war also: Als seine Mutter Maria mit Joseph verlobt war, noch ehe sie zusammenkamen, erfand sich's, daß sie empfangen hatte vom heiligen Geist
Jozef ben David kann Maria also nicht gekannt haben, da sie noch nicht verheiratet waren. Jozef wollte sogar selbst Maria fortschicken, da er gedacht hat sie hätte einen anderen Mann gekannt, er selbst hatte sie ja noch nicht gekannt, weil sie nicht verheiratet waren.

2.
Und da bei der Widmung des zweiten Tempels von Serubbabel die Gegenwart des Vaters nicht anwesend war wie bei der Widmung des ersten Tempels durch Shlomo, aber in Haggai prophezeit wird, dass die Herrlichkeit des zweiten Tempels größer sein würde, bin ich persönlich davon überzeugt, dass durch den Geist G-TTES durch Yehoshuah, also Immanuel aus Jes. 7:14, diese Prophezeiung erfüllt wurde als dieser den Tempel betreten hatte.
Haggai 2:9
Es soll die Herrlichkeit dieses letzten Hauses größer werden, als die des ersten war, spricht der HERR der Heerscharen; und an diesem Orte will ich Frieden geben, spricht der HERR der Heerscharen

Es wäre gut wenn zunächst mal auch zu den genannten Punkten Stellung genommen wird.
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Re: Jungfrauengeburt - eine falsche Übersetzung und Erfindung?

Beitrag von Elischua am So 31 Jan 2016, 15:56

Schalom Samson,
auf folgende ausschlaggebende Punkte wurde nicht eingegangen, sondern stattdessen lediglich ein 10 Jahre alter Beitrag als Antwort genutzt.
Dieser 10 Jahre alter Beitrag ist Fakt - und wenn 100 Jahre alt wäre - wäre er auch Fakt - da es der Wahrheit entspricht!
Eine weitere Fehllehre ist an der du glaubst - weil es so geschrieben steht - und nicht wirklich nachgedacht wird:
Mat. 1:18:
18 Die Geburt Jesu Christi aber war also: Als seine Mutter Maria mit Joseph verlobt war, noch ehe sie zusammenkamen, erfand sich's, daß sie empfangen hatte vom heiligen Geist
Miriam und Josef waren ein Paar - waren vermutlich noch nicht miteinander intim  - sich hier noch nicht erkannten. Ob sie noch eine Jungfrau war müssen wir offen lassen, sie war eine Junge Frau. Was hier in dem Vers der Fehler bzw. falsch verstanden wird ist....das Wort empfangen. Was hat sie empfangen? Nicht das von den Kirchenverdrehern empfangene Kind des Hl. Geistes - sondern Miriam hat G´ttes Wort empfangen, indem ER ihr mitteilte, daß sie ein Kind bekommen wird, schwanger werden wird von Josef.Ganz einfach und logisch!
Das Wort empfangen bedeutet im Hebräischen "Kabbala" man empfängt was und *hier* mehr über das Wort "empfangen" zu lesen ist.
Miriam ist nicht vom HL.Geist schwanger geworden, ein Kind empfangen, sondern G´tt teilte ihr mit, daß sie einen Sohn gebären wird. Sie empfing, erhielt, teilte ihr mit, offenbarte ihr usw.

Es wäre gut wenn zunächst mal auch zu den genannten Punkten Stellung genommen wird.
Alles andere, sowie betr. Immanuel ist beantwortet!
Dein hier geschriebenes ist christliche Ersatztheologie und Wort für Wortglaube - Von dieser falschen Lehre haben wir uns seit langem losgesagt und distanziert indem wir mit G´ttes Hilfe und Weisheit die Wahrheit empfangen und erkennen dürfen - Stück für Stück!
Wir wollen aufkllären über die falschen Überlieferungen - dazu auch vieles aus dem Christentum gehört, vorallem die hier beliebten aufgeführten Verse.

Wir hoffen und wünschen, du wachst auf und deine Blindheit und Taubheit wird zerschlagen und du endlich sehend und hörend wirst! gut


Zuletzt von Elischua am So 31 Jan 2016, 16:40 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: Jungfrauengeburt - eine falsche Übersetzung und Erfindung?

Beitrag von Eaglesword am So 31 Jan 2016, 16:27

Ersatztheologie ist es zwar noch nicht, aber hier geht es um folgende Worte:
-noch nicht zusammengekommen
-verlobt
-vom "Heiligen Geist" empfangen/schwanger (je nach Version)

Logischerweise ist ein orthodoxes Paar noch nicht intim, wenn es verlobt ist. Folgende Frage ergibt sich indes: Haben wir einen Orginaltext vorliegen? Das muss verneint werden, da eine Übersetzung, so hochwertig sie auch sei, immer der jeweiligen Sprache angepasst wird, um auch verstanden zu werden. Grade die Modifikation verändert jedoch das Orginal, bis zu anderslautenden Informationen (stille-Post-Effekt).
Was teilt uns die Redewendung "vom Heiligen Geist" wirklich mit? So gelesen, wäre es Blasphemie, da ja ein "Heiliger Geist" als Person der christlichen G'ttheit angesehn wird (wobei Zeugen Jehovas keine Trinität bezeugen!). Wenn eine Person der christlichen G'ttheit nun eine orthodoxe Frau/Mädchen geschwängert hat, so stellt man den heiligen Schöpfer als Ehebrecher hin.
Somit hätte, falls es wahr ist, G'tt Sein eigenes Todesurteil gesprochen. Und jaaaaa, jetzt kommt sofort "Jeschua´s Opfertod" in Erinnerung. Was das bedeutet? In letzter Konsequenz der Logik hätte G'tt ein Schuldopfer für Seine Verfehlung bringen müssen, um Seinen eigene Bestrafung abzuwenden.
Auch hätte Mirjam gesteinigt werden müssen, sollte das archaische Regelwerk wirklich von G'tt initiiert worden sein.
Wir sehn, wie ungereimt die "Weihnachtsgeschichte" de fakto ist.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
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... und jetzt noch mein Senf dazu

Beitrag von ABA am So 31 Jan 2016, 19:45

@Samson schrieb:auf folgende ausschlaggebende Punkte wurde nicht eingegangen, sondern stattdessen lediglich ein 10 Jahre alter Beitrag als Antwort genutzt.
...  bevor ich mir weitere christlich fundamentierte Beleidigungen anlesen muss, stelle ich mal kurz klar:
Meine religionswissenschaftlichen Ausführungen, die ich in den vergangen 15 Jahren im Internet veröffentlichte, umfassen ein Archiv von über 2000 Beiträge. Ich brauche deshalb nicht immer wieder von neuem Themen auszuarbeiten, die für uns Juden schon seit Jahrhunderten geklärt sind. Diese heiden-christlichen Dogmen hatten wir jüdisch religiöse Gelehrte schon vor über 40 Jahren in unserem Studium hinter uns. Da war Simson gerade minus-10 Jahre alt.

Aus diesem Grunde schlage ich vor, man liest einmal ein bisschen von mir; wenn dann dazu noch Fragen sind, beantworte ich dies gerne, bzw. würde gegebenenfalls auf weitere Beiträge verweisen.

Alles in Allem:
Über das Christentum, sowie sonstige christlichen Dogmen, brauchen wir keine Belehrung, wir kennen diese nämlich besser als alle christlichen Lehrmeister zusammen. Weiterhin sehen wir im Christentum eine eigenständige und zwar heidnische Religion, die mit unserem religiösen Judentum nicht im geringsten etwas zu tun hat. Deshalb liegt die Rechtfertigung auf der heiden-christlichen Seite, an der wir Juden, egal welcher religiösen Richtung wir angehören, letztlich überhaupt kein Interesse haben.

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Re: Jungfrauengeburt - eine falsche Übersetzung und Erfindung?

Beitrag von Jehohanan am Mo 01 Feb 2016, 18:16

Schalom zusammen,

nun beschäftige ich mich ja im Moment überwiegend mit den Weisungen, aber eine Frage habe ich doch nun auch an Samson: Was bedeutet eigentlich die "Verlobung" der Maria mit dem Joseph? Soweit ich informiert bin, müssten diese beiden Protagonisten ja jüdischen Ursprungs sein.
Eine weitere interessante Frage wäre ja dann noch weiter, wie man sich um die Zeitrechung verlobte, welche Konsquenz das dann hatte, wenn der Verlobte die Blösse der Verlobten aufdeckte...
Oftmals scheint es auch nützlich, wenn man die Evangelien mal durch die Kultur Jesu liest - es kann allerdings auch böse Nebenwirkungen haben.....
Ganz so schwer sollte man es sich gar nicht machen - wer Ahnenforschung mag, dem lege ich dabei Matthäus 1,16 oder Lukas 3,23 ans Herz. Was machen Stammbäume für einen Sinn, wenn die gar nicht vom Vater sind? - Die tiefgreifende Konsequenz wäre dummerweise, dass gar nicht mehr klar wäre, dass Jesu ein "Sohn David" wäre.
Ebenso erstaunlich, dass die Erzählung des 12jährigem ständig von Eltern die Rede ist und Maria sprach zu ihm: Kind, warum hast du uns das getan? Siehe, dein VATER und ich haben dich mit Schmerzen gesucht.
Schalom
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Re: Jungfrauengeburt - eine falsche Übersetzung und Erfindung?

Beitrag von Samson am Mo 01 Feb 2016, 22:05

Shalom,
 
zunächst soll zu den Argumenten die gegen die erste Antwort (welche die Jungfrauengeburt belegen sollte) geäußert wurden, Stellung genommen werden.
 
Es wurde davon ausgegangen, dass der Beistand des Vaters zu jener Zeit (etwa 730 v.Chr.) durch die natürliche Geburt eines Sohnes mit dem Namen „Immanuel“ von einer unbekannten Frau offensichtlich werden sollte und dass dies das Zeichen sein sollte wovon Jesaja prophezeite. Des Weiteren, wurde der Name „Immanuel“ ausschließlich als Symbol-Name verstanden.
 
Diese Annahme kann wie folgt widerlegt werden.
 
Im Vers 11 und 12 aus dem siebten Kapitel in Jesaja lesen wir…Fordere ein Zeichen von dem HERRN, deinem Gott, in der Tiefe unten oder droben in der Höhe! Da antwortete Ahas: 12 Ich will nichts fordern, damit ich den HERRN nicht versuche.
 
Ahas lehnte es ab ein Zeichen zu fordern bzw. zu erbitten, darum prophezeite Jesaja in Vers 14…Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau hat empfangen und wird Mutter eines Sohnes, den sie Immanuel nennen wird.
 
Wie zuvor erwähnt ist das Wort für Zeichen (Hebrä.) „Oth“, was auch als „Wunder“ übersetzt werden kann und z.B. in 2. Moshe 4:8 und Richter 6:17 auch in dem Zusammenhang vorkommt. Eine natürliche Geburt ist zwar wie ein Wunder aber kein Wunder in dem eigentlichen Sinne, d.h. kein übernatürliches Ereignis. 
 
Die Bedeutung der Prophetie: Prophetie kann Zeitpunkt und Zeitraum bezogen sein. Auch kann eine einzelne Prophezeiung mehrere Zeitpunkte betreffen. Ein einfaches Beispiel dazu ist die Salbung Davids zum König Israels. Obwohl der junge David noch während König Sauls Regierungszeit zum neuen König gesalbt wurde, übernahm er nicht unmittelbar, sondern erst viel später den Thron Sauls.

  1. Sam. 16:1

Und der HERR sprach zu Samuel: Wie lange trägst du Leid um Saul, den ich doch verworfen habe, daß er nicht mehr König sei über Israel? Fülle dein Horn mit Öl und gehe hin, ich will dich zu Isai, dem Bethlehemiten, senden; denn unter seinen Söhnen habe ich mir einen König ersehen!
      1.   Sam 16:13
Da nahm Samuel das Ölhorn und salbte ihn mitten unter seinen Brüdern. Und der Geist des HERRN geriet über David, von dem Tage an und forthin.
viel später geschah...

  1. Sam 5:1-4

Und alle Stämme Israels kamen zu David gen Hebron und sprachen: Siehe, wir sind dein Gebein und dein Fleisch.  2 Schon je und je, als Saul noch König über uns war, führtest du Israel aus und ein. Dazu hat der HERR dir gesagt: Du sollst mein Volk Israel weiden, und du sollst Fürst sein über Israel!3 Und alle Ältesten Israels kamen zum König gen Hebron. Und der König David machte mit ihnen einen Bund zu Hebron vor dem HERRN. Und sie salbten David zum König über Israel. 4 David war dreißig Jahre alt, als er König ward, und regierte vierzig Jahre lang.
 
Wird der prophezeite Sohn Immanuel, das Zeichen oder Wunder das vom ewigen Vater selbst kommt, nun mit dieser Sichtweise betrachtet wird offenbar von wem prophezeit wurde.
Vom HERRN allein also sollte die Errettung vor der Bedrohung durch Rezin und Pekach kommen, daher auch der Name „Immanuel“ ("G-Ott mit uns"), allerdings war diese Prophezeiung auch auf die Zukunft bezogen denn Yehoshuah ist "G-TT mit uns gewesen". Yehoshuah bedeutet nämlich soviel wie „YHWH ist Errettung“. Die Zeitpunkt bezogene Erfüllung der Prophezeiung noch zur Zeit Ahas wurde auch durch die Geburt eines Sohnes einer bekannten und nicht unbekannten Frau erfüllt.
So steht ein Kapitel weiter in Jes. 8:3,4 geschrieben:
Und ich nahte mich der Prophetin, die empfing und gebar einen Sohn. Da sprach der HERR zu mir: Nenne ihn: «Bald kommt Plünderung, eilends Raub».
4 Denn ehe der Knabe wird sagen können «Mein Vater» und «Meine Mutter», wird der Reichtum von Damaskus und die Beute Samariens vor dem assyrischen König einhergetragen werden
 
Vergleich v. 4 mit Jes. 7:16
Denn ehe der Knabe das Schlechte zu verschmähen und das Gute zu erwählen weiß, wird das Land, vor dessen beiden Königen dir graut, verödet sein;
 
Als nächstes soll auf folgendes aufmerksam gemacht werden. Es ist dringend notwendig die heilige Schrift, wie bereits in der ersten Antwort erwähnt, mit einer hebräischen Sichtweise zu betrachten und die Kultur aus jener Zeit zu berücksichtigen. Aus diesem Grund haben die Schriftgelehrten, die Verfasser der Septuaginta, das Wort „Almah“ auf Jungfrau bezogen, da wie erwähnt junge hebräische Frauen Jungfrauen waren. Darum wird „Almah“ in Strong’s Hebrew 5959 auch mit „junge Frau“ (die in einem heiratsfähigen Alter ist) oder „Jungfrau“ übersetzt.
Auch ist es dringend notwendig nicht zu versuchen den HERRN mit eigenem Verstand zu verstehen, …Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit vor Gott; (1. Kor. 3:19). Wie genau Maria durch den Ruach HaKodesh schwanger wurde ist genauso wenig zu hinterfragen wie der Stab Moshes zur Schlange wurden konnte.
 
Da zu folgendem Punkt keine Stellung genommen wurde, soll an dieser Stelle eine Ergänzende Stellung zu diesem Punkt genommen werden.
 
„Und da bei der Widmung des zweiten Tempels von Serubbabel die Gegenwart des Vaters nicht anwesend war wie bei der Widmung des ersten Tempels durch Shlomo, aber in Haggai prophezeit wird, dass die Herrlichkeit des zweiten Tempels größer sein würde, bin ich persönlich davon überzeugt, dass durch den Geist G-TTES durch Yehoshuah, also Immanuel aus Jes. 7:14, diese Prophezeiung erfüllt wurde als dieser den Tempel betreten hatte.
Haggai 2:9
Es soll die Herrlichkeit dieses letzten Hauses größer werden, als die des ersten war, spricht der HERR der Heerscharen; und an diesem Orte will ich Frieden geben, spricht der HERR der Heerscharen“
 
In Lukas 1:32-35 wird gelesen:
Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben;  33 und er wird regieren über das Haus Jakobs in Ewigkeit, und seines Reiches wird kein Ende sein. 34 Maria aber sprach zu dem Engel: Wie kann das sein, da ich keinen Mann kenne? 35 Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Heilige, das erzeugt wird, Sohn Gottes genannt werden
 
Dieser Text kann mit der Schriftrolle aus dem Totenmeer „Q4Q246“ aus „4Q246“ eindeutig verglichen werden:
English
"[X] shall be great upon the earth. [O King all (people) shall] make [peace], and all shall serve [Him. He shall be called the Son of] the [G]reat [God], and by His Name shall He be hailed (as) the Son of God, and they shall call Him Son of the Most High like a shooting star."
 
Quelle: Q4Q246, 01.02.2016, www.wikipedia.org. Link. https://en.wikipedia.org/wiki/4Q246
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