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Die Messianische Bewegung im Test

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Die Messianische Bewegung im Test

Beitrag von Eaglesword am Mi 04 Nov 2009, 02:49

Wenn wir uns heute die Sichtweisen unserer christlichen Freunde und unserer Landsleit anhören- dann könnten sie gegenteiliger nicht sein. Und doch:
Da haben sich auch Christen und Synagogen verbündet, um zusammen gegen uns loszuschlagen. Ja, das kommt ebenfalls vor.

Die Frage ist so alt wie die Bewegung selbst, sie prüft uns auf unsere fundamentalen Grundlagen hin. Sie befasst sich mit unserem Status vor Elohim. Sind wir akzeptabel in Seinem Sinn- oder sind wir verworfen vor Ihm?

Wenn Ersteres zutrifft, wird Er uns erhalten und stärken. Wenn Letztere Frage stimmt, ist es doch seltsam, dass wir trotz Hürden seitens Kirche wie Synagoge so erfolgreich das Feld behalten konnten und zusätzlich noch mit einer übermenschlischen inneren Stärke ausgestattet sind Versteh null .

Entweder ist Elohim auf unserer Seite oder unser Gegner. Wie hatte doch ein antiker Oberrabiner, der im frühsten Beginn der Bewegung amtierte, die Frage bewertet?
"Es stand aber im Sanhedrin ein Parusch mit Namen GamliEl auf, ein Torahlehrer, angesehn bei dem ganzen Volk, und befahl, die Leute für kurze Zeit rauszuschicken. Und er sprach zum Sanhedrin: ``Männer von YisraEl, seht euch bei diesen Menschen vor, was ihr tun wollt. Denn vor diesen Tagen stand Theudas auf und sagte, dass er selbst etwas sei, dem eine Anzahl von etwa 400 Männern anhing. Der ist getötet worden und Alle, die ihm Gehör gaben, sind zerstreut und zunichte geworden. Nach Diesem stand Jehudah der Galiläer auf, in den Tagen der Einschreibung (Volkszählung), und machte Volk abfällig sich nach. Auch Der kam um und Alle, die ihm Gehör gaben, wurden zerstreut.
Und nu sage ich euch:
Steht ab von diesen Menschen und lasst sie! Denn wenn dieser Rat oder dieses Werk aus Menschen ist, so wird es zugrunde gehn. Wenn es aber aus Elohim ist, so werdet ihr sie nicht zugrunde richten können- damit ihr nicht gar als Solche befunden werdet, welche gegen Elohim ankämpfen.´´ Und sie gaben ihm Gehör"
Buch der Taten 5, 34-39.


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... und somit beginnt die Unglaubwürdigkeit !

Beitrag von ABA am Mi 04 Nov 2009, 09:44

שלום כולפ
Schalom zusammen,

LEIDER, die Unglaubwürdigkeit einer religiösen Gruppe beginnt bei der Schrift, (oder ihrer Auslegung)
@eaglesword schrieb:... Es stand aber im Sanhedrin ein Parusch mit Namen GamliEl auf ...
Lieber Eaglesword,
diese Aussage in den christlichen Schriften (מעשי השליחים 5 ,-34 ) sind historisch einwandfrei falsch !!!
denn ...
Gamaliel
kann das nie gesagt haben weil ...
1. die Geschichte mit THEUDAS (Gottesgabe) erst Anno 45 u.Z. unter CUSPIUS FADUS sich ereignete !
__
(also 10 Jahre nach dem eingangs erwähnten PROZESS)
2. Erwähnter JEHUDA HaGALIL gründete die mit dem PERUSCH ZADOK die >Zeloten<, er fand auch den Tod!
__Jedoch die > ZELOTEN < wurden nicht zerstreut wie hier angeblich Gamaliel es erwähnt, sondern im Gegenteil,
__die Söhne JEHUDAS und die Bewegung (
"abtrünnige Nachfolger aus dem Volk") wirkten weiter in JUDÄA !
__Erst im Jahre 49 u.Z. wurden sie unter TIBERIUS ALEXANDER gekreuzigt !!!

Hierbei erkennen wir das Problem, welches die christlichen End-Redakteure des sog. "NTs" hatten,
Jahrzehnte bis gar Jahrhunderte später >historische Ereignisse< in ihren Schriften auf die Reihe zu bringen!
- sie konnten es nämlich nicht - !!!

שלום אבא
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Re: Die Messianische Bewegung im Test

Beitrag von Luluthia am Mi 04 Nov 2009, 13:20

Shalom Aba,

kurze Zwischenfrage:

Eagle schreibt:
Buch der Taten 5, 34-39.

Du schreibst:
Hierbei erkennen wir das Problem, welches die christlichen End-Redakteure des sog. "NTs" hatten,
Jahrzehnte bis gar Jahrhunderte später >historische Ereignisse< in ihren Schriften auf die Reihe zu bringen!

Nun meine Frage: Das Buch der Taten ist doch nicht aus dem NT. In wie fern haben die christlichen Endredakteure auf das Buch der Taten einen Einfluss gehabt?

Oder hab ich hier was falsch verstanden?

LG, Luluthia
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Genauso ist es

Beitrag von ABA am Mi 04 Nov 2009, 16:19

שלום חמודות
Schalom ihr Süßen,

ist wie schon gesagt alles dieselbe Story aus dem sog. "NT" !

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Re: Die Messianische Bewegung im Test

Beitrag von Luluthia am Mi 04 Nov 2009, 17:26

Shalom ihr Lieben!

Da hab ich was dazu gelernt! Der Begriff "Buch der Taten" war mir völlig unbekannt und auch beim Googlen hatte ich nichts dazu gefunden.

Konnte mich auch beim besten Willen nicht an diese Geschichte erinnern .

Also für die Info!

LG, Luluthia
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Re: Die Messianische Bewegung im Test

Beitrag von Eaglesword am Mo 09 Nov 2009, 00:22

Nu kamen die Zeloten definitiv um. Egal, ob vor GamliEl´s Zeit oder erst später. Nu, ob er das gesagt hat oder nicht- Jedenfalls haben Jeschua´s Talmidim alle Angriffe von außen wie von innen überstanden, bis auf diesen Tag.
Weder Kirche noch Luther, weder feindliche Orthodoxe noch totalitäre Politik vermochten sie auszulöschen. In wenigen Jahren werden sie auf die härteste Probe gestellt werden:
Die 7 Jahre der Trübsal.

Und auch die Zeit werden sie überleben!

Frage:
Durch was bzw. durch wen?


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Es wird sich NICHTS ändern !

Beitrag von ABA am Mo 09 Nov 2009, 16:21

Schalom Eaglesword,
@Eaglesword schrieb:... Steht ab von diesen Menschen und lasst sie ...
...Jedenfalls
haben Jeschua´s Talmidim alle Angriffe von außen wie von innen
überstanden, bis auf diesen Tag ...
Und (wie bereits schon mal erwähnt)
> DAS HIER ist wohl DIE FRUCHT < die JESCHUAs NACHFOLGER seit 1800 Jahren als ERNTE einbringen ?
@Eaglesword schrieb:In wenigen Jahren werden sie auf die härteste Probe gestellt werden:
Die 7 Jahre der Trübsal.
Und auch die Zeit werden sie überleben!
Frage:
Durch was bzw. durch wen?
Und wenn die >ZEITRECHNUNG< in iher Grund-Berechnung nicht stimmt ???
> War die ganze Trübsalsberechnung für die Katz´ <

Aber wir können getrost sein:
Die Adventisten haben seit ihrer Gründung ihre Fehlberechnung bis heute überlebt!
Die ZJ haben jede Wiederkunft Jesu oder die der Patriarchen und jeden Weltuntergang überlebt!
Die Ljubawitscher existieren heute noch, obwohl ihr Messias schon gestorben ist!
Die SCIENTOLOGISTEN sind sogar ohne Ron Hubbard noch stärker geworden!
Auch bei FIAT LUX lassen die Raumschiffe zur Entrückung heute noch auf sich warten !
usw. usw.
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Sofi, Blumo und 7 Jahre

Beitrag von Eaglesword am Di 10 Nov 2009, 01:05

Hahaha, guut!
Was ich sagen will in puncto der kommenden 7 Jahre ist:
Mark Biltz. Der Mann geht vom Jahr 015 aus, dann, wenn gleich 4 Blutmonde und mindestens 2 Sonnenfinsternisse auftreten. Die Solar- und Mondeclipsen fallen danach nie mehr mit jüdischen Feiertagen zusammen, somit hat es was zu bedeuten.
Sonnenfinsternis und Blutmond sind Zeichen Elohim´s. Während ein Zeichen für Übel und Gericht steht, ist sein Gegenüber Symbol für unsere Erlösung.


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Re: Die Messianische Bewegung im Test

Beitrag von Eaglesword am Do 10 Dez 2009, 15:55

Ein weiterer Tatbestand ist jener tiefe Frieden, den ein Mensch in Verbindung mit Jeschua (laut NT) hat. An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass die Passage in den Episteln auf Erfahrung beruht und heute entsprechend bestätigt werden kann. Selber kenne ich diesen "Frieden G'ttes, der alles menschliche Denken weit übersteigt". Ergo ein Beweis, dass es keine kirchliche Einmischung in das Manuskript ist. Was ich in diesem Thread zu sammeln versuche, sind eben solche Tatsachen, die durch heutige Erfahrungen als authentisch abgesichert werden. Eine Ehrenrettung des NT ist es zwar nicht, aber zumindest als Zusammenstellung der unwiderlegbaren Details, welche in den Episteln Erwähnung finden. Das hat mein Thread als Ziel.
Aba´s Fachkunde ist hilfreich, so dass historische Fehler aufgedeckt und möglichst korrigiert werden können.


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Re: Die Messianische Bewegung im Test

Beitrag von Shomer am So 13 Dez 2009, 05:39

Shalom Eaglesword

Du erwähnst Erfahrungen als Bestätigung für die Epistel. Gerade bei diesem Thema stossen mir "Offenbarungen" auf, die in gewissen christlichen Kreisen (und auch esoterischen) an der Tagesordnung sind (du hattest sie ansatzweise erwähnt). So erhielt beispielsweise meine Frau kürzlich eine CD mit Offenbarungen, die einige südamerikanische Jugendliche über Himmel und Hölle gehabt haben wollen. Diese bestätigen zwar die christliche Theologie, niemals aber die Tenach bzw. gewisse Teile des "NT".

Ich kann diese Offenbarungen nur so einordnen, wie der jüdische Rabbiner Shaul das beschrieben hat:
2Th 2:10-12 ....und in allem Betrug der Ungerechtigkeit denen, die verloren gehen, darum daß sie die Liebe zur Wahrheit nicht annahmen, damit sie errettet würden. 11 Und deshalb sendet ihnen Gott eine wirksame Kraft des Irrwahns, daß sie der Lüge glauben, 12 auf daß alle gerichtet werden, die der Wahrheit nicht geglaubt, sondern Wohlgefallen gefunden haben an der Ungerechtigkeit.
Demzufolge schickt El' all denjenigen kräftige Irrtümer, die Moses und den Propheten nicht glauben wollen (weil sie angeblich ungültig sind). JHWH schickt also die Lüge, obwohl "Jesus" behauptete, dass der Teufel der Vater der Lüge ist. Ist El' JHWH demnach vielleicht sogar selbst der Teufel?

Deine Erfahrung ist niemals ein Beweis für die Authentizität des "NT" oder Teilen daraus. Die Erfahrung mit dem Frieden, die du beschreibst, ist rein subjektiv und kann kaum ein Indikator für "Wahrheit" sein, da ich z. B. das von dir beschriebene Gefühl nie hatte. Die logische Schlussfolgerung wäre demnach, dass jemand, der dieses Gefühl des Friedens nicht hatte nicht gerettet sein kann und da merkst sogar du ziemlich schnell, dass dieser Friede eine Sache zwischen dir und dem VATER ist, dass es aber niemals allgemein gültig sein kann. Wenn du einmal untersuchst, wo sich der Paulus (insbesondere beim Thema "Gesetz") überall selbst widerspricht, wirst du über die Epistel noch ganz schön erschrecken. Die in Beröa prüften die Botschaft von Shaul nicht an ihrem "Frieden", sondern an der Tenach!!!!

Früher durfte die Kirche nachträgliche "Korrekturen" am "unfehlbar geoffenbarten Wort Gottes" vornehmen, da ihr dieses Dogma seinerzeit unbekannt war. Wenn die katholische Kirche vor 1700 Jahren gewusst hätte, wie "heilig" die "heilige Schrift" heute für evangelikale oder charismatische Protestanten z. B. ist, hätte sie vielleicht aus lauter Rücksichtnahme die Finger von den erwähnten "Nachbesserungen" gelassen. Nun kannten sie damals unsere heutige "Heiligkeit" aber noch gar nicht und von daher sind gewisse Aussagen in diese Schriften eingeflossen, die JHWH zwar niemals sagte, mit denen er sich heute allerdings arrangiert. Wenn du das erwähnte Gefühl des Friedens nicht gehabt hättest - Frage: Wärst du heute noch auf diesem eingeschlagenen hebräischen Weg? In gewissen Situationen dürfte diese Friedenserfahrung vermutlich dazu beigetragen haben, dich vor Fehlentscheiden zu bewahren.

Und so habe auch ich eines Tages durch einen Bruder eine Antwort aus dem "NT" bekommen, mit einer Aussage von "Jesus" die Jeshua nachweislich gar nie gesagt haben konnte. Damals wusste ich das aber noch nicht, dennoch hatte diese Antwort damals für mich Gültigkeit und heute sehe ich ansatzweise die Erfüllung.

Wenn ich die messianische Bewegung testen will, dann fällt mir auf, dass sie ähnlich vielschichtig ist, wie das Judentum bzw. das Christentum auch. Wenn mir ein messianischer Jude (oder christl. Zionist) erklärt, dass Jeshua an Weihnachten auf die Welt gekommen ist, dann wachsen mir die Haare durch den Stahlhelm. Gerade gestern Abend erklärte mir noch eine Frau an einem Chanukah-Anlass, warum messianische Juden glauben, dass sich "Sh'ma Jisrael: JHWH Elohejnu, JHWH echad!" darauf bezieht, dass JHWH dreieinig ist. Und das hat sie denn noch allen Ernstes als "Wahrheit" bezeichnet. Auch diese Frau könnte von ihrem Frieden berichten, den sie nur deshalb hat, weil ihr Juden genau dasselbe erzählt haben, was sie auch in der kath. Kirche hören könnte, nur etwas jüdischer eben. Da mit dieser Person ein sachliches Gespräch zwecklos war, habe ich sie halt bei ihrem "Frieden" gelassen.

Chag Chanukah, Shomer

Shomer
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