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MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

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MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 18 Okt 2009, 13:00

das Eingangsposting lautete :

MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Israels derzeitige Lage:

** UN- Menschenrechts- Rat stimmte für den Goldstone- Bericht

Der UN- Menschenrechte-Rat hat am Freitag in Genf abgestimmt und den Goldstone-Bericht gebilligt, in dem Israel beschuldigt wird, im vergangenen Winter in Gaza Kriegsverbrechen begangen zu haben, möglicherweise sogar Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Man könnte es genauso gut auch als eine gezielte Resolution zur Verurteilung des jüdischen Staates insgesamt bezeichnen.

Premierminister Binyamin Netanyahu sagte am Donnerstag gegenüber Reportern in
Jerusalem, dass dieses Votum an diesem Freitag wohl eher "dem Terrorismus helfen wird, anstatt ihm zu schaden - dies kann den Frieden weder befördern noch verhindern." Er ergänzte, dass er die Hoffnung habe, dass "verantwortungsbewusste Länder" verhindern werden, dass dieser Bericht weitere Kreise schlägt, und er äußerte seine Überzeugung, dass diese Resolution den Terrorismus weiter ermutigt und letztlich dem Frieden schadet.

Es ist nicht klar, ob die Europäische Union für oder gegen die Resolution stimmen wird, um sie zu bestätigen, obgleich Großbritannien am am Donnerstag verlauten ließ, dass sie weder den Goldstone- Bericht bestätigen werden, noch einer Resolution zur Verurteilung Israels zustimmen würden.

"Wir können nicht dem kompletten Bericht so zustimmen, und wir können nicht einer Resolution zustimmen in der Form, wie sie uns vorliegt", sagte der Botschafter Großbritanniens bei den Vereinten Nationen, Peter Gooderham, gegenüber dem UN- Menschenrechtsrat. Wie erwartet stimmten die Vereinigten Staaten gegen die Resolution, die auf dem Goldstone-Bericht aufbaut.

Der Bericht selbst war verfasst worden durch eine Ermittlungs- Kommission, geleitet durch den früheren südafrikanische Richter Richard Goldstone, als Ergebnis der Untersuchung der in der Zeit vom 27. Dezember 2008 bis zum 20. Januar 2009 durchgeführten Militäraktion "Cast Lead" (gegossenes Blei) in Gaza.

Die UN- Hochkommissarin für Menschenrechte, Navanethem Pillay hat den Bericht bereits gebilligt, und verurteilt sowohl Israel als auch die Hamas für ihre Aktionen in Gaza als "ernsthafte Übertretungen der internationalen Menschenrechte und humanitärer Grundsätze."

Bestandteil des Berichtes ist eine Anmerkung, dass die Hamas- Terroristen, die den Gaza-Streifen kontrollieren "möglicherweise auch Kriegsverbrechen begangen haben." Enthalten ist auch eine Empfehlung, das Dokument von der UN- Vollversammlung weiterzuleiten an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, um den Bericht dort als Beweismittel zu verwenden in einer Gerichtsverhandlung gegen den Staat Israels. Ziel ist es, verschiedene Israelische Politiker und Verantwortliche unter Anklage zu stellen wegen Kriegsverbrechen in Gaza. Der Entwurf der Resolution erwähnt die Hamas in diesem Zusammenhang nicht.

In der Vergangenheit haben die Vereinigten Staaten normalerweise alle Handlungen im UN- Sicherheitsrat verhindert, die zum Nachteil für den jüdischen Staat gewesen wären, und es wird erwartet, dass die Vereinigten Staaten diesen aktuellen Angriff ebenso verhindern.

Der Militäreinsatz gegen den Terrorismus richtete sich gegen die Hamas- Terrororganisation, die Gaza kontrolliert. Ziel war es, die Tausende von Raketenangriffen und Mörsergranaten gegen israelische Zivilisten im westlichen Negev- Gebiet zu stoppen.

Die Resolution fordert den UN- Menschenrechtsrat auf, den Bericht von Goldstone zu bestätigen, und verurteilt angebliche israelische Menschenrechts-Übertretungen in Ost- Jerusalem, Judäa, Samaria und Gaza. Der Entwurf, aufgestellt durch die Palästinensische Autonomiebehörde, wurde durch Ägypten, Tunesien, Pakistan und Nigeria bei der UN eingebracht.

Der Bericht geht nun zu den Vereinten Nationen in New York zwecks Bestätigung durch den UNHRC, wo er dann durch den Weltsicherheitsrat und die Vollversammlung der Vereinten Nationen beraten wird. Beide Gremien haben sehr starken Einfluss in der internationalen Staatengemeinschaft.

++++++++++++++++++
Bibi und Lieberman versuchten, den Goldstone- Bericht zu verhindern

Premierminister Binyamin Netanyahu und Außenminister Avigdor Lieberman arbeiteten beide hart daran, um zu verhindern, dass der Bericht von Goldstone am Freitag bei der Abstimmung vor dem UN- Menschenrechtsrat in Genf seine Billigung findet, aber es scheint so, dass der Bericht - der Israel der Kriegsverbrechen in Gaza beschuldigt, vermutlich dennoch bestätigt wird.

Sowohl Lieberman als auch Netanyahu haben argumentiert, wenn Israels Armee Kriegsverbrechen vorgeworfen werden auf Grund von zivilen Opfern in einem Krieg gegen Terroristen, dann würde der Bericht alle Versuche behindern, gegen den Terrorismus zu kämpfen. Dies verringert die Chancen auf Frieden zwischen Israel und den Palästinensern.

Netanyahu begann seinen Kampf gegen den Bericht bereits im September bei seiner Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen. Er bezeichnete den Bericht als Farce und beschuldigte den UN- Menschenrechtsrat, die Tatsachen verdreht zu haben. Der Premierminister warnte: "Nur wenn wir die Gewissheit haben, dass wir uns auch verteidigen können, dann können wir auch weitere Risiken für den Frieden eingehen."

Netanyahu sprach am vergangenen Dienstag einige Minuten mit dem UN - Generalsekretär Ban Ki-Moon, und er warnte auch hier wieder, dass der Bericht dem Friedensprozess zwischen ISRAEL und der PA schaden würde. Ban Ki-Moon sagte zu Netanyahu: "Ich habe ihre Position gehört, aber ich kann in diesen Prozess nicht eingreifen."

Lieberman traf sich im Oktober mit mehreren europäischen Vertretern und versuchte, sie zur Unterstützung von Israel im Hinblick auf den Goldstone- Bericht zu bewegen. Bei seinen Treffen mit dem französischen Außenminister Bernard Kouchner, dem britischen Außenminister David Miliband und dem österreichischen
Außenminister Michael Spindelegger scheiterte Lieberman jedoch, seine Gesprächspartner davon zu überzeugen, gegen die Bestätigung des Berichtes zu stimmen.
Lieberman warnte wiederholt die Außenminister, dass wenn der Goldstone- Bericht bestätigt wird, dann auch andere Länder, die gegen den Terrorismus kämpfen, Gefahr laufen, wegen Kriegsverbrechen angeklagt zu werden. Dies ist der Versuch, die Möglichkeit der demokratischen Staaten zur Verteidigung in Abrede zu stellen, sagte er Anfang Oktober. Israel wird das erste Land sein... als nächstes die NATO- Streitkräfte in Afghanistan, und dann Russland.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++
Beratung des UN- Menschenrechtsrates über das "besetzte Territorium" ist in vollem Gange

Der UN- Menschenrechtsrat begann am Donnerstag mit einer speziellen Beratung über die Menschenrechtssituation im „besetzten“ palästinensischen Territorium Judäa, Samaria und Ost- Jerusalem. Die Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay aus Südafrika eröffnete die Sitzung, indem sie Israel beschuldigte, die Freiheit von Moslems zum Gebet zu beschränken, nachdem man junge moslemischen Männern nach dem gewaltsamen Ausschreitungen vom Tempelberg ausgeschlossen hatte.
Pillay verurteilte keineswegs die Tatsache, dass der Tempelberg aus demselben Grund auch für alle Juden und Christen gesperrt war.
Sie beschuldigte Israel auch, internationales Recht zu verletzen, in man den Zugang von Waren nach Gaza über israelische Grenzübergänge im Negev beschränkt und brachte gleichzeitig ihre Unterstützung für den Goldstone- Bericht zum Ausdruck.

Die PA schloss sich an und beschuldigte Israel der Judaisierung von Jerusalem sowie der Veränderung der kulturellen Identität dieser Stadt. Israel kritisierte die UNHRC- Sitzung als unberechtigt, und erklärt dass sowohl die Beschränkungen für die Besucher auf dem Tempelberg als auch die IDF- Antiterrormaßnahmen in Gaza notwendig waren, um Gewalt zu verhindern.

++++++++++++++++++++++++++
Die Türkei festigt die syrisch- iranische Achse, nachdem man Israel abgewiesen hat

Die Bedrohung durch die antiisraelische Achse an der Nordgrenze erfuhr am Mittwoch eine Zuspitzung, nachdem die Türkei, die enge Verbindungen zum Iran unterhält und gemeinsame Militärmanöver mit Syrien durchführt hat, verkündet hatte, Israel zurückzuweisen.

Die Manöver fanden in der vergangenen Woche statt, offenbarte der syrische Außenminister Walid Moallem im arabisch- sprachigen Fernsehkanal Al- Jazeera mit Sitz in Qatar. "Vor einer Woche haben Syrien und die Türkei gemeinsame Manöver in der Nähe von Ankara durchgeführt“, gab Moallem bekannt. "Das ist wichtig, weil dies die Berichte über die schlechten Beziehungen zwischen den militärischen und politischen Einrichtungen in der Türkei hinsichtlich seiner strategischen Verbindungen mit Syrien widerlegt."

Die syrisch- türkischen Manöver wurden anscheinend zur selben Zeit abgehalten, als die Türkei Jerusalem darüber informierte, dass sie der IAF (Israelische Luftwaffe) verbieten würde, an den gemeinsamen Luftmanövern in Anatolien teilzunehmen. Diese Haltung wurde durch Israel bis zum Sonntag noch nicht offiziell bestätigt.
Die Militärmanöver, die planmäßig mit der Türkei, den Vereinigten Staaten und Italien gemeinsam durchgeführt werden sollten, beinhalteten ursprünglich auch fingierte Bombenangriffe im Luftraum nahe der Grenzen des Irans, des Iraks und Syriens. Man geht davon aus, dass israelische Flugzeuge auch den türkischen Luftraum passiert haben, als sie vor zwei Jahren ihre Angriffe gegen syrische Nuklearanlagen flogen.

Die zwei Jahrzehnte der engen Verbindung zwischen Ankara und Jerusalem scheinen zu Ende zu sein, berichtet die "Asia-Times" am Mittwoch.
Es wurde erklärt, dass auf Grund von Forderungen aus der arabischen Welt und von kompromisslosen Moslems in der Türkei, die Regierung dahingehend beeinflusst wurde, sich von Israel zu distanzieren, das bisher Ankara mit Militärischen Gütern, Panzern und Flugzeugen im Wert von Hunderten Millionen Dollar beliefert hat.

"Das ist eine wirklich beunruhigende Entwicklung“, sagte der frühere Befehlshaber der israelische Luftwaffe Eitan Ben-Eliyahu gegenüber einem Reporter im israelischen Fernsehen. "Die Türkei ist für die Ausbildung unserer Luftwaffe sehr entscheidend gewesen, besonders auch im Hinblick auf die strategisch wichtigen Grenzen zum Iran und zu Syrien."

Der Staatssekretär für Auswärtige Knesset-Angelegenheiten und Vorsitzender des Verteidigungskomitees, Tzachi HaNegbi (Kadima- Partei) stellte fest, dass die Annullierung des gemeinsamen Militärmanövers "eine sehr beunruhigende Entwicklung" ist.

Türkische Politiker versuchten, die heftigen israelische Reaktionen auf die überraschende Absage zu beschwichtigen, aber israelische Politiker stellten fest, dass die Regierung des Premierministers Recip Tayyip Erdogan wohl versucht, Israel zu bestrafen für die dreiwöchige Militäroperation gegen den Terrorismus in Gaza, die Mitte Januar beendet wurde.

Der Premierminister Erdogan stand auch in der vordersten Reihe der Kritik gegen die damalige Entscheidung der Vereinten Nationen im letzten Monat, den Goldstone- Bericht nicht auf die Tagesordnung zu setzen, in dem Israel der Kriegsverbrechen in der Gaza beschuldigt wird. Die UN denkt jetzt darüber nach, von ihrer Position im vergangenen Monat abzuweichen.
++++++++++++++++++++++++++++++
Das Ende einer Ära?

Die Veränderung in der Beziehung zwischen der Türkei und Israel, die gemäß einem früheren israelischen Politiker "einfach so beendet wurden" lässt Israel zurück ohne irgendeine verbündete Nation in der Nähe der nördlichen Grenze. Die Zeitung "Asia Times" bemerkt in diesem Zusammenhang, dass die Annullierung der Luftübung auch ernstzunehmende Auswirkungen haben kann auf die Bemühungen, den Iran an der Entwicklung einer Atomwaffe zu hindern.

Ein türkisch- syrischer Vertrag, der am Dienstag unterzeichnet wurde, enthält unter anderem Pläne, die militärische Zusammenarbeit zu verstärken sowie die Visapflicht im Reiseverkehr zwischen beiden Ländern zu beenden. Zehn türkische Minister flogen nach Syrien für diese Konferenz auf höchster Ebene mit ihren syrischen Gesprächspartnern.

Syrien lobte die Türkei auch dafür, aus dem Militärmanöver mit Israel auszusteigen und drängt auch andere moslemische Länder, insbesondere Jordanien und Ägypten, ihre diplomatischen Beziehungen mit Israel einzuschränken. Jordanien drohte in dieser Woche damit, seinen Botschafter in Israel zurückzuziehen, wenn die israelische Polizei in die Al-Aqsa- Moschee auf dem Tempel-Berg eindringen sollte.

Die Türkei spielte bisher auch eine entscheidende Rolle als Vermittler bei den indirekten Gesprächen zwischen Syrien und Israel während der Amtszeit des früheren Premierministers Ehud Olmert.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 10 Okt 2010, 15:06

ISRAELS GEGENWÄRTIGE Schlagzeilen:

Kann Es Frieden im Nahen Osten geben?

von unserem Partner MaozIsrael

Die Friedensgespräche haben gerade erst begonnen und stecken schon in einer Sackgasse, und es scheint kaum eine Möglichkeit der Lösung zu geben. Vor mehr als zehn Monaten war Israel bereit, als eine Vorbedingung zur palästinensischen Teilnahme an den Friedensgesprächen, die jüdischen Bautätigkeiten im Westjordanland und anderen Gebieten, die von den Palästinensern beansprucht werden, einzufrieren. Über den Zeitraum von neun Monaten während des Baustopps war der PA-Vorsitzende Mahmoud Abbas erst Anfang Septembers letztendlich doch bereit, die Gespräche zu beginnen. Inzwischen liefen die 10 Monate des Baustopps Ende Septembers ab.
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Wird Netanyahu den Baustopp verlängern?

Die letzte Woche war angefüllt mit Spekulationen darüber, ob Premierminister Benjamin Netanyahu letztlich doch bereit sein könnte, den Baustopp in den Siedlungen um weitere zwei Monaten zu verlängern, weil Präsident Obama darum gebeten hat. Obama hat, wie verlautet, amerikanische Unterstützung Israels in verschiedenen Bereichen als Gegenleistung für eine Verlängerung des Baustopps zugesichert. Der Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, versucht jetzt, arabische Unterstützung für seine Entscheidung zu bekommen, die Verhandlungen zu verlassen, wenn die Bauarbeiten weitergehen. Jordanien und Ägypten haben bereits ihre Unterstützung für den Standpunkt von Abbas zum Ausdruck gebracht, und man erwartet, dass am Freitag die Arabische Liga ihre Position erklären wird.

Das Büro von Netanyahu hat keine klare Äußerung dahingehend abgegeben, wie der Premierminister auf die Bitte von Obama und sein Angebot reagieren wird. Einige der eher linksgerichteten Minister in der Regierung sind frustriert darüber, dass Netanyahu nicht positiv auf die Anfrage von Obama reagiert hat. Sie befürchten, dass die Verhandlungen scheitern werden, bevor sie wirklich begonnen haben.

Es gibt viele Gründe, warum sich Netanyahu dagegen sträubt, eine Ausweitung des Baustopps zu akzeptieren. Zuallererst ist es eine ganz grundsätzliche Frage. Es gibt nur wenige Dinge im Nahen Osten, die noch mehr dauerhafter sind als "vorläufige israelische Zugeständnisse." Diese Liste ist sehr lang, und Netanyahu verspürt kein Bedürfnis, diese Liste noch länger zu machen. Er sagte am Dienstag, dass es insgesamt klar sein muss, dass Jerusalem tatsächlich nicht verhandelbar ist.

Zweitens riskiert Netanyahu, seine Koalition zu verlieren, wenn er den Baustopp ausweitet. Eine große Mehrheit seiner Minister unterstützt die Fortsetzung der Bauarbeiten in den Siedlungen. Drittens ist das Bauproblem niemals zuvor ein Grund für die PA gewesen, um nicht zu verhandeln. Das Bauen in den Siedlungen wurde all die Jahre während des Osloer Friedensprozesses und der nachfolgenden Verhandlungen fortgesetzt. Netanyahu sieht keine Logik oder Rechtfertigung für einen weiteren Baustopp zu diesem Zeitpunkt.

Aber wenden wir uns jetzt der Bitte von Präsidenten Obama und seinem Angebot zu. Obama versprach das folgende:

1) Die Vereinigten Staaten werden danach nicht um eine zusätzliche Erweiterung des Baustopps nach diesen zusätzlichen zwei (oder drei) Monaten bitten.
2) Die Vereinigten Staaten werden Maßnahmen unterstützen, um zu verhindern, dass Waffen von Jordanien in den möglichen palästinensischen Staat geschmuggelt werden.
3) Die Vereinigten Staaten werden UN-Resolutionen gegen Israel für das nächste Jahr mit ihrem Veto blockieren.
4) Die Vereinigten Staaten werden Israel mit noch mehr und noch besseren Waffen versorgen.

Das folgende sind Beobachtungen und Anmerkungen zu den genannten 4 Punkten:

1) Zu Beginn des zehnmonatigen Baustopps versprachen die Vereinigten Staaten, nicht um eine Erweiterung des Baustopps zu bitten. Warum jetzt? Was hat sich verändert?
2) Die Vereinigten Staaten unterstützen bereits jetzt solche Maßnahmen im Südlichen Libanon. Das hat zu einer Situation geführt, wo es mehr Waffen in den Händen der Terroristen in diesem Gebiet gibt als jemals zuvor in der Geschichte. Außerdem, sollen wir wirklich glauben, dass die Vereinigten Staaten allen arabischen Nationen, und wahrscheinlich auch vielen europäischen Staaten, ebenso in gleicher Weise gegenübertreten und darauf bestehen könnte, dass dem neuen palästinensischen Staat nicht erlaubt wird, seine eigenen Grenzen zu kontrollieren?
3) Das ist eigenartig! Stimmt, es gibt gewöhnlich wenig Rechtfertigung für die UN-Resolutionen gegen Israel, aber ist ein Veto gegen Resolutionen nicht vielmehr vom Inhalt der Resolution abhängig? Was sagt diese Praxis eines solchen „automatischen Vetos“ aus über die politische Kultur und die Art und Weise der Aktionen bzw. über die Moral der Obama Regierung? Außerdem liegt das Veto einer Resolution gegen Israel meistens ohnehin auch im Interesse der Vereinigten Staaten, und es ist deshalb eine immer wiederkehrende Praxis in der Vergangenheit gewesen. Soll man wirklich davon ausgehen, dass diese Praxis nun nach einem Jahr endet?
4) Auch das liegt im strategischen Interesse der Vereinigten Staaten, und außerdem, es bringt Tausenden von Amerikanern neue Jobs.

Das Obama-Paket wird im positiven Sinne als ein überraschendes Angebot des amerikanischen Präsidenten gegenüber Israel präsentiert. In Wahrheit ist es kein Angebot oder Entgegenkommen, sondern vielmehr eine Drohung. Das Angebot, das Obama gegenüber Netanyahu macht, besteht hauptsächlich aus Dingen, die Israel bereits von früheren US-Regierungen angeboten wurden. Sie sind Teil einer amerikanisch- israelischen Übereinkunft, die das Versprechen beinhaltet, dass Israel immer einen militärischen Vorteil im Nahen Osten haben wird. Das geschieht nicht nur allein deshalb, weil Israel es für sein eigenes Überleben braucht, sondern auch, weil Israel der einzige zuverlässige Partner der USA im Nahen Osten ist - und ein Partner, der außerordentlich zur amerikanischen Sicherheit durch seinen umfassenden und professionellen Geheimdienst beiträgt.

Was Obama also eigentlich damit sagt ist: Wenn ihr meinen Bedingungen nicht entsprecht, werde ich die traditionelle amerikanische Unterstützung abschneiden, was darauf hinausläuft, dass ihr die militärische Vorherrschaft im Nahen Osten verliert. Bereitet diese Tatsache Netanyahu Sorgen? Sicher tut sie es, aber vielleicht nicht so stark, um sich dem Druck zu beugen, und das aus mindestens zweierlei Gründen: Erstens wird Obama große Schwierigkeiten haben, eine antiisraelische Agenda durch einen Kongress zu bringen, der im Gegensatz zum gegenwärtigen Präsidenten mehrheitlich Israel unterstützt. Seine Drohung, wenn man sie als solche verstehen mag, zeugt eher von mangelnder Vertrauenswürdigkeit.

Zweitens scheint Obama nur wenig Respekt vor Versprechen durch Präsidenten gegenüber Israel zu haben. Entgegen der gängigen Praxis im Weißen Haus ignorierte er das Versprechen des ehemaligen Präsidenten George Bush in seinem berühmten Brief aus dem Jahre 2004, in dem es heißt, dass Israel in der Lage sein würde, in einigen der Hauptsiedlungsgebieten zu bauen und darin zu bleiben. Außerdem, trotz der Versprechungen von Obama, dass er Zugeständnisse von den arabischen Staaten erhalten würde, wenn Netanyahu vor einem Jahr dem zehnmonatigen Baustopp zustimmen würde, gab es letztlich doch keine Zugeständnisse. So könnte die Erklärung tatsächlich so einfach sein, wie die Tatsachen eben sind: Netanyahu vertraut Obama nicht; er glaubt nicht daran, dass Israel bekommen wird, was versprochen wird, selbst wenn er eine Verlängerung akzeptieren sollte. Und ebenso wichtig: Wegen der tiefen und langjährigen amerikanisch-israelischen Verbindungen und der gemeinsamen Interessen würde Israel diese Dinge wahrscheinlich ohnehin irgendwie bekommen - wenn auch nur nach Drohungen, Verhandlungen und einigen ernsthaften politischen Rangeleien.
++++++++++++++++++++

Der Libanon im Wandel: Eine Hochburg der Hizbullah und ein iranischer Vorposten

Ein neues Hizbullah- Land scheint auf dem Territorium der souveränen Nation Libanon zu entstehen, und seine Bevölkerung bereitet sich auf einen weiteren Krieg mit Israel vor.
Die Hizbullah mag sich besonders stark fühlen wegen der bevorstehenden Ankunft ihres Hauptschutzherrn, dem iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad, der laut Plan am 13. Oktober zu seinem ersten Staatsbesuch im Land eintreffen wird seit seiner Machtübernahme im Jahre 2005.

Eine bedeutende Splittergruppe im Parlament, die mit der Hizbullah-verbundenen ist, spielt eine Hauptrolle im Parlament des Landes mit mehreren Ministern, die ebenso im Kabinett eingebunden sind. Hinzu kommt Irans Rolle in der Beiruter Regierung und in der Infrastruktur des Landes, durch seine Verbindungen mit der Hizbullah, die nicht unterschätzt werden sollte.

Iranisches Geld hat Wiederaufbau- und Sanierungsprojekte im Libanon finanziert, einschließlich Wohnkomplexe im Wert von mehreren Millionen Dollar in Beirut, einer Hizbullah- Hochburg, die nur auf Trümmer während des zweiten Libanonkrieges von 2006 reduziert wurde. Ein Netz von neuen Straßen durch das südliche Libanon und den Anschluss von mit der Hizbullah verbundenen Grenzdörfern mit den zentral gelegenen Ortschaften wurde ebenso geplant und bezahlt durch den Iran.

Obwohl die Schutztruppe der Vereinten Nationen im Libanon (UNIFIL) und die libanesische Armee beabsichtigten, eine entmilitarisierte Zone zwischen Israels nördlicher Grenze und dem Litani Fluss zu schaffen unter Sicherstellung der Entwaffnung der Hizbullah, taten sie es nicht. Tatsächlich hat sich die Hizbullah und die libanesische Armee im Wesentlichen nahtlos in eine Einheit mit der libanesischen Regierung verschmolzen, die ihre Unterstützung mit dem Recht der Hizbullah begründet, Waffen zu besitzen, und die Terroristengruppe selbst bekräftigt ihr Recht, den „Libanon zu verteidigen“. Allein die Zusammenarbeit der beiden Geheimdienste führte zur Verhaftungen durch libanesische Beamte von mehr als 100 libanesischen Bürgern im Laufe der letzten zwei Jahre wegen angeblicher Spionage für Israel.

Jetzt kommt der iranische Präsident, um die Ergebnisse seiner Investition zu begutachten - und seine Schützlinge sind eifrig bemüht, ihn nicht zu enttäuschen.

Ahmadinejad wird mehrere wichtige Einrichtungen der Hizbullah bereisen, und wird sich mit dem Chef der Terroristengruppe, Hassan Nasrallah, sowie mit allen führenden Funktionären des Libanon treffen, einschließlich des Präsidenten, des Premierministers und des Parlamentssprechers.

Der iranische Führer hat auch angekündigt, Libanons Grenze mit Israel zu besuchen und Steine auf IDF- Soldaten von jenseits des Sicherheitszauns zu werfen, als eine Geste des Widerstandes gegen den jüdischen Staat.

Israel hat Großbritannien, Frankreich und die Vereinten Nationen gebeten, zu intervenieren und diese Provokation zu verhindern. Tatsächlich hat man darum gebeten, dass Libanon den Besuch insgesamt annulliert, um jeden möglichen Ausbruch von Feindschaften zu verhindern.
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Das Netzwerk der Hizbullah im Süden

Die Terroristenorganisation hat die meisten, wenn nicht alle, der Städte und Dörfer im südlichen Gebiet des Landes infiltriert. Es entstand ein umfassendes, einheitliches Netzwerk von Waffen und anderer militärischer Infrastruktur.

Die Hizbullah hat Tunnel gegraben, um eine Kommunikationsinfrastruktur einzurichten, und sie hat auch andere Vorbereitungen für einen Krieg getroffen seit dem Ende des letzten Konfliktes, gemäß der Einschätzung eines Offiziers im Nördlichen IDF- Kommandobezirk.

Die Gruppe verlegt ihre militärischen Stellungen, Waffen und explosive Anlagen direkt neben Schulen und Krankenhäuser, um zivile Opfer bei jedem zukünftigen Konflikt mit Israel zu maximieren, was zu einem medienwirksamen Albtraum für den Jüdischen Staat werden könnte.

Seit Jahren hat die Hizbullah Mörsergranaten, Raketen und andere Waffen in den Gebäuden von ruhigen in den Hügeln des südlichen Libanon liegenden Dörfern angehäuft. Die IDF ist sich dieser Strategie bewusst und hat die Ziele im Hinblick auf einen zukünftigen Konflikt gekennzeichnet.

NATO-Unterseeboote verbrachten Monate damit, die syrische Küstenlinie zu überwachen, weil Schiffe Waffen für die Terroristen schmuggelten, einschließlich Dutzende von militärischen Fahrzeugen und leistungsstarke Scut-Raketen, die von Beirut aus leicht Tel Aviv erreichen können. Satellitenbilder eines Hizbullah- Stützpunktes in der Nähe der syrischen Stadt Adra, nordwestlich von Damaskus, offenbarten vermeintliche Schutzräume, Waffen und eine Flotte von Lastwagen, die vermutlich bereit stehen, um die Artillerieausrüstung zu transportieren.

Obwohl Hizbullah- Chef Hassan Nasrallah die Zahl seines Raketenarsenals mit 40.000 angibt - eine Zahl, die Israel nicht bestreitet - schätzen andere Geheimdienstmitarbeiter ein, dass es mehr sein könnten, vielleicht zwischen drei- oder viermal so viel, wie die 20.000 Raketen, die zu Beginn des Zweiten Libanonkrieges im Jahre 2006 im Besitz der Terrorgruppe waren.

Mindestens ein Hizbullah- Unterstützer in der Stadt Aita al Sha'ab - von wo aus der Zweite Libanonkrieg ausgegangen war - - sagte gegenüber einem Reporter der New York Times in dieser Woche, „dass er den Krieg in diesem Sommer erwartet habe. Die Zeit ist reif“.

Reinhard
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Di 19 Okt 2010, 12:56

Israels gegenwärtige Schlagzeilen:

Die Bautätigkeiten in Jerusalem wurden wieder aufgenommen

Das Wohnungsbauministerium hat den Bau von 240 Wohnungen im Norden Jerusalems genehmigt, nachdem über mehrere Monate hinweg keine Bautätigkeiten in den jüdischen Vierteln östlich der Waffenstillstandslinie von 1949 stattfanden. Zwar gab es keinen offiziellen Baustopp für Jerusalem und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte den Israelis versichert, dass es keinen Baustopp für Jerusalem geben würde, in der Praxis wurden jedoch für eine geraume Zeit keine neuen Baugenehmigungen ausgestellt.

Die neuen Gebäude in Jerusalem werden im Stadtteil Ramot und Pisgat Zeev errichtet. Sie wurden zusammen mit mehr als 3.700 Wohneinheiten überall im Land genehmigt.

Größere Baumaßnahmen wurden genehmigt in Netanya, Ashdod und Tel Aviv, wo voraussichtlich bis zu 1100, 480 und 450 neue Wohneinheiten errichtet werden. Der Wohnungsbauminister
Ariel Attias (Shas-Partei) sagte, sein Ministerium arbeite daran, die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage zu schließen, vor allem in Zentralisrael.

Die Knessetabgeordneten Zeev Elkin (Likud) und Aryeh Eldad (Ichud Leumi - Nationale Union) von der Knessetvereinigung für das Land Israel begrüßten den Schritt, die Baumaßnahmen wieder aufzunehmen, warnten aber, dass dies noch nicht ausreichend sei. "Die Hauptstadt von Israel und seine 700.000 Einwohner brauchen noch viel mehr Wohneinheiten, nur um den minimalen Anforderungen gegenüber dem natürlichen Bevölkerungswachstum gerecht zu werden“, sagten sie. "Die Vereinigung besteht darauf, dass tausende weiterer Wohnungen gebaut werden, sowohl in Israels Hauptstadt als auch in Judäa und Samaria."

Während Jerusalem geschichtlich eine jüdische Stadt war, fielen etliche Stadtteile Jerusalems im Rahmen des Unabhängigkeitskrieges von 1948 in jordanische Hände. Sie blieben unter jordanischer Besatzung bis 1967, als Israel den Sechstagekrieg gewann. Ehemals besetzte Stadtteile im Osten, Norden und Süden Jerusalems wurden bald offiziell hinzugefügt, und die vereinigte Stadt wurde wieder zur Hauptstadt Israels.

Die Palästinensische Autonomiebehörde und arabische Länder lehnen Israels Anspruch auf Jerusalem ab und haben gefordert, dass alle Teile der Stadt, die einst unter jordanischer Kontrolle standen, an die PA übergeben werden, als Hauptstadt eines neuen arabischen Staates. Das Machtzentrum der PA befindet sich derzeit in Ramallah.

Unter der Regierung von Obama wurden die Forderungen der PA durch die Vereinigten Staaten weitgehend unterstützt, und man kritisiert Israel dafür, dass Juden dabei sind, eine neue Heimstatt in der ganzen Stadt aufzubauen.

Verschiedene Politiker der Vereinigten Staaten behaupteten im Mai, dass Netanjahu den Forderungen nachgegeben und zugesichert habe, für zwei Jahre keine neuen jüdischen Häuser im Jerusalemer Stadtteil Ramat Shlomo zu bauen. Netanjahu selbst bestritt jedoch diese Berichte.

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Ahmadinedschad in direkter Konfrontation mit Israel an der libanesischen Grenze

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat am vergangenen Donnerstag das kleine libanesische Dorf Bint Jbil besucht, nur zweieinhalb Meilen von der israelischen Grenze entfernt, und gab eine Hassrede gegen das "zionistische Gebilde" von sich.

Die Zionisten "werden nicht mehr lange bestehen", sagte Ahmadinedschad zu den Tausenden von Mitgliedern und Unterstützern der Hisbollah, die gekommen waren, um ihm zuzuhören. Er forderte die terroristische Miliz auf, "den Zionisten eine Niederlage beizubringen! Schickt sie zurück, woher sie kamen." Er hörte auch bei dieser Gelegenheit nicht auf mit seinen verbalen Attacken gegen Israel. Ahmadinedschad sagte, dass Juden im Allgemeinen "verantwortlich sind für die Wirtschaftskrise und die Umweltverschmutzung in der Welt."

Israelis versammelten sich unmittelbar hinter der Grenze in der Ortschaft Misgav und reagierten, indem Sie Ahmadinejad als Tyrann bezeichneten und 2.000 blaue und weiße Luftballons in den Himmel entließen, zum Gedenken an die Rückkehr der Juden ins Land Israel nach 2000 Jahren des Exils.

Während der gesamten Machtprobe kreisten israelische Hubschrauber über der Grenze als Abschreckung gegen die Hisbollah, damit sie nicht die Gelegenheit nutzen konnte, um ein paar Raketen in den Norden Israel abzuschießen.

Der iranische Diktator war im Libanon, um sich mit den Führern der Hisbollah zu treffen, eine zahlenmäßig starke und gut bewaffnete Miliz, die auch in der Lage ist, die libanesische Regierung zu kontrollieren. Die Hisbollah bekommt den Großteil ihrer Gelder und logistische Hilfe aus dem Iran.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte, dass der Besuch von Ahmadinedschad ein weiterer Beweis dafür ist, dass "der Libanon sich schnell wandelt in einen verlängerten Arm des iranischen Ajatollah-Regimes."

"Das ist eine Tragödie für den Libanon", sagte Netanjahu, "aber Israel weiß, wie man sich vor dieser Entwicklung schützen kann."
Das US-Außenministerium kritisierte den Besuch und betonte, dass die Tatsache, dass Ahmadinedschad in den Libanon gekommen ist, um sich mit den Vertretern vor Ort zu treffen, eine Verletzung der libanesischen Souveränität darstellt.

Die amerikanische Reaktion könnte möglicherweise noch über die reine Kritik hinausgehen. Zwei Kongressführer haben die Art und Weise des Besuchs von Ahmadinedschads zum Anlass genommen, um US- Militärhilfe im Wert von 100 Millionen $ für den Libanon zu stoppen. Sie und weitere Offizielle befürchten, dass jede amerikanische Hilfe, die in den Libanon geschickt wird, nun unweigerlich in den Händen der Hisbollah landet und somit nur den iranischen Interessen in der Region dient.

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Israel: Palästinensische müssen ebenso Entgegenkommen zeigen

Der israelische Außenminister Avigdor Lieberman sagte seinem deutschen Amtskollegen bei einem Besuch in Berlin am vergangenen Donnerstag, dass eine der großen Schwierigkeiten, die den Friedensprozess im Nahen Osten behindern, darin bestehen, dass die Israelis jegliches Vertrauen in die Palästinenser verloren haben, und die Palästinenser nichts dafür tun, um dies zu ändern.

Lieberman stellte fest, dass Israel während des letzten Jahrzehnts zahlreiche Zugeständnisse gemacht hat, einschließlich der Überlassung von riesigen Landstrichen, die Bewaffnung von palästinensischen para-militärischen Einheiten und ein öffentliches Bekenntnis zur Bildung eines unabhängigen palästinensischen Staates. Aber die Palästinenser müssen nun ihrerseits auch "guten Willen" zeigen und Zugeständnisse machen, betonte Lieberman.

Im Rahmen einer Kabinettssitzung in dieser Woche sagte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, dass eine offizielle palästinensische Anerkennung Israels als jüdischen Staat ein sehr großer Schritt wäre in Richtung Entlastung der israelischen Bedenken hinsichtlich des Friedensprozesses „Land für Frieden“.

"Ein solcher Schritt von Seiten der Palästinensischen Autonomiebehörde wäre eine vertrauensbildende Maßnahme, ein Schritt, der einen neuen Horizont der Hoffnung und des Vertrauens unter breiten Teilen der israelischen Öffentlichkeit eröffnen würde, die im Hinblick auf die Ereignisse des letzten Jahrzehnts verständlicherweise ihr Vertrauen in die Palästinensische Behauptung verloren haben, sie wollten den Konflikt beenden", sagte Netanyahu.

Aber die Palästinenser bestehen weiterhin darauf, dass es nur alles oder nichts gibt. Palästinenserführer Mahmud Abbas bekräftigte in dieser Woche, dass Israel sich nennen kann wie es will, aber er wird es nie anerkennen als jüdischen Staat.

Diese Position steht auch im Einklang mit dem palästinensischen "Stufenplan" für die ultimative Vernichtung Israels, bei dessen Formulierung Abbas bereits vor Jahrzehnten geholfen hat, zusammen mit Jassir Arafat. Dieser Plan fordert dazu auf, bei jeglichem Land zuzuschlagen, das die palästinensische Führung über Verhandlungen bekommen kann, wobei man dabei der israelischen Seite keinerlei Rechtmäßigkeit zugestehen sollte, damit die Weichen gestellt sind für einen zukünftigen Angriff auf das, was übrig bleibt vom jüdischen Staat.

Die internationale Gemeinschaft will einfach nicht erkennen, dass die Ablehnung von Abbas gegenüber Israels Position im Hinblick auf ihre Identität im Interesse eines dauerhaften Friedens Beweis genug dafür ist, dass die Palästinenser, selbst die "moderaten" unter ihnen, letztlich doch an ihrem Ziel der letztendlichen Zerstörung Israels festhalten.
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USA: Wir unterstützen Israel als jüdischen Staat

Die USA haben davor gewarnt, dass der diplomatische Prozess zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde keine Einbahnstraße sein darf. „Beide Seiten müssen auch Zugeständnisse machen, wenn sie etwas fordern.“

In einem Briefing des State Department mit Journalisten in Washington am Dienstag, schien der Sprecher P.J. Crowley schließlich die Geduld zu verlieren, nachdem ein Journalist von einer arabischen Zeitung ihn sehr direkt nach Amerikas Anerkennung Israels als jüdischen Staat befragte.

"Ich bin hier keine Nachrichtenagentur", antwortete Crowley kategorisch. "Wir haben den besonderen Charakter des Staates Israel anerkannt. Es ist ein Staat für das jüdische Volk. Es ist genauso auch ein Staat für andere Bürger anderen Glaubens. Aber dies ist die Erwartung dessen, was Premierminister Binyamin Netanjahu erst gestern als wesentlich und vorrangig bezeichnete, eine Kernforderung der israelischen Regierung, die wir unterstützen, nämlich die Anerkennung, dass Israel ein Teil der Region ist, die Anerkennung der Existenz des Staates Israel als Heimstatt des jüdischen Volkes, und das ist es, was sie als Ergebnis aus den Verhandlungen sehen wollen."

Crowleys Statement kam als Reaktion auf ein Reihe von Fragen zum Angebot des Israelischen Ministerpräsidenten, den jüdischen Baustopp in Judäa und Samaria für weitere 60 Tage zu verlängern - im Austausch für die formale Anerkennung des Staates Israel als jüdischen Staat durch die Palästinensische Autonomiebehörde.

Das Angebot war gedacht als Anreiz für den PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas, um an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Abbas hat damit gedroht, die direkten Gespräche aufzugeben, die im September nach einer Pause von mehr als 18 Monaten wieder neu aufgenommen wurden.

"Der Ministerpräsident sprach gestern über die Tatsache, dass genauso, wie sie nach einem Staat für das jüdische Volk im Nahen Osten streben, sie ebenso die Bestrebungen des palästinensischen Volkes für einen eigenen Staat verstehen", ergänzte Crowley.
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"Keine Einbahnstraße"

"Nun, da der Premierminister uns seine Ideen kundgetan hat über das, was er glaubt, dass sein Volk es in dieser Weise hören müsse, um sich darauf festzulegen, sollten wir nun versuchen, in diesem Prozess zu bleiben und uns um einen erfolgreichen Abschluss zu bemühen.

"Dies ist keine Einbahnstraße", fügte er hinzu. "Es ist eine Straße in beide Richtungen“. Der Premierminister hat etwas angeboten und bittet gleichzeitig um etwas. Es ist ebenso das absolute Recht der palästinensischen Autonomiebehörde und von Präsident Abbas zu sagen, es gibt etwas, was ich brauche, und es gibt gleichzeitig etwas, das ich bereit bin, dafür zu geben.“

In den kommenden Tagen wird US-Nahost-Sondergesandte George Mitchell erwartungsgemäß Netanjahu und Abbas treffen um, wie Crowley sagte, auszuloten, ob "günstige Bedingungen für die Fortsetzung der direkten Verhandlungen bestehen."

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European Jewish Congress: "Juden in Europa gehen einer dunklen Zeit entgegen"

Der „European Jewish Congress" warnt davor, dass einige jüdische Gemeinden in Europa "immer mehr an den Rand gedrängt werden“ wegen der nationalen Billigung oder Vernachlässigung des Antisemitismus.

Der EJC behauptet, dass eine jüngste Welle von Antisemitismus, von denen einige behördlich zugelassen wurden, einige jüdische Gemeinden in ernste Gefahr gebracht haben. EJC- Präsident Dr. Moshe Kantor resümiert: "Wir treten ein in eine sehr dunkle Zeit für die Juden in Europa."

Zu den aktuellen Fällen von offiziellem Antisemitismus gehört ein schwerwiegender Vorfall, der in Antwerpen in Belgien geschehen ist. Eine angesehene staatlich- geförderte katholische Schule, die Schule des Heiligen Herzens, war Gastgeber eines "Palästina Tages", reichlich versehen mit antisemitischen Artikeln und Aktivitäten für Jugendliche. Ein Stand auf der Veranstaltung trug den Titel "Treib die Soldaten ins Meer", und Kinder waren eingeladen, Statuen von israelischen Soldaten in zwei große Behälter mit Wasser zu werfen.

Am vergangenen Wochenende wurde eine Veranstaltung für jüdische Kinder in Malmö in Schweden organisiert. Die Veranstaltung wurde von einer Bande von Schlägern angegriffen, die "Heil Hitler" und "jüdische Schweine" riefen. Die Bande drang in den Ort der Veranstaltung ein und beschädigte Eigentum. Dieser Vorfall ereignete sich nur wenige Wochen, nachdem der Bürgermeister von Malmö, Ilmar Reeplau, bekannt für sein Verständnis gegenüber der antisemitischen Gewalt, wiedergewählt wurde. "Wir akzeptieren weder Zionismus noch Antisemitismus", hatte Reeplau damals gesagt, und stellte damit die jüdische nationale Selbstbestimmung mit Hass und Rassismus auf die gleiche Stufe.

Der EJC berichtet auch, dass in den letzten Monaten das ehemalige Deutsche Bundesbank-Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin (der sich entschuldigt hatte und von seinen Äußerungen zurücktrat), der Europakommissar für Handel, Karel De Gucht und der spanische Europaabgeordnete Emilio Menendez del Valle allesamt Kommentare abgegeben haben, die man als antisemitisch bezeichnen kann .

"Diese Ereignisse nur kurz nach den antisemitischen Äußerungen von Sarrazin, De Gucht und del Valle zeigen, dass der Antisemitismus im besten Fall aktiv gefördert, und im schlimmsten Fall ignoriert wird von einigen Beamten in Europa", sagte EJC-Präsident Kantor. "Aufgrund dieser unerträglichen Situation stehen kleine jüdische Gemeinden wie Malmö am Rande des Aussterbens.“

"Kleine jüdische Gemeinden stehen vor einer Situation, wo sie physisch, verbal und psychisch bedroht werden durch fundamentalistische Elemente und ihre linksextremen Gefolgsleute auf der einen Seite und den rechtsextremen Neonazis auf der anderen Seite", ergänzte Kantor. "Wenn sie keinen Schutz oder eine Atempause bekommen von prominenter Seite, dann stehen wir vor einer sehr dunklen Zeit für die Juden in Europa."
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Aufruf an Europa

Der EJC, die demokratisch gewählten Vertreter als Dachorganisation des europäischen Judentums, haben angekündigt, dass man die europäischen Regierungen und die Europäische Union aufrufen will, eine Kampagne gegen Intoleranz und Antisemitismus zu starten. Man möchte, dass europäische Bürger in ähnlicher Weise ermahnt und erinnert werden, wie nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Konzept "Never Again".


Als Co- Vorsitzender des Europäischen Rates für Toleranz und Versöhnung, veranstaltet Dr. Kantor eine Konferenz
in Dubrovnik (Kroatien) am 24. und 25. Oktober unter der Überschrift „Bewegung zu Versöhnung, Erfahrung, Methoden und Chancen für Europa.“ Die Konferenz wird sich beschäftigen mit der Suche nach Lösungen bei Fragen des Rassismus, Intoleranz und Konflikten.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 24 Okt 2010, 18:00

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Israel sucht US-Unterstützung gegen die Forderung der PA nach einem Staat

Die New York Times berichtet, dass die PA zunehmend daran denkt, die Verhandlungen mit Israel aufzugeben und stattdessen nach internationaler Anerkennung für einen PLO-Staat zu suchen.

Korrespondent Ethan Bronner, dessen Sohn zuvor in diesem Jahr für 18 Monate in die IDF-Streikräfte eingezogen wurde, sprach mit den PLO- Vertretern Hanan Ashrawi und Hanna Amireh. Beide deuteten an, dass Verhandlungen in ihren Augen wirkungslos sind, und dass sie deshalb versuchen müssten, die internationale Gemeinschaft dahin zu bringen, sich für sie einzusetzen.

"Wenn wir den Siedlungsbau durch den Friedensprozess nicht stoppen können," sagte Ashrawi, "müssen wir vor den UN- Sicherheitsrat, den UN- Menschenrechtsrat und jedes andere internationale Gremium gehen."

"Wir haben keine guten Karten," sagte Amireh Bronner in einer Verlautbarung aus seinem Büro in Ramallah, "aber wir wollen die Welt überzeugen, eine zunehmende Haltung der Anerkennung eines palästinensischen Staates einzunehmen."


Was die PA nicht tut

Die andauernde PA-Aufhetzung gegen Israel im Fernsehen und in Bildungsprogrammen, die Glorifizierung von Terroristen, die Juden ermordet haben, die Weigerung, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen, die Unnachgiebigkeit in Fragen der Grenzziehung und andere Probleme, all das wurde im Artikel nicht erwähnt. Bronner schrieb nur, dass "Die Israelis sagen, dass nur eines wirklich vorangeht, nämlich die palästinensischen Bemühungen, einen Staat zu gründen, ohne dabei die schwierigen Entscheidungen über die Grenzen und die Siedlungen treffen zu müssen, die Verhandlungen zur Folge haben würden."

Es ist ebenso beachtenswert, dass Bronner im Hinblick auf den Hintergrund der Situation schrieb, dass die direkten Gespräche im September begannen, und er schrieb weiter: "Aber der Stopp des Siedlungsbaus durch Israel im Westjordanland endete vier Wochen später, und die Palästinenser stellten klar, dass sie ohne eine Verlängerung des Baustopps nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren würden." Im Artikel wurde jedoch nicht erwähnt, dass der Baustopp tatsächlich seit vollen neun Monaten im Voraus existierte mit dem ausdrücklichen Ziel, die PA zu direkten Verhandlungen zu bewegen.

Außenminister Avigdor Lieberman sagte seinerzeit: "Seit zehn Monaten haben wir auf die Palästinenser gewartet, damit sie sich zu den Verhandlungen bewegen. Sie kommen im letzten Monat - das ist ihr Problem."

Israelische Beamte wiesen das PA- Angebot, die Verhandlungen in andere Kanäle zu lenken, als unannehmbar zurück und als einen Verstoß der Osloer Verträge von 1993, in denen die israelisch-palästinensische Beziehungen geregelt sind, heißt es.

Israel versucht, die Obama Regierung in dieser Frage auf ihre Seite zu ziehen. Abraham H. Foxman, der amerikanische nationale Direktor der Antidiffamierungsliga, sagte gegenüber der Times: "Dies ist ein Teil der unrechtmäßigen Kampagne gegen Israel. Die Obama Regierung muss denselben öffentlichen Mut beweisen im Hinblick auf die einseitige Ausrufung eines Staates, wie sie es auch bei der Frage der israelischen Siedlungen getan hatte. Alle Hintertüren müssen für die Palästinenser geschlossen werden, dann haben sie keine Wahl, als zu verhandeln."

Die Schlussfolgerung der Führung


"Die Vereinigten Staaten bitten die Palästinenser dringend, die Hoffnung nicht aufzugeben," berichtet der Artikel in der Times, wodurch letztlich angedeutet wird, dass Israel das Hindernis zu einer erfolgreichen Verhandlungslösung ist.
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Netanyahu kämpft um den Loyalitätseid

Am Montag sagte der Premierminister Netanyahu, dass er daran arbeitet, ein Gesetz durchzubringen, das von allen neuen Einwanderern fordert, einen Loyalitätseid gegenüber Israel als jüdischen und demokratischen Staat zu fordern. In dieser Frage ging er auf die Forderung von Justizminister Yaacov Neeman ein, wonach der Loyalitätseid bei Juden und Nichtjuden gleichermaßen angewendet werden müsse; also auch bei Juden, die im Rahmen des Rückkehr- Gesetzes einwandern.

Als das Gesetz im Kabinett letzte Woche verhandelt wurde, waren zunächst nur Nichtjuden eingeschlossen, und der Premierminister wird es schwer haben, eine Mehrheit in der Knesset zu finden für die revidierte Version. Ultraorthodoxe Parteien stehen dem Schwören eines Eides in dieser Form prinzipiell entgegen; Israel Beiteinu sieht es als eine Diskriminierung gegenüber Juden in der Diaspora, weil in Israel geborene Juden den Eid nicht schwören müssen; und linksgerichtete Parteien stehen dem Gesetz entgegen, weil sie der Meinung sind, dass dies eine unfaire Forderung gegenüber den Arabern ist, denen erlaubt wird, einzuwandern.

Anmerkung: Es gibt jene, einschließlich vieler jüdischer Israelis, die das Gesetz als eine rassistische Initiative betrachten. Es gibt jedoch keinen Grund, warum das so sein sollte. Der vorgeschlagene Eid beinhaltet die Loyalität gegenüber Israel als jüdischen und demokratischen Staat. Das demokratische Element gibt die Sicherheit, dass Minderheiten immer eine Möglichkeit haben werden, um Ungerechtigkeiten zu korrigieren, wenn sie auftreten. Das ist das Wesen aller Demokratien - während die Mehrheit die allgemeine Richtung vorgibt, kann sie nicht gleichzeitig die Minderheit außer Kraft setzen.

In der modernen westlichen Welt gibt es eine Angst vor der Identität. Der Schwerpunkt liegt auf der Globalisierung, der Internationalisierung, dem Universalismus, der Gleichheit und der Einheit der Menschheit. Es ist fast blasphemisch geworden zu sagen, dass Menschen und Kulturen verschieden sind. In wissenschaftlichen und politischen Gesprächen werden Unterschiede und Elemente, die bestimmte Gruppen besonders auszeichnen, bagatellisiert und häufig als Hindernisse oder Übel angesehen. Wenn Israel darauf beharrt, sich als einen jüdischen Staat zu definieren, geht das gegen die allgemeine Tendenz in der Welt. Das allein ist schon ein Grund, warum der Loyalitätseid als umstritten angesehen wird.

Der andere Grund besteht natürlich darin, dass es innerhalb Israels eine arabische Minderheit gibt, die der jüdischen Tradition nicht angehört. Aber das ist für Israel nicht einzigartig. Es gibt viele westliche Demokratien, deren Verfassung auf speziellen Werten und Traditionen beruhen. In den meisten westlichen Ländern ist es die christliche Tradition, aber deren Gesellschaften schließen seit Jahrzehnten und Jahrhunderten auch Minderheiten mit ein, die eine abweichende Kultur und vielleicht sogar eine andere Religion haben. Aber in den meisten Fällen bleiben diese Minderheiten dennoch ein integrierter, loyaler und produktiver Teil der Gesellschaft. Diese Situation wird also in anderen Teilen der Welt keineswegs als unannehmbar, unmoralisch, oder falsch angesehen. Warum sollte es in Israel so sein?

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Abbas: Kein Baustopp - keine Gespräche

PA- Präsident Mahmoud Abbas sagte gegenüber einem israelischen Reporter am Sonntag, dass er dem Premierminister Binyamin Netanyahu vier Botschaften überbracht habe, unter anderem, dass er bereit wäre, einen "stillschweigenden Baustopp" in den Siedlungen zu akzeptieren, um die Verhandlungen mit Israel fortzusetzen.

Abbas sagte gegenüber Oded Granot auf Channel 1, dass es Einigkeit in der Welt gebe bezüglich des Baustopps, und er wiederholte, dass er die Friedensgespräche nicht fortsetzen würde, wenn Israel seinen Baustopp nicht erneuert.

"Als Obama Präsident wurde, war er derjenige, der erklärte, dass der Siedlungsbau gestoppt werden muss. Die Vereinigten Staaten sagen es, Europa sagt es, die ganze Welt sagt es - warum sollte ich es nicht sagen?"

Der PA- Präsident sagte, dass Netanyahu ihm gegenüber erklärt habe, dass er die Forderungen nicht erfüllen könne, den Baustopp auszuweiten. "Netanyahu sagte mir, 'ich kann es unter keinen Umständen tun, weil ich um den Fortbestand meiner Regierung fürchten muss.' Eine Regierung ist jedoch nicht wertvoller als Frieden. Eine Regierung ist nicht wertvoller, als die Zukunft von beiden Völkern," sagte Abbas.

Ein Regierungssprecher bestätigte am Sonntagabend, dass das Problem eines nicht- öffentlich- gemachten Baustopps verschiedene Male besprochen wurde, aber dass es "undurchführbar" sei.
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Umfrage: Israelis wollen Frieden, Palästinenser wollen Krieg

Eine gemeinsame Befragung unter Israelis und Palästinensern, die am Donnerstag veröffentlicht wurde, offenbarte einmal mehr, was jeder mit einem gesunden Menschenverstand lange zuvor gewusst hat: Israelis wollen Frieden, während die meisten Palästinenser den Konflikt wollen.

Die Befragung wurde durchgeführt vom Forschungsinstitut für Friedensförderung an der Hebräischen Universität und dem palästinensischen Zentrum für politische und statistische Erhebungen in Ramallah. Befragt wurden ungefähr 2.000 Israelis, Juden und palästinensische Araber, ob sie glauben, dass die gegenwärtigen direkten Friedensgespräche weitergehen sollten.

Überwältigende 78 Prozent der Israelis sagten, dass die Gespräche weitergehen sollten, obwohl gegenwärtig nur 5 Prozent irgendeine Hoffnung haben, dass sie auf eine wirkliche Friedensvereinbarung hinauslaufen. Im Gegensatz dazu wollten nur 30 Prozent der Palästinenser, dass die Friedensgespräche weitergehen, während 41 Prozent sagten, dass sie eine Rückkehr zur bewaffneten Gewalt gegen Israelische Juden unterstützen.

Dreiundsechzig Prozent der Israelis sagten, dass sie eine weitere Explosion der Terroristischen Gewalt in naher Zukunft befürchten.



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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 30 Okt 2010, 20:49

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN - Auszug-:

Jerusalem bekommt nationalen Vorrang

Das Ministerielle Komitee für Gesetzgebende Angelegenheiten genehmigte am Sonntag ein Gesetz, wonach Jerusalem als ein nationales Vorzugsgebiet der ersten Ordnung im Wohnungswesen, der Beschäftigung und auf dem Ausbildungssektor definiert wird. Das Gesetz bedeutet, dass die Bautätigkeiten in Jerusalem, einschließlich der vielen Stadtteile und Vororte sowie Ostjerusalem, Priorität haben. Der Kommentar zum genannten Gesetz lenkt den Blick auf die Tatsache, dass im Paragraph 4 des Grundlagen- Gesetzes Jerusalem als Hauptstadt Israels festgeschrieben wird, und dass die Regierung an der Entwicklung und Förderung des Wohlstandes Jerusalems und seiner Einwohner festhalten wird, indem sie spezielle Mittel zuteilen wird und einen speziellen vom Staat eingebrachten Entwicklungsplan für die Stadt vordringlich behandeln wird.

Kommunikationsminister Moshe Kahlon sagte, dass die israelische Regierung durch die Verabschiedung dieses Gesetzes eine "klare, unzweideutige politische Botschaft sendet, dass Jerusalem nicht geteilt wird." Funktionäre in der Jerusalemer Stadtverwaltung brachten ihre Zufriedenheit über der Entscheidung des ministeriellen Komitees zum Ausdruck. "Die formelle Anerkennung der Knesset und der Regierung, dass Jerusalem gestärkt werden muss, ist für die Zukunft der Stadt und für die andauernde positive Entwicklung der Stadt wichtig," sagte Bürgermeister Nir Barkat. "Die Entscheidung wird helfen, Jerusalem zu einem attraktiven Ort für junge Menschen, Touristen und Geldanleger zu machen."
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Israelisch-arabischer Menschenrechtsaktivist: 'Ich spionierte für die Hizbullah'

Ein israelisch-arabischer Menschenrechtsaktivist hat die Spionage für die Hizbullah- Terrororganisation zugegeben. Amir Makhoul leitete die israelisch-arabische Organisation Ittijah, eine Gruppe, die Antiterrorklauseln bei Finanzierungsabkommen abgelehnt hat. Die in Haifa ansässige Organisation, gegründet im Jahre 1985, beschreibt sich als "Netzwerk für palästinensische nichtstaatliche Organisationen in Israel." Zurzeit führt sein Bruder Issa die Organisation - ein ehemaliges israelisch-arabisches Knesset Mitglied.

Amir Makhoul, der am Mittwoch verurteilt wurde, legte ein Geständnis ab im Zusammenhang mit der Anklage der schwerwiegenden Spionage gemäß einer Verlautbarung des Justizministeriums. Unter dem Vorwand einer Entschuldigungsvereinbarung bekannte sich Makhoul auch der Anklage schuldig, „sich mit einem ausländischen Agenten zu einem Komplott in Verbindung gesetzt zu haben, um dem Feind in der Zeit eines Krieges zu helfen“.

Die Verurteilung wird im Dezember stattfinden, und es droht ihm eine Gefängnisstrafe von 10 Jahren. Die Verteidigung hingegen hofft, dass es nur maximal sieben Jahre Haft werden.

Makhoul wurde von israelischen Sicherheitsbeamten (Shin Bet) zuvor in diesem Jahr verhaftet, zusammen mit Omar Radwan Said von Kafr Kana. Beide wurden wegen Spionage für die libanesische Terrorgruppe angeklagt, und beide bestritten bis dahin die Anschuldigungen.

Die Verhaftungen lösten eine Welle von bösartigen Protesten im arabischen Stadtteil von Haifa aus. Die arabische Unterstützergruppe Adalah behauptet derzeit, dass die Verhaftungen politisch motiviert seien, weil die Verdächtigen keine Mitglieder von größeren politischen Parteien waren.

Die Staatsanwälte teilten mit, dass Geständnis von Makhoul die Beschuldigungen wegen politisch motivierter Verfolgung beendet habe.

Said ist Mitglied der politischen Partei Balad, die seinerzeit vom ehemaligen Knesset Mitglied Azmi Bishara angeführt wurde, der jedoch aus Israel floh um der Verhaftung wegen der Anklage des Verkaufs von geheimen Informationen an die Hizbullah während des Zweiten Libanonkrieges im Jahre 2006 zu entgehen. Der Rechtsanwalt von Said und die Staatsanwaltschaft vereinbarten einen Vergleich, wonach Said zu sieben Monaten Gefängnis verurteilt wurde wegen "Mitarbeit in einer ungesetzliche Organisation." Said saß seine Freiheitsstrafe ab und wurde im letzten Monat freigelassen.

Während der 3-wöchigen israelischen Antiterror- Operation „Cast Lead“ 2008-2009 gegen die Hamas-Herrscher in Gaza, gab Ittijah eine Verlautbarung heraus, in der Israel anklagt wurde, eine Operation des Rassenmordes zu führen.

In einem Interview mit dem Wissenschaftler Jonathan Dahoah-HaLevi stellte Makhoul fest, dass er die Hamas als eine legitime Organisation ansieht, und er fügte hinzu, dass er glaubt, dass Terrorangriffe gegen israelische Bürger kein Kriegsverbrechen sind.
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Ägyptische Christen sind in Gefahr wegen ihrer Verbindung zu Israel

Ägypten hat im kommenden Monat Parlaments- Wahlen und eine wichtige Präsidentenwahl im kommenden Jahr. Genauso wie bei ähnlichen Regimen überall in der Geschichte brauchen auch die gegenwärtigen Herrscher in Ägypten einen Sündenbock, um die Aufmerksamkeit der Wahlberechtigten von seiner unglückseligen Sozial- und Wirtschaftspolitik abzulenken.

Leider sind für Ägypten die 10 Millionen Christen der willkommene Sündenbock in einer zunehmend radikalisierten moslemischen Gesellschaft.

Um das Volk gegen die Christen aufzuhetzen, haben die ägyptischen moslemischen Kleriker und die Medien die Behauptung in Umlauf gebracht, dass die koptische christliche Minderheit Waffen von Israel bezieht in Vorbereitung eines Angriffs auf die Moslems in Ägypten.

Über diese Behauptung wurde auch im panarabischen Satellitennachrichtennetz Al Jazeera berichtet, wo es hieß, dass jeder ägyptische Moslem, wenn nicht sogar jeder Moslem im ganzen Nahen Osten sich der grundlosen Behauptung bewusst sei, dass sich Ägyptens Christen auf einen Krieg vorbereiten mithilfe des gehassten "Zionisten- Staates."

Über Al Jazeera erklärte am 15. September der prominente ägyptische moslemische Kleriker Mohammed Salim al-Awwa, dass ägyptische Christen Waffen und Munition in ihren Kirchen und in den Klöstern einlagern, Waffen, die von Israel importiert sind, weil Israel den koptischen Christen am Herzen liegt, und sie bereiten sich vor auf einen Krieg gegen die Moslems.“

Andere Berichte schließen Gerüchte ein, wonach der christliche Angriff bereits begonnen habe, und dass christliche Frauen, die zum Islam konvertiert sind, gekidnappt und von den koptischen Christen gefoltert werden.

Seitdem diese Berichte im vergangenen Monat begannen sich zu verbreiten, berichtet der Barnabas- Fonds, eine Organisation, die Hilfe für verfolgte christliche Gemeinden bereitstellt, dass mindestens 10 große moslemische Demonstrationen gegen Christen in Ägypten stattgefunden haben.

Mindestens eine moslemische Gruppe fordert dazu auf, ein "Blutbad" unter der christlichen Minderheit anzurichten. Wie um die moslemische Leidenschaft noch weiter aufreizen zu wollen, beharrte eine offizielle ägyptische Regierungsbehörde darauf, dass sich die koptische Kirche formell entschuldigt, nachdem einer ihrer Geistlichen einen Vers aus dem Koran kritisierte, der Christen als "Ungläubige" bezeichnet. Der Führer der koptischen Kirche, Papst Shenouda III, entschuldigte sich umgehend, aber die moslemische Wut ebbte damit nicht ab.

Raymond Ibrahim, der stellvertretende Direktor des Nahostforums und regelmäßiger Redner in der Nationalen Ausbildungsstätte des Geheimdienstes in Washington, geht davon aus, dass der ägyptische Präsident Hosni Mubarak, vom Westen als "am meisten gemäßigter" arabischer Führer im Nahen Osten bezeichnet, die antichristliche Stimmungsmache unterstützt.

"Die jüngsten Ereignisse zeigen, dass das Mubarak- Regime Ägyptens Moslems bewusst gegen die Kopten aufbringt“, schrieb Ibrahim für das Hudson- Institut. "Nicht nur, dass man die immer heftiger werdenden Demonstrationen gegen den Kopten nicht verhindert, die ägyptischen Sicherheitskräfte fördern diese sogar oder nehmen manchmal sogar selbst an diesen Massendemonstrationen teil."

Ibrahim erklärte, dass das weltlich- ausgerichtete Mubarak Regime, dessen alternder und kranker Führer möchte, dass sein Sohn das Amt übernimmt, nur so lange an der Macht bleiben konnte dank einer ungeschriebenen Vereinbarung mit Ägyptens Islamistischen Splittergruppen. Jenen Splittergruppen wird erlaubt, die Medien zu kontrollieren sowie die Ausbildung und andere Regierungseinrichtungen, und im Gegenzug wird der Herrschaftsanspruch von Mubarak nicht angefochten.

Ein anderer ägyptischer Schriftsteller, Youssef Ibrahim, bemerkt, dass "als Teil dieser Vereinbarung Mubarak auch bereit war, Ägyptens Christen zum wachsenden Islamischen Angriffsziel werden zu lassen." Raymond Ibrahim beschließt seinen Beitrag, indem er beklagt, "dass Ägypten zu seinem mittelalterlichen Charakter zurückkehrt, und so finden sich die Kopten wieder in einer Periode der strengen Verfolgung."

Bezeichnenderweise haben die internationalen Medien diese Tatsachen fast völlig ignoriert, wobei sie andererseits nicht müde werden, Schlagzeilen zu drucken, wann auch immer israelische Juden einige Häuser bauen, die die palästinensischen Araber verärgern. Dass der Bau von jüdischen Häusern und Wohnungen zum Anrufen des UN-Sicherheitsrates führt bis hin zu offiziellen Verurteilungen und wochenlangen Schlagzeilen in den aktuellen Nachrichten, aber die Verfolgung und die potenzielle Vernichtung von Ägyptens Christen keine Reaktion bewirkt, macht deutlich, dass die Motive der internationalen Gemeinschaft im Grunde nicht wirklich humanitär sind.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 06 Nov 2010, 08:50

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Großbritannien unterzeichnet einen „Vertrag zwischen Nationen (Staatsvertrag)“ mit der PA

Der britische Außenminister William Hague unterzeichnete am Mittwoch einen "Vertrag zwischen Nationen" mit Führern der Palästinensischen Autonomiebehörde. "Dieser Vertrag ist der allererste bilaterale Vertrag zwischen den zwei Nationen“, verkündigte die Website des britischen Konsulates.

Der Vertrag beinhaltet die Zusammenarbeit in der Filmindustrie. Hague schloss einen ähnlichen Vertrag auch mit Israel.

Unabhängig von seinem Hinweis auf diesen „Staatsvertrag“ kommentierte die Webseite auch die Reise von Herrn Hague, um PA-Führer in Ramallah zu treffen mit den Worten, dies sei "sein erster Besuch in Palästina“. Anscheinend versucht man hier ein neues Land "Palästina" anzuerkennen, noch bevor es die PA-Führer selbst ausgerufen haben.

PA-Führer sagen mit Unterstützung der arabischen Welt, dass Araber in Judäa, Samaria, Gaza und innerhalb Israels die einzigartige "palästinensische" Staatsbürgerschaft haben und ein eigenes Land haben müssen - Palästina - in Judäa, Samaria und Gaza. Einige Führer vertreten die Ansicht, die auch in den PA-Medien verbreitet wird, dass ganz Israel rechtmäßig "Palästina" ist.

Gemäß früheren Verträgen zwischen Israel und der PA, müsste ein wie auch immer gearteter arabischer Staat in Judäa und Samaria durch Verhandlungen entstehen, und nicht durch einseitige Deklarationen. PA-Führer haben in den vergangenen Monaten damit gedroht, die Verträge zu umgehen und sich an die Vereinten Nationen zu wenden, um die internationale Anerkennung eines neuen Staates zu bekommen, ohne vorher die Probleme wie Grenzen oder Sicherheitsmaßnahmen mit Israel zu besprechen.

Journalist Uri Elitzur warnte im September, dass die PA ihr Interesse an Verhandlungen vortäuschen könnte, um eine internationale Übereinkunft über Grenzen zu erreichen, ohne jegliche Verpflichtung hinsichtlich anderer Probleme, wie Sicherheit oder einen Kompromiss bei der PA-Forderung nach dem "Recht auf die Rückkehr“, das Millionen von ausländischen Arabern die israelische Staatsbürgerschaft bringen würde.

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Zusammenschluss von Hamas- Terroristen mit den Einheiten der Fatah in der PA?

Ein ranghoher Fatah- Funktionär sagt, dass wenn sich Fatah und Hamas versöhnen, die Hamas Terroristen der PA Schutz gewähren würden. Der in Gaza agierende Faisal Abu Shahla deutete auch an, dass Hamas Terroristen in die PA-Streitkräfte eingegliedert werden könnten.

In einem Interview mit der in Bethlehem ansässigen Nachrichtenagentur „Maan News Agency“ sagte Abu Shahlah, dass wenn es zu Sicherheitskräften unter einer Vereinbarung zwischen der Fatah und der Hamas kommen sollte, dann muss die Fatah den „Widerstand unterstützen, der auf politischer Ebene beschlossen wurde.“ Das Wort "Widerstand" ist das Wort, welches PA-Führer gebrauchen, wenn sie den Terrorismus gegen Israel meinen.

"Wir weigern uns, die Sicherheitskräfte zu politisieren, die auf einer professionellen Basis arbeiten sollten“, sagte er. Das Versprechen, die bewaffneten Einheiten der Hamas nicht "zu politisieren", schien ein Hinweis auf ihre Eingliederung in die gesamten PA-Streitkräfte zu sein, wenn sich die Hamas wieder der PA-Führung anschließen sollte.

Die Bemerkungen von Shahlah wurden als Antwort auf die Sorge von Hamas- Führern auf einen ägyptischen Vorschlag für eine Vereinigungsvereinbarung gewertet. Hamas Führer hatten geäußert, dass sie um die Sicherheit ihrer bewaffneten Terrorsplittergruppen besorgt wären, wenn sie sich mit der Fatah aussöhnen sollten.

Hamas und Fatah waren bereit, die PA im Jahre 2006 nach dem Sieg der Hamas bei den Parlamentswahlen der PA gemeinsam zu kontrollieren. Jedoch spalteten sich die zwei Gruppen im Sommer 2007, als die Hamas in einem blutigen Staatsstreich die alleinige Kontrolle über Gaza übernahm.

In den folgenden Jahren unternahmen Arabische Führer immer wieder Anstrengungen, die zwei Gruppen zu versöhnen sowie die Fatah- und Hamas Führer zu Gesprächen zu bringen. Die zwei Splittergruppen fahren fort, sich gegenseitig der Gewalt anzuklagen, und jede Gruppe beschuldigt die andere, sie zu behindern oder deren Mitglieder unfair zu behandeln.
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Di 16 Nov 2010, 16:47

Israels gegenwärtige Schlagzeilen
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Abbas will den UN-Sicherheitsrat anrufen wegen des israelischen Wohnungsbaus

Der Vorsitzende der palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas beauftragte
den ständigen Vertreter der PA bei der UNO damit, eine Dringlichkeitssitzung
des UN-Sicherheitsrates zu beantragen bezüglich der Frage des Siedlungsbaus in
Jerusalem sowie in Judäa und Samaria, wie die amtliche Nachrichtenagentur der
PA WAFA am Mittwoch berichtete.

Der Antrag bezieht sich auf die Bautätigkeit für Juden, und nicht auf die
Bautätigkeit für Araber, die von der PA mit Hochdruck gefördert werden, um
Fakten vor Ort zu schaffen.

Nach Angaben der Associated Press, sagte der PA Außenminister Riad Malki, der
Antrag stehe nicht in Verbindung mit der erklärten Absicht der PA, beim
Sicherheitsrat beantragen zu wollen, einen PA-Staat anzuerkennen, wenn die
Verhandlungen mit Israel scheitern sollten.

Der WAFA- Bericht beinhaltet keine Aussagen darüber, wann der formelle Antrag an
den Sicherheitsrat weitergeleitet wird. Laut AP, wäre das wahrscheinliche
Ergebnis dieser Bestrebungen eine unverbindliche Erklärung des
UN-Sicherheitsrats.

Die PA hat den Zeitpunkt der Veröffentlichung ihrer Absichten offenbar bewusst
gewählt wegen der allgemeinen Kritik im Zuge der Bekanntgabe der jüdischen
Baupläne für Jerusalem, der jüdischen Hauptstadt seit den Zeiten von König
David.

US-Präsident Barack Obama kritisierte Israel in dieser Woche wegen der
Ankündigung einer weiteren Stufe hinsichtlich der Genehmigung von weiteren
1.300 Wohneinheiten im Jerusalemer Stadtbezirk Pisgat Ze'ev und Har Homa. "Diese
Art von Aktivität ist niemals hilfreich, wenn es um Friedensverhandlungen geht",
sagte Obama bei einem Besuch in Indonesien. "Ich bin besorgt darüber, dass wir
auf keiner der beiden Seiten bewusste und ernsthafte Bemühungen erkennen, um
zu einem Durchbruch zu kommen."

Prof. Eitan Gilboa, ein Experte für die USA, sagte gegenüber Arutz Sheva, dass
Obama wie "besessen" ist im Zusammenhang mit Israel.

Außenministerin Hillary Rodham Clinton sagte am Mittwoch, dass die USA "tief
enttäuscht" wurden vom Schritt Israels. "Diese Ankündigung ist für die
Bemühungen, die Verhandlungen zwischen den beiden Parteien wieder
aufzunehmen, kontraproduktiv", sagte sie gegenüber dem palästinensischen
Premierminister Salam Fayyad bei einer Videokonferenz zwischen den beiden.

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Wo sind die Argumente zugunsten eines palästinensischen Jerusalem?

Diese Woche genehmigte Israel Pläne für den Bau von 1.345 Wohneinheiten in
jüdischen Stadtteilen in Ost-Jerusalem. Die Ankündigung des Planes machte
sofort Schlagzeilen in der ganzen Welt, und nur Stunden nach der Ankündigung
machte ein wütender Chefunterhändler der Palästinensischen Autonomiebehörde
(PA), Saeb Erekat, folgende Aussage: "Die internationale Gemeinschaft muss auf
die einseitigen Maßnahmen Israels reagieren, indem sie sofort einen
palästinensischen Staates entlang den Grenzen von 1967 anerkennen."

Präsident Obama war während seines Besuches in der Heimat seiner Kindheit,
der weltweit größten muslimischen Nation Indonesien, wenig erfreut und sagte,
dass solche Schritte "niemals hilfreich seien.“ „Ich bin besorgt darüber, dass
wir auf keiner der beiden Seiten bewusste und ernsthafte Bemühungen erkennen,
um zu einem Durchbruch zu kommen .... ". Die USA üben immer noch Druck auf
Ministerpräsident Netanjahu aus für eine Verlängerung des Baustopps in den
Siedlungen. Dafür haben sie angeblich gute Unterstützung durch Netanjahus
eigenen Verteidigungsminister Ehud Barak, der immer wieder versucht, den
Ministerpräsidenten zu beeinflussen in Fragen von Frieden und Sicherheit.

Netanyahu sagte bei einem Besuch in den USA als Rechtfertigung, dass Jerusalem
keine Siedlung sondern die Hauptstadt von Israel ist. Keine israelische
Regierung hat jemals irgendwelche Beschränkungen für Bautätigkeiten in
Jerusalem akzeptiert, aber das hat in der Vergangenheit niemals die
Unterzeichnung der Friedensverträge mit Ägypten und Jordanien verhindert,
erklärte er. Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat sagte, es sollte niemand
überrascht sein, dass Israel in seiner Hauptstadt baut. "Wir sind weiterhin
dabei, sowohl für Juden als auch für Araber zu bauen", sagte er.

Kommentar: Warum verursachen die Bautätigkeiten Israels in Ost-Jerusalem solche
Reaktionen? Sind sie gerechtfertigt? Entspringen sie aus der Überzeugung, dass
die PA mehr Ansprüche auf diesen Teil von Jerusalem hat, als Israel? Wenn dem
so wäre, wie verhält es sich dann mit einem palästinensischen Ost-Jerusalem?
Interessanterweise sind die Befürworter eines palästinensischen Staates mit
Jerusalem als Hauptstadt sehr geschickt beim Finden von Argumenten mit
unterschiedlicher Qualität, warum die östlichen Stadtteile nicht zu Israel
gehören sollten – sie werden jedoch unsicher bei der Suche nach Argumenten,
warum Ostjerusalem ausgerechnet den palästinensischen Arabern gehören sollte.

Argumente gegen die israelische Kontrolle sind in der Regel die folgenden: 1) Es
ist besetzten Gebiet. 2) Die Juden können Jerusalem nicht beanspruchen auf der
Grundlage einer historischen Verbindung. 3) Israel verwaltet Ost-Jerusalem
schlecht, übernimmt arabisches Land sowie Häuser und vertreibt die Araber.

Hier folgt eine kurze Widerlegung, Punkt für Punkt: 1) Laut der Professorin
für Internationales Völkerrecht, Ruth Lapidot, gibt es vier mögliche
Interpretationen bezüglich des Status von Jerusalem auf der Grundlage des
Völkerrechts. Sie sagt, ein sehr starkes und gerechtfertigtes Argument besteht
darin, dass Jerusalem nicht zum so genannten besetzten Gebiet gehört.

2) Wenn es gegenseitige, sich widersprechende Ansprüche in einem bestimmten
Bereich gibt, dann sollte und muss die geschichtliche Grundlage eine Rolle
bei der Argumentation spielen, und diese Argumente müssen gegeneinander
abgewogen werden. Wenn dies geschehen ist, dann muss für einen objektiven
Betrachter die jüdische Verbindung zu Jerusalem überwältigend sein. Die
arabische Verbindung ist sicher auch stark und tief, und das gibt ihnen wohl
auch bestimmte Rechte. Allerdings sprechen historische Argumente stark zugunsten
der jüdischen Ansprüche auf Jerusalem. Wir sollten auch nicht vergessen, dass
auch in der modernen Geschichte, seit 1860, die Juden eine Mehrheit in
Jerusalem ausgemacht haben.

3) Diese Behauptung bedarf einer eingehenden Analyse um sie zu erklären, und
das geht über den Rahmen dieses Artikels hinaus. Allerdings gibt es sicherlich
einige Einzelfälle, in denen Unrecht geschehen ist. Doch im Großen und Ganzen
muss die Behauptung zurückgewiesen werden. Tatsächlich waren es die Jordanier,
die Ost-Jerusalem in den Jahren 1948-49 von den Juden gereinigt und sie aus
ihren Häusern vertrieben. In den meisten Fällen sind dies die Häuser, welche
nun von den Juden beansprucht oder sogar zurückgekauft werden. Darüber hinaus
gibt es knapp 300.000 Araber, die heute in Jerusalem leben - das dürfte also
kaum eine Tatsache sein, mit der die Behauptung der Vertreibung gestützt werden
kann.

Schließlich muss darauf hingewiesen werden, dass niemals beabsichtigt war, dass
Jerusalem

die Hauptstadt des arabischen Staates würde, nachdem die UNO im Jahre 1947
darüber abgestimmt hatte. Jerusalem sollte internationalisiert werden. Also mit
welchem Recht können die palästinensischen Araber heute Ost-Jerusalem als
Hauptstadt beanspruchen? Das stärkste Argument zugunsten eines palästinensischen
Staates mit Jerusalem als Hauptstadt ist ein neu erwachter und ständig
wachsender internationaler Konsens, dass dies so sein sollte. Aber die zuvor
gemachten Ausführungen zeigen, dass ein großes Fragezeichen über den
tatsächlichen moralischen Grundlagen dieser Konsens gestellt werden muss.

++++++++++++++++++++++++
Iran in der "West Bank"

Wieder einmal zeigt eine Geschichte aus den palästinensisch- kontrollierten
Gebieten, wie irreführend die Verlautbarungen von westlichen Medien und
Politikern sein können im Hinblick auf die Schaffung eines palästinensischen
Staates und hinsichtlich der Frage, welche Art von Gesellschaft ein solcher
Staat in der Zukunft haben sollte. Westliche Stimmen zeichnen unbeirrt ein
Bild der palästinensischen Gesellschaft unter der Palästinensischen
Autonomiebehörde als ein durch Israel unterdrücktes Volk, obwohl Israel eine
tolerante und friedliche Gesellschaft ist, in der die persönliche Freiheit von
größter Bedeutung ist.

Die Realität ist, dass die Palästinensische Autonomiebehörde, die angebliche
Bastion der Fortschrittlichkeit und der Toleranz inmitten von Totalitarismus,
absolut nicht anders ist, als die muslimischen Regime um sie herum, und in
einer ständig wachsenden Zahl von Bereichen immer mehr dem Iran ähnelt.

Der Gazastreifen wurde bereits verwandelt in "Iran-lite" durch den Aufstieg
der Hamas, und westliche Kommentatoren erwähnen gern als Kontrast dazu die
von der PA- verwaltete "West Bank" als das, wozu die palästinensischen
Gesellschaft einmal insgesamt werden könnte ohne die „israelische Besatzung“.
Aber der 26-jährige Walid Hussein würde wahrscheinlich Probleme bekommen mit
dieser Behauptung, wenn er die Freiheit hätte, seine Meinung auszusprechen.

Hussein, der Sohn eines muslimischen Gelehrten aus der samarischen Stadt
Kalkiya, wurde in dieser Woche verhaftet wegen der Versendung von Nachrichten
über das Internet zu Fragen des Islam und des Propheten Mohammed.

Nach Angaben von Associated Press setzte die Palästinensische Autonomiebehörde
Ermittler auf dem sozialen Internetnetzwerk Facebook ein, um schließlich auf
die Spur von Hussein zu kommen, der es bereits seit Jahren geschafft hatte,
völlig frei Beiträge zu versenden auf Englischen und Arabischen Webseiten
unter einem Pseudonym.

In seinen Beiträgen sagte Hussein, dass Allah die Eigenschaften eines
"primitiven Beduinen" hat, und dass der Islam "ein blinder Glaube sei, der in
zunehmendem Maße die Gedanken der Menschen mit Irrationalität und Ignoranz
beherrscht."

Kürzlich wurde Hussein verdächtigt, eine Facebook- Gruppe gegründet zu haben,
in der er sich sarkastisch über Allah geäußert habe und gläubige Muslime dazu
aufrief, Dinge zu tun, die den Koran lächerlich machen. Seine Facebook-Gruppe
und seine persönliche Website zieht Zehntausende von Besuchern pro Monat an,
meist aus den umliegenden arabischen Ländern.

Hussein steht nun vor einer lebenslangen Haftstrafe wegen des Verstoßes gegen
ein Gesetz der palästinensischen Autonomiebehörde wegen "Beleidigung der
göttlichen Gegenwart." Seine Nachbarn meinen, dass das noch zu wenig für ihn
ist. "Er sollte zum Tode verurteilt und verbrannt werden." Ein anderer
Bewohner von Kalkilya sagte gegenüber Associated Press, man solle darauf
hinwirken, dass die Hinrichtung in der Öffentlichkeit stattfindet, "als ein
Beispiel für andere."

Es sollte wenig überraschen, dass das Leben unter der palästinensischen
Autonomiebehörde der Start in ein Leben wäre ähnlich dem unter den Ayatollahs
im Iran. Zumindest würde es die Grundlage legen für die öffentlich
unterstützte Übernahme von Islamisten wie der Hamas. Immerhin ist die
Palästinensische Autonomiebehörde nur ein diplomatischer Deckmantel für die
PLO, die vor Jahrzehnten die weltweit führende islamische Terrororganisation
war, und die sogar von der iranischen Revolutionsgarde wegen seine Kompetenz
und Ausbildung besucht wurde.

Die palästinensischen Araber, die mutig genug sind, dies offen auszusprechen,
erkennen an, dass der größte Fehler im Friedensprozess darin bestand, die PLO
in den Stand des offiziellen Vertreters der Palästinenser zu versetzen. Dies
mache nur Sinn für den Westen, der versucht, zwei Fliegen mit einer Klappe zu
schlagen durch die direkte Einbeziehung der Hauptquelle einer wachsenden
internationalen terroristischen Bedrohung in die Lösung des Jahrzehnte alten
israelisch-arabischen Konfliktes.

++++++++++++++++++++++
Nach den Wahlen: Obama geht wieder auf die Moslems zu

Nachdem vergangene Woche die Kongresswahlen in den Vereinigten Staaten
stattfanden, bei denen Obamas Demokratische Partei ihre Mehrheit im
Repräsentantenhaus verlor, scheint Präsident Barack Obama erneut die Annäherung
an die muslimische Gemeinschaft zu suchen.

In einer Rede, die er am Mittwoch hielt während seines offiziellen Besuches in
Indonesien, betonte Obama, dass die USA nicht im Krieg stehen mit dem Islam. Er
räumte jedoch ein, dass es schwer sei, "Jahre des Misstrauens", wie er es
nannte, zu beseitigen.

Während der Rede, die er in der indonesischen Hauptstadt Jakarta hielt, sagte
Obama: "Die Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und muslimischen
Ländern sind über viele Jahre strapaziert worden ... Ich habe es mir zur
vorrangigen Aufgabe gemacht, damit zu beginnen, diese Beziehungen wieder
herzustellen. Ich habe deutlich gemacht, dass Amerika nicht im Krieg mit dem
Islam steht und niemals im Krieg mit dem Islam stehen wird. Stattdessen müssen
wir alle Al Kaida und ihre Tochtergesellschaften besiegen, die keinen Anspruch
darauf haben, Führer einer Religion zu werden, schon gar nicht eine große,
Weltreligion wie der Islam".

Obama bezeichnete Indonesien, wo er vier Jahre als Kind verbrachte, als ein
eindrucksvolles Beispiel dafür, dass beides gleichzeitig gelingen kann - eine
sich entwickelnde Demokratie, die ihre Wirtschaft aufbaut und eine muslimische
Nation, die tolerant gegenüber anderen Religionen ist.

Obamas Rede in Indonesien war wie eine Fortsetzung seiner Rede in Kairo im
Juni 2009, in der er zu einem "Neuanfang" in den US-muslimischen Beziehungen
aufrief. In der gleichen Rede sagte er auch, dass er Druck auf die
Palästinensische Autonomiebehörde ausüben wolle, um den Terror zu stoppen und
gleichzeitig auf Israel, um die jüdische Präsenz in Judäa und Samaria zu
stoppen. Er fügte hinzu, er werde persönlich Druck ausüben für ein Ende der
"Besatzung", die, wie er sagte, die Verdrängung der arabischen Bevölkerung in
Israel seit 60 Jahren verursacht habe.

Obamas Rede wurde in Jakarta von indonesischen Religionsführern und Analysten
begrüßt, die feststellten, dass diesen Worten nun auch konkrete Maßnahmen
folgen müssten.

Cholil Ridwan, Leiter des Ulemas- Rates in Indonesien, der höchsten islamischen
Autorität, sagte gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters: "Wenn wirkliche
Taten folgen auf das, was er sagte, dann ist es genau das, was wir uns
wünschen. Aber oftmals gibt es keine 100-prozentige Übereinstimmung zwischen
dem, was er sagt und was er dann tut. Hoffentlich kann er das in der Zukunft
ändern und diese veränderte Haltung umsetzen. Wenn er wirklich glaubt, dass
Israel nicht hilfreich ist für den Friedensprozess, dann sollte er aufhören,
ihnen so viel Hilfe entgegen zu bringen."

Die Ägypter waren am Mittwoch ähnlich skeptisch gegenüber Obama.

"Es ist alles Gerede - am Ende wird die gleiche amerikanischen Politik
fortgesetzt, eine jüdische Politik", sagte der in Kairo ansässige Mohamed
Abdel gegenüber Reuters. "Das ist auch der Grund, warum nichts von Obamas Rede
in Kairo in gemeinsamen Aktionen mit den arabischen Staaten umgesetzt wurde.“

Während seiner Rede am Mittwoch in Jakarta sprach Obama auch die
festgefahrenen Nahost-Friedensverhandlungen an. Er sagte, auch wenn noch
"enorme Hindernisse" auf dem Weg zum Frieden bleiben, "so werden wir keine Mühen
scheuen, um das Ergebnis zu erreichen, das gerecht ist, und das liegt im
Interesse aller Beteiligten: zwei Staaten, Israel und Palästina, Seite an Seite
in Frieden und Sicherheit.“

Die direkten Gespräche zwischen Israel und der Palästinensischen
Autonomiebehörde liegen auf Eis, seit der Baustopp in Judäa und Samaria
abgelaufen ist. Im vergangenen Monat forderte die PLO den PA- Vorsitzenden
Mahmoud Abbas auf, die Gespräche abzubrechen, „bis zur vollständigen Beendigung
der Bautätigkeit [durch Juden]".

Reinhard
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 20 Nov 2010, 13:42

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Der amerikanischer Verteidigungschef streicht einen Militärschlag gegen den Iran von der Tagesordnung

Der amerikanische Verteidigungsminister Robert Gates argumentierte am Dienstag gegen einen militärischen Schlag gegen Irans Nuklearprogramm.

Die Luftwaffe des Iran nutzte die Gelegenheit und begann am Dienstag mit Militärübungen, um Irans Kernanlagen vor potenziellen militärischen Schlägen zu schützen, wie das Iranische Fernsehen berichtete.

Während der fünf Tag andauernden Übungen würden die jüngsten Luftverteidigungssysteme des Landes getestet, heißt es in dem Bericht. Teheran sagte, dass es die größte jemals durchgeführte Übung dieser Art war.

Gates sagte, dass er kaum eine Handlungsmöglichkeit sehe, außer die politische Strategie weiter zu verfolgen, die auch Sanktionen einschließt, und er erneuerte seine Befürchtung darüber, dass ein militärischer Schlag das iranische Atomprogramm lediglich um zwei oder drei Jahre hinauszögern würde.

Der Westen geht davon aus, dass der Iran es sich zum Ziel gesetzt hat, sein Uran-Anreicherungsprogramm dafür zu verwenden, um Atomwaffen zu bauen, was der Iran jedoch bestreitet.

Premierminister Benjamin Netanyahu verschärfte in der vergangenen Woche seine Rhetorik und forderte den Westen auf, den Iran dahingehend zu überzeugen, dass man auch bereit sein würde, militärische Aktionen einzuleiten, um Teheran davon abzuhalten, Kernwaffen herzustellen. Er sagte, dass Wirtschaftssanktionen bislang gescheitert seien.
+++++++++++++++++++++++

Bericht: Die Shas- Partei könnte letztlich gegen den Bau-Stopp stimmen

Nachdem die Vereinigten Staaten wie verlautet einer israelischen Bitte nachkamen, ein schriftliches Versprechen abzugeben, dass sie keinen zusätzlichen Baustopp in Judäa und Samaria über die vorgeschlagene dreimonatige Verlängerung hinaus fordern, bereitet sich der Premierminister Binyamin Netanyahu, wie am Mittwochabend verlautet, darauf vor, eine Kabinettssitzung einzuberufen, um die Verlängerung des Baustopps zu beraten. Die Vereinigten Staaten werden dieses Versprechen schriftlich abgeben, heißt es in dem Bericht am Mittwoch.

In diesem Zusammenhang teilten israelische Diplomaten mit, dass es noch Abstimmungsbedarf gebe hinsichtlich der Vereinbarung zwischen Israel und den Vereinigten Staaten. Bislang sind die Vereinigten Staaten nicht bereit gewesen, Israel mit modernen F-35 Kampfflugzeugen zu beliefern als Gegenleistung für den 90-tägigen Baustopp, und sie wollen Israel die Flugzeuge nur geben, nachdem eine endgültige Vereinbarung abgeschlossen ist. Israel fordert die Flugzeuge als Teil der Baustopp- Vereinbarung.

Aber anstatt zur Zustimmung des Baustopps durch das Kabinett zu führen, könnte der amerikanische Brief pikanterweise eine genau entgegengesetzte Wirkung haben, was jedoch nicht offen gesagt wird. Die Minister der Shas- Partei haben gegenüber Netanyahu mehrere Bedingungen formuliert als Gegenleistung für ihre Zustimmung. Wenn diesen Bedingungen nicht entsprochen wird, könnten die Minister gegen den Baustopp stimmen, wie sie bereits vor einigen Tagen mitgeteilt haben. Am Mittwoch wurde durch entsprechende Quellen der Parteivorsitzende der Shas- Partei Eli Yishai mit den Worten zitiert: "Die Tendenz unter den Ministern geht jetzt mehr in die Richtung, gegen den Baustopp zu stimmen, als sich zu enthalten."

Die Bedingungen der Shas-Partei lauten:

Jerusalem: Die Shas- Minister bestehen darauf, dass die Bautätigkeit in Jerusalem während der dreimonatigen Periode des Baustopps fortsetzt wird. Die Minister sehen es so, dass das amerikanische Dokument eine konkrete Erlaubnis für Bautätigkeiten in Jerusalem nicht einschließen wird, und das Beste, worauf Israel im günstigsten Fall hoffen kann, sind Amerikaner "die verstehen" und darüber hinwegsehen, dass Israel auch weiterhin in Jerusalem bauen wird. Jedoch verlangt die Shas- Partei, dass Netanyahu die Amerikaner konkret darüber informiert, wie viel Bautätigkeit man erwarten kann und vor allem wo, um sicherzustellen, dass beide Seiten die Bauarbeiten miteinander abstimmen. Netanyahu versprach den Ministern wie verlautet, dass er das Thema mit den Amerikanern erörtern und ihre Vorstellungen zur Kenntnis nehmen würde.

Die Zeit nach dem Baustopp: Auch während der Perioden ohne Baustopp in Judäa und Samaria sind die Bauarbeiten in den letzten Jahren eher spärlich gewesen - weil Verteidigungsminister Ehud Barak die Genehmigungen für Bauprojekte im Verteidigungsministerium nicht unterzeichnet hat. Infolgedessen gibt es einen riesigen Rückstand von Baugenehmigungen, die auf die Unterschrift von Barak warten, bevor der Bau von hunderten von Projekten weitergehen kann. Die Shas- Partei fordert, dass Barak versichern muss, den Rückstand abzuarbeiten, sobald der Baustopp beendet ist. Netanyahu sagte den Ministern von Shas zu, dass er sich bemühen und Barak überzeugen würde, ein solches Versprechen abzugeben.

PA-Bauarbeiten: Die Knessetabgeordneten der Shas-Partei forderten am Mittwoch, dass die Palästinensische Autonomiebehörde gezwungen werden müsse, auch ihrerseits den Baustopp in Judäa und Samaria während der dreimonatigen Periode einzuhalten. Solch ein Baustopp würde den Fortschritt in der neuen PA-Stadt Rawabi bedeutend verlangsamen, wo der Aufbau der Infrastruktur fieberhaft weitergeht. Netanyahu hat, wie verlautet den Ministern noch nicht mitgeteilt, ob er dieses Thema bei den Amerikanern vorbringen wird.

Eine Zustimmung zum Baustopp wird bei der ersten Sitzung des Kabinetts noch nicht erwartet. Eher geht Netanyahu von Mittwochabend oder Donnerstag aus, berichten einige Quellen.

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Ein Mann hat versucht, eine jüdische Frau zu erstechen, um zu beweisen, dass er ein guter Araber ist


Ein 50-jähriger Mann aus dem östlich von Jerusalem liegenden Dorf Issawiya versuchte, eine junge jüdische Frau im nahe gelegenen „Hadassah Berg Scopus Krankenhaus“ zu erstechen, um seinen Freunden zu beweisen, dass er ein guter palästinensischer Araber ist.

Die Polizei teilte mit, dass der Mann die junge Frau in gewisser Entfernung verfolgte, bis er schließlich ein großes Küchenmesser zog und zu ihr hinlief. Glücklicherweise konnte sich die junge Frau bis zur Pforte des Krankenhauses retten, bevor ihr Angreifer sie erreichen konnte.

Zum Verhör vorgeführt, gab der Mann zu, dass er einen Juden töten wollte, um seinen Freunden zu beweisen, dass er mit Israel nicht zusammenarbeite oder sympathisiere.

Es ist ein wachsendes Phänomen, dass Araber, die sonst wenig oder keine Probleme mit Israel und besonders mit ihren jüdischen Nachbarn haben, unter Druck gesetzt werden, um eine antiisraelische Position einzunehmen oder sich sogar mit Terroraktionen zu beschäftigen.

Reinhard
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 04 Dez 2010, 11:05

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Israelischer Araber verhaftet, der eine Hamas Terrorzelle gründen wollte

Freigegeben zur Veröffentlichung: Ein Araber aus der israelischen Stadt Furadis, zwischen Haifa und Zikhron Yaakov gelegen, hat den Plan zugegeben, eine Hamas- Terrorzelle aufzubauen und entsprechende Angriffe zu planen.

Der Islamist Amin Mahmad Mar`i, 26 Jahre, wurde vor einem Monat bei einer konzertierten Shabak-Polizeioperation festgenommen. Er wurde von Ibrahim Kassab (26 Jahre), einem bekannten Hamas-Aktivisten aus einem Dorf in der Nähe von Jericho rekrutiert.

Die Nachricht über die Verhaftung kam nur wenige Tage, nachdem das Demokratie-Institut von Israel einen Bericht veröffentlichte, wonach deutlich wird, dass 86 % des jüdischen Volkes glauben, dass wichtige Entscheidungen für Israel von einer jüdischen Mehrheit getroffen werden sollten, und dass 53 % daran festhalten, dass Israel berechtigt sei, die Araber zur Auswanderung zu drängen.


Auftrag: Findet einen passenden Ort für einen Terrorangriff!

Mar'i und Kassab studierten zusammen an der Islamischen Universität in Hebron, wo sie beide Mitglieder der Hamas- Studentenorganisation waren, die von den Behörden verboten war. Mar'i sagte gegenüber seinen Vernehmern, dass Kassab ihn gebeten habe, mit von Menschen überlaufende Orte in Israel auszumachen, die sich für einen Terror-Bombenanschlag eignen würden, Selbstmordattentäter und Explosivstoffe nach Israel einzuschleusen sowie Rohstoffe für Explosivstoffe in Gebiete zu bringen, die unter PA-Kontrolle stehen. Desweiteren sollten israelische Araber für militärische Aktionen rekrutiert werden.

Mar'i begann tatsächlich damit, vor seiner Verhaftung Leute für eine Hamas- Terrorzelle anzuwerben. Er versuchte dann im Zuge der Vernehmung zwei weitere Beteiligte zu beschuldigen. Der Shabak verhaftete und verhörte sie, aber man ließ sie dann wieder frei, weil sich keinerlei Erkenntnisse ergaben, dass sie an diesem Plan beteiligt waren.

Die Anklageschrift gegen Mar'i, die gestern im Haifaer Landgericht verlesen wurde, wirft ihm das Verbrechen vor, Kontakt mit einem ausländischen Agenten aufrechtzuerhalten und dem Feind in der Zeit des Krieges zu helfen.
++++++++++++++++++++++++++++

Rivlin: Wenn wir Hebron aufbauen und bewahren, werden wir auch Jerusalem bewahren


Knesset Sprecher Reuven Rivlin nahm am Mittwoch an einer Chanukka-Feier in Hebron teil. An der Zeremonie nahmen auch der Kommandant der Judäa- Brigade, die Soldaten, die Siedlungsführer und Studenten des Jeshivot in der Stadt teil.

Während seiner Rede sagte Rivlin, dass Hebron der Ort ist, von dem das Recht der Juden gegenüber dem Land Israel ausging, ein Recht, das, wie er sagte, für die Juden bis heute eine Herausforderung ist.

"Das Königreich Israels begann in Hebron, und zu Chanukka kehrte das Königreich nach Israel zurück," sagte Rivlin. "Unser Recht auf das Land wurde in Hebron gegründet, und es ist ein moralisches Recht, bei dem es keine Frage gibt. Es war unser Recht damals, und es ist unser Recht auch in dieser Zeit."

Rivlin fügte hinzu: "Heute ist es klarer als jemals zuvor; wenn wir unser 3.800 Jahre altes Recht ignorieren, wird es für uns schwierig sein, unsere 62-jährige Unabhängigkeit zu schützen. Wenn wir, G-tt möge es verhindern, aufhören zu glauben, dass wir in unserem eigenen Land leben, basierend auf Moral und Recht; wenn wir, G-tt möge es verhindern, meinen, dass wir hier nur wegen der Stärke oder wegen der Unterstützung durch bestimmte Länder in der Welt leben – dann wäre es absolut zweifelhaft, dass wir noch im Stande sein werden, unser Land zu halten. Wenn wir, G-tt möge es verhindern, geneigt sind zu denken, dass wir fremdes Land besetzt haben, und dass wir uns fremde Gebiete angeeignet hätten - in Hebron, Ariel, Maale Adumim, Gush Etzion und in Jerusalem, unserer Hauptstadt - dann ist es absolut zweifelhaft, dass wir im Stande sein werden, weiterhin unser Land zu erhalten."

Er sagte: "Heute feiern wir den Sieg des Glaubens über den Zweifel. Wir sind nicht Unbefugte, wir sind keine Räuber, und Hebron ist nicht wie irgendein Zahlungsmittel, das man austauscht. Unsere Feinde können uns nicht schlagen. Zum Chanukka-Fest erheben wir die Botschaft der jüdischen Unabhängigkeit. Hebron war und bleibt ein einmaliges Symbol der jüdischen Wurzeln und der Unabhängigkeit in unserem Land. Wenn Hebron aufgebaut wird, dann wird auch Jerusalem aufgebaut."

Zuvor am Mittwoch zündete Rivlin die erste Chanukka-Kerze im Dorf Elazar im Siedlungsgebiet Gush Etzion an unter Beteiligung von Führern des Jesha- Rates. Ebenso nahmen an der Zeremonie teil die Knesset-Führer von „Land of Israel“, die Knessetmitglieder Aryeh Eldad und Zeev Elkin. Das Ereignis war Teil eines Chanukka-Kerzen-Beleuchtungsfestes, das vom Jesha- Rat veranstaltet wurde an Orten überall im Gebiet von Judäa und Samaria, wo wichtige Ereignisse in der Geschichte von Chanukka vorkamen.

Knessetmitglied Elkin sagte: "Die besten Männer im Land leben heute an Orten und Plätzen, wo die Makkabäer vor Tausenden von Jahren kämpften. Das Gebiet von Judäa und Samaria hat ein altes Erbe, dank dessen das Volk Israel in ihr Land zurückkehrte und das Land nach Tausenden von Jahren in der Verbannung wieder aufbaute."

Knessetmitglied Eldad forderte Israels Regierung auf, die Bautätigkeiten in Judäa und Samaria fortzusetzen: "Das Volk Israels hat das Recht, zu bauen und sich überall im Land Israel und besonders an den Orten zu entwickeln, wo auch unsere Vorfahren lebten. Wir fordern den Premierminister auf, dieses Recht auf Bautätigkeit und die Entwicklung in Judäa und Samaria durchzusetzen und den Aufbau mit aller Kraft fortzusetzen.“

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Die Informationen von Wikileaks rechtfertigen Israel

Die Veröffentlichung von Hunderttausenden von diplomatischen Briefen, die von US-Diplomaten überall in der Welt versandt wurden, führte nicht zu einem „11. September“ für die Diplomatie in der Welt, wie es der Gründer von Wikileak gedacht hatte. Jedoch offenbarte die Freigabe der Dokumente wirklich eine interessante Information.

Gegenüber der Presse äußerte sich Israels Premierminister Benyamin Netanyahu vor dem Veröffentlichungstermin unbesorgt und betont gelassen im Zusammenhang mit der kurz bevorstehenden Veröffentlichung. Er sagte, dass, obwohl es Staaten im Nahen Osten gibt, wo das, was öffentlich verkündet wird, weit entfernt ist von dem, was hinter verschlossenen Türen gesagt wird, so würde dies nicht für die israelischen Politiker zutreffen.

Der interessanteste Teil der aufgedeckten Information war wohl die breite Unterstützung unter arabischen Staaten für einen US-Angriff auf Irans Kernanlagen. Der saudische König Abdullah, der eine iranische Vorherrschaft in der Region befürchtet, drängte die USA bereits im Jahre 2008, „den Kopf von der Schlange abzuschlagen.“ Ähnliche Äußerungen kamen von den Herrschern in Qatar, Jordanien und Ägypten. Der Emir von Qatar, Hamad bin Khalifa al-Thani rechtfertigte sogar das israelische Misstrauen gegenüber den Arabern: "Wir können sie nicht verantwortlich machen," sagte er, „weil sie über lange Zeit unter Bedrohung gestanden haben.“ Der Emir fuhr fort, indem er sagte, dass es überraschend sei, dass die Israelis immer noch Frieden wollen.

Nach der Veröffentlichung der Dokumente schien Netanyahu sichtlich erleichtert zu sein, dass die Position der arabischen Führer bezüglich des Iran jetzt offen ans Licht gekommen ist. Er sagte, dass dies beweise, dass es keine Unterstützung für die Theorie gebe, dass "die größte Bedrohung für den Frieden im Nahen Osten vom Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern ausgeht."

Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad, dessen Regime von arabischen Führern in den veröffentlichten Geheimdokumenten streng verurteilt wird, wischte all dies hinweg als einen amerikanischen Anschlag und einen Propaganda-Krieg. "Der Iran ist ein Freund in der Region, und alle Nationen hier sind Brüder," konterte er.

Anmerkung:
Die Veröffentlichung dieser geheimen Dokumente werden wahrscheinlich keine wie auch immer geartete Revolutionen auslösen, aber sie hat zumindest zwei wichtige Auswirkungen. Zuallererst wird die diplomatische Arbeit dadurch schwieriger und vielleicht auch etwas oberflächlicher, weil die Diplomaten zukünftig Angst haben werden, ihre wahre Meinung auszudrücken, es sei denn, dass sie sicher sind, dass die Umgebung auch "sicher" ist.

Zweitens offenbaren die Dokumente, was die Öffentlichkeit immer schon geahnt aber bisher so im Detail nicht gewusst hat, nämlich dass die abgegebene Erklärung an die Öffentlichkeit über eine politische Entscheidung die wahren Tatsachen nicht immer widerspiegelt. Aber es gibt auch eine dritte Auswirkung, und das bezieht sich hauptsächlich auf den Nahen Osten: Die Veröffentlichung der geheimen Dokumente haben bewiesen, dass es unmöglich ist zu verstehen, was in diesem Gebiet geschieht, wenn man nur auf die Presseinformationen der arabischen Führer achtet.

Der letzte Punkt ist von besonderer Wichtigkeit für das westliche Publikum - sowie für unerfahrene Journalisten und Politiker. Wikileaks hat bewiesen, dass unter den arabischen Führern doppelzüngiges Reden ein gemeinsames Merkmal ist. Für diejenigen, die den arabisch-israelischen Konflikt eine Zeitlang verfolgt haben, besonders die Verlautbarungen durch die PLO und die Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde, ist das keine Überraschung. Das berühmteste Beispiel ist, als Yassir Arafat 1993 die Osloer Verträge unterzeichnete, und einige Monate später diesen Vertrag als „Hudaybiyyah- Vertrag" bezeichnet hat (Hinweis des Übersetzers: Vertrag von Hudaybiyya (Arabisch: صلحالحديبية) ist der Vertrag, der zwischen Medina und dem Quraishi Stamm von Mekka im 6. Jahrhundert geschlossen wurde), als Hinweis auf eine vorläufige Vereinbarung mit dem Ziel, Zeit zu gewinnen, bis die Moslems stark genug sind, um den Feind zu überwinden.

Abgesehen von einigen wenigen peinlichen Behauptungen bezüglich der Eigenschaften von einigen speziellen Politikern haben die Veröffentlichungen bis jetzt gezeigt, dass israelische Politiker und Diplomaten in den meisten Fällen öffentlich dasselbe sagen, was sie auch hinter verschlossenen Türen sagen. Es gibt jedoch ein Dokument aus dem Jahre 2009, wo Netanyahu offenbar den Landaustausch mit den palästinensischen Arabern unterstützte, wobei er sich geweigert hat, diese Haltung öffentlich kundzutun. Landtausch ist jedoch im Brief von Bush aus dem Jahre 2004 enthalten, was Netanyahu immer wieder bestritten hat.

Zwei Dinge können wir aus dem zuvor genannten erkennen: Erstens, wenn Präsident Obama sagt, dass er die Unterstützung für einen Schlag gegen Irans Kernanlagen unter den arabischen Staaten durch wirkungsvolle Zugeständnisse von Seiten Israels erst erreichen muss; wenn er sagt, dass der Israelisch-Palästinensische Konflikt erst gelöst werden muss, bevor irgendeine ernsthafte Handlung gegen den Iran unternommen werden kann – dann verleugnet er damit schlicht und einfach die Tatsachen. Es muss also ein anderes Motiv hinter solchen Forderungen stehen.

Zweitens sollten wir eine sehr einfache, aber bedeutsame Lektion dabei lernen: Glauben sie Israel! Das mag äußerst naiv klingen, und sollte nicht als Aufforderung zur kritiklosen Annahme von allem verstanden werden, was aus Jerusalem kommt. Jedoch, in diesem Fall mit der Veröffentlichungen durch Wikileaks, wie auch bei vielen anderen Gelegenheiten, haben sich die Israelis als vertrauenswürdig erwiesen. Von daher ist es nahezu töricht, wenn auf der internationalen Ebene die israelischen Gesichtspunkte größtenteils angezweifelt werden.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 12 Dez 2010, 15:02

ISRAELS GEGENWÄRTIGESCHLAGZEILEN:

Friedensprozess:Zurück zu indirekten Gesprächen?

Die Vereinigten Staaten setzen dieBemühungen fort, Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde für Gesprächezusammenzubringen, die zu einem Friedensvertrag führen könnten.

Der führende israelische Unterhändler Yitzhak Molcho weilteam Donnerstag in Washington, wo er sich mit Außenministerin Hillary Clinton unddem amerikanischen Sondergesandten George Mitchell traf. Laut RegierungssprecherPhilip Crowley, der von der Nachrichtenagentur AFP zitiert wurde, bestand dasZiel des Treffens darin, "einePerspektive auf israelischer Seite für das weitere Vorgehen auszuloten. Die Außenministerin und Herr Molchobeschäftigten sich unter anderem auch mit substantiellen Problemen."

Crowley wollte nicht weiter konkret darauf eingehen, aber erfügte hinzu, dass der Chefunterhändler der PA, Saeb Erakat ebenfalls am kommendenFreitag in Washington zu Gesprächen mitClinton erwartet wird. Er sagte, dass er nicht "voraussehen könne, ob eswährend dieser Zeit ein Dreiseiten-Gespräch in Washington geben würde".

Zuvor am Donnerstag traf sich der PA-PräsidentMahmoud Abbas in Kairo mit dem ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak, wo erbeharrlich immer wieder seine Position wiederholte, wonach sich die PA weigert,in direkte Gespräche mit Israel einzugehen, es sei denn, dass ein vollständiger jüdischer Baustopp in Judäa, Samariaund weiten Teilen von Jerusalem beginnt. "Unsere Position ist klar, undwir haben es gegenüber den Amerikanern deutlich gemacht," sagte Abbasgegenüber Journalisten. "Wir werden nicht bereit sein zu verhandeln, solange der Siedlungsbau weitergeht."

Crowley sagte gegenüber Reportern, dass Clinton zweimal per Telefon amMittwoch mit Abbas gesprochen habe, dahingehend, "weitere Gespräche folgen zu lassen aufdie Gespräche, die Präsident Abbas in der Region hatte und Präsident Abbas dazuzu ermuntern, Saeb Erekat hierher zu entsenden für weitere Gespräche, und Präsident Abbas habe dem zugestimmt."

Die Vereinigten Staaten haben seit Septemberunaufhörlich versucht, die zwei Seiten wieder an den Verhandlungstisch zu bringen, nachdem der Baustopp für jüdische Bauten inJudäa und Samaria ausgelaufen und die PA die Gespräche verlassen hatte. Anfangsdrängten die Vereinigten Staaten Israel, den PA-Forderungen nach einem weiteren, nochstrengerem Baustopp nachzugeben, verbunden mit dem Versprechen, dass es danach keinen Druckgeben würde für einen dritten Baustopp,und dass man Israel mit mehrerenKampfflugzeugen beliefern würde. Zuvor in dieser Woche mussten Politiker sowohl aus den Vereinigten Staatenals auch von Seiten Israels offiziell einräumen, dass die Gespräche über dieMöglichkeit des zweiten Baustopps gescheitert seien.

Inzwischentraf sich der israelische Premierminister Binyamin Netanyahu am Donnerstag inJerusalem mit dem Mitglied des so genannten Nahost- Quartetts, Tony Blair. Während der Sitzung ließen diebeiden verlauten, dass weitere Anstrengungen unternommen werden müssen, um Wege zu finden, damit Abbas überzeug werden kann, die direkten Gespräche fortzusetzen.
++++++++++++++++++++++++

Abbas legt Grundsteinfür die einseitige Ausrufung des PA-Staates

Arabische Medien berichten, dass der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde,Mahmoud Abbas, seine Berater beauftragt hat, beim Sicherheitsrat der Vereinten Nationen zu beantragen, die PA alsein neues arabisches Land mit dem Namen "Palästina" anzuerkennen.Gemäß einem Bericht, der am Donnerstag in der in London herausgegebenen arabischenTageszeitung A-Sharq al-Awsat veröffentlich wurde, ist die PA jetzt bereit, bei den Vereinten Nationen zu beantragen, einseitigeinen neuen PA-Staat offen anzuerkennen.

Der ägyptische Außenminister Ahmed AboulGheit versuchte angeblich dagegen zu wirken, indem er die PA-Funktionäre bat, auf die ObamaRegierung zu warten, damit sie einenweiteren Versuch zur Vermittlung einerZwei-Staaten-Lösung mit Israel machen können, wie in dem Bericht verlautet. Gheit mahnte angeblich auch an, dass die VereinigtenStaaten weiteren Druck auf Israel ausüben müssten.

Abbas traf sich am Donnerstag in Kairo mitdem ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak und hielt fest an seiner Verweigerungshaltung, sich mit direktenGesprächen mit Israel zu beschäftigen, es sei denn, dass ein kompletterjüdischer Baustopp in Judäa, Samaria und weiten Teilen Jerusalems ausgerufen wird. "UnserePosition ist klar, und wir haben es gegenüber den Amerikanern kundgetan“, sagte Abbas gegenüberJournalisten. "Wir werden nicht bereit sein zu verhandeln, solange derSiedlungsbau weitergeht."

Abbas, der sich am Mittwoch mit demägyptischen Geheimdienstchef, Omar Suleiman, und dem Generalsekretär der Arabischen Liga, AmrMoussa, traf, sagte, dass es keine Nachgiebigkeit gebe in der Frage, einen PA-Staat entlang der Waffenstillstands-Linievon 1949 zu gründen, die von einigen als "Grenze von 1967“ bezeichnet wird. Er sagte auch, dass jeder Gebietstausch eine ähnliche Größe und Qualität des Landes zurBedingung haben würde.

Der Revolutions-Rat der Fatah, der von Abbasgeleitet wird, und der die PA anführt, gab im letzten Monat eine Deklarationheraus, die alle Vorschläge für den Frieden einschließlich des Landtauscheszurückweist, und sich weigert, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen.

Mangeht davon aus, dass der amerikanische Nahost- Sondergesandte George Mitchellnoch vor dem Wochenende in der Regioneintrifft, während der Chef-Unterhändler der PA, Saeb Erekat, plant, nach Washingtonzu fliegen, um sich mit AußenministerinHillary Clinton zu treffen, aber ihre konkreten Pläne sind noch unklar.
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Die diplomatische Karte ausspielen

Abbas hat das letzte Jahr damit verbracht,die Welt in einer diplomatischen Missiondaraufhin auszurichten, Unterstützung für eine einseitige Ausrufung eines souveränen Staates zu geben.

Die Bemühungen gingen weiter in Südamerika,möglicherweise mit dem Beistand des iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad,der ebenfalls in diesem Jahr seine Strippenzog. Infolgedessen haben mehrere Nationen ihre Bereitwilligkeit kundgetan, diePA als Land anzuerkennen.

Der argentinische Außenminister HectorTimerman gab am Montag bekannt, dass Präsident Cristina Fernandez an Abbasgeschrieben habe, indem er ihn über die Entscheidung seiner Regierunginformierte, die PA als Staat "Palästina" anzuerkennen als einen "freien und unabhängigen Staat" innerhalb der Grenzen von vor 1967.

Uruguay gab ebenfalls am Montag bekannt,dass man sich dahingehend bewegen würde,die PA als neues Land im nächsten Jahranzuerkennen. Der stellvertr. Außenminister Roberto Conde sagte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP: "Wir arbeiten an der Eröffnung einerdiplomatischen Botschaft in Palästina, am wahrscheinlichsten in Ramallah."

Letzte Woche war Brasilien das erste Land, welches seine formelleAnerkennung der PA als neues Landbekanntgab.

DerPA-Außenminister Riad Malki hat gegenüber AFP gesagt, dass er davon ausgeht, dass Bolivien und Ecuador mit ähnlichenVerlautbarungen folgen werden.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Mo 20 Dez 2010, 14:31

Israels gegenwärtige Schlagzeilen:

George Mitchell versucht die ins Stocken geratenen Gespräche wieder in Gang zu bringen

Der US-Sondergesandte für den Nahen Osten, George Mitchell traf erneut in der Region ein, um sich intensiv für eine Rückkehr zu indirekten Gesprächen einzusetzen, bei denen es um die Kernthemen des Konflikts geht, so dass die beiden Seiten möglichst schnell zur Unterzeichnung einer Friedensvereinbarung kommen.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat zugesagt, alle Kernthemen bei indirekten Verhandlungen zu diskutieren, die voraussichtlich mit der PA in den kommenden Monaten unter amerikanischer Vermittlung stattfinden werden. Netanjahu hat klargestellt, dass die Kernfragen, die erstmals in den indirekten Gesprächen angesprochen werden sollten, folgende Themenbereich umfassen sollten: Die Frage der Flüchtlinge, die Anerkennung Israels als Nationalstaat des jüdischen Volkes und Fragen der Sicherheit. Bis jetzt hat Netanjahu sich geweigert, über die Grenzen, die Frage der Siedlungen oder den Status von Jerusalem zu verhandeln, bevor nicht die Sicherheitsfragen geklärt sind.

Während die palästinensische Flüchtlingsfrage voraussichtlich eines der Kernthemen sein wird und im Mittelpunkt der jüngsten diplomatischen Bestrebungen der USA stehen dürfte, ist das Außenministerium aktiv bemüht sicherzustellen, dass jüdische Flüchtlinge, die aus arabischen Ländern fliehen mussten, nicht vergessen werden, schreibt die Zeitung „Jerusalem Post“. Der Stellvertretende Außenminister Danny Ayalon sagte: "Es ist absolut wichtig, dieses Thema zurück auf die internationale Tagesordnung zu bringen. Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, die Dinge wieder ins rechte Licht zu rücken und das Bewusstsein dafür zu wecken. Einige Diplomaten sagten, der Grund für die Reaktivierung dieser Frage ist nicht unbedingt eine Entschädigung für die Juden zu bekommen, die aus den arabischen Ländern fliehen mussten, obwohl dies durchaus erwogen werden müsste, wenn die palästinensischen Araber ihrerseits Wiedergutmachung von Israel verlangen für die palästinensischen arabischen Flüchtlinge. Vielmehr geht es um die Frage der Gerechtigkeit und darum, ein Bewusstsein in der Welt zu wecken, dass es im Jahre 1948 nicht nur ein palästinensisch-arabisches Flüchtlingsproblem gab, sondern gleichermaßen auch ein Problem mit jüdischen Flüchtlingen.

Während seines Besuchs legte Mitchell der PA eine Reihe von "inoffiziellen" Vorstellungen nahe. Gemäß der in London ansässigen Zeitung al-Hayat sagte ein PA-Vertreter, Mitchell hätte vorgeschlagen, dass Ägypten und Jordanien in die Diskussion über die Grenzen einbezogen werden müsse, und dass eine "gerechte" Lösung für Flüchtlinge, die Wasserverteilung und den Anspruch auf Jerusalem gefunden werden sollte. Es wurde betont, dass Mitchells Angebot nicht den Rückzug Israels hinter die Grenzen von 1967 oder aus Ost-Jerusalem beinhaltete. Die in Bethlehem ansässige Nachrichtenagentur Ma'an berichtet, dass der PA-Führer Mahmud Abbas und viele seiner Top-Berater am Sonntag beschlossen hätten, den US-Vorschlag für indirekte Gespräche abzulehnen, es sei denn, dass es zuvor einen erneuten jüdischen Baustopp gebe. Ferner äußerte Abbas in scharfer Form seine Unzufriedenheit mit den Vereinigten Staaten, weil sie nicht erklärt haben, dass die Gespräche auf den Grenzen mit Israel von 1967 basieren sollen. PA-Vertreter sagten, dass ihre Forderungen im Zusammenhang mit einer möglichen Wiederaufnahme der Verhandlungen sich nicht geändert haben: Ein "kompletter Stopp" der israelischen Bautätigkeiten in Judäa und Samaria (der so genannte West Bank) und Ost-Jerusalem, und dass die Grenzen eines palästinensischen Staates auf dem Grenzverlauf von 1967 basieren müssten.

Inzwischen haben hochstehende PA- Funktionäre damit begonnen, die europäischen Regierungen dahingehend zu beeinflussen, dass sie umgehend einen souveränen palästinensischen Staat anerkennen, nachdem "Palästina" bereits offiziell von Brasilien, Argentinien und Uruguay anerkannt wurde.




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Fayyad: Die PA wird den Staat nicht einseitig ausrufen

Die Regierung der Palästinensischen Autonomiebehörde trat in dieser Woche zusammen um abzuwägen, die Beziehungen zu Israel abzubrechen, auch nachdem arabische Außenminister von den Vereinigten Staaten gefordert hatten, eine härtere Haltung bezüglich der Grenzen für einen zukünftigen PA Staat einzunehmen, um den Prozess voranzubringen.

Während mehrere südamerikanische Länder angekündigt haben, die PA als unabhängigen, souveränen Staat anzuerkennen, hat der PA-Vorsitzende Mahmud Abbas seine Weigerung bekräftigt, die Gespräche über den endgültigen Status mit Israel wieder aufzunehmen.

Arabische Führer in der gesamten Region haben inzwischen gegenüber US-Funktionären geäußert, dass das eigentliche Problem nicht die jüdischen Bautätigkeiten in Judäa, Samaria und Jerusalem sind - was Abbas immer wieder als Entschuldigung vorgeschoben hat, die Gespräche über den endgültigen Status nicht aufzunehmen. Vielmehr müssten die USA einfach den beiden Parteien dabei helfen zu entscheiden, wo die Grenzen eines neuen PA- Staates sein sollten, sagte die Arabische Liga ganz unverblümt.

"Die Verhandlungen zwischen der palästinensischen „arabischen Autonomiebehörde“ und Israel sind sinnlos", sagte die Arabische Liga in einer Erklärung, die nach einem Treffen am Mittwoch in Kairo veröffentlicht wurde. "Es gibt keine Rückkehr zu Gesprächen bzw. Verhandlungen. Jede mögliche Wiederaufnahme der Gespräche muss auf einem seriösen, ernstgemeinten Angebot basieren, das ein Ende des arabisch-israelischen Konflikts garantiert auf den Grundlagen des Friedensprozesses.“



Die Minister forderten in ihrer Erklärung auch dazu auf, "dass die amerikanische Regierung sich eindeutig zur Zweistaatenlösung stellt einschließlich der Grenzen von 1967 als Grundlage", als Hinweis auf die Waffenstillstandslinie von 1949.

Die Arabische Liga äußerte sich in ihrer Konferenz nicht bezüglich ihrer Unterstützung für eine einseitige Deklaration eines eigenständigen PA – Staates, gemäß der Associated Press, trotz einer aktiven Kampagne, die von der PA mit diesem Ziel geführt wird.



Der Alleingang der PA geht nicht konform mit den Sicherheitsfragen



Während die Führer der Arabischen Liga
weiterhin versuchen, eine Verhandlungslösung für den Palästinensisch-israelischen Konflikt zu finden, hat es den Anschein, als würden die PA- Funktionäre auf eine völlig andere Spur setzen, indem sie sich zurückziehen aus einer offiziellen Beteiligung an Verhandlungen mit dem jüdischen Staat.

Der hochstehende PLO- Funktionär Hana Amireh sagte in der vergangenen Woche, die PA habe beschlossen, die Koordinierung der Sicherheitsfragen mit Israel zu beenden.

Amireh, der am vergangenen Freitag in einem Bericht in der in Großbritannien ansässigen Al-Quds al-Arabi Zeitung zitiert wurde, sagte, dass die PA auch ihre anderen Verpflichtungen im Hinblick auf den Friedensprozess beendet. Angeblich stehen auch die PA- Vereinbarungen im Rahmen des US- Roadmap- Planes und des Oslo-Abkommens auf dem Prüfstand, für die der frühere PLO-Chef Yasser Arafat seinerzeit noch den Friedensnobelpreis bekam, gemeinsam mit den israelischen Führern Jizchak Rabin und Shimon Peres.

Ein weiterer PLO- Vertreter und Berater von Abbas, Yasser Abed Rabbo, sagte gegenüber der genannten Zeitung, dass die zentralen Gremien der Fatah und der PLO sich am Freitag Abend treffen werden, um einen „neuen Plan“ für die PA zu erstellen.



Unterschiedliche Signale

PA- Premierminister Salam Fayyad sagte in einem Interview auf dem israelischen Fernsehsender Channel 2, dass die PA nicht daran interessiert sei, den Staat einseitig auszurufen.



"Wir wollen einen Staat Palästina, aber keine einseitige Deklaration des Staates“, sagte Fayyad in einem Interview, das gestern Abend im israelischen Fernsehen ausgestrahlt wurde. "Eine solche Deklaration ist nicht und wird nicht Teil unseres Bestrebens sein", fuhr er fort.

Diese Behauptung steht im kompletten Widerspruch zu einer Verlautbarung, die er in arabischsprachigen Medien noch vor 18 Monaten gemacht hat, als er sagte, man bereitete sich darauf vor, die PA als einen unabhängigen, souveränen Staat im August 2011 zu erklären, wenn bis dahin kein endgültiges Friedensabkommen mit Israel erreicht werden kann.

* Anmerkung: Im Jahre 1967 änderten sich die Grenzlinien, als Israels den Sechstagekrieg gewonnen hatte. Im Zuge dessen wurde das Land wiederhergestellt, das von Jordanien besetzt war, nachdem die umliegenden arabischen Staaten den jüdischen Staat im Unabhängigkeitskrieg von 1948 angriffen. Zu diesen Gebieten zählt Land in Judäa, Samaria und Jerusalem.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 26 Dez 2010, 12:18

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:


DIE UNTERSTÜTZER DER GENFER INITIATIVE SCHEINEN ES FALSCH ZU VERSTEHEN

Am Sonntag besuchten ungefähr 100 Aktivisten, Unterstützer der Genfer Initiative,
das Hauptquartier der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) in Ramallah. Die
Genfer Initiative (GI) ist eine Friedensinitiative zwischen Israel und den
palästinensischen Arabern, die von linksgerichteten Repräsentanten Israels und PA-
Vertretern im Jahre 2003 ausgearbeitet
wurde. Der Plan unterstützt eine Zwei-Staaten-Lösung und eine Teilung
Jerusalems, wobei Israel nur das jüdische Viertel und die Westmauer der
Altstadt behalten würde. Der Tempelberg und die Davids- Stadt werden dem möglichen palästinensischen Staat
gehören.


Während der Zusammenkunft, an der ebenso hunderte palästinensische arabische Führer
teilnahmen, beklagte sich PA-FÜHRER MAHMOUD ABBAS, dass die gegenwärtige israelische
Regierung nicht Willens sei, dort anzuknüpfen, wo die Verhandlungen mit der ehemaligen Olmert
Regierung beendet wurden. Abbas behauptete auch, dass die PA die Kultur des
Terrorismus und der Gewalt „umgewandelt habe zu einer Kultur des Friedens und
der Stabilität".


Anmerkung:
Im Anschluss an das Ereignis schrieb Avi Issacharaoff, ein Teilnehmer
der israelischen Delegation der Genfer Initiative, über die GI Website: "Es ist schwer, sich den Premierminister
Benjamin Netanyahu vorzustellen, wie er in sein Büro oder in seine Residenz
dutzende von führenden palästinensischen Persönlichkeiten aus
verschiedenen Gruppen einladen könnte, einige von ihnen Mitglieder der
Sicherheitskräfte, die an Kämpfen gegen Israel teilgenommen haben. Demgegenüber
trafen jedoch kurz vor Mittag Dutzende von israelischen Unterstützern in
der Muqata (Amtssitz der PA) ein… einige von ihnen ehemalige IDF- Offiziere, von denen einige sogar an der Belagerung gegen Yassir Arafat an derselben Stelle teilgenommen hatten."


Die Sprache, die man hier verwendet, wurde sorgfältig und diplomatisch ausgewählt. Man versucht, bestimmte Worte ganz bewusst zu
gebrauchen, und andere Worte wiederum bewusst zu vermeiden. Die Schlagzeile hätte durchaus auch etwa so
lauten können: "Es ist schwer, sich den Premierminister Benjamin Netanyahu vorzustellen, wie er in seinem Büro
frühere palästinensische Führer empfangen könnte, die der Märtyrer-Brigade Al Aqsa oder der PFLP angehören, der Force 17, der Tanzim, der Fatah oder der Organisation Third Way, einige von ihnen Mitglieder von echten
Terrororganisationen, die an der Ermordung von unschuldigen Bürgern
teilgenommen hatten." Dann jedoch wäre die Schlagzeile sehr unterschiedlich zu dem gewesen, was Issacharoff eigentlich mitteilen wollte. Die Art und Weise, wie die Sätze und Worte hier entkräftet wurden, legt die Vermutung
nahe, dass es die klare Absicht ist, die Leser zu täuschen.


Issacharoff ist der Meinung, dass man sich nur schwer vorstellen könne, dass Netanyahu palästinensische Araber in sein Büro einladen könnte. Glücklicherweise ist es ebenso schwer, sich
vorzustellen, dass Netanyahu den jüdischen Terroristen Baruch Goldstein ehren könnte, der 29 Araber
in Hebron im Jahre 1994 ermordete; dass man Plakate von diesem Terroristen an
öffentlichen Plätzen zur Schau stellen könnte; dass man ihn als Nationalheld in Schulbüchern präsentieren und
dass man Straßen und Sommerlager nach
ihm benennen könnte. Das würde, wenn es so wäre, dann vergleichbar sein mit dem, was Abbas
nach wie vor in der PA tut - trotz aller gegenteiligen Beteuerungen.


Das zuvor genannte bringt uns wieder an den Punkt, ein Phänomen zu beschreiben,
das man als „moralischen Relativismus“ bezeichnen könnte. Es ist verwirrend zu sehen, wie das
israelische Friedenslager (eine verwirrend falsche Bezeichnung, da es
impliziert, dass das andere Lager gegen den Frieden eingestellt ist), das
normalerweise einen sehr starken Fokus auf
die Menschenrechte legt und unermüdlich Israel dafür kritisiert, diese
Rechte zu verletzen, gleichzeitig ohne mit der Wimper zu zucken den Terrorismus der palästinensischen Araber
relativiert. Während der Versuch, den Gesichtspunkt und die Beweggründe des
Anderen zu ergründen, normalerweise eine positive Einstellung ist, die häufig dazu
führen kann, Fortschritte zu erzielen, ist die Preisgabe der moralischen Prinzipien bei einem solchen
Prozess alles andere als positiv. Die Entscheidung, den Anspruch von
Gerechtigkeit und der Befolgung von moralischen
Grundsätzen in diesem Fall nur auf der israelischen Seite anzulegen, führt zu
zwei entscheidenden Auswirkungen: Zuallererst entschuldigt und relativiert es
und fördert deshalb noch mehr Terrorismus, und zweitens, es zerstört die ganze
Vertrauenswürdigkeit des Friedenslagers: Die Form von Gerechtigkeit, die
man gewählt hat, ist letztlich nichts anderes als Ungerechtigkeit.


Dieser moralische Relativismus wird von Organisationen, Diplomaten, Politikern, und Akademikern
in der ganzen Welt angewandt, um Israel immer wieder zu kritisieren. Wenn
jüdische Israelis diese zweifelhafte Logik gebrauchen, dann wird sie verwendet bzw. missbraucht, um
eigene Vergehen zu rechtfertigen. Diese Haltung
gibt den Kritikern von Israel in der ganzen Welt immer neue Nahrung.



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Israel interveniert bei den Vereinten Nationen, nachdem eine Rakete aus Gaza ein Panzerfahrzeug der IDF getroffen hat

Israel hat offiziell Beschwerde eingereicht bei den Vereinten Nationen nach der Eskalation von Terroristenangriffen aus Gaza einschließlich der ersten Zündung einer modernen Kornet- Panzerabwehrrakete aus Gaza, die einen
Merkava-Panzer traf. Die Soldaten innerhalb des Panzerfahrzeuges wurden nicht verletzt.


Die hochentwickelte Rakete, die anscheinend im Iran hergestellt wurde, wurde letzte
Woche zusammen mit einer ganzen Reihe von primitiveren Panzerabwehrraketen
abgefeuert, und der Abschuss wurde vor zwei Wochen am Dienstag vom IDF- Generalstabschef Gabi Ashkenazi bestätigt. Die
Hizbullah verwendete die Kornet- Rakete im Zweiten Libanonkrieg 2006.


Die Hamas und mit ihr verbundene Terrorgruppen haben das Westnegev-Gebiet seit
Montag mit mindestens 18 Raketen und Mörser-Granaten beschossen im Zuge einer massiven Eskalation der
Gewalt. Lt.-General Ashkenazi sagte, dass die IDF einen Gegenschlag
plane, einschließlich der Zerstörung von Gebäuden der Hamas- Terroristen, und dass es das erste Mal sein wird seit dem Ende der Operation „Cast Lead“ vor fast zwei Jahren, mit Ausnahme der Bekämpfung einiger
„tickender Zeitbomben.


Die Beschwerde vor den Vereinten Nationen
weist in deutlicher Form darauf hin, dass eine Kassam- Rakete am Montagmorgen
in der Nähe eines Kindergartens
explodierte in einem Kibbuz. Ein 14-jähriges Mädchen wurde verwundend und mehrerer andere erlitten
einen traumatischen Schock.


"Die Ereignisse der vergangenen Tage sind Teil einer Eskalation von Terrorangriffen, die
von Gaza ausgehen, und die israelische
Bürger, Städte, und militärisches Personal zum Ziel haben“, schrieb der Botschafter Israels bei den Vereinten Nationen, Meron Reuben.


"Israel hält die De-Facto- Hamas-Regierung im
Gaza Streifen in vollem Maße verantwortlich für alle diese Ereignisse, die eine
klaren Übertretung des internationalen
Rechtes bedeuten," sagte er. "Israel ist gerüstet, um eine Antwort
auf solche Angriffe zu geben, und Israel
wird auch weiterhin sein Recht auf Selbstverteidigung wahrnehmen.


"In einem früheren Brief am 9. Dezember 2010 erwähnte ich, dass die Eskalation
solcher Angriffe mit dem allergrößten Ernst betrachtet werden sollten. In
der Absicht, die andauernde Eskalation des Konflikts zu verhindern, müssen
der Sicherheitsrat, der Generalsekretär, und die internationale Gemeinschaft
eine klare und entschlossene Botschaft aussenden, dass diese Angriffe nicht
hinzunehmen sind“.


"Außerdem muss der Sicherheitsrat die erforderliche Aufmerksamkeit auf den Schmuggel von
Waffen nach Gaza lenken, der weiterhin Gewalt und Instabilität in unserem
Gebiet bewirkt – was gleichzeitig die Übertretung von zahlreichen Resolutionen des
Sicherheitsrates, einschließlich der
Resolution 1860 bedeutet.


"Ich möchte Sie darüber informieren, dass ein gleichlautender Brief an den H.E. Herrn Ban Ki-Moon, dem Generalsekretär der Vereinten Nationen gesandt wurde."

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WikiLeaks: Machte Israel einen Deal mit den Vereinigten Staaten, um am Siedlungsbau festhalten u können?

Gemäß einer der zur Zeit am meisten veröffentlichten
diplomatischen US-Depeschen durch die Website WikiLeaks könnte Israel eine
geheime Übereinkunft mit den Vereinigten Staaten getätigt haben, um das Wachstum
in den jüdischen Ortschaften in Judäa und Samaria (den so genannten jüdischen
"Siedlungen") aufrechtzuerhalten.


Eines der Dokumente hat zum Inhalt, wie der
israelische Verteidigungsminister Ehud Barak 2009 gegenüber französischen Politikern in Paris sagt, dass Israel eine "geheime
Übereinkunft" mit der US-Regierung hat, dass das "natürliche
Wachstum" in den Siedlungen weitergehen kann.


Die französischen Politiker werden dahingehend zitiert, dass sie anscheinend verärgert waren über die israelische Position
und die Möglichkeit, dass die Vereinigten Staaten Verständnis haben für diese Position.


In einem weiteren Dokument, das Teil
derselben Ausgabe war, betonte der französische Präsident Nicolas Sarkozy
gegenüber dem israelischen
Premierminister Benjamin Netanyahu, als sich die beiden Männer 2009 in Paris trafen, dass Israel die
Zeit davon läuft und man endlich auf die arabischen Forderungen eingehen müsse.

"Sie meinen, dass sie stärker sind als die Palästinenser, aber sie sind es nicht“,
wurde Sarkozy zitiert. "Es gibt jetzt eine geöffnete Tür, und es ist zwingend, jetzt durch diese Tür zu
gehen.“


In gesonderten, aber zusammengehörenden Depeschen warnten US-Diplomaten in der
Botschaft in Tel Aviv, dass Israels Friedensvereinbarungen mit Ägypten und Jordanien "sich verschlissen" haben.


Die Depeschen bemerken, was viele in Israel bereits lange zuvor gewusst haben - dass Israel offiziell Friedensvereinbarungen mit den Regierungen von Ägypten und Jordanien hat, aber die Mehrheit der Bevölkerungen
in beiden Ländern ist weiter ganz klar dabei, Israel als Feind zu betrachten. Wann immer es entweder in Jordanien oder Ägypten einen Staatsstreich oder einen Umbruch gibt, so würde sehr wahrscheinlich die offene Feindschaft gegen den jüdischen
Staat fortgesetzt.


In einem Interview mit Al Jazeera am Mittwoch sagte WikiLeaks Gründer Julian
Assange, dass seine Website bis jetzt nur ungefähr zwei Prozent der
diplomatischen Depeschen veröffentlicht habe, die sich mit dem Thema Israel befassen, und dass es noch viel mehr gibt, was man veröffentlichen könnte.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 02 Jan 2011, 13:23

ISRAELS
GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:



Israel: Beste Wirtschaftskraft im Westen

Israels Wirtschaft ist die am schnellsten wachsende in der westlichen Welt, wie das Hauptbüro für Statistik (CBS) berichtet.

Israels Bruttosozialprodukt wuchs 2010 um 4,5%, gemäß den Daten des CBS und Schätzungen, das sind 0,5% mehr, als erwartet. Dies steht im Gegensatz zu durchschnittlich nur 2,7 % in den anderen 33 Ländern der Organisation für
wirtschaftlich Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Israel wurde im vergangenen September ein OECD-
Mitgliedstaat.


2009 wuchs die israelische Wirtschaft trotz der großen Weltwirtschaftskrise um 0.8% - und 4,2% im Jahre 2008. Das Bruttosozialprodukt wuchs pro Kopf um 2,7% in diesem Jahr, im Gegensatz zu lediglich 1,1% im Jahr zuvor. Im gesamten Wirtschaftsraum der OECD-
Staaten wuchs das Bruttosozialprodukt um durchschnittlich 2.3%.


Israel steht auch auf dem Arbeitsmarkt besser da, als die anderen OECD- Staaten mit 6,7% Arbeitslosigkeitsrate im
Vergleich zu durchschnittlich 8,3% in den anderen Ländern.


CBS stellte drei bemerkenswerte Entwicklungen in Israels Wirtschaft im Jahre 2010 fest: Die Exporte nahmen während des
dritten Vierteljahres ab nach dem Wachstumsschub in der zweiten Jahreshälfte von 2009; das schnelle Wachstum
des privaten Konsums begann sich zu verlangsamen, und die Investitionen in den Wohnungsbau setzten ihr Wachstum in ähnlicher Weise fort.


Allerdings ist die steigende Inflation ein negativer Aspekt. Die Transport-Preise steigen: Benzin wird am 1.
Januar ein Rekordhoch erreichen, und die Buspreise sollen um 3 % steigen.


Der bisher von der Regierung gestützte Benzinpreis (95 Oktan) wird an diesem Sonntag eine Rekordhöhe erreichen, von 43
Agorot (100 Agorot = 1 Schekel) pro Liter (46 Cent pro Gallone = 3,78 Liter) auf 7,14 Schekel (7,60 $ pro
Gallone). Nur in der Türkei, Norwegen, Eritrea und in den Niederlanden ist der Preis höher.


Dieser harte Einschnitt geschieht wegen des sinkenden Dollars, der steigenden Benzinpreise in der Welt und wegen eines Anstiegs der Mineralölsteuer, der in dieser Woche vom Knesset-Finanzkomitee verabschiedet wurde. Der Vorsitzende des
Knesset- Wirtschaftsprüfungsausschusses Yoel Hasson (Kadima-Partei) sagte, dass
diese Preisentwicklung ein "Todesstoß" für den Mittelstand werden könnte, und dass 56 Agorot von jedem Schekel, den man für Benzin zahlt, in Form von Steuern einschließlich Mehrwertsteuer an die Regierung zurückfließt.


Gleichzeitig werden auch die Kosten des öffentlichen Personenverkehrs zunehmen, weil sie zweimal jährlich festgelegt werden, basierend auf dem Lebenshaltungskostenindex. Stadtbusse in Jerusalem und Haifa werden 6,40
Schekel statt 6,20 kosten, 6 Schekel werden es in Tel Aviv sein und 4,10 in Be'er Sheva. Monatsbuskarten
in Jerusalem werden von 8 Schekel auf bis zu bis 252 Schekel steigen, und in Tel Aviv von 7 Schekel auf bis zu 215.


Die Eisenbahnpreise werden in Israel erst am 1. Februar angepasst.
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Preisanpassung beim Wasser verschoben

Die Wasserpreise in Israel sollten in der kommenden Woche um 2,7% steigen, aber das wurde gerade vor ein paar Tagen vom
Knesset-Wirtschaftsausschuss annulliert. Trotzdem hat die Vereinigung der Ortsbehörden in Israel (ULAI) einen nationalen
Streik der Kommunalverwaltungen ausgerufen, beginnend in der kommenden Woche, um unter anderem gegen die steigenden
Wasserpreise zu protestieren." Um das Problem zu erklären, sagte ein ULAI Sprecher gegenüber den Israel National
News, dass die jüngste Preissteigerung „nicht annulliert sondern nur aufgeschoben worden ist, und wir wollen,
dass die Preise sinken, und nicht steigen."


Der Preis von Wasser hat sich im Laufe der letzten drei Jahre drastisch
erhöht. Eine fünfköpfige Durchschnittsfamilie in der nördlichen Stadt Hatzor HaGelilit bezahlte zum Beispiel im
Jahre 2007 ca. 276 Schekel pro Jahr für ihr Wasser, und muss jetzt mehr als 627 Schekel aufbringen. Die Mehrwertsteuer
von 16% kam zu den steigenden Wasserpreisen der letzten Jahre noch hinzu.


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Die PA wendet sich an die Vereinten Nationen, damit die jüdischen Siedlungen in
Judäa und Samaria für illegal erklärt werden


Funktionäre in der Palästinensischen Autonomiebehörde teilten am Mittwoch mit, dass die PA plane, beim Sicherheitsrat der Vereinten
Nationen in den nächsten Tagen zu beantragen, dass die jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria für illegal erklärt werden, und dass man einen Baustopp von neuen jüdischen Häusern in diesen Gebieten fordert.


Associated Press bekam einen Entwurf der Resolution, und gab am Mittwoch Ausschnitte aus dem Inhalt bekannt.


Gemäß dem Bericht von AP wird in der Resolution nochmals „beteuert, dass die israelischen Siedlungen, die im seit 1967 besetzten palästinensischen Territorium gegründet wurden, einschließlich in Ost- Jerusalem, illegal sind und ein Haupthindernis darstellen für die Herstellung eines dauerhaften und umfassenden Friedens..."

In der Resolution heißt es weiter, dass "Israel als Besatzungsmacht sofort und vollständig alle Siedlungsaktivitäten im besetzten palästinensischen Territorium einschließlich Ost- Jerusalem stoppen muss, und dass es in vollem Umfang alle seine gesetzlichen Verpflichtungen in diesem Zusammenhang respektieren müsse..."

Der Entwurf, datiert mit dem 21. Dezember, fordert nicht dazu auf, Sanktionen gegen Israel einzusetzen, sondern
es wird dazu "aufgefordert, in diesem Zusammenhang die internationalen und regionalen diplomatischen Bemühungen zu erhöhen, um den Friedensprozess bis zum Erreichen eines umfassenden und dauerhaften Friedens im Nahen Osten zu unterstützen und zu
stärken."


Ein hochrangiger PA- Funktionär sagte gegenüber AP unter der Bedingung der Anonymität, dass die versöhnliche Sprache im Entwurf hinzugefügt wurde, weil man die Hoffnung hat, dass man dadurch die amerikanische Unterstützung
gewinnen kann.


Bis jetzt hat der Entwurf jedoch in Washington wenig Begeisterung hervorgerufen. Regierungssprecher Mark Toner sagte
am Mittwoch, dass die Vereinigten Staaten sicher einräumen müssten, dass der andauernde Bau in Judäa und Samaria die Friedensanstrengungen untergraben würden, dass man jedoch trotz allem davon ausgeht, dass Verhandlungen der einzige Weg sind, um den Frieden zu erreichen.


"Wir stehen deshalb grundsätzlich jedem Versuch entgegen, die Probleme des endgültigen Status in den Sicherheitsrat einzubringen, “ sagte Toner. "Solche Anstrengungen bringen uns dem Ziel von zwei Staaten nicht näher, die nebeneinander in Frieden und Sicherheit
leben."


Der israelische Außenamtssprecher Yigal Palmor sagte als Reaktion auf den Entwurf: "Indem sie die Politik des Alleingangs anstatt direkter Gespräche wählen, machen die Palästinenser gleichzeitig deutlich, dass sie auf einen gemeinsamen Frieden verzichten. Sie versuchen alles Mögliche, außer direkte Gespräche und Friedensverhandlungen."

Während sogar PA-Funktionäre einräumen, dass solche Aktivitäten wie dieser Resolutionsentwurf wohl wenig Einfluss haben werden, geben sie gleichzeitig zu, dass es ihre Absicht ist, dass die Welt eine harte Botschaft an den Premierminister Binyamin Netanyahu sendet, der, wie sie glauben, nicht ernsthaft den Frieden als Ziel verfolgt.

Wie der PA-Vertreter bei den Vereinten Nationen, Riyad Mansour, sagte, ähnelt die neue Resolution der vorherigen, aber das Timing sei hier besonders wichtig.

"Die ganze Welt weiß, dass die Siedlungen das Haupthindernis für eine Friedensvereinbarung sind“, sagte er gegenüber AP. "Diese Resolution beinhaltet keinerlei Sanktionen, aber sie könnte politischen Druck auf Israel ausüben, um einer Zwei-Staaten-Lösung zuzustimmen."
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Fayyad: Keinen 'Facebook Staat' für die PA

Der Premierminister der Palästinensischen Autonomiebehörde Salam Fayyad möchte keinen „Facebook- Staat" - und er ist davon
überzeugt, dass ein solcher auch nicht entstehen wird.


Fayyad sagte am Mittwoch gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters, dass er erwartet, dass noch mehr Länder in der Welt sich anschließen und die offizielle Anerkennung der PA als ein neues Land bekannt geben werden. Dies sei der Weg, den die
PA vorziehen würde, einen Staat zu gründen ohne Friedensverhandlungen, ohne Anerkennung Israels als die
Heimstatt der Juden, ohne Verhandlungen über das "Flüchtlings"-Problem und den endgültigen Status mit Israel.


Danny Ayalon, der stellvertretende Außenminister, schrieb in der vergangenen Woche in seinem persönlichen Blog, dass die
"Gemeinschaft von Facebook realer ist, als der Staat Palästina." Er verglich die Anerkennung eines solchen Staates mit dem Klick auf den Button "Like" auf dieser sozialen Netzwerkseite. Solch einem Staat würde es an designierten Grenzen mangeln, und er hätte keinerlei Autorität oder Souveränität.


"Unüberlegte Regierungen sind schnell dabei, bei diesem palästinensischen Staat auf den Button „like“ zu klicken, ohne gleichzeitig sein Profil zu überprüfen: ein Staat ohne Souveränität, ohne Grenzen oder Landkontinuität, ohne eigenständige Wirtschaftsfähigkeit oder demokratische Kultur... Eine Facebook-Community ist realer, als der palästinensische Staat, der einseitig
ohne Verhandlung mit der gewählten Regierung in Jerusalem entstehen würde“, schrieb Ayalon.


Siebzehn Jahre der Gespräche sind gescheitert, so dass man keine Hoffnung haben kann,
auf diese Weise einen Staat zu erreichen, sagte Fayyad gegenüber Reportern, und er fügte hinzu, dass es "unwahrscheinlich"
sei, dass man der gegenwärtigen israelischen Regierung vertrauen könne, dass sie entsprechend handelt.


Die Formelle Anerkennung der PA als ein unabhängiges Land durch viele weitere Nationen könnte nach seinen Worten alle
Gebiete in Judäa, Samaria und Gaza "einschließen".


Die internationale Kampagne, verschiedene Nationen davon zu überzeugen, die PA als ein unabhängiges
Land anzuerkennen, hat in den vergangenen Monaten an Fahrt gewonnen. Mindestens fünf lateinamerikanische Länder
gaben bekannt, dass sie den diplomatischen Status der PA als eine neue Nation anerkennen, sogar ohne formelle Anerkennung durch die Vereinten Nationen und ohne irgendwelche spezifischen Grenzen oder staatliche Souveränität.


Brasilien, Argentinien, Ecuador, Uruguay und Paraguay sagten alle zu, dass sie die PA als ein neues
Land entlang Israels Waffenstillstandslinie aus dem Jahre 1949 mit Jordanien und Ägypten anerkennen würden, welche sie als die „Grenzen von 1967“ bezeichnen. Ein Großteil in der internationalen Gemeinschaft gebraucht den Begriff, weil es Israels Demarkationslinie war vor dem Sechstagekrieg 1967. Diese nicht zu verteidigende Grenzlinie schloss die Golan- Höhen nicht ein, von denen
syrische Artillerie die jüdischen Siedlungen entlang dem See Genezareth beschoss. Judäa, Samaria, Gaza und ein Teil Jerusalems wurden dem jüdischen Staat im Verteidigungskrieg von 1967 wieder zugeschlagen, der sich gegen die
angreifenden benachbarten arabischen Staaten richtete.


Fayyad hat bereits seit langer Zeit die einseitige Anerkennung eines unabhängigen PA-Landes innerhalb von
Israels gegenwärtigen Grenzen geplant. Er gab im letzten Jahr in einer auf Arabisch abgegebenen Rede bekannt, dass er den
Staat Palästinas im August 2011 einseitig ausrufen würde, wenn bis dahin keine Vereinbarung
mit Israel über den endgültigen Status hergestellt werden kann.


"Ich möchte keinen „Facebook- Staat" - oder mit anderen Worten, einen „Mickymaus Staat", sagte Fayyad am Mittwoch. "Von daher frage ich mich, warum Ayalon einen solchen Kommentar zu diesem Thema schreibt?“


++++++++++++++++++++++++++++++++
Ein weiteres riesiges Gasfeld vor der Küste von Haifa

Die Probebohrungen bestätigten, dass ein riesiges Gasfeld vor Israels Mittelmeerküste gefunden worden ist. Das
Volumen des Erdgases im Leviathan-Gasfeld wird auf 450 Milliarden Kubikmeter geschätzt - fast zweimal so
groß wie das zuvor entdeckte Tamar- Gasvorkommen. Die Entdeckung wurde bereits im Juni bekannt gegeben, aber
die Größe konnte bis jetzt noch nicht bestätigt werden.


Vor ungefähr einem Monat erreichten die beteiligten Unternehmen im Bohrprojekt ihre Zielschicht in einer
geologischen Unterwasserstruktur, 135 km westlich von Haifa. Der Sedco-Hochleistungs-Bohrturm bohrte in einer Wassertiefe
von 1.634 Metern und drang insgesamt in eine Tiefe von 5.100 Metern unter dem Meeresspiegel vor. Als man eine Schicht aus Sand erreichte, wurden hochmoderne geologische Tests durchgeführt, und ihre Ergebnisse bestätigten das Gasvorkommen.


Einer der Partnerunternehmen, Delek Energie, gab am Mittwoch bekannt, dass von allen Gasfeldern, die in der Tiefsee weltweit
in den vergangenen zehn Jahren entdeckt wurden, das Leviathan-Feld am größten ist.


"Das ist eine wunderbare Nachricht für den israelischen Energiemarkt, und die Ergebnisse haben große wirtschaftliche und
strategische Bedeutung“, hieß es.


Der Handel mit Aktien der Partnerunternehmen "Delek Drilling“, „Avner Oil Searches“ und „Ratio“ wurde zuvor am Mittwoch ausgesetzt, nachdem sie bekannt gegeben hatten, dass sie einen "bedeutungsvollen Bericht veröffentlichen würden."

"Wir haben die wichtigste Botschaft auf dem Energiesektor seit der Gründung Israels bekommen, was zweifellos ein Segen ist und einen bedeutungsvollen Einfluss auf vielen Gebieten hat, sagte der Infrastruktur-Minister Uzi Landau am Mittwoch voller Begeisterung.

Wenn Israel es richtig anstellt, sagte er voraus, dann kann es das Gas dazu verwenden, um zum Gaslieferanten im Nahen Osten zu werden. Die Entdeckung "wird es israelischen Bürgern ermöglichen, saubere und preiswerte Elektrizität zu bekommen, und das Einkommen zu genießen, das der Staat im Anschluss an diese Entdeckung erwarten kann."


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 09 Jan 2011, 12:46

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:


Versuche, die Verhandlungen wieder in Gang zu bringen
trotz aller Spannungen innerhalb der Regierungskoalition



Der amerikanische Vertreter Dennis Ross, der
Gesandte der Vereinten Nationen Tony Blair, und die EU-Vertreterin für Außenpolitik
Catherine Ashton unternahmen alle möglichen Anstrengungen, um den ins Stocken
geratenen Friedensprozess zwischen Israel und der PA wieder zu beleben. Sie
alle haben die Notwendigkeit betont, eine Verhandlungslösung bei der Frage der
Siedlungen zu erreichen, und dadurch der PA
ein klares Signals zu geben, dass eine einseitige Ausrufung eines souveränen Staates nicht weiter verfolgt werden sollte.

Allerdings sind die Aussichten für eine Vereinbarung - oder vielleicht sogar ernsthafte Verhandlungen - nicht groß. PA-Führer Mahmoud
Abbas zeigt keinerlei Flexibilität bei seinen Forderungen. Dies veranlasste Premierminister Netanyahu in dieser Woche,
ihn für sein "dreifaches NEIN“ zu kritisieren; keine Anerkennung Israels
als nationale Heimstatt der Juden, keine Vereinbarung über
Sicherheitsfragen und kein Zurückweichen bei der Frage des "Rechts auf die Rückkehr der so genannten
Flüchtlinge."

Inzwischen kritisiert die Kadima- Partei
Netanyahu dafür, keine Friedens- und Verhandlungs-Politik zu betreiben und
Israel damit international zu
beschädigen. Die Arbeiterpartei, die Teil
der Koalition ist, droht auszusteigen, wenn keine Fortschritte bei den
Verhandlungen erreicht werden. Der Führer der Arbeiterpartei und gleichzeitig Verteidigungsminister,
Ehud Barak, steht unter dem Druck seiner eigenen Parteikollegen, und viele
fordern seinen Rücktritt. Sie behaupten, dass die einstmals so
mächtige Partei zu einem Feigenblatt für Netanyahu geworden ist, der
ihrer Meinung nach nicht ernsthaft eine Friedenspolitik
verfolgt.

Viel von der Kritik, die gegen die Netanyahu-
Regierung von Seiten der Kadima-Partei
und bestimmten Vertretern der
Arbeiterpartei vorgebracht werden, ist unfair und haltlos. Es ist offensichtlich,
dass Netanyahu kein identisches politisches Programm zu dem von der Kadima-Partei hat. Das war ja auch der Grund,
warum Israel im Jahre 2009 mit überwältigender Mehrheit für Parteien des rechten Flügels gestimmt hat,
weil das Volk das Ausmaß und die
Auswirkungen gesehen hat, in dem die frühere Kadima Regierung bereit war, Land
abzugeben. Netanyahu dafür anzuklagen, nicht weiter dieser Linie zu folgen, bedeutet gleichzeitig den Willen
der Mehrheit des Volkes zu verachten.

Jedoch ist es nicht Netanyahu, der sich
weigert, zu verhandeln, es ist vielmehr
Abbas. Der PA-Führer stellt beispiellose Forderungen an Netanyahu als
Bedingung, die Gespräche wieder
aufzunehmen. Die Forderungen nach einem kompletten Baustopp in den Siedlungen
und eine Annahme der Demarkationslinie von
1967 als zukünftige Grenzlinie
war zuvor nie eine Vorbedingung für
Verhandlungen, als die Kadima-Partei
noch im Amt war.

Wenn Netanyahu das akzeptieren sollte, dann würde
er Hebron, Bethlehem, Betel, und Schechem aufgeben, er würde Jerusalem teilen
und er würde den Tempelberg und die Klagemauer in palästinensische arabische
Hände übergeben. Das würde einem totalen
Ausverkauf gleichkommen, und die einzige
Frage, die als Verhandlungsgegenstand noch übrig wäre, würde die Zerstörung dessen sein, was vom jüdischen
Staat noch übrig wäre durch die Rückkehr der „Flüchtlinge“. Der Premierminister
kann kaum dafür kritisiert werden,
solche Forderungen zurückzuweisen. Leider scheint es, dass Kadima- Führer Tzipi
Livni ihre nationale Verantwortung als Oppositionsführerin in Vorbereitung auf die nächsten Wahlen
preisgibt.


++++++++++++++++++++++++++

Abbas entlässt einen Terroristen aus der Haft, nur 4 Monate nach einem vierfachen Mord

Vor vier Monaten wurden die Israelis erschüttert
durch den Mord an vier Juden in der Nähe der Stadt Beit Chaggai in Judäa. Die
vier wurden aus nächster Nähe von
Terroristen aus der Palästinensischen
Autonomiebehörde erschossen.

Die Getöteten waren Yitzchak und Talya Imes, sechsfache Eltern;
Kochava Even-Chaim, die ihren Mann und eine kleine Tochter hinterlässt und der frisch verheiratete Avishai Shindler.

Am Donnerstag veranlasste der PA-Vorsitzende
Mahmoud Abbas, einen der Mörder freizulassen. Wael Bitar aus Hebron wurde aus einem PA-Gefängnis
entlassen, zusammen mit fünf weiteren
Hamas- Terroristen, gemäß einem Bericht
von „Voice of Israel Radio“.

Bitar war auch an einem Selbstmordattentat
beteiligt, bei dem eine Person in Dimona ermordet und mehrere verwundet wurden.

Die PA verhaftete ihn einmal im Jahre 2008,
im Jahr des Bombenanschlages, ließ ihn aber später wieder
frei.

Danny Dayan, der Führer des Yesha-Rates (Judäa und Samaria), forderte
israelische Truppen auf, die Handlungen der PA wieder zu revidieren, indem man
den freigelassenen Mörder so bald wie
möglich wieder festnimmt.

"Die Illusion, dass Abbas angeblich
plant, den Terrorismus zu bekämpfen, ist von Seiten der PA immer wieder durch
die Hintertür zerstört worden,“ erklärte er.

Die PA hat wiederholt verlangt, dass Israel
Terroristen freilässt oder begnadigt
als ein „Zeichen des guten Willens“ im Hinblick auf die Verhandlungen. Abbas
hat wiederholt geäußert, dass sein Ziel letztlich die Freilassung aller PA-Terroristen aus israelischen
Gefängnissen ist, einschließlich derjenigen, die vielfacher Morde beschuldigt
werden.

Ein spezielles Ministerium innerhalb der PA sorgt für Terroristen in israelischen
Gefängnissen und schickt ihnen Geld,
wobei diejenigen mehr Geld bekommen, die
schwerwiegende Straftaten begangen haben. Der PA- 'Minister
für die Gefangenen-Angelegenheiten'
belohnte kürzlich eine Frau dafür, vier Söhne großgezogen zu haben, die alle Israelis
ermordet haben.

Unter denjenigen, die Abbas wegen der Freilassung von Bitar unter Druck
setzten, war auch der israelisch-arabische
Scheich Raed Salah, der Führer des nördlichen Zweiges der extremistischen islamischen
Bewegung. Salah ist wegen antiisraelischer
Aufhetzung bereits mehrfach
verhaftet worden, und er nahm im Mai teil
an dem Versuch durch türkische
Pro-Terror-Aktivisten, die IDF- Seeblockade der Hamas gewaltsam zu durchbrechen.

Qatari- Führer forderten ebenso die Freilassung von Bitar.


+++++++++++++++++++++++++++

IDF nahm fünf von sechs der durch die PA freigelassenen Terroristen wieder in Haft

Fünf der sechs Terroristen, die am
Donnerstag auf Anordnung des
Vorsitzenden der Palästinensischen
Autonomiebehörde (PA) freigelassen wurden,
sind durch Einheiten der Israel
Defense Forces (IDF) während einer nächtlichen Operation in Hebron wieder
verhaftet worden. Der Hochrangigste unter den Hamas- Mitgliedern aus dem Gebiet
um Hebron war Wael Bitar, verdächtigt
der Beteiligung an der Ermordung am 31.
August von vier Mitgliedern der Judäisch- jüdischen Siedlung Beit Haggai.

Er war auch beteiligt an einem Selbstmordattentat in Dimona im Jahre 2008,
bei dem ein Israeli getötet und 10 weitere verwundet wurden. Bitar wurde von der PA im Anschluss
an einen vereitelten Selbstmordangriff
in diesem Jahr verhaftet, und dann wieder
freigelassen.

Die IDF drückte ihr Bedauern aus für den Tod eines Arabers in Hebron im Haus von einem der Verbrecher und ordnete eine Untersuchung des Schusswechsels an. Die Ergebnisse werden in der kommenden
Woche erwartet.

Die Lügen über die angeblichen Grausamkeiten
der IDF-Einheiten sind eine der arabischen
Waffen im Krieg gegen Israel. Zuvor in dieser Woche wurde behauptet, dass IDF- Tränengas den Tod einer
arabischen Frau herbeiführte, wobei diese Geschichte voller Widersprüche ist.


+++++++++++++++++++++++++++

Israel bedauert die unbeabsichtigte Tötung eines Mannes in Hebron

Israelische Soldaten erschossen am Freitag
unbeabsichtigter weise einen 65-jährigen
palästinensischen arabischen Mann in Hebron wegen einer Verwechselung mit einem gesuchten Terroristen und der falschen Interpretation seiner erschreckten
Reaktion auf ihren Einsatz als
feindliche Handlung.

Die Israelis gingen in den frühen
Morgenstunden ins Haus des Mannes. Sie
verschafften sich Zutritt zu seinem
Schlafzimmer und er schreckte aus dem Schlaf. Der Mann, den die Israelis suchten,
wohnte jedoch in einer anderen Etage des Gebäudes.

Ein israelischer Armeesprecher brachte sein tiefes Bedauern zum Ausdruck über den Tod eines unschuldigen Mannes
bei dieser jüngsten Antiterroroperation,
und er bemerkte, dass leider solche tragischen Ereignisse manchmal in einer
Kriegssituation vorkommen können.

Die Armee ordnete eine schnelle Untersuchung
des Ereignisses an, und versprach
Ergebnisse in der kommenden Woche. Aus eine militärische Quelle hieß es jedoch
gegenüber dem Ynet- Nachrichtenportal,
dass ganz sicher ein Fehler gemacht
wurde, der jedoch unter dem Hintergrund einer
solchen Verhaftungsaktion gesehen werden muss, die israelische Soldaten leider immer wieder
ausführen müssen. Häufig geschieht es während solcher Aktionen, dass die
gesuchten Terroristen ruhig auf die Israelis warten und dann plötzlich das
Feuer eröffnen, wenn die Soldaten nah genug herangekommen sind.

Die Operation vom Freitag galt der
Ergreifung einer Hand voll
palästinensischer Terroristen, die aus einem Gefängnis der Palästinensischen
Autonomiebehörde einen Tag zuvor vorzeitig entlassen worden waren.
Armeefunktionäre bestätigten, dass mindestens fünf der gesuchten Männer
verhaftet wurden.

Israel hat sich wiederholt darüber beklagt, dass die Palästinensische Autonomie
bloß zum Schein vorgibt, den
antiisraelischen Terrorismus zu bekämpfen, und fast immer die Terroristen wieder
freilässt, wenn die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft wieder
nachgelassen hat.

Bei einem anderen Einsatz griffen
israelische Kampfflugzeuge in der Nacht Hamas-Ziele im Gaza Streifen an
als Reaktion auf wiederholte
terroristische Mörser-
Granatenangriffe im Süden Israels am
Donnerstag.

++++++++++++++++++++++++++

Hamas, die Sieger aus den PA-Wahlen, lehren die Zerstörung von Israel

Ausbildung an der Khans Yunis- Hochschule in Gaza: An einer jüngsten Versammlung aus
Anlass des 2. Jahrestages der israelischen Antiterroroperation „Cast-Lead“ gegen
die Raketen und Granaten der Hamas, besuchte ein Hamas- Mitglied des PA-Parlaments
die Schule und betonte das Engagement
seiner Organisation, ganz Palästina zu
befreien.

Der Sprecher, Yihye Mussa, sagte,
"[Israels] Krieg gegen Gaza wurde angezettelt, um die Nation zu
liquidieren", - und er bezog sich
damit auf die "palästinensische"
Nation, die in dieser Form erst seit den
letzten fünf oder sechs Jahrzehnten bestanden hat. (Tatsächlich gebrauchen
Historiker des Krieges von 1948, wie etwa Dominique Lapierre und Larry Collins,
den Begriff Palästina, und meinen damit das Land der Juden.)

Mussa gab zu, dass Israels Ziel zum Beginn
dieses Kriegs auch darin bestand, den „Widerstand
zu zerstören" – eine Begrifflichkeit, die von den Arabern gebraucht wird,
um den Terrorismus gegen Israel zu
rechtfertigen. Israel gab tatsächlich bekannt, dass die militärische Kampagne
darin bestand, mit den Tausenden von Raketen und Granaten Schluss zu machen,
welche von der Hamas und anderen
Terroristen in Gaza auf israelische Gebiete wie die Negev in den vergangenen
Jahren und Monaten niederprasselten.

"Wir betonen vor unseren Landsleuten im
Westjordanland [Judäa und Samaria]“, sagte Mussa, "dass wir zur Befreiung
Palästinas, vom Meer [Mittelmeer] bis
zum Fluss Jordan marschieren, mit seiner
Hauptstadt Jerusalem."

Einer der Lehrer, die auch zu den
Studenten redete, forderte sie auf, dass sie ein möglichst gutes Studium ablegen
sollen, weil "das die beste Waffe
ist auf dem Weg zum Sieg und zur
Befreiung."

Die Hamas, die von den Vereinigten Staaten
und anderen Ländern eindeutig als Terrororganisation eingestuft wird, erhielt kürzlich Zuspruch, als der ehemalige amerikanische Generalbundesanwalt
Ramsay Clark das Gebiet besuchte. Clark ist lange als ein
vehementer Kritiker Israels bekannt, und er vertrat sogar die Palästinensische Autonomiebehörde
vor amerikanischen Gerichten gegen Gesetzesklagen von amerikanisch-israelischen Terroropfern.

Clark traf sich mit dem Führer der Hamas in
Gaza, Ismail Haniye, der auf einer gemeinsamen Pressekonferenz sagte: "Clarks Besuch drückt die wahre
Anerkennung der legitimen palästinensischen Regierung aus... Die palästinensische
Nation wird ihren starken Standpunkt und
den Kampf fortsetzen, bis es zum Land zurückkehrt,
das 1948 besetzt wurde, und die Gefangenen aus israelischen Gefängnissen werden alle
befreit."
++++++++++++++++++++++++

2010 war ein Rekordjahr für die israelische Tourismusbranche


Einige wunderbare Nachrichten aus Israel in
der vergangenen Woche: "Gemäß Schätzungen war das Jahr 2010 ein Rekordjahr für den Tourismus. Dies wurde
am Sonntag bekannt, nachdem die
Flughafenleitung ihre endgültigen Zahlen veröffentlichte," meldet die israelische
Zeitung, Haaretz.

"Etwa 11.485 Millionen Passagiere wurden über
den Ben Gurion Flughafen im Laufe des
Jahres für internationale Flüge abgefertigt - eine Zunahme von 9,3 Prozent
gegenüber 2009 .... Vorläufige
Schätzungen in der vergangenen Woche zeigten, dass Israel 3,45 Millionen
Besucher im Laufe des Jahres 2010 empfangen
konnte - 14 Prozent mehr als die vorherige
Erfassung von ungefähr 3 Millionen
Touristen im Jahre 2008. Der Tourismus
brach im letzten Jahr während der globalen Wirtschaftskrise ein. Die Zunahme spiegelt
die verbesserte Sicherheitslage in
Israel wider, wohingegen der israelisch-palästinensische Konflikt im letzten
Jahrzehnt die Reisezahlen auf niedrigem Niveau hielt.“


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 15 Jan 2011, 12:20

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:


Die Einwohner von Sderot flüchten wieder in die Schutzräume

Seit den letzten beiden Monaten ist der Klang des
„Roten Alarms“ wieder ein Teil des Lebens in den Gebieten in Israel geworden, die an Gaza angrenzen.
Terroristen in Gaza haben ihre Angriffe ausgeweitet, und nachdem eine Periode
der relativen Ruhe eingetreten war, bedrohen die Kassam- Raketen erneut die
Häuser, Schulen, Geschäfte und das Leben von Hunderttausenden israelischen Bewohnern in den nahe gelegenen Siedlungen.

Premierminister Benyamin Netanyahu teilte gestern mit, dass sogar mehr als 60.000 Raketen derzeit auf Israel ausgerichtet sind von seinen Feinden in Gaza und von der Hizb'Allah im Libanon. Gemäß den Schätzungen des
Geheimdienstes könnten die Terrororganisationen in Gaza jetzt dazu in der Lage sein, Tel Aviv mit ihren Raketen zu erreichen. IDF Oberst Adam Zussman sagte gestern, dass bei zukünftigen Konflikten mit Israel "dutzende von Raketen verschiedenster Bauart in Tel Aviv einschlagen werden, und er gibt deshalb die Einschätzung ab, dass Hunderte sterben werden und Gebäude sowie Infrastruktur zerstört werden."

Die jüngsten Raketenangriffe sind von der Terrororganisation Islamischer Jihad durchgeführt worden. Israel hat jedoch davor gewarnt, dass die Hamas, die herrschende Kraft in Gaza, für die Angriffe verantwortlich ist, und wenn sie nicht eingestellt werden, dann wird Israel noch härter gegen das Terrornetzwerk vorgehen müssen. In dieser Woche töteten die IDF- Einheiten das Mitglied des Islamischen Jihad, Mohammad Najar, der gemäß dem Geheimdienst von Israel einen massiven Terrorangriff im Zentrum Israels plante. Der Islamische Jihad hat entsprechend seiner Gewohnheit angekündigt, dass man die Tötung zu rechten Zeit und am rechten Ort rächen
wird.

Der Iran unterstützt diese Organisationen, indem man die Waffen nach Gaza über Sinai in Ägypten schmuggelt. Man geht davon aus, dass die Terroristen große Waffenlager in der Sinai-Wüste haben, die nur darauf
warten, nach Gaza gebracht zu werden.

Anmerkung:
Israel hält eine teilweise Blockade von Gaza aufrecht. Diese Blockade wird von einer Vielzahl von Ländern und von den Vereinten Nationen verurteilt. Man scheut nicht den Vergleich zu den Konzentrationslagern in Nazi- Deutschland, und die israelische Politik wird als Apartheid- Politik beschrieben. Riesiger Druck wird auf Israel
ausgeübt, um die Blockade aufzuheben, und es gibt konsolidierte Anstrengungen, Israel international zu isolieren, weil sie darauf beharren, die Blockade aufrecht zu erhalten.

Zur gleichen Zeit fordern immer mehr Diplomaten, Politiker und Nationen, dass die Blockade der Hamas aufgehoben wird. (Die Hamas, so sagen sie völlig richtig, wurde vom Volk gewählt - Aber Hitler ebenso.) Wie können die
Dinge doch verdreht werden; eine demokratische Nation wird isoliert, während eine Terrororganisation umworben wird?

Unter normalen Umständen würde man die Partei unter Druck setzen, die unschuldige Bürger angreift, Waffen schmuggelt, neue Angriffe plant und Menschen zu Unrecht gefangen hält (Gilad Shalit), die die Freiheit der Meinungsäußerung unterdrückt und Mitglieder von Oppositionsgruppen (Fatah) foltert, die die eigenen Minderheiten (Christen in Gaza) verfolgt und ihre eigene Bevölkerung terrorisiert, die sich ihren religiösen Ansichten nicht anpasst. Aber in unserer verdrehten Welt ist es nicht die Hamas sondern Israel, das unter Druck steht.

Das aggressive Verhalten der Hamas gegenüber Israel ist der Grund für die Blockade, und sie ist deshalb für das Leiden ihres eigenen Volkes verantwortlich. Die Hamas allein besitzt den Schlüssel zum Ende der Blockade. Internationaler Druck sollte dort angesetzt werden, wo er hingehört.

Wegen des Sprechens über die Rache der Tötung von Najar sollte man nicht auf den
Gedanken kommen, der Islamische Jihad bräuchte einen Vorwand, um gegen Israel zu agieren. Wie berichtet haben sie bereits Dutzende von Raketen gegen zivile Ziele gerichtet, und sie haben offen ihre Absicht erklärt, den jüdischen Staat zu zerstören. Der Gebrauch des Wortes "Rache" könnte dem westlichen Publikum Glauben machen, dass es irgendeine Rechtfertigung für ihre Taten gibt, aber der Islamische Jihad wird durch eine ideologische und religiöse Agenda angetrieben, bei der es keinen Platz für´Israel gibt. Blinder Hass braucht keinen Vorwand.

++++++++++++++++++++++++++

Türkischer PREMIERMINISTER: Die Hamas ist eine 'Politische Organisation', und keine Terroristen

Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan gab am Mittwochabend bekannt, dass seine
Nation "an der Seite der Hamas steht," die er als "Politische Organisation“ bezeichnete.

Gemäß einem auf der Website von Al Qassam veröffentlichten Bericht sagte Erdogan im arabischen Satellitenkanal Al-Jazeera, dass die Hamas keine Terrorbewegung ist.

"Wir stehen an der Seite der Hamas, sie ist rechtmäßig, weil die Hamas eine Widerstands-Bewegung ist“, wurde Erdogan zitiert. "Ich sehe die Hamas nicht als Terroristen an. Es sind vielmehr Menschen, die das Land verteidigen,
und sie sind eine Politische Organisation, die sich den Wahlen stellte und die Wahlen gewann."

Erdogan warnte den Gesandten des Nahost- Quartetts Tony Blair, dass es unmöglich sein würde, über jegliche
Siedlungen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomie zu verhandeln, ohne die Hamas
einzubeziehen.

"Frieden wird nicht erreicht werden, wenn man die Hamas vom Verhandlungstisch ausschließt, “ sagte er. „Zurzeit sind Fatah und Hamas zwei wichtige Elemente in Palästina. Wenn sie nur ein Element sehen und das andere
Element nicht, dann wird sich der Frieden in Palästina nicht verwirklichen."

Wie bereits in der Vergangenheit wiederholte Erdogan seine Forderung gegenüber Israel, die Familien der neun IHH-
Terroraktivisten zu entschädigen, die im Mai 2010 nach dem Angriff von IDF- Kommandoeinheiten
auf ein Flottille-Schiff starben, das versuchte, die Blockade über Gaza zu durchbrechen.
Acht der neun bewaffneten Terroraktivisten auf dem Türkisch-unterstützen „Mavi Marmara “- Schiff waren türkische Staatsangehörige.

Die IDF- Kommandoeinheiten, die das Schiff angriffen, um es in den Hafen von Ashdod zu überführen, töteten die Angreifer in reiner Selbstverteidigung, nachdem sie im Zuge der Einnahme des Schiffes angegriffen
wurden. Der Konflikt wurde auf Video festgehalten. Das Schiff ist danach an die Türkei zurückgegeben worden.

"Wir fordern Israel nach der Rückgabe des Marmara- Schiffes auf, sich öffentlich zu entschuldigen, Entschädigungen zu zahlen und drittens die Belagerung [von Gaza] aufzuheben“, sagte Erdogan weiter. "Gaza ist ein öffentliches Gefängnis. Israel hat kein Recht, all jene Menschen ins Gefängnis zu werfen."

Premierminister Binyamin Netanyahu hat deutlich gemacht, dass Israel nicht die Absicht hat, sich für das Ereignis zu
entschuldigen. Jedoch haben politische Führer sowohl in Israel als auch in der Türkei daran gearbeitet, Wege zu finden, um die diplomatische Überhitzung abzukühlen, die durch Erdogan im Laufe des letzten Jahres entfacht wurde.

Der türkische Premierminister gab der gegenwärtigen israelischen Regierung unter Premierminister
Binyamin Netanyahu die alleinige Schuld an den schlechten Beziehungen mit der Türkei. Er gebrauchte auch harte Worte gegenüber Außenminister Avigdor Lieberman und behauptete, "Lieberman hat alle möglichen
schändlichen Dinge getan."

Erdogan beendete seine Schmährede mit einer Warnung: "Wenn auf diese Forderungen nicht eingegangen wird, werden unsere Beziehungen nicht an den Punkt zurückkehren, an dem sie einmal waren."


++++++++++++++++++++++++++++++++

Hunderte von zivilen Toten beim nächsten Krieg möglich, heißt es aus IDF-Kreisen

Offenbar in dem Versuch, die breite Öffentlichkeit zu noch größerer Bereitschaft wachzurütteln,
gab der Kommandant der „Heimatfront“ am Mittwoch einen schrecklichen Ausblick bezüglich eines möglichen folgenden Krieges zwischen Israel und seinen Feinden. Im IDF- Radio sagte Oberst Dan Zusman, der für ungefähr 1,5 Millionen Bürger im Gebiet um Tel Aviv die Verantwortung trägt, dass "die Raketen und Missiles von allen Frontlinien aus in einem nächsten Krieg Tel Aviv erreichen können."

"Wir sprechen über Dutzende von Raketen verschiedenster Bauart, die Tel Aviv erreichen können, und deshalb kann
man abschätzen, dass es Hunderte von Toten sowie die Zerstörung von Gebäuden und der Infrastruktur geben wird“, ergänzte er.

Auf die Frage, wie nach seiner Meinung die Gesellschaft während des Krieges funktionieren könnte, sagte Oberst Zusman: "Ich interessiere mich weniger dafür, ob die Theater weiter spielen können, sondern vielmehr geht es darum, ob unsere Banken und die Wirtschaft möglicherweise aufhören werden zu funktionieren. Eine Alternative muss so schnell wie möglich gefunden werden."

Zusman sagte, dass seine Absicht "nicht darin besteht, die Bürger zu erschrecken, aber man muss einfach
begreifen, dass die Bedrohung existiert und dass sie real ist." Er ergänzte: "Es ist für uns wichtig, dass sich die Bürger mit Schutzmaßnahmen vorbereiten [z.B. Gasmasken usw.] und dass Schutz- Räume vorbereitet
werden [relativ geschützte Zimmer], und dass die anderen öffentlichen und privaten Einrichtungen alles tun, was erforderlich ist."

"Es gibt keinen Zweifel daran, dass die erste Rakete, die in Tel Aviv einschlägt, die Menschen erschrecken
wird, die es gewohnt sind, in Cafés zu sitzen, aber durch unsere Vorbereitungen und wegen der guten Disziplin unserer Bürger schätzen wir ein, dass der anfängliche Schock überwunden wird.“

+++++++++++++++++++++++++++

Belgischer Antisemitismus führt zu noch mehr Aliyah

Gemäß den Zahlen, die von der Jewish Agency herausgegeben und in der vergangenen Woche auf der FightHatred.com Website veröffentlicht wurden, gab es im Jahr 2010 eine Zunahme von 63 Prozent bei der Zahl
von belgischen Juden, die ihre Aliyah nach Israel machten. Zweihundertfünfzig belgische Juden beschlossen 2010,
Israel zu ihrer neuen Heimat zu machen, im Vergleich zu 152 Juden im Jahr 2009.

Der Bericht erwähnt den immer offener zu Tage tretenden Antisemitismus in den vergangenen Jahren und
den Anstieg von gewaltsamen Übergriffen gegen Mitglieder der Gemeinschaft, besonders gegen die deutlich erkennbaren orthodoxen religiösen Mitglieder als Gründe für den starken Anstieg der Zahl
von Personen, die ihre Aliyah machten.

Es gibt heute ca. 40.000 Juden in Belgien, wovon ungefähr die Hälfte Mitglieder der jüdischen Gemeinde
Antwerpens sind, die wegen ihrer Beteiligung an der Entwicklung der Stadt zu einem weltweiten Zentrum des Diamantenhandels berühmt ist, aber gleichzeitig in den letzten Jahren zunehmend unter Bedrohung und Anfeindung stand.

Die in FightHatred.com veröffentlichten Zahlen stammen von einer belgischen Organisation, dem Zentrum für
Gleichberechtigung und Widerstand gegen den Rassismus, die 2009 einen Bericht veröffentlichte, der eine Welle des Antisemitismus im Land aufzeigte. Zwischen 2004 und 2008 registrierte das Zentrum ungefähr 60 antisemitische Ereignisse jedes Jahr. Dieselbe Zahl von Ereignissen wurde bereits allein in den ersten vier Monaten des Jahres 2009 registriert.

Antisemitische Ereignisse haben nicht nur in Belgien, sondern überall in Europa zugenommen. So sagte der Präsident des European Jewish Congress, Moshe Kantor, gerade erst vor sechs Monaten, dass das europäische
Judentum unter den schlechtesten Bedingungen seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges lebt.

"Juden haben Angst, in Europa mit erkennbaren jüdischen Symbolen auf die Straße zu gehen", sagte Kantor. "Synagogen, jüdische Schulen und Kindergärten brauchen Stacheldrahtzäune und Sicherheitskräfte, und jüdische
Männer, Frauen und Kinder werden am helllichten Tage verprügelt."

Das Hauptziel von antisemitischen Angriffen ist die Synagoge in der schwedischen Stadt Malmö gewesen. Im letzten Jahr wurde sie zweimal innerhalb von zwei Wochen angegriffen, in beiden Fällen durch einen Bombenanschlag. Glücklicherweise gab es bislang keine Verletzten.

Antisemitische Äußerungen werden in Belgien von der breiten Öffentlichkeit toleriert oder hingenommen. Wie bekannt wurde, gibt es auch in der Führungsschicht solche Äußerungen. Ein Beispiel ist Karel de Gucht, der ehemalige Außenminister des Landes und zurzeit der europäische Beauftragte für Handelsfragen. De Gucht stand 2010 auf der Liste des Simon Wiesenthal- Zentrums für die schlimmsten antisemitischen Äußerungen wegen folgender Bemerkungen auf Nummer sechs, die er im September machte: "... Unterschätzen sie nicht die Macht der jüdischen Lobby im amerikanischen Kongress .... Sie sollten nicht den Einfluss unterschätzen, den diese Interessengruppen auf die amerikanische Politik haben, ganz gleich, ob es Republikaner oder Demokraten sind."


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 22 Jan 2011, 14:51

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Französische Ministerin wird angegriffen vom Gaza- Mob

Die französische Außenministerin Michele Alliot-Marie wurde am Freitagmorgen durch eine aufgebrachte Volkmenge in Gaza angegriffen. Ihre Angreifer waren
voller Wut wegen Äußerungen, die sie einen Tag zuvor angeblich gemacht haben soll. Darin forderte sie angeblich die Menschenrechte ein für den entführten israelischen
Soldaten Gilad Shalit.



Alliot-Marie wurde angegriffen, als sie nach Gaza einreiste. Der Mob umzingelte ihr
Auto, sie schlugen gegen die Autoscheiben und warfen Schuhe auf das Fahrzeug. Eine Person sprang auf das Auto. Zwei Kinder wurden vor dem ersten Auto im Konvoi von Alliot-Marie angefahren. Das zwang den Konvoi zu einem Halt, während der Angriff weiterging.



Ein Plakat in dieser aufgebrachten Volkmenge zeigte ein Bild von Alliot-Marie mit einem Roten Kreuz über ihrem Gesicht. Andere forderten die Außenministerin auf, Gaza zu verlassen.

Die Hamas- Polizei stoppte schließlich den wütenden Protest und
erlaubte dem Konvoi, weiterzufahren. Hamas- Führer brachten ihre Sympathie mit
den Aufrührern zum Ausdruck, und sie sagten, dass die Äußerungen von Alliot-Marie bezüglich Shalit eine "total einseitige Haltung zu Israel widerspiegelt."


Alliot-Marie wurde bei dem Angriff nicht verletzt.

Sie hatte sich am Donnerstag mit den Eltern von Gilad Shalit getroffen. Der entführte Soldat, den die Hamas nach eigener Behauptung gefangen hält, hat auch die französische
Staatsbürgerschaft. Alliot-Marie versicherte seinen Eltern, dass
"Frankreich Shalit nicht vergessen wird," und sie sagte, dass sie darauf bestehen würde, dass die Europäische Union die Hamas auffordert, Vertretern des Roten Kreuzes den Besuch
von Shalit zu gestatten, wie es im internationalen Recht allgemein üblich ist.


In der Nachrichtenagentur AFP wurde versucht, das Ereignis zu rechtfertigen und zu relativieren. Es hieß, die aufgebrachte Volksmenge sei angeblich irrtümlicherweise davon
ausgegangen, dass Alliot-Marie die Gefangenschaft von Shalit ein "Kriegsverbrechen“ nannte.


Der Vater von Shalit, Noam, hatte Frankreich aufgefordert, die EU zu
drängen, dieses Kidnapping als ein Kriegsverbrechen zu verurteilen, und seine Verlautbarung
wurde fälschlicherweise Alliot-Marie zugeschrieben auf der arabisch- sprachigen
Webseite von Israel Radio, wie ein Reporter von AFP sagte. Diese Information wurde jedoch nicht bestätigt.

++++++++++++++++++++++++

Hariri versichert, sich nicht gegenüber der Hizbullah zu beugen

Der libanesische Premierminister, Saad Hariri, versicherte am Donnerstag, dass er sich gegenüber der Hizbullah nicht verbiegen wird und für eine neue Amtszeit zur Verfügung steht, nachdem ausländische Bemühungen, in der Krise des Landes zu vermitteln, gescheitert waren.

AFP zitierte die im Fernsehen übertragene Ansprache von Hariri, worin er sagte, dass "ein
grundgesetzlicher Prozess in Vorbereitung ist, und wir werden die Ergebnisse dieses Prozesses
akzeptieren, trotz der Einschüchterungsversuche auf der Straße und anderswo.
Wir werden mit den parlamentarischen Beratungen beginnen, die vom Präsidenten
am Montag organisiert worden sind, und ich stehe weiter zu meiner Verpflichtung als Kandidat in Übereinstimmung mit der Entscheidung meines parlamentarischen Blocks."


Hariri klagte die Hizbullah an, seinen politischen Untergang zu betreiben und danach zu streben, jeden vorgeschlagenen Kompromiss zurückzuweisen, der dazu dienen könnte, die gegenwärtige
politische Sackgasse im Land zu durchbrechen. Seine Äußerungen geschahen am selben
Tag, an dem die Türkei und Qatar ihre Bemühungen aufgaben, den toten Punkt zu überwinden,
und nur einen Tag, nachdem auch Saudi-Arabien sich ebenso verhalten hatte.


"Unsere Bemühungen liefen auf einen Arbeitsentwurf hinaus, der politische und gesetzliche Anforderungen in Betracht zieht, um die gegenwärtige Krise im Libanon zu überwinden, basierend auf einer syrisch-saudischen Initiative“, sagten der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu und sein Amtskollegen aus Qatar, Scheich Hamad bin Jassem bin Jaber al-Thani, in einer gemeinsamen Verlautbarung am Donnerstag. "Aber aus gegebenen ganz konkreten Bedenken heraus entschieden wir uns dafür, die Bemühungen im Libanon vorläufig zu beenden und Beirut zu verlassen, um uns mit unserer eigenen Führung zu beraten."

Die Spannungen im Libanon sind eskaliert wegen eines Streits über das von der UN unterstützte spezielle Tribunal für Libanon (STL), in dem der im Jahre 2005 geschehene Mord am ehemaligen libanesischen Premierminister Rafik Al Hariri (dem Vater von Saad) untersucht werden soll. Der Ankläger des STL legte in dieser Woche eine versiegelte Anklageschrift vor, und sie wird jetzt von einem Richter geprüft. Die Hizbullah nimmt an, dass ihre Mitglieder in das Tribunal
verwickelt werden, und man hat in diesem Zusammenhang immer wieder Israel beschuldigt, hinter dem Mord zu stehen.

AFP berichtete, dass die syrisch-saudische Initiative, auf dessen Grundlage die Türkei und Qatar versuchten, die Gespräche aufzubauen, teilweise darauf beruht habe, den Libanon dahingehend zu bewegen, die STL-Untersuchung abzuweisen, und die Hizbullah hätte im Gegenzug Garantien erhalten bezüglich ihres Waffenarsenals und anderer Angelegenheiten.

Saad Hariri sagte jedoch, dass die Vermittlungsbemühungen von Qatar und der Türkei gescheitert seien wegen des Beharrens der Hizbullah, seine Rückkehr als Premierminister zu
verhindern.


"Sie lehnen alle anderen Lösungen ab... und forderten nur, dass Saad Hariri daran gehindert
wird, wieder Premierminister zu werden," zitierte AFP Hariri.


Er warnte auch, dass der Libanon an einem entscheidenden Wendepunkt steht,
der das Land in einen Abgrund führen könnte. "Wir werden nicht die Lösung auf der
Straße suchen, weil wir den politischen Weg gewählt haben, um einen Angriff
abzuwehren,“ sagte er. "Ein einziger Tropfen vergossenen libanesischen
Blutes ist mir mehr wert, als an der Macht zu bleiben."


Letzte Woche verließen die Minister der Hizbullah die Einheitsregierung im Libanon, und Hariri blieb ohne eine arbeitsfähige Koalition zurück. Die schiitischen Terrorgruppenvertreter, die die Koalition verließen, als Hariri sich mit amerikanischen Politikern traf, hatten die Unterstützung von 11 der 30 Kabinettsmandate, was ihnen die Macht gab, die Regierung zu stürzen.

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Die Arabische Welt wird für die Palästinensische Autonomiebehörde keine finanziellen Opfer bringen

Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde, die am Mittwoch auf dem Wirtschaftsgipfel der Arabischen Liga in Sharm El-Scheich eintrafen, kamen mit einer ellenlangen Liste von finanziellen Forderungen, hauptsächlich bestehend aus der Bitte um finanzielle Zuwendungen von
mehreren zehn Millionen Dollars, die für die Investitionen in Jerusalem bestimmt
sein sollen.


Die PA hatte um eine Summe von 150 Millionen $ gebeten, für Projekte im Tourismus und für den
Ausbau der Wohngebiete in Ostjerusalem. Zusätzlich zu diesem Betrag versuchten PA-Wirtschaftsfachleute einen weiteren Betrag von 200 Millionen $ zu bekommen, um das PA-Bankensystem zu stabilisieren.


PA-Premierminister Salam Fayyad sprach über die Projekte und deren Wichtigkeit. Er sprach über die Notlage der Araber, die in Jerusalem leben, über die Notwendigkeit, Wohngebäude
zu bauen und den Tourismus zu fördern sowie die Position der Wirtschaft zu stärken. Fayyad sprach auch über den Handel und die Infrastruktur-Projekte im östlichen Jerusalem, so, als ob Israel nicht die Verwaltung in Jerusalem hätte.


Es sollte bemerkt werden, dass während der Reden auf dem Gipfel die PA – Führer die Teilnehmer versuchten zu überzeugen, wie wichtig die Existenz von arabischen Projekten in Jerusalem sei, insbesondere wenn es zu Initiativen kommt, die die israelische Rechtmäßigkeit untergraben könnten, welche sie als "Zionistische Diskriminierung und
Schändlichkeit“ bezeichneten. Das bedeutet, dass die PA-Führung besonderen
Wert legt auf ungesetzliche Aktivitäten im Ostteil Jerusalems.


Allerdings stellte sich heraus, dass es die arabische Welt keineswegs eilig hat, finanzielle Opfer für die PA zu bringen: Arabische Führer haben sich dafür entschieden, der PA im Moment kein Kapital zu übertragen, und sie haben die Entscheidung über dieses Problem bis zur nächsten Wirtschaftskonferenz aufgeschoben, die in der saudischen Hauptstadt Riyadh im Jahre 2013 stattfinden wird.

Inzwischen warnte bei demselben Gipfel der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Moussa, dass arabische Führer ihre Lektion aus dem Volksaufstand in Tunesien
lernen sollten.


"Wir sind einhelliger Meinung darüber, dass die Selbstbestimmung der Araber gebrochen
wurde durch die Armut, Arbeitslosigkeit und durch die allgemeinen Indikatoren“, sagte er, und er nannte die Ereignisse in Tunesien ein Beispiel für die "großen sozialen Umwälzungen", die den arabischen Gesellschaften bevorstehen.


Der ägyptische Präsident Hosni Mubarak merkte an, dass steigende Nahrungsmittelpreise und die Arbeitslosigkeit den Status quo in den arabischen Nationen bedrohen könnten.

In einer öffnenden Rede zu den Versammelten sagte Mubarak: "Wir sind nicht isoliert gegenüber
der Welt mit ihren Problemen, Herausforderungen und Krisen. Beschäftigung und die
Schaffung von Arbeitsplätzen werden eine der wichtigsten Herausforderungen bleiben, denen wir gegenüberstehen... Wir haben Prioritäten, nämlich die Nahrungsmittelversorgung sicherzustellen und die Einflüsse auf die Klimaveränderung zu bekämpfen."


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Der Iran: Wir werden das Nuklearprogramm sicherstellen

Der Iran sagte am Donnerstag, dass er im Stande sein würde, seine Uran-Anreicherung auch im Falle eines Angriffs auf seine Nuklearanlagen fortzusetzen. Bei einem Gespräch in
Moskau sagte der Vertreter des Iran, Ali Asghar Soltanieh, an die Internationalen Atomenergie-Behörde (IAEA) gerichtet, dass Teheran erkannt habe, „dass wir unter einer sehr ernstzunehmenden Bedrohung stehen, und so haben wir Maßnahmen ergreifen müssen,
um unsere Anlagen zu schützen. Wir haben für eine weitere Anlage in Fardo in der Nähe von Qom gesorgt." Dieser Ort, so sagte er, sollte "als Reservemöglichkeit angesehen werden, so dass,
wenn eine Anlage angegriffen wird, wir den Prozess der Anreicherung ungehindert fortsetzen können.“


Die Anmerkung geschah, nachdem die Zeitung British Guardian am Donnerstag eine Depesche von Wikileaks aus dem Jahre 2009 veröffentlichte, in der ein amerikanischer Politiker mit den Worten zitiert wird, dass der Iran inzwischen die "technischen Fähigkeiten" erreicht habe, um Uran hoch anzureichern, was eine notwendige Voraussetzung zum Bau von Kernwaffen ist. Die Depesche, in der ein amerikanischer Diplomat zitiert wird, besagt, dass "der Iran jetzt mit entsprechenden Zentrifugen demonstriert hat, dass es die technische Möglichkeit hat, hoch angereichertes Uran zu erzeugen, wenn man dies wolle."

Entsprechende Gespräche sollen wie geplant am Freitag beginnen zwischen dem Iran, den Vereinigten Staaten und seinen Verbündeten, um eine Vereinbarung zu erreichen, die es dem Iran ermöglichen würde, Kernkraft zu betreiben, aber Teheran gleichzeitig davon abhalten
soll, sein Programm der Urananreicherung weiter zu betreiben. Die letzte Runde
der Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten und den anderen vier ständigen Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats, gemeinsam mit Deutschland, hatten keinerlei Fortschritte
gebracht, teilten Politiker mit.


Eine Vereinbarung, die im Oktober 2009 ausgearbeitet worden war, um ungefähr 1.200 Kilo des iranischen Urans zur weiteren Bearbeitung in Anlagen nach Russland und Frankreich zu senden, zerbrach am Streit innerhalb der iranischen Regierung. Die Vereinbarung hätte den Iran mit angereichertem Uran versorgt, das zur Energiegewinnung geeignet ist, und es hätte gleichzeitig Teheran davon abgehalten, genug niedrig angereichertes Uran zu haben, um eine Atombombe zu entwickeln. Die Bemühungen, diese oder eine ähnlich gelagerte Vereinbarung zu erzielen, hatten sich im vergangenen Mai ebenso zerschlagen, und amerikanische Beamte sagten am Donnerstagabend, dass sie hinsichtlich der Aussichten "pessimistisch" wären,
eine entsprechende Vereinbarung bei der neuen Runde von Gesprächen zu erreichen.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 29 Jan 2011, 18:45

Die Proteste in der arabischen Welt breiten sich weiter aus nach Jemen

Zuerst Tunesien, dann Ägypten und jetzt der Jemen: Die Welle von Protesten in der arabischen Welt griffen am Donnerstag auch auf den Jemen über, nachdem mehrere zehntausende von Einwohnern auf dieStraße gingen zu einer ganzen Serie von Protesten.

Die Jemeniten forderten, dass Präsident Ali Abdullah Saleh, der seit fast 32 Jahren geherrscht hat, abtritt, berichtete The Associated Press. Die Protestierenden schrien laut dem Bericht: "Keinen Aufschub, keinen Aufschub, die Zeit für den Rücktritt ist reif!“

Der Jemen ist in der arabischen Welt die am meisten verarmten Nation, und das Land
ist zu einer Hochburg für Terroristen der Al Qaeda geworden. AP
berichtete, dass die Regierung von Saleh durchdrungen ist von Korruption, und
dass man fast keine Kontrolle hat außerhalb der Hauptstadt. Gewissermaßen ähnelt der Jemen der amerikanischen Situation in Pakistan, nachdem die Amerikaner ihre Unterstützung für das Jemenitische Regime ausgeweitet haben trotz ihres Verdachts, dass der Führer manchmal eine Doppelrolle spielt, und seine Verbindung mit den Islamisten wird stillschweigend geduldet.

Im Jahre 2000 kam es vom Jemen aus zu einem tödlichen Angriff auf den amerikanischen Zerstörer Cole, wobei 17 Menschen getötet und 39 verwundend wurden. 2007 ließ der Jemen einen der mutmaßlichen Drahtzieher frei, weil er sich angeblich vom Terrorismus
abgewandt hatte. Zuvor "flüchteten" einige der angeklagten Teilnehmer aus einem Jemenitischen Gefängnis. Im Mai 2001 berichtete UPI: "Gemäß mehrerer US-Regierungsquellen war einer der
Gründe für das Gelingen des Angriffs auf die Cole die Beteiligung 'allerhöchster
Stellen' in der Regierung des Jemen von Präsidenten Ali Abdallah Saleh, wobei
Saleh persönlich nicht beteiligt war." Man sollte nicht vergessen, dass der Jemen das Geburtsland von Osama bin Laden ist, und dass es eine große Jemenitische Minderheit in Saudi-Arabien gibt.


Die gegenwärtigen Proteste wurden von Oppositionsmitgliedern und Jugendaktivisten in Teilen der Hauptstadt Sanaa angeführt. Es wurde berichtet, dass in den südlichen Provinzen von Dali und Shabwa Überfallkommandos Schlagstöcke verwendeten, um die Volksmengen auseinanderzutreiben.

Die Proteste beruhigten sich bis am Donnerstag gegen Abend; jedoch haben die Veranstalter angekündigt, dass am Freitag noch mehr kommen würden.

Inzwischen sagten die Vereinigten Staaten am Donnerstag, dass sie das
Recht der Jemeniten auf Demonstrationsfreiheit unterstützen.


"Wir sind uns dessen bewusst, dass es Proteste in Sanaa und anderen Städten im Jemen gibt,
und unsere Botschaft ist dieselbe," zitierte AFP den Sprecher des State Department Philip Crowley.


Die Proteste im Jemen kamen im Gefolge einer Serie von Protesten in Ägypten, wo am Donnerstag der ehemalige Leiter der IAEA (Internat. Atomenergiebehörde),
Mohammed ElBaradei, aus Wien zurückkehrte, weil der Aufruhr und die Proteste in den Straßen Kairos den dritten Tag in Folge andauerten.


ElBaradei, der führende Oppositionskandidat gegen den Sohn von Mubarak Gamal bei den kommenden nationalen Wahlen, erklärte am Donnerstag, dass er bereit sei, die
Proteste anzuführen. Die bereits seit vielen Jahren verbotene
fundamentalistische Moslem- Bruderschaft, die größte Oppositionsgruppe der
Nation, erklärte ebenso ihre Unterstützung für die Proteste.


+++++++++++++++++++++++++++++++++

PA-Terroristen greifen jüdische Wanderer an. Die PA behauptet, ein arabischer Jugendlicher sei getötet worden

Eine Gruppe von jüdischen Wanderern kam am Freitagmorgen unter Beschuss im Gebiet um Hebron in Judäa. Die etwa 150 Wanderer waren in der Nähe der Stadt Kiryat Arba unterwegs, als Terroristen aus dem Palästinensischen Autonomiegebiet das Feuer eröffneten.

Die Wanderer blieben unverletzt. PA-Quellen berichteten später, dass ein 17- jähriger PA-Jugendlicher getötet wurde. Ein zweiter Mann sei verwundet worden.

Die Umstände, im Zusammenhang mit der Behauptung des Todes des Jugendlichen bleiben hingegen unklar. "Es ist noch immer nicht klar, ob die Wanderer zurückgeschossen haben in
die Richtung, aus der die Schüsse kamen,“ sagte ein lokaler
Sicherheitskoordinator.


PA- Araber behaupteten, dass die Wanderer in die PA-Stadt Khirbat Safa hineinkamen und begannen, mit lokalen Arabern zu kämpfen. Ein israelischer Mann eröffnete demnach das Feuer, wobei zwei PA-Jugendliche verletzt und einer getötet worden seien, behaupteten sie in einem
unbestätigten Bericht.


Das Ereignis geschah nur einen Tag, nachdem eine Gruppe von jungen PA- Männern versuchten, einen einsamen jüdischen Wanderer zu steinigen. Der Wanderer fürchtete um sein Leben und eröffnete das Feuer, wobei er einen der Angreifer tötete.

Auch in diesem Fall beschuldigten die PA-Quellen die Juden, in ein PA-Dorf
eingedrungen zu sein und ohne Grund das Feuer eröffnet zu haben. Eine sofortige polizeiliche Untersuchung bestätigte jedoch die Version des Wanderers über den Ablauf der Ereignisse.


------------------------------------------------

Die USA schlugen vor, „Palästinenser“ wieder in Südamerika anzusiedeln

Die Vereinigten Staaten hatten offenbar vorgeschlagen, den „Palästinensischen Flüchtlingen“ Land in Südamerika zu geben. Dies geschah im Rahmen einer Sitzung im Juni 2008 zwischen
den israelischen und palästinensischen Unterhändlern in Berlin, wie die britische Zeitung The Guardian am Donnerstag berichtete.


Condoleezza Rice, die amerikanische Außenministerin unter dem Präsidenten George W. Bush war, unterbreitete seinerzeit diese Idee als einen Weg, um die Forderung der PA nach dem "Rückkehrrecht" der ausgesiedelten Araber und ihrer Nachkommen in das Land Israel zu umgehen. Während einer Diskussion über die internationale Unterstützung zur Entschädigung der Flüchtlinge sagte Rice: "Vielleicht werden wir im Stande sein, Länder zu finden, die in Form von Sachleistungen etwas beitragen können. Chile, Argentinien, usw.."

"In Form von Sachleistungen" bezieht sich, gemäß der Zeitung, darauf, dass der Vorschlag „anscheinend auf der Tatsache basiert, dass Chile seit einem Jahrhundert eine große palästinensische Gemeinschaft hat. Außerdem hat das Land, wie auch Argentinien,
große Flächen mit sehr dünner Besiedlung.“ Neben den Notizen, die "nicht wortwörtlich überliefert sind," waren die Initialen CR zu lesen. Kein anderer bei dieser Sitzung
hatte diese Initialen, außer Rice.


The Guardien erklärte, dass die Idee entstand "angesichts des palästinensischen Beharrens darauf, dass die Flüchtlinge das Recht hätten zur Rückkehr in ihr Erbland – einer Forderung, der
Israel seit seiner Gründung im Jahre 1948 bislang widerstehen konnte. Die Erschließung
eines neuen palästinensischen Heimatlandes 8.000 Meilen entfernt in den Anden könnte theoretisch den Druck auf Israel zur Landrückgabe reduzieren.“


Die Zeitung merkte an, dass der Vorschlag "anscheinend auch unter dem Einfluss der Übersiedlung von 117 palästinensischen Flüchtlingen nach Chile zwischen März und April 2008
stand, nur ein paar Monate vor der Berliner Sitzung", und dass dies "eine Abkehr ist von den
Vorschlägen, die im letzten Jahrhundert gemacht wurden, Juden in Madagaskar und im heutigen Kenia anzusiedeln."

Jüdische Kolonien wurden auch in Argentinien im 19. Jahrhundert von der Jewish Colonization Association durch Baron Maurice Hirsch in dem Versuch gegründet, das "jüdische
Problem" zu beheben, was schließlich scheiterte. In den 30er Jahren, während des Höhepunktes der ICA- Ansiedlungen in Argentinien, bebauten mehr als 20.000 jüdische Siedler etwa 500.000 Hektar des Landes.


Chile hat Lateinamerikas größten palästinensischen Bevölkerungsanteil - geschätzt auf mehr als 200.000 Menschen - und akzeptierte bereits früher Flüchtlinge aus den
Kriegsgebieten in Afghanistan und dem ehemaligen Jugoslawien.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 06 Feb 2011, 17:50

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:


Bericht: Hamas versucht die Gewalt in Ägypten anzuheizen

Die Hamas versucht, das Niveau der Gewalt bei den ägyptischen
Demonstrationen anzuheizen, gemäß einem Bericht in der ägyptischen Tageszeitung Al-Yawm Al-Sabah, der vom Nahostmedienforschungsinstitut (MEMRI) übersetzt wurde. Gemäß dem Bericht
wurden Hamas Terroristen kürzlich auf ihrem Weg zu den Demonstrationen festgenommen.


Neun der Terroristen wurden in der Stadt Suez aufgegriffen, und weitere zwei wurden in El-Arish festgenommen.

Sicherheitskräfte gehen davon aus, dass die 11 nicht die einzigen waren, heißt es in dem Zeitungsbericht. Man vermutet, dass noch weitere Terroristen kürzlich
über den Sinai eingedrungen sind. Es hat auch Bewegungen in die andere Richtung gegeben, weil Hamas- Gefangene aus einem Gefängnis in Ägypten entkommen sind, während die Polizisten mit den Protesten beschäftigt waren.


Die Hamas hat organisatorisch einen gemeinsamen Hintergrund mit der Moslem- Bruderschaft, einer der ägyptischen Oppositionsparteien, die die Demonstrationen gegen den ägyptischen Präsidenten Hosni Mubarak unterstützen. Die in Gaza herrschende Terrorgruppe ist tatsächlich aus der Moslem-Bruderschaft hervorgegangen. Es ist der jordanische Zweig der Moslem- Bruderschaft.

Man geht davon aus, dass bis jetzt mehr als 300 Menschen bei den Unruhen in Ägypten getötet wurden. Die Moslem- Bruderschaft hat einen Kandidaten für den Präsidenten aufgestellt, den ehemaligen UN- Inspektor Mohammed ElBaradei, der kürzlich an Mubarak gerichtet sagte, dass er das Land noch vor Freitag verlassen müsse, eine Forderung, die Mubarak zurückgewiesen hat.

+++++++++++++++++++++++++++++

Netanyahu: Ist die Regimeänderung in Ägypten ein Einfallstor für den Iran?

Premierminister Binyamin Netanyahu warnte am Mittwoch in einer Rede vor der Knesset, dass eine Regimeänderung in Ägypten ein Vorbote zu einem weiteren Einfallstor für den Iran sein könnte.

Bezugnehmend auf eine Rede des Präsidenten Hosni Mubarak, dass er nach seiner 30-jährigen Regierungszeit am Ende seiner Amtszeit zurücktreten werde, bemerkte Netanyahu, dass die Welt erfüllt war über die „Möglichkeiten“. die sich durch einen solchen Schritt auftun könnten.

"Sie sprachen über den Anbruch einer neuen Zeit," kommentierte der Premierminister. "Diese Hoffnungen sind verständlich. All diejenigen, die menschliche Freiheit schätzen, einschließlich der Menschen in Israel, sind von den ernstgemeinten Aufrufen zu Reformen und von der Möglichkeit, dass sie auch stattfinden werden, begeistert."

Die Hoffnung auf Demokratie und einen allmählich stabilen Friedensprozess bei Israels südlichem Nachbarn“, sagte Netanyahu, "einen uns alle. Jedoch,“ so ergänzte er, "ist dies nicht die einzige denkbare Entwicklung, denn weit weg... liegt eine andere Hauptstadt, in der es ebensolche
Hoffnungen gibt", sagte er zugespitzt.


"In dieser Hauptstadt gibt es Führer, die auch die Möglichkeiten sehen könnten, die sich in Ägypten auftun ....., aber für die Menschen in dieser Hauptstadt ist die Aussicht einer
neuen Zeit oder eines neuen Tages nicht die Morgendämmerung, sondern die Finsternis, die hereinbrechen kann. Die Hauptstadt, die ich meine, ist Teheran, und ich versichere ihnen, dass sich die Führer im Iran für den aufrichtigen Wunsch der Ägypter nach Freiheit, Liberalisierung oder Reform ebenso wenig interessieren, wie es ihre Reaktionen auf ähnliche Rufe nach Freiheit durch die iranischen Menschen, ihrem eigenen Volk, vor nur 18 Monaten gezeigt haben."


Netanyahu klagte an, dass sich der Iran ein Ägypten wünscht, das "ein weiteres Gaza wird, angeführt durch radikale Kräfte die allem entgegenstehen, wofür die demokratische Welt eintritt."

Er sagte, die Frage sei, welche Weltanschauung die Oberhand gewinnen wird - Freiheit, Fortschritt und Frieden, oder Zwangsherrschaft, Terrorismus und Krieg?

Der Premierminister sagte voraus, dass es "eine lange Zeit" dauern würde, bevor eine der Kräfte den Sieg erringt, und er sagte auch, dass es noch "über viele Jahre Instabilität geben kann."

Er warnte, dass es in der jüngsten Geschichte viele Fälle gegeben hat, in denen "extreme Islamistische Elemente die demokratischen Regeln und Grundsätze missbrauchten, um Macht zu gewinnen und letztlich antidemokratische Regime aufzurichten. Das geschah im Iran; es geschah im Libanon; und es geschah, als die Hamas den Gaza- Streifen übernahm."

Netanyahu forderte die Knesset- Mitglieder auf "sicherzustellen, dass dies nicht erneut geschieht, und alles in unserer Macht stehende zu tun, um diesen Triumph des Friedens auf Dauer zu sichern."


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 20 Feb 2011, 07:59

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Der südliche Sudan will die Beziehungen mit Israel ausbauen

Der südliche Sudan, der, wie man erwartet, im Juli seine Unabhängigkeit erklärt,
hat Interesse an der Aufnahme diplomatischer und wirtschaftlicher Beziehungen
mit Israel gezeigt. Mitglieder einer diplomatischen Mission aus dem afrikanischen Land trafen Vizeminister Ayoub Kara bei einem Meeting in London, und sie sprachen ihrerseits eine Einladung an Kara aus, Juba zu besuchen.


Das informelle Treffen fand in London statt im Zusammenhang mit der Gründung
einer neuen Organisation, die sich mit der Entwicklung Nigerias befasst.


Eine der teilnehmenden Delegationen bei der Veranstaltung kam aus dem Südlichen Sudan, und der Leiter der Delegation, Suleiman Alhariri, lud Kara ein, sein Land zu besuchen, und "setzte
einen Meilenstein für die Errichtung von diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern."


Nachdem die israelische Nationalhymne gespielt wurde und Vizeminister Kara gesprochen
hatte, wechselten sich die Sprecher bei der Veranstaltung ab mit Lobeshymnen auf
den Staat Israel, für seine führende Rolle beim Kampf gegen den Terror und
Radikalismus, die eine Gefahr für die gesamte freie Welt darstellen. Die Sprecher riefen auf zu noch engeren Beziehungen mit Israel, um seine diplomatische Stellung
zu unterstützen und die Sicherheit seiner Bürger zu schützen.


"Ich bin kein Jude und meine Loyalität zum Staat Israels kommt allein aus dem Glauben an das Recht unseres Landes, als Staat der Juden im Land Israel zu bestehen," sagte Kara - ein Druse - in seiner Rede. "Ich sehe mich selbst nicht unter einem Regime oder einem Staatsgebilde, außer in Israel, das die einzige Insel der Vernunft im Nahen Osten ist, wo Demokratie für alle
Bürger besteht, und wo die Rechte von Bürgern mehr respektiert werden, als an
jedem anderen Ort in der Region."


"Ich kämpfe im Auftrag Israels, weil ich keinen anderen Staat habe, und ich fordere sie auf, Israels Entscheidung zu unterstützen, an seinem Territorium und an der Einheit Jerusalems festzuhalten," sagte er, und er fügte hinzu, dass die jüngsten Ereignisse gezeigt hätten, dass den Partnern, die Israel angeboten werden, nicht vertraut werden kann, dass sie endlich aufhören könnten, an ihrem Machthunger festzuhalten.

+++++++++++++++++++++++


Ägyptische Medien, die Mubarak unterstützten, zeigen Reue

Für das ägyptische Volk endete ihre Revolution mit dem Fall des Regimes von Präsident Hosni Mubarak. Aber für die staatlichen Medien in Ägypten beginnt die Revolution erst jetzt.

Gemäß einem Bericht, der in dieser Woche vom Nahostmedienforschungsinstitut (MEMRI) veröffentlicht wurde, unterstützen die Medien jetzt die Demonstranten,
nachdem sie zunächst Mubarak unterstützten. Jetzt, wo das Regime von Mubarak gestürzt ist, und im Anschluss an die Zunahme von Protesten durch Angestellte in den staatlichen Medienorganisationen, haben die staatlichen Medien ihre Richtung völlig geändert, und deren
Mitglieder beginnen, Mubarak zu kritisieren, und sie entschuldigen sich sogar für ihre frühere pro-Mubarak- Berichterstattung.


Der MEMRI-Bericht zitiert mehrere Ereignisse und Vorfälle, die zur Änderung bei der
Einstellung der ägyptischen Medien im Hinblick auf die Proteste führten. Unter
anderem wird von Angestellten der ägyptischen Nachrichtenagentur Al Sharq Al Awsat berichtet, die sich versammelten, um gegen die pro-Mubarak- Einstellung der
Redaktion zu protestieren; Hunderte von ägyptischen Angestellten der Fernsehnachrichtenagentur
demonstrierten und forderten den Amtsverzicht des Nachrichten-Chefs; Angestellte bei der
Tageszeitung Al-Gomhouriyya und der Abendzeitung Al-Masaa, sowie Angestellte der Zeitung Roz Al-Yousuf organisierten eine Protest-Versammlung, wobei verbesserte Arbeitsbedingungen, Änderungen in den Redaktionsausschüssen der Zeitungen, neue Redakteure und eine Revision der Veröffentlichungspolitik gefordert wird, um den Forderungen des Volkes zu entsprechen.


MEMRI übersetzte auch Berichte im unabhängigen ägyptischen täglichen Nachrichtenportal Al-Mesryoon, wo es heißt, dass sich etwa 300 Journalisten von der Al-Ahram-
Einrichtung bemühten, gegenüber ihren Lesern eine Entschuldigung für ihr
Berufsverhalten während des Aufstandes abzugeben. Der Bericht besagt, dass der
Al-Ahram Verwaltungsratsvorsitzende und der Redakteur der Tageszeitung Al-Ahram der Initiative entgegenstanden, was die betroffenen Journalisten auch zu spüren bekamen. Die komplette Redaktion der Al-Ahram Einrichtung wurde gefeuert und die Strafverfolgung von einigen seiner
Mitglieder angedroht mit der Behauptung, die Leser seien verführt worden.


Zuvor in dieser Woche, wurde trotz des Widerstandes und des Einspruches vom Chef- Redakteur eine Entschuldigung in einem Leitartikel der Al-Ahram Zeitung veröffentlicht:

"In kritischen Zeiten in der Geschichte von Völkern verlieren einige ihr Gleichgewicht, ihr Klarheit und ihre Vision, und die Mächtigen verlieren die Fähigkeit, klar zu Denken. Als die Revolution der Jugend am 25. Januar begann und in den ersten Zügen lag, scheiterte Al-Ahram daran, die donnernde Botschaft der Veränderung zu vernehmen. Genau wie in vielen anderen großen und etablierten ägyptischen Einrichtungen, brach ein intensiver ideologischer Streit aus,
einhergehend mit einem intensiven Konflikt bezüglich der besten einzunehmenden Position, im Angesicht dieses einzigartigen und seltenen Moments in der Geschichte der ägyptischen Nation."


Der Leitartikel fährt fort mit den Worten: "Heute... verbreiten wir die notwendige Entschuldigung gegenüber den edlen Motiven des ägyptischen Volkes für unsere Haltung, die wir gegenüber dem korrupten Regime eingenommen haben, und wir versprechen, dass wir uns zukünftig immer
zu den legitimen Forderungen der Menschen stellen werden, und dass Al-Ahram das Gewissen dieser Nation bleiben wird.


"Wir haben uns stolz erhoben über das Blut, das durch die Märtyrer vergossen wurde
durch die Hände der staatlichen Kräfte der Rückständigkeit und Unterdrückung, und wir bitten die Familien der Märtyrer, uns zu verzeihen. Kein Opfer, das wir selbst bringen mussten, kann sich vergleichen mit auch nur einem einzigen Fall eines Märtyrers und dem Blut, das sie vergossen haben. Die einzigen Worte des Trostes, die wir den Familien geben können sind, dass die Märtyrer ihr Leben opferten, damit diese Nation ihr Haupt erheben und in Würde leben kann.“


MEMRI sagte, dass der Druck durch die Angestellten der Zeitung letztlich zu dieser Entschuldigung führte.

+++++++++++++++++++++++++++++


Proteste in Libyen, Jemen und Bahrain

Die Massenproteste, die die arabische Welt heimsuchen, gingen am Freitag mit Demonstrationen im Jemen, Libyen und Bahrain weiter. In den beiden letztgenannten Ländern gingen
Tausende auf die Straße, um die Protestierenden zu betrauern, die bei den Zusammenstößen mit der Polizei zuvor in der Woche getötet wurden.


Vierundzwanzig Menschen wurden bei Zusammenstößen mit Sicherheitskräften in
Libyen im Laufe der letzten drei Tage getötet. In Bahrain wurden fünf Menschen
bei einem brutalen Angriff am Donnerstag auf Protestierende in der Hauptstadt Manama getötet.


Die Führer von Bahrain haben die libanesische Terrorgruppe Hizbullah, eine Shi'itische moslemische Gruppe, beschuldigt, den Aufruhr in ihrem Land angezettelt zu haben. Regierungsvertreter sagten, dass Hizbullah Fahnen bei der Manama-Versammlung gefunden wurden, zusammen mit Waffen und Munition.

Im Jemen haben die Demonstranten soziale Mediennetzwerke verwendet, um zu einem "Tag des Zornes“ aufzurufen. Tausende von Pro-Regierungs-Protestierenden wurden am Freitag auf den Straßen in Stellung gebracht. Drei Demonstranten sind bislang im Land getötet worden.

Die Protestierenden in den genannten Ländern fordern den Amtsverzicht ihrer Führer und die Durchführung von demokratischen Wahlen. Jemens Präsident Ali Abdullah Saleh ist seit 32 Jahren an der Macht gewesen. Der libysche Diktator Muammar Gaddafi ist seit mehr als 40 Jahren an der Macht.

Bahrain wird von sunnitischen muslimischen Monarchen aus der Khalifa- Familie regiert. Die Mehrheit der Bevölkerung besteht aus Shi'itischen Moslems.

Die Revolutionen in Bahrain und dem Jemen könnten einen ernsthaften Rückschlag für den internationalen Kampf gegen den Terrorismus bedeuten. Bahrain ist bislang der Golfstaat
gewesen, der am meisten mit dem Westen zusammenarbeitet. Saleh hat mit den Vereinigten Staaten im Krieg gegen Al Qaeda zusammengearbeitet.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Di 12 Apr 2011, 15:49

Israels gegenwärtige SCHLAGZEILEN:

"Gaza ist ein Terrorstaat geworden"

Gaza hat sich zu einen Terrorstaat entwickelt, sagte Präsident Shimon Peres bei einem Treffen mit ausländischen Botschaftern. "Hunderttausende von Müttern und ihre Kinder im südlichen Israel können nachts nicht schlafen wegen der Raketenangriffe aus dem Gazastreifen", sagte er.

Die Botschafter kamen aus den Ländern, die im UN-Sicherheitsrat vertreten sind, sowie aus Ländern im Nahen Osten.

"Können die Vereinten Nationen sicherstellen, dass keine Terroranschläge mehr geschehen? Keiner von ihnen würde den Schutz und die Sicherheit ihrer Bürger preisgeben, genauso wird auch Israel sich selbst verteidigen“, erklärte Peres. Er nahm unter anderem Bezug auf die jüngste Terrorattacke im Zusammenhang mit der internationalen "Flottille" und dem Versuch, Israels Seeblockade der Hamas zu durchbrechen, und er sagte: "Wer Gaza helfen will, sollte darauf bestehen, dass der Beschuss Israels aus Gaza heraus gestoppt wird.“



Er nahm auch Bezug auf das Problem der UNO mit dem Iran und dessen Führer, Präsident Mahmud Ahmadinedschad, der dazu aufgerufen hat, Israel zu zerstören. "Warum lassen sie zu, dass er das tun kann, indem sie ihm weiterhin die Mitgliedschaft in der UNO gewähren?“ fragte er.



Die UNO ist von Natur aus anti-israelisch aufgrund seiner Struktur, aber Israel sieht trotz allem seine Verantwortung zur Mitgliedschaft, sagte Peres. "Wir können niemals von einer Mehrheit profitieren. Die Blöcke in der UNO sind mehrheitlich anti-israelisch, und wir haben absolut keine Chance auf Gerechtigkeit. Trotzdem werden wir auch weiterhin den Kampf für den Frieden führen.“



Die Ausführungen von Peres erfolgten unter dem Eindruck eines gerade erfolgten Terroranschlages auf einen israelischen Schulbus, bei dem ein Junge lebensgefährlich verletzt wurde. Die Hamas übernahm die Verantwortung für den Angriff.

Sowohl Großbritannien als auch die Vereinigten Staaten verurteilten den Angriff am Donnerstag. Der britische Außenminister William Hague nannte ihn "verwerflich" und "feige".

"Ich verurteile vorbehaltlos den heutigen Anschlag aus dem Gazastreifen auf einen Bus mit Schulkindern im Süden Israels", sagte er.

Ein Sprecher des US-Außenministeriums sagte: "Wir verurteilen den Angriff auf unschuldige Zivilisten im Süden Israels auf das Schärfste ... Wie wir bereits mehrfach gesagt haben, gibt es keine Rechtfertigung für den Beschuss von unschuldigen Zivilisten.“

Das State Department brachte seine "tiefe Besorgnis" über die Verwendung einer modernen Anti-Panzer-Rakete bei dem Angriff zum Ausdruck und stellte fest, dass alle Länder verpflichtet sind, den Waffenschmuggel zu verhindern.

Die IDF reagierten auf den Angriff mit dem Beschuss mehrerer terroristischer Ziele in Gaza, einschließlich Schmuggel-Tunnel und Abschussrampen. Neun Menschen wurden getötet, acht von ihnen waren Hamas-Terroristen.
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"Daniel braucht Gebet"

Die Familie des 16-jährigen Jungen, der bei einem Angriff auf einen Bus schwer verletzt wurde, hat in der Öffentlichkeit zum Gebet aufgerufen. Daniel Viflic aus Beit Shemesh liegt auf der Intensivstation und kämpft um sein Leben.

"Wir rufen dazu auf, dass das ganze jüdische Volk betet für die Genesung von Daniel Aryeh ben Tamar", sagten die Angehörigen.

Der Angriff erfolgte in der Nähe des Kibbutz Saad im Süden Israels. Die Terroristen im Gaza-Streifen eröffneten das Feuer auf den Bus mit einer Anti-Panzer-Rakete.

Bildungsminister Gidon Saar verurteilte den Terroranschlag vom Donnerstag und sagte: "Dies ist ein besonders schwerwiegender Anschlag, weil vorsätzlich das Feuer auf einen Schulbus eröffnet wurde“. Er sagte, dass er die Angelegenheit mit Bildungsministern weltweit erörtern werde, "um zu zeigen, dass der palästinensische Terrorismus mörderisch ist und keine Grenzen kennt."

Der Heimatfront-Minister Matan Vilnai hat angeordnet, dass drei gepanzerte Busse in der Region eingesetzt werden, um die Kinder sicher zur Schule zu bringen.

Die IDF reagierten auf den Beschuss des Schulbusses, und sie griffen in diesem Zusammenhang einige Terror-Ziele an. Quellen in Gaza besagten, dass sieben Menschen bei den Angriffen getötet wurden, mindestens sechs von ihnen waren Mitglieder der Hamas.

Unterdessen:

Zwölf Mörsergranaten wurden aus dem nördlichen Gazastreifen abgefeuert und schlugen auf offenem Land in der Region Eschkol ein. Es wurden keine Verletzungen gemeldet.

Das Sperrfeuer vom Freitag war der erste Mörserbeschuss, seit die Terrorgruppen in Gaza am Donnerstag einen einseitigen Waffenstillstand erklärt hatten.

Kampfjets der Israelischen Luftwaffe flogen am Freitag Angriffe auf Stellungen östlich von Gaza-Stadt in Khan Yunis. Khan Yunis in israelischen Sicherheitskreisen als Terror-Hochburg angesehen. Die IDF bestätigten die Angriffe auf die vorgegebenen Ziele.

Quellen in Gaza berichteten, dass drei Menschen getötet wurden, weitere wurden bei dem Luftangriff verwundet, womit sich die Zahl der Todesopfer durch die Vergeltungsschläge Israels auf 12 belaufen. Die Opfer sind vermutlich Mitglieder einer Hamas-Izz al-Din al-Qassam- Zelle.

Die IDF- Einsätze im Gazastreifen folgen dem Raketen-Angriff auf einen israelischen Schulbus, wobei ein Teenager lebensgefährlich verletzt wurde, sowie dem andauernden Sperrfeuer von mehr als 45 Raketen aus dem Gazastreifen im Süden Israels.



IDF- Panzer feuerten auch auf zwei Gruppen von bewaffneten Terroristen, die sich dem Gaza- Sicherheitszaun näherten. Berichten zufolge muss es unter den Terroristen auf jeden Fall Verletzte gegeben haben.



Israel Raketenabwehrschild „Iron Dome“ hat angeblich auch eine zweite aus dem Gazastreifen abgefeuerte Rakete abgefangen.

Am Donnerstagabend hatten Terrorgruppen im Gazastreifen versucht, einseitig einen Waffenstillstand zu erklären in dem offensichtlichen Versuch, eine IDF- Vergeltung zu verhindern.

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu ließ gestern Morgen aus der Tschechischen Republik verlauten: "Die Ergebnisse von Iron Dome sind beeindruckend – es wurden zwei Raketen abgefangen, eine nach der anderen, das ist ein wichtiger Erfolg."

Netanjahu sagte auch: "Wir werden auch tätig werden, wenn die Verteidigung unseres Landes auch offensive Maßnahmen erforderlich machen, um israelische Bürger vor Raketenangriffen aus dem Gazastreifen zu schützen."

Netanyahu wird an diesem Nachmittag nach Israel zurückkehren.




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Viele Palästinenser unterstützen das Massaker an einer jüdischen Familie

Es wurde bereits darauf hingewiesen, dass die Verurteilung des im vergangenen Monat geschehenen Massakers an der Familie Fogel in Nord-Samaria durch die palästinensische Führung heuchlerisch war, auch im Hinblick auf die in der Palästinensischen Autonomiebehörde vorherrschende und andauernde Dämonisierung von Juden und die Verherrlichung des antiisraelischen Terrorismus.

Eine Umfrage, die am Mittwoch veröffentlicht wurde, zeigt wieder einmal deutlich, dass die Palästinensische Autonomiebehörde im Einklang steht mit einem beträchtlichen Teil der palästinensischen Bevölkerung im Hinblick auf dessen gewalttätige anti-israelische Agenda, trotz der doppelzüngigen versöhnlichen Bemerkungen in englischer Sprache.



Ein Drittel (32%) von 1270 befragten palästinensischen Erwachsenen durch das „Palestinian Center for Policy and Survey Research“ unterstützen demnach den terroristischen Überfall am 11. März auf die jüdische Siedlung Itamar, bei dem Uri und Rachel Fogel sowie drei ihrer kleinen Kinder mit Messern regelrecht abgeschlachtet wurden.



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