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MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

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MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 18 Okt 2009, 13:00

das Eingangsposting lautete :

MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Israels derzeitige Lage:

** UN- Menschenrechts- Rat stimmte für den Goldstone- Bericht

Der UN- Menschenrechte-Rat hat am Freitag in Genf abgestimmt und den Goldstone-Bericht gebilligt, in dem Israel beschuldigt wird, im vergangenen Winter in Gaza Kriegsverbrechen begangen zu haben, möglicherweise sogar Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Man könnte es genauso gut auch als eine gezielte Resolution zur Verurteilung des jüdischen Staates insgesamt bezeichnen.

Premierminister Binyamin Netanyahu sagte am Donnerstag gegenüber Reportern in
Jerusalem, dass dieses Votum an diesem Freitag wohl eher "dem Terrorismus helfen wird, anstatt ihm zu schaden - dies kann den Frieden weder befördern noch verhindern." Er ergänzte, dass er die Hoffnung habe, dass "verantwortungsbewusste Länder" verhindern werden, dass dieser Bericht weitere Kreise schlägt, und er äußerte seine Überzeugung, dass diese Resolution den Terrorismus weiter ermutigt und letztlich dem Frieden schadet.

Es ist nicht klar, ob die Europäische Union für oder gegen die Resolution stimmen wird, um sie zu bestätigen, obgleich Großbritannien am am Donnerstag verlauten ließ, dass sie weder den Goldstone- Bericht bestätigen werden, noch einer Resolution zur Verurteilung Israels zustimmen würden.

"Wir können nicht dem kompletten Bericht so zustimmen, und wir können nicht einer Resolution zustimmen in der Form, wie sie uns vorliegt", sagte der Botschafter Großbritanniens bei den Vereinten Nationen, Peter Gooderham, gegenüber dem UN- Menschenrechtsrat. Wie erwartet stimmten die Vereinigten Staaten gegen die Resolution, die auf dem Goldstone-Bericht aufbaut.

Der Bericht selbst war verfasst worden durch eine Ermittlungs- Kommission, geleitet durch den früheren südafrikanische Richter Richard Goldstone, als Ergebnis der Untersuchung der in der Zeit vom 27. Dezember 2008 bis zum 20. Januar 2009 durchgeführten Militäraktion "Cast Lead" (gegossenes Blei) in Gaza.

Die UN- Hochkommissarin für Menschenrechte, Navanethem Pillay hat den Bericht bereits gebilligt, und verurteilt sowohl Israel als auch die Hamas für ihre Aktionen in Gaza als "ernsthafte Übertretungen der internationalen Menschenrechte und humanitärer Grundsätze."

Bestandteil des Berichtes ist eine Anmerkung, dass die Hamas- Terroristen, die den Gaza-Streifen kontrollieren "möglicherweise auch Kriegsverbrechen begangen haben." Enthalten ist auch eine Empfehlung, das Dokument von der UN- Vollversammlung weiterzuleiten an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, um den Bericht dort als Beweismittel zu verwenden in einer Gerichtsverhandlung gegen den Staat Israels. Ziel ist es, verschiedene Israelische Politiker und Verantwortliche unter Anklage zu stellen wegen Kriegsverbrechen in Gaza. Der Entwurf der Resolution erwähnt die Hamas in diesem Zusammenhang nicht.

In der Vergangenheit haben die Vereinigten Staaten normalerweise alle Handlungen im UN- Sicherheitsrat verhindert, die zum Nachteil für den jüdischen Staat gewesen wären, und es wird erwartet, dass die Vereinigten Staaten diesen aktuellen Angriff ebenso verhindern.

Der Militäreinsatz gegen den Terrorismus richtete sich gegen die Hamas- Terrororganisation, die Gaza kontrolliert. Ziel war es, die Tausende von Raketenangriffen und Mörsergranaten gegen israelische Zivilisten im westlichen Negev- Gebiet zu stoppen.

Die Resolution fordert den UN- Menschenrechtsrat auf, den Bericht von Goldstone zu bestätigen, und verurteilt angebliche israelische Menschenrechts-Übertretungen in Ost- Jerusalem, Judäa, Samaria und Gaza. Der Entwurf, aufgestellt durch die Palästinensische Autonomiebehörde, wurde durch Ägypten, Tunesien, Pakistan und Nigeria bei der UN eingebracht.

Der Bericht geht nun zu den Vereinten Nationen in New York zwecks Bestätigung durch den UNHRC, wo er dann durch den Weltsicherheitsrat und die Vollversammlung der Vereinten Nationen beraten wird. Beide Gremien haben sehr starken Einfluss in der internationalen Staatengemeinschaft.

++++++++++++++++++
Bibi und Lieberman versuchten, den Goldstone- Bericht zu verhindern

Premierminister Binyamin Netanyahu und Außenminister Avigdor Lieberman arbeiteten beide hart daran, um zu verhindern, dass der Bericht von Goldstone am Freitag bei der Abstimmung vor dem UN- Menschenrechtsrat in Genf seine Billigung findet, aber es scheint so, dass der Bericht - der Israel der Kriegsverbrechen in Gaza beschuldigt, vermutlich dennoch bestätigt wird.

Sowohl Lieberman als auch Netanyahu haben argumentiert, wenn Israels Armee Kriegsverbrechen vorgeworfen werden auf Grund von zivilen Opfern in einem Krieg gegen Terroristen, dann würde der Bericht alle Versuche behindern, gegen den Terrorismus zu kämpfen. Dies verringert die Chancen auf Frieden zwischen Israel und den Palästinensern.

Netanyahu begann seinen Kampf gegen den Bericht bereits im September bei seiner Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen. Er bezeichnete den Bericht als Farce und beschuldigte den UN- Menschenrechtsrat, die Tatsachen verdreht zu haben. Der Premierminister warnte: "Nur wenn wir die Gewissheit haben, dass wir uns auch verteidigen können, dann können wir auch weitere Risiken für den Frieden eingehen."

Netanyahu sprach am vergangenen Dienstag einige Minuten mit dem UN - Generalsekretär Ban Ki-Moon, und er warnte auch hier wieder, dass der Bericht dem Friedensprozess zwischen ISRAEL und der PA schaden würde. Ban Ki-Moon sagte zu Netanyahu: "Ich habe ihre Position gehört, aber ich kann in diesen Prozess nicht eingreifen."

Lieberman traf sich im Oktober mit mehreren europäischen Vertretern und versuchte, sie zur Unterstützung von Israel im Hinblick auf den Goldstone- Bericht zu bewegen. Bei seinen Treffen mit dem französischen Außenminister Bernard Kouchner, dem britischen Außenminister David Miliband und dem österreichischen
Außenminister Michael Spindelegger scheiterte Lieberman jedoch, seine Gesprächspartner davon zu überzeugen, gegen die Bestätigung des Berichtes zu stimmen.
Lieberman warnte wiederholt die Außenminister, dass wenn der Goldstone- Bericht bestätigt wird, dann auch andere Länder, die gegen den Terrorismus kämpfen, Gefahr laufen, wegen Kriegsverbrechen angeklagt zu werden. Dies ist der Versuch, die Möglichkeit der demokratischen Staaten zur Verteidigung in Abrede zu stellen, sagte er Anfang Oktober. Israel wird das erste Land sein... als nächstes die NATO- Streitkräfte in Afghanistan, und dann Russland.

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Beratung des UN- Menschenrechtsrates über das "besetzte Territorium" ist in vollem Gange

Der UN- Menschenrechtsrat begann am Donnerstag mit einer speziellen Beratung über die Menschenrechtssituation im „besetzten“ palästinensischen Territorium Judäa, Samaria und Ost- Jerusalem. Die Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay aus Südafrika eröffnete die Sitzung, indem sie Israel beschuldigte, die Freiheit von Moslems zum Gebet zu beschränken, nachdem man junge moslemischen Männern nach dem gewaltsamen Ausschreitungen vom Tempelberg ausgeschlossen hatte.
Pillay verurteilte keineswegs die Tatsache, dass der Tempelberg aus demselben Grund auch für alle Juden und Christen gesperrt war.
Sie beschuldigte Israel auch, internationales Recht zu verletzen, in man den Zugang von Waren nach Gaza über israelische Grenzübergänge im Negev beschränkt und brachte gleichzeitig ihre Unterstützung für den Goldstone- Bericht zum Ausdruck.

Die PA schloss sich an und beschuldigte Israel der Judaisierung von Jerusalem sowie der Veränderung der kulturellen Identität dieser Stadt. Israel kritisierte die UNHRC- Sitzung als unberechtigt, und erklärt dass sowohl die Beschränkungen für die Besucher auf dem Tempelberg als auch die IDF- Antiterrormaßnahmen in Gaza notwendig waren, um Gewalt zu verhindern.

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Die Türkei festigt die syrisch- iranische Achse, nachdem man Israel abgewiesen hat

Die Bedrohung durch die antiisraelische Achse an der Nordgrenze erfuhr am Mittwoch eine Zuspitzung, nachdem die Türkei, die enge Verbindungen zum Iran unterhält und gemeinsame Militärmanöver mit Syrien durchführt hat, verkündet hatte, Israel zurückzuweisen.

Die Manöver fanden in der vergangenen Woche statt, offenbarte der syrische Außenminister Walid Moallem im arabisch- sprachigen Fernsehkanal Al- Jazeera mit Sitz in Qatar. "Vor einer Woche haben Syrien und die Türkei gemeinsame Manöver in der Nähe von Ankara durchgeführt“, gab Moallem bekannt. "Das ist wichtig, weil dies die Berichte über die schlechten Beziehungen zwischen den militärischen und politischen Einrichtungen in der Türkei hinsichtlich seiner strategischen Verbindungen mit Syrien widerlegt."

Die syrisch- türkischen Manöver wurden anscheinend zur selben Zeit abgehalten, als die Türkei Jerusalem darüber informierte, dass sie der IAF (Israelische Luftwaffe) verbieten würde, an den gemeinsamen Luftmanövern in Anatolien teilzunehmen. Diese Haltung wurde durch Israel bis zum Sonntag noch nicht offiziell bestätigt.
Die Militärmanöver, die planmäßig mit der Türkei, den Vereinigten Staaten und Italien gemeinsam durchgeführt werden sollten, beinhalteten ursprünglich auch fingierte Bombenangriffe im Luftraum nahe der Grenzen des Irans, des Iraks und Syriens. Man geht davon aus, dass israelische Flugzeuge auch den türkischen Luftraum passiert haben, als sie vor zwei Jahren ihre Angriffe gegen syrische Nuklearanlagen flogen.

Die zwei Jahrzehnte der engen Verbindung zwischen Ankara und Jerusalem scheinen zu Ende zu sein, berichtet die "Asia-Times" am Mittwoch.
Es wurde erklärt, dass auf Grund von Forderungen aus der arabischen Welt und von kompromisslosen Moslems in der Türkei, die Regierung dahingehend beeinflusst wurde, sich von Israel zu distanzieren, das bisher Ankara mit Militärischen Gütern, Panzern und Flugzeugen im Wert von Hunderten Millionen Dollar beliefert hat.

"Das ist eine wirklich beunruhigende Entwicklung“, sagte der frühere Befehlshaber der israelische Luftwaffe Eitan Ben-Eliyahu gegenüber einem Reporter im israelischen Fernsehen. "Die Türkei ist für die Ausbildung unserer Luftwaffe sehr entscheidend gewesen, besonders auch im Hinblick auf die strategisch wichtigen Grenzen zum Iran und zu Syrien."

Der Staatssekretär für Auswärtige Knesset-Angelegenheiten und Vorsitzender des Verteidigungskomitees, Tzachi HaNegbi (Kadima- Partei) stellte fest, dass die Annullierung des gemeinsamen Militärmanövers "eine sehr beunruhigende Entwicklung" ist.

Türkische Politiker versuchten, die heftigen israelische Reaktionen auf die überraschende Absage zu beschwichtigen, aber israelische Politiker stellten fest, dass die Regierung des Premierministers Recip Tayyip Erdogan wohl versucht, Israel zu bestrafen für die dreiwöchige Militäroperation gegen den Terrorismus in Gaza, die Mitte Januar beendet wurde.

Der Premierminister Erdogan stand auch in der vordersten Reihe der Kritik gegen die damalige Entscheidung der Vereinten Nationen im letzten Monat, den Goldstone- Bericht nicht auf die Tagesordnung zu setzen, in dem Israel der Kriegsverbrechen in der Gaza beschuldigt wird. Die UN denkt jetzt darüber nach, von ihrer Position im vergangenen Monat abzuweichen.
++++++++++++++++++++++++++++++
Das Ende einer Ära?

Die Veränderung in der Beziehung zwischen der Türkei und Israel, die gemäß einem früheren israelischen Politiker "einfach so beendet wurden" lässt Israel zurück ohne irgendeine verbündete Nation in der Nähe der nördlichen Grenze. Die Zeitung "Asia Times" bemerkt in diesem Zusammenhang, dass die Annullierung der Luftübung auch ernstzunehmende Auswirkungen haben kann auf die Bemühungen, den Iran an der Entwicklung einer Atomwaffe zu hindern.

Ein türkisch- syrischer Vertrag, der am Dienstag unterzeichnet wurde, enthält unter anderem Pläne, die militärische Zusammenarbeit zu verstärken sowie die Visapflicht im Reiseverkehr zwischen beiden Ländern zu beenden. Zehn türkische Minister flogen nach Syrien für diese Konferenz auf höchster Ebene mit ihren syrischen Gesprächspartnern.

Syrien lobte die Türkei auch dafür, aus dem Militärmanöver mit Israel auszusteigen und drängt auch andere moslemische Länder, insbesondere Jordanien und Ägypten, ihre diplomatischen Beziehungen mit Israel einzuschränken. Jordanien drohte in dieser Woche damit, seinen Botschafter in Israel zurückzuziehen, wenn die israelische Polizei in die Al-Aqsa- Moschee auf dem Tempel-Berg eindringen sollte.

Die Türkei spielte bisher auch eine entscheidende Rolle als Vermittler bei den indirekten Gesprächen zwischen Syrien und Israel während der Amtszeit des früheren Premierministers Ehud Olmert.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Mo 13 Feb 2012, 08:56

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Russland behauptet, dass die westlichen Staaten 'Mittäter' an der Gewalt in Syrien sind

Russland beschuldigte den Westen am Freitag, ein "Mittäter" an der Gewalt in Syrien zu sein, und man sagt, dass die Opposition des Landes in der vollen Verantwortung steht, um die andauernde Gewalt im Land zu beenden.

AFP zitierte Russlands stellvertretenden Außenminister Sergei Ryabkov mit den Worten, dass die Zusage des syrischen Präsidenten Bashar Assad, ein neues rechtsstaatliches Referendum zu inszenieren, bedeutet, dass es nun an der bewaffneten Widerstands-Bewegung liegt, den nächsten Schritt zu machen.

Ryabkov fügte hinzu, dass Russland richtig lag mit seinem Veto gegen eine Resolution des UN-Sicherheitsrates, weil der Westen sich mit zusätzlichen "harten Maßnahmen" durch die Resolution auch weiterhin weigern wollte, die Rolle und Schuld der Opposition in dieser Krise einzugestehen.

"Die syrische Führung hat uns ihre Bereitschaft versichert, möglichst schnell ein rechtsstaatliches Referendum für eine neue Verfassung zu inszenieren und Wahlen abzuhalten", sagte Ryabkov gegenüber der Nachrichtenagentur ITAR-TASS.

Er fügte hinzu: "Das bedeutet, dass die Opposition in der vollen Verantwortung steht, die Situation zu verbessern und einen Weg zu finden, um das Blutvergießen zu stoppen".

Ryabkov sagte auch, dass die „westlichen Staaten, die die syrische Opposition zu kompromisslosen Maßnahmen motivieren, sie bewaffnen und ihnen Rat und Instruktionen geben, sich damit zu Mittätern in diesem Konflikt machen und die Krise nur weiter anheizen.“

"Die Verantwortung liegt bei denen, die weiterhin an der Einflussnahme auf die Opposition festhalten und sich weigern, die Opposition dahingehend aufzufordern, dass sie die Angebote der syrischen Regierung akzeptiert und echte Gespräche beginnen," sagte er.

25 Menschen wurden getötet, und 175 Menschen wurden verletzt bei zwei Sprengstoffanschlägen am Freitag auf Sicherheitsbasen in Syriens nördlicher Stadt Aleppo. Auch einige Kinder wurden bei dem Angriff getötet, wie berichtet wird.

UN- Menschenrechtsbeamte teilten mit, dass mindestens 5.400 Menschen durch Assad- Getreue getötet worden sind, aber man hat Anfang Januar aufgehört mit dem Zählen der Opfer, wegen der allgemeinen Instabilität und des Durcheinanders im Land. Gegenwärtige Schätzungen durch Menschenrechtsaktivisten gehen von mehr als 6.000 Toten aus.

Am Freitag wurde berichtet, dass Assad seine Familienmitglieder sowie die Kinder von Schlüsselpersonen aus dem Land schickte, was als ein Zeichen des Eingeständnisses der zunehmenden Schwäche des Regimes gedeutet wird.

Am Donnerstag teilte die Freie Armee von Syrien mit, dass das syrische Militär Einheiten in den Süden verlegt hat in die Nähe der Golanhöhen an der Grenze zu Israel.

Das syrische Militär kam nicht in der Nähe der Grenze zu Israel, aber gepanzerte Einheiten, die entlang der syrisch-jordanischen Grenze stationiert sind, wurden kürzlich verstärkt und näher Richtung Israel verlegt, heißt es in dem Bericht.

Die Freie Armee von Syrien ist die größte Oppositionsgruppe in Syrien und setzt sich teilweise aus Abtrünnigen der offiziellen syrischen Armee zusammen.

In Israel ist man besorgt darüber, dass Assad versuchen könnte, den Aufstand gegen ihn dadurch zu entschärfen, dass man einen Konflikt mit Israel beginnt.

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Der Iran, Pakistan und Afghanistan wollen sich treffen, um das postamerikanische Zeitalter zu erörtern

In einer Zeit, wo die Vereinigten Staaten versuchen, Druck auf den Iran auszuüben und ihn zu isolieren, macht Pakistan genau das Gegenteil. Pakistan hat den Iran und Afghanistan zu einem Dreiergipfel am 16. Februar eingeladen, um die Situation nach dem Abzug der Vereinigten Staaten und der NATO-Truppen aus Afghanistan zu erörtern. Die pakistanischen Kommentatoren sind geprägt von Selbstgefälligkeit und Arroganz, jetzt wo die Vereinigten Staaten ihren Krieg gegen den Terror beenden.

Pakistan hat sich aus zwei Gründen dem Iran zugewandt: Der erste Punkt ist die Energielieferung. Die Iranier bieten eine Gaspipeline nach Pakistan und Afghanistan zur Versorgung ihrer Industrie an, und sie bieten Pakistan auch Öl zu einem ermäßigten Preis an mit der Möglichkeit, die Zahlungen zu strecken.

In Bezug auf das Klientel macht das Dreierbündnis durchaus Sinn: Pakistan unterhält Verbindungen mit der überwiegenden Mehrheit der Paschtunischen Taliban, während der Iran, der an Afghanistan grenzt, die Nicht- Paschtunische Minderheit unterstützt.

Pakistan, das möglicherweise in Kürze vor einer entscheidenden Wahl steht, hat bekannt gegeben, dass es dem amerikanischen Druck nicht nachgeben wird und bereit ist, das Gas-Pipeline-Geschäft so bald wie möglich unter Dach und Fach zu bringen, wie Präsident Asif Ali Zardari mitteilte.

Pakistan ist dabei, die parlamentarischen Beziehungen mit den Vereinigten Staaten zu überprüfen, und es ist zurzeit politisch populär, die Amerikaner heftig anzugreifen, während das werbende China als eine bessere Alternative gilt (obwohl China gegenüber extremistischen Moslem misstrauisch ist, die aus Pakistan heraus agieren).

Pakistan versucht, den afghanischen Präsidenten Hamid Karzai weg von den Amerikanern und – noch wichtiger - von Indien zu bewegen.


Das State Department betrachtet die Pipeline als eine schlechte Idee und versucht, Alternativen anzubieten. Die Pakistaner sind nicht wachsam und weise genug, weil sie die Vereinigten Staaten des Versuchs anklagen, Indien als Stellvertreter in Afghanistan zu aufzustellen.

Die gegenwärtige Stimmung in der Obama Regierung geht jedoch eher in die Richtung, den Schaden mit den Pakistanern zu begrenzen. Die Beziehungen zu dem sehr einflussreichen und international agierenden Geheimdienst der pakistanischen Armee haben sich wieder verbessert, nachdem diese Organisation seinerzeit verdächtigt wurde, Osama bin Laden zu schützen. General James Mattis vom Oberkommando wird eine formelle Entschuldigung für den tödlichen amerikanischen Luftangriff an der afghanischen Grenze übermitteln, bei dem auch pakistanische Einheiten getötet wurden.

Die Amerikaner haben, abgesehen von der Unterstützung durch Pakistan, nur noch wenig Einfluss, jetzt, wo sie abziehen. Die Menschen, die dabei sind den Preis zu bezahlen sind jene Afghanen, die ihr Vertrauen auf die Amerikaner gesetzt haben. Amrullah Saleh, ein Oppositionsführer schrieb im Wall Street Journal:

„Washingtons Friedensangebot an die Taliban – unabhängig von den Entschuldigungen oder Rechfertigungen – läuft hinaus auf einen Weg des Scheiterns, und nicht auf ein Zeichen des Sieges. Das Verhandeln mit den Taliban nach mehr als 10 Jahren des Kampfes bedeutet letztlich die Legitimierung und Förderung des militanten Extremismus.“

Irans 'Deklaration des Krieges' zwingt Israel zum Handeln

„Von jetzt an werden wir alle jene Nationen oder Organisationen unterstützen, die sich, wo auch immer in der Welt, gegen das Zionistische Regime erheben, und wir haben keine Angst davor, dies offen auszusprechen.“

Diese Worte sprach der iranische Führer Ayatollah Khamenei in einer Rede am vergangenen Freitag an der Teheraner Universität. Khamenei, der von den meisten Beobachtern als die höchste Autorität im Iran angesehen wird, sagte weiter: „Das Zionistische Regime ist wahrhaftig ein Krebsgeschwür in dieser Region, das abgeschnitten werden sollte… und es wird auch ganz gewiss abgeschnitten werden.“ Der iranische Führer erwähnte sogar, dass 5,7 der insgesamt 7 Millionen zählenden Bevölkerung in Israel jüdisch sind, und dies sei in seinen Augen Rechtfertigung genug, um diesen Staat zu beseitigen.

Die Spekulationen um einen möglichen israelischen Angriff auf Irans Atomanlagen bekamen in dieser Woche neue Nahrung im Anschluss an ein Interview mit Verteidigungsminister Ehud Barak, in dem er feststellte, dass der Iran spätestens bis zum Juli so viele ihrer unterirdischen Atomanlagen fertig gestellt hätte, dass ein wirksamer Angriff sehr schwierig sein würde. Nur ein paar Tage zuvor sagte Moshe Ya'alon, der frühere Generalstabschef der IDF, dass es "möglich ist, alle Atomanlagen des Iran zu zerstören", was im Gegensatz zur Aussage vieler Experten steht, die davon ausgehen, dass ein solcher Angriff nicht wirksam sein könnte. Ya'alon ergänzte: "Jede von Menschen bewachte Anlage kann auch von Menschen eingenommen werden."

Anmerkung:

Experten diskutieren bereits darüber, ob die Behauptung von Khamenei ein „Casus Belli“, also ein Ereignis oder eine Handlung ist, die einen Krieg rechtfertigt. Die jüngsten Behauptungen gingen weit über die "normale" iranische Rhetorik hinaus (es ist tatsächlich alles andere als normal), bis hin zur ausdrücklichen Unterstützung für jeden, der die Absicht hat, Israel oder Juden überall in der Welt anzugreifen. Es kann kaum ein Zweifel daran bestehen, dass der Iran, wenn sich die Gelegenheit ergibt, versuchen wird, den jüdischen Staat zu beseitigen. Experten und Doktoren mögen deshalb vielleicht um die Bedeutung und Definitionen dieser Verlautbarung von Khamenei streiten, aber Israel kann sich kaum den Luxus gönnen, diese Worte einfach zu ignorieren.

Ein Angriff auf den Iran hat deshalb ein Niveau der Dringlichkeit erreicht, wie wir es zuvor sowohl in Israel als auch in den Vereinigten Staaten wohl nicht gesehen haben. William Panetta, der Verteidigungsminister der Vereinigten Staaten, sagte, dass es die Wahrscheinlichkeit für einen israelischen Angriff auf den Iran noch vor dem Juni gibt, obwohl sowohl er, als auch Präsident Obama, wie verlautet, Israel davor gewarnt hat. Ein gemeinsamer amerikanisch-israelischer Angriff scheint deshalb eher unwahrscheinlich.

Es gibt viele Spekulation darüber, wie ein solcher israelischer Angriff auf Irans Atomanlagen aussehen könnte. Dies geht vom Raketeneinsatz von Unterseebooten aus, die vor der iranischen Küste stationiert werden, bis hin zu Kampfflugzeugen und Bodentruppen. Was Israels militärische Möglichkeiten ausrichten können (vielleicht, aber eher unwahrscheinlich, verstärkt durch amerikanisches Militär) dürfte den Israelis klar sein. Ebenfalls gibt es, obwohl nicht alles im Voraus bekannt sein kann, Grund zu der Annahme, dass Israel auch über die nötigen Geheimdienstinformationen verfügt, um eine wahrscheinliche iranische Antwort zu bewerten, und sich entsprechend darauf vorzubereiten. Das bedeutet natürlich nicht, dass Israel in vollem Maße in der Lage sein wird, eigene Verluste zu vermeiden, aber, um es ganz offen zu sagen, die erwarteten Kosten dürfen den erwarteten Gewinn nicht überschreiten.

Die Frage ist, wie wirksam wird ein solcher Angriff dahingehend sein, das Atomprogramm des Iran zu stoppen oder zumindest entscheidend einzuschränken, und die Frage ist auch, wie andere Akteure in der Region darauf reagieren werden. Obwohl solche Staaten wie Ägypten, Saudi-Arabien und die kleinen Golfstaaten begeistert über einen geschwächten Iran wären, so ist es nicht vorhersehbar, wie sich solche Staaten oder Organisationen wie Syrien, Pakistan, die Hizb'Allah, die Hamas und sogar die Türkei verhalten? Könnte eine solche Operation mit klar definierten Absichten kurzerhand zu einem noch größeren Konflikt in der gesamten Region führen?

Wieder einmal mehr steht Israel vor einer schier unlösbaren Situation, wo die Führer der Nation eigentlich nur zwischen zwei Übeln wählen können. Wieder stehen sie einer existenziellen Bedrohung gegenüber. Warum lässt die internationale Gemeinschaft es zu, dass dies immer wieder geschieht? Warum ist die einzige Bastion der Menschenrechte im Nahen Osten gezwungen, allein einem solch hasserfüllten Regime gegenüberzustehen? Dies sollte eigentlich nicht allein Israels Kampf sein, - Irans Führer verspotten die Welt und greifen die grundlegenden Werte der Menschheit an, aber die "Menschheit" denkt anscheinend, dass dies so in Ordnung ist, zumindest so lange, wie Israel die Hauptlast trägt. Aber wenn wir im Hinblick auf die „humanitären Werte“ solche Kompromisse eingehen, was werden wir dann bekommen?

Reinhard
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 19 Feb 2012, 18:18

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Meldung: Die Vereinigten Staaten glauben, dass ein Angriff auf den
Iran unvermeidlich ist


Offizielle in Schlüsselpositionen der Obama- Regierung sind zunehmend davon überzeugt, dass allein Sanktionen Teheran wohl nicht davon abhalten können, sein Atomprogramm zu verfolgen, und sie glauben, dass die Vereinigten Staaten vermutlich keine andere Möglichkeit haben werden, als einen Angriff gegen den Iran zu starten oder mit anzusehen, dass Israel dies tut, berichtete der British Guardian am Freitag.

Auch wenn Präsident Barack Obama deutlich gemacht hat, dass er entschlossen ist, den beschlossenen Maßnahmen wie der Finanzblockade und dem geplanten europäischen Ölembargo ausreichend Zeit zu geben, so gibt es, gemäß dem Bericht, eine starke Tendenz der Meinung innerhalb der Regierung dahingehend - einschließlich im Pentagon und im State Department - dass Sanktionen vermutlich zum Scheitern verurteilt sind, und dass ihr Hauptzweck im Moment wohl nur noch darin besteht, ein militärisches Eingreifen durch Israel hinauszuzögern.


Ein Offizieller, der Spezialist auf dem Gebiet der Nahostpolitik ist, sagte gegenüber dem Guardian: „Das Weiße Haus möchte wirkungsvolle Sanktionen sehen. Das ist nicht das Weiße Haus von Bush. Man möchte keinen weiteren Konflikt. Das Problem besteht darin, dass sich die Kerle in Teheran so benehmen, als gäbe es keine Sanktionen. Ihre Wirtschaft bricht nicht zusammen, und Israel ist nicht davon abzubringen, irgendetwas zu tun."

Der Offizielle ergänzte: „Sanktionen sind alles, womit wir das Problem angehen. Wenn sie jedoch scheitern, wird es sehr hart sein zu sehen, dass wir uns nicht zu 'Not-' Maßnahmen durchringen konnten."

Ein anderer hochrangiger Beamter sagte gegenüber der Zeitung, dass einige Mitglieder in der Regierung „einfach nicht nach vorne sehen“, und er fügte hinzu: „Es zeigt sich, dass es unter ihnen niemand gibt, mit dem man vernünftig zusammenarbeiten kann.“

Der Guardian schreibt, falls Obama beschließen sollte, dass es keine andere Option mehr gibt, als den Iran anzugreifen, so dürfte es unwahrscheinlich sein, dass ein solcher Angriff noch vor der Präsidentenwahl im November angeordnet wird, es sei denn, dass es einen sehr dringenden Grund gibt, dies zu tun. Die Frage ist, wie in dem Bericht angemerkt wird, ob die Israelis sich so lange zurückhalten werden.

Der amerikanische Verteidigungsminister Leon Panetta sagte zuvor in dieser Woche, dass er nicht davon ausgeht, dass Israel bereits eine Entscheidung darüber getroffen hat, ob man einen Militärschlag gegen den Iran starten wird, um sein Atomprogramm zu verhindern.

Zuvor in diesem Monat hatte Panetta jedoch gegenüber der Washington Post geäußert, dass er davon ausgehe, dass das Fenster für einen israelischen Angriff auf den Iran zwischen April und Juni liegt.


Colin Kahl, der bis Dezember amerikanischer Vizestaatssekretär der Verteidigung für den Bereich Naher Osten war, sagte gegenüber dem Guardian: „Mit dem europäischen Ölembargo und den amerikanischen Sanktionen gegenüber der Zentralbank müssen die Israelis wahrscheinlich nun eine gewisse Zeit verstreichen lassen, um diesen lähmenden Sanktionen die Chance zu geben, ihre Wirkung zu entfalten“.

Er fügte hinzu: „Wenn Sie auf den Kalender schauen, dann macht es sicher nicht viel Sinn, dass die Israelis die Waffen in die Hand nehmen. Sie müssen nun wahrscheinlich einen angemessenen Zeitraum verstreichen lassen, bis sich die Sanktionen als unwirksam erweisen, weil sie sich darüber sorgen, ob ein israelischer Militärschlag als legitim angesehen würde; d. h. es geschieht also nur dann, wenn andere Optionen erschöpft sind. So denke ich, dass sie ein wenig später im Verlauf des Jahres 2012 zuschlagen werden.“

Kahl sagte, dass ein Teil von Washingtons Kalkül darin besteht zu beurteilen, ob Israel wirklich ernsthaft daran denkt, den Iran anzugreifen, oder ob man die Drohungen nur mit der Absicht ausspricht, die Vereinigten Staaten und Europa bei der Konfrontation mit Teheran unter Druck zu setzen.

„Die Angst der Israelis besteht ja nicht nur darin, dass die Iraner vor einer Bombe stehen“, sagte er. „Darüber hinaus befürchten sie, dass das iranische Atomprogramm kurz davor steht, unerreichbar zu werden für einen israelischen Militärschlag, was bedeutet, dass sich die Frage 'jetzt-oder-nie' stellt“.

Am Freitag offenbarten zwei Umfragen, die vom Gallup-Institut und dem Pew Research Center durchgeführt wurden, dass 58 Prozent der Amerikaner Gewalt gegen den Iran unterstützen würden, um ihn von seinem Atomprogramm abzubringen.

Auf die Frage, ob man einen israelischen Angriff auf Irans Kernanlagen unterstützen würde, bekundeten 62 Prozent der Republikaner ihre Zustimmung, allerdings nur 33 Prozent unter den Demokraten und Unabhängigen.

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Die IDF sind in erhöhter Alarmbereitschaft nach Angriffen aus Gaza

Raketenbeschuss von Gaza aus versetze die IDF-Streitkräfte am Freitagabend in erhöhte Alarmbereitschaft, wie Channel 10 News berichtete.

Gemäß dem Bericht hörte eine IDF- Patrouille in der Nähe der Grenze zu Gaza eine Explosion.

In einem IDF-Statement heißt es, dass die Explosion von einer RPG- Panzerabwehrrakete stammte, die in Richtung der Soldaten abgeschossen wurde. Als zusätzliche Kräfte eintrafen, wurde eine Explosion innerhalb von Gaza zu hören. Soldaten wurden dabei nicht verletzt. Die IDF antwortete mit Panzerfeuer.

Zuvor am Freitagabend zündeten Terroristen von Gaza aus zwei Raketen auf israelisches Territorium, eine im Bezirk Ashkelon an der Küste, und die andere im Regionalbezirk Eshkol.
Es gab keine Berichte über Verletzte oder Schäden.


Ein Sprecher für das Südliche IDF-Kommando sagte gegenüber Channel 10, dass die IDF nach den Angriffen gezwungen sei, eine erhöhte Alarmbereitschaft aufrechtzuerhalten.

„Wenn es bewiesen wird, dass dies ein Terrorangriff war, werden wir entsprechend antworten“, sagte der Sprecher.

Zuvor in dieser Woche attackierte die Luftwaffe zwei Zentren des
Terrorismus im nördlichen und zentralen Gazastreifen. Der Angriff geschah,
nachdem Terroristen von Gaza aus mindestens vier Raketen ins südliche Israel
zündeten.


Am vergangenen Wochenende erging ein wahres Sperrfeuer aus Raketen ins südliche Israel. Am Samstagabend schossen Gaza- Terroristen eine Qassam- Rakete mit kurzer Reichweite in den Süden Israels ab. Die Rakete schlug im offenen Gelände im Regionalbezirk Eshkol ein.

Niemand wurde körperlich verletzt, und es gab keine Berichte über Sachschäden.

Am Freitagabend riss eine Rakete einen kleinen Krater zwischen zwei Häusern in der Ashkelon- Küsten- Region.


Ein nahe gelegener Elektromast wurde beschädigt und kippte zwischen den beiden Häusern um. Die Bombensplitter drangen auch in die Wände von mindestens einem der Häuser ein, während die Einwohner im Wohnzimmer saßen, um den Abend zu genießen. Wie durch ein Wunder wurde keiner bei dem Angriff körperlich verletzt.

Die Luftwaffe griff später drei Terrortunnel im südlichen, nördlichen und zentralen Gaza an. Eine Waffen- Produktionsstätte im nördlichen Gaza wurde rbenso angegriffen.

+++++++++++++++++++++++++++

Sicherheitsbeamte: Es werden noch mehr Angriffe kommen

Israelische Anti-Terrorbeamte warnten am Freitag, dass der Iran und sein Terrorverbündeter, die Hizbullah, noch mehr Angriffe auf Israelis planen.

„Es scheint, als ob der Iran und die Hezbollah zurzeit versuchen, Angriffe auf israelische und jüdische Ziele im Ausland auszuführen“, teilte Israels Anti-Terrorbüro mit.

Beamte sagten, dass sie zu diesen Schlussfolgerungen kamen, nachdem Gefangene entsprechend verhört wurden, die nach den jüngsten Angriffen verhaftet wurden.

In der Warnung werden Israelis auf Auslandsreisen aufgefordert, „auf der Hut zu sein, keine verfänglichen Gegenstände von Fremden anzunehmen und die örtlichen Sicherheitsrichtlinien zu beachten“.

„Der Iran und die Hezbollah versuchen nach wie vor, weitere Angriffe auf Ziele im Ausland auszuführen“, berichtete ein führender Angestellter von Associated Press unter der Bedingung der Anonymität. „Das bedeutet, man muss die Israelis im Ausland auffordern, wachsam zu sein“.

Der Angestellte formulierte keine speziellen Bedrohungen oder Ortsangaben, aber er sagte wirklich, dass in Israel „die allgemeine Information darüber notwendig ist“, dass noch weitere Angriffe folgen werden.

Auch wenn darauf hingewiesen wurde, dass der Iran riskiert habe, die Beziehungen mit bisher gegenüber dem Iran positiv eingestellten Ländern zu riskieren, geht die offizielle Lesart von Teheran dahin, dass sie eine hohe Motivation demonstrierten, um israelische Ziele zu treffen.

Die Warnung erging nach drei voneinander unabhängigen Versuchen in dieser Woche, Mordanschläge auf israelische Diplomaten zu verüben.

Am Montag verletzte eine Autobombe die Frau eines israelischen Diplomaten in Delhi schwer, wohingehend Behörden in der georgischen Hauptstadt Tiflis eine für ein israelisches Botschaftsfahrzeug bestimmte Bombe entschärfen konnten.

Wegen eines gescheiterten Bombenanschlages in Bangkok wurden am Dienstag drei iranische Staatsangehörige festgenommen. Dem einen wurden bei dem versuchten Anschlag die Beine weggerissen, einer wurde bei der Flucht aus Thailand verhaftet und ein Dritter wurde in Malaysia festgenommen.

Die thailändischen Behörden, die eine Verfolgungsjagd auf zwei weitere iranische Verdächtige eingeleitet haben, teilten mit, dass israelische Diplomaten Ziel der Angriffe waren. Man geht davon aus, dass einer der gesuchten Männer der Bombenbauer ist.

Premierminister Binyamin Netanyahu machte eindeutig den Iran für alle drei Ereignisse verantwortlich.
Israelische Offizielle verdächtigten die Libanesische Hizbullah, dass sie im Auftrag Irans die Anschläge ausgeführt habe.


Teheran bestritt den Bericht und sagte, dass Israel seine eigenen Diplomaten als ein Teil einer „Kampagne der psychologischen Kriegsführung ins Visier genommen habe“, hieß es aus dem Iran.

Inzwischen sagte der Führer der Hizbullah, Scheich Hassan Nasrallah, dass seine Gruppe sich nicht „mit solchen kleinen Angriffen“ abgebe, was zu Spekulation führte, dass israelische Beamte im Fadenkreuz der Gruppe liegen könnten.

Israelische Offizielle teilten mit, dass man in Israel die Drohungen von Nasrallah sehr ernst nimmt.

„Nach der Rede von Nasrallah dürften führende Beamte ein vorrangiges Ziel sein, und deshalb werden wir allem nachgehen, was in diese Richtung deutet“, sagte er.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 25 Feb 2012, 12:55

Weitere Beweise dafür, dass Irans Nuklearprogramm nicht friedlich
ist


Der Iran besteht auch weiterhin auf seiner Behauptung, dass sein heimliches Nuklearprogramm grundsätzlich friedlich sei, und die westlichen Führer bleiben zumindest teilweise geradezu verbissen dabei, Teheran beim Wort zu nehmen, um einen militärischen Konflikt zu vermeiden. Aber in einem Interview mit der Frau eines ermordeten iranischen Kernwissenschaftlers wurde klar, dass die internationale Gemeinschaft den Kopf in den Sand steckt, und das zu Lasten von Israel.

In einem Interview mit Irans Nachrichtenagentur Fars, sagte Fatemeh Bolouri Kashani, die Frau des kürzlich ermordeten Atomwissenschaftlers Mostafa Ahmadi Roshan Behdast, dass die "ultimative Absicht ihres Mannes die Vernichtung Israels war".

Roshan war Direktor und leitender Chemiker an der Uran-Anreicherungsanlage in Natanz, einer der wichtigsten Anlagen in Irans Nuklearprogramm, und vielleicht die bedeutendste Anlage, wenn der Iran den Bau von Atombomben plant.

Iranische Offizielle und Medien haben Israels Geheimdienst Mossad beschuldigt, hinter der Autobombe zu stehen, die Roshan tötete, als er im vergangenen Monat zur Arbeit fuhr. Der israelische Präsident Shimon Peres bestritt, dass seine Nation daran beteiligt war.

Am Mittwoch wiederholte der israelische Armeegeneral Benny Gantz zum
wiederholten Male, dass ein atomar- bewaffneter Iran eine unannehmbare existenzielle Bedrohung für den jüdischen Staat darstellt. Und die Enthüllung durch Balouri Kashani über die Motive, die ihren Mann antrieb, ist nur die jüngste Bestätigung der israelischen Einschätzung.


In einem kürzlich herausgegebenen Dokument von Alireza Forghani, dem Chefstrategen des iranischen Führers Ayatollah Ali Khamenei, heißt es, dass "der Iran im Namen Allahs Israel noch vor 2014 angreifen muss. Alle unsere Schwierigkeiten haben wir nur wegen Israel!"

Khamenei, und ganz besonders der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad, haben Israel wiederholt als Krebsgeschwür bezeichnet, das aus dem Nahen Osten entfernt werden muss.

Trotz dieser gegenteiligen Beweise fahren Israels Kritiker fort, den jüdischen Staat dafür anzuklagen, die Situation im negativen Sinne zu manipulieren, durch den Versuch, einen, nach ihren Worten, weiteren sinnlosen Krieg zu initiieren.

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Senatoren stehen hinter Netanyahu trotz Streit im Pentagon

Der amerikanische Senator John McCain unterstützte den Premierminister Binyamin Netanyahu in dieser Woche im Zusammenhang mit dem zunehmenden Auseinanderklaffen der Ansichten in Washington darüber, wie man dem Nuklearprogramm des Iran begegnen solle.

Am Dienstag beklagte Netanyahu, dass der US-Vorsitzende des gemeinsamen Operations- und Planungsstabes, General Martin Dempsey, "nicht willens sei, Israel zu helfen", damit der Iran nicht in den Besitz einer Atombombe gerät.

Netanyahu fügte hinzu, dass Dempsey behauptet habe, ein Präventivschlag gegen die Atomanlagen des Iran hätte eine „destabilisierende Wirkung“ für Friedensgespräche und sei „nicht weise hinsichtlich der Bemühungen Amerikas gegenüber dem Iran“.


Dempsey sagte weiter, dass ein von den USA geleiteter Angriff das Problem nicht lösen würde, und er sagte auch, dass ein unmittelbarer Militärschlag „den langfristigen Zielen entgegenstehen würde“.

McCain ergriff Partei für Netanyahu und sagte gegenüber Journalisten in Jerusalem: "Es sollte kein Zwielicht zwischen Amerika und Israel hinsichtlich unserer Bewertung der [iranischen] Bedrohung geben".

"Leider gibt es eindeutig einige Differenzen", fügte der Senator hinzu.

Die Bemerkungen von McCain ergingen nur wenige Stunden nach einem Treffen mit Netanyahu, der gerade zuvor über Dempsey geklagt hatte wegen dessen "Haltung gegenüber den Iranern".

McCain fügte hinzu, dass die Meinungsverschiedenheiten zwischen Washington und Jerusalem hinsichtlich des Iran zu "bedeutenden Spannungen" geführt haben und sagte weiter: "Es gibt kaum einen Zweifel darüber, dass der Iran bis jetzt nicht davon abzubringen war, Atomwaffen zu bekommen".

Senatorin Lindsey Graham, die gemeinsam mit McCain unterwegs war, sagte gegenüber Reportern: „Ganz offensichtlich ist es nicht hilfreich, wenn es offen ausgetragene Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Israel gibt. Wir würden es begrüßen, wenn sich die Vereinigten Staaten und Israel auf einen gemeinsamen Kurs und ein gemeinsames Handeln einigen. Das würde uns helfen, unser Ziel zu erreichen, und das wollen wir doch beide“.

„Die Menschen in Amerika geben Israel in letzter Zeit eine Menge Ratschläge“, sagte Graham. „Ich möchte unseren israelischen Freunden nur diesen einen Rat geben, dass sie die Kontrolle über ihr eigenes Schicksal niemals aus der Hand geben“.

„Lassen sie es niemals zu, dass eine Situation eintritt, die den jüdischen Staat zerstören würde“, fügte sie hinzu.

Die Internationale Atomenergie-Behörde veröffentlichte im November 2011 einen 13-seitigen Bericht, in dem der Iran angeklagt wird wegen des Strebens nach Nukleartechnik für den militärischen Bereich und wegen der systematischen
Verweigerung gegenüber den internationalen Inspektoren.


Der Bericht, der Geheimdienstberichte von zehn verschiedenen Mitgliedstaaten enthält, untermauert die Vorwürfe von Israel, den Vereinigten Staaten, seinen westlichen Verbündeten und arabischen Golfanrainerstaaten, dass der Iran heimlich ein Atomwaffenprogramm verfolgt.

Der amerikanische Präsident Barack Obama hat den Weg über Sanktionen und Diplomatie öffentlich unterstützt, indem er von einem möglichen Militär- Schlag abweicht und israelische Offizielle deutlich dazu auffordert, sie mögen sich bei möglichen entscheidenden Handlung zurückhalten.

Israelische Offizielle haben jedoch gesagt, dass "alle Optionen auf dem Tisch liegen", und sie meinen damit, dass falls der Iran mit seinem Atomprogramm einen Punkt erreicht, wo es kein Zurück mehr gibt und sie möglicherweise unverwundbar werden könnten, man nicht zögern würde, zu handeln.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 11 März 2012, 13:45

Obama übergibt im Prinzip den Iran in die Hände Israels

Der Premierminister Netanyahu kehrte am Mittwoch aus Washington zurück, ohne die Garantie in der Tasche zu haben, für die er dorthin gereist war. Israel wollte eine verbindliche Zusage von Präsident Barack Obama für den Fall, dass der Iran die internationalen Forderungen bezüglich der Inspektion ihrer Atomanlagen innerhalb einer festgelegten Zeitspanne nicht erfüllt. Dann sollten die Vereinigten Staaten erwägen, Zwangsmaßnahmen zu ergreifen. Der israelische Vorschlag beinhaltet zunächst eine Luft- und Seeblockade, und wenn dies erfolglos wäre als unvermeidlichen Schritt auch einen Angriff der Atomanlagen.

In seiner Rede vor dem AIPAC Kongress (American Israel Public Affairs Committee dt.: „Amerikanisch-israelischer Ausschuss für öffentliche Angelegenheiten“) betonte Netanyahu:
"Als Premierminister Israels werde ich mein Volk niemals auf Dauer im Schatten der drohenden Vernichtung leben lassen“.
Er bekam eine Art von unverbindlicher Zusicherung durch Obama, indem dieser sagte, dass Israel die Möglichkeit haben müsse, sich zu verteidigen. Mit dieser Äußerung weckte er zugleich Hoffnungen, dass die Vereinigten Staaten Israel mit Militärausrüstung versorgen würde, um einen Angriff auf Irans Atomanlagen durchzuführen.


Inzwischen sagte gestern der französische Außenminister Alain Juppe, dass die Welt Israel dahingehend beeinflussen muss zu verstehen, welch "unerwartete Folgen" ein Angriff auf den Iran haben könnte. Obwohl er jedoch Israel vor einem Angriff warnte, glaubt auch er nicht daran, dass die jüngsten Gespräche mit dem Iran zu irgendetwas führen könnten. Er gab lediglich die Empfehlung, mit den Sanktionen fortzufahren.

Anmerkung:

Die Behauptung von Juppe scheint das Motto der westlichen Welt zu sein; Das Bauen auf Sanktionen und dann das Beste hoffen, aber ja nicht angreifen, weil das ja unerwartete Folgen haben könnte. Hat Juppe auch bedacht, welch unerwartete Folgen es haben könnte, wenn der Iran eine Atomwaffe hat? Ein anderes Problem bei dieser Denkweise besteht darin, dass Sanktionen und Gespräche bereits seit Jahren ohne Ergebnisse versucht wurden. Die Sanktionen, die jetzt eingesetzt sind, kamen zu spät und sind immer noch zu schwach. Solange die internationale Gemeinschaft China und Indien nicht davon überzeugen können, kein iranisches Öl mehr zu kaufen, werden Wirtschaftssanktionen den Iran nie zwingen können nachzugeben, jetzt, wo sie ihrem Ziel so nahe sind.

Israel ist der einzige Staat, der nicht nur mit Worten, sondern auch ganz faktisch mit der Auslöschung bedroht wird, sollte der Iran in den Besitz von Atomwaffen kommen.
Weil Israel und der Iran weder diplomatische Beziehungen noch Handelsbeziehungen haben, bleibt die einzige Wahl der Verteidigung der jüdischen Nation gegen diese Bedrohung die militärische Option. Die internationale Gemeinschaft hat fast ein Jahrzehnt zur Verfügung gehabt, um einen militärischen Angriff zu umgehen, aber wegen der Angst vor der Ölknappheit und dem
Emporschnellen der Ölpreise haben sie sich geweigert, ausreichend Druck auf den
Iran auszuüben. Durch diese zögerliche Haltung zwingen sie Israel, militärisch
zuzuschlagen.


Der Sicherheitsberater von Netanyahu, Yaakov Amidror, sagte im Anschluss an die Gespräche mit Obama, dass die geographische Entfernung zwischen den Vereinigten Staaten und dem Nahen Osten, sowie die Größe der Vereinigten Staaten im Vergleich zu Israel den zwei Verbündeten verschiedene Perspektiven geben. Das war offensichtlich seine Art auszudrücken, dass Netanyahu und Obama unterschiedliche Auffassungen haben dahingehend, wie man bezüglich des Irans weiter vorgehen soll. Israel und die Vereinigten Staaten werden durch sehr unterschiedliche Erwägungen angetrieben.

Aus israelischer Sicht sprechen wir bereits seit Monaten darüber, dass der Iran davor steht, "die Phase der Immunität" zu erreichen. Damit ist gemeint, dass der Iran demnächst den größten Teil seiner unterirdischen Atomanlagen soweit gesichert und ausgebaut hat, dass es für Israel unmöglich wäre, sie zu zerstören, es sei denn, dass Israel erlaubt wird, bunkerbrechende
Bomben von den Vereinigten Staaten zu beziehen, die, wie verlautet, im Stande sind, in diese Bunker einzudringen. Obamas Entscheidungen werden auch durch die anstehenden US-Wahlen im November beeinflusst. Er will nicht eine weitere Kriegs- oder Wirtschaftskrise vor diesem Datum riskieren und scheint bereit, einen
potenziellen Atomaren Iran zu riskieren, nur um wiedergewählt zu werden.


Netanyahu jedoch kann und wird ganz sicher nicht das Handeln Israels in der Region durch den Zeitplan oder die Agenda Obamas beeinflussen lassen. Eine See- und Luftblockade, die durch die Vereinigten Staaten und Europa unterstützt wird, könnte ausreichen, um möglicherweise einen Militär-Schlag zu vermeiden - aber werden die Vereinigten und Europa letztlich diese Herausforderung annehmen?

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Panetta: Die USA bereiten mögliche Optionen vor für einen Militärschlag gegen den Iran

Der amerikanische Verteidigungsminister Leon Panetta bestätigte am Donnerstag, dass das Pentagon eine Reihe von militärischen Optionen vorbereitet, um den Iran anzugreifen, wenn die diplomatischen Mittel und die Wirtschaftssanktionen scheitern sollten, Teheran dahingehend zu beeinflussen, das Atomprogramm aufzugeben.

In einem Interview mit dem National Journal sagte Panetta, dass eine solche Planung bereits "seit langem" in Arbeit ist wegen der wachsenden Sorge der Obama Regierung bezüglich des fortschreitenden Programms zur Herstellung einer Atombombe.

Im Hinblick auf die Möglichkeit, dass Israels einen militärischen Präventivschlag gegen den Iran starten könnte, sagte Panetta, dass er nicht davon ausgehe, dass israelische Führer bereits den festen Entschluss gefasst hätten, einen solchen Militärschlag durchzuführen.

"Wie der Präsident bereits selbst gesagt hat, glaube ich nicht, dass sie dazu bereits eine endgültige Entscheidung getroffen haben", sagte Panetta. „Ich bin davon überzeugt, dass sie wirklich alle möglichen Auswirkungen ernstlich abwägen, um herauszufinden, wie man sich am besten mit dem Iran befasst“.

Er fügte hinzu, dass ein einseitiger israelischer Schlag gegen den Iran weniger wirksam sein würde, als ein durch die Vereinigten Staaten geführter Angriff, weil man eine wesentlich stärkere Luftwaffe und eine Reihe von fortgeschrittenen Waffen habe, die stärker sind als irgendeine Waffe im Besitz des jüdischen Staates ist.

"Wenn sie sich tatsächlich dafür entschieden sollten, es zu tun, dann ist es keine
Frage, dass es Folgen haben würde, aber ich denke, dass auch klar ist: Würden die Vereinigten Staaten es tun, dann hätten wir eine Hölle viel größeren Ausmaßes"
, sagte Panetta gegenüber dem National Journal.


Die Äußerungen ergingen einen Tag, nachdem Panetta vor dem Armed Services Committee des Senats sagte, dass die Vereinigten Staaten
"mögliche militärische Optionen" für ein bewaffnetes Eingreifen in Syrien überprüfen. Auf die Frage durch das National Journal, ob das Pentagon ähnliche Planungen auch für Schläge gegen den Iran hat, sagte er: "Absolut".


Er betonte, dass die Regierung nicht einfach nur davon ausgehe, dass Irans Atomares Programm eine Bedrohung für Israel ist, sondern letztlich stelle es auch eine Bedrohung für die Vereinigten Staaten dar.

"Ich denke, dass sie die Bedrohung durch den Iran und die Auswirkungen auf Israel wirklich ernst nehmen“, sagte Panetta in dem Interview. "Ich denke, dass sie auch verstehen, dass wir den Iran als eine Bedrohung auch für unsere eigene Sicherheit ansehen."

Zuvor in dieser Woche gelobte Panetta, dass die Vereinigten Staaten militärische Optionen ergreifen würden, um den Iran vom Besitz einer Atombombe abzuhalten, wenn die Diplomatie scheitert.

„Militärische Aktionen sind jedoch die letzte Alternative, wenn alle anderen Optionen scheitern“, sagte er vor der America Israel Policy Committee conference". „Aber treffen sie hier bitte keine falsche Entscheidung, wir werden dann handeln, wenn wir handeln müssen“.

Zuvor am Donnerstag bestritt das Weiße Haus Berichte, wonach der amerikanische Präsident Barack Obama dem Premierminister Binyamin Netanyahu angeblich angeboten habe, Israel „bunkerbrechende“ Bomben und Langstreckenflugzeuge zu liefern, wenn Israel bereit wäre, den Iran im Jahre 2012 nicht anzugreifen.

Ein Bericht in der Ma'ariv Zeitung besagt, dass Obama dieses Angebot gegenüber Netanyahu während des Treffens in Washington in dieser Woche machte.


Der Bericht beruhte auf der Aussage von diplomatischen Offiziellen, die in das Gespräch eingeweiht waren, das die zwei Führer führten. Die Diplomaten sagten, dass Obama einen "Pakethandel" angeboten habe, wonach die Vereinigten Staaten nicht versuchen würden, einen israelischen Angriff im Jahre 2013 – also nach der amerikanischen Präsidentenwahl im November - zu verhindern. Das bedeutet nicht, dass die Vereinigten Staaten Israel ein "grünes Licht" für einen Angriff gaben; es war mehr einem "gelben Licht ähnlich", das vielleicht eher noch in die Nähe von rot als von grün interpretiert werden könnte, sagten die Diplomaten.

Inzwischen nannte Netanyahu am Donnerstag erstmals selbst einen allgemeinen Fahrplan für einen möglichen Angriff gegen den Iran.

Netanyahu sagte, dass Israel noch keine Entscheidung darüber getroffen habe, die iranischen Atomanlagen anzugreifen. Er fügte hinzu, dass das Timing eines solchen Militärschlages "nicht eine Sache von Tagen oder Wochen ist, sondern vielmehr eine Sache von Jahren."

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Di 20 März 2012, 13:42

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Der Waffenstillstand geht weiter, genau wie auch die Raketen-Angriffe

Trotz der durch Ägypten vermittelten „Waffenruhe“, die zuvor in dieser Woche ausgerufen wurde, feuerten die Terroristen auch am Freitag erneut Raketen auf israelisches Territorium. Eine Kassam- Rakete, die am Freitagnachmittag von Gaza nach Südisrael abgeschossen wurde, schlug in offenes Gelände im Regierungsbezirk Eshkol ein. Es gab keine Personen- oder Sachschäden.

Die Terroristen nutzten die winterähnlichen Wetterbedingungen in der Region zur Vertuschung der Tatsache, dass sie eine Rakete abfeuerten hatten, gemäß einem Bericht über den News-Kanal Channel 2.

Eine weitere Kassam- Rakete wurde in der Nacht zu Donnerstag von Gaza in Richtung Israel abgefeuert und detonierte in offenem Gelände, ebenfalls im Regierungsbezirk Eshkol.

Im Laufe des Donnerstag wurden mindestens fünf Raketen und Flugkörper von Gaza auf israelisches Gebiet abgefeuert, einschließlich einer Lenkwaffe, die am Donnerstagabend mit Ziel Ashdod abgefeuert wurde. Während das Iron-Dome-Raketenabwehrsystem den Flugkörper erfolgreich in der Luft abgefangen hat, bevor er Schaden anrichten konnte, verursachte der Angriff dennoch große Besorgnis unter den Kommunalpolitikern, die veranlassten, dass Schulen im Süden geschlossen wurden. Am Donnerstag, als die Schulen noch geöffnet waren, schlug eine Rakete nahe einer Schule in Ofakim ein. Bei dem Angriff wurden jedoch keine Kinder verletzt.

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Hamas-Führer im Iran: Unsere Strategie des Widerstandes wird sich nicht ändern

Hamas-Führer Mahmoud Al-Zahar versicherte am Donnerstag: „Das Prinzip und die Strategie des palästinensischen islamischen Widerstandes wird sich nicht ändern“, berichtet AFP.

Al-Zahar machte diese Anmerkungen im Rahmen einer Visite in Teheran. Er traf im Iran ein, kurz nachdem ein Waffenstillstand zwischen Israel und den in Gaza operierenden Terrorgruppen ausgerufen wurde. Zu dem Waffenstillstand kam es nach viertägigen Kampfhandlungen, bei denen Terroristen mehr als 200 Raketen in den Süden Israels abfeuerten.

Trotz des Waffenstillstandes schossen die Terroristen weiterhin Raketen in Richtung Israel.

Während eines Treffens mit dem Hamas-Führer, äußerte Irans Außenminister Ali Akbar Salehi die Unterstützung seines Landes für die Araber in der Palästinensischen Autonomiebehörde.

Er verurteilte die israelischen Luftangriffe in Gaza im Rahmen des jüngsten Ausbruchs der Gewalttätigkeiten, wie AFP berichtet, und er bezeichnete sie als „brutale Angriffe durch das zionistische Regime gegen die unschuldige palästinensische Bevölkerung.“

Er fügte hinzu: „Die Unterstützung für das palästinensische Volk ist Teil unserer Prinzipien und unseres religiösen Glaubens, und wir sind sicher, dass das palästinensische Volk letztlich triumphieren wird“.

Al-Zahar dankte angeblich dem Iran für seine „grenzenlose Unterstützung“.

Am Mittwoch traf Al-Zahar den Führer des Nationalen Sicherheitsrates im Iran, Saeed Jalili und den iranischen Parlamentssprecher, Ali Larijani, wie berichtet wurde.

Jalili versicherte erneut Irans unverrückbare Unterstützung für die palästinensische Sache, teilte AFP mit, und er warnte Al-Zahar, dass es „Bestrebungen“ gebe, die darauf abzielen, den palästinensischen Widerstand aufzuspalten.

Al-Zahars Visite im Iran geschah nach dem Ausbruch der jüngsten Spannungen zwischen der Hamas und der islamische Republik wegen der ablehnenden Haltung der Terrorgruppe, den syrischen Präsidenten Bashar Assad bei seinem massiven Vorgehen gegen die oppositionellen Protestierenden zu unterstützen.

Ein hochrangiger Hamas- Offizieller behauptete kürzlich, dass die Terrorgruppe die Ansage des Iran nach einem Krieg mit Israel nicht teilt, auf welche Art dieser Krieg auch geschehen könnte.

In einem Interview mit dem British Guardian sagte Salah Bardawil, ein Mitglied im Politbüro der Hamas: „Wenn es einen Krieg zwischen zwei Kräften gibt, dann wird die Hamas nicht Teil eines solchen Krieges sein“.

Al-Zahar sendete diesbezüglich in der vergangenen Woche unterschiedliche Signale, als er gefragt wurde, ob die Terrorgruppe Israel angreifen würde, wenn es einen Präventivschlag auf die Atomanlagen unternehmen sollte.

Er bestritt zunächst, dass die Gruppe involviert würde, und erklärte gegenüber der BBC: „Wir sind nicht Teil irgendeiner politischen Achse. Wenn Israel uns angreift, dann reagieren wir. Wenn sie es nicht tun, lassen wir uns auch nicht in irgendeinen regionalen Konflikt hineinziehen“.

Später bestritt er jedoch seine Anmerkungen und erklärte gegenüber der halbamtlichen iranischen Nachrichtenagentur Farfs, dass der BBC-Bericht unbegründet und eine Lüge sei.

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Der Iran bietet die „dauerhafte Kontrolle durch ein entsprechendes Team“ an

Ein hochrangiger iranischer Funktionär sagte am Freitag, dass Teheran Vorbereitungen trifft für eine „dauerhafte Kontrolle durch ein entsprechendes Team“ zwecks Überwachung seines Atomprogramms im Austausch für die angestrebte „Kooperation durch den Westen“.

Die Anmerkungen von Mohammad Javad Larijani, einem Schlüsselberater für Irans Obersten Führer Ajatollah Ali Khamenei gelten als ein Signal von Teheran für die erwarteten Gespräche im Zusammenhang mit dem Atomaren Programm. Larijani sagte, dass der Westen das “friedliche Nuklearprogramm“ des Iran akzeptieren sollte. Sie sollten dem Iran 20 Prozent angereichertes Uran verkaufen und dem Land die übliche Unterstützung gewähren, die Nuklearnationen zum Bau von Atomkraftwerken zugestanden wird.

Als Ausgleich für die Kooperation des Westens würde der Iran „volle Transparenz“ anbieten, sagte Larijani.

Er sagte damit jedoch nicht, dass der Iran gleichzeitig auch die Urananreicherung einstellen würde – was eine Hauptforderung von Seiten Jerusalems und Washingtons ist, um Militärschläge zu vermeiden - aber Beobachter sagen, die Bedingung, dass der Westen 20% angereichertes Uran liefern solle, sei ein Hinweis darauf, dass der Iran eventuell doch dazu bereit sein könnte.

Larijani betonte, dass „alle Möglichkeiten auf dem Tisch liegen“, wenn es zu militärischen Angriffen gegen die Atomaren Anlagen des Iran kommen sollte. Teheran könnte dann Marschflugkörper in Richtung Israel abschießen oder versuchen, die strategisch überlebenswichtige Straße von Hormus zu schließen.

Allerdings versuchte er auch, für sein Land in Distanz zu gehen zu der häufig gemachten Aussage durch den offensichtlich in Ungnade gefallenen iranischen Präsidenten Ahmadinejad, wonach „Israel von der Landkarte ausgelöscht werden muss“.

Larijani sagte nachdrücklich, dass es „definitiv nicht“ Irans Absicht sei, Israel auf militärischem Wege auszulöschen, „weder der Präsident meinte das so, noch entspricht dies der Politik des Iran“.

Seine Anmerkungen - die eine radikale Abkehr von den bisher eher streitsüchtigen Drohungen hin zur Annäherung darstellen – ergingen zeitgleich mit den Vorbereitungen von Teheran zu Nukleargesprächen mit den fünf dauerhaften Mitgliedern des UN-Sicherheitsrats einschließlich Deutschlands mit dem Ziel, die Sackgasse hinsichtlich des Atomprogramms von Teheran zu beenden.

Sie geschahen auch unter dem Hintergrund, dass die USA Russland baten, es gegenüber dem Iran deutlich zu machen, dass die bevorstehenden Gespräche, die erwartungsgemäß im April stattzufinden sollen, eine „allerletzte Chance" für eine diplomatische Lösung darstellen.

Israelische Offizielle - deren 14 Schlüsselentscheidungsträger sich bereits getroffen haben, um die Militärischen Optionen offiziell zu besprechen - haben angezeigt, dass ein Militärschlag gegen die Atomanlagen des Iran innerhalb von wenigen Monate beginnen könnte. Der Zeitplan für die Gespräche im April eröffnet die Möglichkeit, diesen geplanten Kurs noch zu ändern.

Israel, die Vereinigten Staaten, seine westlichen Verbündeten und arabische Nationen in der Golfregion glauben, dass der Iran nach Kernwaffen strebt.

Die internationale Atomenergiebehörde hat im letzten Monat zwei Berichte veröffentlicht, die deutlich machen, dass der Iran an militärisch nutzbarer Nukleartechnik gearbeitet hat und auch noch weiterhin arbeitet.

Sie hat auch kritische Fragen aufgeworfen über den Vorstoß des Iran, seine Uranvorräte nur bis zu 20% anzureichern, ein Prozentsatz der weit entfernt wäre von dem Punkt, wenn der Iran sein Uran bis zu 93% anreichern sollte, das für Kernwaffen benötigt wird.

Der Iran sagt, dass er das Uran nur bis zu 20% anreichert, um medizinische Isotope zu erforschen, aber Experten gehen davon aus, dass Teheran weit mehr Uran anreichert, als für diesen Zweck notwendig wäre, zumal das Land gar keinen ausreichend entwickelten medizinischen Forschungssektor hat, der diese Behauptung stützen könnte.

Die Vereinten Nationen und die Europäische Gemeinschaft haben zahlreiche Runden von Sanktionen gegen Teheran angeschoben, um die Wirtschaft und die iranische Währung Rial zu schwächen.

Sie haben auch den Ankauf von Irans Rohöl in zunehmendem Maße erschwert -- der wichtigsten Einnahmequelle der Nation-- durch das Abschneiden der Zahlungswege der Banken und Versicherungen.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 25 März 2012, 20:03

ISRAELS GEGENWÄRTIGE
SCHLAGZEILEN:


Iranische Website beschreibt die Reaktion auf einen militärischen Angriff

Während die Spekulationen darüber weitergehen, ob Israel, mit oder ohne die Vereinigten Staaten, einen militärischen Angriff auf die Atomanlagen starten wird, beschrieb eine iranische Website, wie die Islamische Republik mit einer Boden-Offensive zurückschlagen würde. Der Bericht auf der Website wurde durch das Nahostmedienforschungsinstitut (MEMRI) ins Englische übersetzt. Am 15. März wurden auf der Website Mashreq News, die Sicherheitskreisen im Iran nahesteht, Behauptungen der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC) und seinem Al-Qods- Kommandeur Qassem Suleimani zitiert, der mit spöttischen Worten im Rahmen einer Zeremonie am 13. März erklärte, dass seine "Militäreinheiten fest entschlossen und erfüllt sind mit Ehre und nationaler Kraft, und sie werden ihren Eifer und Siegeswillen angesichts jeglichen feindlichen Angriffs unter Beweis stellen“.
Die Verlautbarung in Suleimanis ausgearbeiteter Rede beschreibt ausführlich im Detail, wie die IRGC- Einheiten einen Boden-Angriff gegen den Iran zurückschlagen würden, einschließlich einer Liste der Kriegsmaterialien und Waffen, die man dabei vorhätte zu verwenden. Gemäß der Website beruht die Beschreibung auf den letzten Militärmanövern der IRGC im östlichen Iran, und man geht offensichtlich davon aus, dass das Land aus dem Osten angegriffen würde. Die Manöver schlossen mechanisierte Infanterie, gepanzerte Kräfte, Hubschrauber und verdeckt operierende Einheiten ein.
Die Analyse von MEMRI deutete auf den bemerkenswerten Punkt in diesem Artikel hin, dass nämlich alle veröffentlichten Bewertungen und Vorhersagen der Medien in den vergangenen Monaten davon ausgingen, dass es einen operativen Luftangriff auf Irans Kernanlagen aus dem Westen geben könnte. Mashreq hingegen erwähnte eine umfassende Boden-Offensive im östlichen Iran und betonte dabei die Fähigkeit des Landes, einen solchen Angriff abzuwehren, indem er die Waffensysteme in seinem Besitz aufzählte. Der Artikel verfolgt vermutlich das Ziel, Irans Bürger zu beruhigen und die Ängste vor einem möglichen Angriff auf das Land aus dem Weg zu räumen. Neben dem Fehlen von Ausführungen über die plausibelste Bedrohung durch einen Luftangriff auf Irans Kernanlagen dürfte die überholte militärische Ausrüstung der IRGC die militärische Unterlegenheit des Iran zumindest auf dem Gebiet des Bodenkampfes deutlichmachen, bemerkte MEMRI.
Die Hauptpunkte des Artikels, wie er durch MEMRI wiedergegeben wurde, bestehen darin, dass die IRGC-Einheiten aus der Ferne operieren und dennoch die Kontrolle über die Ausrüstung behalten würden, wie zum Beispiel durch "kleine Sprengkörper" und Anti-Personen-Minen, die dazu umfunktioniert werden sollen, feindlichen Fahrzeuge zu bekämpfen. IRGC-Einheiten würden eine kombinierte Schlagkraft aus T-72 Panzern und Bodentruppen einsetzen, die mit halbschweren Waffen und Raketenwerfern ausgestattet sind.
Die Panzer sind im Untergrund verborgen und könnten aus ihren Stellungen heraus schnell in der Lage sein, den Feind zu erreichen und die Ziele, wie bereits im IRGC- Manöver demonstriert, zu zerstören.

Gemäß Mashreq sind die 125- Millimeter Kanone der Panzer, die automatisch nachladbare 2A46M-Kanone und seine "äußerst tödliche Bewaffnung", die APFSDS (panzerbrechende und flugstabilisierte Rakete) in hohem Maße effektiv und wirksam, um feindliche Panzer zu zerstören. Die IRGC-Einheiten verfügen auch über BMP-2- gepanzerte Truppentransporter (APCs), die eine automatische 30-Millimeter-Kanone und Abschussvorrichtungen für die in Russland hergestellten AN- 5 und AN- 4 Panzerabwehrraketen der 2. Generation tragen. Die APCs werden zusätzlich mit einer im Iran hergestellten Tousan- Rakete ausgestattet und verfügen auch über Verteidigungssysteme gegen chemische, biologische und radiologische Massenvernichtungswaffen, sowie eine Ablenkvorrichtung, um lasergesteuerten feindlichen Geschossen auszuweichen. Auf der Website wird erklärt, dass all diese Ausrüstungen die Fahrzeuge in die Lage versetzen, einer feindlichen Entdeckung durch feindliche Anlagen auszuweichen, einschließlich Wärmebildkameras und Radar. Mashreq erklärte, dass die IRGC- Einheiten während der jüngsten Manöver durch leichte Motorrad-Einheiten unterstützt wurden, ausgerüstet mit leichten und halbschweren Waffen, die von der Schulter aus gezündet werden können, einschließlich Boden-Luftraketen. Diese Einheiten, die sich in verschiedenen Gebieten verbergen, werden zu gegebener Zeit überraschend aus ihrem Versteck herauskommen, und sie werden durch ihr unerwartetes Auftauchen dem Feind schwere Verluste zufügen. Die Luftunterstützung für die Truppen soll durch (Bell AH 1)- Kobra-Kampfhubschrauber
und Mil-Mi- Helikopter sichergestellt werden, sagte Mashreq. Die Kobra-Kampfhubschrauber werden die Luftunterstützung für die Boden-Truppen bereitstellen. Sie sind ausgerüstet mit 20-Millimeter-Kanone, Haidar-70- Raketen und einer neue Generation von Toophan-Raketen, die eingesetzt werden können, um den Feind aus einer Entfernung von mehreren Kilometern anzugreifen. Die Mil- Mi-17- Helikopter, die ungefähr 30 Soldaten transportieren können, werden für den schnellen Transport eingesetzt und besitzen gleichzeitig eine bedeutende Feuerkraft, dank ihrer Fähigkeit, sechs Mittelstreckenraketen auf jeder Seite sowie halbschwere Maschinengewehre zu tragen.


Die Website merkte auch an, dass die jüngsten Manöver das Simulieren der Verteidigung von Boden-Einheiten durch Luftangriffe einschlossen. Diese Verteidigung geschah unter anderem durch von der Schulter aus gezündete Boden-Luftraketen und SAM-6- Flugabwehrraketensysteme, sowie durch Artillerie, die auf Panzern und APCs montiert ist. Man geht davon aus, dass sie eine maximal wirksame Abdeckung in der Luft von zweieinhalb bis drei Kilometern haben. Die bei den jüngsten Manövern getesteten SAM-6 Raketensysteme können vermutlich feindliche Flugzeuge überwinden. Seine Raketen haben eine Reichweite von bis zu 25 Kilometern und sind für Ziele bis zu 14 Kilometer Höhe ausgelegt.

Am Donnerstag sagte der Vizepremier und Minister für Strategischen Angelegenheiten, Moshe Yaalon, dass das iranische Atomprogramm eine weltweite Bedrohung darstellt. "Die Hauptbedrohung für die Stabilität der Region und letztlich der ganzen Welt kommt aus Teheran und dem iranischen Regime", betonte Yaalon während eines Besuchs in einer Höheren Schule in Kiryat Haim. "Stellen Sie sich vor, wenn das Regime diese atomaren Möglichkeiten erreichen würde“, sagte Yaalon, und fügte hinzu, "dann wird sich der nukleare Schirm nicht nur über uns öffnen, sondern sich auch gegen die Vereinigten Staaten richten". Inzwischen sagte Verteidigungsminister Ehud Barak, dass Israel und die Vereinigten Staaten nicht darin übereinstimmen, was ein realistischer Fahrplan sein könnte, um den Iran daran zu hindern, Atomwaffen zu bekommen. In
einem Interview am Donnerstag sagte Barak, dass sich Israel und die Vereinigten
Staaten bei dem Ziel einig seien, den Iran daran zu hindern, Atomwaffen zu bauen, aber dass "der Unterschied zwischen uns und den Vereinigten Staaten in der Sichtweise über den Fahrplan auf dem Weg zur Erreichung dieses Zieles liegt".


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Russische Truppen treffen in Syrien ein, Araber fürchten eine Invasion
Gegenüber der Öffentlichkeit hat sich Russland dem Chor der Nationen angeschlossen, die das brutale und harte Vorgehen des syrischen Regimes gegen sein Volk und die Einheiten der Rebellen verurteilen. Aber hinter den Kulissen bleibt Moskau einer der engsten Verbündeten des syrischen Diktators Bashar Assad, und der Bericht über das Eintreffen von russischen Truppen in Syrien in dieser Woche kann nur als Bestätigung dafür gewertet werden. ABC-News brachte zuerst diesen Bericht, zusammen mit dem Zitat eines nicht mit Namen genannten Mitarbeiters des UN-Sicherheitsrates, der seinen Ärger darüber zum Ausdruck brachte, dass Russland in dieser schwierigen Lage einen solchen Schritt unternimmt. Später stellte sich heraus, dass nur eine einzelne Einheit des russischen Anti-Terrorkommandos in Syrien eingetroffen war, aber die Stationierung bleibt symbolisch bedeutend, besonders unter arabischen Beobachtern. "Das ist das erste Mal in der modernen Geschichte, dass Russland direkt auf dem Boden im Nahen Osten interveniert", sagte Abdul Rahman, Leiter des Al-Arabiya Nachrichtenkanals. "Mit seinen Streitkräften bedroht Russland tatsächlich die Sicherheit und Stabilität im Gebiet. Das könnte der Beginn einer russischen Invasion sein". Tariq Homayed, Redakteur der in London ansässigen arabischen Zeitung A-Sharq Al-Awsat, fügte hinzu: „Etwas geschieht in Syrien, aber keiner weiß, wie ernst es ist“. Inzwischen sind Berichte verbreitet worden, wonach die Syrischen Rebellen und insbesondere die Freie syrische Armee (FSA) Israel um
Hilfe gebeten haben.
In einem geheimnistuerischen Interview mit der
hebräischen Zeitung Israel Hayom zuvor in diesem Monat appellierte eine Schlüsselfigur der FSA an Israel, den Rest des Westens dahingehend zu überzeugen, dass sie helfen mögen, Assad zu stürzen.

"Ich glaube, dass Assad immer noch an der Macht ist, weil die Westmächte nicht davon überzeugt sind, dass Israel wirklich ein Syrien ohne Assad will. Sie haben Angst davor, was der Tag nach Assads Fall bringen wird", sagte der Mann, der sich selbst als "Kamal" bezeichnete. Kamal fügte hinzu, dass die meisten Syrier noch nicht bereit seien, die Beziehungen mit Israel zu normalisieren, aber wenn Israel helfen würde, Assad zu stürzen, dann
wäre dies eine Geste, "die das syrische Volk nicht vergessen würde".


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Israel warnt seine Nachbarn vor dem Marsch nach Jerusalem

Weil Aktivisten planen, am kommenden Freitag einen globalen Marsch nach Jerusalem zu veranstalten, hat Israel die Anliegerstaaten gewarnt, dass man entschlossen auf Grenzverletzungen reagieren werde. Die Initiative „Global March to Jerusalem“ zielt darauf ab, über eine Million Araber und ihre Unterstützer zu aktivieren im dem Versuch, am 30. März Israels Grenzen zu überwinden. Ein Sprecher des geplanten Marsches sagte in der vergangenen Woche, dass die Initiative "Freiheit für Palästina und seine Hauptstadt Jerusalem fordert". Das Meir Amit Geheimdienst- und Terrorismus- Informationszentrum (ITIC) hat Informationen präsentiert, dass der Iran hinter der Initiative steht und sie offen unterstützt. Der Marsch ist auch von Pastor Jeremiah Wright gutgeheißen worden. Jeremiah Wright war über 20 Jahre Pastor des amerikanischen Präsidenten Barack Obama an der Trinity United Church of Christ in Chicago. Diplomatische Quellen sagten am Freitag gegenüber der in London ansässigen Zeitung Asharq Alawsat, dass Israel entsprechende Botschaften an die Regierungen Syriens, Libanons, Ägyptens, Jordaniens, die Hamas- Regierung in Gaza und die Palästinensische Autonomiebehörde bezüglich des geplanten Marsches gesandt hat. In dem Bericht heißt es, dass Israel in diesen Botschaften unmissverständlich klar machte, dass irgendjemand, der in die Nähe der Grenzen kommen würde, als Eindringling und Grenzverletzer betrachtet wird, und die IDF würden mit aller Entschlossenheit handeln. Israel forderte wie verlautet auch, dass die arabischen Länder eine Eskalation der Spannung in der Region durch Märsche zu seinen Grenzen nicht zulassen sollten. Channel 10 zitierte den Bericht aus Asharq Alawsat und teilte mit, dass sich das israelische Außenministerium und das Büro des Premierministers weigerten, sich zu dem Bericht zu äußern.

Zuvor in dieser Woche bot der Radiomoderator Aaron Klein vom WABC Radio in New York einem Veranstalter von „Global March to Jerusalem“ 50.000 $ an, wenn er eine Stadt im Nahen Osten außerhalb Israels nennen könnte, die mehr Freiheit habe als Jerusalem. Der Aktivist war außer Stande, dies zu tun.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 01 Apr 2012, 12:39

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:


Khamenei: Syrien ist Antiisraelisch, deshalb werden wir für dieses Land einstehen

Der Iran wird für das syrische Regime einstehen wegen seiner antiisraelischen Position, sagte der höchste Führer der Islamischen Republik am Donnerstag.

Gemäß einem Bericht in der Zeitung The Daily Star machte Ayatollah Ali Khamenei diese Anmerkungen während eines Treffens mit dem zu Besuch weilenden türkischen Premierminister Recep Tayyip Erdogan.

Der Iran wird für Syrien einstehen wegen seiner Unterstützung für den Widerstand gegen das Zionistische Regime“, wurde Khamenei zitiert, als er Erdogan in der nordöstlich gelegenen Stadt Mashhad empfing.

Der höchste Führer wiederholte die entschiedene ablehnende Haltung von Teheran gegenüber einem ausländischen Eingreifen in Syrien und sagte:
„Wir lehnen vehement jegliche Einmischung durch ausländische Kräfte in die inneren Angelegenheiten Syriens ab...
die Reformen, die dort begonnen haben, sollten weitergehen“
.


Erdogan wurde gegenüber Khamenei mit den Worten zitiert, dass die Region „einer sehr schwierigen Situation gegenübersteht, und in der Türkei hat man die Hoffnung, dass diese Situation entspannt werden kann“.

Khamenei warnte, gemäß dem Bericht, vor jeglicher durch die Vereinigten Staaten angeführten Initiative, den Konflikt in Syrien aufzulösen und sagte, dass der Iran „einen solchen Plan vehement ablehnt“.

Die Vereinten Nationen teilten mit, dass mehr als 9.000 Menschen durch das harte Vorgehen des syrischen Präsidenten Bashar Assad gegen protestierende Regimegegner ums Leben gekommen sind.

Erdogan traf am Mittwoch in Teheran ein, wo er sich mit dem iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad, dem Ersten Vizepräsidenten Mohammed Reza Rahimi und dem Parlamentssprecher Ali Larijani getroffen hat.

Gemäß der Zeitung The Daily Star bekräftigte Erdogan am Donnerstag die unerschütterliche Unterstützung seines Landes für das Nuklearprogramm von Teheran. Diese Anmerkungen machte er während seines Treffens mit Ahmadinejad.

Ahmadinejad bedankte sich bei der Türkei für die „klare und aufrichtige “Position gegenüber diesem Problem, hieß es weiter.

Am Mittwoch wies Erdogan jeglichen Druck von außen im Zusammenhang mit dem Nuklearprogramm der Islamischen Republik zurück.

Keiner hat das Recht, irgendetwas irgendjemandem im Zusammenhang mit der Kernenergie aufzuerlegen, vorausgesetzt, dass sie wirklich friedlichen Zwecken dient“, sagte Erdogan auf einer Pressekonferenz nach Gesprächen mit dem iranischen Ersten Vizepräsidenten Mohammad Reza Rahimi. „Jeder mit gesundem Menschenverstand würde sich gegen Atomwaffen einsetzen“, fügte er hinzu.

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Weitere Anzeichen dafür, dass Israel den Iran bald angreifen könnte

Spekulationen, dass sich Israel vorbereitet, einen militärischen Präventivschlag gegen Irans herausforderndes Nuklearprogramm zu starten, bekamen in dieser Woche neue Nahrung durch mehrere Ereignisse, die darauf hinwiesen, dass sich der jüdische Staat tatsächlich auf einen solchen Einsatz vorbereiten könnte.

Zu Beginn dieser Woche bekam Tel Aviv seine erste "Iron Dome-" Antiraketenbatterie, ungeachtet dessen, dass die Raketen, die von den in Gaza operierenden Terroristen abgefeuert werden, Israels größte Metropole derzeit gar nicht erreichen können.
Israelische Militärfunktionäre sagten, dass die Batterie stationiert wurde, um seine Wirksamkeit an diesem Standort zu überprüfen, falls eine zukünftige Bedrohungslage entstehen sollte. Man geht weithin davon aus, dass im Falle eines Präventivschlages die erste Reaktion des Iran ein Angriff gegen Tel Aviv sein würde.


Am Dienstag veröffentlichte die deutsche Bildzeitung ein Interview mit dem deutschen Verteidigungsminister Thomas de Maiziere, in dem er feststellte, dass er nach einer jüngsten Sitzung mit dem israelischen Verteidigungsminister Ehud Barak „noch stärker besorgt“ darüber sei, dass Israel offensichtlich in naher Zukunft plane, gegen den Iran die Initiative zu ergreifen. Einer der schwierigeren Aspekte eines Luftangriffs auf Irans Urananlagen ist die Frage, welchen Luftweg man verwenden könnte. Das Fliegen über feindliche arabische Nationen ist riskant, und die Türkei als traditioneller Verbündeter in der Vergangenheit hat sich gewandelt zu einem der heftigsten Gegner Israels in der Region. Die in Washington ansässige Zeitschrift Foreign Policy berichtet, dass Israel dieses Problem möglicherweise behoben hat.

In einem am Mittwoch veröffentlichten Artikel zitierte die Zeitschrift „Foreign Policy“ einen ranghohen amerikanischen Offiziellen, der andeutete, dass Israel den Gebrauch von Luftstützpunkten in Aserbaidschan abgesichert habe, einer Nation im Kaukasus, die im Norden an den Iran grenzt. „Die Israelis haben einen Flugplatz erworben, und der Flugplatz wird Aserbaidschan genannt“, sagte ein US-Offizieller.

Während eines Besuchs in Teheran in diesem Monat wies Aserbaidschans Verteidigungsminister die iranische Behauptung zurück, dass seine Nation Israel erlauben würde, eine Offensive von seinem Boden aus zu starten. „Die Republik Aserbaidschan wird, wie bereits in der Vergangenheit, keinem Land jemals erlauben, sein Land, oder den Luftraum gegen die Islamische Republik Iran auszunutzen, die wir als unser Bruder- und Freundes-Land betrachten“, sagte
der Minister.


Allerdings offenbarte eine US- diplomatische Depesche, die im Rahmen des jüngsten WikiLeaks- Skandals an die Öffentlichkeit kam, dass Aserbaidschan und Israel umfassende Vereinbarungen hinter den Kulissen getroffen haben, und dass es in Sicherheitsfragen eine Zusammenarbeit gibt. Im vergangenen Monat wickelte Aserbaidschan im Verborgenen ein Geschäft im Wert von 1,6 Milliarden Dollar in Form des Kaufs von israelischen Waffen ab, und der Iran hat seinen Nachbarstaat beschuldigt, Israel bei den jüngsten Morden an den iranischen Top-Nuklearexperten beigestanden zu haben.

Hinzu kommt, dass Mitglieder von Aserbaidschans herrschender Partei kürzlich vorschlugen, den Namen ihres Landes in "Nord- Aserbaidschan" zu ändern, weil es 16 Millionen Azerbaidschaner (übrigens assimilierte Armenier) gibt, die im nördlichen Iran leben, und die das Verlangen nach "Freiheit" haben.

Inzwischen warnte ein über Bloomberg TV übertragener US- Kongressbericht, dass ein israelischer Militärschlag auf Irans Atomanlagen das Nuklearprogramm wahrscheinlich nur um ungefähr sechs Monate zurückwerfen würde. Der Bericht zog auch Israels Fähigkeiten in Zweifel, alle im Iran verstreute Atomanlagen zu identifizieren und wirkungsvoll zu beschädigen, und man wies darauf hin, dass ein solcher Angriff Israel in die Lage bringen könnte, eine ganze
Serie von Folgeangriffen zu erwägen.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 15 Apr 2012, 18:47

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Bibi will persönliches Treffen mit Abbas

Premierminister Binyamin Netanyahu wird direkte Gespräche mit dem Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas vorschlagen, wenn er in der kommenden Woche den PA-Premierminister Salam Fayyad trifft.

Netanyahu wird dieses seltenes persönliches Treffen mit Fayyad und zwei anderen führenden Offiziellen aus Ramallah am 17. April in Jerusalem haben.

Es wird das erste Treffen auf höchster Ebene zwischen Führern in Jerusalem und Ramallah sein, seitdem die Gespräche vor mehr als zwei Jahren einen toten Punkt erreicht haben.

Gemäß seinem Büro plant Netanyahu, „das Niveau der Gespräche anzuheben“ und persönliche Verhandlungen mit Abbas vorzuschlagen.

„Für das Treffen in der nächsten Woche mit der palästinensischen Delegation plant der Premierminister Benjamin Netanyahu, das Niveau der Gespräche anzuheben und direkte Gespräche mit Abu Mazen vorzuschlagen“, heißt es unter Verwendung des Pseudonyms von Abbas.

„Diese Nachricht wird auch durch seinen persönlichen Gesandten, den Rechtsanwalt Yitzhak Molcho verbreitet, der sich, wie man erwartet, mit Abu Mazen trifft und ihm einen Brief mit Israels Position für eine zukünftige Vereinbarung mit den Palästinensern überreicht“, teilt das Büro des Premierministers mit.

Wie man erwartet, wird Fayyad die seltene Sitzung unter anderem dazu nutzen, persönlich einen Brief von Abbas zu überbringen, in dem er seine Bedingungen darlegt für die Rückkehr zu direkten Verhandlungen.

Wie man erwartet, wird Abbas in dem Brief mitteilen, dass die PA nur zu den Verhandlungen zurückkehren wird, wenn Israel bereit ist, die nicht zu verteidigenden Grenzen vor 1967 als zukünftige Grenzen eines PA- Staates zu akzeptieren und die Bautätigkeiten in den 'umstrittenen Territorien' zu stoppen.

Fayyad wird von Unterhändler Saeb Erekat und Yasser Abed Rabbo, dem Generalsekretär der PLO begleitet.

Israelische Offizielle haben lange Zeit ihren PA-Amtskollegen vorgeworfen, die Vorbedingungen als vollendete Tatsache zu verlangen, um Gespräche zu umgehen, die von ihnen verlangen würden, dass sie harte Entscheidungen treffen und Kompromisse eingehen müssten, um den Frieden zu erreichen.

Sie merkten auch an, dass ein früherer Baustopp in Judäa und Samaria als Zeichen guten Willens gegenüber den Forderungen der PA abgewiesen und mit zusätzlichen Vorbedingungen belegt wurden. Hinzu kommt das Scheitern von Abbas bei dem Versuch eines einseitigen Antrages auf staatliche Souveränität vor dem UN-Sicherheitsrat im vergangenen September.

Auch Netanyahu bereitet seinen eigenen Brief an Abbas vor, der dem PA-Vorsitzenden durch Molcho überreicht wird, wenn sich die beiden das nächste Mal treffen, wobei ein Datum für dieses Treffen noch nicht bekannt gegeben wurde.

In dem Brief wird Netanyahu Israels Position im Zusammenhang mit einem möglichen Abschluss einer Vereinbarung darlegen, was vermutlich den Aufruf nach Wiederaufnahme von direkten Verhandlungen ohne Vorbedingungen einschließen wird.

Letzte Woche hatten sich Erekat und Molcho getroffen, um über den Brief von Abbas zu sprechen. Es war das erste Mal, dass sich die beiden Seiten trafen, nachdem man im Januar fünf Runden von Sondierungsgesprächen abhielt in dem Versuch, Möglichkeiten zur Wiederaufnahme von direkten Gesprächen zu finden.

Aber die Sitzungen, die durch das Nahost-Quartett in die Wege geleitet wurden – bestehend aus der Europäischen Union, Russland, den Vereinten Nationen und den Vereinigten Staaten – wurden ohne jegliche Vereinbarung zur Fortsetzung der Gespräche beendet.

Das letzte Treffen zwischen Abbas und Netanyahu fand Ende September des Jahres 2010 statt, nur wenige Wochen, nachdem der Friedensprozess mit viel Trara und einer Zeremonie im Weißen Haus wieder eingeleitet wurde.

Der PA-Vorsitzende hat damit gedroht, sich an die UN- Vollversammlung zu wenden, wenn Netanyahu nicht auf die im Brief enthaltenen Forderungen eingeht, den Fayyad in der kommenden Woche überbringen wird.

Kritiker sagen, dass es der Regierung von Netanyahu nicht gelungen ist, einen Paradigmenwechsel durchzuführen, weil PLO- Funktionäre nach wie vor eine einseitige Spur verfolgen, indem sie die bilateralen Gespräche mit unannehmbaren Vorbedingungen zu verhindern suchen.

Im Dezember 2011 verbreiteten PLO-Funktionäre „eine Strategie, die auf den andauernden Bemühungen basiert, gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft die volle Anerkennung und die volle Mitgliedschaft bei den Vereinten Nationen, die innere Aussöhnung sowie die Aufrechterhaltung des populären Widerstands zu erreichen“.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 22 Apr 2012, 07:43

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Die Hamas wird Friedensvereinbarungen mit Israel nicht anerkennen

Ein hochrangiger Hamas-Führer sagte am Donnerstag, wenn die Terrorgruppe in einem zukünftigen palästinensischen Staat an die Macht käme, dann würde man keine früheren Friedensvereinbarungen mit Israel anerkennen. Moussa Abu Marzouk, die Nummer zwei im Politbüro der Hamas, sagte, jede potenzielle Vereinbarung, selbst wenn sie durch ein offizielles Referendum anerkannt ist, könnte bloß eine Hudna sein, also eine vorrübergehende Waffenruhe.

(Erklärung: Der arabisch-islamische Rechtsbegriff Hudna, arabisch هدنة, heißt so viel wie Waffenstillstand. Im islamischen Recht (Scharia) ist eine Hudna die einzige Form friedlicher Koexistenz zwischen dem Gebiet ("Haus") des Islam (Dar al-Islam) und einem nicht unter islamischer Herrschaft stehenden Gebiet ("Haus des Krieges", Dar al-Harb), da ein Friede zwischen beiden Gebieten im klassisch-islamischen Rechtsdenken unmöglich ist.)

Die Bemerkungen von Abu Marzouk unterstreichen die Position der Hamas, die sich selbst im andauernden Krieg gegen Israel sieht, solange, wie der jüdische Staat besteht. Seine Bemerkungen wurden am Donnerstag in der amerikanisch-jüdischen Tageszeitung Forward veröffentlicht. Es war das erste derartige Interview mit einem hochrangigen Hamas Führer gegenüber einer jüdischen Presseagentur. Israels hebräisch-sprachige Presse übernahm das Interview am Freitag.

Die Worte sind auch deshalb bedeutsam, weil sie die wachsende Schwäche des langfristig im Exil befindlichen "Politbüro-Chefs“ Khaled Mashaal nach dem Aufstieg der Hamas zur herrschenden Macht in Gaza zeigt.

Mashaal hat den Begriff eines Staates in den Grenzen von 1967 Grenzen zögerlich akzeptiert, und er hat dem PA-Vorsitzenden Mahmoud Abbas ein Jahresmandat für Verhandlungen mit Israel angeboten - aber er hat damit effektiv die Hamas- Führer in Gaza umgangen. Die Einheitsverhandlungen zwischen Fatah und Hamas, bei dem Mashaal in diesem Jahr mit Abbas in Qatar verhandelte, sind auf harten Widerstand von Seiten der Terrorfraktion in Gaza getroffen, die den Verlust ihres Einflusses fürchten, den eine Einheitsregierung zur Folge haben würde.

Abu Marzouk sprach in Kairo, nachdem er aus der langfristigen Basis des Hamas Politbüros in Syrien dorthin geflohen war, wegen des harten Vorgehens des Präsidenten Bashar Al-Assad. Seine Bemerkungen sind ein Widerhall von früheren Verlautbarungen durch hochrangige Hamasführer in Gaza - Ismael Haniyeh und Mahmoud al-Zahar - dass jede Friedensvereinbarung mit Israel nur „der Auftakt zu einem neuen Krieg“ sein könne.
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Die Fatah beäugt die Terroristen argwöhnisch, um die Rückkehr nach Gaza einzuleiten

Fünf Jahre, nachdem die Hamas durch einen gewaltsamen Putsch die Macht in Gaza von der Fatah übernahm, legt das Zentralkomitee der Fatah nun den Grundstein, um die Hamas bei den diesjährigen Wahlen in der Palästinensischen Autonomiebehörde abzulösen. Gemäß der hebräisch-sprachigen Tageszeitung Maariv werden sich der PA- Vorsitzende Mahmoud Abbas und das Zentralkomitee der Fatah am Samstag in Ramallah versammeln, um die Möglichkeiten zu besprechen, wie man die Hamas aus Gaza entfernen kann.

Der blutige Putsch im Jahre 2007 führte zu einer Schisma (Spaltung) innerhalb der PA, und die Fatah-Splittergruppe von Abbas hatte nun nur noch geringen Einfluss in der von der Hamas-kontrollierten Küstenenklave. Seit der Machtübernahme durch die Hamas dominieren innere Streitigkeiten, verbunden mit Ängsten vor Vergeltungsmaßnahmen und Störmanövern durch die Hamas, was dazu führte, dass die Aktivitäten der Fatah in Gaza fast auf den Nullpunkt gesunken sind. Im Laufe der letzten fünf Jahre sind Fatah Mitglieder in Gaza gekidnappt, gefoltert, vorsätzlich verstümmelt und manchmal durch die Hamas auch gezielt ermordet worden.

Ein maßgeblicher Kompromissvorschlag, wahrscheinlich auf Initiative von Abbas und der Führungsschicht der Fatah, soll die Führung der Fatah in Gaza wieder neu präsent machen. Wenn dies umgesetzt würde, dann könnte es theoretisch wieder zu neuem Blutvergießen innerhalb der Gaza- Fraktion der Fatah kommen. Es würde auch führenden Fatah-Mitgliedern erlauben, politischen Einfluss zu gewinnen und gewählt zu werden. Eine zentrale Figur bei diesen Plänen der Fatah zur Neuaufstellung in Gaza ist Yazid Hawihi, der Favorit für die mögliche Ablösung von Abdullah Abu Samhadana als Vorsitzenden der Fatah in Gaza. Hawihi, 50 Jahre, stammt aus Beit Hanoun im Norden von Gaza. Vor sechs Monaten wurde er aus einem israelischen Gefängnis entlassen, wo er fünf Jahre verbracht hatte wegen Verbindungen zum Terrorismus.

Die Pläne zur Neugliederung in Gaza sind entstanden, nachdem die Fatah in Person von Abbas ihr Vorhaben für die Wahlen 2012 mit Hamas- „Politbüro-Chef im Exil“ Khaled Mashaal in diesem Jahr in Qatar abgestimmt hatte. Gemäß der Vereinbarung könnte Abbas als PA-Premierminister in Judäa, Samaria und Gaza amtieren. Jedoch hat sich die Hamas Führung in Gaza - angeführt von Ismail Hainyeh und Mahmoud Al-Zahar - aktiv bemüht, den Deal zwischen Abbas und Mashaal zu Fall zu bringen. Im Rahmen eines Treffens in Kairo forderten Haniyeh und Al-Zahar neue Bedingungen, die über den Deal von Qatar hinausgehen, weil diese zusätzlichen Bedingungen nicht nur sicherstellen würden, dass sie die absolute Kontrolle von Gaza auch nach den Wahlen behalten würden, sondern sie würden auch zusätzlichen Einfluss in Judäa und Samaria hinzugewinnen.
Allerdings behauptet die Fatah, dass die Hamas an Einfluss in Gaza verloren habe, wegen der Weigerung von Haniyeh und Al-Zahar, die Vereinbarung von Qatar mitzutragen.

„Die Öffentlichkeit versteht sehr wohl, dass die Hamas nicht den Mut hatte, die Versöhnung mit uns voranzutreiben, insbesondere nachdem sich Abbas mit der Führung der Hamas traf und es Einigkeit gab über Schritte zu einer Versöhnung“, sagte ein führendes Fatah- Mitglied gegenüber der israelischen Tageszeitung Maariv. „Unstimmigkeiten zwischen Hamas- Führern verhindern die Umsetzung der Vereinbarung von Qatar. Infolgedessen planen Fatah- Führer in Ramallah, die Macht der PA in Gaza wieder herzustellen…..“

Gemäß der Quelle begann Abbas bereits vor zwei Monaten damit, unauffällig im Hintergrund die Führung der Fatah in Gaza umzustrukturieren, nachdem der Revolutions-Rat der Fatah der Ernennung von Amal Hamad, einem Gaza- Bewohner, in das Zentralkomitee der Fatah zustimmte. Diese Aktion war beabsichtigt, um zu demonstrieren, dass die Fatah- Mitglieder in Gaza von der Führungsschicht der Organisation abgeschnitten sind, und dass sie eine Stimme in der Organisation haben. Allerdings sind die Pläne von Abbas für diese Reformen nicht so einfach umzusetzen, und es gibt in diesem Zusammenhang zwei bedeutende Hindernisse. Einerseits werden Haniyeh und Al-Zahar bedeutende Änderungen auf dem Territorium von Gaza, die zum Vorteil der Fatah sind, natürlich nicht so einfach zulassen. Der andere Punkt ist Mohammed Dahlan, der ehemalige Fatah- Machthaber in Gaza.

Obwohl Dahlan durch die Hamas aus Gaza vertrieben wurde und auch juristische
Schwierigkeiten mit der Abbas- Fraktion in Ramallah hat, genießt er dennoch einen hohen Beliebtheitsgrad, nicht nur in Gaza, sondern ebenso auch in Washington. Jedoch behaupten Fatah-Offizielle: „Das Problem mit Dahlan ist beendet. Es gibt heute keine Dahlan- Gruppe mehr. Er ist kein Mitglied der Fatah und hat keine Unterstützung“.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 12 Mai 2012, 11:42

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Ein Erdbeben der Stärke 5.5 auf der Richter-Skala erschütterte Israel

Ein Erdbeben erschütterte Israel am Freitagabend, kurz vor 22:00 Uhr Ortszeit, und die Erschütterungen wurden in der Region vom nördlichen Israel bis nach Zentral- Israel wahrgenommen.

Gemäß einem Bericht über Channel 10 bekam die Polizei im Norden, in Zentral-Israel sowie in der Region von Tel Aviv Hunderte von Anrufen von Bürgern, die das Erdbeben spürten. Lokale Bewohner meldeten, wie sich Gegenstände und
Gebäude für ungefähr 15 bis 20 Sekunden bewegten. Es gab keine Berichte über Verletzungen oder Schäden.


Der Geologische Dienst der USA meldete, dass das Erdbeben eine Stärke von 5.5 auf der Richter-Skala hatte und sein Epizentrum in Zypern lag, berichtete Channel 10.

Mehr als 100 Anrufe besorgter Anwohner kamen allein aus der nördlichen Stadt Tzfat, heißt es in dem Bericht.
Das Beben wurde sogar in
Bat Yam, Kfar Saba, Ramat Hasharon, Ra'anana und anderen Gebieten in Zentral- Israel gespürt.

Die Hilfsorganisation “Magen David Adom“ hat Verstärkungskräfte zu seinen Stationen im nördlichen Israel gesandt und bereitet sich auf mögliche Folgebeben vor, berichtet Channel 10.

(Erklärung: Magen David Adom ((MDA, hebräisch: מגן דוד אדום, deutsch: Roter Schild Davids)) ist eine Hilfsorganisation in Israel, welche dort mit offiziellem staatlichen Auftrag für Krankentransport-, Notfallrettungs- und Blutspendedienste verantwortlich ist.)

Im Februar erschütterte ein Beben der Stärke 3.1 den Norden Israels.
Es gab keine Verletzten oder Schäden als Folge des Erdbebens. Das Epizentrum dieses Bebens lag östlich vom See Kinneret, und mehrere Siedlungen in der Region berichteten, das Beben gespürt zu haben.


Experten haben davor gewarnt, dass, wie man erwartet, Israel durch ein größeres Erdbeben erschüttert werden könnte. Dr. Ephraim Laor, der den Nationalen Lenkungsausschuss für die Erdbeben-Bereitschaft leitet, sagte kürzlich gegenüber Arutz Sheva, dass jeder Israeli mit einem größeren Erdbeben in Israel rechnen sollte.

Im Februar nahmen Schulkinder im ganzen Land, beginnend bereits im Kindergartenalter, an Erdbeben-Übungen in ihren Schulen teil, und sie übten dabei die Dinge, die man tun muss, wenn der Boden anfängt zu wanken.
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Ägyptens Präsidentschaftskandidaten sagen, dass sie den Friedensvertrag mit Israel kritisch überprüfen werden

Ägyptens Präsidentschaftsbewerber teilten am Donnerstag mit, dass sie den 1979 unterzeichneten Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten kritisch überprüfen würden.

Die zwei führenden Kandidaten, der ehemalige Außenminister und Chef der Arabischen Liga, Amr Moussa, sowie der ehemalige Führer der Moslem-Bruderschaft, Abdel Moneim Abul-Fotouh, sprachen während einer im Fernsehen übertragenen Debatte, der ersten dieser Art in der Geschichte Ägyptens.

Während der Debatte, die über sieben Stunden andauerte, bezeichnete Abul-Fotouh Israel als ein "feindliches Land" und brachte seinen Ärger zum Ausdruck, als sich Moussa weigerte, sich gleichermaßen zu äußern und Israel lediglich als einen "Rivalen bzw. Kontrahenten" bezeichnete.

Abul-Fotouh behauptete während der Debatte, dass Präsident Anwar Sadat, der den Vertrag mit dem damaligen israelischen Premierminister Menachem Begin unterzeichnete, Ägypten durch den Friedensvertrag mit Israel verkauft habe und sagte, dass die Beziehungen mit dem jüdischen Staat alle paar Jahre erneut kritisch überprüft werden sollten.

Moussa sagte für seinen Teil, dass die meisten ägyptischen Menschen Israel als einen Feind ansehen, „aber der Präsident muss klug handeln“. Beide waren sich darin einig, dass der dann gewählte Präsident den Vertrag mit Israel kritisch wird überprüfen müssen.

Zuvor in diesem Monat kritisierte Moussa die Friedensvereinbarung zwischen Israel und Ägypten und sagte, dass „dass die Vereinbarungen von Camp David tot sind und bereits vor langer Zeit begraben wurden“.

„Das Camp David- Abkommen existiert nicht mehr“, sagte er. „Es ist ein historisches Dokument, das zum alten Eisen gehört. Der Zweck der Vereinbarung mit Israel war die Einsetzung einer unabhängigen palästinensischen Regierung, wohingegen wir heute über einen unabhängigen palästinensischen Staat sprechen“.

Er betonte jedoch, dass „solange Israel den Friedensvertrag mit Ägypten respektiert, werden wir es auch tun, obgleich das primäre Dokument, das die Beziehung zwischen Israel und den Arabern regelt, die arabische Initiative von 2002 ist“.

Channel 10 News berichtete, dass beide Kandidaten die Ägypter vor der Wahl des jeweils anderen warnten.
Moussa beschuldigte Abul-Fotouh, „abweichende Dinge zu verschiedenen Leuten zu sagen“, und behauptete, dass er extremistischer sei, als er sich nach außen gibt.


„Unter den Salafisten ist er ein Salafist, wenn er mit Liberalen zusammentrifft, ist er liberal, und für die Zentristen gibt er vor, ein Mann der Mitte zu sein“, wurde Moussa zitiert. Zum Ende der Debatte forderte er die Bürger auf, nicht für Abul-Fotouh zu stimmen und sagte, dass "seine Ansichten unklar sind", und er beschuldigte ihn, die „Geschichte zu verfälschen“.

„Ich sage es nicht gern, aber wir müssen die Menschen in Ägypten warnen“, wurde Moussa zitiert. „Der nächstfolgende Präsident muss bestimmte Qualifikationen haben, um das Land zu führen“. Als Reaktion darauf sagte Abul-Fotouh, dass die Wahl Moussas für Ägypten ein Schritt zurück wäre.

Dies ist das erste Mal, dass wir einen Präsidenten für Ägypten wählen“ sagte er. „Ich hoffe, dass wir es nicht zulassen, rückwärtsgewandt geführt zu werden, gemäß einem Regime, das gestürzt wurde, einschließlich seiner Vorstellungen, seiner Grundsätze und seiner Menschen“.

Bei einer Probeabstimmung an der Kairoer Universität in dieser Woche gewann Abul-Fotouh die Unterstützung von 50,9 Prozent der teilnehmenden Studenten, während Moussa auf Rang 4 landete mit nur 5,3 Prozent der Stimmen.

Eine kürzlich veröffentlichte Umfrage ergab, dass Moussa das Rennen um die Präsidentschaft mit 41,1 Prozent der Stimmen anführt. Abul-Fotouh kam auf Platz 2 mit 27,3 Prozent der Stimmen.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 20 Mai 2012, 16:25

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Netanyahu zeigt sich skeptisch gegenüber den Gesprächen mit dem Iran

Premierminister Benjamin Netanyahu sagte am Freitag, dass er skeptisch sei, dass der Iran bereit sein könnte, sein Nuklearprogramm zu stoppen. Ich sehe überhaupt keine Hinweise darauf, dass der Iran bereit ist, sein Nuklearprogramm zu beenden“, sagte er wenige Tage vor einer entscheidenden Runde von Gesprächen mit Teheran über sein Nuklearprogramm. Die P5+1 – Staaten, also die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats plus Deutschland, werden zu einer entsprechenden Sitzung mit dem Iran am 23. Mai in der irakischen Hauptstadt Bagdad erwartet. Auf einer Pressekonferenz in Prag bezeichnete Netanyahu dies „als größtes Problem unserer Zeit“. Netanyahu präsentierte kein Ultimatum, aber israelische Offizielle haben mitgeteilt, dass die Zeit langsam verstreicht, wo man noch auf militärische Handlungen verzichten könnte. Es ist das dritte Mal in den vergangenen Monaten, wo Netanyahu sagte, dass er nicht daran glaube, dass sich die Sanktionen des Westens als wirksam erweisen, um das Nuklearprogramm des Iran zu stoppen. Seine Regierung hält daran fest, dass eine Kernwaffe in den Händen des Irans das Überleben des Jüdischen Staates ernsthaft bedrohen würde. Israel steht mit seiner Auffassung nicht allein, dass das Nukleare Forschungsprogramm von Teheran das Ziel einer militärischen Anwendungen verfolgt - oder man will bewusst einen Militärschlag auf Irans Kernanlagen provozieren. Der US-Botschafter in Israel, Daniel Shapiro, deutete in dieser Woche an, dass der Iran jetzt nur noch ein sehr kleines Zeitfenster hat, um einer diplomatischen Lösung zuzustimmen. Es wäre vorzuziehen, dieses Problem auf diplomatischem Wege zu lösen und durch die Ausübung entsprechenden Drucks, als dass man militärische Mittel einsetzen müsste“, sagte Shapiro während einer Rede in Tel Aviv. „Aber das bedeutet nicht, dass diese Option nicht verfügbar wäre – sie ist nicht nur einfach verfügbar, sondern sie ist auch komplett vorbereitet. Die erforderliche Planung ist abgeschlossen, um sicherzustellen, dass alles bereit ist“. Während US-Offizielle immer wieder Andeutungen hinsichtlich einer "militärischen Option" gegenüber dem Iran gemacht haben, so hat doch niemand bisher dies so direkt getan, wie heute. Mitarbeiter der Internationalen Atomenergiebehörde drängen den Iran und bringen zugleich ihre Sorge zum Ausdruck, die in einem umfassenden Bericht der IAEA zusammengefasst ist, veröffentlicht im November 2011. In dem Bericht heißt es, dass Teheran sich mindestens bis 2003, und wahrscheinlich auch danach, mit der militärischen Nutzbarmachung der Kernenergie beschäftigt hat. Sie verlangen auch Zugang zur Militärbasis Parchin in der Nähe von Teheran, wo, gemäß dem Bericht der IAEA - der seine eigenen Quellen, sowie Informationen des Auslandsgeheimdienstes und aus dem Iran zitiert - der Iran Tests mit hochexplosiven Sprengstoffen in einem speziell dafür geschaffenen Raum durchgeführt hat. Zwei frühere Reisen nach Teheran im Januar und Februar durch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) endeten damit, dass der Iran die Inspektoren abwies und ihnen den Zugang zu den verdächtigten Kernanlagen verweigerte. Der Iran, als ein Unterzeichner des Atomwaffensperrvertrages, ist verpflichtet, den Inspektoren der Vereinten Nationen den Zugang zu den Anlagen zu erlauben, damit diese kontrollieren können, ob der Vertrag eingehalten wird. Der Leiter der IAEA, Yukiya Amano sagte kürzlich, dass der Zugang zur Anlage Parchin "Vorrang" habe, und dass "Aktivitäten", die durch Satelliten dort entdeckt wurden, „uns vermuten lassen, dass eine Kontrolle dort so bald wie möglich erfolgen sollte“.
Im März hatte Amano den Iran angeklagt wegen des systematischen Versuchs, die
militärische Ausrichtung des Nuklearprogramme zu verschleiern. „Der Iran sagt uns bei weitem nicht alles“. Westliche Länder haben den Iran beschuldigt, bewusst Beweise in Parchin und anderen Anlagen zu beseitigen - und selbst die arabischen Nachbarstaaten von Teheran in der Golfregion haben den Iran beschuldigt, nach Kernwaffen zu streben.


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Abbas fordert jeden Stein in Jerusalem - Und die EU unterstützt ihn!

Am Dienstag, 15. Mai, begingen die palästinensischen Araber das, was sie "Nakba" (Katastrophe) nennen.
Das Datum wurde ganz bewusst gewählt, einen Tag nach der Unabhängigkeitserklärung Israels am 14. Mai 1948. Die Gründung des Staates Israel und das Flüchtlingsproblem ist der Hintergrund für diesen Tag und den Namen dieses Tages. Wegen einer Vereinbarung, die zum Ende des Hungerstreiks von palästinensisch-arabischen Gefangenen in israelischen Gefängnissen am Montag führte, wurde der Dienstag nicht so sehr gewaltsam, wie man erwartet hatte. Es gab einige Unruheherde mit Demonstrationen und Steine-Werfern, aber die israelische Grenz-Polizei unterdrückte den Aufruhr.
In einer Rede anlässlich dieses Gedenktages gab der Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmoud Abbas, allerdings einige sehr starke Erklärungen bezüglich Jerusalem ab: „Jerusalem ist der Schlüssel und das Tor zum Frieden. Jeder Versuch durch die Besatzer, die Heilige Stadt zu beschmutzen, bedeutet Spannung und Krieg in der Region und in der Welt“. Abbas sagte weiter: „Wir bestehen auf jeden Korn des Bodens und auf jeden Stein in Jerusalem“. Die Worte von Abbas waren wie ein Lehrstück arabischer Propaganda.
Er sprach über die angeblichen israelischen Versuche, die Al-Aqsa Moschee zu zerstören: „Die Al-Aqsa Moschee wird durch die Besatzer ins Visier genommen und ist zu ihrem Hauptziel geworden“.
Er behauptete auch, dass Israel ethnische Säuberung in Jerusalem betreibt sowie Moslems und Christen hohe Steuern auferlegt.


Inzwischen trafen sich in dieser Woche die 27 Außenminister der EU in Brüssel. Im Anschluss an die Sitzung gaben sie zwei Verlautbarungen heraus bezüglich des Konflikts zwischen Israel und den palästinensischen Arabern. Die sehr ausführlichen Verlautbarungen verzeichnen mehrere Aktivitäten Israels, von denen die EU sagt, dass sie „eine Zweistaatenlösung bedrohen und schier unmöglich machen“. Diese von der EU aufgelisteten Punkte sind: Der Extremismus der Siedler, schlechte Lebensbedingungen für die palästinensischen Araber, erzwungene Umsiedlung arabischer Bevölkerung, die Beschädigung von Häusern, Straßenblockaden und der Siedlungsbau. Die Entwicklungen in Jerusalem werden in der EU- Verlautbarung ebenso als Blockade für eine Lösung genannt: „In Ost- Jerusalem finden andauernde Vertreibungen und Hausabbrüche statt, Änderungen des Wohnsitz- Status von Palästinensern, die Ausweitung der Stadtteile Givat Hamatos und Har Homa sowie die Verhinderung der friedlichen palästinensischen kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen oder politischen Aktivitäten….. Die EU ruft auf zur Wiedereröffnung von palästinensischen Einrichtungen in Jerusalem, in Übereinstimmung mit der Roadmap“.

Anmerkung:

Es ist interessant festzustellen, dass Jerusalem wieder zum Zentrum des Konflikts wird - und nicht nur die Stadt Jerusalem, sondern auch der Tempelberg. Die Al-Aqsa Moschee ist auf dem Berg gebaut, wo einst der alte jüdischen Tempel stand, und dieser Berg wird als die heiligste Stätte im Judentum betrachtet. Die jüngste arabische Propaganda bestreitet jedoch die Existenz des jüdischen Tempels. Das ist natürlich der klare Versuch zu behaupten, Juden hätten keine Verbindung zu diesem Ort, und man will so seine eigenen Ansprüche rechtfertigen. Erstaunlicherweise zeigt diese schamlose Verdrehung und das Umschreiben der Geschichte Wirkung - die EU-Verlautbarung ist nur ein Beweis dafür. Die Verlautbarung ist äußerst anausgeglichen und einseitig. Sie enthält acht Punkte, in denen Israel kritisiert wird, und nur in einem Punkt wird auch die PA kritisiert. Konkret befasst sich dieser eine Punkt mit den Raketenangriffen gegen Israel, aber das ist ja letztlich eine Kritik, die sich an die Hamas richtet, und nicht an Abbas und die PA. Wenn man die EU- Verlautbarungen einmal vergleicht mit den Reden von Abbas, dann wird klar, dass die zwei Quellen im Prinzip dasselbe sagen – nur verwendet die EU vielleicht eine etwas mehr diplomatische Sprache. Beide, sowohl Abbas als auch die EU, bestreiten, dass Israel irgendwelche Rechte in Judäa und Samaria (Westjordanland) sowie in Ost-Jerusalem hätte. Der einzige Unterschied ist, dass die EU hinzufügt, dass mögliche israelische Rechte in diesen Gebieten von der PA genehmigt werden müssten.
Das ist die Bedeutung dieses Satzes: „Die EU wird keine Änderungen zu den Grenzen vor 1967, einschließlich hinsichtlich Jerusalems, außer denjenigen anerkennen, die von den beiden Parteien vereinbart sind“. Da die Waffenstillstandslinien von 1967 (es sind nämlich gar keine Grenzen) der Ausgangspunkt sind, wird der PA quasi eine Veto-Macht verliehen über jeden Quadratzentimeter jenseits der Waffenstillstandslinie - und das schließt Ost- Jerusalem mit ein. Die Unausgewogenheit und der fehlende Gesamtzusammenhang in der durch die EU vorgebrachten Kritik ist offensichtlich, und einige zusätzliche Information lassen in diesem Zusammenhang ein noch viel klareres Bild erkennen. Zum Beispiel, wenn die EU die Hausabbrüche in Ost- Jerusalem verurteilt, dann reden wir hier von widerrechtlich errichteten Gebäuden, ohne eine Erlaubnis oder Baugenehmigung. Unabhängig davon erkennt die EU die israelische Souveränität in
diesem Teil der Stadt nicht an und fördert damit die Anarchie. Niemand, nicht einmal dann, wenn wir die EU-Sprache von „Besetzer und Besetzte“ verwenden würden, könnte ein Interesse an Anarchie haben. Ein anderer Punkt ist die angeblich „erzwungene Umsiedlung“, wobei es sich hier um Beduinen handelt, die zu Hausbesetzern und wilden Siedlern wurden. Sie besitzen das Land nicht, aber sie versuchen andauernd, sich immer mehr im Land auszubreiten. Israel ist ein Staat, der den Rechtsgrundsatz beachtet, und obwohl es vielleicht mildernde Umstände in einigen Fällen geben mag, müssen israelische Behörden das Gesetz durchsetzen.
Noch viel mehr könnte gesagt werden, um ein umfassendes Bild der Tatsachen zu
bekommen – und diese Informationen wären eigentlich auch ganz einfach zu ergattern - aber die EU hat für sich beschlossen, diese Fakten zu ignorieren. Die Wirkung von offiziellen europäischen Verlautbarungen wie diesen besteht darin, dass dadurch die Wahrscheinlichkeit für den Frieden noch weiter herabgesetzt wird, und das aus zwei Gründen:


Zuallererst ermutigt es extremistische Forderungen auf Seiten der PA. Die Palästinensische Autonomiebehörde hat sich seit drei Jahren stetig geweigert, mit Israel zu verhandeln, weil sie nicht bereit ist, Kompromisse bei der Frage der Siedlungen auszuhandeln. Stattdessen versuchen sie, durch ein brutales Verhalten das zu erreichen, was Verhandlungen ihnen nicht geben werden. Und so betreiben sie Aufwiegelung und Propaganda gegen Israel in der ganzen Vielfalt, die ihnen das Internationale Forum bietet; sie streben nach einseitiger staatlicher Souveränität bei den Vereinten Nationen, die letztlich nur das Ändern der Spielregeln zum Ziel hat; sie führen eine weltweite Boykott-Kampagne gegen Israel; und sie initiieren Feindschaften und erfinden Behauptungen von israelischen Übertretungen (wie zum Beispiel die Behauptung der ethnischen Säuberung), um Anerkennung für ihre Sache zu erreichen.

Zweitens reduziert die EU- Verlautbarung Israels Vertrauen zur EU als einen ehrlichen Partner, wodurch zugleich das Gefühl der Isolierung erhöht wird, das Israel zunehmend in Bezug auf Europa erfährt. Wenn sich die EU wirklich für die Schaffung des Friedens interessiert, ist das ganz sicher nicht der richtige Weg!


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 27 Mai 2012, 08:01

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) findet höher angereichertes Uran im Iran

Associated Press berichtete am Freitag, dass Inspektoren Spuren von angereichertem Uran in einer iranischen Anlage gefunden haben mit einem Niveau der Anreicherung, das der Schwelle wieder ein bisschen näher ist, um Atomwaffen herzustellen. Die Mitteilung kam von der Atomenergiebehörde der Vereinten Nationen.

Gemäß dem Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) sagte der Iran, dass es sich bei dem Fund um das Produkt einer technisch bedingten Panne handele. Die Behörde teilte mit, dass sie diese Erklärung untersuchen wolle, und man habe um mehr Details gebeten, aber Analysten und Diplomaten sagten, dass Irans Darstellung plausibel klang.

Die Nachrichten kamen nur einen Tag, nachdem der Iran und die sechs Weltmächte, die sich in Bagdad trafen, feststellten, dass sie noch sehr weit entfernt seien von einer Lösung, wie man das Atomprogramm von Teheran überwachen könne, aber es seien weitere Gespräche in Moskau im kommenden Monat vorgesehen, als eine Alternative zu möglichen militärischen Präventivschlägen.

Der Iran leidet unter mehreren Wellen von Sanktionen durch die Vereinten Nationen wegen seiner Weigerung, Information über sein umstrittenes Kernprogramm herauszugeben. Teheran behauptet, dass man Uran anreichert, um noch mehr Kernenergie für die wachsende Bevölkerung zur Verfügung zu stellen, während die Vereinigten Staaten und Israel befürchten, dass der Iran deshalb an der Urananreicherung arbeitet, um später Atomwaffen herzustellen.

In seinem Bericht teilte die Atomenergiebehörde mit, dass seine Experten Partikel mit bis zu 27 Prozent Anreicherung in der Anlage Fordo in Zentral- Iran gefunden haben.

AP bemerkte dazu, dass dies noch deutlich unter dem Niveau von 90 Prozent liegt, das erforderlich ist, um einen spaltbaren Kern für Atomwaffen herzustellen, aber dieses Niveau liegt dennoch über dem im Iran bislang bekannten höchsten Niveau der Anreicherung von 20 Prozent, und es kann somit viel schneller in waffenfähiges Material umgewandelt werden, wenn die Islamische Republik dieses Material entsprechend hortet.

Mehrere Diplomaten sagten gegenüber AP, dass der Fund nicht notwendigerweise bedeuten müsse, dass der Iran heimlich seine Schwelle des Niveaus der Anreicherung angehoben hat.
Sie sagten, dass die Zentrifugen, die angereichertes Uran erzeugen, zu Beginn
eine höhere Anreicherung hervorgebracht hätten, weil die Techniker das Niveau der Anreicherung erst noch justieren mussten.

Gemäß David Albright vom Institut für Wissenschaft und Internationale Sicherheit mit Sitz in Washington sagte, dass eine neue Konfigurierung an der Anlage in Fordo bedeutet, dass sie dazu neigte, „zu Beginn über die 20 Prozent hinauszuschießen“. „Trotzdem ist die Sache sehr peinlich für den Iran“, sagte Albright gegenüber AP.

Die Islamische Republik gab im letzten Jahr zu, dass sie weitere Zentrifugen in der unterirdischen Anlage in Fordo in Betrieb genommen habe. Die Fabrik ist in den Berg hinein gegraben, um sie gegen mögliche Angriffe zu schützen.

Die Existenz der Anlage in der Nähe von Qom kam nur deshalb ans Licht, weil sie von westlichen Geheimdiensten im September 2009 identifiziert wurde. Die Atominspektoren der Vereinten Nationen haben bestätigt, dass der Iran damit begonnen hat, in dieser Anlage Uran anzureichern.

Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton sagte am Freitag, dass es im Anschluss an die zweitägigen Gespräche in Bagdad weiterhin „erhebliche Differenzen“ im Hinblick auf das Nuklearprogramm des Iran gebe.

Clinton sagte, dass die P5+1 – Staaten, die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats und Deutschland - Teheran während der Gespräche in dieser Woche in Bagdad einen detaillierten Vorschlag machten bezüglich aller Aspekte von Irans Uran-Anreicherung.

Der Iran, so ergänzte sie, brachte jedoch seine eigenen Vorstellungen ein, und es bleiben erhebliche Differenzen.

+++++++++++++++++++++++++++

Israel fürchtet, dass die Gespräche nichts weiter sind als ein orientalischer Basar

Im Anschluss an das Treffen zwischen der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) und dem Iran sind optimistische Berichte verbreitet worden, dass der Iran letztlich doch den internationalen Forderungen bezüglich der Kontrolle ihres Nuklearprogramms nachgeben könnte. Der Chef der IAEA, Yukiya Amano, sagte am Dienstag nach dem Treffen in Teheran, dass trotz einiger restlicher Differenzen eine Vereinbarung erreicht worden ist, die es seiner Behörde ermöglichen wird, die Arbeit der Kontrolle im Iran wiederaufzunehmen. Diese Kontrolltätigkeit ist seit vier Jahren ausgesetzt, wegen der iranischen Weigerung zur Zusammenarbeit.

Gestern haben sich die P5+1 . Staaten (die ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats und Deutschland) mit iranischen Vertretern in Bagdad getroffen, und der Gipfel ist bereits als ein Wendepunkt in dieser Angelegenheit präsentiert worden. Die P5+1- Staaten fordern, dass der Iran die höhere Anreicherung von Uran mit einem Niveau stoppt, das ausreichen könnte, um einen spaltbaren Kern für Atomwaffen herzustellen.

Israel zeigt sich jedoch durch die jüngsten Entwicklungen wenig beeindruckt. In einer Mitteilung hießt es, dass der Iran, eine „Illusion von Fortschritten“ verbreite mit dem Ziel, dass der internationaler Druck aufgehoben wird. Premierminister Netanyahu nannte seine Forderungen, die deutlich über die Forderungen der P5+1 Staaten hinausgehen und auch viel konkreter sind: „Sie müssen die klare und unmissverständliche Forderung an den Iran stellen, dass der Iran sein Nuklearprogramm komplett beendet, dass das ganze Material entfernt wird, welches bis jetzt angereichert worden ist, und dass die unterirdische Atomanlage in der Nähe von Qom demontiert wird“.

Anmerkung:
Es gibt eine Lücke zwischen dem, was Israel als akzeptabel ansieht, zu dem, was die P5+1-Staaten bereit sind, dem Iran an Zugeständnissen zu machen. Die sechs Weltmächte sind bereit, den Iran Uran bis zu 20 Prozent anreichern zu lassen. Jedoch ist der Schritt von 20 Prozent bis zu waffenfähigem Material von mehr als 90 Prozent nicht mehr so groß. Das beunruhigt Israel, und man fordert deshalb ein komplettes Ende der Anreicherung.

Was erklärt diese verschiedenen Herangehensweisen? Wahrscheinlich gibt es keine bessere Erklärung als die jüngsten Verlautbarungen am Sonntag durch den Generalstabschef der iranischen Streitkräfte, Generalmajor Hassan Firouzabadi: „Die iranische Nation steht zu seinem Vorhaben, und das ist die vollständige Vernichtung Israels“. Er sagte weiter: „Irans Führer, Ali Khamenei, wird jegliche andere Autorität in Palästina, außer den Palästinensern, niemals anerkennen“.

Für Israel bedeutet eine iranische Atombombe nicht nur einfach eine Angelegenheit von politischen Unannehmlichkeiten, eine Angelegenheit, die die Dynamik der Mächte im Nahen Osten komplizieren wird - oder, und das ist wiederum für die westlichen Nationen von hoher Wichtigkeit, die den Zustrom von Öl gefährden könnte. Für Israel ist das vielmehr eine Sache von Existenz oder Vernichtung, von Sein oder Nicht-Sein. Stimmt, es weiß niemand absolut sicher, ob der Iran wirklich bereit sein könnte, eine mögliche Atombombe gegen Israel einzusetzen - Israels Kritiker behaupten immer wieder, dass die Führer des jüdischen Staates überreagieren, und dass die iranische Bedrohungen nur reine Polemik ist, um von innerpolitischen Problemen abzulenken. Aber die Geschichte des modernen Israels sagt etwas anderes - und Netanyahu ist nicht bereit, dieses Glücksspiel mitzumachen.
Die Äußerungen von Firouzabadi geben ihm keinen Grund, sich zurückzulehnen.

Hinzu kommt, dass die internationale Gemeinschaft bis jetzt daran gescheitert ist, seine Aufgabe zu erfüllen – nämlich einen von der Vernichtung bedrohten Staat zu schützen. Mit dem Iran haben wir eine Nation mit einer zerstörerischen Kombination aus (potenziellen) Kernwaffen und einer Agenda des Völkermordes. Und die Welt veranstaltet einen orientalischen Basar mit deren Führern - Ansprüche, Gegenansprüche, Drohungen, Lob, und nie endende Verhandlungen. Die Welt sollte die iranische Führung endlich in die Knie zwingen, bis sie sich ergeben. Sonst wird ein möglicher israelischer Angriff das Ergebnis sein, mit all dem, was sich, aus jetziger Sicht, an nicht vorhersehbaren Folgen und Entwicklungen daraus zusätzlich ergeben könnte. Jede vernünftige Nation würde sich ebenso verhalten – auf das Recht der Selbstverteidigung zu bestehen. Wenn das geschieht, möge es niemals notwendig sein, liegt der Grund dafür in der internationalen Untätigkeit als Ergebnis einer Agenda der jämmerlichen und kurzsichtigen Zugeständnisse und Kompromisse.
++++++++++++++++++++++++++++++++++

Clinton: Es bleiben „erhebliche Differenzen“ mit dem Iran

Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton sagte am Freitag, dass nach den zweitägigen Gesprächen über Irans Nuklearprogramm im Bagdad „erhebliche Differenzen“ bleiben.

Clinton sagte, dass die P5+1 – Staaten, die fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats und Deutschland - Teheran im Rahmen der Gespräche in dieser Woche in Bagdad einen ausführlichen und detaillierten Vorschlag machten bezüglich aller Aspekte von Irans Uran-Anreicherung.

Der P5+1-Plan fordert, wie verlautet, den Iran dazu auf, die bisherige Anreicherung von 3,5 % nicht zu überschreiten, das eingelagerte Uran mit 20 % Anreicherung aus dem Land schaffen und die stark befestigte Anlage zur Urananreicherung in Fordow zu schließen.

Man habe den Iran auch dazu aufgefordert, seinen Verpflichtungen gegenüber dem Atomwaffensperrvertrag zu entsprechen und den Inspektoren der IAEA uneingeschränkten Zugang zu den Kernanlagen zu gestatten.

Sie sagte, der Iran habe seine eigenen Vorstellungen in den Raum gestellt, und es bleiben erhebliche Differenzen.

Jedoch sagte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton, die zwei Seiten hätten „einige Bereiche der Übereinstimmung“ gefunden, und man sei zu weiteren Gesprächen in Moskau bereit, die am 18. und 19. Juni geplant sind.

„Wir haben den Grundstein für diese Gespräche gelegt“, sagte Clinton über das, was eine dritte Runde von Gesprächen sein soll. „Wir werden den Druck als Teil unserer doppelgleisigen Annäherung aufrechterhalten. Alle unsere Sanktionen werden bestehen bleiben, und sie werden weiterhin ihre Wirkung zeigen, damit wir in absehbarer Zeit vorankommen“.

„Der Iran hat jetzt die Wahl: Wird er seinen internationalen Verpflichtungen nachkommen und das Vertrauen der Welt hinsichtlich seiner Absichten gewinnen, oder nicht?“, sagte sie.

Die internationale Hauptsorge bezüglich des geheimen Uran-Anreicherungsprogramms im Iran besteht in der Anreicherung von Uran mit einem Niveau von bis zu 20-Prozent, ein wichtiger Ausgangspunkt für die Anreicherung von 90 % zur Herstellung waffenfähigen Materials.

Der Iran behauptet, dass seine Aktivitäten zur Anreicherung nur medizinischen Forschungszwecken dient und zur Erzeugung von Strom.

Jedoch haben Experten klargestellt, dass man zur Energieerzeugung lediglich Uran mit einer Anreicherung von 3,5 % benötigt, und dass der Iran viel mehr Uran mit 20 % angereichert hat, als für die medizinische Isotop-Forschung erforderlich ist. Überdies ist, so sagen sie, Irans medizinische Kernforschungsindustrie nicht entwickelt genug, um diese Behauptung zu rechtfertigen.

Im November 2011 veröffentlichte die IAEA einen Bericht, im dem glaubwürdige Angaben der westlichen Geheimdienste zitiert werden, wonach sich der Iran mit militärischer Kernforschung beschäftigt hat - und dies wahrscheinlich auch nach wie vor tut.

Der Bericht beschreibt den Aufbau eines Testbehälters für hochexplosive Sprengstoffe in der Militärbasis Parchin nahe von Teheran. Experten der IAEA gegen davon aus, dass der Iran versucht hat, eine Anlage zu entwickeln, mit der man nukleares Material zur Explosion bringen kann.

Der Chef der IAEA, Yukiya Amano beschuldigte im März den Iran des Versuchs, Nuklearaktivitäten mit militärischem Hintergrund zu vertuschen. „Der Iran sagte uns nicht die ganze Wahrheit“.

Israelische Offizielle - die, wie man weithin glaubt, einen militärischen Präventivschlag gegen die Atomanlagen des Iran ernsthaft in Erwägung ziehen - haben die Gespräche scharf kritisiert und sagen, dass der Iran sie nur dazu missbraucht, um Zeit zu schinden für sein Nuklearprogramm.

Vor der Gesprächsrunde mit dem Iran forderte Premierminister Binyamin Netanyahu, dass die P5+1 eine harte Linie mit dem Iran fahren, und keine Kompromisse bezüglich der Einstellung jeglicher Urananreicherung eingehen.

„Das ist der einzige Weg um sicherzustellen, dass der Iran keine Atombombe bauen wird. Das ist Israels Position. Es hat sich nicht geändert, und es wird sich nicht ändern“, sagte Netanyahu.

Er erteilte auch jenen Leugnern eine Absage, die behaupten, dass Irans Kernprogramm für Israel keine Bedrohung darstellt. „Es gibt Keinen, der die Absichten des Iran ernsthaft in Frage stellt“.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 03 Jun 2012, 16:33

UNHCR verurteilt Syrien wegen des Massakers in Houla

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen forderte am Freitag eine Untersuchung wegen der Tötung von mehr als 100 Zivilisten im syrischen Houla und verurteilte Syrien wegen des Massakers.

Gemäß einem Bericht in der BBC verabschiedete das Forum die Resolution mit großer Mehrheit und forderte Ermittlungsbeamte auf, die Täter zu ermitteln. Die Beweise könnten in möglichen zukünftigen Strafverfolgungsprozessen verwendet werden, heißt es in dem Bericht.

Der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen, die weltweit einflussreichste Organisation für die Wahrung der Menschenrechte, traf sich am Freitag zu einer Dringlichkeitssitzung – es ist das vierte Mal in dieser Weise, um das Problem in Syrien zu erörtern, seitdem der Aufstand gegen Präsident Bashar al-Assad im März 2011 begann.

Bei der Abstimmung stimmten 41 Mitglieder für die Resolution, durch die Syrien verurteilt wird, während Russland, China und Kuba dagegen stimmten. Zwei weitere Länder enthielten sich, und ein Land war abwesend.

Die Resolution legt auch fest, dass es eine "internationale, transparente, unabhängige und schnelle Untersuchung" im Zusammenhang mit dem Massaker geben soll.

Am Donnerstag machte Syrien bis zu 800 Rebellen-Kämpfer für das Gemetzel in Houla verantwortlich. Die Anschuldigungen stehen im starken Widerspruch zu Zeugenberichten, die von Ermittlungsbeamten der Vereinten Nationen zitiert wurden, wonach die so genannten "Shabiha" beschuldigt werden, jene bewaffneten Einheiten, die im Auftrag des Regimes von Präsidenten Bashar Assad in der Region im Houla operieren.

Im Angesicht der internationalen Empörung wegen der Tötung von Zivilisten, startete Damaskus seine eigene Untersuchung. Auf einer Pressekonferenz bestritt Qassem Jamal Suleiman, der die Untersuchung der Regierung wegen des Massakers leitete, kategorisch jede Verantwortung des Regimes. Er behauptete, dass Hunderte von bewaffneten Rebellen das Massaker ausführten, nach der Durchführung einer koordinierten Offensive an fünf Sicherheitskontrollpunkten.

Die Vereinten Nationen und der Sondergesandte der Arabischen Liga für Syrien, Kofi Annan, sagten, dass man entsetzt sei im Angesicht der andauernden Gewalt trotz der Annahme des Sechs-Punkte-Friedensplans von beiden Seiten, unter dem im April eine Waffenruhe in Kraft trat.

Zuvor drängte der Führer der Freien syrischen Armee den Sondergesandten Kofi Annan, offiziell bekannt zu geben, dass der Friedensplan gescheitert sei - und die Rebellen davon freizusprechen, die Waffenruhe einzuhalten.

Oberst Riad Al Asaad, der von der Türkei aus operiert, widersprach jedoch einer Verlautbarung durch die Rebellen innerhalb Syriens, dass diese Präsident Bashar Assad ein Ultimatum gaben, wonach sie an den Bedingungen des Plans von Annan bis zum Freitagmittag festhalten werden.

Es gibt keinen Termin, aber wir wollen, dass Kofi Annan eine Verlautbarung herausgibt, in der der Misserfolg dieses Plans bekanntgegeben wird, so dass wir frei sind, jeden erforderlichen Militäreinsatz gegen das Regime auszuführen“, sagte Asaad im Fernsehsender Al Jazeera.

Inzwischen sagte die UN- Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay, dass es sich bei den Tötungen in Houla um Verbrechen gegen die Menschlichkeit handelt.

Sie drängte die internationale Gemeinschaft, „alle Anstrengungen zu unternehmen, damit die Täter nicht straffrei bleiben und für diese Gräueltaten zur Verantwortung gezogen werden können“, wurde sie von der BBC zitiert.

++++++++++++++++++++++++++++++

Die Situation in Gaza droht zu eskalieren, nachdem ein israelischer Soldat getötet wurde

Ein israelischer Soldat wurde am Freitagmorgen bei einer Schießerei mit einem palästinensischen Terroristen getötet, der aus Gaza eingedrungen war. Der heftige Schusswechsel drohte den von der Hamas beherrschten Küstenstreifen und das südliche Israel in eine neue Runde der ausgedehnten Gewalt zu führen.

Am Freitagsmorgen reagierte eine Einheit aus israelischen Soldaten auf ein Alarmsignal, wonach der Gaza- Sicherheitszaun durchbrochen worden sei. Nach dem Eintreffen an der Stelle des Durchbruchs wurden sie mit einem einzelnen palästinensischen Bewaffneten konfrontiert, der es schaffte, einen der israelischen Soldaten tödlich zu verletzten, bevor er sich dann selbst tötete.

Bei dem gefallenen israelischen Soldaten handelt es sich um den 21-jährigen Sergeant Netanel Moshiashvili.

Der Islamische Jihad bekannte sich zu dem Angriff und bestätigte, dass man den Kämpfer in das südliche Israel mit der Absicht hat eindringen lassen, eine israelische Geisel zu nehmen. Palästinensische Terrorgruppen sind auf der Jagd nach einer weiteren israelischen Geisel, nachdem der gefangene israelische Soldat Gilad Shalit in einer Austauschvereinbarung mit Israel für mehr als 1.000 eingesperrte palästinensische Terroristen im letzten Jahr freikam.

Nach dem Zwischenfall am Freitagmorgen bombardierte ein israelisches Flugzeug offene Felder in Gaza als Warnung an die lokalen Terrorgruppen. Der Islamische Jihad antwortete mit dem Abschuss von mehreren Mörsergranaten ins südliche Israel, die jedoch keine Verletzten oder Schäden bewirkten.

Bis zum Mittag schien die Situation ruhig, aber die Spannungen dauerten an, und die Israelischen Streitkräfte blieben in erhöhter Alarmbereitschaft. Weniger bedeutende Ereignisse hatten in der Vergangenheit mitunter zu tagelangen schweren Kämpfen in und um Gaza geführt. Israelische militärische Offizielle stuften die morgendliche Schießerei als Erfolg ein, trotz des Todes von Sergeant Moshiashvili. Sie sagten, dass wenn es dem Terroristen gelungen wäre, einen israelischen Soldaten oder Zivilisten zu entführen, dann wäre ein neuer „Gaza-Krieg“ sehr wahrscheinlich gewesen.

++++++++++++++++++++++++++++++++
Ein früherer iranischer Soldat zeigt voller Stolz die israelische Flagge

Die englische jüdische Zeitung „The Jewish Chronicle“ veröffentlichte in der letzten Woche die Geschichte von Ali Ramezan, einem ehemaligen iranischen Soldaten, der heute stolz darauf ist, sowohl Israel als auch Amerika von seinem neuen Zuhause im englischen Manchester aus zu unterstützen.

Ramezan war Mitglied der Iranischen Revolutionsgarden und kämpfte im Krieg zwischen dem Iran und dem Irak. Aber einige Jahre später wurde er gefangen genommen wegen Unterstützung einer Antiregierungsbewegung, und er wurde von
seiner eigenen Regierung wegen seiner "Verbrechen" gefoltert.


Nach diesem Ereignis begann Ramezan sich anscheinend zu fragen, ob er wirklich für die richtige Seite kämpfte. Ramezan floh 1999 aus dem Iran und war dabei gezwungen, Frau und Kind zurückzulassen. Er lebt jetzt in Großbritannien als Asylbewerber.

Ramezan sieht diejenigen seiner Familie und seiner Freunde, die regelmäßig in den Gesang „Tod über Amerika“ und „Tod über Israel“ einstimmen als Opfer „einer Gehirnwäsche“. Er ist nicht der erste Iraner oder Araber, der in den letzten Jahre einen Sinneswandel vollzogen und erkannt hat, dass Israel eben nicht der böse und schlimme Staat ist, wie den Menschen in der Region gelehrt wird.

In einer früheren Zeitschriftenbetrachtung berichteten wir über einen Artikel aus Israel Heute über Pakistanis, Araber und sogar liberale europäische Israel-Hasser, die mutig genug waren, wirklich ernsthaft zu untersuchen, was den jüdischen Staat wirklich ausmacht, und infolgedessen zu Unterstützern von Israel wurden.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 10 Jun 2012, 13:15

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Abbas warnt: Wir werden uns an die Vollversammlung der Vereinten
Nationen wenden


Der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas warnte am Freitag, dass er den Status eines nicht ständigen Mitglieds für einen Palästinensischen Staat bei den Vereinten Nationen anstreben werde, wenn die Friedensgespräche mit Israel nicht wieder beginnen sollten, berichtete The Associated Press.

Die PA hat zurzeit lediglich einen Beobachter-Status bei den Vereinten Nationen, und eine Aufwertung durch die UN-Vollversammlung in den Status eines „Nicht-ständigen-Mitglieds“ würde faktisch die Anerkennung von Palästina als "Staat" bedeuten. Das könnte den Weg für die Araber in der PA eröffnen, gegen Israelis über den Internationalen Strafgerichtshof gerichtlich vorzugehen.

Auf einer Pressekonferenz mit dem französischen Präsidenten Francois Hollande in Paris sagte Abbas: „Wir wandten uns an den UN-Sicherheitsrat und bekamen nicht die erforderliche Zustimmung. Wenn wir nicht zu den Friedensverhandlungen zurückkehren, werden wir uns natürlich an die UN- Vollversammlung wenden, um den Status eines Nicht-ständigen-Mitgliedstaates zu erhalten, ähnlich wie im Fall des Vatikans oder der Schweiz“.

Nach Angaben von AP führte er weiter aus: „Natürlich werden wir dabei auf viele Hindernisse stoßen“. Er machte allerdings keine Angaben darüber, wann er den Antrag bei der UN-Vollversammlung einreichen könnte.

Der UN-Sicherheitsrat blockierte den Antrag von Abbas auf Vollmitgliedschaft im September letzten Jahres, nachdem er es nicht geschafft hatte, die erforderliche Unterstützung von neun der 15 Mitglieder des Sicherheitsrats zu bekommen.

Abbas sagte: „Bezüglich der Verhandlungen will ich nur feststellen, dass der Ball jetzt bei Netanyahu liegt. Wenn Herr Netanyahu bereit ist, die Siedlungsaktivitäten zu beenden und die Grenzen anzuerkennen, dann werden wir in Erwägung ziehen, Schritte in diese Richtung zu unternehmen“.

Er sagte auch, gemäß einem Bericht in der PA-eigenen Nachrichtenagentur WAFA: „Wenn Israel bereit wäre, Gefangene freizulassen, und uns erlauben sollte, die Polizei mit Waffen auszustatten, dann könnten wir uns mit Herrn Netanyahu zusammensetzen“.

Abbas hat wiederholt gefordert, dass Israel die nicht zu verteidigenden Grenzen vor 1967 als endgültige Grenzen akzeptiert, alle arabischen Terroristen aus den Gefängnissen freilässt und die Bautätigkeiten in Judäa, Samaria und Ost- Jerusalem ein zweites Mal einfriert, bevor die Gespräche beginnen.

Der letzte 10-monatige Baustopp in den „umstrittenen Gebieten“ durch Israel wurde nicht nur abgewiesen, sondern zusätzlich auch noch mit dem erfolglosen Antrag auf staatliche Unabhängigkeit bei den Vereinten Nationen beantwortet.

Die Friedensgespräche zwischen Israel und der PA sind wieder eingefroren worden, seitdem Jordanien vor mehreren Monaten eine Reihe von "Sondierungsgesprächen" zwischen der PA und israelischen Vertretern veranstaltete.
Die PA weigerte nach jenen Treffen, die Gespräche fortzusetzen und drohte damit, alle nach dem Jahre 2000 geschlossenen Verträge zu annullieren, wenn Israel nicht allen Vorbedingungen für Friedensgespräche zustimmen sollte.


In einer Rede in Tunesien im letzten Monat behauptete Abbas, dass Netanyahu „ein Partner für den Frieden“ sei, aber er wiederholte seine Forderung, dass Netanyahu wählen solle „zwischen Frieden und Siedlungen“.


Netanyahu sagte inzwischen in der vergangenen Woche, dass er davon ausgehe, dass seine große Koalition aus 94 Sitzen eine historische Gelegenheit und ein Mandat für den Frieden sei.

Netanyahu forderte Abbas auf, „diese einzigartige Gelegenheit nicht zu verpassen und dem Frieden eine Chance zu geben“.

„Lassen Sie es mich klarstellen - ich habe keine Bedingungen gestellt, um in Verhandlungen einzutreten“, sagte er, und wiederholte seine Bereitwilligkeit, sofort mit den Verhandlungen zu beginnen. „Sicher werde ich Bedingungen haben, um die Verhandlungen dann auch irgendwann abzuschließen, und Mahmoud Abbas auch. Das ist ganz normal, und es ist ja der Grund, warum wir Verhandlungen führen. Aber genau deshalb sage ich zu Abbas - lassen sie diese Gelegenheit nicht verstreichen, ihre Hand in Richtung Frieden auszustrecken“.

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Bericht: Obama ist inzwischen unsicher, ob die Palästinenser überhaupt Frieden wollen

Der amerikanische Präsident Barack Obama ist inzwischen an den Punkt gekommen zu begreifen, was viele Nahostbeobachter schon lange gewusst haben: Dass die Führung der Palästinensischen Autonomiebehörde möglicherweise gar keinen echten Frieden und friedliche Koexistenz mit Israel will.

Obama brachte diese Sorge zum Ausdruck, während er sich am Dienstag im Weißen Haus mit orthodoxen jüdischen Führern traf, gemäß der Jewish Telegraphic Agency.

Im Laufe der letzten drei Jahre hat Obama beobachten müssen, wie sich die palästinensische Führung durchweg weigerte, sich mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu zu treffen, während er gleichzeitig versuchte, Israel wegen seiner Ablehnung der weitreichenden Vorbedingungen für die Sackgasse verantwortlich zu machen.

Washingtons Antwort auf diese frustrierende Situation war zumeist ein noch größerer Druck auf Israel, man möge eine Geste der Zugeständnisse gegenüber den Palästinensern machen, insbesondere im Hinblick auf die jüdischen Bautätigkeiten in Jerusalem sowie in Judäa und Samaria. Die offensichtliche Hoffnung bestand darin, dass sich die Palästinenser erweichen würden, aber es führte auch dazu, dass Israel immer mehr das Gefühl hatte, als ob die Obama Regierung Israel viel weniger freundschaftlich gesinnt sei, als frühere amerikanische Regierungen.

Bei dem Treffen am Dienstag betonte Obama, dass dies nicht der Fall sei und merkte an, dass alle vier vorherigen amerikanischen Präsidenten zu einem Ende der jüdischen "Siedlungsaktivitäten“ aufgerufen hätten. Obama stellte fest, dass sich seine Regierung gesamtgesehen wirklich für Israel einsetzt, eine Tatsache, die zu Problemen zwischen Washington und den Palästinensern geführt hat.
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Der Iran und die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) setzen die Gespräche fort

Die Internationale Atomenergiebehörde begann mit einer neuen Runde von Gesprächen mit dem Iran. Ziel ist der Zugang zu den Stätten, die unter dem Verdacht stehen, dass dort Kernwaffenforschung betrieben wurde.

Der Gesandte aus Teheran bei der IAEA traf sich am Freitag mit Offiziellen der Behörde in Wien.

Die weltweite Überwachungsbehörde für Atomenergie will Zugang zu Irans Militärbasis Parchin, denn man geht davon aus, dass der Iran dort Atomwaffenforschung betrieben hat.

Beide Seiten teilten mit, dass in früheren Gesprächsrunden in diesem Jahr bezüglich des Problems bereits Fortschritte erzielt wurden, aber es konnte keine für beide Parteien tragbare Vereinbarung abgeschlossen werden.

Teheran behauptet, dass Parchin eine konventionelle Waffenfabrik ist, und man besteht auf der Feststellung, dass das iranische Kernprogramm friedlich ist.

Allerdings zeigen Satellitenfotos von der Fabrik, aufgenommen am 25. Mai, zwei Gebäude in Parchin, zu denen die IAEA Zugang haben wollte, die aber nun durch den Iran abgerissen wurden.

„Diese Aktivitäten bestärken uns in der Sorge, dass der Iran bemüht ist, alle Beweise für das vermeintliche frühere Streben nach Kernwaffen zu vernichten“, sagte der in Washington ansässige ISIS in einer sechsseitigen schriftlichen Analyse.

Der Iran und die P5+1 – Staaten, also die fünf ständigen Mitglieder des UN- Sicherheitsrats plus Deutschland - haben zwei erfolglose Verhandlungsrunden mit dem Ziel geführt, das umstrittene Uran-Anreicherungsprogramm des Iran zu stoppen.

In Peking drängte Präsident Hu Jintao den am Freitag zu Besuch weilenden iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad, "flexibel und pragmatisch" in die dritte Runde von Gesprächen zu gehen, die in Moskau für den 18. und 19. Juni vorgesehen sind, und er forderte ihn auf, mit der IAEA zu kooperieren.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 23 Jun 2012, 15:23

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Die Raketenangriffe gehen weiter/ Die Israelische Luftwaffe setzt
ihre Angriffe fort


Terroristen aus dem von der Hamas-kontrollierten Gazastreifen setzten am Freitagsabend den Raketenbeschuss in den Süden Israels fort und verletzten damit einmal mehr die erst am Mittwoch verkündete „Waffenruhe“.

Drei Raketen wurden von Gaza aus kurz vor 23:00 Uhr abgeschossen. Zwei von ihnen detonierten im Verwaltungsbezirk Eshkol, und die dritte detonierte im Bezirk Hof Ashkelon.

Alle drei Raketen schlugen in offenem Gelände ein, so dass es keine Verletzten oder Sachschäden zu beklagen gab. Zuvor am Freitagabend detonierte eine Qassam- Rakete in offenem Gelände im Regionalbezirk Sdot Negev. Auch hier gab es keine Verletzten oder Sachschäden.

Die israelische Luftwaffe antwortete auf die jüngsten Angriffe und griff die Gruppe der Terroristen sofort an, nachdem sie die Raketen gezündet hatten. Der IDF- Sprecher der Einheit sagte, dass der Angriff erfolgreich gewesen sei.

Es war der zweite Luftangriff der Luftstreitkräfte am Freitag, nachdem ein Kampfflugzeug bereits eine Gruppe von Terroristen ins Visier genommen hatte, die sich vorbereiteten, am Freitagnachmittag eine Rakete aus Zentral-Gaza in Richtung Israel in Stellung zu bringen.

Medizinstudenten in Gaza teilten gegenüber der Nachrichtenagentur AFP mit, dass der Luftangriff eine Person tötete und zwei weitere verwundete. Sie identifizierten den toten Mann als Basel Ahmad, 29 Jahre.

Mehr als 130 Raketen sind in der vergangenen Woche in Richtung Israel gezündet worden. Die Terroristenherrscher von Gaza riefen am Mittwochabend eine "Waffenruhe" aus, mit dem Ziel, diese neue Runde der Konfrontation zu stoppen „als Reaktion auf die ägyptischen Bemühungen, die Aggression gegen unser Volk zu beenden“.

Die Hamas behauptete, dass man keine Raketen zünden würde, „solange (Israel) sich dazu verpflichtet, die verbrecherischen Handlungen einzustellen“, aber die Waffenruhe dauerte nicht lange und zwei Raketen innerhalb nur weniger Stunden wurden in Richtung Ashkelon gezündet. Fünf Kurzstrecken- Qassam Raketen wurden in einem konzertierten Angriff auf den Verwaltungsbezirk Eshkol ungefähr gegen 7:00 Uhr gestartet.

Die Terroristen starteten einen weiteren Raketenangriff auf das südliche Israel am Donnerstagsnachmittag. Ziel war hierbei der Verwaltungsbezirk Sha'ar HaNegev.

Ashkelons Regierungsrat Shimon Cohen sagte am Freitag gegenüber Arutz Sheva, dass sich die Dinge nicht beruhigen werden, es sei denn, dass die israelische Luftwaffe Gaza bombardiert.

+++++++++++++++++++++++
Ashkelons Regierungsrat: Zermalmt Gaza zu Staub

Ashkelons Regierungsrat Shimon Cohen sagte am Freitag, dass die Entscheidung, alle Bildungseinrichtungen in der Stadt zu schließen, eine der Sachlage angemessene, verantwortungsbewusste und richtige Entscheidung gewesen sei.

„Das Raketen-Feuer erschütterte heute die abendliche Ruhe“ sagte er. „Um 2:00 Uhr in der Nacht wachten wir von den Sirenen auf. Die Raketen trafen teilweise offenes Gelände, aber auch ein großes Industriegebiet. Heute gibt es keinen Unterricht in der Stadt, abgesehen von einer Talmud Thora Schule (hareidi-religiöse Grundschule), die die Genehmigung vom Heimatfrontkommando bekam. Der Bürgermeister hatte zusammen mit den Elternvertretern entschieden, das Risiko nicht
einzugehen“.


Cohen sagte, dass in Zeiten wie diesen von vielen Wundern, die geschehen, in der Presse niemals berichtet wird. „Das Telefon klingelt die ganze Zeit, und man muss immer wieder die Menschen beruhigen“, erklärte er. "Die Nation Israel vertraut der Gnade und des Schutzes Gottes, neben allen notwendigen physischen Vorbereitungen und dem Verteidigungssystem Iron Dome. Wir sind alle sicher, dass Gott uns schützen und bewahren wird, und die ganze Zeit hindurch erleben wir immer wieder Wunder. Jede dieser Raketen ist begleitet von einem Wunder. Immer, wenn sie in offenem Gelände niedergeht, muss man daran denken, dass sie auch in einem mehrstöckigen Gebäude mit 80 Einwohnern hätte einschlagen können“.

Cohen macht sich keine Illusionen darüber, dass sich sie Dinge beruhigen werden, es sei denn, dass die israelische Luftwaffe Gaza bombardiert. „Gaza sollte zu Staub zermahlen werden. Mit diesen schlimmen Menschen kann es niemals eine Friedensvereinbarung geben. Jede Vereinbarung mit ihnen ist nur Makulatur.
Für jede Rakete müsste eigentlich eine komplettes Wohnviertel in Gaza ausgelöscht werden“.


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Bericht: Weitere hochrangige syrische Funktionäre wollen offenbar überlaufen

Mitglieder des inneren Zirkels von Präsident Bashar al-Assad Bashar hegen offenbar insgeheim den Plan, zur Opposition überzulaufen, sollte das syrische Regime in kritischer Weise durch die Rebellen bedroht werden, teilten amerikanische Offizielle gegenüber The Daily Telegraph mit.

Die Offiziellen sagten, dass hochrangige Militärs erwägen, ihr Amt niederzulegen und ein „Ausstiegsszenario“ aufgestellt hätten, wofür es bereits Kommunikationskanäle mit den Rebellen gibt, um zu besprechen, wie man sie empfangen würde, falls sie desertieren.

Der Bericht wurde veröffentlicht, nachdem am Donnerstag ein hochrangiger Luftwaffenoffizier desertierte und nach Jordanien flog. Der Jagdfliegerpilot stellte sich den
Behörden, zusammen mit dem Flugzeug, mit dem er die „König Hussein Air Base“ in Mafraq in der Nähe der syrischen Grenze erreichte.


Jordaniens Informationsminister sagte später, dass das Hashemite Königreich dem
Jagdflieger, Hassan Merei al-Hamade Asyl gewährt habe.


Der Daily Telegraph berichtete, dass die Piloten von drei weiteren MiGs auf der gemeinsamen Mission auch daran dachten zu desertieren, aber sie hätten die Sorge gehabt, man könne sie abweisen.

Ein hochrangiger amerikanischer Offizieller in Washington sagte gegenüber der Zeitung, dass sich einige von denjenigen, die dem syrischen Führer am nächsten stehen, jetzt
darauf vorbereiteten, zu fliehen. „Wir beobachten, dass Mitglieder des inneren Zirkels von
Bashar al-Assad sich mit Plänen befassen, auszusteigen“
, sagte der Offizielle, und fügte hinzu, dass diese Pläne einhergehen mit großen Geldbewegungen im Ausland über libanesische
und chinesische Banken einschließlich Kontaktaufnahmen zu oppositionellen Elementen und westlichen Regierungen.


Syrische Oppositionsgruppen bestätigten, dass sie aktiv um amerikanische Hilfe werben, um weitere Überläufer zu motivieren und zu fördern, heißt es aus Quellen der Opposition im Daily Telegraph: „Ich weiß ganz sicher, dass es einige hohe Offiziere gibt, die nur auf die richtige Chance warten zu desertieren“.

Weiter heißt es dazu: „Wir haben Namen von Menschen im Präsidentenpalast. Es gibt Gerüchte, dass es einen von ihnen gibt, der dem Präsidenten wirklich nahesteht, und wir gehen davon aus, ihn bald außer Landes zu sehen“.

Ein Aktivist sagte gegenüber der Zeitung, dass das Überlaufen des Luftwaffenoffiziers Al-Hamade bei der Opposition Hoffnungen weckte, dass dies der Beginn eines Exodus sein könnte. Die Luftwaffe gilt eigentlich als absolut loyal gegenüber dem Assad Regime.

„Er und drei andere MiGs waren auf einer Mission zur Bombardierung der südlich gelegenen Rebellenhochburg Dera'a. Er hat wirklich sein Leben riskiert“, sagte der Aktivist. „Es gab Gespräche über ein mögliches Überlaufen, aber die drei anderen Jagdflugzeugpiloten taten es nicht, weil man Angst hatte und weil sie unsicher waren, wie sie in Jordanien aufgenommen würden“.

Das Weiße Haus teilte am Donnerstag mit, dass die Obama Regierung „die Entscheidung dieses Piloten als richtig begrüßt“.

Die Sprecherin des State Department Victoria Nuland sagte: „Die Dinge kommen langsam in Bewegung. Es ist offensichtlich ein bedeutender Moment, wenn ein Mann sich ein Flugzeug im Wert von 25 Millionen Dollar nimmt und es in ein anderes Land fliegt“.

Die Oppositionsgruppen behaupten, dass das Assad Regime es geschafft habe, weit verbreitete Überläufe mit einer sorgfältig abgestimmten Kampagne zu verhindern, wobei die Familien von Diplomaten und von hochrangigen Offiziellen missbraucht werden, um diese zu erpressen, damit sie loyal bleiben.

Syrien verurteilte den Überläufer Al-Hamade als einen "Verräter" und "einen Fahnenflüchtigen", und man teilte mit, „er wird nach militärischen Regeln bestraft“.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Eaglesword am Sa 23 Jun 2012, 20:39

Ist ja meine Rede seit Langem: Flächenbombardement und Auslöschung der Aza- Plage. Anschließende endgültige Übernahme des ganzen Azastreifens und Eliminierung der übrigen Feinde!


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 01 Jul 2012, 14:28

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Morsi auf dem Tahrir-Platz: Ich werde der Präsident aller Ägypter sein

Ägyptens neuer Präsident, Mohammed Morsi, zollte am Freitag Ägyptens Moslems und Christen gleichermaßen seine Anerkennung und legte vor einer riesigen Menge auf dem Tahrir-Platz symbolisch seinen Amtseid als erster gewählter ziviler Präsident des Landes ab.

AFP berichtete, dass Morsi Beifall von mehreren zehntausend Menschen bekam, die sich am Ausgangspunkt des Volksaufstandes versammelt hatten, in dessen Folge sein Vorgänger Hosni Mubarak im letzten Jahr gestürzt wurde.

Er versprach einen „zivilen Staat“ und lobte „den Platz der Revolution, den Platz der Freiheit“ als, wie er es nannte, „eine Botschaft an die freie Welt, an Araber, an Moslems... die Moslems Ägyptens und die Christen Ägyptens“.

Morsi legte vor der versammelten Menge symbolisch seinen Amtseid ab und sagte: „Ich
schwöre, das republikanische System ... und die Unabhängigkeit Ägyptens zu bewahren“.


AFP berichtete, dass Morsi den Vereinigten Staaten in seiner Rede eine Vorwarnung offerierte, dahingehend, dass seine Politik sich von derjenigen seines abgesetzten Vorgängers deutlich unterscheiden werde.

Er sagte vor der versammelten Menge auf dem Tahrir-Platz, dass er sich dafür einsetzen werde, die Freiheit für Omar Abdul Rahman zu erreichen, einem blinden ägyptischen Kleriker, der wegen des Bombenanschlages auf das World Trade Centre im Jahre 1993 zu lebenslanger Haft verurteilt wurde.

„Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, um die Freiheit für...
Häftlinge, einschließlich Scheich Omar Abdul Rahman zu erreichen“,
wurde Morsi von AFP zitirt.

Abdul Rahman wurde 1995 für seine Mitwirkung beim Bombenanschlag auf das World Trade Centre verurteilt.
Zusätzlich war er Teil einer Verschwörung mit dem Ziel, auch weitere New Yorker Ziele zu bombardieren, darunter die Vereinten Nationen. Ebenso gab es den Plan, Mubarak zu ermorden.

Das Präsidialamt gab am späten Donnerstag bekannt, dass Morsi am Samstag vor dem Verfassungsgericht seinen Amtseid ablegt, nachdem es Differenzen mit der Armee gab wegen der Übertragung der Amts- und Machtbefugnisse an den ersten zivilen Präsidenten der Nation.

Traditionell legt der Präsident den Amtseid im Parlament ab, aber das Oberste Gericht Ägyptens hatte die Auflösung des von Islamisten beherrschten gesetzgebenden Parlaments
angeordnet. AFP berichtete, dass man vereinbart habe, den Amtseid vor dem Verfassungsgericht abzulegen, womit Morsi die Entscheidung des Gerichtes zur Auflösung des Parlaments faktisch anerkennt.

Inzwischen berichteten die meisten der Tageszeitungen am Freitag nach einem Treffen mit ägyptischen Zeitungsredakteuren, Morsi habe zugesichert, dass es „keine Islamisierung von staatlichen Einrichtungen während seiner Präsidentschaft geben wird“.

Allerdings hat das „Middle East Media Research Institute“ (MEMRI) berichtet, dass Morsi während seines Wahlkampfs seine Hingabe und Verpflichtung gegenüber dem Jihad und dem Islamischen Sharia- Gesetz immer wieder betont habe.

Morsi äußerte dies in einer Rede am 13. Mai im ägyptischen Misr 25- Fernsehnetz. Seine Anmerkungen auf Arabisch wurden durch MEMRI ins Englische übersetzt.

„Der Koran war und wird auch weiterhin unsere Verfassung zu sein“, sagte der Kandidat der Moslem- Bruderschaft. „Der Koran ist unsere Verfassung. Der Prophet Muhammad ist unser Führer. Der Jihad ist unser Weg, und der Tod für Allah ist unser höchstes Streben“.

Morsi sagte auch: „Diese Nation wird Segen und Aufschwung nur durch die Islamische Sharia genießen. Ich lege einen Eid ab vor Allah und vor ihnen allen, dass unabhängig vom tatsächlichen Text (der Verfassung), wenn Allah will, dieser Text die Sharia wirklich widerspiegeln wird“.

++++++++++++++++++++

Ägypten beschlagnahmt libysche Waffen, die für Gaza bestimmt waren

Ägyptische Sicherheitskräfte beschlagnahmten am Freitag ein großes Versteck von Waffen, einschließlich Raketen und automatischer Maschinengewehre, die von Libyen aus ins Land geschmuggelt wurden und angeblich für Gaza bestimmt waren.

Ägyptens Innenminister, General Mohammed Ibrahim, sagte gemäß einem Bericht in „The Associated Press“, dass Sicherheitskräfte, die einem Hinweis nachgingen, die Waffen in einem Auto und in Lastwagen auf der Autobahn in der Nähe des am Mittelmeer gelegenen Ferienortes Marsa Matrouh entdeckten.
Nach der Verfolgung der Fahrzeuge wurde einer der Schmuggler während eines Feuergefechtes getötet, sagte Ibrahim.

Unter der beschlagnahmten Munition waren 138 Kurzstreckenraketen und ungefähr 7.000 Schuss Munition, sagte Ibrahim. Er nannte die Beschlagnahme die „größte“ in der Geschichte des Innenministeriums.

Ibrahim sagte, dass die Waffen von der libyschen Stadt Sirte, der Heimatstadt des ehemaligen Führers des Landes, Muammar Qaddafi, geschmuggelt wurden. Er fügte hinzu, dass einer der Schmuggler mitteilte, dass die Waffen für Ägyptens Sinai-Halbinsel bestimmt waren, von wo aus sie weitergeleitet werden sollten in Richtung Gaza.

AP bemerkte, dass eine Flut von Waffen aus Libyen zu Sicherheitsbedenken in Ägypten beigetragen hat, wo die Polizei nach den Aufständen im letzten Jahr ihre Rolle erst wieder neu finden muss.

Behörden befürchten, dass die Waffen meistenteils in die Hände von islamistischen Kämpfern im Sinai fallen, die schnell zur Stelle waren, um das Sicherheitsvakuum auszunutzen, indem sie fast täglich Angriffe gegen Sicherheitskräfte ausführten.

Im April wurden zwei Kurzstreckenraketen, die vermutlich von Libyen aus geschmuggelt wurden, von Ägyptens Sinai-Wüste aus in Richtung Eilat gezündet. Keiner wurde verletzt, und Ägypten bestritt, dass die Raketen von seinem Territorium aus gezündet wurden.

Im Mai beschlagnahmten Ägyptische Sicherheitskräfte eine große Sendung schwerer Waffen an der Mittelmeerküste. Die aus drei Fahrzeugen bestehende Lieferung, die wahrscheinlich auch aus Libyen kam, beinhaltete 40 Boden-Boden-Raketen, 17 Abschussvorrichtungen für raketenbetriebene Granaten, automatische Waffen und 10.000 Bombengranaten.

In Gaza operierende Terrorgruppen kamen während des Bürgerkrieges im vergangenen Jahr, der den Sturz des Qaddafi-Regimes zur Folge hatte, in den Besitz von Flugabwehr- und Panzerabwehrraketen aus Libyen.

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Die Enthüllungen der Hamas zeigen, warum ein unabhängiger palästinensischer Staat eine schlechte Idee ist

Die Hamas veröffentlichte in dieser Woche ein Interview mit einem ihrer Kämpfer, der kürzlich aus einem israelischen Gefängnis freigelassen wurde. In dem Interview wird einmal mehr deutlich, warum das Zulassen der Gründung eines souveränen palästinensischen Staates eine schlechte Idee ist.

Ahmed Akram Salmi sagte auf der offiziellen Hamas- Website, dass er vor seiner Verhaftung Teil einer Terrorzelle gewesen sei, die Raketen und Geschosse in Samaria (dem so genannten "Westjordanland") herstellte. Die Terrorzelle errichtete eine Produktionsstätte in der Nähe der palästinensischen De-Facto-Hauptstadt Ramallah, und man hatte geplant, Offensiven gegen bedeutende israelische Ziele zu starten.

„Die nächstliegenden Raketen-Ziele waren das Knesset-Gebäude, der Ben Gurion Flughafen und andere Städte, von denen die bekannteste Tel Aviv war“, sagte Salmi. Das "Westjordanland“ umfasst den größten Teil Jerusalems, und sein Westrand liegt auf den Hügeln, von denen aus man den größten Teil von Tel Aviv überblicken kann. Alle diese Gebiete liegen innerhalb der Reichweite sogar der am geringsten entwickelten Raketen der Terroristen. Salmi sagte, dass das Raketen-Programm nur durchgekreuzt wurde, weil die unaufhörlichen Selbstmordattentate gegen Israel im Jahre 2002 letztlich zu einer großangelegten Militäroffensive führten, bekannt auch als „Operation Defense Shield“.

Auch wenn die zuvor genannten Träume von Salmi aus heutiger geopolitischer Sicht nur wenig glaubhaft erscheinen, beweist das Beispiel des Gaza Streifens, dass sie sehr realistisch sind, und dies gibt Israel einen guten und berechtigten Grund in die Hand, der Gründung eines palästinensischen Staates mit ernster Sorge entgegenzusehen.

Die meisten Israelischen Führer und die internationalen Mächte denken, dass sich die Palästinensische Autonomiebehörde eher pragmatisch verhalten und der Hamas niemals erlauben würde, solche Angriffe auszuführen, obwohl man selbst natürlich auch Abneigung gegenüber Israel empfindet.

Aber diese Einschätzung muss als falsch bezeichnet werden, wenn man zwei wichtige Faktoren in Betracht zieht: In allem, was einer demokratischen Einstellung oder Entwicklung ähnelt, werden sich die "Araber" dafür entscheiden, die Bewegung voranzutreiben, die am stärksten und am fähigsten dazu geeignet erscheint, dem Feind Schaden zuzufügen.
Deshalb verblüffte die Hamas die Welt, indem sie die letzte palästinensische Wahl so locker gewann. Dies würde wahrscheinlich in einem neu entstandenen palästinensischen Staat genauso sein.

Während die Hamas sich weigert, das Recht auf die demokratisch gewonnene Macht in einem neuen palästinensischen Staat auszuüben, würde man einfach gewaltsam die Kontrolle über die Armee ergreifen, genau wie man es in Gaza tat, ausgenommen natürlich, dass es zu einem militärisches Eingreifen durch Israel oder durch die westlichen Mächte käme, was aber eher unwahrscheinlich ist.

Einige werden natürlich versuchen, dem oben genannten Szenario zu widersprechen und behaupten, dass die Tatsache, dass die Hamas dann zur politischen Macht eines Staates würde, die Hamas dann auch zwingen würde, einen eher diplomatischen und pragmatischen Kurs einzuschlagen. Dasselbe abwegige Argument wurde vorgebracht, als die Hamas seinerzeit den Staatsstreich in Gaza gewann.

Anstatt die Gelegenheit zu nutzen, um seine staatstragenden Fähigkeiten zu demonstrieren, gestaltete die Hamas den Gazastreifen um in einen Hauptstützpunkt für Terroristen, von wo aus eine beispiellose Zahl von Angriffen gegen Israel gestartet wurde. Auch wenn die Hamas selbst natürlich keine schlechte Presse wollte, so erlaubte sie ganz einfach kleineren verbündeten Terrorgruppen, die Angriffe auszuführen.

Alle Anzeichen des letzten Jahrzehnts deuten darauf hin, dass ein unabhängiger palästinensischer Staat sehr schnell von den stimmberechtigten radikalen Islamischen Elementen entweder übernommen oder an sie übergeben würde, also an jene Elemente, die die Existenz Israels nicht akzeptieren.
Diese Gruppierungen würden Angriffe gegen Israel entweder selbst ausführen oder fördern. Im besten Fall würde man die gegenwärtige Situation fortsetzen, aber schlimmstenfalls würde die Feindseligkeit eskalieren auf ein Niveau, das beispiellos wäre.

In Anbetracht des oben genannten ist es schwer zu glauben, wie ein unabhängiger palästinensischer Staat irgendjemandem nutzen könnte, außer natürlich denjenigen, die Tod und Zerstörung suchen.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 15 Jul 2012, 15:09

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHALGZEILEN:

Israel und der neue Nahe Osten - Zwischen Hoffnung und Bangen

Die Amtseinführung von Muhammad Morsi in Ägypten führte zu einer prompten israelischen Reaktion: Der Premierminister beeilte sich, dem kürzlich gewählten Präsidenten zu gratulieren und drückte gleichzeitig seine Hoffnung aus, dass die beiden Länder ihre Zusammenarbeit auf verschiedenen Ebenen fortsetzen werden. In Kairo betonte Israels Botschafter in Ägypten, Yaakov Amitai, der mit mehreren hochrangigen Mitgliedern der Muslim- Bruderschaft zusammengetroffen war, dass Jerusalem nicht die Absicht habe, Ägyptens innere Angelegenheiten zu beeinflussen.

Dies verbarg jedoch nur die bestehenden tiefgehenden Ängste der Führer des Landes. Während die Flammen der Revolution auch weiterhin vor der Haustür Israels wüten, äußern viele Experten ihre Sorgen über die Auswirkungen jener Ereignisse auf den jüdischen Staat.

„Israel wird Herausforderungen in mehreren Bereichen gegenüberstehen“, sagte Orit Perlov, eine Forscherin, die ihre Forschungsarbeiten am „Institute of National Security Studies“ (INSS) auf die arabischen Staaten konzentriert hat. „Da sich der Schwerpunkt der Aufstände gewöhnlich auf die Hauptstadt oder die größeren Städte des Landes konzentriert, wird das Umland verwahrlost. Es entsteht ein Vakuum, das durch verschiedene Terrorzellen sehr leicht ausgefüllt werden kann“, führte sie aus.

Tatsächlich verwandelte sich die Sinaihalbinsel nach dem Ausbruch der bekannten Proteste, die zum Sturz des Regimes von Hosni Mubarak führten, in eine Oase und Zufluchtsstätte für die Terroraktivitäten. So fingen zum Beispiel ägyptische Sicherheitskräfte im Mai drei Lastwagen ab mit mehr als 40 Boden-Luft-Raketen, 17 raketenbetriebene Granaten, mehrere Granaten-Abschussvorrichtungen, sieben Sturmgewehre mit 10.000 Schuss Munition und Überwachungs-Ausrüstung. Andere Berichte zeigten, dass „Jihad Islami“, eine auf die Vernichtung Israels ausgerichtete Terrororganisation, waffentechnische und logistische Stützpunkte in der Region schuf, weil sie offensichtlich davon überzeugt sind, dass der lange Arm der Israelischen Streitkräfte (IDF) sie dort nicht erreichen wird.

Einige Kämpfer gingen so weit, Langstreckenraketen in der Region zu stationieren (von denen einige auch bereits in Richtung Israel gezündet wurden), weil sie davon ausgehen, dass Jerusalem davor zurückschrecken würde, solche Stätten anzugreifen, aus der Sorge um die bilateralen Beziehungen mit Ägypten. Andere Kämpfer - wie verlautet Al Qaeda nahe stehend - unternahmen mehrere Versuche, illegal in das Land einzudringen.

Die Einheimischen im Sinai - die Beduinenstämme, die ungefähr 300.000 der insgesamt 430.000 Menschen in der Region umfassen – gießen weiteres Öl ins Feuer, indem sie Waffen, Rauschgift, Prostituierte und afrikanische Migranten nach Israel schmuggeln. Sie wurden auch beschuldigt, Angriffe gegen Ägyptens Gasrohrleitungen ausgeführt zu haben, die Energie in den jüdischen Staat transportieren (ungefähr 40 % des landesweiten Bedarfes).

All diese Entwicklungen waren besonders frustrierend, wenn man die Tatsache bedenkt, dass in den letzten 30 Jahren 240 km der Grenze zwischen Israel und der Sinaihalbinsel größtenteils ungeschützt war, was beiden Ländern mehrere zehn Milliarden Dollar an Militärausgaben ersparte. Die Situation war unter Mubarak gleichwohl nicht ideal, aber die starke Präsenz der Sicherheitskräfte bedeutete ein Abschreckungsmittel gegenüber denjenigen, die die Stabilität zu untergraben versuchten. Jetzt nach dem Sturz des Regimes fühlen sich viele Terrorgruppen frei, ihre eigenen Regeln zu diktieren.

In Anbetracht dieses Problems – besonders auch nach dem Terrorangriff im August letzten Jahres, bei dem acht Israelis getötet und ungefähr 31 weitere verwundet wurden - entschied sich Israel dafür, einen hochmodernen Sicherheitszaun entlang der kompletten Grenze zu bauen, der beträchtliche Kosten verursacht. Dies verminderte tatsächlich den Schmuggel und die illegale Einwanderung, aber dadurch konnte nicht das Problem von Terror-Kämpfern behoben werden, die in Richtung Israel schießen und die IDF dazu bringen, ihre Präsenz in der Region aufzustocken.

Unabhängig vom hohen Niveau der Gewalt in der Region stünde Israel noch weiteren Herausforderungen gegenüber, sagte Orit Perlov. „Ein übermäßiger und unkontrollierter Strom von Waffen ergießt sich vom Iran in den Sudan, Libyen und in den Gaza Streifen, während die populistische Regierung in Kairo unfähig zu grundlegendsten politischen Entscheidungen ist, um das Problem anzupacken“, sagte sie gegenüber Israel Heute. „Diese Situation bringt die Wirtschaftsentwicklung des Landes ins Stocken, die eigentlich Stabilität braucht“, betonte sie.

Jedoch bleiben einige israelische Politiker auch optimistisch im Hinblick auf die Zukunft Ägyptens. Verteidigungsminister Ehud Barak sagte, dass Ägypten sich wahrscheinlich an eine türkische Version der Islamischen Demokratie herantasten würde, was bedeutet, dass Kairo einen 'kalten Frieden' mit Jerusalem aufrechterhalten würde. Aber wenn die Spannungen in der Grenzregion weiter eskalieren sollten, dann könnte Israel auch die Vergeltung wählen, was sich schnell zu einem Krieg entwickeln kann.

Dennoch sei eine solche Entwicklung in hohem Maße unwahrscheinlich, sagte Frau Perlov. „Ägypten kann sich keinen militärischen Konflikt mit Israel leisten“, schätzte sie ein. „Die Regierung des Landes erkennt unsere Überlegenheit an. Außerdem haben sie genug eigene Probleme, einschließlich der hohen Arbeitslosigkeit, der kränkelnden Wirtschaft sowie der religiösen und sektiererischen Konflikte, um nur die wichtigsten Probleme zu nennen“, beschloss sie ihre Einschätzung.


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Haniyeh: Morsi wird die Belagerung von Gaza nicht zulassen

Der Premierminister der Hamas in Gaza, Ismail Haniyeh, sagte am Freitag, dass er davon überzeugt sei, dass der neue ägyptische Präsident Mohammed Morsi Gaza vor israelischer Aggression schützen wird.

Haniyeh fügte hinzu, dass er überzeugt sei, dass Morsi die Grenzen zwischen Gaza und Ägypten öffnen wird, um die Blockade aufzuheben.
Channel 10 News zitierte Haniyeh, der während der Freitagsgebete in einer Moschee in Gaza sprach, mit den Worten, dass er sicher sei, dass Ägypten aggressive Handlungen in Gaza nicht unterstützen wird.
„Wir sind davon überzeugt, dass Ägyptens neue Führung unter Morsi jede Aggression oder einen Krieg in Gaza niemals unterstützen wird“, sagte Haniyeh.
„Wir sind davon überzeugt, dass die Muslim- Bruderschaft in Ägypten und Morsi nicht Teil der Belagerung sein wird, die über Gaza verhängt wurde“, fügte er hinzu.

Channel 10 berichtete, dass Haniyeh, wie man erwartet, innerhalb der nächsten Wochen in Kairo eintreffen wird, um sich mit Morsi zu treffen und ihn zu bitten, die Grenze zwischen Ägypten und Gaza wieder zu öffnen, die seit fünf Jahren geschlossen ist.

Die Hamas ist ein Ableger der Muslim- Bruderschafts-Bewegung. Der Aufstieg der Muslim-Bruderschaft und die Machtübernahme in Ägypten haben Spekulationen und Sorgen ausgelöst, dass man die Hamas weit stärker als bisher unterstützen wird. Die Hamas hatte den Gazastreifen von ihrer konkurrierenden Gruppierung Fatah durch einen blutigen Putsch im Jahre 2007 übernommen.

Muhammad Badi, der Führer von Ägyptens Muslim- Bruderschaft hat kürzlich den Jihad gegen Israel gefordert.

Badi sagte: „Ich betone die Pflicht für jeden Moslem, danach zu streben, Al-Quds [Jerusalem] aus den Händen der Vergewaltiger [Israelis] zu retten und Palästina aus der Umklammerung der Besatzung zu befreien, was eine persönliche Aufgabe für alle Moslems ist“.
Ebenso sagte er: „Ich rufe alle Moslems auf, den Jihad zu führen mit ihrem Geld und mit ihrer eigenen Person, um Al-Quds [Jerusalem] zu befreien“. Es sind dieselben
Schlagworte, die man auch bei Al Qaeda findet.


Einige sehen Badi als die wahre Macht hinter Ägyptens Präsidentschaft, der Morsi nur als eine Marionette betrachtet.

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Abbas trifft den saudischen König auf der Suche nach der dringend benötigten finanziellen Unterstützung

Der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas besuchte am Freitag Saudi-Arabien und traf sich mit König Abdullah, den er um die dringend benötigte finanzielle Hilfe für seine Regierung bat.

AFP berichtete, dass die Führer, die sich in Jeddah trafen, „die Finanzkrise der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) diskutierten, die zum bevorstehenden Ramadan nicht mehr länger in der Lage sein wird, ihre Angestellten zu bezahlen“.
Der Top-Diplomat der PA in Riyadh, Jamal Shobaki, sagte gegenüber AFP, dass „Abbas beim Saudischen Königreich um Hilfe ersucht hat, wobei er sich gleichzeitig für die fortlaufende Unterstützung gegenüber den Palästinensern bedankte“.
Er sagte, dass man auch auch den stagnierenden Friedensprozess zwischen Israel und der PA besprochen habe, sowie Israels Politik, jüdische Siedlungen in Judäa, Samaria und Ost- Jerusalem zu bauen.

Die Schulden der PA sind auf 1,5 Milliarden Dollar angestiegen, sagte Shobaki. Unter Berufung auf eine Statistik von der Regierung des Premierministers Salam Fayyad, schätzte er ein, dass 500 Millionen Dollar an dringend benötigter Hilfe erforderlich sei, um die gegenwärtige Krise zu meistern.

Die Palästinensische Autonomiebehörde ist mit ihrer schlimmsten Finanzkrise konfrontiert, seitdem sie 1994 gegründet wurde, sagte Arbeitsminister Ahmed Majdalani Anfang Juli und warnte, dass die Geberländer ihre Zusagen nicht einhalten.
AFP berichtete, dass die arabischen sowie andere Staaten ungefähr 1 Milliarde Dollar zugesagt hätten, wovon die PA jedoch nur 480 Millionen Dollar erhalten habe.
Der PA-Premierminister Salam Fayyad warnte vor ein paar Monaten, dass seine Regierung die Ausgaben reduzieren müsste, wenn die Geber-Länder die der PA zugesagten Hilfsgelder nicht auszahlen.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat einen über Israel eingereichten Antrag der PA für einen Übergangskredit von 100 Millionen Dollar abgelehnt.
Fayyad hatte sich an den Präsidenten der „Bank of Israel“ Stanley Fischer gewandt auf der Suche nach israelischen Hilfe. Dabei geht es darum, entsprechende Darlehen etwas früher in diesem Jahr zu erhalten, aber der IWF wies den Antrag von Fischer im Auftrag der in Ramallah regierenden PA zurück und teilte mit, dass man keinen problematischen Präzedenzfall für Darlehen im Angesicht der nahenden Zahlungsunfähigkeit der PA schaffen wolle.

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Syrien holt Sarin und Zyanid aus den Depots

Syrien hat Teile seines riesengroßen Arsenals an chemischen Kampfstoffen aus den Lagerstätten geholt, wie amerikanische Offizielle gegenüber dem Wall Street Journal berichteten.

Das Land besitzt riesige (die genaue Menge ist unbekannt) Reserven an Sarin- Nervengas, Senfgas und Zyanid, heißt es in dem Bericht. Amerikanische Offizielle sind unterschiedlicher Meinung darüber, welche Logik hinter der Entscheidung steht, die chemischen Kampstoffe aus den Depots zu holen.
„Einige amerikanische Offizielle befürchten, dass Damaskus plant, die Waffen gegen die Rebellen oder gegen Zivilisten einzusetzen, möglicherweise als Teil einer ins Visier genommenen Aktion der ethnischen Säuberung“, heißt es in der Zeitschrift. Andere wiederum sagten, dass Diktator Bashar Assad „versuchen könnte, das Material vor seinen Gegnern in Sicherheit zu bringen oder die Bemühungen der Westmächte zu erschweren, die Waffen aufzuspüren“.

Eine weitere Meinung besagt, dass Assad die Waffen als Ablenkungsmanöver schwingen könnte „in der Hoffnung, dass die Bedrohung eines chemischen Angriffs die Sunniten dahingehend bewegen könnte, positiv auf die Rebellen in ihren Häusern einzuwirken“. Eine andere Bewertung der Situation besagt jedoch, dass die Aktion Teil eines Planes von Assad ist, eine Enklave zu schaffen, die nur mit seiner Alawitischen Minderheit bewohnt ist.

„Das könnte der Präzedenzfall für den Einsatz von Massenvernichtungswaffen sein, eingesetzt unter unseren Augen“, sagte ein amerikanischer Offizieller. „Das ist äußerst gefährlich für unsere nationale Sicherheit“.

„Das ist absolut lächerlich und unwahr“, sagte der Sprecher des Syrischen Außenministeriums, Jihad Makdissi als Reaktion auf den Bericht. „Wenn die Vereinigten Staaten so gut unterrichtet sind, warum können sie dann nicht dem Sondergesandten der Vereinten Nationen Kofi Annan dabei helfen, den Zustrom von ungesetzlichen Waffen nach Syrien zu stoppen, damit die Gewalt beendet und eine politische Lösung herbeigeführt werden kann?“

Offizielle teilten mit, dass für den Fall, dass Assad chemische Waffen einsetzt, die westlichen Verbündeten wahrscheinlich die Pläne weiterfolgen würden, im syrischen Bürgerkrieg aggressiver als bisher zu intervenieren und den Diktator zu stürzen.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 21 Jul 2012, 10:15

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Syrien: Aufständische greifen das Polizeihauptquartier
in Damaskus an


Ein Angriff auf das Polizeihauptquartier in Damaskus hinterließ am Donnerstag dutzende tote oder verwundete Sicherheitskräfte und Milizsoldaten, die loyal gegenüber Präsident Bashar al-Assad sind, berichtet ein oppositioneller Aktivist gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

Die Aufständischen waren bewaffneten mit kleinen AK-47- Maschinengewehren und Sprengstoff. Sie riegelten zwei Hauptstraßen ab, die zum Komplex im Qanawat-Bezirk führen und starteten dann den Angriff, sagte er.

„Drei Streifenwagen erschienen, wurden jedoch durch Straßenminen nahe Bab Sreijeh außer Gefecht gesetzt. Ich sah drei Menschen in einem Auto. In anderen Berichten heißt es, dass Dutzende von Sicherheitskräften und Shabbiha (Mitglieder der Assad-Miliz) tot oder verwundet entlang der Khaled bin al-Walid-Straße lagen, bevor Krankenwagen sie abtransportierten“, sagte der Aktivist Abu Rateb gegenüber Reuters.

„Das Hauptquartier ist rauchgeschwärzt, und es scheint, als hätte man es aufgegeben“, fügte er hinzu.

Andere oppositionelle Aktivisten in Damaskus sagten, dass die Aufständischen es geschafft hätten, sich einen Weg in den stark befestigten Komplex zu sprengen und Waffen zu erobern, bevor sie im Zuge eines einstündigen Feuergefechtes dann wieder den Rückzug antraten.

Der jüngste Angriff geschah nur einen Tag, nachdem drei hochrangige Mitglieder des Regimes des syrischen Präsidenten Bashar Assad bei einem Selbstmordbombenanschlag im Staatssicherheitsgebäude in Damaskus getötet wurden.

Die Explosion tötete Verteidigungsminister Dawood Rajiha, Vize-Verteidigungsminister Assef Shawkat (der Schwager von Assad), Hasan Turkmani, den Sicherheitsberater und Vizepräsidenten von Assad sowie den Innenminister Mohammed Ibrahim al-Shaar.

Überläufer der Syrischen Armee und Kommandanten der Aufständischen teilten später mit, dass man davon ausgehen kann, dass der Angriff das Ende der Herrschaft von Assad beschleunigen wird.


Während die Gewalt in Syrien weiterging, verhinderten Russland und China am Donnerstag eine Resolution im UN-Sicherheitsrat, in der syrischen Behörden mit Sanktionen gedroht wird, wenn sie ihre Truppen nicht aus den Städten und Dörfern zurückziehen und nicht damit aufhören, in ihrem harten Vorgehen gegen den derzeitigen Aufstand schwere Waffen einzusetzen.

Es ist bereits das dritte Mal, dass Russland - das Milliarden von Dollar zum Überleben von Assad eingesetzthat - und China ihr Veto-Recht gebraucht haben, um Resolutionen des UN-Sicherheitsrates zu blockieren, die gegen das syrische Regime gerichtet waren.
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Der Iran fährt teilweise weiter unter ausländischer Flagge, um die Sanktionen zu umgehen, warnen die Vereinigten Staaten
Die Vereinigten Staaten warnten die Seeschifffahrts-Industrie am Donnerstag, dass iranische Schiffe trotz der Sanktionen weiter unter der Flagge anderer Länder fahren in dem Versuch, die vom Westen ausgehenden Sanktionen zu umgehen. Reuters berichtete, dass Sierra Leone zu den Ländern gehört, die ihre Flagge erst kürzlich für Schiffe zurückgerufen hat, die von der Schifffahrtsgesellschaft der Islamischen Republik des Iran (IRISL) kontrolliert werden. IRISL steht auf der schwarzen Liste Amerikas wegen deren Beteiligung am Waffenprogramm des Iran. Die Vereinigten Staaten und die Europäische Union haben tiefgreifende Sanktionen gegen den Iran verhängt in dem Versuch, das Land am Erwerb von Kernwaffen zu hindern. Die US- Sanktionen zwangen Irans Haupthandelspartner, ihre iranischen Rohölimporte zu reduzieren. Die EU wiederum verhängte entsprechende Sanktionen mit Wirkung vom 1. Juli über Schiffe, die iranisches Öl transportieren, was die Ölexporte von Teheran zusätzlich reduzierte. Die Vereinigten Staaten sagten, dass die Hafen-Behörden wachsam sein sollten hinsichtlich der Registrierung von Schiffen und einer falschen Beflaggung, heißt es in einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters. Der Iran war gezwungen, Ölbohrungen in seinen umfangreichen Ölfeldern zu schließen, weil die Sanktionen des Westens die umfangreichen Rohölexporte von Teheran um etwa 30 % reduzieren. Das gegenwärtige Produktionsniveau des Iran hat den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahrzehnten erreicht, und es gehen dem Iran Milliarden an Einnahmen verloren.

In dem Versuch, den EU-Sanktionen auszuweichen, hat sich der Iran bereit erklärt, die Sicherheit für jedes ausländische Schiff zu gewährleisten, das bereit ist, in seine Hoheitsgewässer einzulaufen.

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Terrorangriff gegen Israelis in Bulgarien

Gestern explodierte eine Bombe in einem Bus mit israelischen Touristen in Bulgarien. Sieben Menschen wurden getötet; unter ihnen der Fahrer. 35 Menschen wurden verletzt; drei von ihnen kämpfen noch um ihr Leben. Die Opfer des Angriffs kamen am Mittwochnachmittag mit einem Charterflug aus Israel und sollten mit dem Bus zu ihren Hotels transportiert werden. Einer der Busse explodierte. Die bulgarische Polizei untersucht jetzt den Fall mit Unterstützung von ausländischen Geheimdiensten. Am Anfang kam der Verdacht auf, dass die Bombe entweder im Gepäck der Passagiere verborgen war, oder dass sie im Voraus in den Bus gelegt worden war. Jüngste Erkenntnisse zeigen jedoch, dass es ein Selbstmordattentäter war. Überwachungskameras zeigten einen Mann, der über mehr als einer Stunde das Umfeld der Busse ausspioniert hatte. Der Mann hatte ein kaukasisches Äußeres mit langem Haar, und er trug einen Sportanzug. Im Laufe weiterer Untersuchungen wurde ein US-Pass gefunden. Das FBI konnte die Daten des Passes jedoch keiner Person zuordnen. Die bulgarischen Behörden haben keine Hinweise darauf, wie der Angreifer ins Land gekommen sein könnte. Israels Regierung geht davon aus, dass der Iran für den Terrorangriff verantwortlich ist. Während der letzten Jahre hat der Iran wiederholt Angriffe gegen jüdische Bürger geplant. Erst in der letzten Woche hatte Israel Heute über einen vereitelten Terrorangriff auf Zypern berichtet, der auch gegen einen Bus oder ein Flugzeug gerichtet war. Die Sicherheitsmaßnahmen für israelische Touristen wurden ausgeweitet, und es gab intensive Untersuchungen, um die Drahtzieher hinter diesem Terrorangriff zu ermitteln. „Das ist eine iranische Terrorwelle, die sich überall in der ganzen Welt ausbreitet“, sagte Israels Premierminister Netanyahu, und er fügte hinzu: „Israel wird mit allen Mitteln auf diesen iranischen Terror reagieren“.

Ein Flugzeug aus Israel mit Ärzten an Bord ist jetzt auf dem Weg nach Burgas in Bulgarien, um ärztliche Behandlung für die Verletzten sicherzustellen und sie zurück nach Hause zu fliegen. Die ersten Berichte der Überlebenden offenbaren schreckliche Szenen. Sie mussten teilweise über Leichen steigen, um aus dem brennenden Bus zu entkommen.
Dieser jüngste Angriff geschah genau 18 Jahre nach einem ähnlichen Terrorangriff in Buenos Aires. Damals starben 85 Menschen.

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Netanyahu: Wir werden auch weiterhin die Terroristen bekämpfen

Premierminister Binyamin Netanyahu äußerte sich am Donnerstag gegenüber den Medien und verurteilte den Terroranschlag vom Mittwoch gegen Israelis in Bulgarien. Erneut machte er die Hizbullah und den Iran für den Angriff verantwortlich.

„Der gestrige Angriff in Bulgarien trägt die Handschrift der Hizbullah, Irans Hauptterrorverbündeten“, sagte Netanyahu. „Dieser Angriff ist Teil eines weltweiten Terrorfeldzuges, der durch den Iran und die Hizbullah geführt wird. Dieser Terrorfeldzug hat bereits dutzende Länder auf fünf Kontinenten erreicht. Die Hauptmächte in der Welt sollten deutlich machen, dass der Iran das Land ist, das hinter diesem Terrorfeldzug
steht“
. Er sagte weiter: „Der Iran muss von der internationalen Staatengemeinschaft bloßgestellt werden, weil er der wichtigste Unterstützer des Terrorismus ist. Es sollte alles getan werden, um den Iran, das gefährlichste Regime in der Welt, daran zu hindern, die gefährlichsten aller Waffen in der Welt zu entwickeln“.

„Israel ist ein starkes Land, und die Menschen in Israel sind ein starkes Volk“, sagte Netanyahu. „Wir werden auch weiterhin die Terroristen bekämpfen, und wir werden denjenigen, die sie unterstützen, einen hohen Preis abverlangen“.

Der Iran wies zuvor jegliche Verantwortung für den Terrorangriff zurück und behauptete, dass „alle haltlosen Behauptungen wie auch die Behauptung des Zionistischen-Regimes im Zusammenhang mit den Anschuldigungen gegen den Iran wegen der angeblichen
Beteiligung an der Explosion im Bus mit israelischen Touristen in Burgas eine bekannte Methode des Zionistischen-Regimes ist mit einem politischen Ziel, und es ist gleichzeitig ein Zeichen der Schwäche der Ankläger“.


Der Führer der Hizbullah, Hassan Nasrallah, erwähnte den Anschlag in seiner Rede am
Mittwochabend nicht, aber Channel 10 News zitierte einen Offiziellen, wonach die Hizbullah jede Beteiligung an dem Anschlag bestritt.
„Die Behauptung, dass wir Touristen angreifen, ist lächerlich“, sagte der Offizielle.


Shalom von Reinhard
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