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MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

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MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 18 Okt 2009, 13:00

das Eingangsposting lautete :

MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Israels derzeitige Lage:

** UN- Menschenrechts- Rat stimmte für den Goldstone- Bericht

Der UN- Menschenrechte-Rat hat am Freitag in Genf abgestimmt und den Goldstone-Bericht gebilligt, in dem Israel beschuldigt wird, im vergangenen Winter in Gaza Kriegsverbrechen begangen zu haben, möglicherweise sogar Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Man könnte es genauso gut auch als eine gezielte Resolution zur Verurteilung des jüdischen Staates insgesamt bezeichnen.

Premierminister Binyamin Netanyahu sagte am Donnerstag gegenüber Reportern in
Jerusalem, dass dieses Votum an diesem Freitag wohl eher "dem Terrorismus helfen wird, anstatt ihm zu schaden - dies kann den Frieden weder befördern noch verhindern." Er ergänzte, dass er die Hoffnung habe, dass "verantwortungsbewusste Länder" verhindern werden, dass dieser Bericht weitere Kreise schlägt, und er äußerte seine Überzeugung, dass diese Resolution den Terrorismus weiter ermutigt und letztlich dem Frieden schadet.

Es ist nicht klar, ob die Europäische Union für oder gegen die Resolution stimmen wird, um sie zu bestätigen, obgleich Großbritannien am am Donnerstag verlauten ließ, dass sie weder den Goldstone- Bericht bestätigen werden, noch einer Resolution zur Verurteilung Israels zustimmen würden.

"Wir können nicht dem kompletten Bericht so zustimmen, und wir können nicht einer Resolution zustimmen in der Form, wie sie uns vorliegt", sagte der Botschafter Großbritanniens bei den Vereinten Nationen, Peter Gooderham, gegenüber dem UN- Menschenrechtsrat. Wie erwartet stimmten die Vereinigten Staaten gegen die Resolution, die auf dem Goldstone-Bericht aufbaut.

Der Bericht selbst war verfasst worden durch eine Ermittlungs- Kommission, geleitet durch den früheren südafrikanische Richter Richard Goldstone, als Ergebnis der Untersuchung der in der Zeit vom 27. Dezember 2008 bis zum 20. Januar 2009 durchgeführten Militäraktion "Cast Lead" (gegossenes Blei) in Gaza.

Die UN- Hochkommissarin für Menschenrechte, Navanethem Pillay hat den Bericht bereits gebilligt, und verurteilt sowohl Israel als auch die Hamas für ihre Aktionen in Gaza als "ernsthafte Übertretungen der internationalen Menschenrechte und humanitärer Grundsätze."

Bestandteil des Berichtes ist eine Anmerkung, dass die Hamas- Terroristen, die den Gaza-Streifen kontrollieren "möglicherweise auch Kriegsverbrechen begangen haben." Enthalten ist auch eine Empfehlung, das Dokument von der UN- Vollversammlung weiterzuleiten an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, um den Bericht dort als Beweismittel zu verwenden in einer Gerichtsverhandlung gegen den Staat Israels. Ziel ist es, verschiedene Israelische Politiker und Verantwortliche unter Anklage zu stellen wegen Kriegsverbrechen in Gaza. Der Entwurf der Resolution erwähnt die Hamas in diesem Zusammenhang nicht.

In der Vergangenheit haben die Vereinigten Staaten normalerweise alle Handlungen im UN- Sicherheitsrat verhindert, die zum Nachteil für den jüdischen Staat gewesen wären, und es wird erwartet, dass die Vereinigten Staaten diesen aktuellen Angriff ebenso verhindern.

Der Militäreinsatz gegen den Terrorismus richtete sich gegen die Hamas- Terrororganisation, die Gaza kontrolliert. Ziel war es, die Tausende von Raketenangriffen und Mörsergranaten gegen israelische Zivilisten im westlichen Negev- Gebiet zu stoppen.

Die Resolution fordert den UN- Menschenrechtsrat auf, den Bericht von Goldstone zu bestätigen, und verurteilt angebliche israelische Menschenrechts-Übertretungen in Ost- Jerusalem, Judäa, Samaria und Gaza. Der Entwurf, aufgestellt durch die Palästinensische Autonomiebehörde, wurde durch Ägypten, Tunesien, Pakistan und Nigeria bei der UN eingebracht.

Der Bericht geht nun zu den Vereinten Nationen in New York zwecks Bestätigung durch den UNHRC, wo er dann durch den Weltsicherheitsrat und die Vollversammlung der Vereinten Nationen beraten wird. Beide Gremien haben sehr starken Einfluss in der internationalen Staatengemeinschaft.

++++++++++++++++++
Bibi und Lieberman versuchten, den Goldstone- Bericht zu verhindern

Premierminister Binyamin Netanyahu und Außenminister Avigdor Lieberman arbeiteten beide hart daran, um zu verhindern, dass der Bericht von Goldstone am Freitag bei der Abstimmung vor dem UN- Menschenrechtsrat in Genf seine Billigung findet, aber es scheint so, dass der Bericht - der Israel der Kriegsverbrechen in Gaza beschuldigt, vermutlich dennoch bestätigt wird.

Sowohl Lieberman als auch Netanyahu haben argumentiert, wenn Israels Armee Kriegsverbrechen vorgeworfen werden auf Grund von zivilen Opfern in einem Krieg gegen Terroristen, dann würde der Bericht alle Versuche behindern, gegen den Terrorismus zu kämpfen. Dies verringert die Chancen auf Frieden zwischen Israel und den Palästinensern.

Netanyahu begann seinen Kampf gegen den Bericht bereits im September bei seiner Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen. Er bezeichnete den Bericht als Farce und beschuldigte den UN- Menschenrechtsrat, die Tatsachen verdreht zu haben. Der Premierminister warnte: "Nur wenn wir die Gewissheit haben, dass wir uns auch verteidigen können, dann können wir auch weitere Risiken für den Frieden eingehen."

Netanyahu sprach am vergangenen Dienstag einige Minuten mit dem UN - Generalsekretär Ban Ki-Moon, und er warnte auch hier wieder, dass der Bericht dem Friedensprozess zwischen ISRAEL und der PA schaden würde. Ban Ki-Moon sagte zu Netanyahu: "Ich habe ihre Position gehört, aber ich kann in diesen Prozess nicht eingreifen."

Lieberman traf sich im Oktober mit mehreren europäischen Vertretern und versuchte, sie zur Unterstützung von Israel im Hinblick auf den Goldstone- Bericht zu bewegen. Bei seinen Treffen mit dem französischen Außenminister Bernard Kouchner, dem britischen Außenminister David Miliband und dem österreichischen
Außenminister Michael Spindelegger scheiterte Lieberman jedoch, seine Gesprächspartner davon zu überzeugen, gegen die Bestätigung des Berichtes zu stimmen.
Lieberman warnte wiederholt die Außenminister, dass wenn der Goldstone- Bericht bestätigt wird, dann auch andere Länder, die gegen den Terrorismus kämpfen, Gefahr laufen, wegen Kriegsverbrechen angeklagt zu werden. Dies ist der Versuch, die Möglichkeit der demokratischen Staaten zur Verteidigung in Abrede zu stellen, sagte er Anfang Oktober. Israel wird das erste Land sein... als nächstes die NATO- Streitkräfte in Afghanistan, und dann Russland.

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Beratung des UN- Menschenrechtsrates über das "besetzte Territorium" ist in vollem Gange

Der UN- Menschenrechtsrat begann am Donnerstag mit einer speziellen Beratung über die Menschenrechtssituation im „besetzten“ palästinensischen Territorium Judäa, Samaria und Ost- Jerusalem. Die Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay aus Südafrika eröffnete die Sitzung, indem sie Israel beschuldigte, die Freiheit von Moslems zum Gebet zu beschränken, nachdem man junge moslemischen Männern nach dem gewaltsamen Ausschreitungen vom Tempelberg ausgeschlossen hatte.
Pillay verurteilte keineswegs die Tatsache, dass der Tempelberg aus demselben Grund auch für alle Juden und Christen gesperrt war.
Sie beschuldigte Israel auch, internationales Recht zu verletzen, in man den Zugang von Waren nach Gaza über israelische Grenzübergänge im Negev beschränkt und brachte gleichzeitig ihre Unterstützung für den Goldstone- Bericht zum Ausdruck.

Die PA schloss sich an und beschuldigte Israel der Judaisierung von Jerusalem sowie der Veränderung der kulturellen Identität dieser Stadt. Israel kritisierte die UNHRC- Sitzung als unberechtigt, und erklärt dass sowohl die Beschränkungen für die Besucher auf dem Tempelberg als auch die IDF- Antiterrormaßnahmen in Gaza notwendig waren, um Gewalt zu verhindern.

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Die Türkei festigt die syrisch- iranische Achse, nachdem man Israel abgewiesen hat

Die Bedrohung durch die antiisraelische Achse an der Nordgrenze erfuhr am Mittwoch eine Zuspitzung, nachdem die Türkei, die enge Verbindungen zum Iran unterhält und gemeinsame Militärmanöver mit Syrien durchführt hat, verkündet hatte, Israel zurückzuweisen.

Die Manöver fanden in der vergangenen Woche statt, offenbarte der syrische Außenminister Walid Moallem im arabisch- sprachigen Fernsehkanal Al- Jazeera mit Sitz in Qatar. "Vor einer Woche haben Syrien und die Türkei gemeinsame Manöver in der Nähe von Ankara durchgeführt“, gab Moallem bekannt. "Das ist wichtig, weil dies die Berichte über die schlechten Beziehungen zwischen den militärischen und politischen Einrichtungen in der Türkei hinsichtlich seiner strategischen Verbindungen mit Syrien widerlegt."

Die syrisch- türkischen Manöver wurden anscheinend zur selben Zeit abgehalten, als die Türkei Jerusalem darüber informierte, dass sie der IAF (Israelische Luftwaffe) verbieten würde, an den gemeinsamen Luftmanövern in Anatolien teilzunehmen. Diese Haltung wurde durch Israel bis zum Sonntag noch nicht offiziell bestätigt.
Die Militärmanöver, die planmäßig mit der Türkei, den Vereinigten Staaten und Italien gemeinsam durchgeführt werden sollten, beinhalteten ursprünglich auch fingierte Bombenangriffe im Luftraum nahe der Grenzen des Irans, des Iraks und Syriens. Man geht davon aus, dass israelische Flugzeuge auch den türkischen Luftraum passiert haben, als sie vor zwei Jahren ihre Angriffe gegen syrische Nuklearanlagen flogen.

Die zwei Jahrzehnte der engen Verbindung zwischen Ankara und Jerusalem scheinen zu Ende zu sein, berichtet die "Asia-Times" am Mittwoch.
Es wurde erklärt, dass auf Grund von Forderungen aus der arabischen Welt und von kompromisslosen Moslems in der Türkei, die Regierung dahingehend beeinflusst wurde, sich von Israel zu distanzieren, das bisher Ankara mit Militärischen Gütern, Panzern und Flugzeugen im Wert von Hunderten Millionen Dollar beliefert hat.

"Das ist eine wirklich beunruhigende Entwicklung“, sagte der frühere Befehlshaber der israelische Luftwaffe Eitan Ben-Eliyahu gegenüber einem Reporter im israelischen Fernsehen. "Die Türkei ist für die Ausbildung unserer Luftwaffe sehr entscheidend gewesen, besonders auch im Hinblick auf die strategisch wichtigen Grenzen zum Iran und zu Syrien."

Der Staatssekretär für Auswärtige Knesset-Angelegenheiten und Vorsitzender des Verteidigungskomitees, Tzachi HaNegbi (Kadima- Partei) stellte fest, dass die Annullierung des gemeinsamen Militärmanövers "eine sehr beunruhigende Entwicklung" ist.

Türkische Politiker versuchten, die heftigen israelische Reaktionen auf die überraschende Absage zu beschwichtigen, aber israelische Politiker stellten fest, dass die Regierung des Premierministers Recip Tayyip Erdogan wohl versucht, Israel zu bestrafen für die dreiwöchige Militäroperation gegen den Terrorismus in Gaza, die Mitte Januar beendet wurde.

Der Premierminister Erdogan stand auch in der vordersten Reihe der Kritik gegen die damalige Entscheidung der Vereinten Nationen im letzten Monat, den Goldstone- Bericht nicht auf die Tagesordnung zu setzen, in dem Israel der Kriegsverbrechen in der Gaza beschuldigt wird. Die UN denkt jetzt darüber nach, von ihrer Position im vergangenen Monat abzuweichen.
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Das Ende einer Ära?

Die Veränderung in der Beziehung zwischen der Türkei und Israel, die gemäß einem früheren israelischen Politiker "einfach so beendet wurden" lässt Israel zurück ohne irgendeine verbündete Nation in der Nähe der nördlichen Grenze. Die Zeitung "Asia Times" bemerkt in diesem Zusammenhang, dass die Annullierung der Luftübung auch ernstzunehmende Auswirkungen haben kann auf die Bemühungen, den Iran an der Entwicklung einer Atomwaffe zu hindern.

Ein türkisch- syrischer Vertrag, der am Dienstag unterzeichnet wurde, enthält unter anderem Pläne, die militärische Zusammenarbeit zu verstärken sowie die Visapflicht im Reiseverkehr zwischen beiden Ländern zu beenden. Zehn türkische Minister flogen nach Syrien für diese Konferenz auf höchster Ebene mit ihren syrischen Gesprächspartnern.

Syrien lobte die Türkei auch dafür, aus dem Militärmanöver mit Israel auszusteigen und drängt auch andere moslemische Länder, insbesondere Jordanien und Ägypten, ihre diplomatischen Beziehungen mit Israel einzuschränken. Jordanien drohte in dieser Woche damit, seinen Botschafter in Israel zurückzuziehen, wenn die israelische Polizei in die Al-Aqsa- Moschee auf dem Tempel-Berg eindringen sollte.

Die Türkei spielte bisher auch eine entscheidende Rolle als Vermittler bei den indirekten Gesprächen zwischen Syrien und Israel während der Amtszeit des früheren Premierministers Ehud Olmert.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 25 Mai 2013, 13:56

Das State Department teilt mit, dass die Berichte über Antisemitismus zunehmen

Das State Department ernannte in dieser Woche einen Sondergesandten mit dem Auftrag, den Antisemitismus zu überwachen und zu bekämpfen, weil ein neuer Bericht eine weltweite Zunahme an Ereignissen im Zusammenhang mit Antisemitismus und Holocaust-Leugnung dokumentierte.

Ira Forman, der ehemalige Direktor des Nationalen Jüdischen Demokratischen Rates, wurde zum Sondergesandten ernannt, nachdem das State Department seinen Jahresbericht über die religiöse Freiheit in der Welt veröffentlichte. Forman tritt an die Stelle von Michael Kozak, der den Posten kommissarisch wahrgenommen hatte, nachdem Hannah Rosenthal im vergangenen Jahr zurückgetreten war.

Der Bericht des Jahres 2012 über die religiöse Freiheit zeigt, dass Ausdrücke des Antisemitismus durch Staatsbedienstete und religiöse Führer von großer Tragweite waren, besonders in Venezuela, Ägypten und dem Iran. Zuweilen führten solche Äußerungen auch zu Schändungen und Gewalt, heißt es in dem Bericht.

Wenn politische Führer Antisemitismus dulden, dann wird damit Tür und Tor für eine Fortsetzung und Ausbreitung auch in andere Länder der Welt geöffnet“, stellt der Bericht fest.

In Venezuela veröffentlichten regierungsnahe Medien zahlreiche antisemitische Verlautbarungen, besonders angelegt als Opposition zum Präsidentschaftskandidaten Henrique Capriles, ein Katholik mit jüdischen Vorfahren, so der Bericht.

In Ägypten war die antisemitische Stimmung in den Medien weit verbreitet, manchmal auch in Verbindung mit der Holocaust-Leugnung oder Verherrlichung. Der Bericht zitierte in diesem Zusammenhang ein Ereignis am 19. Oktober, wo der ägyptische Präsident Mohammed Morsi „Amen“ sagte, nachdem ein religiöser Führer proklamierte: „Oh Allah, vernichte die Juden und ihre Unterstützer.“

Die iranische Regierung diffamiert regelmäßig das Judentum, und Vandalen in der Ukraine entweihten mehrere Holocaust-Gedenkstätten, stellt der Bericht fest. Vandalen in Russland malten ein Hakenkreuz auf einen Zaun an einer Synagoge in St. Petersburg und an die Mauern einer Synagoge in der Stadt Irkutsk.

„Sogar bis ins 21. Jahrhundert hinein gedeihen auch weiterhin die traditionellen Formen des Antisemitismus, wie Verschwörungstheorien, die Verbreitung der Legende von angeblichen Ritualmorden und die Veröffentlichung von Cartoons, in denen Juden dämonisiert werden“.

Außenminister John Kerry nannte den Bericht einen „scharfsichtigen, objektiven Blick auf die Staaten in der Welt im Hinblick auf die religiösen Freiheit“, und er sagte weiter, dass in einigen Fällen der Bericht „wirklich einige unserer engen Freunde, sowie einige Länder ganz direkt herausfordert, mit denen wir eine stärkere Verbindung anstreben“.

Kerry bezeichnete den Bericht als einen Versuch, weltweit Fortschritte zu machen, „auch wenn wir natürlich wissen, dass es einigen Unbehagen bereiten wird“.

Wenn einige Länder die religiöse Freiheit untergraben oder in Frage stellen, „dann bedrohen Sie nicht nur zu Unrecht diejenigen, die sie ins Visier nehmen, sondern sie bedrohen letztlich auch die eigene Stabilität ihrer Länder“, sagte Kerry auf einer Pressekonferenz.
Zugleich bezeichnete er die religiöse Freiheit als ein grundlegendes Menschenrecht. Kerry drängte die im Bericht genannten Länder zum Handeln, um die religiöse Freiheit zu schützen.


Unabhängig vom Antisemitismus offenbarte der Bericht auch häufige Beschränkungen der Religion und entsprechende Strategien von Regierungsseite, die es den betroffenen Bürgern schwer machte, ihren Glauben frei zu wählen oder zu praktizieren.

„Regierungen, die die Freiheit der Religion und die Freiheit der Glaubensausübung unterdrücken, schaffen ein Klima der Intoleranz und der Straffreiheit, wodurch diejenigen ermutigt werden, die Hass und Gewalt
innerhalb der Gesellschaft säen,“
heißt es in dem Bericht, und es werden unter anderem Länder wie China, Nordkorea, Saudi-Arabien, Russland und Kuba kritisiert.

Der Bericht offenbart auch die Anwendung von Gesetzen zur angeblichen Gotteslästerung mit dem Ziel, Regierungskritiker zu schikanieren, zu verhaften und zu beleidigen, besonders im Nahen Osten und in Nordafrika. Aus Saudi-Arabien gibt der Bericht Ereignisse wieder, bei denen Aktivisten verhaftet und wegen Abfall vom Glauben und Gotteslästerung angeklagt wurden, was normalerweise die Todesstrafe nach sich zieht.

Kerry, der in diesem Jahr sein Amt angetreten hat, also nach den im Bericht hervorgehobenen Ereignissen, bedankte sich für das "breite Spektrum" von Glaubensführern, religiösen Organisationen und Journalisten, die am Bericht mitgewirkt haben, vielen von ihnen auch unter großen persönlichen Gefahren.

„Die Regierungen rund um den Erdball fahren auch weiterhin fort, Menschen nur wegen ihres religiösen Glaubens zu verhaften, einzusperren, zu foltern und zu töten“, sagte Kerry. „An vielen Orten der Welt scheitern die Regierungen auch einfach daran, Minderheiten vor sozialer Diskriminierung und Gewalt gegen religiöse Gruppen zu schützen“, einschließlich Buddhisten, Hindus, Juden, Christen, Moslems und Sikhs.

Abraham Foxman, der Leiter der landesweiten Antidiffamierungsliga, sagte, die Ernennung von Forman zum Sondergesandten für Antisemitismus zeige, dass die Vereinigten Staaten sich dazu entschlossen haben, den andauernden Antisemitismus ernsthaft zu bekämpfen.
Die Antidiffamierungsliga (ADL) ist überzeugt, dass Forman „eine wichtige Rolle spielen wird, wenn es darum geht sicherzustellen, dass der bedeutsame politische Wille und die diplomatischen Möglichkeiten der Vereinigten Staaten eingesetzt werden, um ausländische Regierungen unter Druck zu setzen, damit sie gegen den Antisemitismus vorgehen“, sagte Foxman.


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Kerry: Israel und die Palästinenser müssen harte Entscheidungen fällen

Der amerikanische Außenminister John Kerry forderte am Freitag israelische und palästinensische Führer dazu auf, „harte Entscheidungen“ zu fällen, um den Nahostfriedensprozess wiederzubeleben, der seit fast drei Jahren ins Stocken geraten ist.

„Wir sind an einem Zeitpunkt angekommen, wo harte Entscheidungen getroffen werden müssen“, sagte er auf einer Pressekonferenz in Tel Aviv zum Abschluss seines vierten Besuchs in der Region, seitdem er im Februar sein Amt angetreten hatte.

Kerry forderte Israel und die Palästinenser dazu auf, die Friedensgespräche fortzusetzen, die im September 2010 scheiterten. Er sagte, dass es „einen Weg“ gebe, um den Frieden Wirklichkeit werden zu lassen, „und dieser Weg führt über direkte Verhandlungen. Letztendlich ist es das israelische und palästinensische Volk, die beide sowohl über das Ergebnis entscheiden... als auch darüber, wer die größten Vorteile von einer Wiederaufnahme der Gesprächen haben wird“, sagte er.

„Ich kenne diese Region so gut, um zu wissen, dass es Skepsis gibt, und in einigen Bereichen gibt es auch Zynismus, und es gibt Gründe dafür. Wir haben bittere Jahre der Enttäuschung hinter uns“, sagte er.

Aber er stellte auch fest: „Es ist unsere Hoffnung, dass, wenn wir systematisch, gründlich, sorgfältig und geduldig vorgehen, ein Weg geebnet werden kann, der manche Menschen vielleicht überraschen wird, und der die Möglichkeiten für Frieden eröffnet“. Als ein deutlich sichtbares Zeichen an die Palästinenser gerichtet, die sonst nur amerikanische Autokolonnen mit Motorrädern sehen, die hinter den hohen Mauern des Hauptquartiers von Abbas verschwinden, unternahm Kerry einen offenen Spaziergang entlang einer Straße in Ramallah.

Trotz öffentlicher Bekundungen der Unterstützung macht sich dort Frustration breit, weil es nur wenig Anzeichen für eine Verschiebung in den lange gehaltenen Positionen der beiden Seiten gegeben hat.

Kompliziert werden die Bemühungen auch durch die neue israelische Regierung, die sich weiter nach rechts bewegt hat und einige Minister enthält, die einer Zwei-Staaten-Lösung entgegenstehen.

Kerry warnte am Freitag auch davor, dass es ein Zeitlimit für die Möglichkeit des Friedens gebe, nachdem es am Donnerstag bereits entsprechende Äußerungen vom britischen Außenminister William Hague gab – der ebenfalls zu einer Visite in der Region weilte - dass die Aussichten auf eine Zwei-Staaten-Lösung „nicht für immer bewahrt werden können“.

„Es ist klar, dass der Status quo bei längerer Dauer nicht aufrecht zu erhalten ist“, sagte Kerry. Der Außenminister berührte in seiner Rede auch das sensible Problem des jüdischen Siedlungsbaus in den palästinensischen Gebieten, einer der grundsätzlichen Fragen, bei denen die Gespräche im Jahre 2010 stecken blieben. „Die US-Position bezüglich der Siedlungen ist klar und hat sich nicht geändert......wir glauben, dass der Siedlungsbau gestoppt werden sollte“, sagte er.

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Jüdische Antimissionsorganisation nimmt messianische Gläubige ins Visier

Die ultraorthodoxe Organisation Yad L'Achim ist bereits seit langer Zeit ein Stachel im Fleisch von Israels messianisch-jüdischer Gemeinschaft gewesen. Manchmal mehr als nur ein Dorn. Man geht davon aus, dass Jack Teitel, der jüdische Terrorist, der um ein Haar den messianischen Jugendlichen Ami Ortiz tötete, starke Verbindungen zur Organisation hat.

Jetzt nimmt Yad L'Achim eine wachsende Messianische Gemeinde in der Küstenstadt Bat Yam ins Visier. Die lokale Ausgabe der hebräischen Tageszeitung Yediot Ahronot berichtete in diesem Monat darüber, dass Yad L'Achim viele Beschwerden von Anwohnern aufgenommen hat, die sich über den Erhalt von „missionarischen Material“ beklagt hatten.

Gemäß dem Artikel hatten lokale messianische Gläubige Häuser im Wohngebiet aufgesucht, um ihren Glauben zu bezeugen. Yad L'Achim-Unterstützer berichteten in dem Beitrag auch über die kürzlich erfolgte Gründung einer neuen messianischen Gemeinde, die sie versuchten als "kultisch" und "geheimnisumwittert" darzustellen.

„Wir haben ein Problem, uns mit dieser Angelegenheit zu befassen, weil die Treffen der Gemeinde in einer privaten Wohnung in einem der Apartmenthäuser stattfinden, so dass natürlich die Aktivitäten dort sehr verborgen und geheim bleiben“, sagte ein Rabbi.

Oded Raban, ein ortsansässiger messianischer Jude, widersprach den Anschuldigungen im Artikel und bezeichnete sie als haltlos. Gegenüber der Zeitung sagte er: „Es gibt keine unangebrachten Aktivitäten innerhalb der messianischen Gemeinschaft........die Behauptung, wir würden in hinterhältiger Weise agieren, ist nicht wahr. Und wenn es auf diesem Weg zu Konflikten kommt, dann besteht der einzige Grund darin, dass wir mit einem solch hohen Maß an Feindseligkeit konfrontiert werden, dass uns kaum sehr viele Möglichkeiten bleiben“.

Raban wiederholte, was viele andere messianische Israelis zuvor immer wieder betont haben:
„Wir haben mehrere zehntausend Gläubige in diesem Land, und wir sind alle Bürger dieses Staates. Wir sind gegenüber diesem Staat loyal, dienen in der Armee und opfern uns für diesen Staat, aber unsere Weltanschauung unterscheidet sich etwas von der Sichtweise anderer Juden, und deshalb sehen sie uns als eine Anomalie bzw. als eine Störung. Wir glauben, wie unsere jüdischen Brüder auch, an Gott und sehen Ihn als das Zentrum von allem in dieser Welt.“

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 09 Jun 2013, 07:38

Der syrische Bürgerkrieg wird zunehmend zu einem religiös motivierten Krieg


Der Bürgerkrieg in Syrien wird zunehmend zu einem religiös motivierten Krieg, der die moslemische Welt zwischen Sunniten und Schiiten spaltet, bemerkte der Experte für arabische Angelegenheiten, Dalit Halevi.

Die Rebellen gehören dem sunnitischen Islam an, während das Syrische Regime aus Alawiten besteht, einem Ableger des Shiismus, unterstützt durch den Iran und durch Kämpfer der iranischen Revolutionsgarde, durch Einheiten der schiitischen Gruppe Hizbullah und durch schiitische
Freiwillige aus dem Irak.


Die Rebellen erklärten in Deir Ez-Zor öffentlich den Krieg gegen die Schiiten, nachdem sie im Kampf um Al-Qusayr eine Niederlage erlitten hatten. In einem auf YouTube hochgeladenen Video geben sie den Beginn eines Konfessionskrieges bekannt, indem sie „Tod den Schiiten“ sangen und in diesem Zusammenhang an den Kampf von Al-Qadisiyyah im Jahre 637 erinnerten, als moslemische Araber die Perser bezwangen.

Hochrangige Kleriker in Saudi-Arabien haben die Position von Scheich Yusuf Qaradawi unterstützt, der den Iran und die Hizbullah wegen ihre Unterstützung von Assad angriff und vor den Versuchen der Schiiten warnte, in sunnitischen Staaten die Macht zu übernehmen. Eine in Saudi-Arabien herausgegebene Fatwa legt fest, dass alle Moslems religiös dazu verpflichtet sind, Teil des Jihad in Syrien zu sein, indem sie Geld geben, oder indem sie sich direkt an den Kämpfen gegen das Assad- Regime beteiligen.

Die syrische Armee hat es mit der Hilfe der Hisbollah geschafft, die an den Libanon angrenzende Stadt Al-Qusayr wieder einzunehmen, aber dieser militärische Erfolg muss nicht unbedingt ein allgemeines Zeichen für die Fähigkeit des Regimes sein, die Lage insgesamt umzukehren, sagte Dalit Halevi.
Viele andere Gebiete stehen nach wie vor unter Kontrolle der Rebellen, die weitestgehend die Unterstützung der Bevölkerung haben.


Ein Scharia-Gericht der Rebellen ist in Aleppo im nördlichen Syrien eingerichtet worden, und es fungiert häufig als Kriegsgericht für „Verräter“ und „Verbrecher“. Ein kürzlich veröffentlichtes Video dokumentiert die Verurteilung zum Tode von zwei Menschen, die angeblich mit dem Assad Regime zusammengearbeitet haben, und die angeblich in Bestechung und Straftaten verwickelt waren.

Nachdem das Urteil des Scharia-Gerichtes verlesen wurde, wurden die zwei von einem Exekutionskommando übernommen als eine deutliche Botschaft und Warnung an alle i]„Regierungsagenten und Verräter“.[/i]

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Putin erklärt sich bereit, Truppen auszusenden, um die abgezogenen österreichischen Friedenstruppen im Golan zu ersetzen

Der russische Präsident Vladimir Putin schlug am Freitag vor, dass die Friedenstruppen seines Landes die abziehenden österreichischen Truppen ersetzen, die die israelisch-syrische Waffenruhe auf den Golanhöhen überwachen.

„Im Hinblick auf die schwierige Situation, die sich derzeit auf den Golanhöhen entwickelt, könnten wir den abziehenden österreichischen Anteil der Friedenstruppen in der neutralen Zone ersetzen, die die israelischen Streitkräfte von der syrischen Armee trennt“, zitierten russische Nachrichtenagenturen den Präsidenten Putin.

Am Donnerstag hatte Österreich mitgeteilt, dass man seine Friedenstruppen der Vereinten Nationen von den Golanhöhen abzieht. Österreich ist für ungefähr 380 der insgesamt 1000-Mann starken Blauhelmsoldaten der Vereinten Nationen verantwortlich, die zur Überwachung der Waffenstillstandslinie zwischen Israel und Syrien auf den Golanhöhen stationiert sind.

„Die Bewegungsfreiheit in der Region besteht de facto nicht mehr. Die nicht kontrollierbare und unmittelbare Gefahr für österreichische Soldaten hat sich zu einem unannehmbaren Risiko entwickelt“, sagte der österreichische Kanzler Werner Faymann und sein Stellvertreter Michael Spindelegger in einer gemeinsamen Erklärung.

Österreichs Entscheidung, seine Einheiten aus den UN-Beobachtertruppen (UNDOF) abzuziehen, die seit 1974 mit der Kontrolle der Waffenstillstandslinie betraut sind, erging, nachdem syrische Rebellen für kurze Zeit die einzige Überfahrt entlang der Waffenstillstandslinie zwischen Israel und Syrien auf dem Golan besetzten, bevor die Einheiten des Assad- Regimes die Kontrolle unter Einsatz von Panzern wiedererlangten.

Am Freitag teilten die UN-Blauhelmsoldaten mit, dass man darüber nachdenkt, komplett von den Golanhöhen abzuziehen, nachdem Österreich bereits seine Abzugs-Entscheidung verkündet hatte, und nachdem zwei Soldaten der Vereinten Nationen im Zusammenhang mit den syrischen Kämpfen verletzt wurden.

Die Philippinen sagten ebenfalls, dass man einen Truppenabzug in Erwägung zieht, nachdem ein philippinischer Soldat verwundet wurde.

Das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten gab im letzten Monat die Empfehlung an Präsident Benigno Aquino, dass sich die Philippinen wegen Sicherheitsbedenken zurückziehen sollten, aber Präsidentensprecher Abigail Valte teilte gegenüber AFP mit, dass bislang noch keine Entscheidung gefallen sei.

Wie erwartet ist Israel gegen Russlands Vorschlag, die Österreicher zu ersetzen, meldet Channel 10. Der Grund ist Russlands andauernde Unterstützung für das Regime von Präsidenten Bashar Al-Assad.

Russland hat angedeutet, dass man plant, Assad mit hochentwickelten S-300 Raketen zu beliefern, trotz einer Bitte von Seiten Israels, dies nicht zu tun.

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Das Recht, welches nur gegenüber Israel gilt

In einer Erklärung unter dem Titel, Manipulating International Law as Part of Anti-Israeli ‘Lawfare’/ Manipulierung des internationalen Rechts als Teil der antiisraelischen juristischen Kriegsführung” ging Prof. Robbie Sabel zum
Gegenangriff über, um einer mit internationaler Einheit vorgetragenen Darstellung zu widersprechen, in der Israel als Bösewicht dargestellt wird. Unter anderem sagte Sabel, er ist Professor für Internationales Recht an der Hebräischen Universität in Jerusalem, dass es „keine israelische widerrechtliche Besatzung gibt“. Er schrieb: „Internationales Recht erlaubt sehr wohl militärische Besetzung. Es ist interessant zu bemerken, dass der UN-Sicherheitsrat (UNSC) die israelische Besetzung der Gebiete nie als widerrechtlich bezeichnet hat“. Er nannte dann auch Beispiele für eine rechtlich abgesicherte Besetzung, wie etwa die Besetzung Deutschlands durch die Alliierten nach dem Zweiten Weltkrieg oder die Besetzung des Irak durch die USA nach dem zweiten Golfkrieg; die Rechtmäßigkeit des letztgenannten Beispiels wurde sogar durch den UN-Sicherheitsrat bestätigt.


Sabel wies vehement das so genannte Recht auf Rückkehr für die palästinensischen arabischen Flüchtlinge zurück, bei der man sich auf die Resolution Nr. 194 der UN- Vollversammlung beruft. Erstens, die Resolution der UN- Vollversammlung ist nur eine Empfehlung, und nicht etwa ein verbindliches Gesetz. Zweitens weisen es alle arabischen Staaten zurück, weil es gleichzeitig natürlich die Anerkennung Israels einschließen würde. Die Tatsache, dass die Resolution heute ständig wiederholt wird, gibt ihr noch lange keine verbindliche Gesetzeskraft.

Die Green Line, oder auch Grenzlinie von 1967 genannt, steht ebenfalls auf keinerlei rechtlicher Basis, schreibt Sabel. Die Green Line (die das "Westjordanland" umfasst) war lediglich eine Waffenstillstandslinie im Anschluss an die Einstellung des Feuers zwischen Jordanien und Israel.
Die Waffenstillstandsvereinbarung stellt fest, dass die Waffenstillstandslinie „ohne Voreingenommenheit gegenüber zukünftigen Landansiedlungen oder Grenzlinien vereinbart wird“. Es waren die arabischen Staaten, die wegen eben diesen Worten vorpreschten, und das aus demselben Grund, wie bereits genannt: Sie weigern sich, Israel anzuerkennen. Nach der Unterzeichnung der Friedensvereinbarung mit Jordanien im Jahre 1994 hörte die Green Line auf zu existieren und hat somit auch keine rechtliche Gültigkeit mehr.


Anmerkung:


Sabel zeigt Schritt für Schritt auf, wie internationales Recht manipuliert und als Waffe gebraucht wird, um Israel zu verurteilen und zu isolieren. Er weist darauf hin, dass dieses Gesetz einerseits gegen 192 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen steht, und andererseits gegen sein letztes Mitglied, Israel angewandt wird. Gaza wird zum Beispiel durch das Rote Kreuz als besetzt angesehen, was im Widerspruch steht zu ihrem eigenen Bericht, der besagt, dass „eine Besatzung nicht aufrecht erhalten werden kann, ohne dass sich ein Soldatenstiefel auf dem Grund und Boden befindet“. Es gibt heute keine israelischen Soldaten oder sonstige Israelis mehr in Gaza. Die letzten israelischen Stiefel, die dieses Gebiet verlassen haben, waren diejenigen des entführten israelischen Soldaten Gilad Shalit. Seine Geschichte, sowie 12.000 von Gaza aus gezündete Raketen, erklären, warum Israel eine teilweise Blockade von Gaza bis zum heutigen Tag aufrechterhalten muss.

Die Aussonderung Israels durch die internationale Gemeinschaft und der Gebrauch einer doppelten Moral sind Phänomene, die objektiv überprüft werden können. Es geht hier um Tatsachen, und nicht um Meinungen, die für Interpretationen offen sind. Israel wird ganz klar falsch und zu Unrecht behandelt - Punkt! Der jüdische Staat wird gemäß einem rechtlichen Standard beurteilt, der nur allein bei Israel angelegt wird. Es gibt ein „internationales Recht“, und es gibt zusätzlich ein „internationales Recht nur für Israel“.
Die Frage ist, warum wir es zulassen, dass so verfahren wird.


„Israel verletzt internationales Recht“, „widerrechtliche Siedlungen“, „besetztes Jerusalem“, „unverhältnismäßiger Einsatz der Mittel“, all dies sind gebräuchliche Schlagworte geworden, wenn es um Israel geht. Wenn jemand diese Schlagworte verwendet, muss er sich nicht dafür verteidigen oder rechtfertigen, denn jedermann „weiß“ ja, dass es so ist. Aber wie können Menschen „wissen“, dass eine Lüge angeblich die Wahrheit ist? Zwei der Gründe sind die ständige Wiederholung dieser Lügen und politische Interessen! Die zuvor genannten Schlagzeilen werden zu jeder Zeit und in allen denkbaren Zusammenhängen verwendet, und wenn sich nur sehr wenige erheben und Widerspruch einlegen, dann werden sie irgendwann automatisch zur allgemein akzeptierten Wahrheit. Was die politischen Interessen angeht: Es könnte zu viel an politischen Interessen kosten, wenn man sich der arabischen Welt und der wachsenden Macht von Stimmberechtigten Moslems in Europa entgegenstellt.

Schließlich noch ein dritter Grund, warum es so leicht ist, zu manipulieren, indem man internationales Recht zitiert. Der Grund ist, dass dieses Recht einfach zu kompliziert und vielschichtig ist. Internationales Recht ist nicht ein Buch, wo alles komplett gesammelt ist. Es ist ein Irrgarten aus Abmachungen, Resolutionen, Deklarationen und Vereinbarung. Alle haben sie ungleiche Autorität und wenden sich mit verschiedenen Anliegen an verschiedene Nationen, je nachdem, welche Verträge die entsprechende Nation unterzeichnet und ratifiziert hat. Die Beziehung zwischen dem nationalen und dem internationalen Recht, bzw. wo beide einander widersprechen, ist auch ein Thema für Diskussion. Als ob das allein nicht schon genug wäre, die Menschen, die damit beauftragt sind, in diesen Sachen zu entscheiden, stehen auch unter dem Einfluss politischer Interessen. Kurz gesagt, internationales Recht ist ein brutales Feld, und viele beschließen deshalb, sich nicht darauf einzulassen, sondern dieses Feld der offenen Manipulation zu verlassen.

Aber ein Gesetz, das nicht angewandt wird, verliert wiederum sowohl seine Absicht als auch seine Moral. Was daraus folgt, ist letztlich eine Übertretung des Rechtes. Wenn internationales Recht Vertrauenswürdigkeit haben soll, und wenn die internationale Gemeinschaft will, dass Israel es auch weiterhin beachtet, dann kann Israel nicht mit einem anderen Standard beurteilt werden als der Rest der
Welt.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 15 Jun 2013, 18:03

Yaalon: Die Arabische Friedensinitiative ist eine 'Verdrehung der Tatsachen'
 
Die so genannte „arabische Friedensinitiative“ ist eine Verdrehung der Tatsachen, sagte Verteidigungsminister Moshe Yaalon (Likud-Yisrael Beytenu) am Freitag.
 
Im Rahmen einer Rede am Washingtoner Institut für die Nahost- Politik sagte Yaalon: „Die arabische Friedensinitiative ist eine Verdrehung der Tatsachen. Premierminister Netanyahu hat klar gemacht, dass Israel bereit ist, ohne Vorbedingungen und Diktate an den Verhandlungstisch zurückzukehren, aber die arabische Initiative ist ein Diktat - zuerst müssen wir Territorium aufgeben, dann würden die Araber über eine Zusammenarbeit mit uns nachdenken“.  
 
Die arabische Friedensinitiative, initiiert im Jahre 2002 durch Saudi-Arabien, besagt, dass 22 arabische Länder ihre Beziehungen mit Israel normalisieren würden als Gegenleistung für einen israelischen Abzug aus Judäa und Samaria.
 
Die Initiative wurde kürzlich reaktiviert, als Katars Premierminister andeutete, dass er eine Friedensvereinbarung zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde unterstützen würde, wenn man sich dabei an den Grenzen vom 4. Juni 1967 orientiert. Gleichzeitig unterstütze man aber auch die Vorschläge des amerikanischen Präsidenten Barack Obama nach einem „vergleichbaren und gegenseitig abgestimmten geringfügigen Landtausch“  zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde, um der Realität der boomenden Siedlungen in den Gebieten zu entsprechen.  
 
„Wir sind bereit, unverzüglich Gespräche über alle denkbaren Themen ohne Vorbedingungen aufzunehmen, aber eben nicht nur über Territorien“, sagte Yaalon in Washington. „Die Palästinenser haben Vorbedingungen gestellt, und deshalb wird die Möglichkeit für den Beginn der Gespräche nur hinausgezögert. Wir sind bereit, alles mit ihnen zu besprechen, aber ohne eine Änderung der Einstellung innerhalb der PA bin ich kaum optimistisch, dass wir einen Fortschritt im Friedensprozess erreichen werden. Somit müssen wir uns wohl damit abfinden, dass wir auch weiterhin versuchen, den Konflikt irgendwie zu handhaben.“
 
Der PA-Vorsitzender Mahmoud Abbas hat, anstatt mit Israel zu sprechen, auch weiterhin Vorbedingungen für Gespräche gestellt, einschließlich der Forderung, Terroristen aus israelischen Gefängnissen zu entlassen, die vor 1993 verhaftet wurden und die Bautätigkeit in Judäa und Samaria sowie in Ost- Jerusalem zu stoppen. Er forderte sogar, eine Karte des zukünftigen palästinensischen Staates zu präsentieren, bevor irgendwelche Verhandlungen stattfinden.
 
Premierminister Binyamin Netanyahu sagte in dieser Woche, dass „man endlich aufhören muss, ständig nur über die Verhandlungen zu verhandeln.“
 
„Ich will Frieden. Um Frieden zu erreichen, müssen wir den Frieden aushandeln“, sagte er. „Wir wollen, dass die jüngsten amerikanischen Bemühungen erfolgreich sind. Israel ist zur Wiederaufnahme von direkten Verhandlungen für den Frieden ohne Vorbedingungen bereit. Ich denke, dass man endlich aufhören muss, sich über Vorbedingungen zu streiten. Ich denke, dass man endlich aufhören muss, ständig nur über die  Verhandlungen zu verhandeln. Ich denke, dass wir sofort mit den  Friedensgesprächen beginnen müssen.“
 
In seiner Rede am Freitag sprach Verteidigungsminister Yaalon die Sicherheitssituation im Nahen Osten insgesamt an. Im Hinblick auf Syrien sagte er, dass er „in naher Zukunft in diesem Land keine Stabilität sehen kann“, und er merkte an, dass das Worst Case Szenario für Israel darin bestünde, dass Elemente der Al Qaida die weitere Destabilisierung in der Region, besonders in Jordanien, vorantreiben.
 
„Wir gehen nicht dazwischen, wir mischen uns nicht ein,“ betonte er. „Wir befinden uns natürlich in einer sehr heiklen Position, und so könnte jedes israelische Eingreifen auch jene Seite treffen, die wir vielleicht unterstützen wollen“.  
 
Gleichzeitig betonte er, dass es rote Linien gibt, die ein israelisches Eingreifen in Syrien auslösen würden, wie etwa der grenzüberschreitende Beschuss oder der Transfer von chemischen und strategischen Waffen.
 
Yaalon fügte hinzu: „Von unserer Position aus gesehen sollte es klar sein, dass Jordanien für uns ein Aktivposten im Nahen Osten in Bezug auf Stabilität ist. Deshalb geben wir Unterstützung, und wir glauben wirklich, dass Jordanien durch die Vereinigten Staaten und durch andere Verbündete unterstützt werden sollte, um Jordanien als einen ausgleichenden Pol in der Region zu bewahren“.  
 
Er sagte, auch wenn Israel besorgt sei wegen des Verhaltens von Russland, das hochentwickelte Waffen für die Streitkräfte von Präsident Bashar Al-Assad zur Verfügung stellt, so seien die Beziehungen zwischen den beiden Ländern dennoch nicht ernstlich beschädigt worden.
 
„Wir sind über die russischen Aktivitäten in der Region nicht glücklich, und wir haben natürlich auch unsere Gelegenheiten, bei denen wir unsere Meinung darüber kundtun“, räumte Yaalon ein. „Ich glaube aber, wenn wir uns die russische Politik insgesamt anschauen, dann erkennen wir, dass sie nicht grundsätzlich gegen uns gerichtet ist. … Die Haupterwägungen sind nicht Israel, die Haupterwägungen bestehen vielmehr darin, was sie selbst als das 'Spiel der Großmächte' bezeichnen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten“.
 
Im Hinblick auf den Iran und sein Atomprogramm sagte der Verteidigungsminister, dass der Westen zeigen müsse, dass man den „politischen Durchhaltewillen hat, um den ganzen Weg zu gehen“, wenn man die Islamische Republik zwingen will, sein Atomwaffenprogramm aufzugeben.
 
Bezugnehmend auf den jüngsten Bericht durch die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA), in dem sie mitteilte, dass der Iran Fortschritte in seinem Nuklearprogramm gemacht habe, aber die von Israel gesetzte „rote Linie“ noch nicht erreicht hat, 250 Kilogramm Uran mit 20 Prozent Anreicherung zu erzeugen, sagte Yaalon, dass dies klar darauf hindeutet, „dass der Iran möglicherweise die von Netanyahu festgelegte rote Linie verinnerlicht hat, und dass sie es deshalb bisher vermieden haben, diese Linie zu erreichen“.  
 
Später am Freitag trifft sich Yaalon, wie man erwartet, mit seinem amerikanischen Amtskollegen, dem amerikanischen Verteidigungsminister Chuck Hagel.
 
+++++++++++++++++++
Ban Ki-Moon: Die 'Siedlungen' untergraben die Hoffnungen auf Frieden
 
UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon verurteilte am Freitag Israels Pläne, die Bautätigkeiten in Judäa und Samaria auszuweiten und teilte mit, dass damit die Hoffnungen untergraben werden, den Nahostkonflikt durch die Einsetzung eines palästinensischen Staates zu beenden.
 
„Der Generalsekretär ist betroffen von der ständigen Ausweitung der israelischen Siedlungen im Westjordanland, was eine Übertretung internationalen Rechts darstellt“, sagte sein Sprecher bei den Vereinten Nationen, Martin Nesirky, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet.
 
Ban Ki-Moon sei „besonders besorgt“ wegen der Pläne Israels, mehr als 1.000 neue Häuser in zwei Siedlungen in Judäa und Samaria zu bauen, sagte der Sprecher.
 
Er bezog sich damit auf Pläne, 538 neue Häuser in Itamar zu bauen, und 137 bereits vorhandene Wohneinheiten nach einer entsprechenden Prüfung durch die örtlichen Behörden zu legalisieren. Ebenso wurden Pläne vorgelegt, 550 Häuser in Bruchin zu bauen.
 
„Diese Entscheidungen sich nicht hilfreich und untergraben die Fortschritte hin zu einer Zweistaatenlösung“, sagte Nesirky gemäß AFP.
 
„Diese Pläne befestigen eine tiefsitzende quälende Tendenz, und das in einer Zeit andauernder Bemühungen, die Friedensverhandlungen wieder einzusetzen“, fügte er hinzu. „Der Generalsekretär fordert Israel auf, die Forderungen der internationalen Gemeinschaft zu beachten, indem man die Siedlungsaktivitäten stoppt und bei allem Handeln beim internationalen Recht und bei der Road-Map bleibt“.  
 
Am Donnerstag kritisierten ebenso die Vereinigten Staaten in scharfer Form Israels Pläne, 1.000 neue Häuser für Juden in Judäa und Samaria zu errichten, und man sagte, dass dies im Hinblick auf die derzeitigen amerikanischen  Bemühungen nach Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen Israel und der PA nicht hilfreich sei.  
 
„Wir können die Legalisierung des andauernden Siedlungsbaus nicht akzeptieren“, sagte die Sprecherin des State Department Jen Psaki gegenüber Journalisten.
 
„Wir bleiben weiter voller Hoffnung, dass beide Seiten die bedeutende  Gelegenheit erkennen, die wir jetzt haben, um gegenseitiges Vertrauen aufzubauen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren, und das ist es, worauf unser Fokus liegt“.  
 
Am Donnerstag gab Wohnungsbauminister Uri Ariel (Bayit Yehudi) außerdem bekannt, dass weitere 1.000 neue Wohneinheiten für Juden im Etzion-Siedlungsblock in Judäa gebaut werden sollen. Dem State Department waren diese Pläne aber anscheinend noch nicht bekannt.
 

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 23 Jun 2013, 07:38

Lapid: Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde sollten solange miteinander sprechen, 'bis weißer Rauch aufsteigt'
 
Yair Lapid gab der Washington Post in dieser Woche ein Interview, das sich auf die Chancen des Friedens zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde konzentrierte.
 
„Das wichtigste ist, dass wir an den Verhandlungstisch zurückkehren und miteinander sprechen, bis  weißer Rauch aufsteigt“, sagte Lapid zu seiner Interviewpartnerin Lally Weymouth.
 
Frau Weymouth brachte ihre Zweifel daran zum Ausdruck, dass Premierminister Binyamin Netanyahu wirklich an der Errichtung eines eigenen PA-Staates interessiert ist und sagte, dass „ihm das niemand in der übrigen Welt abnimmt“, wenn er seine Unterstützung für die „Zwei-Staaten-Lösung“ bekundet.
 
Lapid brachte jedoch wiederholt zum Ausdruck, dass er glaube, Netanyahu sei offen für die Errichtung eines PA-Staates in Judäa und Samaria. Er betonte, dass es für Netanyahu hart sei, diesen ersten Schritt zu tun und alle Bautätigkeit für Israelis in Judäa und Samaria zu stoppen - einer der Vorbedingungen von Seiten des PA-Vorsitzendem Mahmoud Abbas für die Wiederbelebung der Gespräche – zumal die PA bereits in der Vergangenheit ähnliche israelische Versuche zur Wiederbelebung der Verhandlungen zurückgewiesen hatte, und das trotz eines längeren Baustopps.
 
„Den israelischen Premierminister zu bitten, die Existenz seiner eigenen Regierung zu gefährden, ohne zu wissen, was letztlich die Ergebnisse sein werden, ist sehr viel verlangt, um es vorsichtig auszudrücken“, erklärte er. Frau Weymouth erwiderte: „Ich wüsste nicht warum“.
 
Die zwei besprachen auch die Situation in Syrien. Lapid unterstützte nicht die jüngste Entscheidung der US-Regierung, aber er kritisierte Obama auch nicht dafür, die syrische Opposition mit Waffen zu beliefern. Gleichwohl betonte er, dass einige Kräfte in der Opposition „noch schlimmer sind, als die Regierung, gegen die sie kämpfen“.
 
Yair Lapid sprach auch über seine Arbeitsbeziehung mit Naftali Bennett, dem Führer der Splitterpartei Bayit Yehudi (Jüdisches Haus). Wir zwei stimmen auf einigen Gebieten, einschließlich Judäa und Samaria, nicht überein, sagte er, aber es gebe auch etliche gemeinsame Ansichten in innenpolitischen Fragen. „Außerdem teilen wir eine persönliche Freundschaft“, fügte er hinzu.
 
Auf die Frage, ob er danach strebe, eines Tages Premierminister zu werden, sagte Lapid: „Ich habe keine Eile …, aber wenn man in die Politik geht, strebt man natürlich nach einer Position, die ein bisschen höher ist als diejenige, die ich jetzt innehabe“.
++++++++++++++++
 
Der neue iranische Präsident war beteiligt am Bombenanschlag auf ein  jüdisches Gemeindezentrum
 
Der ehemalige iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad mag dafür gestanden haben, Juden töten zu wollen, aber sein Nachfolger, der angeblich „gemäßigte“ Hassan Rohani, hat dies anscheinend wirklich getan.
 
Eine amerikanische Zeitung wies in dieser Woche darauf hin, dass eine  Anklageschrift aus dem Jahre 2006 durch die Regierung in Argentinien, Rohani als einen der Mitverschwörer bei der  Bombardierung eines jüdischen Gemeindezentrums in Buenos Aires auflistet.
 
Der Angriff, bei dem 85 Menschen getötet und Hunderte weitere verwundet wurden, wurde nach Angaben der argentinischen Behörden von der Hisbollah ausgeführt, aber von Teheran angeordnet.
 
Argentinische Ermittlungsbeamte stellten fest, dass der Angriff von Irans Höchstem staatlichen Sicherheitsrat geplant wurde und von dort auch grünes Licht bekam, angeführt durch den Höchsten Führer Ayatollah Ali Khameini.
 
Ein früherer iranischer Mitarbeiter des Geheimdienstes bezeugte in diesem Zusammenhang, dass auch Rohani Mitglied dieses Rates war, unter dem ehemaligen iranischen Präsidenten Ali Akbar Hashemi Rafsanjani, der sich selbst überall im Westen als „gemäßigt“ feiern ließ.
 
Israel hat nach der Wahl in der vergangenen Woche darauf hingewiesen, dass Rohani nach außen zwar mehr Taktgefühl und Stil zeigen mag, als Ahmadinejad, aber er hasst Israel gleichermaßen.
++++++++++++++++++++
 
Netanyahu: Lassen sie sich nicht täuschen durch den Wahlausgang im Iran
 
Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu warnte am Sonntag den Westen, sich durch die Wahl eines angeblich gemäßigten Iranischen Präsidenten täuschen zu lassen, und er betonte, dass die Islamische Republik wirklich von radikalen Islamischen Klerikern beherrscht wird.
 
Im Laufe des Wochenendes wurde der angeblich gemäßigte Iranische Kleriker Hassan Rohani mit überwältigender Mehrheit ins Amt gewählt, der im Wahlkampf durch reformorientierte Kräfte unterstützt wurde. Rohani kämpfte auf einer Plattform, die sich für mehr Freiheit im Iran einsetzt, und er hatte im Vorfeld versprochen, die offiziellen Beziehungen mit den Vereinigten Staaten wieder aufzunehmen.
 
Das mögen vielleicht gute Nachrichten für die Iraner selbst sein. Im Zusammenhang mit den Auslandsbeziehungen und vor allem mit Irans Atomprogramm forderte Israel den Westen jedoch auf, sich auch weiterhin sehr vorsichtig zu verhalten.
 
„Die internationale Gemeinschaft sollte sich nicht in einem falschen Wunschdenken verlieren“, sagte Netanyahu. „Vor 15 Jahren sagten sie, der ehemalige iranische Präsidenten Mohammed Khatami ist gemäßigt, aber nichts hat sich geändert. Der Iran muss nach seinem Verhalten im Zusammenhang mit seinem Atomprogramm beurteilt werden“.
 
Tatsächlich wird der Iran vom Höchsten Führer Ayatollah Ali Khameini und seinem Rat von Klerikern beherrscht. Es sollte betont werden, dass Rohani, obgleich anscheinend pragmatischer als sein Vorgänger Mahmoud Ahmadinejad, ein langjähriger Unterstützer und Mitstreiter des Islamischen Regimes ist, und er war ein Anhänger von Ayatollah Ruhollah Khomeini, dem Führer von Irans Islamischer Revolution.
 
In einer Stellungnahme des israelischen Außenministeriums im Anschluss an die Wahl wird darauf hingewiesen, dass mehrere Gegenspieler von Rohani in der Wahl durch die Ayatollahs ausgeschlossen wurden, weil man meinte, dass der neue Präsident nicht zu weit abseits von der offiziellen Agenda des Regimes sein dürfte. Unter diesem Hintergrund ist es wahrscheinlich zu früh, um wirklich von einer „Revolution“ im Iran zu sprechen.
 
Dennoch ist die internationale Gemeinschaft wahrscheinlich in falsche Aufregung versetzt worden, und Israel befürchtet nun, dass die Wahl von Rohani den Ayatollahs noch viel mehr Zeit geben wird, um bei ihrem Atomprogram voranzukommen.  Das könnte die ganze Zeit hindurch der entscheidende Punkt gewesen sein.
 

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 14 Jul 2013, 09:25


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Ägyptische Armee tötet dutzende von bewaffneten Hamas-Kämpfern

Die jüngste Offensive der ägyptischen Armee gegen Terrororganisationen, die auf der Sinai- Halbinsel agieren, ist voll im Gange, und eine der Gruppen, die in diesem Zusammenhang einen hohen Preis bezahlen, ist die Hamas.
Viele gingen davon aus, dass die Hamas infolge der jüngsten Entmachtung des ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi und seiner Moslembruderschaft in Mitleidenschaft gezogen wurde, weil die Moslembruderschaft die Mutterorganisation der Hamas ist.
In den vergangenen Tagen teilten ägyptische Militärs gegenüber arabischen Medien mit, dass im Verlauf der Kämpfe auf der Sinaihalbinsel ungefähr 200 Bewaffnete getötet wurden, darunter mindestens 32 Mitglieder der Hamas. Die palästinensische Gruppe missbraucht die Halbinsel, um Waffen und andere Güter in den Gazastreifen zu schmuggeln, wo sie einen Terrorkrieg gegen das südliche Israel führt.
Jedoch bleibt die Situation instabil, und die ägyptische Armee hat Israel um grünes Licht gebeten, seine Streitkräfte im Sinai zu verstärken. Im Ergebnis des Camp David-Abkommens ist Ägypten nur eine sehr kleine Streitmacht im Sinai erlaubt, um Israels südliche Grenze nicht zu gefährden.
Man geht davon aus, dass Israel positiv auf die Bitte reagiert, weil man weiß, dass die jetzige ägyptische Militärführung ein Partner im Kampf gegen den radikalen Islamismus ist.
Es gab Hinweise darauf, dass die ägyptische Armee sogar Gaza angreifen könnte. Ein Armeevertreter sagte gegenüber einer arabischen Zeitung, dass die ägyptische Armee frustriert sei über die Machenschaften der Hamaskämpfer, die Tunnel unter der Grenze bauen, um die Ägypter auf diese Weise schnell anzugreifen. Danach ziehen sie sich wieder zurück in die Sicherheit des Gazastreifens.
++++++++++++++++++++++++++++
Islamisten in Ägypten missbrauchten ihre Macht

Erstveröffentlichung: Miami Herald

Wieder findet sich die amerikanische Regierung in der Situation, wo sie wirklich absolut nicht weiß, wie man sich mit einem Nahen Osten voller Rätsel befassen soll. Dieses Mal ist es Ägypten, das den Amerikanern eine Lehrstunde darin gibt, wie komplex diese unruhige Region ist.
Vom Standpunkt Washingtons aus gesehen muss in den vergangenen zwei Jahren etwas Gutes in Ägypten geschehen sein. Nach Jahrzehnten der Zwangsherrschaft schien es so, als hätte die Demokratie die Oberhand gewonnen. Die vielen Ägypter, die im Januar 2011 zum Tahrir-Platz kamen, sangen zunächst noch: „Es ist genug, es reicht“. Schließlich mündeten die Parolen in die bekannten Worte von Präsidenten Lincoln: „Eine Regierung des Volkes, bestehend aus dem Volk und für das Volk“.
Aber war es wirklich so? Die Moslembruderschaft, die sich seit acht Jahrzehnten darauf vorbereitet hatte, die Regierung in Ägypten zu übernehmen, schaffte es, dem Volk die Revolution aus den Händen zu reißen, jenem Volk, das der eigentliche Auslöser der Revolution war. Sie errangen die Macht unter Verwendung von freien Wahlen, ein Instrument der Demokratie, an das sie selbst eigentlich nie geglaubt haben. Die Moslembruderschaft entwarf sehr schnell eine Verfassung, die dazu bestimmt war, Ägypten in ein Land zu verwandeln, das vollständig durch die Gesetze des Islam beherrscht wird.
Dieser Schritt war nicht nur ein Missbrauch gegenüber dem Willen vieler Ägypter, sondern er scheiterte auch auf allen anderen Gebieten. Ägypten, das bereits unter einem chronischen sozioökonomischen Mangel litt, fand sich nun in einer noch viel ernsteren Situation wieder, was in der vergangenen Woche in die derzeitigen Aufstände und Proteste mündete. Die Armee, das einzige funktionierende Organ in der ägyptischen Exekutive, meinte, dass es nun seine Aufgabe in einer Krise wie dieser sei, einzuschreiten, durch Aushebelung der demokratischen Regeln des Spiels die öffentliche Ordnung wieder herzustellen und damit den besten Interessen der Nation zu dienen.
Das ist sogar in westlichen Demokratien durchaus nicht ohne Beispiel. Es war niemand anderer als Präsident Lincoln, der es in den ersten Tagen des Bürgerkriegs als notwendig erachtete, ein Grundrecht zum Schutz der persönlichen Freiheit, den Habeas-Corpus-Erlass, außer Kraft zu setzen, also das Recht eines jeden Bürgers auf einen Gerichtsprozess. Als er seine Entscheidung vor einem verdutzten Kongress in einer speziellen Sitzung am 4. Juli 1861 verteidigte, sagte Lincoln, der ein Meister darin war, auch schwierigste Probleme in wenigen einfachen Worten zu erklären: „Wenn alle Gesetze, außer einem, außer Kraft gesetzt werden, und die Regierung Gefahr läuft, auseinanderzubrechen, sollte man dann nicht dieses eine Gesetz auch außer Kraft setzen?“
[Erklärung nach Wikipedia: In der Verfassung der USA wurde 1789 festgeschrieben, dass das Recht auf richterliche Haftprüfung nur im Falle eines Aufstandes oder einer Invasion vorübergehend ausgesetzt werden kann, wenn die öffentliche Sicherheit dies erfordert. Abraham Lincoln machte während des Sezessionskrieges davon Gebrauch, um Südstaatensoldaten auch ohne den Nachweis konkreter Gewaltakte als Kriegsgefangene festhalten zu können.]
Der Kongress hieß die Handlung des Präsidenten gut, aber einige waren nicht überzeugt davon, unter ihnen der damalige Oberrichter Roger Taney. In seiner Schrift „Ex parte Merryman opinion“ behauptete er, dass, während es die Aufgabe des Präsidenten sei, „treu und wahrhaftig“ die Gesetze zu beachten und umzusetzen, bedeute dies nicht, dass er sie selbst ausführen müsse, oder das Militär dazu gebraucht, um sich widerrechtlich richterliche Vollmachten anzueignen. Ein erboster Lincoln drohte damit, den Oberrichter zu verhaften.
General Abdel Fattah El-Sissi, Ägyptens vorrübergehender Machthaber, absolvierte im Jahre 2006 die amerikanische Militärakademie in Pennsylvania. Ich bin nicht sicher, dass, als Verteidigungsminister Chuck Hagel ihn letzte Woche anrief, die beiden wirklich diese alte amerikanische Grundsatzdebatte angesprochen haben. Vielmehr bin ich davon überzeugt, dass der derzeitige Schwebezustand und die dringend benötigte amerikanische Hilfe für Ägypten besprochen wurde, weil das amerikanische Gesetz es der Regierung eigentlich verbietet, jenen Ländern Hilfe zu gewähren, die einen Militärputsch durchgeführt haben. Ich glaube weiter, dass zwischen den Zeilen von Hagel der geheime Wunsch zu erkennen war, dass alles, was auch immer in Ägypten geschieht, möglichst nicht wie ein Militärputsch aussehen sollte.
Zunächst sah es so aus, als würde der Plan funktionieren. In seiner dramatischen im Fernsehen übertragenen Rede erklärte General El-Sissi, umgeben von einer eindrucksvollen Versammlung aus ägyptischen Bürgervertretern und religiösen Gemeinschaften (natürlich nicht mit der abgesetzten Moslembruderschaft), dass das Militär sich aus der Politik heraushalten werde, und in einem versteckten Umkehrschluss zur Fehde von Präsidenten Lincoln mit seinem Oberrichter, gab der ägyptische General bekannt, dass er als Präsident des Verfassungsgericht nur als ein Übergangspräsident bis zur Abhaltung von Wahlen dienen wird.
Das war eine sehr starke Rede, viel besser als die Rede, die El-Sissi 2011 gehalten hatte, nachdem einige weibliche ägyptische Protestierende demütigenden „Jungfräulichkeitstests“ unterworfen wurden, ausgeführt von der Armee und von El-Sissi gerechtfertigt. Dies nur als Gedächtnishilfe dafür, wie lang der Weg ist, den Ägypten noch gehen muss, um zu einer wirklichen Demokratie zu gelangen.
Wie, um die Dinge noch weiter zu komplizieren, verdarb Senator Patrick Leahy, der Vorsitzende des US-Justizausschusses (Demokraten) die harmonische Party, indem er erklärte, dass das amerikanische Gesetz eindeutig ist: „Die Hilfe wird eingestellt, wenn eine demokratisch gewählte Regierung durch einen Militärputsch oder per Dekret abgesetzt wird.“
Ich beneide Präsident Obama nicht, der seine besten Redekünste wird mobilisieren müssen, um seinen Verbündeten zu erklären, wie es in dieser hoch sensiblen Sache weitergeht. Ich glaube, dass er es nicht wagen wird, ihnen die einfache Wahrheit zu präsentieren, dass in bestimmten Regionen der Welt die westliche Demokratie nicht das Heilmittel für alle Probleme ist. Im Gegenteil, wenn sie dennoch durch undemokratische Kräfte angewendet wird, dann macht es das Leben der betroffenen Menschen mitunter noch schlechter.
Man erinnere sich an die Wahlen im Iran 1979, nach der das iranische Volk der bedrückenden Herrschaft der Ayatollahs unterworfen wurde, und an die Wahlen im Gazastreifen 2006, wo die Menschen nun unter der Hamas zu leiden haben.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Eaglesword am So 14 Jul 2013, 15:31

so lange die Terroristen von allen Seiten die Fresse eingeschlagen bekommen, ohne dass Ägypten den Azastreifen gedenkt einzunehmen, ist es ganz in Ordnung.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 20 Jul 2013, 09:22


Kerry kündigt Wiederaufnahme der Friedensgespräche an

Wenige Stunden, nachdem es zunächst schien, dass sein letzter Versuch, die Friedensgespräche wieder zu beleben, gescheitert sei, gab der amerikanische Außenminister John Kerry am Freitag offiziell die Wiederaufnahme von direkten Friedensverhandlungen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde bekannt.
„Ich bin erfreut, ihnen bekannt geben zu dürfen, dass wir eine Vereinbarung getroffen haben, die eine Grundlage schafft, um die Verhandlungen über den endgültigen Status zwischen den Palästinensern und den Israelis fortzusetzen“, äußerte Kerry gegenüber Reportern im jordanischen Amman, wie AFP berichtet.
Der amerikanische Topdiplomat fügte hinzu, dass der PLO- Chefunterhändler Saeb Erekat und die israelische Vertreterin-Justizministerin Tzipi Livni, ihn in Washington treffen würden, „um einleitende Gespräche vermutlich bereits innerhalb der nächsten Woche zu beginnen“.
In seiner kurzen Stellungnahme gegenüber der Presse lobte Kerry den Mut des PA-Vorsitzenden Mahmoud Abbas und des israelischen Premierminister Binyamin Netanyahu.
„Niemand geht davon aus, dass die langjährigen Differenzen zwischen beiden Parteien über Nacht aufgelöst oder einfach weggewischt werden können. Wir wissen, dass die anstehenden Herausforderungen einige sehr harte Verhandlungsrunden in der vor uns liegenden Zeit verlangen werden“, sagte er gemäß AFP.
„Heute bin ich jedoch voller Hoffnung. Die couragierte Arbeit von Seiten des Präsidenten Abbas und des Premierministers Netanyahu stimmen mich hoffnungsvoll. Sie beide haben beschlossen, jetzt schwierige Entscheidungen zu treffen, und beide waren in diesem Prozess sehr hilfreich“.
Die Ankündigung der Wiederaufnahme von Verhandlungen erging, nachdem Kerry im Rahmen seiner Bemühungen um Wiederaufnahme der Nahostfriedensgespräche zuvor von Jordanien nach Ramallah geflogen war, um sich mit Abbas zu treffen.
Kerry hatte vier Stunden zuvor per Telefon mit beiden Seiten gesprochen, bevor er sich dazu entschied, nach Ramallah zu fliegen, um Abbas das dritte Mal in dieser Woche zu treffen, berichtet die Nachrichtenagentur AFP.
Zu diesen verstärkten diplomatischen Aktivitäten kam es, nachdem die PA-Führung die Vorschläge von Kerry für einen Rahmenplan zur Wiederaufnahme von Friedensgesprächen mit den Israelis nach fast drei Jahren zunächst ablehnte.
Der amerikanische Präsident Barack Obama drängte Premierminister Binjamin Netanjahu am Donnerstag, die Gespräche fortzusetzen.
„Der Präsident forderte Premierminister Netanyahu dazu auf, mit Kerry zu kooperieren, um die Verhandlungen mit den Palästinensern so bald wie möglich fortzusetzen“, teilte das Weiße Haus in einer Stellungnahme mit, nachdem die beiden Führer miteinander telefoniert hatten.
Inzwischen äußerte ein PA-Vertreter am Freitag gegenüber „Associated Press“, dass der Plan von Kerry, Israel und die PA wieder zu direkten Gesprächen zu bekommen, auch beinhaltet, dass Israel hunderte von inhaftierten Terroristen freilassen müsste.
Der PA-Vertreter Ahmed Majdalani sagte, dass Kerry dem PA-Führer zugesichert habe, dass Israel in den kommenden Monaten nach und nach ungefähr 350 Terroristen befreien würde. Unter den Gefangenen würden sich demnach auch ungefähr 100 Männer befinden, die wegen Terroranschlägen noch vor den Osloer Verträgen 1993 verhaftet wurden. Israel hatte sich in der Vergangenheit immer geweigert, diese Terroristen freizulassen, weil viele von ihnen einige der tödlichsten Angriffe gegen Israelis ausführten.
Gemäß Majdalani würde Kerry die Waffenstillstandslinie vor 1967 als Ausgangspunkt für Verhandlungen begrüßen. Der Plan beinhaltet jedoch keinen generellen jüdischen Baustopp in Judäa und Samaria.
Abbas hat darauf bestanden, dass Israel die Waffenstillstandslinie von 1949 als designierte Grenze für einen zukünftigen PA-Staat anerkennt, bevor irgendwelche Gespräche beginnen, eine seiner vieler Vorbedingungen für die Wiederaufnahme der Verhandlungen. Israel lehnt dies jedoch ab, weil diese Grenzen nicht zu verteidigen sind, und sich hinter diese Grenzen zurückzuziehen käme einer Selbstzerstörung gleich.
Der Parteivorsitzende von Bayit Yehudi und gleichzeitig Wirtschaftsminister, Naftali Bennett, machte am Donnerstag deutlich, dass seine Partei nicht Partner in einer Regierung sein wird, die diplomatische Verhandlungen durchführt, basierend auf der Idee, dass Israel zu den Grenzen von 1967 zurückkehrt.
„Die Partei Bayit Yehudi, der ich vorstehe, wird auch nicht eine Sekunde lang Partner in einer Regierung sein, die bereit ist, basierend auf der Waffenstillstandslinie von 1967 zu verhandeln“, stellte er klar. „Unsere Hauptstadt Jerusalem ist nicht verhandelbar, und sie wird es auch nie sein“.

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Die Moslembruderschaft droht mit Bürgerkrieg in Ägypten

Die Moslembruderschaft hat wiederholt öffentlich erklärt, dass sie am 19. Juli mit Angriffen gegen Ägyptens Militär beginnen wird, gegen militärisches Personal, Regierungsgebäude, aber auch gegen leicht verwundbare Ziele wie Häuser, Lagerhallen und Kirchen, um ihre Macht in Ägypten wiederherzustellen und zu sichern, und letztlich dann auch Mohammed Morsi als Präsident wieder einsetzen.
Einer der Führer der Moslembruderschaft, Al Baltaghy, verkündete vor ein paar Tagen in der Al Adawiya-Moschee in Kairo, wo die versammelten Unterstützer weiterhin die Rückkehr Morsis fordern, dass an diesem Freitag, dem 10. Tag des Ramadan, der Tag sein wird, um Ägypten wieder zurückzugewinnen -- genau wie seinerzeit der Versuch, den Sinai von der jüdischen Besetzung zu befreien, exakt an demselben Ramadan-Tag im Jahre 1973. (Dieser Krieg wurde deshalb unter anderem auch Ramadan-Krieg genannt).
Von derselben Kanzel in der Moschee gebrauchte Mohammed Hassan Hamaad, der Kommunikationsdirektor der Moslembruderschaft, die Metapher „die zweite legitime Überquerung“, und er bezog sich damit auf die West-Ost-Überquerung des Sueskanals durch die ägyptische Armee zum Ramadan einige Jahrzehnte zuvor. Mit der Heranziehung dieser geschichtsträchtigen Ereignisse rechtfertigte Hamaad die aggressiven Angriffe, um die Wiedereinsetzung von Morsi in sein Amt sicherzustellen. Al Baltaghy beteuerte: „Wir werden keinerlei Verhandlung darüber akzeptieren“.

Krankhafte Lügen von Seiten der Führung der Moslembruderschaft

Ungeachtet der Tatsache, dass die Führung der Moslembruderschaft für Ägyptens Verfall im letzten Jahr die volle Verantwortung trägt, was letztlich auch zu ihrem Sturz führte, stellte Al Baltaghy fest: „Wer auch immer dieses Chaos [Sturz] initiiert hat, er wird die Folgen tragen“.

Ausländische Terroristen in Ägypten stehen bereit, der Moslembruderschaft zu helfen

Derzeit haben das ägyptische Militär und die Polizei dutzende von Terroristen in Gewahrsam genommen, die aus Libyen, Syrien und aus dem Gazastreifen kamen, darunter Mitglieder der Hamas und der Hisbollah. Sie wurden in vielen Städten überall in Ägypten, größtenteils jedoch in Kairo verhaftet. Armeeeinheiten und Polizeikräfte haben ihre Waffen beschlagnahmt - Maschinengewehre, Panzerabwehrwaffen, Handgranaten und Raketen – ebenso auch ägyptische Militäruniformen, die dazu bestimmt waren, die Armee zu infiltrieren und so den Terroristen zu ermöglichen, Verbrechen zu begehen und dann die Armee dafür verantwortlich zu machen.
Diese Tatsachen und die Substanz der von den Führern der Moslembruderschaft abgegebenen Erklärungen machen deutlich, dass deren Absichten real sind, und dass die Umsetzung unmittelbar bevorsteht.

Die Stimme der Kopten appelliert an die Weltführer


Unterstützen sie bitte den wahren Aufschrei der ägyptischen Menschen für Demokratie und Freiheit. Schweigen sie nicht und erkennen sie, dass Ägypten ein blutiger Bürgerkrieg wie in Libyen und Syrien droht. Senden sie ein starkes Signal an Ägyptens Moslembruderschaft, dass die freie Welt die religiöse Vorherrschaft und die damit verbundene Gewalt nicht dulden wird.
Der kollektive Wille von Ägyptens freiheitsliebender Bevölkerung aus allen Schichten der ägyptischen Gesellschaft ist der einzige Weg für Ägypten. Auch wenn 13 Millionen Stimmberechtigte die Scharia wählten, indem sie Morsi wählten, so stehen heute noch viel mehr in den Straßen als Befürworter der westlichen Freiheit.

Messianic Jewish Movement International
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 04 Aug 2013, 14:25

Harte Gespräche und viel Presserummel – Aber auch dieses Mal wohl keine Einigung

In dieser Woche begannen nach mehr als drei Jahren die Verhandlungen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde, nachdem sich der PA Führer Mahmoud Abbas geweigert hatte zu verhandeln. Unter dem deutlichen Druck von Seiten der Vereinigten Staaten, angeführt durch Außenminister John Kerry, wurden die beiden Parteien gedrängt, sich in Washington an den Verhandlungstisch zu setzen. Im Verlauf der vorbereitenden Gespräche teilten mehrere PA- Vertreter übereinstimmend mit, dass die eigentlichen Verhandlungen wohl nicht stattfinden werden, weil Israel nicht bereit gewesen sei, alle Forderungen zu befriedigen. Tonangebend war dabei die Forderung, dass die Verhandlungen auf der Basis der Waffenstillstandslinie vor 1967 geführt werden müssten, und dass Israel arabisch-palästinensische Gefangene, also Terroristen, freilassen müsse.

Möglicherweise kann man den gegenwärtigen Verhandlungsprozess und das, was im Vorfeld geschah, aus verschiedenen Blickwinkeln sehen. Nachfolgend einige Beobachtungen, die vielleicht Erkenntnis darüber geben können, wie es in diesem Prozess weitergeht und wie man es unter einer breiteren Perspektive zu sehen hat. Das wird uns auch einen Hinweis darauf geben, was wir letztlich von diesen Verhandlungen erwarten können.

Zwei Tage, bevor die Verhandlungen in Washington begannen, genehmigte das israelische Kabinett die Freilassung von 104 palästinensischen arabischen Terroristen. Die westlichen Medien bezeichneten sie verharmlosend als „Sicherheitsgefangene“, was es so erscheinen lässt, als seien sie nur deshalb eingesperrt, weil sie gegen die „israelische Besatzung“ sind, also mehr oder weniger politische Gefangene. Aber die Tatsachen sehen natürlich anders aus.

So sollen zum Beispiel Mahmoud Salam Saliman und Adam Ibrahim freigelassen werden, die die junge Mutter Rachel Weiss zusammen mit ihren drei Kindern im Alter von 3 Jahren, 2 Jahren und neun Monaten mit einer Brandbombe ermordeten. Oder Adnan Effendi, der zwei 13-Jährige in Jerusalem erstochen hat. Jamal Mushan erstach den 76-jährigen Juden Shlomo Yehia, und ein anderer ermordete einen Holocaustüberlebenden - um hier nur einige beispielhaft zu erwähnen. Im Rahmen der Freilassung werden diese wie Helden von der PA behandelt. Aber was geschieht in einer Gesellschaft, wo diejenigen, die Unschuldige ermorden, zu Vorbildern und Helden werden?

Die Forderung der PA nach Freilassung von Terroristen ist wirklich ein Anzeichen für den Kernpunkt dieses Konflikts. Gemäß den Osloer Verträgen ist der Verzicht auf den Terrorismus eine der ersten den palästinensischen Arabern auferlegten Verpflichtungen. Die Tatsache, dass die PA vor allen anderen Forderungen zuallererst die Freilassung von Terroristen verlangt und diese dann auch noch als Helden feiert, ist der schlagende Beweis dafür, dass sie sich an diese Verpflichtung nicht gehalten haben.

Netanyahu akzeptierte die Freilassung von kaltblütigen Mördern, um die PA wieder an den Verhandlungstisch zu bewegen. Das widerspricht absolut seinen eigenen Grundsätzen und sogar schriftlich festgeschriebenen Prinzipien – also warum hat er so entschieden? Die kurze Antwort ist: Vermutlich ist der Iran der Grund. Netanyahu sieht einen atomar bewaffneten Iran als die größte Bedrohung, der Israel gegenübersteht und die dringend abgewendet werden muss. Dafür ist er jedoch von der Unterstützung durch die USA abhängig. Kerry ist sich dieser Tatsache sehr wohl bewusst, und es spricht vieles dafür, dass die Vereinigten Staaten damit gedroht haben, ihre Unterstützung hinsichtlich des Iran zurückzuziehen oder einzuschränken, es sei denn, dass Netanyahu bereit sei, Terroristen freizulassen.

Allerdings muss man wohl auch feststellen, dass Netanyahu anno 2013 nicht derselbe Netanyahu ist, wie anno 1993. Vor zwanzig Jahren war Netanyahu ein strikter Gegner des Osloer Friedensprozesses, er war gegen jegliche Gespräche mit der PLO, und ein palästinensischer Staat war damals für ihn völlig ausgeschlossen. Heute gibt es nur noch einen sehr kleinen Unterschied zwischen Netanyahu und Yossi Beilin, seinem damals vor zwanzig Jahren härtesten Gegner. Was ist mit dem Premierminister geschehen? Liegt es an der Verurteilung in der ganzen Welt, an der zunehmenden Isolierung Israels, an den Boykotts und am Antisemitismus, die seine Einstellung so sehr verändert haben? Oder haben sich die Umstände in einem solchen Maße verändert, dass das, was damals moralisch und rechtlich richtig war, heute genau entgegengesetzt ist? Wohl kaum!

Es ist schwer zu sagen, was mit Netanyahu geschehen ist. Aber das eigenartige in dieser Angelegenheit ist, dass die internationalen Medien ihn trotz alledem weiterhin als einen rechtsgerichteten Hardliner bezeichnen. Er ist nichts dergleichen. In diesem Konflikt haben der Gebrauch der Begriffe "extrem rechts" und "gemäßigt" durch die Medien ihre volle Bedeutung verloren, und sie fungieren inzwischen lediglich als Mittel, um bestimmte Persönlichkeiten je nach der politischen Notwendigkeit entweder zu verleumden oder hochzuheben. Mahmoud Abbas hat beispielsweise seine Sichtweise bezüglich der entscheidendsten Probleme seit dem Beginn seiner Laufbahn als Terrorist in der PLO in den 60er Jahren nicht einen Millimeter verändert. Er weigert sich nach wie vor beharrlich, Israel als einen jüdischen Staat anzuerkennen. Er fordert auch weiterhin die Zerstörung Israels (getarnt als Rückkehr der Flüchtlinge). Er ehrt auch weiterhin Terroristen und weigert sich, ein Ende des Konflikts zu erklären. Zudem sagte er, dass keinem einzigen Juden erlaubt sein wird, in „Palästina“ zu bleiben. Aber Abbas, so sagt zumindest die Welt, ist ein Gemäßigter! Andererseits bleibt Netanyahu, der eine Persönlichkeitsveränderung durchlaufen hat und sich in seinen politischen Ansichten um 180 Grad gewendet hat, nach Einschätzung der Medien und der gesamten Welt ein kompromissloser rechtsgerichteter Hardliner. Es gibt nur ein Wort dafür: Manipulation.

Diese politische Wandlung von Netanyahu hat zur Folge, dass die Chancen zur Errichtung eines palästinensischen Staates größer sind als jemals zuvor (obwohl das noch nicht viel bedeuten muss). Wenn man sich die derzeitige politische Landschaft in Israel, auch im Hinblick auf die absehbare Zukunft anschaut, so ist Netanyahu der einzige, der wohl wirklich eine echte Chance haben wird, eine Friedensvereinbarung auszuhandeln. Er hat keinen Mitbewerber als Führer des Likud, aber die Partei wird sich vermutlich spalten, sollte es zu einer Friedensvereinbarung kommen, und er hat dann trotzdem immer noch die Unterstützung durch ungefähr die Hälfte der Likud-Abgeordneten in der Knesset. Er hat zudem die Unterstützung von Yesh Atid (Zukunfspartei) und auch durch mehrere Abgeordnete von Israel Beiteinu, und natürlich von Seiten aller linksgerichteten Parteien in der Opposition. Das gibt ihm eine Mehrheit in der Knesset. Da die Linke niemals die Unterstützung der Rechten erhalten wird, sollte sie eine Vereinbarung aushandeln, aber die Rechten immer auf die Linken zählen können, dürfte Netanyahu der einzige Politiker sein, der letztendlich in der Lage ist, eine Vereinbarung abzuschließen. Es ist durchaus nicht unwahrscheinlich, dass der Wunsch, in die Geschichte einzugehen, seine Entscheidung beeinflussen könnte. Seine Bereitschaft, bei grundlegenden Prinzipien Kompromisse einzugehen, hat er ja bereits unter Beweis gestellt.

Aber trotz alledem sind die Chancen für eine Vereinbarung dennoch eher gering. Die PA wird auf der Grundlage ihrer radikalen politischen Agenda keine Kompromisse akzeptieren, und man wird vermutlich darauf hinarbeiten, diese Gespräche sogar zu torpedieren. Es ist möglich, dass man vielleicht eine diplomatische Sprache finden könnte, um die Probleme zu überbrücken und ein Ende des Konflikts sowie die Annahme eines jüdischen Staates zu erklären. Man mag Netanyahu vielleicht sogar überzeugen können, NATO- Soldaten anstelle der IDF die jordanische Grenze schützen zu lassen. Aber ein Problem, bei dem sich die Parteien nie einigen werden, sind die Grenzen, und ganz speziell natürlich die Frage um Jerusalem. Hier sind die Forderungen der beiden Seiten, auch im Hinblick darauf, was die Bevölkerungen bereit ist zu akzeptieren, absolut unvereinbar. Kurzum, ein „palästinensischer Staat“ taucht nicht am Horizont auf.
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Die fünf Mängel des Nahostfriedensprozesses von Außenminister Kerry

Nachfolgend eine Liste von Gründen, warum der Nahostfriedensprozess von Außenminister Kerry unfair und mangelhaft ist, und das in einer Weise, die für Israel zur Gefahr werden könnte.

1) Keine gleichwertigen Zugeständnisse von palästinensischer Seite zu Beginn des Prozesses. Israel war bereit, 104 rechtskräftig verurteilte Terroristen freizulassen, nur um die Palästinenser zu veranlassen, die Friedensgespräche zu führen. Währen die Vereinigten Staaten auch bereit, 104 Guantanamo- Gefangene freizulassen, nur um Gespräche mit irgendjemandem zu ermöglichen?

Israel wird zweifellos verantwortlich gemacht werden, wenn die Verhandlungen scheitern, und so ist es unwahrscheinlich, dass ein faires Urteil durch die internationale Gemeinschaft eine Motivation zur Freilassung der Gefangenen war. Vielleicht war es der Preis, den Israel für eine amerikanische Zusicherung bezahlen musste, iranische Atomwaffen zu verhindern und/oder Israels Bemühungen zu unterstützen, das Atomprogramm zu stoppen. Wenn dem so ist, dann stehen die Amerikaner nun wohl im Wort, (ungeachtet der wiederholten Demonstrationen von Obama, dass sein Gerede von der „roten Linie“, die nicht überschritten werden darf, im Grunde nur bedeutungsloses Gerede war)?

Was auch immer die Erklärung für Israels gutgemeinte Geste des Entgegenkommens war, es hätte für die Palästinenser viele Möglichkeiten gegeben, sich zu revanchieren: Die Entfernung der Hetze gegen Israel aus ihren Lehrbüchern und/oder den offiziellen Medien, das Anerkennen Israels als jüdischen Staat, das Versprechen, ihre antiisraelischen diplomatische Offensiven zu stoppen, usw. Aber Außenminister John Kerry zog es vor, festzustellen, dass ein gleichwertiges palästinensisches Handeln freiwillig sei: Wenn Israel nicht das erfüllt, was die Palästinenser fordern, dann müssen sie nur damit drohen, die Gespräche zu verlassen, und Kerry wird die Israelis dazu zwingen, sich entsprechend anzupassen.

2) Keine guten Absichten auf palästinensischer Seite. Die Palästinenser werden von Saeb Erekat und Mohammad Shtayyeh vertreten. Die Facebook Seite von Shtayyeh zeigt eine Karte von Israels international anerkannten Grenzen, zusätzlich das Westjordanland und Gaza – alles zusammen mit den arabischen Buchstaben für "Palästina". So gibt diese Person, die mit den Verhandlungen für eine „Zweistaatenlösung“ betraut ist, also ganz offen zu, dass seine Landkarte des Nahen Ostens nur einen palästinensischen Staat enthält, und keinen jüdischen mehr. Ebenso alarmierend ist eine kürzlich gehaltene Rede, bei der auch der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Mahmoud Abbas anwesend war, und die im palästinensischen Fernsehen übertragen wurde. Darin verglich der Religiöse Stiftungsminister Mahmoud Al-Habbash die Entscheidung der PA, mit Israel zu verhandeln mit dem Vertragsschluss von Hudaibiya durch den Propheten Muhammad im Jahr 628: „In weniger als zwei Jahren nach diesen Vertrag trat der Prophet zurück und eroberte Mekka. Das ist das Beispiel. Es ist das Modell.“

3) Keine religiösen Freiheiten in einem zukünftigen palästinensischen Staat. Palästinenser bestehen (pikanterweise) darauf, dass "friedliche Koexistenz" für sie bedeutet, dass es keine jüdischen Siedler mehr in diesem Staat geben soll. Aber, mal ganz grundsätzlich gefragt, warum sollen Juden davon abgehalten werden, in einem zukünftigen palästinensischen Staat zu leben – insbesondere wenn man die Tatsache bedenkt, dass Moslems mehr als 17 % von Israels Bevölkerung ausmachen? Hat der zukünftige Palästinenserstaat vor, gegen religiöse Minderheiten ebenso feindlich vorzugehen, wie es die Mehrheit der anderen moslemischen Staaten tun? Leider gibt die jüngste Geschichte nur wenig Anlass zur Hoffnung. Khaled Abu Toameh, ein preisgekrönter, arabischer Journalist berichtete vor ungefähr einem Jahr das folgende:

„Gemäß den Angaben der griechisch- orthodoxen Kirche im Gaza Streifen sind in den letzten Wochen mindestens fünf Christen entführt und gezwungen worden, zum Islam zu konvertieren... Kirchenführer beschuldigten einen prominenten Hamas-Offiziellen, hinter der Entführung zu stehen, und die Konvertierung einer christlichen Frau, Huda Abu Daoud, sowie ihrer drei Töchter erzwungen zu haben. Der radikale Islam und eben nicht die Kontrollpunkte oder ein Sicherheitszaun, bleibt die Hauptbedrohung gegenüber wehrlosen Christen, und das nicht nur in den Palästinensergebieten, sondern ebenso im gesamten Nahen Osten.“

Während der Gazastreifen von Islamisten beherrscht wird, hat ebenso auch die PA ihre Feindschaft gegenüber Christen unter Beweis gestellt. Am 12. März 2012 berichtete die Zeitung „Algemeiner“ (eine in New York erscheinende Zeitung https://www.facebook.com/Algemeiner):

„Eine Woche, nachdem Premierminister Salam Fayyad vor einem internationalen Publikum aus evangelischen Protestanten sagte, dass seine Regierung die Rechte der christlichen Minderheiten respektieren, informierten PA-Offizielle in Bethlehem Pastor Naim Khoury darüber, dass seine Kirche keine Berechtigung mehr habe, als religiöse Einrichtung unter der Palästinensischen Autonomiebehörde zu fungieren... Es gibt hier die schlimme Ahnung unter den Christen in Bethlehem, dass die antichristliche Feindseligkeit in der Stadt deutlich schlimmer geworden ist, sagte Pastor Khoury“.

Vor ein paar Wochen zerstörten Palästinenser die Grabstätte der Patriarchen, die zweitheiligste Stätte im Judentum. Wie sicher werden wohl nichtmoslemische heilige Stätten sein, wenn es keine israelische Präsenz mehr im Westjordanland gibt? Wird eine zukünftige Friedensvereinbarung Schutz und den israelischen Zugang zu den jüdischen heiligen Stätten ganz konkret sicherstellen?

Wenn Israels Präsenz im Westjordanland geholfen hat, die moslemische Herrschaft dort im Zaum zu halten, würde Israels vollständiger Abzug dann bedeuten, dass Christen im Westjordanland davon ausgehen können, dass sich das Maß der Verfolgung dann auf das Niveau wie im Gazastreifen erhöht (einschließlich Entführungen und Zwangskonvertierungen)? Wenn die Palästinenser bereits jetzt darauf beharren, dass ihr zukünftiger Staat im Westjordanland „judenrein“ sein müsse, dann dürfte das auch für die einheimischen Christen dort (oder auch für die religiöse Freiheit insgesamt) kein gutes Zeichen sein.

4) Es gibt eigentlich kein palästinensisches Mandat, um über den Frieden zu verhandeln. Insgesamt existieren ungefähr 2,1 Millionen palästinensische Araber im Westjordanland und 1,7 Millionen im Gazastreifen. Aber der von der Hamas regierte Gazastreifen lehnt Friedensverhandlungen kategorisch ab und bestreitet Israels Existenzrecht. Der Islamische Jihad und die Hamas verprügelten kürzlich PA-Führer, die sich mit Israelis treffen wollten, um über den Frieden zu reden. Das letzte Mal, als die PA direkte Gespräche mit Israel führte, gab die Hamas bekannt, man habe Pläne, eine Terroroffensive gegen Israel zu führen in Koordination mit 12 weiteren Terrororganisationen in Gaza.

Zudem ist es noch nicht einmal klar, ob auch die Palästinenser im Westjordanland diese Gespräche mehrheitlich bevorzugen. Letzten Sonntag versammelten sie sich zu Protesten gegen die Friedensgespräche, bis die PA-Polizei den Protest mit Gewalt unterdrückte. Die Organisation „Human Rights Watch“ hat die palästinensische Regierung genötigt, den Polizeieinsatz zu untersuchen. Hinzu kommt, dass selbst Abbas eigentlich kein rechtlich abgesichertes Mandat hat, weil seine Frist im politischen Amt bereits vor langer Zeit abgelaufen ist, und er weiter regiert, ohne dass Wahlen in Sicht sind.

Im allerbesten Fall könnte die PA also nur die Hälfte zum Frieden beisteuern, obwohl sie behauptet, dass sie für alle Palästinenser spricht. Die PA kann also schmerzhafte Landzugeständnisse aus Israel am Verhandlungstisch herauspressen, während die Hamas die Terrorangriffe fortsetzen kann, um die Einstaatenlösung zu erreichen, die auf Facebook durch den PA- „Friedensunterhändler" Mohammad Shtayyeh angepriesen wird.

5) Die Überlassung des Westjordanlandes könnte für Israel zur strategischen Katastrophe werden. Jordanien könnte jederzeit von ungefähr 500.000 syrischen Flüchtlingen überschwemmt werden (die täglich anwachsen) und darunter zusammenbrechen: Es drohen große Armut, weitverbreitete Unzufriedenheit über die Korruption, Ungerechtigkeit und mangelnde Freiheit, akute Wasserknappheit und/oder Aktionen der Moslembruderschaft, um die Monarchie von König Abdullah zu stürzen. Diese Faktoren machen das Überleben des Abdullah-Regimes immer unwahrscheinlicher. Wenn sich Israel militärisch aus dem Westjordanland zurückziehen sollte, wird die Hamas dann die dortige Palästinensische Autonomiebehörde stürzen, genau wie sie es im Jahre 2005, nur zwei Jahre nach Israels Abzug, in Gaza getan hat? Und was geschieht, wenn die mit der Hamas verbündete Moslembruderschaft dann Jordanien übernimmt? Wenn jordanische Palästinenser - die größte ethnische Gruppe in Jordanien – dort einen palästinensischen Staat erschaffen, hätten die Palästinenser dann effektiv zwei Staaten? Die Bandbreite und die Massivität der Bedrohung Israels aus dieser Kombination eines Post-Abdullah-Regimes in Jordanien und eines palästinensischen Staates im Westjordanland sind beträchtlich. Wäre es vielleicht sogar möglich, dass diese israelischen Sicherheitssorgen Israel zu weitergehenden Zugeständnissen bewegt, um die palästinensischen Unterhändler ausreichend zufriedenzustellen, damit diese einen Friedensvertrag unterzeichnen?

Bei so vielen offensichtlichen Mängeln und Ungerechtigkeiten im Zusammenhang mit den gegenwärtigen Friedensgesprächen fragt man sich, warum die USA ihren zuverlässigsten Verbündeten im Nahen Osten (zudem die einzige Demokratie im Nahen Osten) in solch lebensgefährliches Fahrwasser bzw. ins unvermeidliche Verderben stößt? Eine Erklärung ist die immer mehr in Mode gekommene Behauptung (befördert von arabischen Regierungen), dass die Siedlungen eine Friedensvereinbarung blockieren, die angeblich Stabilität im Nahen Osten bringen würde. Aber die unbequemen Beispiele und Tatsachen widersprechen völlig diesem Gedanken: Syrien, Libanon, Irak, Ägypten, Bahrain, Jemen (usw.). All diese Länder würden in derselben inneren Zerrissenheit und in den bürgerkriegsähnlichen Konflikten verbleiben, auch wenn es zu einem wie auch immer gearteten israelisch-palästinensischen Friedenvertrag kommen sollte.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 17 Aug 2013, 11:05

Netanyahu: Der Nahostkonflikt dreht sich im Grunde nicht um die 'Siedlungen'

Der israelisch-arabische Konflikt dreht sich im Grunde nicht um die „Siedlungen“, sondern es geht vielmehr um die Weigerung von arabischer Seite, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen, äußerte Premierminister Benyamin Netanyahu am Freitag gegenüber dem UN-Generalsekretär Ban-Ki-Moon.

Netanyahu und Ban-Ki-Moon trafen sich in Jerusalem. Dabei forderte der Premierminister den UN-Generalsekretär auf, sich die UNRWA-Sommerlager in Gaza einmal genauer anzusehen, die dazu missbraucht werden, Israel zu delegitimieren, zur Zerstörung Israels aufzurufen und die arabischen Kinder aus der Palästinensischen Autonomiebehörde auf den Dschihad vorzubereiten.

„Ich weiß natürlich, sie wollen, dass der Friedensprozess fortgesetzt und erfolgreich beendet wird. Ich stimme mit Ihnen dahingehend überein, dass das wichtigste Anliegen darin besteht, unsere jeweiligen Völker auf den Frieden vorzubereiten, und deshalb bin ich davon überzeugt, dass Sie auch ein Interesse daran haben, sich den Missbrauch in den UNRWA- Lagern in Gaza genauer anzuschauen, die angeblich als Friedenslager agieren, aber tatsächlich säen sie eine Kultur des Hasses und des Strebens nach der Zerstörung Israel, mitten hinein in die Gedanken der palästinensischen Kinder“, sagte Netanyahu.

„Es ist sehr schwer, die nächstfolgende Generation auf den Frieden vorzubereiten, wenn ihnen gesagt wird, dass Juden die Nachkommen von Schweinen und Affen sind, und dass der jüdische Staat kein Recht hat zu bestehen, und so glaube und hoffe ich, dass Sie sicherstellen werden, dass dieser Missbrauch der Ziele der Vereinten Nationen und der finanziellen Unterstützung durch die Vereinten Nationen nicht wie bisher fortgeführt wird“, sagte er gegenüber dem UN-Generalsekretär.

„Was den israelisch-palästinensischen Friedensprozess betrifft, so müssen wir zur Wurzel des Problems durchdringen, und die Wurzel war und ist die beharrliche Weigerung, den jüdischen Staat, egal mit welchen Grenzen, anzuerkennen“, sagte Netanyahu.
„Der Konflikt dreht sich im Grunde nicht um die Siedlungen, obgleich dies ein Problem ist, das auch gelöst werden muss, aber das ist nicht der eigentliche Grund für diesen andauernden Konflikt. Der Konflikt bestand bereits bei der Errichtung von nur einer einzigen Siedlung vor einem halben Jahrhundert, und als wir alle Siedlungen in Gaza verließen, gingen die Angriffe wegen dieses grundlegenden Widerstandes gegen den jüdischen Staat trotzdem weiter. Ich denke, dass es wichtig ist zu verstehen: Wenn wir einige hundert Wohnungen in Gilo oder Ramot bauen, oder weitere jüdische Siedlungen in Jerusalem, oder in den städtischen Siedlungsblöcken, von denen jeder, einschließlich des palästinensischen Verhandlungsteams, weiß, dass sie bei einer endgültigen Friedensvereinbarung Teil Israel sein werden, wie auch Al Jazeera berichtet hat, dann denke ich, dass dies nicht die eigentlichen Probleme sind, die wir besprechen müssen.“

Netanjahu sagte weiter: „Das wahre Problem ist die Frage, wie man einen palästinensischen Staat entmilitarisieren und dazu bringen kann, den jüdischen Staat anzuerkennen und zu akzeptieren. Diese und andere Angelegenheiten werden, davon bin ich überzeugt, unsere Verhandlungen und Diskussionen prägen. Es gibt einige andere Dinge, bei denen ich es vorziehe, sie mit Ihnen persönlich zu besprechen, aber ich freue mich wirklich darauf, alle diese und weitere Probleme mit ihnen zu erörtern, und ich heiße sie, Herr Generalsekretär, nochmals herzlich in Jerusalem willkommen“.

Ban-Ki-Moon sagte zu Netanyahu: „Ich denke, dass mein Besuch zu einem entscheidend wichtigen Zeitpunkt für den Nahostfriedensprozess stattfindet. Sie haben die Wiederaufnahme der Gespräche mit viel Mut und Weisheit unterstützt. Ich bin hier, um mit Nachdruck meine Unterstützung zu bekunden, von Seiten meiner Person, der Vereinten Nationen sowie durch das Nahost- Quartett. Ich bin voller Zuversicht, weil sich Israelis und Palästinenser nun wieder zum direkten Dialog zusammenfinden, aber wenn diese Verhandlungen eine Chance zum Erfolg haben sollen, dann müssen sie auch sinnstiftend sein.“

„Ich möchte hiermit dem israelischen Volk sagen, dass dieser Prozess geführt werden sollte und geführt werden muss, um die Sicherheit zu erhöhen und auf eine stabilere Region zu hoffen“, sagte der Generalsekretär. „Die Zeit ist jetzt reif für Israel, als ein vollwertiges Mitglied der internationalen Gemeinschaft respektiert zu werden. In diesem Zusammenhang würde ich eine konstruktivere Beziehung zwischen Israel und dem UN-Menschenrechtsrat sehr begrüßen. Ich glaube, dass Sie, Herr Premierminister Netanyahu, erkannt haben, dass Israel sein Potenzial, sowohl im Inland als auch im Ausland, nie voll ausschöpfen kann, solange es keinen Frieden mit den unmittelbaren Nachbarn, also mit den Palästinensern, gibt. Sie, Herr Premierminister, wissen, dass das Besetzen palästinensischen Landes nicht die langfristige und dauerhafte Lösung für Israels Herausforderungen in der Region sein kann. Ich bin hier, um alle Führer aufzufordern, den Weg zum Frieden fortzusetzen, und ich möchte in diesem Zusammenhang das gemeinsame Engagement betonen, zusammen diesen Weg zu gehen, um 2013 zu einem entscheidenden Jahr für den Israelisch- palästinensischen Frieden, sowie für den Frieden in der gesamten Region zu machen.“

Zuvor am Freitag hatte Ban-Ki-Moon Israelis und PA-Araber aufgefordert, „die tiefsitzende gegenseitige Skepsis“ zu überwinden, die, wie er sagte, die Bemühungen durchzukreuzen könnte, eine Friedensvereinbarung zu erreichen.

„Wir müssen die tiefsitzende gegenseitige Skepsis überwinden, die sich nach 20 Jahren des Stillstandes aufgebaut hat“, sagte Ban-Ki-Moon während eines Treffens in Jerusalem mit dem israelischen Präsidenten Shimon Peres.

„Ich fordere alle Parteien auf, jegliche Aktivitäten zu vermeiden, die dazu führen könnten, die Verhandlungen zu untergraben“, wurde er zitiert.

„Beide Seiten müssen ein für den Friedensprozess förderliches Klima unterstützen, um Fortschritte zu erzielen“, sagte er, zwei Tage, nachdem die Friedensgespräche in Jerusalem wieder begonnen haben.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 08 Sep 2013, 18:39

Syrien: Wir werden niemals aufgeben

Syrien teilte am Mittwoch mit, dass man seine Verbündeten gegen einen möglichen, von Seiten der Vereinigten Staaten angeführten, Militärschlag wegen des mutmaßlichen Einsatzes von Giftgas mobilisiert habe. Bei einem solchen Militärschlag werde man niemals aufgeben, selbst wenn ein dritter Weltkrieg ausbrechen sollte.  

Im Rahmen eines Exklusivinterviews  mit der Nachrichtenagentur AFP sagte Syriens stellvertretender Außenamtschef Faisal Muqdad, dass Syrien „alle Maßnahmen“ ergriffen habe, um bei einem potenziellen Militärschlag Vergeltung zu üben, aber er weigerte sich, irgendeinen Hinweis darauf zu geben, was dies konkret bedeuten könnte.  

Er bestand auf der Behauptung, dass Russland nicht nachlässt in seiner Unterstützung für seinen langjährigen Verbündeten, obgleich es anderslautende Bemerkungen durch Präsident Vladimir Putin gegeben hatte, wonach er einen eher versöhnlichen Ton gegenüber dem Westen vorschlägt. Putin sagte am Mittwoch in einem Interview, dass sein Land möglicherweise sogar eine UN-Resolution für Militärschläge gegen Syrien unterstützen könnte, wenn eindeutig bewiesen sei, dass Damaskus Giftgas gegen sein eigenes Volk eingesetzt hat.  

„Die Vereinigten Staaten mobilisieren derzeit ihre Verbündeten für eine Aggression gegen Syrien“, sagte Muqdad gegenüber AFP und fügte hinzu, dass Damaskus sich deshalb ebenfalls rüstet, und dass seine Verbündeten „jegliche Art der Unterstützung anbieten“.

„Der Iran, Russland, Südafrika und einige arabische Länder haben diese Aggression verurteilt und sind bereit, diesem Krieg entgegenzutreten, den die Vereinigten Staaten und seine Verbündeten, einschließlich Frankreich, gegenüber Syrien erklärt haben“, sagte er mit freien Worten ohne Konzept.

„Die syrische Regierung wird ihre Position nicht ändern, selbst wenn der Dritte Weltkrieg ausbrechen sollte. Kein Syrier kann die Unabhängigkeit seines Landes aufgeben“, erklärte Muqdad.

Zu den Anmerkungen kam es, weil der amerikanische Präsident Barack Obama intensiv versucht, den Kongress davon zu überzeugen, einem Militärschlag gegen das Regime von Bashar Al-Assad im Zusammenhang mit dem vermeintlichen tödlichen Giftgaseinsatz am 21. August zu genehmigen.
Frankreich spricht sich, zusammen mit den Vereinigten Staaten, für gezielte Militärschläge aus. In diesem Zusammenhang hatte Präsident Francois Hollande gesagt:  „Dieses Verbrechen kann nicht ungestraft bleiben“.  
Das französische Parlament diskutierte das Problem am Mittwoch, und der stellvertretende syrische Außenamtschef Muqdad kritisierte Paris dafür und sagte, dass die französische Haltung gegenüber Syrien „schändlich“ sei.

„Es ist schändlich, dass der französische Präsident sagt, wenn der amerikanische Kongress zustimmt, dann werde ich in den Krieg gehen, ansonsten werde ich nicht gehen', so, als ob die französische Regierung selbst nichts zu sagen hätte in dieser Angelegenheit“,  sagte Muqdad gegenüber AFP.

Bezüglich Russlands und der Anmerkungen von Putin betonte Muqdad, dass Moskau auch weiterhin Damaskus unterstützen wird und nicht davon abweicht.

„Die russische Position ist unverändert; es ist die verantwortliche Position eines Freunds, der für den Frieden eintritt“, sagte er.

Syrische Führer haben mit heftigen Worten reagiert, seitdem der Westen begonnen hatte, anzudeuten, dass er in Syrien im Zusammenhang mit dem vermeintlichen Chemiewaffeneinsatz am 21. August angreifen könnte, bei dem, nach Angaben der Vereinigten Staaten, mehr als 1.400 Menschen getötet wurden, darunter ungefähr 400 Kinder.

Assad forderte die Vereinigten Staaten und Frankreich am Montag auf, Beweise vorzubringen, dass sein Regime Zivilisten mit Giftgas angegriffen habe, und er warnte in einem Interview, dass jeder mögliche Militärschlag gegen Syrien zu einem Krieg in der gesamten Region führen könnte.

„Der Nahe Osten ist ein Pulverfass, und heute kommt die Flamme sehr nahe, die das Pulver zur Explosion bringen könnte. Wir können nicht bloß über die syrische Reaktion sprechen, sondern auch darüber, was nach dem ersten Militärschlag geschehen könnte. Aber niemand weiß, was geschehen wird. Jeder wird die Kontrolle über die Situation verlieren, wenn das Pulverfass explodiert. Verwirrung und Extremismus werden sich ausbreiten. Es besteht die Gefahr eines Krieges in der gesamten Region“,  sagte Assad gegenüber der französischen Zeitung Le Figaro.

Unabhängig von den Drohungen zeigen verschiedene Berichte, dass die syrische Regierung ihre politischen Büros in Schulen und Universitäten verlegt hat, um eine sichere Zuflucht für den Fall eines Militärschlages durch den Westen zu haben.

In einem Bericht heißt es, dass sich Assad in einem unterirdischen Bunker an einem unbekannten Ort befindet, der als Hauptquartier im Hinblick auf den bevorstehenden amerikanischen Angriff auf syrische Ziele dient.
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Bericht: Die Syrier wollen kein amerikanisches Eingreifen

Die ganze Welt zählt quasi die Minuten bis zum 9. September, wenn, wie man erwartet, der US-Kongress wieder zusammenkommt, um über das Schicksal Syriens abzustimmen. Man wird entweder einem US-Militärschlag gegen syrische Regierungsziele wegen des angeblichen Chemiewaffeneinsatzes mit dem Tod von mehr als eintausend Menschen zustimmen, oder ihn ablehnen.  

Israel Today sprach mit Jelena Gromova, einer russischen Journalisten, die in Damaskus lebt, und die eine völlig andere Sichtweise der komplizierten syrischen Geschichte präsentiert.

„Die Behauptungen von Seiten der USA über einen angeblichen Chemiewaffenangriff machen misstrauisch. Gleichzeitig erkennen ja sogar die Unterstützer von Syriens Präsident Bashar Al Assad (wie der Iran) dies als Tatsache an. Wem sollen die Menschen glauben? Der Angriff mit Chemiewaffen fand ohne Zweifel statt. Aber er wurde nicht von jener Partei ausgeführt, die die Vereinigten Staaten und seine Verbündeten versuchen anzuklagen. Nur einen Tag nach dem Angriff gab Russlands Außenamtssprecher, Aleksander Lukashevich bekannt, dass gemäß den Informationen, die den russischen Behörden vorliegen, früh am Morgen des 21. August eine behelfsmäßige Rakete aus den Gebieten heraus gestartet wurde, die von den Kämpfern [Rebellen] gehalten werden.“
„Jedem, der über das Thema nicht spekulieren will, dürfte klar sein, dass der Chemiewaffenangriff von den Rebellen ausgeführt wurde. Andere Behauptungen sind nichts weiter als betrügerische und auf die Diskreditierung der syrischen Behörden ausgerichtete Anschuldigungen. Jene Länder, die jetzt Syrien dafür verantwortlich machen, haben immer jene islamistischen Kämpfer aktiv unterstützt. Das macht sie zu Partnern im Verbrechen, und deshalb sollten sie mit verantwortlich gemacht werden für das Blut all jener Opfer, einschließlich der Kinder. Es hat den Anschein, als ob Russland keine Anstalten macht, sich in den Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten und Syrien einzumischen. Das ist bemerkenswert, auf Grund der Tatsache, dass Russland einer von Syriens Hauptverbündeten ist. Wie geht es nun weiter? Gibt Russland damit eingeschüchtert indirekt zu verstehen,  dass es nicht in der Lage ist, dem US-Militär die Stirn zu bieten? Natürlich hätte man mächtiger agieren können,  wie etwa die Sowjetunion zur Zeit der kubanischen Raketenkrise [im Jahre 1962]. Aber Russland steht Syrien in beträchtlichem Maße durch diplomatische Unterstützung bei. Die bloße Tatsache, dass bislang keine amerikanischen Bomben auf syrischem Boden eingeschlagen sind, ist in erster Linie Russland geschuldet. Russische Diplomaten mögen davon ausgehen, dass es derzeit besser ist, Washington nicht zu provozieren, damit es nicht zu einer Eskalation der Spannungen kommt, aber wenn der Krieg letztlich doch ausbrechen sollte, dann bin ich davon überzeugt, dass Russland im Stande sein wird, den notwendigen Druck auszuüben, um den Militärschlag zu stoppen.“  

Als Kennerin der Psychologie des syrischen Volkes, was meinen Sie, was könnte den Westen im Falle eines Angriffs erwarten? Ist Syrien dabei, sich in ein zweites Afghanistan zu verwandeln?

„Die Mehrheit des syrischen Volkes ist unerschrocken. Man kann viele Syrier mit dem Ausspruch hören: `Wir haben die letzten zwei Jahre unter Kriegsbedingungen gelebt, was kann uns noch erschüttern?` Außerdem hat sich die Situation inzwischen geändert gegenüber der Zeit, als es noch einige Menschen gab, die an die Rechtschaffenheit der so genannten Opposition glaubten. Die Menschen glauben heute nicht mehr an die guten Absichten der US-Regierung oder der „Opposition“, die zu Angriffen auf ihr eigenes Land von Seiten des Auslands aufruft. Die Syrier wollen nicht dasselbe Ergebnis für ihr Land wie im Irak, und sie verabscheuen diejenigen, die die westliche Aggression gegen die syrische Regierung unterstützen.“

Einige Experten behaupten, dass Russland und die Vereinigten Staaten versuchen, Syrien in kleinere Staaten (Alawiten, Christen, usw.) aufzuspalten. Wie realistisch sind diese Behauptungen?

„Die Syrier wollen keine Spaltung. Sogar die Kurden, die gemeinhin die Idee von der Abtrennung unterstützten, sprechen sich jetzt dagegen aus. Natürlich favorisieren die Westmächte eine Aufspaltung Syriens, weil sie loyal gegenüber der alten römischen Taktik bleiben: Aufteilen und siegen. Aber die Syrier sagen: Wir haben unser komplettes Leben zusammen verbracht. Wir alle sind Menschen. Es mag interessant sein zu erwähnen, dass sich Frankreich im Zuge des syrischen Kampfes gegen die französische Kolonialpolitik seinerzeit bereit erklärte, Syrien in verschiedene Staaten entsprechend der verschiedenen Konfessionen aufzuteilen, Alawiten, Drusen und ein sunnitisches Föderationsgebiet, während der Libanon den Christen gehören sollte. Und doch standen die Führer des Antikolonialkampfes dieser Idee entgegen und forderten das Volk auf, für ein vereinigtes und freies Syrien zu kämpfen. Der Vertreter Syriens in der Liga der Nationen - er war ein Christ – wies die Behauptung zurück, dass die Präsenz der Franzosen auf dem syrischen Territorium die Christen schützen würde, und er gab bekannt, dass Christen und Moslems ein Volk seien. Die Syrier wurden auf der Basis dieser Werte erzogen, und sie werden ihr Bestes tun, um eine Spaltung zu verhindern.“

Wie viele Menschen unterstützen wirklich Präsident Assad, und wer sind diese Rebellen?

„Als ich im Jahre 2011 das erste Mal nach Syrien kam, sah ich enorme Massenveranstaltungen zur Unterstützung von Assad und seiner Regierung. Man geht davon aus, dass Syrien im Jahre 2014 Präsidentenwahlen abhält. Wenn die Opposition der Unterstützung durch das Volk so sicher wäre, dann hätte sie eigene Kandidaten vorgeschlagen, und man hätte politische Methoden gebraucht, um die Macht zu erhalten, auch im Hinblick auf die Tatsache, dass die jüngsten Reformen dies zulassen. Allerdings ist es vielmehr so, dass sie Angst vor Wahlen haben. Ihr einziger Weg, die Macht an sich zu reißen, ist die Inanspruchnahme der Hilfe durch das amerikanische Militär. Die Rebellen missachten grundlegende Moralvorstellungen, und sie fordern Obama auf, einen Krieg gegen das syrische Volk zu inszenieren. Man kann sich natürlich vorstellen, was die Rebellen tun werden, wenn sie an die Macht kommen sollten. Schauen Sie auf Libyen, wo jeder mit jedem kämpft. Die Syrier müssen alles tun, was möglich ist, um das libysche Szenario zu verhindern, welches dabei ist, sich in ihrem Land zu entwickeln“.

Contact Info:  (email) office@mjmi.org • (website) www.mjmi.org
P.O. Box 41071 • Phoenix, AZ  85080-1071 • Phone (toll free) 1-800-4-YESHUA (1-800-493-7482)


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Eaglesword am So 08 Sep 2013, 23:23

bestätigt in allen Punkten!


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 20 Okt 2013, 07:48

Araber beginnen zu begreifen, dass Israel nicht der Feind ist

Eines der sehr wenigen positiven Ergebnisse der Krisen und Bürgerkriege, die den Nahen Osten überfluten, besteht darin, dass mehrere arabische Staaten beginnen zu begreifen, dass Israel nicht der wahre Feind ist.

„Zum ersten Mal in Israels Existenz gibt es ein Verständnis in der arabischen Welt, dahingehend, dass Israel nicht der Feind der Araber ist. Auf vielen Problemfeldern sind wir auf der gleichen Linie“, sagte Premierminister Benjamin Netanjahu bei der Eröffnung der Wintersitzungsperiode der Knesset in dieser Woche.

Netanjahu stellte fest, dass die Ausweitung von Pro-Demokratie-Revolutionen in Ägypten, Syrien und anderswo, viele der arabischen Staaten gegen dieselben Islamistischen Regime und Gruppierungen gedreht hat, die zumeist auch Israel bedrohen.

„Viele Nationen in der Region haben das starke Bedürfnis, den Einfluss des Iran, der Moslembruderschaft und von Al Kaida zu stoppen“, sagte der Premierminister. „Das ist eine wichtige Entwicklung, die sogar eine historische Qualität hat.“

Aus einer namentlich nicht genannten Regierungsquelle verlautete später gegenüber Israels Nachrichtenagentur Y-net, dass die Bemerkungen von Netanjahu nicht einfach nur blumige Redekunst waren, sondern vielmehr auch eine verschleierte Feststellung sind, dass Israel und mehrere arabische Staaten, von denen einige sogar keine offiziellen diplomatischen Verbindungen mit dem jüdischen Staat haben, jetzt auf verschiedenen Problemfeldern aktiv zusammenarbeiten.

Während Amerika zunehmend als ein unzuverlässiger Verbündeter angesehen wird, suchen arabische Staaten nach einer starken Ankernation, mit der sie den eigenen Kampf gegen den Islamischen Extremismus und die iranische Vormachtstellung koordinieren und abstimmen können.

Viele haben in Israel einen Verbündeten gefunden,  auch wenn ein Großteil dieser beispiellosen Zusammenarbeit im Verborgenen geschehen muss.
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Terrorismus wird als „gängiger und berechtigter Widerstand“ verkauft

Am Sonntag sendete das israelische Fernsehen Bilder eines 2 Kilometer langen Tunnels, der sich von Gaza unter dem Grenzzaun bis nach Israel erstreckt und in der Nähe des Kibbuz Ein Hashlosha endet.

Der Tunnel wurde rundherum mit massiven Wänden erbaut, hoch genug für einen Mann, um stehend hindurchzugehen.  Zudem ist er ausgestattet mit Licht und Telefonkabeln. Einen Tag später verkündeten israelische Sicherheitskräfte die Entdeckung eines weiteren Tunnels, der zusätzlich auch mit Explosivstoffen gefüllt war. Der letztgenannte Tunnel wurde bereits im letzten November gefunden, aber dies wurde erst jetzt öffentlich gemacht.  Israel glaubt, dass der Tunnel zwei möglichen Zwecken dienen sollte: Entweder um Terroristen nach Israel zu schleusen, um dort großangelegte Terrorangriffe durchzuführen, oder um israelische Soldaten zu entführen und sie als Faustpfand zu verwenden, um Terroristen freizupressen. Gemäß den Angaben des Hamas- Offiziellen Mousa Abu Marzouk wurde der Tunnel, der durch Israel entdeckt wurde, „mit viel Blut und Geld, sowie mit großen Anstrengungen gebaut. Aber all dies ist nichts gegen die Aussicht, palästinensische Gefangene aus israelischen Gefängnissen zu befreien“. Ein anderer Hamas- Sprecher, Abu Ubeida, sagte, die Hamas sei entschlossen, Tausende von Tunneln zu graben.
Die Entdeckung der Terror-Tunnel folgt mehreren Terrorangriffen oder versuchten Angriffen auf Israelis in den letzten beiden Monaten. In der letzten Septemberhälfte wurden die zwei israelische Soldaten Gal Kobi und Nadal Amr von palästinensischen Arabern getötet. Nadal wurde von einem arabischen Mitarbeiter getötet, der die Leiche gegen seinen Bruder austauschen wollte, der in einem israelischen Gefängnis einsitzt. Vor zwei Wochen wurde ein neunjähriges  Mädchen von einem Terroristen angeschossen, aber nicht getötet. Er war in die jüdische Siedlung Psagot eingedrungen. Kurz vor Beginn der jüdischen Feste Anfang September wurde der Versuch vereitelt, eines von Jerusalems belebtesten Einkaufszentren unter Mithilfe von dort beschäftigten arabischen Sicherheitskräften in die Luft zu jagen.  
All dies geschah zusätzlich zu einem Monatsdurchschnitt von mehr als hundert gewaltsamen Übergriffen auf jüdische Siedler in Judäa und Samaria (Westjordanland), hauptsächlich Steinwürfe, Messerangriffe und der Einsatz von Molotowcocktails, sowie sporadisches Raketenfeuer in Richtung der jüdischen Siedlungen aus dem Gazastreifen.  

Anmerkung:
Israel und die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) befinden sich derzeit in Verhandlungen mit dem Ziel eines Friedensabkommens. Zeitgleich mit dem Start der Verhandlungen nahm jedoch auch die Zahl der Terrorangriffe zu. Diese Angriffe sind keine zufälligen Aktionen von wenigen isolierten Kämpfern – sondern sie sind vielmehr Teil dessen, was die PA als „gängigen und berechtigten Widerstand“ bezeichnet. Dieser Widerstand wird ganz bewusst eingesetzt, um sicherzustellen, dass „das palästinensische Problem“ wirklich auf der Agenda der westlichen Medien bleibt. Die Tatsache, dass eine solche Taktik wirklich aufgeht, macht mehrere Dinge deutlich.

Zuallererst, die PA versteht diese Verhandlungen als Bevormundung. Die PA hat kein wirkliches Interesse an einem Prozess des Gebens und Nehmens bzw. des Schließens von Kompromissen – sie hat vielmehr ein Interesse daran, den Verhandlungsprozesses zu manipulieren, indem sie internationalen Druck auf Israel ausbaut, mit dem Ziel, dass Israel nach Möglichkeit alle Forderungen der PA akzeptieren muss. Zweitens beweist das Konzept vom "gängigen und berechtigten Widerstand“, der das Vergießen jüdischen Blutes bedeutet, einschließlich der Ehrung jener, die diese Taten ausführen, dass die PA nicht die Absicht hat, wirklichen Frieden zu erreichen. Wahrer Frieden schließt den Aufbau von vertrauensvollen Beziehungen ein. Was die PA aufbaut ist jedoch eine auf Gewalt gegründete Beziehung, getarnt als "gängiger und berechtigter Widerstand“. Diese Taktik wurde auf der Fatah- Konferenz in Bethlehem im August 2009 vollumfänglich beschlossen, und die Ergebnisse sind jetzt für alle sichtbar. Kein Wunder, wenn Premierminister Netanjahu davon spricht, dass es sehr schwer sein wird,  in der PA einen Friedenspartner zu finden. Die westlichen Medien, sowie eine Mehrheit der westlichen Politiker offenbaren ihre Gleichgültigkeit gegenüber der israelischen Seite der Geschichte, indem die diesen angeblich "berechtigten Widerstand" als spontan und friedlich darstellen, so, wie es ihnen von der PA vermittelt wird. Damit sind sie natürlich auch außer Stande, irgendetwas zur Lösung des Konflikts beizutragen, weil sie nicht in der Lage sind, den israelischen Antiterrormaßnahmen irgendein Maß an Verständnis oder Sympathie entgegenzubringen.  

So hat sich Israel beispielsweise seit langem geweigert, größere Mengen von Betonlieferungen in den Gazastreifen zu genehmigen,  weil man wusste, dass das Material dazu verwendet würde, um die Infrastruktur für den Terrorismus aufzubauen. Vor kurzem hob Israel diese Blockade auf, und es stellt sich heraus, dass der Tunnel, der gerade entdeckt wurde, mit israelischem Beton gebaut wurde. Aber anstatt der Hamas entgegenzutreten und sicherzustellen, dass der Beton wirklich nur für die beschädigten Häuser und die Infrastruktur verwendet wird, lenkt die internationale Gemeinschaft die Aufmerksamkeit allein auf Israel und setzt es unter Druck, die Waren zu liefern. Wie soll eine solche Art der Annäherung wohl zu Frieden führen, bei der Israel im Prinzip gebeten wird, seine Mörder mit Waffen zu versorgen?


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 26 Okt 2013, 14:35

Polizei setzt Tränengas ein, um ägyptische Demonstranten auseinanderzutreiben

Tausende von Menschen nahmen in Ägypten am Freitag an Demonstrationen für oder gegen die Regierung teil, berichtet Al Arabiya mit.

An den Protesten, die nach dem Freitagsgebet stattfanden, nahmen Tausende von Menschen in den Straßen von Kairo, Giza, Alexandria und anderen Städten teil, berichtete die Nachrichtenagentur.

Die Gegner des Staatsstreiches, die die Wiedereinsetzung von Präsident Mohammed Morsi fordern, schrien Slogans gegen den ersten Armeegeneral Abdel Fattah Al-Sisi, der Morsi am 3. Juli nach Massenprotesten abgesetzt hatte.

Unterstützer von Sisi versammelten sich in Alexandria und zeigten ihre Unterstützung für den General, indem sie Poster von ihm hochhielten und Volkslieder sangen, berichtete Al Arabiya.

In Suez setzte die Polizei Tränengas an, um ungefähr 4.000 pro-Morsi Demonstranten auseinanderzutreiben, berichtete ein ortsansässiger Zeuge gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

In Kairos Stadtteil Giza warfen Einwohner Steine in Richtung einer Gruppe von Demonstranten der Moslembruderschaft, die gegen die Armee skandierten, wobei sieben Menschen verletzt wurden.

Lokale Medien berichteten, dass es anfänglich keine Polizeipräsenz im Giza Bezirk nach den Zusammenstößen gab, die zwischen pro- und anti-Morsi Protestierenden ausbrachen.

In Alexandria blockierten ungefähr 1.000 Demonstranten, die Morsi und seine Moslembruderschaft unterstützen, die Hauptstraße entlang der Mittelmeer- Strandpromenade, berichtete ein Zeuge gegenüber Reuters.

Sicherheitskräfte stellten Orte im Zentrum von Kairo vor der geplanten pro-Moslembruderschaft-Demonstration unter Beobachtung.  Wichtige Plätze sind geschlossen worden,  einschließlich dem Tahrir-Platz sowie Rabaa al-Adaweya und al-Nahda.

Ägypten hat seit der Absetzung von Morsi Proteste und Zusammenstöße erlebt, bei denen Hunderte von Menschen den Tod fanden.  

Die schlimmsten Gewaltausbrüche gab es im August, als die Polizei gewaltsam zwei von Morsi- Anhängern aufgebaute Protest-Lager entfernte.

Seit dem August haben Ägyptens Behörden Dutzende von hochrangigen Führern der Moslembruderschaft von Morsi verhaftet, einschließlich des Höchsten Führers der Bewegung.

Am 6. Oktober gerieten Sicherheitskräfte mit Pro-Morsi-Anhängern in Kairo, weil diese versuchten, den Tahrir- Platz in der Hauptstadt zu erreichen, wo Unterstützer des Militärs den 40. Jahrestag des Yom Kippur Krieges mit Israel feierten, der in Ägypten unter dem Namen Oktober-Krieg bekannt ist.  

Morsi, der seit seiner Amtsenthebung an einem unbekannten Ort festgehalten wird, ist die Tötung von Demonstranten  vor seinem Palast im Dezember 2012 zur Last gelegt worden. Sein Gerichtsverfahren soll laut Plan am 4. November beginnen, und die Antiumsturz-Bewegung  hat bereits zu Massenprotesten während des Verfahrens aufgerufen.
++++++++++++++++++++++++++++++++
Der Wahlboykott verhindert, dass Araber Einfluss in Jerusalem nehmen können

Am Dienstag gab es Kommunalwahlen in Israel. Die Stimmberechtigten wurden gebeten, zwei Stimmzettel einzuwerfen, einen für die Partei, die sie unterstützen wollen, und einen für den Bürgermeister. In den drei größten Städten Israels, in Jerusalem, Tel Aviv und Haifa, gewann der amtierende Bürgermeister die Wahl und bleibt in seinem Amt. Es gibt keine Beschränkung, wie oft eine Person als Bürgermeister wiedergewählt werden kann.

In Jerusalem setzte sich Nir Barkat gegen seinen Herausforderer Moshe Lion bei diesen prestigeträchtigen Wahlen durch, obwohl der letztgenannte die Unterstützung von gleich zwei Parteien hatte, die normalerweise gegeneinander arbeiten, nämlich die säkulare Partei Israel Beiteinu und die ultraorthodoxe Shas Partei. Gemäß den Kommentatoren führten politische Interessen im Auftrag der Parteiführer zu dieser unheiligen Verbindung, die aber letztlich dennoch scheiterte.

Barkat hatte im Wahlkampf versprochen, Jerusalem wiederzubeleben, mehr Arbeitsplätze zu schaffen und mehr Wohnungen für junge Menschen zu bauen. Außerdem will er versuchen, der Tendenz entgegenzuwirken, dass, gemäß entsprechender Untersuchungen, immer mehr junge Menschen in die Region um Tel Aviv abwandern, wo es leichter ist, einen Job zu finden. Hinter diesem Vorhaben steht auch der Versuch zu verhindern, das die ultraorthodoxe Bevölkerung mit ihrer hohen Geburtenrate und ihrer starker Motivation für ein Leben in Jerusalem, die Stadt letztlich übernehmen.

Die Wahlbeteiligung bei den Kommunalwahlen schwankt erheblich von Stadt zu Stadt, aber sie ist im Allgemeinen sehr niedrig. In Jerusalem lag sie bei 35 %, und der Grund dafür ist hauptsächlich darin zu sehen,  dass die arabische Bevölkerung, ungefähr ein Drittel der Wahlberechtigten in Jerusalem, ihre Tradition fortsetzten und die Wahlen aus politischen Gründen boykottierten. Eine Stimme abzugeben würde bedeuten,  „die Rechtmäßigkeit der Besatzung anzuerkennen“,  sagte Frau Hanan Ashrawi als prominentes Mitglied des PLO- Exekutivausschusses.

Anmerkung:
Seit der Wiedervereinigung Jerusalems  im Jahre 1967 ist ein Hauptgrund, warum die Araber im Ostteil Jerusalems die Wahlen boykottieren, der erhebliche Druck von Seiten der PLO und der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA). Hanan Ashrawi sagt, dass Israel „eine Realität schaffen will, bei der die Palästinenser an der Besatzung ihres eigenen Landes teilnehmen“.  Ihre Behauptung, im Übrigen mit einer falschen Bezeichnung, indem sie israelische Araber  „Palästinenser“ nennt, offenbart die ganze Hoffnungs- und Ratlosigkeit der PA im Hinblick auf ihre Beziehung mit den Arabern Jerusalems.

Zahlreiche Untersuchungen im Laufe der letzten Jahre haben ergeben,  dass eine große Zahl von Jerusalems Arabern den Wunsch hat, ein Teil Israels zu bleiben. Keiner kann genau sagen, wie viele der Menschen wirklich so denken, weil etliche Menschen natürlich Angst haben, ihre Unterstützung für Israel offen zu bekunden. Trotz verschiedener Schwierigkeiten erkennen sie die Vorteile des Lebens in einer offenen Demokratie und in einem Sozialstaat mit einer funktionierenden Gesundheitsfürsorge sowie Ausbildung und Renten, die durch den Staat organisiert sind. Sie sehen andererseits natürlich auch die harten Menschenrechtsübertretungen, die Korruption, die Armut und den Mangel an Entfaltungsmöglichkeiten innerhalb der PA, und sie wollen deshalb nicht Teil des Systems der PA werden.

Allerdings kann jeder, der Jerusalem besucht, die dramatische Veränderung bemerken, sobald man in  arabische Wohngebiete kommt; Müll und Schmutz sind allgegenwärtig. Es ist wahr, dass der Grund dafür teilweise auch in einer Kultur zu suchen ist, die eine gesellschaftliche Verantwortung nicht fördert und eine solche Umgebung akzeptiert. Aber es ist zugleich auch ein sehr sichtbares Symptom für ein Problem, das sehr viel tiefer liegt. Aus mehreren Gründen, einschließlich des niedrigen Einkommens der Bewohner, Umgehung bzw. Verweigerung der Zahlung von kommunalen Steuern und fehlender Zusammenarbeit mit den Behörden erhalten diese Stadtviertel somit auch weniger kommunale Dienstleistungen. Das betrifft auch die Standards von Schulen, Gesundheitszentren und anderen kommunalen Einrichtungen.

Unglücklicherweise sabotieren die Araber durch ihren Wahlboykott tatsächlich die Mechanismen der Demokratie. In jeder Demokratie kämpft ein Volksvertreter natürlich um die Zustimmung der Menschen, die er vertritt, und er kämpft für die Interessen der Menschen, die ihn – zumindest teilweise – gewählt haben, um dann auch die folgende Wahl wieder zu gewinnen. Aber wer soll für die Interessen der Araber kämpfen, wenn keiner sie vertritt?

In den westlichen Medien wird das häufig als Diskriminierung gegenüber Jerusalems Arabern dargestellt und als Beleg dafür herangezogen, dass Israel keine wahre Demokratie ist. Aber die Wahrheit ist doch:  Wenn sich die Menschen weigern, mit zu entscheiden und zu gestalten, also das, was eine Demokratie ausmacht, dann kann Demokratie nicht funktionieren. Das Ergebnis ist, dass das vereinigte Jerusalem heute hinsichtlich seiner kommunalen Dienstleistungen geteilt ist. Nir Barkat hat versprochen, auch in die Ostteile Jerusalems zu investieren. Es ist zu hoffen, dass er erfolgreich dabei ist, und nicht zuletzt, dass er Partner findet, die mit ihm in diesen Stadtteilen zusammenarbeiten. Es ist Zeit, dass Jerusalem als ewige Hauptstadt Israels auch auf diesem Gebiet vereinigt wird,  damit sie zu „einem Lob auf der Erde“ werden kann.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 02 Nov 2013, 08:43

Führer der Taliban bei amerikanischem Drohnen-Angriff getötet

Der Führer der pakistanischen Taliban ist bei einem amerikanischen Drohnen-Angriff getötet worden, berichtete der Sender Sky News unter Berufung auf amerikanische und pakistanische Offizielle.
Ein hochrangiger amerikanischer Geheimdienstvertreter bestätigte den Angriff und fügte hinzu, dass die Vereinigten Staaten die Bestätigung erhalten haben, dass Hakimullah Mehsud getötet worden ist.

Der Angriff in Pakistans nördlichem Stammesgebiet Waziristan tötete auch vier weitere Terrorverdächtige, wie Sky News unter Berufung auf pakistanische Militärvertreter berichtet.

Mehsud, wie man glaubt um die Mitte 30, war einer von Pakistans am meisten gesuchten Männer. Über seinen angeblichen Tod war bereits mehrere Male zuvor berichtet worden.

Die Vereinigten Staaten boten 5 Millionen Dollar für die Festnahme von Mehsud, nachdem er in einem Video mit einem jordanischen Selbstmordattentäter gesehen wurde, der im Jahre 2009 sieben CIA- Agenten in einer Militärbasis in Afghanistan tötete.
Man geht davon aus, dass Mehsud auch hinter einem gescheiterten Autobombenanschlag in New Yorks Times Square im Jahre 2010 stand, sowie hinter mehreren unverfrorenen Angriffen innerhalb Pakistans.

Das amerikanische Nationale Anti-Terrorzentrum beschreibt Mehsud als „den selbsternannten Emir der pakistanischen Taliban“.

Die CIA und das Weiße Haus haben eine Stellungnahme über den Tod abgelehnt.

Bei einem Drohnenangriff wurde im Mai dieses Jahres auch bereits die Nummer 2 in Mehsuds Führungsstab getötet. Zudem wurde einer seiner vertrautesten Stellvertreter im letzten Monat in Afghanistan festgenommen.

Kerry will sich am Dienstag mit Abbas in der Palästinensischen Autonomiebehörde treffen

Der amerikanische Außenminister John Kerry plant, sich am kommenden Dienstag mit dem Vorsitzenden der Palästinensischer Autonomiebehörde Mahmoud Abbas in Bethlehem zu treffen. Hintergrund ist das neuerliche Bemühen, die Fortsetzung der Friedensgespräche zu erreichen, teilte ein Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde mit.  

Die Reisepläne sind eine Folge von Israels Ankündigung in dieser Woche, 1.500 neue Wohnungen für jüdische Bewohner in Jerusalem, Judäa und Samaria zu bauen, nachdem man 26 verurteilte Terroristen in jene Gebiete, sowie in den Gazastreifen, entlassen hatte als eine Vorbedingung für die Verhandlungen.

PLO- Führer trafen sich, wie verlautet, am Donnerstag in Ramallah, um eine neue Strategie zu besprechen mit dem Ziel, Israel davon abzuhalten, weitere jüdische Siedlungen zu bauen. Zudem wolle man weitere Kampagnen starten, um Israel unter internationalen Druck zu stellen.

Kerry plant in der kommenden Woche auch eine Visite in Israel als Teil des nächsten Schrittes von Seiten der Vereinigten Staaten, nach einer fast dreijährigen Pause weitere Friedensgespräche zu vermitteln. Beide Termine sind lediglich Teil einer geplanten Reise durch die gesamte Region, um auch die weiteren Probleme im Nahen Osten zu erörtern, einschließlich des syrischen Bürgerkriegs.

Israel rüstet sich für weitere Bauvorhaben in Jerusalem

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu verkündete am frühen Mittwochmorgen eine Ausweitung von jüdischen Bauprojekten in Jerusalem.

Die Verlautbarung erging nur wenige Stunden, nachdem Netanyahu 26 palästinensische Terroristen, an deren Händen Blut klebt, als „Friedensgeste“ freigelassen hatte. Die jüngsten Bauprojekte wurden ihrerseits als eine Geste an das israelische Volk gesehen, das mehrheitlich gegen die Freilassung der verurteilten Mörder ist.  
Bei den Bauplänen geht es um zusätzliche 1.500 Wohnungen im Stadtteil Ramat Shlomo im nordöstlichen Jerusalem, um ein Besucherzentrum für den archäologischen Park "City of David" außerhalb der Altstadt und um einen neuen Nationalpark am Hang des Skopus-Berges.

Der Stadtteil Ramat Shlomo stand bereits 2010 im Zentrum einer Zerreißprobe der amerikanisch-israelischen Beziehungen, als der Stadtbezirk die Ausschreibung neuer Bauarbeiten während eines Besuchs des amerikanischen Vizepräsidenten Joe Biden bekannt gab. Washington unterstützt den palästinensischen Anspruch auf die Osthälfte Jerusalems.

Der archäologische Park "City of David" liegt im explosiven arabischen Stadtteil Silwan, einem weiteren lokalen Brennpunkt, und der neue Nationalpark am Hang des Skopus-Berges soll, wie verlautet, die Ausweitung der nahe gelegenen arabischen Siedlung verhindern.


Peres: Israel hat geheime Waffen

Israels Luftwaffe wird allgemein als eine der besten in der Welt anerkannt. Aber Israel besitzt auch geheime Waffen, die nie zuvor gesehen worden sind, warnte der israelische Präsident Shimon Peres in der letzten Woche.

„Nicht alle Fähigkeiten der IDF und der Luftwaffe sind offen für eine Besichtigung. Wer auch immer uns verspottet und sich bemüht, uns zu schikanieren, sollte das in Betracht ziehen“, sagte Peres während eines Besuchs auf dem großen Luftwaffenstützpunkt Palmachim.

Die Anmerkungen wurden als dezente Warnung an die Feinde in der Region gesehen, wie den Iran und seine Verbündeten in Gaza und im Libanon.

IDF- Generalstabschef General Benny Gantz folgte den Worten des Präsidenten, indem er feststellte: „Wir sind 365 Tage im Jahr bereit, in jedem Bereich und gerüstet für alle denkbaren Herausforderungen....  Die Luftwaffe ist unser Hauptsystem zur Abschreckung, sowie für offensive und defensive Aktionen, und sie hat fantastische technologische Fähigkeiten“.

Während es keine Zweifel an Israels militärischen Heldentaten und technologischen Möglichkeiten gibt, würden wohl viele, sowohl in Israel, als auch unter seinen Unterstützern im Ausland, behaupten, dass die wahre „geheime Waffe des jüdischen Staates“ niemand anderes ist als der Allmächtige selbst.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu machte entsprechende Andeutungen bereits vom Rednerpult der Vollversammlung der Vereinten Nationen im letzten Monat.

Netanyahu wies darauf hin, dass trotz der übermächtigen Kräfte, die sich gegen Israel versammelt hatten, die Juden ihren alten Nationalstaat in direkter Übereinstimmung mit dem Wort Gottes wieder hergestellt hätten. Und, wie die Bibel klar feststellt, „ist das Volk Israel wieder heimgekehrt, um nie wieder ausgerissen zu werden“, schloss der israelische Führer seine Rede.
Eine Umfrage, die im letzten Jahr von Israel Today durchgeführt wurde, ergab, dass fast alle Israelis zwar auf ihre Armee stolz sind, dass jedoch eine stabile Mehrheit letztlich ihr Vertrauen auf Gott setzt, wenn es um die Errettung von den Feinden der Nation geht.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 07 Dez 2013, 14:39

Umfrage: 87,5 % der Israelis glauben nicht an den Erfolg der gegenwärtigen Friedensgespräche

Eine überwältigende Mehrheit der israelischen Juden glaubt, dass die gegenwärtigen Verhandlungen mit der Palästinensischen Autonomiebehörde nicht zu einem Friedensvertrag führen werden. Dies ergab eine kürzlich durchgeführte Umfrage, wie die Tageszeitung Israel Hayom berichtete.
Die am Freitag veröffentlichte Umfrage, durchgeführt vom Institut „New Wave Research“, kam zu dem Ergebnis, dass 87,5 % der israelischen Juden nicht daran glauben, dass die derzeitigen Gespräche zu einem Friedensvertrag führen könnten. 6 % der israelischen Juden gehen demnach davon aus, dass die Friedensgespräche zu einer Vereinbarung führen werden, während 6,5 % sagten, dass sie sich diesbezüglich nicht sicher seien.
Die Umfrage wurde nur Stunden vor dem jüngsten Besuch des amerikanischen Außenministers John Kerry in der Region veröffentlicht. Kerry möchte auf Fortschritte bei den Gesprächen drängen und sagte, dass die beiden Seiten einer Vereinbarung „so nahe sind, wie seit Jahren nicht mehr“.
Zuvor am Freitag traf sich Kerry mit Premierminister Benjamin Netanjahu, zum dritten Mal innerhalb von 24 Stunden.
Die beiden trafen sich am Donnerstag zweimal zu Gesprächen für mehr als sechs Stunden und erörterten die potenziellen Sicherheitsfragen im Rahmen einer möglichen Friedensvereinbarung. Kerry weilte auch zu einer dreistündigen Visite in Ramallah mit dem Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas, der, wie verlautet, jeden durch die Vereinigten Staaten offerierten Vorschlag zurückwies.
Chefunterhändler Saeb Erakat sagte gegenüber AFP, dass die Situation noch „sehr schwierig und die Dinge sehr kompliziert sind“. Eine hochrangige PA-Quelle äußerte sich diesbezüglich etwas direkter. Er sagte, dass die Sicherheitsvorschläge von Kerry „sehr schlechte Vorschläge sind, die wir nicht akzeptieren können“.
In Gesprächen mit Netanjahu am Donnerstag entwarfen Kerry und sein Top-Sicherheitsberater General John Allen ihre Sicht von einigen der Sicherheitsfragen, mit denen Israel im Zusammenhang mit einer endgültigen Friedensvereinbarung konfrontiert werden könnte.
Ein Bericht in der Tageszeitung Maariv deutete am Freitag an, dass die Amerikaner mit Israel bezüglich der Forderung nach einer dauerhaften IDF-Präsenz im Jordantal übereinstimmen.
Netanjahu hat geäußert, dass Israel die Gründung eines palästinensischen Staates nur akzeptieren würde, wenn er entmilitarisiert wird, sowie einhergehend mit der Präsenz von israelischen Truppen entlang dem Jordantal, das für den Schutz von Israels Grenzen im Falle eines Krieges strategisch entscheidend ist.
In einer Pressekonferenz nach einem Treffen mit Netanjahu am Donnerstag bestand Kerry darauf, dass Israels Sicherheit höchste Priorität habe, sowohl im Hinblick auf den Iran mit seinem umstrittenen Nuklearprogramm, wie auch bezüglich einer Friedensvereinbarung mit der PA.
Gegen Ende November offenbarte der hochrangige Vertreter der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO), Nabil Shaath, dass die PA nur dann weiter an den Friedensgesprächen festhält, wenn als „Geste des guten Willens“ alle 104 zugesagten inhaftierten Terroristen freigelassen werden.
Am Dienstag drohte ein hochrangiger EU-Vertreter, dass die EU- Maßnahmen, sowohl gegen Israel, als auch gegen die PA, ergreifen werde, sollten die Gespräche scheitern. Gemäß dem genannten Vertreter würde die EU ihre jährliche Hilfe von 300 Millionen Euro (umgerechnet 407,7 Millionen Dollar) an jährlicher Entwicklungshilfe einstellen, und man werde die geplante Etikettierung israelischer Produkte, die aus Judäa und Samaria kommen, aktivieren.
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Kerry: Wir sind einem Frieden zwischen Israel und der PA „so nahe wie schon seit Jahren nicht mehr“

Der amerikanische Außenminister John Kerry sagte im Rahmen eines Resümees seiner Israelvisite am Freitag, dass ein Friedensvertrag nahe bevorstehen könnte, berichtete die Nachrichtenagentur AFP.
„Ich glaube, dass wir dem Frieden, dem Wohlstand und der Sicherheit, die alle Menschen in der Region verdient haben, so nahe sind, wie schon seit Jahren nicht mehr“, sagte er gegenüber Pressevertretern am Flughafen Ben Gurion, die ihn mit seiner Delegation begleiteten.
Das Statement folgte Berichten von Maariv, wonach sich das Verhandlungsklima am Donnerstag verbessert habe, während Kerry deutlich machte, dass die Vereinigten Staaten bereit seien, Israels Sicherheitsbedürfnis - insbesondere im Jordantal – zu unterstützen, trotz mehrfacher Verweigerungen durch den Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Mahmoud Abbas.
Abbas lehnte, wie verlautet, jeden Vorschlag durch den US-Sicherheitsberater ab, was Kerry zurück zu weiteren Gesprächen mit Premierminister Benjamin Netanjahu leitete, um einen angemessenen Kompromiss bezüglich dieses Problems zu erreichen.
Der Besuch von Kerry stellt die jüngste einer Reihe von Bemühungen durch die Vereinigten Staaten dar, um bei den Friedensgesprächen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde zu vermitteln. Zuvor in dieser Woche offenbarten US-Quellen, dass die nach Jerusalem entsandte Delegation auch General John Allen einschließt, der beauftragt wurde, einen Sicherheitsplan für die Region, basierend auf einer von den Vereinigten Staaten erstellten Analyse bezüglich Israels Sicherheitsrisiken, zu präsentieren. Als Reaktion darauf machte Vize-Verteidigungsminister Danny Danon deutlich, dass Israel einen Kompromiss im Zusammenhang mit Israels Sicherheit nicht akzeptieren würde.
Am Donnerstag machte Kerry deutlich, dass „das Band zwischen den Vereinigten Staaten und Israel unzerbrechlich ist. Auch wenn wir gelegentlich Differenzen bezüglich der taktischen Maßnahmen haben, so gibt es keine Unterschiede bei der grundsätzlichen Strategie, die wir beide in Bezug auf die Sicherheit Israels und den langfristigen Frieden in dieser Region anstreben. Wir werden auch weiterhin daran arbeiten“.
„Ich bedanke mich bei meinen vielen Freunden in Israel für ihre Annahme und ihre Geduld, während wir in diesem komplizierten Prozess weitergehen“, beschloss er sein Statement.
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Steuert der Nahe Osten auf ein nukleares Wettrüsten zu?

Gemäß Richard LeBaron, einem ehemaligen US-Botschafter in Kuwait und zugleich Experte auf dem Gebiet des Nahen Ostens, könnte Saudi-Arabien danach trachten, die Beziehungen zum Iran zu verbessern. Im Anschluss an die Genfer Vereinbarung zwischen den P5+1 und dem Iran, die anscheinend auf einen atomaren Iran hinausläuft, glaubt der saudische Monarch offensichtlich, dass er aufhören sollte, sich gegen das zu stellen, was nicht aufgehalten werden kann, und vielmehr damit zu beginnen, die Beziehungen, sowohl mit dem Iran, als auch mit den Vereinigten Staaten, zu verbessern.
Saudi-Arabien ist gegenüber dem Umgang der Obama- Regierung mit dem so genannten arabischen Frühling und dem nuklearen Streben des Iran sehr kritisch gewesen. Man war der Meinung, dass Obama alte Verbündete wie Ägypten und Saudi-Arabien verlässt und eine enge Zusammenarbeit mit fundamentalistischen islamischen Oppositionsgruppen in der Region sucht. Allerdings, so sagt LeBaron, versuchen die Saudis jetzt die Situation auszutesten durch den Versuch, sich mit dem Iran auszusöhnen und gleichzeitig die Beziehungen mit den Vereinigten Staaten zu verbessern. Er fügte hinzu, dass ein Hauptfaktor bei dieser neuen Politik der Saudis ganz bewusst die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten einschließt, um eine Atombombe in ihren Besitz zu bekommen. Dahinter steht das Argument, dass nichts getan werden sollte, was das Gleichgewicht der Kräfte in der Region verändern könnte.
Anmerkung:
Wenn Obama tatsächlich plant, den Iran auch weiterhin Uran anreichern zu lassen, dann bestehen kaum Zweifel, dass die Islamische Republik innerhalb kurzer Zeit eine Atombombe haben wird. Das wäre der Beginn eines nuklearen Wettrüstens in der Region. Experten haben seit langem davor gewarnt, dass die traditionell starken Sunnitisch-islamischen Staaten wie Saudi-Arabien und Ägypten eine Atombombe in den Händen des Schiitisch-islamischen Regimes im Iran nicht akzeptieren werden.
Auch mit einer möglichen Wiederbelebung der Beziehungen zwischen den Saudis und dem Iran haben die beiden Staaten letztlich kaum etwas füreinander übrig. Saudi-Arabien ist der Wächter über Mekka und Medina, die zwei heiligsten Stätten für alle Moslems, aber die Schiiten verehren zusätzlich auch Nadschaf und Kerbela im Irak. Das trägt zur Rivalität zwischen den beiden Seiten bei, die bis zu den Anfängen des Islams ungefähr zwanzig Jahre nach dem Tod von Muhammed zurückgeht. Die wichtigste Kontroverse dreht sich um die Frage, wer als der wahre Führer des Islam betrachtet werden sollte, aber es gibt auch Unterschiede bei den Doktrinen. Überall in der Geschichte ist viel Blut zwischen den zwei Gruppen vergossen worden, nicht zuletzt auch während der letzten Jahrzehnte. In den 80er Jahren war der Krieg zwischen dem Iran und dem Irak letztlich ein sunnitisch-schiitischer Kampf, und heute ist Syrien zur Hauptkampfarena geworden.
Letztlich wird wegen der gegensätzlichen Interessen zwischen den Nationen eine mögliche Waffenruhe zwischen dem Iran und Saudi-Arabien nur vorläufig sein, basierend auf einem Gleichgewicht der Kräfte. In Anbetracht dessen, dass beide Nationen in praktisch allen Bereichen Diktaturen sind, dürften auch ihre Handlungen sowie ihr Überlebenskampf in hohem Maße unberechenbar sein. Liegt es wirklich im Interesse der Vereinigten Staaten und der gesamten Region, einen instabilen Nahen Osten mit Atomwaffen auszustatten? Niemand weiß, in welche Händen diese Bomben letztendlich gelangen könnten, wenn diese Regime zusammenbrechen. Und diktatorische Regime, das haben wir innerhalb der letzten Jahre erlebt, können wirklich sehr schnell zerbrechen. Sicher gibt es mehr als genug Terrororganisationen in der Region, die liebend gern eine Atombombe in ihren Besitz bringen würden.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 31 Mai 2014, 09:22

 
ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN (Auszug):
 
Der Iran droht, Israel im Falle von amerikanischen Angriffen zu vernichten
 
Ein hochrangiger iranischer Militärvertreter drohte am Freitag, dass jegliche amerikanische Angriffe gegen den Iran auf die „Vernichtung des israelischen Regimes“ hinauslaufen würden.
„Sie sollen wissen, dass die Aggression gegen die Islamische Republik des Iran die Vernichtung Tel Avivs und die Ausweitung des Krieges in die Vereinigten Staaten bedeuten würde“, wurde der Kommandant Massoud Jazayeri durch die Nachrichtenagentur Fars zitiert.
Seine Bemerkungen sind als Reaktion auf die Worte des amerikanischen Präsidenten Barack Obama am Mittwoch zu werten, wonach es eine Gelegenheit gebe, die Streitpunkte im Zusammenhang mit Irans Atom-Programm aufzulösen. In diesem Zusammenhang betonte er, dass Washington sich "alle Optionen" gegen den Iran offenhält, und er deutete damit auch militärische Aktionen an.
Kommandant Jazayeri bezeichnete die Bemerkungen von Obama als "kindische Träumereien, die sich nicht erfüllen können".
"Hätten die Vereinigten Staaten und seine Verbündeten wirklich die Fähigkeit, den Iran anzugreifen, dann würden sie keinen Moment zögern, um ihre barbarische Handlung auszuführen. Natürlich ist es überraschend, dass Obama keine Scham verspürt, seine inhaltslosen Worte immer wieder aufzuwärmen“, sagte er.
Der iranische Kommandant sagte, dass das Zeitalter der globalen Vormachtstellung zu Ende ist, und er fügte hinzu, dass das "Reich des Geldes und der Waffen" bald zusammenbrechen wird.
Im Laufe der Jahre hatte der Iran Israel und den Vereinigten Staaten bei mehr als einer Gelegenheit immer wieder gedroht.
Im März sagte ein hochrangiger Militärvertreter von der iranischen Revolutionsgarde, dass der Iran seinen Finger am Abzug behält und bereit ist, Israel zu vernichten.
Brigadegeneral Hossein Salami sagte, dass die iranischen Militärkommandanten bereit stehen, "das Zionisten-Regime Israel" anzugreifen und zu vernichten, sobald sie einen entsprechenden Befehl erhalten.
Zuvor sagte Salami, dass der Iran „den Raum zum Atmen für die Vereinigten Staaten und den Westen minimieren könnte, bis auch das Zionistenregime keinen Raum mehr zum Atmen hat“.
Irans Höchster Führer, Ayatollah Ali Khamenei, hatte bereits in der Vergangenheit gedroht, die israelischen Städte Tel Aviv und Haifa "zu vernichten".
Im Februar warnte die offizielle Webseite der iranischen Revolutionswächter die Vereinigten Staaten, dass deren Schlachtschiffe im Persischen Golf im Visier ihrer Karrar-Kampfdrohnen, sowie ihrer Kowsar Anti-Schlachtschiff-Raketen waren, beide aus einheimischer Produktion.
Vor mehreren Wochen verkündete der Kommandant der iranischen Marine, dass seine Kräfte trainiert wurden, um amerikanische Schlachtschiffe zu zerstören.
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Die Vereinigten Staaten bestreiten, den PA-Premierminister nach Washington eingeladen zu haben


Ein hochrangiger amerikanischer Offizieller bestritt am Freitag, dass die Vereinigten Staaten gegenüber dem Premierminister der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Rami Hamdallah,  eine Einladung ausgesprochen hätten.
Am Freitag hatte ein PA-Vertreter behauptet, dass Hamdallah, der durch den PA- Präsidenten Mahmoud Abbas am Donnerstag zum Führer der zukünftigen Einheitsregierung mit der Hamas ernannt wurde, zu einem offiziellen Besuch nach Washington eingeladen worden sei.
Allerdings teilte der amerikanische Offizielle gegenüber der  hebräisch-sprachigen Newswebseite Walla mit, dass die Vereinigten Staaten noch keine klare Politiklinie bezüglich der Hamas-Fatah Einheitsregierung gebildet hätten, weil diese Regierung noch nicht offiziell gegründet worden sei.
„Sobald die Einheitsregierung formell erklärt wurde, werden wir untersuchen, ob es eine Regierung ist, mit der wir zusammenarbeiten können, und dann werden wir entsprechende Entscheidungen treffen können“, sagte der Leitende Offizielle.
Ein hochrangiger amerikanischer Regierungsvertreter hatte noch im letzten Monat mitgeteilt, dass die Vereinigten Staaten die Finanzhilfe gegenüber der PA überprüfen müssten, wenn Fatah und Hamas eine gemeinsame Regierung bilden.
Hamdallah, der zurzeit noch als PA-Premierminister agiert, wird von Experten als größtenteils williger Gefolgsmann von Abbas gesehen.
Die Einheitsregierung unter Einbeziehung von Hamas und Islamischem Dschihad stellt einen Bruch im Rahmenkonzept  der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) dar, jener Gruppe, die international als Vertreter des "palästinensischen Volkes" anerkannt ist, obgleich sie den Terrorismus nie vollständig zurückgewiesen hat.
Im Zusammenhang mit der Bildung der Einheitsregierung gab es diverse Reibungspunkte. Unter anderem hatte Abbas geäußert, dass die Hamas „kein Teil der unabhängigen Regierung sein wird", wohingegen die Hamas unerbittlich daran festhält, die volle Kontrolle innerhalb einer "Einheits"-Regierung zu haben.
 
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 07 Jun 2014, 11:00

Israel ist verärgert über die US-Unterstützung für die von der Hamas mitgetragene Einheitsregierung


Israelische Offizielle zeigten sich in dieser Woche verärgert, nachdem die Obama Regierung eine Hintertür gefunden hatte, um die Unterstützung für die neue Einheitsregierung der Palästinensischen Autonomiebehörde trotz  Beteiligung der Hamas Terrororganisation zu rechtfertigen.
Premierminister Benjamin Netanjahu warnte in der vergangenen Woche, dass eine palästinensische Regierung unter Einbeziehung der Hamas ein Ende des Friedensprozesses bedeuten würde, und Washington schien zu Beginn diese Bewertung ja auch zu unterstützen.
Aber dann vollzog der amerikanische Außenminister John Kerry offensichtlich einen Wandel. In dieser Woche sagte er im Libanon gegenüber Pressevertretern, dass seine Regierung mit dem neuen palästinensischen Regime zusammenarbeiten würde. Kerry argumentierte, dass dieser Schritt keine Legitimierung der Hamas bedeutet, weil ja keine der Minister in der neuen palästinensischen Regierung der Terrorgruppe direkt angehören.
Basierend auf dem, was wir bislang über die Zusammensetzung dieser technokratischen Regierung wissen, in der es keinen Minister gibt, der der Hamas angehört, und die an den Prinzipien festhält, die ich dargelegt habe, werden wir mit dieser Regierung zusammenarbeiten, so wie wir es als angemessen betrachten“,  sagte Kerry.
Zuvor  betonte die amerikanische Außenamtssprecherin Marie Harf, dass es sich nach amerikanischer Einschätzung „nicht um eine Regierung handelt, die von der Hamas unterstützt wird, weil es keine Mitglieder der Hamas in der Regierung gibt.“
Mit dieser Position versucht man offensichtlich den Spagat, geflissentlich zu ignorieren, dass die palästinensische Einheitsregierung nur durch die Versöhnungsvereinbarung zwischen der Hamas und der Fatah des palästinensischen Führers Mahmoud Abbas möglich wurde, was natürlich bedeutet, dass die Hamas auch einen wesentlichen Anteil daran haben muss.
Weder Kerry noch Harf scheinen gewillt, die Tatsache anzuerkennen, dass die palästinensische Regierung in dieser Woche bekannt gab, dass es sich nur um eine Übergangsregierung handelt, und dass die Hamas bei den anstehenden Wahlen in diesem Jahr sehr wohl einen bedeutenden Sieg erringen kann, wie es bereits im Jahre 2006 geschah.
Was auch immer Washingtons Motivation war, sich der Position der Europäischen Union und den Vereinten Nationen anzuschließen, die allesamt die Bildung der neuen palästinensischen Regierung begrüßt haben, so war Netanjahu natürlich alles andere als begeistert.
„Ich bin tief besorgt über die Tatsache, dass die Vereinigten Staaten mit der durch die Hamas unterstützen palästinensischen Regierung zusammenarbeiten werden“, sagte der israelische Führer gegenüber The Associated Press. „Alle Beteiligten, die wirklich Frieden wollen, müssten die Annäherung des Präsidenten Abbas an die Hamas zurückweisen, ganz besonders, so denke ich, müssten das eigentlich die Vereinigten Staaten tun und gegenüber dem palästinensischen Präsidenten absolut deutlich machen, dass sein Pakt mit der Hamas, einer Terrororganisation, die nach Israels Vernichtung strebt, einfach unannehmbar ist.“
Fest entschlossen, der internationalen Gemeinschaft nicht zu erlauben, den Status quo bezüglich der Hamas zu verändern, begann Israel damit, die als Folge der Ankündigung der Einheitsregierung von Abbas angedrohten Sanktionen und Strafmaßnahmen umzusetzen.
Palästinensische Medien berichteten, dass Israel die für hochrangige Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehörde ausgestellten VIP-Cards widerrufen hat. Zudem hat Israel damit begonnen, Steuer-Einnahmen, die durch Israel im Auftrag der Palästinenser eingezogen werden, zurückzuhalten und die freien Bewegungsmöglichkeiten zwischen Gaza und dem Westjordanland abzuschneiden.
Israel veröffentlichte auch die Ausschreibung für 1.500 neue Wohneinheiten in Judäa, Samaria und in Ost- Jerusalem, allesamt von den Palästinensern beanspruchte Gebiete. Wohnungsbau-Minister Uri Ariel bestätigte, dass der geplante Wohnungsbau eine direkte Reaktion auf die von der Hamas-unterstützte palästinensische Einheitsregierung sei.
Die neuen Wohnungen sind eine „angemessene zionistische Antwort auf die palästinensische Terrorregierung“, argumentierte Ariel in einer über die Presse veröffentlichten Verlautbarung.
Die Obama Regierung sieht die Dinge anders. Während man geflissentlich nach einer Rechtfertigung suchte, die Bildung der neuen palästinensischen Regierung zu begrüßen, hat Washington die jüngsten „Siedlungspläne“ Israels kategorisch abgelehnt  und verurteilt.
„Wir lehnen den Siedlungsbau im Westjordanland sowie die Ankündigungen bezüglich dieser Bautätigkeiten ab“, sagte der amerikanische Botschafter Dan Shapiro in Army Radio. „Wir würden in dieser Weise mit oder ohne diesen umstrittenen Fall einer neuen palästinensischen Übergangsregierung entscheiden“.
Die neue palästinensische Regierung reagierte und teilte mit, man hoffe, dass die Obama Regierung ihrerseits Strafmaßnahmen gegen Israel einleiten werde.
„Es ist Zeit für die amerikanische Regierung, konsequente Maßnahmen gegen die Aktivitäten der israelischen Regierung einzuleiten“,  sagte PA- Präsidentenberater Nimr Hammad gegenüber der Nachrichtenagentur AFP. „Wir verurteilen in hohem Maße diese Entscheidung [1.500 neue jüdische Wohnungen zu bauen], die zugleich deutlich macht, dass der Premierminister Benjamin Netanjahu ein Lügner ist und kein Interesse an einer Zwei-Staaten-Lösung hat“.
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Bennett: Macht nicht Abbas verantwortlich, sondern das palästinensische Volk


Der Wirtschaftsminister und zugleich Vorsitzender der Partei „Jewish Home“, Naftali Bennett, sagte am Freitag, dass die Schuld für die Einheitsregierung zwischen Hamas und Fatah nicht beim Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) Mahmoud Abbas gesucht werden sollte, sondern eher beim palästinensisch- arabischen Volk.
„Die Entrüstung gegenüber Abbas wegen der Fatah-Hamas Einheitsregierung ist unangebracht, denn das Problem ist nicht Abbas. Vielmehr ist es das palästinensische Volk, das den Staat Israel nicht anerkennt“, schrieb Bennett über seine Facebook- Seite.
„Wie komme ich zu dieser Einschätzung? In den einzigen freien Wahlen, die jemals durchgeführt wurden, errang die Hamas 76 von 132 Sitzen. Eine klare Mehrheit. Die Fatah errang nur 48 Sitze“, argumentierte er.
„Das bedeutet, die Mehrheit des palästinensischen Volkes stimmte für eine antijüdische Terrorbewegung, die zum Ziel hat, Israel durch den Dschihad zu vernichten. Die Minderheit stimmte für jene antijüdische Terrorbewegung, die zum Ziel hat, Israel stufenweise in Etappen zu vernichten.“
„Was aber tun wir im Angesicht dieser Tatsache? Wir werden noch stärker, und wir erheben unsere Häupter. Wir beanspruchen die israelische Souveränität über das Territorium unseres Landes. Wir werden auch weiterhin unser großartiges Land aufbauen“, schrieb Bennett.
„Es wird neue Generationen auf der anderen Seite geben, die hoffentlich einen Weg abseits des Terrors wählen  werden. Falls nicht, nun, dann werden wir uns schon irgendwie zu helfen wissen“, schloss er seinen Beitrag
Bennett hat lange für die Souveränität über die Zone C in Judäa und Samaria gekämpft, die alle jüdischen Siedlungen einschließt. Die meisten davon wurden namentlich in einem Wahlwerbevideo genannt, das kurz vor seiner Wahl in die Regierungskoalition veröffentlicht wurde.
Kürzlich schrieb er einen Brief an Premierminister Benjamin Netanjahu, in dem er forderte, dass Israel die volle Souveränität über die „Siedlungsblöcke“ in Judäa und Samaria übernehmen müsse.
Die Forderung erging, nachdem die Palästinensische Autonomie (PA), in Übertretung der Osloer Verträge, einseitige Schritte unternahm und die Mitgliedschaft in fünfzehn verschiedenen internationalen Organisationen beantragte.
Das Außenministerium hat den Plan von Bennett zurückgewiesen und zugleich klargestellt, dass dies nicht die Position der israelischen Regierung widerspiegelt.
Justizministerin Tzipi Livni wies ebenfalls die Idee zurück und sagte, dies wäre „das Ende des Zionismus“, und sie erklärte, dass  dieser „Unsinn“, wie sie es wörtlich nannte, von Bennett nicht umgesetzt würde, so lange sie Ministerin im Kabinett ist.
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Nasrallah: Jede Lösung in Syrien muss Assad einschließen


Der Führer der Terrorgruppe Hisbollah mit Sitz im Libanon teilte am Freitag mit, die Wiederwahl des syrischen Präsidenten Bashar Al-Assad in dieser Woche zeige, dass jegliche Lösung im Konflikt des Landes mit dem umkämpften Führer „beginnt und endet“.
Die Wahlen haben bewiesen, dass eine politische Lösung in Syrien mit dem Präsidenten Bashar Al Assad beginnt und endet“, wurde Hassan Nasrallah von der Nachrichtenagentur AFP in einer vom Fernsehen übertragenen Ansprache zitiert. Nasrallah ist einer der wichtigsten Verbündeten des Assad-Regimes.
Assad gewann am 3. Juni die Wahlen für eine neue siebenjährige Amtszeit bei der ersten Mehrkandidatenwahl des Landes mit fast 90 Prozent. Allerdings wurde die Wahl von der Opposition und ihren internationalen Unterstützern als  "Farce" zurückgewiesen.
Die Opposition teilte mit, dass der Rücktritt  Assads vom Amt eine Bedingung für jedwede Friedensvereinbarung sei, aber Nasrallah wies diese Möglichkeit zurück.
Es gibt einen Präsidenten, der durch Millionen von Menschen für eine neue siebenjährige Amtszeit gewählt worden ist“, sagte er gemäß AFP.
„Diejenigen, die  eine politische Lösung  wollen, müssen mit ihm sprechen, mit ihm verhandeln und eine Lösung mit ihm erreichen“, erklärte der Führer der Hisbollah, der auch Kämpfer aus den Reihen der Hisbollah nach Syrien gesandt hat, damit diese an der Seite des Assad- Regimes kämpfen.
Er rief zu einem Ende des Blutvergießens in Syrien und zu neuen Verhandlungen auf und sagte: „Wir fordern die Kämpfenden ..... zu Versöhnung und zum Dialog auf, sowie zur Suche nach politischen Lösungen, um das Blutvergießen zu stoppen“.
„Diese Kämpfe vergrößern nur die Zerstörungen im Land und führen zu weiterem Blutvergießen“  sagte er an die Adresse der Opposition gerichtet.
„Jeder sollte anerkennen und zugeben, dass der Krieg in Syrien nicht dazu führen wird, dass ein Anderer die Kontrolle übernimmt“.
Syriens Konflikt begann im März 2011 mit friedlichen Protesten gegen die Herrschaft von Assad und entwickelte sich dann schnell zu einem blutigen Bürgerkrieg, der mehr als 162.000 Menschenleben forderte.
Nasrallah sagte, dass die Wiederwahl von Assad eine „politische und bedeutende Manifestation des Scheiterns des Krieges ist“, und er sagte weiter, dass eine Lösung des Konfliktes nur durch „ein Ende der  Unterstützung von extremistischen Gruppen in Syrien erreicht werden kann“.
Syriens Opposition wird hinreichend von der internationalen Gemeinschaft unterstützt, während die Regierung von Assad durch die Hisbollah und seinem Unterstützer Iran, sowie von Russland unterstützt wird.
Infolge der Beteiligung der Hisbollah am syrischen Krieg sind seine Hochburgen im Libanon wiederholt Ziel von Angriffen gewesen. Dennoch hat Nasrallah angekündigt, dass seine Gruppe dort präsent sein wird, wo auch immer es in Syrien erforderlich ist.
Am Freitag bezeichnete er die Präsidentenwahl in Syrien als „Frucht von militärischen Siegen und als Frucht des Blutes der Märtyrer“.  
Er konterte auch, nachdem der amerikanische Außenminister John Kerry die Wahlen als „eine große Null“ bezeichnet hatte.
„Dies sind Wahlen von Millionen von Menschen, und nicht Null-Wahlen, wie einige sie genannt haben“,  sagte Nasrallah gegenüber AFP.
 

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