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Evangelikaler Paulus oder ein katholischer St. Paul?

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Evangelikaler Paulus oder ein katholischer St. Paul?

Beitrag von Shomer am Di 02 Jan 2018, 23:25

Wie wahr ist der „allein wahre Glaube“, der von christlichen Geistlichen verkündigt wird? Papst Johannes Paul I, der 33-Tage-Papst, wie er auch genannt wird, machte hierzu eine treffende Aussage:

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] (wurde entfernt)Besonders interessant ist auch die Aussage dieses sehr ehrenwerten und vom Volk sehr geliebten 33-Tage-Papstes gewesen: „Zwei Dinge sind im Vatikan nicht zu finden: die Wahrheit und eine gute Tasse Kaffee.”
Der vatikanische Kanon, besser bekannt als „das Neue Testament“, sollte vor dem Hintergrund dieser Aussage wahr sein? Auf die Abschriften des sogenannten Alten Testamentes, des Tanachs, in der hebräischen Originalsprache, hatte der Vatikan – „gott“-lob – keinen Einfluss; es wäre nicht vorzustellen, was dabei heraus gekommen wäre, wenn man sieht, was beim sogenannten Neuen Testament heraus gekommen ist. Aber dieses angeblich unfehlbar geoffenbarte „NT“ ist sogar in den evangelikalen Freikirchen die „Wahrheit“, als käme es gar nicht von Rom, sondern als wenn es – irgendwie, wundersam – vom Himmel gefallen wäre. Papst Johannes Paul I hat die Wahrheit über die „Wahrheit“ in der Kirche gesagt (der dieses Zitat offensichtlich nicht passte) und das evangelikale „NT“ ist bekanntlich ein Produkt dieser Kirche.

Wir haben erkannt, dass die Hölle inexistent ist, aber was hat das jetzt für Konsequenzen? Müsste dies nicht bedeuten, dass alles, was wir über Golgatha, Jesus, Sünde, Vergebung usw. zu wissen meinen, genau so frei erfunden ist wie die Hölle auch? Eine Hölle, die keine ist, verlangt doch, nach einer Errettung, die keine ist und eine Verdammnis, die keine ist, verlangt doch nach einer Erlösung, die keine ist, wenn wir diese Information in letzter Konsequenz zu Ende denken. Ein realer Christus mit einer realen Erlösung käme für eine eingebildete Hölle nicht infrage, er wäre vergeblich gestorben, auferstanden, gen Himmel gefahren und er kommt auch vergeblich wieder um Lebendige und Tote vergeblich zu richten.
Und „Christus“ kommt, konsequent zu Ende gedacht, sowieso nicht infrage; denn der war ja eine Erfindung vom zwiespältigen St. Paul auf der Basis anderer heidnischer Religionen.
Christus“ bedeutet „Gesalbter“, das ist bekannt. Nicht bekannt aber ist, dass an keiner Stelle im „NT“ steht, wann, wo oder wie der Christus gesalbt wurde. Es wird zwar behauptet, dass Jesus bei seiner Taufe gesalbt wurde, des Heiligen Geistes wegen, der auf ihn wie eine Taube hernieder gefahren sein soll. Aber Salbung und Mikvah sind zwei völlig verschiedene Handlungen in der jüdischen (!) Religionspraxis und das heilige Gespenst in Gestalt einer Taube kann mit Fug und Recht als nachträgliche Interpolation bezeichnet werden. Dass der katholische Kruzifix-Götze gesalbt und somit Christus gewesen sei, ist auf der Basis des „NTs“ nicht haltbar.
Ich hörte einmal einen Abschnitt aus einem „messianischen“ Buch, wonach der angebliche Jeshua auf dem Berg der Verklärung (Matthäus 17:3,4 / Markus 9:4,5 / Lukas 9:30,31) gesalbt worden sein soll, als ihm angeblich Mose und Elia erschienen. Aber auch der Verfasser dieses Buches glaubt etwas, das nicht geschrieben steht, noch nicht einmal im katholischen „NT“. Fazit: die christliche Salbung ist eine „Salbung“ ohne Salbung, ohne Priester, ohne Salböl, einfach nur mystisch.
Ich bin bei meinen Recherchen über die christliche Lehre auf Ungereimtheiten gestoßen, die ich niemals für möglich gehalten hätte. I. d. F. widme ich mich etwas eingehender dem „großen Heidenapostel Paulus“, wie er auch genannt wird. Das katholische Gebilde St. Paul wird, damit es nicht auffällt, von Evangelikalen liebevoll „Paulus“ genannt und behandelt wird er so, als wäre er ein junger Gott.
Äußert man sich gegen „Paulus“, wird man in diesen Kreisen noch schlimmer behandelt, als wenn man die Sünde gegen den Heiligen Geist begangen hätte.


Apostelgeschichte 22:3 Luther Ich bin ein jüdischer Mann, geboren zu Tarsus in Zilizien und erzogen in dieser Stadt zu den Füßen Gamaliels, gelehrt mit allem Fleiß im väterlichen Gesetz, und war ein Eiferer um Gott, gleichwie ihr heute alle seid.
Gamaliel ist bei Juden ein noch heute bekannter Lehrer. Bekannt ist auch, wer Gamaliels Schüler waren; denn auch dies wurde früher akribisch genau aufgeschrieben. Bedenklich sind jedoch jüdische Infos, wonach ein Shaul von Tarsus nicht unter den Talmidim von Gamaliel aufgeführt war.

Apostelgeschichte 17:10-12 Luther Da sie dahin (nach Beröa) kamen, gingen sie in die Judenschule. 11 Diese aber waren edler denn die zu Thessalonich; die nahmen das Wort auf ganz willig und forschten täglich in der Schrift, ob sich's also verhielte. 12 So glaubten nun viele aus ihnen, auch der griechischen ehrbaren Weiber und Männer nicht wenige
Welches Wort nahmen sie auf? Die Botschaft ist völlig unbekannt, aber die Juden in Beröa nahmen sie angeblich auf und prüften diese unbekannte Botschaft – an welcher Schrift eigentlich? Die Juden in der Synagoge in Beröa hatten zum Prüfen nur Mose und die Propheten. Am „NT“ konnten sie Paulus gar nicht prüfen, denn das gab es damals bekanntlich noch gar nicht. Und was der katholische Heilige St. Paul dort gelehrt haben dürfte, das finden wir in seinen Episteln. Prüfe ich heute aber die Paulusbriefe an der Torah (Mose) und den Neviim (Propheten), dann weiß ich, dass die Juden in Beröa niemals befanden, dass es sich „also verhielte“, sondern dass sie ihn definitiv zum Teufel gejagt haben müssen, genau so, wie die Juden in Thessaloniki auch. Dies aber hätte die katholische Kirche niemals über ihren eigenen Heiligen in das katholische „NT“ schreiben dürfen.

1. Korinther 15:53-56 Luther 53 Denn dies Verwesliche muß anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit. 54 Wenn aber das Verwesliche wird anziehen die Unverweslichkeit, und dies Sterbliche wird anziehen die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt werden das Wort, das geschrieben steht: 55 "Der Tod ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo ist dein Sieg?" 56 Aber der Stachel des Todes ist die Sünde; die Kraft aber der Sünde ist das Gesetz.
Klar scheint für St. Paul zu sein, dass die Hölle keinen Sieg hat. Die ganze Christenheit lehrt heute folglich eine Hölle, die keinen Sieg hat. Oder hat St. Paul hier gelogen? Ach so, ich hab's: Die Hölle hat nur für solche keinen Sieg, die St. Paul, seiner katholischen Kirche und seinem frei erfundenen Christus glauben, nach dem Motto: Du wirst nur dann nicht verdammt, wenn du das glaubst, was wir von dir erwarten.... Ich frage mich nur, warum JHWH „vergessen“ hat, das von Mose in der Torah oder von seinen Propheten aufschreiben zu lassen. Das Wort, das angeblich stehen soll „Der Tod ist verschlungen in den Sieg....“ findet man im Tanach nirgends; es ist eine Lüge, es steht nämlich nicht geschrieben! Der letzte Satz jedoch „Die Kraft der Sünde ist das Gesetz“ ist eine Anspielung auf die „ungültige Torah“, die der katholische St. Paul bei jeder Gelegenheit angreift, weil er etwas gegen den ELOHIM der Juden und dessen Torah hat.
Hier hat St. Paul alle seine Fehlleistungen in den Briefen noch getoppt:

1. Korinther 5:1-5 Elbf. Überhaupt hört man, daß Hurerei unter euch sei, und eine solche Hurerei, die selbst unter den Nationen nicht stattfindet: daß einer seines Vaters Weib habe. 2 Und ihr seid aufgeblasen und habt nicht vielmehr Leid getragen, auf daß der, welcher diese Tat begangen hat, aus eurer Mitte hinweggetan würde. 3 Denn ich, zwar dem Leibe nach abwesend, aber im Geiste gegenwärtig, habe schon als gegenwärtig geurteilt, den, der dieses also verübt hat, 4 im Namen unseres Herrn Jesus Christus (wenn ihr und mein Geist mit der Kraft unseres Herrn Jesus [Christus] versammelt seid) 5 einen solchen dem Satan zu überliefern zum Verderben des Fleisches, auf daß der Geist errettet werde am Tage des Herrn Jesus.
Christen, die so etwas lesen, zittern vor Angst ob er „Autorität“, die St. Paul an dieser Stelle auszustrahlen vorgibt. Hier haben wir einen Fall in der christlichen Gemeinde in Korinth (vermutlich einer evangelikalen Kirche....), bei der damals noch ein gläubiges Gemeindeglied, das folglich an Christus glaubte und gerecht war, weil er, St. Paul, geschrieben hatte:

Römer 10:4 Luther Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubt, der ist gerecht.
eine der Frauen seines bigam/polygam lebenden Vaters begattet hatte. Aber warum sollte das Sünde sein, wenn er ja gerecht ist? Das blieb ja schließlich in der Familie und, ganz wichtig: er glaubte an „Christus“ und war somit gerecht. Wenn er nicht an Christus geglaubt hätte, wäre er kein Mitglied in der Gemeinde gewesen.

Paulus“ mahnt hier ganz dezidiert die Einhaltung der Torah an, was er wegen Römer 10:4 gar nicht gedurft hätte:
3. Mose 18:8 Elbf. Die Blöße des Weibes deines Vaters sollst du nicht aufdecken; es ist die Blöße deines Vaters.
3. Mose 20:11 Elbf. Wenn jemand bei seines Vaters Weibe schläft, daß er seines Vater Blöße aufgedeckt hat, die sollen beide des Todes sterben; ihr Blut sei auf ihnen.
5. Mose 22:30 Luther Niemand soll seines Vaters Weib nehmen und nicht aufdecken seines Vaters Decke.
5. Mose 27:20 Elbf. Verflucht sei, wer bei dem Weibe seines Vaters liegt, denn er hat die Decke seines Vaters aufgedeckt! Und das ganze Volk sage: Amen
In Römer 10:4 steht im griechischen Grundtext in der ersten Vershälfte zwar etwas völlig anderes, aber dies hat auf die „paulinische“ Gerechtigkeit durch den katholischen Christus keinen Einfluss. Ich vermisse jedoch die entsprechende Lehre von Mose, den Propheten oder „Jesus“ hierüber. Der Katholik St. Paul hat hier etwas eingeführt, von dem sogar der Halbgott „Jesus“ kein Sterbenswörtchen lehrte.

Oben haben wir gelesen, was die Torah zum Beischlaf mit einem der Weiber des Vaters sagt. Beachten wir bitte einmal, wie St. Paul gegen seine eigene Logik versucht, die verhasste Torah mit einer Dreistigkeit durchzusetzen, die ihresgleichen sucht:
St. Paul hat mir in 1. Korinther 5:1-5 vorgemacht, wie man christlich „richtig“ missioniert: man übergibt von zu Hause aus alle, die die Torah nicht halten, dem personifizierten Bösen zum Verderben des Fleisches, als sei man gegenwärtig, und dann werden sie alle am „Tage des Herrn Jesu“ durch Satan selig, errettet, erlöst, ganz einfach. Vor diesem Hintergrund haben Billy Graham & Consorten definitiv etwas falsch gemacht, wenn sie zu einer Entscheidung für Christus aufgerufen haben, von der weniger als nichts im „NT“ steht. Oder bedeutet das „Dem-Satan-Übergeben“ nicht eher, dass der Übergebene verdammt wird, aber niemand darf die Wahrheit wissen? Was nun? Obwohl der Unzüchtige gemäß Mose hätte getötet werden müssen, delegiert St. Paul irgendetwas an eine katholische Märchenfigur namens Satan. Wenn „Satan“ das machen würde, was St. Paul hier behauptet, dann wäre auch Satan „heiligengeistesgestört“.
Wenn Paulus bei diesem „gerechten“ Korinther hier eine Weisung der Torah durchsetzt, warum setzt er sie nicht auch bei allen anderen Satzungen und der ganzen Kirche durch? Christen haben doch den Sabbat genauso gebrochen und den gräulichen Sonntag gehalten, wie dieser Gläubige hier das Weib seines Vaters „hatte“. Wenn „Paulus“ die eine Sünde gemäß Torah geißelt, muss er zwingend auch alle andern Sünden in der Christenheit verurteilen, auch den Götzendienst mit dem Kruzifix-Götzen; „Paulus“ ist gemäß „NT“-Logik dazu „verdammt“ die ganze Torah zu halten, weil er ja in 1. Korinther 5 angefangen hat, die Umsetzung der Torah anzumahnen. Dieser Abschnitt belegt mir, dass auch St. Paul „heiligengeistesgestört“ war.
Oben erwähnte ich den Gedanken, dass St. Paul nur heilig gesprochen worden sein konnte, weil er so antijudaistisch war – wobei: Ob Shaul von Tarsus selbst so antijudaistisch war, lässt sich nicht mehr rekonstruieren; er wurde aber mit Sicherheit von katholischen „NT“-Abschreibern so gemacht. St. Paul konnte nur seiner katholischen, antijudaistischen Haltung wegen heilig gesprochen worden sein, nachdem die Kirche einen Märtyrer, aus ihm gemacht hatte, ob real oder mystisch-literarisch. Dass ihm nach seinem Ableben vieles, wenn nicht sogar das meiste „untergejubelt“ wurde, ist sehr wahrscheinlich, wenn man den katholischen Umgang mit den Märtyrern kennt, die die Kirche selbst tötete. So wurde auch der Rabbiner Jeshua zu einem „Christen“ gemacht, nachdem er vom Statthalter des Pontifex Maximus getötet wurde.
Juden, die sich in der Lehre der Pharisäer auskennen, haben festgestellt, dass Rabbi Jeshua selbst einer der sieben damals bekannten Pharisäer-Gruppierungen angehörte, s. o. Im Jerusalemer Talmud wird Jeshua BarJosef, gemäß einem befreundeten Juden, als Talmid (Jünger) von Rabbi Hillel erwähnt. So jüdisch war der angebliche katholische (christliche) Jesus!
Zudem war er verheiratet, wie fast jeder andere Pharisäer und Rabbiner auch. Seine jüdische Frau ist bekannt und ihr Name wird sogar verhunzt im „NT“ erwähnt: Mirjam von Magdala/Maria Magdalena. Davon, dass die beiden jüdische Kinder hatten, ist ebenso auszugehen. Dies alles aber wurde katholischerseits weg redigiert; denn der katholische Halbgott musste ja zölibatär leben, wie seine nicht minder katholischen Jünger und Kleriker auch.Dass der ebenso zölibatär lebende St. Peter alias Petrus verheiratet war, ist unbekannt, bekannt ist aber, dass „Jesus“ seine Schwiegermutter heilte (Matthäus 8:14). Nun, wenn in der Christenheit eine Jungfrau ans Kind kommt, dann kommt wohl, wer weiß, auch ein zölibatär lebender Junggeselle an eine Schwiegermutter. Very Happy
Die „christliche“ Vorstellung, dass „Gott“ einen Sohn hat, den er opfert um die Welt zu retten, diese Vorstellung war bereits in der griechischen Mythologie bekannt. Dort hat der Göttervater Ze‘us zum Beispiel den Gottessohn Pha‘eton mit einem Blitz getötet, um die Welt zu retten. Der Pha‘eton soll angeblich den Sonnenwagen seines Vaters, des Sonnengottes Helios, unwissend zu nah an die Erde gelenkt und die Erde so in große Gefahr gebracht haben. Ze‘us habe dann, so die Mythologie, den Pha‘eton mit einem Blitz getötet. Wo ist da der Unterschied zu „Jesus“, der auch von Theos (Gott) getötet wurde, um die Welt zu retten? Ich erkenne ferner die Übereinstimmung mit der Information, dass der Halbgott Herakles einen sehr qualvollen Tod auf sich genommen hat und dadurch zu einem Gott avanciert ist. Und wenn Herakles das konnte, dann musste das der Halbgott Jesus das ja auch können. Irgendwie mussten die heidnischen Griechen ja „Christen“ werden; dabei aber konnten sie so heidnisch bleiben wie sie es gewöhnt waren.

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Beitrag von Karlheinz am Fr 05 Jan 2018, 07:32

Hm das bedeutet wenn ich nur richtig Glaube und Missioniere und den Märtyrertod sterbe werde ich ein Halbgott? ;-)
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Re: Evangelikaler Paulus oder ein katholischer St. Paul?

Beitrag von Shomer am Fr 05 Jan 2018, 10:59

Mein lieber Karlheinz

Wenn du das ironisch gemeint hast, dann hast du völlig Recht und wenn nicht, hätte ich gern von dir gewusst, wie Halbgötter zu definieren sind und woher die Idee kommt - Tipp von mir: suche mal zuerst im "Alten Testament". Als Märtyrer hast du eine der Voraussetzungen der katholischen Kirche für eine Heiligsprechung erfüllt - also Halbgott. Nun meine Frage: was ist "richtig glauben"? Wer bestimmt das? Das bestimmt natürlich der Vatikan, schau mal hier:

Neuner-Roos – „Glaube der Kirche“:
Wer da will selig werden, der muss vor allen Dingen den rechten katholischen Glauben haben. Wer denselben nicht ganz rein hält, der wird ohne Zweifel ewiglich verloren sein. Dieser ist aber der rechte katholische Glaube, dass wir einen einigen Gott in drei Personen und drei Personen in einer Gottheit ehren... Eine andere Person ist der Vater, eine andere der Sohn, eine andere der Heilige Geist... Also der Vater ist Gott, der Sohn ist Gott und der Heilige Geist ist Gott und sind doch nicht drei Götter, sondern er ist ein Gott... Unter diesen drei Personen ist keine die erste, keine die letzte, keine die grösste, keine die kleinste, sondern alle drei Personen sind miteinander gleich ewig, gleich gross.“
Die Dreieinigkeit gibt es in der ganzen Bibel nirgends, weder als Begriff noch als Sachverhalt; die Dreieinigkeit wurde von der Kirche festgelegt und nur darum ist sie angeblich zu glauben. Das allein ist der allein wahre Glaube, wenn du nicht in die katholische Hölle fahren willst (in den Hades aus der griechischen Mythologie). Ich kann mich aber nur darüber entsetzen, dass die evangelischen Freikirchen sowohl diesen allein wahren Glauben als auch die katholische Verdammnis ungeprüft übernommen haben.

Es heißt zwar, dass man die Trinität nicht verstehen kann, sondern glauben muss, aber, ob du es glaubst oder nicht: ich habe es geschafft, die Dreieinigkeit zu verstehen.
"Er ist ein Gott in drei Personen", heißt es da sinngemäß. Dann schaue ich mir den Dreizack des Teufels an und stelle fest: das sind ja drei Zacken an einem Stiel bzw. ein Stiel mit drei Zacken. - So viel zum "allein wahren Glauben".

Wenn du im Scheol bist, wird dich das aber nicht mehr kümmern, was die "Lebenden" aus deiner Geschichte machen und ob sie dich für einen Halbgott erklären. Dass ich "Lebenden" in Anführungszeichen gesetzt habe, hat einen christlichen Grund. In einem Sendschreiben in der Offenbarung heißt es nämlich: "Du hast den Namen, dass du lebst und bist tot". Zum allein wahren Glauben der evangelischen Allianz gehört gemäß meiner Erfahrung, dass du die gezielten deutschen Falschübersetzungen auch alle glauben musst: Scheol wurde zwar auch mit "Hölle" übersetzt, aber auch mit "Grube", je nach dem, was katholisch theologisch richtig war. Wenn du eine Übersetzung hast, in der statt Scheol "Totenreich" steht, dann hast du das große Los gezogen, wenigstens in diesem Punkt.

Konnte ich dir helfen?

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Re: Evangelikaler Paulus oder ein katholischer St. Paul?

Beitrag von Lopileppe am Fr 05 Jan 2018, 12:02

Tja Shomer,
Wenn es für die Katholische nur den „rechten katholischen Glauben „ gibt, ist das sehr EINSEITIG von denen.


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Re: Evangelikaler Paulus oder ein katholischer St. Paul?

Beitrag von Karlheinz am Fr 05 Jan 2018, 13:05

Ja es war ironisch gemeint :-) und ich weis auch dass ich nicht mein seelenheil erkaufen kan wie mit ablaßbriefen, ich bitte nicht maria für mich bei gott zu beten und tote schutzpatronen brauche ich auch nicht nochweniger ein beichtstul das kann ich zuhause oder in der natur auch tun
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Re: Evangelikaler Paulus oder ein katholischer St. Paul?

Beitrag von Shomer am Fr 05 Jan 2018, 15:15

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] schrieb:Tja Shomer,
Wenn es für die Katholische nur den „rechten katholischen Glauben „ gibt, ist das sehr EINSEITIG von denen.
Ja, du, die Behauptung, die allein wahre Glaubensgemeinschaft zu sein, hat nachher Schule gemacht. Später haben das die Moslems behauptet, dann die Orthodoxen (orthodox=übs. rechtgläubig) und heute findet man sogar die "allein richtigen" Zeugen Jehovas oder Mormomen. "Interessant" dabei ist, wie man den allein wahren ELOHOIM JHWH bekämpft, damit man sich richtig vorkommen kann.

Karlheinz
Ja es war ironisch gemeint :-) und ich weis auch dass ich nicht mein seelenheil erkaufen kan wie mit ablaßbriefen, ich bitte nicht maria für mich bei gott zu beten und tote schutzpatronen brauche ich auch nicht nochweniger ein beichtstul das kann ich zuhause oder in der natur auch tun
Im Berg- und Tunnelbau läuft in "christlichen" Ländern am 4. Dezember nichts - Feiertag. Nein, das hat nichts mit einem verfrühten Nikolaustag zu tun, sondern es ist der Barbaratag, der Tag der Schutzpatronin im Berg- und Tunnelbau. Neben den Eingängen in die Stollen werden kleine, vielleicht 40 cm hohe Nischen in den Felsen eingelassen und die etwas kleinere geschnitzte Holzfigur von St. Barbara dort hinein gestellt. Das Loch samt Barbara wird dann mit einem Gittertörchen und einem Vorhängeschloss verschlossen, damit niemand die Heilige Barbara klaut. Beim Tunneldurchstich kommt St. Barbaras große Stunde: sie lässt sich vom Polier oder Bauführer durch den Durchstich tragen, weil sie nicht einmal im Stande ist, selbst hindurch zu gehen. Und diese Holzfigur soll nun Familienväter im Tunnel vor einem Unfall beschützen. In Tat und Wahrheit ist die Unfallgefahr in dieser Branche ziemlich hoch und Barbara hat nachweislich versagt. Eigentlich hätte man die Zusammenarbeit mit dieser Holzfigur längstens aufgekündigt haben sollen. Aber warum wurde Barbara heilig gesprochen? Keine Ahnung; Holzfiguren interessieren mich nicht. Und genau so eine Holzfigur ist auch "Jesus".
Du schneidest noch den Beichtstuhl an, der es mir auch angetan hat. Sollte es mir einmal gelingen, einen solchen aufzusuchen, dann werde ich dem Priester zuerst meine Erbsünde beichten, und bevor er mir dafür nicht die Absolution erteilt, muss er nicht meinen, dass ich ihm noch andere Sünden beichte. Und wenn er sie mir erteilt, dann habe ich eine Geneneralabsolution auf Lebenszeit; ich bin genauso sündlos wie Maria und Jesus. Wozu muss ich dann noch beichten?

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Re: Evangelikaler Paulus oder ein katholischer St. Paul?

Beitrag von Karlheinz am Fr 05 Jan 2018, 17:35

Sünde und Buße noch ein gutes Thema für Montag im chat
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Re: Evangelikaler Paulus oder ein katholischer St. Paul?

Beitrag von Lopileppe am Fr 05 Jan 2018, 19:56

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] schrieb:
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] schrieb:Tja Shomer,
Wenn es für die Katholische nur den „rechten katholischen Glauben „ gibt, ist das sehr EINSEITIG von denen.
Ja, du, die Behauptung, die allein wahre Glaubensgemeinschaft zu sein, hat nachher Schule gemacht. Später haben das die Moslems behauptet, dann die Orthodoxen (orthodox=übs. rechtgläubig) und heute findet man sogar die "allein richtigen" Zeugen Jehovas oder Mormomen. "Interessant" dabei ist, wie man den allein wahren ELOHOIM JHWH bekämpft, damit man sich richtig vorkommen kann.

Im Berg- und Tunnelbau läuft in "christlichen" Ländern am 4. Dezember nichts - Feiertag. Nein, das hat nichts mit einem verfrühten Nikolaustag zu tun, sondern es ist der Barbaratag, der Tag der Schutzpatronin im Berg- und Tunnelbau. Neben den Eingängen in die Stollen werden kleine, vielleicht 40 cm hohe Nischen in den Felsen eingelassen und die etwas kleinere geschnitzte Holzfigur von St. Barbara dort hinein gestellt. Das Loch samt Barbara wird dann mit einem Gittertörchen und einem Vorhängeschloss verschlossen, damit niemand die Heilige Barbara klaut. Beim Tunneldurchstich kommt St. Barbaras große Stunde: sie lässt sich vom Polier oder Bauführer durch den Durchstich tragen, weil sie nicht einmal im Stande ist, selbst hindurch zu gehen. Und diese Holzfigur soll nun Familienväter im Tunnel vor einem Unfall beschützen. In Tat und Wahrheit ist die Unfallgefahr in dieser Branche ziemlich hoch und Barbara hat nachweislich versagt. Eigentlich hätte man die Zusammenarbeit mit dieser Holzfigur längstens aufgekündigt haben sollen. Aber warum wurde Barbara heilig gesprochen? Keine Ahnung; Holzfiguren interessieren mich nicht. Und genau so eine Holzfigur ist auch "Jesus".
Du schneidest noch den Beichtstuhl an, der es mir auch angetan hat. Sollte es mir einmal gelingen, einen solchen aufzusuchen, dann werde ich dem Priester zuerst meine Erbsünde beichten, und bevor er mir dafür nicht die Absolution erteilt, muss er nicht meinen, dass ich ihm noch andere Sünden beichte. Und wenn er sie mir erteilt, dann habe ich eine Geneneralabsolution auf Lebenszeit; ich bin genauso sündlos wie Maria und Jesus. Wozu muss ich dann noch beichten?
Nun Shomer, bist mir etwas auf den Leim gegangen. 
Natürlich war mein Kommentar ironisch gemeint. 
Sei’s drum , du suchst keinen Beichtstuhl auf? Na sowas? Etwa „blind?“ würde nun ein kath. Priester meinen? Und gelingt es dir nicht, um so besser für dich  in der kath. Hölle ist es  jedenfalls schön warm im Winter. - hoffe du hast den Humor nun erkannt. 
Obwohl das mit dem Erkennen auch so eine Sache ist ..... 
übrigens könnte man die katholische Kirche , den dortigen Beichtstuhl recht voll kriegen , wenn Man gegenüber dem Eingang der Kirche einfach ein paar freizügige kritzeleien an die Kirchmauern malt , so dass sie von den soeben die Kirche verlassenden katholischen nicht übersehen werden können. Und schon dürfen sie auf der Stelle kehrt machen und erneut Beichten gehen. Das gibt echt Arbeit für die - viel besser als die ABM einiger Jobcenter. 

Spaß beiseite hier der Link [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] falls du es doch Mal lesen willst Zum Thema Barbara. 

@ Karlheinz Sünde und Buße sind wohl einige der Lieblingsthemen von Elischua. 

Lg dani 

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Re: Evangelikaler Paulus oder ein katholischer St. Paul?

Beitrag von Eaglesword am Sa 06 Jan 2018, 15:32

Ihr lieben Mitlernenden, ein kleines Anmerklein habe ich beizusteuern: "dem Satan übergeben" ist in dem Kontext kein Voodoo-Fluch, sondern spricht eine juristische Handlung an, einen Täter dem Staatsanwalt bzw. der Anklage auszuliefern. Auf Inzest steht im Tanach der Tod. Ergo ist auch ein Christ aufgrund solch einer Tat zu eliminiern.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
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