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Aus SCHA-UL >Saulus< wurde nie ein >PAULUS<

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Aus SCHA-UL >Saulus< wurde nie ein >PAULUS<

Beitrag von ABA am So 15 Nov 2009, 05:30

שלום חמודים
Schalom ihr Lieben,

PAULUS hatte als GALUT-Jude im hellenistischen Judentum der Antike den hebr./gr. Doppelname:
שאול (Scha-ul) – Παυλος (Paulus) [ich berichtete bereits darüber] ...
Dieser Doppelname zeichnete den Träger aus, dass er >römischer Bürger< war.

... denn aus einem Saulus wurde nie ein Paulus ,
______
>>  er hieß schon immer so !
<<


Allerdings dürfen wir die Möglichkeit nicht ausschließen, dass SCHA-UL sich erst nach der Bekehrung
und Taufe des römischen Prokonsuls >Sergius Paulus< zum Christentum, mit seinem 2.Namen PAULUS rufen ließ. Ansonsten war es kein Brauch bei Juden, ihren hebräischen Namen nur auf Grund eines Gleichklanges (Schaul <> Paul ) zu ändern.
שאול / Παυλος wurde zwischen 5 – 10 n.Z. in Tarsus/Cilicien geboren und das letzte Lebzeichen von ihm stammt aus ca. 60-63 n.Z. In einem seiner letzten Briefe aus Rom bezeichnet er sich selbst als: Παυλος πρεσβυτης  > Paulus, den Alten <. Nach Hieronymus (De viris illustribus 5; ad Philemon 23), stammten die Vorfahren von שאול / Παυλος , aus גוש חלב / γισχαλα > Gusch-Chalav / Gis-chala < (Ober-Galiläa) und wanderten von dort nach Tarsus aus,als die Römer das Land zerstörten! (manche halten diese Stelle für eine Fälschung, da bei Hieronymus Judäa steht, jedoch ist zu Berücksichtigen, dass Obergaliläa im griechischen wie auch im römischen Schrifttum als Ιουδαια >JUDÄA< als allgemeiner Name bezeichnet wird.)

Gusch Chalav war als Ort für die radikalen jüdischen Freiheitskämpfer bekannt, der allseits bekannte Kämpfer Jochanan von Gis´chala stammte von dort. Diese Zerstörung fand unter Pompejus oder Varus statt. In der Zeit als Hieronymus darüber schrieb, stand wieder eine Synagoge in Gusch Chalav eine Synagoge! Sie wurde in der 2. Hälfte des 3. Jhdts. u.Z. erbaut, im 4. Jhdt. umgebaut und wurde leider 502 u.Z. teilweise und 551 u.Z. vollständig durch ein Erdbeben zerstört. (ob das Wiedervorhandensein einer Synagogengemeinschaft in GUSCH CHALAV der Hintergrund für Hieronymus´ Aufzeichnungen war, bleibt offen )
שאול / Παυλος führte seine HERKUNFT (genau wie Hillel d.Ä.) auf den Stamm > בנימין < Benjamin zurück. Ein Beleg dafür  ist auf jeden Fall in ZWEIFEL zu ziehen, denn zum Ende des 2. Tempels besaß niemand mehr eine genealogische Urkunde mit der Berücksichtigung der Stämme ISRAELS !!! Es gab nur Ausnamen bei altadeliger Herkunft, wie bei HILLEL. der seine Abstammung über das Haus DAVID letzlich zurückführt, denn ...

... die Stämme JUDA und BENJAMIN verschmolzen im Exil der >babylonischen Gefangenschaft< !

Obwohl שאול / Παυλος  selbst  aus einer ordentlichen und angesehen Familie stammte, ist eine benjaminitische STAMMESZUGEHÖRIGKEIT keinesfalls zu belegen. Die jedoch zu akzeptierende Vermutung, durch die genealogische Ableitung seines NAMENS שאול also SAUL - wie der damalige König ISRAELS - , lässt es zu, seine Abkunft aus dem STAMM BENJAMIN
herzuleiten.

שאול / Παυλος war das, was wir einen hellenistischen JUDEN nennen, er war in einer hellenistischen Stadt geboren und bis zu einem bestimmten Lebensabschnitt in ihr aufgewachsen. Betrachten wir die christlichen Schriften als  QUELLE, sprach er griechisch und aramäisch, allerdings hatte er nur ein gewisses Maß an hebräischen Kenntissen. Dies erkennen wir an den Übersetzungsproblemen die sich durch seine Zitate aus der TENACH ergeben, wobei er sich ausschließlich an die fehlerhafte LXX >Septuaginta< hält. Jedoch soll das kein Beweis sein, dass er die TORA/TENACH nicht im Urtext gelesen habe.
Der Vater des שאול / Παυλος scheint ein wohlsituierter und angesehener Mann aus Tarsus gewesen zu sein; er besaß doch das römische Bürgerrecht, das außerhalb des eigentlichen ROMs nur an Männer verliehen wurde, die in ihrer Stadt wegen ihres Reichtums und Einflusses bekannt waren. PAULUS war ja schon (wie bereits erwähnt) als römischer Bürger geboren. Er lernte das Handwerk seines Vaters so wie es Vorschrift war (Tossefta,Kiduschin, 1,11; Mechilta «Bo»)

>> ... der Vater ist verpflichtet seinen die TORA ebenso wie ein HANDWERK zu lehren <<
>> wer seinen Sohn nicht ein Handwerk lehrt, lehrt ihn gewissermaßen Räuberei <<

Also war ihr Handwerk > σκηνοποιος < = das anfertigen von Zelttüchern <
Ein Beruf, der PAULUS für seine "Missionsarbeit" von großem Nutzen und Vorteil war !

Seine Schwester war in Jeruschaleijm verheiratet. Dort wurde er in aller Strenge nach der väterlichen Lehre zu Füßen GAMALIELS erzogen. (hierüber gibt es allerdings viel pro und kontra unter den Gelehrten) ! Alles in Allem war er ein großer EIFERER für eine Religion, und dieser extreme EIFER schlug ebenso extrem zu einer anderen Religion um. Ein solcher Wandel tritt im Innersten stürmischer, erregbarer und leidenschaftlicher FANATIKER ganz unvermitlet ein.
Nur müssen wir bei PAULUS sagen :
Bei all seinem Fanatismus und Extremismus war er weder in der Religion seiner Jugend, noch nach seiner «Wandlung» in der neuen Religion ungebrochen einheitlich . In seiner Seele verflochten sich das «palästinensische» Judentum, dessen Lehre er vor allem in Jeruschaleijm in sich aufgenommen hatte, und der jüdische Hellenismus, ja bisweilen auch der heidnische Hellenismus, in dessen MITTE er ja hineingeboren wurde und worin er in dem heidnischen und halb-hellenistischen TARSUS als Kind erzogen war.
Diese DOPPELHEIT, die richtiger eine HALBHEIT war, sollte die Ursache für die Zertrümmerung des historischen, ungebrochenen, gefestigten JUDENTUMS werden, die ALLEIN VON PAULUS ausging! Dieser jedoch weit entwurzelter und innerlich zerrissener war als Jesus selbst. Denn Jesus wollte nichts anderes als ein «palästinensischer» JUDE sein und stand nicht unter solchen fremden und gegensätzlichen Einflüssen wie PAULUS !

שלום אבא
Schalom ABA
PS:
Im Anschluss dazu denke ich, das Thema [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] zu eröffnen !


Zuletzt von ABA am Mi 28 Okt 2015, 20:03 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet (Grund : >Neue Formatierung angepasst<)


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