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Ewiges Leben - ist das biblisch?

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Ewiges Leben - ist das biblisch?

Beitrag von Luluthia am Mo 13 Aug 2012, 17:36

Shalom Ihr Lieben!

Irgendwie gelange ich von Zeit zu Zeit immer wieder zu der Frage, ob Ewiges Leben biblisch ist, oder ob nicht.

Schöpfungsgeschichte:

Und Gott der HERR sprach: Siehe, Adam ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, daß er nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich!

Wie es scheint, waren Adam und Chawa also nicht unsterblich vor dem Sündenfall, denn scheinbar schenkt erst das Essen des Baumes des Lebens ewiges Leben.

Der Garten Eden, aus dem beide vertrieben wurden, kann auch nicht mit dem Paradies der Religionen in Einklang gebracht werden, denn der Garten Eden wird eindeutig als ein Ort auf Erden beschrieben:

Und Gott der HERR pflanzte einen Garten in Eden gegen Morgen und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte. 9 Und Gott der HERR ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, lustig anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen.10 Und es ging aus von Eden ein Strom, zu wässern den Garten, und er teilte sich von da in vier Hauptwasser. 11 Das erste heißt Pison, das fließt um das ganze Land Hevila; und daselbst findet man Gold. 12 Und das Gold des Landes ist köstlich; und da findet man Bedellion und den Edelstein Onyx. 13 Das andere Wasser heißt Gihon, das fließt um das ganze Mohrenland. 14 Das dritte Wasser heißt Hiddekel Tigris, das fließt vor Assyrien. Das vierte Wasser ist der Euphrat.

Von einem ewigen Leben, womöglich einer Auferstehung ist auch zunächst mal nichts zu lesen:

.......Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden. 1.Mose Vers 19

Auf ein ewiges Leben deutet also am Anfang gar nichts hin, außer der Tatsache, dass durch das Essen vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen der Mensch sterben muss. Erst in diesem Zusammenhang erscheint der Tod. Daraus kann man dann möglicherweise entnehmen, dass Adam und Chawa nicht hätten sterben müssen, wenn sie diese Frucht nicht gegessen hätten. Nun hatte Gott ja sogar gesagt, dass Essen der Frucht würde sogleich zum Tode führen, was dann aber nicht geschieht, so als würde sich hier wiederum Gottes Gnade erweisen. Was mir auch gerade beim Lesen auffiel ist, dass die Schlange zu Chawa ja sagt, dass sie nicht sterben würde, aber nach der Frucht wie Gott Gut von Böse unterscheiden könne. Allgemein nimmt man ja an, hier hat die Schlange gelogen. Interessant aber, dass nun Gott sagte:

Und Gott der HERR sprach: Siehe, Adam ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist.

Also tatsächlich, Adam wurde in dieser Hinsicht wie Gott. Und nun kommt der nächste Ausspruch, nämlich der, dass verhindert werden müsse, dass nun Adam auch noch unsterblich würde. Dass Adam am Ende dann starb, war nur insofern eine Folge der Übertretung von Gottes Gebot, als dass er nun nicht mehr die Möglichkeit hatte, vom Baum des Lebens zu essen. Wenn man so will, hat selbst hier die Schlange gar nicht richtig gelogen, denn Adam und Chawa starben nicht unmittelbar nach ihrer Tat.

Nun also im Grunde auch die Frage: Warum sterben nun alle Nachkommen von Adam und Chawa? Schließlich hat doch von uns niemand vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse gegessen, oder?! Also doch Erbsünde?

Während sowohl in Tora, als auch Tenach praktisch keine Beschreibungen von einem Leben nach dem Tod oder gar Auferstehung zu finden sind, ändert sich das dann im NT sehr stark. Möglicherweise bezieht sich dort vieles auf die, glaube ich zumindest, einzige Stelle des AT, wo von Auferstehung die Rede ist, nämlich im Buch Daniel. Dieses Buch, welches im Christentum sehr bestimmend ist und dort zu den Propheten gezählt wird, gehört im Judentum eben nicht zu den prophetischen Schriften. Demzufolge werden die dortigen Aussagen auch im Judentum nicht so gedeutet, dass sie sich tatsächlich einmal so erfüllen würden. Dennoch scheint man auch im Judentum heutzutage an eine Auferstehung von den Toten zu glauben.

Zusammenfassend also die Frage: Ist die Vorstellung der Auferstehung von den Toten und somit einem ewigen Leben überhaupt biblisch?

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Re: Ewiges Leben - ist das biblisch?

Beitrag von Eaglesword am Di 14 Aug 2012, 20:45

Auferweckung, werte Luluthia, geschätzte Leserschaft,
ist ein Fakt, welches durch EliJahu bestätigt worden ist. Auch die "Frau am Brunnen", wie sie allgemein heißt, bezog sich auf einen Tag der Auerstehung, wobei sicher DaniEl´s Vision die Grundlage bildet. Chenoch (Henoch, Enoch) sprach ebenfalls von diesem Tag.
Wie steht es mit weiteren Hinweisen? Da schrieb Dawid etwas vom "Schlafen, und wenn ich erwache, labe ich mich an Deinem Bild".


Zuletzt von Eaglesword am Do 16 Aug 2012, 13:53 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
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Re: Ewiges Leben - ist das biblisch?

Beitrag von Luluthia am Mi 15 Aug 2012, 12:39

Shalom Eagle,

ist Elija nicht aber direkt in den Himmel "entrückt" worden? (Ebenso doch auch Henoch und nach der Auferstehung doch auch Jeschua?)

Scheinbar gibt es im Judentum sehr unterschiedliche Meinungen diesbezüglich, wie man bei Wikipedia lesen kann:



Neuzeit


In der Neuzeit haben sich drei Lehrmeinungen herausgebildet, die jeweils an verschiedene Aussagen des Tanach anknüpfen:


  • Die eine nimmt an, dass alle Menschen mit Leib und Seele sterben, aber in der messianischen Zeit leiblich auferstehen (Sanhedrin 10,1 mit Bezug auf Dan 12,2).
  • Die andere nimmt an, dass die reine unsterbliche Seele, unbefleckt durch Geburt, Leben und Tod, wieder rein zu Gott zurückkehrt. Sie geht davon aus, dass diese Seele nach dem Tod unabhängig vom Körper weiterlebt (Schabbat 152b mit Bezug auf Spr 12,28 EU).
  • Die dritte nimmt an, dass die Seele des Menschen nach dem Tod seines Körpers bis zur messianischen Zeit weiterlebe, sich schließlich mit einem neugeschaffenen Körper vereinige und so leibhaftig auferstehe.

Im liberalen Reformjudentum wird der leibliche Auferstehungsglaube unter philosophischem Einfluss zugunsten des Glaubens an die unsterbliche Seele abgelehnt. So erklärten liberale Rabbiner nach einer Konferenz in Pittsburgh 1885:


„We reassert the doctrine of Judaism, that the soul of man is immortal, grounding this belief on the divine nature of the human spirit... We reject as ideas not rooted in Judaism the beliefs both in the bodily resurrection and in Gehenna and Eden.“
Der Versammlungsleiter Isaac Mayer Wise (1819-1900) strich schon 1857 Anspielungen auf die leibliche Auferstehung aus seinen jüdischen Gebetsbüchern. Ihm folgten Neuausgaben in den USA, während europäische Neuausgaben dieser Gebetsbücher den traditionellen Text überliefern, aber im Sinne der unsterblichen Seele deuten. Wie diese nach dem Tod weiterlebt und was sie ist, hat das Judentum nie genau dargestellt.[5]


Wie kommt es zu diesen unterschiedlichen Lehrmeinungen?

Welche weitere Stellen im Tenach bezeugen eine Auferstehung und ein ewiges Leben danach?

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Re: Ewiges Leben - ist das biblisch?

Beitrag von Eaglesword am Mi 15 Aug 2012, 19:46

EliJahu selber wurde schon weggenommen, doch durch seinen Dienst bekam die Gastgeberin aus Schunem ihren Sohn lebend zurück ("mein Kopf! Mein Kopf!"). Das bedeutet:
Im Tanach sind vereinzelt Auferweckungen beschrieben.

Wenn Leute ohne Sterben in "den Himmel" aufgenommen wurden, muss es entweder eine Totalverwandlung oder aber eine weitere belebte Welt geben. So, wie wir beschaffen sind, würden wir im Bruchteil einer Sekunde gefriergetrocknet. Ergo muss G'tt eine Technik beherrschen, die uns das Weiterleben außerhalb der Biosphäre unserer Welt erlaubt.

Was die Seelensterblichkeit betrifft, spricht ja der Tanach mehrfach davon. Einzig ein Geist ist unvergänglich, wie unschwer aus den Büchern hervorgeht. Was im Talmud steht, kann man so nicht als G'ttes Wort akzeptieren, da es eine Sammlung an Menschenworten ist (Erklärungen, Abhandlungen, Halachot).


Zuletzt von Eaglesword am Do 16 Aug 2012, 19:41 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


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Re: Ewiges Leben - ist das biblisch?

Beitrag von Elischua am Mi 15 Aug 2012, 20:41

Schalom ihr Lieben,

hier einige Verse aus dem Tanach betr. "Auferstehung":

Hesekiel 37,1-8
1 Die Hand JaHWeHs kam über mich und JaHWeH führte mich im Geiste hinaus und lies mich nieder mitten im Tale; und dieses war voll Gebeine
2 Und er führte mich ringsherum an ihnen vorüber; und siehe, es waren sehr viele auf der Fläche des Tales, und siehe, sie waren sehr vertrocknet.
3 Und er sprach zu mir: Menschensohn, werden diese Gebeine wieder lebendig? Und ich sagte: JaHWeH du weißt es.
4 Da sprach er zu mir: Weissage über diese Gebeine und sage zu ihnen: Ihr vertrockneten Gebeine, hört das Wort JaHWeHs!
5 So spricht JaHWeH zu diesen Gebeinen: Siehe, ich bringe Odem in euch, dass ihr wieder lebendig werdet.
6 Und ich lege Sehnen an euch und lasse Fleisch über euch wachsen und überziehe euch mit Haut, und ich gebe Odem in euch, dass ihr wieder lebendig werdet. Und ihr werdet erkennen, dass ich JaHWeH bin.
7 Und ich weissagte, wie mir befohlen war. Da entstand ein Geräusch, als ich weissagte, und siehe, ein Getöse; und die Gebeine rückten zusammen, Gebein an Gebein.
8 Und ich sah, und siehe, es entstanden Sehnen an ihnen, und Fleisch wuchs, und Haut zog sich über sie oben darüber; aber es war noch kein Odem in ihnen.

Daniel 12,1-7
1 Und in jener Zeit wird Michael auftreten, der große Fürst, der für die Söhne deines Volkes eintritt. Und es wird eine Zeit der Bedrängnis sein, wie sie noch nie gewesen ist, seitdem irgendeine Nation entstand bis zu jener Zeit. Und in jener Zeit wird dein Volk gerettet werden, jeder, den man im Buch aufgeschrieben findet.
2 Und viele von denen, die im Land des Staubes schlafen, werden aufwachen; die einen zu ewigem Leben und die anderen zur Schande, zu ewigem Abscheu.
3 Und die Verständigen werden leuchten wie der Glanz der Himmelsfeste; und die, welche die vielen zur Gerechtigkeit gewiesen haben, leuchten wie die Sterne immer und ewig.

Wir sollten immer daran denken das unserem Vater dem Allmächtigen und EWIGEN nichts unmöglich ist. ER kann töten und lebendig machen! IHM ist absolut nichts unmöglich, auch Menschen wie Henoch lebend von der dieser Welt zu nehmen und diese nicht den Tod sehen.



  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: Ewiges Leben - ist das biblisch?

Beitrag von Eaglesword am Do 16 Aug 2012, 17:21

vom so genannten Neuen "Testament" (lat testare = bezeugen) ist es uns ja als ein zentrales Thema bekannt. Jeschua nahm in den Texten immer darauf Bezug. Was, wenn auf uns keine Zukunft wartet nach dem Sterben? Wäre es dann so wichtig, wie wir gelebt haben, wenn dann eh alles vorbei ist? Was kümmert uns, wie die Nachwelt über uns redet, wenn wir einfach nicht existieren? Wo bleibt jegliche Verantwortung vor G'tt, wenn der Tod auch unseren Geist betrifft? Brauchen wir dann ein Gewissen? Oder wäre es nicht sogar klug, zu "fressen und zu saufen, denn morgen sind wir tot"?


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Re: Ewiges Leben - ist das biblisch?

Beitrag von Luluthia am Do 16 Aug 2012, 18:29

Shalom Eagle,

im NT steht in der Tat sehr viel davon.

Mich hatte aber interessiert, was genau das AT darüber aussagt. Mir war anfangs nur DaniEl in Erinnerung. Sehe aber, dass es doch zahlreiche weitere Stellen gibt, die darüber Auskunft geben.

Du stellst interessante Fragen:

Was, wenn auf uns keine Zukunft wartet nach dem Sterben? Wäre es dann so wichtig, wie wir gelebt haben, wenn dann eh alles vorbei ist? Was kümmert uns, wie die Nachwelt über uns redet, wenn wir einfach nicht existieren? Wo bleibt jegliche Verantwortung vor G'tt, wenn der Tod auch unseren Geist betrifft? Brauchen wir dann ein Gewissen? Oder wäre es nicht sogar klug, zu "fressen und zu saufen, denn morgen sind wir tot"?

Meinst Du, wenn es kein Leben nach dem Tod gäbe, bräuchten wir uns nicht länger nach Regeln halten, weil es ja eh egal wäre, ob wir dann gut oder böse leben würden?

Möglicherweise handeln deshalb soviele Menschen so schlecht, weil sie genau so denken und keinen Glauben haben.

Es scheint dann so, dass man ein Leben nach dem Tod benötigt, um sich in diesem Leben gut zu verhalten.

So herum habe ich das bisher noch gar nicht wahrgenommen. Ich hab immer gedacht, ich versuche mich so gut wie möglich zu verhalten, damit ich einen Beitrag gegen das Schlechte leiste und das Leben somit für alle ein wenig verbessere - eine Verbesserung für dieses Leben hier!

Aber wahrscheinlich würden sich wirklich viele Menschen schlecht verhalten, wenn sie glauben würden, nach dem Leben wäre alles vorbei und sie müssen sich dann nicht mehr für ihr Handeln verantworten.

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Re: Ewiges Leben - ist das biblisch?

Beitrag von Eaglesword am Do 16 Aug 2012, 18:50

ja, leider gehn sie genau davon aus. Im Buch Tobit steht eine Abhandlung in dichterischer Form, wo es zum Beispiel heißt: "Sie sagen: Lasst uns jede Blume brechen! Sie haben kein Gewissen, sind abgestumpft und grausam. Keine Achtung vor Alten und Gebrechlichen..." So habe ich das noch in Erinnerung. Beschrieben wird ein dominantes Verhalten zügelloser junger Leute. Wir nennen das in unserer Zeit "Faschismus"...


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Re: Ewiges Leben - ist das biblisch?

Beitrag von Luluthia am Do 16 Aug 2012, 19:10

Ist schon merkwürdig, wie viele Menschen ticken.

Ich habe aber auch bei vielen Gläubigen das Gefühl, dass sie nur deshalb bemüht sind sich gut zu verhalten und die Gebote zu halten, weil sie einerseits Angst haben vor einer ewigen Strafe und andererseits eben auch davor, dann nicht das Ewige Leben zu erhalten.

Ehrlich bin ich mir nicht sicher, ob das die richtige Motivation ist und am Ende auch wirklich entsprechend belohnt wird.

Man macht das Richtige doch deshalb, weil es eben richtig ist und nicht um belohnt zu werden oder vor Strafe verschont zu werden. Jeder fühlt doch, wie es sich anfühlt, wenn man bedroht wird, ausgelacht, mit Worten verletzt etc.. Das fühlt sich doch für niemanden gut an. Und wer nur ein wenig Augen für die Natur mitbringt, sieht doch, wie wunderschön sie ist. Was ist also natürlicher, als anderen mit Liebe und Respekt zu begegnen? Was ist normaler, als die Natur zu achten und für ihren Erhalt zu sorgen?

Ich bin auch ehrlich, dass ich keine Pflichtgebete einhalten kann. Und so schön die Gebete im Siddur auch sein mögen, da empfinde ich nichts dabei, wenn ich die für mich alleine bete. Also aus einer Verpflichtung heraus, kann ich persönlich dem Ewigen auch nicht dienen. Wenn ich bete, dann weil ich seine Nähe spüren möchte, mich ihm anvertrauen will und nicht aus einer Pflicht heraus. Und ich rede dann mit meinen Worten, danke ihm, oder erzähle ihm, was ich fühle.

Was immer ich an Geboten einhalten kann, und das sind eben nicht alle bis jetzt, mache ich aus Liebe heraus und weil ich einfach das Gefühl habe, dass sie gut für mich und andere sind. Bei manchen Geboten fällt es mir schwer, auch wenn ich das Gute darin erkenne, aber ich spüre einfach, dass ich da noch Unterstützung benötige. Dann bitte ich um diese Unterstützung. Und viele Gebote kenne ich noch nicht, bemühe mich aber, sie so nach und nach kennenzulernen.

Aber was immer ich auch Einhalte, dahinter steckt immer Liebe und die Erkenntnis, dass es einfach richtig ist, mich daran zu halten. Ich würde es eben auch dann tun, wenn ich kein Ewiges Leben zu erwarten hätte.

Deshalb hab ich da auch mit vielen Gläubigen, die das aus anderen Motiven tun so meine Probleme.

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Re: Ewiges Leben - ist das biblisch?

Beitrag von Eaglesword am Do 16 Aug 2012, 19:59

werte Luluthia, Schalom deinem ganzen Menschen!
Du sagst, auf was es ankommt. Genau so sollen wir sein. Das hatte Dawid beseelt, als er seine Lieder schrieb. Das lesen wir auch in `Sprüche der Väter´, eben so sprachen auch die Begeisteten, die als Propheten bekannt waren.


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