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Was genau sind Götzendienerische Bräuche?

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Was genau sind Götzendienerische Bräuche?

Beitrag von Luluthia am Fr 04 Mai 2012, 16:13

Shalom Ihr Lieben!

Bin grad am durcharbeiten der Mitzwot und habe auch schon die erste Frage:

Was genau sind Götzendienerische Bräuche die nach 2. Mos. 20,5 verboten sind?

(Möglichst auch später hinzugekommene Bräuche)

Weihnachten und Ostern ist bereits klar, was ist aber z.B. mit Sylvester, wie siehts mit Geburtstagsfeiern aus usw. Da gibts sicherlich noch etliche Bräuche, die mir grad nicht einfallen.

Freue mich auf Eure Antworten.

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Re: Was genau sind Götzendienerische Bräuche?

Beitrag von Elischua am Fr 04 Mai 2012, 16:34

Schalom liebe Luluthia,

betr. Silvester* kannst du hier schon mal nachlesen - ist Götzendienst!

Ich denke Geburtstagsfeiern ist nicht verboten - steht allerdings nichts davon in den Schriften was darüber - ich persönlich feiere diesen schon lange nicht mehr und war auch nie so mein Ding!

Alles was uns wichtiger ist als JaHWeH ist Götzendienst - was Menschenwerk ist! Wäre interessant hier noch mehr Details aufzuführen!


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: Was genau sind Götzendienerische Bräuche?

Beitrag von Luluthia am Fr 04 Mai 2012, 16:59

Shalom Elishua!

Das Sylvester ein götzendienerischer Brauch ist, hab ich mir fast gedacht, hat doch das Sylvesterknallen etwas sehr heidnisches. Das es allerdings durch die katholische Kirche entstand, ist mir neu.

Geburtstag hab ich bisher auch nur selten gefeiert, da ich gleich nach Weihnachten Geburtstag hab und da eh keiner mehr Lust zum feiern hat - mich eingeschlossen.

Mich interessiert vor allem, was damals als Götzendienst angesehen wurde und was man davon auch auf heutige Bräuche übertragen kann. Manches liegt ja klar auf der Hand, wie z.B. die Feier in den 1. Mai hinein, die wahrscheinlich ja vor allem durch die Walpurgisnacht entstanden sein dürfte. Aber da gibts doch sicherlich noch so einiges.

Und wie verhalte ich mich da im Grunde anderen gegenüber. Also wenn z.B. Geburtstagsfeiern verboten wäre, darf ich nur die eigene nicht feiern, oder muss ich auch meinen Freunden da eine Absage erteilen? Genauso ein Problem hab ich dann immer zu Ostern und zu Weihnachten. Da will die liebe Familie feiern - natürlich rein aus Tradition heraus. Es aber um einige Tage nach vorn oder hinten zu verschieben ist leider für alle gleich völlig ausgeschlossen.

Was macht Ihr in solchen Situationen?

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Re: Was genau sind Götzendienerische Bräuche?

Beitrag von Pommes am Sa 05 Mai 2012, 16:34

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Re: Was genau sind Götzendienerische Bräuche?

Beitrag von Eaglesword am Sa 05 Mai 2012, 19:02

in der Zeitung `Kol Hesed´stand einmal, dass unsere Väter kein Geburtstagsfest kannten. Heute jedoch wünscht man sich auch unter Jisraeliten Glück zu dem Anlass


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
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Geburtstag feiern ist Götzendienst!

Beitrag von Elischua am Sa 05 Mai 2012, 19:20

Schalom ihr Lieben,

ich selbst war nie ein Fan Geburtstage zu feiern - nun weiß ich warum!
Habe mal gegoogelt und folgendes gefunden:

Historische Entwicklung des Geburtstags

In vielen Kulturen hat sich die jährliche Feier des Geburtstags als Tradition etabliert - aber woher kommt eigentlich dieser Brauch?

Man kommt nicht umhin zu bemerken, dass der Geburtstag - zumindest im deutschen Sprachraum - eine Sonderstellung unter den Tagen eines Jahres
einnimmt. Für die Eltern eines Neugeborenen ist der eigentliche "Geburtstag", also der Tag des Geburtstermins unzweifelhaft ein besonderer Tag, wird doch in diesem Moment der Traum von der Familie Wirklichkeit. Doch bereits ein Jahr später wird von den Eltern bereits der erste "herkömmliche" Geburtstag gefeiert, auch wenn das Geburtstagskind in diesem Fall noch nicht besonders viel mitbekommt.

Dieser jährlichen Regel folgend wächst das Kind heran, und spätestens wenn zum ersten Mal die Geschenke bewusst wahrgenommen werden, weiß das Kind diesen besonderen Tag zu würdigen.
Die anderen Kinder im Freundeskreis feiern ebenfalls Geburtstag, und so wächst man in die Tradition des Geburtstages - Kuchen, Geschenke, Gratulation, etc. - hinein, jeodch meist ohne diese zu hinterfragen.

Regeln und Gebräuche zum Geburtstag

Betrachtet man den Geburtstag hingegen einmal neutral von außen, ist es bemerkenswert, wie viele merkwürdige Gebräuche und Regeln sich um diesen Tag ranken:

  • Man darf Geburtstage von Freunden, Bekannten und Verwandten nicht vergessen, dies gilt als unhöflich.
  • Von demjenigen, der Geburtstag hat, wird erwartet, dass es eine Feier ausrichtet, oder etwas besonderes "zu diesem Anlass" unternimmt
  • Wird man wiederum auf eine Feier eingeladen, so muss man ein Geschenk mitbringen. Dieses darf nicht zu billig sein, soll dem Gastgeber gefallen und ist im Idealfall auch noch schön verpackt.
  • Auf der Feier gibt es häufig einen speziellen Geburtstagskuchen. Dieser ist mit dem Alter des Geburtstagskinds beschriftet oder trägt eine entsprechende Anzahl an Kerzen.
  • Man gratuliert sich gegenseitig zum Geburtstag. Dies kann so weit gehen, dass nahe Freunde sich gekränkt fühlen, wenn man Ihren Geburtstag vergisst.
  • Man erwartet, dass einem am Geburtstag grundsätzlich Gutes widerfährt - kommt es zu einem Unglück, heißt es enttäuscht:
    "Ausgerechnet am Geburtstag!"

Diese Liste ließe sich noch weiter fortsetzen, sie zeigt aber bereits deutlich, dass der Geburtstag eine besondere Rolle im Lebensjahr eines Menschen spielt.
Woher kommen also diese zahlreichen Gebräuche rund um den Geburtstag?

Der Urpsrung des Geburtstags: Die Astronomie

Mit der Perfektionierung des Kalenderwesens durch die Ägypter im dritten Jahrtausend vor Christus war es erstmals möglich, wiederkehrende Tage im Ablauf eines Jahres eindeutig zu identifizieren.
Die Ägypter nutzten dieses System, um Monate, Wochen und Tage bestimmten Göttern zuzuordnen - wurde man an einem solchen "besonderen Tag" geboren, so färbten die Eigenschaften der jeweiligen Gottheit auf einen ab. Es war also wichtig, den eigenen Genurtstag (und den der anderen) zu kennen, da dieser eine besondere Bedutung hatte.
Der Geburtstag eines Pharaohs wurde ebenso als außergewöhnlicher Tag gehandhabt, es ist überliefert, dass an solchen Tagen die Geschäfte ruhten und der Phararoh Feiern für seine Bediensteten ausrichten ließ.

Heidnische Geburtstagsrituale

Aber auch die alten Griechen, Perser und die Römer, die ebenfalls Jahreskalender verwendeten, feierten die Geburtstage ihrer Könige und Götter. Ebenso ist überliefert, dass wohlhabende und hochgestellte Personen ebenfalls ihren Geburtstag feierten. Hier haben wohl auch zahlreiche unserer heutigen Gebräuche rund um den Geburtstag Ihren Ursprung:

  • In Persien war es üblich, dass Adlige gegrillte Ochsen und Kamele servierten, sowie den Gästen einen kleinen Geburtstagskuchen überreichten.
  • Die Griechen feierten den Geburtstag Ihrer Mondgöttin Artemis mit einem runden Kuchen, der mit Kerzen besetzt war, um das Leuchten des Mondes zu symbolisieren. Kerzen hatten damals generell symbolträchtigen Charakter, sie sollten die Wünsche mit Ihrem Rauch zu den Göttern tragen. Höchstwahrscheinlich ist hieraus die Tradition des Wünschens beim Kerzenausblasen entstanden.
  • Wohlhabende Griechen gründeten "Geburtstagsklubs" in denen sich Männer, die am gleichen Tag Geburtstag hatten, zusammenschlossen. Diese Klubs richteten dann monatlich(!) eine Feier aus.
  • Im alten Rom ließ der Kaiser große Feiern zu seinem Geburtstag ausrichten, inklusive Paraden und Gladiatorenkämpfen.
  • Das Tragen von Kostümen, Singen von Liedern und das Lärmen mit Hörnern und Rasseln sollte böse Geister abwenden.

Es wird schnell deutlich, dass viele unserer heutigen Gewohnheiten sich aus diesen Bräuchen ableiten und erklären lassen. Doch wie entwickelte sich der Geburtstag zu unserem heutigen Fest für "Jedermann"?

Geburtstag im Christentum

Viele Glauben, die Geburtstagsfeier sei auch ein christliches Fest, begründet durch die Geburt von Jesus, der ja auch Geschenke erhalten habe. Doch das Gegenteil ist der Fall: Das Christentum lehnte das Feiern der Geburtstage als heidnisches Brauchtum kategorisch ab. Bis in das vierte Jahrhundert nach Christus war es äußerst unüblich, als Christ den Geburtstag zu feiern. Erst danach, wahrscheinlich durch den Einfluß der Römer, bürgerte sich langsam die Geburtstagsfeier ein.
Dabei wurden auch viele der oben genannten heidnischen Traditionen übernommen. Es dauerte aber noch bis in das neunzehnte Jahrhundert, bis Geburtstagsfeiern nicht nur von Adeligen oder Wohlbetuchten ausgerichtet wurden, sondern auch gewöhnliche Personen die Kerzen auf dem Kuchen ausblasen durften.

Geburtstag heute: Wie geht es weiter?

Diese Strömungen und Entwicklungen haben zu dem Geburtstag geführt, wie wir ihn heute kennen. Die Entwicklung des Geburtstags hört aber damit nicht auf: War es vor einigen Jahren durchaus noch üblich, gemeinsam Lieder zum Geburtstag zu singen oder Gedichte vorzutragen, wird dies jüngeren Generationen als spießig empfunden.
Diese gratuliert auch nicht mehr zum Geburtstag, sondern schreibt seinen Freunden zum Geburtstag an die Wand im Facebook-Profil und läßt sich vom Smartphone an die nächsten Geburtstage erinnern. Spätestens seit einer ähnlich benannten Fernsehshow ist in Amerika der "Sweet Sixteen" als Synonym für eine extravagante Geburtstagsfeier zum 16. Geburtstag zum etablierten Begriff geworden. Es bleibt also abzuwarten, wir eines Tages vielleicht gar keinen Geburtstag mehr feiern werden - oder ganz anders, als wir es uns heute vorstellen können. Quelle hier!

Also Finger weg von Geburtstagsfeiern - ist Götzendienst!


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Re: Was genau sind Götzendienerische Bräuche?

Beitrag von Eaglesword am Sa 05 Mai 2012, 19:32

Beim Lesen wurde Elischua und auch mir klar, wie unser Vater uns schon per Instinkt bewahrt hatte, an Geburtstagen Intresse zu haben. Schon alleine der Mondkuchen in Jer 7:16-19 sagt alles!


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Re: Was genau sind Götzendienerische Bräuche?

Beitrag von Pommes am Mo 07 Mai 2012, 12:46

Weihnachten ist pöse, Geburtstag ist pöse, Ostern ist pöse...
Soll aus unsrem schönen €uropa ein farbloses Kulturloses Ödland werden? Sad

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Re: Was genau sind Götzendienerische Bräuche?

Beitrag von Luluthia am Mo 07 Mai 2012, 13:57

Shalom Ihr Lieben!

Hier etwas zum Thema Geburtstag auf der Seite der Chabad!

http://www.de.chabad.org/library/article_cdo/aid/949392/jewish/Was.htm

Hab nur mal kurz dort reingelesen und verstehe das so, dass es für die Chabad ok. ist Geburtstag zu feiern, weil es ein besonderer Tag ist, an dem uns Haschem ja das Leben geschenkt hat. Natürlich feiert man nach dem jüdischen Kalender Geburtstag. Und es geht nicht darum, selber etwas geschenkt zu bekommen, sondern an diesem Tag ganz besonders an Haschem zu denken und dankbar für das Geschenk des Lebens zu sein. An diesem Tag soll man lt. Chabad mehr Tora lernen, als sonst und auch etwas spenden.

Über den Geburtstag lese ich bei Wikipedia, dass er wie Elishua schreibt, sehr lange Zeit nicht gefeiert wurde. Bis heute feiern ihn ja die Zeugen Jehovas auch nicht. Interessant ist, dass bei Wikipedia steht, dass man den Geburtstag im Islam für gewöhnlich auch nicht feiert, weil man ihn als jüdisch-christlichen Brauch ablehnt.

In unserer Gemeinde wird zum Geburtstag gratuliert und man erhält Blumen überreicht. Eine Glaubensschwester meinte jedoch zu mir, dass man im Judentum den Geburtstag nicht so wichtig nimmt.

Den eigenen Geburtstag feiern, fand und finde ich selber nicht so toll - aber vor allem, weil mir das zu anstrengend ist und ich im allgemeinen Feiern nicht so viel abgewinnen kann. Trotzdem ist mir das wichtig, dass man an diesem Tag an mich denkt - insbesondere meine Tochter und mein Mann. Von daher kann ich mich mit dem Gedanken gut anfreunden, ihn wie üblich nicht zu feiern, an diesem Tag besonders viel Tora zu lernen und etwas zu spenden.

Aber so richtig sicher bin ich mir da trotzdem nicht, ob das in diesem Rahmen ok ist.

Und es bleibt eben die Liebe Verwandschaft und die Freundschaften, die schnell eingeschnappt sind, wenn man plötzlich nicht mehr gratulieren würde und zu keiner Feier mehr käme. Deshalb wäre etwas mehr "Rechtssicherheit" ganz gut. Denn wenn ich mir sicher in einer Sache bin, kann ich sie anderen einfach besser "verkaufen" und fühl mich dabei dann nicht mies.

Also, wer noch mehr "Sicherheit" in diese Frage bringen kann, dem wäre ich sehr dankbar.

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Re: Was genau sind Götzendienerische Bräuche?

Beitrag von Eaglesword am Mo 07 Mai 2012, 22:13

werter Pomes,
was die Kultur betrifft, ist es nicht angebracht, mitzumachen bei den Dingen, von denen wir wissen sie sind schlecht. Wie immer, so gilt auch in diesem Bereich, dass wir herausgerufen sind, abgesondert zu leben. Mit Engstirnigkeit hat es noch nichts zu tun, wenn wir uns nicht gegenüber den Mitmenschen verschließen. Wir brauchen uns lediglich nicht an verkehrten Traditionen zu beteiligen. Das ergibt schon den Unterschied zu so genannter "Weltfremdheit".


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