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BIBEL unter der LUPE > 2 < ....... Sollte Jeschua gesagt haben ...

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BIBEL unter der LUPE > 2 < ....... Sollte Jeschua gesagt haben ...

Beitrag von ABA am So 04 März 2012, 11:11

EINLEITUNG


Sollte Rabbi Jeschua gesagt haben …?
… dies ist für uns jüdischen Schriftgelehrten relativ einfach zu beantworten, die Voraussetzung ist natürlich die Sprachkenntnis, sowie Kenntnis der Situation der verschiedenen Strömungen des dem damaligen antiken Judentum. Hierbei unterscheiden wir vor allem, das hellenistische Judentum und das (fälschlicherweise sogenannte) palästinische Judentum. Die übliche Landessprache war ein aramäischer Dialekt. Die Sprache der jüdischen Religion war Althebräisch. Die Amtssprache war kurz gesagt Lateinisch bzw. Altgriechisch. Weiterhin müssen wir die verschiedenen Strömungen des antiken Judentums berücksichtigen, denn dies haben wir bereits schon in älteren Beiträgen behandelt. Die Lehre und Reden Rabbi Jeschua BenJosefs wurde nirgends wo schriftlich fixiert. Grund dafür war sein angebliches prophetisches Versprechen, dass er eigentlich zu Lebzeiten seiner Schüler, seiner Nachfolger aus den Nozrim wiederkommt. Dieses angeblich von Rabbi Jeschua ausgesagte Versprechen der Parusie blieb allerdings bis heute aus. Der neuen heidnischen Religion des Christentums blieb also nichts anderes übrig, nachdem sie sich vom Judentum trennte, ihre Religionsgeschichten schriftlich zu fixieren. Dies geschah in Altgriechisch und war in den verstreuten Gemeinden des antiken römischen Reiches auch sehr unterschiedlich im Inhalt. Vor allem gab es markante Unterschiede zur hebräischen, bzw. aramäischen Original-Geschichte und Lehre. Dies erkennen wir ganz einfach daran, wenn wir verschiedene Geschichten, Lehren, Gleichnisse versuchen in das jüdische Denken und in die jüdische Sprache zurückübersetzen. Eine solche Betrachtung möchte ich ab heute mit euch durchgehen und wir werden sehen wie jüdisch, ja sogar antichristlich die Lehren, die Aussagen sowie das ganze Leben von Rabbi Jeschua eigentlich waren.
Hinzu kommen dann noch die Übersetzungen in die nächste Generation von Sprachen. Begonnen mit Aramäisch, Lateinisch, Gotisch, Althochdeutsch sowie andere deutsche Dialekte, sowie dann Luthers und Melanchtons missratene Übersetzungen, bis hin zu den neuzeitlichen Sprachen des ganzen Erdkreises.

Man muss dem Volk aufs Maul schauen!!! …
… ist einer der wenigen gescheiten Sätze die Dr. Luther möglicherweise von sich gab, jedoch hätte man besser daran getan dem jüdischen Volk aufs Maul zu schauen.

Deshalb gehen wir am besten zurück zu Rabbi Jeschuas Zeiten!
Ich lasse es unberücksichtigt, ob jemand der Meinung ist, ob Jeschua historisch war oder nicht, ob er nur ein Rabbi war, ob er den priesterlichen Messias der JACHAD verkörperte, oder der alleinige und wiederkommende Messias aus dem Hause Davids war.
Sehen wir uns in dieser meiner Einleitung zuerst den Ursprungs und Quell-Fehler des christlichen Schrifttums des Neuen Teils der Bibel an:

… da wird uns versucht weiszumachen:
Jeschua lehrte mit Vollmacht und nicht wie die anderen Schriftgelehrten!

Eine solche Aussage ist nicht nur unsinnig sondern auch falsch, da die christlichen Übersetzer die jüdische Sprache nicht beherrschten und somit ihre Übersetzungen dementsprechend irreführend sind
schon vorab:
richtig muss es lauten!!!
Jeschua lehrte in Gleichnissen, und nicht so wie die Schriftgelehrten, denn …
1.) waren die Schriftgelehrten garantiert bevollmächtigt zu lehren und besaßen die gleiche Lehr-Autorität in Vollmacht wie Rabbi Jeschua BenJosef.
2.) müssen wir wissen, dass das betreffende hebräisch/aramäische Wort für Vollmacht und Gleichnis (Beispiel) falsch übersetzt wurde. Jetzt gibt es nämlich der ganzen Aussage in den christlichen Schriften sogar einen jüdischen Sinn, denn …
… Rabbi Jeschua lehrte wirklich anders als die Schriftgelehrten, er lehrte das einfache Volk in Gleichnissen (Beispielen), damit auch das einfache Volk, das Am HaArez die religiösen Auslegungen aus der TORAH und den anderen Schriften verstand!(denn es gab zur Zeit Jeschuas noch keinen TENACH, sog. "AT")
(Weitere Beiträge folgen in diesem in sich geschlossenen Thread)

FAQ solltet ihr dann > HIER < posten!!!


Zuletzt von ABA am Fr 04 Jan 2013, 02:07 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet (Grund : neue Formatierung angepasst!)
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Lob und Tadel - clever, klug und hinterlistig

Beitrag von ABA am So 04 März 2012, 17:17

… es lebe die Ungerechtigkeit !!!



und wer so handelt, der handelt sogar klug und weise!

also mal jeden Spaß beiseite, ihr Lieben, kein jüdischer Rabbi, geschweige irgendein messianisch beauftragter Gesalbter würde es wagen, so etwas zu lehren.

Also hört mal alle zu, was ich euch zu sagen habe:
Da gab es mal einen Großaktionär, der hatte einen Konzernleiter angestellt, um sein Imperium zu führen. Dieser Generaldirektor wurde von anderen mit Recht angeschwärzt, dass er nicht gerade unerhebliche Summen für sich auf die Seite schaffte und ansonsten zusätzlich unfähig war den Konzern zu leiten.
Also d.h., sofortige Betriebsprüfung stand an!
Jedoch clever, wie der Konzernleiter nun mal war, denn er wusste mittlerweile was ihm blüht, wenn alles herauskommt, schuf sich einige Hintertürchen. Der Firma X schob er Aufträge zu, der Firma Y zahlte er Schmiergelder und der Firma Z gewährte er Rabatte, dass kein anderer Konkurrent mithalten konnte. Also im Falle seiner sofortigen Entlassung, hatte der künftige arbeitslose clevere Direktor sehr gute Chancen, bei seinen zwielichtigen Geschäftsfreunden, alleine schon aus Dankbarkeit, unterzukommen.

Also liebe Zuhörer, besonders ihr lieben Kinder:
Ein LOB dem ungerechten Geschäftsmann, er hat sehr klug gehandelt! Deshalb handelt auch so, macht euch Freunde in der betrügerischen und ungerechten Finanzwelt, seit den betrügerischen Machenschaften gegenüber wahrhaftig treu, damit ihr, wenn es auf dieser Welt einmal zu Ende geht, euer Platz in der Ewigkeit beim lieben Gott gesichert ist!


Deshalb ihr Lieben aus unserem FORUM, wenn ich nicht die Geschichte von LOKI aus dem germanischen Göttergeschlecht der Asen und Wanen kennen würde, fiel mir jetzt dazu nichts mehr ein. Diesbezüglich genügt es, nur 2 Wörter hier herauszufiltern, die dieses ganze Gleichnis so entstellten, dass der >clevere Finanzjude< bis heute darunter zu leiden hat!!!

_____________

Es geht mir um das angebliche LOB von Rabbi Jeschua für den ungerechten Verwalter, der ja hier sehr KLUG gehandelt hat!

Dies sprach Rabbi Jeschua in seiner jüdischen Volks- und Landessprache garantiert nicht aus, denn das vom hebräischen herrührende Wort LOB, kommt i.d.F. aus der Wurzel ברך dies bedeutet wenn man loben will >Segen< und wenn man tadeln will >Verdammung/Verwünschung<

Beispiel: >Lob<
a) Hiob 2,9 … so verfluche/verdamme/verwünsche Gott und sage ihm ab …) oder im Falle
b) Nabot in 1.Könige 21,13 … Nabot hat Gott und König verflucht/verdammt
also in beiden Fällen liegt hier die hebräische Wurzel ברך für Segen auf der einen Seite und Verdammung auf der anderen Seite vor!

Beispiel: >klug<
Der Verwalter hat niemals uns zum Vorbild klug gehandelt, er hat falsch und hinterlistig gehandelt!!! Denn auch hier verbirgt die hebräische Wurzel einen gegensätzliche Bedeutung! Es ist der Wurzelbegriff: ערם [aram] und steht für klug, aber auch hinterlistig!
Beispiel finden wir bei der Schlange im Paradis, sie hatte dort hinterlistig gehandelt! Und entgegengesetzt bei Sprüche 13,16 … jeder Kluge handelt mit Verstand …

... und jetzt lassen wir mal einen weiteren jüdischen Gelehrten zu Wort kommen, mein Lehrer ...
Pinchas Lapide schrieb:... dass ein reicher Mann seinen Verwalter loben könnte, nachdem dieser seine Güter verschleudert, ihn dieser dann noch durch Urkundenfälschung bestohlen und zu guter Letzt seine Schuldner noch durch Betrug zu Kompliezen gemacht hat, straft sowohl aller Moralität als auch jedwede Plausibilität Lügen. Noch unglaubwürdiger ist die Annahme, dass Jeschua ein derartiges Skandalon zum Gegenstande einer jüdischen Lehrparabel gemacht habe ...

Deshalb würden wir jüdischen Schriftgelehrte den Schlüsselvers aus Lukas 16, 1ff, folgendermaßen übersetzen:

… und der Hausherr verdammte/verfluchte/verwünschte
den betrügerischen Verwalter,
weil er hinterlistig gehandelt hat!!!


Damit hat dieses so umstrittene Gleichnis des jüdischen Rabbi Jeschua BenJosef gleich ein anderes, ja sogar verständliches Gesicht!

שלום אבא
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als Nächstes nun: >Der "un"barmherzige Samariter<

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Der unbarmherzige Samariter …

Beitrag von ABA am So 04 März 2012, 21:21

... wäre hier natürlich meinerseits sofort zu widerrufen,
denn der Samariter war garantiert barmherzig.

_____________

Worin liegt denn nun der eigentliche Knackpunkt in dieser Geschichte? Hierbei handelt es sich von vornherein nicht um eines der üblichen Gleichnisse Jeschuas, sondern um eine exegetisch-(auslegungs-)bedingte Beispielerzählung. Behalten wir immer wieder die antijudaistische Grundeinstellung im Ohr, die der christliche Redakteur dieser Geschichte uns immer wieder unterschiebt. Letztlich geht es ja um das gewisslich oft geführte Streitgespräch über die Erbschaft des ewigen Lebens. Also ein Disput den wir Juden noch heute untereinander führen. Im Vordergrund steht natürlich die Nächstenliebe und wer überhaupt mein Nächster ist.

Was Rabbi Jeschua nun dem einfachen Volk und natürlich auch den studierten Sofrim (Schriftgelehrten) erklären will, ist, dass die Liebe und die Barmherzigkeit zu unserem Nächsten höher stehen muss, als alle sonstig weniger wichtigen Mizwot (religiöse Gesetze). Dazu trifft er die besondere Auswahl zwischen einem Kohen (Priester) einem Leviten (Tempeldiener) und einem der Schomronim (Samaritaner=Torah-Bewahrer/Wächter)! Rabbi Jeschua wählte bewusst diesen Unterschied, denn Kohen und Levit waren das Berühren von Toten, nach dem KASCHRUT (Reinheitsgesetzen) verboten. Sie sind ja Tempeldiener und waren auch auf dem Weg zum Tempel nach Jerusalem. Der Schomronit (Samariter) konnte keinesfalls einen Tempeldienst in Jerusalem verrichten.
Der nächste Knackpunkt liegt bei der realistischen Beispiels-Geschichte in der Erwähnung, dass es sich bei dem Überfallenen um einen Schwerverletzten handelte, bei dem man alleine von der Situation her, davon ausgehen konnte, dass er garantiert tot ist. (das hat mit dem Ort des Geschehnisses zu tun).
Das TORAH-Gesetz der Nächstenliebe gebietet in jedem Falle, auch dem Leviten und dem Kohen, sich um einen Schwerverletzten zu kümmern, selbst wenn er im Laufe der Hilfeleistung stirbt. Zwar würde er sich dann an dem Toten dennoch verunreinigen und dann die betreffende Reinigungs-Zeit einhalten. Wenn allerdings schon jemand tot daliegt, bedarf es nicht unbedingt der Hilfe eines Tempeldieners. Dementsprechend war es die logische Folge, dass Levit und Kohen an der entgegengesetzten Seite weiter gingen. Bei einem der Schomronim sieht dies anders aus, dieser konnte sich, wie bereits erwähnt, für einen Tempeldienst nicht verunreinigen.

Was wollte nun Rabbi Jeschua damit seinen Schülern und auch den Gesetzeslehrern klarmachen!?
Es ist die primäre EMPFINDLICHKEIT für die Not des Nächsten, die beim Samaritaner sofort ansprach. Für den Leviten und dem Kohen war es von vorn herein klar:
Aha – tot >>>> also nix wie weiter
Vorwiegend nur religiöse Gesetze, vorwiegend noch geprägt von menschlichen Auslegungen, waren beiden Männern vor Augen, anstatt dies erst mal hinten anzustellen. Beim Schomroniten hingegen drehte sich der Magen samt Eingeweiden um, als er den Überfallenen dort liegen sah. So wie es der griechische Ausdruck > σπλαγχνιζομαι < uns deutlich schildert. Also weniger Gesetzes-Auslegungs-Technik übers Knie brechen, sondern mehr TORAH-Lehre und Auslegung der Mitmenschlichkeit in den Vordergrund stellen.
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Beitrag von ABA am Fr 04 Jan 2013, 02:00





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