Wer sind wir?

Forenregeln

Links/Tipps

Urheberrecht

Gästebuch
Weltzeituhr!
Suchtool für Haus Israel
*Suchen in HausIsraEL* als Link
oder im nachstehenden Tool
Hilfe-Bereich-Wichtig!

Hier könnt ihr wichtige Beiträge und Links lesen, die beachtet werden sollten. z.B. Hilfe zur Handhabung im Forum; Jüdische Identität (Nachnamen), und sonstige Hinweise! Bitte regelmäßig hier nachsehen!
Zum lesen - auf den Smilie klicken!




Neueste Themen
» Der Reichtum der Kirchen ist Blutgeld
von Elischua Gestern um 10:52

» Luther und sein Werk!
von Shomer So 22 Apr 2018, 16:53

» Religion ist Opium des Volkes
von Elischua So 22 Apr 2018, 15:27

» Die 10 Gebote – u. der tiefe geistige Sinn dahinter…
von Shomer Sa 21 Apr 2018, 22:14

» "Ostern" und das Fruchtbarkeitsfest für die Baals-Göttin Astarte
von Eaglesword Sa 21 Apr 2018, 16:19

» der geliebte Weltuntergang
von Shomer Di 17 Apr 2018, 22:58

» Dämon, Geist, oder was?
von bodywatch So 15 Apr 2018, 23:01

» auf der Suche nach auswärtigem Leben
von Eaglesword So 15 Apr 2018, 16:59

» zukunftsträchtige Technik und Elektronik
von Eaglesword Do 12 Apr 2018, 18:19

» Nephilim und Präastronautik
von Shomer Mi 11 Apr 2018, 19:42

Wer ist online?
Insgesamt sind 28 Benutzer online: 1 Angemeldeter, kein Unsichtbarer und 27 Gäste :: 2 Suchmaschinen

Elischua

Der Rekord liegt bei 185 Benutzern am Fr 20 Jan 2017, 19:01
Onlinebibeln / Lernhilfen

VERSCH. BIBELÜBERSETZUNGEN



Hebr. / Griech. Wortlexicon


öffnet / schließt ein Menü

Hinzufügen zu The Free Dictionary

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Austausch

Dieses Forum
Forum-Bewertung!

Neu ab 23.01.2017

jüdisches Recht im Galut

Nach unten

jüdisches Recht im Galut

Beitrag von Eaglesword am Mi 11 Jan 2012, 13:42

http://www.ejpress.org/article/55415


Israel wird die Beschränkungen der jüdischen Religionsfreiheit in Europa nicht akzeptieren


08. Januar 2012


JERUSALEM (EJP)--- „Israel wird die Beschränkungen der jüdischen Religionsfreiheit in Europa nicht akzeptieren“, sagte Danny Danon, ein Abgeordneter der Knesset, dem Israelischen Parlament, mit Hinweis auf die Bestrebungen der europäischen Gesetzgebung nach Verbot des Schächtens, also des jüdischen rituellen Schlachtens von koscheren Tieren.


Danon von der Likud-Partei ist Vorsitzender des Knesset-Ausschusses für Immigrations- und Diaspora- Angelegenheiten, der in dieser Woche zusammenkam, um diese Angelegenheit unter Anwesenheit der Repräsentanten von europäischen jüdischen Organisationen und Gemeinden zu besprechen, die beteiligt sind an der Kampagne mit dem Ziel, das Gesetzgebungsverfahren gegen das Schächten in Europa zu stoppen.


"Wir sollten das Europaparlament und die EU auffordern, diese Sache zu stoppen. Der Vorwand für dieses Gesetzgebungsverfahren ist die Verhinderung von Grausamkeit und Qualen gegenüber den Tieren bzw. der Tierschutz, aber mitunter schwingt hier auch Antisemitismus mit, und es steckt die versteckte Botschaft dahinter, Juden würden sich Tieren gegenüber angeblich grausam verhalten“, sagte er.


Danon bat das Knesset- Forschungs- und Informationszentrum eine Untersuchung in dieser Angelegenheit durchzuführen. Eine weiterführende Debatte zu diesem Thema wird in einem Monat abgehalten.


Jacob Edery, ein Knesset-Mitglied von der Kadima-Partei, die die Debatte angestoßen hatte, berichtete von seinem jüngsten Besuch in den Niederlanden und sagte, dass die Knesset alles ihr möglich tun müsse, um ein solches Gesetzgebungsverfahren zu verhindern.


Im Mai 2009 stimmte das Europäische Parlament noch mit breiter Mehrheit gegen den Antrag, das Schächten zu verbieten, und diese Abstimmung wurde durch den Ministerrat der Europäischen Union im Dezember 2010 bestätigt.


Die Europäische Gemeinschaft wies auch einen Antrag zurück, wonach koscheres Fleisch die Aufschrift tragen sollte: „Fleisch aus Schlachtung ohne Betäubung“.


Aber Moshe Friedman von der Konferenz der europäischen Rabbiner warnte bereits damals, dass ähnliche Gesetzesvorschläge wahrscheinlich erneut in die EU-Institutionen eingebracht werden.


Das Schächten und der Handel mit koscherem Fleisch wurden in der Schweiz bereits vor einem Jahrhundert verboten, und Norwegen verabschiedete ein ähnliches Gesetz vor 4 Jahren.


In den Niederlanden verabschiedete das Unterhaus des Parlaments ein Gesetz, wonach Tiere vor dem Schlachten zu betäuben sind, aber dieses Gesetz wurde im Dezember vom Senat, dem Oberhaus der Regierung, nach Einwendungen von Mitgliedern des US-Kongresses und von Seiten jüdischer Organisationen zurückgewiesen.


Damals schlug der niederländische Landwirtschaftsminister Henk Bleker einen Kompromiss vor, der neue Regelungen formuliert, um die Überwachung des Schächtens zu verschärfen.


Moshe Friedman drückte in diesem Zusammenhang vorsichtigen Optimismus aus, aber er warnte vor allzu großer Zufriedenheit darüber und merkte an, dass die Botschaft, die von den Bürgern in Europa aufgegriffen wird, die ist, dass sich das Judentum gegenüber Tieren angeblich grausam verhalte.


Er sagte, diese könne dann in der Folge auch Tür und Tor für das Verbot des Brit Mila öffnen, dem jüdischen Beschneidungsritual.


Der Niederländische Oberrabbiner, Rabbi Binyomin Jacobs, berichtete, dass ca. 2.500 Rinder in den Niederlanden jährlich für den jüdischen Verbrauch geschlachtet werden, und er merkte in diesem Zusammenhang an, dass der Preis für das koschere Fleisch ca. 200% höher ist, als das nicht- koschere Fleisch.


Nicht- koscheres Fleisch kostet in den Mitgliedsländern der EU ungefähr 9 Euro pro Kilo, während der Preis für koscheres Fleisches 30 Euro pro Kilo erreichen kann.


Gemäß dem Italienischen Ober-Rabbiner, Riccardo Di Segni, sind die Hauptgegner des Schächtens in Europa unter den Grünen und in den Anti-Zuwanderungs-Parteien zu suchen, insbesondere auch unter den Moslems.


Rabbi Di Segni betonte, dass während die meisten Moslems die Betäubung der Tiere vor dem Schlachten inzwischen akzeptieren, ist dies vom jüdischen religiösen Gesetz her verboten, wodurch sich die neue Gesetzgebung natürlich explizit gegen Juden richtet.


Rabbiner Yaakov Elharar, der Direktor des Büros der Israelischen Sephardim, behauptete, dass die gegenwärtige Welle der Gesetzgebungsverfahren unter anderem der wachsenden Zahl an Moslems in Europa geschuldet ist, von denen einige massenhaft und öffentlich Schlachtungen in Parks, privaten Gärten und sogar innerhalb von Wohnungen durchführen, wo das Blut teilweise sogar bis in die Nachbarwohnungen fließt.


An der Knessetdebatte nahmen Mitglieder aus den verschiedenen Parteien teil, einschließlich der Arbeitspartei, Likud, Shas und der Partei Vereinigtes Torah- Judentum. "Dies zeigt gegenüber den Europäern, wie wichtig die Angelegenheit für uns ist", merkte ein Abgeordneter an.


Shmuel Ben Shmuel, der Leiter des Diaspora- und Religionsausschusses in Israels Außenministerium, erklärte gegenüber den Versammelten, dass sich das Außenministerium bereits seit Jahren mit dieser Angelegenheit beschäftigt hat, und dass der Botschafter in den Niederlanden in Kontakt steht mit den gesetzgebenden Gremien sowie mit jüdischen Organisationen und Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.


Dies wurde jedoch durch Repräsentanten der europäischen jüdischen Organisationen, sowie durch Jacob Edery und Avraham Michaeli von der Shas Partei bestritten, die behaupteten, dass diese Aktivitäten nur „geringfügig“ seien.


Der Ober-Rabbiner in den Niederlanden sagte sogar, dass der Botschafter noch nie mit ihm in Verbindung getreten sei, und dass sie sich noch nicht einmal begegnet seien.

Übersetzung durch Reinhard


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
avatar
Eaglesword
Co-Admin
Co-Admin

Was bist du : Männlich
Deine Beiträge : 4230
Deine Aktivität : 4750
Dein Einzug : 12.10.09
Wie alt bist du : 55

http://vergangenheit-bibel-zukunft.jimdo.com/

Nach oben Nach unten

Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten