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Vater und Jeschua

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Vater und Jeschua

Beitrag von Tanja am Mo 07 März 2011, 20:54

Shalom zusammen

Mich bewegen seit ein paar Tagen einige Schriftstellen die ich hier mal schreibe, weil ich einiges derzeit nicht mehr so recht einordnen kann, nachdem ich hier vieles gelesen habe.
Vielleicht mag der eine oder andere dazu was schreiben, wie ihr sie versteht.
Danke schon mal vorweg!

Joh 1,1-3 1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
2 Dieses war im Anfang bei Gott.
3 Alles ward durch dasselbe, und ohne dasselbe ward auch nicht eines, das geworden ist.

Joh 1,14-18 14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns (und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater), voller Gnade und Wahrheit;
15 (Johannes zeugt von ihm und rief und sprach: Dieser war es, von dem ich sagte: Der nach mir Kommende ist mir vor, denn er war vor mir)
16 denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade.
17 Denn das Gesetz wurde durch Moses gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesum Christum geworden.
18 Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht.


Joh 14,6-9 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.
7 Wenn ihr mich erkannt hättet, so würdet ihr auch meinen Vater erkannt haben; und von jetzt an erkennet ihr ihn und habt ihn gesehen.
8 Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns.
9 Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen, und wie sagst du: Zeige uns den Vater?


Joh 14, 21-23 21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbar machen.
22 Judas, nicht der Iskariot, spricht zu ihm: Herr, wie ist es, daß du dich uns offenbar machen willst, und nicht der Welt?
23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.


1.Joh 5,20-21 20 Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist und uns ein Verständnis gegeben hat, auf daß wir den Wahrhaftigen kennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohne Jesu Christo. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.
21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!


Offb.19,13-16 11 Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, genannt Treu und Wahrhaftig, und er richtet und führt Krieg in Gerechtigkeit.
12 Seine Augen aber sind eine Feuerflamme, und auf seinem Haupte sind viele Diademe, und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt, als nur er selbst;
13 und er ist bekleidet mit einem in Blut getauchten Gewande, und sein Name heißt: Das Wort Gottes.
14 Und die Kriegsheere, die in dem Himmel sind, folgten ihm auf weißen Pferden, angetan mit weißer, reiner Leinwand.
15 Und aus seinem Munde geht hervor ein scharfes, zweischneidiges Schwert, auf daß er damit die Nationen schlage; und er wird sie weiden mit eiserner Rute, und er tritt die Kelter des Weines des Grimmes des Zornes Gottes, des Allmächtigen.
16 Und er trägt auf seinem Gewande und auf seiner Hüfte einen Namen geschrieben: König der Könige und Herr der Herren.


LG Tanja

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fangen wir beim ANFANG an !

Beitrag von ABA am Mo 07 März 2011, 22:30

Schalom Tanja,

dann fangen wir mal beim יוחנן -Jochanan- an !

Darüber hatte ich bereits sehr interessantes verfasst, und ich denke lies mal am Besten ...

... das HIER !!!

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Re: Vater und Jeschua

Beitrag von Tanja am Di 08 März 2011, 13:10

Shalom ABA,

danke für Deinen Beitrag. Ich hab mir das jetzt schon 4x durchgelesen, aber so ganz versteh ich das nicht. Ich sehe z.B., dass im Neuen Bund die Thora steckt und der Neue Bund die Prophetie von Jes 61 erfüllt. Aber ist es nicht egal, ob es Frohe Botschaft, Gute Nachricht ectr. genannt wird, wichtig ist doch der Inhalt. " Die Frohe Botschaft der TORA wurde dem einfachen Volke verkündet " ?? Verstand das einfache Volk die Thora nicht?

Für das Wort in Joh1,14 " Fleisch" kann man auch Mensch einsetzen, so sehe ich das. Denn es geht hier ja um Jeshua und er war Mensch.

Was die Übersetzung anbelangt, kann ich mir irgendwie nicht vorstellen, dass die Kirchenväter bewusst Schriftstellen verändert haben, denn gerade was das jüdische Volk betrifft hätte doch dann z.B. Röm Kapitel 9-11 völlig anders zitiert werden müssen. Das nicht alles Wort für Wort korrekt übersetzt ist, kann schon sein, aber das der komplette Inhalt, Kern ectr. des Neuen Bundes falsch sein soll, das sehe ich nicht so, denn dafür habe ich mit unserem Schöpfer und Messias zu viel erlebt.

Aber was sagen denn andere über die oben genannten Schriftstellen?

LG Tanja


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Re: Vater und Jeschua

Beitrag von Luluthia am Mi 09 März 2011, 19:49

Shalom Tanja!

Da ich mich in den letzten Tagen mal wieder eingehend mit den selben Fragen beschäftigt habe, wie Du, hier meine Erkenntnisse:

Joh 1,1-3 1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
2 Dieses war im Anfang bei Gott.
3 Alles ward durch dasselbe, und ohne dasselbe ward auch nicht eines, das geworden ist.

Also Gott sprach alles ins Dasein, was ist. Ausnahme allerdings im Hinblick auf den Menschen. Auch wenn er in Gen. spricht, dass er den Menschen schaffen will, ist dieser erst durch den Akt des Formens aus Erde und durch Hinzufügung des Atems Gottes lebendig geworden. In dem Wort sehe ich in der Tat eben die Sprache, wenn man so will. Also nicht wie viele Christen meinen Jesus.

Joh 1,14-18 14 Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns (und wir haben seine Herrlichkeit angeschaut, eine Herrlichkeit als eines Eingeborenen vom Vater), voller Gnade und Wahrheit;
15 (Johannes zeugt von ihm und rief und sprach: Dieser war es, von dem ich sagte: Der nach mir Kommende ist mir vor, denn er war vor mir)
16 denn aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade.
17 Denn das Gesetz wurde durch Moses gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesum Christum geworden.
18 Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat ihn kundgemacht.

Hier wird nun Jeschua durch das Wort ins Leben gebracht, also zu Fleisch. Auch wenn die Jungfrauengeburt oft angezweifelt wird und man dies als Übersetzungsfehler betrachtet (also Jungfrau anstelle von junger Frau), bin ich hier mal sehr christlich in meiner Auslegung und glaube, dass Gott hier durch sein Wort tatsächlich entweder eine befruchtete Eizelle oder aber eher noch einen Embryo in den Leib von Mirjam gegeben hat. Deshalb haben wir hier vielleicht auch den Begriff des "eingeborenen Sohnes". Jeschua ist somit der einzige Mensch, der nicht aufgrund des Sexualaktes sondern durch das Wort geschaffen wurde (und er ist überhaupt der erste, der durch das Wort geschaffen wurde, bezogen auf den Menschen, denn dieser wurde ja durch Gott selbst gebildet. Somit erklärt sich möglicherweise auch die Bezeichnung des "Erstgebohrenen".

Joh 14,6-9 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.
7 Wenn ihr mich erkannt hättet, so würdet ihr auch meinen Vater erkannt haben; und von jetzt an erkennet ihr ihn und habt ihn gesehen.
8 Philippus spricht zu ihm: Herr, zeige uns den Vater, und es genügt uns.
9 Jesus spricht zu ihm: So lange Zeit bin ich bei euch, und du hast mich nicht erkannt, Philippus? Wer mich gesehen hat, hat den Vater gesehen, und wie sagst du: Zeige uns den Vater?


"Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Keiner kommt zum Vater, denn durch mich." interpretiere ich so, dass man wie Jeschua an den Vater glauben, ihm vertrauen und lieben und auch dienen muss = dies ist der Weg, denn Jeschua hat uns die Wahrheit über Gottes Willen offenbart und nur dies kann uns das Leben bringen. Niemand kann also zum Vater kommen, wenn er nicht Jeschua in seinen Handlungen folgt. (Und ich meine hier nicht die Wundertaten, sondern den Glauben, die Nächstenliebe etc.)

Die Art, wie Jeschua uns begegnet ist, ist die Art, wie uns der Vater begegnet. In dieser Hinsicht glaube ich zu verstehen, dass Jeschua meint, dass wir in ihm den Vater erkennen können (der er aber nicht selber ist; aus meiner Sicht heraus). (Denkbar wäre auch, aber dass ist jetzt reichlich gewagt, dass Jeschuas Körper tatsächlich Ähnlichkeit mit dem des Vaters hat?!)

Joh 14, 21-23 21 Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, wird von meinem Vater geliebt werden; und ich werde ihn lieben und mich selbst ihm offenbar machen.
22 Judas, nicht der Iskariot, spricht zu ihm: Herr, wie ist es, daß du dich uns offenbar machen willst, und nicht der Welt?
23 Jesus antwortete und sprach zu ihm: Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.


Aus meiner Sicht die Aussage: Lebe wie Jeschua, sprich halte die Gebote, die Jeschua gegeben hat, und dadurch wird sich Dir der Vater aber auch Jeschua ihm offenbaren.

1.Joh 5,20-21 20 Wir wissen aber, daß der Sohn Gottes gekommen ist und uns ein Verständnis gegeben hat, auf daß wir den Wahrhaftigen kennen; und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohne Jesu Christo. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.
21 Kinder, hütet euch vor den Götzen!

Jeschua hat uns ein Verständnis zum Vater gegeben, so dass wir den Vater jetzt besser erkennen können, als zuvor.

";und wir sind in dem Wahrhaftigen,..." - da muss ich zur Zeit noch passen.

Den letzten Satz verstehe ich aber auf den Vater bezogen und nicht, wie er sich durchaus auch lesen läßt, auf Jeschua und dann automatisch zu dem Mißverständnis führend, Jeschua sei Gott selbst gewesen. Dies wird ja auch durch den nächsten Satz: "Kinder, hütet Euch vor den Götzen!" unterstrichen.

Was die betreffende Stelle in der Offenbarung bedeutet, muss ich derzeit auch noch passen.

LG, Luluthia
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Re: Vater und Jeschua

Beitrag von Tanja am Mi 09 März 2011, 22:29

Shalom Luluthia,

vielen Dank

LG Tanja

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Re: Vater und Jeschua

Beitrag von Tanja am Do 10 März 2011, 17:31

Shalom Zusammen,

seid mir nicht böse, wenn ich soviel Fragen stelle. Aber seit ich hier lese kommen mir einfach so viel Fragen, worüber ich Aufklärung brauche.
Christen nennen Yeshua den / ihren Herrn aber das tat David doch auch schon, prophetisch im Geist.

" Ps 110,1 So spricht Jahwe zu meinem Herrn: / "Setz dich zu meiner Rechten hin, / bis ich deine Feinde zum Schemel für dich mache, / auf den du deine Füße stellst.

und genau darüber sprach Yeshua auch in:

Mt 22,42-46 42 "Was denkt ihr über den Messias? Wessen Sohn ist er?" - "Der Sohn Davids," erwiderten sie.
43 Da sagte Jesus: "Warum hat ihn David dann aber - durch den Heiligen Geist geleitet - Herr genannt? Er sagte nämlich:
44 ‘Der Herr sprach zu meinem Herrn: Setz dich an meine rechte Seite, bis ich deine Feinde zum Fußschemel für dich gemacht habe.’
45 Wenn David ihn also Herr nennt, wie kann er dann gleichzeitig sein Sohn sein?"
46 Keiner konnte ihm darauf eine Antwort geben. Und von da an wagte auch niemand mehr, ihm eine Frage zu stellen.

Die andere Sache ist auch noch die.

In Joh 17,26 26 Ich habe ihnen deinen Namen bekannt gemacht und werde das auch weiterhin tun. Ich tue das, damit die Liebe, die du zu mir hast, auch sie erfüllt und ich selbst in ihnen bin."

hier sagt Yeshua er hat den Namen des Vaters (( er betet ja zu im in diesem Moment) bekannt gemacht/kundgetan.
Aber schon in der Tora/Tenach heißt es Elohim´s Name ist Jahwe. In den Schriften des Neuen Bundes steht nirgends das Wort Jahwe, auch Yeshua sprach immer nur vom Vater.
Also welchen Namen hat er kundgetan? scratch

LG Tanja

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GOttes-Name * Schem HaMeforasch * שם-המפורש

Beitrag von ABA am Fr 11 März 2011, 11:00

______________
Schalom liebe Tanja,

mal auf die Schnelle eine Kurzantwort auf eine deiner Fragen:
Aber schon in der Tora/Tenach heißt es Elohim´s Name ist Jahwe.
In den Schriften des Neuen Bundes steht nirgends das Wort Jahwe,
auch Jeshua sprach immer nur vom Vater.
Also welchen Namen hat er kundgetan? scratch
Rabbi Jeschua BenJosef hat uns den Namen unseres Vaters kundgetan!
D.h. der Vater Jeschuas ist genauso unser Vater, so wie wir es auch in unserem Aweinu-Gebet kennen! Dass das Tetragramm > יהוה < [JHWH] = JaHWeH in den christlichen Schriften des Neuen Teil der "Bibel" nicht vorkommt liegt daran, dass der "Name GOttes" ein > שם-המפורש < [Schem HaMeforasch] = ein Auslegungs-Bedürftiger-Name ist !!! Das Aussprechen des 4 Buchstabigen Tetragramms war schon bereits zur Zeit Rabbi Jeschuas BenJosef nur auf kultisch-liturgische Anlässe beschränkt. Deshalb benutzte man damals auch vorwiegend die Bezeichungen:
השם [HaSchem] der NAME GOttes
אדני [Adonei] mein HERR
אבינו [Aweinu] Aweinu
bzw.
אבינו מלכנו [Aweinu Malkenu] unser VATER unser KÖNIG
... etwas mehr über das Tetragramm יהוה kannst du HIER lesen !!!

שבת שלום אבא
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Re: Vater und Jeschua

Beitrag von Tanja am Fr 11 März 2011, 21:08

Shalom ABA,

danke für die Aufklärung.

Was mich allerdings etwas wirr macht sind z.B. solche Aussagen
"in den christlichen Schriften des Neuen Teil der "Bibel" "
Wie jetzt in anderen jüdischen Lehren höre, lese ich, das die Bibel ( AT/NT) ein jüdisches Buch ist. Das hier oft und von den meisten das (NT) als christlich bezeichnet wird finde ich seltsam.
Also ich bin überzeugt, dass die Bücher von 1. Mos bis Offb. weder jüdisch noch christlich sind, sondern Jahwes Wort. Nur jeder legt es sich anscheinend anders aus. Versteh null

LG Tanja

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Re: Vater und Jeschua

Beitrag von Zadok am Sa 12 März 2011, 18:20

Luluthia schrieb
"Jeschua ist somit der einzige Mensch, der nicht aufgrund des
Sexualaktes sondern durch das Wort geschaffen wurde (und er ist
überhaupt der erste, der durch das Wort geschaffen wurde, bezogen auf
den Menschen, denn dieser wurde ja durch Gott selbst gebildet. Somit
erklärt sich möglicherweise auch die Bezeichnung des "Erstgebohrenen".
und:"Denkbar wäre auch, aber dass ist jetzt reichlich gewagt, dass Jeschuas Körper tatsächlich Ähnlichkeit mit dem des Vaters hat?!"

Genau das wahr die Absicht der Schreiber des "N.T."
Deswegen heißt es ja auch "wahrer gott und Mensch, geboren von der heiligen Jungfrau maria der Mutter gottes"

Jahweh warnt sein Volk Israel in der Tenach das sie IHM nicht dienen sollen nach der weise der Heiden
Jeschua der Sohn Josefs lebte vor ca. vor 2000 Jahren und starb mit ungefähr 33 Jahren. Der Kult um ihn ist ein Produkt des Heidentums NACH ihm und NICHT der Wille Jahwehs

2.Mose 4,22:Und du sollst zum Pharao sagen: So spricht JAHWEH: »Israel ist mein erstgeborener Sohn;


In Matthäus 2,15 ließt man: Und er blieb dort bis zum Tod des Herodes, damit erfüllt würde, was der
Herr durch den Propheten geredet hat
, der spricht: »Aus Ägypten habe
ich meinen Sohn gerufen«.

Auch dieser Vers ist eine Manipulation, ABSICHTLICH FALSCH GEDEUTET um "ihren jesus" durch die jüdischen Schriften zu bestätigen

Durch das Prüfen mit dem Orginal erkennt man die Lügen.
Hosea11,1
:Als Israel jung war, liebte ich ihn, und aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen.


Glauben an jeschua? NEIN!!
Glauben wie Jeschua und viele vor und nach ihm? JA!!
JAHWEH ist der Schöpfer, Erlöser, Retter und König aller Könige!!


Pred 12,13 Laßt uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Elohim und halte seine Gebote; denn das macht den ganzen Menschen aus.
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http://biblischesjudentum.wordpress.com//

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Stellenwert des religiösen Schrifttums !!!

Beitrag von ABA am Sa 12 März 2011, 19:19

Schalom Tanja,

du schreibst:
... in den christlichen Schriften des Neuen Teil der "Bibel"
...
Nur jeder legt es sich anscheinend anders aus....
Wir von den jüdischen Schriftgelehrten, würden dies nicht als Auslegen bezeichnen, wir stellen es auf Grund eines Faktums richtig fest! Also wir definieren ! Das sog. "NeueTestament" des Christentums hat keinesfalls einen vergleichbaren Stellenwert mit dem TANACH! Unter der christlichen Wortprägung "Neues Testament" verstehen wir die Sammlung von 27 Einzelschriften bzw. Briefen geschichtlichen und belehrenden Inhaltes, die von der christlichen Kirche als göttliche Offenbarung gewertet werden.
Ebenfalls ist das Schrifttum des TALMUD einzuordnen, denn hierbei handelt sich um die großen jüdischen Literaturwerke der MISCHNA (Gesetzes-Sammlung) und der GEMARA (Diskussionen und Erklärungen der späteren Rabbinen).
Aus diesem Grunde, liebe Tanja, bezeichnen wir die 27 "NT"-Schriften des Christentums, faktisch zurecht als den Neuen Teil der christlichen "Bibel". die restlichen christlichen Schriften gliedern sich in Apokryphen ("verborgene") und Pseudepigraphen (verfälschte Verfasserschaft).

Deshalb wäre es meinerseits zu empfehlen, was hier im FORUM bereits darüber geschrieben wurde!
Sehr interessant wäre die Themengruppe : Entstehung des Christentums

speziell liest du dann über die Entstehung des sog. "Neuen Testamentes": HIER

Etwas über die "TESTAMENTE" es Alten und Neuen BUNDES findest du dann ...
... HIER und auch HIER

שלום ושבוע טוב
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