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Fragen zu Daniel 9,25-27

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INFO aus der rabbinischen Literatur

Beitrag von ABA am So 06 März 2011, 02:04

Schalom Shomer, Schalom daniEL,

ich müsste jetzt mal kurz überheblich sagen ...
Was wir aus Fachkreisen über das Buch Daniel so denken und meinen habe ich schonmal ...

. . . HIER ausführlich gepostet !

zwar müßte ich noch mit dem vorher Erwähnten ergänzen,
dazu brauche ich allerdings etwas Zeit.
(und die ist mir beim Thema EXODUS verloren gegangen)

Schalom ABA
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Re: Fragen zu Daniel 9,25-27

Beitrag von Shomer am So 06 März 2011, 01:31

Angenommen, Alexander wäre der von dir erwähnte Mashiach gewesen und der Prophet Daniel hätte ihn in seiner Weissagung beschrieben - wie ich am Ende meines letzten Postings ja ausgeführt habe, hatte Alexander um 333 v. d. Z. seine "beste" Zeit in Israel (ABA nennt 330 v. d. Z., aber das macht keinen grossen Unterschied). 62 Jahrwochen sind 434 Jahre. 434 Jahre vor Alexander dem Grossen war das Jahr 764 (767) v. d. Z. Dies war ca. 150 Jahre vor der Geburt von Daniel Anno 605 v. d. Z. Jerusalem war noch nicht zerstört und ein Dekret zum Aufbau von Jerusalem Anno 767 v. d. Z. wäre somit völlig unsinnig gewesen.

Dasselbe Spielchen auf Kyrus angewandt, geht genauso wenig auf; denn 7 Jahrwochen vor Kyrus Edikt war Daniel erst 18 Jahre alt und seine Weissagung auf Kyrus wäre ebenso in der Vergangenheit gelegen. Wenn du gut rechnest, geht auch dies nicht auf.

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Re: Fragen zu Daniel 9,25-27

Beitrag von Zadok am So 06 März 2011, 01:02

@Shomer schrieb:Nun habe ich aber eine Frage: War Alexander der Grosse der Gesalbte? Im masoretischen Text steht hier "Mashiach", was einen heidnischen Despoten ausschliesst. Oder war Alexander etwa der verheissene Same Davids auf dem Thron? Ich befasse mich zurzeit aus einem anderen Grund mit dieser Prophetie, aber ich bin noch zu keinem schlüssigen Ergebnis gekommen. Deine Theorie halte ich aus den erwähnten Gründen für nicht sehr stichhaltig. Vielleicht sollte man zuerst einmal lesen, was da wirklich steht:

Lieber Shomer mit der bezeichnung Maschiach kann gemeint sein ein Fürst, König, Priester oder Prophet. Also eine Person die von Jahweh beauftragt ( gesalbt) ist.
JA auch ein heidnischer König kann und wird auch als ein maschiach = gesalbt = beauftragt bezeichnet.

Jeschajahu 45,1: So spricht der JAHWEH zu seinem Gesalbten, zu Kyrus, den ich bei seiner rechten Hand ergriff, dass ich Völker vor ihm unterwerfe und Königen das Schwert abgürte, damit vor ihm Türen geöffnet werden und Tore nicht verschlossen bleiben

So mit ist deine Aussage Falsch denn im hebräischen Text steht dort MASCHIACH
Und auch der heidnischen Fürst Tyrus wird in Ezechiel 28,11 als maschiach bezeichnet




Pred 12,13 Laßt uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Elohim und halte seine Gebote; denn das macht den ganzen Menschen aus.
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können wir ...

Beitrag von ABA am Sa 05 März 2011, 23:00

שלום חמודים
Schalom ihr Lieben,
@Shomer schrieb:Vielleicht können uns hier unsere lieben Juden weiter helfen,
die die jüdische Geschichte besser kennen als wir.
... habe ich zufälliger Weise i. ugf. gerade im anderen Thema HIER gepostet !!!
daniEL schrieb:Doch wer genau sind die die 2 oder 3 Gesalbten in diesem Text.
Darüber schrieb bereits ausführlich vor einigen Jahren im CHRISCHONA Forum,
mal sehen ob ich es noch zusammen bekomme, dann poste ich es hier noch.

שלום אבא
Schalom ABA
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Re: Fragen zu Daniel 9,25-27

Beitrag von Shomer am Sa 05 März 2011, 22:00

Shalom daniEl
Dan 9:26 Und nach den zweiundsechzig Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden und nichts mehr sein. Und das Volk eines Fürsten wird kommen und die Stadt und das Heiligtum verstören, daß es ein Ende nehmen wird wie durch eine Flut; und bis zum Ende des Streits wird's wüst bleiben.
Nun habe ich aber eine Frage: War Alexander der Grosse der Gesalbte? Im masoretischen Text steht hier "Mashiach", was einen heidnischen Despoten ausschliesst. Oder war Alexander etwa der verheissene Same Davids auf dem Thron? Ich befasse mich zurzeit aus einem anderen Grund mit dieser Prophetie, aber ich bin noch zu keinem schlüssigen Ergebnis gekommen. Deine Theorie halte ich aus den erwähnten Gründen für nicht sehr stichhaltig. Vielleicht sollte man zuerst einmal lesen, was da wirklich steht:

Dan 9:25 (....) Vom Ausgehen des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen, bis auf den Messias, den Fürsten, sind sieben Wochen und zweiundsechzig Wochen. (....)
Wann ist das Wort ausgegangen? Von wem ist es ausgegangen? Was beinhaltete das Wort, das ausgegangen ist? Daniel bezeichnet eine konkrete Situation in der Geschichte Jerusalems, über die mir bislang noch niemand konkrete Infos vermitteln konnte, aber die Idee mit Kyrus und Alexander werde ich aus obengenannten Gründen nicht weiter verfolgen. Keine der mir vorliegenden "Berechnungen" passt wirklich, wenn ich sie auf meinen Kalender übertrage.

So hat jemand, den ich kenne, gut gemeint das "hinweg getan" des Gesalbten gemäss Daniel von einem gewissen Dekret Anno 457 v. Chr. (????) auf das Jahr 32 berechnet, aber das ist schon aus dem Grund nicht möglich, weil der Rüsttag (14. Nisan) in diesem Schaltjahr auf einem Montag lag, der Gesalbte nach drei Tagen und drei Nächten an einem Donnerstagmorgen auferstanden sein musste. Von der Logik her ist das Jahr 32 demzufolge etwa so "logisch" wie ein Karfreitag als Todestag und der Ostara-Sonntag als Auferstehungstag.

Gemäss dem gregorianischen Kalender gibt es nur ein Jahr, in dem die Exekution von Jeshua geschehen sein konnte, wenn man den Angaben über die Auferstehung in Mat 28:1 (Grundtext!) Glauben schenkt: 3. April 30 (14. Nisan 3790). Nur in diesem Jahr fiel der Rüsttag (Todestag) auf einen Mittwoch und drei Tage und drei Nächte später die Auferstehung auf die Mitte des regulären Shabbats (Sonnenaufgang zwischen Sonnenuntergang und Sonnenuntergang). Diese Konstellation hatten wir zuletzt sieben Jahre zuvor (da war Jeshua zu jung) und erst wieder sieben Jahre danach (da lebte Jeshua schon nicht mehr). Von dieser Angabe müsste man 62 Jahrwochen zurück rechnen können und auf historische Fakten in Sachen Jerusalem stossen, die auf die Prophetie von Daniel hinweisen müssten. Wenn das nicht der Fall ist, müssen wir versuchen, Dan 9:25-27 so zu verstehen, wie es wirklich gemeint war - aber wie war es das?

Rechne ich vom Jahr 30 aus 62 Wochen zurück, so erhalte ich das Jahr 405 v. d. Z. und wenn ich 69 Wochen zurück rechne, komme ich beim Jahr 454 v. d. Z. heraus. Bezüglich Daniel habe ich verschiedene Sichtweisen gehört bzw. gelesen, aber diese beiden Jahreszahlen erscheinen nirgends.

Vielleicht können uns hier unsere lieben Juden weiter helfen, die die jüdische Geschichte besser kennen als wir.

Ich habe übrigens gerade noch von 333 v. d. Z. (Alexander der Grosse) 62 Jahrwochen zurück gerechnet und bin auf eine Jahreszahl gestossen, die knapp 50 Jahre vor der Deportation des Nordreiches lag, also ca. 200 Jahre vor Daniel. Hatte Daniel wirklich prophetisch auf ein Ereignis hingewiesen, dass von ihm aus gesehen 200 Jahre zurück gelegen hatte? Wohl kaum.

Gruss
Shomer


Zuletzt von Shomer am Sa 05 März 2011, 22:14 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Ergänzung.)

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Fragen zu Daniel 9,25-27

Beitrag von Zadok am Sa 05 März 2011, 16:22

Mir ist bewusst das auch dieser Text ( wie all die anderen) nichts mit Jeschua dem Sohn Josefs zu tun hat.
Doch wer genau sind die die 2 oder 3 gesalbten in diesem Text.

1. der Fürst der nach 7 Jahrwochen kommt ist Kyrus und der Fürst nach den 62 Jahrwochen Alexander der Große

oder

2.516 v.u.Z. wurde Jeschua als Oberster Priester eingesetzt (Sach 3,1). Das getötete Oberhaupt in Vers 26 ist vielleicht der 170 v.u.Z. ermordete Oberste Priester Onias III. (2Makk 3,1; 4,7.33-35); der fremde Herrscher ist Antiochus IV.; vgl. Daniel 11,31. Question scratch


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