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10 Männer aus allen Sprachen der Heidenvölker

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10 Männer aus allen Sprachen der Heidenvölker

Beitrag von Gast am Fr 04 März 2011, 12:03

Liebe Leser und Leserinnen!
Heute möchte ich zunächst die sehr bekannte Bibelstelle aus Sechar Jah 8:23 zitieren:
"So spricht JAHWEH der Heerscharen: In jenen Tagen wird es geschehen, dass 10 Männer aus allen Sprachen der Heidenvölker einen Juden am Saum seines Gewandes festhalten und zu ihm sagen werden: "Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist"."
Vieles wurde über die Erfüllung dieses Bibelwortes bereits geschrieben. Mir stellt sich die Frage, ob neben den bekannten Deutungen dieser Stelle auch eine verborgene Tatsache sich in der heutigen Zeit erfüllt - und ich wäre dankbar für eure Rückmeldungen - : Könnten mit den 10 Männern auch und gerade vielleicht Menschen aus allen Nationen gemeint sein, die jetzt durch JAHWEH plötzlich das innere Gefühl bekommen, mit der jüdischen Welt verbunen zu sein, obwohl sie es ihrer offiziellen Herkunft nach gar nicht sind? Könnte einer der tieferen Gründe für diese Verbundenheit vielleicht darin liegen, dass sie Nachfahren einer der 10 Stämme sind?
Was meint ihr?
Inge
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Re: 10 Männer aus allen Sprachen der Heidenvölker

Beitrag von Shomer am Fr 04 März 2011, 14:40

Die Kandidatin hat 100 Punkte!
5Mo 4:25-28 Wenn du Kinder und Kindeskinder zeugen wirst, und ihr eingelebt seid im Lande, und ihr euch verderbet und euch ein geschnitztes Bild machet, ein Gleichnis von irgend etwas, und tut, was böse ist in den Augen Jahwes, deines Gottes, ihn zu reizen: 26 so nehme ich heute den Himmel und die Erde zu Zeugen gegen euch, daß ihr gewißlich schnell aus dem Lande umkommen werdet, wohin ihr über den Jordan ziehet um es in Besitz zu nehmen; ihr werdet eure Tage darin nicht verlängern, sondern gänzlich vertilgt werden. 27 Und Jahwe wird euch unter die Völker zerstreuen, und ihr werdet übrigbleiben, ein zählbares Häuflein unter den Nationen, wohin Jahwe euch führen wird; 28 und ihr werdet daselbst Göttern dienen, dem Werke von Menschenhänden, Holz und Stein, die nicht sehen und nicht hören und nicht essen und nicht riechen.
Die verlorenen Stämme haben sich ganz offiziell mit den Heidenvölkern assimiliert; wie Recht du hast!
@Inge schrieb:....obwohl sie es ihrer offiziellen Herkunft nach gar nicht sind?
Hinzu kommt, dass der Jude Jeshua genau wusste, wo er seine verlorenen Schafe suchen musste:
Mat 15:24 Er aber antwortete und sprach: Ich bin nicht gesandt, als nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.
Das Haus Israel hat natürlich nur bedingt etwas mit dem Haus Juda zu tun. In der Tenach werden sie fein säuberlich getrennt; denn bereits bei Josef in Ägypten sehen wir eine gewisse Rivalität zwischen Juda und Josef. Da der Ephraim den Erstgeburtssegen von Josef bekam, sind die Rivalitäten vorprogrammiert. Das erkennt man auch bei Rehabeam und Jerobeam, bei der Teilung des Landes in die beiden Häuser. Auch die Ersatztheologie ist eine Folge davon, wenn man davon ausgeht, dass das Haus Israel/Ephraim unter den Christen zu suchen ist.

Beachte bitte bei Jeshua den Zusammenhang zwischen den verlorenen Schafen, dem verlorenen Sohn, den verlorenen Stämmen des Hauses Israel oder dem verlorenen Groschen z. B. Als mir dieser Zusammenhang aufging, da gingen mir Welten auf! Das heisst, dass einem Überrest aus den verlorenen Stämmen auch noch eine Alijah bevorsteht. In Matth. 25 gehen diejenigen Jungfrauen, die bereit waren, zum Bräutigam hinein, bevor die Tür verschlossen wurde. Also, das kann nur so laufen: Tür auf. Jungfrauen rein. Tür zu. Und wer dann nicht drin ist, der war halt töricht und ruft. Lies dazu auch einmal Hesekiel 37:15ff - und das ist nur ein Beispiel von mehreren. So ist es durchaus legitim, die 10 Männer aus allen Sprachen der Gojim unter den 10 verlorenen Stämmen zu sehen.

Dann wird die Jungfrau erfreuen sich am Tanz

Gruss, Shomer

Shomer
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Re: 10 Männer aus allen Sprachen der Heidenvölker

Beitrag von Gast am Sa 05 März 2011, 09:34

Shabat Shalom, lieber Shomer!
Herzlichsten Dank an Dich, dass Du Dich so spontan, schnell und umfangreich meinem Anliegen bezüglich der 10 verlorengegangenen Stämme gewidmet hast. Du hast mir noch total wertvolle zusätzliche Informationen gegeben (z.B. verlorener Groschen), auf die ich überhaupt nicht gekommen wäre. Das Thema ist ja so komplex, bemerke ich und zieht sich durch die gesamte Bibel! Außerdem sehe ich die Verwirklichung der Drohung für Israel (wenn ihr abfallt...dann werdet ihr zerstreut und ein kleiner zählbarer Überrest...) jetzt mit einer noch größeren Brille als vorher! Super! Dir einen sonnigen Tag (ha schemesch lohedet, nachon?)
Inge
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Re: 10 Männer aus allen Sprachen der Heidenvölker

Beitrag von Shomer am Sa 05 März 2011, 14:10

Shabbat Shalom liebe Inge

Achtung - dieses Posting enthält Explosionsgefahr! bom

Mich hat ja die Prophetie vom verlorenen Sohn begeistert. Irgendwo gegen Schluss taucht noch der grosse Bruder auf. Und der war ach so stolz darauf, dass er die Mitzvot vom VATER noch nie übertreten hatte. Rate doch mal, was das im Bild für einer ist.... Da hast du genau die beiden Häuser: Juda ist der grosse Bruder und Ephraim (verlorene 10 Stämme) ist der "verlorene Sohn". Jede andere christliche Deutung ist völlig abstrus, aber als Christ darf man das nicht wissen.

Und dann sehe ich die (geistliche) Hurerei des verlorenen Sohnes - ich wurde ja darin erzogen. Ich sehe, was Jeshua mit der Hungersnot meinte und den (geistlichen) Trebern, die ihm niemand "gab". Von was hat der Arme eigentlich gelebt, als er noch nicht einmal Treber bekam? Verhungern lassen konnte ihn der Bürger jenes Landes ja nicht. Nein, niemand gab ihm die Treber gratis, niemand schenkte sie ihm. Darin erkenne ich natürlich die Erfüllung, indem man dem armen Kerl diesen geistlichen Schweinefrass gegen Zehnte, Opfer und Spenden verkauft. Ja, auch der grosse Bruder sieht die Hurerei beim kleinen Bruder und er nennt sie beim Namen. Der VATER aber blickt generös darüber hinweg - und hier siehst du die Erfüllung:

Jer 18:13 Darum, so spricht Jahwe: Fraget doch unter den Nationen! Wer hat dergleichen gehört? Gar Schauderhaftes hat die Jungfrau Israel getan.

Jer 31:4 Ich will dich wieder bauen, und du wirst gebaut werden, Jungfrau Israel! Du wirst dich wieder mit deinen Tamburinen schmücken und ausziehen im Reigen der Tanzenden.

Jer 31:21 Richte dir Wegweiser auf, setze dir Stangen, richte dein Herz auf die Straße, auf den Weg, den du gegangen bist! Kehre um, Jungfrau Israel, kehre um zu diesen deinen Städten!
Wenn JAHWEH diese Hure plötzlich als Jungfrau bezeichnet, ist vorher etwas (!!!!) geschehen. Und das, was da geschehen ist, das ist identisch mit dem, das beim "verlorenen Sohn" geschehen ist. Wir haben hier zwei Bilder für dasselbe Phänomen.

Mat 15:24 Er antwortete aber und sprach: Ich bin nicht gesandt denn nur zu den verlorenen Schafen von dem Hause Israel.
Vor dieser Aussage ist der katholische Missionsbefehl am Ende des Matthäusevangeliums natürlich der blanke Hohn. Jeshuas Ziel waren die verlorenen 10 Stämme aus dem Haus Israel. Achtung: Haus Israel ist nicht Haus Juda und nicht Volk Israel! Überall, wo wir Beth Israel lesen, geht es um das Nordreich, um das Haus Ephraim um die 10 Stämme. Und vor diesem Hintergrund ergeben die Aussagen über das "Haus Israel" im "AT" wie im "NT" einen völlig neuen Sinn - den ursprünglichen Sinn nämlich. Gerade in Jeremia 31, wo JAHWEH einen neuen Bund mit dem Haus Israel und dem Haus Juda (2 Häuser!!!!) macht, wird ein christliches Evangelium ad absurdum geführt. JAHWEH macht keinen Bund mit Heiden, die sich Christen nennen - niemals! Das "Neue Testament" beinhaltet das krasse Gegenteil des "Neuen Bundes" gemäss Jeremia 31! Ist dir schon aufgefallen, dass die Torah (Gesetz) im "NT" für beendet und ungültig erklärt wird (Christus ist des Gesetzes Ende z. B.), dass die Torah aber im neuen Bund auf die Herzen des Volkes geschrieben wird? Niemand wird seinen Bruder lehren: "Erkenne JAHWEH" - Ich lese hier nichts von einer Erkenntnis Jesu Christi. Der Christus, der JAHWEH im Christentum ersetzt, das ist eigentlich der Anti-Christus, das darf aber niemand wissen. Das Gebet zu Jesus Christus ist gerade der Götzendienst, die geistliche Hurerei der verlorenen 10 Stämme, des verlorenen Sohnes, des verlorenen Schafes.

Wichtig ist auch noch, dass der gute Hirte das verlorene Schaf fand. Die Frau fand den verlorenen Groschen, der verlorene Sohn fand zum VATER zurück. Immer, ohne Ausnahme, gibt es ein Happy End! Wenn wir dazu noch die Propheten, die Endzeitrede Jeshuas und die Offenbarung betrachten, sehen wir, wie spät es wirklich ist und dass die "klugen Jungfrauen" vielleicht schon in einem Jahr zurück sein könnten. Die Juden wissen, wo ihre Brüder aus den verlorenen Stämmen sind und sie bereiten bereits einiges darauf vor, sie zurück zu holen. (Stichwort: Bnëi Menashe) Informierte Jude sprechen aber nur hinter vorgehaltener Hand davon, dass sie die verlorenen Stämme unter den Christen erkennen.
nai vom 7. April 2008
Netanjahu: Christliche Zionisten sind unsere besten Freunde
Likud-Oppositionsführer Benjamin Netanjahu sagte am Sonntag, dass Israel keine besseren Freunde in der Welt hätte, als die christlichen Zionisten. „Diese Freundschaft basiert auf dem Herzen, auf gemeinsamen Wurzeln und auf einer gemeinsamen Kultur“, sagte er auf einer Konferenz von amerikanischen Evangelikalen in Jerusalem. Die Veranstaltung wurde von den „Christians United for Israel“ aus Texas organisiert und zog 1000 Israel-Befürworter unter der Führung des evangelischen Pastors John Hagee – seit drei Jahrzehnten ein treuer Befürworter Israels – nach Jerusalem. Hagee gab am Sonntag bekannt, dass er eine 6 Millionen Dollar Spende an Israel weiterleiten würde, die für verschiedene Sachen (z. B. Rettungsdienst in der Ariel-Siedlung) genutzt werden könne. Außerdem sagte er, dass Israel seiner Meinung nach die Kontrolle über ganz Jerusalem behalten müsse.
....Netanjahu weiss mehr, als was er sagt! Wenn er trotz der zutiefst unterschiedlichen Kulturen (Katholizismus vs. Judentum) von derselben Kultur spricht, dann kann er nur auf die gemeinsame Herkunft der Kulturen verweisen.

Die Zeit der Wiederherstellung von ganz Israel unter dem "König David", unter Davids Sohn, steht kurz bevor: Achte bitte auf den 23. September 2015! Dies ist im jüdischen Kalender ein ganz heisses Datum: 10. Tishrei 5776! Es ist der Jom Kippur im 70. Hallel-Jahr nach der Einnahme Kanaans. Und 3 1/2 Jahre vorher, um Pessach 5772 stehen auch noch heisse prophetische Ereignisse zu erwarten.

Hes 4:4-5 Du sollst dich auch auf deine linke Seite legen und die Missetat des Hauses Israel auf dieselbe legen; soviel Tage du darauf liegst, so lange sollst du auch ihre Missetat tragen. 5 Ich will dir aber die Jahre ihrer Missetat zur Anzahl der Tage machen, nämlich dreihundertundneunzig Tage; so lange sollst du die Missetat des Hauses Israel tragen.
Hierbei geht es um das Haus Israel, um die 10 Stämme. Die Deportationen des Hauses Israel waren 721 v. d. Z. abgeschlossen. 390 Jahre später hätte das Haus Israel zurück kehren müssen, also 331 v. d. Z. Ausser der Eroberung des "heiligen Landes" durch Alexander den Grossen zwei Jahre zuvor geschah aber nichts, gar nichts. Kein Angehöriger des Nordreiches kehrte auf den Galil zurück. Was war los? Das Haus Israel war so sehr mit den Heiden (Assyrien/Babylon) assimiliert, dass sie kein Verlangen mehr nach Eretz Israel, nach JAHWEH und der Torah hatten. Sie opferten lieber weiterhin ihre Kinder den toten Götzen. Für diesen Fall aber hatte Mose noch eine Besonderheit angekündigt:

3Mo 26:18-29 So ihr aber über das noch nicht mir gehorcht, so will ich's noch siebenmal mehr machen, euch zu strafen um eure Sünden, 19 daß ich euren Stolz und eure Halsstarrigkeit breche; und will euren Himmel wie Eisen und eure Erde wie Erz machen. (....) 21 Und wo ihr mir entgegen wandelt und mich nicht hören wollt, so will ich's noch siebenmal mehr machen, auf euch zu schlagen um eurer Sünden willen. (....) 23 Werdet ihr euch aber damit noch nicht von mir züchtigen lassen und mir entgegen wandeln, 24 so will ich euch auch entgegen wandeln und will euch noch siebenmal mehr schlagen um eurer Sünden willen 25 und will ein Racheschwert über euch bringen, das meinen Bund rächen soll. (....) 27 Werdet ihr aber dadurch mir noch nicht gehorchen und mir entgegen wandeln, 28 so will ich euch im Grimm entgegen wandeln und will euch siebenmal mehr strafen um eure Sünden, 29 daß ihr sollt eurer Söhne und Töchter Fleisch essen.

Das Haus Israel hat die Bedingung (wenn ihr....) voll erfüllt und so kamen sie in den fragwürdigen Genuss von siebenmal 390 Jahren im Exil. Berechnen wir diese Angaben, so kommen wir auf genau 2730 Jahre, die das Haus Israel im Exil sein musste. Nun berechnen wir diese 2730 Jahre vom Deportationsjahr 721 v. d. Z. aus und wir kommen auf das Jahr 2009. Um das Jahr 2009 ist dieses Gericht zu Ende - es kann also nicht mehr lange gehen! Dieses Gericht betrifft also nur die "10 verlorenen Stämme" bzw. einen Überrest von ihnen - und es ist Vergangenheit.

Während sich "Christen" noch um eine angebliche Errettung durch ein okkultes babylonisches Thammuz-Kreuz kümmern und sich so in der geistlichen Hurerei gefangen halten, geht JAHWEH bereits mit Seinem Bundesvolk weiter. IHN plagen andere "Sorgen".

Willst du mir deine Frage am Schluss deines Postings noch übersetzen?

L. G. Shomer


Zuletzt von Shomer am So 06 März 2011, 11:40 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Orthographie, Darstellung)

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Re: 10 Männer aus allen Sprachen der Heidenvölker

Beitrag von Gast am So 06 März 2011, 11:19

Boker tov (Guten Morgen, obwohl es schon bald "boker Zoorajim" also mittags ist), lieber Shomer!
Deine Antwort fasziniert mich total und ich werde Dir nach intensiver Durchdenkung (ja, ich neige dazu, meine eigenen Worte zu kreiren) wieder antworten. Eines vorab: der letzte Satz meines Postings bedeutet auf deutsch, dass die Sonne brennt. Inzwischen ist das auch schon wieder überholt, denn heute ist es wolkig und möglicherweise gibt es bald Regen = geschem).
Dir eine schöne Zeit mit vielen geistigen Gedanken + bald antworte ich Dir ausführlicher!
Le hit' (Tschüss!) Inge!
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Die falsche Zeit der Zeiten !

Beitrag von ABA am So 06 März 2011, 16:05

Schalom Inge, Schalom Schomer,
Ich zitiere kurz:
Berechnen wir diese Angaben, so kommen wir auf genau 2730 Jahre, die das Haus Israel im Exil sein musste. Nun berechnen wir diese 2730 Jahre vom Deportationsjahr 721 v. d. Z. aus und wir kommen auf das Jahr 2009. Um das Jahr 2009 ist dieses Gericht zu Ende - es kann also nicht mehr lange gehen!
Die Zeit der Wiederherstellung von ganz Israel unter dem "König David", unter Davids Sohn, steht kurz bevor: Achte bitte auf den 23. September 2015! Dies ist im jüdischen Kalender ein ganz heisses Datum: 10. Tishrei 5776! Es ist der Jom Kippur im 70. Hallel-Jahr nach der Einnahme Kanaans. Und 3 1/2 Jahre vorher, um Pessach 5772 stehen auch noch heisse prophetische Ereignisse zu erwarten.
Da ich den TALMUD unserer Weisen, für wesentlich wichtiger und lehrhafter halte, wie das Stückwerk der christlichen Schriften, möchte ich zu diesem THEMA wie immer folgende TALMUDSTELLE zitieren!
Sanhedrin 97b warnt im Bezug vorgehender Berechnungen:
Es schwinde der Geist derjenigen, die das Ende berechnen wollen !!!

... und übrigens "NAI" hat diese Berechnung schon für die 70er Jahre in ähnlicher Form vorausgesagt!

... alles nach dem Motto:
> NICHTS wird so fest geglaubt wie das, was wir am wenigsten wissen! <

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Re: 10 Männer aus allen Sprachen der Heidenvölker

Beitrag von Shomer am So 06 März 2011, 16:48

Dann ist also der Talmud genauso biblisch, wie das "NT", in dem angeblich stehen soll, dass in alle Ewigkeit niemand Zeit und Stunde weiss.

  • Da mich weder einseitige Talmudstellen noch einseitige "NT"-Stellen interessieren und
  • da mir bekannt ist, wie die Jachad die erste Ankunft des Mashiachs um das Jahr 4000 und die zweite um das Jahr 6000 berechneten und
  • da mir an anderer Stelle bereits auffiel, dass das grosse Wissen von unserem Abba, so sehr ich es schätze, auch nicht fehlerfrei ist,

schlage ich vor, dass wir die Entwicklung der nächsten Jahre abwarten. Jeshua hat seinen Talmidim nämlich nicht empfohlen oder vorgeschlagen, zu wachen, sondern er hatte dies be-fohlen. Und dann hat er noch gesagt, an was man das (zweite) Erscheinen des Mashiachs und das Ende der Welt erkennen kann. Diese Berechnung übrigens war nur eine der Infos, die jetzt auf die heisse Phase hinweisen. Es gibt also noch unabhängige Bestätigungen dafür. Wenn mir heute ein Christ erzählt, dass man die "Wiederkunft Jesu" nicht erwarten darf, weil sich die Zeugen Jehovas bereits verrechnet haben, dann sollen sie mir das ruhig erzählen. Ich wache und ich werde, wenn nötig, meine Erkenntnisse revidieren. Wenn ich mich vertan habe, habe ich nichts verloren. Verloren habe ich aber dann, wenn ich nicht gewacht habe.

Als Wächter habe ich in einem Restaurant im Hochparterre in der Nacht ein offenes Fenster angetroffen. "Aha: Einbruch", dachte ich. Ich liess die Polizei kommen, die jedoch bei ihren Abklärungen feststellte, dass das Fenster vom Personal zu schliessen vergessen worden war. Was aber wäre gewesen, wenn ich einfach angenommen hätte, dass es jemand vergessen hätte und im Restaurant hätte ich plötzlich in den Lauf einer Pistole geschaut? Dann hätte ich meinen Job nicht gemacht und es wäre vielleicht mein letzter Fehler gewesen. Deshalb also lieber etwas wachsamer als irgendwelchen Christen oder Rabbinen glauben - meine Devise.

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Re: 10 Männer aus allen Sprachen der Heidenvölker

Beitrag von Elischua am So 06 März 2011, 17:24

Schalom Shomer,

Markus 13, 32-34
Von jenem Tag aber oder der Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel im Himmel, auch nicht der Sohn (auch Söhne), sondern nur der Vater.
33 Seht zu, wacht! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit ist.

34Wie ein Mensch, der außer Landes reiste, sein Haus verließ und seinen Knechten5 die Vollmacht gab, einem jeden sein Werk, und dem Türhüter einschärfte, dass er wache,

35 so wacht nun! Denn ihr wisst nicht, wann der Herr des Hauses kommt, ob des Abends oder um Mitternacht oder um den Hahnenschrei oder frühmorgens6

Das wir wachsam sein sollen ist richtig, wir sind in der "Endzeit", nur Tag und Stunde wissen wir nicht - wann dies wirklich alles geschehen soll! Und Vater weiß schon warum er dies uns nicht wissen läßt! Denk mal nach!


Zuletzt von Elishua am So 06 März 2011, 18:16 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: 10 Männer aus allen Sprachen der Heidenvölker

Beitrag von Shomer am So 06 März 2011, 17:38

Darf ich korrigieren? Tag und Stunde wusste Jeshua vor 2000 Jahren nicht! Da wir heute aber die Zeichen erkennen können, die Jeshua vorgegeben hatte, wenn wir wollen, wissen wir auch Tag und Stunde, wenn wir wollen. Aber es scheint beruhigend zu sein, wenn man die Augen schliessen und weiter schlafen kann; Zeit und Stunde wird in alle Ewigkeit niemand wissen.... Offenbar hat Jeshua ja verboten, die Ankunft zu erkennen, wenn ich dem christlichen Geschwafel glauben will. "Zeit und Stunde weiss niemand" - das ist eine Frage der Interpretation und ich interpretiere diese paar Worte eben nicht mehr christlich - das mag tun wer will.

שומר (Deutsch: Wächter)


Zuletzt von Shomer am So 06 März 2011, 17:46 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Ergänzung.)

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so ist es nunmal !

Beitrag von ABA am So 06 März 2011, 18:00

Schalom Shomer,

es ist vollkommen richtig, dass du deinem Namen als SHOMER auch im realen Glaubenleben gerecht werden muß. Wir alle müssen im Grunde genommen ein >SHOMER< sein.

Doch wir alle müssen dieses wichtige Amt auch mit realen Augen sehen.
Nicht nur die ZJ und ADVENTISTEN und FIAT-LUX und wer sonst noch alles, haben hier in der Wiederkunft Jesu daneben gelegen. Selbst Jeschua, wenn wir den Evangelien glauben wollen, lag hier schief, als er seine Parusie noch zu Lebzeit seiner damaligen Lebensgefährten voraussagte. Deren Shomerzeit war eigentlich für die Katz, denn auch sie erfüllte sich nicht.

Für uns nicht-messianischen JUDEN, und zwar die aus dem Liberalen- (auch reformierten-) Judentum, jedoch Messias-Gläubigen JUDEN, ist eine Wiederkunft der Person des Rabbi Jeschua BenJosef unwichtig. Wir warten auf den König-Messias und damit verbunden auf Olam HaBah, also auf die kommende Welt und das Königreich des Messias. Wir haben eine klare Aufgabe in der jetzigen Welt der Messias-Erwartung, die wir
wahrnehmen müssen. Eine Bekehrung zum christlichen Jesus bzw. dieser Verkündigung (was ja auch deiner Meinung entspricht), sowie all die damit verbundenen Endzeitspekulationen ist nicht unser Thema.
Grund: >sie sind alle falsch<

und nochmal nebenbei bemerkt:
Bei aller Rechnerei als Folge prophetischer-Aussagen sollen wir daran denken, dass über 200 Jahre Differenz zwischen der christlichen und der jüdischen Zeitrechnung bestehet.

Schalom ABA


Zuletzt von ABA am So 06 März 2011, 18:04 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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