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Licht und Finsternis - wird es erkannt?

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Licht und Finsternis - wird es erkannt?

Beitrag von Elischua am Sa 25 Sep 2010, 12:38

Schalom ihr Lieben,

in den Schriften lesen wir über Licht und Finsternis von Mosche bis Offenbarung!
Wird eigentlich erkannt, daß Licht und Finsternis nicht nur mit dem Tag/Licht und Nacht/Finsternis zusammenhängt, sondern auch "Geistig" zu verstehen ist!
Nachstehend habe ich eine Aufstellung gemacht von Licht und Finsternis:

LichtFinsternis
Tag
Nacht
Gut
Böse
Frieden
Krieg
Segen
Fluch
Wahrheit
Lüge
Demut
Stolz / Hochmut
Treu
Untreu
Gehorsam
Ungehorsam
Sehend
Blind
Hörend
Taub
Liebe
Hass
Himmel
Hölle
Klug/Weise
Töricht
Leben
Tod
Ehrlich
Listig, Betrug, Hinterhältig
Recht
Unrecht
Bescheiden
Gierig
G´tt Jahwe
Durcheinanderwerfer/Lügner
Dies sind nur einige Beispiele die mit den Wörtern Licht und Finsternis zu tun haben! Wenn wir also diese Worte lesen, bedeutet dies nicht immer, daß es mit dem natürlichen Tag und Nacht, sondern auch mit "geistigem" Hintergrund zu tun hat!

Die Finsternis ist das "Böse" das Licht das "Gute"! Wir sollten das Licht in der Finsternis in dieser Welt sein!
Jahwe leuchtet mit seinem Licht in die Finsternis. Deckt die Finsternis auf indem erkannt wird!

Nun, wie wir wissen, gibt es jemanden der Durcheinanderwerfer/Lügner der das Licht kopiert und somit die Menschen bedrügt indem er sich als Licht ausgibt und die Menschen glauben es wäre G´tt, obwohl er dies nicht ist! Siehe die Hure Babylons - sie ist ein Beispiel von vielen!

Später mehr dazu!

Wie seht ihr das?


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: Licht und Finsternis - wird es erkannt?

Beitrag von nowanei am Fr 10 Feb 2012, 14:54


Wie seht ihr das?
Schalom liebe Elischua,

da hat es ja seit dem
25. September 2010 schon sehr viele Antworten gegeben ? - Schade, obwohl Du mit
Dies sind nur einige Beispiele die mit den Wörtern Licht und Finsternis zu tun haben! Wenn wir also diese Worte lesen, bedeutet dies nicht immer, daß es mit dem natürlichen Tag und Nacht, sondern auch mit "geistigem" Hintergrund zu tun hat!
Die Finsternis ist das "Böse" das Licht das "Gute"!
vollkommen
recht hast.
Und Du hast ebenso recht, dass es da noch jemanden gibt, nämlich den:
... Durcheinanderwerfer/Lügner der das Licht kopiert und somit die Menschen bedrügt indem er sich als Licht ausgibt und die Menschen glauben es wäre G´tt, obwohl er dies nicht ist!
Und das macht der Letztere tatsächlich so geschickt, dass es kaum jemand merkt, so das tatsächlich sehr viele drauf reinfallen.

Im 1.Johannesbrief, Vers 5 heißt es:
,,Und dies ist die Botschaft, die wir von IHM gehört haben und euch verkündigen: daß GOTT Licht ist und in IHM gar keine Finsternis ist.''

Nun sagst Du aber:
Wir sollten das Licht in der Finsternis in dieser Welt sein !
Doch wie können wir das, wenn wir doch ALLE gesündigt haben; wenn wir doch ALLE abgewichen und ALLE verdorben sind ?

Wie kann zum Beispiel ein Mörder plötzlich das Licht in der Finsternis sein ? Etwa, indem GOTT über ihn alle Augen zudrückt und einfach vergißt, dass jener ein Mörder ist ? Dann hätte JaHWeH aber auch die Ägypter retten müssen und nicht nur Moses und das Volk Israel allein. Denn dann dürfte JaHWeH seine Augen nicht bei Einen zudrücken, aber bei dem Anderen nicht. Und dann müßte ER am Ende seine Augen auch vor den Nazis zudrücken. Und dann wären wir auch schon bei der Allversöhnung, wie sie ja oft und gern unter Christen gelehrt wird.

Wie können wir also, die wir doch ALLE gesündigt haben und die wir doch ALLE abgewichen und verdorben sind, Licht in der Finsternis dieser Welt sein ?

Denn:
,,Wenn wir sagen, daß wir Gemeinschaft mit IHM haben, und wandeln in der Finsternis, lügen wir und tun nicht die Wahrheit. Wenn wir aber im Licht wandeln, wie ER im Licht ist, haben wir Gemeinschaft miteinander .... ''

Doch um überhaupt jemals im Licht wandeln zu können, wie JaHWeH im Licht ist, damit wir am Ende wieder Gemeinschaft mit IHM haben, dafür müssen wir auch erst mal, die wir doch ALLE gesündigt haben, zu Licht werden.

Heißt es doch bei Johannes ebenso:
,,Wenn wir sagen, daß wir keine Sünde haben, betrügen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns. .... Wenn wir sagen,, daß wir nicht gesündigt haben, machen wir IHN zum Lügner, und SEIN Wort ist nicht in uns. (Verse 8-9)''

Johannes sagt dann aber auch:
,,Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist er treu und gerecht, daß ER uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit. (Vers 10)''

Seine Sünden bekennen, ist das eine, aber wie kann JaHWeH sie vergeben und sogar reinigen ? Warum tut ER den einen vergeben und reinigen, und den anderen nicht ? Waren die Iraeliten gegenüber den Ägyptern was besseres ? Hatten die Iraeliten vielleicht ein schöneres Gesicht ?

Wie kann man also als Sünder, weswegen wir uns doch selbst in der Finsternis befinden, wieder Licht in der Finsternis werden, wenn doch jede
Seele, die sündigt, eigentlich sterben soll ?

Johannes gibt hierzu selbst die Antwort:
,,das Blut Jesu, seines Sohnes, reinigt uns von jeder Sünde. .... Er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt.''

Es geht nicht darum, Jeschua zum Gott zu machen und an ihn als Gott zu glauben, sondern an Ihn als Erlöser meiner Sünden zu glauben, der an meiner Stelle für meine Sünden gestorben ist.

Damit ist so mancher Christ, der das glaubt, mehr Licht in der Finsternis, als jemand, der mit Jeschua nichts zutun haben will. Solche
wandeln in der Finsternis und tun nicht die Wahrheit.

Schalom Norbert



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Re: Licht und Finsternis - wird es erkannt?

Beitrag von raps60 am So 12 Feb 2012, 00:06

Shalom Norbert,

2 Fragen habe ich an Dich :

1. wer ist das Licht der Welt ?

2. zu wem spricht Thomas in Joh.20,28 "ho kyrios mou kai theos mou", also mein Herr und mein GOTT!"


Das Thema Licht beschäftigt mich zudem sehr stark und ich möchte es noch viel besser verstehen, denn in 1.Mo.1,3 steht ja geschrieben, dass elohim sprach : es werde Licht und es ward Licht ! Und das, obwohl die Sonne ja noch nicht von IHM erschaffen war.
Das ist gewaltig und derzeit von meinem Verstand nicht begreifbar. Versteh null

Bevor elohim das gesprochen hat, war die Erde ja ein "Tohuwabohu" und dann spricht ER und es wird Licht !

Zu hoch für mich, mit meinem Verstand derzeit nicht zu begreifen! Versteh null


Und Elischua hat recht, dass die Begriffe Licht und Finsternis sich im Geistigen fortsetzen.

Es ist nach wie vor der Kampf zwischen Finsternis und Licht und wir "nur Christen" sollten vielmehr Licht sein in unserem täglichen Leben als nur glühende Dochte, obwohl wir Kinder des Lichts sind. Wir kommen der Aufforderung aus Eph.5,8 wandelt als Kinder des Lichts zu oft leider nur sehr unvollständig nach.

Es wird zum einen immer wichtiger werden, unser Leben als Weise zu führen und uns im Geist füllen zu lassen, wie es in Eph.5,18 geschrieben steht und zum anderen , es zu lernen, die Waffen des Lichts anzulegen nach Röm.13,12 und auch damit gegen die Mächte, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher dieser Finsternis, gegen die bösen Geister in der Himmelswelt zu kämpfen - Eph.6,12

Möge uns Jesus dazu SEINE Gnade schenken.

Shalom Peter

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Re: Licht und Finsternis - wird es erkannt?

Beitrag von Eaglesword am So 12 Feb 2012, 02:31

ihr geliebten Mitwanderer, Wohlergehn zuvor!

Das in beReschit als "Licht" übersetzte Wort bedeutet nicht, was uns die Bibelausgaben suggerieren. Da steht: "es werde hell, und es wurde hell". In den Bibeln hat man das zu einem Hauptwort (Substantiv) gemacht, obwohl es eine Eigenschaft beschreibt. Vor dem Existieren der Sonne hatte G'tt eine Region erhellt, licht bzw. hell werden lassen.
Genau das ist auch der Kern:
Wenn wir auch nicht ganz in den Zustand eines Lichtwesens kommen können, so wird unser Alltagsgebaren dennoch um Einiges lichter bzw. heller. Das muss auch so sein, denn wenn wir keinen sicht- und spürbaren Unterschied erleben, wie soll uns dann irgend jemand glauben, dass G'tt uns tatsächlich verändert hat?
Um das geht es aber. Wir sollen uns "G'tt zum Vorbild nehmen und Ihm nacheifern", lernen von Seinem Charakter und uns Ihm zur Verfügung stellen, dass Er uns "in Sein Bild ändern" kann. Was das bedeutet?
Als Er Einzelnen begegnete und sie beiseite nahm zu einem bestimmten Zweck, änderte Er ihr Inneres, und sie lebten auf neuer Art weiter. Propheten, Könige, Richter- sie wurden zu Helden für den Dienst. Wie feige und schüchtern sie auch zuvor waren, spielte für Ihn keine Rolle. Nein, wenn G'tt jemanden einsetzen will, tut Er es mit Bravour. Da kann weder eine Flucht wie bei Jona, noch Minderwertigkeitsgefühle wie bei Gid'on etwas ändern. Weder Jona noch Gid'on hatten auch nur ein Sandkorn hinzugefügt, im Gegenteil waren sie feige und wollten sich um den geplanten Dienst herumschleichen.

Zusammengefasst können wir sagen, dass G'tt selber die erforderliche Helligkeit in unserem Leben herstellt, wir aber haben uns Ihm auszuliefern für diese Neuerung.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Re: Licht und Finsternis - wird es erkannt?

Beitrag von Elischua am So 12 Feb 2012, 10:44

Schalom lieber Peter und ein Herzliches Willkommen hier,

du fragst:
Das Thema Licht beschäftigt mich zudem sehr stark und ich möchte es noch viel besser verstehen, denn in 1.Mo.1,3 steht ja geschrieben,

Was bedeutet das Wort Licht? Wie wir in den verschiedenen Übersetzungen sehen können sowie in den Strongs, mehr zu erkennen gibt:

1.Mose 1, 3
Buber / Rosenzweig steht:
Gott sprach: Licht werde! Licht ward.
Naftali Herz-Tur Sinai steht:
Da sprach Gott: Es werde hell!
Hoffnung für alle steht:
Da sprach Gott: "Licht soll entstehen!", und es wurde hell.
Rev. Elberfelder steht:
Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht

Lt. Hebr. Strongs bedeutet dies:
1) sein oder werden, Licht, Glanz a) (Qal)
1) Licht (Tag geworden)
2) zu leuchten (der Sonne)
3) zu hell werden
b) (Niphal)
1) beleuchtet werden
2) zu werden, beleuchtet
c) (Hiphil)
1) Licht zu geben, Glanz (von Sonne, Mond und Sterne)
2) zu erleuchten, leuchten, führen zu glänzen, leuchten
3) zu entfachen, Licht (Kerzen, Holz)
4) aufzuhellen (der Augen, sein Gesetz, etc)
5) zu machen scheinen (im Gesicht)
(Auch hier kann man sehen, was in dem Wort Licht und Hell dahinter steckt und aussagen kann)

Mehr darüber lieber Peter kannst du hier oder hier nachlesen und dies noch lange nicht alles ist!


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
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Re: Licht und Finsternis - wird es erkannt?

Beitrag von nowanei am Mo 13 Feb 2012, 14:31

Schalom , Du sagst:
Das in beReschit als "Licht" übersetzte Wort bedeutet nicht, was uns die Bibelausgaben suggerieren. Da steht: "es werde hell, und es wurde hell".
Ja, das mag schon sein ! Doch wie wird es hell, ohne eine entsprechende Lichtquellle ?

Ich lese: ,,Im Anfang schuf GOTT die Himmel und die Erde.'' Und das war schon gleich am ersten Tag ! Die beiden großen Lichter, die Sonne und den Mond, schuf GOTT aber erst am vierten Tag. Wie konte es also schon am ersten Tag hell werden ?

Weiter heißt es: ,, ... Finsternis war über der Tiefe ... Und GOTT sprach: Es werde Licht''; oder meinet wegen auch: ,,es werde hell'' ! ,,Und Gott sah das Licht, daß es gut war; und GOTT schied das Licht von der Finsternis.'' Oder sah ER die Helligkeit, und schied die Helligkeit von der Dunkelheit ? Ob so oder so, ich denke aber, es ändert nicht viel !

Es bleibt aber dabei, es gibt am ersten Tag noch keine Lichtquelle !

Du sprichst nun davon, dass GOTT an uns eine Veränderung vornehmen möchte, und sagst:
Um das geht es aber. Wir sollen uns "G'tt zum Vorbild nehmen und Ihm nacheifern", lernen von Seinem Charakter und uns Ihm zur Verfügung stellen, dass Er uns "in Sein Bild ändern" kann.
durch das unser Alltagsgebaren lichter und heller werden soll. Und das stimmt auch ! Aber hat GOTT uns denn nicht schon in SEINEM BILD erschaffen ? Womit es doch eigentlich in uns schon licht und hell sein müßte ? Aber
im Anfang schuf GOTT die Himmel und die Erde und Finsternis war über der Tiefe. GOTT sah also zunächst die Finsternis ! ER sah nicht Licht oder Helligkeit, sondern Dunkelheit ! ER sah also das Gegenteil von dem, wie Du sagst, dass wir GOTT zum Vorbild haben und SEINEN Charakter in uns haben sollen - in dem ER uns aber am Anfang erschaffen hat !
ER hat uns in SEIN BILD erschaffen, das wir SEINEN Charakter in uns trugen ! ER wußte aber auch, dass es anders werden wird, weil ER auch schon vom Bösen wußte, das ER nämlich genauso mit erschaffen hat. Und davon ist hier die Rede ! GOTT sah, obwohl es Licht oder hell war (denn am Anfang war alles noch gut, und sogar sehr gut) in der Tiefe schon die Finsternis bzw die Dunkelheit. GOTT sah, wie sich im weiteren Verlauf der Dinge sich alles von IHM abwendet, um sich dem Bösen zuzuwenden. Doch im Anfang war ebenso auch das Wort, und das Wort war bei Gott.

Und das "Wort" ist das Evangelium (1Petr.1,25) bzw Gottes Plan oder auch der Weg aus der Sünde. Oder anders gesagt: SEIN Plan, wie die Finsternis wieder Licht wird. Damit wir, die wir böse sind, wieder das werden, wie GOTT uns schon am Anfang erschaffen hat, dass wir wieder SEIN Bild werden.

Genau diser Plan war schon vor Grundlegung der Welt bei GOTT! Obwohl es in der Welt finster war, sah ER durch SEINEN Erlösungsplan, dem Evangelium, schon das Licht !

,,Alles wurde durch dasselbe, und ohne dasselbe wurde auch nicht eines, das geworden ist. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. (Johannes 1,1-4)''
Denn ohne das Wort gab es als Lohn für Sünde nur den Tod!

Aber durch das Wort, durch Gottes Erlösungsplan, dem Evangelium, wurde aus der Dunkelheit schließlich wieder Helligkeit !

Natürlich waren auch SEINE Propheten, Könige und Richter, bevor sie das wurden, genauso von IHM abgewichen und verdorben; denn ALLE haben gesündigt ! Also auch sie ! Aber durch SEINEN Erlösungsplan, dem Evangelium - auch wenn das damals noch nicht Wirklichkeit geworden war - hat ER vorausschauend auf Golgatha - wo jener Erlösungsplan, das Evangelium, aber tatsächlich mal Wirklichkeit werden wird - ihre bis dahin geschehenen Sünden im voraus vergeben und abgewaschen. Und wie es in Johannes 8 geschrieben steht, hat GOTT diesen SEINEN Erlösungsplan, dem Abraham geoffenbart. Denn es heißt:
,,Abraham, euer Vater, jubelte, daß er meinen Tag sehen sollte, und er sah ihn und freute sich.'' Er sah also nicht Jeschua in Person, sondern den Tag seiner Erlösung ! Jeschua als Person gab es damals noch nicht, aber trotzdem war Er damals schon auch Abrahams Erlöser, der später mal auch für die Sünden Abrahams sterben wird. Und genau das war auch Jeschuas Aussage, als Er sagte: ,,Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ehe Abraham war, bin ich.'' Ehe Abraham war, ja sogar schon vor Grundlegung der Welt, war Jeschua schon der Erlöser Abrahams und der Welt. Alles wurde zwar durch Ihn als Erlöser, aber trotzdem immer noch VON GOTT erschaffen. GOTT sah aber in der Tiefe nur Finsternis. Damit wäre es eigentlich garnicht erst zur Schöpfung gekommen, bzw., sie wäre gleich mit dem ersten Sündenfall schon wieder komplett vernichtet worden.

Aber durch das Wort, das schon von Anfang an war; durch SEINEN Erlösungsplan, durch das Evangelium; durch Jeschua als Erlöser, wurde aus der Finsternis Licht. Es wurde hell ! GOTT sah die Vollendung SEINER Schöpfung, und so hat ER sie schließlich auch fortgesetzt.

Wie Paulus es sagte: ,,
IN Ihm ist alles in den Himmeln und auf der Erde (von GOTT) geschaffen worden, das Sichtbare und das Unsichtbare, es seien Throne oder Herrschaften oder Gewalten oder Mächte: alles ist DURCH Ihn (als Erlöser) und zu Ihm hin (als Erbe) (VON GOTT) geschaffen; und Er ist vor allem (ALLER Erlöser), und alles besteht durch Ihn (nicht als Schöpfer, wie es ja oft und gern behauptet wird, sondern als Erlöser der Schöpfung).''

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Re: Licht und Finsternis - wird es erkannt?

Beitrag von nowanei am Mo 13 Feb 2012, 14:33

wir aber haben uns Ihm auszuliefern für diese Neuerung.
Ja, auch das ist richtig ! Ohne mal das gerade von mir Geschriebene zu beachten - wie kann (nur mal angenommen) zB. ein Mörder wieder das BILD Gottes werden ? Er ist doch ein Mörder und er bleibt auch ein Mörder ! Kann der Mörder, indem er einfach von nun an nicht mehr mordet, seine erste Tat ungeschehen machen ? Wäre damit Gerechtigkeit geschehen ?

Es reicht also nicht aus, dass GOTT hier einfach mal so drüberwegsieht. Damit bliebe der erste Mord ungestraft, womit ER den schon geschehenen Mord sogar dulden und rechtfertigen würde. Es heißt aber: ,,Die Seele, die sündigt, sie allein soll sterben. (Hes.18,4)''. Oder, wie Paulus es sagt: ,,Der Sünde Lohn ist der Tod (Röm.6,23)''

Gerechtigkeit gibt es nur dann, wenn eine Strafttat auch dementsprechend, wie es das Gesetz vorsieht, bestraft wird.

Um hier nun Gerechtigkeit walten zu lassen, muß also auch jener Mord nach dem Gesetz bestraft werden.

Würde nun der Mörder selbst bestraft werden, dann wäre es sein verdienter Tod, und der Mörder wäre tot !

Um nun aber dem Mörder gegenüber gnädig zu sein, weil der seine Tat bereut hat, und damit der nicht sterben muß, muß die Strafe also jemand anderes büßen. Und dafür gibt es das Sühn- oder Sündopfer ! GOTT legt also den Mord auf das Sündopfer, womit der Mörder selbst am Leben bleiben kann. Er hat damit aber dennoch immer wieder den Tod des Sündopfers, das unschuldig an seiner Stelle für seine Tat gestorben ist, vor seinen Augen. Wenn nun seine Reue wirklich aufrichtig war, dann wird er in Zukunft nie mehr morden. Er wird also in Zukunft Gottes Gebote, die er bis dahin nicht befolgt hat, befolgen !

Es reicht aber nicht, dass man das Sündopfer nur vor Augen hat, sondern man muß dem auch glauben, dass es so geschehen ist und dass so alle meine früheren Sünden nicht mehr existieren. Wenn ich dem nicht glaube, und es sogar ablehne, dann mache ich nämlich GOTT zum Lügner. Dann ist der Mörder nicht nur ein Mörder, sondern dann bleibt er auch ein Mörder. Und wenn er als Mörder stirbt, dann ist er selbst gerechter Weise für seinen Mord gestorben. Und dann gibt es für ihn kein zurück mehr !

Schalom und Gottes Segen

Norbert

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Re: Licht und Finsternis - wird es erkannt?

Beitrag von nowanei am Mo 13 Feb 2012, 14:35

Schalom Peter, Du fragst mich:
1. wer ist das Licht der Welt ?
Ich habe es gerade im ersten Teil meiner Antwort an Eaglesword ausführlich erklärt ! Du sagst, es wäre zu hoch für Dich, mit Deinem Verstand derzeit nicht zu begreifen; möchtest es aber trotzdem besser verstehen. [/quote] Bevor ich hier aber alles noch einmal neu erkläre, lies es vielleicht einfach erstmal durch. Dann dürfte Deine erste Frage eigentlich schon beantwortet sein.

Zu Deiner zweiten Frage:
zu wem spricht Thomas in Joh.20,28 ... mein Herr und mein GOTT!"
Zunächst ist es ja ganz einfach zu beantworten ! Natürlich spricht Thomas hier zu Jesus/Jeschua. Und im weiteren muß man auch davon ausgehen, dass Thomas sehr genau wußte, was er da sagte und dass er auch verstanden hat, was er gesagt hat. Und wenn er was falsches gesagt hätte, dann hätte Jeschua es ihm ganz sicher abgewehrt. Thomas und Jeschua haben es also verstanden ! Ob es aber auch die heutigen Leser verstanden haben, bleibt zu bezweifeln.

Da Jeschua es ihm nicht abgewehrt hat, war die Aussage des Thomas ganz sicher nicht drauf ausgerichtet, als das hier der menschgewordene GOTT vor ihm gestanden hat. Denn Jeschua hat mit keiner Aussage davon gesprochen, dass Er selber GOTT sei. Er hat stattdessen immer wieder betont, dass Er Gottes Sohn sei, so dass GOTT Sein Vater sei.

Und Er hat auch betont, dass GOTT Geist ist, den daher noch NIEMAND gesehen hat; ,, ... den keiner der Menschen gesehen hat, auch nicht sehen kann. (1Tim.6,16)''

Und wie es Eaglesword schon ganz richtig sagte, geht es darum, dass wir uns GOTT zum Vorbild nehmen und IHM nacheifern sollen; ja, dass wir von SEINEM Charakter lernen sollen.

Am Anfang hatte GOTT uns in SEIN BILD erschaffen. Danach aber haben wir dieses BILD durch die Sünde verloren.

Wenn nun aber niemand mehr dieses BILD in sich hat, wie können wir dann das BILD Gottes wieder zurück bekommen ? Wenn noch NIEMAND GOTT gesehen hat und wenn IHN auch kein Mensch sehen kann; und es steht sogar geschrieben: ,,kein Mensch kann mich sehen und am Leben bleiben (2.Mose 33,20)''; - und Jeschua sagt sogar in Johannes 5,37: ,,Ihr habt weder jemals SEINE Stimme gehört, noch SEINE Gestalt gesehen''; man kann GOTT also noch nicht mal stimmlich hören - ; wie kann man sich dann aber so einem unsichtbaren und nichthörbaren GOTT zum Vorbild nehmen und von SEINEM Charakter lernen ? Das geht also nur, indem ER sich in anderer Weise den Menschen kund tut. Trotzdem, hat sich aber an all dem bis heute nichts geändert. Auch bis heute hat noch kein Mensch GOTT gesehen. GOTT wurde also niemals Mensch ! Und das wußten Thomas, und auch Jeschua !

Jeschua sagte aber selber: ,,Niemand hat GOTT jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der in des Vaters Schoß ist, der hat IHN kundgemacht. (Joh.1,18)'' Der eingeborene Sohn, Jeschua, hat uns also GOTT kundgemacht. Paulus sagte: ,,Er ist das BILD des unsichtbaren Gottes ... (Kol.1,15)'' Das, was wir erst noch werden sollen, das war Jeschua von Anfang an, schon von seiner Geburt her. Paulus sagt auch, dass Jeschua ,,in der Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, GOTT gleich zu sein. (Phil.2,6)'' Doch die Gestalt Gottes zu haben und GOTT gleich zu sein, bedeutet nicht, dass damit alles andere, dass keiner der Menschen GOTT gesehen hat und auch nicht sehen kann, aufgehoben sei.

GOTT ist und bleibt ein unsichtbarer Geist ! Jeschua aber war ein Mensch ! Und als solcher sagte Er: ,,Seht Meine Hände und Meine Füße, daß Ich es selbst bin; betastet Mich und seht ! Denn EIN GEIST hat NICHT Fleisch und Bein, wie ihr seht, daß Ich habe. (Lk.24,39)'' Und ,,GOTT ist Geist ... (Joh.4,24)'' ER wurde niemals Mensch !

Schon SEIN Gebot sagt: ,,Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, .... was unten auf der Erde ... ist. (2.Mose 20,4)'' Wäre GOTT nun wirklich Mensch geworden, dann hätte ER von sich selbst als nun sichtbarer Mensch sein eigenes Götter- bzw Abbild geschaffen. ER hätte also gegen SEIN eigenes Gebot verstoßen !

Aus all dem ist leicht ersichtlich, dass Thomas es also nicht so gemeint haben kann, wie es hier geschrieben steht, bzw., wie es von den meisten verstanden wird. Thomas wußte also sehr genau, dass hier nicht GOTT persönlich vor ihm steht. Und auch Jeschua wußte ganz genau, dass Er nicht selber GOTT ist. Jeschua ist aber als für alle sichtbarer Mensch Gottes BILD. Er trug die Wesensmerkmale und den Charakter Gottes in sich ! An Ihn konnte jeder sehen und erkennen, wie GOTT ist ! Jeschua hat uns also den Vater kundgemacht ! Jeschua war aber nicht selber GOTT !

Thomas hat aber in Ihm das Wesen und den Charakter Gottes gesehen und erkannt. Und das ist letztendlich auch der Hintergrund seiner Aussage: ,,Mein Herr und mein GOTT''

In wie weit hier "Herr"stimmt, hängt davon ab, was man darunter versteht. Wenn Jeschua nicht GOTT ist, kann man es auch nicht in der Weise verstehen. Jeschua steht aber zwischen GOTT und uns Menschen, weil Jeschua der Mittler zwischen GOTT und Menschen ist, bzw. weil Jeschua der Weg zu GOTT ist. Und als solcher steht Er somit auch über allen Menschen, aber trotzdem immer noch unter GOTT. GOTT ist größer als Jeschua, weil ER genauso auch Jeschua's GOTT ist.

Ähnlich wird es auch in der Schrift beschrieben: Der Pharao sagte zu Josef: ,,Siehe, ich habe dich über das ganze Land Ägypten gesetzt. ..... So setzte er ihn über das ganze Land Ägypten. Und der Pharao sprach zu Josef: Ich bin der Pharao, aber ohne dich soll kein Mensch im ganzen Land Ägypten seine Hand oder seinen Fuß erheben !'' ..........

,,Du sollst über mein Haus sein, und deinem Mund soll mein ganzes Volk sich fügen; nur um den Thron will ich größer sein als du.''
(1.Mose 41,41...43-44 / 40)''

Josef hatte das höchste Amt in ganz Ägypten. Alles hatte sich vor ihm zu beugen. Er war also höher als alle, aber trotzdem immer noch niedriger als der Pharao. Der Pharao war also auch Josefs Pharao, vor dem auch ein Josef sich zu beugen hatte.

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Re: Licht und Finsternis - wird es erkannt?

Beitrag von Eaglesword am Mo 13 Feb 2012, 15:06

huuuch, nun erst komme ich zum Lesen, werter Norbert- Nowanei. Erst einmal gesteh ich, deine umfangreichen Beiträge hier überflogen zu haben für einen ersten Einblick. Zur Frage der Lichtquelle, welche Art von Licht es damals gewesen sein könnte und mehr haben wir schon vor fast zwei Jahren im Forum ein kleines Podium anberaumt. Auch unsere Elischua hat es ein paar Beiträge zuvor bereits verlinkt.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
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Re: Licht und Finsternis - wird es erkannt?

Beitrag von Elischua am Di 14 Feb 2012, 11:49

Schalom ihr Lieben,

,Im Anfang schuf GOTT die Himmel und die Erde.''

So lesen wir dies in den Schriften, wenn wir jedoch genauer und tiefer gehen, können wir mehr erkennen! Man geht davon aus, daß die Erde von JaHWeH erst vor 6000 Jahren erschaffen wurde!
"Im Anfang" lesen wir, nur was bedeutet hier "Im Anfang"? In der Bibel liest man von 6 Schöpfungstagen ( 1 Tag = 1000 Jahre - 6 Tage 6000 Jahre), und geht davon aus, daß vor 6000 Jahren die Erde erst erschaffen wurde. Was wurde nun wann geschaffen?

Die Erde ist, so wie wir sie kennen, gehen wir mal von den 6000 Jahren aus, in dieser Zeit geschaffen worden. Zuvor war die Erde wüst und leer, dies bedeutet, ohne fruchtbaren Boden etc.

Wie wir wissen, ist JaHWeH der Anfang und Ewig für immer und wir nicht seine Größe und Herrlichkeit begreifen können. Er schuf das sichtbare - das was wir mit unseren Augen sehen und wahrnehmen und er schuf das unsichtbare das für uns unvorstellbar ist! ER schuf das ALL, die Sterne, Mond und Sonne, die Galaxien. Können wir behaupten, daß es nur ein Sonnensystem wie wir es kennen gibt - oder gibt es noch mehr, das was wir nicht sehen - das unsichtbare! Wann hat GOtt das ALL erschaffen? Wie lange war ER ohne die Himmel, Sterne usw. das unsichbare bevor ER das sichtbare schuf? Um das Sichtbare zu schaffen schuf ER das ALL die Himmel, die Sterne u.a. auch die Erde und die Erde war möglicherweise bereits Millionen vor Jahren erschaffen - der Anfang-! Da ER uns erschaffen wollte, musste was mit bewohnbarer Atmosphäre geschaffen werden und dies war die Erde - nur die Erde war wüst und leer, ohne Bäume, Gras etc. Es war kein Land zu sehen, die Erde war erfüllt mit Wasser! Somit war die Erde oder um der Erde Finster. Wer bzw. was ist das Licht? Ist es nicht JaHWeH selbst das Licht? Oder ist es ein Stern der Licht heißt und zu dem Stern oder einer seiner erschaffenen Engel / Boten etc. oder vielleicht doch die Sonne und der Mond die Scheide zwischen Tag und Abend! Und wenn JaHWeH ein Wort spricht dann wird es z.B. Licht? Somit war um die Erde Licht und diese Licht wurde eine Scheide zwischen Licht und Finsternis - das Licht wurde der Tag, die Finsternis wurde zum Abend! Betr. Licht 1.Tag bis 4.Tag steckt noch mehr an Geheimniss wie dies mit Licht wirklich gemeint ist!?

Übersetzung Buber / Rosenzweig:
1.Mose 1, 1-31
1 Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.
2 Die Erde aber war Irrsal und Wirrsal. Finsternis über Urwirbels Antlitz. Braus Gottes schwingend über dem Antlitz der Wasser.
3 Gott sprach: Licht werde! Licht ward.
4 Gott sah das Licht: daß es gut ist. Gott schied zwischen dem Licht und der Finsternis.
5 Gott rief dem Licht: Tag! und der Finsternis rief er: Nacht! Abend ward und Morgen ward: Ein Tag.
6Gott sprach: Gewölb werde inmitten der Wasser und sei Scheide von Wasser und Wasser!
7 Gott machte das Gewölb und schied zwischen dem Wasser das unterhalb des Gewölbs war und dem Wasser das oberhalb des Gewölbs war. Es ward so.
8 Dem Gewölb rief Gott: Himmel! Abend ward und Morgen ward: zweiter Tag.
Lest bitte hier weiter, und soll eine Hilfe sein für diejenigen die weiter suchen und verstehen möchten und ich dort auch nur einen Teil erkennen kann und was es an Tiefe noch gibt. Wir sollten immer Suchende sein, da wir das was wir bis jetzt kennen nur ein Bruchteil von dessen ist was wir wissen! Liegt an jeden selber ober weiter geht und sucht oder stehen bleiben will!


Zuletzt von Elischua am Di 14 Feb 2012, 15:20 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


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JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Herr ist nicht gleich Herr!

Beitrag von Elischua am Di 14 Feb 2012, 12:15

Schalom ihr Lieben,

betr. Vers:

zu wem spricht Thomas in Joh.20,28 ... mein Herr und mein GOTT!"

wird hier missverstanden: Wer ist ein Herr? Herren gibt es viele! JaHWeH ist HERR über alles! In der damaligen Zeit redeten die Angestellten ihren Arbeitgeber mit "Herr" an und ist auch noch heute so!

Lies mal hier:

1Mo 16,8 Und er sprach: Hagar, Magd Sarais, woher kommst du, und wohin gehst du? Und sie sagte: Vor Sarai, meiner Herrin, bin ich auf der Flucht.
Hagar war Dienerin, eine Angestellte bei Sarah und deren "Herrin" ihre Chefin!
oder hier:

1Mo 18,12 Und Sara lachte in ihrem Innern und sagte: Nachdem ich alt geworden bin, sollte ich noch Liebeslust haben? Und auch mein Herr ist ja alt!
Hier meint Sarah ihren Mann Abraham, den sie als "Herr" meint!

Auch heute werden Menschen mit Herr Soundso angesprochen oder angeschrieben! Man sollte sich etwas mehr Gedanken über das Wort "Herr" machen!

Die Apostel kannten Jeschua besser als wir, sie waren direkte Zeugen! Das von Thomas gesprochene ist eher so zu verstehen: ...mein Herr Jeschua und mein Herr und GOtt JaHWeH! Denn Jeschua war nicht GOtt selbst, er war Mensch und die Salbung GOttes wirkte durch ihn und somit wäre es auch richtiger zu sagen:...mein Herr Jeschua und mein Herr und GOtt JaHWeH!


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Re: Licht und Finsternis - wird es erkannt?

Beitrag von nowanei am Mi 15 Feb 2012, 15:25

Das von Thomas gesprochene ist eher so zu verstehen: ...mein Herr Jeschua und mein Herr und GOtt JaHWeH!
Ja, Elischua, auch damit, wie Du es formuliert hast, kann man einverstanden sein !

Aber zum Thema >Im Anfang schuf GOTT... < hast Du gesagt:
Können wir behaupten, daß es nur ein Sonnensystem wie wir es kennen gibt - oder gibt es noch mehr, das was wir nicht sehen - das unsichtbare!
Nun, dass es tatsächlich noch mehr Sonnensysteme gibt, dass hat ja die Wissenschaft eigentlich bewiesen. Denn jeder Stern am Himmel; - abgesehen von den Planeten unseres Sonnensystems, die wir ja auch mehr oder weniger als Stern sehen -; ist ja quasi eine Sonne, den wir aber auch sehen können. Daher würde ich das schon mal nicht als "unsichtbar" bezeichnen. Doch jetzt fragst Du sogar:
Wann hat GOtt das ALL erschaffen? Wie lange war ER ohne die Himmel, Sterne usw. das unsichbare bevor ER das sichtbare schuf? Um das Sichtbare zu schaffen schuf ER das ALL die Himmel, die Sterne u.a. auch die Erde und die Erde war möglicherweise bereits Millionen vor Jahren erschaffen - der Anfang-!
Doch so lese ich das nicht ! Es heißt nicht: ,,Im Anfang schuf Gott das All'', sondern ,,Im Anfang schuf GOTT den Himmel und die Erde.''! Das ALL aber schuf GOTT erst am vierten Tag, wo es heißt: ,,Und GOTT machte die zwei großen Lichter, das große Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht; DAZU die STERNE. ..... Und es ward Abend, und es ward Morgen: der VIERTE TAG.''

GOTT schuf also am Anfang ... die Erde, und die war nicht möglicherweise bereits vor Millionen von Jahren erschaffen, sondern laut der Schrift heißt es: ,,Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde. .......... Und es ward Abend, und es ward Morgen: der ERSTE TAG.''

Ich weiß aber, dass man gerne davon ausgeht, dass man einen solchen Schöpfungstag zB. auch mit tausend Jahren vergleichen könnte. Und ähnlich hab ich tatsächlich auch mal gedacht. Bis ich dahinter kam ! Wenn GOTT die Sonne, den Mond und die Sterne erst am vierten Tag erschuf, aber schon am dritten Tag sprach: ,,Es lasse die Erde grünes Gras sprossen und Gewächs, das Samen trägt, fruchtbare Bäume, deren jeder seine besondere Art Früchte bringt, in welcher ihr Same sei auf Erden !'', wie hätte das tausend oder mehr Jahre lang dauern können ? ,,Und die Erde brachte hervor Gras und Gewächs, das Samen trägt nach seiner Art, und Bäume, welche Früchte bringen, in welchen ihr Same ist nach ihrer Art'', wie hätte das alles ohne das Licht der Sonne tausend Jahre oder mehr überstehen können ?

Aber GOTT lies am dritten Tag die Pflanzen sprossen und 24 Stunden später, am Vierten Tag, sorgte ER auch für das entsprechende Licht und die Wärme der Sonne. Soviel erst mal dazu !

Und dann hast Du noch gesagt:
Wir sollten immer Suchende sein ..... Liegt an jeden selber ober weiter geht und sucht oder stehen bleiben will!
Ja, wir sollen Suchende sein ! Wir sollen immer weiter gehen und nicht stehen bleiben ! Nur, wie lange soll die Suche gehen ? Man kann nämlich auch suchen, und suchen, und suchen, aber am Ende hat man das, was man die ganze Zeit gesucht hat, nicht gefunden ! Aber irgendwo möchte man ja das, was man sucht, auch mal finden. Aber genau darum hören leider viele auch viel zu früh mit der Suche auf, weil sie nämlich meinen, dass sie das Gesuchte bereits gefunden hätten. Da uns aber unsere Schulden und Sünden von GOTT trennen, daher können wir, solange wir immer noch damit leben, das Gesuchte noch nicht gefunden haben. Solange, wie GOTT aufgrund unserer Sünden immer noch SEIN Angesicht vor uns verbirgt, sind wir auch noch nicht bei IHM angekommen.

Jeschua sagte: ,,Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist. (Matth. 5,48)'' Und Paulus sagt: ,,Habt diese Gesinnung in euch, die auch in Christus Jesus war, der in Gestalt Gottes war und es nicht für einen Raub hielt, Gott gleich zu sein. (Philipper 2,5)''

Jeschua war das, wie GOTT am Anfang den Menschen erschaffen hat. ,,Und GOTT schuf den Menschen nach SEINEM Bild ... '' Jeschua war wieder dieses BILD; Er war Gott gleich, und so sollen auch wir werden. Aber solange jemand sündigt, so lange ist er auch noch nicht vollkommen; so lange hat er die "Gestalt Gottes" noch nicht erreicht. Und so lange sollte jeder auch wirklich ein Suchender sein und bleiben ! Aber immer mit dem einen Ziel vor seinen Augen, dass er nämlich die Vollkomenheit wirklich mal ereicht. Denn GOTT sprach schon zu Moses: ,,Ihr sollt heilig sein; denn ICH, der HERR, euer GOTT, bin heilig. (3.Mose 19,2)''

,,ICH bin der HERR, euer GOTT. So heiligt euch und seid heilig, denn ICH bin heilig (3.Mose 11,44)''

Wir sollen irgendwann auch mal vollkommen sein !

nowanei
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