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Religion - Begriff, Ursprung und Wesen

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Religion - Begriff, Ursprung und Wesen Empty Religion - Begriff, Ursprung und Wesen

Beitrag von Eaglesword Sa 21 Aug 2021, 21:47

der Begriff
Religio bedeutet "Rück-bindung" und erinnert uns an Rückhalt und Rückbesinnung. Tatsächlich besteht ein unmittelbarer Zusammenhang der drei Worte miteinander.
In Apg. lesen wir, was Scha-ul auf dem Aeropg sagte: "...In jeder Hinsicht seid ihr religiös..." Dies war zur damaligen Zeit eine wohlmeinende Anerkennung. Denn das Wort "religiös" bedeutete "der G'ttheit hingegeben/treu ergeben" Später wurde es mit "g'ttesfürchtig" übersetzt, was der uraprünglichen Intention sehr nahekommt.
Im Zuge des katholischen Andenkenhandels kam es zu regelrechten Jagden auf Kleidungs- und sogar Körperteile verstorbener "Heiliger". Die Beute- und Ausstellungsstücke heißen bis heute "Reliquien" und stellen im Grunde eine Perversion der besagten Rück-bindung dar.
Ihnen wurden - und werden - Zauberkräfte angedichtet. Nichts könnte ferner vom Ursprung sein als das!

wie sind Religionen entstanden?
Vordergründig aus Legenden, Mythen und außergewöhnlichen Geschehnissen. Doch das wäre zuwenig, um das Wesen eines Kultes wie der Religionen zu verstehn.
Denken wir an Genesis, dann sehn wir nur einen Teil des damaligen Gesamtgeschehns. Was war außerhalb oder parallel zu den Schriften der biblischen Genesis? Lesen wir Prediger (hebr. Kohelet) Kapitel 1, die Verse 8-11 und sinnen über den Text nach, so kommen uns eventuell Redewendungen in den Sinn wie z.B. dass "die Geschichte sich wiederholt". Und ja, das tut sie immer wieder. Über Jahrhunderte bis hin zu Jahrtausenden tauchen Epochen abermals aus der Versenkung auf, als ob sie niemals geendet hätten.
Davon zeugen Artefakte bis hin zu Fossilien.
Wenn wir also Erfindungen lediglich wieder-erfunden haben, so lässt sich das in Form alter Schriften und noch älterer Gravuren belegen. Ob Tempelanlagen, Höhlenmalereien oder freihstehende Steine die Orte der Wahrheit sind, oder mündliche Geschichte - Sie haben Erinnerungen bewahrt.
Folgendes Szenario führe ich uns jetzt vor Augen:
Es war eine gefährliche Reise durch den todbringenden Raum zwischen den beiden Systemen. Wir konnten rechtzeitig dem Untergang des Lebens mitsamt allen evakuierten Arten entkommen. Unsere Flotte stieß auf einen vielversprechenden Planeten, der seinen G-Stern umkreiste und zudem gut gegen Einschläge gesichert war. Alle Bedingungen schienen perfekt und wie maßgeschneidert für uns alle. Wir stellten den Gashaushalt in der Atmosphäre samt Kreislauf und anderen Parametern fest. Nun konnte Phase 1 beginen:
Wir impften die Gewässer mit Plankton und Mikroben, wodurch der Sauerstoffgehalt erhöht und Schadstoffe abgesenkt wurden. Bald schon erfolgte Phase 2 mit Ansiedlung von Landpflanzen. Im Laufe der Phasen 3 bis 5 entließen wir sämtliche Tiere auf die neue Heimatwelt. Phase 6 war die Besiedlung und Bewirtschaftung durch den Menschen. Jede der Etappen  wurde in der Aufzeichnung offiziell abgeschlossen mit den Worten: "Und es wurde Abend und Morgen", gefolgt vom Namen des Abschnittes der großen Terraformierung. Sechs Etappen waren geschafft, nun begann die Generalprobe des Zusammenlebens aller ausgeschifften Arten als Ganzes ohne die Wände drumherum.
Wie immer kam es dann spätestens in der Enkelgeneration seit Besiedlung zum Vergessen. Kein Schiff befand sich noch im Orbit, alles Material war längst verbaut, und neue Häuser entstanden aus dem Holz der etablierten Wälder und aus örtlichem Gestein. Nur noch vage erinnerten sich die Menschenan an die Reise, Landung der Sonden, und an die Inbesitznahme der terraformierten Welt. Man versuchte, wenigstens die Bruchstücke der Erinnerung zu bewahren und setzte alles in Szene durch Gravuren, Malereien und Schriften.
Die zum reibungslosen Zusammenleben wichtigen Regeln wurden in die Erzählungen integriert. Aus diesen Geschichten entstanden schrittweise feste Dogmen und rituelle Darstellungen. Die ersten Religionen waren geboren.
So wird es auch sein, wenn wir erneut vor der tödlichen Strahlung fliehn müssen und wieder einmal eine Evakuierungsflotte bauen, unsere momentane Heimatwelt für immer verlassen und neue Ziele anpeilen, um dort eine Zivilisation zu gründen.
-Fortsetzung in der nächsten Folge-


Zuletzt von Eaglesword am Mo 20 Sep 2021, 20:49 bearbeitet; insgesamt 7-mal bearbeitet


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Religion - Begriff, Ursprung und Wesen Empty Re: Religion - Begriff, Ursprung und Wesen

Beitrag von Eaglesword Do 16 Sep 2021, 07:57

Das Wesen eines religiösen Kultes
Hier existiert ein allen Religionen gemeinsamer Grundsatz:
Ein seitens der jeweiligen Anhängerschaft als besonders herausragend angesehener Mensch, der gleichsam auch als Gründer der Gemeinschaft gilt, hatte nicht alltägliche, meist mystische Erfahrungen, welche quasi die Basis der einzelnen Religion bilden und schließlich in der nächsten Stufe durch Lehrsätze bzw. Dogmen erhärtet werden.
Auf den Dogmen wird ein ganzes Glaubens- System errichtet und bildet mitsamt besonderen Symbolen und Verhaltensweisen den Typus der einzelnen Religion. An diesen Merkmalen kann jede einzelne Religion bestimmt werden und grenzt selbst nah verwandte Kulte unverkennbar voneinander ab.
Einander ähnliche Religionen lassen sich allerdings in bestimmte Gruppen zusammenfassen. So haben wir zwei Hauptgruppen: Monotheistische und polytheistische Kulte, die fast ausnahmslos übermenschliche Wesenheiten verinnerlichen. Eine Besonderheit jedoch liegt im Zen- Buddhismus, denn dies ist eine Religion ohne ein solches übermenschliches Wesen und könnte als atheistisch  bezeichnet werden - wenn auch mit mystischen Erfahrungen durchdrungen.
Manche Religionen begannen friedlich und wurden im Verlauf ihres Erstarkens militant, als ein Spiegelbild ihres Gründers. Besonders die bekanntesten Religionen haben solche Phasen durchlaufen, selbst im Judentum gab es eine derart fanatische Zeit unter Maimonides, als er Andersdenkende zwangsjudaisierte. Bis heute leiden Andersdenkende unter der Brutalität mancher muslimischer Organisationen. Die Geschichte des Christentums zeigt ebenfalls Gewalttätigkeit gegenüber Vertretern anderer Weltbilder. Auch der als friedlich bekannte Buddhismus hatte militante Züge. In den Veden findet man ebenfalls kriegerische Abhandlungen, und eine besonders aggressive Organisation bedrängt zunehmend Christen in Hindustan.
Oft werden Außenstehende abwertend beschrieben, während Mitglieder als besonders edel und erhaben dargestellt werden. Darüber vermag auch der Versuch einer Selbstkritik nicht wegzutäuschen. In den Religionen begegnet uns immer wieder ein Elitedenken. Das hat auch zu Spaltungen geführt, zum Teil mit grimmiger Entzweiung bis hin zu internen blutigen Kriegen, die bis heute andauern.
Selbst Spiritualität ist nicht unangetastet geblieben und wurde oft instrumentalisiert, statt heilsam zu sein. Stets lag - und liegt - es am Dickkopf des Menschen, unversöhnliche starre Positionen einzunehmen, unter deren Folgen Abertausende leiden und grausam sterben mussten.
Wäre ein Heilmittel überhaupt möglich?
Daüber lasst uns in der nächsten Folge nachdenken.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Religion - Begriff, Ursprung und Wesen Empty Re: Religion - Begriff, Ursprung und Wesen

Beitrag von Eaglesword Mo 20 Sep 2021, 21:34

ein All-Heilmittel?
Einziger Garant, Meinungsunterschiede nicht in Konflikte mutieren zu lassen, ist beiderseitige Demut als Grundlage des ehrlich gemeinten Respektes. Selbst ein zu den geduldigsten - und duldsamsten - gehörender Zeitgenosse ist nicht unfehlbar. Solange dieser Mensch es zugibt, besteht keine Gefahr einer Fehde. Warum auch?
Solange wir einander auf Augenhöhe begegnend und konstruktiv miteinander lernen und weiterkommen, wird keine subtil schwehlende Ablehnung entstehn. Doch diesen Idealzustand gilt es zu erarbeiten. Hierfür zur Verfügung stehende Werkzeuge sind Selbstkritik, Selbstreflektion und gesunde Disziplin. Diese drei können erreicht werden, aber der Weg dahin erfordert Beharrlichkeit und Geduld - auch mit uns selber. Ich gehöre zu denen, die es geschafft haben, und bin dankbar dafür. Euch kann ich ermutigen, denn aus eigener Erfahrung bezeuge ich, dass es erreichbar ist. Vertrauen in unseren liebenden Schöpfer muss verbunden sein mit eisernem Durchhaltevermögen. Dann gewinnen wir den Kampf gegen den  Egoismus. Dennoch ist es wichtig, uns nicht zum "ja"-sagenden Sklaven machen zu lassen, weil ansonsten eine innere Unzufriedenheit alles gefährdet.
Nein, wir können und müssen lernen, als ebenbürtige Mitglieder in der Gesellschaft an einem Strang in dieselbe Richtung zu ziehn. Dies gelingt nur mit Einsicht und gesunder Demut. Wer sagen kann, dass die Hilfe vom "Himmel" kommt, hat es verstanden. Leitgedanke hierbei kann folgendermaßen sein:
"Wen habe ich im "Himmel" als Dich? Nichts auf der Erde ist mir lieber als Du!"
-Fortsetzung wird noch erfolgen-


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3. Mo 18:18
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