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Exodus

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Re: Exodus

Beitrag von Eaglesword am Mo 17 Jan 2011, 03:12

Nur kurz komme ich auf das von ABA erwähnte Gras zurück:
Warum gehe ich von sehr geringem Salzgehalt aus, welcher eine marine Untiefe ausschließt? Schlicht wegen der Lebensbedingung von Cyperidae. Diese Familie verträgt keine marine Salzdichte.
Einzig Phragmites, ein ganz anderes Schilf, ist in marinem Wasser zu finden, aber keinesfalls das Papiergras Cyperus papyrus. Es kann ausschließlich im Süßwasser bis nur leichtem Brackwasser überleben. Warum scheidet unser viel zitiertes Rotmeer noch aus? Als Aquarianer (heee, hat nichts zu tun mit Aquarius!) kann ich sagen, dass ausgerechnet jenes Rotmeer die höchste Dichte aufweist. Ergo konnte da noch nie Papyrus vorkommen.
Anders allerdings verhält sich die Sache beim Nildelta, welches in der Tat eine vortreffliche Fluchtmöglichkeit bietet mittels des "starken Ostwindes" und nach dessen Flaute die perfekte Todesfalle gegen die Verfolger. Wie sieht es östlich vom Delta aus? Da muss irgend wo eine Anbindung an das Ostufer des linken Armes vorhanden sein, sonst wären die Vorfahren ja nie aus Ägypten gelangt.

Wie gesagt handelt sich das Ganze um den Fluchtweg. Die anschließende Route beachte ich nicht. Ob das Volk erst einmal südwärts zog oder direkt im Norden weiterkam, vermag ich nicht zu sagen. Das Delta indes erscheint als entscheidende Wende des Schicksales unserer Ahnen gedient zu haben. Lesen wir nochmals aufmerksam die Standortbedingungen der vorgestellten Röhrichtarten in Kombination zum Papyrusgewinn, dann bleibt einzig das Delta als Fluchtort übrig. Auch bildet es quasi das "Ende" des nördlichen Meeres, in das der Nil übergeht, zugleich auch das "Ende" des Nilflusses.

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Re: Exodus

Beitrag von Shomer am Di 18 Jan 2011, 09:31

Lieber Eaglesword

ABA hat uns einen Stummfilm verlinkt, wo das Mittelmeer das "Schilfmeer" sein könnte. Der Salzgehalt ist im Mittelmeer aber genauso hoch wie im Golf von Eilat. Besteht nicht auch die Möglichkeit, dass das Meerwasser damals noch einen viel geringeren Salzgehalt aufwies? Im Laufe der Zeit hat sich bekanntlich destilliertes Wasser über dem Land abgeregnet, Salze und Mineralien ausgespült und in die Meere verfrachtet. Die Menge der Mineralien, die alljährlich in die Meere befördert wird, ist bekannt und im Laufe von 3500 Jahren muss auch der Salzgehalt der Meere angestiegen sein (heute 3%). Z. B. liegt der Salzgehalt des Toten Meeres bei über 30%, und dies trotz Salzabbau durch Salzgewinnung.

Auf die Spuren des Exodus in Saudi Arabien (auf Google Earth gut sichtbar, werde ich noch eingehen). ABA hatte oben ein YouTube-Video verlinkt, auf dem die von mir gezeigte Säule an der Strasse Nuweiba - Dahab zu sehen ist. Und auf dem Wyatt-Video sieht man an der Saudi Arabischen Küste noch diejenige Säule, die gegen ein Schild ausgewechselt wurde.

Wie erwähnt, hatte Israel 40 Tage lang Zeit, um sich aus dem Staub zu machen. Die Idee mit dem Mittelmeer ist aber gar keine gute Idee; denn Israel musste zuerst vor den Philistern ausweichen und dann ging es durch das Meer - hier aber wäre es genau anders herum.

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nur so nebenbei

Beitrag von ABA am Di 18 Jan 2011, 18:17

Schalom Shomer,

ich hatte diese Filme nur mal so nebenbei gepostet, ohne irgendwelchen persönlichen Hintergrund

also nur um zu zeigen, dass sich viele andere auch Gedanken darum machen.

Zu meinem eigentlichen Fortetzungsposing kam ich leider noch nicht. (Organisations-Gründe)
Ich bat ja um immer etwas Geduld, denn die Haupsache kommt ja noch.

Ich werde dann auch diese >ZWISCHEN-INFO< in meinem letzten Posting wieder löschen,
da sie nämlich Verwirrung stiften, und man annehmen kann, dass dies auch meine Meinung ist.
-was sie allerdings nicht ist-

Also habt bitte im >posten< etwas Geduld mit mir! -DANKE-

Schalom ABA
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Wie BLAU ist das ROTE Meer ??? ...

Beitrag von ABA am Mi 19 Jan 2011, 12:00

... war ein wunderschöner Titel meines Lehrers Pinchas Lapide!
und im Folge-Posting zitiere ich auch u.a. etwas daraus, was zur Gebräuchlichkeit des Namens
ROTES MEER u.a. sehr wichtig zu Wissen ist!

deshalb poste ich nacheinander folgendes:

  • Ursprung des Namens: ROTES MEER
  • Wo geschah es - Am Schilf"meer" oder am Roten Meer
  • Könnte es vielleicht ein anderer Weg gewesen sein ? ? ?
  • Oder gar "Rubikon" - Die Überschreitung des teilenden Wassers !
___________________________________________________________________________

Doch sehen wir uns zuerst mal die Herkunft und den Ursprung des Namens ROTES MEER an !!!

Die Namensgebung stammt aus dem althergebrachten System der Bezeichnung von Himmelsrichtungen durch Farben. Zuerst ist der Name des roten Meeres zur Zeit des Alt-Persischen Reiches bezeugt. In Bezug auf dass persische Volk lag das Rote Meer im Süden, der durch die rote Farbe symbolisiert wurde. Also bedeutet rotes Meer für Achaimeniden "Südsee" (und das Schwarze Meer "Nordsee").
Herodot nannte das "rote (südliche) Meer" im Zusammenhang mit dem Kanalbau des Necho II. auch den "arabischen Meerbusen". Die Distanz der späteren Kanalerweiterung, die in mehreren Windungen vom Isthmus bei Ismailia bis zum Ende des schmalen Meerstreifens bei Suez in den "arabischen Busen" führte, gab Herodot mit 1.000 Stadien an. Herodot fügte hinzu:
>> Der arabische Busen ist das, was man auch das rote Meer nennt <<
___ [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] _____ [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] _____ [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Immer wieder hören wir, wenn es um den Auszug der Kinder Israel aus der Knechtschaft in Ägypten geht, dass der Ewige sie durch die geteilten Fluten des "Roten Meeres" ziehen ließ, so steht es auch in einer Reihe von Übersetzungen. Legen wir jedoch den Hebräischen Text zu Grunde, so steht dort nicht JAM ADOM >ים-אדום< sondern es wird immer vom >ים-סןף< , also dem Schilf"meer" geschrieben. Nirgends im gesamten TANACH kommt der Begriff JAM ADOM >ים-אדום< vor! Und an den Stellen im TANACH wo nicht ! das Schilfmeer gemeint ist, wird das "Rote Meer" als das JAM-MIZREIM >ים-מצרים< Ägytische-Meer bezeichnet!
Wir lesen also:
"Sie zogen aus von Sukkot und lagerten sich in Etam am Rande der Wüste, 13, 20 und weiter in 14, 2 heißt es: Rede zu den Israeliten und sprich, dass sie umkehren und sich lagern bei Pi Hahirot zwischen Migdol und dem Meer, vor Baal-Zefon; diesem gegenüber sollt ihr euch lagern."
Im nordwestlichen Zipfel des Golf von Suez gab und gibt es kein Schilf, allerdings umso mehr in den Bereichen der nördlich von ihm liegenden Seen bis hin zum Nildelta.
weiterhin:
denn im TANACH heißt es: "… der das Schilfmeer >ים-סןף< [Jam Suf] in zwei Teile zerschnitt" (Psalm 136,13). Desgleichen lesen wir in שמות SCHEMOT (2.Mo 13,18) sowie in דברים DWARIM (5.Mo 11,4). Das hier erwähnte Schilf (lat.: Typha Latifolium) wächst in den Salzsümpfen des östlich von Port Said gelegenen Sees von Serbonis, der durch die Ras-Burun-Landzunge vom Mittelmeer abgetrennt ist und Ägypten mit Israel verbindet!
Letzlich steckt das Problem für uns bei der Ortung des Roten Meeres und des Schilfmeeres, in den verschiedenen Übersetzungen aus dem Hebräischen !!!

deshalb:
Wie ich schon erwähnte, gibt es im gesamten TANACH kein Rotes Meer !!!
Allerdings finden wir das Rote Meer erstmalig im christlichen Neuen Teil der "Bibel" !

Und zwar bei den TATEN der Gesandten Jeschuas (Apg. 7,36):
>>> και εν ερυθρα θαλασση
und im Brief an die Gruppe Messianischer Juden (Hebr. 11,29):
>>> πιστει διεβησαν την ερυθραν θαλασσαν

Jetzt könnten wir denken: Die Christen und ihre Redakteure waren dran Schuld, dass unsere Vorfahren in unmöglichster Weise das Rote Meer durchschreiten mußten, anstatt wie im TANACH das Schilfmeer! Genauso wie sie den HOREB fälschlicher weise nach "ARABIEN" versetzten!!!
(doch zur Umsetzung des HOREB kommen ich erst später)

Diesmal aber haben die Schreiber der Christen nur eine Teilschuld, denn sie zitierten wie fast in allen ihren Schriften aus der LXX (Septuaginta), anstatt sich die Mühe zu machen und in den Originalen des תב"ך TANACH nachzuschlagen.
(zumindest in dem, was bis zu dieser bestimmten Zeit schon als TANACH zur Verfügung stand)

Es waren die "berühmten 70" (eigentlich 72) Übersetzer der TORAH (später kamen weitere TANACH-Schriften hinzu) der griechischen LXX bzw. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] = Septuaginta. Hier wurde die damals griechische Bezeichnung aus oben erwähnter HERODOT-Ausführung, von den Auserwählten die begabt vom Heiligen Geist die
ΚΑΤΑ ΤΟΥΣ ΕΒΔΟΜΗΚΟΝΤΑ [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] (LXX) als Verbalinspiration "fehlerlos und einheitlich" übersetzten!!!
Um nun dem Übersetzungswirrwarr vom Roten Meer und dem Schilfmehr die Krone aufzusetzen, wenden wir uns wieder einmal dem christlichen Dr. Luther zu, da unter seiner Federführung heute noch so Mancher zu leiden hat.
also:
Bereits mehr als 100 Jahre vor Dr.Luther war es der Oxforder Theologe Dr. John Wyclif der in dem hebräischen סוף [suf] den pharaonischen Rohstoff des Papyrus im berühmten Schilfrohr-Gestade erkannte. Er war es dann auch, der gegen 1375 in der 1. vollständigen englischen Bibelausgabe das im TANACH erwähnte SCHILFMEER richtig übersetzte. Er übersetzte korrekt das falsche Rote Meer richtig englisch in >>Rede-Sea<< .

_[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] ___ [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] ___ [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] ___ [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Dem lieben Dr. Luther lag zur Verdeutschung der Schriften auch Wyclifs Werk vor. Allerdings war sein Englisch genauso schlecht wie sein Hebräisch und schwupdiwupp laß er anstatt dem englischen Schilfmeer fälschlicherweise >Red-Sea<, also wiederum Rotes Meer. Und somit wurde das Schilfmeer, das ganz wo anders lag wieder umgetauft!

So kommen wir wieder einmal zu dem gleichen FAZIT, dass die tendenziöse und falsche Übersetzungen manchmal sogar hinterhältige oder verleumderische Entstellungen und Verzerrungen des eigentlichen Sachverhaltes im Schilde führen!

(-Pause-) _____ [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]


Zuletzt von Eaglesword am Do 27 Jan 2011, 01:23 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : kleine grammatische Schönheits- Op)
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Re: Exodus

Beitrag von Eaglesword am Mi 19 Jan 2011, 18:19

Intressanterweise hat ABA uns eine weitere Species erwähnt, welche im gesamten mediterranen Raum wie auch der nördlichen Hemisphäre vorkommt. Jedoch ist uns dieses [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] nicht als Papierquelle bekannt, scheidet ergo aus, obwohl es zusammen mit Cyperus und Arundo wachsen kann.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Re: Exodus

Beitrag von Shomer am Mi 19 Jan 2011, 18:39

Shalom zusammen

Ich möchte in diesem Zusammenhang zu einem vorläufigen Ende meiner Google Earth-Erkenntnisse kommen. Ja, es ist ein Zusammentragen von verschiedenen Infos und wir können nur die wahrscheinlichste Variante heraus finden unter Berücksichtigung aller Detailinformationen, die wir kennen. Wir werden sicherlich niemals mit letztgültiger Sicherheit zu einem abschiessenden Ergebnis kommen können. Ich gehe zunächst nochmals auf den von Eaglesword angeschnittenen Salzgehalt des Meerwassers ein:

Wie die Ozeane mit Salz aus den Flüssen angereichert werden, ist bekannt. Die Menge der Mineralien, die jedes Jahr von allen Flüssen in die Ozeane gespült werden, lässt sich berechnen. Ich erinnere mich, vor vielen Jahren eine Abhandlung hierüber gelesen zu haben und das Bemerkenswerte an der Sache ist, dass der derzeitige Salzgehalt der Meere nur erreicht werden konnte, wenn die Schöpfung, die Sintflut oder etwas derartiges vor höchstens 10'000 Jahren stattgefunden hat. Somit lässt sich vor 3500 Jahren ein Salzgehalt von etwa 2% annehmen – bei den derzeit geltenden Voraussetzungen, versteht sich. 2% - das ist ungefähr die Menge, die von einem menschlichen Körper noch ausgeschieden wird. Meerwasser wäre demzufolge damals für Menschen noch nicht oder vielleicht gerade knapp tödlich gewesen, obwohl es vermutlich schon damals "kein Genuss" war.

Im Laufe der letzten Jahre wurden von Touristen sage und schreibe 14 Fotos von ein und demselben Felsen hochgeladen – aus verschiedenen Perspektiven. Der Felsen steht bei 28°43’35.66“N 35°14’10.34“O und sein Schatten zeigt in nord-nordwestliche Richtung. Aufnahmen, u. a. auch aus der Wyatt-Serie die ABA verlinkt hat zeigen, dass sowohl der Felsen als auch Gesteinsbrocken unterhalb, keine Kanten aufweisen, sondern sie wurden von Wassermassen rund gewaschen. Wasserquellen findet man aber niemals zuoberst auf Felsen, sondern immer an den Flanken von Bergen, wo das Sickerwasser von einer Lehmschicht bspw. nach aussen abgeleitet wird. Es gibt heute natürlich auch Mineralwasserquellen, die angepumpt werden, aber das war natürlich nicht immer so und schon gar nicht damals beim Wüstenzug.

2Mo 17:4-7 Da schrie Mose zu Jahwe und sprach: Was soll ich mit diesem Volke tun? Noch ein wenig, und sie steinigen mich. 5 Und Jahwe sprach zu Mose: Gehe hin vor dem Volke, und nimm mit dir von den Ältesten Israels; und deinen Stab, womit du den Strom geschlagen hast, nimm in deine Hand und gehe hin. 6 Siehe, ich will daselbst vor dir stehen auf dem Felsen am Horeb; und du sollst auf den Felsen schlagen, und es wird Wasser aus demselben herauskommen, daß das Volk trinke. Und Mose tat also vor den Augen der Ältesten Israels. 7 Und er gab dem Orte den Namen Massa und Meriba, wegen des Haderns der Kinder Israel und weil sie Jahwe versucht hatten, indem sie sagten: Ist Jahwe in unserer Mitte oder nicht?

4Mo 20:7-11 Und Jahwe redete zu Mose und sprach: 8 Nimm den Stab und versammle die Gemeinde, du und dein Bruder Aaron, und redet vor ihren Augen zu dem Felsen, so wird er sein Wasser geben; und du wirst ihnen Wasser aus dem Felsen hervorbringen und die Gemeinde tränken und ihr Vieh. 9 Und Mose nahm den Stab vor Jahwe weg, so wie er ihm geboten hatte. 10 Und Mose und Aaron versammelten die Versammlung vor dem Felsen; und er sprach zu ihnen: Höret doch, ihr Widerspenstigen! Werden wir euch Wasser aus diesem Felsen hervorbringen? 11 Und Mose erhob seine Hand und schlug den Felsen mit seinem Stabe zweimal; da kam viel Wasser heraus, und die Gemeinde trank und ihr Vieh.
Wie kommen die Spuren einer Wasserquelle nach Saudi Arabien in die Wüste und zu alledem auf einen Felsen, wenn Nuweiba nicht der Durchzugsort des Volkes Israel war? Textbefunde mögen ja interessant sein, aber ich würde solchen Hinweisen die gebührende Beachtung schenken.

Und dann noch ein Gesichtspunkt: Moses hat die Gemeinde versammelt. Auch in unserem Dorf finden regelmässig Gemeindeversammlungen statt. Wie kommen Bibelübersetzer auf die Idee das griechische „Ekklesia“ (Herausgerufene) mit „Gemeinde“ zu übersetzen (Zusammengerufene)? Demnach gibt es im "NT" weder eine Kirche noch eine Gemeinde. Dies einmal nur ein Einwurf am Rande.

Bei dieser Gemeindeversammlung nun gab es also Wasser und das nicht nur einmal, sondern zweimal. Ob sich das zweite Hervorbringen von Wasser an einem anderen Felsen ereignete oder am selben, das lässt sich wohl nicht mehr feststellen. Wichtig ist m. E., dass wir hier einen Felsen haben, an dem Spuren von Unmengen an Wasser auffallen.

Und dann fallen noch andere unnatürliche Gesteinsformationen in derselben Region auf

28°34’52.85“N 35°23’46.29“O lautet der Standort eines Steinhaufens, der von den Saudis eingezäunt wurde. Sogar der Zaun ist auf Google Earth ersichtlich. Rings um den Steinhaufen herum wurde die ägyptische Kuhgottheit Hathor in die Steine eingemeisselt. Wir sehen aber auch, dass dieser Steinhaufe vom Priester erstiegen werden musste, wenn er zur Hathor (Goldenes Kalb) hinauf wollte. Diese zwei Charakteristika (einmeisseln und hinauf steigen) finden wir auch im Buch Shemot/Exodus erwähnt. Moshe wurde verboten, etwas derartiges anzufertigen, wenn er JAHWEH anbeten und IHM opfern wollte:

2Mo 20:22-26 Und Jahwe sprach zu Mose: Also sollst du zu den Kindern Israel sprechen: Ihr habt gesehen, daß ich vom Himmel her mit euch geredet habe. 23 Ihr sollt nichts neben mir machen, Götter von Silber und Götter von Gold sollt ihr euch nicht machen. 24 Einen Altar von Erde sollst du mir machen und darauf opfern deine Brandopfer und deine Friedensopfer, dein Kleinvieh und deine Rinder; an jedem Orte, wo ich meines Namens werde gedenken lassen, werde ich zu dir kommen und dich segnen. 25 Und wenn du mir einen Altar von Steinen machst, so sollst du ihn nicht von behauenen Steinen bauen; denn hast du deinen Meißel darüber geschwungen, so hast du ihn entweiht. 26 Und du sollst nicht auf Stufen zu meinem Altar hinaufsteigen, damit nicht deine Blöße an ihm aufgedeckt werde.
In unmittelbarer Nähe zu dem Altar des goldenen Kalbes – wir erinnern uns: das Kalb selbst wurde ja von Moses zerstört, verbrannt und dann mit Wasser vermischt dem Volk zu trinken gegeben – in unmittelbarer Nähe zu diesem Altar also finden wir einen weiteren Altar, der der in 2Mo 20:22-26 vorgegebenen Bauart entspricht:

28°35’03.82“N 35°22’34.46“O – Auf dem Satellitenfoto erkennt man eine Formation aus drei Steinreihen, die wie ein 60°-Winkel aussehen der in süd-westliche Richtung zeigt. Dieser zweite Altar aber fällt im Gegensatz zu dem zuvor gesehenen Steinhaufen dadurch auf, dass er völlig ebenerdig ist und nur aus aufeinander gelegten unbearbeiteten Steinen besteht. Nun lautet meine Frage: Wie kommt ein Altar von der oben gesehenen Bauart, der strikt nach JAHWEHS Anweisung gebaut wurde, nach Saudi Arabien, wenn Israel nie hier war? Auf anderen Fotos, die nicht im Internet zu sehen sind, hatte ich sogar gesehen, dass die ganze Gegend übersät ist mit Steinen, auf denen paarweise Sandalen zu sehen sind, sogar Sandalen von ganzen Familien: Papasandalen, Mamasandalen und Kindersandalen. Und der Grund ist dieser: „Das Land, darauf eure Füsse treten, habe ich euch gegeben“. Was hätten die Midianiter, Amalekiter und die anderen für einen Grund gehabt, ihren Besitzanspruch an dieses Land zu verewigen?

Die Wüste ist braun. Dies ist eine Binsenweisheit. Und wenn man sich die Wüste vom Satelliten aus anschaut, scheint auch der Beweis dafür gegeben zu sein. Aber dennoch gibt es gewisse Auffälligkeiten:

Bei 28°39’23.66“N 35°18’15.50“O wurde eine Aufnahme hochgeladen, die den Jabal al Lawz bzw. Jabal al Musa (arabisch: Mosesberg) zeigt. Dieser Berg ist an der Spitze nicht so schön wüstenbraun, wie die umliegende Gegend und das Tal vor ihm, nein seine Spitze ist schwarz. Und nicht nur seine Spitze ist schwarz, vom Altar des Moses bzw. vom möglichen Lager des Volkes aus gesehen, in südliche und westliche Richtung, sind alle Berge schwarz.

2Mo 19:16-20 Und es geschah am dritten Tage, als es Morgen war, da waren Donner und Blitze und eine schwere Wolke auf dem Berge und ein sehr starker Posaunenschall; und das ganze Volk zitterte, das im Lager war. 17 Und Mose führte das Volk aus dem Lager hinaus, Gott entgegen; und sie stellten sich auf am Fuße des Berges. 18 Und der ganze Berg Sinai rauchte, darum, daß Jahwe auf ihn herabstieg im Feuer; und sein Rauch stieg auf, wie der Rauch eines Schmelzofens, und der ganze Berg bebte sehr. 19 Und der Posaunenschall wurde fort und fort stärker; Mose redete, und Gott antwortete ihm mit einer Stimme. 20 Und Jahwe stieg auf den Berg Sinai herab, auf den Gipfel des Berges; und Jahwe rief Mose auf den Gipfel des Berges, und Mose stieg hinauf.
Wenn wir davon ausgehen, dass die schwarze Farbe der Berge von dem Feuer und Rauch her rühren, dann muss das ein ganz gewaltiges "Naturschauspiel" gewesen sein! Bis auf den Sinai hinüber Richtung Westen und bis nach Medina im Süden. Dies sind die Informationen, die auf Google Earth nachvollzogen werden können. Wenn tatsächlich die Infos stimmen würden, dass der Durchzug durch das „rote Meer“ irgendwo im Norden von Ägypten oder durch den Golf von Suez stattgefunden hätte, dann frage ich mich, wie diese geologischen Auffälligkeiten nach Saudi Arabien kommen. Es geht mir nicht um eine Theorie, sondern darum, gewisse unnatürliche (und natürliche) Veränderungen den Berichten um den Exodus zuzuordnen.

Ich bin kein ausgesprochener Fan von Ron Wyatt, sondern eher einer seiner erbittertsten Kritiker. „Ein blindes Huhn findet auch einmal ein Korn“, sagt ein deutsches Sprichwort. Und wenn ich die Möglichkeit hätte, zwischen allen seinen „atemberaubenden“ Entdeckungen zu unterscheiden, dann wäre die von ihm vorgeschlagene Exodus-Route wohl das einzige „Korn“, dass ich ihm zugestehen könnte, vielleicht noch das, was er über Sodom und Gomorrah heraus gefunden hat. Aber dann hört es auch schon auf. Seine Geschichte über die Entdeckung der Bundeslade mit dem Blut Jesu ist nicht mehr als eine rührende Geschichte ohne Beweise, die er vor einer laufenden Videokamera erzählt – es gibt genügend Christen, die meinen das glauben zu müssen. Dazu brauchen sie mich nicht auch noch, um das zu glauben. Und auch zur Arche Noahs habe ich mehr Fragen als Antworten an Ron Wyatt (sel.) Warum weiss die israelische Altertumsbehörde nichts davon, dass Wyatt die Bundeslade mit dem Blut Jesu gefunden hat?

Und nun erklärt sich auch, warum Jethro „mal eben kurz“ von Al Bad zu Moses ins Lager ging, zum ihm seine Familie zu bringen: Das Volk war nicht irgendwo zwischen Ägypten und dem Philisterland und schon gar nicht auf dem Sinai nach dem Durchzug durch ein "Rotes Meer", um das sie nur hätten herum zu laufen brauchen (siehe Bibelkarte), das Lager der Hebräer war ein bis zwei Tagereisen zu Fuss von Jethros Haus entfernt.

Shalom
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Fragen - Antworten - Ergebnisse

Beitrag von ABA am Mi 19 Jan 2011, 21:00

שלום חמודים
Schalom ihr Lieben,
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] schrieb:Wir werden sicherlich niemals mit letztgültiger Sicherheit zu einem abschiessenden Ergebnis kommen können.
Ja, lieber Shomer da stimme ich dir auch voll zu. Deshalb muss ich immer wieder betonen, dass bez. dieses Thema EXODUS es ebenfalls auch nie mein Anliegen ist, zu sagen so und so lief alles ab. Und wie ich eingangs schon betonte, ist dieses Thema und dieser Thread mit Sicherheit das Unwichtigste in unserem Glaubensleben!
Ich persönlich möchte einerseits vorwiegend Einwände vorlegen, wo Fehler oder Missverständnisse liegen können. Ebenfalls möchte ich mit dazu beitragen, manche FAKTEN oder INFORMATIONEN weitergeben, die manchem gar nicht mehr so geläufig sind. Selbst den traditionellen "christlichen" SINAI/HOREB als Stelle des Bundesschlusses zwischen dem EWIGEN (g.s.E) und unseren Vätern zu anzuerkennen, wäre nie meine Absicht. Weil ich davon nicht unbedingt überzeugt bin. Allerdings kann ich deiner Ausführung von der Saudischen-Variante, lieber Shomer, sämtliche "Belegungs-Stationen" auf der SINAI Seite genauso entgegensetzen. (an denen ich, wie gesagt, ebenfalls nicht "glaube")
Es gibt nämlich noch eine weitere Möglichkeit. Denn alles steht und fällt mit der -Ortung- des HOREBs!-
Liegt nämlich der HOREB nicht in "Arabien" bei den Saudis, sondern im SINAI, wo er auch letztlich "biblisch" gesehen hingehört, dann ergibt sich die Theorie von NEWIOT am Golf von EILATH als das was es auch wirklich ist: Ein Windei und eine Fälschung !!!
[Doch um dies offen zu legen, dauert es meinerseits noch ein paar Postings]
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] schrieb:Intressanterweise hat ABA uns eine weitere Species erwähnt, welche ...
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] schrieb:Ich gehe zunächst nochmals auf den von Eaglesword angeschnittenen Salzgehalt des Meerwassers ein:
Wenn es sich jetzt um das "Botanische" dreht, muß ich hier meine "Fachkenntnise" wirklichen Fachleuten weitergeben. In diesem Fall kann ich nur dem vertrauen was und wen ich zitiere. Und bin gerne bereit etwas anzunehmen bzw. neues zu lernen.
[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] schrieb:
zu einem vorläufigen Ende meiner Google Earth-Erkenntnisse kommen.
Der Felsen steht bei 28°43’35.66“N 35°14’10.34“O und ...
28°34’52.85“N 35°23’46.29“O lautet der Standort ...
FRAGE:
Kann ich als Computer-Laie diese Stellen auch irgenwo bei Google finden, oder wie geht das ?
Ich komme nur einfach in GOOGLE-Maps- (genügt das) !?
Oder muß ich was dowloaden !?

שלום אבא
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Re: Exodus

Beitrag von Shomer am Mi 19 Jan 2011, 22:07

Lieber ABA

Wenn du am unteren Rand die Koordinaten siehst, und sie sich verändern, wenn du mit dem Cursor über die Erdoberfläche fährst, dann kannst du auf die entsprechende Stelle doppelklicken und der Punkt wird heran gezoomt. Ich doppelklicke zuerst grob auf den "Golf von Akaba" und wenn ich den passenden Ausschnitt habe, gehe ich auf die genauen Koordinaten.

Wenn das bei dir nicht geht, kannst du Google Earth gratis downloaden oder updaten.

Gruss
Shomer
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Re: Exodus

Beitrag von Eaglesword am Do 27 Jan 2011, 01:38

Schon seit ein paar unserer hiesigen Beiträge ist mir klar, dass wir 2 verschiedene Dinge erörtern:
1. Die Flucht vor den Verfolgern
2. Den anschließenden Weg zum Sinai

"den Stab, mit dem du den Strom geschlagen hast..."
Wegen der salinen Unverträglichkeit bei Cyperus papyrus, dem erwähnten Papierschilf, auch unter Berücksichtigung des damals 2% igen Salzgehaltes, kann die Flucht selber nur durch den Bereich des Niles ( "Strom Ägyptens") erfolgt sein, sehr wahrscheinlich im Norden über das Delta, dessen östlichster Arm auch zu einem Übergang zum Sinai führt.

Was den Punkt 2 anbelangt, seid ihr Beide gefragt.


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Re: Exodus

Beitrag von Shomer am Do 27 Jan 2011, 12:36

Punkt zwei hat nichts mit dem Exodus zu tun, sondern mit den Plagen:
2Mo 7:17-18 So spricht Jahwe: Daran sollst du erkennen, daß ich Jahwe bin: Siehe, ich will mit dem Stabe, der in meiner Hand ist, auf das Wasser schlagen, das in dem Strome ist, und es wird in Blut verwandelt werden. 18 Und die Fische, die im Strome sind, werden sterben, und der Strom wird stinken, und die Ägypter wird's ekeln, Wasser aus dem Strome zu trinken.
2Mo 14:22 Und die Kinder Israel gingen mitten in das Meer hinein auf dem Trockenen, und die Wasser waren ihnen eine Mauer zur Rechten und zur Linken.
Dort, wo das Wasser bei einem Strom abläuft, entsteht mal sicherlich keine Mauer - da ist das Wasser weg, ganz einfach. Später wurde dies bei der Durchquerung des Jordans so berichtet.
Jos 3:13 Und es wird geschehen, wenn die Fußsohlen der Priester, welche die Lade Jahwes, des Herrn der ganzen Erde, tragen, in den Wassern des Jordan ruhen, so werden die Wasser des Jordan, die von oben herabfließenden Wasser, abgeschnitten werden, und sie werden stehen bleiben wie ein Damm.
Deine These wirft mehr Fragen auf, als dass sie Antworten gibt. Sie würde nämlich nicht beantworten, warum ausgerechnet auf dem Grund des Golfs von Akaba/Eilat alte ägyptische korallenbewachsene Kampfwagenräder liegen oder warum zwischen Midian und dem Philisterland ein Fels steht, dessen Kanten nur rund sein können, wenn Millionen Kubikmeter Wasser dort heraus geflossen sind. Sie beantwortet nicht die Frage, warum Pharao davon sprach, dass Israel sich in der Wüste verirrt hat (der von dir vorgeschlagene Nilarm wäre quasi um die Ecke gelegen) oder was Israel in den 40 Tagen machte, die der Pharao für die Totenklage für seinen Sohn brauchte.

Es beantwortet auch nicht die Frage, warum Israel nach Westen gezogen sein soll; denn der Nil liegt westlich von Goshen. Die Rede ist von einem Schilfmeer, nicht aber von einem Schilffluss. Die Vermutung, dass Israel den Nil durchquert hätte, nur wegen einer vermuteten Schilfart, muss m. E. als nicht glaubwürdig qualifiziert werden. Und, wie erwähnt, bezieht sich dein Ereignis mit dem Stab und dem Strom nachweislich auf etwas anderes.
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Re: Exodus

Beitrag von Eaglesword am Do 27 Jan 2011, 18:06

oy Gewalt! Eeeehm diesmal war ich echt schlampig, was den Stab anbelangt. War ja das Blutrot.
Aber wie ABA gesagt hat, kommt für das besagte Röhricht nur das Papyrusgras in Frage.
Punkt 2 ist ja euer Lokalisierungsversuch der "Überquerung" zum Sinai. Offenbar gab es zwei verschiedene Vorgänge. Nach der eigentlichen Flucht mit Eliminierung der Verfolger ging es ja irgend wie weiter.


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3. Mo 18:18
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