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Exodus

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Re: Exodus

Beitrag von Eaglesword am Do 13 Jan 2011, 03:15

ausschlaggebend ist ja die Verbindung der Art mit Ägypten, und hier kann es nur Cyperus papyrus gewesen sein, welches nicht in rein marinem Wasser gedeiht.

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Re: Exodus

Beitrag von Shomer am Do 13 Jan 2011, 10:48

Wie ich das sehe, könnte sowohl der Golf von Suez als auch der Golf von Akaba/Eilat als "Schilfmeer" in Frage kommen. Wie du geschrieben hast, gibt es Schilfarten, die auch in maritimem Wasser gedeihen - allerdings nur bis zu einer gewissen Wassertiefe, in Uferregionen nämlich.
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Re: Exodus

Beitrag von Eaglesword am Do 13 Jan 2011, 16:10

das ist einzig Phragmites, während Cyperus und Arundo das nicht zu tun pflegen. Grade letztere Beiden sind indes für die Papiergewinnung intressant, und Aba erwähnte ja genau diesen Fakt in Verbindung mit "Schilfmeer". Wie uns bekannt ist, gilt "Jam" für alle Standgewässer- maritim wie auch Binnen- Meere wie den Kineret. Für ein Delta dürfte das nicht anders lauten.
Die untersuchten Rörichtarten dringen vor bis 2m Tiefe, und grade Cyperus fällt regelmäßig trocken, was in einem gezeitenbeeinflussten Süß- bzw. Brackwasser der Fall ist. Ich war mal an der norddeutschen Küste. Ein dortiger Schwarzwasserfluss machte die Gezeiten mit, obwohl ganz ohne Salzgehalt. Besiedelt war er mit Süßwassertieren, beispielsweise der Dorngrundel, Moorschnecken und Anodonta wie auch Unio, beides ausgesprochene Süßwassermuscheln, die kein Salz vertragen.


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Re: Exodus

Beitrag von Shomer am Do 13 Jan 2011, 21:12

Heute wollen wir uns einmal nicht dem Schilf des Schilfmeeres zuwenden, sondern der Frage, wo das Schilfmeer eigentlich ist. Eaglesword hat nachgewiesen, dass es in der Tat Schilfarten gibt, die in Salzwasser gedeihen können.

Wir betrachten nun nochmals das Relief des Golfs von Eilat im zweiten Posting und stellen fest, dass es in diesem Golf eine Art Damm unter Wasser gibt. Dieser „Damm“ gilt als die eigentliche Durchzugsstelle des Volkes Israel vor etwa 3500 Jahren. Vielleicht 500 Jahre später lebte der König Salomo, der im Schilfmeer seine Handelsflotte stationiert hatte. Ihm war die Durchzugsstelle noch gut bekannt; denn er kannte noch keine Belehrung durch Helena, die "heilige Mutter" des römischen Kaisers Konstantin. Und so liess er die ihm bekannte Durchzugsstelle mit Säulen markieren. Von einem Forscher ist bekannt, dass er die Säule auf der saudiarabischen Seite noch selbst gesehen und darauf althebräische Schriftzeichen erkannt hatte. Die saudiarabischen Behörden haben diese Säule aber kurz darauf entfernt, vermutlich aus Sicherheitsgründen, und an ihrer Stelle ein Schild aufgestellt, das auf die hier ursprünglich vorhandene Säule hinweist. ("Gavrely" - Jewish Progress 7)

Bei 29°01’48.00“N 34°51’14.00“O finden wir zwei verschiedene hochgeladene Fotos, auf denen das Schild ersichtlich ist.

Es gibt aber noch eine Zweite Säule – raten wir doch einmal wo! Richtig, am gegenüber liegenden Ufer, bei Nuweiba! Diese identische Säule aber ist im Laufe der Zeit an der Aussenseite derart erodiert, dass man auf ihr keine Inschrift von Salomo mehr erkennen kann. Der erwähnte Forscher hatte sie vor der Küste des Wadi-Deltas liegend vorgefunden und später an der angegebenen Stelle einbetoniert. Durch den eher kleinwüchsigen Asiaten neben der Säule erhalten wir eine Vorstellung von ihrer tatsächlichen Grösse.

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28°58’11.51“N 34°38’33.21“E lauten die Koordinaten für die Stelle an der diese Säule hier an der Strasse zwischen Nuweiba und Dahab, zwischen Talet Nunrun und Saiadin steht. Auf dem Satellitenfoto erkennt man den Schatten dieser Säule ziemlich gut, wenn man nah genug heran zoomt.

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Wo ist das Volk Israel durch das Rote Meer gezogen? Nachweislich nirgends; denn an dieser Stelle ist weit und breit kein Rotes Meer in Sicht.

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Das nördliche Ende des Roten Meeres liegt nämlich circa Hundert Kilometer weiter südlich, bei Sharm El Sheikh nämlich. Und wo ist das Schilfmeer (Hebr. Yam Suf)?

Wer mit „Yam Suf“ googlet, der stösst auf diese Info hier: Isrotel Yam Suf, Hotels Eilat, Israel. Wenn wir nun alle möglichen Infos über das Schilfmeer heran ziehen, bleibt uns nur noch ein Schluss: Eilat liegt am Yam Suf, am Schilfmeer und Nuweiba ebenfalls und Saudi Arabien (Midianiter) und Jordanien (Ammoniter) auch. Aus den uns vorliegenden Infos lässt sich aber ebenso schliessen, dass der Durchzug des Volkes an der in unserer eingangs gezeigten Bibelkarte wohl eher in das Land der Phantasie gehört als in die Kategorie der historisch und geologisch gesicherten Informationen.

Bis jetzt haben wir uns nur mit dem Durchzug befasst. Interessant werden dann noch die Fakten auf Google Earth, die den Wasserfelsen oder die Altäre von Aaron und Moses betreffen. Wie erwähnt, steht der Felsen, aus dem das Wasser nach Moses Stabschlag austrat, nicht auf der Sinai-Halbinsel. Das St. Katherinenkloster beweist zwar vieles; es beweist aber niemals, dass Moses vor den Katholiken hier war.

In der Region des Klosters St. Katherina gibt es Fotos, auf denen das angebliche goldene Kalb veröffentlicht wird. Was aber an diesem Stein wie ein Kalb aussehen soll, ist mir schleierhaft - oder gleicht er nicht viel eher einer überdimensionierten Ratte?

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

2Mo 32:20 Und er nahm das Kalb, das sie gemacht hatten, und verbrannte es im Feuer und zermalmte es, bis es zu Staub wurde; und er streute es auf das Wasser und ließ es die Kinder Israel trinken.
Diese zufällige Gesteinsformation, die wie eine Ratte aussieht, lässt sich sehr gut als "goldenes Kalb" vermarkten. Aber das richtige goldene Kalb wurde von Moses vernichtet. Und dann gibt es in jener Region auch noch einen Felsen, der wie die heilige Jungfrau Maria aussehen soll, der aber eher einem ägyptischen Eisbären gleicht:

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

Ich empfehle jedem selbst einmal, auf das Katherinenkloster hinab zu zoomen und in das katholische Wesen abzutauchen, aus dem wir errettet wurden: Rom, Lourdes, Taizé, Fatima, Sinai....

Bis bald
Shomer


Zuletzt von Shomer am Do 13 Jan 2011, 21:29 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Korrekturen)
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Re: Exodus

Beitrag von Eaglesword am Do 13 Jan 2011, 21:48

Kalb? Ratte? Das Teil erinnert eher an einen [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können], falls das überhaupt ein künstliches Reliev sein soll.


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... mal kurz auf die Schnelle

Beitrag von ABA am Fr 14 Jan 2011, 16:51

sinais gesteinsformationen !!!

wie gesagt nur mal schnell auf die schnelle!

Wenn Ihr vor dem steinernen "Kalbsbild" in Natura steht ! Aber dann ...
Es sieht wirklich wie ein Kalb aus. Hat aber nichts mit dem Kalb von Aron zu tun;
und nebendran ist auch gleich der berühmte Aronshügel !


__ [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

oder nochmal >>> [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]


und so erkennt man das Kalb besser, es ist nachweislich "NO handemade" !

___ [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] >>> und hier [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] oder auch >>> [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] !
[Es liegt vieles beim Erkennen am SCHATTEN-SPIEL]
__________________________________________________________________________

Es gibt noch andere Atraktionen im Sinai aus Wind und Stein:

An der von Shomers erwähnten Übergangsstelle zu den SAUDIES sah damals schon ein anderer Herrscher aus Stein zu:

... es war John F.KENNEDY !!!

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]


und auf dem Weg sahen schon damals die Israeliten:

>> ALF knutscht Kamel <<

[Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

oder wenn mal das MANA ausging griff man zurück auf:

>> Steinpilze << in der Wüste SIN

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Zuletzt von ABA am Fr 14 Jan 2011, 22:01 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : Bilder ergänzt !!!)
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Pünktlich zur Lesung B´SCHALACH ...

Beitrag von ABA am Sa 15 Jan 2011, 15:00

EINLEITUNG zum DISPUT !

... sei es nun ein Zufall, oder GÖttliche Führung ...
... dass unser DISPUT über den EXODUS, genau mit der Lesung בשלח >Auszug< beginnen mag.
Doch ich denke, dass wir jetzt nicht gerade 40 Jahre benötigen, bis wir IN KANAAN ankommen.

שלום שומר, שלום כול החמודים
Schalom Shomer, Schalom ihr Lieben!

Jetzt werde ich mir am Schabat Zeit nehmen, um eine paar "geistige" und "geistliche" Themen betrachten und wie versprochen in diesen Disput über den EXODUS einsteigen. Endlich haben wir mal hier grundverschiedene Meinungen und werden mit diesem Thread beweisen, dass wir auch so etwas ausdiskutieren können ohne Streit und Beleidigungen, wie es in anderen FOREN üblich ist, in einen "relativ wichtigen" Beitrag einzubringen. Ich betone hier "relativ wichtig" weil es eigentlich verhältnismäßig nicht besonders entscheidend für unser allgemeines Glaubensleben ist, aber dennoch ...

... prinzipiell bin ich als progressiv denkender und liberal gläubiger Jude, zu neuen Ansichten, Aufdeckungen, Entdeckungen und Entwicklungen immer bereit angeregt mitzuarbeiten. Wie z.B. früher bei Entdeckungen in der Schriftenforschung der Schriftenfunde vom Toten Meer, oder jüdische Ansichten bezüglich der christlichen Dogmatik, bis hin zum Bibel-Code, der betrogenen Zeitrechnung, des verschollenen Mittelalters, der Verschluß-Sache Jesu usw. usw.
Jedoch in Allem steht für mich die Sachlichkeit und das fachliche Wissen mit der fundamentierten Kenntnis im Vordergrund. Einige Autoren handeln zwar schon nach ihrem besten Wissen und Gewissen, jedoch gibt es bewiesenermaßen auch bei manchen blinde Besserwisserei nur um des >Besser Wissens< Willens, die "unfehlbare Forscher-Eitelkeit" und letztlich den eigentlichen finanziellen Hintergrund nicht zu vergessen.
Beispiele kennen wir von: (um nur einige zu nennen)
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Roland deVaux Richard Leigh_ Michael Baigent Michael Drosnin Erwin Komarek_Wolfgang Eggert Dr.Lennart Möller
______________________________________________________________________

Was nun meine Meinung über den EXODUS betrifft, sage ich von vornherein, dass ich keines Falles hier eine Behauptung aufstellen werde, wie alles so vor gut über 3000 Jahren ablief. Ich tendiere eher dazu aufzuklären wie es sicherlich NICHT ablief.
Weiterhin: ... welche Alternativen uns in der Ansicht es EXODUS letztlich bleiben.
Folgendermaßen möchte ich diesen THREAD von den Themen her behandeln:

1.
Werde ich das Meer teilen! Cool
Und zwar das ROTE MEER vom SCHILFMEER. Ganz besonders wichtig zeige ich die Herkunft bzw. den Unterschied des Wie? und Warum? dieser zwei "biblischen Wörter" auf. Damit habe ich vor, von vornweg schon dem Herrn Komarek von der "Bibel/Wahrheit" LINK bekamen wir von Shomer den Aufwind aus den Segeln seines Beitrages nehmen.
... denn bereits seine Themen-Einleitung:
> Die Übersetzung des Namens Yam-Suf ist unbekannt. <
zeugt ganz klar von einen dilettantischen Unkenntnis.
ergo:
Man sollte sich eigentlich schon einigermaßen in den Sprachen wie Althebräisch oder Altgriechisch auskennen, bevor man darüber die Umwelt verwirrt. Ganz zu schweigen von der historischen Sprach- und Wort-Entwicklung, die in diesem Falle des EXODUS ganz wichtig ist.
[zumindest habe ich hier den Vorteil, dass es mal mein Beruf war]
2.
Steht und fällt die Korrektheit im Ergebnis dieses Disputes an der ORTUNG des HOREB (Moseberges)!!!
Deshalb wäre es besser am ZIEL des israelitischen Exodus anzufangen, als eine fiktive Wegbeschreibung festzulegen.
Mit EXODUS-ZIEL meine ich natürlich vorerst den HOREB und nicht das letzlich eigentliche KANAAN!
Unerwarteter Weise werdet ihr sehen, dass ich den traditionellen "christlichen" Moseberg der Helena, wie es Shomer zurecht ausdrückt, nicht unbedingt als HOREB bevorzuge. Obwohl die Örtlichkeit sowie der gesamte SINAI, wie ich bereits erwähnte 3 ½ Jahre mein Zuhause war!
3.
Weiterhin sollten wir uns dann die anderen verschiedenen Theorien des "Wüstenweges" unseres Volkes ansehen. Vor allem, sollten wir so langsam die Einsicht gewinnen, dass Mose, Aron und Mirjam beim EXODUS nicht mit einem Millionen-Volk 40 Jahre durch den SINAI zog. Allerdings diesbezügliche Spuren sind überall zu finden, sei es im SINAI oder in ARABIEN.
Selbst der zerschlagene Felsen, oder den Platz für die Lagerung von "Millionen" incl. Felszeichnungen, den Brunnen des Mose, selbst das MANA gibt es überall. Ob sie allerdings real zum EXODUS unseres Volkes gehören möchte ich ausnahmslos in den Raum stellen. Und was die versunkenen militärische "Meeres-Schätze" der "ägyptischen" Streitmacht betrifft, würde ich das, als einfachstes zu widerlegendes Argument nur streifen.
Dazu sage ich nur achtet auf EZION-GEBER ff. !
4.
Ein noch größerer WIRR-WARR für unser Thema, gibt es dann noch in der antiken Zeitberechnung, ganz besonders der ägyptischen. Aber dies gab es schon immer! Hierbei rufe ich in Erinnerung, dass Ägyptologen verschieden chronologische Ansichten haben. Siehe Engelbrecht, Beckrat, Helk, Kraus, um nur einigezu nennen!
Besonders für das NEUE REICH von Ahmose [Amosis] >> ___ [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
bis zur 1. persönlichen Titulierung als PHARAO bei Siamun [Sohn des Amun] >> ___ [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]

Nun sind in den letzten Jahren Forscher auf die Bildfläche getreten, die die gesamte ägyptische Zeitrechnung über den Haufen werfen und alles NEU chronisiert haben. Über die Details kann ich nicht viel dazu beitragen, weil mir dafür momentan die Kenntnis fehlt. Jedoch die wichtigste Sache und der ausschlaggebendste Fehler wurde in der Datierung für das Auftreten der HYKSOS-HERRSCHAFT gemacht.
So legen diese Neo-Chronisten die HYKSOS-HERRSCHAFT nach dem EXODUS!!! Und dies widerspricht total der biblischen Historik. Denn nachweislich waren es die HYKSOS, die als Fremdherrscher in der 15. Dynastie, Pferd und (Kamp-)Wagen in Ägypten einführten. Also in der "biblischen" Josefs-Zeit!
Schenken wir nun beispielsweise diesen Neo-Chronisten Glauben, und lassen die HYKSOS erst nach Merenptah (Sohn des Ramses II[Merenptah-Steele]) auftreten, also in der Zeit als ISRAEL schon in ISRAEL war, wie kam dann das ägyptische HEER zu ihren "Pferdegespannen und Kampfwagen" ?
__ [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] _____ [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] >>> [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können]

D.h. wir haben es hier mit hypothetischen Annahmen zu tun, die versuchen irgendwelche WAHRHEITEN zu verkaufen, die in der Fachwelt laienhaft von vornherein den Tisch herunter fallen. Es genügt schon das große Problem, dass wir generell Schwierigkeiten haben, laut biblischem Bericht der TORA den EXODUS zu datieren. (ich schrieb bereits einmal darüber) Jedoch ein solches Durcheinanderwerfen von chronologischen Daten, so schwierig diese Datierungen auch sind, ist mit einer solchen "WAHRHEITS-PUBLIKATION" nicht zu verantworten.
Also, ihr Lieben, lasst uns nun Schritt für Schritt weitergehen.
... und denkt auch immer daran,
dass selbst die Aufzeichnung in der TORA erst gut 1000 Jahre später redaktionell zusammengestellt wurde


שלום אבא
Schalom ABA

es folgt:

Die Teilung von Schilf- und Rotem Meer durch:
Die Analyse des "biblischen" WORTES !!!
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Die Teilung des Schilfmeeres vom Roten-Meer

Beitrag von ABA am So 16 Jan 2011, 10:00

שלום כולם
Schalom zusammen,
ein ganz ausschlaggebender Diskussionspunkt in diesem Disput ist das Schilfmeer, das Rote Meer und der "Golf-Arm". Am Anfang stelle ich die Zitat-Zusammenfassung von Vertretern und Befürworter verschiedener Meeres-Überquerungs-Theorien in den Vordergrund. Bevor wir örtliche Begebenheiten betrachten, zeige ich auf wie solche Pseudo-Wissenschaftler (ohne ihnen böse Absichten zu unterstellen) die Hauptsache schnell überspringen, schnell mit Worten der "Unerklärbarkeit" ein Thema abwimmeln, das bei Leuten meines Berufsstandes (auch als Ruheständler) nur ein müdes Lächeln und ironisches Kopfschütteln hervorrufen. Ich denke Leute sollten ihre Finger von Auslegungen lassen, wenn sie von der Grundsprache keine Ahnung haben.
Deshalb werde ich jetzt das besagte ROTE-MEER teilen !!!
(natürlich sprachlich gesehen, versteht sich) _ Cool

Wie so etwas seinerzeit gemacht wurde, _ [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.]
seht ihr mal zwischendurch in dieser [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] !

>>> Posting-Fortsetzung folgt gleich !
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Zitat der Unkenntnis ...

Beitrag von ABA am So 16 Jan 2011, 18:00

... hierbei ist dann immer zu lesen :
Die Übersetzung des Namens Yam-Suf ist unbekannt.
Es gibt keine Funde oder Verweise in denen festgestellt werden kann,
wie die Bedeutung dieses Namens wiedergegeben werden könnte.

In diversen Bibelausgaben können wir "Schilfmeer", "Rotes Meer", "Das Endmeer"
oder ähnliches als Übersetzung nachlesen.

Diese Übersetzungen sind in erster Linie jedoch spekulativ,
und wie erwähnt, keine Übersetzung von "Yam-Suf".
Und das ist natürlich falsch ! Sprachlich können wir vom TANACH her recht wohl unterscheiden was überhaupt gemeint ist. Das entstandene Problem hierbei ist nur in den Übersetzungen in andere Sprachen zu suchen. Denn wie in 1000-denden anderen sprachlichen Übersetzungshürden von der Quelle, bzw. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um das Bild sehen zu können.] der Hebräischen-Sprache bleibt oftmals nur das berühmte Pfützlein einer unverständlichen Übersetzung übrig.
Und da wir gerade beim Wasser sind, werden wir uns diesbezüglich alles Flüssige in hebräisch ansehen!
(Bemerkung: Sollte jemand in irgendwelchen Wörterbüchern oder wie im WEB Übersetzer wie z.B. [Sie müssen registriert oder eingeloggt sein, um diesen Link sehen zu können] nachschlagen, bitte achtet darauf, dass es sich dort vorwiegend um IWRIT, also Neu-Hebräisch handelt!!!)

סוף [suf] kommt von und bedeutet:
[Hauptwort /m.] vorw. Fluss/Süsswasser-SCHILF, Seegras bzw. das Sauergrasgewächs ägpt. DJiT bzw. TJuFi. Das Produkt aus diesem Gewächs bezeichnet man dann im Griechischen als >πάπυρος< (papieros) und ist vom ägyptischen PA-EN-PER-AA abgeleitet und bedeutet >Dem Hause PHARAO gehörend<

סוף [sof] kommt von und bedeutet:
[hebr. Perfect der SchemHaPoal Gruppe KAL] und meint beendigen, aufhören!
Im modernen Hebräisch wird SOF in der Verbindung mit JAM, also Sof-HaJam (außer der Bezeichnung eines Hotels in EILAT) noch für das Ende eines Meeres, idF. eines Golfes bezeichnet, da es kein anders Wort für diesbez. GOLF gibt. [abgesehen von der Automarke und dem Schläger-Spiel, dafür gibt es schon die aus den hebräischen Buchstaben zusammengesetzte Bezeichnung גולף ] (sonst müssten manche sagen: "Ich fahre mit meinem SUF zur Arbeit")
__________________________________________________________________________
Gehen wir jetzt zum nächsten Punkt:

ים [jam] und dies kann bedeuten:
See, Meer und auch >westlich gelegen<

Nur mal so zwischendurch bemerkt, stoßt ihr beim Suchen auf das hebr. Wort אגם [agem],
das ist aus dem Althebräischen und meint Lake/Tümpel/kleiner See/Lache/ TEICH !!!

und nun die Wort-Zusammensetzung = ים-סוף [jam suf] = dt. Schilfsee engl. Rede Sea

Wer einmal bei althebräische Wort-Zusammensetzungen in seinem Studium aufgepasst hat, ... !!!
(Nachträglich Dank für die Anregung von seinerzeit an Pinchas Lapide[sel.] einem meiner Lehrer in dieser Phase)
... wird zur Kenntnis genommen haben, dass es sich beim tanachitischen ים-סוף JAM SUF um eine >nomen propium< (Eigenname für einen bestimmten Ort i.d.F) handelt. Also in diesem Falle um das GEWÄSSER des Schilfsees im Westen SINAIs.-(siehe Karten)- also weder um den Golf von Suez, noch um den Golf von Aquaba, noch um die MUTTER des ROTEN MEERES im Süden! (siehe später)

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Posting ist mom noch in Korrekturlesung. mom bitte -danke-

Es folgt dann das BLAUE - ROTE Meer
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ZWISCHEN – POSTING !!!

Beitrag von ABA am So 16 Jan 2011, 19:00

wie bereits gepostet handelt es sich nur um ein Zwischenposting zur INFO

ZWISCHENDURCH noch ein kleines Filmchen über die von Shomer vertretenen Hypothese!


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>>> Übrigens, ihr werdet es jetzt nicht für wahr halten !
Ein Freund und ich haben an gleicher Stelle 4 Jahre vorher (1978) getaucht.
Damals noch mit Super 8 Kamera , Unterwasserfilm im Plastikcover gedreht,
Aufnahmen liegen alle noch bei mir hier im Keller-Archiv!

ODER war Baal-Zafon doch die Mittelmeer-Route (zumal ZAFON das hebr. Wort für "NORDEN" ist)
und dieses NORDEN ist wirkklich der "nördlichste Punkt" Ägyptens !!!

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(Leider ohne Ton, und warum weiß ich leider auch nicht)

שלום אבא
Schalom ABA


Zuletzt von ABA am Mi 19 Jan 2011, 11:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Exodus

Beitrag von Eaglesword am Mo 17 Jan 2011, 03:12

Nur kurz komme ich auf das von ABA erwähnte Gras zurück:
Warum gehe ich von sehr geringem Salzgehalt aus, welcher eine marine Untiefe ausschließt? Schlicht wegen der Lebensbedingung von Cyperidae. Diese Familie verträgt keine marine Salzdichte.
Einzig Phragmites, ein ganz anderes Schilf, ist in marinem Wasser zu finden, aber keinesfalls das Papiergras Cyperus papyrus. Es kann ausschließlich im Süßwasser bis nur leichtem Brackwasser überleben. Warum scheidet unser viel zitiertes Rotmeer noch aus? Als Aquarianer (heee, hat nichts zu tun mit Aquarius!) kann ich sagen, dass ausgerechnet jenes Rotmeer die höchste Dichte aufweist. Ergo konnte da noch nie Papyrus vorkommen.
Anders allerdings verhält sich die Sache beim Nildelta, welches in der Tat eine vortreffliche Fluchtmöglichkeit bietet mittels des "starken Ostwindes" und nach dessen Flaute die perfekte Todesfalle gegen die Verfolger. Wie sieht es östlich vom Delta aus? Da muss irgend wo eine Anbindung an das Ostufer des linken Armes vorhanden sein, sonst wären die Vorfahren ja nie aus Ägypten gelangt.

Wie gesagt handelt sich das Ganze um den Fluchtweg. Die anschließende Route beachte ich nicht. Ob das Volk erst einmal südwärts zog oder direkt im Norden weiterkam, vermag ich nicht zu sagen. Das Delta indes erscheint als entscheidende Wende des Schicksales unserer Ahnen gedient zu haben. Lesen wir nochmals aufmerksam die Standortbedingungen der vorgestellten Röhrichtarten in Kombination zum Papyrusgewinn, dann bleibt einzig das Delta als Fluchtort übrig. Auch bildet es quasi das "Ende" des nördlichen Meeres, in das der Nil übergeht, zugleich auch das "Ende" des Nilflusses.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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