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בית ישראל * Haus ISRAEL

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בית ישראל * Haus ISRAEL

Beitrag von ABA am Di 21 Dez 2010, 17:17

בית ישראל * Haus ISRAEL

Elishua schrieb:... habe hierzu noch Fragen? Wie nennt man die Heiden (Christen),
die sich völlig JaHWeH hingeben und unterordnen etc., die in das Haus Israel "einziehen" dürfen!
Da das Haus Israel die 12 Stämme sind, und diese (Heiden etc. ) ja nicht aus den 12 Stämmen sind ...
Ich habe diesen Thread folgendermaßen aufgeteilt:

  • בית ישראל * Haus ISRAEL

  • Die 12 Stämme des HAUSes JAKOB * בית יעקב

  • Die 10 "verlorenen" Stämme der KINDER ISRAELS

  • Die 10 "verlorenen" Stämme und ihre Legenden

  • Rückkehr der Verlorenen

__ Haus ISRAEL oder die ISRAELITEN __
Rein historisch gesehen, müssen wir im Allgemeinen hier den Begriff ISRAELITEN als rechtens ansehen. Unter dem Begriff ISRAELITEN verstehen wir auch die KINDER ISRAELS בני ישראל [bnej israel], sowie das HAUS JAKOB בית יעקב [bet jakov] und auch unser besagtes HAUS ISRAEL בית ישראל [bet israel].
Nach der Teilung des Reiches unter Rehabeam wurde die Bezeichnung ISRAEL für das zehnstämmige Nordreich gebraucht; während das Südreich JUDA genannt wurde. Jedoch letztlich blieb die Bezeichnung ISRAEL gleichzeitig als nationaler und sakraler Name für das ganze Volk im Gebrauch!
Selbst nach dem Untergang der Nordstämme blieb der Name ISRAEL erhalten und drückte somit mehr und mehr das religiöse Verhältnis des Volkes zu GOtt aus. Daneben bildet sich aber die Bezeichnung יהודים [jehudim] JUDEN für das Südreich. Mehr und mehr wurde dies dann der politische und nationale Name für das VOLK; so dass in der großen giechisch-römischen Kultursphäre stets nur von >den JUDEN< die Rede ist. Diese Bezeichnung blieb dann letzten Endes in der gesamten Diaspora des Abendlandes, außer im religiösen Gebrauch und in der Poesie.
Zu Beginn der Emanzipationsbestrebungen keimt die Bezeichnung ISRAELITEN wieder auf, da "JUDE" in vielen Ohren, bes. in der nichtjüdischen Welt vielfach schimpflich klang. Nach und nach nahm diese Bezeichnung wieder offiziellen Charakter an, zumal die andere offizielle Auffassung, also die Zugehörigkeit zum JUDENTUM fortan keine politische, sondern nur eine konfessionelle Bedeutung haben sollte!
Jedoch mit diesem "offiziellen" Wechsel des Namens war eigentlich garnichts erreicht. Viele wehrten sich dagegen die historisch gewordene Bezeichnung >JUDE< , mit der soviel stolze und auch traurige Erinnerungen verknüpft waren, abzutun.
Also die "rechtmäßige" Bezeichnung ISRAELITEN bleibt weiterhin offen hinter der "Traditionellen".

Nun wieder zurück zur Trennung von Nord- und Südreich bis hin zu Salmanaser V und Sargon !
Nach der Eroberung Sargons verschleppte dieser 27000 Familien nach Mesopotamien, die ebenso unter den Völkern verschwanden wie 10 Jahre vorher die ebenfalls Verschleppten. Die Kutäer und andere Heiden wurden im Nordreich angesiedelt. Ein Teil der im Lande verbliebenen rettete sich nach JUDA. Das jetzige Nordreich mit besagter Mischbevölkerung versank zur politischen Bedeutungslosigkeit. Jedoch unfreiwillig wurde aus dieser Not die Prophetie bes. für die Messianische- und Endzeit durch die GOttesbegeisteten geboren. Jedoch die eigentliche Blüte dieser Ideenwelt ISRAELs entstand im jüdischen Reich.


Quellen des Gesamtbeitrages:
Rabbiner Dr.phil. Max Joseph, Josef Bin Gorion, Carl Steuernagel,
Heinrich Graetz/Hirsch, Bernhard Levy, Wilhelm Spiegelberg


Fragen und Antworten siehe hier


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Die 12 Stämme des HAUSes JAKOB בית יעקב

Beitrag von ABA am Fr 24 Dez 2010, 22:44

בית ישראל * Haus ISRAEL - HAUS JAKOB בית יעקב bet jakov
_______________________________________________________________________________
Der bisher älteste Fund einer schriftlichen Erwähnung des Volkes ISRAEL >"Mernephta" Stele<
__ ____
__ ISRAEL Stele ___ >... und ISRAEL ist in einem schlechten Zustand ...< _ Mernephta (Sohn des Ramses II)
_______________________________________________________________________________

Die Zwölf Stämme
hebr.: שני[ם] עשר שבט [schenej´(m) assar schewet] auch שנים עשר מטות [scheneijm assar matot]

Das Volk ISRAEL gliedert sich nach den Berichten der TORAH in 12 Stämme die ihren Ursprung auf je einen der 12 Söhne Jakovs zurückführen. Nach der Überlieferung haben sich diese 12 Stämme schon "vor" der Einwanderung in Kanaan und im gewissen Sinn vor der Übersiedlung nach Ägypten gebildet. An dieser Stelle möchte ich ausgiebige Diskussionen darüber umgehen, wie wann und wo die verschiedenen Stämme ihren Ursprung hatten. Auch die Nichterwähnung oder gar das Nichtvorhandensein einzelnen Stämme bei bestimmten Gelegenheiten, die der TANACH schildert, sollte jetzt nicht unser Thema werden.
Jedoch sollten wir einen wichtigen Unterschied bei der Aufführung der 12 Stämme des Hauses Jakovs beachten. Und zwar die Übersicht der verschiedenen Stämmen nach den Stammes-Müttern !!!
Wir unterscheiden hierbei:

1. לאה LEA = Wildkuh
die älteren LEA-Stämme mit:

ראובן RUBEN = "Seht, ein Sohn",
שמעון SCHIMON = Erhörung,
לוי LEVI = Anhängend,
יהודה JEHUDA = "Dank an GOtt"

2. die jüngeren LEA-Stämme mit:

יששכר ISSACHAR = Mann des Lohnes,
זבלון ZEBULON = Geschenk GOttes,

3. זלפה SILPA = Ehrenrang
die Silpa-Stämme (Leas Magd) mit:

גד GAD = Glück,
אשר ASCHER = glückselig

4. רחל RACHEL = Mutterschaf
die RACHEL-Stämme mit:

יוסף JOSEF = "GOtt möge weitere Kinder hinzufügen"
(zusätzlich die Josefs Söhne= אפרים Efra´im/fruchtbar und מנשה Menasche/vergessend),
בנימין BENJAMIN = Sohn des Glückes,

5. בלהה BILHAH = Furchtsame
die Bilhah-Stämme (Rachels Magd) mit:

דן DAN = Gerechtfertigt,
נפתלי NAFTALI = siegender Kämpfer,

Ein Stamm muß nicht als eine unveränderliche Einheit aufgefasst werden. Bedingt durch Kriege und dgl. geschwächt und ihrer Gewichtigkeit nach sanken einige Stämme zu Sippen herab. Dagegen erstarkten andere Sippen und konnten die Bedeutung von Stämmen erwerben. Beispielsweise bei den Stammes-Untergruppen Naftali´s. So ist auch das "biblischen" Erzählungen beherrschende 12 Stämme-System als eine bestimmte historische Auffassung zu verstehen. Dieses 12 Stämme-Schema finden wir noch öfters im TANACH; so z.B. bei den Nachkommen Nachors und Ischmaels.
In Kanaan gab es dann später auch noch die Trennung des Stammes Josef in die Stämme Efraim und Menasche. Sie wurden dann auch nicht mehr als Söhne sondern als Enkel Jakovs aufgeführt.
Die Ableitung einiger Stämme von nicht ebenbürtigen Frauen mag ein Zeichen dafür sein, dass es sich um kanaanitische Geschlechterverbände handelt, die entweder so, wie sie waren, in den Verband der Israelitischen-Stämme aufgenommen wurden oder durch starke Vermischung mit israelitischen Geschlechtern entstanden sind.


Fragen und Antworten siehe hier


Zuletzt von ABA am Mo 28 Mai 2012, 23:52 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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Die 10 "verlorenen" Stämme der KINDER ISRAELS

Beitrag von ABA am Sa 25 Dez 2010, 14:30

עשרת השבטים [Eseret HaSchbatim] nennt man in hebr. die 10 "verlorenen" Stämme ISRAELs!

Es handelt sich um die 10 Stämme des Nordreiches, die sich nach dem Tode Schlomos von Gesamt-ISRAEL und dem davidischen Königshaus lostrennten. Dies waren Ruben, Schimon, Dan, Naftali, Gad, Ascher, Issachar, Zebulon, Efraijm und Mensache. Diese Trennung war nicht nur von politischer Natur, sondern hatte auch einen religiösen Charakter. Der neue Herrscher der Trennung JEROBEAM hatte vor allem das Ziel seine Untertanen vom Besuch des Heiligtums des Tempels in Jerusalem fernzuhalten. In DAN und BET-EL ließ er deshalb besondere Standbilder und Altäre aufrichten!

Den Niedergang des Nordreiches unter SALMANASER und SARGON habe ich ja schon im Eingangsbeitrag erwähnt, deshalb wollen wir uns lieber damit der sog. "Rückführung" beschäftigen. Dabei konzentriere ich mich auf das Gebiet SCHOMRON שמרון (Samaria) im Norden von JEHUDA!

_ ___ ___ ___
_ Tempel in Sebaste ______ Aschtoret ____-__ Straße nach Sebaste __Schomronim/Samaritaner

Das Gebiet > שמרון < SCHOMRON war die ursprüngliche Heimat Efraims. Nach der Deportation der 10 Stämme ISRAELS durch die Asyrer, ließ SANHERIB bzw. sein Sohn, assyrische Bewohner der Stadt KUTA in SCHOMRON/Samaria ansiedeln. Der Grund war vorwiegend der, dass das Land nicht ganz verödete. Diese assyrische Einwanderer wurden später nach ihrem neuen Aufenthalt > שמרונים < [schomronim] genannt.
Also waren die folgende eigentliche heidnische Bevölkerung die כותים < [kutim] = Die KUTÄER!

Die Schomronim nahmen dann im Laufe der Zeit die Sitten und Gebräuche der zurückgebliebenen israelitischen Volksteile an. Sie Wallfahrten nach der geheiligten Stätte Bet-EL, wo noch israelitische Priester den Dienst verrichteten. Die KUTIM gebärdeten sich dem Anschein nach als vollgültige Israeliten. Man nannte sie jedoch auch >גרי אריות < [gurei ariot] (-die sich vor Löwen fürchten-) ;denn in der Zeit der Verödung sammelten sich Hordenweise Löwen im Land, die KUTIM erbaten sich deshalb vom assyrischen König einen israelischen Oberpriester, dass er sie der Lehre Mose unterwies. Damit dachten sie, dass der GOtt ISRAELS sie vor den Anfällen der Löwen bewahren würde. (Selbst später im TALMUD werden die KUTÄER/SAMARITANER noch >גרי אריות< [gurei ariot] genannt.)Trotz allem ließen die KUTIM nicht von ihrem assyrischen Kult ab Götzen zu verehren und sogar Menschenopfer waren noch die Regel!

Nach der Rückkehr der "JUDEN" aus dem babylonischen Exil und dem folgenden Tempelbau, war dies auch der Hauptgrund der Ablehnung zur Mithilfe seitens JEHUDA. Denn man befürchtete vorwiegend den Götzendienst der SCHOMRONIM, sowie die mit sich bringende Verwirrung der Stammgemeinde.Damit auch verbunden die immer herrschenden Feindseligkeiten. Diese Reibungen führten die KUTIM zur Errichtung eines eigenen Heiligtums auf dem Berge GERISIM. Was natürlich seitens JEHUDA mit recht abgelehnt wurde !
Weitere Vermischungen der KUTIM / SCHOMRONIM gab es unter Alexander dem Großen.
Die KUTIM sahen sich als die >NEUEN ISRAELITEN< und erhoben einen Aufstand gegen ANDROMACHOS; dem Statthalter Alexander dem Großen. Der Aufstand wurde niedergeschlagen und ein großer Teil der KUTIM wurde von Alexander dem Großen hingerichtet und zerstreut. Das Gebiet von SCHOMRON wurde jetzt mit mazedonischen / griechischen Bewohnern bevölkert.
Als später Antijochus Epiphanes seinen Feldzug gegen JUDÄA eröffnete, standen die SCHOMRONIM (also die >NEUEN ISRAELITEN<) auf der Seite der Griechen gegen die Juden. Ihren Tempel weihten sie dem Gott ZEUS-Xenios, womit dann endgültig der Spannung die Krone aufgesetzt wurde.
Nach der jüdischen Befreiung durch die Makkabäer wurde dann unter JOCHANAN HYRKAN die Stadt > שכם < [schechem] SICHEM sowie der Tempel auf dem Gerisim zerstört.
Trotzdem hielten die SCHOMRONIM (die >NEUEN ISRAELITEN<) noch lange an ihren religiösen Eigentümlichkeiten fest, und opferten auch weiterhin auf dem GERISIM. Gleichfalls hörten sie nicht auf das jüdische Volk zu bekämpfen und zu hassen. Auch schlossen sie sich immer denjenigen Völkern an die es auf die Unterdrückung der JUDEN abgesehen hatten.
Erst später, beim Aufstand gegen die RÖMER schlossen sich die SCHOMRIM (die >NEUEN ISRAELITEN< ) im Kampf JEHUDA an. Sie kämpften Seite an Seite. Die SCHOMRONIM verschanzten sich dann auf dem Gerisim, mußten sich aber dann den Römern ergeben, wobei dann auf Befehl VESPASIANS der Legat CEREALIS 12000 Schomronim niedermetzeln ließ.

Im TALMUD werden die SCHOMRONIM (als die >NEUEN ISRAELITEN<) allerdings noch schlechter dargestellt und ihnen auch aus Gehässigkeit Schlechtigkeit untergeschoben, die sie nie begangen hatten. U.a. der berüchtigte Verrat beim Bar-Kochba Aufstand.

_ ____ ____ ____

Daran, dass die 10 eigentlichen "Nord"-Stämme "verloren gegangen" seien, wollte das jüdische (israelitische) Volk niemals glauben. Schon JEREMIJAHU weissagte in seiner Zeit, dass die Kinder RACHELs wieder in ihr Gebiet zurückkehren würden.

Es umrangten jetzt viele Geschichten, Sagen und Legenden über das Schicksal der 10 "verlorenen" Stämme den TALMUD, die MISCHNA, die APOKRYPHEN und PSEUDEPIGRAPHEN. Kurze Auszüge daraus möchte ich Euch in dem Folgeposting weitergeben.

Ich bezog (siehe vor) und beziehe dann auf:
Megilla 14b | IV Esra 13,39 ff. | Echa Rabba II,2 | Midrasch Rabba 16 | Sanhedrin X,6 |
sowie aus den Historischen Werken von den bereits in >Quellen< aufgef. Historikern.
Titel und Themen sind zu finden unter:
"Geschichte der Juden Bd. X" ; "Der Born Judas" ;"Wer warn SIE" ; "Historik des Volkes Israel" ;
"Die Israeliten und ihre Nachbarstämme" ; "Die Einwanderung israelitischer Stämme in Kanaan".



Fragen und Antworten siehe hier


Zuletzt von ABA am Mo 28 Mai 2012, 20:03 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Die Zehn "verlorenen" Stämme und ihre Legenden

Beitrag von ABA am So 26 Dez 2010, 00:00

Viele Geschichten, Sagen und Legenden über das Schicksal der 10 "verlorenen" Stämme
kennen wir vom TALMUD, der MISCHNA, den APOKRYPHEN, PSEUDEPIGRAPHEN und sonstigen ERZÄHLERN.

Ich beziehe mich u.a. auf Berichte und Stellen in:
Megilla 14b | IV Esra 13,39 ff. | Echa Rabba II,2 | Midrasch Rabba 16 | Sanhedrin X,6 |
Somit hätte der GOttesbegeistete JEREMIJAHU im 18. Jahre des Königs JOSCHIJA in den Tagen des Priesters HILKIJAHU die Zehn Stämme ISRAELS zurückgeführt. Genauso wie apokryph immer von den noch bestehenden 10 "verlorenen" Stämmen geschrieben wird. So wird z.B. berichtet, das Teile der 10 Stämme an die, ihnen zugewiesenen Orte und Gegenden in ein bisher Menschen unbewohntes Land gezogen sind. Die Wasser des Euphrats wurden aufgehalten, als sie hinüber gezogen sind und dasselbe Wunder wird sich bei ihrer Rückkehr wieder holen.
(dies soll jetzt keine Persiflage auf den Boney M.–Song >By the Rivers of Babylon< sein)
_ __ __ __

Andererseits wird erzählt, dass die 10 Stämme nach 3 verschiedenen Stellen verbannt worden seien. Ein Teil ließ sich jenseits des Flusses Sambatjon, das wäre der legendäre Schabat-Fluss, nieder. Ein weiterer Teil wurde durch Wolken verhüllt und der dritte Teil wohne in den Mauern von Antiochia. Einiges zur Sesshaftigkeit der Verstreuten wurde auch angeblich durch Alexander dem Großen unterstützt.

Eldad Hadani, (7. Jhdt. u.Z.) ein jüdischer Weltreisender und "Geschichten-Erzähler" gab immer vor ein Abkömmling des Stammes DAN zu sein. Er erzählte, dass die Stämme DAN, NAFTALI und ASCHER in Äthiopien und Südarabien wohnten, dort einen selbständigen Staat bildeten und Nomaden seien. Sie hatten einen gemeinsamen König namens USIEL.

David Rubeni, (16.Jhdt. u.Z.)ein messianischer Schwärmer, bestätigte, dem Stamme RUBEN anzugehören. Die RUBENITEN bewohnten die Landschaft CHAIBAR (zwischen Mekka und Medina) und bildeten dort ein unabhängiges Reich. Tatsächlich ist von gut 1000 Jahre vorher belegt, dass dort zum Judentum übergetretene Arberstämme lebten, die jedoch später zur Mohameds Zeit den Verfolgungen des ISLAMS erlagen.

Die Berichte, dass es noch nomadisierende Israeliten in JEMEN gebe, taucht auch immer wieder auf, jedoch ist deren Existenz höchst zweifelhaft. Die letzten Berichte hierüber kommen noch aus dem vergangenen Jahrhundert, dass es im JEMEN einen unabhängigen kriegerischen Stamm östlich der Wüste von SANA gäbe, der als Rest der 10 Stämme gelte! Sie sprechen hebräisch, tragen Schläfenlocken, halten den Schabat und beachten einige der Speiße-Gesetze.

Mitte des 17. Jhdts. trat in Jeruschaleijm Baruch Gad auf, der ein kabbalistisches Schreiben vorlegete, das er von einem Manne aus dem Stamme NAFTALI erhielt. Dieses Schriftstückt stamme von einem direkten Nachkommen Mosche Rabejnus (also einem Sohn Mosches). Die Söhne von Mosche Rabejnu sollen ebenfalls am legendären Schabat-Fluss >Sambatjon< gewohnt haben.
_ __ __ __

Weiterhin bestand, außer der weitverbreiteten Ansicht dass die Falaschas und die indischen Juden Abkömmlinge der 10 Stämme sind, auch die Behauptung, dass es hebräisch sprechende INDIANER in den CORDILLERAS gibt und den 10 verlorenen Stämmen zuzuorden sind.


Fragen und Antworten siehe hier

Nächstes Posting-Thema:
Mit etwas Zeit, Geduld und Lesen komme ich dann zu ...
... der Rückkehr der 10 "verorenen" Stämme ISRAELS


Zuletzt von ABA am Mo 28 Mai 2012, 20:03 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Rückkehr der Verlorenen

Beitrag von ABA am So 26 Dez 2010, 20:40

.

Die Rückkehr der 10 verlorenen Stämme ist von vornherein gesagt ein sehr umstrittenes Thema.
Vom TANACH her gesehen ist es unbestritten, dass es eine Rückkehr der 10 Stämme ISRAELs in das gelobte Land gibt. Ja sogar eine Zusammenführung der Stämme Jehuda/Benjamin und den besagten 10 Nordstämmen wird für die eschatologische Zeit bestätigt. Rein wissenschaftlich ist dies unmöglich, da dies weder durch eine Stammesidentität, geschweige irgendwelche Stammes-Chroniken belegt werden kann. Unbestritten bleibt allerdings, dass viele halachisch nichtjüdische Bewohner des Staates ISRAEL, z.B. vor allem unter der arabischen Bevölkerung Nachkommen der verlorenen Stämmen sein müssen. Jedoch wie wird sich dies im Bezug zu den TANACH-Schriften verhalten und geschehen!?

Aus diesem Grunde sehen wir einmal dort nach, was die wichtigsten Ausführungen für Rückkehr bzw. für eine Zusammenführung des HAUSES ISRAEL für die eschatologische Zeit sind. Andererseits ist es bei einer solchen Betrachtung auch wichtig festzulegen, was sich bereits schon erfüllt hat, ja sogar schon vor über 2000 Jahren erfüllte und was sich noch erfüllen wird. Zum Ausdruck kommt hier Hesekiel 37 das große Bild von der Wiedervereinigung der beiden Häuser Juda und Ephraim, dargestellt an den beiden Stäben oder Hölzern, die der GO'ttesbegeistete zusammentun muß.

Dort lesen wir:

Codex Leningradensis B19A schrieb:

וְאַתָּ֣ה בֶן־אָדָ֗ם קַח־לְךָ֙ עֵ֣ץ אֶחָ֔ד וּכְתֹ֤ב עָלָיו֙ לִֽיהוּדָ֔ה וְלִבְנֵ֥י יִשְׂרָאֵ֖ל חֲבֵרֹו וּלְקַח֙ עֵ֣ץ אֶחָ֔ד וּכְתֹ֣וב עָלָ֗יו לְיֹוסֵף֙ עֵ֣ץ אֶפְרַ֔יִם וְכָל־בֵּ֥ית יִשְׂרָאֵ֖ל חֲבֵרֹו
וְקָרַ֨ב אֹתָ֜ם אֶחָ֧ד אֶל־אֶחָ֛ד לְךָ֖ לְעֵ֣ץ אֶחָ֑ד וְהָי֥וּ לַאֲחָדִ֖ים בְּיָדֶֽךָ׃
וְכַֽאֲשֶׁר֙ יֹאמְר֣וּ אֵלֶ֔יךָ בְּנֵ֥י עַמְּךָ֖ לֵאמֹ֑ר הֲלֹֽוא־תַגִּ֥יד לָ֖נוּ מָה־אֵ֥לֶּה לָּֽךְ׃
דַּבֵּ֣ר אֲלֵהֶ֗ם כֹּֽה־אָמַר֮ אֲדֹנָ֣י יְהוִה֒ הִנֵּה֩ אֲנִ֨י לֹקֵ֜חַ אֶת־עֵ֤ץ יֹוסֵף֙ אֲשֶׁ֣ר בְּיַד־אֶפְרַ֔יִם וְשִׁבְטֵ֥י יִשְׂרָאֵ֖ל חֶבְרֹו וְנָתַתִּי֩ אֹותָ֨ם עָלָ֜יו אֶת־עֵ֣ץ יְהוּדָ֗ה וַֽעֲשִׂיתִם֙ לְעֵ֣ץ אֶחָ֔ד וְהָי֥וּ אֶחָ֖ד בְּיָדִֽי׃
וְהָי֨וּ הָעֵצִ֜ים אֲֽשֶׁר־תִּכְתֹּ֧ב עֲלֵיהֶ֛ם בְּיָדְךָ֖ לְעֵינֵיהֶֽם׃
וְדַבֵּ֣ר אֲלֵיהֶ֗ם כֹּֽה־אָמַר֮ אֲדֹנָ֣י יְהוִה֒ הִנֵּ֨ה אֲנִ֤י לֹקֵ֨חַ֙ אֶת־בְּנֵ֣י יִשְׂרָאֵ֔ל מִבֵּ֥ין הַגֹּויִ֖ם אֲשֶׁ֣ר הָֽלְכוּ־שָׁ֑ם וְקִבַּצְתִּ֤י אֹתָם֙ מִסָּבִ֔יב וְהֵבֵאתִ֥י אֹותָ֖ם אֶל־אַדְמָתָֽם׃
וְעָשִׂ֣יתִי אֹ֠תָם לְגֹ֨וי אֶחָ֤ד בָּאָ֨רֶץ֙ בְּהָרֵ֣י יִשְׂרָאֵ֔ל וּמֶ֧לֶךְ אֶחָ֛ד יִֽהְיֶ֥ה לְכֻלָּ֖ם לְמֶ֑לֶךְ וְלֹ֤א יִהְיֶה עֹוד֙ לִשְׁנֵ֣י גֹויִ֔ם וְלֹ֨א יֵחָ֥צוּ עֹ֛וד לִשְׁתֵּ֥י מַמְלָכֹ֖ות עֹֽוד׃

Das bedeutet in der deutschen Übersetzung:
Du, Mensch, nimm dir einen Holzstab und schreibe darauf:
›Für Jehuda und für die mit ihm vereinten Israeliten‹.
Sodann nimm noch einen anderen Holzstab und schreibe darauf:
›Für Josef, Holz Efrajims und des ganzen mit ihm vereinten Haus ISRAEL‹.
Dann verbinde beide Holzstäbe zu einem einzigen Holz-Stamm zusammen,
so dass sie ein Einziges in deiner Hand bilden!
Wenn dann deine Volksgenossen zu dir sagen:
"Willst du uns nicht erklären, was dies bedeuten soll? ", so antworte ihnen: "So hat JaHWeH der Herr unser GOtt gesprochen: Seht, ich werde den Stab Josefs und der mit ihm vereinten Stämme Israels, der in der Hand Efraims ist, nehmen und ihn zu dem Stabe Judas hinzutun und sie beide zu einem einzigen Stamme machen, so dass sie ein Einziges sind, in meiner Hand. "
Wenn du dann die Stäbe, die du mit Inschriften versehen hast, vor ihren Augen in deiner Hand hältst, so sage zu ihnen: "So hat Gott der HERR gesprochen: Wisset wohl: ich will die Kinder Israels aus den Heidenvölkern, unter die sie haben ziehen müssen, herausholen und sie von allen Seiten her sammeln und sie in ihr Land zurückbringen. Ich will sie dann zu einer einzigen Nationen machen in dem Lande, auf den Bergen Israels, so dass ein einziger König über sie alle herrscht; sie sollen alsdann nicht wieder zwei Nationen bilden und nicht wieder in zwei Reiche geteilt sein. "


NIX mit einer politischen 2 Staaten-Lösung für das gelobte Land. Es ist gegen GOttes Plan. Und dieser sieht vor, dass das gesamte 12-stämmige Haus JAKOVS in einem Land, und zwar im gesamten ISRAEL, ungeteilt wohnt.
... dann erst folgt Hesekiel mit dem Hinweis: ועבדי דוד מלך עליהם
> … Und mein Knecht David wird König über sie sein !

Also verbunden mit dem KOMMEN des königlichen MESSIAS !!!
Diese Messiasauslegung von der ich und viele andere auch überzeugt bin, vertraten schon vor über 2000 Jahre die Bewegung der JACHAD (Essener) und andere jüdische Gläubige der Apokalyptiker.
Doch wie erkennen wir die ISREALITEN der verlorenen 10 Stämme, soweit sie noch nicht in das heutige Judentum integriert sind !?

Ganz einfach daran, dass bestimmte Mindestvoraussetzungen zur Integration als selbstverständlich gelten:

  • ... an der bedingungslosen Eingliederung zu dem Volk ISRAELs,
    seinen Leiden, seinen Freuden, seinem Land, seinen Problemen,
    seiner Erwartungen, seiner Religion (incl. ihrer verschiedenartiger Auffassung)
  • ... an der Absage vom heidnischen Götzentum,
    sowie Abkehr von der Religion, die dem Volke ISRAEL schaden will.
  • ... an der Hinwendung zur TORAH und TENACH als Fundament des Glaubens.
  • ... an der Ausübung der gegebenen Zeremonialgesetzen die dem Volk gegeben wurde.
  • ... am Mitwirken zum weiteren Aufbau und Schutz des Landes ISRAEL in allen Bereichen.
  • ... an der Bereitschaft der Anpassung zu einem bestehenden Staatsgebilde.

_ _ _ _

Nun könnte die nächste Frage gestellt werden:
> Wie wird dann GOtt Seine Verheißungen erfüllen? <

Ich denke, das müssen wir GOttes Geheimnis sein lassen. Wir können das nicht wissen. ER allein weiß die verborgenen Wohnsitze der Überreste, auch wo sie heute noch wohnen. ER kann bei denen, die selber von ihrer Herkunft nichts mehr wissen, alte Traditionen wieder lebendig machen. Er kann aus den unterbewußten Schichten der menschlichen Seele Ahnungen einer Zugehörigkeit zu Israel zu Gewißheiten erwecken. Das kann ER; so etwas gibt es, gibt es heute schon.
In diesem Punkte brauchen wir der Allmacht GOttes keine Grenzen zu setzen die auf unser menschliches Unverständnis basieren.
Und die Antwort >WIE?< wird GOtt die Nachkommen der 10 "verlorenen" Stämme erkennen ist eigentlich ganz einfach in einem Beispiel zu erklären, denn ...

[jedoch nur für interessierte USER sichtbar!]
... JaHWeH hat im >Melechut HaSchameijm< genügend Mitarbeiter!
Die stellen einfach bei ihrem >Himmlischen Computer< ihr transzendentales Suchprogramm an.
Das natürlich noch besser läuft als in unserer Welt GOOGLE, YAHOO, oder der Mosad.

In "obiger Software" _ __ wird folgendes Suchkriterium angeklickt:

> ERKENNUNGSCODE = Δνα: עשרת-השבטי ישראל*ראובן"שמעון"זבולון"יששכר"דן"גד"אשר"נפתלי"מנשה"אפרים
_____________________________________________________________________________
Zeitlos später erscheint das Ergebnis :

>ungef.144.000 Seiten über vorgen. CODE in 0.19 sec. gefunden< (תוצאות 1 - 10 מתוך כ- 144.000 עבור ארץ ‏(0.19 שניות)

[ -aber dies kennt ihr ja bereits von GOOGLE her- ] Wink

Zusätzlich noch eine INFO bzw. ein LINK,
da wir das Thema schon einmal ganz kurz anrissen:
siehe
>>> HIER <<<

Fragen und Antworten siehe hier


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Bekenntnis zum HAUSE ISRAEL !?

Beitrag von ABA am Sa 15 Jan 2011, 21:00

שלום כולם
Schalom zusammen,
wenn ich so unsere Beiträge sehe, dann können wir uns beinahe fragen, ob schon eine Selektion beginnt!?

Nichtisraelitischer Staat im EREZ ISRAEL ? ? ?
In der blinden diplomatischen Zerstörungswut übersehen die EU-Schreibtischtäter selbst die Tatsache, dass diejenigen, um die sie sich "kümmern", die "Araber" im Osten Jerusalems, dagegen sind. Dass kein Teil Jerusalems Teil eines PA-Staats sein will, wurde bereits anderenortes dargestellt.
Das Forschungsinstitut Pechter Middle East Polls hat in Zusammenarbeit mit dem Palestinian Center fo Public Opinion im November 2010 eine detaillierte repräsentative Studie über die Lebenslagen und Einstellungen der arabischen Bevölkerung in den östlichen Stadtteilen Jerusalems durchgeführt. Unter anderem wurde die Frage gestellt, ob sie bei einer imaginaeren Zwei-Staaten-Lösung lieber "Staatsbürger des Staates Palästina" mit allen Rechten und Vorzügen dieses Staates, oder Staatsbürger des Staates ISRAEL mit allen Rechten und Vorzügen dieses Staates sein würden. Der zentrale Befund: 30% haben sich für die Staatsbürgerschaft eines PA-Staats entschieden, 35% für ISRAEL, weitere 35% "verweigerten" die Antwort.

Der grösste Störfaktor ist dabei der soziale Druck, dem sich ein Araber widersetzen muss, um sich offen für die israelische und gegen die palästinensische Staatsbürgerschaft zu entscheiden, dies erklärt zumindest zum Teil auch den hohen Prozentsatz der "Unentschiedenen". Dies versuchten die Forscher mit der Frage zu korrigieren, ob, nach der Meinung des Befragten, "die Meisten in deiner Nachbarschaft" die eine oder die andere Staatsbürgerschaft wählen würden:
Davon waren 31% ueberzeugt, dass sich die meisten für Palästina entscheiden, während 39% meinten, dass die meisten die israelische Staatsbürgerschaft beibehalten wuerden, 30% verweigerten die Antwort. Die Studie wurde am 12. Januar 2011 vorgelegt und ist abrufbar (s.u.). Es ist von enormer Wichtigkeit, diese neuesten Befunde zur Kenntnis möglichst vieler Politikgestalter in der EU und weltweit zu tragen, denen die Sicherheit und Stabilität in der Region ja am Herzen liegt.
__ __Posted on 11 January 2011.
Detailed November 2010 East Jerusalem Survey Results – The Palestinians of East Jerusalem:
What Do They Really Want?


_ _ _

Europa und die USA, besser gesagt das dortige bösartige Kartell aus Systemmedien und der heuchlerisch-infantilen politischen "Führungsschicht", weiter die islamsiche Welt und überhaupt alle Gutmenschen und Palästinenserrechtler auf dieser Welt bekommen einen Hysterieanfall nach dem anderen, wenn ein jüdisches Haus im Osten der israelischen Hauptstadt gebaut werden soll - was kümmert die der millionenfache Völkermord in DARFUR دار فور , und das sonstige Leiden auf dieser Welt. Die blinden "Friedensbeweger" wollen Israel den Ostteil der ewigen jüdischen Hauptstadt entreissen und zur Hauptstadt eines Nicht-Israelitischen-Staates machen. Dabei vergessen sie aber eine doch wichtige "Kleinigkeit", nämlich diejenigen, die es eigentlich betreffen würde, zu fragen, >ob sie das auch wollen< - die Araber Jerusalems.
Die westlichen "Mächte" sind immer noch im kolonialen Denken des 18-19 Jh.

Fragen und Antworten siehe hier

שלום אבא
Schalom ABA

Quelle: Heute in ISRAEL


Zuletzt von ABA am Mo 28 Mai 2012, 20:05 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Zwei-Staaten-Lösung der 10 "verlorenen" Stämme

Beitrag von ABA am So 27 Mai 2012, 23:00

שלום כולם
Schalom zusammen!

Ein sehr guter Freund aus ISRAEL, der z.Zt. auch mit seiner Familie in Deutschland lebt, hat mir einen Artikel weitergeleitet, den ich euch gerne mitteilen möchte. Ich denke als Ergänzung sollte er jeden wieder einmal an das HAUS ISRAEL und an die Rückkehr der >verlorenen Stämme< erinnern. Denn, wie ihr in den vorstehenden Artikeln erkennt, lehnen wir eine Zwei-Staaten-Lösung prinzipiell ab. Ganz besonders beeindruckt und positiv überrascht war ich über den Artikel von Bettina Kudla MdB.
Die direkt gewählte Leipziger CDU-Bundestagsabgeordnete Bettina Kudla und Abgeordnete des Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union, veröffentlicht ein mutiges Thesenpapier zu Israel und dem Nahostkonflikt, wie man es leider bei der heutigen CDU sowie auch bei anderen Parteien nicht mehr selbstverständlich findet.
Thesenpapier zur Zwei-Staaten-Lösung und zur Siedlungspolitik des Staates Israel
Seit Jahren werden in der Öffentlichkeit immer wieder Debatten um die politische Situation des Staates Israel geführt. Die Bundesregierung unterstützt mit Nachdruck die sogenannte Zwei-Staaten-Lösung und kritisiert gleichzeitig Israels Siedlungspolitik.
Die Palästinenser hatten ein Fülle von Gelegenheiten, einen eigenen Staat zu gründen.

Im Einzelnen :
- Im Jahre 1948 infolge der UN Resolution 181 vom 29. November 1947; Israel ergriff die Gelegenheit zur Staatsgründung, die arabischen Nachbarn reagierten mit einem Angriff auf Israel. Die im heutigen Westjordanland lebenden Araber (der Begriff Palästinenser wurde erst unter Arafat eingeführt) lehnten die Gründung eines eigenen Staates ab, da sie die Gründung des Staates Israel nicht zulassen wollten und stattdessen das gesamte Gebiet zwischen Westjordanland und Mittelmeer haben wollten. Die Palästinenser hatten die gleichen Chancen auf eine eigene Staatsgründung wie Israel! Aber nur Israel hat diese Chance genutzt. Daher ist eine grundlegende Skepsis der Israelis gegenüber der Gründung eines Palästinenserstaates historisch begründet.
- Im Jahre 1967 nach dem Sechs-Tage Krieg : Die „Drei Neins von Karthum“ – wieder Ablehnung der Araber einen Friedensvertrag mit Israel abzuschließen und keine Anerkennung Israels
- Im Jahre 1993 wurde erstmals durch Arafat im Rahmen eines Briefes die Existenz des jüdischen Staates anerkannt und Gewaltverzicht als Grundlage für den Oslo Prozess und damit als Grundlage für die Bildung eines Autonomiegebietes im Westjordanland gelegt.
- Im Jahre 2000 in Camp David. Auch hier lehnten die Palästinenser ab.
- Im Jahre 2008 bot Premierminister Olmert den Palästinensern 97% des Westjordanlandes zur Gründung eines eigenen Staates.
- Obwohl der Staat Israel seit über 60 Jahren ein funktionierender Staat ist, in dem es eine Gewaltenteilung nach Legislative, Exekutive und Judikative gibt und ein Parlament mit 120 Abgeordneten, die in freier und geheimer Wahl gewählt werden, haben alle islamischen Staaten (keine Demokratien!) den Staat Israel bis heute nicht anerkannt.

- All dies zeigt :

Das Problem ist nicht die Staatsgründung eines Palästinenserstaates, das Problem ist, dass die arabischen Nachbarn den Staat Israel nicht wollen. Das ist das zentrale Problem! Diese Haltung ist z.T. auch in Strömungen des Islam begründet. Man muss die Frage stellen, warum empfangen die Vertreter von über 50 islamischen Staaten vor der UN-Vollversammlung im Mai 2011 den Vertreter eines demokratischen Staates Israel frostig und im Grunde feindselig und bejubeln gleichzeitig den palästinensischen Vertreter. So wie die islamischen Staaten den jüdischen Staat Israel behandeln, werden diese in der langfristigen Perspektive auch die europäischen Staaten behandeln.
Der Staat Israel muss sich gegen diese fehlende Anerkennung, die sich in einem „Hinarbeiten auf die Zerstörung des Staates Israel“ ausdrückt, wehren können. Falls die Europäer und insbesondere die BRD es mit einer Partnerschaft mit Israel ernst meinen, dann müssen sie an der Ursache des Problems ansetzen, also an der fehlenden Anerkennung des Staates Israel. Ohne diese Anerkennung des Staates Israel, die überzeugend durch Gewaltverzicht dargelegt werden muss, kann es keinen Palästinenserstaat geben.
- Die Palästinenser müssen folglich die Voraussetzungen für einen eigenen Staat schaffen, nicht die Israelis! Durch den einseitigen Gang vor die UN, der eben keine Anerkennung Israels mit einschließt, entfernt man sich von dem Ziel eher, als dass man sich ihm nähert. Die Forderung nach Anerkennung des Staates Israel scheint bei den Europäern zur lästigen Pflichtübung verkommen zu sein.
- Es stellt sich die Frage, wie die 1,5 Mrd. Euro EU Mittel, die in den Jahren 2011-2013 in den Gaza Streifen fließen, verwendet werden. Zweckentfremdet für Korruption oder für militärische Angriffe (Raketenbeschuss) auf Israel?
- Es ist nicht nachvollziehbar, warum hohe politische Vertreter wie die EUAußenbeauftragte oder der deutsche Entwicklungshilfeminister dem Flüchtlingshilfswerk UNHCR im Gaza-Streifen Schecks in Millionenhöhe überbringen, ohne gleichzeitig zu fordern, dass der Begriff Flüchtlinge für die Bewohner im Gaza-Streifen nicht mehr anzuwenden ist. Wirkliche „Flüchtlinge“, also Menschen, die im Jahre 1948 vom Gebiet des heutigen Israel in den Gaza-Streifen gezogen sind oder vertrieben wurden, leben heute kaum mehr. Es ist nicht sachgerecht, alle Generationen danach noch als Flüchtlinge zu bezeichnen.
Diese Vorgehensweise dient ausschließlich dazu, eine Drohkulisse gegenüber Israel aufzubauen, dass die komplette Bevölkerung des Gaza-Streifens nach Israel umsiedeln möchte. Dies würde den Staat Israel zwangsläufig destabilisieren. Wer es mit der Zwei-Staatenlösung wirklich ernst meint, der kann doch nicht wollen, dass Menschen, die heute im Gaza-Streifen geboren werden, sich als Flüchtlinge bezeichnen statt als Staatsbürger eines Palästinenserstaates. Der künftige Palästinenserstaat wird das Westjordanland und den Gaza-Streifen umfassen.

Siedlungspolitik
- Die Rechtslage der Gebiete des Westjordanlandes und des Gazastreifen ist nicht eindeutig geklärt. Es gibt keinen Friedensvertrag und es gibt keinen Palästinenserstaat und folglich auch kein Staatsgebiet. Ein über Jahrzehnte währender rechtlich ungeklärter Zustand ist keine Begründung, dass das Gebiet einfach den Palästinensern zugesprochen wird. Während in Israel 7,5 Mio. Menschen leben, sind es im Westjordanland rund 2,3 Mio. und im Gazastreifen 1,4 Mio.
- Die Siedlungspolitik begann 1967 nach den „Drei Neins von Karthum“. Siedler sind Israelis, die in Ostjerusalem oder dem Westjordanland leben wollen, ganz einfach Menschen, die in moderne, z.T. vom Staat Israel geförderte moderne Wohnungen gezogen sind. Die Siedlungen haben z.T. die Wüste bewohnbar gemacht, Siedlungen schaffen Infrastruktur und Arbeitsplätze auch für die arabische Bevölkerung.
- Siedler sind Menschen, die in Frieden wohnen wollen und keine Kriminellen. (A settler ist not a criminal!) Vereinzelt gibt es militante Siedler, die aber von der israelischen Justiz verfolgt werden. Eine gewisse Radikalisierung der Siedler hat sich sicherlich aufgrund der feindseligen Haltung der arabischen Bevölkerung gegenüber den israelischen Bewohnern zwangsläufig herausgebildet. (wie z.B. die grundlose Ermordung einer fünfköpfigen Siedlerfamilie im vergangenen Jahr, die von Palästinensern z.T. bejubelt wurde).
- Die Siedler im Westjordanland sind zahlenmäßig nicht mehr als 15% der arabischen Bevölkerung. Das Gebiet der Siedlungen beträgt nur 3 % des Westjordanlandes. In welchen Staat in Europa würde man einer Bevölkerungsgruppe einfach verbieten, dort leben zu wollen, wo sie es eben gerne möchten? In welchem Staat in Europa müsste man für bestimmte Bevölkerungsgruppen solche Sicherheitsvorkehrungen treffen, wie in den Siedlungen? Sicherlich in keinem demokratischen Staat!
- Folglich kann man nicht von einem Willen zur friedlichen Nachbarschaft der Palästinenser ausgehen, wenn die Siedler im Westjordanland das große Problem sind. Warum stellen sich die Europäer dann so vehement auf die Position der Palästinenser und kritisieren Israel?
- Die Forderung „alle israelischen Siedler raus aus dem Westjordanland“ ist die Forderung nach einer ethnischen Säuberung. Wie stellen sich die Europäer zu dieser Forderung? In Europa würde eine solche rassistische Forderung gerichtlich verfolgt.
- Angeblich würden die Siedlungen die Gründung eines Palästinensischen Staates verhindern. Die Siedlungen dienen auch vehement den Sicherheitsinteressen Israels. Im Rahmen einer Zwei Staaten Lösung wäre eine Gebietstausch möglich zum Ausgleich für das Siedlungsgebiet, ggf. auch die Aufgabe vereinzelter Siedlungen.
- Zum Vergleich :
Man stelle sich den finanziellen und rechtlichen Kraftakt vor, wenn nur ein kleines Dorf in einem Bergbaugebiet in Europa umgesiedelt werden müsste. Die Forderung nach einer Umsiedlung von Städten mit mehreren tausend Einwohnern ist unrealistisch.
- Wie kommen die Europäer dazu, Israel wegen ihrer Siedlungspolitik so zu kritisieren und nicht an erster Stelle einen Gewaltverzicht seitens der Palästinenser zu fordern? Wird die Tatsache, dass Israelis in einer Siedlung im Westjordanland leben wollen schlimmer gewertet als Gewaltakte gegen Israelis? Die Gewaltakte treffen auch viele Palästinenser.
- Die Siedlungen werden, mit Ausnahmen zu Einzelfällen zu Beginn der Siedlungspolitik, deren private Eigentümer entschädigt wurden, allein auf öffentlichem Grund und Boden gebaut.
- Die Siedlungspolitik wurde in den sechziger Jahren unter der Arbeiterpartei begonnen und wurde von den Regierungen jeglicher Couleur in Israel mit getragen. Eine Ablehnung der Europäer bedeutet, dass man sich gegen alle demokratisch in Israel gewählten Regierungen wendet und die Position der Palästinenser einnimmt, die noch nie eine wirklich demokratische Regierung hatten!
- Die Siedlungspolitik ist von einzelnen Beduinensiedlungen, die aus Sicherheitsgründen geräumt wurden, zu unterscheiden.
- Ein neun monatiger Siedlungsstopp in 2009 hat die Friedengespräche auch nicht voran gebracht.
- Der Abzug der 8000 jüdischen Siedlern aus dem Gaza-Streifen im Jahr 2005 unter hohem finanziellen Entschädigungsaufwand seitens des israelischen Staates hat die Lage im Gaza-Streifen nicht verbessert, im Gegenteil. Die 8000 Israelis hat man zwangsumgesiedelt! Das Gebiet, in dem keine Israelis mehr leben, ist heute das größte Problem.
- Siedler bedeuten auch einen Schutz für die Palästinenser. Die Israelis werden immer ein besonderes Interesse an Frieden, Sicherheit und Wohlstandsentwicklung haben, wenn eine hohe Anzahl an jüdischer Bevölkerung in einem Gebiet lebt.

- Jerusalem :
Nur im jüdischen Glauben steht Jerusalem im Zentrum des Glaubens, für die Muslime steht Jerusalem erst an dritter Stelle ihrer heiligen Stätten. Ist den europäischen Christen bewusst, dass im Falle einer Teilung Jerusalems die Stadt muslimisch würde? Jerusalem ist unteilbar!

- Fazit :
What´s so bad about status quo. As long as the status quo is preferable to the alternative, the status quo looks pretty good. You don`t compare the status quo to your fantasies, but to realistic alternatives, weighing the material price for each such risk or concession. (JerPost July 11,2011, p. 24)

- Nur in einem gemeinsamen friedlichen Miteinander zwischen Israelis und Palästinensern wird sich die wirtschaftliche Situation der Palästinenser bessern. In Israel sind 17 % der israelischen Staatsbürger Palästinenser. Dort funktioniert das Zusammenleben auch.
- Gibt es in der Welt überhaupt ein anderes Land, bei dem ein Regierungschef so massiv die Vernichtung eines Nachbarstaates gefordert hat, wie der Iran gegenüber Israel?
- Zu beachten gilt, dass Araber aufgrund ihrer orientalischen Mentalität u.U. nicht so sachlogisch Verträge und Abkommen schließen, wie es die Europäer erwarten. Diese Tatsache wird von den Europäern in der Regel ignoriert. Daher ist es wesentlich schwieriger überhaupt zu Ergebnissen zu kommen.
- Israel wurde aufgrund seiner Zurückhaltung gegenüber dem arabischen Frühling sehr kritisiert. Inzwischen gibt die Entwicklung der Haltung des Staates Israel recht. Dies zeigt, dass die Einschätzung des unmittelbar betroffenen Landes doch die realistischere ist, als die von Wunschdenken geprägte Haltung der Europäer.

Fazit :
Bei genauer Betrachtung der Sachlage kommt man zwangsläufig zu dem Schluss, dass die Staatsräson Deutschlands, dem Staat Israel zur Seite zu stehen, nicht blindlings zu erfolgen hat, sondern dass sie wohl begründet ist.

Leipzig / Berlin, Februar 2012
gezeichnet : Bettina Kudla MdB. Mitglied im Finanzausschuss,
Ausschuss für die Angelegenheiten der Europäischen Union
Nach dem Motto vieler christlicher Freunde >ISRAEL du bist nicht allein< habe ich diesen Artikel ungekürzt an meinen Gesamt-Beitrag > בית ישראל * Haus ISRAEL < angeschlossen!

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Re: בית ישראל * Haus ISRAEL

Beitrag von ABA am So 15 Jul 2012, 06:55

Schalom lieber Klaus,
vielen Dank für deine @-Nachfrage über FACEBOOK.
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HIER ist dieser Beitrag den du suchtest.
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Deshalb viel Spaß auf eine interessante Diskusion. Cool

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