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2.Mo.35,3: Ihr sollt kein Feuer anzünden am Schabbat!

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2.Mo.35,3: Ihr sollt kein Feuer anzünden am Schabbat!

Beitrag von Elischua am Fr 13 März 2015, 19:37

Schalom ihr Lieben Lernenden und Suchenden,
Teil 1:
hier in diesem Themenbereich geht es darum, was darf ich am Schabbat und was darf ich nicht tun und im Rabbinertum vorallem im Orthodoxen Bereich einiges gelehrt wird, was sich widerspricht bzw. nicht von unserm Vater, wenn überhaupt, so an unser Volk gegeben wurde. Nehmen wir mal z.B. folgenden Vers: 2Mo 35,3 Ihr sollt kein Feuer anzünden am Sabbattag in allen euren Wohnungen. Nun, dieser Vers machte mir immer Schwierigkeiten, dies richtig nachvollziehen. Ich las dann in Buber / Rosenzweig seine Übersetzung: 2.Mosche 35,3: Ihr sollt nicht Brand entzünden in all euren Siedlungen am Tag der Feier und es machte peng   und die Mauer war weg . In den beiden verschiedenen Übersetzungen kommen Worte vor: Wohnungen und Siedlungen und hier ein Unterschied besteht und ich es euch nachstehend erkläre:
Die Bibel ,wie wird sie wirklich gelesen und verstanden? Man liest sie, steht ja so da, jedes Wort ist ja von G´tt gegeben - Nein! Es ist ein von Menschen geschriebenes Buch. 6000 Jahre nach der Sintflut! Da ist viel passiert bei den Völkern. Weil es nun so da steht muss man dies genauso machen wie es geschrieben steht wie hier das Beispiel: 2Mo 35,3 Und weil es so da steht wird es in der Tat umgesetzt - und man denkt nicht nach: Man verschiebt die damalige Zeit in die heutige Zeit weil es G´tt damals in dieser damaligen Zeit betr.  den damaligen Umständen dies so sagte! Man macht sich keine Gedanken, wie das Volk damals lebte! Damals gab es noch keinen Strom und Gas wie heute, keine Elektronik etc. Häuser wie heute etc.  Die Menschen z.B. die Hebräer die das Volk G´ttes das Haus Israel wurden, wie lebten denn diese damals? Als Nomaden! Und wie lebten Nomaden? Nomaden sind ein Wandervolk die in Zelten lebten. Es waren Stämme, ein Volk - sie lebten die orientalische Kultur was man auch in Bibel lesen kann - wenn man genau liest.
Auszug aus einem Wiki-Link:
Im warmen Klima des Nahen Ostens waren Häuser nicht so wichtig. Der größte Teil des Familienlebens spielte sich im Freien ab. Die Frauen kochten im Hof und die Geschäfte waren einfach zur Straße hin offene Stände. Da es in Kanaan keine großen Wälder gab, war Bauholz für die Häuser sehr, sehr teuer.

Als die Hebräer noch Nomaden waren, lebten sie in Zelten. Selbst später, als sie sich in ständigen Siedlungen niedergelassen hatten, waren Zelte noch sehr beliebt. In der Torah werden oft Zelte erwähnt und auch zur Zeit Davids und Salomons war es üblich, besonders für die ärmeren Leute, in Zelten zu leben.

Eine weitere Möglichkeit war es, in Höhlen zu wohnen. Dazu wurden natürlich vorkommende Höhlenöffnungen erweitert und vor dem Eingang wurde zum Schutz eine Mauer errichtet. So wurden die Höhlen zu Wohnungen: Quelle: Wikibooks
Denkt an die 40 Jahre Wüstenwanderung vom Volk Israel! Wie lebten diese bis sie seßhaftig wurden? Sie lebten als Volk, als Stamm, als Familie, hatten Gemeinschaft in ihren Lagern, in ihren Zelten und saßen oft Abends am Lagerfeuer zusammen!
Was meinte bzw. was bedeutet dies nun wie wir in den meisten Übersetzungen lesen ...kein Feuer am Schabbat in den Wohnungen anzünden? Nun tauchen wir mal tiefer in diesen Vers ein:
In Buber / Rosenzweig steht betr. 2.Mosche 35,3:  Ihr sollt nicht Brand entzünden in all euren Siedlungen am Tag der Feier.
Wenn die Übersetzer und Schriftgelehrten sich mit der damaligen Kultur befasst hätten, hätten diese erkennen müssen,  wie die Völker damals wohnten, und deren Wohnungen damals meist Zelte waren (manche lebten auch in Höhlen) und es noch keinen Strom etc. gab. Der damalige Strom, Herd, Ofen, Licht, war damals deren Lagerfeuer. Der Strom den wir heute benötigen ist immer da, wenn wir den Schalter sei es Licht, Aufzug, Herd etc. einschalten können wir dies benützen. Hat dies nun mit Arbeit zu tun, wenn man einen Schalter anklickt? Nein! Im Judentum wird dies ja von vielen so gelehrt und gelebt.
Wie hat dies unser Vater damals gemeint - ER wusste als er damals vor tausenden von Jahren seinem Volk durch Mosche seine Weisungen gab, daß eine Zeit kommt, wie heute, daß wir Strom und Gas haben werden. Warum sagte dann unser Vater nicht, auch in der Zukunft dürft ihr keinen Strom und Gas anzünden zum Schabbat! G´tt sagte, (falls ER dies so sagte) dies zur damaligen Lebenssituation und Kultur und Vater meinte mit Feuer oder Brand, was brennendes soll in dem Lager, in der Siedlung , im Ort, in der Wohnstätte ( Zelt, Whg. Höhle)  ist,  nicht am Schabbat entzündet werden und warum - weil es mit viel Arbeit zu tun hat!
Wie ich oben bereits erwähnte lebte damals das Volk in Zelten und später in Häusern ( auch Höhlen) und saßen oft Abends am Lagerfeuer zusammen. Ein Lagerfeuer fand immer außerhalb eines Zeltes oder Hauses oder  Höhle statt und ein Lagerfeuer bereitet auch Arbeit z.B. wie wurde damals ein Feuer, ein Brand entfacht? Was brauchte man an Brennmaterial? Es gab damals noch keine Zündhölzer und ein Feuer zu entfachen war damals eine immense Arbeit, Kraft und Zeit in Anspruch nahm! Es musste Holz zusammengetragen werden, dies ist mit Zeit verbunden, um Holz zu suchen und zu finden, dies dann zu tranportieren und auch Kraft kostet. Es musste auch immer wieder nachgelegt werden, damit das Feuer nicht ausgeht und musste immer kontrolliert werden usw. Was ist aber nun mit Brennmaterial in der Wüste? In der Wüste gibt es ja kein Holz - was dann, mit was wird dann gefeuert? Nun, beim recherchieren bin ich auf folgende Seite gestoßen und ich bis dato auch nicht wusste:
Pflanzenfaserreicher Tierkot wird in holzarmen Gegenden der Erde durch direktes Verbrennen nach erfolgter Trocknung als Brennstoff zum Kochen und Heizen verwendet. Auf Reisen in der Wüste ist getrockneter Kamelkot ebenfalls ein wichtiger Brennstoff. Wird Biogas aus Kot gewonnen, dient Kot indirekt auch zur Gewinnung von elektrischer Energie oder als Treibstoff. Wikipedia
Hier eine Erklärung was ein Lagerfeuer und seine Funktionen sind:
Lagerfeuer in Zeltlagern

Das Lagerfeuer bildet in Zeltlagern meist den zentralen Treff- und Sammelpunkt. Abends trifft man einander dort zum geselligen Zusammensein, um Lieder zu singen, Gitarre zu spielen, Geschichten zu erzählen und Theater aufzuführen. Man sitzt am Boden, auf Holzstämmen oder Sitzen. Üblicherweise baut man zunächst aus Brennholz eine Pyramide oder einen Stapel auf, der lange brennen soll. Diesen entzündet man mit einem kleinen Tipifeuer. Lodert das Feuer ordentlich auf, füttert man es je nach Bedarf mit dem tagsüber gesammelten Brennholz, das in der Nähe bereit liegt. Nach dem Abbrennen schiebt man die übrigbleibenden Stummel so lange zusammen, bis die Glut erloschen ist und nur noch Asche übrig bleibt.
Funktionen des Lagerfeuers

Lagerfeuer können verschiedene Funktionen erfüllen. Sie dienen dem Erwärmen des Körpers, dem Trocknen von nasser Kleidung, dem Zubereiten von Speisen, dem Haltbarmachen von Speisen durch Räuchern, dem Abkochen (Sterilisieren) von Trinkwasser, dem Gewinnen von Trinkwasser durch Destillieren, dem Vertreiben von Insekten, dem Abschrecken von wilden Tieren, dem Wärmen beim Schlafen, dem Ersuchen nach Hilfe sowie dem geselligen Beisammensein.

Nach den drei Eigenschaften des Feuers: Hitze, Licht und Rauch lassen sich Lagerfeuer in drei Gruppen unterteilen, nämlich in: Wärmefeuer, Leuchtfeuer und Rauchfeuer. Zu den Wärmefeuern zählen Mehrzweck-, Wärme-, Koch- und Schlaffeuer, zu den Leuchtfeuern Wach- und Festfeuer und zu den Rauchfeuern das Rettungsfeuer. Wikipedia
Ein Lagerfeuer kann ein großes Feuer sein um sich zu wärmen,  sowie auch Licht für den Abend, was für uns eine Lampe und Heizung ist,  und ein kleines Feuer was man zum kochen verwendet - ein offenes Feuer - was z.B. heute ein offener Grill ist für außen und der Herd in der Wohnung! Auch wurden damals Töpfe benutzt und auf das Feuer gestellt um Essen zubereiten!
Das Wort Wohnung im o.g. Vers ist hier mit Zelt gemeint. Nun stellt euch mal vor, ihr würdet in euerer Wohnung oder damals die Menschen in ihrem Zelt ein offenes Feuer entfachen - was da passieren kann, muss ich ja hoffentlich nicht erwähnen - auch einen offenen Grill verwendet man nicht in einer Wohnung!
Nun haben wir alle einen Herd, eine Waschmaschine, manche einen Trockner und Spülmaschine, Staubsauger, Bohrer und was es noch so an allen elektrischen Geräten gibt und mit den man heute arbeitet und eine enorme Arbeitserleichterung ist was man früher mit der Hand alles machen musste.
Was bedeutet nun dies in unserer jetzigen Zeit - kein Feuer anzuzünden in der Whg. bzw. Siedlung! Die Zeiten haben sich geändert sowie auch die Arbeitsbedingungen und durch die elektronischen Helfer uns viel an Arbeit, Kraft und Zeit erpart.
Ich kann mich noch erinnern als kleines Kind, als meine Eltern noch keine Waschmaschine hatten und meine Mutter die Wäsche mit Bürste und Waschbrett gereinigt hat - sehr harte und zeitaufreibende Arbeit -dies nurmal als Beispiel!
In der damaligen Zeit und die Nomaden in der Wüste waren die Bedingungen auch wieder anders als in der heutigen Zeit,  z.B. Wäsche waschen nicht einfach war. Zum Fluss oder See etc. laufen, Körbe voll mit Wäsche, sich bücken, Flecken rausreiben, auswringen, wieder zurücklaufen mit den vollen Körbern, die dann noch schwerer durch die Nässe waren, zurück und Wäsche aufhängen. Zum Glück war dies durch die warmen Temperaturen schnell getrocknet. Dies war Arbeit, viel Arbeit! Heute haben wir Maschinen die uns hier helfen.
Angenommen wir würden heute  mit allen unser in der Whg. vorhandenen Technik, Strom und Gas vom Vater seine Weisungen was man am Schabbat tun und nicht tun darf betr. "Feuer" anzünden erhalten! Was würde Vater heute sagen?
Würde ER sagen: Alles was an Strom und Gas verbunden ist, darf man am Schabbat nicht benützen. Keinen Schalter für Licht, Maschinen, Clospülung, Heizung etc. ein- oder ausschalten. Denn es wird beim einschalten der Schalter Feuer gezündet! Ihr dürft keine Kerzen anzünden, denn dies ist Feuer!   
Aber wiederrum steht geschrieben, daß man am Schabbat Kerzen anzünden darf!   Dies Widerspricht sich doch - oder?!
Was bedeutet nun den Schabbat halten, feiern etc: hier mal Zitate aus meinen Beitrag siehe Link Feste, feiern = Festzeiten!:
Aus dem Wort Fest(e) Zeiten enstanden die uns allen bekannten Feste die man feiert. Die festgesetzten Zeiten von Menschen und die festgesetzten Zeiten von unseren Allmächtigen EL, sowie die festgesetzten Zeiten der Götter die wir Menschen annahmen. Mehr über das Wort *festgesetzt*!

Feste Zeiten gab es schon immer, noch bevor es uns Menschen gab!
JaHWeH unser Allmächtiger und Schöpfer EL aller Dinge hat Festzeiten beschlossen; ER setzte für Mond, Sonne und Sterne feste Zeiten ein; ER setzte für den Tag und für Nacht feste Zeiten ein; ER setzte Zeit und Stunde fest. ER setzte damals nach Erschaffung bestimmte Zeiten fest, den siebten Tag was Schabbat bedeutet eine Zeit der Ruhe ist! Ein festgesetzter Tag, eine festgesetzte Zeit, eine Feste-Zeit, eine Festzeit fest!
Wenn in den Schriften Fest steht, bedeutet dies nicht immer, daß man ausgelassen, essen, trinken, tanzen soll, sondern auch sehr nachdenklich sein sollte, in die Ruhe gehen, still werden um IHN hören zu lernen!
Auch der Schabbat ist ein Tag der Ruhe, der Stille. Ein Tag der Anbetung und Danksagung - eine festgesetzte Zeit!
Was meint unser EWIGER EL mit Arbeit?
Wir sollten alle Arbeit, damals war  z.B. etwas bauen, waschen, reinigen, säen, ernten, sammeln etc. , nicht am Schabbat tun. Die Männer hatten ihre Arbeit als Bauer, Hirte, Handwerker zu erfüllen was damals ihr Beruf war, ihre wöchentliche Arbeit und damals viel mit eigener Kraft erledigt werden musste und oft mehr als 8 Stunden täglich waren. Die Frauen ihre tägliche Arbeit, wie kochen, waschen, Kinder erziehen, etc.
Heute haben wir alle einen Beruf, darunter auch Handwerker, Bauern sowie technische und kaufmännische Berufe die es damals noch nicht gab. Dies machen heute Frauen und Männer, haben weniger schwere körperliche Arbeiten in dem Bereich wo Maschinen eine große Hilfe ist z.B. Waschmaschine, Trockner, Spülmaschine, Herd und Heizung. Die Männer üben ihren Beruf aus und viele der Frauen haben heute trotz des Hausfrauenjobs zu Hause noch einen zuzätzlichen Beruf den sie ausüben...die Maschinen in der Whg. machen dies ja, was damals die Menschen noch mit schwerer körperlicher Anstrengung machen mussten!
Wie wir oben ja lesen können, lebte damals das Volk mit andern Maßstäben, anderer Kultur und in einem Land mit einem anderen Klima. Auch heute ist ein Unterschied betr. Klima zu Israel und hier z.B. in Deutschland, nur mal als Beispiel! Wir dürfen auch nicht vergessen bzw. uns mal darüber Gedanken machen, damals gab es z.B. noch keinen Kühlschrank und ein Kühlschrank der lebt vom Strom - ohne Strom keine Kühlung - vorallem an den Sommertagen. Damals konnte man keine Lebensmittel aufbewahren, die mussten an dem Tag, wo sie gemacht wurden auch gegessen werden. Heute können wir dies im Kühlschrank dies für Tage einlagern!
Was auch übersehen wird, damals ernährten sich die Menschen anders als heute - sie lebten gesünder. Da gab es noch keine Supermärkte  mit chemisch angereicherten Nahrungsmittel ( Vermerk: Nahrungsmittel und Lebensmittel ist ein Unterschied)! Das Hauptgericht war z.B. Brot, Linsen, Gemüse, Obst, Milch und selbstgemachter Käse! Ganz selten gab es Fleisch!
Die Hebräer ernährten sich ähnlich wie die anderen Mittelmeervölker. Wichtige Speisen waren Linsen, Ziegenkäse, Oliven und frisches Obst. Die Hausfrauen buken Brot in großen Tonöfen auf dem Hof. Fleisch stand selten auf dem Speiseplan und wurde gewöhnlich nur zu besonderen Gelegenheiten gegessen. Fisch dagegen gab es öfter. Wein war das beliebteste Getränk: Quelle
Weiteres betr. Pflanzen wozu auch Obst, Kräuter gehört etc. in der Bibel steht und die Völker davon lebtenl: Wiki
DamalsHeute
EnergieLagerfeuer, SonneElektrizität, Strom, Technik, Holz, Sonne
Holz sammeln, in der Wüste wurde die Exkremente der Tiere getrocknet – fast täglich; Holz richtig stabeln, damit das zu entfachende Feuer genug Sauerstoff hat; entzünden sehr mühevoll mit Steinen; immer wieder Holz oder Exkremente nachlegen, kontrollieren, nur außerhalb der Whg. Zelte, Höhlen möglichIn der Whg. auf Schalter klicken – fertig!!
Diese o.g. Energie wird benötigt um nachstehende Arbeiten / Funktionen durchzuführen:

FunktionWärme ( Wärmefeuer)Ofen, Heizung, Kamin
Licht ( Leuchtfeuer)Öllampe, Feuerstab, Glühbirnen, Kerzen
Trocknen (Wärmefeuer)Aufhängen im Warmen, Sonne, Wäschetrockner
Rauch (Rauchfeuer) Schutz, HilfeNotdienst, Feuerwehr, Hilfe, SOS
Arbeit
Wäschewaschen und trocknenzum See oder Fluss die Wäsche in Körbe tragen,mit der Hand oder einem Stein die Wäsche reinigen, die nasse Wäsche wieder zurücktragen, aufhängenWaschmaschine: Wäsche in die Maschine, Waschpulver hinzufügen, Schalter einstellen, Knopf drücken, warten bis fertig, Wäsche raus, entweder in den Trockner, oder im Waschraum aufhängen, im Garten aufhängen; Wäsche in den Trockner, Schalter einstellen, warten bis fertig, raus nehmen – gegebenenfalls noch Bügeln – was damals noch unbekannt war
KochenFrüchte, Kräuter ernten, zubereiten, auf offenes Feuer, oder auf heißen Steinen braten, erhitzen, wärmen, Feuer anzünden mit Steine, nachprüfen ob es nicht aus geht, Holz nachlegenHerd, Grill, Backofen,
Brot backenGetreide ernten, Körner mit Hand ( Steinen) mahlen, zerstampfen = Mehl, kneten – auf Steinen backen oder in einen SteinofenBeim Bäcker, Supermarkt kaufen; selbst erstellen Getreide kaufen-dazu braucht man eine Getreidemühle, Brotbackmaschine,
WärmeAm Lagerfeuer sitzend, immer wieder Holz etc. nachlegen, solange man sich wärmen möchte – meist wurde dies am Abend gemachtSchalter am Ofen, Heizung einstellen – fertig!
LichtLagerfeuer – am Abend; in den Zelten, Whg. Öllampe, gegebenenfalls außerhalb der Whg. auch Feuerstäbe – Kerzen gab es damals noch nicht – dies war die Öllampe. Hier musste auch das Öl dafür hergestellt werdenKerzen, Lampen an der Decke, an der Wand, Steh- und Tischlampen – auf Schalter klicken – fertig!
Weiter siehe Beitrag 2 - Teil 2:


Zuletzt von Elischua am So 15 März 2015, 09:43 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


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Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: 2.Mo.35,3: Ihr sollt kein Feuer anzünden am Schabbat!

Beitrag von Elischua am So 15 März 2015, 09:42

Fortsetzung - Teil 2:

Wenn wir jedoch nun Schabbat keine Arbeit tun sollen, was sollen wir nicht bzw. was dürfen wir tun?

Mit Arbeit, in diesem Bereich ist die tägliche Arbeit, was unser Berufsleben, unseren Beruf den ja jeder hat gemeint. Auch damals die Nomaden bzw. unser Volk wie oben bereits erwähnt, hatten einen Job und hier noch keine technischen Helferlein kannten und hatten. Diese Arbeit soll am Schabbat ruhen. Auch heute die technischen Helferlein wie Spül-,Waschmaschine etc. sollten am Schabbes ruhen, also kein Geschirr oder Wäsche waschen; etwas bohren, bauen, anfertigen in der Wohnung
Auch einkaufen sollte vor dem Schabbat erledigt sein. Auch sollte man nicht viel kochen, sondern dies bereits vor Schabbat erledigen wie wir  hier lesen, können wir backen und kochen was wir gerne essen möchten und soviel zubereiten, daß es am nächsten Tag des Schabbats noch übrig bleibt - dies bedeutet am Schabbat nichts zu kochen, sondern das übriggebliebene zu essen. Heute, wo wir einen Kühlschrank haben, dürfte dies kein Problem sein für den nächsten Morgen dies aufzubewahren..
2.Moche 16:
23 Er sagte nun zu ihnen: Dies ist es, was JaHWeH geredet hat: Morgen ist eine Sabbatfeier "ein Ruhetag", ein heiliger Sabbat für den HERRN. Was ihr backen wollt, backt, und was ihr kochen wollt, kocht! Alles aber, was übrig bleibt, legt für euch zurück zur Aufbewahrung bis zum nächsten Morgen!

25 Mose sagte: Esst es heute, denn heute ist ein Sabbat für den HERRN! Heute werdet ihr auf dem Feld nichts finden.
26 Sechs Tage sollt ihr es sammeln, aber am siebten Tag ist Sabbat, da gibt es nichts.
In den Versen 25 und 26 lesen wir ...auf dem Feld nichts finden ....sechs Tage sollt ihr sammeln, da gibt es nichts: Hier kann man davon ausgehen, daß unser EWIGER sein Volk erzogen hat und ihnen beibrachte, daß sie in den sechs Tagen alles erledigen und sammeln sollen, z.B. für ein Essen zuzubereiten, was sie Essen wollen. Am Schabbat war nichts mehr auf den Feldern zu finden, erst wieder nach Schabbat.
Und in der heutigen Zeit - wer geht noch auf ein Feld um zu sammeln, was dieser zum Essen benötigt? Heute haben wir die Supermärkte, die 7 Tage, auch am Schabbat geöffnet haben, also immer was zu haben ist und hier sollte man dies so einrichten, daß man an den sechs Tagen der Werktage einkaufen, sammeln geht, damit man vor dem Schabbat alles hat, gesammelt-gekauft, was man zum Essen benötigt. Dies ist erfüll,- und machbar, für jeden der die Weisungen unseres EWIGEN für Schabbat ernst nimmt. Und dies betrifft alle, wie wir im nachstehenden Vers lesen können.

2.Mosche 20,10 aber der siebte Tag ist Sabbat für den HERRN, deinen Gott. Du sollst an ihm keinerlei Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Knecht und deine Magd und dein Vieh und der Fremde bei dir, der innerhalb deiner Tore wohnt.

Es gibt jedoch auch Ausnahmen, an dem man am Schabbat Arbeiten erfüllen bzw. erledigen muss wie z.B.:
Ein Bauer, der Kühe besitzt, die müssen ja täglich gemolken werden, auch am Schabbat, denn dies würde ihnen Schmerzen verursachen, wenn die Milch nicht entnommen würde.
Damals gab es noch keine Melkmaschinen, da musste man, was auch heute noch, wenn keine Melkmaschine vorhanden ist, mit der Hand erledigt wird.
Ich habe gelesen, das manche Rabbiner sagen, daß man vor Schabbatbeginn die Melkmaschine an den Kühnen anschließt und am Schabbatende, also nach 24 Std. erst wieder entfernt werden darf. Die Kühe haben in der Zeit, nicht die Möglichkeit zu laufen, sich zu bewegen, geschweige eines ihrer Kinder Milch zu geben. Dies ist nie und nimmer eine Weisung von unserem G´tt und Vater JaHWeH - es ist Menschenwerk.
Weiteres gibt es zu beachten: Es gibt Menschen die einen sehr wichtigen Job haben, und dies auch am Schabbat deren Dienste erfüllt werden müssen z.B. Ärzte, Krankenschwester, Notdienst, Rettungsdienst, Feuerwehr etc. Auch sollte man für den Nächsten, egal ob dieser ein Israelit oder ein Heide ist, in Notfällen für diesen auch am Schabbat helfen - es geht um den Mensch - nicht weil dieser ein "Nichtjude" ist.

So ihr Lieben, dies ist nur ein kleiner Anstoss betr. was ist am Schabbat erlaubt und hier noch mehr dazu schreiben werden, sowie wir die Zeit dazu haben.

Mehr zu den Menschengemachten 39 Malechot - Ge-und Verbote am Schabbat: Qumran




Zuletzt von Elischua am So 08 Mai 2016, 16:43 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
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Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: 2.Mo.35,3: Ihr sollt kein Feuer anzünden am Schabbat!

Beitrag von Livi am Fr 20 März 2015, 08:12

Schalom Elischua
Dies zu lesen vereinfacht vieles. Vorkochen ist ideal. Nur, was wenn man nur Holzfeuerungen im Haus hat? Tragen muss man, nachlegen auch. Schmutz entsteht dabei ebenfalls.
Frieren? ..bei einer Erkrankung der Muskeln?

Es grüsst in Liebe Livi
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Re: 2.Mo.35,3: Ihr sollt kein Feuer anzünden am Schabbat!

Beitrag von Eaglesword am Sa 21 März 2015, 01:34

Werte Livi, sei unbesorgt:
In Fällen gesundheitlicher Gefährdung haben Rabiner andere Verordnungen erlassen, auf dass Leben und Familie über den kultischen Regeln rangiert. 
So ist Kranken und Schwangeren/Stillenden sogar verboten, am Fasten teilzunehmen oder bei Kälte in der Suka zu hocken. Dies ist auch der große Unterschied zu manchen anderen Religionen, deren Regeln stur einzuhalten sind. Wer warme Speisen/Getränke braucht, muss ja für deren Erwärmung sorgen. Das kann der synagogale Schabatofen bewerkstelligen, jedoch vermag längst nicht jeder Haushalt über Nacht einen Herd auf Temperatur zu halten, zudem ist mit unbeaufsichtigten Wärmequellen ein Brandrisiko verbunden.
Bei uns gilt: Man darf das Leben nicht unnötig in Gefahr bringen, ganz besonders nicht am Schabat, wo uns doch Erholung und Ruhe dargeboten werden soll.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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