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Fragen zum Missionsauftrag!

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Fragen zum Missionsauftrag!

Beitrag von Yusuke am Fr 01 Feb 2013, 13:40

Guten Tag und Shalom zusammen! Smile

Bei lesen in einigen Themen ist mir aufgefallen, das aus jüdischer Sicht "Mission" als kritisch gesehen bzw. unbiblisch gesehen wird. So wird auch der Missionsbefehl Jesu Mt. 28,19 als eingeschoben verstanden.

Für mich erscheint Jona in einer ähnlichen Rolle wie Johannes der Täufer, beide sollten die Menschen zur Umkehr zu Gott rufen (!). Dazu hätte ich eine Frage zum besseren Verständnis der jüdischen Sicht.

Wie sehen Juden den Auftrag Gottes an den Propheten Jona?
Gab es in Ninive, auch Juden oder wurde Jona >zu den HEIDEN< geschickt?

Wenn er ausschließlich zu den Heiden geschickt wurde, heißt dann nicht das auch Juden den Auftrag von Gott haben Menschen zu Gott zu führen ähnlich wie ihre christlichen Brüder?


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Freue mich auf eure Meinungen! Smile


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Re: Fragen zum Missionsauftrag!

Beitrag von Eaglesword am Sa 02 Feb 2013, 02:01

werter Yusuke, Wohlbefinden dir!
Damals betrieben auch Peruschim (sing Parusch = "Pharisäer") Mission, so dass Jeschua es aufgreifen konnte. Als er sagte, sie "durchzögen die Welt, um auch nur einen Proselythen zu gewinnen", war das an sich noch kein Vorwurf. Nur was anschließend kam, bedeutete schweren Tadel. Hier haben wir einen dokumentierten Hinweis auf antike Mission seitens der jüdischen Lehrerschaft.
Zu späteren Zeiten jedoch wurde das Unterfangen aufgegeben, und Verfolgungen flammten verstärkt auf. So hatte sich das jüdische Leben schließlich verschanzt, wobei abgeriegelte Viertel entstanden, die später als Ghettos bekannt wurden.

Was war denn wirklich Inhalt einer Absendung durch Jeschua?
Erinnern wir uns, was er über seinen eigenen Auftrag sagte? Der Vater habe ihn "zu den verstreuten Kindern IsraEl´s geschickt, sie einzusammeln", und "so, wie der Vater mich gesandt hat, sende ich jetzt euch..." waren seine späteren Worte dazu. Das bedeutet keine Mission in kirchlichem Sinn, jüdische Leute für das Christentum zu gewinnen. Von diesem Ansinnen waren Jeschua und seine Gefolgschaft weit entfernt. Ihnen lag am Herzen, vereinzelte und entwurzelte Israeliten in das "Haus" bzw. "den Schafstall" zurückzuführen.

Intressanterweise versehen heute zionistisch eingestellte Christen den Dienst, z.B. Exobus, ein Heimholungswerk mit Omnibussen als Transporter. Diese Glaubenden haben offenbar den Missionsbefehl Jeschua´s im ursprünglichen Sinn aufgefasst und in die jahrzentelange Tat umgesetzt.


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Re: Fragen zum Missionsauftrag!

Beitrag von Yusuke am Sa 02 Feb 2013, 11:24

Guten Morgen Eaglesword und Shalom mit dir! Smile

Danke für deine ausführliche Antwort Smile.
@Eaglesword schrieb:... Hier haben wir einen
dokumentierten Hinweis auf antike Mission seitens der jüdischen
Lehrerschaft. ... Zu späteren Zeiten jedoch wurde das Unterfangen
aufgegeben, und Verfolgungen flammten verstärkt auf. ...
Also waren die Assyrer ausschliesslich Heiden, das ist doch interessant. Haben sie es deshalb aufgegeben, wegen dem Frust vor Verfolgungen? Jedenfalls Verfolgungen, so entnehmen wir es dem NT erwarteten ja auch die Jünger Jesu damals wie auch heute in z.B. muslimischen Ländern.

@Eaglesword schrieb:Was war denn wirklich Inhalt einer Absendung durch Jeschua?
Erstmal um die Kinder aus Israel wieder zu Gott zu führen, danach den Heiden die Frohe Botschaft zu bringen (= missionieren).

@Eaglesword schrieb:Das bedeutet keine Mission in kirchlichem Sinn, jüdische Leute für das Christentum zu gewinnen.
Für das Christentum als "Ersatz-Religion" nicht, das sehe ich genauso, denn Jeshua kam nicht um eine neue Religion zu gründen, sondern die Menschen (Juden zuerst, dann die Heiden) wieder zu Gott zu führen. So ähnlich hat es ja Scha-ul auch getan als er zuerst zu dem Haus Israel und dann zu den Heiden gegangen ist.


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Re: Fragen zum Missionsauftrag!

Beitrag von Elischua am Sa 02 Feb 2013, 13:50

Schabbat Schalom dir lieber Yusuke,

zu deiner interessanten Frage:
Wie sehen Juden den Auftrag Gottes an den Propheten Jona?
Gab es in Ninive, auch Juden oder wurde Jona >zu den HEIDEN< geschickt?

Damals zu Ninives Zeiten gab es noch keine Juden! Man sollte nicht nur in der Bibel lesen, sondern sich auch zusätzlich informieren, z.B. in diesem Fall wie lebten damals die Menschen, was hatten sie für eine Kultur, und dürfen nie vergessen, daß was wir in der Bibel lesen, nur ein kleiner Teil dessen ist, was in den ca. "6000" Jahren geschehen ist. Juden gab es erst als Isaak, Jacob der zu Israel wurde zeugte und Juda ein Sohn Jacob-Israel ist und somit einer aus den 12 Stämmen ist. Aus dem Stamm Juda kommen die Juden, Jude. Das Wort Jude, Juden und Judentum wurde zu einem Allgemeinbegriff und nicht alle im Judentum sind Juden, sondern auch andere von den 12 Stämmen z.B. Levi, Benjamin, Ruben um einige zu nennen. Viele wissen nicht aus welchem Stamm sie sind und somit hat man dies als "Judentum" verallgemeinert. Man sollte umdenken und sich daran gewöhnen dies Haus Israel zu nennen. Haus Israel ist auch sehr oft in der Bibel zu finden alle 12 Stämme inbegriffen.

In der Zeit von Ninive gab es also noch keine Juden, auch Abraham ist kein Jude oder aus den 12 Stämmen, Abraham ist Hebräer und Hebräer waren ein Nomadenvolk. Ninive war eine große herrliche Stadt damals in Assyrien - Mesopotamien - Babylon und dort Abraham in Ur lebte.

Somit kann damit durchaus gesagt werden, daß es Heiden waren die dort lebten. Nun, wird man auch fragen, warum JaHWeH Nineve durch Jona mitteilen lies das alles verrottet wird wenn sie nicht umkehren! Sie wurden für eine Zeit dem EWIGEN gehorsam vielen jedoch wieder in ihr altes Muster zurück. JaHWeH kannte jeden einzelnen dort, und JaHWeH sieht nicht auf die Person, sondern in Herz und konnte mit Sicherheit Gerechte finden, siehe später Abraham in UR. Viele sind mit Sicherheit aus Nineve weggezogen. Vater gab allen eine Chance umzudenken - was ER auch heute noch tut. Und nicht nur durch Jona sondern auch durch Nahum und durch Zefania 2,13 wurde Nineve sowie alle weiteren Heiden -und Götzenstätte gewarnt!

Eine weitere Frage von dir:
Wenn er ausschließlich zu den Heiden geschickt wurde, heißt dann nicht das auch Juden den Auftrag von Gott haben Menschen zu Gott zu führen ähnlich wie ihre christlichen Brüder?

Wie bereits Eagleswort schrieb hat das "Haus Israel" einen Auftrag - Mission vom Vater zu den verlorenen Schafe zu gehen und wurde, warum auch immer eingestellt. Jeschua hatte den Auftrag vom Vater dies wieder einzuführen und Jeschua sagte ja auch: Ich bin nur gesandt zum Haus Israel nicht zu den Heiden!!

Mt 15,24 Er antwortete: Ich bin nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt. Jeschua sprach Menschen aus dem Haus Israel an ob sie mit Ihm gehen wollen, seine Schüler-Talmidim zu werden. In den Schriften und allgemein in der christlichen Lehre wird immer nur von 12 Aposteln gesprochen. Dies ist völlig falsch - dies kommt aus dem Mitraskult, dort wurde immer von 12 Aposteln geredet. Apostel ist auch nicht jüdisch. Jeschua hat weitaus mehr an Talmidim die er lehrte und beauftragte in den Nationen zu den verlorenen Schafe des Hauses Israel zu gehen, als die von der Kirche nur 12e!
Leider wurde hier von der RKK u. Co.KG was das Christentum ist vieles falsch - absichtlich gelehrt. Jeschua ist und bleibt Jude und hat Brüder und Schwestern aus dem Haus Israel-"verallgemeinert Judentum, Juden" etc. beauftragt in den Nationen zu gehen und die Verlorenen zu rufen. Auch sagte Jeschua, es gibt Schafe die nicht aus dem Haus Israel sind, die werde ich suchen -auch durch seine Talmidim. Er spricht nicht vom Christentum - sondern Heiden und Heiden betrifft nicht nur das Christentum (Denn ein Christentum gab es damals nicht, es wurde ja wie bekannt ca. 300 n.d.Z. von Konstantin eingeführt und weiter von der RKK übernommen. In diesem Bereich habe ich eh vor tiefer einzugehen und hierzu ein extra Thema erstellen werde - aber bitte habt Geduld!

Das Christentum hat keinen Auftrag weder von Vater JaHWeH noch von Jeschua bekommen das Haus Israel zu einem Christentum zu bekehren oder zu einem Christen zu machen, es war Konstantin und ist heute die Hurenmutter RKK mit ihren Hurenkindern den Gemeinden!! Ist Fakt!

Die Christen sollten sich vom Haus Israel (Judentum) lehren lassen und nicht umgekehrt - Denkt mal in Ruhe darüber nach!

Was ich auch immer wieder mitteilen möchte: Daß wir hier nichts gegen einzelne Christen oder sonstigen Gläubigen aus anderen Religionen haben, sondern es geht um die Organisation z.B. Christentum die ein Menschenwerk ist, siehe Konstantin und RKK etc. und nichts mit unserem Allmächtigen JaHWeH zu tun hat! Wir haben nur was gegen eine christliche Lehre - Mission. Man muss als "Christ" auch keine Sorge oder Angst haben, sich vom Christentum zu trennen - raus aus der Hure Babylon - im Gegenteil man wird freier. Siehe auch o.g. Ninive - dies ist heute noch und Vater läßt jeden seine freie Entscheidung ob er raus will oder nicht - den schmalen oder den breiten Weg zu gehen!!


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: Fragen zum Missionsauftrag!

Beitrag von Yusuke am So 03 Feb 2013, 03:50

Guten Abend und Shalom Elischua,

Danke dir erstmals für deinen sehr ausführlichen Eintrag, Elischua! Smile
@Elischua schrieb:wurde Nineve sowie alle weiteren Heiden -und Götzenstätte gewarnt!
Ja, danke für den Hinweis, also wird mir auch hier klar, das Gott, unser Vater ein Gott aller Menschen ist und nicht nur des dem Hause Israel!

@Elischua schrieb:Jeschua sagte ja auch: Ich bin nur gesandt zum Haus Israel nicht zu den Heiden!!
Das stimmt, das Jeshua ursprünglich für das Volk Israel kam, aber er hat auch den Glauben mancher Heiden geschätzt (wie des römischen Hauptmanns vgl. Mt 8,10). Denn Gott ist nicht nur ein Gott Israels, sondern aller Menschen, diese Botschaft zeigt auch die Tenach, z.B. wenn Gott sagt "aber in das Land von ... gehe nicht, denn das habe ich Ihnen gegeben!" oder aber die Geschichte von Bileam in 4. Mose 22-23, welche auch Zeugnis darüber gibt, das Gott auch ein Gott der Heiden ist!

@Elischua schrieb:Leider wurde hier von der RKK u. Co.KG was das Christentum ist vieles falsch - absichtlich gelehrt.
Gewiss hat die RKK so einiges, was Jesus gelehrt hat missverstanden, aber deshalb wegen der Vergangenheit der RKK gleich verallgemeinernd zu schimpfen halte ich für falsch. Auch das Haus Israel hat in der Vergangenheit oft wider Gott und seine Propheten gehandelt.

Leider zeigst du mir Elischua wie wahr Jesus Worte sind als er die Pharisäer anklagte für ihre Scheinfrömmigkeit in dem sie sagten "Ach hätten wir doch bei den Propheten gelebt, wir hätten das nicht getan" (vgl. Mt 23,27-36). Es sind diese heuchlerischen Vergleiche die böse sind, weil es leichter ist die Schuld bei anderen zu suchen als seine eigene eingestehen. Beide, ob "Christentum" oder "Judentum" schenken sich in der Vergangenheit nichts - nüchtern ausgedrückt. Das Problem liegt meines
Erachtens nicht an den Christen oder an den Juden, sondern das nur
wenige Menschen den Gottes Willen in der Torah oder im Evangelium verstehen wollen.

Ich finde wir sollten versuchen aus der Vergangenheit zu lernen und schauen, wo jeweils die Fehler beider Gruppen liegen und korrigieren lassen, unsere Gemeinsamkeiten suchen, Buße tun und zu Gott und seinem Gesalbten Jesus umkehren !!! Aber die Gegenseitige Verurteilung von Christen und Juden bringt nichts !!!

Wir sollten uns lieber ein Beispiel an Mosche oder Scha-ul nehmen und Demut lernen. Dafür finde ich folgende Worte Mose und Scha-uls interessant, die mMn. zur Grundlage jedes Christen und [vielleicht] Juden werden sollten:

5. Mose 8,
1. Kor. 13

Für mich jedenfalls sind das wahrlich meine Leitverse der Bibel geworden.


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Re: Fragen zum Missionsauftrag!

Beitrag von Eaglesword am Mo 04 Feb 2013, 06:52

werter Yusuke,
es kann sein, dass dir noch nicht so viele Details der (katholischen bzw. römischen) Kirchengeschichte bekannt sind, so dass du keine so große Abscheu empfindest. Wenn du aber massiv mit übelsten Dingen konfrontiert worden bist Shocked , fällt es dir schwer, an der Kirche "ein gutes Haar zu lassen", wie die deutsche Redensart es bildhaft umschreibt


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..kein Einheitsbrei..

Beitrag von WOML am Mo 04 Feb 2013, 13:34


Schalom Yusuke,

das mit dem Einheitsbrei kann nicht funktionieren aus dem Grund, dass das Haus Israel das Licht für die Heiden ist und nicht umgekehrt.
Jes. 42, 5-8
So spricht GOtt, der Ewige, der die Himmel schafft und ausbreitet, der die Erde macht und ihr Gewächs, der dem Volk auf ihr den Odem gibt und den Geist denen, die auf ihr gehen:
Ich, der Ewige, habe dich [Israel] gerufen in Gerechtigkeit und halte dich bei der Hand und behüte dich und mache dich zum Bund für das Volk, zum Licht der Heiden, dass du die Augen der Blinden öffnen sollst und die Gefangenen aus dem Gefängnis führen und, die da sitzen in der Finsternis, aus dem Kerker. Ich, Adonai, das ist mein Name, ich will meine Ehre keinem andern geben noch meinen Ruhm den Götzen.

5. Mose 8 richtet sich an das Haus Israel und alle die sich ihm anschliessen, z.B. Ruth.

Rabbi Jeschua hat nichts anderes gelehrt als die Tora so muss das (jüdische Volk)
Haus Israel nicht christianisiert/missioniert werden zu Jeschua HaMaschiach, wohl aber haben wir alle Techuva zu tun, man kann es auch Umkehr mit Busse nennen, doch man kehrt zum VAter um. (Natürlich gehört zu diesem Bereich das ganze Gesetz/Rechte, also die Instruktionen und Satzungen "JAH`s", und die Verpflichtung zu Vergebung und Versöhnung, darin enthalten muss sein echte Reue und Wiedergutmachung nicht nur ein leeres Bekenntnis ohne Taten, Werke und Almosen etc.)

Abba hat den Übersetzungsfehler in den neueren Schriften (sog.NT) auch aufgeklärt nicht an Jeschua glauben sondern wie. wie glauben?

Das Haus Israel erinnert sich an die Satzungen und Weisungen im Sch`ma, dort betet und liest man auch: du sollst sie deine Kinder lehren und später: sprich davon wenn du zu Hause sitzt und wenn du auf der Strasse gehst.

Wenn ich dies näher betrachte, finde ich sogar eine Paralellstelle in den neuen Schriften die einen anderen Hinweis gibt, (den ich nun jedoch in Zusammenhang bringe) wenn es dort heisst: steht Rede und Antwort wenn man euch nach dem Grund eurer Hoffnung fragt.
Vielleicht scheint es weit hergeholt von mir, doch wenn ich den Herrn meinen GOtt liebe von ganzem Herzen, ganzer Seele, aller Kraft und allem Vermögen dann bin ich auch voll Hoffnung und habe einen Grund Zeugnis zu geben von IHM der meine ganze Freude ist weil ich IHN lieben darf ich kleines Menschlein, welches am Morgen grünt und blüht um am Abend zu verwelken...

Herzlichen Gruss und Danke für deine Beiträge Winke lieber Arthur,
Seine Anastasia.



..meine Kinder hören auf meine Stimme,
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Re: Fragen zum Missionsauftrag!

Beitrag von Shomer am Sa 09 Feb 2013, 06:45

@Yusuke schrieb:Guten Tag und Shalom zusammen! Smile

Bei lesen in einigen Themen ist mir aufgefallen, das aus jüdischer Sicht "Mission" als kritisch gesehen bzw. unbiblisch gesehen wird. So wird auch der Missionsbefehl Jesu Mt. 28,19 als eingeschoben verstanden.

Für mich erscheint Jona in einer ähnlichen Rolle wie Johannes der Täufer, beide sollten die Menschen zur Umkehr zu Gott rufen (!). Dazu hätte ich eine Frage zum besseren Verständnis der jüdischen Sicht.

Wie sehen Juden den Auftrag Gottes an den Propheten Jona?
Gab es in Ninive, auch Juden oder wurde Jona >zu den HEIDEN< geschickt?

Wenn er ausschließlich zu den Heiden geschickt wurde, heißt dann nicht das auch Juden den Auftrag von Gott haben Menschen zu Gott zu führen ähnlich wie ihre christlichen Brüder?

Freue mich auf eure Meinungen! Smile

Shalom Yusuke
Jona wurde nach Ninive gesandt. Dies ist bekannt. Mit hebräischer Geschichtskenntnis kommt man sogar dahinter, wer in Ninive lebte, was das für Leute waren, zu denen Jona gesandt worden war. Im Jahr 721 v. d. Z. wurde das Nordreich (10 verlorene Stämme, Haus Israel, Haus Efraim) nach Assyrien verbannt. M. E. macht es keinen Sinn, einen jüdischen Propheten zu Heiden zu schicken; Jona ging also, nach bekannter Odyssee, zu den verlorenen Stämmen im vormaligen Assyrien. Auch der Umstand, dass sie sich mit fasten kasteiten, nachdem ihnen der Schock in die Glieder gefahren ist, deutet auf einen Bezug zu JHWH hin.

Deinem Einwand mit dem Missionsbefehl kann ich nur beipflichten. Der ganze Missionsbefehl in Matth. 28:18-20 besteht aus Widersprüchen zu anderen bekannten Aussagen in der Bibel. "Mir ist gegeben alle
Gewalt im Himmel (Himmel!).... Der Jesus, der sowas sagte, der war definitiv grössenwahnsinnig; denn dass JHWH allmächtig ist und nicht ein Quäntchen von seiner Allmacht jemals abgeben würde, dass steht unmissverständlich in 1Mo 17:1 nachzulesen. Dann geht es weiter: In der Bergpredigt hat "Jesus" gelehrt:


Mat 7:14 Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden

Und in Kap 28:19 befiehlt Jesus seinen Jüngern, alle Nationen zu Jüngern zu machen.... - wieder ein Hinweis auf Grössenwahn. "Auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes" lesen wir nur hier,
nirgends sonst. Bekannt ist, dass 300 Jahre lang nie so getauft worden sein konnte, da erst Konstantin Anno 325 durch Bischof Eusebius diesen Unsinn in das Matthäusevangelium hat einfügen lassen. - Und als dann getauft wurde, wurden Babys besprenkelt. In diesem Stil geht der sog. Missionsbefehl weiter - bis zum Schluss. Ausserdem fällt auf, dass "Jesus" fast nichts befohlen hat, sondern bei ihm beruhte das meiste auf Freiwilligkeit: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstossen; wer an mich glaubt, wie die Schrift (Tanakh) gesagt hat.... usw. Auch hier könnten wir sehr gut zwei verschiedene "Jesusse" heraus kristallisieren, eben: einen Jesus Christus oder einen Jeshua, der nie Mashiach war, weil er nie gemäss Torah gesalbt wurde.
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Re: Fragen zum Missionsauftrag!

Beitrag von Eaglesword am Sa 09 Feb 2013, 20:52

nur ist zu bedenken, werter Shomer, dass nicht alle Verkünder ("Propheten") durch Ordinierung mit Öl auf ihrem Kopf den Dienst ausführten. Das bedeutet: Auch inoffizielle Quereinsteiger, so zu sagen, wurden seitens JHWH´s bevollmächtigt zum Dienst. Zwar hatte JermeJahu (Jeremiah) eine Ölsalbung empfangen, jedoch zum Priestertum. Dann kam G'tt und änderte den Kurs, ohne dass eine spezielle Weihe hätte stattfinden können. Längst nicht alle Verkünder wurden offiziell eingesetzt, aber allesamt als würdig erachtet, im Buch der Propheten aufgelistet oder wenigstens erwähnt zu werden, wie dies bei Verkünderin Hulda der Fall war. Zusammengefasst, ist ein Amt nicht abhängig von offizieller Einsetzung. Da Jeschua ein Verkünder mit priesterlichem Charakter war, aber keine Ölsalbung empfing, war er auch kein Gesalbter im wörtlichen Sinn, wenn du das meinst. Dem gegenüber steht aber eine "geistliche Salbung" unabhängig menschlicher Autorisierung. Und in dem Fall war Jeschua ein Gesalbter


Zuletzt von Eaglesword am Sa 09 Feb 2013, 20:54 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


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Re: Fragen zum Missionsauftrag!

Beitrag von Yusuke am Sa 09 Feb 2013, 20:53

Guten Abend und Shalom zusammen!
Guten Abend Shomer! Smile

Vielen Dank für deine Antwort, Shomer.

Mit der Geschichte magst du Recht haben, das ein Grund sicherlich der war um die verlorenen Stämme wieder
zur Umkehr zu rufen. Dennoch sind die meisten in Assyrien Heiden gewesen und auch denen gilt die Auftrag Jonas. In der Tenach gibt es mehre Beispiele dafür, das der Gott Israels, der Gott aller Menschen ist, nicht nur speziell "der Israeliten"!

So bestand beispielsweise schon seid der Zeit Josefs in Ägypten das Volk Israel geneaologisch nicht mehr nur ausschliesslich aus Nachkommen Jakobs. Razz

@Shomer schrieb:Der ganze Missionsbefehl in Matth. 28:18-20 besteht aus Widersprüchen
Mag sein, das das jetzt OT ist, aber mich würde dennoch interessieren, welche Widersprüche du meinst?


@Shomer schrieb:Der Jesus, der sowas sagte, der war definitiv grössenwahnsinnig; denn dass JHWH
allmächtig ist und nicht ein Quäntchen von seiner Allmacht jemals abgeben würde
Findest du diese Aussage nicht ein wenig anmaßend, wenn du darüber erhebst in dem du meinst für Gott zu bestimmen, was er zu tun hat oder nicht?


Wegen Mt. 7,14 und Mt. 28,19: das verstehe ich so, das Jeshua seinen Jüngern gibt das Evangelium allen Menschen zu verkünden, weil doch Gott, der Gott aller Menschen ist. Aber nicht alle Menschen werden die Frohe Botschaft von Jeshua annehmen wollen, sondern nur die wenigsten.

Wo siehst du hier Jeshuas Größenwahn - kannst du mir das näher erläutern?

@Shomer schrieb:... Bekannt ist, dass 300 Jahre lang nie so getauft worden sein konnte
Die Aufforderung Jesu zur Mission ist keine Taufformel! Aber unabhängig, ob diese Stelle jetzt eingefügt ist oder nicht, das spielt doch keine Rolle, weil wir durch die Schriften des Lukas über die Taten der Jünger Jesu wissen, wie diese denn bei ihrer Verkündigung und Taufe vorgingen. Vergleiche hier:


Apg 2,38: " Petrus aber sprach zu ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen14 auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung eurer Sünden! Und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes empfangen."

@Shomer schrieb:In diesem Stil geht der sog. Missionsbefehl weiter - bis zum Schluss.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir uns einig sind über die Kirche in der Vergangenheit, auch begünstige ich viele abweichende Lehren von RKK und anderen 'christlichen Gemeinschaften' nicht. Für mich persönlich sind nur die Schriften der Tenach und des NTs entscheidend. AlleLehren der Bibel sind für mich an folgenden Worten zu bewerten: Mt. 22,37-40, 1. Joh 4,7-8 und 1. Kor 13.


@Shomer schrieb:Ausserdem fällt auf, dass "Jesus" fast nichts befohlen hat, sondern bei ihm beruhte das meiste auf Freiwilligkeit:
So ist es! Smile Es wäre auch interessant folgende Stelle bzgl. Mission anzusehen, vgl. dazu Mt. 10,1-15.


@Shomer schrieb:Auch hier könnten wir sehr gut zwei verschiedene "Jesusse" heraus kristallisieren ...
Auch hier gilt, das was dir Kirche aus dem Evangelium bzw. aus den Schriften Gottes getan hat, das dürfen wir den Schriften nicht anlasten. Ob die Vergangenheit der Israeliten zur Zeit der Tenach oder der Gemeinde der 'Christen' zur Zeit des Neuen Bundes. In beiden Fällen sehen wir viel versagen und deshalb bringt es nichts über jeweils andere sich zu grämen, meinst du nicht auch?


Liebe Grüße und Shalom,

Artur


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