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Tanach / AT: erfanden Bibel-Autoren Kamele?

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Tanach / AT: erfanden Bibel-Autoren Kamele?

Beitrag von Elischua am Mi 12 Feb 2014, 16:23

12. Februar 2014 10:00
Altes Testament Bibel-Autoren erfanden Kamele

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Kamele sind heute im Nahen Osten weit verbreitet, sie kamen aber erst im 10. Jahrhundert vor Christus nach Israel
(Foto: REUTERS)
Im Alten Testament tauchen Kamele auf. Doch damals waren die Tiere in Israel noch gar nicht bekannt - wie gerieten sie dann in die Bibel?

Von Christian Weber

Es ist eine schöne Geschichte, die da jemand erzählt im 24. Kapitel der Genesis im 1. Buch Mose der Bibel: "Abraham war alt und hochbetagt; der Herr hatte ihn mit allem gesegnet." Höchste Zeit also, dass ihm sein Großknecht eine Frau für seinen Sohn Isaak aus seiner alten Heimat organisiert. So nahm denn der Knecht "zehn von den Kamelen seines Herrn" und brach auf nach Mesopotamien; ein Engel sollte ihn beschützen. Die Kamele spielen dann auch eine wichtige Rolle bei der Werbung Rebekkas, die schließlich als Gemahlin Isaaks eine der Urmütter des israelischen Volkes werden sollte.

Schade nur, dass ein wichtiges Detail in der Geschichte nicht stimmen kann: Zur Zeit der sogenannten Erzväter Abraham, Josef und Jakob gegen 2000 bis 1500 v. Chr. lebten auf dem Gebiet des heutigen Israel noch gar keine domestizierten Höckertiere. So zumindest lautet das Ergebnis neuer Analysen, die israelische Archäozoologen vor Kurzem im Fachmagazin Tel Aviv (Bd. 30, S.277, 2013) vorgestellt haben.

Das ist eine weitreichende Behauptung, denn Kamele treten oft auf im Alten Testament. Und wenn deren Bibel-Existenz nicht mit dem archäologischen Befund übereinstimmt, ist dies ein weiterer Beleg dafür, dass die Texte erst Jahrhunderte nach dem postulierten Geschehen geschrieben oder stark redigiert wurden.

Die Kamele tauchten erst ein halbes Jahrtausend später auf

Die beiden Forscher Lidar Sapir-Hen und Erez Ben-Yosef von der Universität Tel Aviv berufen sich auf neue Radiokarbon- Datierungen an alten Kamelknochen, die sie in jüngerer Zeit bei Grabungen in der Umgebung einer antiken Kupferhütte in der Arava-Senke gefunden hatten. Dort schürften und verarbeiteten vermutlich bereits die alten Ägypter das begehrte Erz. Die Steinwüste der Arava verläuft über rund 165 Kilometer vom Toten Meer bis nach Eilat und Aqaba am Roten Meer und war im Altertum für ihre Minen bekannt. Kamele wurden dort vermutlich wegen ihrer Milch, vor allem aber auch als Packtiere gehalten. Zuvor mussten vermutlich dem Wüstenklima weniger gut angepasste Maultiere und Esel die Lasten tragen.



Salzabbau in Äthiopien Geld auf dem Rücken der Kamele

Aus Untersuchungen der Sedimentschichten war bekannt, dass es sich bei den hier gefundenen Kamelknochen mit um die ältesten in der Region handeln muss. Die aktuelle Analyse grenzte nun den Zeitraum genauer ein und kommt zu dem Schluss, dass die ersten Kamele im letzten Drittel des zehnten Jahrhunderts v. Chr. in Israel auftauchten, also mindestens ein halbes Jahrtausend nach der Zeit der Erzväter und immer noch Jahrzehnte nach dem Königreich Davids, wie es von den Autoren des Alten Testaments beschrieben wurde.

Kamele als Symbol des Fortschritts

Einige wenige noch ältere Knochenfunde konnten die Wissenschaftler wilden Kamelarten zuordnen, die nicht in menschlichen Diensten standen. Domestiziert wurden die Höckertiere vermutlich bereits gegen Ende des zweiten Jahrtausends v. Chr., allerdings auf der Arabischen Halbinsel.

Dass die Kamele in die biblischen Texte hineingeschrieben wurden, ist dennoch wenig überraschend; der naheliegende Grund: Sie waren überaus wichtig. "Die Einführung der Kamele in unsere Region war eine äußerst bedeutende ökonomische und soziale Entwicklung", sagt Erez Ben-Yosef. Zur beginnenden Eisenzeit ermöglichten wahrscheinlich diese ausdauernden und wenig anspruchsvollen Tragetiere einen ernsthaften Handel durch die riesigen Wüsten zwischen Süd-Arabien und den Ländern der Levante. Und so wurden die Kamele mit der Zeit auch heimisch in den Ländern der südlichen Mittelmeerküste - wo sie bis heute leben. Insofern geht es völlig in Ordnung, wenn die Kamele dann auch durch das Neue Testament wandern.



Quelle


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: Tanach / AT: erfanden Bibel-Autoren Kamele?

Beitrag von Eaglesword am So 16 Feb 2014, 16:16

das Problem liegt in diesem Fall bei der Zeitung namens `Guardian´, welche in schulmeisterlicher Manier ihre Weisheit zum Besten gibt:

Dieser Guardian bedient sich der üblichen Spekulantenlogik. "Wenn Kamele erfunden worden sind", so heißt es da, "ist auch (das, was uns nicht passt) erfunden". Somit wird wieder einmal der Begriff "zionistisch" missbraucht in linkslastiger Manier. Aber der Anspruch IsraEl´s auf das Land IsraEl kann ja nicht rechtskräftig sein, weil er nicht rechtskräftig sein darf in den Augen der israelophoben Linken.


Zuletzt von Eaglesword am Sa 22 Feb 2014, 12:47 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


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Nachtrag

Beitrag von Eaglesword am Sa 22 Feb 2014, 01:55

einer neuen Untersuchung ist zu entnehmen, dass domestizierte Kamele sehr wohl schon in Awraham´s Diensten standen. Technischer Aspekt des vorherigen Artikels ist schlicht folgender Sachverhalt: Wo wurden denn Kamelknochen gefunden? Etwa flächendeckend im ganzen Land? Nein? Dann ist es auch nicht überraschend, wenn die Radiocarbonmethode keine repräsentativen Ergebnisse zeitigen konnte. Jedenfalls liegen außerbiblische Belege vor, welche Genesis bestätigen.
Und nein, die gesamte Bibel als Märchenbuch zu sehn ist kurzsichtig. Dumm ist, wer das Badewasser samt Kind ausschüttet.


Zuletzt von Eaglesword am Sa 22 Feb 2014, 12:32 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet


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Re: Tanach / AT: erfanden Bibel-Autoren Kamele?

Beitrag von Eaglesword am Sa 22 Feb 2014, 12:11

http://creation.com/camels?utm_media=email&utm_source=infobytes&utm_content=gb&utm_campaign=emails

Kamele und die Bibel

von Lita Cosner (Transl. R.L.)

11. Februar 2014

Für Aufsehen sorgten in den vergangenen Wochen etliche Schlagzeilen, wonach eine archäologische Entdeckung angeblich den Beweis für Fehler im Buch Genesis erbringen würde, weil es demnach gezähmte Kamele damals noch nicht im Vorderen Orient gab (Kanaan/Israel und Umgebung), sondern erst nach der Zeit von König David. Wenn wir jedoch die tatsächlichen biblischen, archäologischen und historischen Hinweise genauer untersuchen, bekommen wir ein viel besseres Bild, das dann auch wieder die historische Richtigkeit der Bibel unterstützt.

Die Quelle dieser Behauptungen ist eine Abhandlung aus dem Jahre 2013 von Sapir-Hen, L. and Ben-Yosef, E. mit dem Titel:  „The introduction of domestic camels to the Southern Levant: Evidence from the Aravah Valley/ Die Einführung von gezähmten Kamelen im Vorderen Orient: Beweise im Arava-Tal". Die Abhandlung kommt zu folgenden Ergebnissen:  

· Die meisten Gelehrten geben zu, dass Kamele als Lasttiere vor dem 12. Jahrhundert v. Chr. nicht verwendet wurden.

· Neue Beweise deuten darauf hin, dass gezähmte Kamele erst irgendwann zwischen 1000-600 vor unserer Zeitrechnung üblich waren.

· Eine Fundstelle im Arava-Tal offenbarte Kamel-Knochen, die erst aus dem 10. und 9. Jahrhunderten vor unserer Zeitrechnung stammen, ohne dass es gleichzeitig Hinweise auf Kamele frühzeitiger oder später gibt.

· Bei Kamel-Knochen mit einem frühzeitigerem Datum handelt es sich um wilde Kamele, basierend auf mehreren Faktoren, und die Genauigkeit der Datierung steht außer Frage.

Das Fazit, welches durch die Skeptiker und die Medien gezogen wird, besteht darin, dass die Bibel anachronistisch [falsche zeitliche Einordnung von Vorstellungen, Ereignissen, Dingen oder Personen in einem Zusammenhang] ist, wenn sie Kamele zur Zeit von Avraham erwähnt, und somit müsse das Buch Genesis (1. Moshe) lange Zeit nach diesen Ereignissen niedergeschrieben worden sein, heißt es.

Die biblischen Hinweise
Die erste Erwähnung von Kamelen in der Bibel finden wir in 1. Moshe 12, nachdem Avrams Frau Sarai in den Palast des Pharaos geholt wurde: „Und er tat Avram Gutes um ihretwillen; und er bekam Schafe und Rinder und Esel, Knechte und Mägde, Eselinnen und Kamele.“ (1. Moshe 12:16).

Hiob, von dem man gemeinhin annimmt, dass er um dieselbe Zeit wie Avram lebte, hatte 3.000 Kamele zu Beginn des Buches, und dann doppelt so viele am Ende des Buches. Er lebte im Land Uz, in Arabien.

So gibt es also biblische Hinweise, dass es in Arabien 2000 vor unserer Zeitrechnung Kamele gab, und dass der Pharao auch einige besaß. Das stimmt auch mit entsprechenden archäologischen Aufzeichnung überein. In einer Abhandlung unter dem Titel ‘The Camel in Ancient Egypt*/ Das Kamel im alten Ägypten’  wird festgestellt: „Die veranschlagte Zeit, als die Kamele nach ihrer Zähmung in Arabien dann Einzug in Ägypten hielten, liegt zwischen 2500 und 1400 vor unserer Zeitrechnung“.  Demnach geschah also nicht nur die Zähmung der Kamele, sondern sie waren auch bereits in Ägypten, als Avraham dort war. Somit passt die biblische Überlieferung perfekt.

[*Saber, A. S., The camel in ancient Egypt, Proceedings of the Third Annual Meeting for Animal Production Under Arid Conditions 1–215, 1998, p. 208.]

Interpretation dieser Hinweise
So wissen wir also, dass es zur Zeit von Avraham gezähmte Kamele in Arabien und Ägypten gab. Und die Bibel sagt auch, dass Avraham seine Kamele vom Pharao bekam. Also warum gab es nun fast 1000 Jahre lang keine Hinweise auf Kamele in Kanaan?

Erstens: Vielleicht waren sie in Kanaan einfach noch nicht üblich genug, um jene Art von Hinweisen zu hinterlassen, nach der die Studie sucht. Wenn der Besitz vielleicht nur einigen Fürsten vorbehalten blieb, die wohlhabend genug waren, um exotische Lasttiere zu importieren, dann können wir kaum davon ausgehen, dass ihre Knochen querbeet überall zu finden sind

Ein weiterer Punkt: Bekanntermaßen ist es durchaus üblich, dass der Wert von physischen Beweisen überschätzt wird, deren Ursprung so weit zurückliegt. Je weiter zurück man in der Vergangenheit versucht zu forschen, desto mehr Beweise könnten zerstört worden sein. Diese Archäologen (und die rastlosen Medien noch viel mehr) scheinen den Grundsatz vergessen zu haben, dass das Fehlen eines Beweises noch lange nicht „mangels Beweises“ bedeutet.

Die Archäologen haben ihre Lektion immer noch nicht gelernt
Es gibt eine lange und ehrenvolle Geschichte von Archäologen, die immer wieder feststellen, dass jene Dinge, die sie an den Grabungsstätten zu Tage fördern und zunächst im Widerspruch zur Bibel stehen, sich spätestens dann als falsch erweisen, wenn spätere Entdeckungen ans Licht kommen. Allerdings existierten in diesem Fall die Beweise zur Widerlegung dieser zweifelhaften Behauptung bereits lange, bevor dieses jüngste Argument aufkam. (Siehe zum Beispiel von Caesar, S.: „Der Patriarchalische Wohlstand und die frühe Zähmung des Kamels, Associates for Biblical Research, biblearchaeology.org, 19 Februar 2009).

Die aus dieser und aus ähnlichen Geschichten zu ziehende Lehre ist klar: Die Bibel ist zuverlässig und vertrauenswürdig, und irgendwelche Beweise, die scheinbar die biblische Überlieferung in Zweifel ziehen wollen, müssen nur korrekt interpretiert werden. Dann können sie sogar die biblische Überlieferung untermauern.


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