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Psalm 72

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Psalm 72

Beitrag von Luluthia am Sa 14 Dez 2013, 19:39

Shalom Ihr Lieben, ich hab hier mal eine Frage zu Psalm 72.

Elishua hat sich diesbezüglich schonmal ein wenig zu diesem Psalm geäußert und ihn auf Salomon bezogen. Allerdings kann ich dies nicht ganz so nachvollziehen, weil in einem kleinen Teil des Psalms steht, dass alle Heiden ihm dienen werden. Dies trifft auf Salomon ja wohl nicht zu.

Zu Beginn erstmal kurz ein Ausschnitt einer muslimischen Seite entnommen, die diesen Psalm auf Mohammed beziehen:
Psalm 72  Vers 8-17

Er soll herrschen von einem Meer bis ans andere, und von dem Strom bis den Enden der Erde. Vor ihm sollen sich neigen die Söhne der Wüste, und seine Feinde sollen Staub lecken. ...denn er wird den Armen erretten, der um Hilfe schreit, und den Elenden, der keinen Helfer hat. Er wird gnädig sein den Geringen und Armen, du den Armen wird er helfen. Er wird ihre Seele aus dem Trug und Frevel erlösen und ihr Blut ist wert geachtet vor ihm. Er soll leben  und man soll ihm geben vom Gold aus Saba. Man soll immerdar für ihn beten und ihn täglich segnen.

Wer hat seine Herrschaft von einem Meer zum anderen Ausdehnen können, und Unterwarf die Königreiche? Vor wem neigten sich die Wüstensöhne? Wer nahm den Kampf gegen die Armen und Unterdrückten auf, und schaffte es, daß auch ihr Leben geachtet wurde? Das wichtige ist hier, für wen wird Gebetet und für wen spricht man Segenswünsche? Alle diese Erwartungen treffen nur auf Muhammed zu. Einige Stellen kann man im geistigen Sinne hier auch auf Jesus beziehen. Aber beten und segnen trifft nicht auf Jesu. Jesu wird ja als Gott verehrt. Man betet Jesu an, aber man wünscht ihm keinen Segen, und man betet nicht für ihn.

In den fünf täglichen Gebeten der Muslime, wird Muhammed jedesmal der Segen gewünscht. Man betet für Muhammed und für seine Familie.

Und um das besser einordnen zu können, hier der gesamte Psalm 72:

Des Salomo. Gott, gib dein Gericht dem König und deine Gerechtigkeit des Königs Sohne, 2 daß er dein Volk richte mit Gerechtigkeit und deine Elenden rette. 3 Laß die Berge den Frieden bringen unter das Volk und die Hügel die Gerechtigkeit. (Psalm 85.9-14)
  4 Er wird das elende Volk bei Recht erhalten und den Armen helfen und die Lästerer zermalmen. (Psalm 72.12) 5 Man wird dich fürchten, solange die Sonne und der Mond währt, von Kind zu Kindeskindern. 6 Er wird herabfahren wie der Regen auf die Aue, wie die Tropfen, die das Land feuchten. 7 Zu seinen Zeiten wird erblühen der Gerechte und großer Friede, bis daß der Mond nimmer sei. 8 Er wird herrschen von einem Meer bis ans andere und von dem Strom an bis zu der Welt Enden. (Sacharja 9.10) 9 Vor ihm werden sich neigen die in der Wüste, und seine Feinde werden Staub lecken. (Jesaja 49.23) 10 Die Könige zu Tharsis und auf den Inseln werden Geschenke bringen; die Könige aus Reicharabien und Seba werden Gaben zuführen. (Psalm 68.30) (Jesaja 60.9) 11 Alle Könige werden ihn anbeten; alle Heiden werden ihm dienen. (Psalm 2.8 ) (Psalm 2.10-12)
  12 Denn er wird den Armen erretten, der da schreit, und den Elenden, der keinen Helfer hat. (Hiob 36.15) (Psalm 35.10) 13 Er wird gnädig sein den Geringen und Armen, und den Seelen der Armen wird er helfen. 14 Er wird ihre Seele aus dem Trug und Frevel erlösen, und ihr Blut wird teuer geachtet werden vor ihm. (Psalm 9.13)
  15 Er wird leben, und man wird ihm von Gold aus Reicharabien geben. Und man wird immerdar für ihn beten; täglich wird man ihn segnen. (Psalm 72.10) (Psalm 84.10) 16 Auf Erden, oben auf den Bergen, wird das Getreide dick stehen; seine Frucht wird rauschen wie der Libanon, und sie werden grünen wie das Gras auf Erden. 17 Sein Name wird ewiglich bleiben; solange die Sonne währt, wird sein Name auf die Nachkommen reichen, und sie werden durch denselben gesegnet sein; alle Heiden werden ihn preisen. (1. Mose 12.3) (1. Mose 22.18)
  18 Gelobet sei Gott der HERR, der Gott Israels, der allein Wunder tut; 19 und gelobet sei sein herrlicher Name ewiglich; und alle Lande müssen seiner Ehre voll werden! Amen, amen. (Psalm 41.14) (Jesaja 6.3) 20 Ein Ende haben die Gebete Davids, des Sohnes Isais.


Vielleicht kann man ja den Psalm Vers für Vers auslegen?!

Freue mich auf Antworten.

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Re: Psalm 72

Beitrag von Eaglesword am So 15 Dez 2013, 05:05

Wohlbefinden euch!
Bis zum Vers 14 denkt man eher an G'tt selber, ab 15 bis zum 17. dann sieht es nach einem sterblichen König aus, und 18 bildet einen g'ttesfürchtigen Abschluss.
Dass weder ein jüdischer König noch ein Freiheitskämpfer nach Art von Schimschon gemeint sein kann, zeigt uns Vers 11. Ein Feldherr aus den Völkern wie Mohamed kommt schon gar nicht in Betracht, sondern einzig der Vater allen Lebens.
Dies Lied gehört zu den rojalen Segensliedern, die man zur Einsegnung eines Königs angestimmt hatte. Weder Jeschua noch ein Heidenfürst kamen da in Betracht


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
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Re: Psalm 72

Beitrag von Luluthia am So 15 Dez 2013, 17:47

Shalom Eagle,

ich hab da heute mal eine andere Übersetzung zu gelesen. Und da heißt es immer anstelle von "er wird" "er soll" . Wenn man den Psalm in dieser Übersetzung liest, dann denke ich, ist Elishuas Aussage hierzu richtig. Denn dann liest es sich durchgängig als Gebet. Hier mal ein kurzer Ausschnitt:

Er soll den Elenden im Volk Recht schaffen und den Armen helfen und die Bedränger zermalmen. 5 Er soll leben, solange die Sonne scheint und solange der Mond währt, von Geschlecht zu Geschlecht. 6 Er soll herabfahren wie der Regen auf die Aue, wie die Tropfen, die das Land feuchten. 7 Zu seinen Zeiten soll blühen die Gerechtigkeit und großer Friede sein, bis der Mond nicht mehr ist. 8 Er soll herrschen von einem Meer bis ans andere und von dem Strom1 bis zu den Enden der Erde. 9 Vor ihm sollen sich neigen die Söhne der Wüste, und seine Feinde sollen Staub lecken.

Wäre jetzt nur noch schön zu wissen, welche Übersetzung hier die korrekte ist.

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Re: Psalm 72

Beitrag von Eaglesword am Mo 16 Dez 2013, 18:03

hier haben wir keinen Widerspruch zwischen beiden Lesarten, denn:
Es handelt sich um das "futurale Imperativ". Das heißt, wenn im Zehnwort steht, wir "werden" bzw. "werden nicht" gewisse Dinge tun, so verstärkt quasi die Futurform die beondere Ausdrücklichkeit eines Befehles bzw. Verbotes.
In Deutsch kann man solch einen Zusammenhang nicht elegant wiedergeben, sonst hieße es ungefähr: "Er wird nicht abweichen, das zu tun" bei einem Auftrag bzw. "Es ist völlig ausgeschlossen, dass er das tut" bei einem Verbot


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