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Wie kann man seinen Glauben und sein Vertrauen auf Gott stärken?

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Wie kann man seinen Glauben und sein Vertrauen auf Gott stärken?

Beitrag von Luluthia am Di 12 Jun 2012, 22:14

Shalom Ihr Lieben!

Ich weiß ja nicht, wie Euch das so geht, bezüglich des Glaubens. Bei mir ist es so, dass da immer wieder auch Zweifel, Ängste und Mißtrauen Gott gegenüber aufkommen. Und in den letzten Jahren werden die auch immer schlimmer.

Möglich, dass ich durch meine Eltern das Grundvertrauen verloren habe. Denn schließlich sollte man den eigenen Eltern ja vertrauen können, davon hängt ja das überleben ab. Aber in meinem Fall wurde dieses Vertrauen arg mißbraucht und letztlich auch zerstört.

Trotzdem war mein Glaube in meiner Kindheit deutlich stärker als heute. Und es ist nicht der grundsätzliche Glauben, der weniger wird. Es ist mehr das Vertrauen auf Gott an sich. Sprich ich vertraue ihm selber oftmals einfach nicht und somit auch nicht dem Leben.

Mich plagen Ängste wegen jeder nur denkbaren Kleinigkeit, über die die meisten nicht mal nachdenken.

Deshalb meine Frage an Euch:

Wie stärkt ihr Euren Glauben an Gott, wie Euer Vertrauen in Gott, dass er wirklich nur das beste für euch will? Wie bekämpft ihr Zweifel?

Freue mich auf Eure Rückmeldungen.

LG, Luluthia
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Re: Wie kann man seinen Glauben und sein Vertrauen auf Gott stärken?

Beitrag von Eaglesword am Di 12 Jun 2012, 23:34

das ist sehr umfangreich, wenn wir an all die Phasen denken, die man so durchmacht.
Ein Beispiel:
Heilungsveranstaltung, zum wievielten Mal schon. Wieder nichts geändert am Zustand, eher noch verschlechtert. Frage: Wer hat etwas falsch gemacht? Grübel grübel...
Irgend wann kam ich auf die Lösung und begann, mir das Fragen abzugewöhnen. Keinem wies ich fortan irgend ein Versäumnis zu. Nein, manche Dinge sind einfach so, wie sie sind. Egal, warum. Egal, zu welchem Zweck- falls überhaupt ein Sinn vorhanden ist. Ich habe es gelassen, einen Sinn hinter allen Geschehnissen zu sehn. Ob in China ein Sack Reis umfällt oder plötzlich ein Vulkan ausbricht, wo noch nie Vulkanismus war, ist im Grunde nicht wichtig.
Heute seh ich all die Widrigkeiten gelassen und bleibe in der interaktiven Gemeinschaft mit G'tt.
Aktuell bin ich seit Montag von Grasmilben heimgesucht, und immer mehr Hautstellen werden in juckende Beulen verwandelt. Und? Ich frage nicht, was denn die Ursache sei oder zu was mir das widerfährt. Ich frage: "Was ist zu tun?"
Ergo Arzt aufsuchen, der eine vernünftige Diagnose stellt und eventuell das Hystamin eindämmt. Nein, da hat niemand geschlafen. Sowas passiert halt.

Im so genannten "NT" steht ein tröstender Passus:
"Lasst euch nicht befremden wegen der Hitze, die euch auf dem Weg entgegenschlägt und wisst, dass es ja den Geschwistern auf dem ganzen Globus eben so ergeht". Und? Es ist nun mal so...


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Re: Wie kann man seinen Glauben und sein Vertrauen auf Gott stärken?

Beitrag von Luluthia am Mi 13 Jun 2012, 12:28

Shalom Eagle!

Das ist eine hohe Kunst, nicht nach dem "Warum" zu fragen und doch auf Gott vertrauen zu können.

Denn eben genau dort, wo ein "Warum" nicht mehr erklärbar ist, wird für mich alles so unberechenbar.

Und während andere gut damit klarkommen und sich sagen:"Ach, das kann mir nicht passieren, dass passiert nur den anderen!", da ist es bei mir komplett umgedreht! Denn ich kann ja nicht verstehen, warum nun etwas geschieht und warum nicht! Und wenn ich den Grund eben nicht nachvollziehen kann, weil das nur aus Haschems Perspektive möglich ist, fällt mir das Vertrauen in ihn noch viel schwerer! Und das Leben wird damit sowas von unberechenbar!

Und grad da will ich trotzdem vertrauen können und merke immer stärker, dass ich nicht kann!

Ist wie mit dem Positiven Denken. Hört sich so leicht an, klappt aber bei vielen nicht. Und grad wenns nicht klappt, fragt man sich, warum man sowas leichtes nicht hinbekommt und setzt sich noch mehr unter Druck mit dem Ergebnis, dass es überhaupt nicht mehr klappen will.

Und dann schauen wir uns mal die Zwölfe im NT an. Obwohl die ja vieles mit ihren Augen gesehen hatten, hatten sie immer noch ihre Zweifel. Also das sehen und vielleicht auch Verstehen einer Situation, scheint nicht den Glauben zu stärken.

So gehts mir dann mit vielen positiven Dingen in meinem Leben, die ich grundsätzlich ja Haschem zuordne. Trotz allem kommen dann die Zweifel, ob es auch weiter so gut gehen wird, wo es doch viel besseren Menschen als mir, oft so viel schlechter geht.

Da zu vertrauen, dass egal was geschieht, es zu Guter letzt doch nur zu unserem Besten ist, würde ich nur zu gerne und weiß nicht wie!

Wirklich hohe Achtung vor Deiner Fähigkeit, da einfach ein "Es ist nun mal so..." fühlen zu können!

LG, Luluthia
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Re: Wie kann man seinen Glauben und sein Vertrauen auf Gott stärken?

Beitrag von Eaglesword am Mi 13 Jun 2012, 18:23

werte Lulutia,
arbeiten an dir selber ist nicht grade leicht, zeitigt aber die Ergebnisse. Und "meinen" Glauben habe ich mir als eine Stütze viel zu lange hochgehalten. Verlassen wir uns auf unseren Glauben, so fern er das Gütesiegel "stark" hat? Oder sehn wir ein, dass darauf eben kein Verlass ist?
Einzig der treue Vater bleibt. Auf Ihn kommt es an und nicht auf unser wie auch immer geartetes Glaubensheldentum. Nein, einzig von Ihm sollen wir uns abhängig machen.
"Was macht ihr euch Gedanken um das Morgen? Wo doch jeder Tag sein eigenes Zorres bringt!..." Was das betrifft, so ist es ratsam, jetzt zu leben und zu handeln. Vorbereitungen sind gut und richtig, aber kein Grübeln. Tätig zu sein und unseren Teil beizutragen- mehr verlangt ja der Vater nicht.
Lasst uns konzentriert sein auf das Machbare und nicht auf das Unerreichbare.


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Re wie kann man seinen Glauben u. Vertrauen auf G'tt stärken?

Beitrag von Lore am Do 14 Jun 2012, 12:03

Liebe Luluthia,
Deine Ängste, Zweifel und Mißtrauen sind mir selbst sehr gut bekannt. Auch dass Dich Dinge ängstigen über die andere Menschen nicht einmal nachdenken. Ich bilde mir nicht ein, dass ich Dir besonders behilflich sein könnte, ich versuche nur, Dir zu sagen, wie ich immer wieder aus diesen Tiefen herauskam (und komme). Ich hatte wundervolle Eltern, beide schon gestorben, alt und lebenserfüllt. Entäuschungen kamen von anderen Menschen, die mich arg gebeutelt haben. Und oft das Gefühl, nicht akzeptiert zu sein, nicht verstanden zu werden. Das Nichtverstehen des "Warums", das Entsetzen, dass ich von G' tt nicht ein kleines bißchen Erklärung vernehmen konnte, brachten mich an den Rand der Verzweiflung. Ich sah stellenweise nicht mehr viel Sinn in meinem Dasein. Ich weinte nächtelang bis ich öde und leer war. Ich mußte Entscheidungen für mich treffen: Überall steht es geschrieben und ist gesagt, dass G'tt der Einzige ist, dem man in allen Dingen vertrauen kann, den man alles fragen kann, vor dem man sich nicht verstellen braucht und kann. " Du verstehst meine Gedanken von ferne...(Psalm 139). Sicher, ich habe vieles falsch gemacht, habe gesündigt und der Welt mehr vertraut als G'tt. Aber weshalb kommt so garnichts?
Liebe Luluthia, ich fing an zu klagen, mit allem gebotenem Respekt versteht sich, aber ich klagte laut und deutlich, sagte G'tt alles, sagte im trotzig, dass ich mich ja nicht zu verstellen brauche, weil er ja schon wisse... und wie soll ich Dir vertrauen wenn Du mir nichts sagst....und wahrscheinlich bin ich ja sowieso nur Deine dritte Garnitur....Ich klagte all mein Elend und dass ich ihn dringend brauche und dass ich vertrauen will, mich nach ihm richten will, ohne Hilfe aber nicht mehr weiß, wie ich mein Leben leben soll und wenn er sich nicht um mich kümmern möchte, so soll er mir's doch wenigstens sagen, damit ich ihn lassen kann....aber ich kann es nicht, weil ich fühle, dass er die einzige Zuflucht für mich ist ( siehe Jeremia 20,7 ff).
Ich klagte und klagte - so wie man sich nur Jemandem öffnet, dem man vertraut, ohne Angst, er könnte es mißverstehen, ohne Beschönigung des eigenen Zustandes, lieferte ihm meine ganzen Zweifel aus, auch die Zweifel, es ihm jemals recht zu machen. Und ich "gestand" ihm, dass meine ganze Existenz mit ihm steht und fällt.
Mittlerweile hat sich ein Frieden bei mir eingestellt, neue Perspektiven sind dazugekommen.
Nicht dass ich ohne Sorgen und Zweifel wäre, aber sie schmerzen nicht mehr wie früher.
Viel Üblem von Menschen mir gegenüber kann ich friedlicher und mit mehr Verständnis begegnen, auch wenn ich nicht alles verstehe. Einige positive Dinge geschahen, konnten nur durch den Vater geschehen. Mein Vertrauen ist gewachsen, muß aber immer weiter erarbeitet werden. Allein die Fähigkeit dazu kommt vom Vater. Es gibt die schlimmen Zeiten in der "Wüste", wo man sich allein fühlt, wo man G'tt nicht wahrnimmt. Auch die Zweifel
lieben es, wiederzukommen. Da man mit G'tt über alles, auch über negative Regungen sprechen kann, sind sie jedesmal rascher beseitigt als vorher.
Mir ist klar, dass jeder Mensch eine spezielle eigene Beziehung zum Vater hat, was ja auch mit der Eigenheit des Wesens, Temperament und Art oder Typ zu tun hat, sicher kannst Du Deine ureigene Möglichkeit finden, Dein Vertrauen zu stärken.
Wollte Dir nur sagen, dass ich Deine Probleme verstehe.
Alles Liebe, Lore


Zuletzt von Lore am Do 14 Jun 2012, 12:05 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Korrektur)




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Re: Wie kann man seinen Glauben und sein Vertrauen auf Gott stärken?

Beitrag von Luluthia am Do 14 Jun 2012, 12:38

Shalom Lore!

Vielen Dank für Deine sehr mitfühlenden Worte. Das was Du schreibst, ist mir sehr bekannt. Ich habe mit 16 Jahren genau so gehandelt, wie Du es getan hast und es hat damals wahre Wunder bewirkt. In jener Zeit hatte ich so große Ängste, dass ich nicht mehr die Wohnung verlassen konnte. Aber nachdem ich ebenso wie Du gebetet hatte und all meine Zweifel, Ängste usw. vor Gott gebracht hatte und ihn bat, mein Leben in seine Hände zu nehmen, weil ich so gar nicht mehr weiter wusste, da ist über Nacht ein Wunder geschehen. Denn am nächsten Morgen, da hatte ich so eine große Liebe in mir, die ich in dieser Art nie zuvor gespürt hatte und all meine Ängste waren einfach weg! Und ich hatte ne wirkliche Menge an Ängsten! Und ich spürte, wie groß diese Liebe in mir auch jedem anderen gegenüber war. Das war eine so schöne Zeit. Aber eines Abends, ich sah grad fern, da war es mir, als würde mein gesamtes Zimmer sich plötzlich in Luft auflösen und ich wäre mitten im Weltraum. Und dann kam das Gefühl, dass alles was je gewesen ist und alles was je noch sein wird, in mir drin war und ich war gleichzeitig in allem drin, was war und ist und sein wird. Es war eine komplette Verschmelzung, ein eins werden. Und ich dachte mir in diesem Moment, dass ich nun wahrscheinlich auf all meine Fragen eine richtige Antwort erhalten könnte. Also begann ich innerlich zu überlegen, was ich denn am besten Fragen könnte. Und als ich noch so am überlegen war, da hörte ich plötzlich eine Stimme in mir fragen:

"Bist Du bereit jetzt zu gehen?"

Und ich bekam plötzlich richtig Angst, denn "gehen" war für mich in diesem Moment "sterben" und ich wusste gar nicht, wie ich darauf reagieren sollte. Und bevor ich antworten konnte, fragte mich die Stimme nochmals, ob ich bereit wäre jetzt zu gehen. Und innerlich schrie es in mir "Nein!" Und kaum dass ich das innerlich geschrien habe, da war plötzlich alles so, wie es normalerweise sein muss. Also mein Zimmer war wieder zu sehen und mein Fernseher lief noch.

Am nächsten Morgen, da war aber alles bereits anders. Zwar ging das Vertrauen in Gott und die Liebe nicht gleich zu 100% weg, aber ich spürte bereits einen Tag danach, das viele meiner Ängste wieder da waren. Im Laufe von einigen Wochen verging auch immer mehr die Liebe in mir.

Klar, ich frage mich oftmals, ob ich mir dieses Erlebnis nicht eingebildet habe, aber es ist so deutlich noch heute spürbar, dass ich es nicht wirklich als Einbildung abtun kann.

Der Alltag kam damals immer mehr und irgendwie hab ich Gott auch so ein bischen beiseite geschoben. Nicht, dass ich nicht geglaubt hätte, nein! Es war mehr so, dass ich Gott nur dann hervorholte, wenn ich ihn brauchen konnte. Und ich hab dann auch auf meiner durchaus damals vorhandenen Suche nach Antworten, auch ne Menge Religionen durch und ne lange Zeit auch sehr heidnische Dinge gemacht. Erst vor ca. 10 Jahren hab ich mich nochmals richtig bemüht, Gott näher zu kommen. Hab wieder die Bibel rausgeholt, angefangen zu lesen, gemerkt, dass es ja immer wieder um das Volk Israel geht und angefangen mehr über das Judentum zu lesen.

Ich habe schon das Gefühl, dass Gott mich in all der Zeit stets beschützt und geleitet hat, bis hin zu einer wunderbaren jüdisch messianischen Gemeinde, die in ihren Glaubensgrundsätzen deutlich jüdischer ist, als sämtliche Gemeinden, die ich zumindest hier in Deutschland finden konnte.

Dennoch, all mein Beten zum Vater, er möge mir doch wieder diese Zuversicht geben, diese Liebe, die ich damals in mir gespürt habe, sie blieben bisher unbeantwortet.

Und ich frage mich im Moment, ob ich nicht zu oft den Vater enttäuscht habe. Denn ich habe festgestellt, dass ich sämtliche 10 Gebote gebrochen habe. (Mord auch, weil man Abtreibung ja wohl darunter zählen kann) Und über die zahlreichen weiteren Gebote, die ich wahrscheinlich alle gebrochen habe, denke ich da im Moment gar nicht nach.

Und das schlimme ist, dass ich im Grunde immer wusste, dass ich was falsches mache. Also es waren nicht mal Sünden aus Unwissenheit heraus.

Deshalb bin ich derzeit sehr unsicher, ob Gott nicht antwortet, weil er wirklich sauer auf mich ist, oder ob es an meinem mangelnden Vertrauen und meinem Glauben zu ihm liegt.

Ich werde aber Deinen Rat befolgen und es nochmals auch auf diese Art versuchen.

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Re: Wie kann man seinen Glauben und sein Vertrauen auf Gott stärken?

Beitrag von Eaglesword am Do 14 Jun 2012, 16:43

werte Lore,
deine Antwort ist sehr gut. Und Luluthia, dass du uns dies Erlebnis geschildert hast, ist wohl weitaus wichtiger als wir momentan wahrnehmen. Lasst mich folgende Erinnerung erzählen:
Damals, während eines Gebetstreffens in Quo Vadis (war zu der Zeit meine Basis, in der ich diente) lag ein Bruderpaar vor mir. Beide waren Mitglieder in der kleinen Einheit, welche ich leitete. Als ich sie so liegen sah in Gegenwart unseres Vaters, war ich erfüllt von einem besonderen Impuls, nämlich ganz bewusst mein Leben vor Ihm niederzulegen. Das tat ich, und sofort war es in meinem Inneren, alle Fähigkeiten an diese beiden jungen Männer weiterzugeben, ja an sie abzugeben.
In der anschließenden Zeit hatte ich keine Prophetie empfangen, sie an Leute zu entrichten. Das war eine Umgewöhnung, so dass ich an das vorige Ereignis dachte. Diese Änderung war notwendig, damit ich die eigene Wahrhaftigkeit überprüfen konnte. Wohl Monate später wurde der prophetische Dienst wieder aktiviert. Die Ernsthaftigkeit war erprobt und als beständig befunden worden. So konnte der Dienst weitergehn, auch als Quo Vadis aufgelöst werden musste und meine kleine Einheit sich noch privat bei mir traf zum Hebräischlernen. Bald zerfiel sie jedoch vollends wegen falscher Entscheidungen einzelner Mitglieder.
Alles hatte seine zugewiesene Zeit und Bedeutung, das wurde wie gewohnt erst im Nachhinein klar. Ich habe gelernt, im Heute zu leben, den Augenblick bewusst wahrzunehmen und zu sehn, was aktuell anliegt. Alles Weitere kommt später, wenn ich dazu vorbereitet bin. Dann kann ich auch damit umgehn und nicht vorher.


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Re: Wie kann man seinen Glauben und sein Vertrauen auf Gott stärken?

Beitrag von Luluthia am Do 14 Jun 2012, 17:08

Shalom Ihr Lieben!

Ich hatte heute ein sehr schönes Gespräch mit Elishua und wir haben auch viel über meine Kindheitserfahrungen und eben auch über das oben geschilderte Erlebnis gesprochen.

Dabei ist Elishua darauf gestoßen, dass ich etwas Aufzuarbeiten habe, was mit dem frühen Verlust meines Vaters (Verlust in sofern, dass sich meine Eltern getrennt hatten und ich meinen Vater nun nur noch selten sah) zu tun hat. Denn ich habe diesen Verlust bis heute nicht verarbeiten können. Das hat auch dazu geführt, dass ich immer diese Verlustängste meinen Liebsten gegenüber habe und sehr wahrscheinlich auch Haschem gegenüber. Die Angst, wenn er tatsächlich bei mir spürbar wäre, ihn dann doch wieder verlieren zu können ist wohl sehr groß. Möglich also, dass er wohl versucht, sich mir zu nähern, ich aber das nicht zulasse.

Also werd ich mich damit auseinandersetzen und zugleich machen, was Lore in solchen Situationen macht: Meine Verzweiflung vor Haschem bringen! Und dann werd ich versuchen, im Heute zu leben, so wie Eagle das macht.

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Re: Wie kann man seinen Glauben und sein Vertrauen auf Gott stärken?

Beitrag von Luluthia am Do 14 Jun 2012, 19:29

Shalom Ihr Lieben!

Ich meld mich da nochmal kurz bei Euch!

Mir gehts grad so richtig gut. Erstmal weil Lore und Eagle mir sehr geholfen haben, mich Elishua heute angerufen hat und mir ebenfalls geholfen hat und ich dann auch noch den kostenlosen Beitrag, mit dem Titel "Jeremia - die Kraft des Glaubens" von Weinreb gehalten, bekommen hab. Hab da zwar noch nicht reingehört, aber den Vortrag schnell aufgenommen, damit ich ihn mir in Ruhe dann anhören kann.

Na, wenn das nicht eine deutliche Antwort Haschems auf mein Beten war, dann weiß ich auch nicht.

Wollte das nur schnell an Euch weiterreichen.

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Re Re: Wie kann man seinen Glauben und sein Vertrauen auf Gott stärken?

Beitrag von Lore am Fr 15 Jun 2012, 14:49

Liebe Luluthia,
In meinem Umfeld ist es nicht selbstverständlich, dass man sich so über Glaubensprobleme austauschen kann, so über G'tt reden kann. Deshalb muss ich mich bei Dir bedanken für Deine Bereitschaft dazu. Das hilft mir selbst sehr!!! - und dafür danke ich Dir und allen Forumsmitgliedern.
Alles Liebe,
Lore




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Verfehlungen - wer kennt sie!

Beitrag von Elischua am Di 19 Jun 2012, 10:21

Schalom ihr Lieben,

nun finde auch ich Zeit mich hier einzubringen und Danke für eure bereits interessanten Beiträge.
Ich persönlich hatte nie Zweifel betr. unseren Allmächtigen G´tt EL und Vater. Je mehr ich mit ihm eins werde, ihn näher erkennen und erleben darf um so mehr wird mein vertrauen stärker und glaube nur noch was ER mir sagt! Ich lernte Vater in einer freien charismatischen Gemeinde durch Jeschua kennen und mich Vater aus dieser Gemeinde herausnahm. Bevor mich Vater dort wegnahm, offenbarte ER einiges, was sich heute bestätigt und ich Stück für Stück erkennen darf, was ER damit meinte. Ich muss dazu erwähnen, daß ich damals bereits eine ganz tiefe und innige Beziehung zum Vater hatte und ich von den Christen dort als abgehoben angesehen wurde und man mir sagte: willst wohl eine Superchristin sein und ich es übertreibe mit meinen Vatergetue; und es tat mir weh, weil sie den Vater ablehnten!

Es gab jedoch Situationen, z.B. wir waren im Hauskreis, da war eine "Predigerin" und die hatte zum Schluss für jeden einzelnen ein Wort von G´tt und zu jeden sagte: Der HErr liebt dich, oder du wirst vom HErrn geliebt. Alle strahlten und freuten sich. Ich war ganz aufgeregt und wartete, bis sie dies auch zu mir sagt. Ich hatte schon den Eindruck ich bin vergessen und zu mir sagt ER nichts, ich war die letzte. Dann plötzlich redete sie zu mir sprach und sagte folgendes: Ich bin wie ein kleines Mädchen, das gerne lacht und spielt und ER mir ein verspieltes Herz gab. Ich spüre aber auch, sagte ER weiter, wenn was kommt und mich niederdrückt und wenn dies kommt, ich IHN anrufen, anbeten und mit IHM reden soll! Dies war alles was ER mir sagte. Nichts von daß ER mich liebt etc. Ich war sehr enttäuscht und traurig darüber und kam mir vor wie vergessen. Dann kam jemand auf mich zu und fragte mich, warum ich so traurig und ruhig wäre, ich hätte doch größten Grund voller Freude zu sein? Ich verstand null und sagte: Ich bin doch kein kleines Mädchen mehr, ich bin doch erwachsen und zu allen sagte G´tt, daß er jeden liebt und zu mir sagt ER dies nicht! Sie tröstete mich und sagte: Freue dich Kind zu sein und erwähnte diesen Vers:
Mk 10,14 Als aber Jesus es sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: Lasst die Kinder zu mir kommen! Wehrt ihnen nicht! Denn solchen gehört das Reich Gottes. Und gerade diesen Vers verstand ich damals und lange danach nicht - jetzt schon! Dies bedeutet, seine Kinder, Söhne und Töchter aus dem Haus Israel!

Dann einige Monate später, auch in diesem Hauskreis war ein Prediger, den ich sehr mochte und dieser kam auf mich zu und ich hörte wie Vater durch ihn zu mir sprach: Mein geliebtes Kind, das was ich dir sage, wird dir sehr weh tun, denn du wurdest nie angenommen und wirst viel abgelehnt, sei es von den deinen Eltern und von der Verwandschaft, dein Bruder hat dich als Kind missbraucht. Verzage nicht, denn ich bin mit dir!
Ich fiel in ein Loch, ich wusste zwar, daß die Verwandtschaft mich nicht mochte, aber das meine Eltern mich nicht angenommen hatten, musste ich erst verdauen und dies ebenfalls mit meinem Bruder! Ich fuhr nach Hause und heulte Rotz und Wasser, konnte die ganze Nacht und die Zeit danach nicht schlafen. In dieser Nacht rief ich verzweifelt zum Vater. Ich kam mir sowas von nichts und niedrig vor und sagte zu Vater: Papa, was habe ich getan, daß man mich so ablehnt, daß man mich nicht annimmt, mich nicht ernst nimmt (muss dazu noch erwähnen, daß ich seit meiner Kindheit, abgelehnt, nicht ernst genommen wurde, von Freunden, von Kollegen und von einigen Chefs, dies bis jetzt) bin ich so ein schlechter Mensch, was mache ich falsch? Sofort kam die Antwort von Vater: Ich sah ein kleines Lämmchen, brav und unschuldig stehen in der Wohnung meiner Eltern. Über dieses Lämmchen war ein Licht und das Lämmchen stand voll im Licht, um es war es dunkel. Rechts neben den Lämmchen sah ich Menschenbeine, die sehr groß waren und links sah ich einen Wolf mit aufgerissenen Maul und sämtliche Zähne, vorallem die vorderen Reißzähne, Speichel lief aus seinem Maul und war kurz davor auf das Lämmchen zuzugehen und dies zu zerfleischen, zu töten! Vater sagte folgendes dazu, daß was er mir zeigte: Du Unschuldslämmchen wem kannst du denn was tun? Siehe du bist in meinem Schutz und niemand wird dich zerstören, denn du gehörst mir! Der Wolf sind Menschen, die einen anderen Vater haben und diese haben es mehrmals versucht dich zu vernichten und nicht aufhören wollen, es wird ihnen nicht gelingen!

Dann starben meine Eltern innerhalb von 4 Jahren, ich habe ihnen gedient und bis zum Schluss begleitet, obwohl es mir selbst nicht gut ging. Dann kam die Zeit und ich wusste, daß meine Mutter sterben wird, sie war total verkrebst, und ich hatte keine Angst vor dem "allein" sein, ich kannte damals schon meinen himmlischen Vater. Als der Sarg an mir vorbei zum Friedhof fuhr, weinte ich, ich heulte aber nicht weil meine Mutter nicht mehr wahr, sondern weil ich ein Stück Freiheit verspürte und als kurz danach mein Vater verstarb und ich da nicht oder kaum weinte, da ich mit meinen irdischen Vater keinen wirklichen Kontakt hatte, dies ging meistens über die Mutter. Ich übergab dies alles meinen himmlischen Vater! Ich bekam nach dem Tod meiner Eltern folgenden Vers:
Ps 27,10 Sogar mein Vater und meine Mutter haben mich verlassen, aber der HERR nimmt mich auf.(Dieser Vers ist mehrdeutig zu verstehen)!

Meine Mutter sagte mir öfters, daß sie kein Kind mehr wollte als sie mit mir schwanger war, sie wollte mich nicht, wollte mich aber auch nicht abtreiben! Ich war mit 4 Jahren im Krankenhaus und an den Mandeln operiert und meine Mutter mich für 10000,-- DM an den damaligen Chefarzt verkaufen wollte und dieser wollte mich unbedingt haben. Ich sehe heute noch die Situation als wäre es jetzt gewesen. Ich sehe den Arzt auf der linken Seite stehen, der mir aber sehr symphatisch war und ich ihn mochte, und auf der rechten Seite meine Mutter und beide verhandelten. Ich hörte was von 10000,-- DM und meine Mutter mich fragte, möchtest du bei dem Mann leben? Als Kind versteht man nicht was da vor sich geht, was sind 10000,-- DM, was bedeutet bei dem Mann zu leben etc. Ich glaube mich zu erinnern, als ich gefragt wurde, ob ich bei dem Mann leben möchte, das ich nickte, sowie ja!?! Meine Mutter erzählte mir oft davon das sie es tun wollte und stand kurz davor diesen Deal einzugehen, denn 10000,-- DM war damals viel Geld, sie hatte jedoch Angst vor ihrem Mann was ja mein leiblicher Vater war und dieser es nicht geduldet hätte. Wäre sie ohne Partner hätte sie es ohne Zweifel getan! Ich wurde abgelehnt und nicht angenommen, wie es mir mein himmlischer Vater sagte!

Mein leiblicher Vater liebte mich auf seine Art und Weise und durch ihn auch Traumas erlebte, die ich erst jetzt indem mir mein Vater EL dies mir Stück für Stück zeigt und damit lerne umzugehen. Auch die Erziehung hat einiges negativ hinterlassen. Ich habe meinen Eltern verziehen, denn sie wussten es nicht anders und ich auch vor kurzem erfahren hab, daß meine Mutter sehr depressiv gewesen sein soll und sie auch monatelang in einer Lungenklinik war. Ich war damals ca. 2-4 Jahre alt als ich in dieser Zeit bei der Oma, der Mutter meiner Mutter und bei der Stiefschwester meiner Mutter war, wir wohnten in einem Haus. Wo mein Vater war kann ich noch nicht sagen!

Je mehr ich Ablehnung und nicht angenommen werden verspürte, umsomehr vertraute ich meinen himmlischen Vater EL und gab mich immer mehr IHM hin. Gab IHM mein Leben, weil ich weiß, daß er mich liebt, sein Kind bin und mich auf IHN 100% verlassen kann. Er nimmt mich ernst, er nimmt mich mit meinen Fehlern und Schwächen, für die ich nicht mal was dafür kann, so wie ich derzeit bin, an. ER ist meine Familie, mein Vater, mein Freund und Partner, meine Hilfe! ER ist mein "Reich"! ER hat mich und wird mich nie enttäuschen!

Vater hat mich in vielen Dingen körperlich und seelisch geheilt. Jedoch ich körperlich immer mehr zu ertragen habe. Ich derzeit oft ohne Schmerzmittel nicht mehr auskomme. Da kommt Frust und Zweifel auf, nicht weil ich IHM nicht vertraue, sondern warum werden es immer mehr und mehr an Krankheiten, teilweise vererbte schmerzhafte Krankheiten die ich erkenne und von Ärzten bestätigt werden und nicht heilbar ist (durch Ärzte)!
Es gibt Tage, da geht kaum was, kann weder sitzen, stehen noch laufen, alles mit Schmerzen verbunden und bin dann sehr erschöpft und sage zu Vater: Vater ich weiß, daß du sofort alles heilen könntest, es hat aber immer Sinn und Zweck warum du es noch nicht tust. Lieber Vater dein Wille geschehe, nicht meiner, dein Wille ist mein Wille, tue wie du es für richtig hälst, denn nur du weißt, warum ich dies habe, nur du kennst die Wurzel, die Ursachen der Krankheiten und helfe mir zu erkennen was ich selbst mit tun kann! Und Vater offenbart Stück für Stück, daß jede Krankheit eine Wurzel hat und die nicht alles von IHM ist!

ER könnte die Krankheit sofort nehmen, aber es gibt Krankheiten, da muss man an die Wurzel ran und erkennen, was man selbst im Leben falsch gemacht hat, durch falsche Erziehung, durch Erbkrankheiten, durch Menschenwerk sind wir so sind wie wir sind, ein falsch anerzogenes Ich bekommen haben. Sollen wir nicht so sein wie ER uns geplant hat? Wir sollten bzw. können durch Vaters Hilfe erkennen wo die Ursache liegt und somit wir NEU werden können, so wie jeder von Vater geplant war und nicht von Menschen! Dies ist unsere Aufgabe mitzuarbeiten während unseres Daseins hier in dieser Welt - Menschenwelt, die nicht von G´tt JaHWeH ist!

Siehe z.B. ein Alkoholiker. Warum trinkt dieser und Alkoholabhänig ist oder auch von Drogen? Was und wer ist in ihm, daß dieser Alkoholiker oder nicht mehr ohne Drogen, was ja auch Alkohol oder auch Tabletten sind davon los kommt. Welche Wurzel steckt in diesem. Vater könnte diesen Menschen ohne Probleme davon frei machen, er wird es ihm auch zeigen warum dieser dazu neigte. Um nicht wieder davon gefährdet zu sein, muss man wissen wo die Ursache liegt und durch Vaters Hilfe davon frei zu werden - dies ist unsere Lebensaufgabe! Was ist Leben? Was bedeutet Leben für euch? Warum leben wir?

Hier muss man sehr aufpassen, um nicht wieder alles in einen Topf zu werfen, denn jeder ist anders und Vater muss und wird mit jeden anders umgehen. Es ist auch ein Opfern für uns, erkennen zu lassen, was die Ursache ist und wir davon lernen und umkehren um nicht wieder das Alte zu tun und dies uns wieder Krank macht! Teschuwa (Buse) tun!

Je mehr ich erkennen darf, warum diese Schmerzen, erkenne ich, und mir Vater zeigt warum dies oder jenes bei mir ist und mir zeigt, daß ich verantwortlicher mit mir selbst umgehen muss, z.B. mich nicht mehr von Menschen stressen und unter Druck bringen lasse und mich nicht mehr selbst unter Stress und Druck setze. Dies hat mit der Erziehung meiner Eltern zu tun, ich musste immer zu 100 % perfekt sein, durfte nie Fehler machen, musste immer für andere da sein, es musste immer alles akkurat sein wenn ich es nicht so mache, werden die Menschen über mich schlecht reden etc. Meine Mutter nannte sehr oft das Wort "du musst" dieses oder jenes tun um akzeptiert zu werden! Dieses Wort "muss" hasste ich, wenn ich dies hörte und dies auch nicht immer mit mir zu tun hatte und nicht mich betraf, bekam ich Unbehagen - Angst. Ich erkenne dies nun und mir Vater hilft zu lernen mehr mit Ruhe und Gelassenheit an die Sache zu gehen - und Grenzen setzen - und dies ein Teil meiner Erkrankung mit ist. Wenn ich dies so mache, wie es mir Vater zeigt, dann habe ich weniger Schmerzen, ich muss auch lernen, nicht immer nur für andere da zu sein und denen gegenüber perfekt zu sein - ja keine Fehler haben und machen. Da bin ich dabei dies Stück für Stück zu lernen!

Vor ca. 20 Jahren zeigte mir Vater EL: ER lies mich in mein Herz sehen. Ich sah Säulen in meinen Herzen und wie G´tt mein Vater mein Herz reinigte und sagte: Er nimmt alles weg was nicht von IHM ist und dies kann dauern, denn siehe, und zeigte mir 1 Säule da waren ein großer und ein kleiner Dunkler Fleck zu sehen, die nicht von IHM sind und nicht einfach werden wird, diese wegzunehmen und auch weh tun wird und diese auch gehen werden. Und hier ist ER derzeit dran dies mit mir aufzuarbeiten und zu helfen und zu verstehen, warum ich z.B. wie ich erst jetzt erkennen konnte, eine große versteckte Angst in mir habe und dies z.B. in mir Stress auslöste und diese aber nie erkannte, und mein wirkliches Ich nicht leben durfte und dies durch die falschen Wurzeln verdeckt wurde. Ich langsam verstehe, warum ich so oder so handelte oder reagiere usw.
Vor einigen Monaten sagte mir eine sehr lieber gläubiger Mensch das gleiche mit den Flecken in meinem Herzen und Vater EL bereits dabei ist dies zu reinigen. Dieser Mensch wusste nichts darüber von der Offenbarung die mir Vater vor ca. 20 Jahren sagte mit den "Dunklen" Flecken und mir dies eine Bestätigung ist!

Nun erkenne ich, daß ich auch vor meinen Himmlischen Vater immer perfekt sein und alles richtig machen möchte und mich da auch unter Druck setze, keine Fehler haben etc. und auch Angst habe, Vater nicht gehorsam genug zu sein - eben durch meine Erziehung und erkenne, daß ich sehr wohl Verfehlungen in mir habe und nichts dafür kann. Vater möchte, daß wir so werden, wie ER uns haben will und nicht wie die Menschen uns erzogen haben! Wir wurden nicht nach dem Willen G´ttes, sondern nach den Willen der Menschheit erzogen und dies uns krank macht!
Es gibt einen Ausdruck der heißt: Ist die Seele krank - ist der Körper krank!

Vor Jahren fragte ich ebenfalls meinen himmlischen Vater: Du Papa, wie kann ich dir zeigen, daß ich dich Liebe? Seine Antwort: Du zeigst mir deine Liebe, indem du gehorsam bist und du bist sehr gehorsam!
Auch sagte er zu mir: Du hast zu sehr den Menschen vertraut, tue dies nicht mehr, vertraue mir! Was ich ja umsetze, Stück für Stück, Stein für Stein!

Nun, erlebe ich oft, bzw. man hört dies oft von Christlichen Gemeinschaften, daß man gesund zu sein hat und wenn man nicht gesund ist, hat man zu wenig Glauben an Gott Jesus Christus! Ich muss mir immer wieder mal anhören, ich habe zu wenig glauben, bzw. warum bist du noch krank, wenn ich immer sage, und eine tiefe Beziehung zu Vater EL meinen G´tt habe? Somit muss ich an einen falschen Gott glauben, denn wenn ich an den wahren Gott glauben würde, müßte ich gesund sein!
Ich frage zurück: Wo steht es geschrieben, daß man nur errettet ist, wenn man gesund ist? Bist du gesund, indem du glaubst, Jesus Christus wäre für deine (Sünden) Unfehlbarkeiten gestorben? Bist du frei von allen, weißt du was in dir noch unendecktes schlummert etc. etc. Was bedeutet "Frei" zu sein?

Es steht geschrieben:Ps. 19,13 Verirrungen - wer bemerkt sie? Von den verborgenen Sünden (Verfehlungen) sprich mich frei!
In Naftali Herz Tur-Sinai steht: Versehn - wer merkt sie? Von Unbewusstem halt mich rein!

Oft hat dies auch mit Erziehung oder Ungehorsam dem Vater gegenüber zu tun! Denkt dabei an Mirjam der Schwester von Mosche und Aaron!

Sprüche 3:
11 Die Zucht des HERRN, mein Sohn, verwirf nicht, und lass dich nicht verdrießen seine Mahnung!
12 Denn wen der HERR liebt, den züchtigt er wie ein Vater den Sohn, den er gern hat.

Lese Hiob 5 drei Verse daraus siehe nachstehend:
17 Siehe, glücklich ist der Mensch, den Gott zurechtweist! So verwirf denn nicht die Züchtigung des Allmächtigen!(Sprüche 3,11)
18 Denn er bereitet Schmerz und verbindet, er zerschlägt, und seine Hände heilen.
19 In sechs Nöten wird er dich retten, und in sieben wird dich nichts Böses antasten. (Sprüche 24,16)

Wie wir erkennen dürfen, betrifft dies jeden Menschen den es gab und die noch leben! Jeder hat was, auch du der hier liest, Verborgenes in dir - was nicht von unseren allmächtigen G´tt JaHWeH unserem Schöpfer ist! Wer hat uns erzogen? Wurden wir im Willen unseres G´ttes EL erzogen?

Dies ist ein Thema das man nicht einfach mal so in die Ecke stellt, sich bequem macht, Jesus Christus hat dies alles erledigt. Wirklich? Warum sind wir denn noch fehlerhaft? JaHWeH verzeiht uns diese Fehler, da wir nichts dafür können, warum wir so sind - es liegt aber an jeden selbst, will man erkennen. Es geht nicht nur die Weisungen (Gesetze) unseres Vater zu halten, sondern zu erkennen, um sie zu halten - z.B. deinem Nächsten gegenüber! Ein sehr tiefes Thema!
Sagte nicht auch Jeschua unser Bruder:

Mt 7,3 Was aber siehst du den Splitter, der in deines Bruders Auge ist, den Balken aber in deinem Auge nimmst du nicht wahr?

Mt 7,4 Oder wie wirst du zu deinem Bruder sagen: Erlaube, ich will den Splitter aus deinem Auge ziehen; und siehe, der Balken ist in deinem Auge?

Mt 7,5 Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge! Und dann wirst du klar sehen, um den Splitter aus deines Bruders Auge zu ziehen. (Siehe auch o.g. Verse in Hiob und Sprüche)!

Es gibt keinen Menschen, der keine Verfehlungen hat, noch Unbewusstes, nicht Sehen und Erkennen in sich hat!

Ich kenne eine gute Gläubige, diese wurde von ihrem leiblichen Vater abgelehnt, ihr öfters sagte, dich hätte man nach der Geburt gleich erschlagen sollen; sie hat ganz viel Schwierigkeiten zu unseren Allmächtigen "Vater" zu sagen! Ich kenne ein liebe Gläubige die mir erzählte, daß im 7. Monat während ihre Mutter mit ihr Schwanger war, und eine Operation im Mutterleib vorgenommen werden musste und das Ungeborene fast gestorben wäre. Seitdem hat die Frau ganz große Verlustängste: ihr leiblicher Vater war Alkoliker und wurde ebenfalls abgelehnt und auch Probleme hat zu unseren Allmächtigen "Vater" zu sagen!
Ihr seht, was verborgenes in uns auslöst und wir nicht erkennen was das Verborgene in uns ist!

Würde mich freuen, wenn sich hier mehr von euch hierzu einbringen würden und uns gegenseitig mit Vaters Hilfe unsere Schwächen, Fehler etc. zu erkennen!



  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: Wie kann man seinen Glauben und sein Vertrauen auf Gott stärken?

Beitrag von Eaglesword am Di 19 Jun 2012, 23:22

werte Mitglieder,
als ich in der Stadt vom Vater sang, war da ein junger Mann, der unwillkürlich rülpsen musste, wenn das Wort "Vater" kam. Da ich vorher den Bericht eines Predigers gelesen hatte, der es genau so erlebte mit einem anderen Mann, war es keine Überraschung für mich. Leider kam ich nicht zum Kontakt mit meinem Zuhörer, doch ich hatte die Bestätigung des Berichtes eigens erlebt.
Nein, an dieser Stelle mache ich keine Werbung für christliche Seelsorgebücher, obwohl mir Titel wie `das Vaterherz Gottes´ bekannt sind. Wir können durchaus Nutzen daraus haben. Hier im Forum steht schon ein Thema titels `Ihn kennen´ und hat auch schon ein paar wenige Stimmen von Mitgliedern verzeichnet. Gebe den Titel in das dazu bereitstehende Suchfeld (linke Kollumne) ein. Wenn das nicht so will, melde dich bei den Admins.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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