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Brit Milah - der ewige Bund!

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Brit Milah - der ewige Bund!

Beitrag von Elischua am Di 08 Mai 2012, 10:29

Schalom ihr Lieben,

Ihr seht folgendes:
Es stehen Männer vor dir die nackt waren, einige waren beschnitten, einige waren nicht beschnitten, und Vater mir dazu folgendes zeigte:

Kannst du erkennen, ob die beschnittenen alle Juden sind, und alle die unbeschnittenen Heiden sind?

Nun, wenn man nun diese fragen würde,  wer sie sind, warum sie beschnitten, und warum sie unbeschnitten sind?

Die Antwort kann folgendermaßen aussehen:
Die beschnittenen sagen: Ich bin beschnitten weil ich Jude bin und dies ein Gebot unseres GOttes JaHWeH ist. Der nächste sagt: Ich bin ein beschnittener Jude, jedoch bin ich nicht gläubig, glaube nicht an einen GOtt! Der nächtse beschnittene sagt: Ich bin beschnitten, weil ich Muslim bin und der erstgeborene Sohn von Abraham, Ismael mit 13 Jahren beschnitten wurde, deshalb bin ich auch beschnitten, weil es so in den Schriften steht! Der nächste beschnittene sagt: Ich bin als Christ aufgewachsen und war unbeschnitten, als ich meine "Jüdischen Wurzeln" erkannte und es in den Schriften steht und zum Haus Israel dazugehöre, war es mir wichtig mich beschneiden zu lassen! Der nächste beschnittene erzählt: Ich bin Christ und weil ich mich nun Messianischer Jude nenne, und es von GOtt geboten wurde, habe ich mich beschneiden lassen! Der nächste beschnittene erzählt: Ich wohne in Israel, bin aber kein Jude, fühle mich aber zum Jüdischen Volk hingezogen, und ein Israeli soll beschnitten sein, deshalb habe ich mich beschneiden lassen. Der nächste beschnittene sagt: Das ist jetzt ein Modetrend, weil es sich herumgesprochen hat, das dies beim "Verkehr" mehr Lust bereitet und dies  wird Weltweit gemacht! Der nächste sagt: Ich musste mich aus Medizinschen und Hygenischen Gründen beschneiten lassen! Siehe hierzu: Die Beschneidung und Männer ohne Vorhaut!

Wie wir hier eindeutig erkennen sind Juden und Heiden beschnitten, und es erstmal um die Äußerlichkeiten geht. Man glaubt, alle beschnittenen sind nur Juden - Nein, wie wir hier sehen können!

Nun gehen wir zu den unbeschnittenen und fragen warum sie nicht beschnitten sind?

Die Antwort kann folgendermaßen aussehen:
Die unbeschnittenen sagen: Ja ich bin Jude, jedoch glaube ich an keinen GOtt und deswegen bin ich unbeschnitten! Der nächste unbeschnittene sagt: Ich bin Christ und muss mich laut Evangelien z.B was Paulus sagt nicht beschneiden lassen, denn der alte Bund wurde aufgehoben! Der nächste unbeschnittene sagt: Warum soll man sich beschneiden lassen, ich bin Christ, glaube aber an keinen Gott! Der nächste unbeschnittene sagt: Ich nenne mich zwar Christ, bin aber nun "Messianischer Jude" und in den Evangelien steht, daß dies nicht mehr nötig ist, sich beschneiden zu lassen!

Dies sind einige Beispiele von beschnittenen und unbeschnittenen Männern!

Wie wir nun sehen, sagt eine Beschneidung am Fleisch vorerst nicht viel aus, dies nicht nur "Juden" die beschnitten sind, sondern auch "Heiden" und man nicht immer außerlich feststellen kann, wer nun ein "Jude" ist oder nicht, also nicht jeder der beschnitten ist, ist ein Jude bzw. Haus Israel!
Hält nun jeder der un- oder beschnittene die Gebote JaHWeHs? Nein! Es geht etwas mehr als nur um die Fleischbeschneidung, sei er Jude oder Heide bzw. Christ!
Es geht auch um die Herzensbeschneidung (Herzenseinstellung)! Wir lesen öfters in den Schriften von beschneiden der Vorhaut, oder beschnitten an der Vorhaut und bringt dies meist mit Vorhaut des Mannes in Verbindung! Jedoch geht es auch um die Vorhaut, die unser Herz umgibt, indem wir nicht verstehen, oder die Vorhaut um die Augen, indem wir nicht sehen, oder um die Vorhaut der Ohren, indem wir nicht hören!

In Buber / Rosenzweig lesen wir:
Jer 6,10 - An wen soll ich hinreden und bezeugen, daß sie mich hören?! vorhautig ist doch ihr Ohr, sie vermögen nicht aufzumerken, zum Hohn ward ihnen doch SEINE Rede, sie haben nicht Gefallen an ihr!
In Buber / Rosenzweig steht:
Ez 44,9 So hat mein Herr, ER, gesprochen: Alljeder Sohn der Fremdschaft, vorhautig am Herzen, vorhautig am Fleisch, in mein Heiligtum darf er nicht kommen, - alljeder Sohn der Fremdschaft nämlich, der inmitten der Söhne Jissraels ist!
Jer.4,4  Beschneidet euch IHM: tut die Vorhäute weg eures Herzens, Mannschaft Jehudas, Insassen Jerusalems, sonst fährt mein Grimm aus wie  Feuer, zündet, und keiner kann löschen, wegen eures bösen Spiels.
Jer. 9,24 Wohlan, Tage kommen, ist SEIN Erlauten, da ordne ichs zu allem Beschnittnen, das doch eine Vorhaut hat, Jer.9,25 Ägypten und Jehuda und Edom und den Söhnen Ammons und Moab und allen Haareckengestutzten, die in der Wüste siedeln. Ja, vorhautig sind doch alle die Stämme, auch alles Haus Jissrael, vorhautig am Herzen.

Zum Vergleich In Elberfleder 1905 lesen wir:
Jer. 9,24 Siehe, Tage kommen, spricht Jahwe, da ich heimsuchen werde alle Beschnittenen mit den Unbeschnittenen:
Jer.9,25 Ägypten und Juda und Edom und die Kinder Ammon und Moab, und alle mit geschorenen Haarrändern, die in der Wüste wohnen; denn alle Nationen sind unbeschnitten, und das ganze Haus Israel ist unbeschnittenen Herzens.
5.Mose 10,16 So beschneidet denn die Vorhaut eures Herzens und verhärtet euren Nacken nicht mehr!
Apg. 7,51 Ihr Halsstarrigen und Unbeschnittenen an Herz und Ohren! Ihr widerstreitet allezeit dem Heiligen Geiste; wie eure Väter, so auch ihr.
Wie wir nun eindeutig lesen, in Jer. 9,25 sind alle Nationen am Fleisch unbeschnitten (im Fleisch und im Herzen), jedoch das Haus Israel ist zwar am Fleisch beschnitten, jedoch nicht im Herzen! Wir sehen also, daß schon sehr wichtig ist am Herzen beschnitten zu sein!
Gal. 6,13 Denn auch sie, die beschnitten sind, befolgen selbst das Gesetz nicht, sondern sie wollen, dass ihr beschnitten werdet, damit sie sich eures Fleisches rühmen können
Gal 5, 3 Ich bezeuge aber wiederum jedem Menschen, der beschnitten wird, daß er das ganze Gesetz zu tun schuldig ist. Ich
denke hier wird Paulus, falls er dies war, missverstanden. Es nützt nichts beschnitten am Fleisch zu sein und die Gebote nicht zu halten. Der sich am Fleisch beschneiden läßt, verpflichtet sich die Gebote zu halten. Man sollte sich auch am Herzen beschneiten lassen, siehe Apg. 7,  51 und Jer. 4,4!
1.Kor. 7, 23 Ihr seid um einen Preis erkauft; werdet nicht der Menschen Sklaven.
1.Mose, 17,10 Dies ist mein Bund, den ihr halten sollt zwischen mir und euch und deinem Samen nach dir: alles Männliche werde bei euch beschnitten
1.Mose 17,11 und ihr sollt das Fleisch eurer Vorhaut beschneiden. Und das soll das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch.
1.Mose 17, 12 Und acht Tage alt soll alles Männliche bei euch beschnitten werden nach euren Geschlechtern, der Hausgeborene und der für Geld Erkaufte, von allen Fremden, die nicht von deinem Samen sind; 1.Mose 17, 13 es soll gewißlich beschnitten werden dein Hausgeborener und der für dein Geld Erkaufte. Und mein Bund soll an eurem Fleische sein als ein ewiger Bund.
1.Mose 17, 14 Und der unbeschnittene Männliche, der am Fleische seiner Vorhaut nicht beschnitten wird, selbige Seele soll ausgerottet werden aus ihrem Volke; meinen Bund hat er gebrochen
Jes 52, 1 Wache auf, wache auf; kleide dich, Zion, in deine Macht! Kleide dich in deine Prachtgewänder, Jerusalem, du heilige Stadt! Denn hinfort wird kein Unbeschnittener und kein Unreiner in dich eintreten.

Ihr seid um einen Preis erkauft, lesen wir in 1.Kor. 7,23, was bedeutet das?
Hier kommen 3 Fragen auf:
1. Wo war Paulus und zu wem sprach er?
2. Wer wurde erkauft?
3. Was für ein Preis ist dies?

Nun, dies kann mehrdeutig gesehen werden:
Zu Frage 1:
Paulus war in Korinth, und Korinth ist in Griechenland. Und dort lebten vorrangig Griechen also Heiden und durchaus es möglich war, daß dort auch Menschen aus dem Haus Israel lebten. Redete nun Paulus nur zu den Griechen, nur den Hebräern (Haus Israel) oder zu allen Menschen aus allen Nationen die dort lebten?
Um Frage 2 3 zu verstehen ist folgendes zu erklären: was heißt "erkauft" zu welchem "Preis"? Dies hat nicht unbedingt mit Geld zu tun, sondern man auch durch Zustimmung, etwas durch Opfer gewinnen, jemand für sich gewinnen, in einen Bund treten, jemand umwerben z.B.
Wie wir lesen, in 1.Mose 17,11 und ihr sollt das Fleisch eurer Vorhaut beschneiden. Und das soll das Zeichen des Bundes sein zwischen mir und euch. (1.Mose 17,11-14)! JaHWeH hat einen Bund auf Ewig gemacht siehe Vers 13... Und mein Bund soll an eurem Fleische sein als ein ewiger Bund.
JaHWeH hat sich ein Volk erwählt, und mit diesem Volk einen Bundesbund - einen sichtbaren Bund (wie ein Siegel) auf Ewig geschlossen und somit sein  Eigentum ist! Das Volk hat seine Zustimmung in den Bund zu treten und diesen zu halten sich IHM hingegeben sich iHM geopfert!

Eine Beschneidung hat immer mit Blut und Schmerzen zu tun! Das Blut, was die Seele, ein Lebewesen durch den eingehauchten Odem JaHWeHs ( eine lebende Seele) ist! Somit wird eigentlich klar wie tief dieser Bund geht, und ich momentan mit Worten noch nicht erklären kann! JaHWeH hat mit keinem anderen Volk solchen Bund geschlossen und dieser Bund wurde auch durch Jeschuas Tod nicht aufgehoben, was leider falsch gelehrt wird! Es ist ein auch "Blutsbund -Blut die Seele" mit dem EWIGEN, gepriesen sei ER! Da steckt noch tieferes dahinter!
1.Mose 17, 14 Und der unbeschnittene Männliche, der am Fleische seiner Vorhaut nicht beschnitten wird, selbige Seele soll ausgerottet werden aus ihrem Volke; meinen Bund hat er gebrochen
Jes 52, 1 Wache auf, wache auf; kleide dich, Zion, in deine Macht! Kleide dich in deine Prachtgewänder, Jerusalem, du heilige Stadt! Denn hinfort wird kein Unbeschnittener und kein Unreiner in dich eintreten. Kein Unbeschnittener bedeutet am Fleisch und am Herzen!
Dies bedeutet, keiner der weder am Fleisch der männlichen Vorhaut und keiner der am Herzen beschnitten ist wird in Zion einziehen. Jeder Christ, jeder andersgläubige muss diesen Weg gehen, dieses Opfer bringen, sich IHM ganz hingeben, verkaufen, um in den Ewigen Bund einzutreten! Steht in den Schriften!

Antwort hierzu:
1. Wo war Paulus und zu wem sprach er? Paulus sprach zu allen, zu den Juden und Heiden!
2. Wer wurde erkauft? Das Jüdische Volk von JaHWeH - es hat jedoch jeder aus den Heiden die Möglichkeit und Chance in diesen Bund einzugehen!
3. Was für ein Preis ist dies? Leben!

Ein Bund wird immer mit einem Gegenüber, einem Partner, der diesem Bund, was auch ein Vertrag ist, zustimmt, somit geschlossen! Ein Bund, Vertrag kann aber auch von jeder Seite wieder gelöst werden! Hier gibt es mehr zu lesen betr. Bundesbund / Vertrag mit JaHWeH und seinem Volk!

Es nützt also nichts wie wir feststellen nur am Fleisch beschnitten zu sein, sondern eine Beschneidung muss auch am Herzen durchgeführt werden,
vorausgesetzt wir lassen es zu! Ferner hört und liest man, daß Christen sagen, sie sind dann Jude, wenn sie ins Haus Israel gehen, oder bei einer männlichen Beschneidung dann automatisch "Jude" werden! Dies stimmt nicht. Jude ist nur der, der aus dem Stamme Juda kommt, du kannst nie ein Jude werden, wenn es nicht in deinen Genen ist. Du kannst zu dem Stamm Juda aber durchaus als "Gläubiger" dazugehören, bist aber kein Jude! Es muss sich also auch ein "Christ", wenn dieser es ehrlich und aufrichtig meint beschneiden lassen!

Hier ist ein interessanter Link von einem Rabbiner und Mohel David Goldberg, der über die Brit Milah (Beschneidung) sehr gut aufklärt!
Hier ein weiterer Link betr. Beschneidung! Sowie gut beschrieben Brit Milah - der ewige Bund!

Dies sollte fürs erste mal genügen betr. Beschneidung, und lasst dies mit Ruhe und Verstand in euch wirken!


Zuletzt von Elischua am Sa 01 Feb 2014, 19:28 bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: Brit Milah - der ewige Bund!

Beitrag von Eaglesword am Mi 09 Mai 2012, 02:23

jedes altorientalische Bündnis wurde durch Blut geschlossen. Der allererste Anfang, als Urform so zu sagen, geschah auf die folgende Weise:
mindestens 1 Tier wurde halbiert, zwischen den Hälften war eine Gasse, durch die ein oder beide Bündnispartner schritten. Das Blut unbeteiligter Tiere war allerdings nicht geeignet für den viel innigeren Bund zwischen G'tt und Mann. Hier gab der Mann die Trennwand auf und mittels geflossenen eigenen Blutes lieferte er (symbolisch) seine Seele an G'tt aus, ein Akt, welcher sich anschließend als echt herausstellen sollte. Da G'tt ihn als Verbündeten ernst nahm, prüfte Er ihn auch auf dessen Ehrlichkeit. Ganz oder gar nicht, so wollte G'tt es von Anfang an. Das geflossene Blut war ein äußerlich sichtbares Zeichen, welches als in Einklang mit innen vorgesehn war.
Aus eben diesem Grund hatte G'tt später immer wieder angemahnt, eben so die Herzen zu beschneiden, außer des Zerreißens des Gewandes als äußere Geste der Bestürzung auch die Herzen zu zerreißen. Was nützt es uns, äußerlich als Jisraeliten zu leben, wenn es innerlich im Verborgenen anders ist? G'tt lässt Sich niemals täuschen und hält so oft als nötig den Finger auf unsere Schwachstellen.
In den Episteln, den Apostelbriefen, werden die neuen Gläubigen aufgefordert, "nun auch würdige Frucht als Beweis zu bringen". Sonst nämlich wird aus einem äußerlich Beschnittenen ein innerlich Unbeschnittener, sehr zum Leid G'ttes. Wo bleibt unsere Treue, die wir Ihm gelobten? War das nur ein Lippenbekenntnis? Nein, Er will ganze Sache mit uns. Wir ziehn da besser mit, wenn wir wahrhaftig sein wollen.
Um es nochmals auf den Punkt zu bringen: Geflossenes Blut zeigt mehr an als wir oberflächlich denken. Es besiegelt unsere Hingabe und nicht weniger als unsere bewusste Leibeigenschaft an G'tt. Ihm haben wir uns verschrieben mit unserem Blut, haben unsere Seele vor Ihm offengelegt.
Wie steht es bei der Hochzeit mit einer Jungfrau? Auch dieser Bund wird in der Nacht mit ihrem geflossenen Blut besiegelt, sie gibt sich mit ihrem ganzen Menschen ihrem geliebten Mann hin. Psikologisch wurde festgestellt, dass diese Frau anschließend heftig in ihn verliebt ist und ihm ehrlich treu zugetan. Das ist auch das biblische Ideal, ein Bild auf unseren Bund für immer mit G'tt.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Re: Brit Milah - der ewige Bund!

Beitrag von WOML am Di 22 Mai 2012, 14:28

Schalom liebe Freunde,

Adlerschwert schreibt:
G'tt lässt Sich niemals täuschen und hält so oft als nötig den Finger auf unsere Schwachstellen.

Aus tiefster Seele danke ich Elohim dass ER seinen Finger auf unsere Schwachstellen legt um uns aufzuzeigen, ich glaube auch das es dies ist, dass uns heiligt, heil macht.., wir müssen uns heilen und heiligen lassen und alles geben und mit Seiner Gnade mitgehen.
Wer auch im Herzen beschnitten ist wird immer zuerst GOtt fragen und prüfen ob es IHM gefällt dies oder das zu tun. Barmherzig können wir nur sein wenn wir von IHM Barmherzigkeit annehmen.
Nur wer demütig und weise ist, lässt sich voll Vertauen in GOttes Bund ein und freut sich IHM zu gehören.
Ihm zu gehören heisst lieben lernen wie ER liebt und treu sein, dies ist jeden Tag eine Hingabe an unseren Elohim.
Eine Beschneidung kann uns erinnern was wir GOtt versprochen haben und jeden Tag können wir IHN um Treue und Vertrauen bitten, dass auch wir IHM treu bleiben.

Shalom,woml


..meine Kinder hören auf meine Stimme,
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Bitten um Beachtung!

Beitrag von Elischua am Di 14 Aug 2012, 22:07

Schalom liebe Leser,

betr. Kölner Urteile und dergleichen bitten wir euch in Kölner Beschneidungsrurteil eure Beiträge weiter dort zu schreiben! Die bisherigen Beiträge dazu wurden nach dort verschoben! Danke!


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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