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Die Tora im Pentateuch – Herausforderung und Fragestellung

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Die Tora im Pentateuch – Herausforderung und Fragestellung

Beitrag von Elischua am Mo 25 Jul 2011, 11:56

Schalom ihr Lieben,

Ein spannender Auszug aus nachfolgenden Link: (hervorgehobenes von mir)

I. Die Tora im Pentateuch – Herausforderung und Fragestellung


1. Tora und christliche Theologie

Die Tora, hinter diesem Begriff steckt nicht ausdrücklich – wie die Christen meinen – das Wort „Gesetz“.

Dem Wortlaut nach bezeichnet sie eine Anweisung, Instruktion und Normsetzung, die die Eltern ihren Kindern auf deren Lebensweg mitgeben (Prov 1, 18) oder die die Priester den Laien zuteil kommen lassen (Jer 18, 18), ja sogar den Willen Gottes (Dtn 4, 44f).

Sie enthält nicht nur Erzählungen sondern auch Gesetze (Dtn 1, 15; Ps. 78, I 5 b). Beides kann nicht voneinander getrennt werden.

Obgleich in der Tora der Wille Gottes nur seinem Volk, den Israeliten, mitgeteilt wird, richtet sie sich doch an alle Menschen.


Ein Beweis hierfür ist in der Bezugnahme der Regeln des Apostelkonzils (Apg 15, 20. 29) auf die noachidischen Gesetze aus Gen 9 zu sehen.
Es sind sowohl Parallelen als auch Gemeinsamkeiten mit dem Naturrecht und den Menschenrechten gegeben.

Aus diesem Spannungsverhältnis – einerseits nur für das Volk Israel geschrieben, andererseits für alle Menschen gültig – ergaben sich Probleme.


Es gab zwar christliche Bestrebungen, die Tora zu rezipieren , doch geschah dies nicht an der gesamten Tora, sondern lediglich an bestimmten Teilen, wie dem Dekalog (10 Gebote).


Diese Willkür hatte ihren Ursprung darin, dass im christlichen Glauben das Naturrecht als das wahre Gesetz Gottes angesehen und an ihm die Gültigkeit der Tora gemessen wurde.

Teilweise tauchen Inhalte der Tora außerhalb kirchlicher Traditionsvermittlung auch heute in der gesellschaftlichen und rechtspolitischen Diskussion auf, so z.B. über die Entscheidung bzgl. des Schuldenerlasses der so genannten Dritten Welt und jüngst in der parlamentarischen Auseinandersetzung,
ob Tiere auf neue Weise – hier durch das Grundgesetz – rechtlich geschützt und zu Rechtssubjekten erhoben werden sollen.


Wenn ihr mehr davon wissen wollt - dann bitte hier weiterlesen!!


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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