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Wie umgehen mit Schicksalschlägen?

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Wie umgehen mit Schicksalschlägen?

Beitrag von Luluthia am Di 26 Okt 2010, 17:29

Shalom Ihr Lieben!

Aus gegebenem Anlass - die beste Freundin meiner Freundin (eine gute Bekannte von mir) ist gestern an den Folgen einer Leukämie gestorben.

Grad heute habe ich, noch bevor mich die schlechte Nachricht erreichte, mal wieder angefangen, dass Buch Hiob zu lesen.

Dieses Buch passt mal wieder ausgezeichnet, zu den immer wieder aufkommenden Fragen, die einen beschäftigen, wenn man selbst oder andere mit Schicksalsschlägen zu kämpfen haben.

Auf die Frage nach einem "Warum?" wird man wohl nie eine befriedigende Antwort finden können. Wie geht man aber mit der Wut auf JHVH um, die in solchen Momenten auflodert, weil er das alles zugelassen hat? Wie mit der Trauer darüber, wenn einem Menschen zu Lebzeiten mehr Unglück als Glück zuteil wurde, obwohl er oder sie nie Böse im eigentlichen Sinne waren? Wie geht man damit um, wenn wiederum Menschen, die mal mehr oder mal weniger offensichtlich wirklich schlecht sind, zu Lebzeiten von allem Unglück verschont bleiben?

Und was kann man machen, um seinen Glauben in solchen Situationen nicht zu verlieren?

Grad letzte Frage, hat mich in den letzten zwei Wochen, als ich von der Erkrankung meiner Bekannten erfuhr, stark beschäftigt.

Meine Bekannte wurde als Kind von der Mutter zur Großmutter gegeben, die sie wie den letzten Dreck behandelt hatte. Sie erzählte mir vor einigen Jahren einmal, wie sie in dieser Zeit den Glauben an JHVH verloren habe. Sie habe immer wieder zu ihm gebetet und doch kam keine Hilfe für sie.

Ich war damals sehr betroffen darüber. Ich selbst hatte eine ähnlich schlimme Kindheit und auch ich betete damals immer wieder. Auch bei mir kam ehrlich gesagt keine Hilfe - und doch, ich konnte weiter glauben und ohne meine Glauben, hätte ich vermutlich meine Kindheit nicht überstanden.

Ehrlich gesagt kann ich mir nicht erklären, warum ich seinerzeit nicht auch meinen Glauben verloren habe. Ich verstehe vielmehr die Menschen, die in solchen Situationen all ihren Glauben verlieren.

Keine Ahnung, ob die Kinder meiner Bekannten in den letzten Wochen für ihre Mutter gebetet haben - aber wenn sie es taten, was wird dann aus ihrem Glauben, jetzt wo die Mutter gestorben ist?

Hiob wird durch die Schicksalsschläge geprüft und er hatte die Prüfung bestanden. Was ist mit all jenen Menschen, die jedoch eine solche Prüfung nicht bestehen? Sagt uns der Tanach hierzu etwas?

Wenn wir mal den Holocoust nehmen - wie konnten Juden danach noch an JHVH glauben? Und wie können Juden, die seit über 3000 Jahren auf den Messias warten, noch darauf vertrauen, dass er noch kommen wird?

Trotz meiner eigenen Wut im Moment über diese Ungerechtigkeit - so sehe ich das zumindest - kann ich noch immer glauben und versuche zu vertrauen, dass irgendwann einmal alles für alle die gut sind, gut wird.

Mich interessiert jedoch, wie Ihr mit Schicksalsschlägen umgeht.

LG, Luluthia
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Dann mach ich mal einen Kurzanfang !

Beitrag von ABA am Mi 27 Okt 2010, 00:00

שלום לולוטיה
Schalom Luluthia,

ein sehr sehr beeindruckender Beitrag.
Ich kann sehr gut mit dir fühlen, denn auch mein Leben ist mehr mit Schicksalschlägen geprägt, anstatt ein ständiges himmelhoch Jauchzen.

Vorerst möchte ich nur kurz herausgreifen, über das große Leid meiner Familie im sog. 1000jährigen Reich!
und dazu nur kurz und bündig auf einen wichtigen Ausspruch von dir eingehen.

Wenn du die Frage stellst ...
Wenn wir mal den Holocaust nehmen -
wie konnten Juden danach noch an JHWH glauben?
... ergänze ich die Antwort nur mit 2 Buchstaben!
Wenn wir mal den Holocaust nehmen –
wie konnten Juden danach nicht an JHWH glauben?
שלום אבא
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... und weiter etwas ausführlicher

Beitrag von ABA am Mi 27 Okt 2010, 01:00

שלום לולוטיה
Schalom Luluthia,

Im TANACH sagt der 23. Vers von Psalm 55 :
Wirf auf JaHWeH dein LOS (Schicksal) und er wird für dich sorgen!
ER wird den Gerechten nicht fallen lassen !!!


Wenn uns ein schwere Last bedrückt, so sollen wir sie auf die ALLMACHT unseres Vaters wälzen. Anfangs scheint sie eine schwere Bürde zu sein, aber wenn sie unser himmlischer Vater abnimmt, so wird dies für IHN eine Kleinigkeit sein. Wenn wir aber berufen sind, sie weiter zu tragen, so wird ER uns dafür stärken. Sie wird auf uns liegen und eigentlich doch nicht auf uns. Wir werden darunter aufrecht gehalten werden, so, dass letzten Endes die schwere Last uns zum SEGEN wird. Also bringen wir unseren VATER ganz in eine solche schwer zu tragen Angelegenheit mit hinein, dann werden wir auch aufrecht darunter stehen, was uns ansonsten schier erdrücken will.
Unsere weit schlimmere FURCHT ist, dass unser Leiden uns von dem eigentlichen Pfad des GLAUBENS abwenden könnte! Doch dies wird unser himmlischer Vater nie zulassen. Wenn wir vor dem Schöpfer des Universums gerecht sind, wird er es auch nie zulassen, dass unsere Trübsal uns von unserem WEG abbringt.

Ich persönlich gehe eigentlich schon von morgens früh an in des Tages Prüfungen hinein. Sollen meine Schultern immer wieder von einer schweren Bürde gedrückt werden? Nein, das wäre ja nicht auszuhalten! Also erzähle ich ihm alles was mich bedrückt, auf mich zukommt, mir Kummer bereitet. Dies alles überlasse ich IHM, um es gemeinsam durch zutragen. Auch möchte ich nie eine Last einfach niederwerfen, um sie dann unbewältigt wieder aufnehmen zu müssen; sondern ich wälze sie mit ins Gebet und lasse sie dort liegen! Dann ist der Weg des Tages frei und bereitet, ihn mit dem großen BÜRDENTRÄGER entlastet zu gehen.

______________

also dann merken wir uns:
Wer nur den lieben GOtt läßt walten
Und hoffet auf IHN allezeit,
Den wir er wunderbar erhalten
In aller Not und Traurigkeit.
Wer GOtt, dem Allerhöchsten, traut,
Der hat auf keinen Sand gebaut !


denn : (Psalm 23,6)
>> GÜTE und BARMHERZIGKEIT werden mir folgen mein Leben lang <<

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Re: Wie umgehen mit Schicksalschlägen?

Beitrag von Eaglesword am Mi 27 Okt 2010, 03:26

Was hätte ich denn sagen sollen, angesichts meines nicht grade einfachen Lebens? Leute, dass "keine Hilfe kam", kann ich rückblickend nicht bestätigen. Viel Unrecht ist an mir begangen worden, und zwar seitens der Jenigen, die für den Bürger da zu sein haben. Und? Sämtliche Phasen habe ich durchlaufen, von Wut über Jammern, schließlich Verzweiflung bis Schicksalsergebenheit.

Langzeitarbeitslos, ja, genau dieses Los war mein ständiger Begleiter. Selbstverständlich dekoriert mit üblichen Sprüchen, denen man dann ausgesetzt ist. Man hat ja sonst keine Sorgen, woll?

Was machst du, wenn dich das ständige Luftstrampeln zermürbt?
Keine Hilfe kam seitens der Christen, denen ich aufs Meiste vertraute. Aber was hatte JHWH damit zu tun? Nein, Ihn zu beschuldigen, brachte ich nicht über mich. Dafür hing ich zu sehr an Ihm. Andere sagten mir, was sie längst schon alles getan hätten. Doch das war Fleisch und nicht Geist. Nein, schon damals befand ich mich in besonderer Nähe zu Ihm.

Hilfe kam
Und nu erzähle ich euch, wie:
All die langen Jahre, die ich an Unrecht und Unverschämtheiten gelitten habe, während all der Malträtur, hatte ich eine Sache nicht verloren- den aufrechten Gang. Und wie war das möglich?
Durch die innere Stärke, die Er mir gab, konnte ich das Martyrium überleben, ohne daran zu zerbrechen. Das genau war die Hilfe. Keine spektakuläre Heilung, weder ein Lottogewinn, eine reiche Frau noch sonst irgend ein Ausweg.

Da waren Er und ich. Freunde taten mir wohl, ganz klar. Auch kam es zur stärkeren Einheit mit meiner Familie. Alles war gut, aber es reichte bei Weitem nicht, um eine Selbstaufgabe zu verhindern. Ich war nah daran, mich einzubuddeln. Die Schmerzen, scheinbar keine Aussicht auf Rente wegen des körperlichen Zerfalls. Immer wieder mich durch Maßnahmen quälen, das schien der Weg zu sein. Doch ich wurde nicht grade gesünder dabei...

Als ich Mitglied beim VDK wurde, sagte mein Internist mir, ich käme nicht durch mit der vollen Erwerbsminderungsrente. Doch seltsamerweise war ich innen ganz ruhig, so als gäbe es die Hürden gar nicht. War ich durch all das Leid etwa abgestumpft und nicht weiter emotionsfähig? Manchmal habe ich mich das gefragt- so unwirklich war die innere Gelassenheit. Im November 07 war es dann amtlich, und nu bin ich versorgt. Zwar ist es kein großes Geld, aber ich kann jetzt ohne Maßnahmen leben, ohne dass mir die ARGE im Nacken sitzt.

Wie übersteht ein Mensch den Dauerkummer, ohne irre zu werden?
Nur innere Stärke kann genug Widerstand bieten gegen ein Ausgehöhltwerden. Trotz der Tatsache, dass ich ausgebrannt bin, hat eben diese Stärke mich vor dem Untergang bewahrt. Mit JHWH im Bund zu sein, ist für Viele ein Abenteuer mit "Kick" und "Nervenkitzel". Für Manche bedeutet es echte, tiefe Freundschaft, intensiver als mit Menschen. Für Wenige ist es die einzige Überlebensmöglichkeit. Ich kann letztere beiden Punkte bestätigen, während erstgenannte Option mir sehr oberflächlich und egoistisch vorkommt.
Nu ja, So ist es eben. Was ich noch weitergeben kann?
Nicht Lamentieren und Schuld zuweisen. Nein, sondern einzig die Frage:
"Was nu? Wie geht es weiter? Welche Möglichkeiten sind vorhanden?"- dies ist mein Motto. Er gab uns den Seckel, richtig? Und gekoppelt mit Ihm als engsten Verbündeten, das ist, was zählt.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
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Re: Wie umgehen mit Schicksalschlägen?

Beitrag von Luluthia am Mi 27 Okt 2010, 10:29

Shalom Ihr Lieben!

Erstmal vielen Dank für Eure Antworten!

Aba, Du schreibst:

Unsere weit schlimmere FURCHT ist, dass unser Leiden uns von dem eigentlichen Pfad des GLAUBENS abwenden könnte! Doch dies wird unser himmlischer Vater nie zulassen. Wenn wir vor dem Schöpfer des Universums gerecht sind, wird er es auch nie zulassen, dass unsere Trübsal uns von unserem WEG abbringt.

Damit triffst Du bei mir genau ins Schwarze!

Egal, was mir im Leben auch geschehen ist, ich habe nie an JHWH gezweifelt, nie den Pfad des Glaubens verloren - aber ich weiß wirklich nicht warum? Bin ich etwa vor dem Schöpfer so gerecht gewesen, dass er es nie zuließ, dass meine Trübsal mich vom Weg zu ihm abbrachte?

Vielleicht ist dies so. Warum jedoch hatte meine Bekannte durch ihre Kindheitserfahrungen dann ihren Weg zu JHWH verloren? War sie etwa nicht gerecht in seinen Augen?

Bei einem Erwachsenen Menschen kann ich das erwägen, aber bei einem Kind? Wie kann ein Kind denn nicht gerecht sein? (Nicht dass es nicht wirkliche "Satansbraten" unter Kindern gibt, aber im Grunde sind sie doch noch alle im Herzen gut.)

Sollen meine Schultern immer wieder von einer schweren Bürde gedrückt werden? Nein, das wäre ja nicht auszuhalten! Also erzähle ich ihm alles was mich bedrückt, auf mich zukommt, mir Kummer bereitet. Dies alles überlasse ich IHM, um es gemeinsam durch zutragen. Auch möchte ich nie eine Last einfach niederwerfen, um sie dann unbewältigt wieder aufnehmen zu müssen; sondern ich wälze sie mit ins Gebet und lasse sie dort liegen! Dann ist der Weg des Tages frei und bereitet, ihn mit dem großen BÜRDENTRÄGER entlastet zu gehen.

Ja, Aba, genau so mache auch ich es. Und ich fühle mich dabei immer wieder gestärkt - bin mir sicher ohne Hilfe von JHWH wäre es nicht so. Und allein dieses getragen fühlen ist es, was ich in meiner Kindheit auch immer als Hilfe ansah, selbst wenn sich in den Umständen nichts änderte.

Wie jedoch konnte ich dies immer wieder so sehen? Wie gelang es mir, jeden Abend Loblieder für JHWH zu singen und für alles - auch das Schlechte - zu danken? Wo kommt das denn her und warum hat es nicht zumindest jedes Kind?

Wenn ich als Kind ohne Schuld gewesen wäre, ok. Aber ich hab gelogen, gestohlen, war neidisch auf andere und dass obwohl ich wusste, dass JHWH das nicht gut finden würde. Klar hab ich mich bemüht nicht so zu sein, aber oft ist es mir nicht gelungen.

Ich selbst fürchte für mich nicht, den Glauben zu verlieren - aber ich fürchte es für Menschen, die mir nahe stehen.

Meine Tochter war noch vor Jahren sehr sehr gläubig, aber jetzt ist sie voller Zweifel. Ich hoffe, es ist nur der Zweifel, den ich in meiner Jugend auch bekam, als ich das Unglück in der Welt bemerkte und es nicht mit der Liebe und Güte von JHWH in Verbindung bringen konnte. Denn wie um alles in der Welt, hätte er dieses Unglück zulassen können?

Mein Glauben war aber zum Glück so tief in mir drin, dass ich allenfalls mit JHWH hadern konnte, nie jedoch wirklich an seiner Existenz zu zweifeln vermochte.

Aber ich sehe eben Menschen, die einmal glaubten, als sie Kinder waren und die dann ihren Glauben verloren, weil sie eben der Meinung sind, dass wir all das Unglück auf Erden nicht hätten, wenn es ihn wirklich gäbe.

Was kann ich denen antworten? Wie kann ich dort helfen Glauben zurück zu gewinnen?

Eagle Du schreibst:

Was hätte ich denn sagen sollen, angesichts meines nicht grade einfachen Lebens? Leute, dass "keine Hilfe kam", kann ich rückblickend nicht bestätigen.

Auch das kann ich in meinem Leben bestätigen. Und ich bin mir sicher, dass jeder Mensch, der ehrlich ist, rückblickend feststellen kann, dass Hilfe kam. Dazu gehört natürlich auch der Glauben daran, dass diese Hilfe kein Zufall war, sondern wirklich von JHWH kam. Menschen, die jedoch den Glauben verloren haben, deren Sicht auf die Dinge, hat sich verändert.

Sind nun all die Menschen, die ihren Glauben verlieren nicht gerecht in JHWHs Augen? Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht recht vorstellen.

In den "Hallo Mister Gott, hier spricht Anna" Büchern, findet man im letzten Buch über Anna und den ungläubigen Thomas eine schöne Aussage, wie ich meine:

Fynn hat gesagt: Mister Fox glaubt nicht an Mister Gott, da ist nichts zu machen. Ich hab gesagt: Aber Mister Gott glaubt an Mister Fox, und das ist viel wichtiger. Wetten?

Es ist ein tröstlicher Gedanke mir vorzustellen, dass JHWH zunächst einmal an uns glaubt, selbst dann, wenn wir uns von ihm entfernen. Und ich hoffe, dass Menschen, die ihren Glauben verloren haben, ihn zumindest in den letzten Momenten ihres Lebens wiederfinden.

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Re: Wie umgehen mit Schicksalschlägen?

Beitrag von Luluthia am Do 28 Okt 2010, 17:42

Shalom Ihr Lieben!

An dieser Stelle möchte ich mich sehr herzlich bei Haschem bedanken, der mir heute durch einen Anruf von Elishua und dass, was sie mir gesagt hat, sowas von geholfen hat, mein Vertrauen wieder zu finden, dass er wirklich bei allen Menschen ist, ob gläubig oder nicht und dass es letztlich nur auf diese Menschen ankommt, ob sie seine Hilfe annehmen wollen, oder ob nicht.

Dadurch mache ich mir keine Sorgen mehr um die Kinder meiner Bekannten, weil ich sicher bin, dass Haschem sich um sie kümmern wird.

Mir war das jetzt ein Bedürfnis, dass hier allen mitzuteilen, die es lesen und nicht nur im Gespräch mit Haschem. Denn wie man erkennen kann, hat Haschem meine Gebete erhört, nachdem ich diese Nacht wie Aba es beschrieben hatte, mal so sämtliche Lasten auf ihn abgewälzt hatte.

An dieser Stelle auch nochmal ein Danke an Aba!

Ich hoffe, dass macht allen Mut, auf Haschem zu Vertrauen, denn nur auf ihn kann man wirklich bauen.

LG, Luluthia Danke Trost Wolkensonne :Regenbogen:
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Re: Wie umgehen mit Schicksalschlägen?

Beitrag von Shomer am Do 28 Okt 2010, 20:29

Eph 5:19-20 redet untereinander in Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singet und spielet dem HERRN in eurem Herzen 20 und saget Dank allezeit für alles Gott und dem Vater in dem Namen unsers HERRN Jesu Christi (Luther)
Wer hat hier gelesen: "Saget Dank allezeit für alles.... ausgenommen für die Schicksalsschläge"?

In gewissen christlichen Kreisen hat man sich vorgesetzt, sich unter das Blut zu stellen, damit man von Schicksalsschlägen verschont wird. Von wem kommen die Schicksalsschläge? Nun, für erwähnte Christen scheinen sie vom Satan/Teufel/Dämonen zu kommen und sie wenden mit dem "Unter-das-Blut-Stellen" einen Schutz- bzw. Gegenzauber an, und sie wissen es nicht einmal. Solche Praktiken haben mehr mit weisser Magie zu tun als mit Tenach und "NT" zusammen. Aber die erwähnten Christen haben JAHWEH nie gekannt und ER hat sie nie erkannt. Ich erkenne in Schicksalsschlägen die erziehende Handschrift unseres liebenden VATERS.

Am Morgen des 10. November 2008 erlitt ich einen Hirnschlag. Für mich war das Datum ein Hinweis darauf, dass ich zu meinem Volk gehöre; zum deutschen einerseits und zum jüdischen andererseits. Diese Nacht war nämlich der 70. Jahrestag der sog. Reichskristallnacht. Nach 10 Tagen wurde ich völlig geheilt aus der Klinik entlassen. Verstehen wir auch die versteckten Botschaften in den Schicksalsschlägen?

Für Hiob kamen die Schicksalsschläge nicht von Satan. Hiob hatte damals noch gar keine Ahnung von Satan! Von wem kommt das Böse? Von Satan kommt es jedenfalls nicht:
Hiob 2:10 Er aber sprach zu ihr: (....) Haben wir Gutes empfangen von Elohim und sollten das Böse nicht auch annehmen? In diesem allem versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen.
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Re: Wie umgehen mit Schicksalschlägen?

Beitrag von Eaglesword am Fr 29 Okt 2010, 06:50

Hmmm, nur dass wir hier einen Übersetzungsfehler haben. Richtig heißt es nämlich:
"...in allen Dingen" und eben nicht "für...", auch wenn Jow seiner Gemahlin so etwas anmahnte, als er sagte: "Frau, rede nicht so närrisch! Wir danken Ihm für die Segnungen. Sollten wir Ihm nicht auch für..." ja, für was? Etwa für das Böse? Nein, das kann ich mir nicht vorstellen, auch passt es nicht zu unseres Vaters Charakter.
Aber bitte lasst uns nicht über das Buch Jow streiten.


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Re: Wie umgehen mit Schicksalschlägen?

Beitrag von Shomer am Fr 29 Okt 2010, 10:21

Ich streite mich nicht über Hiob/Jow, sondern ich versuche zurzeit, Schicksalsschläge, den Satan bzw. das Böse anhand von Hiob auseinander zu nehmen. Sind Schicksalsschläge überhaupt böse? Nein, nie und nimmer! Wie gesagt, erkenne ich in Schicksalsschlägen die "Handschrift" des liebenden VATERS, der will, dass etwas aus Seinen Söhnen wird - aus den "Gottessöhnen" (Im Geistlichen gibt es keine Töchter). Ich weiss, dass das weh tun kann, aber ist das deshalb böse? Wenn Christen meinen, mit Verweis auf Hiob "Gott" in einen "guten Gott" und einen "bösen Satan" unterteilen zu müssen, machen sie grundsätzlich etwas falsch: JHWH ist EINER! Und allmächtig ist ER auch, der ElShadai - "gut" und "böse" inklusive!
Spr 13:24 Wer seine Rute schont, der haßt seinen Sohn; wer ihn aber liebhat, der züchtigt ihn bald.
Offb 3:19 Welche ich liebhabe, die strafe und züchtige ich. So sei nun fleißig und tue Buße!
Zur Zeit von Hiob gab es weder Tonbänder noch Stenographie. Woher kommen also die seitenlangen Reden? Antwort: Hiob hat nie gelebt! Hiob ist jüdische Dichtkunst und somit für Juden eine (nicht unwichtige) Romanfigur - und seine "Freunde", ja sogar Satan sollten keine Romanfiguren sein? ....Wäre noch interessant zu sehen, dass ein "realer Satan" sich wie vergiftet auf die Romanfigur Hiob stürzt.... Auf dieser Romanfigur Satan also wurde dann christlicherseits das personfizierte Böse konstruiert. Ja, eine Konstruktion, eine christliche Erfindung ist es, das personifizierte Böse! Da man "negativ fixiert" ist, stürzt man sich bei Hiob auf die ersten drei Kapitel. Das letzte Kapitel aber wäre nie ohne die ersten drei verfasst worden. Wozu dienen Schicksalsschläge? Ich als Shomer erkenne im 5. Ijar 5708 den Anfang der Erfüllung von Hiob 42:10! Das Ende der Erfüllung steht noch aus; es ist ein Prozess.

Kommen Schicksalsschläge nun vom Satan, weil man von christlichen Theologen so gelehrt wurde oder kommen sie von JHWH, weil ER EINER ist? Hiob steht in der Tenach ganz weit hinten und wenn der Roman Hiob nicht in die Tenach aufgenommen worden wäre - wir kennten wahrscheinlich gar keinen Satan. Wohl möglich hat auch Sacharja im 3. Kapitel seinen Satan nur von Hiob hergeleitet. Übrigens: Auch "Der Satan" ist nur ein Übersetzungfehler! Katholisch theologisch korrekt hat der katholische Theologe Dr. Martin Luther "den Satan" überall dort stehen gelassen, wo er in das christliche Denken passt. Überall dort, wo er nicht passt, wurde er bei Luther mit einem Synonym von "Kontrahent" (Buber: Hinderer) übersetzt.
Strong's Wörterbuch schrieb:Zec/Sach 3:1 And he shewedH7200 me(H853) JoshuaH3091 the highH1419 priestH3548 standingH5975 beforeH6440 the angelH4397 of the LORD,H3068 and SatanH7854 standingH5975 atH5921 his right handH3225 to resistH7853 him.

Strong's: H7854 - שׂטן - śâṭân - saw-tawn' - From H7853; an opponent; especially (with the article prefixed) Satan, the arch enemy of good: - adversary, Satan, withstand.
Merke: "Satan" und "widerstehen" ist auf Hebräisch dasselbe Wort - H7853/54!

Für viele Christen wurde JHWH zum Kontrahenten und sie merken es nicht. (Ein dreieiniger Gott ist ein heidnischer Götze und hat nichts mit JHWH zu tun!) Ein Satan als "böser Ungott" neben JHWH im Himmelreich - das Reich wäre mit sich selbst uneins! Aber dafür, dass es so lange Bestand hatte und noch haben wird, verkörpert es eine recht gesunde Einheit - JHWH ECHAD!

Ich persönlich glaube, dass JHWH weiss, was ER macht und das selbst dann, wenn wir es als "Schicksalsschläge" qualifizieren. JHWH peinigt Seine Feinde, Götzendiener des Dreieinigen z. B.; ER schlägt sie. Und ER reinigt Seine Söhne - das ist ein Unterschied. Dies nicht zu erkennen und die Schläge mit einem gewissen "Schicksal" oder gar mit "Satan" zu erklären - wo ist da der Unterschied zur Unbussfertigkeit? Okay, im vorliegenden Fall von Luluthia muss dies nicht der Fall sein, aber ich erkenne diesen Grundsatz: Wenn JHWH einen Menschen weg nimmt, dann ist das kein Segen sondern ein Fluch und ER weiss, warum ER das macht! Ich bin nicht JHWHS Ratgeber, sondern ich habe Sein Wort zur Kenntnis zu nehmen - und sogenannte Schicksalsschläge finde ich in der Schrift nirgends!

Nachdem ich meinen Hirnschlag überlebt hatte, da habe ich den VATER folgendes gefragt: "In meinem Umfeld sind nun, kurz nacheinander, zwei Männer gestorben, die etwas jünger waren als ich, beide "gläubig". Warum hast du mich nicht auch weg genommen?" Und dies war die Antwort, die ich dazu erhielt:
Joh 15:1-2 Ich bin der rechte Weinstock, und mein Vater der Weingärtner. 2 Eine jegliche Rebe an mir, die nicht Frucht bringt, wird er wegnehmen; und eine jegliche, die da Frucht bringt, wird er reinigen, daß sie mehr Frucht bringe.
Auch bei Noah wurden alle weg genommen, die nicht Sem, Ham, Japhet oder Noah hiessen oder mit ihnen verheiratet waren. Weg genommen zu werden ist ein Gericht, was christlicherseits gern verdreht wird. Angeblich werden Christen ja bei der Entrückung weg genommen. Dies gälte es eigentlich zu bedenken. Vielleicht ist dies auch die Antwort auf Luluthias Frage; es ist ja nicht gesagt, dass die gewünschte Antwort immer die richtige in JHWHS Augen ist. Ich weiss nur, dass JHWH weiss, was er macht - ob uns das passt oder nicht! Alt genug ist ER ja Very Happy .

Gruss, Shomer

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Re: Wie umgehen mit Schicksalschlägen?

Beitrag von Luluthia am Fr 29 Okt 2010, 11:47

Shalom Ihr Lieben!

Auszug aus dem Buch "Tanach - Lehrbuch der jüdischen Bibel"

Das Buch Ijov durchzieht vor allem ein Thema: die Frage, warum ein Gerechter leidet. Das Buch Mischle lehrt einen reinen Tun-Ergehens-Zusammenhang, den Gott garantiert. Schon in der Antike aber merkte man, dass es auch ausgesprochen bösen Menschen sehr gut gehen kann und umgekehrt. Das Ijov-Buch versucht in mehreren philosophischen Dialogen und Lehrreden, dieses Problem zu ergründen. Zwei Antworten werden verworfen: a) Gott ist ungerecht und b) Leid ist Strafe für Sünde. Die Antwort, die das Buch vorschlägt ist: Der Mensch versteht die Wege Gottes nicht und hat sich ihm zu fügen. Vor allem in Kap. 38 - 42 wird die Winzigkeit des Menschen angesichts der Größe und Unerforschlichkeit Gottes deutlich gemacht. Das Buch mahnt den Menschen, im Leiden nicht von Gott abzulassen.

Ich ziehe daraus die Erkenntnis, dass ich nicht immer die Wege JHWH's verstehen kann und werde, aber dass es wichtig ist, trotz allem auf ihn zu vertrauen und nicht von ihm abzulassen. Und ich erkenne, dass nicht jeder, der Schicksalschläge erleidet, dieses Leid als Strafe für seine Sünden erhält.

Auch wenn es im Grunde nicht ganz zum Thema passt, aus dem gleichen Buch folgendes über Satan:

Satan ist im Buch Ijov zwar bereits eine eigenständige Figur, aber noch nicht das personifizierte Böse, als das sie im abendländischen Kulturkreis bekannt und vor allem im mittelalterlichen Teufelsglauben manifest geworden ist. Das Buch Ijov stellt Satan als Mitglied des göttlichen Hofstaates vor, der den Anweisungen Gottes Folge leistet. Insofern ist Satan nicht der Widersacher Gottes, sondern allenfalls der Widersacher des Menschen, indem er den Menschen auf die Probe stellt und gegen ihn opponiert. In diesem Sinn ist der Satan auch in 1 Chr 21,1 zu verstehen, wo Satan gegen Jisrael aufsteht und David aufstachelt, Jisrael zu zählen; ebenso in Sach. 3, wo Satan als Ankläger neben Gott steht.

Auch in den übrigen Schriften der Bibel ist Satan keine eigenständige Figur, sondern eine allgemeine Bezeichnung für "Feind, Widersacher" (vgl. 1. Sam 29,4; 2. Sam 19,23; 1. Kön 5,18), wie z.B. Hadad oder Reson, die Widersacher Schelomos waren (1. Kön 11,14.23.25). Auch der Engel, der sich Bil'am in den Weg gestellt hat, bezeichnet sich als Satan (Num 22,32).

In der rabbinischen Literatur kann Satan - ähnlich wie bei Ijov - als der Ankläger der Menschen verstanden werden. So ist es nach einer talmudischen Überlieferung auch Satan, der Gott auf die Idee bringt, den Avraham zu prüfen (bSan 89b). Allerdings finden sich im Talmud auch Überlieferungen, nach denen Satan gleichzeitig das personifizierte Böse bzw. der personifizierte böse Trieb oder der Todesengel ist (bBB 16a).

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El-Natur bzw. El-Schicksal als christliches Wunschdenken

Beitrag von Shomer am Fr 29 Okt 2010, 13:09

Shalom Luluthia

Wenn sich ein Jude Gedanken um solche Phänomene macht wie wir, dann macht er eines: Er geht zur Ersterwähnung in der Tenach zurück. "Der Satan", wie bei Hiob, war der Torah und den vorexilischen Neviim unbekannt. Die von dir erwähnte Episode mit Bil'am scheint eine der ersten Stellen zu sein, in denen das hebräische Wort "sin-tet-nun" erscheint. Und: "satan" ist hier etwas völlig anderes, als es im NT/Talmud gelehrt wird.

Dawar wird dem Wasser verglichen (z. B. Wasserbad im Wort). Wasser an der Quelle, ganz oben am Berg, ist das beste Wasser. Dann aber geschieht zweierlei: Das Leben wird heraus gefischt und Abwässer werden eingeleitet. Bei der Mündung ist das ursprüngliche Quellwasser ungeniessbar bis tödlich. Dasselbe bei Dawar! Bezüglich Talmud bin ich genau so vorsichtig wie beim "NT". Was da nicht alles drin steht, wovon der gute Prophet Moshe keine Ahnung hatte! Moshe hatte nämlich durchgegeben, dass wenn sich das Volk nicht völlig an das halten würde, was JHWH geboten hat, dass ER selbst, JHWH, dieses Volk mit sogenannten Schicksalsschlägen heimsuchen würde (5Mo/Dewarim 28:15-29:29). Ich persönlich habe mich entschlossen, nicht das "NT" oder Hiob als Grundlage für eine Erklärung für das Leid (Schicksalsschläge) zu nehmen, sondern die Torah. Wie kann ein Christenvolk, das den Gräuel von Weihnachten oder Ostern z. B. praktiziert davon ausgehen, dass es in "Gottes" Augen "richtig" ist und ER es nicht schlagen darf? JHWH sieht den Gräuel und ER handelt so, wie ER "gewortet" hat, dass ER handeln würde. Wenn JHWH Christen nur darum verschonen würde, weil sie meinen, an einen heidnischen Jesus an einem okkulten babylonischen Thammuz-Kreuz glauben zu müssen, dann muss ER auch Sodom und Gomorrha von den Toten auferwecken und sich bei ihnen dafür entschuldigen, dass ER sie gerecht gerichtet hat.

Und noch etwas: Am Ende von Offenbarung 13 steht etwas von der "Sechshundertsechsundsechzig". In der Offb. lesen wir von all diesen schrecklichen Sachen: Erdbeben, Katastrophen, Seuchen, Weltwirtschaftskollaps, radioaktive Kontamination, fünf-monatige Qual inklusive usw. usf. Von wem ist das bitte sehr? Ist das vom "Satan"? JHWH ist kein Prophet, der irgendwie(?!?!) voraussieht, was sich automatisch irgendwie ereignen wird. JHWH ist der Planer der Zukunft und ER sagt Seinen Knechten den Propheten, was ER in den letzten Tagen zu tun gedenkt (s. Amos 3:7). Schicksals-Schläge und Natur-Katastrophen gibt es nicht! Wenn dem so wäre, dann wäre auch die Sintflut eine Katastrophe der Natur gewesen und wir wissen, dass es nicht so war. Und wer (????) bitte sehr, ist überhaupt das Schicksal, das schlägt? Es gibt nur einen ElShadai! Und der ist ECHAD! Von einem El-Schicksal oder einem El-Natur habe ich nie etwas gehört oder gelesen. Wenn eine junge Mutter stirbt, dann haben wir nicht alle Informationen, warum JHWH so entschieden hat; ER aber hat sie. Nicht unser Blickwinkel ist ausschlaggebend für einen Todesfall; der seinige aber sehr wohl. Warum hat ER entschieden, mich nicht weg zu nehmen? Offen gestanden: Dass ich meinen Hirnschlag überlebt hatte - es war für mich doch etwas enttäuschend. Jetzt noch weiter leben zu müssen, in dieser Zeit, mit dem, was jetzt alles auf uns zukommt.... Ein Platz im Sheol wäre mir lieber gewesen als in dieser grossen Trübsal. Aber eben: Ich bin nicht JHWHS Ratgeber und ich nehme Seine Entscheidungen zur Kenntnis.

Gruss, Shomer


Zuletzt von Shomer am Fr 29 Okt 2010, 13:16 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Ergänzung)

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Re: Wie umgehen mit Schicksalschlägen?

Beitrag von Elischua am Sa 30 Okt 2010, 11:22

Schalom Shomer,
Strong's Wörterbuch schrieb:Zec/Sach 3:1 And he shewedH7200 me(H853) JoshuaH3091 the highH1419 priestH3548 standingH5975 beforeH6440 the angelH4397 of the LORD,H3068 and SatanH7854 standingH5975 atH5921 his right handH3225 to resistH7853 him.

Strong's: H7854 - שׂטן - śâṭân - saw-tawn' - From H7853; an opponent; especially (with the article prefixed) Satan, the arch enemy of good: - adversary, Satan, withstand.


würdest du bitte so lieb sein und dies in Deutsch übersetzen! Nicht alle die hier lesen können Englisch - und du kannst Englisch und dürfte für dich kein Problem sein - soviel Zeit muss sein!
Ich selbst kann kein Englisch und arbeite mit Übersetzungsprogramm und versuche soweit mir möglich ist die Grammtik zu verbessern, was mir auch nicht immer gelingt. Jedenfalls sind mir die User und Gäste nicht egal sowie "schaut wir ihr klar kommt", und mir auch zusätzliche Zeit kostet und tue es damit alle verstehen können und hat auch mit "Nächstenliebe" zu tun! Siehe hier unter Strong-Nr.!


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: Wie umgehen mit Schicksalschlägen?

Beitrag von Shomer am Sa 30 Okt 2010, 11:36

Hi Elishua

Eigentlich könnte ja jeder Sacharja 3:1 nachlesen. Ich hätte es vielleicht besser kommunizieren können. Die Zahlen hinter dem 'H' sind Referenzzahlen, die bei Strong's auf das Grundwort im hebräischen Urtext verweisen. Man klickt also im Wörterbuch nicht das Wort an, das man sowieso meistens nicht lesen kann, sondern die Referenzzahl - in meinem Fall H7853/54. Was dort aber an Übersetzungsmöglichkeiten auf Englisch steht, ja, da gehe auch ich einmal in das Übersetzungsprogramm von Altavista und korrigiere ein wenig:

Strong' s: H7854 - שׂטן - śâṭân - saw-tawn' - Von H7853; ein Konkurrent; besonders (wenn der Artikel vorgesetzt ist,) Satan, der Erzfeind des Guten: - Gegner, Satan, Widerstand.

Hier finden wir natürlich auch eine Menge christlicher Theologie mit in den Übersetzungsmöglichkeiten. Deshalb sind sie mit Vorsicht zu geniessen.

Besten Dank für deinen Hinweis.

Shabbat Shalom
Shomer

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Re: Wie umgehen mit Schicksalschlägen?

Beitrag von Elischua am Sa 30 Okt 2010, 17:14

Satan ist eine Berufsbezeichnung und einer von vielen Diener G´ttes! Vater gibt diesen Dienern den Auftrag "zur Züchtigung" und Erziehung!
Hier bereits erklärt oder hier!

Warum haben Menschen soviel Angst vom Sterben? Sterben wir nicht alle, der eine früher oder später? Nicht immer bedeutet es, wenn jemand nach einer Krankheit stirbt, daß der jenige schlecht und ohne Frucht war? Nein! Warum sind ungläubige nach deren Krankheit nicht alle verstorben? Oder bei gläubigen, das selbe? Dann dürften sich derzeit nur noch sehr wenige Menschen hier befinden! Warum so sehr an dieser Welt festhalten? Es hat alles einen Sinn und Zweck!
Warum wird man krank? Was lösst eine Krankheit aus! Nicht immer ist Jahwe schuld an unseren Krankheiten, sondern wir alleine. Ich kenne Christen, die sagen, egal was ihnen passiert, es war der "Ankläger". Dann gibt es gläubige die sagen, dies kommt von G´tt. Nein! Man will einfach nicht wahrhaben, daß man erstmal bei sich selbst anfängt die Fehler zu suchen. G´tt lässt es zu, damit wir lernen wenn wir wollen!

Hiob ist eben ein gutes Beispiel und keine "Romanfigur", daß mein sein Vertrauen und Glauben noch bei so großen "Leiden" vom Vater nicht abzufallen, sondern zu erkennen, zu lernen. Es hat mit Gehorsam zu tun und sind große Prüfungen. Wenn man Vater ungehorsam ist bekommt man "Haue", der eine mehr, der andere weniger! Der eine braucht lange, oft Jahre bis er es kapiert, beim andern geht es schneller. Wie oft mag der Vater schon zu den Menschen geredet haben und diese nichts verstanden und gehört haben nur weil sie mehr ihren eigenen Glauben und Willen und den der Menschen gehorsam waren und denen glauben. Von Mosche bis Offenbarung in den Schriften geht es um Gehorsam dem Vater gegenüber. Sagte Vater nicht auch: Ihr habt die Wahl zwischen Segen oder Fluch!

Elberfelder 1905 steht:
5.Mose 11,26 Siehe, ich lege euch heute Segen und Fluch vor:
Buber/Rosenzweig steht:
26 Sieh, ich gebe heuttags vor euch hin Segnung und Verwünschung (Fluch),
27 die Segnung, wofern ihr hört auf SEINE eures Gottes Gebote, die ich heuttags euch gebiete,
28 die Verwünschung (Fluch), hört ihr nicht auf SEINE eures Gottes Gebote,
weicht ihr ab vom Weg, den ich heuttags euch gebiete,
und herzugehn hinter andern Göttern, von denen ihr nicht wußtet.

Gnade (Segen) bekommt man bei Gehorsam! Ungnade (Fluch) bekommt man bei Ungehorsam!

Hier einige interessante Verse zu in Buber /Rosenzweig zu lesen: Hiob hadert mit Jahwe:
Hiob 21, 7-9
7 Weshalb leben die Schuldigen,altern, wachsen an Macht gar?
8 Aufrecht bleibt vor ihrem Antlitz, bei ihnen ihr Same, ihre Nachfahren vor ihren Augen.
9 Ihre Häuser sind im Frieden, ohne Schrecknis, nicht ist der Gottesstab über ihnen.
sowie Jeremia mit Jahwe hadert:
Jer. 12,1-3 - Bewahrheitet bist du stets, DU, wenn ich gegen dich streiten wollte,
dennoch muß ich mit dir reden um die Gerechtigkeit. Weshalb glückt der Weg der Frevler,
behagts allen, die verrätrisch verraten?
2 Du selber pflanzest sie, sie wurzeln auch schon ein, sie gehen auf, bereiten auch schon Frucht, - nah bist du ihnen im Munde, von ihren Nieren fern.
3 DU aber kennst mich, siehst mich, prüfst mein Herz, das mit dir ist, - reiße jene hervor
wie Schafe zur Schlachtbank, verweihe sie auf den Tag des Würgens!


Auch ich habe mit Jahwe gehadert, habe zu ihm geschrien, vor Schmerzen, vor Verzweiflung, habe mit ihm geredet und geredet und fragte warum dieses Leid (man kann es auch Schickalsschläge) nennen. Da ich seit meiner Kindheit mit Leiden ( nicht nur Krankheiten) geschlagen wurde.
Ich wurde mit einer Trichterbrust geboren! Meine Mutter und eine Patin beteten zu Vater und wurde geheilt! Mit 4 Jahren wurden mir die Mandeln entfernt und dort wollte mich meine Mutter an den Arzt für 10.000.--DM ( DM damals) verkaufen und fragte mich, ob ich bei dem Mann leben möchte! Ich war bei der OP sowas von tapfer und der Arzt sagte, er hätte keinen Erwachsenen erlebt, der so tapfer war. Ich kam vom Krankenhaus nach Hause und bekam Masern und anschließend Windpocken! War ca. 6 Wochen im Bett, alleine, ohne jegliche Freunde. Mein Bett damals stand im Schlafzimmer von den Eltern. Sie kamen ab und zu rein, gaben mir zu essen und ein Buch "Teddy Brum" hieß es mit Bilder und Text (hab ich heute noch). Ich habe nie geweint oder mich gegen diese oder jene Situation gewehrt, habe es geduldig hingenommen!
Dann mit ca. 12-13 Jahren brach ich in der Schule zusammen und der Lehrer schickte mich mit einem Klassenkameraden zum Arzt. Beim Arzt angekommen, der sah, daß ich Schmerzen hatte,arbeitete aber weiter in seinem Garten, es berührte ihn nicht. Seine Frau ermahnte ihn, er untersuchte mich und schickte mich nach Hause mit den Worten "Es wird schon wieder". Die Schmerzen nahmen zu und somit landete ich im Krankenhaus. Sie untersuchten mich und stellten eine gefährliche Blinddarmentzündung fest und musste sofort operiert werden. Sie sagten, wenn ich einen Tag später gekommen wäre, hätte ich dies vermutlich nicht überlebt! Kurz danach bekam ich meine erste Periode ohne Schmerzen. Ca. 6 Monate danach und von da bis zu den Wechseljahren jeden Monat so massive Schmerzen, daß ich nicht in Lage gewesen wäre ohne Schmerzmittel zu arbeiten. Mit ca. 20 bekam massive Migräne und Spannungskopfschmerzen dazu. Ich bekam eine schwere Allergie und bekam Cortison! Als ich 30 war sagte ein Arzt zu mir, es wäre besser in Rente zu gehen, denn es ist die Grenze erreicht!
Mit 14 Jahren fing ich eine Lehre als Herrenschneiderin an und kann mich noch erinnern, daß ich Medikamente bekam mit Morphium, um überhaupt arbeiten zu können. Ich fehlte nie, ich wiederhole nie in meiner Arbeit, ganz egal wie sehr die Schmerzen waren und oft kamen alle 3 zusammen. Ich nahm oft mehrmals täglich Schmerzmittel um durchzuhalten und die Mitmenschen bekamen oft nicht mit, daß ich leide! Mit ca. 30 Jahren viel ich mehrmals wieder vom "Stuhl" vor Schmerzen, fast bis zur Ohnmacht. Kam ins Krankenhaus, dann wieder eine Diagnose, wenn ich paar Tage später gekommen wäre, hätte ich Tod sein können. Man stellte erst bei der OP fest, daß die Gallenblase kurz vor dem Durchbruch stand, sowie damals beim Blindarm!
In den 37 Jahren meines Berufsleben habe ich bzw. musste ich wegen massiven Mobbings etc. über 20 mal die Stellen wechseln. Arbeitete mich in meinen 2. Beruf von der Bürohilfe zur Fachwirtin der Grundstücks-u.Wohnungswirtschaft hoch. War Büroleiterin und Ersatz-Teamleiterin! Immer mit den o.g. erwähnten Schmerzen. Hinzu kam durch den Fluch meiner ersten Vermieterin, 2 mal im Jahr massive Bronchitis bis fast zu Lungenentzündung. Davon hat mich Vater geheilt und habe seitdem keinerlei Bronchitisbeschwerden! Es wurde an der Wirbelsäule Osteoporose festgestellt. Auch hier hat mich Vater davon geheilt. Es wuchs an meinen rechten Mittelfinger ein Knochen hervor, der operiert werden sollte. Vater hat mich davon geheilt! Ich bekam Depressionen. Vater hat mich davon geheilt! 2002 auf 2003 brach ich 2 mal zusammen, erbrach mich 8 Std. am Stück und war fix und alle. Ich konnte kaum reden und fand fast keine Worte und fragte Vater, bitte, bitte greif ein, warum läßt du dies zu, ich kann nicht mehr und er sagte zu mir: Reinigung, Reinigung und hab vertrauen zu mir, es wird alles gut! Ich kam ins Krankenhaus und mir Blut nahm und sagten wenn man sich so erbricht muss was ernstes da sein! Ich sagte in der Notfallaufnahme: Ich habe nichts, mir geht es gut und mein Blut ist einsa! Der Arzt kam mit dem Ergebnis und ziemlich irritiert zurück und sagte: Ich hätte recht, er hat noch nie so ein gutes Blutbild gesehen, wirklich einsa - aber es wäre eine kleine Entzündung im Körper und der müssen wir nachgehen. Also musste ich im Krankenhaus bleiben. Hatte weder Waschzeug noch Nachtzeug dabei. Nach der Untersuchung stellte sich heraus, daß bei dem Erbrechen ich mir das Zwergfell in Nähe des Magenpförtners gebrochen habe und dies sei nicht operierbar, damit muss ich Leben. Dies kann sehr schmerzhaft sein. Vater hat mich geheilt! Dann bekam ich ganz plötzlich in der rechten Leiste eine Walnussgroße sehr schmerzhafte Geschwulst zu spüren. Ich schrie zu Vater, weil ich es nicht Verstand, warum immer wieder Schmerzen, was hab ich getan, daß ich dermaßen "geprügelt" werde, bitte gib mir Anwort, sag was soll ich tun? Er sagte mir folgendes: Lege deine Hand auf die Geschwulst und lasse sie dort solange bis ich es dir sage. Ich tat es. Es dauerte ca. 30 min. solange hatte ich meine Hand auf der Geschwulst, teilweise tat mir der Arm vom ruhigen halten weh, ich aber vertraute meinen Vater und spürte wie die Geschwulst immer kleiner wurde und die Schmerzen aufhörten und dann alles geheilt war.
Meine Eltern und mein Bruder sind vor Jahren verstorben. War bei meiner Mutter jeden Tag im Krankenhaus, sie war total verkrebst, ins Koma gefallen und war dabei als sie verstarb. In den 4 Jahren wo mein Vater noch lebte, kümmerte ich mich um ihn. Er sagte zu mir, ob bewusst oder unbewusst: Wenn du dich nicht um mich kümmerst, bring ich mich um! Neue Stresssituation! Ich kam ins Bournout. Bekam chronisches Erschöpfungsyndrom. Hatte Schlafstörungen, Diagnose für die Rente und und Hautperkrankung Fibromalygie - Muskelfaserschmerzzustand in Deutsch! Dann wurde festgestellt, 4 Halswirbel und Lendenwirbel gehen in Richtung Versteifung. Dann klemmte sich der Ischias-Nerv ein, seitdem habe ich zwischendurch mit Ischialgieschmerzen zu tun. Vor 1 Jahr wurde eine Erbkrankheit festgestellt, eine Fettverteilungsstörung, und sich daduch Wasser in den Beinen und Oberarme sammelt und dies sehr, sehr schmerzhaft ist - nicht heilbar und man kann kaum was dagegen tun-Vater kann wenn er will!
Ich wurde von Chefs und Kollegen gedemütigt und wirklich fertig gemacht usw.

Da jede Krankheit eine Ursache, also Wurzeln hat fragte ich Vater, was die Krankheit bei mir auslöste! Er anwortete mir: Kindheitstraumas, Dauerstress, bei mir seit der Kindheit, Liebesentzug, Ablehnung, Demütigungen und zeigte mir, wie und was ich in Zukunft beachten soll, damit mich nicht wieder von Menschen demütigen lasse. Stress z.b. kommt nicht von ihm, sondern ist Menschenwerk. Man erkennt es nicht und kommt oft immer mehr in Leiden ( von einem Schicksal zum anderen)! Jeder geht damit anders um!

Es ist daher eine Beleidigung dem Vater gegenüber zu sagen, daß ER für alles verantwortlich ist.

Vater nahm mir auch meinen ersten Nymphy Kuki! Und trotz allem Leid (Schicksale) und Krankheiten habe ich immer mehr zu Vater gefunden, ihm vertraut und mich ihm immer mehr hingegeben! Ich sage immer wieder zu Vater: Vater ich gehöre dir, zu 100%, ich will mir nicht mehr selbst gehören. Ich gebe dir mein ganzes Leben, alles was mir gehört, gehört dir. Ich möchte zu 100% dein Eigentum sein und mit deinem Eigentum kannst du tun und lassen was du willst. Aber tue was zu tun musst! Ich möchte ganz leer für dich sein, damit du in mir alles vollbringen kannst was du möchtest. Nicht mein Wille geschehe in mir, mit mir, sondern dein Wille - ich vertraue dir weil ich die Liebe! Und er handelt!

Ich fragte Vater: Du sag mal, warum muss ich dies alles durchmachen ( oben geschildertes von mir ist nur ein kleiner Teil von dem was ich erleiden musste)! Er sagte: Sieh Hiob! Ich verstand erst nicht bis er mir folgendes offenbarte: Wir sollen Zeugnis und Licht für die Welt (Finsternis) sein! Es hat mit Demut und Hingabe, vertrauen und Gehorsam zu tun! Jahwe prüft diejenigen wo er weiß, daß diejenigen die Prüfung bestehen! Es wäre unlogisch wenn Jahwe zu seinen Diener (Boten) sagen würde: Da geh zu Hiob und prüfe ihn
Hiob 1, 6-12:
6 Und es geschah eines Tages, da kamen die Söhne Gottes, um sich vor Jahwe zu stellen; und auch der Hinterer (ein Diener) kam in ihrer Mitte
7 Und Jahwe sprach zum Hinterer (ein Diener): Wo kommst du her? Und der Hinterer (ein Diener) antwortete Jahwe und sprach: Vom Durchstreifen der Erde und vom Umherwandeln auf ihr.
8 Und Jahwe sprach zum Hinterer (ein Diener): Hast du achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn seinesgleichen ist kein Mann auf Erden, vollkommen und rechtschaffen, gottesfürchtig und das Böse meidend.
9 Und der Hinterer (Diener)antwortete Jahwe und sprach: Ist es umsonst, daß Hiob Gott fürchtet?
10 Hast du nicht selbst ihn und sein Haus und alles, was er hat, ringsum eingezäunt? Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Besitztum hat sich ausgebreitet im Lande. 11 Aber strecke einmal deine Hand aus und taste alles an, was er hat, ob er sich nicht offen von dir lossagen wird.
12 Da sprach Jahwe zum Hinter (Diener): Siehe, alles, was er hat, ist in deiner Hand; nur nach ihm strecke deine Hand nicht aus. Und der Hinterer (Diener) ging von dem Angesicht Jahwes hinweg.

ER wusste es, daß Hiob bestehen würde!

Ich persönlich habe keine Angst vom Tod oder Sterben. Sterben ist für uns ein Gewinn und was würde es schöneres geben, als beim Vater, was für mich meine Fam. ist (da ich selbst keine mehr habe)! Vater und Mutter verlassen mich, aber der Vater nimmt mich auf!
Wenn er mich noch hier in dieser Welt läßt, dann um für ihn zu dienen und Licht und Zeugnis zu sein! Er entscheidet über Leben und Tod, nicht der Mensch! ER ist nicht für die Fehler der Menschen verantwortlich!

Auch sage ich: Vater, danke für alle deine Liebe und Gnade die du mir bis jetzt geschenkt hast. Danke, daß du mich aus Ägypten (Arbeit) genommen hast und mehr für dich da sein zu dürfen und dir zu dienen. Danke, daß du mir trotz meiner Krankheit Kraft gibst und wenn du willst mich von der Krankheit, von diesen Schmerzen heilen kannst. Aber dein Wille geschehe und danke, daß du mir hilfst zu verstehen, zu erkennen und zu lernen und danke für deine Weisheit. Ich weiß, lieber Vater, daß es Menschen gibt, denen geht es noch viel schlechter als mir und noch mehr an Schicksalen zu tragen haben. Das was unsere Jüdischen Geschwister im Holocaust erlebt haben ist mit unseren Schlägen nicht vergleichbar. Dies können wir uns nicht vorstellen was unsere Jüdischen Geschwister durchlitten.

Weiter in Buber / Rosenzweig:
Psalm 71, 1-5
71 1 An dir, DU, habe ich mich geborgen, möge ich in Weltzeit nimmer zuschanden werden!
2 in deiner Wahrhaftigkeit rette mich und laß mich entrinnen! neig dein Ohr mir zu und befreie mich!
3 werde mir zum Felsenhag, dahin ich stets kommen darf! Geboten hast du, mich zu befreien, denn du bist mein Schroffen und meine Bastei.
4 Mein Gott, lasse mich vor der Hand des Frevlers entrinnen, vor dem Griff des Verfälschers und Nötigers!
5 Denn meine Hoffnung bist du, mein Herr, DU meine Sicherheit von meiner Jugend auf.

Wie viele Menschen gibt es, gläubige und ungläubige denen geht es gut. Finanziell und Gesundheitlich. Dann kommt ein Schlag (Schicksalsschlag) wird Krank z.B. Krebs! Wie geht jeder einzelne damit um! Der eine fällt in ein Loch, weil sein bisher gelebtes Leben aus den Fugen gerät! Einer stirbt, egal ob gläubig oder ungläubig. Der andere wird "geheilt" sei es durch G´tt oder lebt mit Medikamente weiter. Leben sie ihr weiteres Leben weiter, oder haben sie erkannt und lernen! Ich denke, dies ist ein Thema, wo man noch viel schreiben könnte! Es geht um Demut!


Zuletzt von Elischua am So 19 Aug 2012, 15:51 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Gnade und Herrlichkeit

Beitrag von ABA am Di 02 Nov 2010, 04:14

שלום כולם
Schalom zusammen,
Eaglesword schrieb:Wie übersteht ein Mensch den Dauerkummer, ohne irre zu werden?
Elishua schrieb:Vater, danke für alle deine Liebe und Gnade die du mir bis jetzt geschenkt hast.
2 WORTE aus dem Hebräischen sollten wir uns da einmal betrachten !

GUNST / HEIL > חן < [chen] bekommen wir von dem VATER weil wir in seiner GNADE stehen.
EHRE / WÜRDE > כבוד < [kawod] erhalten wir in Hinblick auf die kommende HERRLICHKEIT.

Dies beides finden wir in einem Psalm der Kinder Korachs (84, 12)
חן וכבוד יתן יהוה [chen wekawod jiten jahweh]
>>> JaHWeH gibt uns "Gnade" und "Herrlichkeit" ! <<<

Die Gunst und die Gnade unseres Vaters ist das was wir immer brauchen um zu Leben. Sie ist uns auch für immer zugänglich. ER gibt uns täglich befriedigende Gnade da wir in seiner Gunst stehen. Und diese Gnade in seiner Gunst reicht bis in die fernste Zukunft. Sollten wir nur wenig Gnade haben, muss dieser Fehler an uns liegen. Denn GOttes Macht ist nicht verkürzt oder gar säumig. Sie wird im Überfluss verliehen. Wir können ihn sogar um soviel bitten und brauchen trotzdem niemals ein "NEIN" zu fürchten. ER gibt einfältig jedem und verschließt es vor niemanden!
ER mag kein Gold geben, aber er gibt Gnade. ER mag keinen Gewinn geben, aber er will Gnade geben. ER wird uns ganz gewiss immer Prüfungen senden, aber ER wird uns auch die entsprechende Gnade dazu verleihen. Wir mögen berufen werden, zu arbeiten und zu leiden, aber mit der Berufung wird alle dazu nötige Gnade kommen.

UND ... Ehre – Würde – Herrlichkeit !
Das wichtigste Wort in diesem Psalm ist für mich eigentlich das Wort UND !!!
also: UND Herrlichkeit bzw. UND Ehre oder UND WÜRDE !!!
Wir brauchen nämlich noch keine Herrlichkeit, denn wir sind noch nicht tauglich dafür; aber wir sollen sie zur rechten Zeit erhalten. Und zwar nachdem wir das "Brot der Gnade" gegessen haben, dann erst sollen wir den "Wein der Herrlichkeit" trinken. Wir müssen also durch das Heilige, welches die Gnade ist, zu dem Allerheiligsten, welches die HERRLICHKEIT ist, gehen.
So können wir dann auch mit Freuden jubeln und singen:
Eine kleine Weile – eine kleine Weile, und dann HERRLICHKEIT auf EWIG !!!
שלום אבא
Schalom ABA

_ ___ ___ ___

Das, - was wir über GNADE und HERRLICHKEIT nicht wissen, ist viel unvorstellbarer,
als das was wir wissen !
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Re: Wie umgehen mit Schicksalschlägen?

Beitrag von Eaglesword am Mi 03 Nov 2010, 02:47

Oh, ich danke dir von ganzem Herzen, lieber Freund, für dies gute Wort!


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Gnade ein Geschenk!

Beitrag von Elischua am Mi 03 Nov 2010, 18:41

Auch von mir lieber ABA eine liebe und !


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Ich wurde ohne Arme und Beine geboren!

Beitrag von Elischua am Fr 05 Nov 2010, 13:12

Nachstehende Video, dies sehr zu Herzen geht, sagt vieles aus!
Betrachte dieses Video und dann dein eigenes Leben!!!

Eine großes Gnadengeschenk vom Vater!



Zuletzt von Elishua am Mo 22 Nov 2010, 14:20 bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet


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Re: Wie umgehen mit Schicksalschlägen?

Beitrag von Luluthia am Fr 05 Nov 2010, 14:00

Shalom Ihr Lieben!

Habe hier einen interessanten Text von meinem Rabbi erhalten. Ist leider auf englisch und vielleicht kann es ja jemand übersetzen. Ich habs versucht, aber mein Übersetzungsprogramm ist zu schlecht und mein Englisch leider auch.

Im Text geht es auch um die Frage nach dem "Warum?" und es gibt eine interessante Antwort dazu.

Only hope we find GOD again before it is too late ! ! The following was written by Ben Stein and recited by him on CBS Sunday Morning Commentary.My confession: I am a Jew, and every single one of my ancestors was Jewish. And it does not bother me even a little bit when people call those beautiful lit up, bejeweled trees, Christmas trees... I don't feel threatened.. I don't feel discriminated against.. That's what they are, Christmas trees. It doesn't bother me a bit when people say, 'Merry Christmas' to me. I don't think they are slighting me or getting ready to put me in a ghetto. In fact, I kind of like it. It shows that we are all brothers and sisters celebrating this happy time of year. It doesn't bother me at all that there is a manger scene on display at a key intersection near my beach house in Malibu . If people want a creche, it's just as fine with me as is the Menorah a few hundred yards away. I don't like getting pushed around for being a Jew, and I don't think Christians like getting pushed around for being Christians. I think people who believe in God are sick and tired of getting pushed around, period. I have no idea where the concept came from, that America is an explicitly atheist country. I can't find it in the Constitution and I don't like it being shoved down my throat. Or maybe I can put it another way: where did the idea come from that we should worship celebrities and we aren't allowed to worship God as we understand Him? I guess that's a sign that I'm getting old, too. But there are a lot of us who are wondering where these celebrities came from and where the America we knew went to. In light of the many jokes we send to one another for a laugh, this is a little different: This is not intended to be a joke; it's not funny, it's intended to get you thinking. Billy Graham's daughter was interviewed on the Early Show and Jane Clayson asked her 'How could God let something like this happen?' (regarding Hurricane Katrina).. Anne Graham gave an extremely profound and insightful response.. She said, 'I believe God is deeply saddened by this, just as we are, but for years we've been telling God to get out of our schools, to get out of our government and to get out of our lives. And being the gentleman He is, I believe He has calmly backed out. How can we expect God to give us His blessing and His protection if we demand He leave us alone?' In light of recent events... terrorists attack, school shootings, etc.. I think it started when Madeleine Murray O'Hare (she was murdered, her body found a few years ago) complained she didn't want prayer in our schools, and we said OK. Then someone said you better not read the Bible in school. The Bible says thou shalt not kill; thou shalt not steal, and love your neighbor as yourself. And we said OK.Then Dr. Benjamin Spock said we shouldn't spank our children when they misbehave, because their little personalities would be warped and we might damage their self-esteem (Dr. Spock's son committed suicide). We said an expert should know what he's talking about.. And we said okay..Now we're asking ourselves why our children have no conscience, why they don't know right from wrong, and why it doesn't bother them to kill strangers, their classmates, and themselves.Probably, if we think about it long and hard enough, we can figure it out. I think it has a great deal to do with 'WE REAP WHAT WE SOW.' Funny how simple it is for people to trash God and then wonder why the world's going to hell. Funny how we believe what the newspapers say, but question what the Bible says. Funny how you can send 'jokes' through e-mail and they spread like wildfire, but when you start sending messages regarding the Lord, people think twice about sharing. Funny how lewd, crude, vulgar and obscene articles pass freely through cyberspace, but public discussion of God is suppressed in the school and workplace. Are you laughing yet? Funny how when you forward this message, you will not send it to many on your address list because you're not sure what they believe, or what they will think of you for sending it. Funny how we can be more worried about what other people think of us than what God thinks of us. Pass it on if you think it has merit. If not, then just discard it... no one will know you did. But, if you discard this thought process, don't sit back and complain about what bad shape the world is in. My Best Regards, Honestly and respectfully, Ben Stein

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Die GÜTE des VATERS

Beitrag von ABA am Fr 12 Nov 2010, 05:30

עמי את-טובי ישבעו נאם-יהוה
> Mein Volk soll zufrieden sein mit meiner Güte <

Beachtenswert ist, dass hier das >MEIN< GOttes gleich zweimal vorkommt!
עמי[ami] –mein Volk – und טובי[tubi] –meine Güte- !
Hier werden Menschen, die mit GOtt zufrieden sind als SEIN Eigentum bezeichnet. ER hat an ihnen Gefallen, denn sie haben an IHM Gefallen. Sie nennen IHN ihren GOtt und ER nennt sie SEIN VOLK. Es ist eine wechselseitige, freudevolle Gemeinschaft zwischen dem Volke GOttes und dem GOtt seines Volkes. Die Gläubigen aus seinem Volk sind zufrieden und das ist etwas Großes. Sehr wenige Menschen auf dieser Welt sind je zufrieden, egal welches Los sie tragen. Sie haben einen Blutegel hinuntergeschluckt der ständig schreit: GIB – GIB !!!
Nur geheiligte Seelen sind zufriedene Seelen. GOtt selber hat uns zu IHM hingezogen aus lauter Güte. Deshalb ist es kein Wunder, dass GOttes Volk mit der GÜTE seines Vaters zufrieden ist. Seine GÜTE ist nicht vermischt, seine Freigebigkeit ist uneingeschränkt, seine Barmherzigkeit ohne zögern, seine LIEBE unverwechselbar, sein SEGEN ohne Vorbehalt. Wenn GOttes GÜTE uns nicht zufriedenstellt, was sollte dann dazu imstande sein !? Seufzen wir immer noch ? Dann ist es sicherlich ein unrechter Wunsch in unserem Herzen, den GOttes GÜTE nicht zufriedenstellen darf.
Deshalb sage ich heute:
VATER ich bin zufrieden, > Baruch HaSchem < ברוך השם
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Mein Danke an den Vater!

Beitrag von Elischua am Fr 12 Nov 2010, 09:34

Sich IHM hinzugeben, sich aufzugeben, sich nicht mehr selbst zu gehören, in seine Arme fallen lassen - IHM blind zu vertrauen und nie vergessen -DANKE- zu sagen! Und dies täglich!

Mein Danke an VATER!


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: Wie umgehen mit Schicksalschlägen?

Beitrag von Eaglesword am Mi 24 Nov 2010, 01:24

Was tun wir, nachdem der Schlag uns geschlagen hat? Abgleiten in leidende Passivität? Oder bringen wir die Stärke auf, "dawkah!" zu sagen und schließlich das Leben über die Zerstörung triumphieren zu lassen?


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Re: Wie umgehen mit Schicksalschlägen?

Beitrag von Eaglesword am Sa 11 Dez 2010, 19:45

Wie geht es nu weiter mit wetten dass?


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
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Re: Wie umgehen mit Schicksalschlägen?

Beitrag von Eaglesword am Fr 24 Dez 2010, 04:28

Sich mit einem Schicksal abzufinden ist eine Sache. Was aber, wenn auf einmal wieder ein Grund zur Hoffung am Horizont erscheint?


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
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Re: Wie umgehen mit Schicksalschlägen?

Beitrag von Luluthia am Di 04 Jan 2011, 14:23

Shalom Ihr Lieben!

Ich habe da heute einen Link zu einem Video erhalten, welches ich hier reinstellen möchte.

Das Video handelt von einem Mann der ohne Arme und Beine geboren wurde und seine Haltung zu diesem schweren Schicksal.

Auch wenn der betroffene Mann Christ ist und seine Aussagen auch in diese Richtung gehen, bleibt doch die Grundaussage richtig: "Vertraue auf G'tt".

In diesem Sinne eine gute Antwort auf die Frage, wie man mit Schicksalsschlägen umgehen sollte.

http://www.youtube.com/watch?v=hLE8Ec5sWzU&feature=related

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