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Kommentar zum Pessach-Fest:

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Kommentar zum Pessach-Fest:

Beitrag von Reinhard am Sa 27 März 2010, 19:42

Schabbat „Zaw – Befehl“ und Schabbat HaGadol: 3. Mose 6,1 – 8,36; und
spezielle Prophetenlesung: Maleachi 3,4-4,5.

Kommentar zum Pessach-Fest:




Wir befinden uns vor dem Pessachfest, es sind die Tage an dem die Juden kurz vor ihrem Auszug aus Ägypten das makellose Lamm ins Haus nahmen, vom 10. bis zum 14. Nissan, bis es geschlachtet wurde.
Der Messias, das heutige Passahlamm, wurde auch am 14. Nissan gekreuzigt. Auch Er lebte unter uns ohne Sünde über dreieinhalb Jahre! Wir genossen seine Gegenwart unter uns, wie damals Familien die Gegenwart des Lammes erlebten und einige sich in ihn sicher "verliebten". Dann wurde es geschlachtet
und sein Blut auf göttlichen Befehl hin an den Türpfosten (mesusoth) gestrichen, was den Juden zur Rettung wurde. Der Todesengel ging vorbei (hebr. passach) an diesen Häusern. Genauso sind auch wir dank des Blutes von Yeschua an unseren "Herzenpfosten" vom Tod errettet und erlöst. Das erste Pessach wurde noch in Ägypten gefeiert. Bitte lesen Sie dazu das 12. Kapitel im 2. Buch Moshe. Dort finden Sie die biblische
Erklärung zu diesem "Fest des HERRN".

Der Grund, warum dieser Schabbat vor dem Erlösungsfest Pessach, der Große Schabbat heißt, ist, dass unser besonderer Prophetenabschnitt aus Maleachi 3 und 4 von dem „großen Tag des Herrn“ im Vers 5 spricht: „Siehe, ich sende euch den Propheten Elia, bevor der Tag des HERRN kommt, der große (gadol) und
furchtbare (nora).“ Es ist die letzte Prophetie der Prophetenbücher. In diesem Abschnitt sind viele
Hinweise auf den wahren künftigen Pessach, die Erlösung, die kommen wird. Der Tag des Herrn, die Wiederkunft Yeschuas, doch davor kommt noch der Vorbote Elia. Als Symbol schenkt man einen weiteren Weinkelch ein, den sogenannten Elia-Kelch, am Seder-Pessachabend (d.h. am Abend des 29. März).

Der Prophet Maleachi (bedeutet: mein Engel / Bote) gab die Botschaft der endzeitlichen Erlösung von ganz Yisrael kund. Ja, der Kreis des Heilspans Gottes schließt sich nun, angefangen mit der Erlösung / Errettung der Kinder Yisrael aus Ägypten und endet mit der Erlösung durch das Lamm Gottes, dem Messias Yisraels,
in den „letzten Tagen“. Derselbe Ablauf wird von Prophet Micha so beschrieben: „Wie die Tage deines Auszuges aus Ägyptenland, werde Ich die Euch große Wunder zeigen“.
Ja, die Erste Erlösung ist wie die letzte Erlösung! Der Erste Erlöser (Moshe) wie
der Letzte Erlöser (Messias Yeschua)! Die jüdischen Weisen schreiben sogar, dass wie im Monat Nissan sie damals erlöst wurden, wird Yisrael auch wieder im Monat Nissan in der Endzeit erlöst werden!

Nun zum Wochenabschnitt Zaw. An diesem Schabbat lesen wir weiter über die genauen Anordnungen und Vorschriften der verschiedenen Opferdarbringungen:

• „Dies ist das Gesetz des Brandopfers“ (sot thorat ha-Ola; 6,2)
• „...dies ist das Gesetz des Speisopfers“ (sot thorat ha-Mincha; 6,7)
• „Dies ist das Gesetz des Sündopfers“ (sot thorat ha-Chatat; 6,18)
• „...dies ist das Gesetz des Schuldopfers“ (sot thorat ha-Ascham; 7,1)
• „...dies ist das Gesetz des Heilsopfers“ (sot thorat Sewach ha-Schlamim; 7,11)

Übrigens, unsere Parascha „Zaw“ hat den Zahlenwert von 96. Interessanterweise haben wir auch in unserer Wochenlesung 96 Verse!

Ohne wieder in die Einzelheiten dieser bedeutungsvollen Opferungen einzugehen, und die siebentägige Einweihung der Stiftshütte, möchte ich Sie auf den wöchentlichen Prophetenabschnitt, genannt Haftara, hinweisen.

Interessant ist, dass diejenigen Prophetenabschnitte (Haftarot), die an Thoraabschnitte angehängt sind, welche die „Opfer-Gesetze“ betreffen, auf strikte Zurechtweisungen Gottes hinweisen. Das Volk hatte diese „Opfer-Gesetze“ mit falscher Gesinnung und „mit Lippen und fernem Herzen“ befolgt, sie setzten
den Schwerpunkt auf Äußerlichkeiten und ihre Religiosität war getäuscht – so dass es Gott zum Greuel wurde.

Interessanterweise wurden bei der Einteilung und Anpassung eines Prophetenabschnitts gerade die Bibelstellen aus Jesaja 43 (von letzter Woche) und der ursprüngliche Prophetenabschnitt dieser Parascha aus Jeremia 7
ausgewählt, die klar davon berichten, wie das Volk vom Wahren „abwich“.

„Denn die Söhne Judah taten, was in meinen Augen böse ist, spricht der HERR. Sie haben ihre Scheusale in das Haus (den Tempel) gestellt, über dem Mein Name ausgerufen ist, um es unrein zu machen.“ (Jer. 7,30; auch Vers 24)

Weiter lesen wir in unseren Sonder-Prophetenabschnitt in Maleachi 3-4: Denn Er – und das sollte sich jeder gut einprägen: „...Ich, der HERR, ich habe mich nicht geändert; und ihr, Söhne Jakobs (Israels), ihr habt nicht aufgehört zu existieren“. (Vers 6)

Gott sei Dank, Er ist derselbe - damals und heute -, aber auch der zweite Teil des Verses ist ewig! Sein Volk, die „Söhne Yakovs“, werden nicht aufhören zu existieren trotz der vielfachen Versuche der Gegner das Volkes Yisrael auszurotten. Mehr noch, trotz ihrer Sünden, wird Gott „das Herz der Väter zu den Söhnen wenden und das Herz der Söhne zu ihren Vätern!“

Schabbat Schalom!

- Michael Schneider
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Re: Kommentar zum Pessach-Fest:

Beitrag von Eaglesword am Sa 27 März 2010, 21:00

Hinzu kommt noch, dass folglich niemand uns das Jude- bzw. Jisraelitensein absprechen darf, da G'tt selber versichert, was wir geblieben sind.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Re: Kommentar zum Pessach-Fest:

Beitrag von Reinhard am Di 30 März 2010, 08:43

Matzot Tag 1

„Passahfest“ - Shemot (2. Moshe) 12:21 - 51 15 Aviv 5770




Eine grundlegende Erkenntnis für jeden Nachfolger von Yeshua ist das Wissen, dass unser Glaube verbunden ist mit dem Glauben früherer Generationen.
In B'reisheet (1. Moshe) 6:8-9 heißt es dazu:
Noah aber fand Gunst in den Augen des HERRN. Dies ist die Geschlechterfolge Noahs: Noah war ein gerechter Mann, untadelig war er unter seinen Zeitgenossen; Noah lebte mit Gott.

Noah fand Gunst in den Augen des Herrn, weil er in seiner Generation ohne Tadel war. Noahs Vollkommenheit war möglich, weil er mit HaShem wandelte innerhalb der Offenbarung, die HaShem ihm gegeben hatte. Mit anderen Worten, HaShem forderte von Noah eigentlich nur, Ihm zu dienen im Rahmen dessen, was HaShem ihm offenbart hatte. Die Folge war, dass trotz der Sünde, die natürlich in Noahs Generation auch existierte, diese Sünde nicht zugerechnet wurde nach den Bedingungen der Torah.
Römer 5:12-13: „Darum, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben - denn bis zur Torah war Sünde in der Welt; Sünde aber wird nicht zugerechnet, wenn keine Torah ist.“

Zurzeit von Noah wurde die Sünde nicht als solche zugerechnet, weil die Torah noch nicht gegeben war. Noahs Gerechtigkeit basierte auf der Erkenntnis der Offenbarung Gottes, die nicht in den Schriften der Torah eingeschlossen ist. Als dem Volk Yisrael die Torah gegeben wurde, gab es eine umfassendere Offenbarung von HaShem. Die Torah setzte nicht die vorhergehende Offenbarung außer Kraft, die Noahs Generation gegeben worden war. Die Offenbarung der Torah gab den Kindern Yisrael jedoch noch mehr Verständnis. Folglich ergänzte die Torah die Offenbarung, die seinerzeit Noah gegeben worden war. Auf ähnliche Weise ist auch die Lehre durch Yeshua eine Ergänzung und Vervollkommnung aller Offenbarungen, die vorhergehenden Generationen gegeben wurden. Also sollte auch die Offenbarung von Yeshua unser Verständnis von HaShem vergrößern bzw. das vervollkommnen, was er bereits in früheren Generationen offenbart hat.



Um uns daran zu erinnern und uns bewusst zu machen, dass die Offenbarung von Yeshua unsere Erkenntnis diesbezüglich vervollkommnet, setzte HaShem spezielle Festzeiten ein, an denen wir reflektieren und uns eins machen können mit den großen Taten und Wundern, die Er an unseren Vorfahren getan hat. Eine dieser speziellen Zeiten des Gedenkens ist Pessach (Passahfest).



Shemot (2. Moshe) 12:24-27: Darum sollt ihr dieses Wort ewig halten als Ordnung für dich und deine Kinder. Und es soll geschehen, wenn ihr in das Land kommt, das euch der HERR geben wird, wie er geredet hat, dann sollt ihr diesen Dienst ausüben. Und es soll geschehen, wenn euch eure Kinder fragen: Was bedeutet dieser Dienst für euch?, dann sollt ihr sagen: Es ist ein Pessachopfer für den HERRN, der an den Häusern der Söhne Yisrael in Ägypten vorüberging, als er die Ägypter schlug, unsere Häuser aber rettete. Da warf sich das Volk nieder und betete an.“



Pessach ist unter anderem ein Mittel der Unterweisung von HaShem, damit wir eine größere Erkenntnis und ein besseres Verständnisses von Yeshua bekommen, sowie darüber, wie HaShem durch Yeshua eine Vielzahl von Individuen zu einer Nation umwandelt.

Shemot (2. Moshe) 12:21-24: „Und Moshe berief alle Ältesten Yisraels und sagte zu ihnen: Macht euch daran und nehmt euch nach der Größe eurer Sippen Lämmer und schlachtet das Pessachlamm. Dann nehmt ein Büschel Ysop und taucht es in das Blut im Becken und streicht [etwas] von dem Blut, das in dem Becken ist, an die Oberschwelle und an die beiden Türpfosten. Ihr aber - von euch darf bis zum Morgen keiner zur Tür seines Hauses hinausgehen. Und Yahwe wird durch das Land gehen, um die Ägypter zu schlagen. Sieht er dann das Blut an der Oberschwelle und an den beiden Türpfosten, wird der HERR an der Tür vorübergehen und wird dem Verderber nicht erlauben, in eure Häuser zu kommen, euch zu schlagen. Darum sollt ihr dieses Wort ewig halten als Ordnung für dich und deine Kinder.“



Beim ersten Pessach befahl HaShem den Kindern Yisrael, Ysop in das Blut des Pessachlamms zu tauchen und es auf die Schwelle und die Türpfosten zu streichen. Das Aufbringen des Blutes vom Pessachlamm auf den Türrahmen garantierte den Schutz der Erstgeburt der Familie, die in diesem Haus lebte. In seiner großen Gnade wollte HaShem, dass niemand umkommt. Von daher konnten auch Nichtjuden, die beschlossen hatten, dem Tod der Erstgeburt zu entgehen, sich eins machen mit ihren jüdischen Nachbarn und damit unter den gleichen Schutz kommen, den das Blut des Pessachlammes den Hebräern gab. Weil viele Nichtjuden das Angebot annahmen, war HaShem in der Lage, ein Mischvolk aus der ägyptischen Knechtschaft zu befreien.

Shemot (2. Moshe) 12:37-38: Nun brachen die Söhne Yisrael auf und zogen von Ramses nach Sukkot, etwa 600 000 Mann zu Fuß, die Männer ohne die Kinder. Es zog aber auch viel Mischvolk mit ihnen hinauf, dazu Schafe und Rinder, sehr viel Vieh.“



Die Befreiung und Rettung eines Mischvolkes aus der ägyptischen Knechtschaft bedeutete jedoch auch, dass ein Volk mit einem gemischten religiösen Glauben in Yisrael präsent sein würde. Allerdings gab die Befreiung aus der Knechtschaft diesem Mischvolk nicht das Recht, weiter die götzendienerischen Religionen auszuüben, die ihnen in Ägypten gelehrt worden waren. HaShem befreite die Mischmenge aus Ägypten, um eine Nation zu schaffen. Folglich war die Mischmenge aufgefordert, die götzendienerischen Religionen aufzugeben, die ihnen gelehrt worden waren.



Um das Mischvolk zu verändern und zu prägen führte HaShem sie zum Berg Sinai und gab ihnen gleichzeitig auch die Torah, das heißt, er gab sie Yisrael, also dem einen Volk. Somit war das Mischvolk mit Yisrael verbunden und aufgefordert, die gleiche Religion auszuüben. Das Mischvolk hatte damit keinen Unterschied mehr zu den gebürtigen Yisraeliten. Das Mischvolk feierte das Pessachfest auch im folgenden Jahr, und sie waren aufgefordert, völlig Teil des Bundes von Avraham zu werden, unter anderem auch dadurch, dass sie beschnitten wurden.

Shemot (2. Moshe) 12:48-49: Wenn sich aber ein Fremdling bei dir aufhält und dem HERRN das Pessach feiern will, so soll bei ihm alles Männliche beschnitten werden, und dann komme er herbei, um es zu feiern; und er soll wie ein Einheimischer des Landes gelten. Es darf jedoch kein Unbeschnittener davon essen. Ein Gesetz soll gelten für den Einheimischen und für den Fremdling, der sich mitten unter euch aufhält.“





HaShem kümmerte sich um jedes einzelne Individuum in der ägyptischen Knechtschaft. Folglich gewährte HaShem auch jedem einzelnen Menschen Gnade, der bereit war, den Schutz des Pessachlammes in Anspruch zu nehmen. Als Folge davon wurde ein Mischvolk aus Ägypten befreit. Allerdings erforderte die Umwandlung dieses Mischvolkes zu einer Nation, dass dieses Mischvolk die götzendienerischen Praktiken aufgab, die ihnen gelehrt worden waren, indem sie diese Praktiken durch die Lehre und die Befolgung der Torah ersetzten.

Um dieses Ziel zu erreichen, gab HaShem dem Mischvolk die Torah zur gleichen Zeit, wie er sie den Kindern Yisrael gab. Infolgedessen wurde das Mischvolk komplett mit Yisrael verschmolzen. Bis zur Feier des nächsten Pessachfestes im darauf folgenden Jahr war das Mischvolk aufgefordert, beschnitten zu werden, um das Fest zu begehen.



Während des diesjährigen Pessachfestes sollten wir uns wieder neu daran erinnern, dass HaShem uns von der Knechtschaft befreite, um ein einheitliches Volk zu schaffen. Von daher gilt die Forderung auch uns, möglicherweise noch vorhandenen Götzendienst auszuräumen und durch die Torah zu ersetzen, damit wir ein Leib werden im Glauben und in unseren Werken.

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Re: Kommentar zum Pessach-Fest:

Beitrag von Reinhard am Di 30 März 2010, 08:45

Matzot Tag 1

„Passahfest“ - Shemot (2. Moshe) 12:21 - 51 15 Aviv 5770




Eine grundlegende Erkenntnis für jeden Nachfolger von Yeshua ist das Wissen, dass unser Glaube verbunden ist mit dem Glauben früherer Generationen.
In B'reisheet (1. Moshe) 6:8-9 heißt es dazu:
Noah aber fand Gunst in den Augen des HERRN. Dies ist die Geschlechterfolge Noahs: Noah war ein gerechter Mann, untadelig war er unter seinen Zeitgenossen; Noah lebte mit Gott.

Noah fand Gunst in den Augen des Herrn, weil er in seiner Generation ohne Tadel war. Noahs Vollkommenheit war möglich, weil er mit HaShem wandelte innerhalb der Offenbarung, die HaShem ihm gegeben hatte. Mit anderen Worten, HaShem forderte von Noah eigentlich nur, Ihm zu dienen im Rahmen dessen, was HaShem ihm offenbart hatte. Die Folge war, dass trotz der Sünde, die natürlich in Noahs Generation auch existierte, diese Sünde nicht zugerechnet wurde nach den Bedingungen der Torah.
Römer 5:12-13: „Darum, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben - denn bis zur Torah war Sünde in der Welt; Sünde aber wird nicht zugerechnet, wenn keine Torah ist.“

Zurzeit von Noah wurde die Sünde nicht als solche zugerechnet, weil die Torah noch nicht gegeben war. Noahs Gerechtigkeit basierte auf der Erkenntnis der Offenbarung Gottes, die nicht in den Schriften der Torah eingeschlossen ist. Als dem Volk Yisrael die Torah gegeben wurde, gab es eine umfassendere Offenbarung von HaShem. Die Torah setzte nicht die vorhergehende Offenbarung außer Kraft, die Noahs Generation gegeben worden war. Die Offenbarung der Torah gab den Kindern Yisrael jedoch noch mehr Verständnis. Folglich ergänzte die Torah die Offenbarung, die seinerzeit Noah gegeben worden war. Auf ähnliche Weise ist auch die Lehre durch Yeshua eine Ergänzung und Vervollkommnung aller Offenbarungen, die vorhergehenden Generationen gegeben wurden. Also sollte auch die Offenbarung von Yeshua unser Verständnis von HaShem vergrößern bzw. das vervollkommnen, was er bereits in früheren Generationen offenbart hat.



Um uns daran zu erinnern und uns bewusst zu machen, dass die Offenbarung von Yeshua unsere Erkenntnis diesbezüglich vervollkommnet, setzte HaShem spezielle Festzeiten ein, an denen wir reflektieren und uns eins machen können mit den großen Taten und Wundern, die Er an unseren Vorfahren getan hat. Eine dieser speziellen Zeiten des Gedenkens ist Pessach (Passahfest).



Shemot (2. Moshe) 12:24-27: Darum sollt ihr dieses Wort ewig halten als Ordnung für dich und deine Kinder. Und es soll geschehen, wenn ihr in das Land kommt, das euch der HERR geben wird, wie er geredet hat, dann sollt ihr diesen Dienst ausüben. Und es soll geschehen, wenn euch eure Kinder fragen: Was bedeutet dieser Dienst für euch?, dann sollt ihr sagen: Es ist ein Pessachopfer für den HERRN, der an den Häusern der Söhne Yisrael in Ägypten vorüberging, als er die Ägypter schlug, unsere Häuser aber rettete. Da warf sich das Volk nieder und betete an.“



Pessach ist unter anderem ein Mittel der Unterweisung von HaShem, damit wir eine größere Erkenntnis und ein besseres Verständnisses von Yeshua bekommen, sowie darüber, wie HaShem durch Yeshua eine Vielzahl von Individuen zu einer Nation umwandelt.

Shemot (2. Moshe) 12:21-24: „Und Moshe berief alle Ältesten Yisraels und sagte zu ihnen: Macht euch daran und nehmt euch nach der Größe eurer Sippen Lämmer und schlachtet das Pessachlamm. Dann nehmt ein Büschel Ysop und taucht es in das Blut im Becken und streicht [etwas] von dem Blut, das in dem Becken ist, an die Oberschwelle und an die beiden Türpfosten. Ihr aber - von euch darf bis zum Morgen keiner zur Tür seines Hauses hinausgehen. Und Yahwe wird durch das Land gehen, um die Ägypter zu schlagen. Sieht er dann das Blut an der Oberschwelle und an den beiden Türpfosten, wird der HERR an der Tür vorübergehen und wird dem Verderber nicht erlauben, in eure Häuser zu kommen, euch zu schlagen. Darum sollt ihr dieses Wort ewig halten als Ordnung für dich und deine Kinder.“



Beim ersten Pessach befahl HaShem den Kindern Yisrael, Ysop in das Blut des Pessachlamms zu tauchen und es auf die Schwelle und die Türpfosten zu streichen. Das Aufbringen des Blutes vom Pessachlamm auf den Türrahmen garantierte den Schutz der Erstgeburt der Familie, die in diesem Haus lebte. In seiner großen Gnade wollte HaShem, dass niemand umkommt. Von daher konnten auch Nichtjuden, die beschlossen hatten, dem Tod der Erstgeburt zu entgehen, sich eins machen mit ihren jüdischen Nachbarn und damit unter den gleichen Schutz kommen, den das Blut des Pessachlammes den Hebräern gab. Weil viele Nichtjuden das Angebot annahmen, war HaShem in der Lage, ein Mischvolk aus der ägyptischen Knechtschaft zu befreien.

Shemot (2. Moshe) 12:37-38: Nun brachen die Söhne Yisrael auf und zogen von Ramses nach Sukkot, etwa 600 000 Mann zu Fuß, die Männer ohne die Kinder. Es zog aber auch viel Mischvolk mit ihnen hinauf, dazu Schafe und Rinder, sehr viel Vieh.“



Die Befreiung und Rettung eines Mischvolkes aus der ägyptischen Knechtschaft bedeutete jedoch auch, dass ein Volk mit einem gemischten religiösen Glauben in Yisrael präsent sein würde. Allerdings gab die Befreiung aus der Knechtschaft diesem Mischvolk nicht das Recht, weiter die götzendienerischen Religionen auszuüben, die ihnen in Ägypten gelehrt worden waren. HaShem befreite die Mischmenge aus Ägypten, um eine Nation zu schaffen. Folglich war die Mischmenge aufgefordert, die götzendienerischen Religionen aufzugeben, die ihnen gelehrt worden waren.



Um das Mischvolk zu verändern und zu prägen führte HaShem sie zum Berg Sinai und gab ihnen gleichzeitig auch die Torah, das heißt, er gab sie Yisrael, also dem einen Volk. Somit war das Mischvolk mit Yisrael verbunden und aufgefordert, die gleiche Religion auszuüben. Das Mischvolk hatte damit keinen Unterschied mehr zu den gebürtigen Yisraeliten. Das Mischvolk feierte das Pessachfest auch im folgenden Jahr, und sie waren aufgefordert, völlig Teil des Bundes von Avraham zu werden, unter anderem auch dadurch, dass sie beschnitten wurden.

Shemot (2. Moshe) 12:48-49: Wenn sich aber ein Fremdling bei dir aufhält und dem HERRN das Pessach feiern will, so soll bei ihm alles Männliche beschnitten werden, und dann komme er herbei, um es zu feiern; und er soll wie ein Einheimischer des Landes gelten. Es darf jedoch kein Unbeschnittener davon essen. Ein Gesetz soll gelten für den Einheimischen und für den Fremdling, der sich mitten unter euch aufhält.“





HaShem kümmerte sich um jedes einzelne Individuum in der ägyptischen Knechtschaft. Folglich gewährte HaShem auch jedem einzelnen Menschen Gnade, der bereit war, den Schutz des Pessachlammes in Anspruch zu nehmen. Als Folge davon wurde ein Mischvolk aus Ägypten befreit. Allerdings erforderte die Umwandlung dieses Mischvolkes zu einer Nation, dass dieses Mischvolk die götzendienerischen Praktiken aufgab, die ihnen gelehrt worden waren, indem sie diese Praktiken durch die Lehre und die Befolgung der Torah ersetzten.

Um dieses Ziel zu erreichen, gab HaShem dem Mischvolk die Torah zur gleichen Zeit, wie er sie den Kindern Yisrael gab. Infolgedessen wurde das Mischvolk komplett mit Yisrael verschmolzen. Bis zur Feier des nächsten Pessachfestes im darauf folgenden Jahr war das Mischvolk aufgefordert, beschnitten zu werden, um das Fest zu begehen.



Während des diesjährigen Pessachfestes sollten wir uns wieder neu daran erinnern, dass HaShem uns von der Knechtschaft befreite, um ein einheitliches Volk zu schaffen. Von daher gilt die Forderung auch uns, möglicherweise noch vorhandenen Götzendienst auszuräumen und durch die Torah zu ersetzen, damit wir ein Leib werden im Glauben und in unseren Werken.

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