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Heiligkeit, nur leeres Gerede?

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Heiligkeit, nur leeres Gerede?

Beitrag von Eaglesword am Fr 05 Dez 2014, 22:03

Meine Damen und Herrn,
was ist so anders am Bestreben, sich "zu heiligen"? Den ersten Aspekt haben wir ja schon untersucht, nämlich das "Absondern" von der Masse. Was uns jetzt noch intressiert, ist folgender Hintergrund:
1. Heiligkeit äußert sich in maßvoller Zurückhaltung und Besonnenheit (kühlen Kopf bewahren).
2. bei Heiligkeit kommen Respekt und Würdigung des Gegenübers zum Tragen.
3. sie unterscheidet Würdelosigkeit klar von harmloser Profanität, wobei Letzere im englischen Sprachraum allerdings einen ungehobelten Charakter darstellt und sich dadurch von der deutschen Begriffsfüllung absetzt.
4. Auch im Alltag ist Heiligkeit real, alltägliche Dinge können durch sie anders verlaufen.

1.1 Zurückhaltung und Besonnenheit
Hier sind zwei Bereiche zu beachten: Sozialverhalten in unserer Gesellschaft und unsere innere Reaktion auf Gegebenheiten. Die Art und Weise, wie man dem Gegenüber antwortet, sagt viel über die innere Befindlichkeit. Auch, wie man einer überraschenden Herausforderung begegnet, verrät oft, ob man ausgeglichen und gelassen ist.
Beide Ebenen korelieren aber oft miteinander, so dass der soziale Aspekt zugleich mit unserer Flexibilität zeigt, welcher Gesinnung wir angehören. An diesem Punkt sei betont, dass es nicht unbedingt mit jeweiliger Weltanschauung zu tun haben muss, da eher eine Charaktereigenschaft zum Vorschein kommt.

1.2 innere Reaktion und äußeres Agieren
Wenn wir uns als erste Reaktion über etwas ärgern, wundern oder amüsieren, so beginnt es zunächst innen, bevor es geäußert wird. Wer besonnen ist, verarbeitet jeden Eindruck zunächst "im Verborgenen", bevor eine sicht- und hörbare Antwort erfolgt. Besonnenheit ist eine Grundlage der Selbstbeherrschung. Ohne sie ist kein maßvolles und konstruktives Interagieren mit unserer Umgebung möglich.

2.1 Respekt und Würdigung der Umgebung
Dies geht von uns aus und zeigt guten Willen den Anderen gegenüber. Unabhängig von deren Verhalten uns gegenüber, senden wir ein Signal des Friedens und vermeiden Abwertung. Auf dieser Ebene bewegen wir uns allerdings nur lokal und geben keine Gesamtwertung ab.

2.2 pauschale Bewertung
Diesen Schritt kann man grundsätzlich nur vornehmen, wenn man ein umfassendes und ausgewogenes Gesamtbild von einer Gruppe, Vereinigung, Organisation oder Gesellschaft hat und genau weiß, ob man ihr dabei gerecht wird. In wenigen Fällen mag das gelingen, birgt aber das Risiko, den Anderen doch Unrecht zu tun.

3.1 unwürdiges Verhalten
Hierunter fallen destruktive Äußerungen und Handlungen, abwertende Darstellungen des Gegenübers vor Dritten (z. B. verunglimpfende Karrikaturen) und Respektlosigkeit. Oft werden auf diese Weise Feindbilder geschaffen. Wenn das Verhalten ins Leere stößt, so diskreditiert man sich dabei nur selber.

3.2 Profanität
Im englischen Sprachraum gebraucht man diesen Begriff stets für unbeherrschtes Reden und Handeln. Er ist gleichbedeutend mit unserem Terminus für Disziplinlosigkeit.
Allerdings wird im deutschsprachigen Raum das Wort "profan" auch für alltägliche "ganz normale" Dinge verwendet und ist viel neutraler. Spricht man im Gegenteil auf Englisch das Wort "ordinär" aus, meint man genau, was auf Deutsch "profan bzw. gewöhnlich" bedeutet. Umgekehrt versteht man auf Deutsch das Wort "ordinär" als das, was auf englisch "profan" bedeutet.
In unserem deutschen Kulturkreis wird oft ein Unterschied gemacht zwischen "geistlichen Dingen" und Alltagsleben. So hat man im Christentum eine "heilige Ausdrucksweise" entworfen, um eine entsprechende Atmosphäre zu schaffen.
Um so überraschter ist man, wenn die Orginalsprache sich wesentlich "unheiligerer" Worte bedient als man in seiner Subkultur gewohnt ist. Zum Beispiel sagte Dawid nicht: "was männlich ist", sondern: "was an die Wand pisst". Es entspricht eben der Umgangssprache seiner Zeit und Gegend. Die Tatsache, dass genau diese Terminologie in der Bibel vorkommt, widerspricht so mancher Auffassung von Heiligkeit, in diesem einen Fall um so mehr, als dass Dawid sie gegenüber einer verheirateten Frau anwendete.

4. Heiligkeit im Alltag, ein Widerspruch?
Nicht wirklich, da sie doch grade alle Bereiche unseres Lebens bestimmen soll. Selbst eheliches Paarungsverhalten sei "unbefleckt", was dadurch Perversion ausschließt. Ärztlicherseits hat man eine Häufung von Dickdarmtumoren im Zusammenhang mit Analverkehr festgestellt. Hiermit wird uns vor Augen geführt, wie destruktiv der "unnatürliche Umgang" ist. Nicht nur in der Ehe, sondern ganz allgemein bewirkt Sorgfalt mehr Lebensqualität. 
Heiligkeit ist gekoppelt mit Hygiene, was ein Mehr an Sicherheit bedeutet. So ist Heiligkeit nicht abgehoben und auf Zeremonien beschränkt, sondern ganz praktische Lebenshilfe.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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