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Gaben, Ämter und Wirkungen

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Gaben, Ämter und Wirkungen

Beitrag von Eaglesword am Mo 31 Jan 2011, 20:36

ein Portrait
von Eaglesword
Bevor wir uns mit all den Dingen befassen, welche in Betracht kommen, soll die werte Leserschaft wissen, dass ich durch des Vater´s Güte dem Gefängnis des unwissentlichen Götzendienstes entschlüpfen konnte. Nein, die Rede ist keinesfalls von spiritistischen Praktiken, sondern von Todesfallen der kirchlichen Theologie. So hatte ich damals noch einen "Heiligen Geist" so wie den Maschiach Jeschua als G'ttheiten angesprochen und neben den Vater gestellt. In Seiner großen Geduld und Fürsorge hat Er mich dann schrittweise aus dem Dunkel des Irrtums herausgeführt. Heute darf ich meinerseits Vielen zur Freiheit helfen, wenn ich ihnen das aktuelle Wissen um die uns bekannten Bibelausgaben weitergebe und ihnen Rede und Antwort stehe.
Es gibt wirklich die gegensätzlichsten Erklärungen, wenn es um dies Thema geht. Was genau können wir denn wissen, und was steht in der Schrift und im `NT´ hierzu?

1 kurzer Überblick
Laut Konkordanz `Biblische Handkonkordanz´, Christl. Verlagshaus GmbH Stuttgart, 1984, sind zum Bereich der Gaben wohl die meisten Stellen zu finden, zum Bereich der Ämter fast genau so viele Stellen, während wir über Wirkungen, Kraftwirkungen bzw. Wunderkräfte lediglich ca. 5-7 Stellen entdecken. Sind Gaben und Ämter ausführlich erläutert, fehlen uns bei den Wirkungen diese näheren Beschreibungen. Doch mehr dazu später. Kommen wir also nu erst mal zum erstgenannten Themenbereich, den Gaben. Die Auflistung der entsprechenden Stellen erleichtert uns das eigene Studium.

Unvermeidbar verknüpft mit unserm Thema ist nu mal der Geist der Heiligkeit. Es gibt Stellen, wo in den meisten Bibelversionen die Rede ist von prophetischem Reden bzw. von Verzückung. Hier, in unserer Untersuchung, liegt neben der Elberfelder auch eine Übersetzung seitens des Rabbiners Tur-Sinai vor. Dort werden die Propheten auch Gottbegeistete genannt, während Verzückung auch mit `begeistet werden´ wiedergegeben ist. Der Autor dieser Ausarbeitung hat bewusst in Klammern einen bestimmten Buchstaben eingebaut, um ein Wortspiel zu erstellen. So klingt unterschwellig die Begeisterung mit, welche sich mitunter auch in heiliger Ekstase zeigen kann (womit viele Leute ihre Schwierigkeit haben). Wo der "Geist G'ttes" Erwähnung findet, speziell zu diesen Dingen, folgt jetzt:
1. Mo., 6, 3
1-4 „Und es geschah, als die Menschen sich zu vermehren begannen auf der Fläche des Erdbodens und ihnen Töchter geboren wurden, da sahn die Söhne G'ttes die Töchter der Menschen, wie schön sie waren. Und sie nahmen sich von ihnen allen zu Frauen, welche sie sich auswählten. Da sprach der Herr: „Mein Geist soll nicht ewig im Menschen bleiben, wegen ihrer Verfehlungen- er ist ja Fleisch (= schwach)- seine Tage sollen 120 Jahre betragen.“
In jenen Tagen waren die Riesen auf der Erde, (sieh 4. Mo., 13, 33 u. 5. Mo. 2, 11) und auch danach, als die Söhne Gottes mit den Töchtern der Menschen schliefen und sie ihnen gebaren. Das sind die Helden, die in der Vorzeit waren, die berühmten Männer.“

1. Mo. 7, 15
„Und sie gingen zu Noach in die Arche je 2 und 2 von allem Fleisch, in dem Geist-Wind G'ttes war.“
Anmerkung: das hebr. Wort Ruach steht gleichzeitig für Geist und Wind.

Leiterschaft
1. Mo. 41, 38
„Und der Faro sagte zu seinen Dienern: „Werden wir einen finden wie Diesen, einen Mann, in dem der Geist G'ttes ist?““

Kunst für G'tt
2. Mo. 28, 3
„Und rede du mit allen, die weisen Herzens sind, die Ich mit dem Geist der Weisheit erfüllt habe, daß sie die Gewänder Aharon´s fertigen, um ihn zu weihen, daß er Mir als Priester diene.“

2. Mo. 31, 3
„...aus dem Stamm Jehudah. Und Ich hab ihn erfüllt mit göttlichem Geist, mit Weisheit und Einsicht, mit Wissen und allerlei Fertigkeit, Sinnvolles zu ersinnen, zu arbeiten in Gold und Silber und Kupfer sowie im Schnitt von Steinen zum Einsetzen (Edelsteine) und im Schnitt von Holz, in allerlei Werken zu arbeiten.“

2. Mo. 35, 31-33
„Und Er hat ihn erfüllt mit göttlichem Geist, mit Weisheit, Einsicht und Wissen und aller Fertigkeit, Sinnvolles zu ersinnen, zu arbeiten in Gold, Silber und Kupfer sowie im Schnitt von Steinen zum Einsetzen und im Schnitt von Holz, allerlei sinnvolles Werk herzustellen. Auch zu unterweisen hat Er ihm ins Herz gelegt...“

Leiterschaft
4. Mo. 11, 17
„Ich aber werde niedersteigen und dort mit dir reden und werde von dem Geist, der auf dir ist, nehmen und auf sie legen, daß sie mit dir tragen an der Last des Volkes, und nicht du alleine zu tragen hast.“

Prophetischer Dienst
4. Mo. 11, 25-30
„Da stieg der Ewige in der Wolke nieder und redete zu ihm, und Er nahm von dem Geist, der auf ihm war, und legte auf die 70 Männer, die Ältesten. Und nun war es, als der Geist auf ihnen ruhte, da prophezeiten sie, dann aber nicht mehr. Es waren aber 2 Männer im Lager zurück geblieben, ...da ruhte auf ihnen der Geist, sie waren ja mit unter den Aufgezeichneten, aber nicht zum Zelt hinaus gegangen. So prophezeiten sie im Lager. Da lief der junge Mann hin und berichtete es Mosche, sprechend: „Eldad und Medad prophezeihen im Lager!“ Und Joschua, der Sohn Nun´s, Mosche´s Diener von seiner Jugend an, entgegnete, sprechend: „Mein Herr Mosche, wehre ihnen!“ Mosche aber sprach zu ihm: „Willst du für mich eifern? O, daß doch das ganze Volk des Ewigen Propheten wären, dass der Ewige Seinen Geist auf sie legen wollte!““

Hingabe
4. Mo. 14, 24
„Mein Knecht Kaleb aber- dafür, daß ein anderer Geist in ihm war und er Mir völlig folgte- ihn werde Ich in das Land bringen, in das er gekommen, und seine Nachkommenschaft soll es besitzen.“

Hier ist mit Geist seine Gesinnung erwähnt.

Geistwind/Atem
4. Mo. 16, 22
„Da fielen sie auf ihr Gesicht (warfen sich nieder) und sprachen: „G'tt, Du G'tt des Geistes des Lebens allen Fleisches! 1 Mann sündigt, und über die ganze Gemeinde willst du zürnen?““

Leiterschaft
4. Mo. 27, 16-20
„Und Mosche redete zum Herrn, sprechend: „Der Herr, der G'tt des Geistes des Lebens allen Fleisches, setze einen Mann über die Gemeinde ein, der vor ihnen her auszieht und vor ihnen her einzieht und der sie aus- und einführt, damit die Gemeinde des Herrn nicht sei wie Schafe ohne Hirten.“ Da sprach der Ewige zu Mosche: „Nimm dir Joschua, den Sohn des Nun, einen Mann, in dem der Geist ist, und leg deine Hand auf ihn. Und stell ihn vor El'asar, den Priester, und vor die ganze Gemeinde und beauftrage ihn vor ihren Augen. Und lege von deiner Hoheit/Würde/Glanz auf ihn, damit ihm die ganze Gemeinde der Kinder IsraEl gehorche...““

Also, hier soll ein sterblicher Mensch von seiner eigenen Würde einen Teil übertragen auf einen Weiteren. Aber so, wie bei dem Prophetenpaar ElJahu und Elischa, ist es auch hier zu verstehn. Auch, obwohl Er uns würdigt, überläßt Er Seine Ehre niemand anderem.

5. Mo. 34, 9
„Joschua aber, der Sohn des Nun, war erfüllt vom Geist der Weisheit, denn Mosche hatte seine Hände auf ihn gestützt. Und die Kinder IsraEl´s (Jakow´s) hörten auf ihn und taten, wie der Ewige Mosche geboten.“

Richter 3, 10
„Und über ihn kam der Geist des Ewigen, und er richtete IsraEl“

Geistliche Kriegsführung
Richter 11, 29 und 32-33
„Da kam über Jiftah der Geist des Ewigen... Darauf zog Jiftah gegen die Söhne Amon´s, um sie zu bekämpfen, und der Ewige gab sie in seine Hand. Und er schlug sie von Aroär bis gegen Minith hin, 20 Städte, und bis nach Abel-Keramim, ein gewaltiger Schlag. So wurden die Söhne Amon´s gebeugt vor den Kindern IsraEl´s.“

Richter 14, 6
„Da kam über ihn der Geist des Ewigen, und er zerriß ihn, wie man ein Bockslamm zerreißt- er war aber unbewaffnet.“

Veränderung und Wirkung
1. SchmuEl (`Samuel´) 10, 6-10
„„Da wird der Geist des Ewigen über dich kommen, und du wirst begeiste(r)t werden und dich zu einem andern Mann wandeln. Und dann, wenn diese Zeichen dir eintreffen, dann tu, was deine Hand nur erreicht, denn G'tt ist mit dir. Und du sollst vor mir nach Gilgal hinabziehn. Sieh, ich werde zu dir hinabkommen, um Hochopfer (Weihopfer) darzubringen und Speiseopfer zu schlachten. 7 Tage sollst du warten, bis ich zu dir komme und dir mitteile, was du tun sollst.“
Es war nun, als er seinen Rücken wandte, von SchmuEl wegzugehn, da gab G'tt ihm ein anderes Herz, und trafen all diese Zeichen ein an jenem Tag. Und als sie nach Gib'a kamen, sieh, da kam ihm eine Schar G'ttbegeiste(r)ter entgegen, und der Geist G'ttes kam über ihn, dass er in ihrer Mitte begeiste(r)t wurde. Als aber alle, die ihn seit gestern und vorgestern kannten, sahn, wie er sich mit den Gottbegeiste(r)ten begeiste(r)te, da sagte das Volk Einer zum Andern: „Was ist da mit dem Sohn Kisch´s geschehn? Ist auch Scha'ul unter den G'ttbegeiste(r)ten?“ Da entgegnete ein dortiger Mann: „Und wer ist ihr Vater?“ Darum ist es zum Sprichwort geworden: „Ist auch Scha'ul unter den Begeiste(r)ten?““

Heiliger Zorn
1. Schm. 11, 6
„Da kam der Geist G'ttes über Scha'ul, als er diese Worte hörte, und sein Gesicht flammte gar sehr.“
(Er war wohl jetzt nicht mehr so ganz gut gelaunt...).

Leiterschaft
1. Schm. 16, 13-14
„„Da sprach der Ewige: „Auf, salbe ihn, denn er ist Derjenige, welcher.“ Da nahm SchmuEl das Horn mit Öl und salbte ihn inmitten seiner Brüder. Da kam der Geist des Ewigen über Dawid, von jenem Tag an und weiterhin.“

Seelsorge
1. Schm. 16, 23
„Und es war, so oft der Geist G'ttes über Scha'ul kam, da nahm Dawid die Zither und spielt mit seiner Hand, und Scha'ul wurde es leichter und wohler, und der böse Geist wich von ihm.“

Hier haben wir den Fall, daß ein Belasteter gleichzeitig auch G'ttes Geist erfahren kann.


Gericht
1. Schm. 15, 16
18, 10
19, 9
Diese 3 Stellen haben den gleichen Inhalt, weshalb sie hier zusammengefasst sind in einem Text:
„Und ein böser Geist kam von G'tt über Scha'ul, und er war geistbesessen im Haus...“

Es ist nur schwer vorstellbar, daß der heilige, reine G'tt einen bösen, unreinen Geist aussendet. In diesem Fall kann es nur zum Gericht über Scha'ul sein, der sich mit Unreinheit befleckt hatte.

Wirkungen
1. Schm. 19, 20-24
„„Da schickte Scha'ul Boten, Dawid zu holen. Man sah aber den Schwarm der Gottbegeiste(r)ten sich begeiste(r)t gebärden, und SchmuEl stand aufrecht bei ihnen.“

Zwischenbemerkung: Demnach waren sie nicht mehr so senkrecht, sondern purzelten und lagen rum oder hatten sich niedergebeugt vor dem Herrn.

„Da kam über die Boten Scha'ul´s der Geist G'ttes, daß auch sie begeiste(r)t waren. Und man erzählte es Scha'ul, da schickte er weitere Boten, die ebenfalls begeiste(r)t wurden. Zum 3. Mal schickte Scha'ul Boten, die auch begeiste(r)t wurden. Da ging er selbst nach Rama. Als er an die große Zisterne in Sechu kam, fragte er, sprechend: „Wo sind SchmuEl und Dawid?“ Und man sprach: „Da sind sie, zu Najot in Rama.“ So ging er von dort nach Najot in Rama. Da kam auch über ihn der Geist G'ttes, und er ging weiter, in Begeist(er)ung, bist er nach in Rama ankam. Und auch er warf seine Kleidung ab und war gleichfalls begeiste(r)t vor SchmuEl und lag nackt den ganzen Tag und die ganze Nacht. Daher sagt man: „ist auch Schaul unter den Begeiste(r)ten?““

Wie wir sehn, taten von Anfang an die Leute unter dem direkten Einfluß des Geistes G'ttes anstößige Dinge. Obwohl der Geist G'ttes durch und durch heilig ist. Wie schnell wurde solchen Leuten Unrecht getan, bis auf diesen Tag!

Prophetischer Dienst
2. Schm. 23, 2
„Der Geist des Ewigen hat durch mich geredet, Sein Wort, es ist auf meiner Zunge. Der Gott IsraEl´s hat gesprochen, der Fels IsraEl´s zu mir geredet...“

Diese Stelle gibt uns Auskunft über das Wesen des prophetischen Dienstes: Er spricht durch uns, aber auch zu uns, wobei Er Sich stets erst an uns wendet, bevor wir in Seinem Namen reden. Er spricht, und wir geben lediglich weiter, was Er zu sagen hat.


1. Kön. 18, 22
„Da sprach EliJahu zum Volk: „Ich allein bin übrig geblieben als Begeiste(r)ter des Ewigen, und Begeiste(r)te des Ba'al sind 450 Mann...““

Ja, auch Propheten der Dämonen können begeistert sein, wobei hier allerdings auch das Plural (die Mehrzahl) mitspielt, wie wir anhand der abschließenden Gegenüberstellung leicht feststelln können.

Gericht
1. Kön. 22, 21-22 u. 2. Chron. 18, 21
Aus einem bestimmten Grund werden diese beiden Stellen hier nicht wiedergegeben: Wie bei den vorherigen Stellen in 1. Schm. 15, 18; 18, 10 und 19, 9 kann auch hier eine Verunsicherung entstehn über Gottes Wahrhaftigkeit. Nur so viel sei gesagt: In all diesen Stellen geht es um G'ttes Gericht über unbelehrbare g'ttlose Personen. Diese Form Seines Gerichtes kommt allerdings nur dann zur Anwendung, wenn es nicht mehr anders möglich ist. Solche Leute haben alles Werben des Herrn um ihre Seelen mißachtet und sind in der Tat nicht mehr zu retten!

G'ttes Geist contra Dämonen
1. Kön. 18, 24
„„Dann ruft ihr den Namen eures G'ttes an, und ich will den Namen des Ewigen anrufen, und es gelte: Der G'tt, welcher mit Feuer antwortet, Der ist G'tt.“ Da antwortete alles Volk, sprechend: „Gut!““

Oft wird ja G'ttes Geist in Verbindung gebracht mit Feuer. Ja, es spielt wirklich eine Rolle tiefer Symbolik: Reinheit, Heiligkeit und Erhellung der Dunkelheit. Wenn wir um Sein Feuer in unseren Herzen bitten, spüren wir zuweilen einen Schmerz im Brustkasten. Auf diese Weise veranschaulicht Er uns, was grade in uns vorgeht: Reinigung und Veränderung zum Guten. Auch läßt Er uns teilhaben an Seinem Erbarmen und Schmerz für die Menschen.

G'ttes Geist verteilt sich
2. Kön. 2, 9
„Es war nun, als sie drüben warn, da sprach EliJahu zu Elischa: „Fiele doch ein Doppelteil von deinem Geist mir zu!“

Es mutet okkult an, aber ist biblisch: Der Geist eines Propheten kann übertragen und sogar verdoppelt werden. Hier handelt es sich nicht um einen Menschengeist, welcher unteilbar ist, sondern um G'ttes Geist, von dem wir oft lesen, daß er sich verteilen kann.

G'ttes Geist schenkt Gelassenheit
2. Kön. 2, 15-16
„Da sahn ihn die Prophetenschüler, die in Jericho waren, von fern und sprachen: „EliJahu´s Geist ruht auf Elischa“, und sie kamen ihm entgegen und warfen sich vor ihm nieder. Und sie sprachen zu ihm: „Sieh doch, deiner Diener sind 50 Mann, Söhne der Kraft. Mögen sie doch deinen Herrn suchen. Vielleicht hat ihn der Geist des Ewigen davongetragen und auf einen der Berge oder in eine der Talschluchten geworfen.“ Doch er sprach: „Schickt nicht hin.“ Sie aber drängten ihn, bis er verlegen wurde und sprach: „Schickt!“ So schickten sie 50 Mann, die 3 Tage suchten, ohne ihn zu finden. Und sie kamen zu ihm zurück, er war in Jericho geblieben. Und er sprach zu ihnen: „Hab ich euch nicht gesagt: Geht nicht?““

Zum prophetischen Dienst gehört, daß der betreffende Mensch sich nicht einläßt auf Diskussionen, sondern klar Stellung bezieht. Wenn die Leute es nicht belassen wollen bei seinen Worten, so bleibt ihm freigestellt, seine Worte von ihnen prüfen zu lassen.

Gericht
2. Kön. 19, 6-7
„Und JeschaJahu sprach zu ihnen: „So sollt ihr sprechen zu eurem Herrn: So spricht der Ewige: Fürchte dich nicht wegen der Worte, die du gehört, mit denen die Diener des Königs von Aschschur (Assyrien) Mich gelästert haben. Sieh, Ich gebe ihm einen Geist ein, dass er eine Botschaft hört, in sein Land zurückkehrt, und Ich ihn durch das Schwert fälle in seinem Land.““

Wieder scheint der Herr unwahrhaftig zu sein, doch auch hier hat Er Sein Gericht verhängt über einen G'ttlosen.



Ermahnung und Tröstung
2. Chron. 15, 1-7
„AsarJahu aber, der Sohn Oded´s, auf dem der Geist G'ttes war, trat heraus vor Asa und sprach zu ihm: „Hört mich, Asa und ganz Jehudah und Binjamin! Der Ewige ist mit euch, wenn ihr mit Ihm seid. Und wenn ihr Ihn sucht, wird Er Sich von euch finden lassen. Wenn ihr Ihn aber verlaßt, wir Er euch verlassen. Und viele Tage war IsraEl ohne wahren G'tt, ohne unterweisenden Priester und ohne Weisung. Aber es kehrte um, als es bedrängt war, zum Ewigen, dem Gott IsraEl´s, und sie suchten Ihn, und Er ließ Sich von ihnen finden.
In jenen Zeiten aber gab es keinen Frieden für den Ein- und Ausgehenden, denn viele Wirren lasteten auf allen Bewohnern der Länder. Und es zerstießen sich Volk an Volk und Stadt an Stadt, denn Gott wirrte sie mit allerlei Not. Ihr aber, seid stark und laßt die Hände nicht sinken, denn es gibt Lohn für eure Mühe!““

Zum prophetischen Dienst gehören gleichzeitig Wahrhaftigkeit und auch Trost.

Gericht
2. Chron. 18, 18-24
„Da sprach er: „Hört darum das Wort des Ewigen! Gesehn hab ich den Ewigen auf Seinem Thron sitzend, und alles Heer des Himmels stand Ihm zur Rechten und zur Linken. Und der Ewige sprach: Wer wird Ach-Aw (Bruder des Vaters), den König von IsraEl, betören, daß er hinaufzieht und in Ramot-Gilad fällt? Und man sprach- der sagte so, und der sagte so. Da kam der Geist hervor, trat vor den Ewigen hin und sprach: Ich will ihn betören! Da sprach der Ewige zu Ihm: Wodurch? Und Er sagte: Ich will ausgehn und zum Lügengeist werden im Mund all seiner Begeiste(r)ten. Da sprach Er: Du wirst betören, ja, es können, zieh aus und handel so!
Nu denn, sieh, der Ewige hat einen Lügengeist gelegt in den Mund dieser deiner Begeiste(r)ten, doch der Ewige hat Schlimmes über dich geredet.“
Da trat ZidkiJahu, der Sohn Kenaan´s, herzu, schlug MichaJehu auf die Wange und sprach: „Welchen Weges ist der Geist des Ewigen von mir hinübergegangen, um mit dir zu reden?“ Da sprach MichaJehu: „Du wirst es jenes Tages sehn, wenn du in den innersten Raum gehst, um dich zu verstecken!““

Schon wieder der Heilige als Lügner? Er zahlt jedem heim nach dessen Übertretung. König Joschafat war, wie alle Andern, unbelehrbar, und vor Stolz triefte er. Hochmut kommt stets vor dem Sturz.

Ermahnung
2. Chron. 24, 20
„Der Geist G'ttes aber kam über Secharja, den Sohn des Priesters Jojada, und er trat hin, obenan vor das Volk und sprach zu ihnen: „So spricht G'tt: Warum übertretet ihr die Gebote des Ewigen, daß ihr kein Glück habt! Da ihr den Ewigen verlassen habt, hat Er euch verlassen!““

Nech. 9, 30
„Und Du hattest Geduld mit ihnen viele Jahre und verwarntest sie mit Deinem Geist durch Deine Begeiste(r)ten- aber sie ignorierten es. Da gabst Du sie in die Hand der Völker der Länder...“


Gaben und Ämter
Um uns einen Überblick zu verschaffen, nehmen wir uns am Besten eine ausführliche Liste vor. Diese ist zu finden in 1. Kor. 12, 4-31 und 14, 1-33, wo auch die ältesten Gaben ihre Erwähnung finden: Prophetie, Heilung und Auferweckung aus den Toten. Der Tanach ist gefüllt mit ihnen, besonders mit Prophetie. „Aber“, wirst du jetzt sagen, „Nach Pfingsten gab es keine solche mehr!“ Wirklich? Was steht geschrieben, was liest du? Im Buch der Taten der Abgesandten des Messias, `Apostelgeschichte´ genannt, kommen zwei Stellen vor, die notiert worden sind, als die Gemeinde weiter fortgeschritten war:

Propheten
Apg 13, 1-3
„Es waren aber in Antjochja (heutiges Antakja), in der dortigen Gemeinde, Propheten und Lehrer: Bar-Naba, Schimon, bekannt als `der Schwarze´, Luzius aus Kyrene, Menachem, der zusammen mit dem Statthalter Hordos/Herodes aufgewachsen war, und Scha'ul. Während sie aber dem Herrn dienten und fasteten, sprach der Geist der Heiligkeit: „Sondert Mir nun Bar-Naba und Schaul aus für die Aufgabe, zu der Ich sie berufen habe!“ Da fasteten und beteten sie, und als sie ihnen die Hände aufgelegt hatten, sandten sie sie aus.“

Apg. 21, 8-10
„Am folgenden Tag zogen wir weiter und kamen nach Kesarjah (`Cäsarea´), wo wir in das Haus von Philippus, des Evangelisten, einem von 7, einkehrten und blieben. Er hatte 4 ledige Töchter, die die Gabe der Prophetie besaßen. Bei unserm dortigen Aufenthalt kam ein Prophet namens Agaw aus Jehudah herab, uns zu besuchen. Er nahm Scha'ul´s Gürtel, band seine eigenen Hände und Füße und sagte: „So spricht der heilige Geist: Der Mann, dem dieser Gürtel gehört- ebenso werden ihn die Judäer in Jeruschalajim binden und an die Heiden ausliefern.““

Intressant an dieser Stelle ist auch, daß Frauen prophetisch redeten. In der Schrift sind weitere Prophetinnen genannt, von folgenden Stellen dokumentiert: 2. Mos. 15, 20; Richter 4, 4; 2. Kön. 22, 14 und 2. Chronik 34, 22; Jes. 8, 3; Lukas 2, 36; 1. Kor. 11, 5. Offensichtlich ist es beim Herrn ganz normal, das auch Frauen einen prophetischen Dienst bekleiden.

Stellenwert und Zweck der jeweiligen Gaben
Der Sinn des prophetischen Dienstes ist bereits klar aus der Schrift ersichtlich und bedarf an dieser Stelle keiner besondern Erläuterung. Für die nunmehrige Untersuchung nehmen wir uns deshalb ausschließlich 1. Kor. 12, 4-31 und 14, 1-33 vor:
„Es gibt aber Verschiedenheiten von Gnadengaben, aber derselbe Geist. Und es gibt Verschiedenheiten von Diensten, und derselbe Herr. Und es gibt Verschiedenheiten von Wirkungen, aber derselbe G'tt, der alles in allem wirkt.
Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes zum Nutzen gegeben. Einem Geschwister wird durch den Geist das Wort der Weisheit gegeben, einem Andern das Wort der Erkenntnis nach demselben Geist, einem Andern aber Glauben (Vertraun) in demselben Geist, einem Weiteren aber Gnadengaben der Heilungen in dem 1 Geist, einem Andern aber (Wunder-) Kräfte, einem Andern aber Prophetie, einem Weitern aber Diakrisis (= Durchblick), einem Weitern Arten von Sprachen, einem Andern aber Durch- Übersetzung der Sprachen.
Dies alles aber wirkt ein und derselbe Geist und teilt jedem besonders aus, wie er will. Denn wie der Körper 1 ist und viele Gliedmaßen hat, alle Gliedmaßen des Körpers aber, obwohl viele, 1 Körper sind: so auch der Messias.“
25 „...damit keine Spaltung im Körper sei, sondern die Gliedmaßen die selbe Sorgfalt füreinander hätten. Und wenn 1 Gliedmaß leidet, so leiden alle Gliedmaßen mit. Oder wenn 1 Gliedmaß verherrlicht wird, so freun sich alle Gliedmaßen mit. Ihr aber seid der Körper des Messias und, einzeln gesehn, Gliedmaßen.
Und die Einen hat Gott in der Gemeinde gesetzt 1. zu Apostels, 2. zu Propheten, 3. zu Lehrern, sodann (Wunder-) Kräfte, sodann Gnadengaben der Heilungen, Hilfeleistungen, Leitungen, Arten von Sprachen...“
31 „Eifert aber um die größeren Gnadengaben.“

Hier schon sehn wir eine gewisse Rangfolge der einzelnen Gaben. Was der Vers 31 meint, findet in den folgenden Versen seine direkte Erläuterung:
14, 1-33
„Strebt nach der Liebe, eifert aber nach den geistlichen Gaben, besonders aber, daß ihr prophetisch redet.
Denn wer in einer Sprache redet, redet nicht zu Menschen, sondern zu G'tt, denn niemand hört es. Im Geist redet er aber Geheimnisse. Wer aber prophetisch redet, redet zu den Menschen Erbauung, Ermahnung/Ermunterung und Tröstung.“

Eine Sprache bleibt ohne Übersetzung unverständlich und ist nutzlos, wie Vers 6 uns erklärt. Solln wir dann also besser erst gar nicht in Sprachen reden, um uns auf die Prophetie zu konzentrieren?

5 „Ich will aber, daß ihr alle in Sprachen redet, mehr aber, daß ihr prophetisch redet. Wer aber prophetisch redet, ist größer, als wer in Sprachen redet, es sei denn, daß er es übersetzt, damit die Gemeinde Erbauung empfange.“

Die Gnadengaben dienen also dem Zweck der Stärkung der Gemeinde. Das Reden in Sprachen ist unvollkommen und nur mit Übersetzung vollwertig für die Zuhörenden, während alle andern Gaben vollständig in sich sind.

6 „Jetzt aber, Geschwister, wenn ich zu euch komme und in Sprachen rede, was werde ich euch nützen, wenn ich nicht zu euch rede in Offenbarung oder in Erkenntnis oder in Prophetie oder in Lehre?“

11 „Wenn ich nun die Bedeutung der Sprache nicht kenne, so werde ich dem Redenden ein Fremder sein und der Redende mir ein Fremder. So auch ihr, die ihr nach den geistlichen Gaben eifert, so strebt danach, daß ihr überströmend seid zur Erbauung der Gemeinde.
Darum, wer in einer Sprache redet, bete um Übersetzung.“ 16 „Denn wenn du mit dem Geist preist, wie soll der Unkundige das Amin sagen zu deinem Dank, da er ja nicht weiß, was du sagst? Du dankst zwar, aber das Andere wird nicht erbaut.“
19 „Aber in der Gemeinde will ich fünf Worte mit meinem Verstand reden, damit ich auch Andere unterweise...“
23 „Wenn nun die ganze Gemeinde zusammenkommt und alle in Sprachen reden, und es kommen Unkundige oder Ungläubige herein, werden sie nicht sagen, daß ihr meschugah (= verrückt) seid? Wenn aber alle prophetisch reden und irgend ein Ungläubiger oder Unkundiger kommt herein, so wird er von Allen überführt, von Allen beurteilt, das Verborgene seines Herzens wird offenbar. Und so wird er (vor Erschütterung?) auf sein Gesicht fallen (= sich niederwerfen) und wird G'tt anbeten und verkünden, daß G'tt wirklich unter euch ist.“

Die prophetische Rede scheint eine der wichtigsten Gnadengaben zu sein und sogar ebenbürtig mit Lehre durch die Leiterschaft. Aber die Leiterschaft ist uns gegeben zum Ordnen des G'ttesdienstes und aller Belange der Gemeinde. Deshalb müssen sich die prophetisch begabten Geschwister der Leitung seitens der Leiterschaft anvertraun.

26-33 „Was ist nun, Geschwister? Wenn ihr zusammenkommt, so hat Jedes ein Lied, eine Lehre, eine Sprache, eine Offenbarung, eine Übersetzung. Alles gescheh zur Erbauung (Stärkung).
Wenn jemand in einer Sprache redet, zu zweit oder höchstens zu dritt und nacheinander, und Eines übersetze. Wenn jedoch keine Übersetzung da ist, so schweige das Geschwister in der Gemeinde, rede aber (leise) für sich und für Gott. Propheten aber lasst 2 oder 3 reden, und die Andern lasst beurteilen.“
30 „Denn ihr könnt nacheinander alle prophetisch reden, damit Alle lernen und Alle ermahnt/getröstet werden.“




Wirkungen, Kraftwirkungen und Wunderkräfte
Was können wir uns hierunter vorstelln? Etwa fliegende Teppiche oder sowas? Man wird es nicht für möglich halten, aber in der Tat gibt es Passagen in diese Richtung, was uns im Bericht über die Plagen gegen Ägypten dokumentiert worden ist sowie in 2. Mos. 14, 21; 2. Mos. 17, 11; Joschua 3, 14; 1. Kön. 19, 19; 2. Kön. 2, 8-15; Dan. 3, 27; in Verbindung mit prophetischer Verzückung: 1. Schm. 19, 20-24.

Beobachtungen...
Das, was heute in vielen Gemeinden geschieht, ist für den unkundigen Besuch und für Neulinge zunächst mal sehr suspekt. Man kann Leute taumeln sehn, umkippen und übereinander purzeln. Da zeigen einige doch tatsächlich Symptome von Trunkenheit! Wieder Andere bekommen Lach- oder Weinanfälle (`Lachen/Weinen im Geist´), während manche wie bei Übelkeit ihren Rumpf nach vorne klappen (`Klappmesser´). Auch akrobatische Verdrehungen des Körpers wie auch scheinbare Schüttelkrämpfe kommen vor. Manche Leute geben Schreie oder ungewohnte Laute von sich bei einem oder dem Andern dieser Phänomene oder, wie man sie noch nennt, Manifestationen. Ich selbst war Zeuge, wie eine Frau ganz schnell hin und her rollte, was unmöglich durch eigene Muskeln verursacht sein konnte. Später gab sie zum Zeugnis, daß G'tt sie während dieses Vorgangs von einigen langzeitigen Beschwerden befreit hätte. Demnach sind solche Geschehnisse nicht ohne Sinn und Zweck, sondern der Herr gebraucht sie offenbar für ein bestimmtes Ziel.
Zu mehr Details der aufgezählten Dinge kommen wir noch, aber was könnte uns dazu in der Schrift (auch im `NT´) begegnen?

...und eine bemerkenswerte Bemerkung
Wer hätte damit gerechnet? Ausgerechnet im Buch der Taten der Abgesandten des Messias, in Apg. 2, 12-13 genau, steht: „Verwundert und verwirrt (sie entsetzten sich aber Alle und waren in Verlegenheit) fragten sie einander immer wieder: „Was kann das bedeuten?“ Doch Andere lachten sie aus und sagten: „Sie haben bloß zuviel Wein getrunken!““
Aber, wie Schim'on Kefa (`Simon Petrus´) direkt klarstellte, konnten sie nicht betrunken durch Wein gewesen sein, „denn“, stellte er fest, „es ist ja erst 9,0 Uhr morgens“.
Außerdem war grade ein sehr hoher Feiertag, was wegen der gebotenen Würde Besäufnisse ausschloß, nämlich es fiel der Tag des Todes des Königs Dawid zusammen mit seinem Geburtstag! Welche Verbindungen! Dies war der Tag der Geburt der Gemeinde des priesterlichen Messias Jeschua.

Beobachtungen und Hintergründe
Jetzt befassen wir uns genauer mit den seltsamen Vorgängen in mittlerweile so vielen Versammlungen bibelorientierter Gläubiger. Dazu bedienen wir uns einer Liste, um besseren Überblick zu bekommen:

`Ruhen im Geist´
Was man sieht:
Einzelne oder Mehrere fallen um, meist auf den Rücken. Einige bleiben liegen, Andere erheben sich nach kurzer Zeit. Manche, die liegen, sprechen mit geschlossenen Augen, lachen/weinen, haben offenbar Visionen oder geben Schreie bzw. ungewohnte Töne von sich. Manchmal ist Zittern und Schütteln zu beobachten.
Was nicht gesehn wird:
Innere Vorgänge, die zu Veränderungen der Person führen können. Begegnung mit G'tt.
So haben oft Eltern ihre Verwunderung zum Ausdruck gebracht, während sie die Leiterschaft ansprachen auf ihre Kinder. Offenbar bewirkte solch ein Phänomen größere Liebe der Kinder zu ihren Eltern, was besseren Gehorsam, erhöhte Solidarität und Hilfsbereitschaft zur Folge hatte.
Meine eigenen Erlebnisse:
Während des gesamten Vorgangs des Hinfallens ist man völlig entspannt und bekommt alles in der Umgebung mit. Von Bewußtseinstrübung oder -losigkeit fehlt jede Spur, selbst wenn man übermüdet ist, bleibt man putzmunter und kann sich sogar mit Leuten unterhalten. Jederzeit ist man frei, aufzustehn.
Schütteln oder spürbares Zittern blieb bei mir bislang aus. Dafür hatte ich aber Visionen, in denen der Herr mir schon viele wichtigen Dinge gezeigt hat, meist über Sich und mich. Es enthält also eine tiefe Innigkeit, wenn du auf diese Weise `am Boden liegst´.
Oft konnte ich diese Ruhepause (wirklich ein Ruhen im Geist!) nutzen zur Fürbitte oder Anbetung.
Manches Mal ließ Er mich meine Arme seitlich ausstrecken und an Jeschua´s schrecklichen Sterben teilhaben.

Anmerkung heute
:
Zur damaligen Zeit war ich noch unwissend und glaubte, Jeschua sei der Vater und umgekehrt. Bitte, werte Leserschaft, bedenkt meine Genesung, denn ich konnte diese theologischen Stricke loswerden und bin überaus dankbar zum Vater für die Befreiung weg von der Hand Bawel´s.

`Weinen im Geist´
Warum behandeln wir Weinen und Lachen getrennt?
Weil beides eine sehr spezifische Ausprägung hat und von unterschiedlichen seelischen Befindlichkeiten stammt, obwohl beides oft abrupt aufeinander folgen kann, meist wird Weinen von Lachen abgelöst, aber es gibt hier keine Richtlinien.
Was man sieht:
Die betreffende Person beginnt zuweilen ohne Vorzeichen heftig loszuheulen, so daß man geneigt ist, sie trösten zu wollen.
Was nicht gesehn wird:
Echtes inneres Leiden, wobei sich jetzt ein gordischer Knoten löst und G'ttes Heilungswirken beginnt. Schmerz über die Verlorenen; eine Vision von Jeschua´s qualvollen Sterben.
Meine eigenen Erlebnisse:
Alle 3 Punkte kann ich bezeugen. Oft weine ich über das Leiden Anderer. Wenn ein Geschwister vor Kummer weint, bete ich oft unter Tränen mit. (Röm. 12, 15)

`Lachen im Geist´
Was man sieht:
Leichtes Lachen bis zum ausgelassenen Dröhnen, unter heftigen typischen Bewegungen, bis zum Bauchschmerz. Oft kann durch Berührung dies Lachen bei weiteren Personen ausgelöst werden (`Übertragung von Wirkungen´: 1. Schm. (Sam.) 10, 1-12 u. 19, 20-24). Manchmal purzeln die Leute übernander oder sinken lachend zu Boden.
Was nicht gesehn wird:
Innere Vorgänge. Seelische Verkrampfung wird gelöst. Freude, Ausgelassenheit, nur noch Lachen können. Fast schon alberne Stimmung. Manche lachen entgegen ihrer inneren Stimmung (Spr. 14, 13).
Meine eigenen Erfahrungen:
Alle beschriebenen Vorgänge, außer bei Elendsgefühl. Eine Besonderheit: Bei Anbetung Freude, die mich lachen läßt. (1. Mos. 21, 6)

`Trunkenheit im Geist´
Was man sieht:
Manche Leute wirken benommen. Selten kommt Lallen vor. Taumeln, Kichern wie beim Schwips, Führung durch Begleiter erforderlich, besonders im Freien.
Auffallend ist, dass die Lautstärke weder ab- noch zunimmt und keinerlei Fahne entsteht! Ein sicheres Unterscheidungsmerkmal zur Alkoholisierung.
Was nicht gesehn wird:
Keinerlei Bewußtseinstrübung oder Schwerhörigkeit. Seelische Verkrampfung wird gelöst.
Meine eigenen Erfahrungen:
Anheiterung, leichte Benommenheit, Albernheit wie beim Schwips, Feinmotorik beim Laufen gestört, heiteres Egal- Gefühl.

`Klappmesser oder so´
Was man sieht:
Person schnellt mit Oberkörper nach vorn, als hätte ihr jemand in den Bauch geboxt. Manchmal verbunden mit einem „Hu!“
Was nicht gesehn wird:
Innere Vorgänge. Ob körperliche Heilung?
Meine eigenen Erfahrungen:
liegen mir nicht vor.
Ergänzung heute:
Durch die fortschreitende Zerstörung meiner Lendenwirbel trat eine zeitlang das Klappmesserphänomen auf, jedoch als eindutige physische Reaktion, um ein Zurückkippen der Corda zu vermeiden. Dies erfolgte unwillkürlich, und jedesmal war vorher das entsprechende Wirbelpaar zu spüren.

`Schütteln/Zittern´
Was man sieht:
Äußere Symptome von leichter Epilepsie. Person ist während des Vorgangs bei vollem Bewußtsein und kann ungehindert kommunizieren. Ein heftiges Schwenken der Arme und Beine sowie Schaumbildung bleiben aus.
Was nicht gesehn wird:
Person ist entspannt und hat keinerlei Krämpfe.
Meine eigenen Erfahrungen:
Lediglich Zittern, wenn mir Gottes Heiligkeit begegnet.

`akrobatische Übungen oder so´
Was man sieht:
Person dreht rasch den Rumpf in alle mögliche Positionen, verbunden mit Bewegungen der Beine, so daß man fast schon von Übergelenkigkeit sprechen kann.
Was nicht gesehn wird:
Wahrscheinlich medizinische Heilung durch den Herrn. Stärkung des Vertrauens in Ihn.
Meine eigenen Erfahrungen:
liegen mir nicht vor.

Zusammenfassung der Beobachtungen
Bei allen diesen übermenschlichen Vorgängen gibt es nur 2 mögliche Quellen: Adonai, unser Heiler, oder der Feind, der Zerstörer (Schatrach).
Was zählt, sind die inneren Vorgänge und spätere Auswirkungen. Viele der beschriebenen Dinge sind demütigend für die betreffenden Personen. Aber ich sage, daß diese Demütigung uns nicht schadet, sondern eher nutzt.

Vorsicht vor Kopien!
Ja, es gibt solche Dinge auch in der "Welt". Per Gruppendynamik lachen und weinen abwechselnd alle Teilnehmer gemeinsam. Da legen Okkultisten ebenfalls Leute flach, so daß diese ruhig liegen. Aufstehn können sie meist nur durch die okkulten Silben „Ke hai“, wie in einer Fernsehsendung einmal gezeigt worden war.

Umfallen und Liegen
Was man sieht:
Meist mittels Berührung fällt die Person hin und bleibt meistens liegen, bis die Silben „Ke hai“ von jemandem gesagt werden.
Was nicht gesehn wird:
Innere Vorgänge. Trance (Bewußtseinstrübung mit Fernsteuerung und Amnesie) kommt häufig vor.
Erfahrungen:
Eine alte Dame berichtete von perversen Phantasien während des Vorgangs.

Lachen/Weinen
Was man sieht:
Gemeinsames Lachen mit Steigerung bis zur Albernheit. Gemeinsames Weinen mit Steigerung.
Was nicht gesehn wird:
Bewußtes Herbeiführen beider Vorgänge, Autosuggestion genannt. Soziale Störungen als Folgen.


Akrobatische Übungen und so
Auch das gibt es, bekannt als eine stärkere Form des Thai- Chi.
Was man nicht sieht:
Innere Vorgänge, übermenschliche Komponente.

Schütteln/Zittern
Ganz klar gibt es hier eine Vielzahl epileptischer Anfälle. Aber auch Medien (Besessene, Sprachrohre des Feindes) geraten während ihrer Trance in Zuckungen und sehn wie Epileptiker aus.
Was nicht zu sehn ist:
Innere Vorgänge. Unsichtbare Wesen schalten Bewußtsein und Willen der Person aus, um sich ihrer Organe zu bedienen und aus ihnen ihre Lügenbotschaften zu sprechen.

Zusammenfassung und Gegenüberstellung
Während beim göttlichen Handeln der Mensch mit seinem vollen Bewußtsein eingebunden ist und hierdurch gewürdigt wird, geschieht bei Kopien das genaue Gegenteil, veranschaulicht mit folgender Gegenüberstellung:

Gottes Handeln
Entspanntheit
Volles Bewußtsein mit Erinnerung an Botschaft
Willensfreiheit
Bewusster Gebrauch der Sprechorgane
Botschaften biblisch (Joh. 5, 19)
Stärkere Verbindung mit Gott
Visionen geprägt von G'ttes Charakter und Liebe
Verwandelt werden in Sein Bild
Frieden, Ausgeglichenheit, Gelassenheit und Stabilität
Lebensbejahung und -freude
Freiheit
Heiligung


Kopie
Anstrengung
Trance ohne Erinnerung an gegebener Botschaft
Fremdbestimmung, Willen ausgeschaltet
Wesen mißbrauchen Sprechorgane
Botschaften unbiblisch, bibelfeindlich
Bindung an Geister
Unreine Phantasien
Zerrüttung der Persönlichkeit
Angstzustände, Zwangshandlungen und- gedanken
Todesgedanken, Elend
Versklavung
Zwang zu Verunreinigungen

Glossar
Schm. = Sam.
JeschaJahu = Jesaja


Zuletzt von Eaglesword am Mo 05 Nov 2012, 13:51 bearbeitet; insgesamt 9-mal bearbeitet


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Re: Gaben, Ämter und Wirkungen

Beitrag von Eaglesword am Do 03 Feb 2011, 20:18

nach bestem Wissen aktualisiert und gereinigt, befand sich diese Ausarbeitung lange in der Ablage, bevor ich sie endlich veröffentlichen konnte.


Zuletzt von Eaglesword am Sa 23 Feb 2013, 01:48 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet


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Re: Gaben, Ämter und Wirkungen

Beitrag von Eaglesword am Mo 05 Nov 2012, 13:55

diesen Datums endgültig von Götzenschlacke getrennt


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
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