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فلسطينيون FAQ

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فلسطينيون FAQ

Beitrag von ABA am Mi 12 Dez 2012, 05:00

_____ _____

Es ist eine gute Idee von Eaglesword einen Extra Frage - Antwort - und Diskussions Thread über das palästinensische Thema zu eröffnen. Vor allem, damit wir im Hauptthema nicht alles zerreden.
שלום אבא
Schalom ABA
זאב ברנובסקי
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Was bist du : Männlich
Deine Beiträge : 1349
Deine Aktivität : 2108
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Wie alt bist du : 67

https://vimeo.com/99224200

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Re: فلسطينيون FAQ

Beitrag von Eaglesword am So 22 Jun 2014, 23:50

Dann, angesichts der mittlerweile beträchtlichen Anzahl jüngerer Artikel, die wir sammeln konnten, gedenke ich mit einem heplev- Beitrag historische Aspekte und eine weitere Sichtweise einzubringen. So bekommen wir verschiedene Facetten zum Thema.
heplev:
Was überhaupt ist ein „Palästinenser“?
3. Juni 2014 um 14:00 | Veröffentlicht in die Welt+Nahost, Nahost-Konflikt, Palästinenser | Hinterlasse einen Kommentar
Schlagwörter: Propagandakrieg

Michael L., Israel Thrives, 26. Mai 2014
Die Philister waren selbstredend ein Seefahrervolk von den Ägäischen Inseln. Sie waren die Rivalen für die regionale Dominanz, die mit den antiken Israeliten an der östlichen Mittelmeerküste konkurrierten, mehr als tausend Jahre bevor Jesus von Nazareth durch das Land wanderte. Es muss nicht extra erwähnt werden, dass sie kein Volk aus der arabischen Halbinsel waren und keineswegs die Ahnen derer, die das Land Israel im siebten Jahrhundert eroberten.
Das heißt, dass die antiken Feinde der Juden, die Philister, auf keine Weise mit den zeitgenössischen Arabern verwandt sind, die aus irgendeinem Grund einen lateinischen Namen angenommen haben, der auf ein griechisches verweist.
Darüber hinaus behaupten die palästinensisch-arabischen Autoritäten manchmal, sie seien entweder Nachkommen der Philister oder Nachkommen der antiken Kanaaniter oder Nachkommen der wenig bekannten antiken Jebusiten.
Die Gegend von Judäa und Samaria und das gesamte Land Israel wurde vom römischen Kaiser Hadrian um das Jahr 135 unserer Zeitrechnung in Syria-Palestina umbenannt; der ausdrückliche Grund dafür war die jüdische Geschichte im Land nach der fehl geschlagenen Bar Kochba-Rebellion der besiegten einheimischen jüdischen Bevölkerung auszulöschen.
Vom damaligen Tag bis heute wurde die traditionelle Heimat des jüdischen Volks allgemein entweder als „Palästina“ oder das „Heilige Land“ oder „Eretz Israel“ genannt, abhängig davon wer, wann und wo darüber sprach.
Zu der Zeit, in der Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts das zionistische Projekt im Gang war, waren im Westen die Begriffe „Palästina“ in Bezug auf die Region und „palästinensisch“ in Bezug auf die Juden der Region im Westen üblich.
Während der gesamten ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts wurde als „Palästinenser“ allgemein ein Jude angesehen und in offiziellen britischen Begriffen während der Mandatszeit jeder, der im Mandat selbst lebte, ohne Rücksicht auf Rasse oder Religion. Diese Definition ist meiner Meinung nach wahrscheinlich die einzige, die aus liberaler Sicht tatsächlich Sinn macht.
Wie oft angemerkt wird hieß die Jerusalem Post ursprünglich „Palestine Post“. Erst nachdem die Juden die Bezeichnung „palästinensisch“ aufgegeben hatten, nahmen die örtlichen Araber sie auf. Deshalb konnte Golda Meir im Interview mit der Sunday Times im Sommer 1969 ihre berühmte Äußerung machen:
So etwas wie Palästinenser gibt es nicht. Wann gab es ein unabhängiges palästinensisches Volk mit einem Palästinenserstaat? Es war Südsyrien vor dem Ersten Weltkrieg, dann war es ein Palästina, das Jordanien einschloss. Es war nicht so, als ob es ein palästinensisches Volk in Palästina gab, das sich selbst als palästinensisches Volk betrachtete und wir kamen und warfen sie hinaus und nahmen ihnen ihr Land weg. Es gab sie nicht.
Der Grund ist, dass „Palästina“ eine regionale, keine nationale Angabe war. Das Zitat oben wird manchmal von der harten Linken benutzt, um anzudeuten, dass Meir rassistisch war, aber die Linksaußen betrachtet Israel sowieso als rassistisches Land und alle seine Führungspolitiker der Vergangenheit – einschließlich Golda Meirs – als faschistisch.
Die Vorstellung, dass „palästinensisch“ sich ausdrücklich auf die lokalen Araber bezieht, gewann unter den Arabern selbst während der 1960-er Jahre mit dem Aufstieg von Yassir Arafat und der PLO bedeutende Akzeptanz; damit kam zu ersten Mal in der Geschichte der Menschheit eine angeblich ausgeprägte Ethnie für den konkreten Zweck auf ein anderes Volk seiner Souveränität und Selbstverteidigung im eigenen Land zu berauben.
Für das jüdische Volk schwingt daher in der Keffiyeh etwas Ähnliches wie in der Mütze der Männer des Ku-Klux-Klan mit.
Auf gewisse Weise beantwortet das die Frage was eigentlich ein „Palästinenser“ ist. Man könnte genauer auch so antworten:
Ein „Palästinenser“ ist ein Araber, der auf jüdischem Land wohnte, dessen kulturelle Identität weitgehend von dem Versuch abhängt direkt nach dem Holocaust jüdische Souveränität und Selbstverteidigung in Eretz Israel zu eliminieren.
Diese Definition macht jedoch nur Sinn, wenn die palästinensischen Araber in der Tat eine ausgeprägte nationale Gruppe darstellen. Ich verstehe zwar Benedict Andersons Kritik an Nationen als „eingebildeten Gemeinschaften“, trotzdem müssen, damit eine ausgeprägte nationale Gruppe eine ausgeprägt nationale Gruppe ist, beträchtliche kulturelle Unterschiede zwischen dieser Gruppe und den größeren damit in Verbindung stehenden Gemeinschaften bestehen.
Im Fall derer, die wir „Palästinenser“ nennen, sind bestehen die Unterschiede praktisch nicht. Zwischen den Japanern und Chinesen ist das zum Beispiel nicht so, denn selbst Nichtasiaten können leicht die vielen kulturellen Unterschiede zwischen diesen benachbarten asiatischen Völkern beobachten. Die „Palästinenser“ jedoch haben dieselbe Küche wie die anderen Araber. Sie haben dieselbe Religion wie die anderen Araber. Sie haben denselben Ehren-/Schande-Kodex. Bräuche. Kultur. Sprache. Essen. Traditionen.
Alles mehr oder weniger dasselbe.
Der Grund dafür ist, dass der palästinensisch-arabische Nationalismus lediglich eine junge Reaktion auf die Tatsache ist, dass die Juden sich endlich aus dem Dhimmitum entlassen hatten und schlicht nicht länger zuließen in eine Bürgerschaft zweiter und dritter Klasse unter arabisch-muslimischer Dominanz gezwungen zu werden.
Wenn also die „Palästinenser“ keine ausgeprägte Nation oder Ethnie darstellen, was ist dann ein „Palästinenser“?
Die Wahrheit ist natürlich, dass „Palästina“ schlicht ein anderer Name für das Land Israel ist, allerdings einer, der ihm von einem böswilligen römischen Kaiser angehängt wurde. So wie das jüdische Volk keine moralische Verpflichtung hat ein „palästinensisches“ Volk anzuerkennen, das nur als angeblich ausgeprägtes Volk innerhalb der letzten Jahrzehnte mit dem ausdrücklichen Ziel zustande kam dem jüdischen Volk zu schaden, haben wir keinen überzeugenden Grund den griechisch-römischen Namen „Palästina“ wieder zum Leben zu erwecken, um ihn auf unsere Heimat anzuwenden.
Wenn die Araber ein großes Stück aus Israel reißen wollen, um eine kriminell-terroristische Körperschaft auf jüdischem Land zu schaffen, dann haben wir ihnen sicherlich jede Gelegenheit dazu gegeben; aber wie Abba Eban es nach den Friedensgesprächen 1973 glänzend formulierte, „verpassen die palästinensischen Araber nie eine Gelegenheit eine Gelegenheit zu verpassen“.
„Palästina“, muss weiterhin verstanden werden, bezieht sich auf eine Region, nicht eine Nation. So wie „Sahara“ keine Ethnie und „kalifornisch“ keine Ethnie ist, ist „palästinensisch“ keine Ethnie. Jeder, der in Kalifornien leben, ist „Kalifornier“. Wenn du im Staat Kalifornien wohnst, dann bist du, egal was du sonst sein magst, definitiv ein Kalifornier.
Dasselbe gilt für jeden, der im Land Israel lebt. Sie sind alle „Palästinenser“ in dem Sinne, dass sie alle in dem leben, was das britische Mandat Palästina war.
Ein „Palästinenser“ könnte ein Araber sein und er oder sie könnte muslimisch sein, aber es gibt alle möglichen Sorten „Palästinenser“, die nicht arabisch sind. Die palästinensische Autonomiebehörde ist bereit die Idee eines „arabischen Christen“ als „Palästinenser“ zu akzeptieren, aber da wird die Tür dann auch zugeschlagen. Alle andere, auch wenn sie vielleicht seit Generationen in der Region wohnen, können in der hart rechten, rassistischen Manier, in der die PA solche Dinge festlegt, niemals als „Palästinenser“ angesehen werden.
Letzten Endes ist aber jeder, der in Eretz Israel lebt ein „Palästinenser“, wenn wir denn einen solchen Begriff benutzen müssen, so wie jeder Bürger des Staates Israel ein Israeli ist, ohne Rücksicht Ethnie oder Religion. Es gibt arabische Israelis und jüdische Israelis und Rosenkreuzer-Israelis und vermutlich sogar chinesisch-buddhistische Israelis, so wie es arabische Palästinenser und jüdische Palästinenser und Rosenkreuzler-Palästinenser und vermutlich sogar chinesisch-buddhistische Palästinenser gibt.
Die Araber mögen einen beträchtlichen Anteil dessen repräsentieren, was einmal das britische Mandat Palästina war, doch sie repräsentierten offensichtlich nicht alles. Die Juden waren immer bereit zu teilen, so wie die Araber immer entschlossen waren in einem Nullsummen-Wettbewerb gegen ihre früheren, verfolgten Untertanen zu obsiegen.
Aber wer ein Alles-oder-Nichts-Mensch ist und nicht alles greifen kann, der bekommt sehr eben gar nichts.
Das ist etwas, das Mahmud Abbas sehr wohl nicht außer Acht lassen sollte.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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