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Das Passahlamm zur Vergebung der Sünden!

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Opfer

Beitrag von ABA am Di 22 März 2011, 00:40

Schalom zusammen,

nur kurz zur INFO und zur Erinnerung!

Was nun das OPFER betrifft, sollten wir uns wieder 2 Beiträge ins Gedächtnis rufen !

1.) קורבן Korban > OPFER <


2.) Die NICHTopferung Isaaks

Schalom ABA

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Re: Das Passahlamm zur Vergebung der Sünden!

Beitrag von Zadok am Di 22 März 2011, 00:57

Nanu wo ist denn die fruchtfleischbanane hin Question
danke lieber ABA für den Hinweiß.


Pred 12,13 Laßt uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Elohim und halte seine Gebote; denn das macht den ganzen Menschen aus.
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Re: Das Passahlamm zur Vergebung der Sünden!

Beitrag von fruchtfleischbanane am Di 22 März 2011, 22:51

Ich habe den Beitrag wieder rausgenommen gehabt, weil ich etwas vermeiden wollte und vorher nicht darüber nachgedacht habe, aber da ja bereits drauf geantwortet wurde, kann ich mich ja auch dazu äußern.

Danke Daniel, dass du dir die Mühe gemacht hast und die ganzen Verse raussuchtest - sie sind mir bekannt und natürlich ist es JHWH wohlgefälliger wenn man Gehorsam seiner Torah gegenüber ist und JHWH von ganzem Herzen und ganzer Kraft liebt und seinen Nächsten wie sich selbst, als wenn ich zum Tempel gehe und Sündopfer und Schuldopfer (wir lesen auch die Torah jeden Sabbat Smile ) opfere, wobei man dort auch beachten muss, dass nur AUSVERSEHEN begangene Sünden vergeben wurden.

Ich war jetzt 2 Tage auf einem 'Seminar' mit Yuval Lapid mit dem Thema 'EIn jude legt die Evangelien' aus und bin also fast auf den neusten Stand wie EINIGE Juden gewisse Opferriten im Ersten Bund sehen - diverse Gebete sprechen die im Talmud stehen, Herzenshaltung ect - also hat sich meine Frage gestern eigentlich geklärt gehabt Smile

Wie jemand Jeschua mit dem Pessachlamm vergleichen kann und möchte ist wohl eine Herzenshaltung, die Liebe zur Wahrheit, die uns nur der Vater geben kann. Es gibt genug anhaltspunkte anhand der Schrift des 1. Bundes, dass der Messias bevor er kommt, ZUERST als Messias ben Josef und dann als Messias ben David wiederkommen wird (1. Mose 37-45)
Niemand erkannte Josef in seiner 'ägyptischen Kleidung' (find leider den Vers nicht Sad ) verhält es sich auch nicht heute auch so? Durch das Christentum wurde Jeschua so dermaßen zerredet und verschandelt, dass sich heute auch kein normaler Jude mit diesem Mann in verbindung bringen möchte. Sie wurden ermordet auf schrecklichste Art und Weise, dass ich heute nur mit diesem Volk mittrauern kann und für sie bete, das sie nach alledem doch den WAHREN Jeschua haMaschiach erkennen würden, nämlich der, der gekommen ist um das Haus Israel und das Haus Juda wieder zusammenzubringen.

Jeschua sagt:
Mat 5:17 Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen! Ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.

Und er erfüllte gewisse aspekte der Torah im Bezug auf das Pessachlamm, z.b. wurde ihm kein Knochen gebrochen, er wurde an Pessach am Holz gehängt und starb um die 9. Stunde, er erfüllt das Friedensopfer im Bezug aus 3. Mose 7, 17+18, denn im 3.000 Jahr wird das Gericht über alle Menschen und über den Widersacher stattfinden und dort wird das Opferfleisch des Friedensopfers nicht mehr wohlgefällig angenommen werden......

Joh 16:13
Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht von sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
Psa 119:142
Deine Gerechtigkeit ist auf ewig gerecht, und dein Gesetz ist Wahrheit.
Ohne den Ruach werden wir die Bibel nur lesen wie ein stupides Buch, aber den wahren Inhalt werden wir ohne ihn niemals erkennen.
Jeschua war von Anfang an, er kam als leidender, liebender Messias für SEIN Volk, starb und sitzt nun zur Rechten des Vaters als Hohepriester nach der Weise Melchisedeks und wird als König über ISRAEL wieder kehren auf die Erde.

Schalom in Jeschua
fruchtfleischbanane


Zuletzt von fruchtfleischbanane am Di 22 März 2011, 23:19 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Irrtum mit Friedensreich und 3.000 Jahr)
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Re: Das Passahlamm zur Vergebung der Sünden!

Beitrag von Zadok am Fr 25 März 2011, 23:38

Schalom liebe Fruchtfleischbanane (ein witziger Name!),

@fruchtfleischbanane schrieb: Wie jemand Jeschua mit dem Pessachlamm vergleichen kann und möchte ist wohl eine Herzenshaltung, die Liebe zur Wahrheit, die uns nur der Vater geben kann. er erfüllte gewisse aspekte der Torah im Bezug auf das Pessachlamm,
z.b. wurde ihm kein Knochen gebrochen, er wurde an Pessach am Holz
gehängt und starb um die 9. Stunde, er erfüllt das Friedensopfer im
Bezug aus 3. Mose 7, 17+18, denn im 3.000 Jahr wird das Gericht über
alle Menschen und über den Widersacher stattfinden und dort wird das
Opferfleisch des Friedensopfers nicht mehr wohlgefällig angenommen
werden....

Die Liebe zur Wahrheit führte mich genau aus dieser "christlichen oder heidnischen" Theologie heraus. Einem Tier = Lamm sollte kein Knochen gebrochen werden und NICHT einem MENSCHEN. Menschenopfer sind JAHWEH ein Greuel! Jeschua, der Sohn Josefs hat nichts mit dieser heidnischen Theologie zu tun, "Christen" haben diese .. affraid  später nach seinem Tod  erfunden.
Schauen wir mal was in der Zukunft passieren wird, sie wird bestimmt GANZ anders als man sie sich vorstellt

@fruchtfleischbanane schrieb:Es gibt genug anhaltspunkte anhand der Schrift des 1. Bundes, dass der Messias bevor er kommt, ZUERST als Messias ben Josef und dann als Messias ben David wiederkommen wird (1. Mose 37-45)......und für sie bete, das sie nach alledem doch den WAHREN Jeschua haMaschiach erkennen würden, nämlich der, der gekommen ist um das Haus Israel und das Haus Juda wieder zusammenzubringen.

Das ist eine Auslegung, die zwar schön klingt, doch hat sie nichts mit biblischer Wahrheit zu tun. So wie mit dem Davidstern: Buddhisten legen es für sich aus, Juden legen es für sich aus, Christen legen es für sich aus. So sind Menschen halt.


@fruchtfleischbanane schrieb:Ohne den Ruach werden wir die Bibel nur lesen wie ein stupides Buch, aber den wahren Inhalt werden wir ohne ihn niemals erkennen. Jeschua war von Anfang an, er kam als leidender, liebender Messias für SEIN Volk, starb und sitzt nun zur Rechten des Vaters als Hohepriester nach der Weise Melchisedeks und wird als König über ISRAEL wieder kehren auf die Erde.fruchtfleischbanane

Wie sagt der Schöpfer in der Torah: Das Wort ist nicht zu hoch und nicht zu tief, dass du es nicht fassen könntest.

Und zu dem "Messias Jeschua": auch das ist eine Theologie, die von den Christen gezeugt wurde. Niemand sitzt zur Rechten Jahwehs:

Jesaja 45, 5-6: "Ich bin der Herr und sonst ist keiner; denn außer mir gibt es keinen Gott. Ich habe dich gegürtet, ohne daß du mich kanntest,6 damit vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang erkannt werde, daß gar keiner ist außer mir. Ich bin der Herr, und sonst ist keiner.."

Liebe Grüße,

Zadok.


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Re: Das Passahlamm zur Vergebung der Sünden!

Beitrag von fruchtfleischbanane am Sa 26 März 2011, 22:08

@Zadok schrieb:Schalom liebe Fruchtfleischbanane (ein witziger Name!),
Danke, es ist ein Wortspiel weil ich keinen Nicknamen wusste und ich eine Banane und eine Packung O-Saft mit Fruchtfleisch hatte rabbit

@Zadok schrieb:So wie mit dem Davidstern: Buddhisten legen es für sich aus, Juden legen es für sich aus, Christen legen es für sich aus. So sind Menschen halt.
Das mit dem Davidstern ist mir auch seid längerem bekannt, hat die selbe Symbolik wie der Stern mit den 5 Zacken
____

Es wird nur eine Wahrheit geben am Ende der Zeit, entweder das was wir leben ist die Wahrheit, dass was du lebst ist die Wahrheit oder im schlimmsten Falle haben wir beide unrecht.
Auf jedenfall kann ich bezeugen, dass alles was im Neuen Bund steht mit der Torah einhergehen muss. Der Ruach haKodesch wird uns niemals gegen das Geschriebene Wort leiten, denn darum war Apostel Petrus so verwirrt, als er das Gesicht in Apostelgeschichte 10 gesehen hat.
Der Vorhang zum Allerheiligsten ist dank Jeschua freiwilliger Hingabe zerrissen und somit der Weg zum Vater frei. Nun ist es an uns das Amt eines Priesters anzunehmen und anhand der Torah auszusondern, uns zu heiligen, um eines tages am Ende der Zeit wieder von Angsicht zu Angesicht mit unserem Vater zu sprechen. Es ist noch ein weiter Weg, aber wie auch Jeschua stets in der Liebe zum Vater blieb und die Torah aus gehorsam lebte, so haben wir auch Kraft durch IHN frei zu werden von unserer Sünde und einen geheiligten Lebensweg nach der Torah und der Liebe zu unserem Vater und den Nächsten, zu leben. Damit am Ende alle Ehre unserem Vater zufällt!

Schalom in Jeschua
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Re: Das Passahlamm zur Vergebung der Sünden!

Beitrag von Zadok am Sa 26 März 2011, 23:44

Schalom liebe Fruchtfleischbanane,

für die Aufklärung über deinen Nicknamen.

@fruchtfleischbanane schrieb:Auf jedenfall kann ich bezeugen, dass alles was im Neuen Bund steht mit der Torah einhergehen muss.
Der Vorhang zum Allerheiligsten ist dank Jeschua freiwilliger Hingabe zerrissen und somit der Weg zum Vater frei.

Wie kommst du auf einen "Neuen Bund"!? War vorher der Weg zum Vater nicht frei!?

Liebe Grüße,

Zadok.


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Re: Das Passahlamm zur Vergebung der Sünden!

Beitrag von Elischua am So 27 März 2011, 09:20

Schalom liebe Fruchtfleischbanane,

ein gutes Beispiel ist Ruth, die Maobiterin, die Großmutter von König David. Sie war keine Jüdin bzw. aus dem Haus Israel. Zu ihren Lebzeiten gab es noch kein sogenanntes NT oder neuen Bund und Jeschua kannte sie auch nicht und trotzdem hatte sie Bezug zum Vater, als sie IHN als den einzigwahren GOtt annahm! Siehe hier!


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Nur eine Auslegung

Beitrag von ABA am So 27 März 2011, 13:31

Schalom Fruchtfleischbanane,

wenn du schreibst:
Der Vorhang zum Allerheiligsten ist dank Jeschua freiwilliger Hingabe zerrissen
und somit der Weg zum Vater frei.
Nun ist es an uns das Amt eines Priesters anzunehmen und anhand der Torah.
... dann ist dabei unbedingt zu beachten,
dass diese Ansicht nur eine Auslegung ist!

Rabbi Jeschua BenJosef ist von den Römern wegen Anmaßung eines Majestätstitels verurteilt und hingerichtet worden. Er ist zwar in freiwilliger Hingabe diesen Weg gegangen und hat sich von seinen jüdischen Volksgenossen nicht davon abbringen lassen. Jedoch das Zerreissen des Vorhangs im Allerheiligsten ist eine rein christliche Auslegung, die selbst bei uns im progressiven jüdischen Glaubensdenken keine Zustimmung findet. Durch das Kommen des Messias, und ich meine hier den königlichen Messias, sieht diese Angelegenheit etwas anders aus. Trotzdem liegt es an uns, wie du richtig schreibst, das Amt eines "Priesters" zu tätigen und dies nicht alleinig den Kohanim zu überlassen. Doch um dies zu tun, müssen wir schon eine Menge lernen.
Denn:
Wie sollte ein Priester die TORAH priesterlich vertreten,
wenn er sie noch nicht einmal von der Ursprache lesen kann ? ? ?

___ ___ ___

שלום אבא
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Re: Das Passahlamm zur Vergebung der Sünden!

Beitrag von Tanja am So 27 März 2011, 14:40

Schalom Zadok


Das ist eine Auslegung, die zwar schön klingt, doch hat sie nichts mit biblischer Wahrheit zu tun. So wie mit dem Davidstern:

Welche Bedeutung hat der Davidstern? Ich kenne darüber überhaupt keine Auslegung...

LG Tanja

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Magan David * מגן דוד

Beitrag von ABA am Mo 28 März 2011, 14:00

Schalom Tanja,
Welche Bedeutung hat der Davidstern?
Darüber hat Roland Odenwald in seiner WEB-Site einen sehr lehrreichen Bericht gebracht, mit wichtigen historischen Daten. Ich das ganze Thema noch ein bißchen verständlich überarbeitet, damit das Posting hier die informatorische Frage gut beantwortet wird.

________
מגן דוד [magan dawid] - Davidstern -

Geht man nach den jüdischen Historikern, kann niemand die Symbole, die man "Davidstern" und "Siegel des Salomon" nennt (ein Davidstern in einem Kreis) mit König David oder König Salomon in Verbindung bringen. Dieses Symbol wird nicht in den Schriften im Tempels des Salomon und auch nicht im Tabernakel von David beschrieben.
Der Davidstern oder "Magan David" [Schild Davids], ein Glaubenssymbol in der Form eines Sechssterns, stellt nach Anschauung der jüdischen Kabbala die Involution und Evolution, die enge Verknüpfung der unsichtbaren mit der sichtbaren Welt dar. Der Davidstern entwickelte sich zum Symbol des Judentums erst ab dem 15. Jhd. Der Davidstern wurde von der zionistischen Bewegung 1897 als Emblem angenommen. (Die jüdische Gemeinde von Prag war die erste, die den Davidstern als offizielles Symbol verwandte).

Ab dem 17. Jahrhundert war der Stern das offzielle Siegel von vielen jüdischen Gemeinden und ein allgemeines Zeichen des Judaismus, obwohl er überhaupt keine biblische oder talmudische Autorität hatte.Seit Grundlegung des modernen Staates Israel hat man viel darüber debattiert. Man wollte Klarheit darüber bekommen, ob man das Symbol auf der Flagge verwenden soll oder nicht. Heute sieht man es an Synagogen, jüdischen Gräbern und auf der Flagge von Israel.
Obwohl dieses Symbol in den letzten Jahrhunderten beinahe ausschliesslich mit den Juden in Verbindung gebracht wurde, war das Hexagramm seit der Antike ein populäres Symbol in vielen Kulturen.

Die ältesten Zeugnisse sind der Grabstein des Leon ben David in Tarent (Süditalien) aus dem 3. Jhd. und ein hebräisches Siegel aus dem 7. Jhd. Obwohl der Sechsstern (Hexagram) das heutige Symbol des Judentums ist und auch in der Flagge Israels aufscheint, so war er doch schon vor den Juden bekannt.
Das auch den alten Ägyptern, Griechen, Indern, Chinesen, Peruanern und Skandinaviern (in der Steinzeit) vertraute Zeichen findet sich in byzantinischen Zaubertexten und Zauberschriften des Mittelalters sowie als Steinmetzzeichen im Wappen der Freimaurer.

Mythologisch sollte der Sechsstern das Hervorgehen des Mikrokosmos aus dem Makrokosmos darstellen. Er ließ sich aber auch dazu benutzen, um die Anordnung der 7 Planeten als Herren der Wochentage auszudrücken. Der Davidstern läßt sich so zerlegen, dass das sechseckige Mittelstück als vollkommenste Figur den Sabbat symbolisiert und die sechs Dreiecke (die Spitzen) die Wochentage symbolisieren.
In der mittelalterlichen Bezeichnung "Magan David et Abraham (Schild Davids und Abrahams) erscheint die Gottheit als "Schild" oder Beistand Abrahams. Als verpätetes messianisches Symbol stellt der Davidstern das Sternbild der Fische dar, in dem der Messias erwartet wird.

Die Anthroposophen behaupten, das Dreieck, das nach unten zeigt, stelle das weibliche Geschlechtsorgan die Scheide, dar und das Dreieck, das nach oben zeigt das männliche. Beide miteinander im Hexagramm zusammengefügt, stellten den Beischlaf oder die geschlechtliche Vereinigung dar; die Vereinigung der aktiven und passiven Kräfte der Natur. Auf diese Weise gehörte das Hexagramm des Davidsternes nach der anthroposofischen Auffassung zu den Riten und Symbolen der sexuellen Anbetung.

In der Alchimie symbolisieren die beiden Dreiecke das Feuer und das Wasser; zusammen stellen sie die Versöhnung dieser beiden Gegensätze dar.
Die älteste bekannte Verwendung des Hexagramms war ein Siegel des antiken ISRAELS (6. Jahrhundert vor Christus). Und 8 Jahrhunderte später wurde es in einer Synagoge in Kapernaum als angebracht. Diese ersten Hexagramme waren jedoch vielleicht nur gezeichnete Ornamente.
Im Mittelalter tauchten Hexagramme oft an Kirchen auf, jedoch selten in Synagogen oder auf jüdischen Kultobjekten. Es war die Menorah, die vor allem seit der Antike bis in die Post-Renaissance, als jüdisches Symbol diente und nicht der Davidstern.

Gershom Sholern schreibt in seinem Buch mit dem Titel "Der Davidstern":
Das Zeichen des Hexagramms mit seinen beiden Dreiecken, die ineinander verschachtelt sind, trifft man bei vielen Völkern an und dann oft mit einem anderen Zeichen in Verbindung, nämlich dem Pentagramm. Das Siegel des Salomon ist ein Zeichen für Schutz und Zauberei. Nachweislich taucht es zum ersten Mal auf dem Kopf der grossen Hure "Ashtoreth" (Astarte) als persönliches Zeichen auf. Anschliessend findet man es im Siegel eines gewissen "Jusua Ben Asa", der aus der Zeit der antiken Könige stammt. (Ca. 600 vor Christus) vermutlich zur Zeit Jeremias.

Alfred Kolash (Das jüdische Buch der Hinterfragungen?) schreibt zum Davidstern:
In der Antike wurde das Hexagramm auf den römischen Mosaiken ohne besondere Bedeutung zur Zierde verwandt. Die älteste Verwendung in den Synagogen lässt sich auf 1800 Jahre zurückverfolgen, als der Stern, neben einem anderen 5armigen Stern erscheint (dem Pentagramm), und auf einem Winkelkreuz auf einem Fries in der Synagoge von Kapernaum.
Man muss anmerken, dass zur gleichen Zeit, als der Davidstern in Stein in dieser Synagoge erscheint, man ihn auch im islamischen Museum von Jerusalem antrifft.

Der Gebrauch des Hexagramms beschränkte sich allein auf die "praktizierte Kabbala", die i.u. aus dem 6. Jahrhundert vor Christus stammt. Zur Zeit des antiken Judentums hing das jüdische Volk eine Mesusah (kleines Etui, das ein Stück Pergament beinhaltete, auf dem die Bibelstellen Deut. 6, 4 bis 9 und 11 geschrieben waren) an eine Seite der Haustür. Es war üblich, die Siegel des Salomon am Ende dieser Verse anzubringen, um gewiss zu sein, dass Gott das Böse von dem jüdischen Hauses fernhalte, falls die Familie nicht alle Gebote des Sinai halten würde. Anders gesagt, dies war wie ein Amulett oder ein Talisman. Dieser Brauch der magischen Mesusah liesse sich sicherlich auf Babylon zurückführen, als das jüdische Volk dort im Exil war. Die Kabbala, eine geheimnisvolle Sekte des Judaismus trug dazu bei, dass der Davidstern beliebt wurde zum Schutz gegen die bösen Geister.

Antisemiten und Antijudaisten stellen den Davidstern als satanisch dar. Die sechs Spitzen der gleichstelligen Dreiecke sollen auf die antichristliche Zahl 666 hinweisen.
Weiterhin wurde der Davidstern von den Nazis in der Form eines gelben Sternes benutzt, zum Zeichen der jüdischen Schande.

Spiritisten meinen: Das Siegel des Salomon findet man in den magischen Auffassungen eines geheimen Hexenbuches, mit dem Namen: "Der Schlüssel des König Salomon".
Auch wird eine Form des Davidsterns gerne bei Voodoo-Zeremonien von den Männern getragen und das Pentagramm von den Frauen. Das Siegel des Salomon wird in der Hexerei und dem Satanismus seit Jahrhunderten verwendet. Er wird oft als das Zeichen im Okkultismus betrachtet um im Haß gegen GOttes auserwähltem Volk dies bei Fluch- und Schicksalsritualen zu verwenden.

Wenn Sie einen Juden auf der Strasse anhalten, sei er messianisch, traditionell oder säkulär, egal, und Sie fragen ihn, warum er den Davidstern trägt, wird er Ihnen sagen dass das jüdisch ist und dass er sich mit dem jüdischen Volk identifizieren möchte. Fragen Sie die Juden, wo der Stern herstammt und was er bedeutet, so weiß es kaum jemand.
Doch "biblisch " gesehen gibt es keinen einzigen Beweis dafür, dass der מגן דוד [magan dawid] - Davidstern - ein Symbol sei, das Gott gegeben hat und dass es aus dem TANACH stamme.

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Re: Das Passahlamm zur Vergebung der Sünden!

Beitrag von Zadok am Mo 28 März 2011, 20:02

Ich würde mich freuen wenn man anstelle des Hexagramm in der Fahne eine Menorah nehmen würde. Vieleicht sollte ich diese Idee in der Knesset vorstellen


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