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Glauben ist, mit dem Herzen wissen!

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Re: Glauben ist, mit dem Herzen wissen!

Beitrag von Elischua am Sa 04 Sep 2010, 14:19

Lieber Shomer,
ich glaube, daß das Wort Glaube -was ist Glauben, was glaubt man, wen oder was, den meisten gar nicht wirklich wissen, was das Wort Glauben aussagt. Glauben kann auch mit Manipulation zu tun haben. Denk an die vielen falschen Religionen, da wird vielen was glaubwürdig gemacht, vorgegaukelt, manipuliert! Die sich selbsternannten Redner und Lehrer meinen richtig zu glauben. Die einen können sie mit ihrem Glauben manipulieren (sei es bewusst oder unbewusst), die andern nicht. Diese anderen folgen bzw. glauben einem anderen Redner und laufen diesen hinterher. Wie viele gibt es, die sind schon sehr verwirrt und durcheinander, weil sie so vielen Redner und Lehrer (n) glauben und nachfolgen und gar nicht mehr wissen was sie eigentlich glauben. Wessen Geistes Kind diese sind, dürfte klar sein - sie können einem eigentlich nur noch Leid tun!
Es geht auch darum, welche Wurzel wurzelt in ihnen!

Markus 4, 13-20
[13]
Und er sprach zu ihnen: Verstehet ihr dies Gleichnis nicht, wie wollt ihr denn die andern alle verstehen?
[14]
Der Sämann sät das Wort. ( Wer ist der Sämann, Sämänner gibt es viele, wessen Säman glaubt und folgt man nach)!
[15]
Diese sind's aber, die an dem Wege sind: Wo das Wort gesät wird und sie es gehört haben, so kommt alsbald der Satan und nimmt weg das Wort, das in ihr Herz gesät war.
[16]
Also auch die sind's, bei welchen aufs Steinige gesät ist: wenn sie das Wort gehört haben, nehmen sie es alsbald mit Freuden auf,
[17]
und haben keine Wurzel in sich, sondern sind wetterwendisch; wenn sich Trübsal oder Verfolgung um des Wortes willen erhebt, so ärgern sie sich alsbald.
[18]
Und diese sind's, bei welchen unter die Dornen gesät ist: die das Wort hören,
[19]
und die Sorgen dieser Welt und der betrügerische Reichtum und viele andere Lüste gehen hinein und ersticken das Wort, und es bleibt ohne Frucht.
[20]
Und diese sind's, bei welchen auf ein gutes Land gesät ist: die das Wort hören und nehmen's an und bringen Frucht, etliche dreißigfältig und etliche sechzigfältig und etliche hundertfältig.




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Re: Glauben ist, mit dem Herzen wissen!

Beitrag von Shomer am Sa 04 Sep 2010, 19:17

Super, Elishua, dies ist ein treffendes Beispiel dafür, dass im Christentum der perfekte Unsinn "geglaubt" wird. Beginnen wir doch einmal bei Markus Kapitel 4 ganz vorn: "Das Himmelreich ist gleich...." Vom Himmelreich habe ich im Christentum aber nie etwas gehört - nein, noch weniger! Man wurde auf einen christlichen Himmel vertröstet und auf die Entrückung vor der grossen Trübsal und sowas, aber vom Königreich der Himmel, vom Himmelreich u. dgl., wie Jeshua es lehrte, habe ich nie etwas gehört. Das, was Jeshua über den König dieses Reiches lehrte, wird im Christentum verschwiegen, wohingegen die Kirche(n) und ein dreieiniger Götze mit einem babylonischen Welterlöser namens Christus in den Vordergrund gerückt wurden. Nie und nimmer hat Jeshua das gelehrt, was heute "geglaubt" wird, nie und nimmer! Dabei müssten die "Gläubigen" eigentlich wissen, dass zwischen dem Vater der heiligen Dreieinigkeit und dem VATER von Jeshua Welten liegen.

Jeshua lehrte gemäss Markus 4 das Wort. Welches Wort? Das "NT" gab es bekanntlich noch gar nicht! Im griechischen "NT" steht hier das Wort "Logos" und das war, das ist unter Theologen bekannt, sehr gnostisch befrachtet. Sprach Jeshua Griechisch? Nein, sondern er sprach einen aramäischen Dialekt. Wen lehrte Jeshua? Das waren keine Christen, das waren ausnahmslos Juden. Nun gab es unter den Juden solche, die das Wort Jeshuas annahmen und vor diesem Hintergrund ist der Vergleich, das Gleichnis zu verstehen. Ist das Annehmen des Wortes dasselbe wie "glauben"? Ich meine nein; denn wenn ich Lehren verinnerliche, kann ich nicht vom "Glauben" sprechen. Und warum? Der Glaube, der nicht Werke hat, ist nämlich tot in sich selbst und ein toter Glaube kann unmöglich lebendig machen.
Jak 2:17-26 Also auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, ist er tot an ihm selber. (....) 19 Du glaubst, daß Gott einer (falsche Übersetzung korrigiert durch Shomer) ist? Du tust wohl daran; die Teufel glauben's auch und zittern. 20 Willst du aber erkennen, du eitler Mensch, daß der Glaube ohne Werke tot sei? 21 Ist nicht Abraham, unser Vater, durch die Werke gerecht geworden, da er seinen Sohn Isaak auf dem Altar opferte? (....) 26 Denn gleichwie der Leib ohne Geist tot ist, also ist auch der Glaube ohne Werke tot.
Ich habe beobachtet, dass Christen zu "lebendigen" Gemeinden gehörten, wie sie sagen, dass aber diese Gemeinden einen toten Glauben predigten - noch dumm gegangen. Und wenn nun Christen dieses christliche Wort von einer christlichen Kanzel annehmen, dann haben sie etwas gemacht, wovor der Jude Jeshua grundsätzlich warnte. Sie haben den Sauerteig genommen und mit drei Scheffeln Mehl vermengt, bis dass alles völlig durchsäuert war. Dies sind nicht gerade günstige Voraussetzungen dafür, gemäss dem katholischen Jesus Christus eine jüdische Seder zu feiern - aber es wird gemacht.

Wer zu den Wurzeln zurück kehrt, der hat gute Chancen, die Wahrheit zu erkennen, die gemäss Jeshua frei macht. Meine christlichen Wurzeln liegen einerseits bei Konstantin (sie liegen nicht bei der Urgemeinde oder bei Jeshua), über Konstantin hinaus liegen sie andererseits aber bei Jerobeam. Seit Jerobeam ist das Haus Ephraim (Haus Israel) im Götzendienst verstrickt und kommt da bis heute nicht heraus. Heute erkenne ich glasklar, warum das so ist und dass das mit 3. Mose/Leviticus/VaJikra 26:18-28 und Hesekiel/Jecheskel 4:4ff zusammen hängt. Das aber darf man als Christ nicht "glauben"; es könnte ja sein, dass man Busse tun müsste und das will man ja auf keinen Fall. Man müsste ja Angst haben, bei den geistlichen Leitern in Ungnade zu fallen. Da "glaubt" man lieber das, was diejenigen Lehrer lehren, nach denen einem die Ohren jücken (Übs. Luther). Sie aber verraten niemandem, dass ihr Glaube eigentlich ein toter Glaube ist; es könnte ja sein, dass ihnen ihre Einnahmequelle davonläuft. Dieser christliche Glaube aber ist die Voraussetzung für "sieben Mal mehr" gemäss VaJikra 26 (s. o.).

Wenn ich mir vorstelle, dass Abraham "geglaubt" hat und dann lese, welches hebräische Wort hier mit "Glaube" übersetzt wurde, dann könnte mir schlecht werden. Strong's H539 אמן aman hat eine völlig andere Bandbreite von Bedeutungen und "glaubte" wurde vermutlich nur bei Strong's hinein gesetzt, weil es in deutschen (und englischen) Bibeln nachträglich so übersetzt wurde.

Aber das ist ja System, dass in der deutschen Bibel nicht das steht, was dort in den ursprünglichen hebräischen und aramäischen Texten steht bzw. stand. Und so "glaubt" man, dass sogar ein Kamel durch ein Nadelöhr geht - nun ja, bei den Menschen ist es unmöglich, bei "Gott" aber (wahrscheinlich bei dem christlichen dreieinigen) sind alle Dinge möglich (Jahreslosung 2010).

Wer's glaubt wird selig
(wenn er Glück hat)

Shalom
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Re: Glauben ist, mit dem Herzen wissen!

Beitrag von Shomer am Sa 04 Sep 2010, 19:31

@ABA schrieb:אמונה (emunah) = GLAUBE
Definition von EMUNAH/Glaube = 100 %iges WISSEN; ohne Beweise
Ich sehe, dass AMAN/EMUNAH mit dem deutschen "Kaugummiwort" glauben/Glaube übersetzt wird, und daran stosse ich mich. (Zitat: Das kann man nicht verstehen, das muss man glauben.)

Eagle, ja, auch ich habe die Stimme des Blutes in mir, dass ich zu den "verlorenen Stämmen" gehöre und dass Jeshua sagte, dass er zu niemand anderem gesandt sei ausser zu den (wörtlich) "verlorenen Schafen aus dem Hause Israel". Bitte: Hier steht nichts vom Haus Juda oder vom Volk Israel - das ist wichtig! Die verlorenen Stämme sind die verlorenen Schafe. Jeshua wollte diese verlorenen Schafe, aber nur diese, wieder zum VATER zurück führen - das war sein Auftrag. Die Heiden liess er dort, wo sie waren, ja, er befahl seinen Jüngern sogar: "Gehet nicht auf der Heiden Strasse!"

Dass sich diese verlorenen Schafe später aber zu einem heidnischen Jesus haben verführen lassen und zu einem "Glauben" der mit EMUNAH nichts zu tun hat, das haben andere zu verantworten.

Shalom
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Posting hatte sich verklemmt :-)

Beitrag von ABA am Sa 04 Sep 2010, 20:06

Schalom ihr Lieben,
bei den vielen Postings zum gleichen Thema zum gleichen Zeitpunkt,
hat sich leider mein Posting verklemmt, es sollte eigentlich vor euren beiden stehen:


Elishua schrieb: Abraham hat viele "Kinder" aus allen Nationen und viele Religionen, aber, nur Israel ist ...
Die wahren Kinder G´ttes ist das jüdische Volk ...
Liebe Elishua ich würde es dann von meiner Sicht (ergänzend) ausdrücken:
... das BUNDES-VOLK > JaHWeHs < !
Zum Einen weil es der EWIGE gelobt sei sein NAME zu diesem BUND erwählt hat !
Zum Anderen weil es das Einzigste aus Abrahams Samen war, das ein > JA < zu diesem Bund hatte!

@Shomer schrieb: ... das christlich Dogma ... dass (ich zitiere:) "wir Christen das geistliche Israel" sind ...
dem möchte ich mich mit deinen Worten anschließen;
... wird in gewissen Kreisen auf-Teufel-komm-raus geglaubt, es wird geglaubt, was das Zeug hält ...
Immer, als ich in den letzten Jahren bei christlichen FOREN eingeladen war, beruflich der Schriften wegen,
Kommentare zu schreiben, mischten sich immer diese christlich Gläubigen des >wahren ISRAELS< ein!
Es ist mir bis heute noch immer ein Rätsel, wie bescheuert und verblendet gläubige Menschen sein können.
Als Antwort kann ich hier nur aus Elishua´s posting zitieren:
Menschen werden von den Möchtegern durch Manipulation deren Glauben und Wissen eingeimpft
und glauben an diesen, und folgen diesen nach!
Und für solche Gläubige ist es sehr schwer sich von diesen >dogmatischen Ketten< zu lösen!

Elishua schrieb: Es geht auch darum, welche Wurzel wurzelt in ihnen!
... > [LEHR – VERGLEICH – des Sämans] < ...
und rein statistisch sehen wir hieran:
¼ auf den WEG = (ist gleich) unbrauchbar
¼ auf das STEINIGE = (ist gleich) unbrauchbar
¼ unter die DORNEN = (ist gleich) unbrauchbar
¼ auf GUTEN BODEN = und dann geht es eigentlich erst los, von wegen Frucht und so ...

also:
wie gesagt, schon rein der Gleichnis-Statistik wegen, können wir erstmal nur 25 % der GOtteswort – Aussaat,
als überhaupt brauchbar bezeichnen, geschweige was dann überhaupt noch aus dieser aufgegangenen Saat
als Frucht heraus kommt !

שלום אבא ושבוע טוב
Schalom und Schawua Tov ABA
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Re: Glauben ist, mit dem Herzen wissen!

Beitrag von Chiara am Sa 04 Sep 2010, 23:18

Hier könnt ihr eure Ansichten schreiben, heißt es!

Ich möchte nicht meine Ansicht sondern meine Verzweiflung schreiben.
Ganz ehrlich, ich frage mich mittlerweile ob der G’tt der Himmel und Erde gemacht hat, überhaupt noch Interesse an Menschen - die aus den Heiden sind - hat!

Die verlorenen Stämme sind die verlorenen Schafe. Jeshua wollte diese verlorenen Schafe, aber nur diese, wieder zum VATER zurück führen - das war sein Auftrag. Die Heiden liess er dort, wo sie waren, ja, er befahl seinen Jüngern sogar: "Gehet nicht auf der Heiden Strasse!"

Ich als Heide sehe keinen Weg für mich . Es ist mir wirklich sehr ernst….wo stehe ich, frage ich mich. Wer gehört zu den verlorenen Stämme? Wo sind sie zu finden? Woher wisst ihr, dass ihr zu diesen Stämme gehört?

Ich habe in Jesaja 42 gelesen, dass G’tt durch sein Volk die Augen der Heiden öffnen wird. Ist es ein öffnen zum sterben oder ein öffnen mit der Gewissheit ein Kind G’ttes zu werden? Hat G’tt sein Volk nicht dafür auserwählt um den Heiden zu zeigen wer ER ist? Es heißt doch irgendwo das Völker nach Israel strömen um G’tt anzubeten.
Ehrlich gesagt, bin ich manchmal tief verzweifelt und frage mich ob G’tt für uns Heiden keinen Weg hat?!
Ich hoffe, dass mein Posting nicht als Angriff gedeutet wird!

LG Chiara

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Re: Glauben ist, mit dem Herzen wissen!

Beitrag von Shomer am Sa 04 Sep 2010, 23:49

Shalom UVracha, liebe Chiara

Auch mit den Heiden hat JHWH einen Plan. Denke doch bitte einmal an Ismael. Auch er bekam eine Verheissung, einen Segen! Wo steht, dass Heiden automatisch verdammt sind? Im Gegenteil: Im "Himmel", wo auch immer das sein mag, da gibt es sogar Heiden, denn die Überwinder werden die Heiden mit einem eisernen Stabe weiden. (Welche Heiden, wenn die gemäss christlichem Dogma alle in der Hölle schmoren?) Du bist - mit Verlaub - nicht verzweifelt, weil du erkennst, dass etwas völlig anders ist, als du gelehrt wurdest, du bist nur darum verzweifelt, weil du die christliche Lüge und die Wahrheit nicht zusammen bringst. Das kenne ich auch und so lange liegt das bei mir auch nicht zurück.

Heiden - Christen verstehen etwas völlig anders darunter als Juden. Für einen Juden sind alle Christen Heiden, genau so wie die Moslems und die anderen Religionen auch. Und genau so erkenne ich das von der Tenach her. Juden, Hebräer, Israeliten usw. - sie erscheinen etwa 3000-4000 Mal in der Bibel. Heiden und Nationen (Hebr. Gojim) immerhin 700-800 Mal. Aber Christen kommen, offensichtlich in einem nachträglichen katholischen Einschub, gerade ein einziges Mal in der Bibel vor, dort nämlich, wo gewisse Menschen das erste Mal als Christen bezeichnet wurden. Abraham wurde zum Vater vieler Heidenvölker, vieler Gojim. Leider wurden wir dies als Christen nie gelehrt!

Je länger ich betete und fastete und mich mit dem Judentum befasste, kristallisierte sich heraus, dass auch ich kein "Heide" war, was ich ursprünglich von mir glaubte. Ich glaubte es nur darum, weil mir irgenwelche Leute (z. B. Mutter, Pastor....) das früher gesagt hatten: "Wir hier sind Nachkommen von Japhet", hiess es. Sind wir es wirklich? JHWH hat Adam verheissen, dass in seinem Samen sich alle Heiden (Nationen) segnen werden. Allein deine Angst, nicht zu Israel zu gehören zeigt mir, wie sehr du wirklich dazu gehörst. Ein wirklicher Heide macht sich solche Gedanken nicht; der ist zufrieden damit, dass er ein Heide ist. Höre auf die Stimme von JHWH und du wirst erfahren, wie viel von dir eigentlich hebräisch ist. Hebräisch ist nicht unbedingt jüdisch! Auch ich bin, als Nachkomme der Hugenotten, hebräischer Abstammung. Das hängt damit zusammen, dass grosse Teile der "verlorenen 10 Stämme" (die verlorenen Schafe aus dem Hause Israel) vor vielleicht 1800 Jahren in unsere Region gewandert sind und sich hier niedergelassen haben.

In der Offenbarung sehe ich das neue Jerusalem. Ich sehe 12 Tore von 12 Perlen und mit Edelsteinen versehen. 12 Edelsteine finden wir auch auf dem Brustschild des Hohenpriesters Aaron - für alle 12 Stämme. Weder für Christen noch für Moslems gibt es ein Tor im Neuen Jerusalem und für Heiden auch nicht. Es geht ausschliesslich um die Abstammung und nicht primär um den "Glauben". Sogar Nachfahren von Abraham, Isaak und Jakob wurden bei der Zwangschristianisierung Christen und bei der Zwangsislamisierung Moslems. Aber sie sind eigentlich Juden oder Israeliten - und sie wissen es nicht einmal. Wer sagt dir, dass die Leute Recht haben, die dir gesagt haben, dass du eine Heidin bist? Wie gesagt: Deine Angst zeigt mir, dass du es unmöglich sein kannst. In dir schlummern, davon bin ich auf Grund deines Postings überzeugt, die Gene des Vaters von Juda und Ephraim. Ich hoffe, dass du weiter suchst; denn nur wer sucht, wird fündig!

Noch was: Wer ist ein Kind Gottes? Sind das Christen? Mitnichten! JHWH sprach durch Moses zum Pharao: "Israel ist mein erstgeborener Sohn...." Und wer sind die anderen Söhne - sind das nicht die Heiden? So bald du den Plan JHWHS mit den Nationen und mit Israel erkannt hast, wirst du deine Frage beantwortet sehen und viel gelöster sein.

Shalom und Shavuah Tov
Shomer


Zuletzt von Shomer am Sa 04 Sep 2010, 23:52 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Ergänzung)
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Re: Glauben ist, mit dem Herzen wissen!

Beitrag von Chiara am So 05 Sep 2010, 01:38

Danke für die Antwort. Ich bin wirklich sehr verzweifelt und am Suchen. Ja, ich bringe die Lüge und Wahrheit nicht mehr zusammen. Bin schon Wochenlang nicht mehr in meiner Gemeinde gewesen, weil ich es einfach nicht mehr unter einen Hut bekomme. Erst war es die Lehre der ZJ und jetzt die Lehre der Christen und wieder bin ich geflohen und muss alles hinter mir lassen. Verliere Freunde und Menschen die mir lieb sind. Bei den ZJ bin ich eine Abtrünnige, weil ich vieles nicht mehr glauben kann, bei den Christen werde ich auch keinen Platz mehr haben, weil ich nicht glaube das Jesu Gott ist. Weil das gemeinsame - Jesus Christus – das wir bis dato hatten, jetzt trennt. Es ist ja nicht so, dass ich nicht mehr glaube das Jesus hier war, nur wie ihr schon geschrieben habt, wurde er zu den verlorenen Schafe Israels gesandt. Und jetzt höre ich, dass Er nur die 10 Stämme sucht. Waren sie denn zu Jesus Zeiten schon zerstreut?

Ich glaube mittlerweile auch das Israel der erstgeborene Sohn G’ttes ist, aber ich weiß nicht mehr wie ich die ganzen Aussagen Jesus deuten muss.

Danke noch mal!

LG Chiara

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Re: Glauben ist, mit dem Herzen wissen!

Beitrag von Elischua am So 05 Sep 2010, 08:58

Shalom liebe Chiara,
ich kann deine Verzweiflung sehr gut nach empfinden!

Jedoch dann kommt die Zeit, bei einem früher, bei einem anderem später, ob sie nun einer sogenannten Kirchengemeinde angehören oder nicht, wo sie plötzlich die Stimme ihres Hirten (Jahwe unseres Vater) wahrnehmen!

Hes 34, 6:
"Meine Schafe irren umher auf allen Bergen und auf jedem hohen Hügel; und über das ganze Land hin sind meine Schafe zerstreut worden, und da ist niemand, der nach ihnen fragt, und niemand, der sie sucht".

Hes 34, 11:

"Denn so spricht der Herr, Jahwe: Siehe, ich bin da, und ich will nach meinen Schafen fragen und mich ihrer annehmen".

Hes 34, 12:
"Wie ein Hirt sich seiner Herde annimmt an dem Tage, da er unter seinen zerstreuten Schafen ist, also werde ich mich meiner Schafe annehmen und werde sie erretten aus allen Orten, wohin sie zerstreut worden sind am
Tage des Gewölks und des Wolkendunkels".

Mt.10, 5:
"Diese Zwölfe sandte Jesus aus, entbot ihnen und sprach: Gehet nicht hin auf den Weg der Heiden Völkerschaften und in eine Stadt der Samariter gehet nicht ein".


Mt.10,6:
"Zieht vielmehr hin zu den verlorenen Schafen des Hauses Israels".

Mt. 15,24:

"Er aber antwortete und sprach: Ich bin nur abgesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel".

Joh 10,27-29:

"Meine Schafe hören Meine Stimme, und Ich erkenne sie, und sie folgen Mir nach.
28:

"Und Ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verloren werden, und niemand wird sie aus Meiner Hand reißen".
29:
"Mein Vater, Der sie Mir gegeben hat, ist größer, denn alle; und niemand kann sie meinem Vater aus der Hand reißen".

Diese Schafe sind die Verstreuten und werden vom Vater gefunden und gerufen, weil nur er sie kennt und auch weiß, zu welchem Stamme sie gehören. Und seine wirklichen Schafe hören und erkennen seine Stimme und gehen aus der Hure Babylons. Sie erkennen ihre Wurzeln und ihr Blut.
Sie erkennen den Vater und beten den Vater an und lassen sich neu am Herzen beschneiden.
Da wir nun „christlich“ aufgewachsen sind mit den vielen falschen Lehren, müssen viele von uns erst zu unseren Wurzeln wieder Bezug aufbauen und wachsen, um zu erkennen und zu lernen! Bald können bzw. wollen wir nichts mehr mit der Hure Babylons zu tun haben.

Dennoch gibt es auch für Heiden=Nichtjuden eine Chance!

Es gibt einen Vers, in dem Jeshua von anderen Schafen redet, von Schafen, die nicht aus dem Hause, aus dem Stall Israel sind:

Joh. 10, 16:
"Ich
habe auch noch andere Schafe [In der Heidenwelt], die nicht zu dieser Hürde [Zu dem Volk Israel] zählen. Auch die muß ich herführen, und sie sollen meinem Ruf folgen: So wird sich eine Herde bilden unter Einem Hirten".


Hier handelt es sich um die Heiden = Nichtjuden! Es sind einzelne Gerufene, aber nicht das ganze Volk der Nichtjuden, wie leider falsch gelehrt wird!
Jahwe hätte sich auch eine andere Nation auswählen können und zu seinem Volk machen können. Er will dies immer noch, ein Volk, daß IHM gehorsam ist! IHM nachfolgt! Vor IHM sich demütig gibt! Seine Gesetze, Satzungen und Gebote hält. Nicht diese abändert, wie es ihnen passt - ihr Wille geschehe!

Römer 11,11
Ich frage nun: Sind sie deshalb gestrauchelt, um ins Verderben zu fallen? Nimmermehr!
Sondern durch ihren Fehltritt [Gemeint ist die Verwerfung der Heilsbotschaft durch die Juden.]ist das Heil zu den Heiden gekommen [Vgl. Apg. 13,46.], damit sie dadurch gereizt würden, auch selbst das Heil zu suchen.


Römer 10, 19
Ich aber sage: Hat sie Israel nicht erkannt? Gleich Moses spricht: Ich will euch eifern lassen gegen ein Volk, das nicht Mein Volk ist, gegen ein unverständig Volk sollt ihr in Zorn geraten

5.Mose 32, 21
Sie erregten Mich zum Eifern durch Nicht-Götter, sie reizten Mich durch ihre Nichtigkeiten, Ich aber will sie erregen zum Eifern, an einem Nicht-Volk, durch eine törichte Völkerschaft will Ich sie reizen

Jer. 2, 11
Hat je eine Völkerschaft die Götter vertauscht, obschon sie keine Götter sind? Aber Mein Volk hat seine Herrlichkeit vertauscht mit etwas, das keinem nütze ist


Es haben durchaus auch Heiden die Chance in den Bund (Vertrag) mit einzugehen, nur, diese müssen wie alle seine Kinder sich an seinem Bund (Gesetze/Satzungen/Verbote) halten, da kann nicht jeder wie er will!

Ein gutes Beispiel für einen Vertrag/Bund ist ein Arbeitsvertrag. Bevor man einen Arbeitsvertrag unterschreibt, liest man ihn erstmal durch, da stehen Gesetze/Satzungen/Verbote, also Regeln des Arbeitsgebers des Unternnehmens, was man darf und was man nicht darf. Ist man einverstanden den Bund/Vertrag zu erfüllen, zu halten, dann unterschreibt man und man tirtt in das Unternehmen ein! Hält man sich nicht an den Bund/Vertrag den man unteschrieben hat, bekommt man eine oder zwei Abmahnungen! Ignoriert man die Abmahnungen oder will man weiter seinen eigenen Willen erfüllen, dann fliegt man raus!
Und nicht anders ist es auch mit unseren Vater und seinen Bund/Vertrag!

Chiara schreibt:
Erst war es die Lehre der ZJ und jetzt die Lehre der Christen und wieder bin ich geflohen und muss alles hinter mir lassen. Verliere Freunde und Menschen die mir lieb sind. Bei den ZJ bin ich eine Abtrünnige, weil ich vieles nicht mehr glauben kann, bei den Christen werde ich auch keinen Platz mehr haben

Liebe Chiara, Vater trennt und dies kann oft weh tun. weil er seine Kinder liebt. Und wenn er sieht, diese sind in der Hure Babylons, denk an Äpypthen, dann holt er seine Schäfchen dort raus. Es werden immer Freundschaften getrennt werden, da Freundschaften nicht immer gut für einen sein können auch wenn es man noch so meint, schon wegen der Manipulation, die oft nicht erkannt wird, daß man manipuliert wird, wi z.B. in Gemeinden, siehe hier. Wenn die Wurzel in dir ist und vom Vater gegossen wird, dann wird sie wachsen und trennt sich von den falschen Wurzeln.

Denke auch an Ruth, sie war Maobiterin und wurde vom Volk aufgenommen als eine von ihnen, und warum? Weil sie sich unterordnete und die Gesetze/Verbote und Satzungen annahm. Weil sie Vater liebte - euer G´tt ist auch mein G´tt. Und wenn man Vater wirklich aus tiefstem Herzen liebt, folgt man ihm, ist ihm gehorsam und läßt auch altes zurück! Auch schenkt Vater wieder neue Freundschaften, die dann oft wertvoller sind!

Vater zeigte mir vor einigen Jahren ein Bild:
Es waren 3 Busse die ein gemeinsames Ziel hatten, aber nur ein Buss kam am Ziel an!


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: Glauben ist, mit dem Herzen wissen!

Beitrag von Shomer am So 05 Sep 2010, 09:57

@Chiara schrieb:Danke für die Antwort. Ich bin wirklich sehr verzweifelt und am Suchen. Ja, ich bringe die Lüge und Wahrheit nicht mehr zusammen. Bin schon Wochenlang nicht mehr in meiner Gemeinde gewesen, weil ich es einfach nicht mehr unter einen Hut bekomme. Erst war es die Lehre der ZJ und jetzt die Lehre der Christen und wieder bin ich geflohen und muss alles hinter mir lassen. Verliere Freunde und Menschen die mir lieb sind. Bei den ZJ bin ich eine Abtrünnige, weil ich vieles nicht mehr glauben kann, bei den Christen werde ich auch keinen Platz mehr haben, weil ich nicht glaube das Jesu Gott ist. Weil das gemeinsame - Jesus Christus – das wir bis dato hatten, jetzt trennt. Es ist ja nicht so, dass ich nicht mehr glaube das Jesus hier war, nur wie ihr schon geschrieben habt, wurde er zu den verlorenen Schafe Israels gesandt. Und jetzt höre ich, dass Er nur die 10 Stämme sucht. Waren sie denn zu Jesus Zeiten schon zerstreut?
Ich glaube mittlerweile auch das Israel der erstgeborene Sohn G’ttes ist, aber ich weiß nicht mehr wie ich die ganzen Aussagen Jesus deuten muss. Danke noch mal!

LG Chiara
Shalom liebe Chiara
Was du uns hier beschreibst, also, dieses Phänomen ist uns hinlänglich bekannt - und zwar aus eigener Erfahrung. Auf Deutsch sagte man früher: "Willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag' ich dir den Schädel ein." Auch ich habe es durchschaut und sage dazu heute so: "Wenn du nicht das glaubst, was ich von dir erwarte, dann entziehe ich dir meine Liebe". Das sagt man natürlich nicht so, dieses widerliche Verhalten wird nämlich noch als "Liebe" bezeichnet. Aber so ist die Christenheit, ZJ inklusive. So lange du ein "Heide" bist, ist man in Sachen Missionstätigkeit um dich "besorgt". Wenn du auf diese Missionstätigkeit herein gefallen bist, wirst du so sehr beschäftigt, dass du gar nicht mehr bemerkst, was da eigentlich falsch ist. Und wenn du es dennoch merkst und wieder aussteigst, dann bist du ein Satan und du wirst bekämpft. Dieses Muster haben wir im Forum mehr oder weniger alle erlebt - ausser ABA und Joela; sie waren nämlich nie Christen, "Gott"-sei-Dank!

Du dürftest das sogenannte Gleichnis vom "Verlorenen Sohn" kennen (nachzulesen in Lukas 15:11-32). Die christlichen Erklärungsversuche (der verlorene Sohn ist der Gottferne, den wir mit einem heidnischen Jesusbild in unsere (unsere!) Gemeinde bekehren müssen, sonst ist er auf ewig verloren, verdammt - wie auch immer) entbehren jeder jüdischen Sichtweise - und Jeshua war nun einmal ein Jude, wie ABA auch. Jeshua lehrte, dass die Wahrheit uns frei macht und nun kommt die Wahrheit:

Das Volk Israel besteht aus dem Hause Israel (auch Haus Ephraim, 10 Stämme, Nordreich) und dem Haus Juda (Stämme Juda, Benjamin, Levi / Südreich). Diese Trennung wurde beim Sohn des Königs Salomo vollzogen - unter Rehabeam (Haus Juda) und Jerobeam (Haus Israel). Wir sprechen beim Haus Israel allgemein von den "verlorenen Stämmen". Wenn Jeshua vom verlorenen Schaf, verlorenen Groschen oder verlorenen Sohn lehrte, dann lehrte er immer von den verlorenen 10 Stämmen. Beim verlorenen Sohn ist es augenfällig; denn der hat noch einen grossen Bruder und der sprach zum VATER: "So viele Jahre diene ich dir und ich habe deine Mitzvot (Gebote) noch nie übertreten....". Darin sehe ich einen klaren Hinweis auf das Haus Juda - auf die Juden eben. Der verlorene Sohn ist heute zerstreut unter alle Heiden, aber er ist kein Heide. Der verlorene Sohn hatte sein Gut mit dem Götzendienst verprasst (Huren) und er lebte in der Hungersnot von den "geistlichen Träbern", vom "geistlichen Schweinefrass" der Christen und Moslems. Dies sind die Religionen, in denen die verlorenen Stämme zu suchen sind bzw. der verlorene Sohn.

Und dieser verlorene Sohn schlägt in sich und er verlässt seine "Brüdern und Schwestern" aus den Christen und Moslems und kehrt zum VATER zurück. Der VATER erwartet ihn sehnsüchtig von ferne. Und dies ist der Augenblick, in dem ich mich und andere hier im Forum erkenne. Wir sind noch nicht beim VATER angekommen, aber es ist nicht mehr weit. Und hier beginnt die Hochzeit des Bräutigams mit den fünf klugen Jungfrauen und hier erkenne ich ebenfalls das Feld mit den Totengebeinen aus Hesekiel 37 - denn: Dieser mein Sohn war tot und ist lebendig geworden. Die neuen Zusammenhänge dieser Prophetie von Jeshua über die Rückführung der 12 Stämme sind Atem beraubend. Dies als "Gleichnis" zu bezeichnen, und die christliche Ausledung dazu sind in meinen Augen eine Frechheit dem HEILIGEN in Israel gegenüber, gesegnet sei ER!

Liebe Chiara, ich wünsche dir, dass du nach Hause, ins VATER-Haus zurück kehrst und zwar ungeachtet aller Entbehrungen. Einen guten Anfang hast du bereits gemacht. Naomi hatte zwei Schwiegertöchter - die Orpa und die Ruth. Ruth hat die Trennung von Moab vollzogen, Orpa nicht. Von Ruth wissen wir, dass sie die Grossmutter des Köngis David wurde, von Orpa lesen wir nichts mehr. Wie wirst du dich entscheiden? Naomis Mann hatte Elimelech geheissen und dies ist das Bekenntnis, dass Elohim (und nicht etwa ein dreieiniger christlicher Gott)der König ist. So lange der katholische Jesus mein König war, war ich im finsteren Heidentum verstrickt, aber ich nannte es "Christentum" und ich kam mir noch wichtig dabei vor. Auch ich bin weiter gegangen; meine Verwandten, meine Frau, meine Kinder - sie erkennen ansatzweise. Eine Garantie, dass sie mitkommen, habe ich aber nicht. Wer die Hand an den Pflug legt und zurück schaut, der ist nicht geschickt - zum Christentum? Nein, nein! Der ist nicht geschickt zum Reiche JaHWeHS. Dort, wo die christliche Mystik (man nennt es "Glaube") endet, beginnt die Erkenntnis der Wahrheit.

Ich wünsche dir eine gute Woche (Shavua Tov)
Shomer


Zuletzt von Shomer am So 05 Sep 2010, 09:58 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Darstellung)
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GOttesfürchtige der Gerechtigkeit

Beitrag von ABA am So 05 Sep 2010, 18:30

שלום חמודים
Schalom ihr Lieben,
@Chiara schrieb:Hat G’tt sein Volk nicht dafür auserwählt um den Heiden zu zeigen wer ER ist? ...
Genau das hat ER, liebe Chiara, und ...
... um sie für das מלכות השמים >Königreich der GOttesherrschaft< durch Umkehr hinzuführen!

@Shomer schrieb:Aber Christen kommen, gerade ein einziges Mal in der Bibel vor ...
Ich ergänze kurz lieber Shomer; 3 x kommen die >NOZRIM< im Neuen Teil der Bibel vor:

Taten der Gesandten Jeschuas 11,26 :
... dort (in Antiochja) nämlich, wo gewisse Menschen das erste Mal als Christen bezeichnet wurden.
1. Brief des Kefas 4,16 :
... wenn ihr leidet, dann leidet wie einer der NOZRIM und schämt euch nicht.
Taten der Gesandten Jeschuas 26,28
... du willst mich wohl überreden, dass ich einer der NOZRIM werde ! (sagte Agrippa zu Schau-ul [Paulus])

@Shomer schrieb:So bald du den Plan JHWHs mit den Nationen und mit Israel erkannt hast, wirst du deine Frage beantwortet sehen und viel gelöster sein.
... Jawohl !
Diesen Plan JaHWeHs erkennen wir an der Aufgabe, die der priesterliche Messias haben sollte.
Beauftragter Jeschua BenJosef ebnete diesen Weg, vorwiegend dadurch, die Botschaft der TORA richtig verständlich zu lehren.
Die Auslegungen von menschlich knechtschaftlichen Gesetzesauflagen erklärte er mit einfachen Worten dem Landvolk durch MOSCHLim (Beispiele/Gleichnisse)!
Die Gläubigen und seine Nachfolger aus dem Volk ISRAEL; man nannte sie dann NOZRIM, sahen mit recht ihre Aufgabe darin, diese Botschaft JaHWeHs durch Rabbi Jeschua HaMeschiach in alle Welt der Gojim den Suchenden weiter zu geben.
also:
שובו כי מלכות השמים קרובה לבוא [schuwu – ki Malchut HaSchamajim krowa lavo]
>> Kehrt um – denn das Königreich der GOttesherrschaft ist nahe herbeigekommen !!! <<

Und kein Mensch der Welt kann dem widersprechen!!!
Die Botschaft der Umkehr zu JaHWeH ist bis an alle Enden der Erde verbreitet worden !
(Was die Gojim daraus gemacht haben steht auf einem anderen Blatt !!! Und am Jom HaHu wird es deren Problem dann sein!)

Elishua schrieb:Hier handelt es sich um die Heiden = Nichtjuden!
Es sind einzelne Gerufene, aber nicht das ganze Volk der Nichtjuden,
Es gehörte schon immer zur priesterlichen Aufgabe im Judentum, Gojim für JaHWeH zu gewinnen.
Jedoch nicht wie wir sie von den Massen-Bekehrungs-Versuchen der Christen her kennen, wovon sowieso kaum etwas übrig bleibt. Und auch nicht durch Zwangs-Konvertierung, die dann bei Absage derselben auf dem Scheiterhaufen endete.

Schon immer gab es eine jüdisch/priesterliche >Mission< für die Heiden. Allerdings leider auch sehr unterschiedlich.
So werden z.B. eine der 7 Gruppen der Peruschim (Pharisäer) gerügt, dass sie den Suchenden aus den Gojim, die zu Proselyten werden wollten, zuviel menschliche Gebote auferlegten, die selbst ein religiöser Jude kaum halten kann.

Dieses Problem erkennen wir z.B. in Matitjahu 23,15 :
>Sie durchziehen Meer und Land, um (vielleicht überhaupt) einen Proselyten zu finden<

Weiterhin dürfen wir im täglichen >Schmone Esre< (im 18er Gebet) immer fürbittend an die Proselyten, die im Volk ISRAEL aufgehen, beten:
... und über die Genossen der Gerechtigkeit möge sie Dein Erbarmen regen ...

Elishua schrieb:Die neuen Zusammenhänge dieser Prophetie von Jeshua über die Rückführung der 12 Stämme sind Atem beraubend.
... und dazu noch erweiternd eine biblische Aussage :

Definition des GOttesbegeisteten Jechsekiel (37,15 ff) -
Und du, Menschensohn, nimm dir ein Holz und schreibe darauf:
Für JEHUDA und für die Kinder ISRAEL, seine Genossen !
Und nimm noch ein anderes Holz und schreibe darauf:
Für JOSEF – Holz Efraims – und das gesamte Haus ISRAELs , seine Genossen !

Und füge das Eine zum Anderen, dass sie ein EINZIGES werden in deiner Hand.

> Und dazu gehören auch die GOttesfürchtigen der Gerechtigkeit aus den Gojim <

שלום אבא
Schalom ABA


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Randbemerkung für ABA

Beitrag von Shomer am So 05 Sep 2010, 21:27

Shalom ABA

In meinen deutschen "NTs" stehen deine beiden erwähnten "Nozrim" im Singular. "Christen" im Plural gibt es in der Tat nur ein einziges Mal. Dennoch halte ich alle drei Erwähnungen für Interpolationen, da Nozrim (Christen), wie sie sich mir heute darstellen, an keiner Stelle in der Tenach prophezeit wurden, ausser als Empfänger der Flüche der Torah. In der Tenach geht es ausschliesslich um Israel und die Nationen/Heiden und bei Jeshua um die verlorenen Schafe aus dem Hause Israel (nicht Haus Juda!). In Johannes Kapitel 4 lehrte Jeshua, dass das Heil (JeShua) von den Juden kommt, aber Christen lehren, dass das Heil von einem katholischen Jesus kommt.... Ob ich da wohl Probleme habe?

"Christen" sind den Neviim/Propheten genauso unbekannt wie Moslems. Jeshua wusste sehr wohl um den Zustand und den Verbleib der verlorenen Stämme, was ich von heutigen Christen nicht behaupten könnte. Es gibt keine einzige Aussage in der Bibel, dass man Christ sein muss, um gerettet zu sein. Ich nehme einmal an, dass Christen zwar "glauben" dass sie gerettet sind, dass dies aber ziemlich weit von der Realität entfernt ist. War Abraham "gerettet", weil er Christ gewesen wäre?

Mein christlicher Konfirmationsspruch aus meiner christlichen Luther-Bibel lautete:
Spr 3:5-6 Verlaß dich auf den HERRN von ganzem Herzen und verlaß dich nicht auf deinen Verstand; 6 sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen, so wird er dich recht führen.
Ich habe mich auf den HERRN verlassen und ER hat sich mir vorgestellt: "Gestatte: JaHWeH ist mein Name". Und dann habe ich aufgehört zu "glauben", d. h. mich auf meinen Verstand zu verlassen. Ich habe meinen Verstand mehr und mehr gebraucht und heute verstehe ich sogar Dinge, von denen ich früher nicht einmal geträumt habe, dass ich sie verstehen würde. Das hat dann nichts mehr mit dem Verinnerlichen von christlichen, mystischen Dogmen zu tun, was auch als "glauben" bezeichnet wird.

Heute gibt es weite Teile des sogenannten Neuen Testamentes, die ich nicht mehr "glauben" kann. Z. B. dies hier:
Mar 16:16 Wer da glaubet und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.
Damit ist natürlich der "christliche Glaube" gemeint, den es bei Jeshua noch gar nicht gab. Markus 16:8 ist der letzte Vers im Codex Sinaiticus (4./5. Jahrundert), d. h., dass alle "Aussagen Jesu Christi" die ab hier folgen, spätere Anhängsel der (katholischen) Kirche sein müssen. Der Jude Jeshua hätte niemals einen solchen Stuss von sich geben können. Alle die, die nicht "christlich" glauben, kommen in die ewige Verdammnis, die im Christentum aus der griechischen Mythologie importiert wurde (nur ohne Cerberus). Verstehst du, dass ich damit grösste Probleme bekunde? Ich verlasse mich tatsächlich nicht mehr auf meinen Verstand, der mir sagt, dass die Bibel das "unfehlbar geoffenbarte Wort Gottes ist". Die "eine heilige katholische Kirche" kennt andere 10 Gebote als die Torah. Das 2. Gebot wurde ersatzlos gestrichen (kein geschnitztes Bild machen....), dafür wurde das letzte Gebot in zwei aufgeteilt, damit es wieder zehn sind. Was soll da "unfehlbar" sein? Ganze Heerscharen von "Christen" aber glauben an diese "Unfehlbarkeit".

Glauben ist: mit dem Herzen wissen - ich meine, wohl dem, der sich von christlichen Dogmen in seinem Herzen verabschiedet und das Wort von JHWH umgesetzt hat; der ist es, der JHWH gefällt.
Jes 66:2 (....) spricht Jahwe. Aber auf diesen will ich blicken: auf den Elenden und den, der zerschlagenen Geistes ist, und der da zittert vor meinem Worte.
Chiara, hast du das auch gelesen? Lies noch einmal!

Shalom und ShavuahTov
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