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auf der Suche nach bewohnbaren Welten

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da kommen wir nie hin

Beitrag von Eaglesword am Do 23 Jul 2015, 20:01

Aber dennoch ist es nennenswert:
Gefunden in Wissen


"Cousin der Erde"




Nasa entdeckt einen erdähnlichen Planeten
Sensation aus dem Weltall: Die Nasa hat einen neuen Planeten entdeckt. Er soll der "größere, ältere Cousin der Erde" sein. In einer Pressekonferenz machte sie erste Details zur Entdeckung bekannt.
In einer kurzfristig einberaumten Pressekonferenz hat die Weltraumorganisation Nasa am Donnerstagabend um 18 Uhr ihre jüngste Entdeckung vorgestellt: Einen der Erde ähnlichen Planeten. Daneben wurden elf kleinere mögliche Planeten gefunden. Die Nasa bezeichnet das als "Meilenstein auf dem Weg, eine zweite Erde zu finden".
"Heute geben wir die Entdeckung eines Exoplaneten bekannt, der - soweit wir sagen können - ein sehr enger Cousin der Erde ist. Bisher ist es der nächste. Es ist eine Erde 2.0", sagt John Grunsfeld, ein Leiter der Abteilung für Wissenschaftsexpeditionen der Nasa auf der Pressekonferenz.
Der neue erdähnliche Planet sei mit dem Kepler-Weltraumteleskop entdeckt worden und "in einer bewohnbaren Zone". Er sei 60 Prozent größer als die Erde, ungefähr 1400 Lichtjahre entfernt und befinde sich im Sternbild Cygnus. Sein Name ist an die Mission des Weltraumteleskops geknüpft: Kepler-452b.
In der Vergangenheit seien bereits vergleichbare Planeten entdeckt worden, so die Nasa. Kepler-452b jedoch umkreise einen Stern, der der Sonne sehr ähnlich sei, jedoch älter ist. Wasser könnte auf dem Planeten flüssig sein – eine der Grundvoraussetzungen für Leben. Vorherige Recherchen der Nasa haben ergeben, dass Planeten in der Größe zu einer großen Wahrscheinlichkeit eine steinige Oberfläche haben.
Die Nasa begleitet ihre Ankündigung mit Informationen in Sozialen Netzwerken. So liefert sie Details und Video-Material auch über Twitter.
Der erste Exoplanet, der um einen anderen Stern ähnlich unserer Sonne kreist, sei 1995 entdeckt worden, schreibt die Nasa auf ihrer Website. "Exoplaneten, insbesondere kleine erdgroße Welten, gehörten vor 21 Jahren noch ins Reich der Science Fiction. Heute, Tausende Entdeckungen später, stehen Astronomen kurz davor, etwas zu finden, wovon Menschen über Tausende von Jahren geträumt haben - eine andere Erde."
Die Kepler-Mission wurde 2009 ins Leben gerufen, um das Universum nach neuen, erdähnlichen Planeten zu scannen, die in einer Distanz zu einem Stern liegen, der sie bewohnbar macht.
Seitdem wurden über 1000 Planeten sowie mehr als 3000 mögliche Planeten entdeckt, die jegliche Größen haben und überall im Universum verteilt sind.

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Re: auf der Suche nach bewohnbaren Welten

Beitrag von Eaglesword am Mo 30 Nov 2015, 21:57

Prof. Lesch zu den Lebensbedingungen:



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Re: auf der Suche nach bewohnbaren Welten

Beitrag von Eaglesword am Sa 09 Jan 2016, 23:15

Neue Methode hilft bei Bestimmung der Lebensfreundlichkeit fremder Welten
Andreas Müller
Januar 4 2016
 5
 





Sterne im Diagramm: Die typische Zeitskala der akustischen Schwingungen und konvektiven Bewegungen eines Sterns gibt Aufschluss über die Schwerebeschleunigung an seiner Oberfläche. Links unten befinden sich Sterne wie unsere Sonne mit sehr hoher Schwerebeschleunigung und kurzen Schwingungs- und Konvektionszeitskalen. Im Lauf ihres Lebens bewegen sich Sterne zu immer längeren Zeitskalen und daher niedrigeren Schwerebeschleunigungen. Dabei ändern sich die Radien der Sterne drastisch. Rechts oben befinden sich die roten Riesensterne mit der etwa 50-fachen Größe unserer Sonne.
Copyright: Thomas Kallinger

Göttingen (Deutschland) – Nicht nur für unser Gewicht auf anderen Himmelskörpern ist die Schwerkraft auf den jeweiligen Oberflächen von Bedeutung – auch für die Schwerebeschleunigung ganzer Sterne. Ein internationales Wissenschaftlerteam hat nun eine neue Methode entwickelt, mit der die Gravitation an der Oberfläche auch ferner Sterne bis auf wenige Prozent genau bestimmt werden kann. Damit lassen sich auch die Größe und die Bewohnbarkeit von diesen Sterne umkreisenden Exoplaneten besser ermitteln.

Die meisten der bislang mehr als 2000 entdeckten sogenannten Exoplaneten – also Planeten, die ferne Sterne umkreisen – wurden mit der sogenannten Transitmethode entdeckt: Immer wenn der Planet an der von der Erde (oder einem Weltraumteleskop) aus sichtbaren „Sonnenscheibe“ seines Sterns vorüberzieht, blockiert er für die Dauer dieser Passage (dem sog. Transit) das Licht seines Sterns. Aus der messbaren Lichtkurve lässt sich dann auch die Größe des vorbeiziehenden Planeten bestimmen. Dies aber immer nur relativ zur Größe seines Sterns.
Um nun also herauszufinden, ob der Planet unserer Erde ähnlich ist, oder ob es sich beispielsweise um einen sog. Gasriesen wie Jupiter handelt, müssen die Eigenschaften des Sterns genau bekannt sein. Kennt man also die genaue Schwerebeschleunigung, lässt sich dessen Größe und damit auch die seines Planeten ableiten. Bisher war die genaue Messung der Schwerebeschleunigung allerdings nur für wenige und relativ helle Sterne möglich.
www.grenzwissenschaft-aktuell.de
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Wie Astronomen des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung in Göttingen, der Universität Wien sowie aus Kanada, Frankreich und Australien aktuell im Fachjournal „Science Advances“ (DOI: 10.1126/sciadv.1500654) berichten, erlaube die nun neu entwickelte Methode, die Oberflächengravitation bei nahezu gleichbleibender Genauigkeit für wesentlich lichtschwächere Sterne zu bestimmen.
„Das Verfahren bedient sich minimaler Helligkeitsschwankungen des Sternlichts“, erläutert die Pressemitteilung der Max-Planck-Gesellschaft. „Obwohl das Leuchten der Sterne am Nachthimmel auf den ersten Blick konstant erscheint, ist es doch messbaren Änderungen unterworfen: Akustische Schwingungen im Innern eines Sterns verändern die Menge des abgestrahlten Lichts, genauso wie konvektive Bewegungen – das Aufsteigen heißer Gasblasen und deren Absinken nach dem Abkühlen.
Beide Phänomene werden direkt von der Oberflächengravitation des Sterns beeinflusst. Sie lassen sich daher für die Messung der Schwerebeschleunigung, die sich aus der Masse und dem Radius des Sterns ergibt, nutzen.“
Das neue Verfahren, das die Forscher „Autocorrelation Function Timescale Technique“ oder kurz „Timescale Technique“ nennen, erlaubt es nun, auch für lichtschwache Sterne mit stark verrauschten Lichtkurven einen genauen Wert für die Schwerebeschleunigung mit einer Genauigkeit von bis zu vier Prozent – statt bislang 25 – zu ermitteln.
© grenzwissenschaft-aktuell.de


Quelle


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Re: auf der Suche nach bewohnbaren Welten

Beitrag von Eaglesword am Sa 27 Aug 2016, 12:13

Dies ist ein kürzlich entdeckter Planet vom nächstgelegenen System. Und er befindet sich in der habitablen Zone:

Proxima Centauri: Erdnächster Planet außerhalb des Sonnensystems entdeckt


25.08.2016 10:20 Uhr Marco Krefting, Till Mundzeck, dpa
 
Künstlerische Darstellung der Oberfläche von Proxima b, der Proxima Centauri umkreist.
(Bild: ESO/M; Kornmesser)
Mit einem großen Arsenal astronomischer Instrumente haben Wissenschaftler bereits mehr als 3000 Planeten außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt. Nun berichten sie über ein besonderes Exemplar in unserer direkten kosmischen Nachbarschaft: Proxima b.
Forscher haben nach eigenen Angaben den erdnächsten Planeten jenseits unseres Sonnensystems entdeckt. Dort könnten sogar Bedingungen herrschen, die Leben ermöglichen. Hinter dieser Vermutung stehen allerdings noch viele Fragezeichen, wie die Astronomen um Guillem Anglada-Escudé von der Queen Mary Universität in London betonen. An der Entdeckung waren auch deutsche Wissenschaftler beteiligt.
Für eine nähere Charakterisierung des sogenannten Exoplaneten muss sich vor allem die Technik verbessern. Denkbar seien etwa hochauflösende Spektroskopie in den nächsten Jahrzehnten und möglicherweise sogar Roboterexpeditionen in den kommenden Jahrhunderten, schreiben die 31 Autoren der Studie im Fachblatt Nature.
 Der Himmel mit Alpha Centauri AB und dem Roten Zwerg Proxima Centauri, dem zum Sonnensystem nächstgelegenen Stern.  
Bild: Dgitized Sky Survey 2, Davide De Martin/Mahdi Zamani  

Nachbarstern


Durch indirekte Verfahren unter anderem mit Teleskopen der Europäischen Südsternwarte (Eso/Garching) in Chile ist es dem Team gelungen, Hinweise auf einen Exoplaneten bei Proxima Centauri zu sammeln. Das ist der nächste Nachbarstern unserer Sonne mit einem Abstand von rund 40 Billionen Kilometern.
"Wir haben einen Gesteinsplaneten entdeckt, der Proxima Centauri umkreist", betonte Anglada-Escudé bei einer Eso-Pressekonferenz am Mittwoch. "Dies ist der dichteste Planet, den wir jemals finden werden, denn Proxima Centauri ist der nächste Stern zu unserer Sonne." Die Forscher vermuten, dass der Stern sogar ein ganzes Planetensystem besitzt.
Der jetzt identifizierte Planet umkreist Proxima Centauri den Berechnungen zufolge mit einer Umlaufzeit von 11,2 Tagen in einem Abstand von sieben Millionen Kilometern. Die Entfernung zwischen Erde und Sonne beträgt ungefähr 20 mal so viel. Seine Masse entspricht nach Schätzungen mindestens dem 1,3-Fachen der Erdmasse. Nach dem üblichen System haben die Forscher ihn Proxima Centauri b genannt – oder kurz: Proxima b.

Habitable Zone


Der Planet soll sich in der sogenannten habitablen Zone befinden, in der die Temperaturen die Existenz von flüssigem Wasser erlauben – was wiederum als Voraussetzung für Leben angesehen wird. Das ist möglich, obwohl er seinen Stern relativ eng umkreist. Denn Proxima Centauri ist ein roter Zwergstern, der deutlich leichter und dunkler ist als unsere Sonne. Mit ihr verglichen liegt Proximas Masse bei 12 Prozent, die Leuchtkraft bei gerade einmal 0,17 Prozent.
 Künstlerische Darstellung des Planeten bei Proxima Centauri  
Bild: Ricardo Ramirez, James Jenkins (Department of Astronomy, Universidad de Chile)  
Der Planet bekommt dadurch sogar nur etwa zwei Drittel der Energie, die von der Sonne auf die Erde einstrahlt, wie die Wissenschaftler erläuterten. Seine Durchschnittstemperatur würde dadurch bei lediglich minus 40 Grad Celsius liegen, eine mögliche Atmosphäre könnte die Temperatur jedoch durch den Treibhauseffekt über den Gefrierpunkt heben. "Wir haben keine Ahnung, ob dieser Planet eine Atmosphäre hat oder nicht und ob er Wasser besitzt oder nicht", betonte Ko-Autor Ansgar Reiners von der Universität Göttingen. "Aber die Existenz ist plausibel."
Dennoch gibt es viele Unwägbarkeiten für die Entwicklung von möglichem Leben: Sehr wahrscheinlich rotiert Proxima b so, dass er dem Stern immer dieselbe Seite zuwendet - dort wäre es ewig heiß, auf der anderen Seite ständig kalte Nacht. "Es ist unklar, wie Leben unter solchen ungünstigen Bedingungen entstehen kann", schreiben Forscher vom Max-Planck-Institut (MPI) für Astronomie in Heidelberg, die an der Studie beteiligt sind. Zudem bombardiere Proxima Centauri seinen Begleiter mit hochenergetischen Teilchen und Röntgenstrahlung. Unklar ist, ob ein Magnetfeld und eine Atmosphäre Proxima b davor schützen.

Umweltbedingungen


Konkretere Informationen über die Umweltbedingungen auf dem möglichen Planeten sollen weitere Beobachtungen ergeben. Sollte es dort sogar Leben geben, dürfte ein möglicher Nachweis nach Einschätzung der Forscher allerdings noch einige Jahrzehnte auf sich warten lassen.
"Was uns Wissenschaftlern besonders gefällt: Das ist der häufigste Sternentyp", sagte MPI-Astronom Martin Kürster. 70 bis 80 Prozent der Sterne in der Milchstraße seien rote Zwerge. "Wenn es schon beim ersten einen Treffer gibt, legt das die Vermutung nahe, dass es viele solcher Planeten gibt."
Bislang haben Astronomen den Angaben zufolge mehr als 3500 extrasolare Planeten entdeckt, doch keinen so nah an unserem Sonnensystem. "Das bringt diesen Planeten sogar in die Reichweite von Raumsonden", betonte Reiners. So hatte die Initiative "Breakthrough Starshot" im Frühjahr den ambitionierten Plan angekündigt, eine Flottille von lasergetriebenen Nanosonden als erste interstellare Kundschafter zum Alpha-Centauri-System zu schicken.
Es sei sehr wahrscheinlich, dass bei diesem Vorhaben nun vor allem Proxima Centauri ins Visier genommen werde, sagte der Direktor der vom russischen Milliardär Juri Milner finanzierten Initiative, Pete Worden, bei der Eso-Pressekonferenz in Garching. "Wir hoffen, dass wir innerhalb einer Generation die Nanosonden starten können."
Bild 1 von 15

Exoplaneten


Nächste Verwandte


Die bislang erdähnlichsten Exoplaneten – bestätigt und unbestätigt (*) – in einer habitablen Zone.
Bild: PHL @ UPR Arecibo

Verfahren


Dass die Forscher erst jetzt Hinweise auf Proxima b fanden, liegt an Messmethoden und -grenzen. Mit einem Eso-Spektographen und einer Methode, die minimale Sternbewegungen nachweist, fand Anglada-Escudé Indizien für einen Planeten. Viele Nachmessungen und der Vergleich mit alten Messdaten von MPI-Forscher Kürster belegen nach Einschätzung der Experten, dass es kein stellares Störsignal ist. Die Wahrscheinlichkeit für ein Störsignal bezifferte Anglada-Escudé auf eins zu zehn Millionen.
"Die Signale sind mit extrem hoher Signifikanz vorhanden und über jeden Zweifel erhaben", sagte Kürster. Fraglich sei die Interpretation gewesen. Ein Planet sei die "weitaus plausibelste" Erklärung für die zahlreichen Indikatoren. "Die Wahrscheinlichkeit für einen Planeten liegt bei nahezu 100 Prozent." Dennoch sprechen die Forscher bis zu einer unabhängigen Bestätigung streng wissenschaftlich von einem Gesteinsplaneten-Kandidaten.
Bis die Forscher Proxima b direkt abbilden können, wird es dauern. Für die heutige Technik sei der Stern zu hell, der Planet ihm zu nah. "Möglicherweise schafft die nächste Generation von Teleskopen das", so Kürster. Sie solle Mitte des nächsten Jahrzehnts in Betrieb gehen.
Bild 1 von 11

Fast 1300 neue Exoplaneten bestätigt


Die Zahl der bestätigten Exoplaneten
Bild: NASA Ames/W. Stenzel; Princeton University/T. Morton
(jk)


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Re: auf der Suche nach bewohnbaren Welten

Beitrag von Eaglesword am So 20 Nov 2016, 21:17

Was macht unser System so ideal für Leben?


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Re: auf der Suche nach bewohnbaren Welten

Beitrag von Eaglesword am So 20 Nov 2016, 21:46

Technologie zum Erkunden anderer Welten:


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Re: auf der Suche nach bewohnbaren Welten

Beitrag von Eaglesword am So 20 Nov 2016, 22:24



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Re: auf der Suche nach bewohnbaren Welten

Beitrag von Eaglesword am Mo 21 Nov 2016, 00:10

Teleskopie auf der Suche nach Terra 2:
Bis etwa 52:57.


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Re: auf der Suche nach bewohnbaren Welten

Beitrag von Eaglesword am Do 23 Feb 2017, 02:13

Gefunden bei Tagesspiegel
Update22.02.2017 21:26 Uhr

Trappist-1 Forscher entdecken System mit sieben erdähnlichen Planeten

40 Lichtjahre entfernt haben Astronomen einen seltenen Fund gemacht: Um den Zwergstern Trappist-1 kreisen sieben Planeten - die der Erde ähneln und auf denen es Wasser geben könnte.



Einer der Planeten im Trappist-System - wie ein Künstler ihn sieht. Foto: AFP/Europaean Southern Observatory/M. Kornmesse
Ein System aus sieben Planeten haben Forscher nicht zum ersten Mal entdeckt. Doch dieses ist eine Besonderheit: Astronomen haben bei einem Roten Zwergstern in unserer kosmischen Nachbarschaft - 40 Lichtjahre entfernt - mit einem Schlag sieben Planeten aufgespürt, die eine Größe wie die Erde haben.
Und nicht nur das: Sechs dieser Himmelskörper liegen in einer Temperaturzone, in der Wasser flüssig sein kann. Das wiederum ist eine Voraussetzung für Leben, wie wir es kennen.
Drei der Planeten könnten sogar Ozeane auf ihrer Oberfläche besitzen, sofern sie erdähnliche Atmosphären haben, schreiben die Forscher um Michaël Gillon von der Universität Liège (Lüttich) in Belgien im britischen Fachblatt "Nature".
Damit gehört das Sonnensystem des Roten Zwergs mit dem Namen Trappist-1 zu den Orten, an denen die Suche nach außerirdischem Leben besonders aussichtsreich erscheint. Hinweise darauf haben die Forscher freilich nicht.
"Auf der Suche nach Leben anderswo ist dieses System nach heutigem Stand wahrscheinlich die beste Wahl", sagte Ko-Autor Brice-Olivier Demory von der Universität Bern.
"Wir haben einen entscheidenden Schritt auf der Suche nach Leben dort draußen gemacht", sagte ein weiterer Ko-Autor, Amaury Triaud von der Universität Cambridge.
Nach den ersten Erkundungen des Systems Trappist-1 mit dem Teleskop in Chile wurde das Weltraum-Teleskop Spitzer der US-Raumfahrtbehörde Nasa zugeschaltet. Dabei wurde eine neuartige Methode verwendet. Sie ermöglicht es, beim Vorbeiflug eines Planeten vor dem zugehörigen Stern - dem Transit - eine leichte Dämpfung der Helligkeit zu messen. Mit dieser Methode wurde schließlich registriert, dass sechs der sieben Exoplaneten jeweils zwischen 1,5 und zwölf Tage benötigen, um den Zwergstern zu umkreisen.
Die Umlaufbahnen sind viel kürzer als die der Erde um die Sonne. Auch der Abstand ist weit geringer. Wäre die Erde ähnlich nahe an der Sonne, wäre es für die Existenz von Lebewesen viel zu heiß. Bei den Planeten, die die Ordnungsbuchstaben e, f und g tragen, gehen die Forscher davon aus, dass sie "bewohnbar" sein könnten, weil die größten Teile der Oberfläche von Wasser bedeckt sein könnten.
"Wasser ist eine Vorbedingung für Leben", sagte Franck Selsis von der Universität Bordeaux. Darüber hinaus müssten die "richtigen Moleküle" vorhanden sein. Nähere Untersuchungen sollen ab 2018 mit dem Weltraum-Teleskop James Webb der Nasa erfolgen. Wenn alles gut laufe, könne dann der Nachweis von Wasser, Ozon, Kohlendioxid oder Methan erfolgen - um damit auf das Vorhandensein von Lebewesen zu schließen, sagte Forscher Gillon.
Nach den bisher vorliegenden Daten gehen die Forscher davon aus, dass die sieben Exoplaneten zum Teil auch aus Felsen und anderen festen Materialien bestehen. Die Lichteinstrahlung dürfte jedoch wesentlich geringer sein als auf der Erde, wenn sie der Sonne zugewandt ist. "Die Helligkeit wird wohl 200 Mal geringer sein als mittags auf der Erde", sagte Triaud von der Uni Cambridge. Nach seiner Einschätzung dürfte das "einem Sonnenuntergang ähneln".


Mehr Artikel
Die sieben Planeten im System Trappist-1Foto: AFP/R. Hurt/T. Pyle
Dass das System von Trappist-1 recht nah bei der Erde liegt, macht es den Forschern bei ihrer Arbeit relativ einfach. "Dieses System wird eines der besten Labore sein, die wir haben, um die Entwicklung kleiner Planeten zu verstehen", sagte Zachory Berta-Thompson von der Universität von Colorado Boulder.

Vier Planeten erst beim Nachschauen entdeckt



Drei der Exoplaneten hatte dasselbe Team bereits 2016 beschrieben. Es war der erste Fund von Exoplaneten bei einem Roten Zwergstern, einem der häufigsten Sterntypen in unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße. Weitere vier Planeten dieses Sterns haben die Forscher nun durch sorgfältige Nachbeobachtung entdeckt. Alle sieben sind ungefähr so groß wie die Erde und wahrscheinlich Gesteinsplaneten.
Der Zwergstern, den diese Planeten umkreisen, hat lediglich acht Prozent der Masse unserer Sonne. Er ist nicht einmal halb so heiß, wodurch auf seinen Planeten trotz ihrer engen Umlaufbahnen gemäßigte Temperaturen herrschen.
Bislang haben Astronomen über 3500 Exoplaneten - Planeten außerhalb unseres Sonnensystems - registriert. Zudem kennen sie über 600 Systeme mit zwei oder mehr Planeten.
Unter anderem hatten 2013 europäische Astrophysiker von sieben Planeten berichtet, die um den Stern KOI-351 kreisen. Sie seien ähnlich angeordnet wie die Planeten unseres Sonnensystems mit kleinen Gesteinsplaneten nahe dem Zentralgestirn und riesigen Gasplaneten in größerer Entfernung, teilten Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt damals im "Astrophysical Journal" mit. (Tsp mit dpa, AFP)


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Re: auf der Suche nach bewohnbaren Welten

Beitrag von Eaglesword am Do 02 März 2017, 09:28

gefunden in FAZ
Veröffentlicht: 26.02.2017, 11:20 Uhr

Exoplaneten Das Licht der Sieben


Um den Zwergstern Trappist-1 kreisen gleich mehrere erdgroße Planeten auf wohltemperierten Bahnen. Ob dort etwas leben kann, ist trotzdem fraglich.
26.02.2017, von Ulf von Rauchhaupt
 

© NASA-JPL/Caltech    Sicher ein unvergesslicher Urlaub. Und mit aktueller Raketentechnik wäre man schon in ein paar Millionen Jahren da.  
Solche Selbstironie hätte man der Nasa gar nicht zugetraut. Vergangenen Mittwochabend wurde die Entdeckung eines Systems aus sieben Planeten um den Stern Trappist-1a bekannt gegeben. Nur einen Tag darauf veröffentlichte die amerikanische Raumfahrtagentur ein Plakat, das im Retro-Werbestil zum Planeten-Hopping in 12 Parsec (etwa 40 Lichtjahren) Entfernung einlädt. Tatsächlich dürfte nicht nur Astronomen der spontane Wunsch gepackt haben, sich das aus der Nähe anzusehen.
 Autor: Ulf von Rauchhaupt, verantwortlich für das Ressort „Wissenschaft“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.  Folgen:    
Die sieben, bis auf weiteres tragen sie die Bezeichnungen Trappist-1b bis 1h, kreisen nämlich um einen sogenannten M-Zwerg. Sterne dieses Typs sind kaum halb so heiß wie die Sonne und weniger als ein Tausendstel so hell. Zugleich aber sind die Abstände der neuentdeckten Planeten untereinander viel kleiner als im Sonnensystem, mit spektakulären Folgen für etwaige Besucher ihrer Oberflächen. Nicht nur, dass beispielsweise auf Trappist-1f ein lachsrosa Tagesgestirn dreimal größer über dem Horizont hängt als hienieden unsere gelbe Sonne. „Die anderen Planeten erschienen dort nicht nur als Lichtpunkte wie bei uns Venus oder Mars, sondern eher wie der Mond oder größer“, sagte Michaël Gillon, Erstautor des zugehörigen „Nature“-Artikels am Mittwoch auf der von der Nasa veranstalteten Pressekonferenz.

Eine Minisonne im Wassermann



Gillon ist Belgier. Dass in seiner Heimat Zisterzienser von der strengen Observanz – nach einem Heimatkloster ihres Ordens „Trappisten“ genannt – berühmte Biere brauen, hat mit dem Namen des Sterns und seiner Planeten aber allenfalls mittelbar zu tun. Der ist ein Akronym für „Transiting Planets and Planitesimals Small Telescope“, ein mit sechzig Zentimeter Durchmesser recht winziges Spezialfernrohr, das Gillons Gruppe an der Universität Lüttich im chilenischen La Silla am dortigen Observatorium der Europäischen Südsternwarte Eso betreibt.
„Trappist“ ist eigens dafür ausgelegt, nahe Sterne auf sogenannte Transits zu untersuchen: sich periodisch wiederholende Verdunklungen, wie sie von Planeten verursacht werden, welche in einer Ebene kreisen, in der auch die Sichtlinie zwischen dem Stern und der Erde liegt. Bereits Ende 2015 war Gillons Team bei einer etwa vierzig Lichtjahre entfernten Minisonne im Sternbild Wassermann fündig geworden. Der Stern ist so winzig – sein Durchmesser kaum größer als der des Jupiters –, dass er erst 1999 bei einer Himmelsdurchmusterung gefunden wurde und daraufhin den etwas unhandlichen Namen 2MASS J23062928-0502285 erhalten hatte. Als Gillon und Kollegen nun Transits von zwei Planeten fanden (die mit den Bezeichnungen b und c) sowie Hinweise auf einen dritten (heute h), durften sie ihn nach den astronomischen Nomenklaturregeln in Trappist-1a umbenennen: als Heimat des ersten Planetenfundes ihres Instruments.

Sieben Erden vor unserer Haustür



Nach der Veröffentlichung dieser Funde im Mai 2016 verfolgten die Astronomen um Gillon den Stern mit verschiedenen Instrumenten weiter, unter anderem zwanzig Tage lang fast ununterbrochen mit dem Infrarot-Weltraumteleskop „Spitzer“ der Nasa. So kühle Sterne wie Trappist-1a leuchten im Infraroten gut tausendmal heller als im sichtbaren Licht. „Es sind daher ideale Ziele für unser Spitzer-Teleskop“, schwärmte der Nasa-Manager Thomas Zurbuchen auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Und tatsächlich zeigten sich zusätzlich zu den bereits bekannten drei nun Transits von gleich vier weiteren Planeten.
Damit war nicht einfach nur der 201o aufgestellte Rekord des Sterns Kepler-11 gebrochen, in dessen Orbit durch das gleichnamige amerikanische Weltraumteleskop immerhin sechs Exoplaneten nachgewiesen worden waren. Denn während Kepler-11 zweitausend Lichtjahre von der Erde entfernt ist, kreisen die Planeten des Trappist-1-Systems praktisch vor unserer Haustür. Und anders als die durchweg deutlich größeren Planeten um Kepler-11 ähneln die Durchmesser der Welten im Orbit um Trappist-1a alle denen der inneren Planeten des Sonnensystems. Ebenso ihre Massen, die sich für Trappist-1b bis 1g gut bestimmen ließen, weil sich diese Planeten aufgrund ihrer nahen Orbits gegenseitig beeinflussen und damit auch den Takt ihrer Sternverfinsterungen leicht ändern. Damit kennt man auch ihre Dichten, und die liegen in einem Bereich, der vermuten lässt, dass es sich um steinerne Himmelskörper wie Venus, Erde oder Mars handelt und nicht um Gasplaneten.
© NASA-JPL/Caltech  Die „habitablen Zonen“ (grün) der Sonne (unten) und die des Sterns Trappist-1 (oben), Letztere um das 25-Fache vergrößert. Auf den Planeten dort wäre flüssiges Wasser – und damit vielleicht Leben – möglich, aber nur unter der Annahme, dass ihre Atmosphären der unserer Erde gleichen. Was Aussagen zur Lebensfreundlichkeit von Planeten ohne Kenntnis der tatsächlichen Lufthülle taugen, kann man am Planeten Mars besichtigen.  
Vor allem aber kreisen drei von ihnen – Trappist-1e, -1f und -1g – in Entfernungen zu ihrem Stern, die groß genug sind, dass möglicherweise vorhandenes Wasser auf ihren Oberflächen nicht verdampft, und klein genug, dass es nicht zu globalen Eispanzern erstarrt. Da flüssiges Wasser eine unbedingt notwendige Voraussetzung für eine aktive Biospäre ist, nennen Astrobiologen diesen Abstandsbereich um einen Stern auch seine „habitable Zone“ und färben ihn in ihren Diagrammen mit einem lebendigen Grün.
Allerdings sind diese Planeten keineswegs die ersten Kandidaten für „zweite Erden“. Um den nur vier Lichtjahre entfernten roten Zwergstern Proxima Centauri a kreist ebenfalls ein wahrscheinlich steinerner Planet in habitabler Distanz, und mit Kepler-452b wurde, wenn auch in 1400 Lichtjahren Entfernung, bereits ein etwa erdgroßer Planet im habitablen Orbit um einen sonnenähnlichen Stern entdeckt. Auch dürften angesichts der geplanten Suchprogramme in Zukunft so viele weitere Entdeckungen folgen, dass selbst die Nasa bald nicht mehr zu allen eine Pressekonferenz organisieren wird. Und die meisten „habitablen Erden“ werden um rote Zwerge wie Proxima Centauri a oder Trappist-1a gefunden werden, denn vor kleinen kühlen Sternen sind die Planetenschatten leichter zu detektieren als vor großen hellen. Außerdem gibt es davon viel mehr: In unserer Ecke der Milchstraße sind 75 Prozent aller Sterne rote Zwerge. Und für jedes Planetensystem, das mit der Transitmethode gefunden wird, gibt es zwanzig bis hundert weitere, die den Astronomen entgehen, weil sie dort in einem zu großen Winkel auf die Bahnebene schauen, so dass die Planeten nicht mehr die Scheibe des Sterns streifen. Es ist also damit zu rechnen, dass erdgroße Planeten in wohltemperierten Orbits nichts Besonderes sind. Aber bedeutet das auch eine entsprechende Vielfalt möglicher erdähnlicher Biosphären? Leider gar nicht.

Sternwinde blasen Atmosphären weg



Erstens rotieren habitabel kreisende Planeten um rote Zwerge wahrscheinlich immer gebunden, das bedeutet, wie der Mond der Erde weisen sie eine ihrer Hemisphären stets dem Stern zu, während auf der anderen ewige Nacht herrscht. Das dürfte etwaige biologische Aktivitäten auf die Dämmerungszone zwischen beiden beschränken. Zweitens, und das ist viel ernster, setzen Berechnungen habitabler Zonen, wie auch Gillon und Kollegen sie in ihrer „Nature“-Studie anstellen, voraus, dass die Planeten eine ungefähr erdähnliche Atmosphäre besitzen. Das aber ist alles andere als wahrscheinlich. Proxima Centauri b etwa ist seinem Stern so nah, dass er einem 2000fach höheren Ansturm aus geladenen Teilchen ausgesetzt ist als die Erde dem Sonnenwind. Das haben Astrophysiker des Harvard-Smithonian Center kürzlich ausgerechnet. Dieser Sternenwind dürfte ihm eine vielleicht einmal vorhandene Atmosphäre längst weggeblasen haben – und damit auch alles Oberflächenwasser, es sei denn, der Planet verfügte über ein extrem starkes Magnetfeld.
Aber auch Magnetfelder schützen nicht vor lebensfeindlichem UV- und Röntgenlicht. Und genau dieses strahlen rote Zwerge in höherem Maße ab als Sterne vom Sonnentyp. Für das Trappist-1-System hat dies Michaël Gillon selbst zusammen mit einigen Kollegen im vergangenen Jahr in einem Beitrag für die „Monthly Notices of the Royal Astronomical Society“ aus Messungen des Röntgenteleskops XMM Newton bestimmt. „Die Bestrahlung der Planeten mit Röntgen und UV ist um ein Vielfaches stärker als die er heutigen Erde“, lautet ihr Fazit.

Die Strahlung wäre selbst für „Conan the Bacterium“ zu viel



Obendrein neigen rote Zwerge verstärkt zu Strahlungsausbrüchen, sogenannten Flares. Auf der Oberfläche von Proxima Centauri etwa kommt es alle zehn bis dreißig Stunden dazu. Bei Trappist-1a ist die Frequenz von Flares, die mit Anstiegen biologisch wirksamer UV-Strahlung einhergehen, bislang unbekannt. Dennoch haben Jack O’Malley-James und Lisa Kaltenegger von der Cornell University in einer unlängst zur Veröffentlichung eingereichten Arbeit untersucht, welchen Strahlenstress bereits ein ruhig leuchtender Trappist-1a etwaigen Organismen auf seinen nominell habitablen Welten bereiten würde. Wie sich zeigt, sind Röntgen- und UV-Pegel so hoch, dass es selbst der strahlenresistentesten irdischen Bazille Deinococcus radiodurans (ob seiner Widerstandskraft von Forschern auch „Conan the Bacterium“ genannt) zu viel wäre – es sei denn, die Planeten besäßen dichte sauerstoffhaltige Atmosphären, die Ozonschichten ausbilden können. Aber für eine solche müsste sich Leben erst einmal gebildet haben.
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Das Dumme ist nur: Kurz nach ihrer Entstehung scheinen M-Zwerge zu besonders aggressiver Flare-Tätigkeit zu neigen. Daher müssen die Astrobiologen befürchten, dass junge Zwergsterne die Atmosphären ihrer Planeten schnell zersetzen, so dass sich Leben darauf auch später, wenn der Zwerg sich beruhigt hat, nicht mehr möglich ist. Hoffnung machen den Forschern allerdings die beobachteten Bahnkonfigurationen im Trappist-1-System, die darauf hindeuten, dass sich die Planeten zunächst viel weiter außen befanden und erst später eng an den Stern herangerückt sind. Bei günstigem Timing könnten sie sich also dichte, möglicherweise lebensfreundliche Atmosphären bewahrt haben.
Fest steht jedoch, dass ohne genauere Daten über die Atmosphären alles Reden über habitable Zonen keinen rechten Bezug zur Frage nach der Lebensfreundlichkeit hat. „Wir müssen warten, bis wir die Atmosphären sehen, bevor wir sagen können, wie warm oder wie kalt es auf den Planeten wirklich ist“, sagt Sarah Seager vom Massachusetts Institute of Technology. Dies sei aber der eigentliche Grund, warum Trappist-1 eine wichtige Entdeckung ist: Aufgrund der geringen Distanz werden künftige Teleskope, allen voran das gigantische James-Webb-Weltraumteleskop, das die Nasa 2018 starten will, in der Lage sein, etwas über die Atmosphären dort herauszufinden. Die Chance besteht, dass sie mehr Glück haben als die Forscher des SETI-Instituts, von denen Gillon weiß, dass sie ihre Antennen ebenfalls schon auf den Stern Trappist-1a ausgerichtet hatten, um möglicherweise funkende Aliens zu belauschen. „Sie haben aber nichts gefunden.“
Quelle: F.A.S.


Zuletzt von Eaglesword am Do 02 März 2017, 09:32 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


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Re: auf der Suche nach bewohnbaren Welten

Beitrag von Eaglesword am Do 02 März 2017, 09:29

gefunden in FAZ
Veröffentlicht: 26.02.2017, 11:20 Uhr

Exoplaneten Das Licht der Sieben


Um den Zwergstern Trappist-1 kreisen gleich mehrere erdgroße Planeten auf wohltemperierten Bahnen. Ob dort etwas leben kann, ist trotzdem fraglich.
26.02.2017, von Ulf von Rauchhaupt
 

© NASA-JPL/Caltech    Sicher ein unvergesslicher Urlaub. Und mit aktueller Raketentechnik wäre man schon in ein paar Millionen Jahren da.  
Solche Selbstironie hätte man der Nasa gar nicht zugetraut. Vergangenen Mittwochabend wurde die Entdeckung eines Systems aus sieben Planeten um den Stern Trappist-1a bekannt gegeben. Nur einen Tag darauf veröffentlichte die amerikanische Raumfahrtagentur ein Plakat, das im Retro-Werbestil zum Planeten-Hopping in 12 Parsec (etwa 40 Lichtjahren) Entfernung einlädt. Tatsächlich dürfte nicht nur Astronomen der spontane Wunsch gepackt haben, sich das aus der Nähe anzusehen.
 Autor: Ulf von Rauchhaupt, verantwortlich für das Ressort „Wissenschaft“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.  Folgen:    
Die sieben, bis auf weiteres tragen sie die Bezeichnungen Trappist-1b bis 1h, kreisen nämlich um einen sogenannten M-Zwerg. Sterne dieses Typs sind kaum halb so heiß wie die Sonne und weniger als ein Tausendstel so hell. Zugleich aber sind die Abstände der neuentdeckten Planeten untereinander viel kleiner als im Sonnensystem, mit spektakulären Folgen für etwaige Besucher ihrer Oberflächen. Nicht nur, dass beispielsweise auf Trappist-1f ein lachsrosa Tagesgestirn dreimal größer über dem Horizont hängt als hienieden unsere gelbe Sonne. „Die anderen Planeten erschienen dort nicht nur als Lichtpunkte wie bei uns Venus oder Mars, sondern eher wie der Mond oder größer“, sagte Michaël Gillon, Erstautor des zugehörigen „Nature“-Artikels am Mittwoch auf der von der Nasa veranstalteten Pressekonferenz.

Eine Minisonne im Wassermann



Gillon ist Belgier. Dass in seiner Heimat Zisterzienser von der strengen Observanz – nach einem Heimatkloster ihres Ordens „Trappisten“ genannt – berühmte Biere brauen, hat mit dem Namen des Sterns und seiner Planeten aber allenfalls mittelbar zu tun. Der ist ein Akronym für „Transiting Planets and Planitesimals Small Telescope“, ein mit sechzig Zentimeter Durchmesser recht winziges Spezialfernrohr, das Gillons Gruppe an der Universität Lüttich im chilenischen La Silla am dortigen Observatorium der Europäischen Südsternwarte Eso betreibt.
„Trappist“ ist eigens dafür ausgelegt, nahe Sterne auf sogenannte Transits zu untersuchen: sich periodisch wiederholende Verdunklungen, wie sie von Planeten verursacht werden, welche in einer Ebene kreisen, in der auch die Sichtlinie zwischen dem Stern und der Erde liegt. Bereits Ende 2015 war Gillons Team bei einer etwa vierzig Lichtjahre entfernten Minisonne im Sternbild Wassermann fündig geworden. Der Stern ist so winzig – sein Durchmesser kaum größer als der des Jupiters –, dass er erst 1999 bei einer Himmelsdurchmusterung gefunden wurde und daraufhin den etwas unhandlichen Namen 2MASS J23062928-0502285 erhalten hatte. Als Gillon und Kollegen nun Transits von zwei Planeten fanden (die mit den Bezeichnungen b und c) sowie Hinweise auf einen dritten (heute h), durften sie ihn nach den astronomischen Nomenklaturregeln in Trappist-1a umbenennen: als Heimat des ersten Planetenfundes ihres Instruments.

Sieben Erden vor unserer Haustür



Nach der Veröffentlichung dieser Funde im Mai 2016 verfolgten die Astronomen um Gillon den Stern mit verschiedenen Instrumenten weiter, unter anderem zwanzig Tage lang fast ununterbrochen mit dem Infrarot-Weltraumteleskop „Spitzer“ der Nasa. So kühle Sterne wie Trappist-1a leuchten im Infraroten gut tausendmal heller als im sichtbaren Licht. „Es sind daher ideale Ziele für unser Spitzer-Teleskop“, schwärmte der Nasa-Manager Thomas Zurbuchen auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Und tatsächlich zeigten sich zusätzlich zu den bereits bekannten drei nun Transits von gleich vier weiteren Planeten.
Damit war nicht einfach nur der 201o aufgestellte Rekord des Sterns Kepler-11 gebrochen, in dessen Orbit durch das gleichnamige amerikanische Weltraumteleskop immerhin sechs Exoplaneten nachgewiesen worden waren. Denn während Kepler-11 zweitausend Lichtjahre von der Erde entfernt ist, kreisen die Planeten des Trappist-1-Systems praktisch vor unserer Haustür. Und anders als die durchweg deutlich größeren Planeten um Kepler-11 ähneln die Durchmesser der Welten im Orbit um Trappist-1a alle denen der inneren Planeten des Sonnensystems. Ebenso ihre Massen, die sich für Trappist-1b bis 1g gut bestimmen ließen, weil sich diese Planeten aufgrund ihrer nahen Orbits gegenseitig beeinflussen und damit auch den Takt ihrer Sternverfinsterungen leicht ändern. Damit kennt man auch ihre Dichten, und die liegen in einem Bereich, der vermuten lässt, dass es sich um steinerne Himmelskörper wie Venus, Erde oder Mars handelt und nicht um Gasplaneten.
© NASA-JPL/Caltech  Die „habitablen Zonen“ (grün) der Sonne (unten) und die des Sterns Trappist-1 (oben), Letztere um das 25-Fache vergrößert. Auf den Planeten dort wäre flüssiges Wasser – und damit vielleicht Leben – möglich, aber nur unter der Annahme, dass ihre Atmosphären der unserer Erde gleichen. Was Aussagen zur Lebensfreundlichkeit von Planeten ohne Kenntnis der tatsächlichen Lufthülle taugen, kann man am Planeten Mars besichtigen.  
Vor allem aber kreisen drei von ihnen – Trappist-1e, -1f und -1g – in Entfernungen zu ihrem Stern, die groß genug sind, dass möglicherweise vorhandenes Wasser auf ihren Oberflächen nicht verdampft, und klein genug, dass es nicht zu globalen Eispanzern erstarrt. Da flüssiges Wasser eine unbedingt notwendige Voraussetzung für eine aktive Biospäre ist, nennen Astrobiologen diesen Abstandsbereich um einen Stern auch seine „habitable Zone“ und färben ihn in ihren Diagrammen mit einem lebendigen Grün.
Allerdings sind diese Planeten keineswegs die ersten Kandidaten für „zweite Erden“. Um den nur vier Lichtjahre entfernten roten Zwergstern Proxima Centauri a kreist ebenfalls ein wahrscheinlich steinerner Planet in habitabler Distanz, und mit Kepler-452b wurde, wenn auch in 1400 Lichtjahren Entfernung, bereits ein etwa erdgroßer Planet im habitablen Orbit um einen sonnenähnlichen Stern entdeckt. Auch dürften angesichts der geplanten Suchprogramme in Zukunft so viele weitere Entdeckungen folgen, dass selbst die Nasa bald nicht mehr zu allen eine Pressekonferenz organisieren wird. Und die meisten „habitablen Erden“ werden um rote Zwerge wie Proxima Centauri a oder Trappist-1a gefunden werden, denn vor kleinen kühlen Sternen sind die Planetenschatten leichter zu detektieren als vor großen hellen. Außerdem gibt es davon viel mehr: In unserer Ecke der Milchstraße sind 75 Prozent aller Sterne rote Zwerge. Und für jedes Planetensystem, das mit der Transitmethode gefunden wird, gibt es zwanzig bis hundert weitere, die den Astronomen entgehen, weil sie dort in einem zu großen Winkel auf die Bahnebene schauen, so dass die Planeten nicht mehr die Scheibe des Sterns streifen. Es ist also damit zu rechnen, dass erdgroße Planeten in wohltemperierten Orbits nichts Besonderes sind. Aber bedeutet das auch eine entsprechende Vielfalt möglicher erdähnlicher Biosphären? Leider gar nicht.

Sternwinde blasen Atmosphären weg



Erstens rotieren habitabel kreisende Planeten um rote Zwerge wahrscheinlich immer gebunden, das bedeutet, wie der Mond der Erde weisen sie eine ihrer Hemisphären stets dem Stern zu, während auf der anderen ewige Nacht herrscht. Das dürfte etwaige biologische Aktivitäten auf die Dämmerungszone zwischen beiden beschränken. Zweitens, und das ist viel ernster, setzen Berechnungen habitabler Zonen, wie auch Gillon und Kollegen sie in ihrer „Nature“-Studie anstellen, voraus, dass die Planeten eine ungefähr erdähnliche Atmosphäre besitzen. Das aber ist alles andere als wahrscheinlich. Proxima Centauri b etwa ist seinem Stern so nah, dass er einem 2000fach höheren Ansturm aus geladenen Teilchen ausgesetzt ist als die Erde dem Sonnenwind. Das haben Astrophysiker des Harvard-Smithonian Center kürzlich ausgerechnet. Dieser Sternenwind dürfte ihm eine vielleicht einmal vorhandene Atmosphäre längst weggeblasen haben – und damit auch alles Oberflächenwasser, es sei denn, der Planet verfügte über ein extrem starkes Magnetfeld.
Aber auch Magnetfelder schützen nicht vor lebensfeindlichem UV- und Röntgenlicht. Und genau dieses strahlen rote Zwerge in höherem Maße ab als Sterne vom Sonnentyp. Für das Trappist-1-System hat dies Michaël Gillon selbst zusammen mit einigen Kollegen im vergangenen Jahr in einem Beitrag für die „Monthly Notices of the Royal Astronomical Society“ aus Messungen des Röntgenteleskops XMM Newton bestimmt. „Die Bestrahlung der Planeten mit Röntgen und UV ist um ein Vielfaches stärker als die er heutigen Erde“, lautet ihr Fazit.

Die Strahlung wäre selbst für „Conan the Bacterium“ zu viel



Obendrein neigen rote Zwerge verstärkt zu Strahlungsausbrüchen, sogenannten Flares. Auf der Oberfläche von Proxima Centauri etwa kommt es alle zehn bis dreißig Stunden dazu. Bei Trappist-1a ist die Frequenz von Flares, die mit Anstiegen biologisch wirksamer UV-Strahlung einhergehen, bislang unbekannt. Dennoch haben Jack O’Malley-James und Lisa Kaltenegger von der Cornell University in einer unlängst zur Veröffentlichung eingereichten Arbeit untersucht, welchen Strahlenstress bereits ein ruhig leuchtender Trappist-1a etwaigen Organismen auf seinen nominell habitablen Welten bereiten würde. Wie sich zeigt, sind Röntgen- und UV-Pegel so hoch, dass es selbst der strahlenresistentesten irdischen Bazille Deinococcus radiodurans (ob seiner Widerstandskraft von Forschern auch „Conan the Bacterium“ genannt) zu viel wäre – es sei denn, die Planeten besäßen dichte sauerstoffhaltige Atmosphären, die Ozonschichten ausbilden können. Aber für eine solche müsste sich Leben erst einmal gebildet haben.
Mehr zum Thema

Das Dumme ist nur: Kurz nach ihrer Entstehung scheinen M-Zwerge zu besonders aggressiver Flare-Tätigkeit zu neigen. Daher müssen die Astrobiologen befürchten, dass junge Zwergsterne die Atmosphären ihrer Planeten schnell zersetzen, so dass sich Leben darauf auch später, wenn der Zwerg sich beruhigt hat, nicht mehr möglich ist. Hoffnung machen den Forschern allerdings die beobachteten Bahnkonfigurationen im Trappist-1-System, die darauf hindeuten, dass sich die Planeten zunächst viel weiter außen befanden und erst später eng an den Stern herangerückt sind. Bei günstigem Timing könnten sie sich also dichte, möglicherweise lebensfreundliche Atmosphären bewahrt haben.
Fest steht jedoch, dass ohne genauere Daten über die Atmosphären alles Reden über habitable Zonen keinen rechten Bezug zur Frage nach der Lebensfreundlichkeit hat. „Wir müssen warten, bis wir die Atmosphären sehen, bevor wir sagen können, wie warm oder wie kalt es auf den Planeten wirklich ist“, sagt Sarah Seager vom Massachusetts Institute of Technology. Dies sei aber der eigentliche Grund, warum Trappist-1 eine wichtige Entdeckung ist: Aufgrund der geringen Distanz werden künftige Teleskope, allen voran das gigantische James-Webb-Weltraumteleskop, das die Nasa 2018 starten will, in der Lage sein, etwas über die Atmosphären dort herauszufinden. Die Chance besteht, dass sie mehr Glück haben als die Forscher des SETI-Instituts, von denen Gillon weiß, dass sie ihre Antennen ebenfalls schon auf den Stern Trappist-1a ausgerichtet hatten, um möglicherweise funkende Aliens zu belauschen. „Sie haben aber nichts gefunden.“
Quelle: F.A.S.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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