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Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

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Re: Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

Beitrag von Orlando am Fr 10 Sep 2010, 15:46

(Der Prozess Jesu)
War Jeschua Ben Josef auch Hohenpriester ?

Aron und Jesus sind Hohenpriester

2.Mo.30,10;
10Und Aron soll auf seinen Hörnern versöhnen einmal im Jahr mit dem Blut des Sündopfers zur Versöhnung. Solche Versöhnung soll jährlich einmal geschehen bei euren Nachkommen; denn das ist dem HERRN ein Hochheiliges. {3 Mose.16,18} 16,18
Und wenn er herausgeht zum Altar, der vor dem HERRN steht, soll er ihn versöhnen und soll vom Blut des Farren und vom Blut des Bocks nehmen und es auf des Altars Hörner umher tun;{2 Mose.29,37} 29,37
Sieben Tage sollst du den Altar versöhnen und ihn weihen, daß er sei ein Hochheiliges. Wer den Altar anrühren will, der ist dem Heiligtum verfallen.

Hebräer Kapitel 9 DAS OPFER CHRISTI
Die Rute Aarons, die gegrünt hatte, und die Tafeln des Testaments; {2 Mose.16,33} 16,33
Und Mose sprach zu Aaron: Nimm ein Krüglein und tu ein Gomer voll Man darein und laß es vor dem HERRN, daß es behalten werde auf eure Nachkommen.{2 Mose.25,10} 25,10
Macht eine Lade aus Akazienholz; dritthalb Ellen soll die Länge sein, anderthalb Ellen die Breite und anderthalb Ellen die Höhe.{4 Mose.17,23} 17,23
Des Morgens aber, da Mose in die Hütte des Zeugnisses ging, fand er den Stecken Aarons des Hauses Levi grünen und die Blüte aufgegangen und Mandeln tragen. 5obendarüber aber waren die Cherubim der Herrlichkeit, die überschatteten den Gnadenstuhl; von welchen Dingen jetzt nicht zu sagen ist insonderheit. 6Da nun solches also zugerichtet war, gingen die Priester allezeit in die vordere Hütte und richteten aus den Gottesdienst. {4 Mose.18,3} 18,3
Und sie sollen deines Dienstes und des Dienstes der ganzen Hütte warten. Doch zu dem Gerät des Heiligtums und zu dem Altar sollen sie nicht nahen, daß nicht beide, sie und ihr, sterbet;{2 Mose.30,10} 30,10
Und Aaron soll auf seinen Hörnern versöhnen einmal im Jahr mit dem Blut des Sündopfers zur Versöhnung. Solche Versöhnung soll jährlich einmal geschehen bei euren Nachkommen; denn das ist dem HERRN ein Hochheiliges.{3 Mose.16,2} 16,2
und sprach: Sage deinem Bruder Aaron, daß er nicht zu aller Zeit in das inwendige Heiligtum gehe hinter den Vorhang vor den Gnadenstuhl, der auf der Lade ist, daß er nicht sterbe; denn ich will in einer Wolke erscheinen auf dem Gnadenstuhl;{3 Mose.16,14} 16,14
Und soll von dem Blut des Farren nehmen und es mit seinem Finger auf den Gnadenstuhl sprengen vornean; vor den Gnadenstuhl aber soll er siebenmal mit seinem Finger vom Blut sprengen.

7In die andere aber ging nur einmal im Jahr allein der Hohepriester, nicht ohne Blut, das er opferte für seine und des Volkes Versehen.

8Damit deutete der heilige Geist, daß noch nicht offenbart wäre der Weg zum Heiligen, solange die vordere Hütte stünde, {Hebräer.10,20} 10,20
welchen er uns bereitet hat zum neuen und lebendigen Wege durch den Vorhang, das ist durch sein Fleisch, 9welche ist ein Gleichnis auf die gegenwärtige Zeit, nach welchem Gaben und Opfer geopfert werden, die
---
Offb 21,3 Siehe da ,die Hütte Gottes bei den Menschen! Jer.7,23; 2.Mose29,45;
Hesekiel 48,31-35; Und als dann soll die Stadt genannt werden
HIER ist der HERR
Fußnoten Kp.43,7; Jes .60,14; Offb.21,3;
Jes.60,14;
Stadt des HERRN,
Fußnote von Jes 60,14; führt zu
Offenbarung 21,3; Siehe da ,die Hütte Gottes bei den Menschen!
Offb.21,3;
http://weisnicht.forumieren.com/forum-eingang-f1/eine-religion-mit-ein-paar-versen-erzahlt-t131.htm#507

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Nein !

Beitrag von ABA am Mo 13 Sep 2010, 04:17

שלום אורלנדו
Schalom Orlando,
(Der Prozess Jesu)
War Jeschua Ben Josef auch Hohenpriester ?
Nein, Rabbi Jeschua Ben Josef war nach unserer liberalen Sicht im Judentum kein Hohepriester!
Dieses Amt lag in dem Aristokratischen-Bereich der ZADOKIM !

Dass viele von uns Liberalen, Rabbi Jeschua BenJosef im Auftrag des "priesterlichen" MESSIASes sehen,
hat mit dem Amt des Hohepriesters, wie es zu dieser Zeit die Famile des Kaiphas bzw. Hannas innehatte,
nichts zu tun!

Die christliche Lehre sieht dies zwar etwas anders, jedoch findet diese Ansicht bei uns keine Zustimmung!

שלום אבא
Schalom ABA
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Re: Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

Beitrag von Orlando am Mo 13 Sep 2010, 22:22

Danke für die Antwort lieber ABA

Jeschua Ben Josef war nicht Hohenpriester, gut.
Wie ist es nun mit der Auferstehung und Himmelfahrt,bei Jeschua Ben Josef ?

Wie siehst du es, aus deiner liberalen Sicht ?
Es gibt ja,mehrere jüdische Varianten.

Mfg.Orlando

Exodus 19,4....euch wie auf Adlersflügeln getragen...
Hebräer 1,5; und Offb.1,5;
Offb.1,6;- Jesaja 61,6;...ist im Zusammenhang mit Exodus 19,6;...zu lesen...
Jüdische Exegese Jesaja 61,6; Exodus 19,6;....
http://de.wikipedia.org/wiki/Exegese
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Die Himmelfahrt, aber warum ?

Beitrag von ABA am Mi 15 Sep 2010, 09:00

שלום אורלנדו
Schalom Orlando,

Wie ist es nun mit der Auferstehung und Himmelfahrt bei Jeschua Ben Josef ?
Wie siehst du es, aus deiner liberalen Sicht ?
Es gibt ja mehrere jüdische Varianten.
Es gibt wirklich sehr viele Ansichten im Judentum über die Himmelfahrt Rabbi Jeschuas.
Grundlegend ist eine >Himmelfahrt< im gläubigen Judentum nichts Fremdes. Im TENACH finden wir die bekannte Hinwegnahme ELIJAHUs durch den Himmelswagen am Jarden, was eines >Himmelfahrt-Begriffes< gleich kommt. Wir kennen die "Hinwegnahme" des verstorbenen Mosche Rabbejnu am Berge NEBO. In den Pseudepigraphen und Legenden lesen wir auch über die "Entrückung" des 365 -jährigen HENOCHS.
Mehrere antike Schriften beschäftigen sich ebenfalls mit "Himmelfahrten" der >Patriarchen<, wie z.B. :
>Assumptio Mosis< aus der herodianischen Zeit erzählt die "Entrückung Mosches" .
>Ascensio Isaiae< über das Jeschajahu-Martyrium lesen wir über den Aufstieg des Jeschajahu HaNawi.
>Abrahams Testament< sowie auch das >Testament des Hiobs< beschäftigen sich mit dem "Himmelfahrts-Motiv".

Auch in anderen Mythologien ist die "Himmelfahrt" Gang und Gäbe !
Da gibt es Etana und Adapa die Helden der babylonischen Urzeit, die auf einem Adler in den Himmel fliegen.
Wir kennen Herakles der mit einem Vierergespann in den Himmel fährt. Und von Romulus sowie manch anderen römischen "göttlichen" Kaisern erzählt die Antike ähnliches. (An die "himmlische" Hin- und Herfahrerei im germanischen "Götterreich" bei den Asen und Wahnen, Ymir, den Reifriesen, zwischen Muspelheim, Asgard und Wallhalla möchte ich nur erinnern)

Unter der Vorstellung >Helden der Edelsten< in der Antike, kommt die uralte Sehnsucht der Menschen nach dem Überirdischen, sowie dem Außernatürlichen besonders im HIMMELSFAHRT-Mythos zum Ausdruck !

_ _______ ___

Wenn nun das Christentum in ihren teilweise Jahrhunderten später redaktionell zusammengestellten Schriften eine Himmelfahrt Jeschuas aufführt, ist dies also nichts Besonderes bzw. nichts bes. NEUES unter der "antiken Sonne" !

Nirgendwo im TENACH wird bei einem messianisch Beauftragten, sei es der priesterliche Messias oder der königliche Messias, von einer Himmelfahrt geschrieben, prophezeit oder hingewiesen! Sie entbehrt nämlich jeder Notwendigkeit !

Also ist die "christliche" Himmelfahrt Jeschuas, ob sie nun stattfand oder nicht, für mich unbedeutend! Wichtig ist das, was wir von Rabbi Jeschua BenJosef als Schüler lernen können.
Und weiter ist wichtig, dass wir auf den kommenden königlichen MESSIAS warten !!!

שלום אבא

Schalom ABA


Zuletzt von ABA am Di 22 März 2011, 08:40 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Formatierung!)
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Re: Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

Beitrag von Orlando am Do 16 Sep 2010, 13:20

Siehe google.de
Auferstehung Jeschua Ben Josef

Jeschua ben Joseph: Leben, Umfeld, und Predigt Jesu - Google Buchsuche-Ergebnisseite
Barbara Goldstein - 1997 - Biography & Autobiography - 438 Seiten
Die hier genannten Frauen wurden nicht nur als Zeugen des Todes Jeschuas angeführt, sondern auch für die Grablegung und Auferstehung (Mt. 27,55-56, ...
books.google.at/books?isbn=3826013042...

Seite353
Der dritte Tag ist im Judentum als der kritische,entscheidende Tag bekannt und wird im Alten Testament an nicht weniger als 30 Stellen gebraucht,um den Tag wichtiger Heilsereignisse oder Unheisfakten anzudeuten.
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Zeugen in untergeordneter Stellung !

Beitrag von ABA am Do 16 Sep 2010, 18:18

שלום כולם
Schalom zusammen,
@Orlando schrieb:Die hier genannten Frauen wurden nicht nur als Zeugen des Todes Jeschuas angeführt,
sondern auch für die Grablegung und Auferstehung
Leider, lieber Orlando, muss ich hier angesichts der modern denkenden Emanzipations-Gesellschaft trotzdem erwähnen, dass das Zeugnis von Frauen besonders im antiken Judentum nicht anerkannt wird. (Warum ? - das wäre ein Extra-Beitrag)

Wir finden dies u.a. im TALMUD (z.B. bei Sanhedrin 24b ff; Gittin 71a). An die Qualifikation eines Zeugnisses werden im Judentum sehr hohe Ansprüche gestellt. Als vollwertige Zeugen werden grundsätzlich ausgeschlossen:
Taubstumme, Geisteskranke, Minderjährige, Frauen, Sklaven und Blinde.
Im Grunde ist dies verständlich wenn wir Taubstumme, Geisteskranke, Minderjährige, Sklaven und Blinde nicht für vollwertig Zeugen sehen.

  • Aber warum dann die FRAUEN !?
Doch dies wird dadurch verständlich, dass die jüdische Frau in der Antike eine andere, ja sogar eine besondere Stellung hatte, als heute! Im Falle einer Zeugin, besonders für ein so wichtigen Ereignisses wie eine Auferstehung von den Toten, spielen sofort die klassichen Negativ-Eigenschaften der FRAUEN-NATUR eine große Rolle. (wie es der Talmud so "schön" beschreibt)
Beginnen wir mit der NEUGIER, weiter über die REDSELIGKEIT, die Neigung zum ABERGLAUBEN, dann gibt es den Mangel an festem Sinn (STANDFESTIGKEIT), den Hang zur TRÄGHEIT, selbst der PUTZFIMMEL wird in der Antike schon angeprangert, (obwohl es eigentlich zu den Tugenden gehört, sich herauszuschmücken) !

Es ist also nicht verwunderlich, lieber Orlando, wenn so ein richtiger gesetzestreuer Jude diese zitierten "NT"-Stellen über das Zeugnis der Frauen über die Auferstehung urteilt, so bekommt man bestimmt zu hören:

>>> alles nur Weibergewäsch <<<

D.h. , lieber Orlando,
dass das Zeugnis der Frauen, selbst der Ehefrau Jeschuas, biblisch gesehen nicht für > voll < zu nehmen ist ! Ganz zu schweigen davon, dass es erst Jahrzehnte bis Jahrhunderte später erst redaktionell aufgeschrieben wurde.

שלום אבא
Schalom ABA


Zuletzt von ABA am Di 22 März 2011, 08:47 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Formatierung!)
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Re: Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

Beitrag von Elischua am Do 16 Sep 2010, 19:49

Schalom lieber ABA,
dies hier verstehe ich nun gar nicht:
selbst der Ehefrau Jeschuas
Jeshua war doch nicht verheiratet??!! Etwas irritiert bin!


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

Beitrag von Shomer am Do 16 Sep 2010, 20:50

Elishua schrieb:Jeshua war doch nicht verheiratet??!! Etwas irritiert bin!
Ja, Elishua, das war er sehr wahrscheinlich. Die Kirche brauchte einen zölibatären Junggesellen - und den hat sie sich im Laufe der ersten Jahrhunderte zusammen "gezimmert". Und auch dessen Schüler waren alles Junggesellen. Nun gut, der Sankt Peter alias Petrus hatte natürlich eine Schwiegermutter - aber an die kam er vielleicht, wie die Jungfrau ans Kind Very Happy - wer weiss?

Was wir nicht dürfen: Jesus und Jeshuah verwechseln. Dort, wo die Authentizität Jeshuas aufhört, beginnt der Mytos Jesus: in Holz geschnitzt in einer Weihnachtskrippe. Angenommen, für dich ist Jesus HaMashiach und Jeshua Christus dasselbe, dann hast du natürlich ein Problem - ich hatte es nämlich damals auch, als ich noch Christ war. Erfahrungsgemäss wird man aber im Laufe der Zeit immer klarsichtiger - es ist ein Prozess.

Bei mess. Juden stelle ich immer wieder fest, dass sie die Dogmen über den katholischen Jesus Christus einfach mit Jeshua BenJosef verknüpfen. Ausser den Festen JHWHS haben sie vermutlich alles übernommen, was die katholische Kirche über Jesus Christus feil zu bieten hat. Da wird alles, was man von Jesus weiss auf Jeshua projiziert und sie nennen den katholischen Jesus einfach Jeshua. Aber: der eine hat mit dem anderen gar nichts zu tun. Während der Jude Jeshua von der torahtreuen Jüdin Mirjam geboren wurde, wurde der Jesus der katholischen Kirche von der heiligen Gottesmutter, heiligen Jungfrau und Himmelskönigin Maria (nicht Mirjam!) geboren. Wenn nun der Jude Jeshua von der heiligen Gottesmutter, heiligen Jungfrau und Himmelskönigin Maria geboren wird, weil man nur die Namen vertauscht hat, dann wachsen einem guten Juden (besonders in der Zahal) die Haare durch den Stahlhelm. - Nie und nimmer darf Mirjam und Maria verwechselt werden - es sind zwei verschiedene Namen, genau so, wie Jesus und Jeshua.

Ich, Shomer, habe persönlich mehr mit Jeshua BenJosef gemeinsam als der christliche Christus namens Jesus. Immerhin wurden wir beide an den jüdischen Festen Pessach und JomKippur geboren - er an Pessach, ich an JomKippur. Vom christlichen Christus namens Jesus und Weihnachten könnte man das nicht behaupten.

Dass die Kirche nun auf Teufel komm raus in ihrem eigenen "Alten Testament" Prophetien für ihren mystischen christlichen Christus namens Jesus gefunden haben will, das sei ihr ja zugestanden - ihr diese abzuschlagen würde ohnehin nichts bringen. Aber mit Jeshua BenJosef haben die angeblichen Prophetien nichts zu tun.

Im Judentum gibt/gab es (fast) keine unverheirateten Lehrer. Auch Rabbi Shaul war verheiratet. Bei Sankt Paul alias Paulus ist das aber etwas anderes, der war vielleicht verwitwet oder so. Ja, man muss irgendwie das Zölibat begründen können, deshalb sind alle diesbezüglichen Aussagen und Nichterwähnungen des "NT" mit höchster Vorsicht zu geniessen. Ein Jude, der das katholische NT liest, dem fallen verhaltensweisen auf, die keinem auffallen können, der das Judentum nicht mit der Muttermilch aufgenommen hat. Ein Jude erkennt in einem gewissen Verhalten von Mirjam von Magdala vermutlich, dass sich so nur die eigene Frau verhält oder aber ein Jude hat bezüglich Jeshua BenJosef und Mirjam von Magdala anderes Quellenmaterial, das ihm derartige Einblicke gewährt.

Als Beispiel nehme ich einmal das Ende von Lukas Kap 2, wo jeder Jude die BarMitzvah von Jeshua erkennen kann, wenn er will. Ein Christ aber nimmt erfahrungsgemäss diese schöne Geschichte seines Götzen Jesus mit grosser Ehrfurcht wahr und denkt sich nichts weiter dabei - er hat ja kurz vorher, am Anfang von Lukas Kapitel 2 die "Weihnachtsgeschichte" gelesen und dazwischen, in Vers 21 steht beschrieben, wie Josef und Maria in den Tempel gingen, wo Jesus beschnitten werden sollte; ja, eigentlich sollte er ja nur beschnitten werden (gemäss Luther), er wurde ja gar nicht wirklich beschnitten.... Bei Jeshua aber war das etwas anderes. Jeshua war ein Jude und wenn ich heute einen Juden sehe, dann weiss ich, dass er am achten Tage beschnitten wurde wie der Jude Jeshua auch und dass er nicht nur beschnitten werden sollte.

In Anlehnung an einen anderen Thread hier meine Frage: Wo liegt der Unterschied zwischen Jesus HaMashiach und Jeshua Christus? Wenn wir diese Frage schlüssig beantworten können, dann haben wir auch kein Problem mehr mit der Ehe von Jeshua und auch mit anderen jüdischen Traditionen nicht. Die Himmelfahrt Christi ist nur deshalb "Fakt", weil wir sie alljährlich feiern. Aber der Jude Jeshua, ist er in den Himmel gefahren? Meinem Bruder ABA möchte ich noch in Erinnerung rufen, dass auch die "Heilige Gottesmutter" in den Himmel aufgenommen wurde - es ist also nicht typisch jüdisch. Aber so lange ich keine Zeugen befragen kann, die bei der Himmelfahrt Jeshuas dabei waren, kann ich nicht anders - ich muss sie in die Ecke von Interpolationen verschieben, in die Ecke des heidnischen Götzen Jesus Christus alias Mithras. Unsere christliche "Religionsmischmaschine" hat uns den Blick für die Realität von Jeshua verdunkelt. - Es werde Licht!

Shalom, Shomer
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Re: Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

Beitrag von Orlando am Do 16 Sep 2010, 21:24

>>> alles nur Weibergewäsch <<

Lieber ABA
Als Zeugen für die Auferstehung,dienen ja auch die EMMaus Jünger.
Und die Schiffsanlegestelle...Petrusanlegestelle.
Lukas 24,12-18-21-27-31....und er verschwand vor ihnen
33 und fanden die Elf versammelt
36trat er selbst,Jesus,mitten unter sie(und sprach zu ihnen: Friede sei mit euch!)
Joh.20,9 Denn sie verstanden die Schrift noch nicht,daß er von den Toten Auferstehen müßte.
Joh.21, 8 die anderen Jünger aber kamen mit dem Schiff,..
Joh. 21,14 Das ist nun das dritte mal,daß Jesus offenbart ward den Jüngern,nach dem er von den Toten auferstanden .

Genug männliche Beobachter
Apg 1,11...Ihr Männer von Galiläa,was stehet ihr und sehet gen Himmel.

------------
Mfg.Orlando
---------------------

Lieber Shomer
Du schreibst
Dort, wo die Authentizität Jeshuas aufhört, beginnt der Mytos Jesus: in Holz geschnitzt in einer Weihnachtskrippe.
ANTWORT
Im NT.des ersten Jahrhunderts gibt es diese Geschichte NICHT
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Re: Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

Beitrag von Eaglesword am Do 16 Sep 2010, 21:40

Shomer, irgend wie mauserst du dich zu einem echten Banausen...
Dass du Richtigkeiten erwähnst, ist ja kein Problem. Nur fragt man sich, ob du vielleicht eher dem Talmud glaubst statt dem Evangelion. Lege dein Herz darauf: Diesmal fordern wir dich heraus, Beweise für deine Aussagen zu erbringen.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Re: Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

Beitrag von Shomer am Do 16 Sep 2010, 22:53

Hi Eaglesword

Ich habe hier nur jüdische Sicht weiter gegeben aber bitte, wie soll ich beweisen, dass Jeshua beschnitten wurde? Der Mohel, der dafür verantwortlich war, dürfte heute als Zeuge nicht mehr zur Verfügung stehen. An was genau hast du Zweifel? Und noch etwas: Waren Rabbiner im Judentum je zölibatär? Die eindeutige Antwort lautet: Nein! Die katholische Logik: "je lediger desto geistlicher" geht nicht nur im Katholizismus nicht auf (Stichwort Missbrauchsklagen gegen Geistliche) - im Judentum geht sie noch weniger auf.

Aber bitte: der mystische, christliche Jesus ist natürlich genau so ein Junggeselle, wie sein "Stellvertreter" in Rom auch. Die Frage ist nur, ob wir uns für Jesus Christus, den Gott-Sohn der heiligen Dreieinigkeit entscheiden oder für den Juden Jeshua BenJosef.

Aber ich verstehe deine Bedenken. Wenn ich noch vor fünf oder zehn Jahren das gelesen hätte, was ich heute schreibe - ich hätte mir selbst in den A.... treten können! Vermutlich wäre auch Luther nach seinen 95 Thesen als Banause bezeichnet worden, hätte es das Wort damals schon gegeben. Ich halte dieses Wort für eine liebevolle Qualifizierung eines Reformators.

Shalom, Shomer
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