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Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

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Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

Beitrag von Zadok am So 08 Aug 2010, 14:55

das Eingangsposting lautete :

Erfundene Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

Matt. 2,23: Und dort angekommen, ließ er sich in einer Stadt namens Nazareth nieder, damit erfüllt würde, was durch die Propheten gesagt ist, daß er ein Nazarener genannt werden wird.





Matt. 27,8-10: Daher wird jener Acker »Blutacker« genannt bis zum heutigen Tag. Da wurde erfüllt, was durch den Propheten Jeremia gesagt ist, der spricht: »Und sie nahmen die 30 Silberlinge, den Wert dessen, der geschätzt wurde, den die Kinder Israels geschätzt hatten,


Der Rabbi Jeschua ist nicht der Jesus im N.T sondern wenn überhaupt, der im gefilterten N.T[/size][/size]


Zuletzt von Zadok am Sa 03 Sep 2011, 17:21 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet


Pred 12,13 Laßt uns die Summe aller Lehre hören: Fürchte Elohim und halte seine Gebote; denn das macht den ganzen Menschen aus.
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Re: Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

Beitrag von Zadok am Di 07 Sep 2010, 23:48

Joh.19,24:
Da sprachen sie zueinander: Lasst uns das nicht zertrennen, sondern darum losen, wem es gehören soll! — damit die Schrift erfüllt würde, die spricht: »Sie haben meine Kleider unter sich geteilt und über mein Gewand das Los geworfen. Zitiert
aus dem Psalm 22


Joh.19,36:Denn dies ist geschehen, damit die Schrift erfüllt würde: »Kein Knochen soll ihm zerbrochen werden Zitiert
aus dem Psalm 34


Psalm 22,17: So steht es in der Christlichen Version = Denn Hunde umringen mich, eine Rotte von Übeltätern umgibt mich; sie haben meine Hände und meine Füße (durch graben = ariy)

Richtig wäre es so = Denn Hunde umringen mich, eine Rotte von Übeltätern hat mich umzingelt,meine Hände und Füße wie Löwen

Beispiel: Psalm 22,22:[Rette mich vor dem Rachen des Löwen( ariy)אַרִי = ariy = Löwe

Und wenn man all diese Psalmen Im Kontext ließt sieht man ganz klar das es sich um den König David handelt und nicht "Jesus".



Zuletzt von Elishua am Mi 08 Sep 2010, 14:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : editiert wegen schlechter Formantierung - bitte darauf achten!!)

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Re: Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

Beitrag von Chiara am Mi 08 Sep 2010, 17:00

Hallo Shomer,

langsam sehe ich Licht am Horizont. Ich habe oft bemängelt, dass Jesus im AT der Immanuel sein soll, aber ich habe es hingenommen. Es fällt schon auf, doch setzt man sich darüber hinweg, weil die Lehrer es gut drehen können. Das zeigt, dass wir zu sehr an Menschenworte kleben und G’ttes Wort für Menschenwort beiseite schieben. Ist bestimmt vielen so ergangen.

Eigentlich müsste G’tt ein Lügner sein, wenn ER im AT etwas anderes sagt als im NT! Da G’tt aber nicht lügen kann, müssen die Menschen diese Lüge über Jesus ins Leben gerufen haben. Oder anders gesagt umgedeutet haben.

Wenn Jesus der leibliche Sohn Josefs war, warum wollte Josef die Maria heimlich verlassen? Oder ist das auch wieder eine falsch Übersetzung?

Shomer
Ohne das Babylonische Exil des Hauses Juda wäre Josef der König in Israel gewesen

Dieser Gedanke ist neu für mich, kannst du Ihn mir etwas näher erklären. Dann wäre die Aussage das Jesus der König der Juden sei doch verständlich und wahr!

Shomer
Der christliche Jesus Christus konnte also unmöglich der König der Juden sein.

Der christliche Jesus nicht aber der Jeshua Ben Josef!?

LG Chiara

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Re: Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

Beitrag von Zadok am Mi 08 Sep 2010, 19:51

Matth.1, 22-23:Dies alles aber ist geschehen, damit erfüllt würde, was der Herr durch den
Propheten geredet hat, der spricht: »Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären; und man wird ihm den Namen Immanuel geben«, das heißt übersetzt: »Gott mit uns«

Jesajah 7,14: Darum wird euch der Jahveh selbst ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und wird ihm den Namen Immanuel geben.

Dieser Verse werden von Christen dazu benutzt um zu beweisen das Jehoschuas Geburt eizigartig war, nämlich von einer Jungfrau ohne den Samen eines Mannes sondern durch den „Heiligen Geist“. Das wiederum soll seine Gottheit und präexistenz bezeugen.


Immanu'el ist ein Ausspruch und bedeutet Gott ist mit uns. עמּנוּ אל
Man schreibt das Wort nur zusammen, wenn es ein Name ist עמּנוּאל

Jesajah Kapitel 7 und 8 selbst beweisen, dass ihre Ansicht FALSCH ist

Jesajah 8,8: und er wird daherfahren über Juda, es überschwemmen und überfluten, bis an den Hals wird er reichen; und die Spanne seiner Heeresflügel wird die Breite deines Landes füllen, Immanuel Vers 10: Schmiedet einen Plan — es wird doch nichts daraus! Verabredet etwas
— es wird doch nicht ausgeführt; oh Gott ist mit uns! (immanuel)

Im Vers 8 ist das Wort immanu'el als Immanuel עמּנוּאל (Name) übersetzt , was darauf hinweist dass sich die Prophezeiung von Jes.7,14 in der Zeit von dem König Ahaz und dem Propheten Jesajah erfüllt hat.
In Vers 10 steht dort Oh Gott ist mit uns עמּנוּ אל

Ferner zeigt uns der Kontex in Jesajah 7 dass es sich NICHTum eine Prophezeiung über den Maschiach Jahoschua handeln kann.

Verse 1-8
Wie man sieht haben sich die Könige von Syrien und Efraim verbündet um gegen Jahuda Krieg zu führen und König Ahas zu stürzen. Die Prophezeiung von JHVH durch Jeschajahu( Jesajah) war das der Plan von Syrien und Efraim nicht gelingen würde und das sie selbst einen Rückschlag erleiden würden.
Efraim wird zerschlagen und wird genannt (lo am = nicht mein Volk) innerhalb 65 Jahren.

Verse 9-12
JHVH sagt Ahas dass er ihn um ein Zeichen bitten soll, Ahas lehnt ab- was folgt ist die Antwort JHVH durch Jeschajahu.

Verse 13-17
Das Zeichen ist NICHT dass eine "Jungfrau ein Kind (Gott) gebären wird" (so wie bei den Götzenreligionen von Ägypten bis nach Indien)
[size=12]Das Zeichen ist das ehe das Kind Immanuel gut von böse unterscheiden kann wird das Land, vor dessen beiden Königen Ahas Angst hat, verlassen sein.

Jetzt nehmen wir Vers 14 genauer unter die Lupe

das Wort ha almah bedeutet die Junge Frau (heiratsfähig) es wird aber auch für Jungfrau benutzt.

Christen sagen das das Wort Zeichen ein Wunder sein muß und da die Geburt eines Kindes durch eine jungen Frau kein Wunder ist muß es eine Jungfrauengeburt sein.

1.Mose 1,14: Und Elohim sprach: Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag und Nacht, die sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre
Auch hier ist das gleiche hebräische Wort ot für Zeichen, es bedeutet ein Kennzeichnung, Markierung also ein sichtbares Zeichen.
Um den biblischen Anfang des Jahres und des Monats zu bestimmen muss man den Mond und die Gerste beobachten. Auch haben die Seeleute früher bei Nacht die Sterne als Zeichen genutzt um den Kurs anzugeben.
das Hebräische Wort Hinneh (siehe) bedeutet schau hin, siehe, so wie wenn man mit dem Finger auf etwas zeigt und sagt siehe da.

Jeschajahu zeigt auf die Frau und sagt siehe diese Junge Frau ist schwanger und dann kommt das eigentlich Zeichen ot (hier als eine Uhr) der Knabe, denn biss er ein „Teenager“ wird werden die 2 feindlichen Könige (die Gefahr) nicht mehr sein

[b]1.
Die Hebräische Sprache und der Kontext zeigen ganz deutlich dass es sich hier NICHT um eine
Prophezeiung Jehoschuas handelt
2.Dass ein Gott von einer Jungfrau geboren wird, ist im Heidentum gang und gäbe

3. Die angebliche Prophezeiung in Matt. und Lukas ist so mit nicht mit der Tanak zu bestätigen.
4. Wenn man die beiden Stammbäume vergleicht, sieht man dass in Lukas Josef einen anderen Vater hat als in Matth.

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Antwort an Chiara

Beitrag von Shomer am Mi 08 Sep 2010, 19:53

Shalom UVracha, liebe Chiara

Du hast sehr verständig geantwortet, aber auch sehr verständig gefragt.
@Chiara schrieb:Wenn Jesus der leibliche Sohn Josefs war, warum wollte Josef die Maria heimlich verlassen? Oder ist das auch wieder eine falsch Übersetzung?
An keiner einzigen Stelle hat Jeshua alias Jesus etwas von einer jungfräulichen Empfängnis gesagt - weder durch den katholischen Heiligen Geist (3. Person der Gottheit) noch durch eine hebräische Ruach-Vorstellung. Wenn wir uns die jüdische Eheschliessung seinerzeit anschauen, dann hatte das Verheiratetsein von Mirjam und Josef nichts mit einer (christlichen) Verlobung zu tun - sie waren rechtskräftig getraut. Ein heimliches Verlassen wäre somit gar nicht mehr in Frage gekommen - das hätte damals eine grosse Sache gegeben haben müssen. Was aber ist wirklich geschehen? Schauen wir uns doch noch einmal das sogenannte Lukasevangelium an und was da im zweiten Kapitel steht, das ja bekanntlich mit einer sogenannten Weihnachtsgeschichte beginnt:
Luk 2:41-50 Und seine Eltern gingen alljährlich am Passahfest nach Jerusalem. 42 Und als er zwölf Jahre alt war und sie [nach Jerusalem] hinaufgingen, nach der Gewohnheit des Festes, 43 und die Tage vollendet hatten, blieb bei ihrer Rückkehr der Knabe Jesus in Jerusalem zurück; und seine Eltern wußten es nicht. 44 Da sie aber meinten, er sei unter der Reisegesellschaft, kamen sie eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten; 45 und als sie ihn nicht fanden, kehrten sie nach Jerusalem zurück und suchten ihn. 46 Und es geschah, nach drei Tagen fanden sie ihn im Tempel, wie er inmitten der Lehrer saß und ihnen zuhörte und sie befragte. 47 Alle aber, die ihn hörten, gerieten außer sich über sein Verständnis und seine Antworten. 48 Und als sie ihn sahen, erstaunten sie; und seine Mutter sprach zu ihm: Kind, warum hast du uns also getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht. 49 Und er sprach zu ihnen: Was ist es, daß ihr mich gesucht habt? Wußtet ihr nicht, daß ich in dem sein muß, was meines Vaters ist? 50 Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen redete.
Hier lesen wir, dass der jüdische Knabe Jeshua im Tempel in Jerusalem seine BarMitzvah bekommen hat und folglich nach den einwöchigen Pessach-Feierlichkeiten schon nicht mehr 12 sondern 13 Jahre alt war. Das ist übrigens der Beweis dafür, dass Jeshua an Pessach geboren wurde und nicht am heidnischen Weihnachtsfest, wie sein heidnisches Pendent "Jesus".

Nun aber zur Jungfrauengeburt: In Vers 50 lesen wir, dass die Eltern von Jeshua das Wort nicht verstanden. Das bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sowohl Josef als auch Mirjam entweder nie etwas von einer Jungfrauengeburt und der Empfängnis durch den Heiligen Geist gewusst hatten, gar nie etwas vom heimlichen Verlassen oder von der Engelsbotschaft gewusst haben konnten oder aber, dass sie bereits wenige Tage nach der BarMitzvah von Jeshua all das vergessen hatten, was wir heute eigenartigerweise wissen. Das muss man sich einmal vorstellen: Knapp 13 3/4 Jahre nach dem Besuch des Engels weiss Josef da schon nichts mehr davon....! Ich persönlich verstehe Luk 2:50 so, dass weder Josef noch Mirjam eine Ahnung von der christlichen Jungfrauengeburtslehre hatten. Ja, und auch vom heimlichen Verlassen usw. hatten sie keine Ahnung. Es kann sich bei diesen Infos nur um nachträgliche Interpolationen (Einschübe) seitens einer Kirche handeln, die auf Teufel-komm-raus "beweisen" muss, dass Maria die heilige Jungfrau ist.


@Chiara schrieb:
@Shomer schrieb:
Ohne das Babylonische Exil des Hauses Juda wäre Josef der König in Israel gewesen
Dieser Gedanke ist neu für mich, kannst du Ihn mir etwas näher erklären. Dann wäre die Aussage das Jesus der König der Juden sei doch verständlich und wahr!
Wenn du das Geschlechtsregister von Jeshua bei Matthäus anschaust, findest du nach David bis zum Exil alle Könige in Juda wieder. Die Thronfolge reisst zwar mit dem Exil ab, nicht aber die Erbfolge. Alle weiteren Namen wären demzufolge die Könige in Juda gewesen, wäre das Exil nicht dazwischen gekommen. Und die beiden letzten Namen in dieser Erbfolge waren Josef und Jeshua. Wäre Jeshua nicht der leibliche Sohn von Josef gewesen, so hätte er auch nicht der "König der Juden" gewesen sein können. Das muss man sich einmal vorstellen: Da verspricht JHWH dem König David einen Nachkommen auf seinem Thron und wenn er dann da wäre, dann ist er es noch nicht einmal, weil ein christlicher, dreieiniger Gott bzw. dessen dritte Person irgendwie mit einer überschattenden Kraft dazwischen gefunkt hat....

Dass Jeshua sein Reich nicht bzw. noch nicht eingenommen hat ist Fakt. Aber warum er es damals nicht bzw. noch nicht eingenommen hat - danach werde ich ihn fragen, wenn ich ihn nach der Auferstehung der Toten treffe. Es könnte sogar sein, dass er nach der Auferstehung dieses Königtum einnimmt. Aber mich festlegen, was die Zukunft anbelangt, das mache ich schon länger nicht mehr; das wäre christliches Science Fiction. Dass ich aber einen christlichen Christus mit dem blasphemischen Namen "Jesus" treffen werde, halte ich für ziemlich ausgeschlossen.

Der christliche Jesus ist ein Götze, den wir in Holz geschnitzt in Weihnachtskrippen, an Kruzifixen und in den Armen seiner "Heiligen Gottesmutter" bewundern können. Wer die "Heilige Gottesmutter" geflissentlich ignoriert und dann zu ihm betet, der tut etwas, das JHWH im zweiten Gebot streng verboten hat:
2Mo 20:4-5 Du sollst dir kein geschnitztes Bild machen, noch irgend ein Gleichnis dessen, was oben im Himmel und was unten auf der Erde und was in den Wassern unter der Erde ist. 5 Du sollst dich nicht vor ihnen niederbeugen und ihnen nicht dienen; denn ich, Jahwe, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Ungerechtigkeit der Väter heimsucht an den Kindern, am dritten und am vierten Gliede derer, die mich hassen
Dieses Gebot befand die Kirche als so inakzeptabel, dass sie es kurzerhand "schlabberte". Das zehnte Gebot wurde entzwei geteilt und zu Gebot Nr. 9 und 10 umfunktioniert, damit es wieder passt.

Informationen über den Juden Jeshua, den Sohn von Josef und Mirjam (nicht Maria!!!!) können wir zum Teil in die Märchenecke stecken, zum Teil aber auch in die Linie der alten Propheten. Und hier ist prüfen angesagt. Nur leider dürfen Christen nicht prüfen. Die in Beröa, die haben das damals natürlich ganz richtig gemacht, dass sie täglich in der Schrift forschten - und deshalb ist unsere "Heilige" Schrift auch göttlich inspiriert. Wenn ich aber heute dasselbe mache, wie die in Beröa damals: Das "NT" kannten die in Beröa bekanntlich noch gar nicht - also prüften sie an der Tenach; dann werden meine Beiträge mit Minuspunkten bewertet. Noch einmal: Du hast es gut erkannt: Zwischen dem katholischen Jesus Christus und dem jüdischen Rabbiner Jeshua BenJosef bestehen unüberbrückbare Differenzen. Einfach den Namen von Jesus in Jeshua umzuschreiben, wie David Stern dies in seiner NT-Übertragung getan hat - das kann es unmöglich sein! Zu viel Irrsinn über den katholischen "Jesus" würde man dadurch auf den Juden Jeshua übertragen.

L. G. Shomer

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Re: Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

Beitrag von Orlando am Mi 08 Sep 2010, 22:11

Matthäus Evangelium 1,23 Luther Übersetzung
....und sie werden seinen Namen Immanuel heißen,das ist verdolmetscht: Gott mit uns:
http://www.bibel-online.net/bibel_1_5/40.matthaeus/1.html

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Die Antwort ist einfach !

Beitrag von ABA am Mi 08 Sep 2010, 22:20

שלום שומר
Schalom Shomer,

du fragst:
Dass Jeshua sein Reich nicht bzw. noch nicht eingenommen hat ist Fakt.
Aber warum er es damals nicht bzw. noch nicht eingenommen hat ...
- danach werde ich ihn fragen, wenn
...
An dieser Stelle müsste ich leider mal als Nicht-Messianischer Jude, also als Liberaler Jude antworten:

... die Antwort ist eigentlich ganz einfach -
- weil Jeschua Ben Josef in seinem Auftrage des priesterlichen Messiases dafür nicht vorgesehen war !
besser gesagt:
Weil das so nicht der Plan des EWIGEN ist !

Wenn der königliche Messias kommt, auf den wir alle warten, werden wir ihn garantiert nicht durch den Abruck
im Turiner Grabtuch zu identifizieren brauchen !

שלום אבא ושנה טובה
Schalom ABA
und ein gutes Neues Jahr

... ach und PS
bez. des IMMANUEL ! Bitte immer daran denken,
dass es sich lt. Urtext des TENACH um einen
rein Symbolnamen "GOtt-mit-uns" handelt !


denn es heißt:
ehe jener noch ungeborene Knabe vier Jahre alt sein würde.
> wird das Land verödet sein, vor dessen zwei Königen dir Graut (Jes.7,16)
So verhieß Jeschajahu es dem König Ahas.
Ein Zusammenhang zwischen dieser historischen Episode und der über 700 Jahre
später erfolgten normalen Geburt Jeschuas, ist aus der Luft gegriffen !!!

ABA
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https://vimeo.com/99224200

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Re: Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

Beitrag von Orlando am Mi 08 Sep 2010, 22:50

Nach der Offenbarung 19,11;wird der Königliche Messias bei der ersten eschatologischen Schlacht erwartet.

HIERBEI geht es um den Messias der nach Paulus Kolosser 1,15;
schon vor aller Schöpfung existiert hat.


Offb 19,16...König aller Könige
Offb 1,5 und von Jesus Christus,welcher ist der treue Zeuge und Erstgeborene von den Toten und Herr über alle Könige auf Erden!....

Nach Paulus 1.Korinther 15,23 danach das Ende,wenn er das Reich Gott dem Vater,überantworten wird.

Offb 20,7 und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird Satan los werden aus seinem Gefängnis

Letzter Aufstand Satans und endgültiges Gericht über ihn

7Und wenn tausend Jahre vollendet sind, wird der Satanas los werden aus seinem Gefängnis 8und wird ausgehen, zu verführen die Heiden an den vier Enden der Erde, den Gog und Magog, sie zu versammeln zum Streit, welcher Zahl ist wie der Sand am Meer. {Hesekiel.38,2} 38,2
Du Menschenkind, wende dich gegen Gog, der im Lande Magog ist und der oberste Fürst in Mesech und Thubal, und weissage von ihm 9Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel und verzehrte sie. 10Und der Teufel, der sie verführte, ward geworfen in den feurigen Pfuhl und Schwefel, da auch das Tier und der falsche Prophet war; und sie werden gequält werden Tag und Nacht von Ewigkeit zu Ewigkeit. {Offenbarung.19,20} 19,20
Und das Tier ward gegriffen und mit ihm der falsche Prophet, der die Zeichen tat vor ihm, durch welche er verführte, die das Malzeichen des Tiers nahmen und die das Bild des Tiers anbeteten; lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte.

DAS NEUE JERUSALEM
Offb 21,1-3; Und er wird bei ihnen wohnen,und sie werden sein Volk sein,...
Hesekiel beschreibt ja auch das neue Jerusalem Hes.48,31-35; 40,3;
Jesaja 54,11.12;
http://www.bibel-online.net/buch/23.jesaja/54.html#54,12
Offb21,25. Und die Tore werden nicht verschlossen des Tages; denn da wird keine Nacht sein.
Fußnote Sach.14,7;
-----
DANKE ABA für dein PS
bez. des IMMANUEL ! Bitte immer daran denken,
dass es sich lt. Urtext des TENACH um einen
rein Symbolnamen "GOtt-mit-uns" handelt !

Warum schreibt Matthäus von Immanuel Kapitel 1 Vers 23 ?
Seltsames DING
---------
Hebräer 1,5; Offb.1,5;

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Re: Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

Beitrag von Shomer am Do 09 Sep 2010, 04:56

Shalom UVracha, lieber ABA @ alle

@ABA schrieb:... die Antwort ist eigentlich ganz einfach -
- weil Jeschua Ben Josef in seinem Auftrage des priesterlichen Messiases dafür nicht vorgesehen war!
besser gesagt: Weil das so nicht der Plan des EWIGEN ist!
Ich persönlich versuche, den Mashiach in dieser Prophetie hier zu erkennen
5Mo 18:15 Einen Propheten aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern, gleich mir, wird Jahwe, dein Gott, dir erwecken; auf ihn sollt ihr hören
....gleich mir.... Wenn ich mir da den erwähnten Grabtuchtyp von Turin in der Weihnachtskrippe oder am Kruzifix betrachte, dann macht mir der natürlich nicht den Eindruck, etwas mit dem Knecht von JHWH aus dem Stamm Levi zu tun zu haben. Allein wenn ich den Tod, die Auferstehung und die Himmelfahrt von Moses betrachte (gleich mir), muss ich schon Bedenken an der christlichen Version von "Christi Himmelfahrt" u. a. haben. Wie gesagt: Wenn ich meinen Bruder Jeshua treffe, dann werde ich ihn fragen. Es gibt nämlich Infos, die muss ich jetzt noch nicht zwingend haben; allerdings würden sie meinem "Glaubens"-Gerüst wohl tun. Grundsätzlich kann ich Jeshua BenJosef von Nazaret in der Linie der Neviim sehen und alle heidnischen Infos von Mithras, Horus, Bacchus und sonstwem, die man unserem jüdischen Bruder untergeschoben hat - den heidnischen Namen Jesus inklusive - die dürfen wir getrost der (geistlichen) Müllverbrennungsanlage übergeben wie den Sauerteig am Fest der ungesäuerten Brote.

Ein Freund von mir ist Israeli und er war - natürlich - in der IDF. Er berichtete mir von Pessach in der Zahal, dass da der Militär-Rabbi mit einem Gasbrenner durch die Militärküche geht und überall dort, wo man nicht mit Wasser reinigen kann, da reinigt er mit Feuer. Er verbrennt alles in der hintersten Ecke, wo er noch ein My Sauerteig vermutet. Ja, so akribisch genau nimmt er das. Und so akribisch genau bin ich gegen den Sauerteig von "Jesus Christus" vorgegangen. Dass dabei auch das Dogma von Jesus, dass er bereits im "AT" geweissagt wurde oder angeblich präexistent gewesen sei verbrennt, liegt auf der Hand. Wie gesagt: Die Jungfrauengeburts-Lehre ist nichts anderes als eine "reformierte" Lehre der unbefleckten Empfängnis Marias, eine "heilige Kuh" unter evangelischen Christen. Dass ich aus diesem Segment von Uneinsichtigen für die Wahrheit über die Jungfrauengeburt eine Minus-Bewertung bekomme, ist mir eine Ehre, beweist sie mir doch, dass ich früher als "Virginist" genauso daneben gelegen bin. Okay, ich weiss zwar nicht, ob man die Anhänger der Jungfrauengeburts-Irrlehre so nennt, aber die Anhänger der Trinitäts-Irrlehre nennt man ja auch "Trinitarier".

Für den christlichen Christus namens Jesus gibt es in der Tenach keine einzige Weissagung! Es gibt ja auch keine Weissagung für Konstantin, Mohammed, Buddha und andere heidnische Religionsstifter. Wer in Psalm 22 unbedingt eine Prophetie auf die Worte von Jesus am Kreuz sehen will, der mag das von mir aus:
Psa 22:1 (....) Ein Psalm von David. Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen (....)
Dass der Jude Jeshua die Tenach kannte, ist allgemein bekannt. Und nun wird er von den Römern an einen Pfahl gehängt und dort erinnert er sich an die Worte der Tenach, in denen er zeitlebens gelebt und die er gelehrt hat. Er zitiert einen Satz aus der Tenach - das ist alles. Was soll daran eine prophetische Erfüllung sein? Wenn ich Aussagen der Tenach zitiere, dann hat mich der Prophet ja auch nicht prophetisch geweissagt....

Und noch etwas: Heerscharen von Christen glauben, dass Jesus ein Zimmermann gewesen sei. In der Tat steht diese Aussage nur ein einziges Mal in der ganzen Bibel. In der Parallelstelle steht nämlich, dass er nur Zimmermannssohn gewesen ist. War Moses (....gleich mir....) ein Zimmermann? Auch dieser Widerspruch scheint nicht aufzufallen. Nur ein einziges Mal, am Ende der Bergrede, lehrte Jeshua vom Bauen, sonst nie. Ein anderes Mal lehrte Jeshua von einer Baufinanzierung, aber das hat mit dem Bauen nicht viel zu tun. Eine solch "unzimmermännische" Lehre ist für einen Zimmermann ein Armutszeugnis! Oder war Jeshua vielleicht gar kein Zimmermann und auch dies wurde dem christlichen Christus nur untergejubelt? Dann kommt der gröbste Klopfer: Da sagt ein Zimmermann zu einem Fischer: "Weide meine Schafe...." Wer gut in Mystik ist, der "versteht" sowas natürlich, ich aber bin kein Mystiker mehr, weshalb ich grösste Mühe mit solchen Aussagen bekunde. Und was hätte das alles mit HaShem JHWH zu tun?

Gruss, Shomer

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Re: Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

Beitrag von Orlando am Do 09 Sep 2010, 06:50

Lieber Sohmer

Joh.7,15 .: Wie kennt DIESER die Schrift,obwohl er sie doch nicht gelernt hat?

Jeschua Ben Josef ,Sohn der Maria hat jüdische Wurzeln.

Markus 6,3: Ist er nicht der Zimmermann, Marias Sohn, und der Bruder des Jakobus und Joses und Judas und Simon? Sind nicht auch seine Schwestern allhier bei uns? Und sie ärgerten sich an ihm.

Für Juden und Christen hat Jeschua Ben Josef in jeden FALL, jüdische Wurzeln Offb.22,16;
Ist er nicht der Zimmermann,besagt, das er der Sohn des Nährvaters Josef ist.
Der christliche Sohn Josefs unter scheidet sich vom jüdischen durch seine Präexistenz.
Nach Paulus Ko.1,15;Hebräer1,3;u.8,1;
# Johannes 8,57: Da sprachen die Juden zu ihm: Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt und hast Abraham gesehen?

# Johannes 8,58: Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Ehe denn Abraham ward, bin ich.


Und wie verhält es sich nun bei Jeschua Ben Josef, mit der Himmelfahrt ,lieber Sohmer?
Nach Daniel wird der Menschen Sohn , der zur Rechten der Majästet ist,ja wieder kommen.

Der Messias von Juden erwartet ,muß ja auch handlungsfähig sein ,
um die Erwartungen zu erfüllen.
Mfg.Orlando

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Prophezeiungen im richtigen Licht gesehen!

Beitrag von ABA am Do 09 Sep 2010, 11:01

שלום חמודים
Schalom ihr Lieben,
@Orlando schrieb:HIERBEI geht es um den Messias der nach Paulus Kolosser 1,15;
schon vor aller Schöpfung existiert hat.
Natürlich hat der Begriff MESSIAS schon vor aller Schöpfung existiert!
Er war nur nicht personifiziert ! Er war auch noch nicht autorisiert !
Diese Aufteilung erfolgte vor gut 1800 Jahren in den priesterlichen Messias!
Und für die eschatologische Zeit in den kommenden königlichen Messias!
- so einfach ist das -

@Orlando schrieb:DANKE ABA für dein PS !
@ABA schrieb:bez. des IMMANUEL ! Bitte immer daran denken,
dass es sich lt. Urtext des TENACH um einen
rein Symbolnamen "GOtt-mit-uns" handelt !
Warum schreibt Matthäus von Immanuel Kapitel 1 Vers 23 ?
Seltsames DING (Hebräer 1,5; Offb.1,5) ?
Und zwar aus der gleichen Hintergrund-Annahme, wie Drosnin es in seinem Bibelcode findet:
Es steht nämlich auch in dem TENACH (nach dem Bible Code herausgefiltert)

Sepp Herberger sprach:
>> Der Ball ist rund und ... <<
und Sepp Herberger sprach wiederum:
>> ... und das Spiel dauert 90 Minuten ! <<
Und der christliche "NT" Code der Antike ist genauso aufgebaut. Nur ohne Laptop !
Man findet alles im TENACH, wenn man es gut zurechtschneidert!
Deshalb gab es auch bereits damals schon 9 Messiasse außer dem christlichen Jesus.
Das vergessen die christlichen "NT" Prophezeiungs-Verfechter immer !

שלום אבא
Schalom ABA

PS:
Fortsetzung folgt
(ABA muß mal einkaufen)
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Re: Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

Beitrag von Orlando am Do 09 Sep 2010, 14:11

Hallo ABA
Das mit den 9 oder gar 20 Messiasen das wissen die NT. Christen schon.
die lesen ja jüdische Geschichte und....

Aber wie geht es bei Jeschuha Ben Josef mit der Himmelfahrt weiter.
Jeschua Ben Josef ist ja nicht Gottes Sohn,
nach Hebräer 1,5 (Joh.10;17.!8; Joh.1,18;) und Offb 1,5;
Mfg.Orlando

Joh.1,18;....der eingeborene Sohn,der in des Vaters Schoß ist,DER hat ihn uns verkündigt.Fußnote Kp.6,46; MT.11,27;
Joh .1,29,Gottes Lamm,34 dieser ist Gottes Sohn,49 Rabbi du bist Gottes Sohn,
du bist (vorsicht beim lesen)der König von Israel.
Zu beachten ist auch was Jesus zu Pilatus sagt , Mein Reich**(1.Ko.15,24;) ist nicht von dieser Welt,
ihm zusammenhang mit 1.Korinter 15,24*;Offb 1,5 ....Herr über die Könige der Erde!
Und Offb.16; König der Könige.
1.Korinther 15,24;*...wenn er das Reich Gott,dem Vater,überantworten wird **
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Ja ja - die Translationen !

Beitrag von ABA am Do 09 Sep 2010, 14:33

שלום שומר
Schalom Shomer,
genau so ist es ! Leider !

Dass die gläubigen Christen in der Vergangenheit durch "ihre Schriftkundigen", die sich als Fälscher, Schwärmer und Textpolierer entpuppten, in die Irre geführt wurden, müssen wir grundsätzlich zur Kenntnis nehmen ! Unverständlich ist jedoch, dass es in unserer linguistisch aufgeklärten Gesellschaft noch Menschen gibt, denen die gleiche Karona von Fälschern, Schwärmern und Schriftpolierer, ein X für ein U vormachen können !?

Versucht ein christlicher Schriftenausleger eine עלמה [alma] jüdische Junge Frau die schon schwanger ist (Futur II) und danach gebähren wird (Futur I), als eine בתולה [batula] Jungfrau zu verunstalten, so hat er keine Ahnung von der hebräischen Dikduk und gehört vor die Klostermauern gesetzt!

Jedoch auch der "einfache" weniger geschulte Gläubige, kann sich heutzutage ein Bild über antike Schriften und
ihre Übersetzungen machen. Wenn er dann noch an eine christliche Jungfrauengeburt festhält so grenzt dies
m.Ea. an eine schizophrene Borniertheit die nur noch von den heidnischen Trinitariern überboten werden kann!

oder:
Ps 22:1 Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen (....)
Er zitiert einen Satz aus der Tenach - das ist alles.
Was soll daran eine prophetische Erfüllung sein?
Wenn ich Aussagen der Tenach zitiere ...
Auch dieses angebliche Ps 22 Zitat, lieber Shomer, hat nichts mit den letzten Worten Jeschuas gemeinsam!

Mt. >>> θεε μου θεε μου ινατι με εγκατελιπες <<<
[the´e mo-u the´e mo-u inati me egkatelipes]
Mk. >>> οθεος μου οθεος μου εις τι εγκατελιπες με <<<
[o the´os mo-u o the´os mo-u e-is ti egkatelipes me]

... hat wie gesagt nichts mit den letzten Worten Jeschuas zu tun !

und warum:
Rabbi JESCHUA sprach bekanntlich den Dialekt der Landessprache nämlich ARAMÄISCH !
Dies sehen wir auch am Text und der betreffenden Übersetzung (auch wenn sie falsch ist) !

Jedoch SABACHTANI / σαβαχθανι in der Targumfassung hebr. als שבקתני gesprochen kommt von dem Aramäischen זבחתני [sewachtani] und heißt richtig:
>>> (Warum) hast du mich geopfert/(bzw.)dahingegeben <<<

siehe meinen Beitrag über >asabtani< = - HIER -

und:
In der Parallelstelle steht nämlich, dass er nur Zimmermannssohn gewesen ist.
und ganz genau genommen war er der Sohn eines (antiken) Bau-Ingenieurs !!!
denn:
im sog. Neuen Teil der "Bibel" wird von einem > τεκτων < = Bau-Ingenieur / Baumeister / Baukünstler geschrieben!
ein Zimmermann wäre hingegen eiin > τεκταιωεσθαι <
(aber das hatten wir ja bereits schon mal im Forum)

שלום אבא

Schalom ABA
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Re: Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

Beitrag von Shomer am Do 09 Sep 2010, 18:48

Shalom ABA

Danke für deine Korrektur. Ich bin weder des Griechischen noch des Aramäischen mächtig und nehme daher dankend zur Kenntnis, dass Jeshua niemals das gesagt hat, was in den deutschen "Neuen Testamenten" nachgelesen werden kann. Vom Sachverhalt her bin ich zwar falsch gelegen, von der Sache her aber nicht - es ging mir darum, aufzuzeigen, dass da was nicht stimmen kann. Und was genau nicht stimmte, da hast du mir jetzt eine gute Hilfestellung gegeben.

Shana Tova
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Re: Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

Beitrag von Orlando am Fr 10 Sep 2010, 15:46

(Der Prozess Jesu)
War Jeschua Ben Josef auch Hohenpriester ?

Aron und Jesus sind Hohenpriester

2.Mo.30,10;
10Und Aron soll auf seinen Hörnern versöhnen einmal im Jahr mit dem Blut des Sündopfers zur Versöhnung. Solche Versöhnung soll jährlich einmal geschehen bei euren Nachkommen; denn das ist dem HERRN ein Hochheiliges. {3 Mose.16,18} 16,18
Und wenn er herausgeht zum Altar, der vor dem HERRN steht, soll er ihn versöhnen und soll vom Blut des Farren und vom Blut des Bocks nehmen und es auf des Altars Hörner umher tun;{2 Mose.29,37} 29,37
Sieben Tage sollst du den Altar versöhnen und ihn weihen, daß er sei ein Hochheiliges. Wer den Altar anrühren will, der ist dem Heiligtum verfallen.

Hebräer Kapitel 9 DAS OPFER CHRISTI
Die Rute Aarons, die gegrünt hatte, und die Tafeln des Testaments; {2 Mose.16,33} 16,33
Und Mose sprach zu Aaron: Nimm ein Krüglein und tu ein Gomer voll Man darein und laß es vor dem HERRN, daß es behalten werde auf eure Nachkommen.{2 Mose.25,10} 25,10
Macht eine Lade aus Akazienholz; dritthalb Ellen soll die Länge sein, anderthalb Ellen die Breite und anderthalb Ellen die Höhe.{4 Mose.17,23} 17,23
Des Morgens aber, da Mose in die Hütte des Zeugnisses ging, fand er den Stecken Aarons des Hauses Levi grünen und die Blüte aufgegangen und Mandeln tragen. 5obendarüber aber waren die Cherubim der Herrlichkeit, die überschatteten den Gnadenstuhl; von welchen Dingen jetzt nicht zu sagen ist insonderheit. 6Da nun solches also zugerichtet war, gingen die Priester allezeit in die vordere Hütte und richteten aus den Gottesdienst. {4 Mose.18,3} 18,3
Und sie sollen deines Dienstes und des Dienstes der ganzen Hütte warten. Doch zu dem Gerät des Heiligtums und zu dem Altar sollen sie nicht nahen, daß nicht beide, sie und ihr, sterbet;{2 Mose.30,10} 30,10
Und Aaron soll auf seinen Hörnern versöhnen einmal im Jahr mit dem Blut des Sündopfers zur Versöhnung. Solche Versöhnung soll jährlich einmal geschehen bei euren Nachkommen; denn das ist dem HERRN ein Hochheiliges.{3 Mose.16,2} 16,2
und sprach: Sage deinem Bruder Aaron, daß er nicht zu aller Zeit in das inwendige Heiligtum gehe hinter den Vorhang vor den Gnadenstuhl, der auf der Lade ist, daß er nicht sterbe; denn ich will in einer Wolke erscheinen auf dem Gnadenstuhl;{3 Mose.16,14} 16,14
Und soll von dem Blut des Farren nehmen und es mit seinem Finger auf den Gnadenstuhl sprengen vornean; vor den Gnadenstuhl aber soll er siebenmal mit seinem Finger vom Blut sprengen.

7In die andere aber ging nur einmal im Jahr allein der Hohepriester, nicht ohne Blut, das er opferte für seine und des Volkes Versehen.

8Damit deutete der heilige Geist, daß noch nicht offenbart wäre der Weg zum Heiligen, solange die vordere Hütte stünde, {Hebräer.10,20} 10,20
welchen er uns bereitet hat zum neuen und lebendigen Wege durch den Vorhang, das ist durch sein Fleisch, 9welche ist ein Gleichnis auf die gegenwärtige Zeit, nach welchem Gaben und Opfer geopfert werden, die
---
Offb 21,3 Siehe da ,die Hütte Gottes bei den Menschen! Jer.7,23; 2.Mose29,45;
Hesekiel 48,31-35; Und als dann soll die Stadt genannt werden
HIER ist der HERR
Fußnoten Kp.43,7; Jes .60,14; Offb.21,3;
Jes.60,14;
Stadt des HERRN,
Fußnote von Jes 60,14; führt zu
Offenbarung 21,3; Siehe da ,die Hütte Gottes bei den Menschen!
Offb.21,3;
http://weisnicht.forumieren.com/forum-eingang-f1/eine-religion-mit-ein-paar-versen-erzahlt-t131.htm#507
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Nein !

Beitrag von ABA am Mo 13 Sep 2010, 04:17

שלום אורלנדו
Schalom Orlando,
(Der Prozess Jesu)
War Jeschua Ben Josef auch Hohenpriester ?
Nein, Rabbi Jeschua Ben Josef war nach unserer liberalen Sicht im Judentum kein Hohepriester!
Dieses Amt lag in dem Aristokratischen-Bereich der ZADOKIM !

Dass viele von uns Liberalen, Rabbi Jeschua BenJosef im Auftrag des "priesterlichen" MESSIASes sehen,
hat mit dem Amt des Hohepriesters, wie es zu dieser Zeit die Famile des Kaiphas bzw. Hannas innehatte,
nichts zu tun!

Die christliche Lehre sieht dies zwar etwas anders, jedoch findet diese Ansicht bei uns keine Zustimmung!

שלום אבא
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Re: Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

Beitrag von Orlando am Mo 13 Sep 2010, 22:22

Danke für die Antwort lieber ABA

Jeschua Ben Josef war nicht Hohenpriester, gut.
Wie ist es nun mit der Auferstehung und Himmelfahrt,bei Jeschua Ben Josef ?

Wie siehst du es, aus deiner liberalen Sicht ?
Es gibt ja,mehrere jüdische Varianten.

Mfg.Orlando

Exodus 19,4....euch wie auf Adlersflügeln getragen...
Hebräer 1,5; und Offb.1,5;
Offb.1,6;- Jesaja 61,6;...ist im Zusammenhang mit Exodus 19,6;...zu lesen...
Jüdische Exegese Jesaja 61,6; Exodus 19,6;....
http://de.wikipedia.org/wiki/Exegese
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Die Himmelfahrt, aber warum ?

Beitrag von ABA am Mi 15 Sep 2010, 09:00

שלום אורלנדו
Schalom Orlando,

Wie ist es nun mit der Auferstehung und Himmelfahrt bei Jeschua Ben Josef ?
Wie siehst du es, aus deiner liberalen Sicht ?
Es gibt ja mehrere jüdische Varianten.
Es gibt wirklich sehr viele Ansichten im Judentum über die Himmelfahrt Rabbi Jeschuas.
Grundlegend ist eine >Himmelfahrt< im gläubigen Judentum nichts Fremdes. Im TENACH finden wir die bekannte Hinwegnahme ELIJAHUs durch den Himmelswagen am Jarden, was eines >Himmelfahrt-Begriffes< gleich kommt. Wir kennen die "Hinwegnahme" des verstorbenen Mosche Rabbejnu am Berge NEBO. In den Pseudepigraphen und Legenden lesen wir auch über die "Entrückung" des 365 -jährigen HENOCHS.
Mehrere antike Schriften beschäftigen sich ebenfalls mit "Himmelfahrten" der >Patriarchen<, wie z.B. :
>Assumptio Mosis< aus der herodianischen Zeit erzählt die "Entrückung Mosches" .
>Ascensio Isaiae< über das Jeschajahu-Martyrium lesen wir über den Aufstieg des Jeschajahu HaNawi.
>Abrahams Testament< sowie auch das >Testament des Hiobs< beschäftigen sich mit dem "Himmelfahrts-Motiv".

Auch in anderen Mythologien ist die "Himmelfahrt" Gang und Gäbe !
Da gibt es Etana und Adapa die Helden der babylonischen Urzeit, die auf einem Adler in den Himmel fliegen.
Wir kennen Herakles der mit einem Vierergespann in den Himmel fährt. Und von Romulus sowie manch anderen römischen "göttlichen" Kaisern erzählt die Antike ähnliches. (An die "himmlische" Hin- und Herfahrerei im germanischen "Götterreich" bei den Asen und Wahnen, Ymir, den Reifriesen, zwischen Muspelheim, Asgard und Wallhalla möchte ich nur erinnern)

Unter der Vorstellung >Helden der Edelsten< in der Antike, kommt die uralte Sehnsucht der Menschen nach dem Überirdischen, sowie dem Außernatürlichen besonders im HIMMELSFAHRT-Mythos zum Ausdruck !

_ _______ ___

Wenn nun das Christentum in ihren teilweise Jahrhunderten später redaktionell zusammengestellten Schriften eine Himmelfahrt Jeschuas aufführt, ist dies also nichts Besonderes bzw. nichts bes. NEUES unter der "antiken Sonne" !

Nirgendwo im TENACH wird bei einem messianisch Beauftragten, sei es der priesterliche Messias oder der königliche Messias, von einer Himmelfahrt geschrieben, prophezeit oder hingewiesen! Sie entbehrt nämlich jeder Notwendigkeit !

Also ist die "christliche" Himmelfahrt Jeschuas, ob sie nun stattfand oder nicht, für mich unbedeutend! Wichtig ist das, was wir von Rabbi Jeschua BenJosef als Schüler lernen können.
Und weiter ist wichtig, dass wir auf den kommenden königlichen MESSIAS warten !!!

שלום אבא

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Zuletzt von ABA am Di 22 März 2011, 08:40 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Formatierung!)
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Re: Angebliche Prophezeiungen über Rabbi Jeschua dem Sohn Josefs

Beitrag von Orlando am Do 16 Sep 2010, 13:20

Siehe google.de
Auferstehung Jeschua Ben Josef

Jeschua ben Joseph: Leben, Umfeld, und Predigt Jesu - Google Buchsuche-Ergebnisseite
Barbara Goldstein - 1997 - Biography & Autobiography - 438 Seiten
Die hier genannten Frauen wurden nicht nur als Zeugen des Todes Jeschuas angeführt, sondern auch für die Grablegung und Auferstehung (Mt. 27,55-56, ...
books.google.at/books?isbn=3826013042...

Seite353
Der dritte Tag ist im Judentum als der kritische,entscheidende Tag bekannt und wird im Alten Testament an nicht weniger als 30 Stellen gebraucht,um den Tag wichtiger Heilsereignisse oder Unheisfakten anzudeuten.
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Zeugen in untergeordneter Stellung !

Beitrag von ABA am Do 16 Sep 2010, 18:18

שלום כולם
Schalom zusammen,
@Orlando schrieb:Die hier genannten Frauen wurden nicht nur als Zeugen des Todes Jeschuas angeführt,
sondern auch für die Grablegung und Auferstehung
Leider, lieber Orlando, muss ich hier angesichts der modern denkenden Emanzipations-Gesellschaft trotzdem erwähnen, dass das Zeugnis von Frauen besonders im antiken Judentum nicht anerkannt wird. (Warum ? - das wäre ein Extra-Beitrag)

Wir finden dies u.a. im TALMUD (z.B. bei Sanhedrin 24b ff; Gittin 71a). An die Qualifikation eines Zeugnisses werden im Judentum sehr hohe Ansprüche gestellt. Als vollwertige Zeugen werden grundsätzlich ausgeschlossen:
Taubstumme, Geisteskranke, Minderjährige, Frauen, Sklaven und Blinde.
Im Grunde ist dies verständlich wenn wir Taubstumme, Geisteskranke, Minderjährige, Sklaven und Blinde nicht für vollwertig Zeugen sehen.

  • Aber warum dann die FRAUEN !?
Doch dies wird dadurch verständlich, dass die jüdische Frau in der Antike eine andere, ja sogar eine besondere Stellung hatte, als heute! Im Falle einer Zeugin, besonders für ein so wichtigen Ereignisses wie eine Auferstehung von den Toten, spielen sofort die klassichen Negativ-Eigenschaften der FRAUEN-NATUR eine große Rolle. (wie es der Talmud so "schön" beschreibt)
Beginnen wir mit der NEUGIER, weiter über die REDSELIGKEIT, die Neigung zum ABERGLAUBEN, dann gibt es den Mangel an festem Sinn (STANDFESTIGKEIT), den Hang zur TRÄGHEIT, selbst der PUTZFIMMEL wird in der Antike schon angeprangert, (obwohl es eigentlich zu den Tugenden gehört, sich herauszuschmücken) !

Es ist also nicht verwunderlich, lieber Orlando, wenn so ein richtiger gesetzestreuer Jude diese zitierten "NT"-Stellen über das Zeugnis der Frauen über die Auferstehung urteilt, so bekommt man bestimmt zu hören:

>>> alles nur Weibergewäsch <<<

D.h. , lieber Orlando,
dass das Zeugnis der Frauen, selbst der Ehefrau Jeschuas, biblisch gesehen nicht für > voll < zu nehmen ist ! Ganz zu schweigen davon, dass es erst Jahrzehnte bis Jahrhunderte später erst redaktionell aufgeschrieben wurde.

שלום אבא
Schalom ABA


Zuletzt von ABA am Di 22 März 2011, 08:47 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Formatierung!)
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