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Zur Peschitta

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Re: Zur Peschitta

Beitrag von Shlama am Mi 12 Okt 2011, 10:58

Schalom Michael,



Betreff Taufformel und der damit verbundenen Fragestellung, kann ich
durchaus nachvollziehen, dass sich jemand der das N.T. als für sich
gültig betrachtet, damit auseinadersetzen muß, dass trifft für mich aber
auf jedenfall nicht-mehr- zu!

Ich kenne diese Fragestellung auch aus meiner Vergangenheit, ich hatte
genau so wie du, versucht weiterhin noch mit den Ungereimtheiten des
N.T. zu leben, Hauptsache, ich könnte den lieben Jesus/Jeschua behalten.

Denn es stehen ja im N.T. genug Stellen die unter Drohung davor warnen
davon abzufallen! Ich beschäftigte mich genauso wie auch du, mit den
Ebionitern, ich verwarf zunächst sogar nur die Paulusschriften und die
Jungfrauengeburt. Trinitätslehre war zum Glück schon vorher aus dem Weg
geräumt. Ich wußte also tief im inneren, dass das N.T. total verhunzt
war,drehte mich aber noch ne Weile im Kreis.

So wie du wande ich mich voller Hoffnung der Peshitta zu, einer
griechischen Version/Übersetzungen traute ich schon überhaupt nicht
mehr. Ich besorgte mir ne Peshitta und fand es erstmal ganz toll, die
Namen waren drin vertreten, Jeschua, Jochanan etc., auch die von dir
erwähnte Erklärung mit dem Wort Gamla fand ich ganz toll, doch als sich
der Schleier von meinen Augen zu lösen begann und die Vorfreude und
Erwartung zu verfliegen begann, dass ich mit der Peshitta endlich ne
ordentliche N.T. Version in der Hand halte, da konnte und mußte ich mir
eingestehen, dass diese eben in den wichtigsten Aussagen genauso ist wie
jede Griechenversion-nicht richtig- sein kann, zumindest wenn man nicht
länger mehr im Spagat zwischen den wenigen(im Vergleich zu den
restlichen Schriften sind es wenig!)-angeblichen-Jeschuaaussprüchen und
dem komplett konträren Paulusgelaber hin und her springen wollte!



Wir duerfen nicht vergessen, die Evangelien in der Form wie wir sie
Heute haben, wurden nicht von den Aposteln geschrieben und speisen sich
aus verschiedenen Quellen, auch ist in den aelteren Textzeugen garkeine
Zuordnung "Evangelium nach Markus" etc. dies geschah erst spaeter und
wir habe keine Orginale, weder der Peshitta noch der griechischen Texte!



Lies mal bitte diese deine eigene Aussage, Micha El , merkste du da was? Was soll also noch das philosophiere um Peshitta oder Griechisches N.T. ?



Die Ebioniten hatten wie gesagt nur eine kuerzere Form des Mattaeus Evangeliums und waren reine messianische Juden!




Wenn du das schon so siehst, was haben dann Nichtjuden die nach dem N.T.
und noch dazu nach der Pauluslehre leben, mit den
reine
messianische Juden
gemeinsam?

Unter dem Begriff Ebioniter wurden viele Gruppierung oftmals recht undiffernziert in einen Topf geworfen.

So wird auch nicht oft zur Sprache gebracht, das sie Jeschua nicht als
"-den-Supermessias" sahen, wie wir es aus der christlichen Ecke gewöhnt
sind. Sie sahen in ihm einen weisen Lehrer, Propheten, einen ganz
normalen sterblichen Menschen, sie schienen im Gegensatz zur
paulinisch-christlichen Fraktion,ihn nicht -zerr-ver-göttert- zu haben
und sie haben es wahrscheinlich eher so gesehen wie es auch Aba hier im
Forum darstellte in dem er sagte, zittiere:
Wir sind nicht aufgefordert an Jeschua zu glauben, sondern wie Jeschua zu glauben!!!
Hier noch mal der komplette Beitrag von ihm im eigentlichen Zusammenhanghttp://messianischestimme.forumieren.com/t107p20-hat-jeshuahamashiach-umsonst-gelebt



Und wie soll ja Jesus/Jeschua angeblich gelebt haben? Etwa heidnisch
als Jude? Laut Paulus drängt sich nur leider "heidnisch" geradezu auf,
aber....!
Wenn man denn also nun schon so verzweifelt an einem jüdischen Menschen
mit Namen Jeschua hängen will der evtl. gewisse Aussagen getätigt haben
soll wo angeblich gewisse Puzzleteile seiner Aussagen im N.T. zu finden
sein sollen, dann wäre man doch viel besser bedient, wenn man wie ein
Jude glaubt, tut man dies dann müßte sich eigentlich der ganze Kult um
einen Menschen erledigt haben und die ganze Hingabe,das ganze Vertrauen
müßte DEM zukommen, DEM sie gebührt, JHWH und sonst keinem! Würde sich
den darüber kein Jude- der dies selbst getan haben soll- freuen, dann
wäre doch Sinn und Zweck seiner Unterstützung erfüllt, der Schöpfer
würde sich so sehr freuen und würde so wie es sein soll in Bezug auf
Liebe,Anbetung,Vertrauen und Weisheit etc. Derjenige Welche sein,
Hauptfokus im gesamten Leben!


Es wäre in Bezug auf die Ebioniter zu klären, ob sie tatsächlich Nichtjuden ohne
Beschneidung und Thoraobservanz sprich Konvertierung unter sich als
Gemeinschaft sahen!

So wenig wie ich weiß bestanden die Ebioniter darauf, denn sie sollen glühende Toraobservanten gewesen sein!

Ob sich die Story aus der Apostelgeschichte Betreff der gewagten These,
dass die aus den Nationen nur eine Art "Noachidischen" Bund befolgen
sollten in direkten Bezug auf die Ebioniter anwenden lässt, wage ich
stark zu bezweifeln, denn es gab nicht nur die Gruppe der Ebioniter die
unter den jüdischen Anhängern des Wanderpredigers waren und wert auf
Konvertierung legten.

Und ich sehe ehrlich gesagt auch bei den Ebionitern einen starken essenischen Einfluß vorhanden.



LG,

Shlama


Vertrauet auf den EWGEN immerzu /gewiß,auf JAH den EWGEN/den Fels der Ewigkeit. (Jescha´jahu/Jesaja 26,4)
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Re: Zur Peschitta

Beitrag von helmut am So 23 Okt 2011, 08:40

@Shlama schrieb:Es bleibt im Prinzip das selbe und dies ist schließlich die Textstelle
schlechthin,wenn es darum geht eine christliche Trinitätslehre anhand
des N.T. zu untermauern.
Question
Ich hab Stellen wie Mt 28,19 immer als die schwächsten Belegstellen für die Trinitätslehre angesehen.



@Shlama schrieb:Ein Ebioniter hätte dir höchstwahrscheinlich in aramäisch zu verstehen
gegeben, wie man auf Englisch so schön sagt: -Back to the Roots- !
Nur wenn der Ebionit die Chance gehabt hätte, seinen Urgroßvater zu sprechen, hätte der vermutluich genmau auf das Matthäusevangelium verwiesen, dass der Ebionit so vehement ablehnte. Nicht jeder der Back to the roots will, weiß auch, wo die roots sind.

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Re: Zur Peschitta

Beitrag von Micha El am So 23 Okt 2011, 09:58

Hallo,
kann mir mal einer erklaeren wie man sich "messianisch" nennen kann und dann aber das NT ablehnt, das ja vom Messias handelt? Verstrehe ich nicht!
Was die Peshitta betrifft, so mag ich sie schlicht und einfach, weil sich dort viele Wiedersprueche, die sich in den auf griechischen Texten basierenden Bibeln befinden loesen lassen und ich denke auch, dass sie daher naeher am urspruenglichen Text dran ist, da sie nicht dauernd angepasst und veraendert wurde!
Was die Ebioniten betriff die waren Juden und Torah observant, keine Frage, das Problem ist auch, dass wir nur Informationen ueber sie von ihren Gegnern haben, sich ein objektives Bild zu machen, ist leider nicht wirklich moeglich!
Die Nazarener hatten ja eine Bruecke gebaut zu den Nichtjuden, die der Jesusbewegung beitreten wollten und verlangten eben keinen Uebertritt zum Judentum, wie in der Apostelgeschichte berichtet wird (Apostelkonzil)! Ich habe das aufgegriffen und es stellt sich fuer mich die Frage ob eine Gemeinschaft mit messainischen Juden und damit meine ich Juden, nicht irgendwelche Christen, die garkeine Juden sind und sich selbst zu messainischen Juden ernannt haben, moeglich ist?
Es scheint wohl eher schwierig zu sein so eine Gemeinschaft zu haben, das war damals schon so!
Was die Diskussion betrifft wurde das NT zuerst in griechisch oder in aramaeisch geschrieben, ist sie fuer mich nicht so relevant, ich habe einige Argumente ueber das fuer und wieder gelesen und fange jetzt an, sie in aramaeisch zu lesen und es fasziniert mich, das ist eigentlich schon alles....
Liebe Gruesse
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Beitrag von Elischua am So 23 Okt 2011, 11:48

Schalom lieber Micha EL,
Schalom alle hier,

Wer und was ist ein Messias, was bedeutet das Wort Messias?

Als ich damals vor vielen Jahren noch in den christlichen Kreisen und Gemeinde verkehrte, wurde nur von einem Messias, dem JeSuS Christus der Herr gesprochen. Es wurde nie von weiteren "Messiassen" gelehrt. Es gab nur einen Messias und an dem Messias hat man sich fest gebissen. Viele wissen daß Messias der Gesalbte heißt, aber trotzdem nicht erkennen, was Messias der Gesalbte wirklich bedeutet. Im Cristentum gibt es nur einen Messias und Gesalbten, daß gleiche wird auch in den Messianischen Bewegungen so gelehrt.

Das Wort Messias ist wie eine "Berufsbezeichnung"! Es sind einzelne die diese "Berufsbezeichnung" Messias, oder der Gesalbte tragen! Sowie nicht
jeder ein König, ein Kaiser, ein Priester, ein Prophet, ein Landwirt, ein Bäcker, ein Müller etc ist.

Ein Messias ist ein von JaHWeH direkt gesalbter der diesen "Beruf" - eine Berufung erhält, ein auserwählter. Oder ein bereits Gesalbter gibt diese Berufung im Auftrag JaHWeHs an einen auserwählten Diener JahWeHs weiter. Es ist eine besondere Gnadengabe vom Vater zum ausführen eines bestimmten Dientes, z.B. König, Prophet, Priester, Wächter, Hirte zu sein.
Hier mehr davon zu lesen!

Wer darf sich über überhaupt Messias oder Christ (os-us) (im Griechischen bedeutet Messias Christos - im lateinischen Christus) nennen? Hat jeder Mensch das Recht sich Christ oder Messias zu nennen? Hat jeder das Recht sich "Messianischer Jude" zu nennen! Nein! Jude ist jemand aus dem Stamm Juda der darf sich "Messiansicher Jude" nennen. Ist Jemand aus dem Stamm Lewi, der darf sich "Messiansicher Lewi" nennen usw. Nun darf sich ein Mensch "Messianisch oder Christ" nennen, wenn dieser keine Salbung vom EWIGEN bekommen hat? Nein! Dieser ist ein Gläubiger Jude, ein Gläubiger Lewi, ein Gläubiger Heide usw.
Es ist eine Frechheit der RKK die das eingeführt hat. Es geht ja mit der Babybesprängelung (Taufe) an. Es wird ein Kind bereits "gezwungen" ein Christ zu werden! Wieviele Millionen von den "besprängelten Christen" gibt es, die mit einem Gott und einem Jesus Christus nichts am Hut haben, Atheisten sind, die nicht an einen Gott glauben etc. und die dürfen sich einfach mal so Christen/Messias nennen! Welch eine Blasphemie! Welch eine Heuchelei!
Der Jude Jeschua wurde zu einem christlichen Gott JeSuS Christus gemacht was er nie war und ist. Warum fällt es so schwer die Lehre des Rabbis und Propheten, Hirte, Wächter und Ermahner Jeschua HaMaschiach, der die Torah seinem Volk näher brachte anzunehmen um ins Haus Israel einzuziehen!
Macht euch mal Gedanken darüber - es ist Fakt!

Ich persönlich lehne das NT nicht ab - ich überprüfe es mit Vaters Hilfe, was ist Menschenwort was ist Gotteswort, wer spricht hier zu wem und was könnte damit gemeint sein bzw. was wollte der Schreiber ausdrücken. Vieles wurde fehl übersetzt, vieles wurde weggenommen, hinzugefügt, ergänzt usw. Auch wurden viele Schriften vernichtet! Man liest die Bibel und weil es so da steht, wird nur so gesehen, denn sie ist ja von Gott alles gegeben - Nein! Die Bibel ist nur ein kleiner Teil von dessen was wir haben, wie haben die Menschen damals gelebt, betr. Kultur, Sprache etc. Damals gab es noch nicht so viele Worte wie heute, und in 100 Jahren gibt es Worte, die wir heute nicht kennen!
Wenn man das NT mit "Verstand" liest kann sehr viel erkennen, daß Jeschua die Torah gelehrt hat - nur was daraus gemacht wurde ist ja nicht unbekannt!
Hier nachstehend einiges wo ihr nachlesen könnt, was im NT so schief läuft:
Joh. 14,6
Joh. 1,1
1.Kor. 13,7
Die Unfehlbarkeit des Wort Gottes!
Wer und was sind Messianische Juden

Weiteres hier über Manipulationen in der Bibel:
Das Evangelium von einem fremden Gott!
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Lektionare_des_Neuen_Testaments
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Unzialhandschriften_des_Neuen_Testaments
http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Minuskelhandschriften_des_Neuen_Testaments
http://de.wikipedia.org/wiki/Textgeschichte_des_Neuen_Testaments
http://de.wikipedia.org/wiki/Textkritik_des_Neuen_Testaments
http://de.wikipedia.org/wiki/Comma_Johanneum
http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Neues_Testament_%28Textgeschichte%29
http://de.wikipedia.org/wiki/Paulusbriefe und noch mehr! Viel Spass beim stöbern!


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
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Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: Zur Peschitta

Beitrag von Micha El am So 23 Okt 2011, 14:01

Hallo Helmut,
ich habe inzwischen eine Liste von 100 Stellen die unterschiedlich sind im Vergleich KJV vs Peshitta, ich habe Zweifel ob das hier wirklich angebracht ist das alles zu erroertern! Was Deine Behauptung angeht die Peshitta waere eine Uebersetzung aus dem griechischen, wuerde mich aber interessieren worauf Du diese stuetzt? Meine Studien zu diesem Thema haben genau das Gegenteil ergeben, aber ich werde nicht versuchen Dich davon zu ueberzeugen, das bringt eh nichts, was die Ebioniten betrifft werden diese teilweise von den Kirchenvaetern mit den Nazarenern gleichgesetzt, nicht so ganz einfach....Bei Dir kommt aber auch die gleiche negative Einstellung ihnen gegenueber wie bei den Kirchenvaetern rueber, wir haben ja keine orginaeren Textzeugen, nur die Berichte ihrer Gegner, ob man daraus wirklich objektive Aussagen machen kann bezweifle ich doch sehr!
Was das Matthaeusevangelium betrifft, kann es durchaus sein das sie die aeltere Version hatten und unsere Version erweitert wurde, so wie das ja mit dem Markusevangelium geschehen ist, die aeltesten Textzeugen sind die kuerzeren!
IN der KJV steht sehr wohl heute noch das Comma Johanneum, ich habe nachgeschaut, Du meinst offensichtlich andere modernisierte Versionen,uebrigens im 1. Brief des Johannes, da hast Du recht!
Was die Jungfrauengeburt betrifft, finde ich eigenartig, dass sowohl Paulus als auch zwei Evangelien nichts davon berichten, von so einem zentralen christlichen Glaubensdogma, das wundert Dich nicht? Na ja wenn Du meinst!
Liebe Gruesse Micha EL
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Re: Zur Peschitta

Beitrag von Elischua am So 23 Okt 2011, 15:19

Schalom ihr Lieben,

Wie Alt waren eigentlich die Jünger Jeschuas z.B. Matthäus als er dies z.B. aufschrieb:Mt.1+2?
Hat dies Mattäus selbst gesehen war er Zeuge, war er dabei als dies gechah? Hat Matthäus da schon gelebt und wenn ja wie alt war er?
Wieviel ist in Matthäusschriften wirklich von Matthäus selbst aufgeschrieben, selbst Zeuge war und es gesehen und erlebt hat? Hatte Matthäus vielleicht einen Helfer der für ihn aufschrieb etc. Die oben als Beipiel aufgeführten Verse wurden von wem aufgeschrieben, an wen und wie oft weitergegeben! Was und wieviel wurde von den tatsächlichen Ereignissen die Matthäus wirklich als Zeuge selbst erlebt und richtig aufschrieb von den vielen Übersetzer, Kirchenväter, RKK manipuliert, gefälscht etc? Es spielt hier keine Rolle ob dies nun in einer Peschitta oder den vielen Übersetzungen des NT betrifft steht!

Es gibt ein Kinderspiel "Die Stille Post" kennt ihr sicher, es wird dem ersten Kind z.B. das Wort Leben eingesagt und beim letzten Kind kommt das Wort Tod heraus!

Dies mit Matthäus ist nur ein Beispiel von vielen!


Zuletzt von Elischua am Do 27 Okt 2011, 08:16 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


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Re: Zur Peschitta

Beitrag von Micha El am So 23 Okt 2011, 15:37

Hallo Elischua,
diese Fragen die Du stellst treffen ebenso auf den Tanach zu!
Insgesamt gilt sicher wir haben keine orginalen Schriften aus der Zeit des ersten Jahrhunderts! Die Schriften die wir heute haben sind Kopien und offensichtlich auch Sammlungen, die sich aus verschiedenen Quellen erschliessen!

Der Autor des Lukasevangelium sagt ueber seine Taetigkeit:
Zitat Lutherbibel 1912:

Sintemal sich's viele unterwunden haben, Bericht zu geben von den Geschichten, so unter uns ergangen sind, 2 wie uns das gegeben haben, die es von Anfang selbst gesehen und Diener des Worts gewesen sind: (1. Johannes 1.1-4) 3 habe ich's auch für gut angesehen, nachdem ich's alles von Anbeginn mit Fleiß erkundet habe, daß ich's dir, mein guter Theophilus, in Ordnung schriebe, (Apostelgeschichte 1.1) (Kolosser 4.14) 4 auf das du gewissen Grund erfahrest der Lehre, in welcher du unterrichtet bist.

Er ist also sicher kein Augenzeuge sondern schreibt was er aus verschiedenen Quellen zusammengetragen hat! Aber wie verhaelt sich das denn mit dem Tanach? Sind die Buecher Mose von Mose geschrieben etc..?

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Re: Zur Peschitta

Beitrag von Elischua am So 23 Okt 2011, 15:58

Schalom Micha EL,

Sind die Buecher Mose von Mose geschrieben etc..?

Auch hier wurde Mosche einiges unterschoben, z.B. der Opferkult, dagegen sprechen die Propheten! So wie im Tanach und im mündlichen Talmud Fehler sind - es wurde von Menschen geschrieben - und Menschen sind nicht fehlerfrei auch heute noch! Dies zu erkennen geht nur mit JaHWeHs Hilfe, was ich bevorzuge!


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Re: Zur Peschitta

Beitrag von Micha El am So 23 Okt 2011, 16:05

@Elischua schrieb:Schalom Micha EL,

Sind die Buecher Mose von Mose geschrieben etc..?

Auch hier wurde Mosche einiges unterschoben, z.B. der Opferkult, dagegen sprechen die Propheten! So wie im Tanach und im mündlichen Talmud Fehler sind - es wurde von Menschen geschrieben - und Menschen sind nicht fehlerfrei auch heute noch! Dies zu erkennen geht nur mit JaHWeHs Hilfe, was ich bevorzuge!

Hallo Elischua,
sehe ich genauso, aber der Talmud ist ja nicht der Tanach, sondern ein Kommentar und Auslegung der Rabbies
insofern ja nicht das gleiche wie die Bibel! Es gibt ja auch im Judentum einige, die den Talmud voellig ablehnen, als reines Menschenwerk (Kariten)!
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Re: Zur Peschitta

Beitrag von Elischua am So 23 Okt 2011, 16:13

Schalom Micha EL,

Micha EL schrieb:
sehe ich genauso, aber der Talmud ist ja nicht der Tanach, sondern ein Kommentar und Auslegung der Rabbies
insofern
ja nicht das gleiche wie die Bibel! Es gibt ja auch im Judentum einige,
die den Talmud voellig ablehnen, als reines Menschenwerk (Kariten)!

Ich weiß, sehe ich auch so!


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