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Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von heinz am Mi 26 Okt 2011, 14:46

Schalom zusammen,
In dem Zusammenhang wie der Begriff ,,LICHT´´ in der Schrift gebraucht wird ist fast nie von Sonnenlicht,oder künstlichem Licht die Rede.Licht wird als Metapher für Leben bzw. leben in G´TT usw.gebraucht.Dieses Licht wiederum hat mit unserem bekanntem Sonnenlicht nix zu tun.Hat jemand dieses ,,Licht``in sich (was von G``tt kommt) kann er auch nicht sterben.Laßt die Toten ihre Toten begraben ,gesprochen zu Leuten die dieses ,,Licht ``nicht in sich haben.Wer dieses Licht in sich trägt denke ich weiß es.Wer es nicht hat weiß es nicht,sonst würde er Dinge ändern.Ich für mich z.B weiß diesese Licht zu haben, ich kann nicht sterben.Bin jetzt nicht besser wie ein schlechter Mensch,sicher nicht.Habe mir meinen G´´tt auch nicht ausgesucht sondern er mich.
LG heinz

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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Sajin am Mi 26 Okt 2011, 18:30

Nun, hier mal einige Notizen aus dem Kommentar von Samson
Raphael Hirsch zu Bereschit:




Vers 3:Da sprach Gott: Es werde Licht! Und da war Licht. 4. Gott schaute das Licht an, dass es gut sei, und es schied Gott zwischen dem Lichte und der Finsternis.

אוֹר (‘or, Licht) verwandt mit עור wach werden, für äussere Eindrücke empfänglich werden oder sein (daher auch „Haut“). Dem אוֹר steht חֹשֶׁךְ (choschek) Finsternis gegenüber, was den Zustand bezeichnet, welches nicht dem weckenden Einfluss des Lichtes blossgestellt ist. Auch hier wird das Licht (bestimmend) mit dem Partikel „et“ umfassend als gut bezeichnet.
עוֹר die Aussenseite des lebendigen Organismus.

וַיַּרְא אֱלֹהִים אֶת הָאוֹר כִּי טוֹב Und Gott sah das Licht, dass es gut sei. So ebenso bei den folgenden Schöpfungen und am Schlusse des Schöpfungswerkes (Vers 31) es war טוֹב מְאֹד (tov me’od) sehr gut.
Einem menschlichen Schöpfer entzieht sich meist das Werk nachdem es durch seine Kunst geworden. Es ward durch ihn, allein es besteht fortan durch sich selbst, und oft wächst das Werk über den Kopf, konnte Kräfte entfesseln, nur mag es diese Kräfte nicht wieder zu bannen, das Geschöpf überragt den „Schöpfer“. Nicht so Gott und seine Welt. Das Einzelne und Ganze ist nicht nur geworden durch seinen allmächtigen Willen, es besteht, auch wenn es geworden ist, nur weil Seine Einsicht das Fortbestehen für gut findet, auch nachdem es geworden ist, lässt er es fortbestehen, so lange es Ihm wohl gefällt.

Gott sieht von Aussen, dass das Licht gut sei, und nicht in diesem Licht, dass es gut wäre. Das Werk befindet sich ausserhalb des Meisters. Nicht wie der Leib zur Seele verhält sich die Welt zu Gott, sondern in Abhängigkeit bleibt sein Werk und in Unabhängigkeit hoch erhaben Gott über seinem Werk.

Interessant ist, dass hier schon steht, dass das Licht gut sei, bevor es von der Finsternis getrennt ist, also unmittelbar nach der Schöpfung des Lichts.

וַיַּבְדֵּל (wajavdel, scheiden) Und so setzt Gott ordnend Grenzen zwischen dem neu geschaffenen Lichte und der „alten“ Finsternis. Beide sollen auf die Erde einwirken: das alles zum Einzeldasein erweckende Licht und das durch reizlose Abspannung Raum gebende Dunkel. Beide erhalten ihr Gebiet. So rief Gott „Licht“ in die Finsternis, und setzt eine Grenze zwischen diesen beiden grössten und wichtigsten Gegensätzen, welche die Welt gestalten.
So wie die Wurzel der Pflanze ein „Kind“ der Dunkelheit ist, Stamm und Krone ein Sohn des Lichtes, so ist Finsternis und Licht, Nacht und Tag, Mutter und Vater jeden organischen Wesens. Alles Leben keimt im lichtlosen nächtlichen Schosse und reift zur Selbstständigkeit unter dem Strahl des Lichtes.
So ertragen wie nicht das „ewige“ Licht, denn nach 12 Stunden geschäftigen Treibens und Wirkens sinken wir erschlafft in die alte Nacht zurück, und trinken, umhüllt von dem mütterlichen Fittich der Nacht, erst neue Kräfte.

בדל (badal) ist nicht einfach ein trennen, ein negatives Sondern von anderem, sondern um eine Gebietsanweisung, eine besondere Existenz, eine besondere Bestimmung zu geben. So verwandt mit Betulah, der „Jungfrau“, die noch eine gesonderte Existenz hat, noch nicht mit dem Manne verbunden.

Vers 5: Und Gott rief dem Lichte: Tag! Und der Finsternis rief Er: Nacht! Es ward Abend, es ward Morgen: Ein Tag

Es kann hier nicht „nennen“ heissen, weil Licht und Tag nicht identisch sind, sondern Tag als Zeitmass der Zeitraum ist, in welchem das Licht auf der Erde in mannigfacher Weise waltet. Und ebenso Finsternis und Nacht.
„Gott rief das Licht und setze es über die Aufgaben des Tages und Gott rief die Finsternis und setzte sie über die Aufgaben der Nacht“(Pessachim 2a).


יוֹם (jom) Tag. Verwandt mit קום, aufstehen, wo alles zur Selbstständigkeit ersteht und in dieser Selbstständigkeit dasteht.
לָיְלָה (lailah) Nacht. Die Zeit, in welcher alles zusammenfällt und sich in sich selbst und mit anderen zusammenlegt und nichts mehr in seinen Umrissen geschieden dasteht.

בֹקֶר עֶרֶב (erev, boker) Abend, Morgen, die Anfangszeiten der Beiden, von Nacht und Tag. Erev, der Abend, wo sich die Gestalten, die Dinge sich zu mischen beginnen, und Boker, Morgen, verwandt mit „pakar“, selbstständig sein, also wo sich das eine vom anderen löst und in scharfen Umrissen hervortritt. (Arav (die selben Buchstaben) heisst auch „angenehm“, weil das angenehme aus der Mischung zweier Gegensätze besteht und auch Arev, Bürge, der zwischen den Gegensätzen eintritt).
So ist der mit Boker (Morgen) beginnende Tag das Ziel, der sich unter Einwirkung des Lichtes vollendete Tag, ist das tov, welches der Schöpfer beabsichtigt, zu welcher sich der am (Vor-) Abend eintretende Einfluss der Finsternis sich vollendeten der Nacht nur die Vorbereitung bildet, gefolgt ist, und so legt die Welt einen Tag ihres Daseins zurück.


So hat das Licht, das eigentliche Gute die Finsternis nicht „beseitigt“ oder überwunden, den alten Zustand der lichtlosen Nacht, um auf Erden ein Reich voller Licht und Leben zu beginnen. Aber in der Tat ist uns ein solches licht- und lebensvoller Zustand auf Erden durch den Mund des Propheten als endliches Ziel verheissen. Jes 30,26: „das Licht des Mondes wird wie das Licht der Sonne sein, und das Licht der Sonne doppeltsiebenfach wie das Licht der sieben Tage (der Schöpfung ?)“, wo dann der Tod für immer beseitigt sein wird (Jes 25,8 ), wo also dann Finsternis und erschlaffen für immer geschwunden sind.
Bis dahin ist immer wieder notwendig, uns aufs Neue im Schosse der Nacht für das Leben des Lichts (sittlich) zu verjüngen.

So heisst es in Chagiga 12a: … Zehn Dinge sind am ersten Tage erschaffen worden, und zwar: Himmel und Erde, Öde und Leere, Licht und Finsternis, Luft und Wasser, das Wesen des Tages und der Nacht. …



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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Schmuel am Mi 26 Okt 2011, 19:32

Ich finde diesn Beitrag sehr gut Sajin!

Zumal Finsternis,und die Nacht im Christlichen,als meist auschliesslich was NEGATIVES angesehen wirt.

Ich empfinde die Nacht wie die Frau und das Licht wie den Mann also als Mann und Frau. Das Gelschecht des Mensche würde ohne BEIDE vollwertigen deile Zugrunde gehen,könnte nicht bestehen(Nicht in dieser Form wie es jetzt ist).

Was giebt es schöneres als nach einem Ausgiebigen Sonnigen(Lichten Hellen) Tage in die Süssen Arme der Nacht zufallen!?

Und erst durch die Nacht lernen wir das Licht schätzen und lieben,so doch auch in Unseren Herzen(Nach Zeiten der Finsternis)

Und erst durch die Nacht wirt ein Neuer Tag lieblich.

Und wenn unsere Herzen immer erhelt wären durch und durch, in allem,und immer alles im Licht währe in uns,. wir immer leuchten würden in Unseren Herzen,ich glaube.. wenn dem so währe würde kein Mensch G'tt und somit das Volkommene Licht suchen Wink

Ich glaube aber das es mahl ein Leben geben wirt wo es die Nacht und die Finsternis nicht mehr braucht.


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Erinnerung

Beitrag von JOELA am Mi 26 Okt 2011, 19:49

Schalom ihr Lieben,
ich sollte an dieser Stelle nochmals an den Anfang dieses Threads erinnern.
Die Frage mit dem LICHT am ANFANG wurde ja seinerzeit sehr gut von Shomer aufgeworfen.

Unser ABA setzte dies dann danach mit seinem Beitrag > Es werde HELL < quasi in das rechte Licht aus der hebräischen Urfassung selbiger Sprache.

hier ein kurzes Ü-Zitat daraus:
Da sprach GOtt:
>>> Es werde hell ! <<< und es ward hell !
Und GOtt sah die Helle, dass sie gut war.
Da schied GOtt zwischen der Helle und dem Dunklen.
Und GOtt nannte die Helle = TAG
das Dunkle aber nannte er NACHT
Und es ward Abend und ward Morgen – EIN Tag !!!

> gesamter Beitrag HIER <
Also bei all eurer sehr interessanten Licht-Philosophie sollte dieses einfache formlose Targum immer berücksichtigt werden. Denn aus unserem Hebräischen ins Deutsche heißt es halt einfach nur, dass es hell wurde, mehr nicht.


Schalom DODI

PS:
übrigens ist Naftali Herz der gleichen Meinung wie ABA
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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Sajin am Mi 26 Okt 2011, 19:56

Joela

Samson Raphael Hirsch ist kein "Licht-Philosoph", sondern ein jüdischer Rabbiner aus dem 19. Jahrhundert….

http://www.hagalil.com/judentum/samson-hirsch/hirsch.htm

des hebräischen voll bemächtigt, und der Vorteil, er schrieb seine Kommentare in Deutsch, also mussten diese nicht zuerst noch übersetzt werden…. Da ist man schon sehr nahe an jüdischer Wurzel.

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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Schmuel am Mi 26 Okt 2011, 20:07

Shomer schrieb.

Es kann kein mystisches Licht sein, sondern es muss real existieren, genau so wie Pflanzen, Tiere, Menschen und der Shabbat auch - aber wo?


Diese Frage griff Shomer eben auf,und wenn mann dieser Frage vertieft nach gehen will,wirt die Philosopie ihr auf den Füssen vollgen! Wink Und das war ja auch Grundsatz des Themas,Shomer hatt nicht erklähr,vielmehr aufgeworfen.

Habe vertig OT silent Smile


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bei uns Juden ist es halt so!

Beitrag von JOELA am Mi 26 Okt 2011, 20:22

Schalom Sajin,
ich bin die DODI (links) die ältere, Joela ist meine Schwester (rechts)
(vielleicht fassen wir dies einmal besser im Gesamt-Nikname zusammen)

... du meinst mit Recht:
Da ist man schon sehr nahe an jüdischer Wurzel.
das ist ja das schöne und interessante bei uns Juden:
der eine meint es so und der andere meint es so
und darin liegt dann der Unterschied!

_
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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Sajin am Do 27 Okt 2011, 19:01

Shalom DODI

Ja, das finde ich auch das Schöne im jüdischen, dass es nicht nur einfach nur EINE Meinung gibt.


Sajin


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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Unikat1961 am Do 24 Nov 2011, 20:52

Schalom

Auch ich möchte gerne was hinzu fügen .
Ich bin der Meinung , dass es neben der sichtbare Sonne, die das Licht spendet , eine überaus höheres Licht gibt . Dieses Licht ist viel gewaltiger und mächtiger zu gleich, denn dies ist das göttliche Licht, das mich tief in meinem Herzen getroffen hat.
Ich hatte schon berichtet, wie ich plötzlich, nach dem Erscheinen des Lichtes, die Bibel mein wichtigstes Buch wurde .
Ich bin der Meinung, ob Ihr es verstehen könnt oder nicht; nur durch den Glaube an Jesus kommen wir an das göttliche Licht.
Was gewaltigeres habe ich in meinem Herzen nicht erlebt.
Es kam über Nacht, aus dem Nichts, ich hatte zwei mal das Wort:
"Jesus" gehört und ich hatte nur einmal "ja Jesus" gesagt, und auf einmal kam dieses grelle ( unbeschreiblich grell ) Licht das im Hintergrund war, immer näher, und plötzlich war es völlig in mir. Als ich wach wurde kribbelte komplett in meinem ganzen Körper und meine Hände waren oben. Danach verließ mich dieses Kribbeln ganz langsam von von der Fußspitze durch meinem Körper bis hin zu meiner Hände.
Danach zog mich die Bibel förmlich an und lese und lese und lese.
Ich bin mir sicher, dass viel mehr ist als nur das Betrachten oder wie man darüber schreibt oder redet .
Nun eine Gedanke von mir, Der lebendige Gott ( und himmlischer Vater ) trauert um jeden einzelnen Menschenseele, der sich verwirren oder Ihm gegenüber sein Herz verstocken lässt .
Ganz liebe Grüße von hier aus





Zuletzt von Eaglesword am Mo 26 März 2012, 15:27 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : GramKorr)

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Schönes Erlebnis!

Beitrag von ABA am Fr 25 Nov 2011, 00:40

יחידאי 1961
Schalom Jachidai, (Unikat1961)
ein sehr interessantes und bewegendes Erlebnis, welches du schilderst, und du meinst ...
... Ich bin der Meinung, ob Ihr es verstehen könnt oder nicht;
nur durch den Glaube an Jesus kommen wir an das göttliche Licht .
(Hervorhebungen von ABA)
Hierin bin ich persönlich nicht ganz deiner Meinung, vor allem diese Meinung nicht als ein >nur<-Dogma zu proklamieren. Ich bekam ebenfalls dieses "göttliche Licht", genauso wie meine Lehrer sowie die Lehrer meiner Lehrer, ohne unbedingt an einen Jesus zu glauben! Was wir jedoch Beispielhaft bewerten ist eher, wie Jeschua zu glauben, denn nur so steht es in den euren christlichen Schriften.
Darüber habe ich vor gut 2 Jahren diesen Beitrag geschrieben! (bestimmt sehr interessant nachzulesen)
שלום אבא
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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Sajin am Fr 25 Nov 2011, 19:57

Wenn es gestattet ist, würde ich gerne da einige Gedanken, die mir wichtig wurden aus dem Kommentar von Samson Raphael Hirsch anbringen.

Und ich denke mitnichten, dass man NUR durch einen (dogmatischen) „Glauben“ an Jesus zum göttlichen Licht kommt.


Vers 3:Da sprach Gott: Es werde Licht! Und da war Licht. 4. Gott schaute das Licht an, dass es gut sei, und es schied Gott zwischen dem Lichte und der Finsternis.

אוֹר (‘or, Licht) verwandt mit עור wach werden, für äussere Eindrücke empfänglich werden oder sein (daher auch „Haut“). Dem אוֹר steht חֹשֶׁךְ (choschek) Finsternis gegenüber, was den Zustand bezeichnet, welches nicht dem weckenden Einfluss des Lichtes blossgestellt ist. Auch hier wird das Licht (bestimmend) mit dem Partikel „et“ umfassend als gut bezeichnet.
עוֹר die Aussenseite des lebendigen Organismus.

וַיַּרְא אֱלֹהִים אֶת הָאוֹר כִּי טוֹב Und Gott sah das Licht, dass es gut sei. So ebenso bei den folgenden Schöpfungen und am Schlusse des Schöpfungswerkes (Vers 31) es war טוֹב מְאֹד (tov me’od) sehr gut.
Einem menschlichen Schöpfer entzieht sich meist das Werk nachdem es durch seine Kunst geworden. Es ward durch ihn, allein es besteht fortan durch sich selbst, und oft wächst das Werk über den Kopf, konnte Kräfte entfesseln, nur mag es diese Kräfte nicht wieder zu bannen, das Geschöpf überragt den „Schöpfer“. Nicht so Gott und seine Welt. Das Einzelne und Ganze ist nicht nur geworden durch seinen allmächtigen Willen, es besteht, auch wenn es geworden ist, nur weil Seine Einsicht das Fortbestehen für gut findet, auch nachdem es geworden ist, lässt er es fortbestehen, so lange es Ihm wohl gefällt.

Gott sieht von Aussen, dass das Licht gut sei, und nicht in diesem Licht, dass es gut wäre. Das Werk befindet sich ausserhalb des Meisters. Nicht wie der Leib zur Seele verhält sich die Welt zu Gott, sondern in Abhängigkeit bleibt sein Werk und in Unabhängigkeit hoch erhaben Gott über seinem Werk.

Interessant ist, dass hier schon steht, dass das Licht gut sei, bevor es von der Finsternis getrennt ist, also unmittelbar nach der Schöpfung des Lichts.

וַיַּבְדֵּל (wajavdel, scheiden) Und so setzt Gott ordnend Grenzen zwischen dem neu geschaffenen Lichte und der „alten“ Finsternis. Beide sollen auf die Erde einwirken: das alles zum Einzeldasein erweckende Licht und das durch reizlose Abspannung Raum gebende Dunkel. Beide erhalten ihr Gebiet. So rief Gott „Licht“ in die Finsternis, und setzt eine Grenze zwischen diesen beiden grössten und wichtigsten Gegensätzen, welche die Welt gestalten.
So wie die Wurzel der Pflanze ein „Kind“ der Dunkelheit ist, Stamm und Krone ein Sohn des Lichtes, so ist Finsternis und Licht, Nacht und Tag, Mutter und Vater jeden organischen Wesens. Alles Leben keimt im lichtlosen nächtlichen Schosse und reift zur Selbstständigkeit unter dem Strahl des Lichtes.
So ertragen wie nicht das „ewige“ Licht, denn nach 12 Stunden geschäftigen Treibens und Wirkens sinken wir erschlafft in die alte Nacht zurück, und trinken, umhüllt von dem mütterlichen Fittich der Nacht, erst neue Kräfte.

בדל (badal) ist nicht einfach ein trennen, ein negatives Sondern von anderem, sondern um eine Gebietsanweisung, eine besondere Existenz, eine besondere Bestimmung zu geben. So verwandt mit Betulah, der „Jungfrau“, die noch eine gesonderte Existenz hat, noch nicht mit dem Manne verbunden.


noch ein frohes Shabbat Shalom

lehit

Sajin


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