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Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Shomer am Sa 04 Sep 2010, 20:39

Shalom Eaglesword

Zum Blutmond ist zu sagen, dass ich sowas schon mehr gesehen habe. Das ist einfach eine "ganz normale" Mondfinsternis, wie es sie seit der Erschaffung von Sonne Mond und Sternen am vierten Schöpfungstag gab.

Dass sich die Sonne verfinstert, ist auch solch ein Phänomen, das immer wieder einmal vorkommt. Das Ungewöhnliche an beiden Ereignissen ist, dass sie auf besondere Tage im Jüdischen Kalender gefallen sind bzw. fallen werden. Dass sich die Sonne verfinsterte, hatten wir in den drei aufeinander folgenden Jahren 2008/09/10 (5068-70) jeweils am 1. Aw. Eine Sonnenfinsternis kann es nur an Neumond geben, weil nur dann die Linie Sonne - Mond - Erde stimmt. Die Linie Sonne - Erde - Mond hingegen finden wir ausschliesslich an Vollmond. Und wenn der Mond von der Höhe her genau durch den Erdschatten "fliegt", haben wir es mit einer totalen Mondfinsternis, mit einem Blutmond zu tun.

Für die Jahre 2014/15 wurden vier Blutmonde im Abstand von je 1/2 Jahr voraus berechnet. Und nun kommt das Krasse: Israel feiert an diesen vier Blutmonden jeweils Pessach und Sukkot! Das letzte Mal, dass es sowas gab, das war um 1967 herum, das vorletzte Mal um 1948 und weiter zurück erst wieder 1492. Diese Daten sind in jüdischen Köpfen sehr eindrücklich. Und da es solch einen (engl.: ) Tetrad an Pessach und Sukkot in den nächsten Jahrhunderten nie wieder geben wird, kann wirklich davon ausgegangen werden, dass wir uns in der letzten Jahrwoche befinden (2008-2015), bevor der König erscheint. Die Grosse Trübsal ist nicht nur nahe, wir sind bereits mitten drin. Begonnen hat sie an Jom Teruah 5768, vor ziemlich genau zwei Jahren also. Verbleiben uns also noch fünf Jahre.

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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Orlando am Mi 08 Sep 2010, 00:28

http://www.kath.net/detail.php?id=28010

06. September 2010, 18:40
Und doch hat Gott die Welt erschaffen


Mathematiker Lennox widerspricht Astrophysiker Hawking und sagt: Atheismus ist ein „hoffnungsloser“ Glaube

Oxford (kath.net/idea)
Ein christlicher Mathematiker widerspricht der These des britischen Astrophysikers Stephen Hawking, dass sich das Universum selbst aus dem Nichts erschaffen habe und Gott dafür nicht nötig gewesen sei. Hawking erliege einer Reihe elementarer Missverständnisse, schreibt der Oxforder Mathematikprofessor und Dozent für Wissenschaftsphilosophie John Lennox in der Zeitung Daily Mail.

Nach seiner Überzeugung kann man die Welt nicht ohne Gott erklären. Hingegen argumentiert Hawking, das Universum könne sich selbst erschaffen, weil es Naturgesetze wie etwa die Schwerkraft gebe. Der Urknall sei eine unausweichliche Konsequenz der physikalischen Gesetze. Dafür sei die „Hand Gottes“ nicht nötig, schreibt Hawking in seinem Buch „Der große Entwurf – Eine neue Erklärung des Universums“, das am 7. September in Deutschland auf den Markt kommt. Doch laut Lennox ist schon Hawkings Vorstellung von Gott fehlerhaft.

Er sehe ihn als Lückenbüßer, der dann herhalten müsse, wenn man keine naturwissenschaftliche Erklärung finde. Doch für Christen sei Gott „der Autor der ganzen Show – von den Teilen, die wir nicht verstehen wie von denen, die wir verstehen.“

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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Shomer am Mo 28 Feb 2011, 21:24

@Bonsai schrieb:Bei "Es werde LICHT" geht es nicht um physikalisches Licht. Das kam erst später.
Erst wenn der Allmächtige zum Herzen eines Menschen spricht: "Es werde Licht" - wird es im Herzen dieses Menschen hell. Andernfalls bleibt er in der Finsternis.
mfg Bonsai
Nun, dies ist natürlich eine sehr mystische Antwort. Einen Mystiker kann dies durchaus erbauen, ich aber möchte das, was geschrieben steht so lesen und verstehen, wie es geschrieben wurde. Und das ist meilenweit von christlicher Dogmatik entfernt. Im Schöpfungsbericht haben wir es mit hebräisch zu tun.
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Die Antwort weiß nur der mystische Wind

Beitrag von ABA am Mo 28 Feb 2011, 22:08

שלום שומר
Schalom Shomer,
@Bonsai schrieb:Bei "Es werde LICHT" geht es nicht um physikalisches Licht.
Das kam erst später.
Abgesehen von allen mystischen Antworten,
war dieses Thema nicht schon vor einem Jahr erledigt !?

שלום אבא
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TORAH ist also falsch !!!

Beitrag von ABA am Di 01 März 2011, 17:30

Schalom Bonsai,

wenn wir hier nun versuchen deinen Worten zu folgen:
Das Fehlen elektromagnetischer Wellen kann es nicht sein.
Denn diese fehlten nach diesem "Es werde Licht" immer noch.
dann muss nach deiner Darstellung also unsere TORAH falsch sein.

bzw. übersetze doch bitte du einmal:
aus בראשית א die Begriffe:
יהי-אור ויהי-אור sowie ברא und תחו
bzw. was meint der TANACH mit בואנוס-אירס

Vielleicht kommen wir der Sache dann etwas näher! Cool Wink
Das Fehlen elektromagnetischer Wellen kann es nicht sein.
Denn diese fehlten nach diesem "Es werde Licht" immer noch.
שלום אבא
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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Schmuel am Di 25 Okt 2011, 20:57

Seid gegrüsst zussamen

Ich denke G'tt ist licht ER selbst ist Licht,und DAS ist das licht,also G'tt
Und dieses Licht oder ein Teil,oder eine Form dieses SEINES Lichtes,gab er bzw legte od Hauchte, er in seine Schöpfung,also somit auch und besonders in die Sonne. Die Sonne(Die Sterne Galaktische-Nebel uzw uzw)ist also ein Träger einer BESTIMMTEN vorm des Lichtes G'tt es.

Licht ist aus meiner Sicht was UHR UHR und REIN G'tt liches,und er kann dieses Licht oder das Licht algmein auf VERSCHIEDENE Art und Weise,hervorbringen,verdeilen,oder eben etwas wie Sterne damit austaten!
Intressant ist auch das dass Licht wie wir es in der Schöpfung kennen und warnehmen,IMMER einen Träger hatt,G'tt aber IST der VERDEILER,den er IST es ja,. das Licht

es Kling vieleicht töricht aber mir scheint die Frage was war dann dieses Licht (Vor dem Licht der Sonne und Himmelskörper)eben auch eine Frage wehr und was IST G'tt,und dies können wir nicht fassen.
Und ich finde es gut das wir nicht alles fassen können,den dadurch wirt G'tt es Ewige Grösse und Wesen,Verherlicht.

Kurz ich denke das Volkommene Licht ja DAS Licht ist G'tt selbst,und er hatt es auf verschiedene Art und weise bei der schöpfung verteilt,und auch geformt.

Und dies ist nur meine Sicht. ;)Gut das der Mensch nicht alles weis und versteht sonst ooo wee.

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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Eaglesword am Mi 26 Okt 2011, 11:52

"Er wohnt in einem Licht, wo niemand hinkommen kann", so ähnlich wird es in den Episteln, den Apostelbriefen, dargestellt. Intressanterweise, obwohl in Genesis steht: "es werde hell" und nicht unmittelbar: "Licht sei (geboren)", sagen Physiker, dass Licht eine Form von Materie sei.
Was das bedeutet?
Falls Er bei der Erschaffung von Seiner eigenen Substanz genommen und alle Geschöpfe daraus geformt hat, ist es noch unbegreiflicher.
Warum?
Weil Er ein Geist ist und in den Episteln der "Vater aller Geister" genannt wird. Ein Geist hat laut aktueller Definition keinen festen Körper, somit auch keine Substanz, wie wir sie uns vorstellen würden.
Aber
Da die Forschung vermutet, es müssen mehr Dimensionen existieren als wir bislang messen konnten, liegt es gar nicht mal so fern, dass auch eine uns unbekannte Substanz/Materie vorhanden ist, neben "dunkler Materie" und Antimaterie. Müßig allerdings wäre die Frage, aus was G'tt bestehe, denn "Er besteht aus Sich selbst".


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Schmuel am Mi 26 Okt 2011, 13:15

Laut Astronomie steht bei Licht:

Licht.Sichtbare elektromagnetische Strahlung eines schmalen Wellenlängenbereichs.Im Luftlehreeren Raum verbreitet sich geradlinig mit einer Geschwindikeit von 300 000 Km/s.

In welcher Farbe wir das Licht warnehmen und sehen können,wirt durch das Spektra entschieden.

Nur wenn mann das so Liest ist dies eine doch sehr einfach sicht,den Licht ist nicht nur Eine Visuele Sache,bezieht sich also NICHt NUR auf das Visuele für das Menschliche Auge sichbare Licht.

Es giebt auch Sehlisches Licht oder Sehlische Finsternis.

Viel liest mann;..Meine Sehle(Geist)wurde in Finsternis gestürtzt.
Od in meinem Herzen wurde es Hell oder eben Licht.Es giebt also auch eine GANZ andere Form von Licht die AUCH Licht ist,NUR nehmen wir dieses nicht mit unseren Fleischlichen Augen war sondern im Herzen also Geistlich,Sehlisch.
Ich kann also in einem Totalen Finsteren Raum sein,aber in meinem Herzen ist es Hell,leuchtet es, das Licht

Darum glaube ich das Licht,Verschiedene Formen hatt,und ARTEN und VERSCHIEDENE FORMEN hatt,wie es auch in Verschiedenen Farben erscheinen kann.

Licht ist also,NICHt nur auschliesslich eine Visuele Erscheinung.

Intressant finde ich auch das Licht auch meist in verbindung,mit Wärme steht,wem es Licht im Herzen ist (oder eben Hell)dem ist meist auch warm,im Herzen.

Das Wort G'tt es Erleuchtet doch die Herzen,also Licht :)Auch DIES ist Licht,doch eben nicht Viusuel.

Ich glaube auch das G'tt aus einer ganz anderen Supstanz ist als wir JEDOCH jede Andere Supstanz Anehmen könnte.G'tt ist aus meiner sicht an KEINE GRENZEN gebunden er ist ja Ewig Allmächtig,und somit auch sein Leib,Unbegrenz,in seinen Formen,abslout und VOLKOMMEN FREI in jeder Form zu sein,und sich zu offenbahren.

Ich finde mann kann auch nicht sagen sein Leib sei REIN Geistlich,den währe dem so,WÄHRE ER AN EINE GRENZE GEBUNDEN,also hier an eine Form an einen Bestimmten Leib(hier währe es ein Geistlicher Leib).

Ja G'tt besteht aus sich selbts und eben das Licht ist auch dein TEIL dieses SICH SELBST,also Landen wir früher oder Später beim Uhrsprung des Lichts in der Ewikeit,und Unendlichkeit G'tt es.

Den wenn wir genau und scharf aus meiner Sicht ,dieses Thema anschauen kommt doch die Frage wo;,War G'tt vor der Schöpfung,was tat er damals, er war ja IMMER und wirt ja auch Ewig sein.

G'tt kann also alle Gefässe erschaffen,sie Formen ausstaten. Und IN jedem solchen gefäss sein,ER jedoch ist an KEIN Gefäss oder Leib gebunden,alles jedoch ZU IHM und AN IHN.

Für den Menschen ist solches schwehr zu verstehen, da ER ja an eine Bestimmte Form eines Leibes Gebunden ist,an das Fleischliche,so nicht G'tt.

Aus meiner Sicht
Wunderbar diese Unedliche Grösse,und Unfassbarkeit sunny


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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Elischua am Mi 26 Okt 2011, 13:54

Schalom ihr Lieben,

Schmuel schrieb:
Den wenn wir genau und scharf aus meiner Sicht ,dieses Thema anschauen
kommt doch die Frage wo;,War G'tt vor der Schöpfung,was tat er damals,
er war ja IMMER und wirt ja auch Ewig sein.

Ja, dies beschäftigt mich auch, denn ER ist Allmächtig, Allwissend, Allgegenwärtig - IHM entgeht absolut nichts - ER kennt den Anfang - ER kennt die Ewigkeit - mit unserem normalen Verstand nicht vorstellbar wie JaHWeH einzigartig ist!
Kann vor IHM was gewesen sein - NEIN, das glaube ich nicht! Seine Schöpfung ist groß und wir nur einen kleinen Teil dessen sehen können was wir mit und unseren Augen und Verstand wahrnehmen - was und wieviel ist noch verschlossen! Wir sind nur ein Teil seiner Schöpfung!


Zuletzt von Elischua am Mi 26 Okt 2011, 14:51 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet


  Herzliches Schalom von אלישוע(Elischua)
JHWH segne euch mit Weisheit, Erkenntnis, u. Verständnis für sein Wort und Wahrheit!
Hes. 3,10 Und er JaHWeH sprach zu mir: Menschenkind, alle meine Worte, die ich zu dir reden werde, nimm in dein Herz auf, und höre sie mit deinen Ohren!
Jer. 17,5 So spricht JaHWeH der HERR: Verflucht ist der Mann/Frau, der auf Menschen vertraut und Fleisch ( = eigenes Können) zu seinem Arm ( = Rettung, Hilfe) macht und dessen Herz vom JaHWeH dem HERRN weicht!

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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von heinz am Mi 26 Okt 2011, 14:46

Schalom zusammen,
In dem Zusammenhang wie der Begriff ,,LICHT´´ in der Schrift gebraucht wird ist fast nie von Sonnenlicht,oder künstlichem Licht die Rede.Licht wird als Metapher für Leben bzw. leben in G´TT usw.gebraucht.Dieses Licht wiederum hat mit unserem bekanntem Sonnenlicht nix zu tun.Hat jemand dieses ,,Licht``in sich (was von G``tt kommt) kann er auch nicht sterben.Laßt die Toten ihre Toten begraben ,gesprochen zu Leuten die dieses ,,Licht ``nicht in sich haben.Wer dieses Licht in sich trägt denke ich weiß es.Wer es nicht hat weiß es nicht,sonst würde er Dinge ändern.Ich für mich z.B weiß diesese Licht zu haben, ich kann nicht sterben.Bin jetzt nicht besser wie ein schlechter Mensch,sicher nicht.Habe mir meinen G´´tt auch nicht ausgesucht sondern er mich.
LG heinz

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Re: Und Gott sprach: Es werde Licht - und es wurde Licht.

Beitrag von Sajin am Mi 26 Okt 2011, 18:30

Nun, hier mal einige Notizen aus dem Kommentar von Samson
Raphael Hirsch zu Bereschit:




Vers 3:Da sprach Gott: Es werde Licht! Und da war Licht. 4. Gott schaute das Licht an, dass es gut sei, und es schied Gott zwischen dem Lichte und der Finsternis.

אוֹר (‘or, Licht) verwandt mit עור wach werden, für äussere Eindrücke empfänglich werden oder sein (daher auch „Haut“). Dem אוֹר steht חֹשֶׁךְ (choschek) Finsternis gegenüber, was den Zustand bezeichnet, welches nicht dem weckenden Einfluss des Lichtes blossgestellt ist. Auch hier wird das Licht (bestimmend) mit dem Partikel „et“ umfassend als gut bezeichnet.
עוֹר die Aussenseite des lebendigen Organismus.

וַיַּרְא אֱלֹהִים אֶת הָאוֹר כִּי טוֹב Und Gott sah das Licht, dass es gut sei. So ebenso bei den folgenden Schöpfungen und am Schlusse des Schöpfungswerkes (Vers 31) es war טוֹב מְאֹד (tov me’od) sehr gut.
Einem menschlichen Schöpfer entzieht sich meist das Werk nachdem es durch seine Kunst geworden. Es ward durch ihn, allein es besteht fortan durch sich selbst, und oft wächst das Werk über den Kopf, konnte Kräfte entfesseln, nur mag es diese Kräfte nicht wieder zu bannen, das Geschöpf überragt den „Schöpfer“. Nicht so Gott und seine Welt. Das Einzelne und Ganze ist nicht nur geworden durch seinen allmächtigen Willen, es besteht, auch wenn es geworden ist, nur weil Seine Einsicht das Fortbestehen für gut findet, auch nachdem es geworden ist, lässt er es fortbestehen, so lange es Ihm wohl gefällt.

Gott sieht von Aussen, dass das Licht gut sei, und nicht in diesem Licht, dass es gut wäre. Das Werk befindet sich ausserhalb des Meisters. Nicht wie der Leib zur Seele verhält sich die Welt zu Gott, sondern in Abhängigkeit bleibt sein Werk und in Unabhängigkeit hoch erhaben Gott über seinem Werk.

Interessant ist, dass hier schon steht, dass das Licht gut sei, bevor es von der Finsternis getrennt ist, also unmittelbar nach der Schöpfung des Lichts.

וַיַּבְדֵּל (wajavdel, scheiden) Und so setzt Gott ordnend Grenzen zwischen dem neu geschaffenen Lichte und der „alten“ Finsternis. Beide sollen auf die Erde einwirken: das alles zum Einzeldasein erweckende Licht und das durch reizlose Abspannung Raum gebende Dunkel. Beide erhalten ihr Gebiet. So rief Gott „Licht“ in die Finsternis, und setzt eine Grenze zwischen diesen beiden grössten und wichtigsten Gegensätzen, welche die Welt gestalten.
So wie die Wurzel der Pflanze ein „Kind“ der Dunkelheit ist, Stamm und Krone ein Sohn des Lichtes, so ist Finsternis und Licht, Nacht und Tag, Mutter und Vater jeden organischen Wesens. Alles Leben keimt im lichtlosen nächtlichen Schosse und reift zur Selbstständigkeit unter dem Strahl des Lichtes.
So ertragen wie nicht das „ewige“ Licht, denn nach 12 Stunden geschäftigen Treibens und Wirkens sinken wir erschlafft in die alte Nacht zurück, und trinken, umhüllt von dem mütterlichen Fittich der Nacht, erst neue Kräfte.

בדל (badal) ist nicht einfach ein trennen, ein negatives Sondern von anderem, sondern um eine Gebietsanweisung, eine besondere Existenz, eine besondere Bestimmung zu geben. So verwandt mit Betulah, der „Jungfrau“, die noch eine gesonderte Existenz hat, noch nicht mit dem Manne verbunden.

Vers 5: Und Gott rief dem Lichte: Tag! Und der Finsternis rief Er: Nacht! Es ward Abend, es ward Morgen: Ein Tag

Es kann hier nicht „nennen“ heissen, weil Licht und Tag nicht identisch sind, sondern Tag als Zeitmass der Zeitraum ist, in welchem das Licht auf der Erde in mannigfacher Weise waltet. Und ebenso Finsternis und Nacht.
„Gott rief das Licht und setze es über die Aufgaben des Tages und Gott rief die Finsternis und setzte sie über die Aufgaben der Nacht“(Pessachim 2a).


יוֹם (jom) Tag. Verwandt mit קום, aufstehen, wo alles zur Selbstständigkeit ersteht und in dieser Selbstständigkeit dasteht.
לָיְלָה (lailah) Nacht. Die Zeit, in welcher alles zusammenfällt und sich in sich selbst und mit anderen zusammenlegt und nichts mehr in seinen Umrissen geschieden dasteht.

בֹקֶר עֶרֶב (erev, boker) Abend, Morgen, die Anfangszeiten der Beiden, von Nacht und Tag. Erev, der Abend, wo sich die Gestalten, die Dinge sich zu mischen beginnen, und Boker, Morgen, verwandt mit „pakar“, selbstständig sein, also wo sich das eine vom anderen löst und in scharfen Umrissen hervortritt. (Arav (die selben Buchstaben) heisst auch „angenehm“, weil das angenehme aus der Mischung zweier Gegensätze besteht und auch Arev, Bürge, der zwischen den Gegensätzen eintritt).
So ist der mit Boker (Morgen) beginnende Tag das Ziel, der sich unter Einwirkung des Lichtes vollendete Tag, ist das tov, welches der Schöpfer beabsichtigt, zu welcher sich der am (Vor-) Abend eintretende Einfluss der Finsternis sich vollendeten der Nacht nur die Vorbereitung bildet, gefolgt ist, und so legt die Welt einen Tag ihres Daseins zurück.


So hat das Licht, das eigentliche Gute die Finsternis nicht „beseitigt“ oder überwunden, den alten Zustand der lichtlosen Nacht, um auf Erden ein Reich voller Licht und Leben zu beginnen. Aber in der Tat ist uns ein solches licht- und lebensvoller Zustand auf Erden durch den Mund des Propheten als endliches Ziel verheissen. Jes 30,26: „das Licht des Mondes wird wie das Licht der Sonne sein, und das Licht der Sonne doppeltsiebenfach wie das Licht der sieben Tage (der Schöpfung ?)“, wo dann der Tod für immer beseitigt sein wird (Jes 25,8 ), wo also dann Finsternis und erschlaffen für immer geschwunden sind.
Bis dahin ist immer wieder notwendig, uns aufs Neue im Schosse der Nacht für das Leben des Lichts (sittlich) zu verjüngen.

So heisst es in Chagiga 12a: … Zehn Dinge sind am ersten Tage erschaffen worden, und zwar: Himmel und Erde, Öde und Leere, Licht und Finsternis, Luft und Wasser, das Wesen des Tages und der Nacht. …



lehit


Wir haben den Verstand um zu verstehen - und nicht, um nicht zu verstehen. study


Question Leben und lebenlassen, das ist hier die Frage. Question
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