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MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von heinz am So 16 Okt 2011, 12:12

Schalom Eagle,
Menschlichkeit hat da gewonnen.1000 zu 1 für Israel.Fühle aber genau wie du mein lieber Eagle.So ein elendes,verschlagenes Volk was hat Israel ihnen schon alles angeboten-hätte ich nicht gemacht.Auf der anderen Seite dieser hohe moralische Standart Israels ...ich bin stolz.Es ist so schwierg sich da seine Hände nicht dreckig zu machen.Ich würde sie alle auf LKW´s packen und in den Libanon oder sonstwohin fahren,sofort.Was mir auch ein Dorn im Auge ist ,dieser Felsendom in Jerusalem, ihnen gleich mitschicken.Diesen Arabern muß die Stirn geboten werden.Mitten in Jerusalem so eine heidnische Kultstätte .Persönlich könnte ich auch mit keinem Araber verhandeln bin da zu emotional gesteuert.Bewundere da einige israelische Politiker die Nerven wie Drahtseile haben müssen um sich mit einem Palästinenser überhaupt an einen Tisch zu setzen.Hoffentlich geben die Klugen nicht solange nach bis sei die Dummen sind.
LG heinz

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 22 Okt 2011, 09:17

Kann die Vereinbarung um die Freilassung von Shalit die Friedensbemühungen voranbringen?

Kurz nachdem die ersten Bildern eines blassen und schwachen
Gilad Shalit um die Welt gingen, begannen die Aktivisten, die sich am
Shalit-Protest-Zelt vor dem Wohnsitz des Premierministers in Jerusalem versammelt
hatten, das Zelt abzubauen. Statt der Plakate: "Wie lange noch?" und
"Gilad ist noch am Leben," wurde ein neues Plakat aufgehängt mit den
Worten: "Es ist so gut, dich wieder zu Hause zu haben."

Die Rückkehr von Gilad Shalit nach Israel brachte die ganze Nation am Dienstag zum Erliegen, weil die meistenIsraelis die andauernden Live-Berichterstattungen um die Freilassung von Gilad Schritt für Schritt verfolgten, von der Gaza Grenze, über Ägypten zur israelischen Grenze, zur Militärbasis in Tel Nof für eine medizinische
Untersuchung und dem Treffen mit dem Premierminister, und dann natürlich das
Zusammentreffen mit der Familie bis hin zum Flug mit dem Hubschrauber zurück zu
seinem Heimatdorf Mitzpe Hila im nördlichen Israel. Dort erinnerten die Feiern
mit israelischen Fahnen, Liedern, Schreien und dem Klang des Shofar eher an die
Feiern zum Unabhängigkeitstages. Die 1.941 Tage des Wartens waren endlich
vorbei.

Aber im Gegensatz zum
Unabhängigkeitstag gab es auch einen anderen, eher nüchternen, sogar fast
schmerzhaften Tenor, der sich durch die Bevölkerung zog und in vielen
Interviews zum Ausdruck kam. Die Freilassung
von Hunderten von Massenmördern war nur schwer zu akzeptieren. Noam Shalit, der
Vater von Gilad, erwähnte ebenso diese Tatsache, als er mit seinem Sohn nach
Hause zurückgekehrte: "Auch für uns war diese Vereinbarung nur schwer zu akzeptieren. Ich war beim Obersten Zivilgericht, und ich sah den Hinterbliebenen der Opfer ins Gesicht, und wir teilen ihren Schmerz. Wir spüren den Schmerz für den Preis, den sie für die Freiheit von Gilad bezahlten."

Anmerkung:

Im Laufe des Shalit-Deals
hofften viele westliche Kommentatoren, dass die Tatsache, dass Israel und die Hamas jetzt miteinander geredet hatten (sie sprachen eigentlich nicht wirklich
miteinander - nur über Vermittler), nun die Friedensbemühungen in der Region voranbringen könnten. Dies scheint jedoch ein äußerst naiver Gesichtspunkt zu sein, der ein hohes Maß an Unwissenheit offenbart. Aber weder Unerfahrenheit noch Unwissenheit machen glücklich!

Erstens ist die alleinige
Motivation der Hamas, mit Israel "zu sprechen" darin zu suchen,
Terroristen zu befreien mit der Absicht,
dass sie nun wieder zurückkehren zum "Widerstand" ("Terrorismus")
oder als Motivation für andere dienen,
dies zu tun. Es war kein Zufall, dass sowohl Haniyeh als auch Abbas sie "Mujahedin"
– also „Heilige Krieger“ nannte. Zweitens ist die Hamas von ihrer Existenz und
von ihrem Selbstverständnis her ganz vom Kampf gegen Israel abhängig. Die Organisation würde eine komplette Veränderung durchleben müssen, um in Friedensverhandlungen einzutreten. In Anbetracht der Islamischen Ideologie dieser Organisation ist das in hohem Maße unwahrscheinlich.

Drittens hat dieser Deal, der
wegen der Freilassung der Gefangenen eine starke Zunahme auf der
Beliebtheitsskala der Hamas verursachte, höchste Priorität in der palästinensisch
arabischen Sache. Das Verhältnis dieser Vereinbarung (1000 bis 1) wird
wahrscheinlich zu einem Wettlauf unter den Terrororganisationen führen, noch
mehr Soldaten zu entführen. Anstatt also die Friedensbemühungen voranzubringen,
dürfte diese Vereinbarung vermutlich eher die Aktivitäten der Extremisten
befördern. Der Ausspruch, dass "das Nachgeben gegenüber dem Terrorismus noch
mehr Terrorismus bewirkt" ist nicht nur ein Ausspruch. Er beruht auf Erfahrung.

Eine letzte Beobachtung dazu:
Die Ereignisse der letzten Tage haben den Bruch zwischen Fatah und Hamas
grundsätzlich vertieft, seitdem das von der Hamas vermittelte Geschäft die Freilassung von nur sehr wenigen Fatah- Terroristen sicherte. Für diejenigen, die die
Errichtung eines vereinigten palästinensischen Staates als Lösung des Konfliktes
ansehen, ist ein solch vereinigter Staat deshalb jetzt in weiterer Ferne, als
vor diesem Gefangenentausch. Aber gemäß jüngster Verlautbarungen durch Mahmoud
Abbas ist ein palästinensischer Staat ja auch eher eine Garantie für eine
Verlängerung des Konflikts, und nicht ein Schritt zum Frieden. In diesem Sinne
könnte dieser aktuelle Bruch zwischen Hamas und Fatah tatsächlich zu mehr
Frieden führen, anstatt zur Entwicklung eines feindlich gesinnten Staates.

++++++++++++++++++++++++++++++++

Premierminister Netanyahu: Die Mission ist abgeschlossen

Kurz nach der Begrüßung des freigelassenen Soldaten Gilad Schalit am
Luftwaffenstützpunkt Tel Nof mit einer Umarmung und einer Ehrenbezeigung warnte
der Premierminister Binyamin Netanyahu, dass wenn auch nur einige der 477 Terroristen nach ihrer Freilassung zum Terrorismus zurückkehrten, "so tun sie dies auf
eigene Gefahr."

Netanyahu sagte vor Journalisten in einer kurzen Ansprache am Eingang zur Basis, dass das Land heute in Freude und Schmerz zugleich "vereinigt wurde."

"Vor zweieinhalb Jahren kehrte ich in das Amt des Premierministers zurück. Eine der zentralen und schwierigsten
Aufgaben, die ich auf meinem Schreibtisch vorfand, war die unbeschadete und
gesunde Heimbringung unseres entführten Soldaten
Gilad Schalit. Heute wurde diese Mission abgeschlossen."

Netanyahu beschrieb die
Schwierigkeit der Abwägung bei der Entscheidung, dem Tausch 1.027 zu 1 zuzustimmen, und er sagte, dass er als Soldat
und Kommandant häufig auf gefährliche Missionen geschickt wurde, aber er habe
immer gewusst, dass im Falle einer Gefangennahme die Regierung alles in ihrer
Macht stehende getan hätte, um ihn und seine Kameraden nach Hause zu bringen.

"Als ein Führer, der die IDF Soldaten jeden Tag aussendet, um israelische Bürger zu verteidigen, glaube ich, dass die gegenseitige Verantwortung nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern eines der Fundamente unserer Existenz ist."

Netanyahu sagte, dass Israel
bei zwei Forderungen in den von Ägypten vermittelten Verhandlungen standhaft
blieb: Dass die Hamas- Führung [wie zum Beispiel Marwan Barghouti] hinter
Schloss und Riegel bleibt, und dass die meisten von denjenigen, die freigelassen
wurden, nach Gaza gesandt werden, um sie
auf Distanz zu halten und so die Wahrscheinlichkeit zu minimieren, dass sie
weiteren Schaden verursachen.

"Israel verhält sich
anders, als seine Feinde. Hier feiern wir nicht die Freilassung von Mördern.
Hier heben wir nicht jene auf unsere Schultern, die Menschenleben auslöschten. Im
Gegenteil, wir glauben an die Heiligkeit des Lebens. Wir heiligen und ehren das
Leben. Das ist eine alte Tradition des Jüdischen Volkes.“


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von heinz am Sa 22 Okt 2011, 11:23

Shalom Reinhard,
Gilad Shalid ist sicher das Gesicht der israelischen Armee,das Gesicht des Staates Israel.Das heißt-Shalom.Die rote Linie wurde überschritten in zu viel getan oder vielleicht zu wenig getan zu haben.Diese Grenze mußte überschritten werden.Will sagen ,was wie Schwäche aussieht, ist Menschlichkeit und Stärke von Menschen die einem G´tt vertrauen der da spricht ...mein ist die Rache, spricht der Herr.Da sind zwar Menschen aus dem Gefängnis freigekommen,aber nicht aus ihrer Schuld die sie auf sich geladen haben,die zu Mördern geworden sind.G´tt wird sie richten.Trotz der Freude über Gilad Shalids Freilassung sind meine Gedanken genauso bei bei den Kindern die ihre Eltern verloren haben,oder der Eltern die ihre Kinder vermissen.Diese Lücke wird sich nie schließen.Wie groß ist da der Unterschied zwischen den Anhängern eines toten Mohamed´s und uns ! Wie Netanyahu so treffend gesagt hat:Hier heben wir nicht jene auf unsere Schultern,die Menschenleben auslöschten.Im Gegenteil,wie glauben an die Heiligkeit des Lebens.
In diesem Sinne-Schalom.
LG heinz

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 29 Okt 2011, 10:51

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Die Islamistischen Kräfte im Nahen Osten sind stärker geworden

Seitdem der arabische Frühling vor einem halben
Jahr in Tunesien mit einer Welle von Protesten, Unruhen, Bürgerkriegen,
sinnlosen Tötungen usw. begann, hat sich der Nahe Osten verändert. Die Entwicklung
geht nach wie vor weiter, und besonders in Syrien bezahlt die Bevölkerung jede
Woche neu einen hohen Preis durch den Verlust von Menschenleben, weil Präsident
Bashar Assad versucht, die Demonstrationen mit eiserner Hand zu zerschlagen.


In Libyen verlor in der vergangenen Woche der am längsten im Amt befindliche
Diktator im Nahen Osten, Mohammar Gaddafi, endgültig seine Macht - und sein
Leben - durch einen brutalen Rache-Akt der Rebellen. Nach zweiundvierzig Jahren
der Tyrannei erklärte der Führer des Nationalen Übergangsrats (NTC), Mustafa
Abdel Jalil, den Sieg. Eine Übergangsregierung soll innerhalb von 30 Tagen geschaffen
werden, und eine Nationalversammlung, die die Aufgabe haben wird, eine
Verfassung zu entwerfen, und es soll innerhalb von 240 Tagen Wahlen geben. Der
demokratische Prozess soll sich in Bewegung setzen.


In Tunesien, wo der so genannte arabische
Frühling von einem verzweifelten Gemüsegroßhändler begonnen wurde, ist der
demokratische Prozess weiter vorangeschritten, und die ersten Wahlen wurden
bereits in dieser Woche durchgeführt. Die Islamistische Partei Ennhada wurde mit
Abstand die stärkste Kraft und sicherte sich ungefähr vierzig Prozent der Sitze
im neuen Parlament, das jetzt damit beginnen wird, die Verfassung zu erstellen.


Im Nach-Mubarak-Ägypten sind die moslemischen Horden
aktiv geworden in den Wohngebieten der Koptischen Christen. Mit der Armee als
passive Zuschauer, oder sogar als aktive Mitstreiter, hat dieser radikale Mob Hunderte
getötet und viele weitere verstümmelt. Christliche Frauen wurden entführt und
gewaltsam mit moslemischen Männern verheiratet; Mönche wurden gefoltert,
Kirchen und Kloster wurden niedergerissen und in Brand gesteckt, und Kopten
werden auf den Straßen und in den Schulen schikaniert. Seit März diesen Jahres sind
100.000 Kopten aus dem Land geflohen. Die Verfolgung von Christen und ihrer
nachfolgenden Auswanderung dauert auch in den anderen Gebieten an, wie im Irak,
Libanon, und in den Palästinensischen Autonomiegebieten. Viele müssten dringend
das Land verlassen, aber sie sind nicht in der Lage dazu, ob aus wirtschaftlichen
oder anderen Gründen.


Anmerkung:
Die Ergebnisse des "arabischen
Frühlings" werden jetzt immer klarer, und sie sind nicht ermutigend. Entgegen
den wiederholten optimistischen Bewertungen von Obama über einen demokratischen
Nahen Osten nimmt die Macht des Islamismus immer mehr zu. Islamismus, so wie
wir ihn kennen, ist mit den demokratischen Werten unvereinbar, er ist Anti -
Westlich und Anti-Israelisch. Nachstehend eine kurze Übersicht über den Status
in einigen der Schlüsselländer.


Die Aussichten für eine wahre Demokratie in
Libyen sind nicht vielversprechend. Denken Sie an die Person von Abdel Hakim
Belhaj. Belhaj ist ein wohl bekannter Islamist mit Verbindungen zur Al Kaida. Seit
1988 bekämpfte er die Sowjets und dann die Amerikaner in Afghanistan, und er
wurde im Jahre 2004 sogar durch den CIA verhaftet. Der CIA übergab ihn Gaddafi.
Im jüngsten Konflikt kämpfte er auf Seiten der Amerikaner gegen den libyschen
Diktator. Die beunruhigende Tatsache
dabei ist, dass Belhaj nicht etwa die Seite gewechselt hat.


Überall in der Kampagne gegen Gaddafi weigerte
sich Belhaj, seine starken Miliztruppen der politischen Führung des NTC
(Nationaler Übergangsrat) zu unterstellen. In Anbetracht der zerbrochenen
libyschen Gesellschaft mit Stämmen und Clans, die in Feindseligkeit leben und
jetzt bis an die Zähne bewaffnet sind mit hoch entwickelten Waffen aus den
Lagern von Gaddafi, kann man ihn kaum verurteilen. Es besteht die große Gefahr,
dass ein innerer Konkurrenzkampf und sogar ein Bürgerkrieg im Kampf um die
Macht und die Ressourcen in diesem ölreichen Land ausbrechen könnten. In
alledem sind die Islamisten militärisch besonders stark.


Im Anschluss an den Tod von Gaddafi hielt
NTC-Führer Abdel Jalil eine Siegesrede, in der er sagte, dass die Sharia
(moslemisches religiöses Gesetz) die "grundlegende Quelle" des
Gesetzes im Land sein wird, und dass kein Gesetz, das der Sharia widerspricht, zugelassen
wird. Das bedeutet faktisch die Schaffung eines Islamistischen Staates. In
solch einem Staat kann man logischerweise davon ausgehen, dass Polygamie erlaubt wird, dass Verstümmelungen
für unbedeutende Verbrechen üblich sein werden, dass die Frauenrechte und die
Redefreiheit stark eingeschränkt werden und dass der Religionswechsel mit dem Tode bestraft wird. Das ist wohl kaum
ein Rezept für Demokratie.


Ziemlich dasselbe kann von Tunesien gesagt
werden. Dieses Land ist gemeinhin als der weltlichste unter den arabischen
Staaten angesehen worden - Aber Ennhada ist eine Islamistische Partei. Sein
Führer, Rachid Ghannouchi, hat bereits gesagt, dass die neue Verfassung auf der
Sharia beruhen wird. Wenn "das weltliche" Tunesien sich zum Islamismus hinwendet, kann man ziemlich sicher davon ausgehen, dass auch noch weitere religiöse Nationen ebenso handeln
werden.


Im Irak planen die Vereinigten Staaten ihren Abzug
und die Iranier bereiten bereits ihre Machtübernahme vor. Der Iran mischt sich
bereits in die irakische Politik ein und unterstützt Milizen in diesem Land mit
Hilfe der schiitischen Bevölkerungsmehrheit.
Der Iran ist auf viele Weise das Herrschaftsmodell für einen Islamistischen
Staat, und das Land ist bestrebt, seine Fühler auch auf Länder wie Bahrain und
den Jemen auszustrecken. Wenn das Mullah-Regime erst einmal Kernwaffen hergestellt
hat, würde sein Einflussbereich drastisch zunehmen.


In der Türkei ist die Islamistische Partei von Premierminister Erdogan faktisch
dabei, die Demokratie abzuschaffen und seine Herrschaft zu manifestieren.
Politische Gegner in den Medien und im Militär sind eingesperrt worden, und die
Ernennung von Richtern ist immer stärker von der Billigung der herrschenden
Partei abhängig. Die Türkei hat bereits die Verbindung mit Israel abgebrochen
und orientiert sich weg von Europa. Die Türkei unter Erdogan dient als Vorbild
und Modell für die Ennhada- Partei in Tunesien.


Im Libanon kontrolliert eine Islamistische
Partei, die Hizb'Allah, die Regierung, ähnlich wie die Hamas in Gaza. In Syrien
ist es schwer zu sagen, was geschehen wird, sollte das Regime von Assad fallen,
aber auch dort haben die Islamisten einen sicheren Stand. Alles in allem gibt es wenig Zweifel daran, dass der "arabische Frühling" zu einer dramatischen Zunahme des
Einflusses durch den politischen Islam im Nahen Osten geführt hat.


Natürlich ist in diesem Zusammenhang die Frage
berechtigt: Wenn die Menschen durch Wahlen Islamistische Parteien wählen,
sollte man sie dann nicht gewähren lassen? Wenn wir dagegen angehen, ist es
offensichtlich nicht der Wille des Volkes, oder? Aber das Problem besteht vielmehr darin, wenn
diese Entwicklungen zu einer Tyrannei
der Mehrheit führt, wo Minderheiten wie Christen und Juden verfolgt werden, und
wo grundlegende Menschenrechte verletzt werden, dann kann das nicht akzeptiert
werden. Und dies auch noch Demokratie zu nennen, ist ein Trugschluss und eine
Farce. Freie Wahlen sind nur ein Teil einer funktionierenden Demokratie.


Israel hingegen ist die einzige Demokratie im
Nahen Osten. Das ist eine Errungenschaft, die eigentlich viel zu wenig verstanden und
von der Völkerfamilie wertgeschätzt wird. Statt isoliert, untergraben und über
die Maßen kritisiert zu werden, sollte der jüdische Staat als Vorbild für eine Demokratie
im Mittleren Osten gefördert werden.
Israel könnte als Quelle von Erkenntnissen, Erfahrungen und Know-How dienen und
seine Demokratie zu seinen Nachbarn exportieren. Arabische Führer könnten nach
Israel kommen, um die nationalen Einrichtungen, das Parlament, das Wahlsystem,
die finanziellen und juristischen Systeme und so weiter zu studieren. Aber
warum klingt dies alles leider nur utopisch?


++++++++++++++++++++++

Gilad: Der Iran ist derzeit die größte Bedrohung für Israel

Amos Gilad, der Direktor des Büros für
Diplomatische Sicherheit im Verteidigungsministerium, sagte am Freitag, dass
der Iran derzeit die größte Bedrohung für Israel ist, und er forderte die
Regierung auf, dem iranischen Problem
höchste Priorität zu geben und entsprechend zu handeln, wobei er nicht weiter
ausführte, welches konkrete Handeln denn seiner Meinung nach eingeschlagen
werden sollte.


In der Akademischen Universität von Ashkelon sagte
Gilad: "Es gibt derzeit keine
unmittelbare Atomare Bedrohung, aber die Iranier sind definitiv hoch motiviert
und entschlossen."


Gilad teilte mit, dass Premierminister Binyamin
Netanyahu der erste war, der die Geheimdienstberichte hörte, dass der Iran an
Atomwaffen arbeitet und er sagte dazu: "Netanyahu betrachtet dies als eine
enorme Bedrohung. Der Verteidigungsminister ist sich ebenso dieser Bedrohung
bewusst und versteht, dass es sich um eine zentrale Bedrohungslage handelt."


"Die gute Nachricht in diesem Zusammenhang
ist," so ergänzte er, "dass die ganze Welt gegen den Iran eingestellt
ist. Die Sanktionen zeigen Wirkung, aber das verändert nicht Irans strategische
Ausrichtung und Motivation."


Trotz der Bedrohung von Seiten des Iran bemerkte
Gilad, dass Israel zurzeit bezüglich der Sicherheitslage in einem sehr guten Zustand
ist, vielleicht in einem besseren Zustand
als jemals zuvor.


"Der Irak, der unser größter Feind
einschließlich seiner Kernwaffen war, existiert in dieser Form nicht
mehr," sagte er. "Es gibt derzeit keine aktuelle atomare
Bedrohungslage, seitdem Syrien zerschlagen ist und der Iran zumindest derzeit
eine gewisse Linie nicht überschreitet.“


Ein Bericht, der in der letzten Woche veröffentlicht
wurde, besagt, dass Irans Streben nach Kernwaffen unter Produktionsproblemen
und technischen Schwierigkeiten leidet wegen des Stuxnet- Virus, der Irans
Computer im letzten Jahr befallen hat.


In seinen Anmerkungen am Freitag beleuchtete
Gilad auch die Bedrohung, die von der
Hamas- Terrorgruppe ausgeht, die zurzeit Gaza beherrscht. Er deutete an, dass
die Hamas ihre Kontrolle ausweiten möchte.


"Die Hamas ist Teil der Muslim-
Bruderschaft, deren Vision ein Islamisches Reich auf Kosten anderer Regime ist,
wie zum Beispiel Mubarak und Assad," sagte er, und fügte hinzu: "Die
Hamas will Judäa und Samaria übernehmen und die Fatah Partei von Mahmoud Abbas
beseitigen."


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 05 Nov 2011, 17:54

PA droht mit 'entscheidenden Schritten' gegen die israelischen Sanktionen

Der Sprecher der Palästinensischen Autonomiebehörde Nabil Abu Rudeineh sagte am Donnerstag, dass die PA erwägt, "entscheidende Schritte einzuleiten" als Antwort auf
Israels Entscheidung, den Bau von 2.000 Häusern im östlichen Jerusalem sowie in Judäa und Samaria voranzutreiben.

Abu Rudeineh, der im BBC-Radio interviewt wurde, sagte, dass die PA bald den Nahen Osten "verändern wird", aber genauere Details würde er jetzt noch nicht nennen.

Inzwischen hat der Vertreter der PA bei den Vereinten Nationen, Riyad Mansour, den UN-Sicherheitsrat aufgefordert, gegen Israel vorzugehen, und er sagte, dass die israelische Regierung in Jerusalem die Steuermittel „widerrechtlich raubt“, die angeblich der PA zustehen.

Mansour warnte, dass sich die labile Situation in der Region weiter verschlechtern würde, es
sei denn, dass Israel sofort seine Handlungen einstellt.

Die israelische Entscheidung, die PA durch die Bauvorhaben und das Einfrieren der Übertragung
von Steuergeldern zu sanktionieren erging, nachdem die PA zuvor in dieser Woche als ein 'vollberechtigter Mitgliedstaat' bei der UNESCO anerkannt wurde.

Der Minister für auswärtige Angelegenheiten in der PA, Riyad al-Maliki, sagte gegenüber
Reportern in Ramallah am Donnerstag, dass die PLO nicht vorhabe, sich noch weiteren internationalen Organisationen anzuschließen, aber man werde sich auf die volle Mitgliedschaft bei den Vereinten Nationen konzentrieren, unter Berücksichtigung der Entscheidung des UN- Sicherheitsrates.

Er sagte, wenn der Antrag scheitern sollte, würde die PLO auch weiterhin versuchen, die Mitgliedschaft zu beantragen, bis Palästina bei den Vereinten Nationen akzeptiert wird und man sich nicht mehr an die Vollversammlung wenden muss.

"Wir wollen nach all diesen Kämpfen, Opfern und Anstrengungen durch das komplette palästinensische Volk keinen Beobachter-Status in den Vereinten Nationen akzeptieren. Wir sind nicht bereit, uns mit weniger zufrieden zu geben, als wir verdienen, nämlich die Anerkennung als vollberechtigter Mitgliedstaat," sagte al-Maliki in der in Bethlehem ansässigen Nachrichtenagentur Ma'an News Agency.

Zuvor am Donnerstag sagte UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, dass die PA ihren Plan nicht weiter verfolgen sollte, als Mitgliedstaat bei den Vereinten Nationen anerkannt zu werden.

Ban sagte, dass jetzt, wo die PA in der UNESCO anerkannt worden ist, man sich mit diesem
Zustand zufrieden geben solle.

Der Grund für diese überraschend neue Sichtweise von Ban Ki-Moon, dürfte der finanzielle
Einbruch sein, den die Vereinten Nationen verkraften mussten, als die UNESCO die Mitgliedschaft der PA genehmigte. Die Vereinigten Staaten und Kanada stoppten umgehend ihre Geldzuweisungen an die Organisation, wodurch sich das Budget um fast 30 % verringert.

+++++++++++++++++++

Israel ist genervt und besorgt über die Berichte zu angeblichen Vorbereitungen, den Iran anzugreifen

Israel ist in der vergangenen Woche genervt und besorgt zugleich gewesen, weil lokale Medien berichteten, dass es angeblich intensive Diskussionen innerhalb der Regierung gebe, ob es einen Präventivschlag gegen Irans Atomanlagen geben solle.

Es begann am letzten Freitag, als Israels größte Zeitung, Yediot Ahronot, einen Leitartikel auf der Titelseite brachte mit der Behauptung, dass Premierminister Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Ehud Barak angeblich bereits beschlossen hätten, dass ein Schlag gegen den Iran notwendig sei, und dass man angeblich Druck anwandte, um auch den Rest des Kabinetts zu veranlassen, grünes Licht zu geben.

Einige Tage später wurde die Knesset in die andauernde Debatte einbezogen hinsichtlich der
Notwendigkeit, den Iran anzugreifen, noch bevor sie eine Atombombe bauen können.
Westliche Geheimdienste gehen jetzt fest davon aus, dass der Iran nach Kernwaffen strebt, aber dass man noch zwei Jahre davon entfernt sei, einen einsatzfähigen Atom-Sprengkopf zu haben.

Mehrere Regierungsmitglieder waren verärgert über die Tatsache, dass die Debatte über die Frage, ob man den Iran angreifen sollte, in die Öffentlichkeit gelangte, und sie argumentierten, wenn ein solcher Militärschlag wirklich erforderlich werden sollte, dann könnte Israel jegliche Hoffnung begraben, den Feind zu überraschen.

Außenminister Avigdor Lieberman widersprach in einem Interview mit Israel Radio nicht, dass ein Militärschlag gegen den Iran diskutiert wird, aber er sagte auch, dass vieles von dem, was in den Medien darüber berichtet wird, nicht der Wahrheit entspricht.

Die Ängste in der Region, dass ein Angriff auf den Iran nahe bevorstehen könnte, wurden noch dadurch beflügelt, dass drei große Militärmanöver im Laufe der letzten Woche durchgeführt wurden:

Am Mittwoch kehrten israelische Luftwaffenpiloten von einer groß angelegten gemeinsamen
Übung mit der italienischen Luftwaffe zurück. Die Manöver beinhalteten auch Langstreckenflüge mit Betankung in der Luft. Die einzige zurzeit präsente Bedrohung, die so weit von Israel weg ist, dass eine Betankung in der Luft notwendig sein könnte, ist der Iran.

Zuvor in dieser Woche testete Israel erfolgreich eine neue "ballistische" Version der Jericho III- Langstreckenrakete. Die neue Jericho III- Rakete ermöglicht es Israel, schwere Nutzlasten zu Zielen irgendwo im Nahen Osten, Afrika, Europa, Asien und sogar bis Nordamerika zu befördern. Ausländische Medien stellten in diesem Zusammenhang fest, dass die Raketen in der Lage seien, mit Hunderten von Atomsprengköpfen bestückt zu werden, die sich, davon geht man aus, im Besitz von Israel befinden.

Am Donnerstag führte Israels Heimat-Front-Kommando ein großangelegtes Manöver im Großraum von Tel Aviv durch, das einen feindlichen Langstreckenraketenschlag auf Israels
Bevölkerungszentren simulieren sollte. Der Iran hat gedroht, falls Israel seine Atomanlagen angreifen sollte, dann würden Raketen auf israelische Städte niederregnen.
Syrien würde sich bei einem solchen Angriff mit dem Iran verbünden.

Die Haupt-Schlagzeile kam am Mittwoch von der britischen Zeitung The Guardian, dass das britische Militär angeblich seine Vorbereitungen "beschleunigt", um an einem Militärschlag der Vereinigten Staaten gegen den Iran teilzunehmen.

Der Bericht erschien nur wenige Tage, nachdem der britische Militärführer General David
Richards Israel besuchte. Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak ist zurzeit in London, wo er Gespräche mit Großbritanniens führenden Beamten und Staatssekretären im Verteidigungsministerium führt.

Londons Daily Mail folgte mit einem Bericht, in dem Staatsbeamte zitiert werden, die sagen, dass der amerikanische Präsident Barack Obama und der britische Premierminister David Cameron beschlossen hätten, dass es jetzt nach Jahren der diplomatischen Bemühungen keine Alternative mehr zum militärischen Eingreifen gibt, um Irans Atomprogramm zu stoppen.

Obama und Cameron "bereiten sich auf den Krieg vor, nachdem es Berichte gab, dass der Iran jetzt genug Uran angereichert hat, um vier Atomwaffen herzustellen“, berichtet die Zeitung.

Während ein Schlag gegen den Iran absolut nicht sicher ist, haben allein die ganzen Diskussionen und offensichtlichen Vorbereitungen die meisten Israelis nervös gemacht.

Viele in Israel glauben, dass es letztlich keine andere Wahl geben wird, als Irans Atomanlage anzugreifen, - genau wie es Israel 1981 im Irak und 2007 in Syrien tat – aber man weiß sehr wohl, dass ein solcher Militärschlag einen hohen Preis erfordern würde.

Selbst wenn Israel keine direkte und aktive Rolle in einem Militäreinsatz gegen den Iran spielen sollte, würde es doch die Hauptlast der Vergeltung tragen. Wenn der Iran antwortet und mit nicht-konventionellen Waffen gegen Tel Aviv zurückschlägt, dann wäre Israel gezwungen, einen Gegenschlag zu starten.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Mi 16 Nov 2011, 11:20

Israels derzeitige Schlagzeilen:



Das Nuklearprogramm des Iran verursacht hitzige Diskussionen in Israel



Der Iran ist in den vergangenen Wochen ein brennendes Thema in Israel gewesen. Der ehemalige Geheimdienstchef, Meir Dagan, erntete viel Kritik, nachdem er gesagt hatte, dass „der Angriff auf den Iran eine dumme Idee ist ohne irgendeinen Vorteil.“ Auch wenn nicht zugelassen werden darf, dass der Iran Kernwaffen besitzt, sollte dieses Problem international gelöst werden, sagte Dagan. Seine Anmerkungen führten zu einer Art Schneeball-Effekt, indem eine Diskussion über das Thema in den Hauptnachrichtenmedien über fast zwei Wochen entfacht wurde. Andere Militärs und Beamte im Geheimdienst stehen im klaren Widerspruch zu Dagans Ansichten. Der ehemaliger Leiter des Sicherheitsrates, Giora Eiland, sagte, dass der Angriff auf den Iran keineswegs verantwortungslos sei, und dass man Vorbereitungen dafür treffe, sei richtig. Sowohl Dagan als auch Eiland gehen allerdings davon aus, dass ein Angriff auf iranische Atomanlagen mit umfangreichen Raketenangriffen auf Israel beantwortet würde.



Unterdessen bereitet sich die vom Iran unterstützte Terrororganisation Hizb'Allah im Libanon ebenso für einen möglichen neuen Krieg mit Israel vor, entsprechend einem Bericht von Shimon Shapira. Die Hizb'Allah befürchtet, dass Angriffe von Israel und/oder von den USA gegen den Iran näher rücken, und sie bilden ihre Kämpfer für einen frontalen Angriff auf Israel aus, um die israelische Armee (IDF) zu zwingen an mehreren Fronten kämpfen zu müssen. Shapiras Bericht gibt an, dass die Hizb'Allah beabsichtigt, zu Beginn eines möglichen Krieges 10.000 Raketen auf israelische Ziele abzufeuern, einschließlich Tel Aviv. Zusätzlich wollen fünf Brigaden mit insgesamt ca.5.000 Männern versuchen, Nordgaliläa zu besetzen und so viele Geiseln wie möglich zu nehmen, um israelische Gegenangriffe zu verhindern. Der Plan ist in Zusammenarbeit mit iranischen Strategie- Experten ausgearbeitet worden, und die Hizb'Allah Kämpfer sind dazu auch im Iran ausgebildet worden.



Zu all dem kommt auch noch der in dieser Woche veröffentlichte Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), in dem bestätigt wird, dass der Iran versucht hat, Atomwaffen zu entwickeln. Der Bericht konnte nicht bestätigen, dass diese Bemühungen auch jetzt noch weitergehen, aber gemäß der Einschätzung israelischer Experten gibt es diesbezüglich keinen Zweifel. (Wir sollten bedenken, dass Israel bereits zweimal Atomkraftwerke angegriffen hat, im Irak und in Syrien, und in beiden Fällen geschahen die Angriffe auf der Grundlage von zutreffenden Geheimdienstberichten). Infolgedessen beabsichtigen die USA, ihre Sanktionen gegen den Iran auszuweiten. Allerdings geht man nicht davon aus, dass diese besonders wirkungsvoll sein könnten, solange die USA es vermeiden, in Irans Erdölgewinnung und in seine Nationalbank einzugreifen aus Angst vor den Störungen für den internationalen Erdölmarkt. Hinzu kommt, dass Russland und China ernsthaften internationalen Sanktionen entgegenstehen. Von daher dürfte es auch keinen entsprechenden Beschluss des UN-Sicherheitsrates zu wirkungsvolleren Sanktionen geben.



Anmerkung: Obgleich immer noch in allerhöchsten Kreisen darüber debattiert wird, scheint der Beweis, dass der Iran eine Atombombe entwickelt, unstrittig zu sein. Es gibt einfach zu viele Anzeichen, die dafür sprechen, einschließlich der offensichtlichen iranischen Lügen betreffend ihrer Absichten und der Tatsache, dass sie die internationale Beobachtung ihrer Atomanlagen nicht zulassen und die Welt versuchen, in dem Glauben zu lassen, diese Anlagen dienten allein der Stromerzeugung. Die gegenwärtigen Sanktionen sind nicht ausreichend um zu verhindern, dass der Iran die Atombombe entwickelt. Die alleinige Frage ist also, ob die Welt wirklich mit einer iranischen Atombombe leben kann.



Israel und die USA haben gesagt, dass sie nicht damit leben können! Aber wie es scheint, können Russland und China sich durchaus mit einem solchen Zustand abfinden. Eine iranische Bombe könnte das Kräfteverhältnis im Mittleren Osten verändern, und es würde vermutlich Irans Hauptgegenspieler in der Region, wie Ägypten und Saudi-Arabien, dazu veranlassen, ebenfalls nach der Atombombe zu streben. Jeder weiß, dass die Anwendung der Bombe eine Gesamtzerstörung auch ihres eigenen Landes verursachen kann, was natürlich als triftigen Grund dienen sollte, sie nicht zu verwenden. Aber allein der Besitz der Bombe bewirkt eine ungeheure „Verhandlungsstärke“ und öffnet die Türen für die Einschüchterung anderer Nationen in der Region und weiterer Länder, die irgendwie Einfluss in der Region haben. Zudem sollte die Kombination einer Atombombe und der apokalyptisch anmutende religiöse Fanatismus der gegenwärtigen iranischen Führung den Staatsoberhäuptern rund um die Welt schlaflose Nächte bereiten.



Was Israel betrifft, so sollte eigentlich niemand wirklich überrascht sein, von den israelischen Plänen zu hören, die iranischen Atomkraftwerke anzugreifen. Die iranischen Führer haben immer wieder ihre Absichten erklärt, diesen „krebsartigen Tumor“ loszuwerden, den sie selbst als „das zionistische Gebilde“ bezeichnen. Sie sprechen nach wie vor von einer Welt ohne Zionismus und von der Auslöschung Israels von der Landkarte. Wenn Israel sich letztlich doch zum Angriff entscheiden sollte, dann hätte niemand ein moralisches oder verbrieftes Recht, Israel zu kritisieren. Aber die Hoffnung ist, dass die Welt wieder zur Vernunft kommt und dem iranischen Wahnsinn ein Ende bereitet. Kein Israeli wünscht sich einen weiteren Krieg.



Eine interessante Anmerkung, um dieses Thema abzuschließen: Der Iran läuft Sturm gegen die von den USA angeführten Sanktionierung des Landes, indem er es als Wahnvorstellung und Besessenheit bezeichnet unter Verwendung des Begriffes „Irano-Phobie“ (obgleich dieser Ausdruck zuerst von einem linksgerichteten israelischen jüdischen Gelehrten 2009 verwendet wurde). Das Wort ist fast genauso zusammengesetzt wie das Wort „Islamo- Phobie“, und es ist dazu bestimmt, das Problem insgesamt auf den Kopf zu stellen. Anstelle der problematischen Eigenschaften des Iran oder des Islam wird das Problem in beiden Fällen als psychologische Verdrehung in der Denkweise der westlichen Welt dargestellt. Das heißt, es gibt danach angeblich keine Rechtfertigung für das Kritisieren des Iran oder des Islam - der Westen müsse danach vielmehr seine eigene Denkweise überprüfen. Aber das Wort „Irano- Phobie“ dürfte kaum mehr Erfolg haben, die Denkweise des Westens zu verdrehen, wie das Wort „Islamo- Phobie“ es hatte.



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Der Iran will Zionisten auf den Straßen von Tel Aviv bekämpfen



„Während die Uhr weiter tickt im Vorfeld der Veröffentlichung eines UN- Nuklear-Überwachungsberichtes über das Atomare Programm des Iran, hält Teheran unvermindert daran fest, Drohungen gegen Israel auszusprechen.



Ein Mitglied des Ausschusses für Staatssicherheits- und Außenpolitik sagte am Dienstag, dass falls der Jüdische Staat die islamische Republik angreifen sollte, würden "Iranische Soldaten zionistische Soldaten auf den Straßen von Tel Aviv bekämpfen und sie aus Palästina vertreiben," berichtet die iranische Fars- Nachrichtenagentur.



Hossein Naqavi warnte zudem, dass "Iranische Kräfte erbittert gegen seine Feinde kämpfen werden, notfalls auch auf dem europäischen und amerikanischen Kontinent.“



Der IAEA-Bericht soll am Mittwoch oder am Donnerstag herausgegeben werden und wird vermutlich den militärischen Charakter des Atomaren Programms der islamischen Republik offenbaren.



Am Dienstag warnte zudem der Führer der iranischen Revolutionsgarden, Yadullah Javani, Israel erneut, dass, falls es iranischen Boden angreift, "es sich immer näher in Richtung zu seinem eigenen Untergang bewegt.“



"Wenn das zionistische Regime diesen Fehler machen sollte, dann legt es damit sein eigenes Ende fest. Die islamische Republik ist ein leistungsfähiges Land, das seine Souveränität überall in der Welt schützen kann, und besonders im Mittlere Osten“, sagte er.



Javani machte auch Andeutungen dahingehend, dass der Iran im Falle eines Angriffs die Unterstützung von Seiten der Hezbollah und von anderen Terrororganisationen mobilisiert, und er sagte weiter, dass Teheran "die Mittel und die Möglichkeiten hat, dem zionistischen Regime eine vernichtende Antwort ungeahnten Ausmaßes zu geben."



Der Iranische Verteidigungsminister Ahmad Wahidi nahm ebenso zu der angespannten Situation zwischen den Ländern Stellung und sagte: "Israels Drohungen sind nichts weiter als militärische Propaganda, die den internen Debatten entspringt. Wir sind auf jede mögliche militärische Konfrontation vorbereitet“, sagte er.

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Der Führer der Hizbullah warnt vor einem Krieg im Iran und in Syrien



Hassan Nasrallah, der Führer der im Libanon ansässigen Hizbullah- Terrorgruppe, warnte am Freitag, dass ein Krieg gegen den Iran und Syrien sich über den gesamten Mittleren Osten ausbreiten könnte, berichtet „NOW Lebanon“.



Der Hizbullah-Führer schloss allerdings die Wahrscheinlichkeit einer israelischen Offensive gegen den Libanon für die nahe Zukunft aus.



„Es sei denn, dass es einen Plan für das Führen eines Krieges in der gesamten Region gibt, so schließen wir die Möglichkeit eines zeitnahen [israelischen] Angriffs auf den Libanon aus,“ wurde Nasrallah zitiert im Rahmen einer durch das Fernsehen übertragenen Rede anlässlich „des Märtyrer-Tages“ seiner Organisation.



Nasrallah behauptete, dass die Vereinigten Staaten den Iran und Syrien für die Veränderungen in anderen Regimes in der Region, wie Tunesien, Ägypten und Libyen „bestrafen“ wollen.



So stellte er die Behauptung auf: „…um ihre Verluste in diesen Ländern auszugleichen, [bestrafen] sie Syrien und den Iran“, und er fügte zugleich hinzu, dass ein „Krieg im Iran und in Syrien nicht auf diese zwei Staaten begrenzt bliebe, sondern sich weiter verbreiten würde zu anderen Ländern in der Region.“



„Wir möchten keine Drohungen formulieren, aber das ist die Realität“, sagte Nasrallah. „Die islamischen Nationen und die Massen sollten in dieser Angelegenheit Stellung beziehen.“



Er fügte hinzu: „Der Iran ist vereinigt und stark, er hat einen Führer, der in der Welt unübertroffen ist. Er wird nachhaltig und stark reagieren auf einen Angriff gegen sein Land!“



Weiterhin kommentierte er die Entwicklungen in Syrien, wo Präsident Bashar Assad weiterhin brutal gegen oppositionelle Protestanten vorgeht, und sagte: „Jene, die auf den Sturz des syrischen Regimes von Präsident Baschar al-Assad spekulieren, vergeuden ihre Zeit.“



Gemäß einem Bericht über Israels Nachrichtenkanal „Channel 10 News“ sprach Nasrallah auch über die jüngsten Spekulationen über einen möglichen Angriff Israels auf Irans Atomprogramm, und er nutzte die Gelegenheit, den jüdischen Staat zu kritisieren.



„Betrachten Sie diese Dreistigkeit: Israel hat Nukleare Militärische Sprengköpfe, und es droht damit, Irans friedliche Atomkraftwerke anzugreifen, “ sagte er. „Woher nehmen die das Recht? Sie glauben, dass ihre Feinde gespalten sind. Die Zeit für Schwäche und Rückzug im Angesicht der Vereinigten Staaten ist vorbei - jetzt haben wir Mut und Willen. Heute am Märtyrer-Tag erheben wir uns, denn seit dem Tod des ersten Märtyrers bis heute befanden wir uns immer in einer Ära von Siegen.“


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Eaglesword am Mi 16 Nov 2011, 22:27

kann ja sein, dass Achmadinedschad´s Maul unübertroffen ist. Wie dem auch sei, ist Iran´s und Nasralla´s Wunsch eindeutig Vater des Gedankens an eine verheerende Reaktion.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Do 17 Nov 2011, 06:42

@Eaglesword schrieb:kann ja sein, dass Achmadinedschad´s Maul unübertroffen ist. Wie dem auch sei, ist Iran´s und Nasralla´s Wunsch eindeutig Vater des Gedankens an eine verheerende Reaktion.

Es wird diesen beiden "Maulhelden" nur nicht gelingen, weil die nun wirklich nicht mehr Macht haben, als unser Vater. Irgendwann werden sie fallen, wie schon so viele Diktatoren vor ihnen.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Eaglesword am Do 17 Nov 2011, 10:43

bestätigt


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 20 Nov 2011, 07:27

Wird Israel Irans Atomanlagen angreifen?

Diese Frage wird von einigen Menschen als "Frage des Jahrhunderts" bezeichnet – wird Israel es tun? Werden die IAF- Flugzeuge eines Tages oder eines Nachts starten, und ihren Flug in Richtung Iran aufnehmen, um in James Bond-Manier die Atomanlagen anzugreifen?

Sicher, mysteriöse Explosionen und Angriffe mit Computer-Viren auf die Atomanlagen verlangsamen den Prozess des Baus von Massenvernichtungswaffen durch den Iran. Aber wird das reichen für Israel (und den Rest der Westlichen Welt), um zu überleben?

Inzwischen schließt Israel keine Möglichkeit aus, während die Welt aufschreit, dass wir unter gar keinen Umständen zu diesen Mitteln greifen dürfen. Sicher, die Republikaner im amerikanischen Kongress scheinen die Angriffsoption zu mögen (siehe den nachfolgenden Artikel), aber die meisten Führer überall in der Welt sind wahrscheinlich einfach nur erschrocken und haben Angst bei der Frage, was folgen wird, sollte Israel dann die Rolle eines neuen Verteidigers der Welt einnehmen.

Besonders ironisch ist die Haltung Russlands - sie warnen Israel vor der Öffentlichkeit davor, zuzuschlagen, aber insgeheim hoffen sie, dass wir es tun... Russland wäre natürlich einer der Hauptbegünstigten eines solchen Einsatzes. Hunderte von Millionen Dollar werden nach Russland fließen, weil der Iran dann wieder die erforderlichen Materialien für die neu aufzunehmende Entwicklung erwerben müsste.
Hinzu kommt, dass Russlands Öl und Gas sich vermutlich verteuern, weil die
Preise überall in der Welt ansteigen werden.

In Israel werden alle Optionen von der Regierung diskutiert, aber natürlich nur auf staatlicher Ebene. Wenn es einen Luftangriff geben sollte, dann werden wir erst darüber erfahren, wenn er angelaufen ist. Israelische Kommentatoren behaupten, dass unsere Politiker ganz offen und absichtlich sagen, dass jede Option auf dem Tisch liegt, weil dies auch mit zum psychologischen Spiel mit dem Iran gehört. Man will den Iran im Ungewissen lassen über das, was kommen könnte.

Eine Sache ist gleichwohl sicher - Israel kann nicht ohne die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten zuschlagen, die schon jetzt den Luftraum des Iran sehr intensiv überwachen. Die heutige Technologie wird es den IAF- Flugzeugen einfach nicht ermöglichen, ihre Arbeit ebenso effektiv zu tun, wie sie es bereits vor einigen Jahrzehnten taten, als Israel die Atomanlagen des Irak zerstörte.

Aber ungeachtet dessen, ob Israel den Iran angreift, ist dies eine Zeit für die Welt, um ihren Schlaf zu beenden und endlich zu handeln. Die Schonzeit für Irans Führer und die Hoffnung, er werde dem Frieden zustimmen, ist zu Ende. Irgendetwas muss getan werden, andererseits, so die einhellige Meinung der Experten, wird der Iran innerhalb weniger Monate zur Liste der Länder gezählt werden können, die Atombomben besitzen, und keiner kann sagen, was dann geschehen wird!

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Amerikanische Republikaner sind für einen israelischen Angriff auf den Iran

Amerikanische Republikaner haben eine Gesetzesvorlage in den Kongress eingebracht, womit die amerikanische Unterstützung für einen israelischen Angriff auf den Iran sichergestellt wäre, berichteten US-Politiker in der vergangenen Woche, die zu Besuch in Israel waren.

Fünf republikanische Kongressabgeordnete, die Israel in der vergangenen Woche besuchten, informierten israelische Politiker über diese Bestrebungen. Die Gesetzesvorlage legt fest, dass der Kongress Israel grünes Licht gibt für den Gebrauch "aller notwendigen Mittel" gegen den Iran, "einschließlich des Einsatzes des Militärs", wenn die diplomatischen Möglichkeiten scheitern, Irans Atomprogramm zu stoppen.

Der amerikanische Präsident Barack Obama sagte am Sonntag: "Wir nehmen keine Optionen vom Tisch. Der Iran mit Atomwaffen wäre eine Bedrohung nicht nur für die Region, sondern auch für die Vereinigten Staaten." Jedoch ist das Weiße Haus nicht so weit gegangen, einen Militärschlag gegen iranische Atomanlagen zu verlangen.
Stattdessen teilte man mit, dass man mit anderen Ländern zusammenarbeiten wolle, um sicherzustellen, dass der Iran nicht in den Besitz von Atomwaffen gelangt.

Obama sagte, dass die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran eine "enorme Wirkung" gehabt hätten, und dass er mit russischen und chinesischen Führern eins geworden sei, um mit vereinten Kräften sicherzustellen, dass der Iran keine Atomwaffe entwickelt und es nicht zu einem Wettrüsten im Nahen Osten kommt.

Ungeachtet dessen hat die von den Republikanern angeregte Absichtserklärung- angeregt von dem Republikaner aus Colorado, Doug Lamborn, und unterzeichnet durch Dutzende weiterer Kongressabgeordneter - bereits die erste gesetzgebende Hürde passiert. Er wird jetzt im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten diskutiert.

Iranische Funktionäre haben zugegeben, dass sich das Land auf jede mögliche Option vorbereitet. Am Dienstag sagte Mohammad-Javad Larijani, ein hochrangiger Berater von Irans höchstem Führer Ayatollah Ali Khamenei gegenüber Journalisten in New York: "Der Iran nimmt die Drohungen über Angriffe auf unsere Atomanlagen ernst. Wir sind bereit, uns mit jeder möglichen Drohung zu befassen, und werden unser Nuklearprogramm niemals beenden."

+++++++++++++++++++

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) zeigt sich „besorgt“ über Irans Atomprogramm

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) kritisierte den Iran am Freitag wegen der vermehrten Anzeichen dafür, dass man daran arbeitet, Atombomben herzustellen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Eine entsprechende Resolution wurde möglich, nachdem die sechs Hauptmächte darin übereingekommen waren, wie man sich am besten mit der unnachgiebigen Regierung in Teheran befassen könnte. Man konnte sich allerdings nicht auf irgendwelche konkreten Strafmaßnahmen gegen Irans Atomprogramm festlegen.

Gemäß der Nachrichtenagentur Reuters wurde die Resolution mit 32 Ja-Stimmen und zwei Gegenstimmen (Kuba und Ecuador) angenommen. Indonesien enthielt sich der Stimme.

Die Resolution drückt die "tiefe und wachsende Sorge aus über die ungelösten Probleme im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm, einschließlich derjenigen Fragen, die geklärt werden müssen, um den möglichen militärischen Hintergrund des Atomprogramms auszuschließen."

Teheran wird aufgefordert, sich gegenüber den Inspektoren der Vereinten Nationen vollständig offenzulegen, und "in ernsthafte Gespräche ohne Vorbedingungen einzutreten", um die Bedenken und Sorgen im Zusammenhang mit dem Atomprogramm auszuräumen.

Die Resolution erging als Folge des Berichtes der IAEA in der vergangenen Woche, in dem es heißt, dass glaubwürdige nachrichtendienstliche Berichte vorliegen, wonach der Iran an der Technologie zur Herstellung von Atomwaffen arbeitet.

„Die IAEA ist ernsthaft besorgt wegen möglicher militärischer Interessen im Zusammenhang mit Irans Atomprogramm“, heißt es in dem Bericht der IAEA.

"Nach der sorgfältigen, kritischen und umfassenden Auswertung der verfügbaren Informationen geht die IAEA davon aus, dass die Informationen vollständig und glaubwürdig sind. Diese Informationen zeigen deutlich, dass der Iran für die Entwicklung einer Atombombe bereits wichtige Aktionen ausgeführt hat."

Der Iran zeigt sich weiter unbeeindruckt, allerdings drohte er im Zusammenhang mit dem Bericht und der Resolution, gegen die in Wien ansässige Behörde der Vereinten Nationen gerichtlich vorzugehen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

Vor der Sitzung klagte Irans Vertreter bei der IAEA, Ali Asghar Soltanieh, die Behörde an, den Bericht zunächst an die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Frankreich weitergeleitet zu haben, und sagte, dass die Islamische Republik den Bericht der IAEA "als unprofessionell, unausgeglichen, ungesetzlich und politisch
motiviert betrachtet."

"Irgendwelche Resolutionen, die auf diesem Bericht basieren….. sind nicht rechtlich bindend, von daher sind sie auch nicht umsetzbar“, sagte er.

Soltanieh sagte später, dass die Resolution nur den Entschluss von Teheran bestärken wird, mit seinen umstrittenen Aktivitäten weiter voranzugehen.

„Die einzige unmittelbare Auswirkung ist eine weitere Stärkung der Entschlossenheit der iranischen Nation, sein Atomprogramm zu friedlichen Zwecken ohne jeglichen Kompromiss fortzusetzen“, wurde er von Reuters zitiert, als er sich im Anschluss an die Sitzung äußerte.

"Wir werden unsere Arbeiten zur Atomaren Anreicherung und unsere Arbeiten insgesamt auch nicht für eine Sekunde unterbrechen“, sagte er gegenüber Pressevertretern.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 27 Nov 2011, 13:01

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Ehemaliger Mossad-Führer Yatom: Israel kann es sich nicht leisten, den Iran nicht anzugreifen

Das Begin-Sadat Center, eine renommierte Denkfabrik, die an der Bar- Ilan Universität arbeitet, hielt am 23.11.2011 eine Konferenz ab zum Thema "Israelische Sicherheit in einem neuen regionalen Umfeld“, wobei der Schwerpunkt auf dem so genannten "arabischen Frühling" und seinen Auswirkungen lag. Seine Experten kamen zu der eindeutigen Schlussfolgerung, dass der arabische Frühling nicht auf Demokratie hinausläuft, trotz diesbezüglicher ursprünglicher Hoffnungen im Westen, und das könnte die Dinge für Israel noch schlimmer werden lassen.

"So hoch der Preis, den Iran anzugreifen, auch sein mag, ein militärischer Angriff des Iran würde weniger schmerzhaft sein, als der Preis für das Leben mit der dauerhaften Bedrohung durch eine iranische Atombombe“, behauptet der frühere Mossad Generalmajor (Res.) Danny Yatom. "Die Gegenreaktionen auf einen Militärschlag gegen Irans Kernanlagen werden für Israel nicht annähernd so schlimm sein, wie ein mit Atombomben bewaffneter Iran“, sagt er. "Ich denke nicht, dass diejenigen, die bei einem Angriff auf den Iran Gegenschläge mit apokalyptischen Ausmaßen voraussagen, richtig liegen, und selbst wenn sie recht haben, kann Israel es sich nicht leisten, sich die Frage zu stellen, ob Teheran wirklich so weit gehen wird, uns mit der Bombe anzugreifen."

Die Position von Yatom steht im völligen Gegensatz zur Meinung des früheren Mossad-Führers Meir, der diese Meinungsverschiedenheit bereits zuvor in diesem Jahr zusätzlich anheizte, indem er feststellte, dass ein Angriff auf den Iran eine dumme Aktion wäre, die zu einem Krieg mit unbekanntem Ausmaß führen würde.

Yatom jedoch sagt: „Es ist unmöglich, bei der Sicherheit der Nation auf Vorhersagen durch diejenigen zu bauen, die behaupten, dass der Iran vom Bau einer Atombombe abgehalten oder abgeschreckt werden kann, und dass man das iranische Regime an den Punkt bringen könne, auf ihr Atomprogramm zu verzichten“.

Er räumte ein, dass Raketenangriffe wahrscheinlich von Libanon und Gaza im Anschluss an einen Angriff des Westens oder Israels gegen den Iran folgen würden, aber er fügte gleichzeitig hinzu, dass Israels Antwort "so schmerzhaft und vernichtend sein würde, dass die Raketenangriffe eingestellt würden. Zivile Einrichtungen und die Infrastruktur im Libanon und Gaza wird man nicht aussparen können. Unschuldige Bürger könnten verletzt werden.
Aber wir werden einen vernichtenden Schlag liefern müssen, so dass das Trommelfeuer von Raketen gegen uns nicht weitergehen wird."

Die Welt hat nicht mehr viel Zeit, im Zusammenhang mit dem Iran zu handeln, warnte der ehemalige Mossad-Führer, und er fügte hinzu: "Es gibt die Einschätzung, dass sie die rote Linie überschritten haben. Sie haben die Fähigkeiten, die Bombe zu bauen.
Alles, was jetzt noch erforderlich ist, ist die Entscheidung, es auch zu tun....
Die Welt hat ein Jahr, in dem die Chance, das iranische Atomprogramm aufzuhalten, wahrscheinlich immer geringer wird."

Yatom bezweifelte auch, dass Sanktionen oder verdeckte Operationen die Iraner stoppen könnten.
"Wir haben nur zwei Optionen: Zuzulassen, dass der Iran die Bombe bekommt, oder das Militär gegen ihr militärisches Atomprogramm einzusetzen. Ich denke, dass hier Gewalt angewendet werden muss.
Aber ich denke nicht, dass Israel unbedingt die Führung übernehmen sollte. Das
ist schließlich ein weltweites Problem.... Dennoch hält sich die Welt feige am Spielfeldrand. Israel hat absolut das Recht auf Selbstverteidigung. Für uns ist das iranische Atomwaffenprogramm eine existenzielle Bedrohung."

Generalmajor (Res.) Uzi Dayan, ehemaliger Führer des IDF-Geheimdienstes und staatlicher Sicherheitsberater für den früheren Premierminister Ariel Sharon, stimmt mit Yatom überein, dass Irans Atomwaffenprogramm gestoppt werden muss, aber er geht davon aus, dass Sanktionen das iranische Öl und Gas betreffen müssten sowie die Transaktionen mit der iranischen National-Bank, um die Iraner von ihrem Vorhaben abzubringen.
"Während dies keine existenzielle Bedrohung darstellen würde, so ist das Atomprogramm von Teheran eine unannehmbare Bedrohung“, sagte er.

Im Zusammenhang mit den Aufständen in der arabischen Welt sagte Dayan, dass die Unruhen in Tunesien, Libyen, Ägypten, Syrien, Bahrain und anderswo "wieder einmal beweisen, dass der arabisch-israelische Konflikt nicht das Hauptproblem in diesem Gebiet ist.

"Die Auswirkungen dieser Unruhen für Israel sind vielfältig“, sagte er. "In einer Zeit solcher Unklarheiten muss Israel sich schützen und seine strategischen Vorteile sichern. Dies ist nicht die Zeit für Israel, um territoriale oder andere Risiken einzugehen, weil wir nicht wissen, was vor uns liegt. Israel muss verteidigungsfähige Grenzen haben mit strategischer Tiefe und der Fähigkeit, uns gegen Angriffe zu verteidigen, und im Zusammenhang mit der palästinensischen Frage muss es eine vollständige Entmilitarisierung der Gebiete unter ihrer Kontrolle geben. Israel muss sich vor dem möglichen Aufmarsch von drei feindlichen palästinensischen Einheiten schützen - Jordanien, Westjordanland und Gaza," sagte er.

Dayan rief Israel auch auf, die diplomatische Initiative zu übernehmen und die kurdische Unabhängigkeit zu verteidigen. "Es gibt ungefähr 30 Millionen Kurden in
einem klar definierten Gebiet über vier Länder. Sie verdienen nicht weniger ihre Souveränität, wie die Palästinenser“, sagte er.


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