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MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

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MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 18 Okt 2009, 13:00

das Eingangsposting lautete :

MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Israels derzeitige Lage:

** UN- Menschenrechts- Rat stimmte für den Goldstone- Bericht

Der UN- Menschenrechte-Rat hat am Freitag in Genf abgestimmt und den Goldstone-Bericht gebilligt, in dem Israel beschuldigt wird, im vergangenen Winter in Gaza Kriegsverbrechen begangen zu haben, möglicherweise sogar Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Man könnte es genauso gut auch als eine gezielte Resolution zur Verurteilung des jüdischen Staates insgesamt bezeichnen.

Premierminister Binyamin Netanyahu sagte am Donnerstag gegenüber Reportern in
Jerusalem, dass dieses Votum an diesem Freitag wohl eher "dem Terrorismus helfen wird, anstatt ihm zu schaden - dies kann den Frieden weder befördern noch verhindern." Er ergänzte, dass er die Hoffnung habe, dass "verantwortungsbewusste Länder" verhindern werden, dass dieser Bericht weitere Kreise schlägt, und er äußerte seine Überzeugung, dass diese Resolution den Terrorismus weiter ermutigt und letztlich dem Frieden schadet.

Es ist nicht klar, ob die Europäische Union für oder gegen die Resolution stimmen wird, um sie zu bestätigen, obgleich Großbritannien am am Donnerstag verlauten ließ, dass sie weder den Goldstone- Bericht bestätigen werden, noch einer Resolution zur Verurteilung Israels zustimmen würden.

"Wir können nicht dem kompletten Bericht so zustimmen, und wir können nicht einer Resolution zustimmen in der Form, wie sie uns vorliegt", sagte der Botschafter Großbritanniens bei den Vereinten Nationen, Peter Gooderham, gegenüber dem UN- Menschenrechtsrat. Wie erwartet stimmten die Vereinigten Staaten gegen die Resolution, die auf dem Goldstone-Bericht aufbaut.

Der Bericht selbst war verfasst worden durch eine Ermittlungs- Kommission, geleitet durch den früheren südafrikanische Richter Richard Goldstone, als Ergebnis der Untersuchung der in der Zeit vom 27. Dezember 2008 bis zum 20. Januar 2009 durchgeführten Militäraktion "Cast Lead" (gegossenes Blei) in Gaza.

Die UN- Hochkommissarin für Menschenrechte, Navanethem Pillay hat den Bericht bereits gebilligt, und verurteilt sowohl Israel als auch die Hamas für ihre Aktionen in Gaza als "ernsthafte Übertretungen der internationalen Menschenrechte und humanitärer Grundsätze."

Bestandteil des Berichtes ist eine Anmerkung, dass die Hamas- Terroristen, die den Gaza-Streifen kontrollieren "möglicherweise auch Kriegsverbrechen begangen haben." Enthalten ist auch eine Empfehlung, das Dokument von der UN- Vollversammlung weiterzuleiten an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, um den Bericht dort als Beweismittel zu verwenden in einer Gerichtsverhandlung gegen den Staat Israels. Ziel ist es, verschiedene Israelische Politiker und Verantwortliche unter Anklage zu stellen wegen Kriegsverbrechen in Gaza. Der Entwurf der Resolution erwähnt die Hamas in diesem Zusammenhang nicht.

In der Vergangenheit haben die Vereinigten Staaten normalerweise alle Handlungen im UN- Sicherheitsrat verhindert, die zum Nachteil für den jüdischen Staat gewesen wären, und es wird erwartet, dass die Vereinigten Staaten diesen aktuellen Angriff ebenso verhindern.

Der Militäreinsatz gegen den Terrorismus richtete sich gegen die Hamas- Terrororganisation, die Gaza kontrolliert. Ziel war es, die Tausende von Raketenangriffen und Mörsergranaten gegen israelische Zivilisten im westlichen Negev- Gebiet zu stoppen.

Die Resolution fordert den UN- Menschenrechtsrat auf, den Bericht von Goldstone zu bestätigen, und verurteilt angebliche israelische Menschenrechts-Übertretungen in Ost- Jerusalem, Judäa, Samaria und Gaza. Der Entwurf, aufgestellt durch die Palästinensische Autonomiebehörde, wurde durch Ägypten, Tunesien, Pakistan und Nigeria bei der UN eingebracht.

Der Bericht geht nun zu den Vereinten Nationen in New York zwecks Bestätigung durch den UNHRC, wo er dann durch den Weltsicherheitsrat und die Vollversammlung der Vereinten Nationen beraten wird. Beide Gremien haben sehr starken Einfluss in der internationalen Staatengemeinschaft.

++++++++++++++++++
Bibi und Lieberman versuchten, den Goldstone- Bericht zu verhindern

Premierminister Binyamin Netanyahu und Außenminister Avigdor Lieberman arbeiteten beide hart daran, um zu verhindern, dass der Bericht von Goldstone am Freitag bei der Abstimmung vor dem UN- Menschenrechtsrat in Genf seine Billigung findet, aber es scheint so, dass der Bericht - der Israel der Kriegsverbrechen in Gaza beschuldigt, vermutlich dennoch bestätigt wird.

Sowohl Lieberman als auch Netanyahu haben argumentiert, wenn Israels Armee Kriegsverbrechen vorgeworfen werden auf Grund von zivilen Opfern in einem Krieg gegen Terroristen, dann würde der Bericht alle Versuche behindern, gegen den Terrorismus zu kämpfen. Dies verringert die Chancen auf Frieden zwischen Israel und den Palästinensern.

Netanyahu begann seinen Kampf gegen den Bericht bereits im September bei seiner Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen. Er bezeichnete den Bericht als Farce und beschuldigte den UN- Menschenrechtsrat, die Tatsachen verdreht zu haben. Der Premierminister warnte: "Nur wenn wir die Gewissheit haben, dass wir uns auch verteidigen können, dann können wir auch weitere Risiken für den Frieden eingehen."

Netanyahu sprach am vergangenen Dienstag einige Minuten mit dem UN - Generalsekretär Ban Ki-Moon, und er warnte auch hier wieder, dass der Bericht dem Friedensprozess zwischen ISRAEL und der PA schaden würde. Ban Ki-Moon sagte zu Netanyahu: "Ich habe ihre Position gehört, aber ich kann in diesen Prozess nicht eingreifen."

Lieberman traf sich im Oktober mit mehreren europäischen Vertretern und versuchte, sie zur Unterstützung von Israel im Hinblick auf den Goldstone- Bericht zu bewegen. Bei seinen Treffen mit dem französischen Außenminister Bernard Kouchner, dem britischen Außenminister David Miliband und dem österreichischen
Außenminister Michael Spindelegger scheiterte Lieberman jedoch, seine Gesprächspartner davon zu überzeugen, gegen die Bestätigung des Berichtes zu stimmen.
Lieberman warnte wiederholt die Außenminister, dass wenn der Goldstone- Bericht bestätigt wird, dann auch andere Länder, die gegen den Terrorismus kämpfen, Gefahr laufen, wegen Kriegsverbrechen angeklagt zu werden. Dies ist der Versuch, die Möglichkeit der demokratischen Staaten zur Verteidigung in Abrede zu stellen, sagte er Anfang Oktober. Israel wird das erste Land sein... als nächstes die NATO- Streitkräfte in Afghanistan, und dann Russland.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++
Beratung des UN- Menschenrechtsrates über das "besetzte Territorium" ist in vollem Gange

Der UN- Menschenrechtsrat begann am Donnerstag mit einer speziellen Beratung über die Menschenrechtssituation im „besetzten“ palästinensischen Territorium Judäa, Samaria und Ost- Jerusalem. Die Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay aus Südafrika eröffnete die Sitzung, indem sie Israel beschuldigte, die Freiheit von Moslems zum Gebet zu beschränken, nachdem man junge moslemischen Männern nach dem gewaltsamen Ausschreitungen vom Tempelberg ausgeschlossen hatte.
Pillay verurteilte keineswegs die Tatsache, dass der Tempelberg aus demselben Grund auch für alle Juden und Christen gesperrt war.
Sie beschuldigte Israel auch, internationales Recht zu verletzen, in man den Zugang von Waren nach Gaza über israelische Grenzübergänge im Negev beschränkt und brachte gleichzeitig ihre Unterstützung für den Goldstone- Bericht zum Ausdruck.

Die PA schloss sich an und beschuldigte Israel der Judaisierung von Jerusalem sowie der Veränderung der kulturellen Identität dieser Stadt. Israel kritisierte die UNHRC- Sitzung als unberechtigt, und erklärt dass sowohl die Beschränkungen für die Besucher auf dem Tempelberg als auch die IDF- Antiterrormaßnahmen in Gaza notwendig waren, um Gewalt zu verhindern.

++++++++++++++++++++++++++
Die Türkei festigt die syrisch- iranische Achse, nachdem man Israel abgewiesen hat

Die Bedrohung durch die antiisraelische Achse an der Nordgrenze erfuhr am Mittwoch eine Zuspitzung, nachdem die Türkei, die enge Verbindungen zum Iran unterhält und gemeinsame Militärmanöver mit Syrien durchführt hat, verkündet hatte, Israel zurückzuweisen.

Die Manöver fanden in der vergangenen Woche statt, offenbarte der syrische Außenminister Walid Moallem im arabisch- sprachigen Fernsehkanal Al- Jazeera mit Sitz in Qatar. "Vor einer Woche haben Syrien und die Türkei gemeinsame Manöver in der Nähe von Ankara durchgeführt“, gab Moallem bekannt. "Das ist wichtig, weil dies die Berichte über die schlechten Beziehungen zwischen den militärischen und politischen Einrichtungen in der Türkei hinsichtlich seiner strategischen Verbindungen mit Syrien widerlegt."

Die syrisch- türkischen Manöver wurden anscheinend zur selben Zeit abgehalten, als die Türkei Jerusalem darüber informierte, dass sie der IAF (Israelische Luftwaffe) verbieten würde, an den gemeinsamen Luftmanövern in Anatolien teilzunehmen. Diese Haltung wurde durch Israel bis zum Sonntag noch nicht offiziell bestätigt.
Die Militärmanöver, die planmäßig mit der Türkei, den Vereinigten Staaten und Italien gemeinsam durchgeführt werden sollten, beinhalteten ursprünglich auch fingierte Bombenangriffe im Luftraum nahe der Grenzen des Irans, des Iraks und Syriens. Man geht davon aus, dass israelische Flugzeuge auch den türkischen Luftraum passiert haben, als sie vor zwei Jahren ihre Angriffe gegen syrische Nuklearanlagen flogen.

Die zwei Jahrzehnte der engen Verbindung zwischen Ankara und Jerusalem scheinen zu Ende zu sein, berichtet die "Asia-Times" am Mittwoch.
Es wurde erklärt, dass auf Grund von Forderungen aus der arabischen Welt und von kompromisslosen Moslems in der Türkei, die Regierung dahingehend beeinflusst wurde, sich von Israel zu distanzieren, das bisher Ankara mit Militärischen Gütern, Panzern und Flugzeugen im Wert von Hunderten Millionen Dollar beliefert hat.

"Das ist eine wirklich beunruhigende Entwicklung“, sagte der frühere Befehlshaber der israelische Luftwaffe Eitan Ben-Eliyahu gegenüber einem Reporter im israelischen Fernsehen. "Die Türkei ist für die Ausbildung unserer Luftwaffe sehr entscheidend gewesen, besonders auch im Hinblick auf die strategisch wichtigen Grenzen zum Iran und zu Syrien."

Der Staatssekretär für Auswärtige Knesset-Angelegenheiten und Vorsitzender des Verteidigungskomitees, Tzachi HaNegbi (Kadima- Partei) stellte fest, dass die Annullierung des gemeinsamen Militärmanövers "eine sehr beunruhigende Entwicklung" ist.

Türkische Politiker versuchten, die heftigen israelische Reaktionen auf die überraschende Absage zu beschwichtigen, aber israelische Politiker stellten fest, dass die Regierung des Premierministers Recip Tayyip Erdogan wohl versucht, Israel zu bestrafen für die dreiwöchige Militäroperation gegen den Terrorismus in Gaza, die Mitte Januar beendet wurde.

Der Premierminister Erdogan stand auch in der vordersten Reihe der Kritik gegen die damalige Entscheidung der Vereinten Nationen im letzten Monat, den Goldstone- Bericht nicht auf die Tagesordnung zu setzen, in dem Israel der Kriegsverbrechen in der Gaza beschuldigt wird. Die UN denkt jetzt darüber nach, von ihrer Position im vergangenen Monat abzuweichen.
++++++++++++++++++++++++++++++
Das Ende einer Ära?

Die Veränderung in der Beziehung zwischen der Türkei und Israel, die gemäß einem früheren israelischen Politiker "einfach so beendet wurden" lässt Israel zurück ohne irgendeine verbündete Nation in der Nähe der nördlichen Grenze. Die Zeitung "Asia Times" bemerkt in diesem Zusammenhang, dass die Annullierung der Luftübung auch ernstzunehmende Auswirkungen haben kann auf die Bemühungen, den Iran an der Entwicklung einer Atomwaffe zu hindern.

Ein türkisch- syrischer Vertrag, der am Dienstag unterzeichnet wurde, enthält unter anderem Pläne, die militärische Zusammenarbeit zu verstärken sowie die Visapflicht im Reiseverkehr zwischen beiden Ländern zu beenden. Zehn türkische Minister flogen nach Syrien für diese Konferenz auf höchster Ebene mit ihren syrischen Gesprächspartnern.

Syrien lobte die Türkei auch dafür, aus dem Militärmanöver mit Israel auszusteigen und drängt auch andere moslemische Länder, insbesondere Jordanien und Ägypten, ihre diplomatischen Beziehungen mit Israel einzuschränken. Jordanien drohte in dieser Woche damit, seinen Botschafter in Israel zurückzuziehen, wenn die israelische Polizei in die Al-Aqsa- Moschee auf dem Tempel-Berg eindringen sollte.

Die Türkei spielte bisher auch eine entscheidende Rolle als Vermittler bei den indirekten Gesprächen zwischen Syrien und Israel während der Amtszeit des früheren Premierministers Ehud Olmert.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 10 Sep 2011, 20:43

MJMI-Newsletter - Auszug





ISRAELS
GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:


Palästinenser:
Obama versprach uns einen Staat


Der Führer der Palästinensischen
Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas benutzte ganz bewusst und mit Berechnung eine
Rede des amerikanischen Präsidenten Barack Obama, um für Unterstützung zu
werben für den in diesem Monat geplanten einseitigen Antrag auf staatliche
Souveränität bei den Vereinten Nationen.


Als Teil einer weltweiten Medienkampagne im
Vorfeld des geplanten Antrages am 21. September hat das Regime von Abbas
einen Radiospot erstellt, in dem Obama aus seiner Rede vor der
Generalversammlung der Vereinten Nationen im Jahre 2010 zitiert wird. Obama
sagte damals:


"Wenn wir uns hier im nächsten Jahr wieder
versammeln, dann könnten wir eine Vereinbarung haben, die zu einem neuen
Mitglied der Vereinten Nationen und zu einem unabhängigen, souveränen Staat
Palästina führen kann, der in Frieden mit Israel lebt."


Politiker aus der Obama- Regierung betonten
allerdings ausdrücklich, dass der Präsident hier einfach nur seine Hoffnungen
zum Ausdruck brachte, dass eine Zwei-Staaten-Lösung und eine
Friedensvereinbarung letztlich erreicht werden kann, aber Abbas
erklärte am Ende des Radiospots: "Wenn er es so sagte, muss er es
auch so gemeint haben."


Palästinensische Funktionäre haben geäußert,
dass sie verärgert sind über Obama, weil er, wie frühere US-Präsidenten auch,
viel über die Hilfe zur Gründung eines palästinensischen Staates gesagt hat,
aber er habe darin versagt, Israel dahingehend zu zwingen, dass sie auf
die palästinensischen Forderungen eingehen.


Die Vorwürfe der systematischen Übertretung von
geschlossenen Friedensvereinbarungen durch die Palästinensische
Autonomiebehörde sowie die andauernden palästinensischen Terrorangriffe gegen
Israel werden von denselben Funktionären zurückgewiesen, weil der wahre Grund
dafür angeblich in der Tatsache liege, dass der palästinensischer Staat noch
nicht realisiert wurde.


Hinsichtlich des Antrages auf staatliche
Souveränität bei den Vereinten Nationen gab die Palästinensische
Autonomiebehörde am Donnerstag offiziell beim Büro des UN
Generalsekretärs Ban Ki-Moon
ihre Absicht
bekannt, die Mitgliedschaft in der Weltgemeinschaft zu beantragen.


In dem Brief, der an das Büro von Ban Ki-Moon
gesandt wurde, wird er aufgefordert, „alle möglichen Anstrengungen zu unternehmen,
damit die berechtigten Forderungen des palästinensischen Volkes erfüllt
werden können."


Der Brief wurde als ein diplomatischer Schlag
ins Gesicht Washingtons gesehen, das gerade einen Tag zuvor formell darum
gebeten hatte, dass die Palästinensische Autonomie ihren einseitigen
Antrag auf staatliche Souveränität aufgibt, und wieder zum Weg von
bilateralen Verhandlungen mit Israel zurückkehrt.


Der israelische Premierminister Benjamin
Netanyahu folgte dieser Aufforderung, indem er Abbas ganz direkt dazu
aufrief, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.


"Ich rufe von dieser Stelle den Präsidenten
der PA dazu auf, zu direkten Verhandlungen ohne Vorbedingungen zurückzukehren
und dort zu verbleiben, bis sie beendet sind," sagte Netanyahu im Rahmen
einer Marinezeremonie in Haifa.


Sowohl Obama als auch Netanyahu bestehen auf der
Behauptung, dass eine einseitige Handlung durch die Palästinenser nicht
zu Frieden führen wird, sondern einen neuerlichen Konflikt in Gang bringen
kann.


++++++++++++++++++

Vereinte Nationen: Ban Ki-Moon unterstützt den Wunsch der PA nach
staatlicher Souveränität


Der Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban
Ki-moon versicherte seine Unterstützung für einen unabhängigen
palästinensischen Staat. In einem Statement am Freitag räumte er allerdings
ein, dass die Entscheidung über die Mitgliedschaft der PA in den
Vereinten Nationen ein Streitpunkt unter den Mitgliedstaaten sei.


Allerdings kündigten die Vereinigten Staaten am
Donnerstag das erste Mal offiziell und ausführlich an, dass sie ihr Veto im
Sicherheitsrat einlegen würden, um den Antrag der PA auf volle Mitgliedschaft
in den Vereinten Nationen zu stoppen, wenn die Angelegenheit bei der nächsten
Generalversammlung behandelt wird, die am 19. September eröffnet wird.


Wenn es keine Billigung durch den Sicherheitsrat
für den Antrag der PA geben sollte, so würde allein schon die erwartete
breite Unterstützung in der Generalversammlung wahrscheinlich eine
symbolische Geste sein, die zu weiterer Propaganda und Verurteilung
Israels führt und letztlich dazu dient, Israel unter Druck zu setzen.


Ban Ki-Moon sagte während einer Reise durch
Australien und dem Südlichen Pazifikraum, dass er nachhaltig eine
Zwei-Staaten-Lösung unterstütze, wo "Palästinenser und Israelis
nebeneinander in Frieden und Sicherheit leben können."


"Ich unterstütze auch die staatliche
Souveränität der Palästinenser, einen unabhängigen souveränen Staat
Palästinas. Er hätte längst schon existieren müssen,“ sagte Ban Ki-Moon
vor Reportern in Canberra, bevor er Australien verließ.


Der amerikanische Präsident Barack Obama habe
einen guten Rahmen für Friedensverhandlungen vorgegeben, sagte Ban
Ki-Moon, aber er bestand gleichzeitig darauf, dass es nun an den
Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen liegt, sich für eine Mitgliedschaft
der PA bei den Vereinten Nationen zu entscheiden, auch wenn es keine
Verhandlungen gab.


"So überlasse ich es den Mitgliedstaaten
zu entscheiden, ob sie die PA anerkennen oder nicht anerkennen,"
sagte er.


Vertreter von verschiedenen Splittergruppen
innerhalb der PA und der Hamas reichten am Donnerstag einen eigenen Brief bei
Ban Ki-Moon ein mit der Bitte um seine Unterstützung für einen
'palästinensischen Staat' als vollwertiges Mitglied der Vereinten Nationen.


Funktionäre der Palästinensischen
Autonomiebehörde bestritten, dass der Brief ein offizieller Antrag bei den
Vereinten Nationen war zur Anerkennung eines palästinensischen Staates
entlang der Grenzen von 1967, aber die Berichte deuten an, dass es bei dem
Antrag auf Mitgliedschaft und Anerkennung eines Staates um genau jene Grenzen
geht.


Israelische Funktionäre bereiten sich auf
verbreitete Gewaltaktionen vor, die von den PA- und Hamas-Splittergruppen
nach der Abstimmung ausgehen könnte, unabhängig vom Ergebnis, aber sie haben
noch kein eindeutiges Szenario dafür entwickelt, was sie unternehmen würden,
wenn der Antrag der PA in der Generalversammlung breite Unterstützung finden
sollte




Reinhard
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 17 Sep 2011, 10:27

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Abbas bestätigt: Wir gehen zu den Vereinten Nationen

Der Vorsitzender der Palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud
Abbas bestätigte am Freitag, dass er den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen
in der kommenden Woche bitten wird, seinem
Antrag auf Eigenstaatlichkeit zuzustimmen.


Reuters zitierte Abbas aus einer Rede, die er vor
der Abreise nach New York hielt mit den Worten: "Wir gehen zu den
Vereinten Nationen, um unser legitimes Recht geltend zu machen, nämlich die volle
Mitgliedschaft für Palästina in dieser Organisation."


Der PA-Führer fügte jedoch hinzu, dass er auch andere
Optionen nicht ausschließen wolle, die er jedoch nicht weiter benannte. Er räumte
auch ein, dass dieser Antrag bei den Vereinten Nationen den Konflikt mit Israel
nicht beenden würde.


"Wir wollen nicht Erwartungen wecken, indem
wir sagen, dass wir dorthin gehen und mit der vollen Unabhängigkeit zurückkommen,"
wurde Abbas von The Associated Press zitiert im Rahmen einer Rede an PLO Führer.
Er fügte hinzu, dass er zu den Vereinten Nationen geht, "um die Welt zu bitten, die auf ihm
lastende Verantwortung mit zu schultern“, indem sie die Errichtung eines palästinensischen
Staates unterstützen.


Abbas forderte die PA-Araber auf, von Gewalt Abstand zu nehmen und sagte: "Alles
andere als eine Friedensbewegung wird uns nur schaden und unsere Bestrebungen
durchkreuzen.“


Gemäß einem Bericht über das Israelische Kol- Regierungsradio habe Abbas auch gesagt,
dass mit der Ausrufung eines palästinensischen Staates davon ausgehe, dass sämtliche
Terroristen, die zurzeit in israelischen Gefängnissen ihre Strafe absitzen, dann
nur noch Kriegsgefangene und nicht mehr Terroristen sind.


Die Bestätigung von Abbas war keine Überraschung, nachdem bereits der PA-Außenminister Riad al-Malki am Donnerstag bekannt gegeben hatte, dass der Antrag auf Unabhängigkeit und Eigenstaatlichkeit am 23. September eingereicht wird.

Der ständige Beobachter der Palästinensischen
Autonomiebehörde bei den Vereinten Nationen sagte später, dass die PA-Führung
noch nicht endgültig darüber entschieden habe, die vollwertige Mitgliedschaft
bei den Vereinten Nationen anzustreben und fügte hinzu, dass Abbas und andere
Führer eine endgültige Entscheidung darüber treffen werden, basierend auf
Gespräche mit den Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Russlands und weiteren
internationalen Repräsentanten. Die Rede
von Abbas scheint jedoch darauf hinzudeuten, dass eine endgültige Entscheidung
inzwischen gefallen ist.


Inzwischen sagte Premierminister Binyamin Netanyahu
am Donnerstag, dass er Israels Eröffnungsrede bei der Vollversammlung der
Vereinten Nationen persönlich halten wird, wenn sie am 20. September zusammentritt.


Netanyahu sagte, dass es dort sein Anliegen sei, Israels
Wahrheit öffentlich zu verkündigen, wer auch immer ein Interesse daran hat, es
sich anzuhören. "Die Vollversammlung ist kein Ort, wo Israel normalerweise wohlwollende Zuhörer hat, aber ich habe vor, die Wahrheit zumindest denjenigen zu sagen, die die Wahrheit hören wollen," sagte Netanyahu.


Obwohl Israel sich gegen diesen Antrag der PA auf
Eigenstaatlichkeit ausspricht, offenbart ein am Donnerstag veröffentlichter Bericht, dass Israel dennoch plant, die internationale Gemeinschaft zu bitten, ihre finanzielle Unterstützung für die
PA auch weiterhin zur Verfügung zu stellen.


+++++++++++++++++++++

IDF stellt Reserveeinheiten auf im Vorfeld des Antrages der PA auf Eigenstaatlichkeit

Die IDF- Hauptbefehlszentrale hob das Niveau der
Mobilmachung in Judäa und Samaria vor
dem erwarteten Eigenstaatlichkeitsantrag durch die Palästinensische Autonomiebehörde in der
kommenden Woche bei den Vereinten Nationen deutlich an.


Reservetruppen bestehend aus drei Regimentern wurden allein in der vergangenen Woche mit einem entsprechenden Befehl mobilisiert, um die Einheiten in Judäa und Samaria zahlenmäßig
zu unterstützen.


Die Mobilmachung von Truppen, die für Operationen
in Judäa und Samaria gut ausgebildet sind, werden als Teil der Vorbereitungen
der IDF auf den erwarteten Antrag der PA im September gesehen.


Im Rahmen dieser Vorbereitungen haben die IDF einsatzbereite
und zusätzliche Reserven in Bereitschaft versetzt, für den Fall, dass die Armee gezwungen sein könnte, sie im Notfall zu mobilisieren.


Die Reserveeinheiten aus dem Zentralen Kommandobereich
werden durch zusätzliche Reserveregimenter aus dem Südlichen Kommandobereich komplettiert, um zusätzliche Streitkräfte verfügbar zu haben, die man an Israels Grenze zu
Ägypten entsenden kann. Grund sind neue Terrordrohungen
in dieser Region.


Die Streitkräfte, die in Judäa und Samaria aufmarschieren werden, sind weit über das Land verstreut worden, aber keine dieser Einheiten wurde in die Palästinensische Autonomiebehörde verlegt.

Der GOC- Kommandeur des Zentralen Kommandobereiches Avi Mizrahi ordnete an, dass frühere Kommandanten an die vorderste Front jener möglichen Ereignisse verlegt werden, und
dass sie ihren Dienst mit dem richtigen Taktgefühl und mit Selbstbeherrschung
ausüben mögen, um Unfälle zu vermeiden und die Situation nicht eskalieren zu
lassen.


Militärische Kommandanten rechnen mit Todesopfern,
die sich aus den arabischen Protesten unweigerlich ergeben, wenn die Gewalt der
Massen in der PA und in den Hamas Enklaven entbrennt. Dann könnten jüdische
Siedlungen in der Nähe bedroht sein.


Inzwischen haben die IDF die Ausbildung von Zivil-Einheiten
in den jüdischen Siedlungen der Region abgeschlossen, um für die Möglichkeit vorbereitet zu sein, dass arabische Massendemonstrationen in jüdischen Städten aufmarschieren. Die vorgesehenen Einheiten sind in problematische Gebiete verlegt worden.


Die Armee teilte mit, dass die Vorbereitungen nicht
nur für den September gelten, sondern auch für alle möglichen Ereignisse, die in
den kommenden Monaten hereinbrechen könnten.


+++++++++++++++++++

Palästinenser: Keine Juden in unserem Staat

Der Botschafter der Palästinensische Befreiungsorganisation
(PLO) in den Vereinigten Staaten, Maen Areikat, sagte am Dienstag gegenüber
Journalisten in Washington, dass der Palästinenserstaat, dessen Anerkennung vor den Vereinten Nationen man in der kommenden Woche anstrebt, frei von
Juden
sein sollte.


"Ich denke, dass es im besten Interesse dieser zwei Völker sein würde, getrennt zu werden," sagte Areikat. Natürlich würden solche oder ähnliche Andeutungen durch
israelische Politiker, Araber vom jüdischen Staat fernzuhalten, sofort als
Rassismus gebrandmarkt und in aggressiver Weise von der internationalen
Gemeinschaft zurückgewiesen werden.


Israelische und jüdische Führer sind aufgebracht
über die Bemerkungen dieses hochrangigen palästinensischen Politikers.


"Es wäre für die Nationen in der Welt ratsam,
diese Worte mit in Betracht zu ziehen, wenn es zu einer Entscheidung über den palästinensischen Antrag kommt, einen unabhängigen Staat
zu gründen," sagte der israelische Außenminister Avigdor Lieberman, der offiziell
Protest einlegte, zusammen mit den USA und europäischen Staaten.


Yuli Edelstein, der Minister für auswärtige Angelegenheiten und Diaspora drehte den
Spieß um, hin zu denjenigen, die Israel gleichsetzen wollen mit den rassistischsten
Regimen in der Geschichte, und er sagte: "Nach einer unaufhörlichen Verleumdungskampagne
und den unzähligen Versuchen, Israel als einen Apartheidstaat hinzustellen, scheint es so, dass es vielmehr die Palästinenser sind, die nach Apartheid trachten.... Die Bemerkungen [von
Areikat] lassen als Motiv und Ziel Judenreinheit erkennen."


„Judenrein“ war der von den Nazis gebrauchte Begriff, um das Ziel ihrer Kampagne zu beschreiben, Deutschland und Europa von Juden zu reinigen.

Durch das Gebrauchen des Vokabulars der Nazis, so
sagte der ehemaliger Vertreter des US-Sicherheitsrates, scheint vieles darauf
hinzudeuten, dass der geplante palästinensische Staat nun nach Deutschland die
erste Nation seit dem Zeitalter des Zweiten Weltkriegs sein wird, wo Juden per
Gesetz verboten wird, zu leben.


Die Vollversammlung der Vereinten Nationen plant,
am 21. September über die Anerkennung eines palästinensischen arabischen
Staates zu beraten. Palästinenserführer Mahmoud Abbas wird am 23. September seine
Rede vor der Vollversammlung halten, dem letzten Tag des ersten Teils der
Beratungen.


Für denselben Tag hat der Außenminister der Palästinensischen
Autonomiebehörde, Riad al-Malki, angekündigt, dass er dem UN-Sicherheitsrat den
Antrag auf vollwertige Mitgliedschaft von „Palästina“ bei den Vereinten
Nationen offiziell vorlegen wird.


Die Vereinigten Staaten haben bereits angekündigt,
dass sie einen solchen Antrag ablehnen werden, aber die Vollversammlung kann ihre
eigene Stimme abgeben, die, obwohl rechtlich nicht bindend, mit ziemlicher Sicherheit
den palästinensischen Souveränitätsantrag befürworten wird.


Nur für den Fall, dass, wie manche naiver weise glauben,
die Anerkennung eines palästinensischen Staates durch die Vereinten Nationen
den Konflikt beenden und zu Frieden führen würde, haben die Palästinenser
selbst bereits vorgesorgt.


Wenn die Vereinten Nationen sich für das Anerkennen
eines palästinensischen Staates und die Annahme als Mitgliedstaat der Vereinten
Nationen aussprechen sollten, dann wird die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) nicht etwa aufgelöst, sondern sie wird auch weiterhin als der offizielle Vertreter der palästinensischen Araber angesehen.


Warum, so könnte man fragen, muss eine solche "Befreiungs"-Organisation ihre
Arbeit fortsetzen, wenn das angebliche Ziel der staatlichen Souveränität erreicht ist? Ganz klar, weil die Palästinenser die ganze Zeit gesagt haben - mit Yasser Arafat beginnend bis hin
zur „demokratisch“ gewählten Hamas Regierung – das wahre und letzte Ziel sei nicht ein palästinensischer Staat, der neben Israel existiert, sondern vielmehr ein palästinensischer Staat, der anstelle von Israel existiert.

Reinhard
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Fr 07 Okt 2011, 07:41

ISRAELS DERZEITIGE SCHLAGZEILEN



Israel sagt ja; Die PA jedoch sagt nein zum Vorschlag des Nahost- Quartetts



Israel reagierte am Samstag positiv und die Palästinenser negativ auf einen Vorschlag des Nahost-Quartetts zur Wiederaufnahme von Verhandlungen, wobei als Ziel zur Erreichung einer Vereinbarung der Dezember des Jahres 2012 genannt wurde.



„Wir prüfen den Vorschlag und wägen ab, ob es sinnvoll ist, zu direkten Gesprächen zurückzukehren“, sagte ein hochrangiger israelischer Beamter in diesem Zusammenhang. Er ergänzte, dass die Regierung nicht auf den Vorschlag reagieren würde, indem die Grenzlinien von 1967 oder die palästinensische Anerkennung von Israel als jüdischen Staat nicht erwähnt werden, bis Premierminister Binyamin Netanyahu die Angelegenheit mit führenden Kabinettsmitgliedern beraten hätte, nachdem er am Montag nach Israel zurückgekehrt war.



Das Nahost-Quartett - bestehend aus den USA, EU, Russland und der UNO – hat bereits seit Monaten versucht, einen Vorschlag zu unterbreiten, der zu direkten Gesprächen führen könnte. Der Vorschlag des Nahost-Quartetts wurde am Freitag-Nachmittag veröffentlicht, nachdem der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, formal ein entsprechendes Schreiben beim UN- Generalsekretär Ban Ki-moon eingereicht hatte, in dem die vollwertige UNO-Mitgliedschaft beantragt wird.



In seiner Verlautbarung drängt das Nahost-Quartett beide Parteien, „die gegenwärtigen Hindernisse zu überwinden und mit den direkten bilateralen israelisch-palästinensischen Verhandlungen ohne Vorbedingungen fortzufahren.“



In Anerkennung der Tatsache, dass die Gespräche für sich allein noch kein Vertrauen herstellen können, schlug das Nahost- Quartett folgendes vor: Eine „vorbereitende Sitzung“ zwischen den beiden Parteien innerhalb eines Monats, um eine Tagesordnung zu erarbeiten sowie eine „Methode des Verfahrens für Verhandlungen“. Die beiden Seiten sollten festlegen, dass das Ziel „die Erreichung einer Vereinbarung innerhalb eines Zeitrahmens sein sollte, der in Übereinstimmung beider Parteien nicht länger als bis Ende 2012 dauern darf.“



In dem Statement heißt es weiter, dass man die Erwartung habe, dass die Parteien jeweils innerhalb von drei Monaten einen konkreten Vorschlag bezüglich der territorialen Fragen und der Sicherheit vorlegen, und dass es innerhalb von 6 Monaten einen „wesentlichen Fortschritt“ geben sollte. Um dieses Ziel zu erreichen ist zu „gegebener Zeit“ an eine internationale Konferenz in Moskau gedacht.



Die PA war schnell dabei, den Antrag des Nahost-Quartetts umgehend zurückzuweisen. Außenminister Riad Malki sagte am Samstag, dass die Initiative des Nahost-Quartetts „unvollständig“ sei. Er unterstrich, dass die Forderung nach Aufgabe des Siedlungsbaus oder ein Rückzug zu den Grenzen von 1967 nicht enthalten ist.



Einige palästinensische Gruppierungen, einschließlich der Hamas und der Volksfront zur Befreiung Palästinas, wiesen den Vorschlag des Nahost- Quartetts ebenfalls zurück und sagten, dass er nur dazu aufgestellt sei, um das palästinensische Streben nach Unabhängigkeit „zu vereiteln“.



++++++++++++++++++





Ya'alon: Keine Verhandlungen Israels mit dieser PA-Führung



Israels stellvertretender Premierminister und gleichzeitig Minister für auswärtige und strategische Angelegenheiten, Moshe Ya'alon, gab gegenüber Arutz Sheva am Mittwoch aus Anlass von Rosch Ha-Schana (Neujahrsfest) ein spezielles Interview. Während des Interviews fasste Ya'alon die zurückliegenden Ereignisse der vergangenen Woche bei den Vereinten Nationen zusammen und sagte, dass Israel keine Verhandlungen mit der palästinensischen Autonomiebehörde aufnehmen sollte, solange die gegenwärtige Führung dieselbe bleibt.



Q: Man könnte die Ereignisse bei der UNO sicherlich zusammenfassen mit den Worten, dass sie sehr markant von Netanyahus Rede bestimmt waren.



Ya'alon: Wir sind natürlich nicht nur mit der Rede von Netanyahu zufrieden, sondern auch wegen der Tatsache, dass die Palästinenser darin gescheitert sind, ihre einseitigen Maßnahme durchzusetzen. Die Palästinenser haben durchweg Verhandlungen vermieden, seitdem der Zionismus aufgekommen ist. Das haben wir erlebt bei Arafats Antwort auf das Angebot Baraks im Jahre 2000, wir haben es erlebt, als Abbas es vermieden hat, auf Olmerts Angebot im Jahre 2008 einzugehen, und jetzt erleben wir es, indem Abbas Verhandlungen aus dem Weg geht und einen einseitigen Schritt vor den Vereinten Nationen unternimmt. Wir sind auch zufrieden mit der Tatsache, dass all diese Bedrohungen und Szenarien, die mit einem Tsunami verglichen wurden, also die drohende internationale Isolation und eine neue Intifada, nicht eingetroffen sind. Die einseitigen Bestrebungen der Palästinenser scheinen ein Misserfolg gewesen zu sein.





Q: Ist es wirklich ein Misserfolg? Sie gehen nun zum Sicherheitsrat und bringen dort ihre Forderungen vor. Wir vertrauen allein auf ein amerikanisches Veto. Das ist nicht wirklich ein Misserfolg.



Ya'alon: Leider gibt es in den Vereinten Nationen neben uns als einzigen jüdischen Staat auch noch 22 arabische Länder und mehr als 50 moslemische Länder. Dies ist also kein Ort, an dem man Gerechtigkeit erwarten könnte, und dennoch haben die Palästinenser keine Mehrheit im Sicherheitsrat, um ihr Ziel zu erreichen. Die amerikanische Haltung mit dem angekündigten Veto ist an dieser Stelle natürlich sehr wichtig. Im Übrigen wurde diese amerikanische Position durch die Aktivitäten Israels beeinflusst, und jetzt vertreten die USA die gleiche Haltung wie wir, nämlich, dass der einseitige Antrag der Palästinenser nicht hinnehmbar ist und nur zu einem zweiten „Hamastan“ führen würde. Wir müssen Obamas Rede als einen bedeutenden Prozess der Veränderung seit seiner Amtsübernahme sehen.



Q: Welchen Preis müssen wir für diese politischen Zugeständnisse der USA bezahlen? Wir hörten bereits in der Rede Netanyahus in den Vereinigten Staaten Andeutungen dahingehend, dass er bereit sei, über das Einfrieren der Bautätigkeit zu reden.



Ya'alon: Wir sprechen über die Aufnahme von Verhandlungen ohne Vorbedingungen, dass wir bereit sind, über alles zu sprechen, aber die grundlegenden Fragen, die wir aufwarfen, wurden mit einem schallenden „Nein“ beantwortet, so zum Beispiel die Zustimmung, ohne Vorbedingungen in Verhandlungen zu gehen, oder die Notwendigkeit, Israel als jüdische Nation anzuerkennen. Vielmehr wurde uns zum letztgenannten Punkt erklärt, dass dies niemals geschehen würde. Über was also könnten wir noch sprechen? Abbas fragt, was mit den Arabern von 1948 geschieht und wie es mit dem Recht auf Rückkehr weitergeht. Barak stellte Arafat bloß, Olmert stellte Abbas bloß, obwohl er und Livni behaupteten, dass der Verhandlungsprozess nur wegen der Wahlen gestoppt wurde, was eine Lüge ist. Mit unserer Forderung nach Anerkennung entlarvten wir die wahren Absichten von Abbas, und wir taten es, ohne dass wir einen politischen Preis dafür bezahlen mussten.



Q: Als jemand, der den internen Dialog der PA sehr gut kennt, glauben Sie, dass es einen PA-Führer gibt, der diese Forderungen annehmen und am Leben bleiben könnte?



Ya'alon: Wenn diese Situation eintreten sollte, dann wären wir gut beraten, sie nicht zu ignorieren oder sie unter den Teppich zu kehren. Seitdem ich 1995 Leiter des Militärischen Nachrichtendienstes wurde, ist dies immer mein Anliegen gewesen. Als ich feststellte, dass sie sogar in Oslo Israels Existenzrecht nicht anerkannten, egal innerhalb welcher Grenzen auch immer, war mir klar, dass die gesamte Bewegung nur ein Trojanisches Pferd ist, das ihnen erlauben sollte, „Palästina“ zu gründen. Es ist gut, dass das Volk Israel darum weiß und sich nicht täuschen lässt. Eine der schlimmsten Sachen, die uns geschehen könnten wäre, dass wir ihre Darstellung glauben und annehmen. Wir dürfen niemals die Tatsache außer acht lassen, dass sie noch nie eine Führung hatten, die bereit war, Israels Existenzrecht anzuerkennen.



Q: So dient also diese Forderung nach Anerkennung Israels nur dazu, ihr wahres Gesicht zu entlarven? Ist es nicht auch eine ganz fundamentale Grundlage für die Verhandlungen?



Ya'alon: Dies ist natürlich eine wirkliche und grundlegende Forderung, weil ohne diese Anerkennung Israels wäre jeder möglicher Vertrag, den wir unterzeichnen, nur ein weiteres Stadium im Konflikt. Die Menschen fragen, warum wir gleiches nicht auch von den Ägyptern verlangten und von Jordanien, und die Antwort ist ganz einfach: Weil sie keine territorialen Ansprüche stellen auf Sheikh Munis, Haifa, Akko und Ashkelon. Im Gegensatz dazu betrachten die Palästinenser die israelischen Araber als ein Teil von ihnen, weswegen sie auch nicht bereit sein werden, eine Rückkehr zu den Waffenstillstandslinien von 1949 als Ende des Konfliktes zu sehen.



Q: Glauben Sie, dass es irgendeine Art von Vereinbarung geben könnte, die sicherstellt, dass der palästinensische Staat entmilitarisiert wird, und dass die Hamas diesen Staat nicht umgehend übernehmen würde?



Ya'alon: Wir sind nicht allein deshalb dort präsent, weil sie nicht bereit sind, uns anzuerkennen. Zu allem Überfluss verweigerte Abbas in seiner Rede die Einbindung der Juden in ihr Land. Er sprach nur von der moslemischen und christlichen Verbindung mit Israel. Gleichzeitig argumentierte er, dass es keine jüdische Nation gebe. Kann wirklich ernsthaft jemand davon ausgehen, dass wir eine Vereinbarung mit ihnen unterzeichnen, wenn ihre junge Generation an solche Vorstellungen herangeführt wird?



Q: Aus ihren Worten höre ich heraus, dass sie nicht wirklich daran glauben, dass es irgendwelche Aussichten auf Verhandlungen gibt.



Ya'alon: In dieser Situation und mit dieser Führung dort gibt es definitiv keine Aussichten, und es ist besser, dass wir alle das erkennen und wissen. Es ist wichtig, dass eine breite Mehrheit in Israel diese Tatsache zur Kenntnis nimmt, ohne Illusionen zu haben auf einen sofortigen Frieden oder eine Loslösung. Wenn wir zusammenstehen, wird auch die übrige Welt hinter uns stehen.



Q: Die Linken und die Welt sagen, dass die Netanyahu- Regierung angeblich ein Glaubwürdigkeitsproblem hat. Möglicherweise haben sie ja recht, weil sie hier ja darlegen, wie gering die Möglichkeit auf Erfolg im Zusammenhang mit diesen Verhandlungen ist, und dennoch sprechen sie immer noch über die Zukunftsvision von zwei Staaten.



Ya'alon: Wir sagen, dass wir nicht über sie herrschen möchten. Sie haben politische Unabhängigkeit, und wir sind durchaus bereit, sie in jenen Bereichen zu stärken, für die sie verantwortlich sind, aber, wenn sie unser Existenzrecht nicht respektieren, warum sollten wir dann mit ihnen über territoriale Fragen sprechen? Wir sind aber bereit zuzulassen, dass sie ihr Leben in ihren Autonomiegebieten selbstbestimmt führen können.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Fr 07 Okt 2011, 18:04

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Palästinenser reichen formell ihren
Antrag auf staatliche Souveränität bei den Vereinten Nationen ein


Trotz des amerikanischen und israelischen Widerstandes
stellten die Palästinenser am Freitag bei den Vereinten Nationen den Antrag,
sie als einen vollwertigen Mitgliedstaat
zu akzeptieren. Dies geschah nach fast zwei Jahrzehnten von erfolglosen
Verhandlungen. Offensichtlich verband man mit diesem dramatischen und
einseitigen Schritt die Hoffnung, dass die internationale Staatengemeinschaft
ihr Streben nach einem unabhängigen Heimatland bekräftigen würde.


Der palästinensische Präsident Mahmoud Abbas wurde
durch den anhaltenden Beifall und die anerkennenden Pfiffe der Delegierten im Saal
der Generalvollversammlung begrüßt, während er die Hoffnungen und Träume seines
Volkes umriss, ein vollwertiges Mitglied der Vereinten Nationen zu werden.
Einige Mitglieder der israelischen Delegation, einschließlich Außenminister
Avigdor Lieberman, verließen den Saal, als sich Abbas der Bühne näherte.


In einer beleidigenden Anklage von Israels Siedlungspolitik
erklärte Abbas, dass Verhandlungen mit Israel "sinnlos sein werden",
solange es weiterhin auf dem Territorium baut, das von den Palästinensern
beansprucht wird. Dabei ging er sogar soweit zu warnen, dass seine Regierung
zusammenbrechen könnte, wenn der Aufbau andauert.


"Diese Politik ist für den andauernden
Misserfolg der immer wieder neuen internationalen Versuche verantwortlich, den
Friedensprozess in Gang zu bringen," sagte Abbas, der sich geweigert hatte
zu verhandeln, bis der Baustopp eintritt. "Diese Siedlungspolitik droht
auch die Struktur der palästinensischen Nationalen Autorität zu untergraben und
sogar seine Existenz zu beenden."


Zu einer weiteren Welle des Beifalles kam es, als
er eine Kopie der formellen Mitgliedschaft hochhielt und sagte, dass er
Ban Ki-moon gebeten habe, die Überlegung
im Zusammenhang mit seinem Antrag zu beschleunigen, um die Anerkennung der Vereinten
Nationen für einen palästinensischen Staat im Westjordanland, dem Gaza Streifen
und Ost- Jerusalem zu bekommen.


Kurz danach gab Ban Ki-moon bekannt, dass er die Angelegenheit an den UN-
Sicherheitsrat weitergeleitet habe, wo,
wie man erwartet, der Antrag unter dem Gewicht des amerikanischen Widerstandes
und eines möglichen Vetos scheitert. Der UN-Sicherheitsrat soll den Antrag auf
Mitgliedschaft am Montag aufnehmen, aber
das Verfahren könnte Wochen, wenn nicht sogar Monate in Anspruch nehmen.


Die Rede ließ jegliche palästinensische Schuld am
Scheitern der Verhandlungen außer Acht, einschließlich der tödlichen Gewalt gegen Israel, der
ausgeschlagenen Friedensangebote und dem
inneren Bruch, der zwischen den
Regierungen im Westjordanland und Gaza erzeugt wurde. Abas ignorierte
auch jegliche jüdische Verbindung zum Heiligen Land.


Die euphorische Stimmung von Abbas passte durchaus
auch zu den überschwängliche Feiern von
Tausenden von Palästinensern, die sich am Freitag draußen vor Leinwänden in den Städten im Westjordanland versammelten, um ihren
Präsidenten zu sehen, wie er seinen historischen Antrag auf Anerkennung eines Staates Palästinas bei den Vereinten
Nationen einreichte.


"Ich stehe hinter dem Präsidenten," sagte
Muayad Taha, ein 36-jähriger Arzt, der seine zwei Kindern im Alter von 7 und 10
Jahren mitbrachte, um Zeuge dieses Moments zu sein. "Nach dem Misserfolg aller anderen
Methoden (um die Unabhängigkeit zu gewinnen), erreichten wir letztlich den
Zustand der Verzweiflung. Das ist ein guter Versuch, die palästinensische Sache
und das palästinensische Volk auf die Tagesordnung zu setzen. Jeder hier steht
fest hinter der Führung."


Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu,
der kurz nach Abbas zur Generalvollversammlung redete, sagte, dass sein Land
"bereit sei, schmerzhafte Kompromisse zu schließen."


"Ich reiche meine Hand dem palästinensischen Volk,
mit denen wir einen dauerhaften Frieden suchen," sagte Netanyahu unter langem
Beifall.


„Die Palästinenser“, so sprach er weiter, "sollten
in einem freien Staat leben, der ihnen gehört, aber sie sollten auch zu
Kompromissen bereit sein, und sie sollten damit beginnen, Israels Sorgen um die
Sicherheit ernst zu nehmen."


Netanyahu steht Verhandlungen auf der Basis der
Grenzen von 1967 entgegen und sagte, dass eine Rückkehr zu diesen Grenzen
Israels Kernland dem Raketenfeuer aus dem Westjordanland aussetzen würde.


Natürlich würde der Antrag von Abbas bei den
Vereinten Nationen zur Anerkennung eines unabhängigen Palästina keine
unmittelbaren territorialen Auswirkungen haben: Israel würde die Präsenz im
Westjordanland und Ost- Jerusalem behalten und auch weiterhin den Zugang zu Gaza einschränken, der von den
Kämpfern der palästinensischen Hamas beherrscht wird.


Die Strategie brachte die Palästinenser auch in
direkte Konfrontation mit den Vereinigten Staaten, die damit gedroht haben, den
Antrag auf Mitgliedschaft im Sicherheitsrat mit einem Veto zu verhindern. Genau
wie auch Israel geht man davon aus, dass diese Souveränität nur durch direkte
Verhandlungen zwischen den beiden Parteien erreicht werden kann, um den langanhaltenden
und blutigen Konflikt zu beenden.


Außerdem hing natürlich auch die Bedrohung in der
Luft, dass erneut Gewalt ausbrechen könnte wegen der enttäuschten palästinensische Sehnsüchte, trotz des Versprechens
von Abbas, die palästinensische Gewalt
zu verhindern, ein Versprechen, das von israelischen Sicherheitsbeamten
durchaus als glaubhaft wahrgenommen wurde. Am Freitag kam es zum Tod des 35-jährigem
Issam Badram im Gewehrfeuer, das ausgebrochen war, nachdem aufgebrachte jüdische Siedler Bäume in
einem palästinensischen Wäldchen zerstörten. Es war jene Art von Ereignissen, die sowohl Palästinenser als auch Israelis
gefürchtet hatten, denn sie könnten dazu führen, dass sich die Gewalt wieder
ausbreitet.


Trotz allem, indem sie die einseitige Anerkennung
und das Mitgefühl dieses Weltforums suchen, hoffen die Palästinenser
natürlich, es den Israelis noch schwerer als bisher zu machen, dem bereits
jetzt massiven weltweiten Druck zu widerstehen, um in Verhandlungen über die
Grenzen eines zukünftigen Palästinas einzutreten, das nach ihrer Vorstellung auf den Waffenstillstandslinien basieren soll, die von Israel vor der
Einnahme des Westjordanlandes, Ost- Jerusalems und Gazas im Jahre 1967 gehalten
wurden.


"Wir strecken unsere Hände aus in Richtung zur
israelischen Regierung und in Richtung des israelischen Volkes zum Frieden,"
sagte Abbas. "Lassen Sie uns die Brücken des Dialogs bauen anstelle von Kontrollpunkten
und Mauern der Trennung. Lassen sie uns kooperative Beziehungen bauen, die auf
Gleichheit und Gerechtigkeit zwischen zwei benachbarten Staaten Palästina und
Israel beruhen, anstelle einer Politik der
Besatzung, des Siedlungsbaus, des Krieges und der Auslöschung des jeweils anderen," sagte er.


Es war nicht klar, wie ernst Abbas seine sehr offene
Drohung war, seine beschränkte Selbstverwaltungsregierung aufzulösen, basierend
auf der bahnbrechenden Vereinbarung zwischen Israel und den Palästinensern, die
in den 1990er Jahren unterzeichnet wurde. Eine solche Auflösung würde 150.000
arbeitslose Palästinenser und ein völliges Durcheinander mit sich bringen. Israel, das sich skeptisch gegenüber solchen Worten zeigt,
würde mit der Sozialfürsorge und der Überwachen von 2,5 Millionen unerwünschten
palästinensischen Menschen belastet.


Die Palästinenser sagen, dass sie sich an die
Vereinten Nationen wandten nach mehr als
18 Jahren der erfolglosen Friedensgespräche. Sie sagen, dass sie sich dafür
entschieden, ihre ins Stocken geratene Souveränitätskampagne neu zu bestärken, indem
sie es bei dem breitestmöglichen internationalen Forum - den Vereinten Nationen
- vorbringen in der Hoffnung, ein stärkerer
weltweiter Druck würde Israel dazu
bringen, noch mutiger zu handeln.


Netanyahu besteht darauf, dass sein Engagement zum
Frieden echt ist, und er beschuldigt die
Palästinenser, sich ganz bewusst an die Vereinten Nationen zu wenden, um Verhandlungen zu vermeiden.


In der letzten Wochen haben internationale
Vermittler fieberhaft versucht, einen
Weg zu finden, um die Palästinenser von
ihrem Plan abzubringen, den
Sicherheitsrat um die volle Mitgliedschaft bei den Vereinten Nationen zu bitten, und stattdessen den Antrag dahingehend zu stellen, den
Status der Palästinenser vom dauerhaften Beobachterstatus in den Status eines „Nichtmitglied-Beobachter-Staates“ zu erheben.


Da eine Billigung des Antrages durch den
Sicherheitsrates unwahrscheinlich ist, ging man fest davon aus, dass die
Palästinenser sich für diese, wenn auch
bescheidenere Option entscheiden würden, die dennoch hätte wertvoll für
die Palästinenser sein können wegen der darin enthaltenen Anerkennung der Grenzen von 1967. Es würde den Palästinensern auch den Zugang zu den internationalen Gerichtsbarkeiten, wie dem
Internationale Gerichtshof und dem Internationalen Strafgerichtshof geben, wovor
Israel Angst hat, wegen der zu erwartenden ungerechten Behandlung.

Die Vereinigten Staaten und Israel haben auch
Ratsmitglieder unter Druck gesetzt, um entweder gegen den Plan zu stimmen oder sich zu enthalten, wenn es zur
Abstimmung kommt. Eine positive Abstimmung setzt voraus, dass die Unterstützung von neun der 15 Mitglieder des Rats vorliegt, aber selbst wenn die Palästinenser diese
Unterstützung erbringen könnten, gilt ein amerikanisches Veto als sicher.


Die Bemühungen, den Antrag bei den Vereinten
Nationen zu verhindern, sind durch einen internationales Antrag begleitet
worden, die Gespräche wieder aufzunehmen, aber die Wiederaufnahme von
Verhandlungen scheint ein nur schwer
durchführbares Ziel zu sein. Beide
Seiten haben feste Positionen eingenommen, die die Verhandlungen seit Jahren immer wieder
zu Fall gebracht haben. Israel besteht darauf, dass Verhandlungen ohne
irgendwelche Vorbedingungen geschehen. Aber die Palästinenser sagen, dass sie nicht
an den Verhandlungstisch zurückkehren werden, es sei denn, dass Israel den Bau
von Siedlungen stoppt und seinen Widerstand gegen die Basis der Verhandlungen
auf den Grenzen vor dem Nahostkrieg von 1967 aufgibt.


Die bereichsübergreifenden Gespräche brachen vor
fast drei Jahren zusammen, nachdem Israel im Gaza- Streifen Krieg führte und
sich darauf vorbereitete, nationale Wahlen abzuhalten, die letztlich dazu
führten, dass Netanyahu in eine zweite Amtszeit gewählt wurde. Ein letzter Anlauf
zu Gesprächen wurde vor einem Jahr mit dem ehrgeizigen Ziel gestartet, eine Basisvereinbarung
für ein Friedensabkommen zu erstellen, aber die Gespräche wurden bereits drei Wochen später abgebrochen, nachdem eine israelische Verordnung zur Einschränkung der Bautätigkeit ausgelaufen war.

Vom Podium der Generalversammlung wiederholte Netanyahu sein
Angebot, sich mit Abbas am Rande der Sitzung der Vereinten Nationen zu treffen
- ein Angebot, das der palästinensische Führer in der Vergangenheit immer zurückgewiesen
hat.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 08 Okt 2011, 09:33

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

UNERHÖRTE BEHAUPTUNGEN, DIE
KAUM FÜR AUFREGUNG UND BEACHTUNG SORGEN!


Während der letzten beiden Wochen ist viel
Aufmerksamkeit in den Medien auf den Konflikt zwischen Israel und den
palästinensischen Arabern gelenkt worden, sowohl auf der politischen wie auch auf
der diplomatischen Ebene. Der Antrag der Palästinensischen Autonomiebehörde auf
Vollmitgliedschaft bei den Vereinten Nationen, die Maßnahmen, die durch Israel
und die USA ergriffen wurden, um das zu verhindern, sowie weitere Themen in
diesem Zusammenhang, haben zu Reaktionen und Behauptungen von mehreren Führern verschiedener Staaten geführt. Nachfolgend ein paar Ausführungen von arabischen und
Moslemischen Führern, die in den letzten zwei Wochen gemacht worden sind. Die
Worte stehen nicht unbedingt in direktem Zusammenhang mit den Ereignissen bei
den Vereinten Nationen, aber sie haben mit dem Konflikt insgesamt zu tun.


Der Führer der Islamischen Revolution und letztlich
einer der mächtigsten Männer im Iran, Ayatollah Khamenei, wies am Sonntag
vehement die Zwei-Staaten-Lösung in einer Rede auf der "5. Internationalen
Konferenz zur Unterstützung der palästinensischen Intifada" in Teheran zurück:
"Jeder Plan, der darauf abzielt, Palästina zu teilen, kann nur auf
schärfste zurückgewiesen werden… Unsere Forderung ist Freiheit für ganz
Palästina, und nicht nur für einen Teil
Palästinas." Seine Worte wurden vom iranischen Präsidenten Mahmoud
Ahmadinejad aufgegriffen, der ebenfalls sagte: "....das Land sollte seinen waren Eigentümern
zurückgegeben werden."


Während eines Gespräches mit dem türkischen Außenminister am Montag, drohte der
hart bedrängte syrische Präsident, Bashar Assad, Israel anzugreifen, wenn sich
die Weltgemeinschaft dafür entscheiden sollte, gegen sein brutales Vorgehen gegenüber
den Demonstranten in seinem Land vorzugehen:
"… Ich werde nicht mehr als sechs Stunden brauchen, um Hunderte von
Raketen und Marschflugkörper in Richtung der Golan Höhen zu verlegen, um sie auf
Tel Aviv abzuschießen." Assad fügte hinzu, dass es im weiteren Verlauf Angriffe
von der Hizb'Allah auf Israel, sowie von Seiten des Iran auf amerikanische und
europäische militärische Anlagen im Persischen Golf geben würde.


Am Sonntag, dem 24. Sept. war auf CNN zu
sehen, wie der türkische
Premierminister,
Recep Tayyip Erdogan, der bereits damit gedroht
hatte, israelische Marineschiffen anzugreifen, um mögliche neue Gaza-Konvois
"zu schützen", die Raketenangriffe von Gaza auf israelischen Städte
belächelte und beschönigte, und er sagte dazu: "Aber andererseits wissen
wir, dass Hunderttausende von Palästinensern getötet wurden … Israel ist in der
Beziehung sehr grausam und unbarmherzig. Sie zeigen keine Gnade."


Am Freitag sagte der ägyptische Botschafter der PA,
Yasser Othman: "Wir sollten uns bereithalten für den israelischen Plan,
Sinai in der kommenden Zeit einzunehmen." Ägyptische Führer deuten seit
mehreren Monaten einen Bruch der Friedensvereinbarungen mit Israel an,
besonders im Anschluss an den Terrorangriff nördlich von Eilat, im Zuge dessen
fünf ägyptische Soldaten getötet wurden.


Und schließlich noch der Auszug aus einem Interview
auf Al-Jazeera (auf Arabisch) am 23. September. Dort sagte Abbas Zaki, ein
Mitglied des Fatah- Zentralkomitees folgendes: "Wenn wir sagen, dass
die Siedlungen auf diesen Grenzen [am 4. Juni 1967] beruhen sollten, wie es
Präsident Abbas zum Ausdruck bringt, so sehen wir es jedoch so, und jeder weiß
es, dass das größere Ziel dadurch nicht in einem Schritt erfüllt werden kann.
Wenn Israel sich aus Jerusalem zurückzieht, die 650.000 Siedler evakuiert und
die Mauer demontiert - was wird dann aus Israel werden? Es wird ihr Ende sein."
Zaki sagte weiter: "Wenn wir sagen, dass wir Israel auslöschen
wollen … dann ist das zu problematisch. Es ist keine [annehmbare] Politik, dies
so zu sagen. Sagt diese Dinge nicht vor der Welt. Behaltet es für euch."


Anmerkung:

Ein Hauptziel der Vereinten Nationen besteht darin,
mit dazu beizutragen, dass Streitigkeiten und Konflikte friedlich beigelegt
werden. Abgesehen vom letzten Zitat repräsentieren
die oben zitierten Personen allesamt Staaten, die Mitglieder der Vereinten Nationen
sind, und sogar der PA wird erlaubt, ihre
Ansichten vom Podium der Vereinten Nationen zu präsentieren. Aber die Worte,
die oben zitiert sind, sind keine Worte des Friedens und der Versöhnung, im
Gegenteil. Dennoch werden sie von Entscheidungsträgern und von den Medien der
Welt beschönigt und relativiert. Wie kann das sein?


Die brutalen Botschaften der iranischen Führer sind
zumindest ehrlich, und man kann sie eigentlich kaum missverstehen. Die Worte
von Erdogan hingegen sind viel gewählter und ausgewogener, aber das Ergebnis
solcher Reden ist fast identisch zu den Worten von Ahmadinejad. Der türkische
Führer vermittelt in seinem Interview den Eindruck eines reifen Führers, der einfach nur
die Rechte seiner eigenen Nation und die Rechte der palästinensischen Araber
verteidigt. Aber seine Worte sind voller Gift! Er bringt offensichtliche Lügen
vor in der Gewissheit, dass die Mehrheit der Zuhörer die Tatsachen nicht kennen
oder keine Möglichkeiten haben, sie zu überprüfen. Noch nicht einmal der
Reporter von CNN, Fareed Zakaria, erhob Widerspruch gegen diese ungeheuerliche
Behauptung von "Hunderttausenden von getöteten Palästinensern."


Tatsache ist, dass seit der Ersten Intifada
ungefähr 6.000 palästinensische Araber getötet worden sind, eine Vielzahl von ihnen
waren bewaffnete Terroristen. Zur gleichen Zeit wurden 3.000 palästinensische
Araber durch ihre eigenen Landsleute getötet, wegen angeblicher Spionage für
Israel, und ungefähr 1.500 Israelis sind bei Terrorangriffen getötet worden.
Obwohl jedes Opfer einer unschuldigen Person ein Tod zu viel ist, schreien die
Fantasie-Zahlen von Erdogan zum Himmel. Was Erdogan durch solche und andere Bemerkungen
wie: "Israel ist sehr grausam und unbarmherzig", erreichen will ist
klar. Der jüdische Staat soll dämonisiert
werden. Obwohl der Vergleich mit Nazi-Deutschland mitunter zu oft herangezogen
wird, kommt man in diesem Zusammenhang nicht an der Tatsache vorbei, dass die
Dämonisierung und Verteufelung der Juden in den 1930er Jahren den Weg dafür
öffnete, was dann mit den Juden in den 1940er Jahren geschah.


Die Verlautbarung durch Abbas Zaki könnte man
hinzufügen zu einer langen Liste von ähnlichen Erklärungen, die von Führern der
PLO, Fatah und der PA abgegeben wurden. Diese Organisationen sollen angeblich
alle gemäßigt sein, allesamt unter der
Kontrolle von Mahmoud Abbas, aber ihre Vertreter und ihr Führer geben oftmals äußerst
extremistische Erklärungen ab.


Im Zusammenhang mit den obigen Zitaten ergeben sich
einige interessante Fragen: Hörten wir
irgendwelche Reaktionen zu einigen der Zitate aus einflussreichen
Kreisen? Wurden sie von irgendwelchen Menschenrechtsorganisationen verurteilt?
Reagierten die Vereinten Nationen auf diese mündlichen Aggressionen gegen einen
ihrer Mitgliedstaaten? Griffen die Medien die unerhörten Lügen von Erdogan auf? Hörten wir überhaupt irgendeine
Kritik im Zusammenhang mit seinen Bemerkungen? Sollte dies nicht vielleicht
irgendwelche Konsequenzen haben im Hinblick darauf, wie wir zukünftig andere Äußerungen
des türkischen Premierministers beurteilen? Ist es wirklich logisch, Israel
darum zu bitten, ausgerechnet diese Verlautbarungen zu ignorieren und keinerlei
Vorsichtsmaßnahmen zu treffen (was immer wieder geschieht)?


Wir hörten kaum von Reaktionen gegen die Verlautbarungen,
aber was hörten wir in diesem Zusammenhang in der vergangenen Woche? Wir hörten
von einer starken und einhelligen internationalen Verurteilung wegen 1.100
neuer Wohnungen in Gilo! Der Iran spricht von Israels Zerstörung, Assad über
einen Raketenbeschuss auf Tel Aviv, Erdogan dämonisiert den jüdischen Staat,
und die Fatah teilt mit, Israel schrittweise
zu beseitigen - und wir lesen Seitenweise nur über Wohnungen in Jerusalem! Wenn
da nicht alle Alarmglocken klingen, was soll noch geschehen?


+++++++++++++++++++

Assad bedroht Tel Aviv

Der syrische Präsident Bashar Assad drohte am
Dienstag damit, Tel Aviv mit ballistischen Raketen anzugreifen, wenn die NATO
oder andere Westmächte es wagen sollten, sein gewaltsames hartes Vorgehen gegen
syrische Pro-Demokratie-Demonstrationen zu behindern.


Irans Nachrichtenagentur Fars berichtete, dass
Assad die Drohung während einer Sitzung mit dem türkischen Außenminister Ahmad
Davutoglu ausgesprochen habe. Gemäß Assad würde er „kaum mehr als 6 Stunden brauchen,
um Hunderte von Raketen und Marschflugkörper in Richtung der Golan Höhen zu verlagern,
um sie auf Tel Aviv abzuschießen."


Assad sagte, wie verlautet, dass das syrische
Raketensperrfeuer dann auch durch einen intensiven Hizbullah- Raketenangriff vom
Libanon auf das nördliche Israel begleitet würde.


Als wäre dieses Szenario noch nicht schlimm genug, ist
Assad, wie es heißt, auch davon überzeugt, dass der Iran eine Offensive auf
US-Schlachtschiffe im Persischen Golf einleiten würde.


Während Israel kaum Einfluss auf die Situation hat,
gibt es Sorge im jüdischen Staat darüber, was Assad als westliche Einmischung
interpretieren könnte.


Israelische Kommentatoren haben bereits betont,
dass, wenn Assad davon ausgehen muss, dass er im Begriff ist, gestürzt zu
werden, er nichts mehr zu verlieren hat, und er könnte dann in letzter Minute
tatsächlich noch versuchen, Israel anzugreifen. Tatsache ist: Sollte er das
wirklich tun, dann kann er nur gewinnen, denn ein Raketenangriff auf Tel Aviv würde
Assad das Vermächtnis geben, ein wahrer Feind des „Zionistischen Gebildes“ zu
sein.


Inzwischen zeigte sich die Obama- Regierung am
Dienstag empört darüber, dass Russland und China eine Resolution des UN-Sicherheitsrates
mit ihrem Veto verhinderten, in der die brutale Unterdrückung der demokratischen
Proteste durch das Assad- Regimes in Syrien verurteilt werden sollte.


Russland und China "möchten lieber Waffen das
syrische Regime verkaufen, anstatt sich auf die Seite des syrischen Volkes zu
stellen,“ sagte die US-Botschafterin bei
den Vereinten Nationen, Susan Rice nach
dem Scheitern im Sicherheitsrat. "Heute können die mutigen Menschen in
Syrien nun klar erkennen, wer in diesem Sicherheitsrat ihre Sehnsucht nach
Freiheit und nach den universalen Menschenrechten unterstützt, und wer es nicht
tut."


Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass
ungefähr 2.700 Bürger im Laufe der vergangenen sechs Monate durch Assad-treue
Einheiten gewaltsam getötet worden sind.

Reinhard
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 15 Okt 2011, 09:30

Bericht: Shalit wurde nach Ägypten überstellt

Die ägyptische Tageszeitung Al-Masri Al-Youm berichtete am letzten Mittwoch, dass die Hamas den gefangenen IDF- Soldaten Gilad Shalit nach Ägypten überstellt hat, entsprechend der Vereinbarung mit Israel bezüglich seiner Freilassung.

Ägyptische Funktionäre teilten gegenüber der Zeitung mit, dass Shalit nach Ägypten über den Rafah-Grenzübergang überstellt wurde.

Gemäß Augenzeugenberichten wurde Shalit über den Rafah- Grenzübergang gefahren. Er befand sich in einem schwarzen Auto, das nicht kontrolliert wurde - ein allgemein übliches Verfahren, wenn hochrangige Hamas-Funktionäre unterwegs sind.

Shalit, der vor sechs Jahren von der Hamas entführt wurde, ist über all die Jahre in Gefangenschaft geblieben als ein Faustpfand für die Freipressung von Terroristen aus israelischen Gefängnissen. Man geht davon aus, dass er an Israel übergeben wird, sobald der Gefangenen-Austausch am Dienstag beginnt.

Seine vermeintliche Überstellung ist das Ergebnis der Zustimmung der Regierung von Binyamin Netanyahu, 1.027 Gefangene aus israelischen Gefängnissen freizulassen - darunter ungefähr 450 Terroristen. Unter denjenigen, die freigelassen werden, sind Terroristen, an deren Händen das Blut von Soldaten klebt, einschließlich der Sbarro Mörderin.

Die Hamas hat die Vereinbarung als einen Sieg über Israel bejubelt und damit gleichzeitig unter Beweis gestellt, dass die Entführung eine lohnende Operationstaktik für die Organisation ist. Deshalb verwundert es auch nicht, dass sie weitere Entführungen ankündigten und versprachen, dass die freigelassenen Terroristen Israel auch in der Zukunft heimsuchen würden.

Während die Freilassung von Shalit mit Jubel- Feiern von seiner Familie und den wichtigsten israelischen Medien begleitet worden ist, haben die Bedingungen der Vereinbarung scharfe Kritik von einem breiten Spektrum im Volk hervorgerufen, einschließlich der Familien von Terroropfern, von Soldaten, die an Antiterroroperationen beteiligt waren, von nationalistischen Politikern sowie von Sicherheitskräften, die voraussagen, dass diese Freilassung auf weiteres israelisches Blutvergießen hinauslaufen wird.

Zuvor in dieser Woche beschrieb der Leiter von Shin Bet Security, Yoram Cohen die Vereinbarung als "hart und schwierig," und er merkte an, dass 28 verurteilte Mörder unter den Terroristen sind, die freigelassen werden.

Der Vizepremierminister und Minister für Strategische Angelegenheiten, Moshe Yaalon - einer von nur drei Ministern, die gegen die Vereinbarung stimmten - sagte, die Vereinbarung sei eine "Kapitulation gegenüber dem Terror", und sie würde wohl auf mehr als zehn, wenn nicht sogar hunderte von weiteren ermordeten Israelis in den äommenden Jahren hinauslaufen.

Die Hamas fasste voller Stolz die Vereinbarung mit den Worten zusammen, dass Israel Frieden versprochen hätte, während sie Terrorismus versprochen hätten.
++++++++++++++++++

Hamas: Israel versprach keine Vergeltung, wir versprachen weitere Entführungen

Die Hamas- Führer sagen in den arabischen Medien, dass Israel bereit war, Terroristen als Entgelt für Gilad Shalit freizulassen, ohne gleichzeitig die Verpflichtung von der Terroristengruppe zu fordern, die Entführung von Soldaten einzustellen. Israel versuchte, eine solche Verpflichtungserklärung zu bekommen, aber man war letztlich doch bereit, die Vereinbarung ohne eine solche Erklärung abzuschließen, gemäß Quellen in der panarabischen Zeitung Al-Hayat.

Hamas beanspruchte auch für sich, dass sie es schafften, das Versprechung aus Israel herauszupressen, den mehr als 1.000 Terroristen zukünftig nichts zuleide zu tun, die auf jeden Fall als Entgelt für Shalit freigelassen werden.

Dieser Bericht widerspricht dem, was der Leiter von Shin Bet, Yoram Cohen über die geplante Freilassung der Gefangenen sagte. Cohen sagte gegenüber Journalisten, dass dieses Austauschgeschäft keinerlei israelische Zugeständnisse bezüglich der Zukunft der freigelassenen Terroristen einschließt.

Die Hamas hat den Shalit- Gefangenen-Austausch als einen Sieg dargestellt, und man hat ganz offen versprochen, weitere Israelis zu entführen, um weitere Gefangene freizupressen. Unter denjenigen, die freigelassen werden, sind Terroristen, die Morde begangen haben, obwohl noch mehrere hochrangige Terroristen weiter im Gefängnis verbleiben werden.

Vizepremierminister Moshe (Bogie) Yaalon verurteilte die Entscheidung am Donnerstag scharf und sagte: "Unsere Erfahrung in der Vergangenheit haben uns gezeigt, dass diese Terroristen, die wir heute freilassen, morgen mehr als Zehn, vielleicht sogar Hunderte von Israelis ermorden werden."

++++++++++++++++

Soldaten aus den Antiterror-Einsätzen protestieren gegen den Shalit- Deal

Soldaten, die aktiv im Dienst sind, sowie Reservesoldaten aus den Elite-Anti-Terroreinheiten, die ihr Leben in den zurückliegenden Einsätzen riskierten, um Terroristen festzunehmen, legten der Regierung Netanyahu eine Petition vor, die sich gegen die großangelegte Freilassung von Terroristen als Entgelt für die Befreiung des entführten Gilad Shalit nach sechs Jahren in Hamas Gefangenschaft ausspricht.


Die Organisatoren schreiben: "Wir, aktive und ehemalige Soldaten, protestieren vehement gegen die Rückkehr von Terroristen in ihre Heimatorte, wodurch die jahrelange Arbeit und die Gefährdung der Soldaten untergraben wird, einschließlich derjenigen Soldaten, die in Ausübung ihres Dienstes getötet wurden.

Die Einstellung des Kabinetts in dieser Angelegenheit ist sehr schmerzhaft und verletzend für uns, und das nächste Mal, wenn wir aufgefordert werden, Terroristen zu stoppen, werden wir zweimal darüber nachdenken müssen, ob es das Risiko unseres Lebens wert ist, Mörder festzunehmen, die ohnehin wieder freigelassen werden. Wir, die Unterzeichner, fordern, dass der Staat Israels keine Mörder freilässt, für die wir dann immer wieder neu unser Leben riskieren müssen, um sie später wieder festzunehmen.

Wir stellen fest, dass gemäß den Bedingungen der Vereinbarung zur Freilassung von Gilad Shalit, die heute veröffentlicht wurden, 450 Mörder freigelassen werden, an deren Händen Blut klebt, zusätzlich zu 550 weiteren Gefangenen im Gegenzug für die Freilassung eines einzigen entführten Soldaten.“

Die Gefühle der Soldaten werden auf eine harte Probe gestellt, dadurch, dass die Hamas weitere Entführungen angekündigt hat, dass Terroristen unter den Freigelassenen sind, die israelische Soldaten getötet haben, sowie durch die Warnungen von Seiten der israelischen Sicherheitsbeamten, die davon ausgehen, dass die Vereinbarung wahrscheinlich eine Einladung zu noch mehr Terror sein wird.

Der Vizepremierminister und Minister für Strategische Angelegenheiten, Moshe
Yaalon, sagte im Zusammenhang mit der Shalit-Vereinbarung voraus, dass sie auf mehr als Zehn oder sogar Hunderte von weiteren israelischen Todesfällen hinauslaufen könnte.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Eaglesword am So 16 Okt 2011, 05:32

niemanden festnehmen, sondern sofort hinrichten, das ist nötig.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 16 Okt 2011, 07:38

@Eaglesword schrieb:niemanden festnehmen, sondern sofort hinrichten, das ist nötig.

Hallo Eagle,

mir dreht sich einfach das Herz um bei dieser schallenden Ungerechtigkeit (1000:1). Natürlich ist diese große Ungerechtigkeit der Weltpresse kaum eine Schlagzeile wert, obwohl dieses Verhältnis 1000:1 ja auch ein Spiegelbild für die Verdorbenheit dieses Terrorregimes ist. Mit anderen Worten: Diese Terroristen sind tausendmal verdorbener, als 1 Israeli jemals sein könnte, oder?

Es bleibt nur der Trost, dass der Vater allein die Gerechtigkeit ist, und dass Er diese Gerechtigkeit zu seiner Zeit auch durchsetzen wird. Dann werden auch die Jubelfeiern bei der Hamas verstummen.

Shalom
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von heinz am So 16 Okt 2011, 12:12

Schalom Eagle,
Menschlichkeit hat da gewonnen.1000 zu 1 für Israel.Fühle aber genau wie du mein lieber Eagle.So ein elendes,verschlagenes Volk was hat Israel ihnen schon alles angeboten-hätte ich nicht gemacht.Auf der anderen Seite dieser hohe moralische Standart Israels ...ich bin stolz.Es ist so schwierg sich da seine Hände nicht dreckig zu machen.Ich würde sie alle auf LKW´s packen und in den Libanon oder sonstwohin fahren,sofort.Was mir auch ein Dorn im Auge ist ,dieser Felsendom in Jerusalem, ihnen gleich mitschicken.Diesen Arabern muß die Stirn geboten werden.Mitten in Jerusalem so eine heidnische Kultstätte .Persönlich könnte ich auch mit keinem Araber verhandeln bin da zu emotional gesteuert.Bewundere da einige israelische Politiker die Nerven wie Drahtseile haben müssen um sich mit einem Palästinenser überhaupt an einen Tisch zu setzen.Hoffentlich geben die Klugen nicht solange nach bis sei die Dummen sind.
LG heinz

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 22 Okt 2011, 09:17

Kann die Vereinbarung um die Freilassung von Shalit die Friedensbemühungen voranbringen?

Kurz nachdem die ersten Bildern eines blassen und schwachen
Gilad Shalit um die Welt gingen, begannen die Aktivisten, die sich am
Shalit-Protest-Zelt vor dem Wohnsitz des Premierministers in Jerusalem versammelt
hatten, das Zelt abzubauen. Statt der Plakate: "Wie lange noch?" und
"Gilad ist noch am Leben," wurde ein neues Plakat aufgehängt mit den
Worten: "Es ist so gut, dich wieder zu Hause zu haben."

Die Rückkehr von Gilad Shalit nach Israel brachte die ganze Nation am Dienstag zum Erliegen, weil die meistenIsraelis die andauernden Live-Berichterstattungen um die Freilassung von Gilad Schritt für Schritt verfolgten, von der Gaza Grenze, über Ägypten zur israelischen Grenze, zur Militärbasis in Tel Nof für eine medizinische
Untersuchung und dem Treffen mit dem Premierminister, und dann natürlich das
Zusammentreffen mit der Familie bis hin zum Flug mit dem Hubschrauber zurück zu
seinem Heimatdorf Mitzpe Hila im nördlichen Israel. Dort erinnerten die Feiern
mit israelischen Fahnen, Liedern, Schreien und dem Klang des Shofar eher an die
Feiern zum Unabhängigkeitstages. Die 1.941 Tage des Wartens waren endlich
vorbei.

Aber im Gegensatz zum
Unabhängigkeitstag gab es auch einen anderen, eher nüchternen, sogar fast
schmerzhaften Tenor, der sich durch die Bevölkerung zog und in vielen
Interviews zum Ausdruck kam. Die Freilassung
von Hunderten von Massenmördern war nur schwer zu akzeptieren. Noam Shalit, der
Vater von Gilad, erwähnte ebenso diese Tatsache, als er mit seinem Sohn nach
Hause zurückgekehrte: "Auch für uns war diese Vereinbarung nur schwer zu akzeptieren. Ich war beim Obersten Zivilgericht, und ich sah den Hinterbliebenen der Opfer ins Gesicht, und wir teilen ihren Schmerz. Wir spüren den Schmerz für den Preis, den sie für die Freiheit von Gilad bezahlten."

Anmerkung:

Im Laufe des Shalit-Deals
hofften viele westliche Kommentatoren, dass die Tatsache, dass Israel und die Hamas jetzt miteinander geredet hatten (sie sprachen eigentlich nicht wirklich
miteinander - nur über Vermittler), nun die Friedensbemühungen in der Region voranbringen könnten. Dies scheint jedoch ein äußerst naiver Gesichtspunkt zu sein, der ein hohes Maß an Unwissenheit offenbart. Aber weder Unerfahrenheit noch Unwissenheit machen glücklich!

Erstens ist die alleinige
Motivation der Hamas, mit Israel "zu sprechen" darin zu suchen,
Terroristen zu befreien mit der Absicht,
dass sie nun wieder zurückkehren zum "Widerstand" ("Terrorismus")
oder als Motivation für andere dienen,
dies zu tun. Es war kein Zufall, dass sowohl Haniyeh als auch Abbas sie "Mujahedin"
– also „Heilige Krieger“ nannte. Zweitens ist die Hamas von ihrer Existenz und
von ihrem Selbstverständnis her ganz vom Kampf gegen Israel abhängig. Die Organisation würde eine komplette Veränderung durchleben müssen, um in Friedensverhandlungen einzutreten. In Anbetracht der Islamischen Ideologie dieser Organisation ist das in hohem Maße unwahrscheinlich.

Drittens hat dieser Deal, der
wegen der Freilassung der Gefangenen eine starke Zunahme auf der
Beliebtheitsskala der Hamas verursachte, höchste Priorität in der palästinensisch
arabischen Sache. Das Verhältnis dieser Vereinbarung (1000 bis 1) wird
wahrscheinlich zu einem Wettlauf unter den Terrororganisationen führen, noch
mehr Soldaten zu entführen. Anstatt also die Friedensbemühungen voranzubringen,
dürfte diese Vereinbarung vermutlich eher die Aktivitäten der Extremisten
befördern. Der Ausspruch, dass "das Nachgeben gegenüber dem Terrorismus noch
mehr Terrorismus bewirkt" ist nicht nur ein Ausspruch. Er beruht auf Erfahrung.

Eine letzte Beobachtung dazu:
Die Ereignisse der letzten Tage haben den Bruch zwischen Fatah und Hamas
grundsätzlich vertieft, seitdem das von der Hamas vermittelte Geschäft die Freilassung von nur sehr wenigen Fatah- Terroristen sicherte. Für diejenigen, die die
Errichtung eines vereinigten palästinensischen Staates als Lösung des Konfliktes
ansehen, ist ein solch vereinigter Staat deshalb jetzt in weiterer Ferne, als
vor diesem Gefangenentausch. Aber gemäß jüngster Verlautbarungen durch Mahmoud
Abbas ist ein palästinensischer Staat ja auch eher eine Garantie für eine
Verlängerung des Konflikts, und nicht ein Schritt zum Frieden. In diesem Sinne
könnte dieser aktuelle Bruch zwischen Hamas und Fatah tatsächlich zu mehr
Frieden führen, anstatt zur Entwicklung eines feindlich gesinnten Staates.

++++++++++++++++++++++++++++++++

Premierminister Netanyahu: Die Mission ist abgeschlossen

Kurz nach der Begrüßung des freigelassenen Soldaten Gilad Schalit am
Luftwaffenstützpunkt Tel Nof mit einer Umarmung und einer Ehrenbezeigung warnte
der Premierminister Binyamin Netanyahu, dass wenn auch nur einige der 477 Terroristen nach ihrer Freilassung zum Terrorismus zurückkehrten, "so tun sie dies auf
eigene Gefahr."

Netanyahu sagte vor Journalisten in einer kurzen Ansprache am Eingang zur Basis, dass das Land heute in Freude und Schmerz zugleich "vereinigt wurde."

"Vor zweieinhalb Jahren kehrte ich in das Amt des Premierministers zurück. Eine der zentralen und schwierigsten
Aufgaben, die ich auf meinem Schreibtisch vorfand, war die unbeschadete und
gesunde Heimbringung unseres entführten Soldaten
Gilad Schalit. Heute wurde diese Mission abgeschlossen."

Netanyahu beschrieb die
Schwierigkeit der Abwägung bei der Entscheidung, dem Tausch 1.027 zu 1 zuzustimmen, und er sagte, dass er als Soldat
und Kommandant häufig auf gefährliche Missionen geschickt wurde, aber er habe
immer gewusst, dass im Falle einer Gefangennahme die Regierung alles in ihrer
Macht stehende getan hätte, um ihn und seine Kameraden nach Hause zu bringen.

"Als ein Führer, der die IDF Soldaten jeden Tag aussendet, um israelische Bürger zu verteidigen, glaube ich, dass die gegenseitige Verantwortung nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern eines der Fundamente unserer Existenz ist."

Netanyahu sagte, dass Israel
bei zwei Forderungen in den von Ägypten vermittelten Verhandlungen standhaft
blieb: Dass die Hamas- Führung [wie zum Beispiel Marwan Barghouti] hinter
Schloss und Riegel bleibt, und dass die meisten von denjenigen, die freigelassen
wurden, nach Gaza gesandt werden, um sie
auf Distanz zu halten und so die Wahrscheinlichkeit zu minimieren, dass sie
weiteren Schaden verursachen.

"Israel verhält sich
anders, als seine Feinde. Hier feiern wir nicht die Freilassung von Mördern.
Hier heben wir nicht jene auf unsere Schultern, die Menschenleben auslöschten. Im
Gegenteil, wir glauben an die Heiligkeit des Lebens. Wir heiligen und ehren das
Leben. Das ist eine alte Tradition des Jüdischen Volkes.“


Shalom von Reinhard
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von heinz am Sa 22 Okt 2011, 11:23

Shalom Reinhard,
Gilad Shalid ist sicher das Gesicht der israelischen Armee,das Gesicht des Staates Israel.Das heißt-Shalom.Die rote Linie wurde überschritten in zu viel getan oder vielleicht zu wenig getan zu haben.Diese Grenze mußte überschritten werden.Will sagen ,was wie Schwäche aussieht, ist Menschlichkeit und Stärke von Menschen die einem G´tt vertrauen der da spricht ...mein ist die Rache, spricht der Herr.Da sind zwar Menschen aus dem Gefängnis freigekommen,aber nicht aus ihrer Schuld die sie auf sich geladen haben,die zu Mördern geworden sind.G´tt wird sie richten.Trotz der Freude über Gilad Shalids Freilassung sind meine Gedanken genauso bei bei den Kindern die ihre Eltern verloren haben,oder der Eltern die ihre Kinder vermissen.Diese Lücke wird sich nie schließen.Wie groß ist da der Unterschied zwischen den Anhängern eines toten Mohamed´s und uns ! Wie Netanyahu so treffend gesagt hat:Hier heben wir nicht jene auf unsere Schultern,die Menschenleben auslöschten.Im Gegenteil,wie glauben an die Heiligkeit des Lebens.
In diesem Sinne-Schalom.
LG heinz

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 29 Okt 2011, 10:51

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Die Islamistischen Kräfte im Nahen Osten sind stärker geworden

Seitdem der arabische Frühling vor einem halben
Jahr in Tunesien mit einer Welle von Protesten, Unruhen, Bürgerkriegen,
sinnlosen Tötungen usw. begann, hat sich der Nahe Osten verändert. Die Entwicklung
geht nach wie vor weiter, und besonders in Syrien bezahlt die Bevölkerung jede
Woche neu einen hohen Preis durch den Verlust von Menschenleben, weil Präsident
Bashar Assad versucht, die Demonstrationen mit eiserner Hand zu zerschlagen.


In Libyen verlor in der vergangenen Woche der am längsten im Amt befindliche
Diktator im Nahen Osten, Mohammar Gaddafi, endgültig seine Macht - und sein
Leben - durch einen brutalen Rache-Akt der Rebellen. Nach zweiundvierzig Jahren
der Tyrannei erklärte der Führer des Nationalen Übergangsrats (NTC), Mustafa
Abdel Jalil, den Sieg. Eine Übergangsregierung soll innerhalb von 30 Tagen geschaffen
werden, und eine Nationalversammlung, die die Aufgabe haben wird, eine
Verfassung zu entwerfen, und es soll innerhalb von 240 Tagen Wahlen geben. Der
demokratische Prozess soll sich in Bewegung setzen.


In Tunesien, wo der so genannte arabische
Frühling von einem verzweifelten Gemüsegroßhändler begonnen wurde, ist der
demokratische Prozess weiter vorangeschritten, und die ersten Wahlen wurden
bereits in dieser Woche durchgeführt. Die Islamistische Partei Ennhada wurde mit
Abstand die stärkste Kraft und sicherte sich ungefähr vierzig Prozent der Sitze
im neuen Parlament, das jetzt damit beginnen wird, die Verfassung zu erstellen.


Im Nach-Mubarak-Ägypten sind die moslemischen Horden
aktiv geworden in den Wohngebieten der Koptischen Christen. Mit der Armee als
passive Zuschauer, oder sogar als aktive Mitstreiter, hat dieser radikale Mob Hunderte
getötet und viele weitere verstümmelt. Christliche Frauen wurden entführt und
gewaltsam mit moslemischen Männern verheiratet; Mönche wurden gefoltert,
Kirchen und Kloster wurden niedergerissen und in Brand gesteckt, und Kopten
werden auf den Straßen und in den Schulen schikaniert. Seit März diesen Jahres sind
100.000 Kopten aus dem Land geflohen. Die Verfolgung von Christen und ihrer
nachfolgenden Auswanderung dauert auch in den anderen Gebieten an, wie im Irak,
Libanon, und in den Palästinensischen Autonomiegebieten. Viele müssten dringend
das Land verlassen, aber sie sind nicht in der Lage dazu, ob aus wirtschaftlichen
oder anderen Gründen.


Anmerkung:
Die Ergebnisse des "arabischen
Frühlings" werden jetzt immer klarer, und sie sind nicht ermutigend. Entgegen
den wiederholten optimistischen Bewertungen von Obama über einen demokratischen
Nahen Osten nimmt die Macht des Islamismus immer mehr zu. Islamismus, so wie
wir ihn kennen, ist mit den demokratischen Werten unvereinbar, er ist Anti -
Westlich und Anti-Israelisch. Nachstehend eine kurze Übersicht über den Status
in einigen der Schlüsselländer.


Die Aussichten für eine wahre Demokratie in
Libyen sind nicht vielversprechend. Denken Sie an die Person von Abdel Hakim
Belhaj. Belhaj ist ein wohl bekannter Islamist mit Verbindungen zur Al Kaida. Seit
1988 bekämpfte er die Sowjets und dann die Amerikaner in Afghanistan, und er
wurde im Jahre 2004 sogar durch den CIA verhaftet. Der CIA übergab ihn Gaddafi.
Im jüngsten Konflikt kämpfte er auf Seiten der Amerikaner gegen den libyschen
Diktator. Die beunruhigende Tatsache
dabei ist, dass Belhaj nicht etwa die Seite gewechselt hat.


Überall in der Kampagne gegen Gaddafi weigerte
sich Belhaj, seine starken Miliztruppen der politischen Führung des NTC
(Nationaler Übergangsrat) zu unterstellen. In Anbetracht der zerbrochenen
libyschen Gesellschaft mit Stämmen und Clans, die in Feindseligkeit leben und
jetzt bis an die Zähne bewaffnet sind mit hoch entwickelten Waffen aus den
Lagern von Gaddafi, kann man ihn kaum verurteilen. Es besteht die große Gefahr,
dass ein innerer Konkurrenzkampf und sogar ein Bürgerkrieg im Kampf um die
Macht und die Ressourcen in diesem ölreichen Land ausbrechen könnten. In
alledem sind die Islamisten militärisch besonders stark.


Im Anschluss an den Tod von Gaddafi hielt
NTC-Führer Abdel Jalil eine Siegesrede, in der er sagte, dass die Sharia
(moslemisches religiöses Gesetz) die "grundlegende Quelle" des
Gesetzes im Land sein wird, und dass kein Gesetz, das der Sharia widerspricht, zugelassen
wird. Das bedeutet faktisch die Schaffung eines Islamistischen Staates. In
solch einem Staat kann man logischerweise davon ausgehen, dass Polygamie erlaubt wird, dass Verstümmelungen
für unbedeutende Verbrechen üblich sein werden, dass die Frauenrechte und die
Redefreiheit stark eingeschränkt werden und dass der Religionswechsel mit dem Tode bestraft wird. Das ist wohl kaum
ein Rezept für Demokratie.


Ziemlich dasselbe kann von Tunesien gesagt
werden. Dieses Land ist gemeinhin als der weltlichste unter den arabischen
Staaten angesehen worden - Aber Ennhada ist eine Islamistische Partei. Sein
Führer, Rachid Ghannouchi, hat bereits gesagt, dass die neue Verfassung auf der
Sharia beruhen wird. Wenn "das weltliche" Tunesien sich zum Islamismus hinwendet, kann man ziemlich sicher davon ausgehen, dass auch noch weitere religiöse Nationen ebenso handeln
werden.


Im Irak planen die Vereinigten Staaten ihren Abzug
und die Iranier bereiten bereits ihre Machtübernahme vor. Der Iran mischt sich
bereits in die irakische Politik ein und unterstützt Milizen in diesem Land mit
Hilfe der schiitischen Bevölkerungsmehrheit.
Der Iran ist auf viele Weise das Herrschaftsmodell für einen Islamistischen
Staat, und das Land ist bestrebt, seine Fühler auch auf Länder wie Bahrain und
den Jemen auszustrecken. Wenn das Mullah-Regime erst einmal Kernwaffen hergestellt
hat, würde sein Einflussbereich drastisch zunehmen.


In der Türkei ist die Islamistische Partei von Premierminister Erdogan faktisch
dabei, die Demokratie abzuschaffen und seine Herrschaft zu manifestieren.
Politische Gegner in den Medien und im Militär sind eingesperrt worden, und die
Ernennung von Richtern ist immer stärker von der Billigung der herrschenden
Partei abhängig. Die Türkei hat bereits die Verbindung mit Israel abgebrochen
und orientiert sich weg von Europa. Die Türkei unter Erdogan dient als Vorbild
und Modell für die Ennhada- Partei in Tunesien.


Im Libanon kontrolliert eine Islamistische
Partei, die Hizb'Allah, die Regierung, ähnlich wie die Hamas in Gaza. In Syrien
ist es schwer zu sagen, was geschehen wird, sollte das Regime von Assad fallen,
aber auch dort haben die Islamisten einen sicheren Stand. Alles in allem gibt es wenig Zweifel daran, dass der "arabische Frühling" zu einer dramatischen Zunahme des
Einflusses durch den politischen Islam im Nahen Osten geführt hat.


Natürlich ist in diesem Zusammenhang die Frage
berechtigt: Wenn die Menschen durch Wahlen Islamistische Parteien wählen,
sollte man sie dann nicht gewähren lassen? Wenn wir dagegen angehen, ist es
offensichtlich nicht der Wille des Volkes, oder? Aber das Problem besteht vielmehr darin, wenn
diese Entwicklungen zu einer Tyrannei
der Mehrheit führt, wo Minderheiten wie Christen und Juden verfolgt werden, und
wo grundlegende Menschenrechte verletzt werden, dann kann das nicht akzeptiert
werden. Und dies auch noch Demokratie zu nennen, ist ein Trugschluss und eine
Farce. Freie Wahlen sind nur ein Teil einer funktionierenden Demokratie.


Israel hingegen ist die einzige Demokratie im
Nahen Osten. Das ist eine Errungenschaft, die eigentlich viel zu wenig verstanden und
von der Völkerfamilie wertgeschätzt wird. Statt isoliert, untergraben und über
die Maßen kritisiert zu werden, sollte der jüdische Staat als Vorbild für eine Demokratie
im Mittleren Osten gefördert werden.
Israel könnte als Quelle von Erkenntnissen, Erfahrungen und Know-How dienen und
seine Demokratie zu seinen Nachbarn exportieren. Arabische Führer könnten nach
Israel kommen, um die nationalen Einrichtungen, das Parlament, das Wahlsystem,
die finanziellen und juristischen Systeme und so weiter zu studieren. Aber
warum klingt dies alles leider nur utopisch?


++++++++++++++++++++++

Gilad: Der Iran ist derzeit die größte Bedrohung für Israel

Amos Gilad, der Direktor des Büros für
Diplomatische Sicherheit im Verteidigungsministerium, sagte am Freitag, dass
der Iran derzeit die größte Bedrohung für Israel ist, und er forderte die
Regierung auf, dem iranischen Problem
höchste Priorität zu geben und entsprechend zu handeln, wobei er nicht weiter
ausführte, welches konkrete Handeln denn seiner Meinung nach eingeschlagen
werden sollte.


In der Akademischen Universität von Ashkelon sagte
Gilad: "Es gibt derzeit keine
unmittelbare Atomare Bedrohung, aber die Iranier sind definitiv hoch motiviert
und entschlossen."


Gilad teilte mit, dass Premierminister Binyamin
Netanyahu der erste war, der die Geheimdienstberichte hörte, dass der Iran an
Atomwaffen arbeitet und er sagte dazu: "Netanyahu betrachtet dies als eine
enorme Bedrohung. Der Verteidigungsminister ist sich ebenso dieser Bedrohung
bewusst und versteht, dass es sich um eine zentrale Bedrohungslage handelt."


"Die gute Nachricht in diesem Zusammenhang
ist," so ergänzte er, "dass die ganze Welt gegen den Iran eingestellt
ist. Die Sanktionen zeigen Wirkung, aber das verändert nicht Irans strategische
Ausrichtung und Motivation."


Trotz der Bedrohung von Seiten des Iran bemerkte
Gilad, dass Israel zurzeit bezüglich der Sicherheitslage in einem sehr guten Zustand
ist, vielleicht in einem besseren Zustand
als jemals zuvor.


"Der Irak, der unser größter Feind
einschließlich seiner Kernwaffen war, existiert in dieser Form nicht
mehr," sagte er. "Es gibt derzeit keine aktuelle atomare
Bedrohungslage, seitdem Syrien zerschlagen ist und der Iran zumindest derzeit
eine gewisse Linie nicht überschreitet.“


Ein Bericht, der in der letzten Woche veröffentlicht
wurde, besagt, dass Irans Streben nach Kernwaffen unter Produktionsproblemen
und technischen Schwierigkeiten leidet wegen des Stuxnet- Virus, der Irans
Computer im letzten Jahr befallen hat.


In seinen Anmerkungen am Freitag beleuchtete
Gilad auch die Bedrohung, die von der
Hamas- Terrorgruppe ausgeht, die zurzeit Gaza beherrscht. Er deutete an, dass
die Hamas ihre Kontrolle ausweiten möchte.


"Die Hamas ist Teil der Muslim-
Bruderschaft, deren Vision ein Islamisches Reich auf Kosten anderer Regime ist,
wie zum Beispiel Mubarak und Assad," sagte er, und fügte hinzu: "Die
Hamas will Judäa und Samaria übernehmen und die Fatah Partei von Mahmoud Abbas
beseitigen."


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 05 Nov 2011, 17:54

PA droht mit 'entscheidenden Schritten' gegen die israelischen Sanktionen

Der Sprecher der Palästinensischen Autonomiebehörde Nabil Abu Rudeineh sagte am Donnerstag, dass die PA erwägt, "entscheidende Schritte einzuleiten" als Antwort auf
Israels Entscheidung, den Bau von 2.000 Häusern im östlichen Jerusalem sowie in Judäa und Samaria voranzutreiben.

Abu Rudeineh, der im BBC-Radio interviewt wurde, sagte, dass die PA bald den Nahen Osten "verändern wird", aber genauere Details würde er jetzt noch nicht nennen.

Inzwischen hat der Vertreter der PA bei den Vereinten Nationen, Riyad Mansour, den UN-Sicherheitsrat aufgefordert, gegen Israel vorzugehen, und er sagte, dass die israelische Regierung in Jerusalem die Steuermittel „widerrechtlich raubt“, die angeblich der PA zustehen.

Mansour warnte, dass sich die labile Situation in der Region weiter verschlechtern würde, es
sei denn, dass Israel sofort seine Handlungen einstellt.

Die israelische Entscheidung, die PA durch die Bauvorhaben und das Einfrieren der Übertragung
von Steuergeldern zu sanktionieren erging, nachdem die PA zuvor in dieser Woche als ein 'vollberechtigter Mitgliedstaat' bei der UNESCO anerkannt wurde.

Der Minister für auswärtige Angelegenheiten in der PA, Riyad al-Maliki, sagte gegenüber
Reportern in Ramallah am Donnerstag, dass die PLO nicht vorhabe, sich noch weiteren internationalen Organisationen anzuschließen, aber man werde sich auf die volle Mitgliedschaft bei den Vereinten Nationen konzentrieren, unter Berücksichtigung der Entscheidung des UN- Sicherheitsrates.

Er sagte, wenn der Antrag scheitern sollte, würde die PLO auch weiterhin versuchen, die Mitgliedschaft zu beantragen, bis Palästina bei den Vereinten Nationen akzeptiert wird und man sich nicht mehr an die Vollversammlung wenden muss.

"Wir wollen nach all diesen Kämpfen, Opfern und Anstrengungen durch das komplette palästinensische Volk keinen Beobachter-Status in den Vereinten Nationen akzeptieren. Wir sind nicht bereit, uns mit weniger zufrieden zu geben, als wir verdienen, nämlich die Anerkennung als vollberechtigter Mitgliedstaat," sagte al-Maliki in der in Bethlehem ansässigen Nachrichtenagentur Ma'an News Agency.

Zuvor am Donnerstag sagte UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, dass die PA ihren Plan nicht weiter verfolgen sollte, als Mitgliedstaat bei den Vereinten Nationen anerkannt zu werden.

Ban sagte, dass jetzt, wo die PA in der UNESCO anerkannt worden ist, man sich mit diesem
Zustand zufrieden geben solle.

Der Grund für diese überraschend neue Sichtweise von Ban Ki-Moon, dürfte der finanzielle
Einbruch sein, den die Vereinten Nationen verkraften mussten, als die UNESCO die Mitgliedschaft der PA genehmigte. Die Vereinigten Staaten und Kanada stoppten umgehend ihre Geldzuweisungen an die Organisation, wodurch sich das Budget um fast 30 % verringert.

+++++++++++++++++++

Israel ist genervt und besorgt über die Berichte zu angeblichen Vorbereitungen, den Iran anzugreifen

Israel ist in der vergangenen Woche genervt und besorgt zugleich gewesen, weil lokale Medien berichteten, dass es angeblich intensive Diskussionen innerhalb der Regierung gebe, ob es einen Präventivschlag gegen Irans Atomanlagen geben solle.

Es begann am letzten Freitag, als Israels größte Zeitung, Yediot Ahronot, einen Leitartikel auf der Titelseite brachte mit der Behauptung, dass Premierminister Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Ehud Barak angeblich bereits beschlossen hätten, dass ein Schlag gegen den Iran notwendig sei, und dass man angeblich Druck anwandte, um auch den Rest des Kabinetts zu veranlassen, grünes Licht zu geben.

Einige Tage später wurde die Knesset in die andauernde Debatte einbezogen hinsichtlich der
Notwendigkeit, den Iran anzugreifen, noch bevor sie eine Atombombe bauen können.
Westliche Geheimdienste gehen jetzt fest davon aus, dass der Iran nach Kernwaffen strebt, aber dass man noch zwei Jahre davon entfernt sei, einen einsatzfähigen Atom-Sprengkopf zu haben.

Mehrere Regierungsmitglieder waren verärgert über die Tatsache, dass die Debatte über die Frage, ob man den Iran angreifen sollte, in die Öffentlichkeit gelangte, und sie argumentierten, wenn ein solcher Militärschlag wirklich erforderlich werden sollte, dann könnte Israel jegliche Hoffnung begraben, den Feind zu überraschen.

Außenminister Avigdor Lieberman widersprach in einem Interview mit Israel Radio nicht, dass ein Militärschlag gegen den Iran diskutiert wird, aber er sagte auch, dass vieles von dem, was in den Medien darüber berichtet wird, nicht der Wahrheit entspricht.

Die Ängste in der Region, dass ein Angriff auf den Iran nahe bevorstehen könnte, wurden noch dadurch beflügelt, dass drei große Militärmanöver im Laufe der letzten Woche durchgeführt wurden:

Am Mittwoch kehrten israelische Luftwaffenpiloten von einer groß angelegten gemeinsamen
Übung mit der italienischen Luftwaffe zurück. Die Manöver beinhalteten auch Langstreckenflüge mit Betankung in der Luft. Die einzige zurzeit präsente Bedrohung, die so weit von Israel weg ist, dass eine Betankung in der Luft notwendig sein könnte, ist der Iran.

Zuvor in dieser Woche testete Israel erfolgreich eine neue "ballistische" Version der Jericho III- Langstreckenrakete. Die neue Jericho III- Rakete ermöglicht es Israel, schwere Nutzlasten zu Zielen irgendwo im Nahen Osten, Afrika, Europa, Asien und sogar bis Nordamerika zu befördern. Ausländische Medien stellten in diesem Zusammenhang fest, dass die Raketen in der Lage seien, mit Hunderten von Atomsprengköpfen bestückt zu werden, die sich, davon geht man aus, im Besitz von Israel befinden.

Am Donnerstag führte Israels Heimat-Front-Kommando ein großangelegtes Manöver im Großraum von Tel Aviv durch, das einen feindlichen Langstreckenraketenschlag auf Israels
Bevölkerungszentren simulieren sollte. Der Iran hat gedroht, falls Israel seine Atomanlagen angreifen sollte, dann würden Raketen auf israelische Städte niederregnen.
Syrien würde sich bei einem solchen Angriff mit dem Iran verbünden.

Die Haupt-Schlagzeile kam am Mittwoch von der britischen Zeitung The Guardian, dass das britische Militär angeblich seine Vorbereitungen "beschleunigt", um an einem Militärschlag der Vereinigten Staaten gegen den Iran teilzunehmen.

Der Bericht erschien nur wenige Tage, nachdem der britische Militärführer General David
Richards Israel besuchte. Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak ist zurzeit in London, wo er Gespräche mit Großbritanniens führenden Beamten und Staatssekretären im Verteidigungsministerium führt.

Londons Daily Mail folgte mit einem Bericht, in dem Staatsbeamte zitiert werden, die sagen, dass der amerikanische Präsident Barack Obama und der britische Premierminister David Cameron beschlossen hätten, dass es jetzt nach Jahren der diplomatischen Bemühungen keine Alternative mehr zum militärischen Eingreifen gibt, um Irans Atomprogramm zu stoppen.

Obama und Cameron "bereiten sich auf den Krieg vor, nachdem es Berichte gab, dass der Iran jetzt genug Uran angereichert hat, um vier Atomwaffen herzustellen“, berichtet die Zeitung.

Während ein Schlag gegen den Iran absolut nicht sicher ist, haben allein die ganzen Diskussionen und offensichtlichen Vorbereitungen die meisten Israelis nervös gemacht.

Viele in Israel glauben, dass es letztlich keine andere Wahl geben wird, als Irans Atomanlage anzugreifen, - genau wie es Israel 1981 im Irak und 2007 in Syrien tat – aber man weiß sehr wohl, dass ein solcher Militärschlag einen hohen Preis erfordern würde.

Selbst wenn Israel keine direkte und aktive Rolle in einem Militäreinsatz gegen den Iran spielen sollte, würde es doch die Hauptlast der Vergeltung tragen. Wenn der Iran antwortet und mit nicht-konventionellen Waffen gegen Tel Aviv zurückschlägt, dann wäre Israel gezwungen, einen Gegenschlag zu starten.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Mi 16 Nov 2011, 11:20

Israels derzeitige Schlagzeilen:



Das Nuklearprogramm des Iran verursacht hitzige Diskussionen in Israel



Der Iran ist in den vergangenen Wochen ein brennendes Thema in Israel gewesen. Der ehemalige Geheimdienstchef, Meir Dagan, erntete viel Kritik, nachdem er gesagt hatte, dass „der Angriff auf den Iran eine dumme Idee ist ohne irgendeinen Vorteil.“ Auch wenn nicht zugelassen werden darf, dass der Iran Kernwaffen besitzt, sollte dieses Problem international gelöst werden, sagte Dagan. Seine Anmerkungen führten zu einer Art Schneeball-Effekt, indem eine Diskussion über das Thema in den Hauptnachrichtenmedien über fast zwei Wochen entfacht wurde. Andere Militärs und Beamte im Geheimdienst stehen im klaren Widerspruch zu Dagans Ansichten. Der ehemaliger Leiter des Sicherheitsrates, Giora Eiland, sagte, dass der Angriff auf den Iran keineswegs verantwortungslos sei, und dass man Vorbereitungen dafür treffe, sei richtig. Sowohl Dagan als auch Eiland gehen allerdings davon aus, dass ein Angriff auf iranische Atomanlagen mit umfangreichen Raketenangriffen auf Israel beantwortet würde.



Unterdessen bereitet sich die vom Iran unterstützte Terrororganisation Hizb'Allah im Libanon ebenso für einen möglichen neuen Krieg mit Israel vor, entsprechend einem Bericht von Shimon Shapira. Die Hizb'Allah befürchtet, dass Angriffe von Israel und/oder von den USA gegen den Iran näher rücken, und sie bilden ihre Kämpfer für einen frontalen Angriff auf Israel aus, um die israelische Armee (IDF) zu zwingen an mehreren Fronten kämpfen zu müssen. Shapiras Bericht gibt an, dass die Hizb'Allah beabsichtigt, zu Beginn eines möglichen Krieges 10.000 Raketen auf israelische Ziele abzufeuern, einschließlich Tel Aviv. Zusätzlich wollen fünf Brigaden mit insgesamt ca.5.000 Männern versuchen, Nordgaliläa zu besetzen und so viele Geiseln wie möglich zu nehmen, um israelische Gegenangriffe zu verhindern. Der Plan ist in Zusammenarbeit mit iranischen Strategie- Experten ausgearbeitet worden, und die Hizb'Allah Kämpfer sind dazu auch im Iran ausgebildet worden.



Zu all dem kommt auch noch der in dieser Woche veröffentlichte Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), in dem bestätigt wird, dass der Iran versucht hat, Atomwaffen zu entwickeln. Der Bericht konnte nicht bestätigen, dass diese Bemühungen auch jetzt noch weitergehen, aber gemäß der Einschätzung israelischer Experten gibt es diesbezüglich keinen Zweifel. (Wir sollten bedenken, dass Israel bereits zweimal Atomkraftwerke angegriffen hat, im Irak und in Syrien, und in beiden Fällen geschahen die Angriffe auf der Grundlage von zutreffenden Geheimdienstberichten). Infolgedessen beabsichtigen die USA, ihre Sanktionen gegen den Iran auszuweiten. Allerdings geht man nicht davon aus, dass diese besonders wirkungsvoll sein könnten, solange die USA es vermeiden, in Irans Erdölgewinnung und in seine Nationalbank einzugreifen aus Angst vor den Störungen für den internationalen Erdölmarkt. Hinzu kommt, dass Russland und China ernsthaften internationalen Sanktionen entgegenstehen. Von daher dürfte es auch keinen entsprechenden Beschluss des UN-Sicherheitsrates zu wirkungsvolleren Sanktionen geben.



Anmerkung: Obgleich immer noch in allerhöchsten Kreisen darüber debattiert wird, scheint der Beweis, dass der Iran eine Atombombe entwickelt, unstrittig zu sein. Es gibt einfach zu viele Anzeichen, die dafür sprechen, einschließlich der offensichtlichen iranischen Lügen betreffend ihrer Absichten und der Tatsache, dass sie die internationale Beobachtung ihrer Atomanlagen nicht zulassen und die Welt versuchen, in dem Glauben zu lassen, diese Anlagen dienten allein der Stromerzeugung. Die gegenwärtigen Sanktionen sind nicht ausreichend um zu verhindern, dass der Iran die Atombombe entwickelt. Die alleinige Frage ist also, ob die Welt wirklich mit einer iranischen Atombombe leben kann.



Israel und die USA haben gesagt, dass sie nicht damit leben können! Aber wie es scheint, können Russland und China sich durchaus mit einem solchen Zustand abfinden. Eine iranische Bombe könnte das Kräfteverhältnis im Mittleren Osten verändern, und es würde vermutlich Irans Hauptgegenspieler in der Region, wie Ägypten und Saudi-Arabien, dazu veranlassen, ebenfalls nach der Atombombe zu streben. Jeder weiß, dass die Anwendung der Bombe eine Gesamtzerstörung auch ihres eigenen Landes verursachen kann, was natürlich als triftigen Grund dienen sollte, sie nicht zu verwenden. Aber allein der Besitz der Bombe bewirkt eine ungeheure „Verhandlungsstärke“ und öffnet die Türen für die Einschüchterung anderer Nationen in der Region und weiterer Länder, die irgendwie Einfluss in der Region haben. Zudem sollte die Kombination einer Atombombe und der apokalyptisch anmutende religiöse Fanatismus der gegenwärtigen iranischen Führung den Staatsoberhäuptern rund um die Welt schlaflose Nächte bereiten.



Was Israel betrifft, so sollte eigentlich niemand wirklich überrascht sein, von den israelischen Plänen zu hören, die iranischen Atomkraftwerke anzugreifen. Die iranischen Führer haben immer wieder ihre Absichten erklärt, diesen „krebsartigen Tumor“ loszuwerden, den sie selbst als „das zionistische Gebilde“ bezeichnen. Sie sprechen nach wie vor von einer Welt ohne Zionismus und von der Auslöschung Israels von der Landkarte. Wenn Israel sich letztlich doch zum Angriff entscheiden sollte, dann hätte niemand ein moralisches oder verbrieftes Recht, Israel zu kritisieren. Aber die Hoffnung ist, dass die Welt wieder zur Vernunft kommt und dem iranischen Wahnsinn ein Ende bereitet. Kein Israeli wünscht sich einen weiteren Krieg.



Eine interessante Anmerkung, um dieses Thema abzuschließen: Der Iran läuft Sturm gegen die von den USA angeführten Sanktionierung des Landes, indem er es als Wahnvorstellung und Besessenheit bezeichnet unter Verwendung des Begriffes „Irano-Phobie“ (obgleich dieser Ausdruck zuerst von einem linksgerichteten israelischen jüdischen Gelehrten 2009 verwendet wurde). Das Wort ist fast genauso zusammengesetzt wie das Wort „Islamo- Phobie“, und es ist dazu bestimmt, das Problem insgesamt auf den Kopf zu stellen. Anstelle der problematischen Eigenschaften des Iran oder des Islam wird das Problem in beiden Fällen als psychologische Verdrehung in der Denkweise der westlichen Welt dargestellt. Das heißt, es gibt danach angeblich keine Rechtfertigung für das Kritisieren des Iran oder des Islam - der Westen müsse danach vielmehr seine eigene Denkweise überprüfen. Aber das Wort „Irano- Phobie“ dürfte kaum mehr Erfolg haben, die Denkweise des Westens zu verdrehen, wie das Wort „Islamo- Phobie“ es hatte.



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Der Iran will Zionisten auf den Straßen von Tel Aviv bekämpfen



„Während die Uhr weiter tickt im Vorfeld der Veröffentlichung eines UN- Nuklear-Überwachungsberichtes über das Atomare Programm des Iran, hält Teheran unvermindert daran fest, Drohungen gegen Israel auszusprechen.



Ein Mitglied des Ausschusses für Staatssicherheits- und Außenpolitik sagte am Dienstag, dass falls der Jüdische Staat die islamische Republik angreifen sollte, würden "Iranische Soldaten zionistische Soldaten auf den Straßen von Tel Aviv bekämpfen und sie aus Palästina vertreiben," berichtet die iranische Fars- Nachrichtenagentur.



Hossein Naqavi warnte zudem, dass "Iranische Kräfte erbittert gegen seine Feinde kämpfen werden, notfalls auch auf dem europäischen und amerikanischen Kontinent.“



Der IAEA-Bericht soll am Mittwoch oder am Donnerstag herausgegeben werden und wird vermutlich den militärischen Charakter des Atomaren Programms der islamischen Republik offenbaren.



Am Dienstag warnte zudem der Führer der iranischen Revolutionsgarden, Yadullah Javani, Israel erneut, dass, falls es iranischen Boden angreift, "es sich immer näher in Richtung zu seinem eigenen Untergang bewegt.“



"Wenn das zionistische Regime diesen Fehler machen sollte, dann legt es damit sein eigenes Ende fest. Die islamische Republik ist ein leistungsfähiges Land, das seine Souveränität überall in der Welt schützen kann, und besonders im Mittlere Osten“, sagte er.



Javani machte auch Andeutungen dahingehend, dass der Iran im Falle eines Angriffs die Unterstützung von Seiten der Hezbollah und von anderen Terrororganisationen mobilisiert, und er sagte weiter, dass Teheran "die Mittel und die Möglichkeiten hat, dem zionistischen Regime eine vernichtende Antwort ungeahnten Ausmaßes zu geben."



Der Iranische Verteidigungsminister Ahmad Wahidi nahm ebenso zu der angespannten Situation zwischen den Ländern Stellung und sagte: "Israels Drohungen sind nichts weiter als militärische Propaganda, die den internen Debatten entspringt. Wir sind auf jede mögliche militärische Konfrontation vorbereitet“, sagte er.

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Der Führer der Hizbullah warnt vor einem Krieg im Iran und in Syrien



Hassan Nasrallah, der Führer der im Libanon ansässigen Hizbullah- Terrorgruppe, warnte am Freitag, dass ein Krieg gegen den Iran und Syrien sich über den gesamten Mittleren Osten ausbreiten könnte, berichtet „NOW Lebanon“.



Der Hizbullah-Führer schloss allerdings die Wahrscheinlichkeit einer israelischen Offensive gegen den Libanon für die nahe Zukunft aus.



„Es sei denn, dass es einen Plan für das Führen eines Krieges in der gesamten Region gibt, so schließen wir die Möglichkeit eines zeitnahen [israelischen] Angriffs auf den Libanon aus,“ wurde Nasrallah zitiert im Rahmen einer durch das Fernsehen übertragenen Rede anlässlich „des Märtyrer-Tages“ seiner Organisation.



Nasrallah behauptete, dass die Vereinigten Staaten den Iran und Syrien für die Veränderungen in anderen Regimes in der Region, wie Tunesien, Ägypten und Libyen „bestrafen“ wollen.



So stellte er die Behauptung auf: „…um ihre Verluste in diesen Ländern auszugleichen, [bestrafen] sie Syrien und den Iran“, und er fügte zugleich hinzu, dass ein „Krieg im Iran und in Syrien nicht auf diese zwei Staaten begrenzt bliebe, sondern sich weiter verbreiten würde zu anderen Ländern in der Region.“



„Wir möchten keine Drohungen formulieren, aber das ist die Realität“, sagte Nasrallah. „Die islamischen Nationen und die Massen sollten in dieser Angelegenheit Stellung beziehen.“



Er fügte hinzu: „Der Iran ist vereinigt und stark, er hat einen Führer, der in der Welt unübertroffen ist. Er wird nachhaltig und stark reagieren auf einen Angriff gegen sein Land!“



Weiterhin kommentierte er die Entwicklungen in Syrien, wo Präsident Bashar Assad weiterhin brutal gegen oppositionelle Protestanten vorgeht, und sagte: „Jene, die auf den Sturz des syrischen Regimes von Präsident Baschar al-Assad spekulieren, vergeuden ihre Zeit.“



Gemäß einem Bericht über Israels Nachrichtenkanal „Channel 10 News“ sprach Nasrallah auch über die jüngsten Spekulationen über einen möglichen Angriff Israels auf Irans Atomprogramm, und er nutzte die Gelegenheit, den jüdischen Staat zu kritisieren.



„Betrachten Sie diese Dreistigkeit: Israel hat Nukleare Militärische Sprengköpfe, und es droht damit, Irans friedliche Atomkraftwerke anzugreifen, “ sagte er. „Woher nehmen die das Recht? Sie glauben, dass ihre Feinde gespalten sind. Die Zeit für Schwäche und Rückzug im Angesicht der Vereinigten Staaten ist vorbei - jetzt haben wir Mut und Willen. Heute am Märtyrer-Tag erheben wir uns, denn seit dem Tod des ersten Märtyrers bis heute befanden wir uns immer in einer Ära von Siegen.“


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Eaglesword am Mi 16 Nov 2011, 22:27

kann ja sein, dass Achmadinedschad´s Maul unübertroffen ist. Wie dem auch sei, ist Iran´s und Nasralla´s Wunsch eindeutig Vater des Gedankens an eine verheerende Reaktion.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Do 17 Nov 2011, 06:42

@Eaglesword schrieb:kann ja sein, dass Achmadinedschad´s Maul unübertroffen ist. Wie dem auch sei, ist Iran´s und Nasralla´s Wunsch eindeutig Vater des Gedankens an eine verheerende Reaktion.

Es wird diesen beiden "Maulhelden" nur nicht gelingen, weil die nun wirklich nicht mehr Macht haben, als unser Vater. Irgendwann werden sie fallen, wie schon so viele Diktatoren vor ihnen.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Eaglesword am Do 17 Nov 2011, 10:43

bestätigt


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 20 Nov 2011, 07:27

Wird Israel Irans Atomanlagen angreifen?

Diese Frage wird von einigen Menschen als "Frage des Jahrhunderts" bezeichnet – wird Israel es tun? Werden die IAF- Flugzeuge eines Tages oder eines Nachts starten, und ihren Flug in Richtung Iran aufnehmen, um in James Bond-Manier die Atomanlagen anzugreifen?

Sicher, mysteriöse Explosionen und Angriffe mit Computer-Viren auf die Atomanlagen verlangsamen den Prozess des Baus von Massenvernichtungswaffen durch den Iran. Aber wird das reichen für Israel (und den Rest der Westlichen Welt), um zu überleben?

Inzwischen schließt Israel keine Möglichkeit aus, während die Welt aufschreit, dass wir unter gar keinen Umständen zu diesen Mitteln greifen dürfen. Sicher, die Republikaner im amerikanischen Kongress scheinen die Angriffsoption zu mögen (siehe den nachfolgenden Artikel), aber die meisten Führer überall in der Welt sind wahrscheinlich einfach nur erschrocken und haben Angst bei der Frage, was folgen wird, sollte Israel dann die Rolle eines neuen Verteidigers der Welt einnehmen.

Besonders ironisch ist die Haltung Russlands - sie warnen Israel vor der Öffentlichkeit davor, zuzuschlagen, aber insgeheim hoffen sie, dass wir es tun... Russland wäre natürlich einer der Hauptbegünstigten eines solchen Einsatzes. Hunderte von Millionen Dollar werden nach Russland fließen, weil der Iran dann wieder die erforderlichen Materialien für die neu aufzunehmende Entwicklung erwerben müsste.
Hinzu kommt, dass Russlands Öl und Gas sich vermutlich verteuern, weil die
Preise überall in der Welt ansteigen werden.

In Israel werden alle Optionen von der Regierung diskutiert, aber natürlich nur auf staatlicher Ebene. Wenn es einen Luftangriff geben sollte, dann werden wir erst darüber erfahren, wenn er angelaufen ist. Israelische Kommentatoren behaupten, dass unsere Politiker ganz offen und absichtlich sagen, dass jede Option auf dem Tisch liegt, weil dies auch mit zum psychologischen Spiel mit dem Iran gehört. Man will den Iran im Ungewissen lassen über das, was kommen könnte.

Eine Sache ist gleichwohl sicher - Israel kann nicht ohne die Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten zuschlagen, die schon jetzt den Luftraum des Iran sehr intensiv überwachen. Die heutige Technologie wird es den IAF- Flugzeugen einfach nicht ermöglichen, ihre Arbeit ebenso effektiv zu tun, wie sie es bereits vor einigen Jahrzehnten taten, als Israel die Atomanlagen des Irak zerstörte.

Aber ungeachtet dessen, ob Israel den Iran angreift, ist dies eine Zeit für die Welt, um ihren Schlaf zu beenden und endlich zu handeln. Die Schonzeit für Irans Führer und die Hoffnung, er werde dem Frieden zustimmen, ist zu Ende. Irgendetwas muss getan werden, andererseits, so die einhellige Meinung der Experten, wird der Iran innerhalb weniger Monate zur Liste der Länder gezählt werden können, die Atombomben besitzen, und keiner kann sagen, was dann geschehen wird!

++++++++++++++++++++

Amerikanische Republikaner sind für einen israelischen Angriff auf den Iran

Amerikanische Republikaner haben eine Gesetzesvorlage in den Kongress eingebracht, womit die amerikanische Unterstützung für einen israelischen Angriff auf den Iran sichergestellt wäre, berichteten US-Politiker in der vergangenen Woche, die zu Besuch in Israel waren.

Fünf republikanische Kongressabgeordnete, die Israel in der vergangenen Woche besuchten, informierten israelische Politiker über diese Bestrebungen. Die Gesetzesvorlage legt fest, dass der Kongress Israel grünes Licht gibt für den Gebrauch "aller notwendigen Mittel" gegen den Iran, "einschließlich des Einsatzes des Militärs", wenn die diplomatischen Möglichkeiten scheitern, Irans Atomprogramm zu stoppen.

Der amerikanische Präsident Barack Obama sagte am Sonntag: "Wir nehmen keine Optionen vom Tisch. Der Iran mit Atomwaffen wäre eine Bedrohung nicht nur für die Region, sondern auch für die Vereinigten Staaten." Jedoch ist das Weiße Haus nicht so weit gegangen, einen Militärschlag gegen iranische Atomanlagen zu verlangen.
Stattdessen teilte man mit, dass man mit anderen Ländern zusammenarbeiten wolle, um sicherzustellen, dass der Iran nicht in den Besitz von Atomwaffen gelangt.

Obama sagte, dass die Wirtschaftssanktionen gegen den Iran eine "enorme Wirkung" gehabt hätten, und dass er mit russischen und chinesischen Führern eins geworden sei, um mit vereinten Kräften sicherzustellen, dass der Iran keine Atomwaffe entwickelt und es nicht zu einem Wettrüsten im Nahen Osten kommt.

Ungeachtet dessen hat die von den Republikanern angeregte Absichtserklärung- angeregt von dem Republikaner aus Colorado, Doug Lamborn, und unterzeichnet durch Dutzende weiterer Kongressabgeordneter - bereits die erste gesetzgebende Hürde passiert. Er wird jetzt im Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten diskutiert.

Iranische Funktionäre haben zugegeben, dass sich das Land auf jede mögliche Option vorbereitet. Am Dienstag sagte Mohammad-Javad Larijani, ein hochrangiger Berater von Irans höchstem Führer Ayatollah Ali Khamenei gegenüber Journalisten in New York: "Der Iran nimmt die Drohungen über Angriffe auf unsere Atomanlagen ernst. Wir sind bereit, uns mit jeder möglichen Drohung zu befassen, und werden unser Nuklearprogramm niemals beenden."

+++++++++++++++++++

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) zeigt sich „besorgt“ über Irans Atomprogramm

Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) kritisierte den Iran am Freitag wegen der vermehrten Anzeichen dafür, dass man daran arbeitet, Atombomben herzustellen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Eine entsprechende Resolution wurde möglich, nachdem die sechs Hauptmächte darin übereingekommen waren, wie man sich am besten mit der unnachgiebigen Regierung in Teheran befassen könnte. Man konnte sich allerdings nicht auf irgendwelche konkreten Strafmaßnahmen gegen Irans Atomprogramm festlegen.

Gemäß der Nachrichtenagentur Reuters wurde die Resolution mit 32 Ja-Stimmen und zwei Gegenstimmen (Kuba und Ecuador) angenommen. Indonesien enthielt sich der Stimme.

Die Resolution drückt die "tiefe und wachsende Sorge aus über die ungelösten Probleme im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm, einschließlich derjenigen Fragen, die geklärt werden müssen, um den möglichen militärischen Hintergrund des Atomprogramms auszuschließen."

Teheran wird aufgefordert, sich gegenüber den Inspektoren der Vereinten Nationen vollständig offenzulegen, und "in ernsthafte Gespräche ohne Vorbedingungen einzutreten", um die Bedenken und Sorgen im Zusammenhang mit dem Atomprogramm auszuräumen.

Die Resolution erging als Folge des Berichtes der IAEA in der vergangenen Woche, in dem es heißt, dass glaubwürdige nachrichtendienstliche Berichte vorliegen, wonach der Iran an der Technologie zur Herstellung von Atomwaffen arbeitet.

„Die IAEA ist ernsthaft besorgt wegen möglicher militärischer Interessen im Zusammenhang mit Irans Atomprogramm“, heißt es in dem Bericht der IAEA.

"Nach der sorgfältigen, kritischen und umfassenden Auswertung der verfügbaren Informationen geht die IAEA davon aus, dass die Informationen vollständig und glaubwürdig sind. Diese Informationen zeigen deutlich, dass der Iran für die Entwicklung einer Atombombe bereits wichtige Aktionen ausgeführt hat."

Der Iran zeigt sich weiter unbeeindruckt, allerdings drohte er im Zusammenhang mit dem Bericht und der Resolution, gegen die in Wien ansässige Behörde der Vereinten Nationen gerichtlich vorzugehen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet.

Vor der Sitzung klagte Irans Vertreter bei der IAEA, Ali Asghar Soltanieh, die Behörde an, den Bericht zunächst an die Vereinigten Staaten, Großbritannien und Frankreich weitergeleitet zu haben, und sagte, dass die Islamische Republik den Bericht der IAEA "als unprofessionell, unausgeglichen, ungesetzlich und politisch
motiviert betrachtet."

"Irgendwelche Resolutionen, die auf diesem Bericht basieren….. sind nicht rechtlich bindend, von daher sind sie auch nicht umsetzbar“, sagte er.

Soltanieh sagte später, dass die Resolution nur den Entschluss von Teheran bestärken wird, mit seinen umstrittenen Aktivitäten weiter voranzugehen.

„Die einzige unmittelbare Auswirkung ist eine weitere Stärkung der Entschlossenheit der iranischen Nation, sein Atomprogramm zu friedlichen Zwecken ohne jeglichen Kompromiss fortzusetzen“, wurde er von Reuters zitiert, als er sich im Anschluss an die Sitzung äußerte.

"Wir werden unsere Arbeiten zur Atomaren Anreicherung und unsere Arbeiten insgesamt auch nicht für eine Sekunde unterbrechen“, sagte er gegenüber Pressevertretern.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 27 Nov 2011, 13:01

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Ehemaliger Mossad-Führer Yatom: Israel kann es sich nicht leisten, den Iran nicht anzugreifen

Das Begin-Sadat Center, eine renommierte Denkfabrik, die an der Bar- Ilan Universität arbeitet, hielt am 23.11.2011 eine Konferenz ab zum Thema "Israelische Sicherheit in einem neuen regionalen Umfeld“, wobei der Schwerpunkt auf dem so genannten "arabischen Frühling" und seinen Auswirkungen lag. Seine Experten kamen zu der eindeutigen Schlussfolgerung, dass der arabische Frühling nicht auf Demokratie hinausläuft, trotz diesbezüglicher ursprünglicher Hoffnungen im Westen, und das könnte die Dinge für Israel noch schlimmer werden lassen.

"So hoch der Preis, den Iran anzugreifen, auch sein mag, ein militärischer Angriff des Iran würde weniger schmerzhaft sein, als der Preis für das Leben mit der dauerhaften Bedrohung durch eine iranische Atombombe“, behauptet der frühere Mossad Generalmajor (Res.) Danny Yatom. "Die Gegenreaktionen auf einen Militärschlag gegen Irans Kernanlagen werden für Israel nicht annähernd so schlimm sein, wie ein mit Atombomben bewaffneter Iran“, sagt er. "Ich denke nicht, dass diejenigen, die bei einem Angriff auf den Iran Gegenschläge mit apokalyptischen Ausmaßen voraussagen, richtig liegen, und selbst wenn sie recht haben, kann Israel es sich nicht leisten, sich die Frage zu stellen, ob Teheran wirklich so weit gehen wird, uns mit der Bombe anzugreifen."

Die Position von Yatom steht im völligen Gegensatz zur Meinung des früheren Mossad-Führers Meir, der diese Meinungsverschiedenheit bereits zuvor in diesem Jahr zusätzlich anheizte, indem er feststellte, dass ein Angriff auf den Iran eine dumme Aktion wäre, die zu einem Krieg mit unbekanntem Ausmaß führen würde.

Yatom jedoch sagt: „Es ist unmöglich, bei der Sicherheit der Nation auf Vorhersagen durch diejenigen zu bauen, die behaupten, dass der Iran vom Bau einer Atombombe abgehalten oder abgeschreckt werden kann, und dass man das iranische Regime an den Punkt bringen könne, auf ihr Atomprogramm zu verzichten“.

Er räumte ein, dass Raketenangriffe wahrscheinlich von Libanon und Gaza im Anschluss an einen Angriff des Westens oder Israels gegen den Iran folgen würden, aber er fügte gleichzeitig hinzu, dass Israels Antwort "so schmerzhaft und vernichtend sein würde, dass die Raketenangriffe eingestellt würden. Zivile Einrichtungen und die Infrastruktur im Libanon und Gaza wird man nicht aussparen können. Unschuldige Bürger könnten verletzt werden.
Aber wir werden einen vernichtenden Schlag liefern müssen, so dass das Trommelfeuer von Raketen gegen uns nicht weitergehen wird."

Die Welt hat nicht mehr viel Zeit, im Zusammenhang mit dem Iran zu handeln, warnte der ehemalige Mossad-Führer, und er fügte hinzu: "Es gibt die Einschätzung, dass sie die rote Linie überschritten haben. Sie haben die Fähigkeiten, die Bombe zu bauen.
Alles, was jetzt noch erforderlich ist, ist die Entscheidung, es auch zu tun....
Die Welt hat ein Jahr, in dem die Chance, das iranische Atomprogramm aufzuhalten, wahrscheinlich immer geringer wird."

Yatom bezweifelte auch, dass Sanktionen oder verdeckte Operationen die Iraner stoppen könnten.
"Wir haben nur zwei Optionen: Zuzulassen, dass der Iran die Bombe bekommt, oder das Militär gegen ihr militärisches Atomprogramm einzusetzen. Ich denke, dass hier Gewalt angewendet werden muss.
Aber ich denke nicht, dass Israel unbedingt die Führung übernehmen sollte. Das
ist schließlich ein weltweites Problem.... Dennoch hält sich die Welt feige am Spielfeldrand. Israel hat absolut das Recht auf Selbstverteidigung. Für uns ist das iranische Atomwaffenprogramm eine existenzielle Bedrohung."

Generalmajor (Res.) Uzi Dayan, ehemaliger Führer des IDF-Geheimdienstes und staatlicher Sicherheitsberater für den früheren Premierminister Ariel Sharon, stimmt mit Yatom überein, dass Irans Atomwaffenprogramm gestoppt werden muss, aber er geht davon aus, dass Sanktionen das iranische Öl und Gas betreffen müssten sowie die Transaktionen mit der iranischen National-Bank, um die Iraner von ihrem Vorhaben abzubringen.
"Während dies keine existenzielle Bedrohung darstellen würde, so ist das Atomprogramm von Teheran eine unannehmbare Bedrohung“, sagte er.

Im Zusammenhang mit den Aufständen in der arabischen Welt sagte Dayan, dass die Unruhen in Tunesien, Libyen, Ägypten, Syrien, Bahrain und anderswo "wieder einmal beweisen, dass der arabisch-israelische Konflikt nicht das Hauptproblem in diesem Gebiet ist.

"Die Auswirkungen dieser Unruhen für Israel sind vielfältig“, sagte er. "In einer Zeit solcher Unklarheiten muss Israel sich schützen und seine strategischen Vorteile sichern. Dies ist nicht die Zeit für Israel, um territoriale oder andere Risiken einzugehen, weil wir nicht wissen, was vor uns liegt. Israel muss verteidigungsfähige Grenzen haben mit strategischer Tiefe und der Fähigkeit, uns gegen Angriffe zu verteidigen, und im Zusammenhang mit der palästinensischen Frage muss es eine vollständige Entmilitarisierung der Gebiete unter ihrer Kontrolle geben. Israel muss sich vor dem möglichen Aufmarsch von drei feindlichen palästinensischen Einheiten schützen - Jordanien, Westjordanland und Gaza," sagte er.

Dayan rief Israel auch auf, die diplomatische Initiative zu übernehmen und die kurdische Unabhängigkeit zu verteidigen. "Es gibt ungefähr 30 Millionen Kurden in
einem klar definierten Gebiet über vier Länder. Sie verdienen nicht weniger ihre Souveränität, wie die Palästinenser“, sagte er.


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