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MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

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Beitrag von Reinhard am Sa 08 Okt 2011, 09:33

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

UNERHÖRTE BEHAUPTUNGEN, DIE
KAUM FÜR AUFREGUNG UND BEACHTUNG SORGEN!


Während der letzten beiden Wochen ist viel
Aufmerksamkeit in den Medien auf den Konflikt zwischen Israel und den
palästinensischen Arabern gelenkt worden, sowohl auf der politischen wie auch auf
der diplomatischen Ebene. Der Antrag der Palästinensischen Autonomiebehörde auf
Vollmitgliedschaft bei den Vereinten Nationen, die Maßnahmen, die durch Israel
und die USA ergriffen wurden, um das zu verhindern, sowie weitere Themen in
diesem Zusammenhang, haben zu Reaktionen und Behauptungen von mehreren Führern verschiedener Staaten geführt. Nachfolgend ein paar Ausführungen von arabischen und
Moslemischen Führern, die in den letzten zwei Wochen gemacht worden sind. Die
Worte stehen nicht unbedingt in direktem Zusammenhang mit den Ereignissen bei
den Vereinten Nationen, aber sie haben mit dem Konflikt insgesamt zu tun.


Der Führer der Islamischen Revolution und letztlich
einer der mächtigsten Männer im Iran, Ayatollah Khamenei, wies am Sonntag
vehement die Zwei-Staaten-Lösung in einer Rede auf der "5. Internationalen
Konferenz zur Unterstützung der palästinensischen Intifada" in Teheran zurück:
"Jeder Plan, der darauf abzielt, Palästina zu teilen, kann nur auf
schärfste zurückgewiesen werden… Unsere Forderung ist Freiheit für ganz
Palästina, und nicht nur für einen Teil
Palästinas." Seine Worte wurden vom iranischen Präsidenten Mahmoud
Ahmadinejad aufgegriffen, der ebenfalls sagte: "....das Land sollte seinen waren Eigentümern
zurückgegeben werden."


Während eines Gespräches mit dem türkischen Außenminister am Montag, drohte der
hart bedrängte syrische Präsident, Bashar Assad, Israel anzugreifen, wenn sich
die Weltgemeinschaft dafür entscheiden sollte, gegen sein brutales Vorgehen gegenüber
den Demonstranten in seinem Land vorzugehen:
"… Ich werde nicht mehr als sechs Stunden brauchen, um Hunderte von
Raketen und Marschflugkörper in Richtung der Golan Höhen zu verlegen, um sie auf
Tel Aviv abzuschießen." Assad fügte hinzu, dass es im weiteren Verlauf Angriffe
von der Hizb'Allah auf Israel, sowie von Seiten des Iran auf amerikanische und
europäische militärische Anlagen im Persischen Golf geben würde.


Am Sonntag, dem 24. Sept. war auf CNN zu
sehen, wie der türkische
Premierminister,
Recep Tayyip Erdogan, der bereits damit gedroht
hatte, israelische Marineschiffen anzugreifen, um mögliche neue Gaza-Konvois
"zu schützen", die Raketenangriffe von Gaza auf israelischen Städte
belächelte und beschönigte, und er sagte dazu: "Aber andererseits wissen
wir, dass Hunderttausende von Palästinensern getötet wurden … Israel ist in der
Beziehung sehr grausam und unbarmherzig. Sie zeigen keine Gnade."


Am Freitag sagte der ägyptische Botschafter der PA,
Yasser Othman: "Wir sollten uns bereithalten für den israelischen Plan,
Sinai in der kommenden Zeit einzunehmen." Ägyptische Führer deuten seit
mehreren Monaten einen Bruch der Friedensvereinbarungen mit Israel an,
besonders im Anschluss an den Terrorangriff nördlich von Eilat, im Zuge dessen
fünf ägyptische Soldaten getötet wurden.


Und schließlich noch der Auszug aus einem Interview
auf Al-Jazeera (auf Arabisch) am 23. September. Dort sagte Abbas Zaki, ein
Mitglied des Fatah- Zentralkomitees folgendes: "Wenn wir sagen, dass
die Siedlungen auf diesen Grenzen [am 4. Juni 1967] beruhen sollten, wie es
Präsident Abbas zum Ausdruck bringt, so sehen wir es jedoch so, und jeder weiß
es, dass das größere Ziel dadurch nicht in einem Schritt erfüllt werden kann.
Wenn Israel sich aus Jerusalem zurückzieht, die 650.000 Siedler evakuiert und
die Mauer demontiert - was wird dann aus Israel werden? Es wird ihr Ende sein."
Zaki sagte weiter: "Wenn wir sagen, dass wir Israel auslöschen
wollen … dann ist das zu problematisch. Es ist keine [annehmbare] Politik, dies
so zu sagen. Sagt diese Dinge nicht vor der Welt. Behaltet es für euch."


Anmerkung:

Ein Hauptziel der Vereinten Nationen besteht darin,
mit dazu beizutragen, dass Streitigkeiten und Konflikte friedlich beigelegt
werden. Abgesehen vom letzten Zitat repräsentieren
die oben zitierten Personen allesamt Staaten, die Mitglieder der Vereinten Nationen
sind, und sogar der PA wird erlaubt, ihre
Ansichten vom Podium der Vereinten Nationen zu präsentieren. Aber die Worte,
die oben zitiert sind, sind keine Worte des Friedens und der Versöhnung, im
Gegenteil. Dennoch werden sie von Entscheidungsträgern und von den Medien der
Welt beschönigt und relativiert. Wie kann das sein?


Die brutalen Botschaften der iranischen Führer sind
zumindest ehrlich, und man kann sie eigentlich kaum missverstehen. Die Worte
von Erdogan hingegen sind viel gewählter und ausgewogener, aber das Ergebnis
solcher Reden ist fast identisch zu den Worten von Ahmadinejad. Der türkische
Führer vermittelt in seinem Interview den Eindruck eines reifen Führers, der einfach nur
die Rechte seiner eigenen Nation und die Rechte der palästinensischen Araber
verteidigt. Aber seine Worte sind voller Gift! Er bringt offensichtliche Lügen
vor in der Gewissheit, dass die Mehrheit der Zuhörer die Tatsachen nicht kennen
oder keine Möglichkeiten haben, sie zu überprüfen. Noch nicht einmal der
Reporter von CNN, Fareed Zakaria, erhob Widerspruch gegen diese ungeheuerliche
Behauptung von "Hunderttausenden von getöteten Palästinensern."


Tatsache ist, dass seit der Ersten Intifada
ungefähr 6.000 palästinensische Araber getötet worden sind, eine Vielzahl von ihnen
waren bewaffnete Terroristen. Zur gleichen Zeit wurden 3.000 palästinensische
Araber durch ihre eigenen Landsleute getötet, wegen angeblicher Spionage für
Israel, und ungefähr 1.500 Israelis sind bei Terrorangriffen getötet worden.
Obwohl jedes Opfer einer unschuldigen Person ein Tod zu viel ist, schreien die
Fantasie-Zahlen von Erdogan zum Himmel. Was Erdogan durch solche und andere Bemerkungen
wie: "Israel ist sehr grausam und unbarmherzig", erreichen will ist
klar. Der jüdische Staat soll dämonisiert
werden. Obwohl der Vergleich mit Nazi-Deutschland mitunter zu oft herangezogen
wird, kommt man in diesem Zusammenhang nicht an der Tatsache vorbei, dass die
Dämonisierung und Verteufelung der Juden in den 1930er Jahren den Weg dafür
öffnete, was dann mit den Juden in den 1940er Jahren geschah.


Die Verlautbarung durch Abbas Zaki könnte man
hinzufügen zu einer langen Liste von ähnlichen Erklärungen, die von Führern der
PLO, Fatah und der PA abgegeben wurden. Diese Organisationen sollen angeblich
alle gemäßigt sein, allesamt unter der
Kontrolle von Mahmoud Abbas, aber ihre Vertreter und ihr Führer geben oftmals äußerst
extremistische Erklärungen ab.


Im Zusammenhang mit den obigen Zitaten ergeben sich
einige interessante Fragen: Hörten wir
irgendwelche Reaktionen zu einigen der Zitate aus einflussreichen
Kreisen? Wurden sie von irgendwelchen Menschenrechtsorganisationen verurteilt?
Reagierten die Vereinten Nationen auf diese mündlichen Aggressionen gegen einen
ihrer Mitgliedstaaten? Griffen die Medien die unerhörten Lügen von Erdogan auf? Hörten wir überhaupt irgendeine
Kritik im Zusammenhang mit seinen Bemerkungen? Sollte dies nicht vielleicht
irgendwelche Konsequenzen haben im Hinblick darauf, wie wir zukünftig andere Äußerungen
des türkischen Premierministers beurteilen? Ist es wirklich logisch, Israel
darum zu bitten, ausgerechnet diese Verlautbarungen zu ignorieren und keinerlei
Vorsichtsmaßnahmen zu treffen (was immer wieder geschieht)?


Wir hörten kaum von Reaktionen gegen die Verlautbarungen,
aber was hörten wir in diesem Zusammenhang in der vergangenen Woche? Wir hörten
von einer starken und einhelligen internationalen Verurteilung wegen 1.100
neuer Wohnungen in Gilo! Der Iran spricht von Israels Zerstörung, Assad über
einen Raketenbeschuss auf Tel Aviv, Erdogan dämonisiert den jüdischen Staat,
und die Fatah teilt mit, Israel schrittweise
zu beseitigen - und wir lesen Seitenweise nur über Wohnungen in Jerusalem! Wenn
da nicht alle Alarmglocken klingen, was soll noch geschehen?


+++++++++++++++++++

Assad bedroht Tel Aviv

Der syrische Präsident Bashar Assad drohte am
Dienstag damit, Tel Aviv mit ballistischen Raketen anzugreifen, wenn die NATO
oder andere Westmächte es wagen sollten, sein gewaltsames hartes Vorgehen gegen
syrische Pro-Demokratie-Demonstrationen zu behindern.


Irans Nachrichtenagentur Fars berichtete, dass
Assad die Drohung während einer Sitzung mit dem türkischen Außenminister Ahmad
Davutoglu ausgesprochen habe. Gemäß Assad würde er „kaum mehr als 6 Stunden brauchen,
um Hunderte von Raketen und Marschflugkörper in Richtung der Golan Höhen zu verlagern,
um sie auf Tel Aviv abzuschießen."


Assad sagte, wie verlautet, dass das syrische
Raketensperrfeuer dann auch durch einen intensiven Hizbullah- Raketenangriff vom
Libanon auf das nördliche Israel begleitet würde.


Als wäre dieses Szenario noch nicht schlimm genug, ist
Assad, wie es heißt, auch davon überzeugt, dass der Iran eine Offensive auf
US-Schlachtschiffe im Persischen Golf einleiten würde.


Während Israel kaum Einfluss auf die Situation hat,
gibt es Sorge im jüdischen Staat darüber, was Assad als westliche Einmischung
interpretieren könnte.


Israelische Kommentatoren haben bereits betont,
dass, wenn Assad davon ausgehen muss, dass er im Begriff ist, gestürzt zu
werden, er nichts mehr zu verlieren hat, und er könnte dann in letzter Minute
tatsächlich noch versuchen, Israel anzugreifen. Tatsache ist: Sollte er das
wirklich tun, dann kann er nur gewinnen, denn ein Raketenangriff auf Tel Aviv würde
Assad das Vermächtnis geben, ein wahrer Feind des „Zionistischen Gebildes“ zu
sein.


Inzwischen zeigte sich die Obama- Regierung am
Dienstag empört darüber, dass Russland und China eine Resolution des UN-Sicherheitsrates
mit ihrem Veto verhinderten, in der die brutale Unterdrückung der demokratischen
Proteste durch das Assad- Regimes in Syrien verurteilt werden sollte.


Russland und China "möchten lieber Waffen das
syrische Regime verkaufen, anstatt sich auf die Seite des syrischen Volkes zu
stellen,“ sagte die US-Botschafterin bei
den Vereinten Nationen, Susan Rice nach
dem Scheitern im Sicherheitsrat. "Heute können die mutigen Menschen in
Syrien nun klar erkennen, wer in diesem Sicherheitsrat ihre Sehnsucht nach
Freiheit und nach den universalen Menschenrechten unterstützt, und wer es nicht
tut."


Vorsichtige Schätzungen gehen davon aus, dass
ungefähr 2.700 Bürger im Laufe der vergangenen sechs Monate durch Assad-treue
Einheiten gewaltsam getötet worden sind.


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MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug - Seite 8 Empty Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 15 Okt 2011, 09:30

Bericht: Shalit wurde nach Ägypten überstellt

Die ägyptische Tageszeitung Al-Masri Al-Youm berichtete am letzten Mittwoch, dass die Hamas den gefangenen IDF- Soldaten Gilad Shalit nach Ägypten überstellt hat, entsprechend der Vereinbarung mit Israel bezüglich seiner Freilassung.

Ägyptische Funktionäre teilten gegenüber der Zeitung mit, dass Shalit nach Ägypten über den Rafah-Grenzübergang überstellt wurde.

Gemäß Augenzeugenberichten wurde Shalit über den Rafah- Grenzübergang gefahren. Er befand sich in einem schwarzen Auto, das nicht kontrolliert wurde - ein allgemein übliches Verfahren, wenn hochrangige Hamas-Funktionäre unterwegs sind.

Shalit, der vor sechs Jahren von der Hamas entführt wurde, ist über all die Jahre in Gefangenschaft geblieben als ein Faustpfand für die Freipressung von Terroristen aus israelischen Gefängnissen. Man geht davon aus, dass er an Israel übergeben wird, sobald der Gefangenen-Austausch am Dienstag beginnt.

Seine vermeintliche Überstellung ist das Ergebnis der Zustimmung der Regierung von Binyamin Netanyahu, 1.027 Gefangene aus israelischen Gefängnissen freizulassen - darunter ungefähr 450 Terroristen. Unter denjenigen, die freigelassen werden, sind Terroristen, an deren Händen das Blut von Soldaten klebt, einschließlich der Sbarro Mörderin.

Die Hamas hat die Vereinbarung als einen Sieg über Israel bejubelt und damit gleichzeitig unter Beweis gestellt, dass die Entführung eine lohnende Operationstaktik für die Organisation ist. Deshalb verwundert es auch nicht, dass sie weitere Entführungen ankündigten und versprachen, dass die freigelassenen Terroristen Israel auch in der Zukunft heimsuchen würden.

Während die Freilassung von Shalit mit Jubel- Feiern von seiner Familie und den wichtigsten israelischen Medien begleitet worden ist, haben die Bedingungen der Vereinbarung scharfe Kritik von einem breiten Spektrum im Volk hervorgerufen, einschließlich der Familien von Terroropfern, von Soldaten, die an Antiterroroperationen beteiligt waren, von nationalistischen Politikern sowie von Sicherheitskräften, die voraussagen, dass diese Freilassung auf weiteres israelisches Blutvergießen hinauslaufen wird.

Zuvor in dieser Woche beschrieb der Leiter von Shin Bet Security, Yoram Cohen die Vereinbarung als "hart und schwierig," und er merkte an, dass 28 verurteilte Mörder unter den Terroristen sind, die freigelassen werden.

Der Vizepremierminister und Minister für Strategische Angelegenheiten, Moshe Yaalon - einer von nur drei Ministern, die gegen die Vereinbarung stimmten - sagte, die Vereinbarung sei eine "Kapitulation gegenüber dem Terror", und sie würde wohl auf mehr als zehn, wenn nicht sogar hunderte von weiteren ermordeten Israelis in den äommenden Jahren hinauslaufen.

Die Hamas fasste voller Stolz die Vereinbarung mit den Worten zusammen, dass Israel Frieden versprochen hätte, während sie Terrorismus versprochen hätten.
++++++++++++++++++

Hamas: Israel versprach keine Vergeltung, wir versprachen weitere Entführungen

Die Hamas- Führer sagen in den arabischen Medien, dass Israel bereit war, Terroristen als Entgelt für Gilad Shalit freizulassen, ohne gleichzeitig die Verpflichtung von der Terroristengruppe zu fordern, die Entführung von Soldaten einzustellen. Israel versuchte, eine solche Verpflichtungserklärung zu bekommen, aber man war letztlich doch bereit, die Vereinbarung ohne eine solche Erklärung abzuschließen, gemäß Quellen in der panarabischen Zeitung Al-Hayat.

Hamas beanspruchte auch für sich, dass sie es schafften, das Versprechung aus Israel herauszupressen, den mehr als 1.000 Terroristen zukünftig nichts zuleide zu tun, die auf jeden Fall als Entgelt für Shalit freigelassen werden.

Dieser Bericht widerspricht dem, was der Leiter von Shin Bet, Yoram Cohen über die geplante Freilassung der Gefangenen sagte. Cohen sagte gegenüber Journalisten, dass dieses Austauschgeschäft keinerlei israelische Zugeständnisse bezüglich der Zukunft der freigelassenen Terroristen einschließt.

Die Hamas hat den Shalit- Gefangenen-Austausch als einen Sieg dargestellt, und man hat ganz offen versprochen, weitere Israelis zu entführen, um weitere Gefangene freizupressen. Unter denjenigen, die freigelassen werden, sind Terroristen, die Morde begangen haben, obwohl noch mehrere hochrangige Terroristen weiter im Gefängnis verbleiben werden.

Vizepremierminister Moshe (Bogie) Yaalon verurteilte die Entscheidung am Donnerstag scharf und sagte: "Unsere Erfahrung in der Vergangenheit haben uns gezeigt, dass diese Terroristen, die wir heute freilassen, morgen mehr als Zehn, vielleicht sogar Hunderte von Israelis ermorden werden."

++++++++++++++++

Soldaten aus den Antiterror-Einsätzen protestieren gegen den Shalit- Deal

Soldaten, die aktiv im Dienst sind, sowie Reservesoldaten aus den Elite-Anti-Terroreinheiten, die ihr Leben in den zurückliegenden Einsätzen riskierten, um Terroristen festzunehmen, legten der Regierung Netanyahu eine Petition vor, die sich gegen die großangelegte Freilassung von Terroristen als Entgelt für die Befreiung des entführten Gilad Shalit nach sechs Jahren in Hamas Gefangenschaft ausspricht.


Die Organisatoren schreiben: "Wir, aktive und ehemalige Soldaten, protestieren vehement gegen die Rückkehr von Terroristen in ihre Heimatorte, wodurch die jahrelange Arbeit und die Gefährdung der Soldaten untergraben wird, einschließlich derjenigen Soldaten, die in Ausübung ihres Dienstes getötet wurden.

Die Einstellung des Kabinetts in dieser Angelegenheit ist sehr schmerzhaft und verletzend für uns, und das nächste Mal, wenn wir aufgefordert werden, Terroristen zu stoppen, werden wir zweimal darüber nachdenken müssen, ob es das Risiko unseres Lebens wert ist, Mörder festzunehmen, die ohnehin wieder freigelassen werden. Wir, die Unterzeichner, fordern, dass der Staat Israels keine Mörder freilässt, für die wir dann immer wieder neu unser Leben riskieren müssen, um sie später wieder festzunehmen.

Wir stellen fest, dass gemäß den Bedingungen der Vereinbarung zur Freilassung von Gilad Shalit, die heute veröffentlicht wurden, 450 Mörder freigelassen werden, an deren Händen Blut klebt, zusätzlich zu 550 weiteren Gefangenen im Gegenzug für die Freilassung eines einzigen entführten Soldaten.“

Die Gefühle der Soldaten werden auf eine harte Probe gestellt, dadurch, dass die Hamas weitere Entführungen angekündigt hat, dass Terroristen unter den Freigelassenen sind, die israelische Soldaten getötet haben, sowie durch die Warnungen von Seiten der israelischen Sicherheitsbeamten, die davon ausgehen, dass die Vereinbarung wahrscheinlich eine Einladung zu noch mehr Terror sein wird.

Der Vizepremierminister und Minister für Strategische Angelegenheiten, Moshe
Yaalon, sagte im Zusammenhang mit der Shalit-Vereinbarung voraus, dass sie auf mehr als Zehn oder sogar Hunderte von weiteren israelischen Todesfällen hinauslaufen könnte.


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Beitrag von Eaglesword am So 16 Okt 2011, 05:32

niemanden festnehmen, sondern sofort hinrichten, das ist nötig.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Beitrag von Reinhard am So 16 Okt 2011, 07:38

@Eaglesword schrieb:niemanden festnehmen, sondern sofort hinrichten, das ist nötig.

Hallo Eagle,

mir dreht sich einfach das Herz um bei dieser schallenden Ungerechtigkeit (1000:1). Natürlich ist diese große Ungerechtigkeit der Weltpresse kaum eine Schlagzeile wert, obwohl dieses Verhältnis 1000:1 ja auch ein Spiegelbild für die Verdorbenheit dieses Terrorregimes ist. Mit anderen Worten: Diese Terroristen sind tausendmal verdorbener, als 1 Israeli jemals sein könnte, oder?

Es bleibt nur der Trost, dass der Vater allein die Gerechtigkeit ist, und dass Er diese Gerechtigkeit zu seiner Zeit auch durchsetzen wird. Dann werden auch die Jubelfeiern bei der Hamas verstummen.

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Beitrag von heinz am So 16 Okt 2011, 12:12

Schalom Eagle,
Menschlichkeit hat da gewonnen.1000 zu 1 für Israel.Fühle aber genau wie du mein lieber Eagle.So ein elendes,verschlagenes Volk was hat Israel ihnen schon alles angeboten-hätte ich nicht gemacht.Auf der anderen Seite dieser hohe moralische Standart Israels ...ich bin stolz.Es ist so schwierg sich da seine Hände nicht dreckig zu machen.Ich würde sie alle auf LKW´s packen und in den Libanon oder sonstwohin fahren,sofort.Was mir auch ein Dorn im Auge ist ,dieser Felsendom in Jerusalem, ihnen gleich mitschicken.Diesen Arabern muß die Stirn geboten werden.Mitten in Jerusalem so eine heidnische Kultstätte .Persönlich könnte ich auch mit keinem Araber verhandeln bin da zu emotional gesteuert.Bewundere da einige israelische Politiker die Nerven wie Drahtseile haben müssen um sich mit einem Palästinenser überhaupt an einen Tisch zu setzen.Hoffentlich geben die Klugen nicht solange nach bis sei die Dummen sind.
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Beitrag von Reinhard am Sa 22 Okt 2011, 09:17

Kann die Vereinbarung um die Freilassung von Shalit die Friedensbemühungen voranbringen?

Kurz nachdem die ersten Bildern eines blassen und schwachen
Gilad Shalit um die Welt gingen, begannen die Aktivisten, die sich am
Shalit-Protest-Zelt vor dem Wohnsitz des Premierministers in Jerusalem versammelt
hatten, das Zelt abzubauen. Statt der Plakate: "Wie lange noch?" und
"Gilad ist noch am Leben," wurde ein neues Plakat aufgehängt mit den
Worten: "Es ist so gut, dich wieder zu Hause zu haben."

Die Rückkehr von Gilad Shalit nach Israel brachte die ganze Nation am Dienstag zum Erliegen, weil die meistenIsraelis die andauernden Live-Berichterstattungen um die Freilassung von Gilad Schritt für Schritt verfolgten, von der Gaza Grenze, über Ägypten zur israelischen Grenze, zur Militärbasis in Tel Nof für eine medizinische
Untersuchung und dem Treffen mit dem Premierminister, und dann natürlich das
Zusammentreffen mit der Familie bis hin zum Flug mit dem Hubschrauber zurück zu
seinem Heimatdorf Mitzpe Hila im nördlichen Israel. Dort erinnerten die Feiern
mit israelischen Fahnen, Liedern, Schreien und dem Klang des Shofar eher an die
Feiern zum Unabhängigkeitstages. Die 1.941 Tage des Wartens waren endlich
vorbei.

Aber im Gegensatz zum
Unabhängigkeitstag gab es auch einen anderen, eher nüchternen, sogar fast
schmerzhaften Tenor, der sich durch die Bevölkerung zog und in vielen
Interviews zum Ausdruck kam. Die Freilassung
von Hunderten von Massenmördern war nur schwer zu akzeptieren. Noam Shalit, der
Vater von Gilad, erwähnte ebenso diese Tatsache, als er mit seinem Sohn nach
Hause zurückgekehrte: "Auch für uns war diese Vereinbarung nur schwer zu akzeptieren. Ich war beim Obersten Zivilgericht, und ich sah den Hinterbliebenen der Opfer ins Gesicht, und wir teilen ihren Schmerz. Wir spüren den Schmerz für den Preis, den sie für die Freiheit von Gilad bezahlten."

Anmerkung:

Im Laufe des Shalit-Deals
hofften viele westliche Kommentatoren, dass die Tatsache, dass Israel und die Hamas jetzt miteinander geredet hatten (sie sprachen eigentlich nicht wirklich
miteinander - nur über Vermittler), nun die Friedensbemühungen in der Region voranbringen könnten. Dies scheint jedoch ein äußerst naiver Gesichtspunkt zu sein, der ein hohes Maß an Unwissenheit offenbart. Aber weder Unerfahrenheit noch Unwissenheit machen glücklich!

Erstens ist die alleinige
Motivation der Hamas, mit Israel "zu sprechen" darin zu suchen,
Terroristen zu befreien mit der Absicht,
dass sie nun wieder zurückkehren zum "Widerstand" ("Terrorismus")
oder als Motivation für andere dienen,
dies zu tun. Es war kein Zufall, dass sowohl Haniyeh als auch Abbas sie "Mujahedin"
– also „Heilige Krieger“ nannte. Zweitens ist die Hamas von ihrer Existenz und
von ihrem Selbstverständnis her ganz vom Kampf gegen Israel abhängig. Die Organisation würde eine komplette Veränderung durchleben müssen, um in Friedensverhandlungen einzutreten. In Anbetracht der Islamischen Ideologie dieser Organisation ist das in hohem Maße unwahrscheinlich.

Drittens hat dieser Deal, der
wegen der Freilassung der Gefangenen eine starke Zunahme auf der
Beliebtheitsskala der Hamas verursachte, höchste Priorität in der palästinensisch
arabischen Sache. Das Verhältnis dieser Vereinbarung (1000 bis 1) wird
wahrscheinlich zu einem Wettlauf unter den Terrororganisationen führen, noch
mehr Soldaten zu entführen. Anstatt also die Friedensbemühungen voranzubringen,
dürfte diese Vereinbarung vermutlich eher die Aktivitäten der Extremisten
befördern. Der Ausspruch, dass "das Nachgeben gegenüber dem Terrorismus noch
mehr Terrorismus bewirkt" ist nicht nur ein Ausspruch. Er beruht auf Erfahrung.

Eine letzte Beobachtung dazu:
Die Ereignisse der letzten Tage haben den Bruch zwischen Fatah und Hamas
grundsätzlich vertieft, seitdem das von der Hamas vermittelte Geschäft die Freilassung von nur sehr wenigen Fatah- Terroristen sicherte. Für diejenigen, die die
Errichtung eines vereinigten palästinensischen Staates als Lösung des Konfliktes
ansehen, ist ein solch vereinigter Staat deshalb jetzt in weiterer Ferne, als
vor diesem Gefangenentausch. Aber gemäß jüngster Verlautbarungen durch Mahmoud
Abbas ist ein palästinensischer Staat ja auch eher eine Garantie für eine
Verlängerung des Konflikts, und nicht ein Schritt zum Frieden. In diesem Sinne
könnte dieser aktuelle Bruch zwischen Hamas und Fatah tatsächlich zu mehr
Frieden führen, anstatt zur Entwicklung eines feindlich gesinnten Staates.

++++++++++++++++++++++++++++++++

Premierminister Netanyahu: Die Mission ist abgeschlossen

Kurz nach der Begrüßung des freigelassenen Soldaten Gilad Schalit am
Luftwaffenstützpunkt Tel Nof mit einer Umarmung und einer Ehrenbezeigung warnte
der Premierminister Binyamin Netanyahu, dass wenn auch nur einige der 477 Terroristen nach ihrer Freilassung zum Terrorismus zurückkehrten, "so tun sie dies auf
eigene Gefahr."

Netanyahu sagte vor Journalisten in einer kurzen Ansprache am Eingang zur Basis, dass das Land heute in Freude und Schmerz zugleich "vereinigt wurde."

"Vor zweieinhalb Jahren kehrte ich in das Amt des Premierministers zurück. Eine der zentralen und schwierigsten
Aufgaben, die ich auf meinem Schreibtisch vorfand, war die unbeschadete und
gesunde Heimbringung unseres entführten Soldaten
Gilad Schalit. Heute wurde diese Mission abgeschlossen."

Netanyahu beschrieb die
Schwierigkeit der Abwägung bei der Entscheidung, dem Tausch 1.027 zu 1 zuzustimmen, und er sagte, dass er als Soldat
und Kommandant häufig auf gefährliche Missionen geschickt wurde, aber er habe
immer gewusst, dass im Falle einer Gefangennahme die Regierung alles in ihrer
Macht stehende getan hätte, um ihn und seine Kameraden nach Hause zu bringen.

"Als ein Führer, der die IDF Soldaten jeden Tag aussendet, um israelische Bürger zu verteidigen, glaube ich, dass die gegenseitige Verantwortung nicht nur ein Lippenbekenntnis, sondern eines der Fundamente unserer Existenz ist."

Netanyahu sagte, dass Israel
bei zwei Forderungen in den von Ägypten vermittelten Verhandlungen standhaft
blieb: Dass die Hamas- Führung [wie zum Beispiel Marwan Barghouti] hinter
Schloss und Riegel bleibt, und dass die meisten von denjenigen, die freigelassen
wurden, nach Gaza gesandt werden, um sie
auf Distanz zu halten und so die Wahrscheinlichkeit zu minimieren, dass sie
weiteren Schaden verursachen.

"Israel verhält sich
anders, als seine Feinde. Hier feiern wir nicht die Freilassung von Mördern.
Hier heben wir nicht jene auf unsere Schultern, die Menschenleben auslöschten. Im
Gegenteil, wir glauben an die Heiligkeit des Lebens. Wir heiligen und ehren das
Leben. Das ist eine alte Tradition des Jüdischen Volkes.“


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Beitrag von heinz am Sa 22 Okt 2011, 11:23

Shalom Reinhard,
Gilad Shalid ist sicher das Gesicht der israelischen Armee,das Gesicht des Staates Israel.Das heißt-Shalom.Die rote Linie wurde überschritten in zu viel getan oder vielleicht zu wenig getan zu haben.Diese Grenze mußte überschritten werden.Will sagen ,was wie Schwäche aussieht, ist Menschlichkeit und Stärke von Menschen die einem G´tt vertrauen der da spricht ...mein ist die Rache, spricht der Herr.Da sind zwar Menschen aus dem Gefängnis freigekommen,aber nicht aus ihrer Schuld die sie auf sich geladen haben,die zu Mördern geworden sind.G´tt wird sie richten.Trotz der Freude über Gilad Shalids Freilassung sind meine Gedanken genauso bei bei den Kindern die ihre Eltern verloren haben,oder der Eltern die ihre Kinder vermissen.Diese Lücke wird sich nie schließen.Wie groß ist da der Unterschied zwischen den Anhängern eines toten Mohamed´s und uns ! Wie Netanyahu so treffend gesagt hat:Hier heben wir nicht jene auf unsere Schultern,die Menschenleben auslöschten.Im Gegenteil,wie glauben an die Heiligkeit des Lebens.
In diesem Sinne-Schalom.
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Beitrag von Reinhard am Sa 29 Okt 2011, 10:51

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Die Islamistischen Kräfte im Nahen Osten sind stärker geworden

Seitdem der arabische Frühling vor einem halben
Jahr in Tunesien mit einer Welle von Protesten, Unruhen, Bürgerkriegen,
sinnlosen Tötungen usw. begann, hat sich der Nahe Osten verändert. Die Entwicklung
geht nach wie vor weiter, und besonders in Syrien bezahlt die Bevölkerung jede
Woche neu einen hohen Preis durch den Verlust von Menschenleben, weil Präsident
Bashar Assad versucht, die Demonstrationen mit eiserner Hand zu zerschlagen.


In Libyen verlor in der vergangenen Woche der am längsten im Amt befindliche
Diktator im Nahen Osten, Mohammar Gaddafi, endgültig seine Macht - und sein
Leben - durch einen brutalen Rache-Akt der Rebellen. Nach zweiundvierzig Jahren
der Tyrannei erklärte der Führer des Nationalen Übergangsrats (NTC), Mustafa
Abdel Jalil, den Sieg. Eine Übergangsregierung soll innerhalb von 30 Tagen geschaffen
werden, und eine Nationalversammlung, die die Aufgabe haben wird, eine
Verfassung zu entwerfen, und es soll innerhalb von 240 Tagen Wahlen geben. Der
demokratische Prozess soll sich in Bewegung setzen.


In Tunesien, wo der so genannte arabische
Frühling von einem verzweifelten Gemüsegroßhändler begonnen wurde, ist der
demokratische Prozess weiter vorangeschritten, und die ersten Wahlen wurden
bereits in dieser Woche durchgeführt. Die Islamistische Partei Ennhada wurde mit
Abstand die stärkste Kraft und sicherte sich ungefähr vierzig Prozent der Sitze
im neuen Parlament, das jetzt damit beginnen wird, die Verfassung zu erstellen.


Im Nach-Mubarak-Ägypten sind die moslemischen Horden
aktiv geworden in den Wohngebieten der Koptischen Christen. Mit der Armee als
passive Zuschauer, oder sogar als aktive Mitstreiter, hat dieser radikale Mob Hunderte
getötet und viele weitere verstümmelt. Christliche Frauen wurden entführt und
gewaltsam mit moslemischen Männern verheiratet; Mönche wurden gefoltert,
Kirchen und Kloster wurden niedergerissen und in Brand gesteckt, und Kopten
werden auf den Straßen und in den Schulen schikaniert. Seit März diesen Jahres sind
100.000 Kopten aus dem Land geflohen. Die Verfolgung von Christen und ihrer
nachfolgenden Auswanderung dauert auch in den anderen Gebieten an, wie im Irak,
Libanon, und in den Palästinensischen Autonomiegebieten. Viele müssten dringend
das Land verlassen, aber sie sind nicht in der Lage dazu, ob aus wirtschaftlichen
oder anderen Gründen.


Anmerkung:
Die Ergebnisse des "arabischen
Frühlings" werden jetzt immer klarer, und sie sind nicht ermutigend. Entgegen
den wiederholten optimistischen Bewertungen von Obama über einen demokratischen
Nahen Osten nimmt die Macht des Islamismus immer mehr zu. Islamismus, so wie
wir ihn kennen, ist mit den demokratischen Werten unvereinbar, er ist Anti -
Westlich und Anti-Israelisch. Nachstehend eine kurze Übersicht über den Status
in einigen der Schlüsselländer.


Die Aussichten für eine wahre Demokratie in
Libyen sind nicht vielversprechend. Denken Sie an die Person von Abdel Hakim
Belhaj. Belhaj ist ein wohl bekannter Islamist mit Verbindungen zur Al Kaida. Seit
1988 bekämpfte er die Sowjets und dann die Amerikaner in Afghanistan, und er
wurde im Jahre 2004 sogar durch den CIA verhaftet. Der CIA übergab ihn Gaddafi.
Im jüngsten Konflikt kämpfte er auf Seiten der Amerikaner gegen den libyschen
Diktator. Die beunruhigende Tatsache
dabei ist, dass Belhaj nicht etwa die Seite gewechselt hat.


Überall in der Kampagne gegen Gaddafi weigerte
sich Belhaj, seine starken Miliztruppen der politischen Führung des NTC
(Nationaler Übergangsrat) zu unterstellen. In Anbetracht der zerbrochenen
libyschen Gesellschaft mit Stämmen und Clans, die in Feindseligkeit leben und
jetzt bis an die Zähne bewaffnet sind mit hoch entwickelten Waffen aus den
Lagern von Gaddafi, kann man ihn kaum verurteilen. Es besteht die große Gefahr,
dass ein innerer Konkurrenzkampf und sogar ein Bürgerkrieg im Kampf um die
Macht und die Ressourcen in diesem ölreichen Land ausbrechen könnten. In
alledem sind die Islamisten militärisch besonders stark.


Im Anschluss an den Tod von Gaddafi hielt
NTC-Führer Abdel Jalil eine Siegesrede, in der er sagte, dass die Sharia
(moslemisches religiöses Gesetz) die "grundlegende Quelle" des
Gesetzes im Land sein wird, und dass kein Gesetz, das der Sharia widerspricht, zugelassen
wird. Das bedeutet faktisch die Schaffung eines Islamistischen Staates. In
solch einem Staat kann man logischerweise davon ausgehen, dass Polygamie erlaubt wird, dass Verstümmelungen
für unbedeutende Verbrechen üblich sein werden, dass die Frauenrechte und die
Redefreiheit stark eingeschränkt werden und dass der Religionswechsel mit dem Tode bestraft wird. Das ist wohl kaum
ein Rezept für Demokratie.


Ziemlich dasselbe kann von Tunesien gesagt
werden. Dieses Land ist gemeinhin als der weltlichste unter den arabischen
Staaten angesehen worden - Aber Ennhada ist eine Islamistische Partei. Sein
Führer, Rachid Ghannouchi, hat bereits gesagt, dass die neue Verfassung auf der
Sharia beruhen wird. Wenn "das weltliche" Tunesien sich zum Islamismus hinwendet, kann man ziemlich sicher davon ausgehen, dass auch noch weitere religiöse Nationen ebenso handeln
werden.


Im Irak planen die Vereinigten Staaten ihren Abzug
und die Iranier bereiten bereits ihre Machtübernahme vor. Der Iran mischt sich
bereits in die irakische Politik ein und unterstützt Milizen in diesem Land mit
Hilfe der schiitischen Bevölkerungsmehrheit.
Der Iran ist auf viele Weise das Herrschaftsmodell für einen Islamistischen
Staat, und das Land ist bestrebt, seine Fühler auch auf Länder wie Bahrain und
den Jemen auszustrecken. Wenn das Mullah-Regime erst einmal Kernwaffen hergestellt
hat, würde sein Einflussbereich drastisch zunehmen.


In der Türkei ist die Islamistische Partei von Premierminister Erdogan faktisch
dabei, die Demokratie abzuschaffen und seine Herrschaft zu manifestieren.
Politische Gegner in den Medien und im Militär sind eingesperrt worden, und die
Ernennung von Richtern ist immer stärker von der Billigung der herrschenden
Partei abhängig. Die Türkei hat bereits die Verbindung mit Israel abgebrochen
und orientiert sich weg von Europa. Die Türkei unter Erdogan dient als Vorbild
und Modell für die Ennhada- Partei in Tunesien.


Im Libanon kontrolliert eine Islamistische
Partei, die Hizb'Allah, die Regierung, ähnlich wie die Hamas in Gaza. In Syrien
ist es schwer zu sagen, was geschehen wird, sollte das Regime von Assad fallen,
aber auch dort haben die Islamisten einen sicheren Stand. Alles in allem gibt es wenig Zweifel daran, dass der "arabische Frühling" zu einer dramatischen Zunahme des
Einflusses durch den politischen Islam im Nahen Osten geführt hat.


Natürlich ist in diesem Zusammenhang die Frage
berechtigt: Wenn die Menschen durch Wahlen Islamistische Parteien wählen,
sollte man sie dann nicht gewähren lassen? Wenn wir dagegen angehen, ist es
offensichtlich nicht der Wille des Volkes, oder? Aber das Problem besteht vielmehr darin, wenn
diese Entwicklungen zu einer Tyrannei
der Mehrheit führt, wo Minderheiten wie Christen und Juden verfolgt werden, und
wo grundlegende Menschenrechte verletzt werden, dann kann das nicht akzeptiert
werden. Und dies auch noch Demokratie zu nennen, ist ein Trugschluss und eine
Farce. Freie Wahlen sind nur ein Teil einer funktionierenden Demokratie.


Israel hingegen ist die einzige Demokratie im
Nahen Osten. Das ist eine Errungenschaft, die eigentlich viel zu wenig verstanden und
von der Völkerfamilie wertgeschätzt wird. Statt isoliert, untergraben und über
die Maßen kritisiert zu werden, sollte der jüdische Staat als Vorbild für eine Demokratie
im Mittleren Osten gefördert werden.
Israel könnte als Quelle von Erkenntnissen, Erfahrungen und Know-How dienen und
seine Demokratie zu seinen Nachbarn exportieren. Arabische Führer könnten nach
Israel kommen, um die nationalen Einrichtungen, das Parlament, das Wahlsystem,
die finanziellen und juristischen Systeme und so weiter zu studieren. Aber
warum klingt dies alles leider nur utopisch?


++++++++++++++++++++++

Gilad: Der Iran ist derzeit die größte Bedrohung für Israel

Amos Gilad, der Direktor des Büros für
Diplomatische Sicherheit im Verteidigungsministerium, sagte am Freitag, dass
der Iran derzeit die größte Bedrohung für Israel ist, und er forderte die
Regierung auf, dem iranischen Problem
höchste Priorität zu geben und entsprechend zu handeln, wobei er nicht weiter
ausführte, welches konkrete Handeln denn seiner Meinung nach eingeschlagen
werden sollte.


In der Akademischen Universität von Ashkelon sagte
Gilad: "Es gibt derzeit keine
unmittelbare Atomare Bedrohung, aber die Iranier sind definitiv hoch motiviert
und entschlossen."


Gilad teilte mit, dass Premierminister Binyamin
Netanyahu der erste war, der die Geheimdienstberichte hörte, dass der Iran an
Atomwaffen arbeitet und er sagte dazu: "Netanyahu betrachtet dies als eine
enorme Bedrohung. Der Verteidigungsminister ist sich ebenso dieser Bedrohung
bewusst und versteht, dass es sich um eine zentrale Bedrohungslage handelt."


"Die gute Nachricht in diesem Zusammenhang
ist," so ergänzte er, "dass die ganze Welt gegen den Iran eingestellt
ist. Die Sanktionen zeigen Wirkung, aber das verändert nicht Irans strategische
Ausrichtung und Motivation."


Trotz der Bedrohung von Seiten des Iran bemerkte
Gilad, dass Israel zurzeit bezüglich der Sicherheitslage in einem sehr guten Zustand
ist, vielleicht in einem besseren Zustand
als jemals zuvor.


"Der Irak, der unser größter Feind
einschließlich seiner Kernwaffen war, existiert in dieser Form nicht
mehr," sagte er. "Es gibt derzeit keine aktuelle atomare
Bedrohungslage, seitdem Syrien zerschlagen ist und der Iran zumindest derzeit
eine gewisse Linie nicht überschreitet.“


Ein Bericht, der in der letzten Woche veröffentlicht
wurde, besagt, dass Irans Streben nach Kernwaffen unter Produktionsproblemen
und technischen Schwierigkeiten leidet wegen des Stuxnet- Virus, der Irans
Computer im letzten Jahr befallen hat.


In seinen Anmerkungen am Freitag beleuchtete
Gilad auch die Bedrohung, die von der
Hamas- Terrorgruppe ausgeht, die zurzeit Gaza beherrscht. Er deutete an, dass
die Hamas ihre Kontrolle ausweiten möchte.


"Die Hamas ist Teil der Muslim-
Bruderschaft, deren Vision ein Islamisches Reich auf Kosten anderer Regime ist,
wie zum Beispiel Mubarak und Assad," sagte er, und fügte hinzu: "Die
Hamas will Judäa und Samaria übernehmen und die Fatah Partei von Mahmoud Abbas
beseitigen."


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Beitrag von Reinhard am Sa 05 Nov 2011, 17:54

PA droht mit 'entscheidenden Schritten' gegen die israelischen Sanktionen

Der Sprecher der Palästinensischen Autonomiebehörde Nabil Abu Rudeineh sagte am Donnerstag, dass die PA erwägt, "entscheidende Schritte einzuleiten" als Antwort auf
Israels Entscheidung, den Bau von 2.000 Häusern im östlichen Jerusalem sowie in Judäa und Samaria voranzutreiben.

Abu Rudeineh, der im BBC-Radio interviewt wurde, sagte, dass die PA bald den Nahen Osten "verändern wird", aber genauere Details würde er jetzt noch nicht nennen.

Inzwischen hat der Vertreter der PA bei den Vereinten Nationen, Riyad Mansour, den UN-Sicherheitsrat aufgefordert, gegen Israel vorzugehen, und er sagte, dass die israelische Regierung in Jerusalem die Steuermittel „widerrechtlich raubt“, die angeblich der PA zustehen.

Mansour warnte, dass sich die labile Situation in der Region weiter verschlechtern würde, es
sei denn, dass Israel sofort seine Handlungen einstellt.

Die israelische Entscheidung, die PA durch die Bauvorhaben und das Einfrieren der Übertragung
von Steuergeldern zu sanktionieren erging, nachdem die PA zuvor in dieser Woche als ein 'vollberechtigter Mitgliedstaat' bei der UNESCO anerkannt wurde.

Der Minister für auswärtige Angelegenheiten in der PA, Riyad al-Maliki, sagte gegenüber
Reportern in Ramallah am Donnerstag, dass die PLO nicht vorhabe, sich noch weiteren internationalen Organisationen anzuschließen, aber man werde sich auf die volle Mitgliedschaft bei den Vereinten Nationen konzentrieren, unter Berücksichtigung der Entscheidung des UN- Sicherheitsrates.

Er sagte, wenn der Antrag scheitern sollte, würde die PLO auch weiterhin versuchen, die Mitgliedschaft zu beantragen, bis Palästina bei den Vereinten Nationen akzeptiert wird und man sich nicht mehr an die Vollversammlung wenden muss.

"Wir wollen nach all diesen Kämpfen, Opfern und Anstrengungen durch das komplette palästinensische Volk keinen Beobachter-Status in den Vereinten Nationen akzeptieren. Wir sind nicht bereit, uns mit weniger zufrieden zu geben, als wir verdienen, nämlich die Anerkennung als vollberechtigter Mitgliedstaat," sagte al-Maliki in der in Bethlehem ansässigen Nachrichtenagentur Ma'an News Agency.

Zuvor am Donnerstag sagte UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon, dass die PA ihren Plan nicht weiter verfolgen sollte, als Mitgliedstaat bei den Vereinten Nationen anerkannt zu werden.

Ban sagte, dass jetzt, wo die PA in der UNESCO anerkannt worden ist, man sich mit diesem
Zustand zufrieden geben solle.

Der Grund für diese überraschend neue Sichtweise von Ban Ki-Moon, dürfte der finanzielle
Einbruch sein, den die Vereinten Nationen verkraften mussten, als die UNESCO die Mitgliedschaft der PA genehmigte. Die Vereinigten Staaten und Kanada stoppten umgehend ihre Geldzuweisungen an die Organisation, wodurch sich das Budget um fast 30 % verringert.

+++++++++++++++++++

Israel ist genervt und besorgt über die Berichte zu angeblichen Vorbereitungen, den Iran anzugreifen

Israel ist in der vergangenen Woche genervt und besorgt zugleich gewesen, weil lokale Medien berichteten, dass es angeblich intensive Diskussionen innerhalb der Regierung gebe, ob es einen Präventivschlag gegen Irans Atomanlagen geben solle.

Es begann am letzten Freitag, als Israels größte Zeitung, Yediot Ahronot, einen Leitartikel auf der Titelseite brachte mit der Behauptung, dass Premierminister Benjamin Netanyahu und Verteidigungsminister Ehud Barak angeblich bereits beschlossen hätten, dass ein Schlag gegen den Iran notwendig sei, und dass man angeblich Druck anwandte, um auch den Rest des Kabinetts zu veranlassen, grünes Licht zu geben.

Einige Tage später wurde die Knesset in die andauernde Debatte einbezogen hinsichtlich der
Notwendigkeit, den Iran anzugreifen, noch bevor sie eine Atombombe bauen können.
Westliche Geheimdienste gehen jetzt fest davon aus, dass der Iran nach Kernwaffen strebt, aber dass man noch zwei Jahre davon entfernt sei, einen einsatzfähigen Atom-Sprengkopf zu haben.

Mehrere Regierungsmitglieder waren verärgert über die Tatsache, dass die Debatte über die Frage, ob man den Iran angreifen sollte, in die Öffentlichkeit gelangte, und sie argumentierten, wenn ein solcher Militärschlag wirklich erforderlich werden sollte, dann könnte Israel jegliche Hoffnung begraben, den Feind zu überraschen.

Außenminister Avigdor Lieberman widersprach in einem Interview mit Israel Radio nicht, dass ein Militärschlag gegen den Iran diskutiert wird, aber er sagte auch, dass vieles von dem, was in den Medien darüber berichtet wird, nicht der Wahrheit entspricht.

Die Ängste in der Region, dass ein Angriff auf den Iran nahe bevorstehen könnte, wurden noch dadurch beflügelt, dass drei große Militärmanöver im Laufe der letzten Woche durchgeführt wurden:

Am Mittwoch kehrten israelische Luftwaffenpiloten von einer groß angelegten gemeinsamen
Übung mit der italienischen Luftwaffe zurück. Die Manöver beinhalteten auch Langstreckenflüge mit Betankung in der Luft. Die einzige zurzeit präsente Bedrohung, die so weit von Israel weg ist, dass eine Betankung in der Luft notwendig sein könnte, ist der Iran.

Zuvor in dieser Woche testete Israel erfolgreich eine neue "ballistische" Version der Jericho III- Langstreckenrakete. Die neue Jericho III- Rakete ermöglicht es Israel, schwere Nutzlasten zu Zielen irgendwo im Nahen Osten, Afrika, Europa, Asien und sogar bis Nordamerika zu befördern. Ausländische Medien stellten in diesem Zusammenhang fest, dass die Raketen in der Lage seien, mit Hunderten von Atomsprengköpfen bestückt zu werden, die sich, davon geht man aus, im Besitz von Israel befinden.

Am Donnerstag führte Israels Heimat-Front-Kommando ein großangelegtes Manöver im Großraum von Tel Aviv durch, das einen feindlichen Langstreckenraketenschlag auf Israels
Bevölkerungszentren simulieren sollte. Der Iran hat gedroht, falls Israel seine Atomanlagen angreifen sollte, dann würden Raketen auf israelische Städte niederregnen.
Syrien würde sich bei einem solchen Angriff mit dem Iran verbünden.

Die Haupt-Schlagzeile kam am Mittwoch von der britischen Zeitung The Guardian, dass das britische Militär angeblich seine Vorbereitungen "beschleunigt", um an einem Militärschlag der Vereinigten Staaten gegen den Iran teilzunehmen.

Der Bericht erschien nur wenige Tage, nachdem der britische Militärführer General David
Richards Israel besuchte. Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak ist zurzeit in London, wo er Gespräche mit Großbritanniens führenden Beamten und Staatssekretären im Verteidigungsministerium führt.

Londons Daily Mail folgte mit einem Bericht, in dem Staatsbeamte zitiert werden, die sagen, dass der amerikanische Präsident Barack Obama und der britische Premierminister David Cameron beschlossen hätten, dass es jetzt nach Jahren der diplomatischen Bemühungen keine Alternative mehr zum militärischen Eingreifen gibt, um Irans Atomprogramm zu stoppen.

Obama und Cameron "bereiten sich auf den Krieg vor, nachdem es Berichte gab, dass der Iran jetzt genug Uran angereichert hat, um vier Atomwaffen herzustellen“, berichtet die Zeitung.

Während ein Schlag gegen den Iran absolut nicht sicher ist, haben allein die ganzen Diskussionen und offensichtlichen Vorbereitungen die meisten Israelis nervös gemacht.

Viele in Israel glauben, dass es letztlich keine andere Wahl geben wird, als Irans Atomanlage anzugreifen, - genau wie es Israel 1981 im Irak und 2007 in Syrien tat – aber man weiß sehr wohl, dass ein solcher Militärschlag einen hohen Preis erfordern würde.

Selbst wenn Israel keine direkte und aktive Rolle in einem Militäreinsatz gegen den Iran spielen sollte, würde es doch die Hauptlast der Vergeltung tragen. Wenn der Iran antwortet und mit nicht-konventionellen Waffen gegen Tel Aviv zurückschlägt, dann wäre Israel gezwungen, einen Gegenschlag zu starten.


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MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug - Seite 8 Empty Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Mi 16 Nov 2011, 11:20

Israels derzeitige Schlagzeilen:



Das Nuklearprogramm des Iran verursacht hitzige Diskussionen in Israel



Der Iran ist in den vergangenen Wochen ein brennendes Thema in Israel gewesen. Der ehemalige Geheimdienstchef, Meir Dagan, erntete viel Kritik, nachdem er gesagt hatte, dass „der Angriff auf den Iran eine dumme Idee ist ohne irgendeinen Vorteil.“ Auch wenn nicht zugelassen werden darf, dass der Iran Kernwaffen besitzt, sollte dieses Problem international gelöst werden, sagte Dagan. Seine Anmerkungen führten zu einer Art Schneeball-Effekt, indem eine Diskussion über das Thema in den Hauptnachrichtenmedien über fast zwei Wochen entfacht wurde. Andere Militärs und Beamte im Geheimdienst stehen im klaren Widerspruch zu Dagans Ansichten. Der ehemaliger Leiter des Sicherheitsrates, Giora Eiland, sagte, dass der Angriff auf den Iran keineswegs verantwortungslos sei, und dass man Vorbereitungen dafür treffe, sei richtig. Sowohl Dagan als auch Eiland gehen allerdings davon aus, dass ein Angriff auf iranische Atomanlagen mit umfangreichen Raketenangriffen auf Israel beantwortet würde.



Unterdessen bereitet sich die vom Iran unterstützte Terrororganisation Hizb'Allah im Libanon ebenso für einen möglichen neuen Krieg mit Israel vor, entsprechend einem Bericht von Shimon Shapira. Die Hizb'Allah befürchtet, dass Angriffe von Israel und/oder von den USA gegen den Iran näher rücken, und sie bilden ihre Kämpfer für einen frontalen Angriff auf Israel aus, um die israelische Armee (IDF) zu zwingen an mehreren Fronten kämpfen zu müssen. Shapiras Bericht gibt an, dass die Hizb'Allah beabsichtigt, zu Beginn eines möglichen Krieges 10.000 Raketen auf israelische Ziele abzufeuern, einschließlich Tel Aviv. Zusätzlich wollen fünf Brigaden mit insgesamt ca.5.000 Männern versuchen, Nordgaliläa zu besetzen und so viele Geiseln wie möglich zu nehmen, um israelische Gegenangriffe zu verhindern. Der Plan ist in Zusammenarbeit mit iranischen Strategie- Experten ausgearbeitet worden, und die Hizb'Allah Kämpfer sind dazu auch im Iran ausgebildet worden.



Zu all dem kommt auch noch der in dieser Woche veröffentlichte Bericht der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), in dem bestätigt wird, dass der Iran versucht hat, Atomwaffen zu entwickeln. Der Bericht konnte nicht bestätigen, dass diese Bemühungen auch jetzt noch weitergehen, aber gemäß der Einschätzung israelischer Experten gibt es diesbezüglich keinen Zweifel. (Wir sollten bedenken, dass Israel bereits zweimal Atomkraftwerke angegriffen hat, im Irak und in Syrien, und in beiden Fällen geschahen die Angriffe auf der Grundlage von zutreffenden Geheimdienstberichten). Infolgedessen beabsichtigen die USA, ihre Sanktionen gegen den Iran auszuweiten. Allerdings geht man nicht davon aus, dass diese besonders wirkungsvoll sein könnten, solange die USA es vermeiden, in Irans Erdölgewinnung und in seine Nationalbank einzugreifen aus Angst vor den Störungen für den internationalen Erdölmarkt. Hinzu kommt, dass Russland und China ernsthaften internationalen Sanktionen entgegenstehen. Von daher dürfte es auch keinen entsprechenden Beschluss des UN-Sicherheitsrates zu wirkungsvolleren Sanktionen geben.



Anmerkung: Obgleich immer noch in allerhöchsten Kreisen darüber debattiert wird, scheint der Beweis, dass der Iran eine Atombombe entwickelt, unstrittig zu sein. Es gibt einfach zu viele Anzeichen, die dafür sprechen, einschließlich der offensichtlichen iranischen Lügen betreffend ihrer Absichten und der Tatsache, dass sie die internationale Beobachtung ihrer Atomanlagen nicht zulassen und die Welt versuchen, in dem Glauben zu lassen, diese Anlagen dienten allein der Stromerzeugung. Die gegenwärtigen Sanktionen sind nicht ausreichend um zu verhindern, dass der Iran die Atombombe entwickelt. Die alleinige Frage ist also, ob die Welt wirklich mit einer iranischen Atombombe leben kann.



Israel und die USA haben gesagt, dass sie nicht damit leben können! Aber wie es scheint, können Russland und China sich durchaus mit einem solchen Zustand abfinden. Eine iranische Bombe könnte das Kräfteverhältnis im Mittleren Osten verändern, und es würde vermutlich Irans Hauptgegenspieler in der Region, wie Ägypten und Saudi-Arabien, dazu veranlassen, ebenfalls nach der Atombombe zu streben. Jeder weiß, dass die Anwendung der Bombe eine Gesamtzerstörung auch ihres eigenen Landes verursachen kann, was natürlich als triftigen Grund dienen sollte, sie nicht zu verwenden. Aber allein der Besitz der Bombe bewirkt eine ungeheure „Verhandlungsstärke“ und öffnet die Türen für die Einschüchterung anderer Nationen in der Region und weiterer Länder, die irgendwie Einfluss in der Region haben. Zudem sollte die Kombination einer Atombombe und der apokalyptisch anmutende religiöse Fanatismus der gegenwärtigen iranischen Führung den Staatsoberhäuptern rund um die Welt schlaflose Nächte bereiten.



Was Israel betrifft, so sollte eigentlich niemand wirklich überrascht sein, von den israelischen Plänen zu hören, die iranischen Atomkraftwerke anzugreifen. Die iranischen Führer haben immer wieder ihre Absichten erklärt, diesen „krebsartigen Tumor“ loszuwerden, den sie selbst als „das zionistische Gebilde“ bezeichnen. Sie sprechen nach wie vor von einer Welt ohne Zionismus und von der Auslöschung Israels von der Landkarte. Wenn Israel sich letztlich doch zum Angriff entscheiden sollte, dann hätte niemand ein moralisches oder verbrieftes Recht, Israel zu kritisieren. Aber die Hoffnung ist, dass die Welt wieder zur Vernunft kommt und dem iranischen Wahnsinn ein Ende bereitet. Kein Israeli wünscht sich einen weiteren Krieg.



Eine interessante Anmerkung, um dieses Thema abzuschließen: Der Iran läuft Sturm gegen die von den USA angeführten Sanktionierung des Landes, indem er es als Wahnvorstellung und Besessenheit bezeichnet unter Verwendung des Begriffes „Irano-Phobie“ (obgleich dieser Ausdruck zuerst von einem linksgerichteten israelischen jüdischen Gelehrten 2009 verwendet wurde). Das Wort ist fast genauso zusammengesetzt wie das Wort „Islamo- Phobie“, und es ist dazu bestimmt, das Problem insgesamt auf den Kopf zu stellen. Anstelle der problematischen Eigenschaften des Iran oder des Islam wird das Problem in beiden Fällen als psychologische Verdrehung in der Denkweise der westlichen Welt dargestellt. Das heißt, es gibt danach angeblich keine Rechtfertigung für das Kritisieren des Iran oder des Islam - der Westen müsse danach vielmehr seine eigene Denkweise überprüfen. Aber das Wort „Irano- Phobie“ dürfte kaum mehr Erfolg haben, die Denkweise des Westens zu verdrehen, wie das Wort „Islamo- Phobie“ es hatte.



+++++++++++++++++++



Der Iran will Zionisten auf den Straßen von Tel Aviv bekämpfen



„Während die Uhr weiter tickt im Vorfeld der Veröffentlichung eines UN- Nuklear-Überwachungsberichtes über das Atomare Programm des Iran, hält Teheran unvermindert daran fest, Drohungen gegen Israel auszusprechen.



Ein Mitglied des Ausschusses für Staatssicherheits- und Außenpolitik sagte am Dienstag, dass falls der Jüdische Staat die islamische Republik angreifen sollte, würden "Iranische Soldaten zionistische Soldaten auf den Straßen von Tel Aviv bekämpfen und sie aus Palästina vertreiben," berichtet die iranische Fars- Nachrichtenagentur.



Hossein Naqavi warnte zudem, dass "Iranische Kräfte erbittert gegen seine Feinde kämpfen werden, notfalls auch auf dem europäischen und amerikanischen Kontinent.“



Der IAEA-Bericht soll am Mittwoch oder am Donnerstag herausgegeben werden und wird vermutlich den militärischen Charakter des Atomaren Programms der islamischen Republik offenbaren.



Am Dienstag warnte zudem der Führer der iranischen Revolutionsgarden, Yadullah Javani, Israel erneut, dass, falls es iranischen Boden angreift, "es sich immer näher in Richtung zu seinem eigenen Untergang bewegt.“



"Wenn das zionistische Regime diesen Fehler machen sollte, dann legt es damit sein eigenes Ende fest. Die islamische Republik ist ein leistungsfähiges Land, das seine Souveränität überall in der Welt schützen kann, und besonders im Mittlere Osten“, sagte er.



Javani machte auch Andeutungen dahingehend, dass der Iran im Falle eines Angriffs die Unterstützung von Seiten der Hezbollah und von anderen Terrororganisationen mobilisiert, und er sagte weiter, dass Teheran "die Mittel und die Möglichkeiten hat, dem zionistischen Regime eine vernichtende Antwort ungeahnten Ausmaßes zu geben."



Der Iranische Verteidigungsminister Ahmad Wahidi nahm ebenso zu der angespannten Situation zwischen den Ländern Stellung und sagte: "Israels Drohungen sind nichts weiter als militärische Propaganda, die den internen Debatten entspringt. Wir sind auf jede mögliche militärische Konfrontation vorbereitet“, sagte er.

++++++++++++++++++++



Der Führer der Hizbullah warnt vor einem Krieg im Iran und in Syrien



Hassan Nasrallah, der Führer der im Libanon ansässigen Hizbullah- Terrorgruppe, warnte am Freitag, dass ein Krieg gegen den Iran und Syrien sich über den gesamten Mittleren Osten ausbreiten könnte, berichtet „NOW Lebanon“.



Der Hizbullah-Führer schloss allerdings die Wahrscheinlichkeit einer israelischen Offensive gegen den Libanon für die nahe Zukunft aus.



„Es sei denn, dass es einen Plan für das Führen eines Krieges in der gesamten Region gibt, so schließen wir die Möglichkeit eines zeitnahen [israelischen] Angriffs auf den Libanon aus,“ wurde Nasrallah zitiert im Rahmen einer durch das Fernsehen übertragenen Rede anlässlich „des Märtyrer-Tages“ seiner Organisation.



Nasrallah behauptete, dass die Vereinigten Staaten den Iran und Syrien für die Veränderungen in anderen Regimes in der Region, wie Tunesien, Ägypten und Libyen „bestrafen“ wollen.



So stellte er die Behauptung auf: „…um ihre Verluste in diesen Ländern auszugleichen, [bestrafen] sie Syrien und den Iran“, und er fügte zugleich hinzu, dass ein „Krieg im Iran und in Syrien nicht auf diese zwei Staaten begrenzt bliebe, sondern sich weiter verbreiten würde zu anderen Ländern in der Region.“



„Wir möchten keine Drohungen formulieren, aber das ist die Realität“, sagte Nasrallah. „Die islamischen Nationen und die Massen sollten in dieser Angelegenheit Stellung beziehen.“



Er fügte hinzu: „Der Iran ist vereinigt und stark, er hat einen Führer, der in der Welt unübertroffen ist. Er wird nachhaltig und stark reagieren auf einen Angriff gegen sein Land!“



Weiterhin kommentierte er die Entwicklungen in Syrien, wo Präsident Bashar Assad weiterhin brutal gegen oppositionelle Protestanten vorgeht, und sagte: „Jene, die auf den Sturz des syrischen Regimes von Präsident Baschar al-Assad spekulieren, vergeuden ihre Zeit.“



Gemäß einem Bericht über Israels Nachrichtenkanal „Channel 10 News“ sprach Nasrallah auch über die jüngsten Spekulationen über einen möglichen Angriff Israels auf Irans Atomprogramm, und er nutzte die Gelegenheit, den jüdischen Staat zu kritisieren.



„Betrachten Sie diese Dreistigkeit: Israel hat Nukleare Militärische Sprengköpfe, und es droht damit, Irans friedliche Atomkraftwerke anzugreifen, “ sagte er. „Woher nehmen die das Recht? Sie glauben, dass ihre Feinde gespalten sind. Die Zeit für Schwäche und Rückzug im Angesicht der Vereinigten Staaten ist vorbei - jetzt haben wir Mut und Willen. Heute am Märtyrer-Tag erheben wir uns, denn seit dem Tod des ersten Märtyrers bis heute befanden wir uns immer in einer Ära von Siegen.“


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