Wer sind wir?

Forenregeln

Links/Tipps

Urheberrecht

Gästebuch
Datenschutz
Gültig ab 25.05.2018
Was geschieht mit unseren Daten
Hier Aufklärung dazu:
Die Liebe fragt...


Wo ist die Liebe geblieben?
Was hat man mit der Liebe gemacht?
Wird Liebe leben überhaupt noch verstanden?
Die Liebe ist traurig, wurde weggeworfen - braucht man nicht mehr.
Die Liebe fragt, schreit nach:

Anstand, wo bist du?
Ehrlichkeit, wo bist du?
Achtsamkeit, wo bist du?
Höflichkeit, wo bist du?
Freundlichkeit, wo bist du?
Rücksichtnahme, wo bist du?
Gehorsam, wo bist du?
Vertrauen, wo bist du?

Helft der Liebe wieder ihren Urstand zu finden und lernen wieder Liebe zu leben!

Darf gerne geteilt werden...

Weltzeituhr!
Suchtool für Haus Israel
*Suchen in HausIsraEL* als Link
oder im nachstehenden Tool
Hilfe-Bereich-Wichtig!

Hier könnt ihr wichtige Beiträge und Links lesen, die beachtet werden sollten. z.B. Hilfe zur Handhabung im Forum; Jüdische Identität (Nachnamen), und sonstige Hinweise! Bitte regelmäßig hier nachsehen!
Zum lesen - auf den Smilie klicken!




Wer ist online?
Insgesamt sind 23 Benutzer online: 1 Angemeldeter, kein Unsichtbarer und 22 Gäste :: 2 Suchmaschinen

Elischua

Der Rekord liegt bei 185 Benutzern am Fr 20 Jan 2017, 19:01
Onlinebibeln / Lernhilfen

VERSCH. BIBELÜBERSETZUNGEN



Hebr. / Griech. Wortlexicon


öffnet / schließt ein Menü

Hinzufügen zu The Free Dictionary

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Austausch


Forum-Bewertung!

Neu ab 23.01.2017

MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Seite 4 von 16 Zurück  1, 2, 3, 4, 5 ... 10 ... 16  Weiter

Nach unten

Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 27 Jun 2010, 08:15

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SITUATION

Shalit- Unterstützer Segeln mit einer 'Wahren Freiheitsflottille' in New York City

Hunderte von Menschen setzten am Donnerstag in New York City symbolisch die Segel bei einer Veranstaltung, die sie als die wahre Freiheitsflottille bezeichneten. Zehn Boote segelten vorbei an der Freiheitsstatue um Manhattan und vorbei an den Vereinten Nationen. Sie schwenkten Plakate, auf denen die Freilassung des entführten israelischem Soldaten Gilad Shalit gefordert wird.

Das Ereignis wurde organisiert durch die Konferenz der Vorsitzenden der wichtigsten jüdischen amerikanischen Organisationen. Unter den Teilnehmern war die israelische Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Gabriela Shalev, der israelische Generalkonsul in New York, Asaf Shariv, und Rev. Michael Faulkner von der „New Horizon Church“, einem christlichen Führer, der schon lange seine Stimme zur Unterstützung von Israel erhoben hat.

Diese „Wahre Freiheitsflottille“ hatte zum Ziel, wieder neu das Bewusstsein für die Notlage von Shalit ins Gedächtnis zu rufen. Am Freitag jährte sich der Jahrestag seiner Entführung durch Gaza- Terroristen zum vierten Mal. In der Zeit, die seitdem verstrichen ist, hat die Hamas internationalen humanitären Gruppen nicht gestattet, Shalit auch nur einmal zu besuchen.

Veranstalter wählten einen Flottille-Protest in Anspielung auf die "Freiheit- für- Gaza- Flottille", die den Versuch unternommen hatte, Israels Marineblockade über Gaza zu brechen. "Unter der Maske einer 'Freiheitsflottille' im Nahen Osten haben sich Organisationen, die Verbindungen zu Terroristengruppen haben, bemüht, die Konfrontationen mit den Verteidigungsstreitkräften von Israel zu erzwingen. Die wirkliche Belagerung in Gaza richtet sich gegen Gilad Shalit," sagten der Vorsitzende der Konferenz aus den Präsidenten der jüdischen Organisationen, Alan Solow, sowie der Vizevorsitzende Malcolm Hoenlein.

Die Anwesenden stellten ein humanitäres Hilfspaket für Shalit zusammen, bestehend aus Nahrung, Büchern und Brillen und übergaben es der Vertreterin vom Roten Kreuz, Rosemarie Mackey. Funktionäre des Roten Kreuz haben wiederholt Bitten gegenüber der Hamas vorgebracht, dass man ihnen erlauben möge, Shalit zu sehen, aber sie sind jedes Mal abgewiesen worden.
+++++++++++++++++++++++++++++

IAF beschießt Ziele des Gaza- Terrors nach Mörser-Angriff

Israel antwortete am späten Donnerstagabend auf eine Reihe von terroristischen Angriffen mit Mörsergranaten und Raketen aus Gaza, die zuvor am Tag geschahen. IAF- Flugzeuge beschossen drei mit diesem Terrorakt im Zusammenhang stehende Ziele in der Region.

Die Ziele waren ein Waffenlager im Norden von Gaza und zwei Schmuggel-Tunnel im Süden. Arabische Quellen teilten mit, dass angeblich eine Person bei dem Angriff auf die Tunnel verletzt wurde.

IDF- Sprecher bestätigten, dass die Operation eine Antwort auf die Angriffe am Donnerstag war. "Die IDF wird die Versuche nicht dulden, israelische Bürger und IDF- Soldaten zu verletzen“, sagten sie.

"Die IDF wird jeden Terrorakt gegen den Staat Israel mit Härte und Entschlossenheit erwidern. Die IDF sieht die Hamas- Terrorgruppe in der alleinigen Verantwortung für das, was in Gaza geschieht“, fuhren sie fort.

Am Donnerstag schossen Gaza- Terroristen neun Mörser-Granaten und eine Rakete auf israelische Städte im Westnegev ab. Mehrere der Granaten hatten keine ausreichende Reichweite und explodierten innerhalb von Gaza. Weder in der Negev noch im Gazastreifen wurde über Verletzungen berichtet.
++++++++++++++++++++++++


87 Senatoren sagen zu Obama: Stehe hinter Israel!

Eine überwältigende Mehrheit des USA-Senats hat einen Brief an den Präsidenten Obama unterzeichnet, der ihn dazu ermuntert, stark hinter Israel zu stehen, angesichts der "Herausforderungen" für sein internationales Ansehen.

Der Brief, der unter dem Hintergrund der andauernden internationalen Angriffe gegen Israel als Folge der Blockade-Situation der Gaza-Flottille geschrieben wurde, betont, dass es in "unserem nationalen Interesse liegt, Israel in einer Phase zu unterstützen, wo Israel vielfachen Bedrohungen von Seiten der Hamas in Gaza, der Hizbullah im Libanon und dem gegenwärtigen Regime im Iran gegenübersteht."

Das Schreiben ist von 87 Senatoren unterzeichnet worden, und wurde vom Führer des Senates, Harry Reid (D-Nv) und dem Leiter der Republikaner im Senat, Mitch McConnell (R-Ky) verantwortet.

"Israels Gegner haben kluge diplomatische und taktische Tricks entwickelt, um ihr internationales Ansehen herauszufordern," heißt es weiter in dem Schreiben, „einschließlich der Bemühungen, Israel auf der Atomwaffensperrvertrag-Konferenz zu isolieren, sowie der jüngsten Bemühungen, die Marineblockade Israels um Gaza zu brechen, die unter internationalem Recht legitim ist und Israel erlaubt, Materialien, welche die Sicherheit gefährden können, von der Einfuhr nach Gaza über den Seeweg abzuhalten“.
+++++++++++++++++++++++++++++


IHH- Verbindungen mit der Hamas

Im Hinblick auf Israels Antwort auf die Terroraktivisten, die versuchten, die Blockade zu brechen, stellt der Brief fest, dass die Israelischen Streitkräfte, die das Schiff aufbrachten, welches Eigentum der Türkischen Humanitären Hilfsorganisation IHH ist, mit Eisenstangen, Messern und zerbrochenem Glas "brutal angegriffen wurden. Sie waren gezwungen, auf diesen Angriff zu reagieren, und wir bedauern den Verlust von Menschenleben im Verlauf dieser Aktion. Wir sind tief besorgt wegen der Rolle des IHH bei diesem Ereignis und haben zusätzliche Fragen über die Rolle der Türkei und entsprechende Verbindungen zur Hamas. Die IHH ist Teil einer Organisation von moslemischen Wohltätigkeitsvereinigungen, der „Union of Good“, die von den USA als eine Terrororganisation eingestuft wurde. Die „Union of Good“ wurde ins Leben gerufen, um die Hamas zu unterstützen, und sie ist vom US-State- Department als eine ausländische Terrororganisation eingestuft worden. Wir empfehlen, dass Ihre Regierung in Betracht zieht, auch die IHH auf der Liste der ausländischen Terrororganisationen zu stellen“.

Die Senatoren empfehlen Obama die Verhinderung der "unfairen Resolution des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen gegen Israel“, und sie beklagen die Handlungen des UN-Menschenrechtsrats, der wieder einmal Israel als Schuldigen ausmachte. Wir bitten Sie, zukünftig Im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hart zu bleiben und Ihre Veto-Vollmacht einzubringen, um nötigenfalls irgendwelche ähnlichen voreingenommenen oder einseitigen Resolutionen zu stoppen“.

Der Brief schließt mit der Hoffnung auf die Verlängerung von Friedensgesprächen, die zu einer Zwei-Staaten-Lösung führen.
+++++++++++++++++++++++++++
Ähnlicher Brief

Der Brief des Senats kommt nur vier Tage nach einem ähnlichen Brief im Repräsentantenhaus, der von 75 % der Mitglieder unterzeichnet worden ist. Er wurde vom Republikaner Ted Poe (R-Tx) und von Gary Peters (D-Mi) initiiert, und trägt die Unterschriften von mehr als 320 ihrer Kollegen. Der Brief an Obama offenbart die wahren Absichten der IHH und der Gaza- Flottille, und fordert den Präsidenten auf, seine Veto-Vollmacht im UN-Sicherheitsrat einzubringen, um einseitige Resolutionen gegen Israel zu blockieren.

"Wir fordern Sie auf, standhaft zu bleiben in der Verteidigung Israels angesichts der Angriffe der internationalen Gemeinschaft, Israel in den internationalen Gremien wie dem UN-Sicherheitsrat unfair zu beurteilen und zu verurteilen“, heißt es in dem Brief.

Reinhard
Moderator
Moderator

Deine Beiträge : 255
Dein Einzug : 15.10.09

Nach oben Nach unten

Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 03 Jul 2010, 14:36

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SITUATION:

Botschaft an Bibi (Netanyahu): 'Ein Versprechen ist ein Versprechen'

Während sich der Premierminister Binyamin Netanyahu darauf vorbereitet, sich mit dem US-Präsidenten Barack Obama
zu treffen, unternahmen das Judäa und Samaria- Gremium (Yesha) Schritte, um den
Premierminister an sein Versprechen zu erinnern, den Baustopp in Judäa und Samaria im September zu
beenden.
[/size]


Die Kampagne mit den Worten „Ein Versprechen ist ein Versprechen“ auf diversen Plakaten knüpft an das Versprechen von Netanyahu und Mitgliedern seines Kabinetts an, das unmissverständlich bestätigt, dass der gegenwärtige über Judäa und Samaria verhängte Baustopp nicht ausgeweitet wird.


"Die Dinge, die der Premierminister und die meisten seiner Minister im Hinblick darauf verlauten ließen, dass der Baustopp nicht
erweitert wird, sind sehr eindeutig... Das ist ein Vertrag zwischen gewählten Politikern und dem Volk - sie gaben ihr Wort - ihre Glaubwürdigkeit steht auf
dem Spiel“, sagte der Leiter des Judäa und Samaria- Gremiums, Danny Dayan.


Netanyahu war bereit, die Bautätigkeit in Judäa und Samaria für zehn Monate einzufrieren, um die Palästinensische Autonomiebehörde an den
Verhandlungstisch zu bringen. Die PA hat sich geweigert, direkte Gespräche zu führen und forderte, dass Israel zuerst die Bautätigkeiten in weiten Teilen
Jerusalems einfriert, aber sie haben zumindest indirekten "Nachbarschafts-Gesprächen" unter amerikanischer Vermittlung
zugestimmt.


Netanyahu hat wiederholt gesagt, dass der Baustopp ein einmaliger und vorläufiger Zustand ist, sagten Mitglieder des
Yesha- Gremiums. Jedoch sagten sie auch: "Diese Versprechungen werden in Kürze zum entscheidenden Testfall, dem amerikanischen Testfall."


"Netanyahu fliegt in der kommenden Woche nach Washington, und dort wird er vermutlich unter Druck gesetzt werden, den Baustopp fortzusetzen“,
erklärten sie.


Der PA-Vorsitzende Mahmoud Abbas hat den Druck erhöht, den Baustopp fortzusetzen, und er sagte gegenüber amerikanischen
Politikern, dass er direkte Gespräche in vier Monaten anvisiert - wenn der Baustopp dauerhaft manifestiert wird.


Am vergangenen Donnerstag nahm das Likud- Zentralkomitee einmütig eine Entschließung an, welche die
Bautätigkeit in Judäa und Samaria unterstützt, wenn der 10-monatige Stopp endet. Am Montag hielten Mitglieder der Knesset unter Führung des Abgeordneten Yaakov Katz eine Konferenz ab, bei der es um den Schaden ging, der bis zum heutigen Zeitpunkt durch den Baustopp verursacht wurde.


++++++++++++++++++++++++++++++

Netanyahu richtet sich an die Nation: Wir können nicht 'jeden Preis' für Shalit bezahlen

Während sich der Protestmarsch der Familie von Gilad Shalit und dessen Unterstützern Jerusalem näherte, machte der
Premierminister Binyamin Netanyahu am Donnerstag einen Vorstoß, um dem öffentlichen Druck entgegenzuwirken und gab eine klare Stellungnahme ab zu seiner Politik im Hinblick auf die Freilassung von Terroristen.


In einer Live- Pressekonferenz sagte Netanyahu, dass Israel bereit war, 1.000 Hamas Terroristen aus den Gefängnissen zu entlassen als Gegenleistung für die Freilassung von Shalit, der vor vier Jahren entführt wurde. Das, so sagte er, ist ein extrem hoher Preis, den wir zahlen würden.
Jedoch, so sagte er weiter, würde Israel keinen Kompromiss eingehen, wenn es um zwei wichtige Grundsätze bei den
Verhandlungen für Shalits Freilassung geht: Erstens würde man keine Terroristen freilassen, die Bewohner in Judäa und Samaria oder auch in Gaza oder anderen
Ländern ermordet haben. Zweitens würde man keine "Erz-Terroristen" freilassen, die Dutzende von Menschen töteten.


Die Freilassung von Mördern in Judäa und Samaria würde die Terrorinfrastruktur dort stärken und zu einer Welle von Angriffen auf Israelis führen, erklärte er. Die Angriffe würden nicht auf Judäa und Samaria beschränkt bleiben, sondern sie würden auch das zentrale Israel und Tel Aviv erreichen. Er erinnerte in diesem
Zusammenhang an die israelische Zielgruppe – die großen Bevölkerungszahlen, die sich in der Küstenregion konzentrieren.


Die Freilassung von "Erz-Terroristen" würde die Führung der Hamas stärken, sagte er.

Netanyahu bemerkte, dass Israel in einigen Fällen Gewalt angewendet hatte, um Geiseln zu befreien. Sein Bruder,
Yoni, wurde nach seinen Worten bei einem IDF-Überfall getötet, um Geiseln aus einem Flugzeug der Air France zu befreien, das 1976 nach Uganda
entführt wurde. Er selbst, ergänzte er, wurde bei einer Operation verletzt, bei der es um die Befreiung von Geiseln in einem entführten Sabena-Flugzeug ging (1972). In anderen Fällen wiederum verfolgte Israel die Politik, Gefangene als Gegenleistung für Geiseln freizulassen. Er erzählte daraufhin die Geschichte
über den Deal im Zusammenhang mit der Freilassung von Elchanan Tenenbaum (2004). Die bei diesem Deal freigelassenen Terroristen ermordeten nach ihrer Freilassung 17 Israelis, betonte er.


Ein Premierminister, so sagte er, trägt die Verantwortung für die Sicherheit der kompletten Nation. Während er den Schmerz in den Augen der
Shalit- Familie spüre – so empfinde er gleichzeitig auch den Schmerz in den Augen von Terroropfer-Familien. "Der Staat Israels ist bereit, einen hohen Preis für Gilad Shalit zu bezahlen, aber wir können nicht sagen, dass wir bereit sind, jeden Preis für seine Freiheit zu bezahlen“, sagte Netanyahu.


Die Verlautbarungen des Premierministers griff die Themen auf, die im Laufe der letzten paar Jahre von den Vertretern der Familien der Terroropfer immer wieder vorgebracht wurden, die ihr Bestes getan haben, um die Werbetrommel am Laufen zu halten im Zusammenhang mit den Forderungen durch die Hamas bezüglich der Freilassung von Shalit. Die Opferorganisation Almagor hat ein Plakat aus Fotos von 180 Israelis zusammengestellt, die zwischen den Jahren 2000 und 2006 durch Terroristen ermordet worden sind die im Tausch für Geiseln freigelassen wurden.

++++++++++++++++++++++++++

Lieberman ist erbost über türkische Gespräche in Zürich

Eine Krise hat sich zwischen Außenminister Avigdor Lieberman und dem Premierminister Binyamin Netanyahu
entwickelt wegen einer geheim gehaltenen Konferenz im Ausland, die hinter dem Rücken von Liebermann abgehalten wurde.


Die geheimen Gespräche wurden am Mittwoch in Zürich zwischen dem Industrie-, Handels- und Arbeitsminister
Binyamin Ben-Eliezer und dem türkischen Außenminister Ahmet Davutoglu geführt.


Lieberman, dessen Yisrael- Beitenu- Partei (Unser Haus Israel) das zweitgrößte Mitglied der Koalition von Netanyahu ist, reagierte am Mittwochabend in scharfer Form auf einen Bericht in der Nachrichtensendung von Channel 2 auf die Tatsache, dass auch Verteidigungsminister Ehud Barak bewusst
gewesen war, dass der Premierminister Ben-Eliezer zu dieser Konferenz entsandte.


"Der Außenminister ist befremdet über die Tatsache, dass dies stattfand, ohne das Außenministerium zu informieren“, sagte Lieberman in einer durch sein Büro veröffentlichten Verlautbarung. "Das schadet den Normen des normalen Umgangs und dem Gefühl des Vertrauens zwischen dem Außenminister und dem Premierminister."

Lieberman machte in einem Radiointerview am Donnerstagsmorgen jedoch deutlich, dass sein Zorn über dieses Problem nicht persönlicher Natur sei, sondern vielmehr auf der politischen Ebene anzusiedeln sei. Der Außenminister erklärte, dass ein Treffen zwischen hochrangigen israelischen Politikern und
türkischen Funktionären, nach der Liste von Forderungen, die durch die Türkei nach Israel übersandt wurden, für Israels Position nicht von Vorteil wäre.


Trotz der Spekulation der Medien fügte Lieberman hinzu, dass er "gar keinen Gedanken an das Austreten aus der Koalition verschwendet. Wir waren die ersten, die den Koalitionsvertrag unterzeichneten, und wir werden niemandem das Vergnügen bereiten, zuzusehen, wie wir diese Koalition verlassen."

Türkische Funktionäre, mit denen Ben-Eliezer angeblich seit Jahren starke Verbindungen pflegt, hatten um diese Konferenz gebeten.

++++++++++++++++++++++++++++++


Netanyahu: Kein Grund, die Sitzung zu blockieren

Das Büro des Premierministers veröffentlichte am Mittwochabend auch eine eigene Verlautbarung mit den Worten, dass Netanyahu keinen Grund sehe, die Konferenz zu verhindern.

"Im Laufe der letzten Wochen hat es mehrere Initiativen für Kontakte mit der Türkei gegeben, und das war dem Außenministerium durchaus bekannt,"
teilte das Büro des Premierministers mit und fügte hinzu, dass Lieberman nur aus rein technischen Gründen von der Delegation ausgeschlossen wurde. Der Premierminister Binyamin Netanyahu arbeitet in der voller Kooperation mit dem Außenminister und wird das Ereignis mit ihm klären."


Über den Inhalt der Gespräche zwischen Ben-Eliezer und Davutoglu wurden keine Details bekannt.


Ben-Eliezer war der einzige Minister, der eine internationale Untersuchung im Zusammenhang mit dem Flottille-Konflikt am 31. Mai forderte, bei
dem neun Terroraktivisten nach dem Eingreifen israelischer Marinekommandotruppen starben, als sie deren Schiff einnahmen. Israel führt ebenso eine interne Untersuchung des Ereignisses durch, die von zwei internationalen Beobachtern überwacht wird unter Leitung eines pensionierten Mitarbeiters des Obersten Gerichtes.


Die Einnahme der Mavi Marmara und fünf weiterer Schiffe fand statt, nachdem der Seekonvoi wiederholte Warnungen der Marine ignorierte, den Kurs zu ändern, und weiter Richtung Gaza steuerte. Das primäre Ziel der Flottille war es, Israels Souveränität über das von den Hamas- Terroristen verwaltete Gebiet zu brechen.
avatar
Reinhard
Moderator
Moderator

Was bist du : Männlich
Deine Beiträge : 255
Deine Aktivität : 442
Dein Einzug : 15.10.09
Wie alt bist du : 52

Nach oben Nach unten

Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Di 21 Sep 2010, 11:16

MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Aktuelle Schlagzeilen aus Israel:

Clinton: Netanjahu und Abbas reden bereits über die "Kernthemen"

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und der Vorsitzende der palästinensischen Autonomiebehörde Mahmoud Abbas reden bereits über "Kernthemen" bei den gerade begonnenen Verhandlungen zwischen Israel und der PA, sagte die US- Außenministerin Hillary Clinton am Donnerstag in einem Interview auf Channel 10.

"Ich bewundere die Art und Weise, wie sie die Dinge direkt angehen", sagte Clinton im Zusammenhang mit dem jüngsten Treffen zwischen Netanjahu und Abbas Anfang dieser Woche. Es wurden keine Vereinbarungen getroffen, sagte sie, aber es gebe "sehr schwierige und intensive Verhandlungen über alle Kernfragen."

Zu den so genannten "Kernthemen" zählt der Status der israelischen Hauptstadt Jerusalem, wobei die PA einen Großteil der Stadt als Hauptstadt für einen künftigen PA- Staat einfordert. Weitere Punkte sind die Forderung der arabischen Welt nach einem "Rückkehrrecht" für die Nachkommen der Araber, die während des Unabhängigkeitskrieges aus Israel geflohen sind, sowie die Zukunft der etwa 400.000 israelischen Juden, die östlich der Waffenstillstandslinie von 1949 leben, also in den Gebieten, die von der Palästinensischen Autonomiebehörde als Teil eines zukünftigen arabischen Staates beansprucht werden. In einem solchen Staat soll israelischen Juden der Verbleib als Bürger nicht erlaubt werden. Die „Kernthemen“ von Ministerpräsident Netanjahu sind die Anerkennung Israels als jüdischen Staat und die Gewährleistung der Sicherheit für Israels Bürger, wenn auch nicht extra erwähnt....

Clinton sprach auch den 10-monatigen Baustopp in Judäa und Samaria an. Abbas hatte gefordert, dass Netanyahu den Baustopp verlängert, was Netanyahu jedoch verweigert hat mit dem Hinweis auf den weit verbreiteten Widerstand gegen den Baustopp innerhalb seiner Koalition. Außerdem verwies er darauf, dass Abbas über den gesamten Zeitraum des Baustopps hinweg direkte Gespräche verweigert habe bis jetzt, wo die Frist für den Baustopp fast abgelaufen ist.

Außenministerin Clinten anerkennt zwar die Argumente von Netanyahu als "fair", trotzdem drängte sie auf eine Verlängerung des Baustopps und sagte, dass eine zusätzliche Zeit, in der Juden verboten würde, östlich der Waffenstillstandslinie zu bauen, "sehr nützlich und hilfreich" für die Gespräche wäre.

Der ägyptische Präsident Hosni Mubarak kam am Donnerstag im israelische Fernsehen auch auf den Baustopp zu sprechen. Auf Channel 1 sagte Mubarak, er habe Netanjahu aufgefordert, den Baustopp um drei oder vier Monate zu verlängern.

++++++++++++++++++++++++++++++++++

Der Baustopp und die Anerkennung eines jüdischen Staates könnten die Friedensverhandlungen ins Wanken bringen

Die zweite Runde der Verhandlungen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) seit der Amtsübernahme von Premierminister Netanyahu brachte schwere Hürden und Probleme an die Oberfläche. Die beiden Parteien haben eine fast vollständige Nachrichtensperre vereinbart, da sie die Atmosphäre nicht vergiften wollen mit kritischen Äußerungen über die andere Partei. Aus diesem Grund haben die Medien auch nur sehr wenig Material, um darüber zu diskutieren, und vieles bleibt im Bereich der Spekulationen.

Klar ist jedoch, dass der PA- Führer Mahmoud Abbas eine Fortsetzung des auf 10-Monate begrenzten Siedlungs- und Baustopps fordert, der am 26. September ausläuft. Die USA machten deutlich, dass sie diese Position unterstützen. Gleichzeitig hat Netanyahu gefordert, dass die PA Israel als jüdischen Staat anerkennt, wobei Abbas ausdrücklich erklärt hat, dass er nicht bereit ist, dies zu tun.

Die Ägypter und die USA versuchen Wege zu finden, um diese Hürden zu überwinden und die Gespräche direkt auf die so genannten „Kernfragen“ zu lenken, wie den endgültigen Status der Grenzen, der Flüchtlinge und von Jerusalem. Netanjahu, dessen Regierungskoalition möglicherweise zerbrechen könnte, wenn der Baustopp verlängert wird, sagte: "Es darf nicht zugelassen werden, dass das Ende des Siedlungsstopps die Gespräche zunichte macht“. Er fuhr fort: "Wir haben uns ein ehrgeiziges Ziel für eine Einigung innerhalb eines Jahres gesetzt, und wir müssen uns darauf konzentrieren."

Die Treffen werden am Mittwochabend in Jerusalem fortgesetzt. Dies ist das erste Mal, dass Abbas den Ministerpräsidenten in seinem Amtssitz besucht, seit der Amtszeit von Ehud Olmerts als Ministerpräsident.

++++++++++++++++++++++++++++

Kommentar: Die Einsätze bei den laufenden Verhandlungen sind hoch. Mehrere einflussreiche Akteure aus der internationalen Gemeinschaft haben geäußert, dass es jetzt oder nie eine Vereinbarung um jeden Preis geben muss. Die Präsenz und aktive Beteiligung von US-Außenministerin Hillary Clinton während der Gespräche zeugt von der hohen Bedeutung, die von Seiten der Obama- Regierung diesen Gesprächen beigemessen wird, und die Frist für eine Einigung innerhalb eines Jahres übt zusätzlichen Druck auf die beteiligten Parteien aus.

Intern wird Netanjahu von rechtsgerichteten Mitgliedern seiner Koalition sowie aus dem Likud unter Druck gesetzt, den Siedlungs- und Baustopp nicht zu verlängern. Er wird ebenso auch vom linken Flügel unter Druck gesetzt, die den Baustopp verlängern wollen, damit eine Einigung erreicht wird. Aufgrund des Erfolgsdruckes, der auf diesen Verhandlungen liegt, scheint es, dass die übliche Art, einen Kompromiss zu finden, keine Option mehr ist, sowohl von rechter, wie auch von linker Seite. Solche Kompromisse dienen der Erhaltung des Status quo - aber der Status quo wird nicht länger von der internationalen Gemeinschaft, von der PA und einem beachtlichen Teil der israelische Politiker akzeptiert. Sie wollen eine Einigung - jetzt!

In seiner Bar-Ilan-Rede vor einem Jahr hatte Netanjahu zum ersten Mal die Idee "eines palästinensischen Staates" angesprochen. Er wird nun an diesen seinen Worten gemessen. Es besteht kaum Zweifel daran, dass Netanyahu nicht von der Idee eines solchen Staates begeistert ist, und er knüpft auch mehrere entscheidende Bedingungen daran. Ein solcher Staat müsse entmilitarisiert werden, seine Führung sollte Israel als jüdischen Staat anerkennen und die Einrichtung eines solchen Staates sollte die Sicherheit Israels nicht gefährden. Aber wer, außer Netanyahu und die Israelis, besinnen sich auf diese Bedingungen? Oder anders gefragt, für wen, außer für Netanyahu und die Israelis, spielen diese Bedingungen eine Rolle? Wenn die ganze Welt Druck ausübt, um das ultimative Ziel eines Friedens im Nahen Osten zu erreichen, könnte es für Netanyahu schwer werden, ein offenes Ohr für seine Forderungen zu finden. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er inzwischen seine Worte in der Bar-Ilan-Rede bereut.

Israels Forderung, dass die PA Israel als "jüdischen Staat" anerkennt, wird von vielen, darunter auch Israelis, als unnötig oder irrelevant angesehen. Haim Ramon von der Arbeits-Partei sagte, wir brauchen keine anderen, um uns selbst zu definieren – wir sind selbst in der Lage zu wissen, wer wir sind. Der Journalist Yoel Marcus von der Haaretz drückte es so aus: "Bibis Forderung, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen, ist etwas merkwürdig. Es steht z.B. auch in keiner Vereinbarung oder Verfassung, dass Frankreich der Staat des französischen Volkes ist, und Deutschland der Staat der Deutschen.“

Was Herr Marcus hier sagt, ist natürlich richtig. Andererseits gibt es auch keine andere Nationen oder Organisation, die erklärt hat, ihr oberstes Ziel sei die Zerstörung der deutschen oder französischen Nation, wie es bekanntermaßen der Iran, die Hamas, der Islamische Jihad und andere gegenüber Israel erklärt haben. Und der Grund, warum sie diese Zerstörung anstreben, liegt ja gerade darin, dass es ein jüdischer Staat ist. Interessant ist, dass der UN-Teilungsplan von 1947, von der arabischen Welt häufig zitiert, ausdrücklich vorschlug, dass ein jüdischer Staat gegründet werden sollte. Auf der anderen Seite wurde kein "palästinensischer", sondern ein "arabischer" Staat erwähnt.

Ramons Behauptung, dass "wir keinen anderen brauchen, um uns zu definieren," klingt wie eine Flucht aus einem viel tiefer liegenden Problem, nämlich der weit verbreiteten arabischen Weigerung, Israels Existenz zu akzeptieren und sich mit Israel auf gleicher Augenhöhe zu identifizieren. Die Weigerung, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen, muss in diesem Kontext gesehen werden und kann kaum als etwas anderes, als nur ein Akt der Feindseligkeit verstanden werden. Die ablehnende Haltung der PA in dieser Frage wirft die Frage auf, ob wir hier wirklich von einem Friedensabkommen sprechen können. Wenn der wahre Friede aus dem besteht, was die PA-Führung behauptet, dann sollte sie auch bereit sein, Israels Definition als jüdischen Staat zu akzeptieren.

+++++++++++++++++++++++++

Die Hamas versucht, die Friedensgespräche zu durchkreuzen

In einer explizit klaren Aussage am Dienstag drohte Ahmed Jabaari, das Oberhaupt des bewaffneten Flügels der Hamas in Gaza mit einer Welle von Angriffen auf Israel, um die laufenden Friedensgespräche zu durchkreuzen. Die Hamas und andere Terror-Organisationen haben bereits den Abschuss von Raketen auf die im Südwesten gelegenen israelischen Wohngebiete wieder aufgenommen, und Israel hat mit Gegenangriffen auf entsprechende Einrichtungen und Terroristen reagiert. Die IDF räumten ein, dass am Sonntag zwei unschuldige Araber bei einem IAF- Angriff getötet wurden, nachdem sie irrtümlich als Terroristen identifiziert wurden.

Die Hamas hat die Kontrolle über den Gazastreifen. Sie lehnen kategorisch die Friedensgespräche ab und betrachten die PA als Verräter "der palästinensischen Sache." Die Organisation ist auch stark in Judäa und Samaria (Westjordanland) vertreten, konnte aber bislang von der PA zurückgedrängt werden unter Mithilfe der Amerikaner und stillschweigend auch von der IDF. Wie können die Friedensverhandlungen in ein "umfassendes Friedensabkommen" münden, wenn die Hamas ausdrücklich gegen den Frieden ist und gleichzeitig über beträchtliche Macht sowie Unterstützung aus dem Iran, Syrien und durch die Hizb'Allah verfügt? Wie sollen die Verhandlungsführer mit der Hamas umgehen? Wie könnte sich Israel auf ein Friedensabkommen mit der Palästinensischen Autonomiebehörde verlassen, während die Hamas weiter Gewehr bei Fuß steht?
++++++++++++++++++++++++++++

Gaza Film zeigt Zerstörung Israels

Die Gaza- Filmemacher Mohammed al-Amrity und Ayman Hijazi haben einen Film herausgegeben, der im Detail die Übernahme von Israel durch arabische Muslime sowie die Zerstörung der lebenswichtigen Israelischen und jüdischen Einrichtungen zeigt. Der Film trägt den Titel "The Great Liberation (Die große Befreiung)".

In einer Szene werden Araber gezeigt, wie sie die Hurva- Synagoge in Jerusalem sprengen, die erst kürzlich wieder aufgebaut wurde, nachdem sie zweimal zerstört wurde, das zweite Mal im Jahre 1948 durch die eindringende jordanischen Armee.

In anderen Szenen sieht man Araber, wie sie die PLO- Fahne über Tel Aviv schwenken, wie sie die Bank of Israel zerstören und den Obersten Gerichtshof Israels sprengen. Eine arabische Moderatorin wird gezeigt, wie sie Nachrichten verliest aus dem Studio des israelischen Fernsehens Channel 2.

Amrity sagte, dass der Film, den er als "ein Geschenk an die Menschen des Gazastreifens" bezeichnete, auf einem Traum basiert, den er selbst hatte. Amrity behauptet, dass seine Familie einst in einem Dorf lebte, das heute Tel Aviv ist.

Teile des Films wurden auch auf YouTube hochgeladen. Amrity sagte, dass er und Hijazi einen arabischen Fernsehsender suchen, die Interesse zeigen an dem kompletten Film.

Ein zweiter, kürzlich veröffentlichter Film mit dem Titel „Budrus“, gibt vor, wie die Fatah und die Hamas gemeinsam im gewaltfreien Protest gegen den Schutzzaun in Judäa und Samaria vorgehen. Das Dorf Budrus liegt unmittelbar östlich des Grenzzaunes, und die Dorfbewohner haben sich darüber beschwert, dass der Schutzzaun mitten durch ihre Olivenhaine verläuft. Die betroffenen Bäume wurden vor einigen Jahren durch die israelische Armee entwurzelt und anderswo im Dorf umgepflanzt, aber die Proteste dauern an.

Die Filmemacher Julia Bacha und Ronit Avni zeigen Interviews mit Soldaten, Arabern der PA und Linksaußen eingestellten israelischen Demonstranten, die sich den Protesten der Bewohner von Budrus angeschlossen haben.

Während der Film Budrus als ein Beispiel für gewaltfreien Protest darstellt, hat sich das Dorf in der Realität zu einem Schauplatz gewaltsamer Auseinandersetzungen entwickelt zwischen Steine- werfenden PA- Arabern und israelischen Soldaten, bewaffnet mit Gummigeschossen.

++++++++++++++++++++++++

Hamas setzt Phosphorbomben ein

IDF- Experten, die einige der Mörsergranaten untersucht haben, die am Mittwoch auf israelische Siedlungen abgeschossen wurden, haben festgestellt, dass die eingesetzten Sprengstoffe Phosphor enthielten. Die Entdeckung zeigt, dass die Hamas weitere Fortschritte gemacht hat bei der Waffentechnologie, sagten sie.

Phosphor kann beim Einsatz in einem terroristischen Raketenangriff deutlich schwerere Verletzungen verursachen. Die Substanz verbrennt mit viel größerer Wirkung und kann zu schweren Verletzungen bis hin zum Tod führen. Phosphor ist für den Einsatz als Waffe in zivilen Gebieten völkerrechtlich verboten.

Die Gaza- Terroristen feuerten am Mittwoch eine Rakete und neun Mörsergranaten auf israelische zivile Siedlungen in der westlichen Negev ab. Der führende Hamas-Terroristen Ahmed Jabri veröffentlicht eine Erklärung und fordere dazu auf, die Angriffe fortzusetzen "bis zum Sieg."

Die Hamas hatte noch zuvor gesagt, sie würde von einem Angriff auf Israel Abstand nehmen, und kritisierte Raketen- und Mörsergranatenangriffe durch andere terroristische Gruppen im Gaza-Streifen.

Als Reaktion auf die Anschläge vom Mittwoch, griffen IDF- Flugzeuge Tunnel im südlichen Gazastreifen an. Laut Channel 2 wurde mindestens einer der Tunnel dazu benutzt, um Terroristen aus dem Gazastreifen ins südliche Israel zu schleusen, um entweder einen Angriff oder eine Entführung auszuführen.

Jabri nahm in seiner Erklärung unter anderem auch auf das Tunnel-Netzwerk der Hamas Bezug: "Durch unseren Glauben, unsere Waffen, unsere Raketen, unsere Tunnel und unsere Märtyrer -, die uns von Allah gegeben sind - werden wir den Sieg im Land Palästina erringen", sagte er gegenüber seinen Anhängern.



Shalom von Reinhard
avatar
Reinhard
Moderator
Moderator

Was bist du : Männlich
Deine Beiträge : 255
Deine Aktivität : 442
Dein Einzug : 15.10.09
Wie alt bist du : 52

Nach oben Nach unten

Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von whiterose am Di 21 Sep 2010, 11:36

Mad da schiesst einem die Wut in den Bauch. Aber es hilft alles nichts........ Israel braucht unser Gebet Israel
Wir wissen ja am Ende hat Yahweh den Sieg........ :flydov:



avatar
whiterose
Suchender
Suchender

Was bist du : Weiblich
Deine Beiträge : 13
Deine Aktivität : 34
Dein Einzug : 29.08.10
Wie alt bist du : 54

Nach oben Nach unten

Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Eaglesword am Do 23 Sep 2010, 02:16

"Im Land Palästinas" zeugt von totalem Realitätsverlust. Sollen sie doch nach `Palästina´gehn- da ist es, als `Jordanien´ bekannt. Schließlich fuchteln sie unaufhörlich mit jordanischen Fahnen durch die Gegend, wie ein Hund mit seinem Schwanz wedelt.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
avatar
Eaglesword
Co-Admin
Co-Admin

Was bist du : Männlich
Deine Beiträge : 4296
Deine Aktivität : 4765
Dein Einzug : 12.10.09
Wie alt bist du : 55

http://vergangenheit-bibel-zukunft.jimdo.com/

Nach oben Nach unten

Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 02 Okt 2010, 17:22

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Weißes Haus: Kein Angebot als Gegenleistung für den Baustopp

Premierminister Binyamin Netanyahu wurde von den Linken kritisiert gemäß eines am Mittwoch verbreiteten Berichtes, wonach er das Angebot der amerikanischen Unterstützung als Gegenleistung für die Fortsetzung des jüdischen Baustopps in Judäa und Samaria zurückgewiesen habe. Ein Insider in Washington, David Makovsky hatte behauptet, dass die Vereinigten Staaten Israel in einem Brief ein entsprechendes Angebot übersandten, unter anderem auch den Verkauf einiger sehr hoch entwickelter Waffen nach Israel, wenn es den Baustopp noch um zwei weitere Monate verlängern würde.

Der Brief versprach angeblich auch ein amerikanischen Vetos gegen den Versuch der Arabischen Liga, die Vereinten Nationen zu veranlassen, entsprechend abzustimmen, ohne auf Ergebnisse zwischen Israel und der PA zu warten, um eine Vereinbarung für die Erschaffung eines arabischen Staates Palästina zu treffen auf dem Territorium von Judäa, Samaria und Gaza. Außerdem hatte, wie verlautet, Obama sich verpflichtet, danach nicht mehr um eine zusätzliche Verlängerung des Baustopps zu bitten, wenn die zwei Monate verstrichen wären.

Am Donnerstagabend bestritten Beamte im Weißen Haus den Bericht. "Dem Premierminister wurde kein Brief übersandt," stellten sie fest.

Die Beamten fuhren fort, dass sie "nicht dafür zu haben sind, sich zu sensiblen diplomatischen Angelegenheiten zu äußern," und sie gaben weder eine Bestätigung, noch stritten sie es ab, dass die Vereinigten Staaten in der Zukunft Versprechungen als Gegenleistung für einen Baustopp machen könnten.

Der Vorsitzende Yaakov Katz (Ketzaleh) von der Nationalen Vereinigungspartei kritisierte Yitzchak Molcho, einen ranghohen Berater von Premierminister Binyamin Netanyahu am Donnerstagsabend für seine Verlautbarungen in dieser Angelegenheit. Der Knessetabgeordnete Katz warnte: "Die Worte von Berater Molcho sind vergleichbar mit denen von Achitofel, der den Untergang von Netanyahu aus demselben Grund herbeiführen wird, wie vor einem Jahrzehnt." Achitofel war ein kluger Mann zur Zeit von König David, der dem König einen schlechten Rat mit unglückseligen Auswirkungen gab. Der Ausdruck "Rat von Achitofel" ist eine israelische Redewendung, das auf Vorschläge für Handlungen anspielt, die zunächst vernünftig klingen, aber zu einer Katastrophe führen.

Vor zehn Monaten bot Israel einen vorläufigen Baustopp an, unter dem Hunderttausende von Juden leiden mussten, die in Judäa und Samaria leben. Ihnen wurde ausnahmslos jede Bautätigkeit verboten, einschließlich von Anbauten an bereits vorhandene Häusern oder den Bau von dringend notwendigen Klassenzimmern bis hin zum Baubeginn von bereits zuvor genehmigten Bauprojekten. Das Angebot hatte den Zweck, die Palästinensische Autonomiebehörde an den Verhandlungstisch zu bringen.

Die PA weigerte sich zunächst, trotz des Baustopps zu verhandeln, aber man war bereit, Gespräche im neunten Monat zu beginnen, um die Verlängerung des Baustopps als eine Bedingung einzusetzen, um die Gespräche fortzusetzen. Der PA- Vorsitzende Mahmoud Abbas forderte daraufhin, dass Israel den Baustopp fortsetzt und drohte gleichzeitig, die Gespräche zu verlassen, wenn die Bauarbeiten wieder aufgenommen würden.

Netanyahu lehnte dies ab und die Bauarbeiten wurden in dieser Woche wieder aufgenommen.

++++++++++++++++++++++++++++++
Vorschlag: Beschränkte Bautätigkeiten während der Gespräche

Netanyahu denkt über einen neuen Vorschlag nach, wonach er die jüdischen Bautätigkeiten in Judäa und Samaria beschränken würde, wenn die Verhandlungen mit der Palästinensischen Autonomiebehörde weitergehen. Der PA- Vorsitzender Mahmoud Abbas hat damit gedroht, die Gespräche zu beenden, wenn die Bauarbeiten in Judäa und Samaria weitergehen.
Der Vorschlag umfasst die Limitierung auf 1.200 neue Wohneinheiten im Laufe des nächsten Jahres. Während Abbas mit dem früheren Premierminister Ehud Olmert verhandelte, wurden 1.500 Wohneinheiten in israelischen Städten in Judäa und Samaria gebaut.

Die Geste des Entgegenkommens an die PA wurde am Freitagmorgen in der freien Tageszeitung Yisrael Hayom berichtet.
Israel würde auch eine Zusage wieder aufleben lassen, die seinerzeit erstmals vom ehemaligen Premierminister Ariel Sharon gemacht wurde, wonach Israel den Bau von neuen jüdischen Siedlungen in Judäa und Samaria nicht zulassen wird, und Territorium zu bereits vorhandenen Städten und Siedlungen nicht hinzugefügt wird.

Außerdem wäre Israel bereit, weitere Zugeständnisse zu machen, wie das Entfernen weiterer Kontrollpunkte in Judäa und Samaria, zusätzlich zu den Dutzenden bereits in den letzten Jahren abgebauten Kontrollpunkten als „Geste des Entgegenkommens“. Die Beseitigung von Kontrollpunkten trotz ständiger Angriffe durch PA-Terroristen hat viele Israelis insbesondere im Anschluss an einen erneuten Terrorbeschuss in der Nähe von Hebron verärgert, bei dem vier Israelis einschließlich einer Frau, die im neunten Monat schwanger war, ermordet wurden.

Eine diplomatische Quelle sagte der Zeitung, dass der Bau von Häusern für Juden in Judäa und Samaria nicht wirklich ein Hindernis für die Gespräche war. "Die Palästinenser wissen, dass wir den Baustopp nicht verlängern können, aber sie sind nicht bereit, die Wahrheit zuzugeben - dass die Limitierung und Beschränkung der Bauarbeiten letztlich auch nicht zu den Gesprächen geführt haben.“

"Wir bauen seit 43 Jahren, und in dieser Zeit haben wir nur zwei Prozent des Territoriums dafür verwendet," fuhr er fort. "So ist es offensichtlich, dass Gebäude die Dinge nicht verändern, um zu einer dauerhaften Vereinbarung zu kommen.“ Israel versucht zurzeit, eine Vereinbarung mit der PA und den Vereinigten Staaten herbeizuführen, damit die Gespräche weitergehen können, sagte er.


Shalom von Reinhard
avatar
Reinhard
Moderator
Moderator

Was bist du : Männlich
Deine Beiträge : 255
Deine Aktivität : 442
Dein Einzug : 15.10.09
Wie alt bist du : 52

Nach oben Nach unten

Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 10 Okt 2010, 15:06

ISRAELS GEGENWÄRTIGE Schlagzeilen:

Kann Es Frieden im Nahen Osten geben?

von unserem Partner MaozIsrael

Die Friedensgespräche haben gerade erst begonnen und stecken schon in einer Sackgasse, und es scheint kaum eine Möglichkeit der Lösung zu geben. Vor mehr als zehn Monaten war Israel bereit, als eine Vorbedingung zur palästinensischen Teilnahme an den Friedensgesprächen, die jüdischen Bautätigkeiten im Westjordanland und anderen Gebieten, die von den Palästinensern beansprucht werden, einzufrieren. Über den Zeitraum von neun Monaten während des Baustopps war der PA-Vorsitzende Mahmoud Abbas erst Anfang Septembers letztendlich doch bereit, die Gespräche zu beginnen. Inzwischen liefen die 10 Monate des Baustopps Ende Septembers ab.
+++++++++++++++++++++

Wird Netanyahu den Baustopp verlängern?

Die letzte Woche war angefüllt mit Spekulationen darüber, ob Premierminister Benjamin Netanyahu letztlich doch bereit sein könnte, den Baustopp in den Siedlungen um weitere zwei Monaten zu verlängern, weil Präsident Obama darum gebeten hat. Obama hat, wie verlautet, amerikanische Unterstützung Israels in verschiedenen Bereichen als Gegenleistung für eine Verlängerung des Baustopps zugesichert. Der Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, versucht jetzt, arabische Unterstützung für seine Entscheidung zu bekommen, die Verhandlungen zu verlassen, wenn die Bauarbeiten weitergehen. Jordanien und Ägypten haben bereits ihre Unterstützung für den Standpunkt von Abbas zum Ausdruck gebracht, und man erwartet, dass am Freitag die Arabische Liga ihre Position erklären wird.

Das Büro von Netanyahu hat keine klare Äußerung dahingehend abgegeben, wie der Premierminister auf die Bitte von Obama und sein Angebot reagieren wird. Einige der eher linksgerichteten Minister in der Regierung sind frustriert darüber, dass Netanyahu nicht positiv auf die Anfrage von Obama reagiert hat. Sie befürchten, dass die Verhandlungen scheitern werden, bevor sie wirklich begonnen haben.

Es gibt viele Gründe, warum sich Netanyahu dagegen sträubt, eine Ausweitung des Baustopps zu akzeptieren. Zuallererst ist es eine ganz grundsätzliche Frage. Es gibt nur wenige Dinge im Nahen Osten, die noch mehr dauerhafter sind als "vorläufige israelische Zugeständnisse." Diese Liste ist sehr lang, und Netanyahu verspürt kein Bedürfnis, diese Liste noch länger zu machen. Er sagte am Dienstag, dass es insgesamt klar sein muss, dass Jerusalem tatsächlich nicht verhandelbar ist.

Zweitens riskiert Netanyahu, seine Koalition zu verlieren, wenn er den Baustopp ausweitet. Eine große Mehrheit seiner Minister unterstützt die Fortsetzung der Bauarbeiten in den Siedlungen. Drittens ist das Bauproblem niemals zuvor ein Grund für die PA gewesen, um nicht zu verhandeln. Das Bauen in den Siedlungen wurde all die Jahre während des Osloer Friedensprozesses und der nachfolgenden Verhandlungen fortgesetzt. Netanyahu sieht keine Logik oder Rechtfertigung für einen weiteren Baustopp zu diesem Zeitpunkt.

Aber wenden wir uns jetzt der Bitte von Präsidenten Obama und seinem Angebot zu. Obama versprach das folgende:

1) Die Vereinigten Staaten werden danach nicht um eine zusätzliche Erweiterung des Baustopps nach diesen zusätzlichen zwei (oder drei) Monaten bitten.
2) Die Vereinigten Staaten werden Maßnahmen unterstützen, um zu verhindern, dass Waffen von Jordanien in den möglichen palästinensischen Staat geschmuggelt werden.
3) Die Vereinigten Staaten werden UN-Resolutionen gegen Israel für das nächste Jahr mit ihrem Veto blockieren.
4) Die Vereinigten Staaten werden Israel mit noch mehr und noch besseren Waffen versorgen.

Das folgende sind Beobachtungen und Anmerkungen zu den genannten 4 Punkten:

1) Zu Beginn des zehnmonatigen Baustopps versprachen die Vereinigten Staaten, nicht um eine Erweiterung des Baustopps zu bitten. Warum jetzt? Was hat sich verändert?
2) Die Vereinigten Staaten unterstützen bereits jetzt solche Maßnahmen im Südlichen Libanon. Das hat zu einer Situation geführt, wo es mehr Waffen in den Händen der Terroristen in diesem Gebiet gibt als jemals zuvor in der Geschichte. Außerdem, sollen wir wirklich glauben, dass die Vereinigten Staaten allen arabischen Nationen, und wahrscheinlich auch vielen europäischen Staaten, ebenso in gleicher Weise gegenübertreten und darauf bestehen könnte, dass dem neuen palästinensischen Staat nicht erlaubt wird, seine eigenen Grenzen zu kontrollieren?
3) Das ist eigenartig! Stimmt, es gibt gewöhnlich wenig Rechtfertigung für die UN-Resolutionen gegen Israel, aber ist ein Veto gegen Resolutionen nicht vielmehr vom Inhalt der Resolution abhängig? Was sagt diese Praxis eines solchen „automatischen Vetos“ aus über die politische Kultur und die Art und Weise der Aktionen bzw. über die Moral der Obama Regierung? Außerdem liegt das Veto einer Resolution gegen Israel meistens ohnehin auch im Interesse der Vereinigten Staaten, und es ist deshalb eine immer wiederkehrende Praxis in der Vergangenheit gewesen. Soll man wirklich davon ausgehen, dass diese Praxis nun nach einem Jahr endet?
4) Auch das liegt im strategischen Interesse der Vereinigten Staaten, und außerdem, es bringt Tausenden von Amerikanern neue Jobs.

Das Obama-Paket wird im positiven Sinne als ein überraschendes Angebot des amerikanischen Präsidenten gegenüber Israel präsentiert. In Wahrheit ist es kein Angebot oder Entgegenkommen, sondern vielmehr eine Drohung. Das Angebot, das Obama gegenüber Netanyahu macht, besteht hauptsächlich aus Dingen, die Israel bereits von früheren US-Regierungen angeboten wurden. Sie sind Teil einer amerikanisch- israelischen Übereinkunft, die das Versprechen beinhaltet, dass Israel immer einen militärischen Vorteil im Nahen Osten haben wird. Das geschieht nicht nur allein deshalb, weil Israel es für sein eigenes Überleben braucht, sondern auch, weil Israel der einzige zuverlässige Partner der USA im Nahen Osten ist - und ein Partner, der außerordentlich zur amerikanischen Sicherheit durch seinen umfassenden und professionellen Geheimdienst beiträgt.

Was Obama also eigentlich damit sagt ist: Wenn ihr meinen Bedingungen nicht entsprecht, werde ich die traditionelle amerikanische Unterstützung abschneiden, was darauf hinausläuft, dass ihr die militärische Vorherrschaft im Nahen Osten verliert. Bereitet diese Tatsache Netanyahu Sorgen? Sicher tut sie es, aber vielleicht nicht so stark, um sich dem Druck zu beugen, und das aus mindestens zweierlei Gründen: Erstens wird Obama große Schwierigkeiten haben, eine antiisraelische Agenda durch einen Kongress zu bringen, der im Gegensatz zum gegenwärtigen Präsidenten mehrheitlich Israel unterstützt. Seine Drohung, wenn man sie als solche verstehen mag, zeugt eher von mangelnder Vertrauenswürdigkeit.

Zweitens scheint Obama nur wenig Respekt vor Versprechen durch Präsidenten gegenüber Israel zu haben. Entgegen der gängigen Praxis im Weißen Haus ignorierte er das Versprechen des ehemaligen Präsidenten George Bush in seinem berühmten Brief aus dem Jahre 2004, in dem es heißt, dass Israel in der Lage sein würde, in einigen der Hauptsiedlungsgebieten zu bauen und darin zu bleiben. Außerdem, trotz der Versprechungen von Obama, dass er Zugeständnisse von den arabischen Staaten erhalten würde, wenn Netanyahu vor einem Jahr dem zehnmonatigen Baustopp zustimmen würde, gab es letztlich doch keine Zugeständnisse. So könnte die Erklärung tatsächlich so einfach sein, wie die Tatsachen eben sind: Netanyahu vertraut Obama nicht; er glaubt nicht daran, dass Israel bekommen wird, was versprochen wird, selbst wenn er eine Verlängerung akzeptieren sollte. Und ebenso wichtig: Wegen der tiefen und langjährigen amerikanisch-israelischen Verbindungen und der gemeinsamen Interessen würde Israel diese Dinge wahrscheinlich ohnehin irgendwie bekommen - wenn auch nur nach Drohungen, Verhandlungen und einigen ernsthaften politischen Rangeleien.
++++++++++++++++++++

Der Libanon im Wandel: Eine Hochburg der Hizbullah und ein iranischer Vorposten

Ein neues Hizbullah- Land scheint auf dem Territorium der souveränen Nation Libanon zu entstehen, und seine Bevölkerung bereitet sich auf einen weiteren Krieg mit Israel vor.
Die Hizbullah mag sich besonders stark fühlen wegen der bevorstehenden Ankunft ihres Hauptschutzherrn, dem iranischen Präsidenten Mahmoud Ahmadinejad, der laut Plan am 13. Oktober zu seinem ersten Staatsbesuch im Land eintreffen wird seit seiner Machtübernahme im Jahre 2005.

Eine bedeutende Splittergruppe im Parlament, die mit der Hizbullah-verbundenen ist, spielt eine Hauptrolle im Parlament des Landes mit mehreren Ministern, die ebenso im Kabinett eingebunden sind. Hinzu kommt Irans Rolle in der Beiruter Regierung und in der Infrastruktur des Landes, durch seine Verbindungen mit der Hizbullah, die nicht unterschätzt werden sollte.

Iranisches Geld hat Wiederaufbau- und Sanierungsprojekte im Libanon finanziert, einschließlich Wohnkomplexe im Wert von mehreren Millionen Dollar in Beirut, einer Hizbullah- Hochburg, die nur auf Trümmer während des zweiten Libanonkrieges von 2006 reduziert wurde. Ein Netz von neuen Straßen durch das südliche Libanon und den Anschluss von mit der Hizbullah verbundenen Grenzdörfern mit den zentral gelegenen Ortschaften wurde ebenso geplant und bezahlt durch den Iran.

Obwohl die Schutztruppe der Vereinten Nationen im Libanon (UNIFIL) und die libanesische Armee beabsichtigten, eine entmilitarisierte Zone zwischen Israels nördlicher Grenze und dem Litani Fluss zu schaffen unter Sicherstellung der Entwaffnung der Hizbullah, taten sie es nicht. Tatsächlich hat sich die Hizbullah und die libanesische Armee im Wesentlichen nahtlos in eine Einheit mit der libanesischen Regierung verschmolzen, die ihre Unterstützung mit dem Recht der Hizbullah begründet, Waffen zu besitzen, und die Terroristengruppe selbst bekräftigt ihr Recht, den „Libanon zu verteidigen“. Allein die Zusammenarbeit der beiden Geheimdienste führte zur Verhaftungen durch libanesische Beamte von mehr als 100 libanesischen Bürgern im Laufe der letzten zwei Jahre wegen angeblicher Spionage für Israel.

Jetzt kommt der iranische Präsident, um die Ergebnisse seiner Investition zu begutachten - und seine Schützlinge sind eifrig bemüht, ihn nicht zu enttäuschen.

Ahmadinejad wird mehrere wichtige Einrichtungen der Hizbullah bereisen, und wird sich mit dem Chef der Terroristengruppe, Hassan Nasrallah, sowie mit allen führenden Funktionären des Libanon treffen, einschließlich des Präsidenten, des Premierministers und des Parlamentssprechers.

Der iranische Führer hat auch angekündigt, Libanons Grenze mit Israel zu besuchen und Steine auf IDF- Soldaten von jenseits des Sicherheitszauns zu werfen, als eine Geste des Widerstandes gegen den jüdischen Staat.

Israel hat Großbritannien, Frankreich und die Vereinten Nationen gebeten, zu intervenieren und diese Provokation zu verhindern. Tatsächlich hat man darum gebeten, dass Libanon den Besuch insgesamt annulliert, um jeden möglichen Ausbruch von Feindschaften zu verhindern.
++++++++++++++++++++++

Das Netzwerk der Hizbullah im Süden

Die Terroristenorganisation hat die meisten, wenn nicht alle, der Städte und Dörfer im südlichen Gebiet des Landes infiltriert. Es entstand ein umfassendes, einheitliches Netzwerk von Waffen und anderer militärischer Infrastruktur.

Die Hizbullah hat Tunnel gegraben, um eine Kommunikationsinfrastruktur einzurichten, und sie hat auch andere Vorbereitungen für einen Krieg getroffen seit dem Ende des letzten Konfliktes, gemäß der Einschätzung eines Offiziers im Nördlichen IDF- Kommandobezirk.

Die Gruppe verlegt ihre militärischen Stellungen, Waffen und explosive Anlagen direkt neben Schulen und Krankenhäuser, um zivile Opfer bei jedem zukünftigen Konflikt mit Israel zu maximieren, was zu einem medienwirksamen Albtraum für den Jüdischen Staat werden könnte.

Seit Jahren hat die Hizbullah Mörsergranaten, Raketen und andere Waffen in den Gebäuden von ruhigen in den Hügeln des südlichen Libanon liegenden Dörfern angehäuft. Die IDF ist sich dieser Strategie bewusst und hat die Ziele im Hinblick auf einen zukünftigen Konflikt gekennzeichnet.

NATO-Unterseeboote verbrachten Monate damit, die syrische Küstenlinie zu überwachen, weil Schiffe Waffen für die Terroristen schmuggelten, einschließlich Dutzende von militärischen Fahrzeugen und leistungsstarke Scut-Raketen, die von Beirut aus leicht Tel Aviv erreichen können. Satellitenbilder eines Hizbullah- Stützpunktes in der Nähe der syrischen Stadt Adra, nordwestlich von Damaskus, offenbarten vermeintliche Schutzräume, Waffen und eine Flotte von Lastwagen, die vermutlich bereit stehen, um die Artillerieausrüstung zu transportieren.

Obwohl Hizbullah- Chef Hassan Nasrallah die Zahl seines Raketenarsenals mit 40.000 angibt - eine Zahl, die Israel nicht bestreitet - schätzen andere Geheimdienstmitarbeiter ein, dass es mehr sein könnten, vielleicht zwischen drei- oder viermal so viel, wie die 20.000 Raketen, die zu Beginn des Zweiten Libanonkrieges im Jahre 2006 im Besitz der Terrorgruppe waren.

Mindestens ein Hizbullah- Unterstützer in der Stadt Aita al Sha'ab - von wo aus der Zweite Libanonkrieg ausgegangen war - - sagte gegenüber einem Reporter der New York Times in dieser Woche, „dass er den Krieg in diesem Sommer erwartet habe. Die Zeit ist reif“.


Shalom von Reinhard
avatar
Reinhard
Moderator
Moderator

Was bist du : Männlich
Deine Beiträge : 255
Deine Aktivität : 442
Dein Einzug : 15.10.09
Wie alt bist du : 52

Nach oben Nach unten

Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Di 19 Okt 2010, 12:56

Israels gegenwärtige Schlagzeilen:

Die Bautätigkeiten in Jerusalem wurden wieder aufgenommen

Das Wohnungsbauministerium hat den Bau von 240 Wohnungen im Norden Jerusalems genehmigt, nachdem über mehrere Monate hinweg keine Bautätigkeiten in den jüdischen Vierteln östlich der Waffenstillstandslinie von 1949 stattfanden. Zwar gab es keinen offiziellen Baustopp für Jerusalem und Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte den Israelis versichert, dass es keinen Baustopp für Jerusalem geben würde, in der Praxis wurden jedoch für eine geraume Zeit keine neuen Baugenehmigungen ausgestellt.

Die neuen Gebäude in Jerusalem werden im Stadtteil Ramot und Pisgat Zeev errichtet. Sie wurden zusammen mit mehr als 3.700 Wohneinheiten überall im Land genehmigt.

Größere Baumaßnahmen wurden genehmigt in Netanya, Ashdod und Tel Aviv, wo voraussichtlich bis zu 1100, 480 und 450 neue Wohneinheiten errichtet werden. Der Wohnungsbauminister
Ariel Attias (Shas-Partei) sagte, sein Ministerium arbeite daran, die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage zu schließen, vor allem in Zentralisrael.

Die Knessetabgeordneten Zeev Elkin (Likud) und Aryeh Eldad (Ichud Leumi - Nationale Union) von der Knessetvereinigung für das Land Israel begrüßten den Schritt, die Baumaßnahmen wieder aufzunehmen, warnten aber, dass dies noch nicht ausreichend sei. "Die Hauptstadt von Israel und seine 700.000 Einwohner brauchen noch viel mehr Wohneinheiten, nur um den minimalen Anforderungen gegenüber dem natürlichen Bevölkerungswachstum gerecht zu werden“, sagten sie. "Die Vereinigung besteht darauf, dass tausende weiterer Wohnungen gebaut werden, sowohl in Israels Hauptstadt als auch in Judäa und Samaria."

Während Jerusalem geschichtlich eine jüdische Stadt war, fielen etliche Stadtteile Jerusalems im Rahmen des Unabhängigkeitskrieges von 1948 in jordanische Hände. Sie blieben unter jordanischer Besatzung bis 1967, als Israel den Sechstagekrieg gewann. Ehemals besetzte Stadtteile im Osten, Norden und Süden Jerusalems wurden bald offiziell hinzugefügt, und die vereinigte Stadt wurde wieder zur Hauptstadt Israels.

Die Palästinensische Autonomiebehörde und arabische Länder lehnen Israels Anspruch auf Jerusalem ab und haben gefordert, dass alle Teile der Stadt, die einst unter jordanischer Kontrolle standen, an die PA übergeben werden, als Hauptstadt eines neuen arabischen Staates. Das Machtzentrum der PA befindet sich derzeit in Ramallah.

Unter der Regierung von Obama wurden die Forderungen der PA durch die Vereinigten Staaten weitgehend unterstützt, und man kritisiert Israel dafür, dass Juden dabei sind, eine neue Heimstatt in der ganzen Stadt aufzubauen.

Verschiedene Politiker der Vereinigten Staaten behaupteten im Mai, dass Netanjahu den Forderungen nachgegeben und zugesichert habe, für zwei Jahre keine neuen jüdischen Häuser im Jerusalemer Stadtteil Ramat Shlomo zu bauen. Netanjahu selbst bestritt jedoch diese Berichte.

++++++++++++++++++++

Ahmadinedschad in direkter Konfrontation mit Israel an der libanesischen Grenze

Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat am vergangenen Donnerstag das kleine libanesische Dorf Bint Jbil besucht, nur zweieinhalb Meilen von der israelischen Grenze entfernt, und gab eine Hassrede gegen das "zionistische Gebilde" von sich.

Die Zionisten "werden nicht mehr lange bestehen", sagte Ahmadinedschad zu den Tausenden von Mitgliedern und Unterstützern der Hisbollah, die gekommen waren, um ihm zuzuhören. Er forderte die terroristische Miliz auf, "den Zionisten eine Niederlage beizubringen! Schickt sie zurück, woher sie kamen." Er hörte auch bei dieser Gelegenheit nicht auf mit seinen verbalen Attacken gegen Israel. Ahmadinedschad sagte, dass Juden im Allgemeinen "verantwortlich sind für die Wirtschaftskrise und die Umweltverschmutzung in der Welt."

Israelis versammelten sich unmittelbar hinter der Grenze in der Ortschaft Misgav und reagierten, indem Sie Ahmadinejad als Tyrann bezeichneten und 2.000 blaue und weiße Luftballons in den Himmel entließen, zum Gedenken an die Rückkehr der Juden ins Land Israel nach 2000 Jahren des Exils.

Während der gesamten Machtprobe kreisten israelische Hubschrauber über der Grenze als Abschreckung gegen die Hisbollah, damit sie nicht die Gelegenheit nutzen konnte, um ein paar Raketen in den Norden Israel abzuschießen.

Der iranische Diktator war im Libanon, um sich mit den Führern der Hisbollah zu treffen, eine zahlenmäßig starke und gut bewaffnete Miliz, die auch in der Lage ist, die libanesische Regierung zu kontrollieren. Die Hisbollah bekommt den Großteil ihrer Gelder und logistische Hilfe aus dem Iran.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagte, dass der Besuch von Ahmadinedschad ein weiterer Beweis dafür ist, dass "der Libanon sich schnell wandelt in einen verlängerten Arm des iranischen Ajatollah-Regimes."

"Das ist eine Tragödie für den Libanon", sagte Netanjahu, "aber Israel weiß, wie man sich vor dieser Entwicklung schützen kann."
Das US-Außenministerium kritisierte den Besuch und betonte, dass die Tatsache, dass Ahmadinedschad in den Libanon gekommen ist, um sich mit den Vertretern vor Ort zu treffen, eine Verletzung der libanesischen Souveränität darstellt.

Die amerikanische Reaktion könnte möglicherweise noch über die reine Kritik hinausgehen. Zwei Kongressführer haben die Art und Weise des Besuchs von Ahmadinedschads zum Anlass genommen, um US- Militärhilfe im Wert von 100 Millionen $ für den Libanon zu stoppen. Sie und weitere Offizielle befürchten, dass jede amerikanische Hilfe, die in den Libanon geschickt wird, nun unweigerlich in den Händen der Hisbollah landet und somit nur den iranischen Interessen in der Region dient.

+++++++++++++++++++++++
Israel: Palästinensische müssen ebenso Entgegenkommen zeigen

Der israelische Außenminister Avigdor Lieberman sagte seinem deutschen Amtskollegen bei einem Besuch in Berlin am vergangenen Donnerstag, dass eine der großen Schwierigkeiten, die den Friedensprozess im Nahen Osten behindern, darin bestehen, dass die Israelis jegliches Vertrauen in die Palästinenser verloren haben, und die Palästinenser nichts dafür tun, um dies zu ändern.

Lieberman stellte fest, dass Israel während des letzten Jahrzehnts zahlreiche Zugeständnisse gemacht hat, einschließlich der Überlassung von riesigen Landstrichen, die Bewaffnung von palästinensischen para-militärischen Einheiten und ein öffentliches Bekenntnis zur Bildung eines unabhängigen palästinensischen Staates. Aber die Palästinenser müssen nun ihrerseits auch "guten Willen" zeigen und Zugeständnisse machen, betonte Lieberman.

Im Rahmen einer Kabinettssitzung in dieser Woche sagte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, dass eine offizielle palästinensische Anerkennung Israels als jüdischen Staat ein sehr großer Schritt wäre in Richtung Entlastung der israelischen Bedenken hinsichtlich des Friedensprozesses „Land für Frieden“.

"Ein solcher Schritt von Seiten der Palästinensischen Autonomiebehörde wäre eine vertrauensbildende Maßnahme, ein Schritt, der einen neuen Horizont der Hoffnung und des Vertrauens unter breiten Teilen der israelischen Öffentlichkeit eröffnen würde, die im Hinblick auf die Ereignisse des letzten Jahrzehnts verständlicherweise ihr Vertrauen in die Palästinensische Behauptung verloren haben, sie wollten den Konflikt beenden", sagte Netanyahu.

Aber die Palästinenser bestehen weiterhin darauf, dass es nur alles oder nichts gibt. Palästinenserführer Mahmud Abbas bekräftigte in dieser Woche, dass Israel sich nennen kann wie es will, aber er wird es nie anerkennen als jüdischen Staat.

Diese Position steht auch im Einklang mit dem palästinensischen "Stufenplan" für die ultimative Vernichtung Israels, bei dessen Formulierung Abbas bereits vor Jahrzehnten geholfen hat, zusammen mit Jassir Arafat. Dieser Plan fordert dazu auf, bei jeglichem Land zuzuschlagen, das die palästinensische Führung über Verhandlungen bekommen kann, wobei man dabei der israelischen Seite keinerlei Rechtmäßigkeit zugestehen sollte, damit die Weichen gestellt sind für einen zukünftigen Angriff auf das, was übrig bleibt vom jüdischen Staat.

Die internationale Gemeinschaft will einfach nicht erkennen, dass die Ablehnung von Abbas gegenüber Israels Position im Hinblick auf ihre Identität im Interesse eines dauerhaften Friedens Beweis genug dafür ist, dass die Palästinenser, selbst die "moderaten" unter ihnen, letztlich doch an ihrem Ziel der letztendlichen Zerstörung Israels festhalten.
++++++++++++++++++++++++

USA: Wir unterstützen Israel als jüdischen Staat

Die USA haben davor gewarnt, dass der diplomatische Prozess zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde keine Einbahnstraße sein darf. „Beide Seiten müssen auch Zugeständnisse machen, wenn sie etwas fordern.“

In einem Briefing des State Department mit Journalisten in Washington am Dienstag, schien der Sprecher P.J. Crowley schließlich die Geduld zu verlieren, nachdem ein Journalist von einer arabischen Zeitung ihn sehr direkt nach Amerikas Anerkennung Israels als jüdischen Staat befragte.

"Ich bin hier keine Nachrichtenagentur", antwortete Crowley kategorisch. "Wir haben den besonderen Charakter des Staates Israel anerkannt. Es ist ein Staat für das jüdische Volk. Es ist genauso auch ein Staat für andere Bürger anderen Glaubens. Aber dies ist die Erwartung dessen, was Premierminister Binyamin Netanjahu erst gestern als wesentlich und vorrangig bezeichnete, eine Kernforderung der israelischen Regierung, die wir unterstützen, nämlich die Anerkennung, dass Israel ein Teil der Region ist, die Anerkennung der Existenz des Staates Israel als Heimstatt des jüdischen Volkes, und das ist es, was sie als Ergebnis aus den Verhandlungen sehen wollen."

Crowleys Statement kam als Reaktion auf ein Reihe von Fragen zum Angebot des Israelischen Ministerpräsidenten, den jüdischen Baustopp in Judäa und Samaria für weitere 60 Tage zu verlängern - im Austausch für die formale Anerkennung des Staates Israel als jüdischen Staat durch die Palästinensische Autonomiebehörde.

Das Angebot war gedacht als Anreiz für den PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas, um an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Abbas hat damit gedroht, die direkten Gespräche aufzugeben, die im September nach einer Pause von mehr als 18 Monaten wieder neu aufgenommen wurden.

"Der Ministerpräsident sprach gestern über die Tatsache, dass genauso, wie sie nach einem Staat für das jüdische Volk im Nahen Osten streben, sie ebenso die Bestrebungen des palästinensischen Volkes für einen eigenen Staat verstehen", ergänzte Crowley.
+++++++++++++++++++++

"Keine Einbahnstraße"

"Nun, da der Premierminister uns seine Ideen kundgetan hat über das, was er glaubt, dass sein Volk es in dieser Weise hören müsse, um sich darauf festzulegen, sollten wir nun versuchen, in diesem Prozess zu bleiben und uns um einen erfolgreichen Abschluss zu bemühen.

"Dies ist keine Einbahnstraße", fügte er hinzu. "Es ist eine Straße in beide Richtungen“. Der Premierminister hat etwas angeboten und bittet gleichzeitig um etwas. Es ist ebenso das absolute Recht der palästinensischen Autonomiebehörde und von Präsident Abbas zu sagen, es gibt etwas, was ich brauche, und es gibt gleichzeitig etwas, das ich bereit bin, dafür zu geben.“

In den kommenden Tagen wird US-Nahost-Sondergesandte George Mitchell erwartungsgemäß Netanjahu und Abbas treffen um, wie Crowley sagte, auszuloten, ob "günstige Bedingungen für die Fortsetzung der direkten Verhandlungen bestehen."

++++++++++++++++++++++++

European Jewish Congress: "Juden in Europa gehen einer dunklen Zeit entgegen"

Der „European Jewish Congress" warnt davor, dass einige jüdische Gemeinden in Europa "immer mehr an den Rand gedrängt werden“ wegen der nationalen Billigung oder Vernachlässigung des Antisemitismus.

Der EJC behauptet, dass eine jüngste Welle von Antisemitismus, von denen einige behördlich zugelassen wurden, einige jüdische Gemeinden in ernste Gefahr gebracht haben. EJC- Präsident Dr. Moshe Kantor resümiert: "Wir treten ein in eine sehr dunkle Zeit für die Juden in Europa."

Zu den aktuellen Fällen von offiziellem Antisemitismus gehört ein schwerwiegender Vorfall, der in Antwerpen in Belgien geschehen ist. Eine angesehene staatlich- geförderte katholische Schule, die Schule des Heiligen Herzens, war Gastgeber eines "Palästina Tages", reichlich versehen mit antisemitischen Artikeln und Aktivitäten für Jugendliche. Ein Stand auf der Veranstaltung trug den Titel "Treib die Soldaten ins Meer", und Kinder waren eingeladen, Statuen von israelischen Soldaten in zwei große Behälter mit Wasser zu werfen.

Am vergangenen Wochenende wurde eine Veranstaltung für jüdische Kinder in Malmö in Schweden organisiert. Die Veranstaltung wurde von einer Bande von Schlägern angegriffen, die "Heil Hitler" und "jüdische Schweine" riefen. Die Bande drang in den Ort der Veranstaltung ein und beschädigte Eigentum. Dieser Vorfall ereignete sich nur wenige Wochen, nachdem der Bürgermeister von Malmö, Ilmar Reeplau, bekannt für sein Verständnis gegenüber der antisemitischen Gewalt, wiedergewählt wurde. "Wir akzeptieren weder Zionismus noch Antisemitismus", hatte Reeplau damals gesagt, und stellte damit die jüdische nationale Selbstbestimmung mit Hass und Rassismus auf die gleiche Stufe.

Der EJC berichtet auch, dass in den letzten Monaten das ehemalige Deutsche Bundesbank-Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin (der sich entschuldigt hatte und von seinen Äußerungen zurücktrat), der Europakommissar für Handel, Karel De Gucht und der spanische Europaabgeordnete Emilio Menendez del Valle allesamt Kommentare abgegeben haben, die man als antisemitisch bezeichnen kann .

"Diese Ereignisse nur kurz nach den antisemitischen Äußerungen von Sarrazin, De Gucht und del Valle zeigen, dass der Antisemitismus im besten Fall aktiv gefördert, und im schlimmsten Fall ignoriert wird von einigen Beamten in Europa", sagte EJC-Präsident Kantor. "Aufgrund dieser unerträglichen Situation stehen kleine jüdische Gemeinden wie Malmö am Rande des Aussterbens.“

"Kleine jüdische Gemeinden stehen vor einer Situation, wo sie physisch, verbal und psychisch bedroht werden durch fundamentalistische Elemente und ihre linksextremen Gefolgsleute auf der einen Seite und den rechtsextremen Neonazis auf der anderen Seite", ergänzte Kantor. "Wenn sie keinen Schutz oder eine Atempause bekommen von prominenter Seite, dann stehen wir vor einer sehr dunklen Zeit für die Juden in Europa."
++++++++++++++++++++++
Aufruf an Europa

Der EJC, die demokratisch gewählten Vertreter als Dachorganisation des europäischen Judentums, haben angekündigt, dass man die europäischen Regierungen und die Europäische Union aufrufen will, eine Kampagne gegen Intoleranz und Antisemitismus zu starten. Man möchte, dass europäische Bürger in ähnlicher Weise ermahnt und erinnert werden, wie nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Konzept "Never Again".


Als Co- Vorsitzender des Europäischen Rates für Toleranz und Versöhnung, veranstaltet Dr. Kantor eine Konferenz
in Dubrovnik (Kroatien) am 24. und 25. Oktober unter der Überschrift „Bewegung zu Versöhnung, Erfahrung, Methoden und Chancen für Europa.“ Die Konferenz wird sich beschäftigen mit der Suche nach Lösungen bei Fragen des Rassismus, Intoleranz und Konflikten.



Shalom von Reinhard
avatar
Reinhard
Moderator
Moderator

Was bist du : Männlich
Deine Beiträge : 255
Deine Aktivität : 442
Dein Einzug : 15.10.09
Wie alt bist du : 52

Nach oben Nach unten

Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 24 Okt 2010, 18:00

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Israel sucht US-Unterstützung gegen die Forderung der PA nach einem Staat

Die New York Times berichtet, dass die PA zunehmend daran denkt, die Verhandlungen mit Israel aufzugeben und stattdessen nach internationaler Anerkennung für einen PLO-Staat zu suchen.

Korrespondent Ethan Bronner, dessen Sohn zuvor in diesem Jahr für 18 Monate in die IDF-Streikräfte eingezogen wurde, sprach mit den PLO- Vertretern Hanan Ashrawi und Hanna Amireh. Beide deuteten an, dass Verhandlungen in ihren Augen wirkungslos sind, und dass sie deshalb versuchen müssten, die internationale Gemeinschaft dahin zu bringen, sich für sie einzusetzen.

"Wenn wir den Siedlungsbau durch den Friedensprozess nicht stoppen können," sagte Ashrawi, "müssen wir vor den UN- Sicherheitsrat, den UN- Menschenrechtsrat und jedes andere internationale Gremium gehen."

"Wir haben keine guten Karten," sagte Amireh Bronner in einer Verlautbarung aus seinem Büro in Ramallah, "aber wir wollen die Welt überzeugen, eine zunehmende Haltung der Anerkennung eines palästinensischen Staates einzunehmen."


Was die PA nicht tut

Die andauernde PA-Aufhetzung gegen Israel im Fernsehen und in Bildungsprogrammen, die Glorifizierung von Terroristen, die Juden ermordet haben, die Weigerung, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen, die Unnachgiebigkeit in Fragen der Grenzziehung und andere Probleme, all das wurde im Artikel nicht erwähnt. Bronner schrieb nur, dass "Die Israelis sagen, dass nur eines wirklich vorangeht, nämlich die palästinensischen Bemühungen, einen Staat zu gründen, ohne dabei die schwierigen Entscheidungen über die Grenzen und die Siedlungen treffen zu müssen, die Verhandlungen zur Folge haben würden."

Es ist ebenso beachtenswert, dass Bronner im Hinblick auf den Hintergrund der Situation schrieb, dass die direkten Gespräche im September begannen, und er schrieb weiter: "Aber der Stopp des Siedlungsbaus durch Israel im Westjordanland endete vier Wochen später, und die Palästinenser stellten klar, dass sie ohne eine Verlängerung des Baustopps nicht an den Verhandlungstisch zurückkehren würden." Im Artikel wurde jedoch nicht erwähnt, dass der Baustopp tatsächlich seit vollen neun Monaten im Voraus existierte mit dem ausdrücklichen Ziel, die PA zu direkten Verhandlungen zu bewegen.

Außenminister Avigdor Lieberman sagte seinerzeit: "Seit zehn Monaten haben wir auf die Palästinenser gewartet, damit sie sich zu den Verhandlungen bewegen. Sie kommen im letzten Monat - das ist ihr Problem."

Israelische Beamte wiesen das PA- Angebot, die Verhandlungen in andere Kanäle zu lenken, als unannehmbar zurück und als einen Verstoß der Osloer Verträge von 1993, in denen die israelisch-palästinensische Beziehungen geregelt sind, heißt es.

Israel versucht, die Obama Regierung in dieser Frage auf ihre Seite zu ziehen. Abraham H. Foxman, der amerikanische nationale Direktor der Antidiffamierungsliga, sagte gegenüber der Times: "Dies ist ein Teil der unrechtmäßigen Kampagne gegen Israel. Die Obama Regierung muss denselben öffentlichen Mut beweisen im Hinblick auf die einseitige Ausrufung eines Staates, wie sie es auch bei der Frage der israelischen Siedlungen getan hatte. Alle Hintertüren müssen für die Palästinenser geschlossen werden, dann haben sie keine Wahl, als zu verhandeln."

Die Schlussfolgerung der Führung


"Die Vereinigten Staaten bitten die Palästinenser dringend, die Hoffnung nicht aufzugeben," berichtet der Artikel in der Times, wodurch letztlich angedeutet wird, dass Israel das Hindernis zu einer erfolgreichen Verhandlungslösung ist.
++++++++++++++++++++++++++++

Netanyahu kämpft um den Loyalitätseid

Am Montag sagte der Premierminister Netanyahu, dass er daran arbeitet, ein Gesetz durchzubringen, das von allen neuen Einwanderern fordert, einen Loyalitätseid gegenüber Israel als jüdischen und demokratischen Staat zu fordern. In dieser Frage ging er auf die Forderung von Justizminister Yaacov Neeman ein, wonach der Loyalitätseid bei Juden und Nichtjuden gleichermaßen angewendet werden müsse; also auch bei Juden, die im Rahmen des Rückkehr- Gesetzes einwandern.

Als das Gesetz im Kabinett letzte Woche verhandelt wurde, waren zunächst nur Nichtjuden eingeschlossen, und der Premierminister wird es schwer haben, eine Mehrheit in der Knesset zu finden für die revidierte Version. Ultraorthodoxe Parteien stehen dem Schwören eines Eides in dieser Form prinzipiell entgegen; Israel Beiteinu sieht es als eine Diskriminierung gegenüber Juden in der Diaspora, weil in Israel geborene Juden den Eid nicht schwören müssen; und linksgerichtete Parteien stehen dem Gesetz entgegen, weil sie der Meinung sind, dass dies eine unfaire Forderung gegenüber den Arabern ist, denen erlaubt wird, einzuwandern.

Anmerkung: Es gibt jene, einschließlich vieler jüdischer Israelis, die das Gesetz als eine rassistische Initiative betrachten. Es gibt jedoch keinen Grund, warum das so sein sollte. Der vorgeschlagene Eid beinhaltet die Loyalität gegenüber Israel als jüdischen und demokratischen Staat. Das demokratische Element gibt die Sicherheit, dass Minderheiten immer eine Möglichkeit haben werden, um Ungerechtigkeiten zu korrigieren, wenn sie auftreten. Das ist das Wesen aller Demokratien - während die Mehrheit die allgemeine Richtung vorgibt, kann sie nicht gleichzeitig die Minderheit außer Kraft setzen.

In der modernen westlichen Welt gibt es eine Angst vor der Identität. Der Schwerpunkt liegt auf der Globalisierung, der Internationalisierung, dem Universalismus, der Gleichheit und der Einheit der Menschheit. Es ist fast blasphemisch geworden zu sagen, dass Menschen und Kulturen verschieden sind. In wissenschaftlichen und politischen Gesprächen werden Unterschiede und Elemente, die bestimmte Gruppen besonders auszeichnen, bagatellisiert und häufig als Hindernisse oder Übel angesehen. Wenn Israel darauf beharrt, sich als einen jüdischen Staat zu definieren, geht das gegen die allgemeine Tendenz in der Welt. Das allein ist schon ein Grund, warum der Loyalitätseid als umstritten angesehen wird.

Der andere Grund besteht natürlich darin, dass es innerhalb Israels eine arabische Minderheit gibt, die der jüdischen Tradition nicht angehört. Aber das ist für Israel nicht einzigartig. Es gibt viele westliche Demokratien, deren Verfassung auf speziellen Werten und Traditionen beruhen. In den meisten westlichen Ländern ist es die christliche Tradition, aber deren Gesellschaften schließen seit Jahrzehnten und Jahrhunderten auch Minderheiten mit ein, die eine abweichende Kultur und vielleicht sogar eine andere Religion haben. Aber in den meisten Fällen bleiben diese Minderheiten dennoch ein integrierter, loyaler und produktiver Teil der Gesellschaft. Diese Situation wird also in anderen Teilen der Welt keineswegs als unannehmbar, unmoralisch, oder falsch angesehen. Warum sollte es in Israel so sein?

+++++++++++++++++++++++++++++

Abbas: Kein Baustopp - keine Gespräche

PA- Präsident Mahmoud Abbas sagte gegenüber einem israelischen Reporter am Sonntag, dass er dem Premierminister Binyamin Netanyahu vier Botschaften überbracht habe, unter anderem, dass er bereit wäre, einen "stillschweigenden Baustopp" in den Siedlungen zu akzeptieren, um die Verhandlungen mit Israel fortzusetzen.

Abbas sagte gegenüber Oded Granot auf Channel 1, dass es Einigkeit in der Welt gebe bezüglich des Baustopps, und er wiederholte, dass er die Friedensgespräche nicht fortsetzen würde, wenn Israel seinen Baustopp nicht erneuert.

"Als Obama Präsident wurde, war er derjenige, der erklärte, dass der Siedlungsbau gestoppt werden muss. Die Vereinigten Staaten sagen es, Europa sagt es, die ganze Welt sagt es - warum sollte ich es nicht sagen?"

Der PA- Präsident sagte, dass Netanyahu ihm gegenüber erklärt habe, dass er die Forderungen nicht erfüllen könne, den Baustopp auszuweiten. "Netanyahu sagte mir, 'ich kann es unter keinen Umständen tun, weil ich um den Fortbestand meiner Regierung fürchten muss.' Eine Regierung ist jedoch nicht wertvoller als Frieden. Eine Regierung ist nicht wertvoller, als die Zukunft von beiden Völkern," sagte Abbas.

Ein Regierungssprecher bestätigte am Sonntagabend, dass das Problem eines nicht- öffentlich- gemachten Baustopps verschiedene Male besprochen wurde, aber dass es "undurchführbar" sei.
++++++++++++++++++++++++++

Umfrage: Israelis wollen Frieden, Palästinenser wollen Krieg

Eine gemeinsame Befragung unter Israelis und Palästinensern, die am Donnerstag veröffentlicht wurde, offenbarte einmal mehr, was jeder mit einem gesunden Menschenverstand lange zuvor gewusst hat: Israelis wollen Frieden, während die meisten Palästinenser den Konflikt wollen.

Die Befragung wurde durchgeführt vom Forschungsinstitut für Friedensförderung an der Hebräischen Universität und dem palästinensischen Zentrum für politische und statistische Erhebungen in Ramallah. Befragt wurden ungefähr 2.000 Israelis, Juden und palästinensische Araber, ob sie glauben, dass die gegenwärtigen direkten Friedensgespräche weitergehen sollten.

Überwältigende 78 Prozent der Israelis sagten, dass die Gespräche weitergehen sollten, obwohl gegenwärtig nur 5 Prozent irgendeine Hoffnung haben, dass sie auf eine wirkliche Friedensvereinbarung hinauslaufen. Im Gegensatz dazu wollten nur 30 Prozent der Palästinenser, dass die Friedensgespräche weitergehen, während 41 Prozent sagten, dass sie eine Rückkehr zur bewaffneten Gewalt gegen Israelische Juden unterstützen.

Dreiundsechzig Prozent der Israelis sagten, dass sie eine weitere Explosion der Terroristischen Gewalt in naher Zukunft befürchten.




Shalom von Reinhard
avatar
Reinhard
Moderator
Moderator

Was bist du : Männlich
Deine Beiträge : 255
Deine Aktivität : 442
Dein Einzug : 15.10.09
Wie alt bist du : 52

Nach oben Nach unten

Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 30 Okt 2010, 20:49

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN - Auszug-:

Jerusalem bekommt nationalen Vorrang

Das Ministerielle Komitee für Gesetzgebende Angelegenheiten genehmigte am Sonntag ein Gesetz, wonach Jerusalem als ein nationales Vorzugsgebiet der ersten Ordnung im Wohnungswesen, der Beschäftigung und auf dem Ausbildungssektor definiert wird. Das Gesetz bedeutet, dass die Bautätigkeiten in Jerusalem, einschließlich der vielen Stadtteile und Vororte sowie Ostjerusalem, Priorität haben. Der Kommentar zum genannten Gesetz lenkt den Blick auf die Tatsache, dass im Paragraph 4 des Grundlagen- Gesetzes Jerusalem als Hauptstadt Israels festgeschrieben wird, und dass die Regierung an der Entwicklung und Förderung des Wohlstandes Jerusalems und seiner Einwohner festhalten wird, indem sie spezielle Mittel zuteilen wird und einen speziellen vom Staat eingebrachten Entwicklungsplan für die Stadt vordringlich behandeln wird.

Kommunikationsminister Moshe Kahlon sagte, dass die israelische Regierung durch die Verabschiedung dieses Gesetzes eine "klare, unzweideutige politische Botschaft sendet, dass Jerusalem nicht geteilt wird." Funktionäre in der Jerusalemer Stadtverwaltung brachten ihre Zufriedenheit über der Entscheidung des ministeriellen Komitees zum Ausdruck. "Die formelle Anerkennung der Knesset und der Regierung, dass Jerusalem gestärkt werden muss, ist für die Zukunft der Stadt und für die andauernde positive Entwicklung der Stadt wichtig," sagte Bürgermeister Nir Barkat. "Die Entscheidung wird helfen, Jerusalem zu einem attraktiven Ort für junge Menschen, Touristen und Geldanleger zu machen."
++++++++++++++++++++++++++

Israelisch-arabischer Menschenrechtsaktivist: 'Ich spionierte für die Hizbullah'

Ein israelisch-arabischer Menschenrechtsaktivist hat die Spionage für die Hizbullah- Terrororganisation zugegeben. Amir Makhoul leitete die israelisch-arabische Organisation Ittijah, eine Gruppe, die Antiterrorklauseln bei Finanzierungsabkommen abgelehnt hat. Die in Haifa ansässige Organisation, gegründet im Jahre 1985, beschreibt sich als "Netzwerk für palästinensische nichtstaatliche Organisationen in Israel." Zurzeit führt sein Bruder Issa die Organisation - ein ehemaliges israelisch-arabisches Knesset Mitglied.

Amir Makhoul, der am Mittwoch verurteilt wurde, legte ein Geständnis ab im Zusammenhang mit der Anklage der schwerwiegenden Spionage gemäß einer Verlautbarung des Justizministeriums. Unter dem Vorwand einer Entschuldigungsvereinbarung bekannte sich Makhoul auch der Anklage schuldig, „sich mit einem ausländischen Agenten zu einem Komplott in Verbindung gesetzt zu haben, um dem Feind in der Zeit eines Krieges zu helfen“.

Die Verurteilung wird im Dezember stattfinden, und es droht ihm eine Gefängnisstrafe von 10 Jahren. Die Verteidigung hingegen hofft, dass es nur maximal sieben Jahre Haft werden.

Makhoul wurde von israelischen Sicherheitsbeamten (Shin Bet) zuvor in diesem Jahr verhaftet, zusammen mit Omar Radwan Said von Kafr Kana. Beide wurden wegen Spionage für die libanesische Terrorgruppe angeklagt, und beide bestritten bis dahin die Anschuldigungen.

Die Verhaftungen lösten eine Welle von bösartigen Protesten im arabischen Stadtteil von Haifa aus. Die arabische Unterstützergruppe Adalah behauptet derzeit, dass die Verhaftungen politisch motiviert seien, weil die Verdächtigen keine Mitglieder von größeren politischen Parteien waren.

Die Staatsanwälte teilten mit, dass Geständnis von Makhoul die Beschuldigungen wegen politisch motivierter Verfolgung beendet habe.

Said ist Mitglied der politischen Partei Balad, die seinerzeit vom ehemaligen Knesset Mitglied Azmi Bishara angeführt wurde, der jedoch aus Israel floh um der Verhaftung wegen der Anklage des Verkaufs von geheimen Informationen an die Hizbullah während des Zweiten Libanonkrieges im Jahre 2006 zu entgehen. Der Rechtsanwalt von Said und die Staatsanwaltschaft vereinbarten einen Vergleich, wonach Said zu sieben Monaten Gefängnis verurteilt wurde wegen "Mitarbeit in einer ungesetzliche Organisation." Said saß seine Freiheitsstrafe ab und wurde im letzten Monat freigelassen.

Während der 3-wöchigen israelischen Antiterror- Operation „Cast Lead“ 2008-2009 gegen die Hamas-Herrscher in Gaza, gab Ittijah eine Verlautbarung heraus, in der Israel anklagt wurde, eine Operation des Rassenmordes zu führen.

In einem Interview mit dem Wissenschaftler Jonathan Dahoah-HaLevi stellte Makhoul fest, dass er die Hamas als eine legitime Organisation ansieht, und er fügte hinzu, dass er glaubt, dass Terrorangriffe gegen israelische Bürger kein Kriegsverbrechen sind.
+++++++++++++++++++++++++++++

Ägyptische Christen sind in Gefahr wegen ihrer Verbindung zu Israel

Ägypten hat im kommenden Monat Parlaments- Wahlen und eine wichtige Präsidentenwahl im kommenden Jahr. Genauso wie bei ähnlichen Regimen überall in der Geschichte brauchen auch die gegenwärtigen Herrscher in Ägypten einen Sündenbock, um die Aufmerksamkeit der Wahlberechtigten von seiner unglückseligen Sozial- und Wirtschaftspolitik abzulenken.

Leider sind für Ägypten die 10 Millionen Christen der willkommene Sündenbock in einer zunehmend radikalisierten moslemischen Gesellschaft.

Um das Volk gegen die Christen aufzuhetzen, haben die ägyptischen moslemischen Kleriker und die Medien die Behauptung in Umlauf gebracht, dass die koptische christliche Minderheit Waffen von Israel bezieht in Vorbereitung eines Angriffs auf die Moslems in Ägypten.

Über diese Behauptung wurde auch im panarabischen Satellitennachrichtennetz Al Jazeera berichtet, wo es hieß, dass jeder ägyptische Moslem, wenn nicht sogar jeder Moslem im ganzen Nahen Osten sich der grundlosen Behauptung bewusst sei, dass sich Ägyptens Christen auf einen Krieg vorbereiten mithilfe des gehassten "Zionisten- Staates."

Über Al Jazeera erklärte am 15. September der prominente ägyptische moslemische Kleriker Mohammed Salim al-Awwa, dass ägyptische Christen Waffen und Munition in ihren Kirchen und in den Klöstern einlagern, Waffen, die von Israel importiert sind, weil Israel den koptischen Christen am Herzen liegt, und sie bereiten sich vor auf einen Krieg gegen die Moslems.“

Andere Berichte schließen Gerüchte ein, wonach der christliche Angriff bereits begonnen habe, und dass christliche Frauen, die zum Islam konvertiert sind, gekidnappt und von den koptischen Christen gefoltert werden.

Seitdem diese Berichte im vergangenen Monat begannen sich zu verbreiten, berichtet der Barnabas- Fonds, eine Organisation, die Hilfe für verfolgte christliche Gemeinden bereitstellt, dass mindestens 10 große moslemische Demonstrationen gegen Christen in Ägypten stattgefunden haben.

Mindestens eine moslemische Gruppe fordert dazu auf, ein "Blutbad" unter der christlichen Minderheit anzurichten. Wie um die moslemische Leidenschaft noch weiter aufreizen zu wollen, beharrte eine offizielle ägyptische Regierungsbehörde darauf, dass sich die koptische Kirche formell entschuldigt, nachdem einer ihrer Geistlichen einen Vers aus dem Koran kritisierte, der Christen als "Ungläubige" bezeichnet. Der Führer der koptischen Kirche, Papst Shenouda III, entschuldigte sich umgehend, aber die moslemische Wut ebbte damit nicht ab.

Raymond Ibrahim, der stellvertretende Direktor des Nahostforums und regelmäßiger Redner in der Nationalen Ausbildungsstätte des Geheimdienstes in Washington, geht davon aus, dass der ägyptische Präsident Hosni Mubarak, vom Westen als "am meisten gemäßigter" arabischer Führer im Nahen Osten bezeichnet, die antichristliche Stimmungsmache unterstützt.

"Die jüngsten Ereignisse zeigen, dass das Mubarak- Regime Ägyptens Moslems bewusst gegen die Kopten aufbringt“, schrieb Ibrahim für das Hudson- Institut. "Nicht nur, dass man die immer heftiger werdenden Demonstrationen gegen den Kopten nicht verhindert, die ägyptischen Sicherheitskräfte fördern diese sogar oder nehmen manchmal sogar selbst an diesen Massendemonstrationen teil."

Ibrahim erklärte, dass das weltlich- ausgerichtete Mubarak Regime, dessen alternder und kranker Führer möchte, dass sein Sohn das Amt übernimmt, nur so lange an der Macht bleiben konnte dank einer ungeschriebenen Vereinbarung mit Ägyptens Islamistischen Splittergruppen. Jenen Splittergruppen wird erlaubt, die Medien zu kontrollieren sowie die Ausbildung und andere Regierungseinrichtungen, und im Gegenzug wird der Herrschaftsanspruch von Mubarak nicht angefochten.

Ein anderer ägyptischer Schriftsteller, Youssef Ibrahim, bemerkt, dass "als Teil dieser Vereinbarung Mubarak auch bereit war, Ägyptens Christen zum wachsenden Islamischen Angriffsziel werden zu lassen." Raymond Ibrahim beschließt seinen Beitrag, indem er beklagt, "dass Ägypten zu seinem mittelalterlichen Charakter zurückkehrt, und so finden sich die Kopten wieder in einer Periode der strengen Verfolgung."

Bezeichnenderweise haben die internationalen Medien diese Tatsachen fast völlig ignoriert, wobei sie andererseits nicht müde werden, Schlagzeilen zu drucken, wann auch immer israelische Juden einige Häuser bauen, die die palästinensischen Araber verärgern. Dass der Bau von jüdischen Häusern und Wohnungen zum Anrufen des UN-Sicherheitsrates führt bis hin zu offiziellen Verurteilungen und wochenlangen Schlagzeilen in den aktuellen Nachrichten, aber die Verfolgung und die potenzielle Vernichtung von Ägyptens Christen keine Reaktion bewirkt, macht deutlich, dass die Motive der internationalen Gemeinschaft im Grunde nicht wirklich humanitär sind.



Shalom von Reinhard
avatar
Reinhard
Moderator
Moderator

Was bist du : Männlich
Deine Beiträge : 255
Deine Aktivität : 442
Dein Einzug : 15.10.09
Wie alt bist du : 52

Nach oben Nach unten

Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 06 Nov 2010, 08:50

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SCHLAGZEILEN:

Großbritannien unterzeichnet einen „Vertrag zwischen Nationen (Staatsvertrag)“ mit der PA

Der britische Außenminister William Hague unterzeichnete am Mittwoch einen "Vertrag zwischen Nationen" mit Führern der Palästinensischen Autonomiebehörde. "Dieser Vertrag ist der allererste bilaterale Vertrag zwischen den zwei Nationen“, verkündigte die Website des britischen Konsulates.

Der Vertrag beinhaltet die Zusammenarbeit in der Filmindustrie. Hague schloss einen ähnlichen Vertrag auch mit Israel.

Unabhängig von seinem Hinweis auf diesen „Staatsvertrag“ kommentierte die Webseite auch die Reise von Herrn Hague, um PA-Führer in Ramallah zu treffen mit den Worten, dies sei "sein erster Besuch in Palästina“. Anscheinend versucht man hier ein neues Land "Palästina" anzuerkennen, noch bevor es die PA-Führer selbst ausgerufen haben.

PA-Führer sagen mit Unterstützung der arabischen Welt, dass Araber in Judäa, Samaria, Gaza und innerhalb Israels die einzigartige "palästinensische" Staatsbürgerschaft haben und ein eigenes Land haben müssen - Palästina - in Judäa, Samaria und Gaza. Einige Führer vertreten die Ansicht, die auch in den PA-Medien verbreitet wird, dass ganz Israel rechtmäßig "Palästina" ist.

Gemäß früheren Verträgen zwischen Israel und der PA, müsste ein wie auch immer gearteter arabischer Staat in Judäa und Samaria durch Verhandlungen entstehen, und nicht durch einseitige Deklarationen. PA-Führer haben in den vergangenen Monaten damit gedroht, die Verträge zu umgehen und sich an die Vereinten Nationen zu wenden, um die internationale Anerkennung eines neuen Staates zu bekommen, ohne vorher die Probleme wie Grenzen oder Sicherheitsmaßnahmen mit Israel zu besprechen.

Journalist Uri Elitzur warnte im September, dass die PA ihr Interesse an Verhandlungen vortäuschen könnte, um eine internationale Übereinkunft über Grenzen zu erreichen, ohne jegliche Verpflichtung hinsichtlich anderer Probleme, wie Sicherheit oder einen Kompromiss bei der PA-Forderung nach dem "Recht auf die Rückkehr“, das Millionen von ausländischen Arabern die israelische Staatsbürgerschaft bringen würde.

++++++++++++++++++++++++++++

Zusammenschluss von Hamas- Terroristen mit den Einheiten der Fatah in der PA?

Ein ranghoher Fatah- Funktionär sagt, dass wenn sich Fatah und Hamas versöhnen, die Hamas Terroristen der PA Schutz gewähren würden. Der in Gaza agierende Faisal Abu Shahla deutete auch an, dass Hamas Terroristen in die PA-Streitkräfte eingegliedert werden könnten.

In einem Interview mit der in Bethlehem ansässigen Nachrichtenagentur „Maan News Agency“ sagte Abu Shahlah, dass wenn es zu Sicherheitskräften unter einer Vereinbarung zwischen der Fatah und der Hamas kommen sollte, dann muss die Fatah den „Widerstand unterstützen, der auf politischer Ebene beschlossen wurde.“ Das Wort "Widerstand" ist das Wort, welches PA-Führer gebrauchen, wenn sie den Terrorismus gegen Israel meinen.

"Wir weigern uns, die Sicherheitskräfte zu politisieren, die auf einer professionellen Basis arbeiten sollten“, sagte er. Das Versprechen, die bewaffneten Einheiten der Hamas nicht "zu politisieren", schien ein Hinweis auf ihre Eingliederung in die gesamten PA-Streitkräfte zu sein, wenn sich die Hamas wieder der PA-Führung anschließen sollte.

Die Bemerkungen von Shahlah wurden als Antwort auf die Sorge von Hamas- Führern auf einen ägyptischen Vorschlag für eine Vereinigungsvereinbarung gewertet. Hamas Führer hatten geäußert, dass sie um die Sicherheit ihrer bewaffneten Terrorsplittergruppen besorgt wären, wenn sie sich mit der Fatah aussöhnen sollten.

Hamas und Fatah waren bereit, die PA im Jahre 2006 nach dem Sieg der Hamas bei den Parlamentswahlen der PA gemeinsam zu kontrollieren. Jedoch spalteten sich die zwei Gruppen im Sommer 2007, als die Hamas in einem blutigen Staatsstreich die alleinige Kontrolle über Gaza übernahm.

In den folgenden Jahren unternahmen Arabische Führer immer wieder Anstrengungen, die zwei Gruppen zu versöhnen sowie die Fatah- und Hamas Führer zu Gesprächen zu bringen. Die zwei Splittergruppen fahren fort, sich gegenseitig der Gewalt anzuklagen, und jede Gruppe beschuldigt die andere, sie zu behindern oder deren Mitglieder unfair zu behandeln.
+++++++++++++++++++++++++++


Shalom von Reinhard
avatar
Reinhard
Moderator
Moderator

Was bist du : Männlich
Deine Beiträge : 255
Deine Aktivität : 442
Dein Einzug : 15.10.09
Wie alt bist du : 52

Nach oben Nach unten

Seite 4 von 16 Zurück  1, 2, 3, 4, 5 ... 10 ... 16  Weiter

Nach oben

- Ähnliche Themen

 
Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten