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MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 14 Feb 2010, 09:45

Messianic
Jewish Movement International


Weekly Prayer Letter- Auszug

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SITUATION:


Al Qaeda plante einen Angriff auf den Karni- Grenzübergang


Der Luftangriff am Donnerstag durch die israelische Luftwaffe vereitelte ein geplantes Selbstmordattentat, das geplant wurde durch die internationale Terrororganisation Al Qaeda, laut israelischen Quellen im Militär.

Die Flugzeuge schossen raketenbetriebene Granaten (RPGs) auf eine Gruppe von Terroristen ab, die dabei waren, sich auf einen Terrorangriff in der Nähe des Karni-
Grenzübergangs vorzubereiten. Ein Terrorist wurde dabei getötet. Die Operation des Geheimdienstes der IDF (ISA - Israel Security Agency) eliminierte dabei einen führenden Terroristen, ein Mitglied von Global Jihad, und ein zweiter ebensolcher wurde verwundet. Militärische Quellen besagen, Al Qaeda hätte die Terroroperation geleitet.


Örtliche arabische Quellen in der Palästinensischen Autonomiebehörde behaupteten
allerdings, dass der Terrorist Fares Ahmed Jaber, der bei der Attacke getötet wurde, kein Mitglied von Global Jihad gewesen sei. Sie behaupteten, dass Jaber ein Mitglied
der Al Quds- Brigaden war, dem bewaffneten Flügel der Islamistischen palästinensischen Jihad Gruppe. Obwohl diese Gruppe in der Vergangenheit zahlreiche Selbstmordattentate in ausgeführt hatte, haben Sie keine größeren Angriffe mehr seit 2007 ausgeführt, als seinerzeit ein angeblich mit der Organisation Verbündeter
eine kleine Bäckerei in Eilat vernichtete und dabei drei Arbeiter tötete.

Leitende Beamte im südlichen Oberbefehlskommando der IDF berichteten dem Premierminister Binyamin Netanyahu während seiner Reise durch die Region im vergangen Monat, dass Al Qaeda versuchen würde, Terroristen als Sudanesische Flüchtlinge verkleidet nach Israel eindringen zu lassen. Sie warnten davor, dass Al Qaeda versucht, durch die Tunnel an der Grenze zu Ägypten zu operieren, um eine Terrorzelle in Israel aufzubauen.


Eine der drei mit der Hamas verbundenen Terrorgruppen, die sich zusammenschlossen zu dem Angriff, der zur Entführung des IDF- Soldaten Gilad Shalit am 25. Juni 2006 führte, war die „Army of Islam“ (Armee des Islam), angeführt durch den in Gaza agierenden Doghmush Clan, der, wie verlautet, eng mit Al Qaeda verbunden ist. Die Army of Islam-Terrorgruppe war auch verantwortlich für die Entführung im März 2007, bei der der Leiter des BBC- Büros in Gaza Alan Johnston, verhaftet und über fast 4 Monate als Geisel festgehalten wurde, bis er schließlich wieder freigelassen wurde. Gilad Shalit wird noch immer gefangen gehalten; sein
Befinden und sein Aufenthaltsort sind unbekannt .


++++++++++++++++++++++++++++++++


Netanyahu sucht Frieden - Aber der Libanon steht weiter hinter der Hizb'allah


Nach einem Monat des wiederholten Schlagabtausches zwischen Politikern von Israel und mehreren anderen Nationen im Nahen Osten, versuchte Premierminister Benjamin Netanyahu am Sonntag, die Spannungen zu beruhigen: "Israel strebt Friedensvereinbarungen mit allen seinen Nachbarn an." Er fügte hinzu, dass ein solcher Frieden zwei wichtige Grundsätze beinhalten müsse: „Die Verhandlungen müssen ohne Vorbedingungen beginnen und die zu erreichende Vereinbarung muss die strategischen Interessen Israels berücksichtigen, insbesondere was die Sicherheit angeht“.

Der libanesische Premierminister, Saad Hariri, schien jedoch unbeeindruckt durch die Friedensvorstöße von Netanyahu und er klagte Israel an wegen der angeblichen Bedrohung der beiden Länder Libanon und Syrien:
"Wir hören tagein tagaus viele israelische Drohgebärden darin, und das ist wirklich gefährlich.“ Im Hinblick auf die eigenen innerstaatlichen Streitkräfte im Libanon, besonders was die Rolle der Hizb'Allah angeht, versicherte Hariri gegenüber Israel: "Nun, es wird nicht eine Division im Libanon geben. Wir selbst werden vielmehr stehen gegen Israel. Wir werden mit unserem eigenen Volk stehen."

Inzwischen sagte der stellvertretende israelische Außenminister, Danny Ayalon, am Montag in London, dass der Konflikt zwischen Israel und den palästinensischen Arabern nicht der Hauptkonflikt im Nahen Osten ist. Er bezeichnete den Irak, den Jemen, Afghanistan, Pakistan und den Sudan als weitere Konfliktgebiete. Aber die schärfsten Vorwürfe richtete er gegen den Iran, den er als größten Unterstützer und Förderer des Bösen in der Region ansieht. Ayalon veröffentlichte eine Statistik, um seine Stellungnahme zu untermauern, und er wies darauf hin, dass mehr als 11 Millionen Moslems getötet wurden bei Konflikten im Nahen Osten seit 1948, jedoch weniger als 0,5 Prozent wurden getötet im Zusammenhang mit dem arabisch-israelischen Konflikt. Neunzig Prozent wurden durch eigene moslemische Glaubensbrüder getötet. Im Hinblick auf die scharfe Rhetorik von sich selbst und besonders von Außenminister Avigdor Lieberman sagte er:
"Manchmal muss Israel sich revanchieren und genauso agieren wie seine Nachbarn." Lieberman warnte in dieser Woche den syrischen Präsidenten, Bashar Assad, dass, wenn er einen Krieg mit Israel beginnen sollte, er diesen Krieg nicht nur verlieren wird, "sondern Sie und Ihre Familie werden die Macht verlieren."

Anmerkung:

Das Einkaufen in den schmalen Basaren und Gassen im Nahen Osten ist kaum zu vergleichen mit dem Einkaufen bzw. einer Shopping- Tour in einem Mega-Einkaufszentrum in Europa. Viele Touristen, die erstmals hier waren, haben das schmerzhaft erfahren müssen. Aber was für die meisten Europäer noch überraschender ist, ist die Tatsache, dass auch keine Politik im Nahen Osten identisch oder vergleichbar ist mit dem, was auf der europäischen Bühne geschieht. Die Intensität, die Wahl der Worte, was gesagt wird, und was gelassen wird, nicht zu erwähnen die Art und Weise, wie es gesagt wird, das alles hat seine ganz eigenen Spielregeln im Nahem Osten. Lieberman operiert vielleicht mehr auf der lokalen Ebene, vielleicht weil er noch einen Teil seines russischen Freimuts erhalten hat. Seine Botschaft wird hingegen gut verstanden unter den Arabern – nur die Europäer, die haben ein Problem damit. Aber eigenartigerweise scheinen sie nicht dasselbe Problem mit den Arabern zu haben.


Einige Journalisten behaupten, dass Ayalon angeblich den Iran als die Quelle aller Probleme in der Region darstelle. Aber das ist naives Denken, zu glauben, dass wenn man Ahmadinejad beseitigt, es auch Frieden gäbe. Wenn dem so wäre, warum war dort kein Frieden, bevor der iranische Präsident an die Macht kam? Die Wahrheit ist, dass keiner der Arabischen Regime wahre Demokratien sind. Sie werden auf diktatorische Weise geführt und haben Probleme damit, ihre Bevölkerung in Schach zu halten. In vielen arabischen Nationen gibt es eine starke Islamistische Opposition. Es ist immer leichter, die Menschen um einen gemeinsamen Feind herum zu versammeln, durch Propaganda und staatlich gelenkte Medien und Schulen. Das ist letztlich die Quelle des ganzen Übels und des Leidens im Leben der Menschen und des ganzen Landes. Das lenkt natürlich auch ab von irgendwelchen eigenen Fehlern und Mängeln. Israel wird in dieser Rolle benutzt. Letztlich brauchen die arabischen Führer Israel, um selbst an der Macht zu bleiben.

Hariri (libanesischer Premierminister) unterstützt die Hizb'Allah, aber er darf dies eigentlich nicht tun. Vor dreieinhalb Jahren legte die UN-Resolution 1701 fest, dass die libanesische Regierung die Macht der Hizb'Allah beschränken und sich bemühen müsse,
deren syrisch-iranische Unterstützung zu unterbinden. Das wurde als eine Möglichkeit
gesehen, das Gebiet nach dem Zweiten Libanonkrieg zu befrieden. Jetzt unterstützt Hariri die Hizb'Allah und Syrien ganz offen. Er agiert genau gegensätzlich zur Meinung der Führer in der Welt. An diesem Punkt wurde es als logisch angesehen, dass die libanesische Regierung alles in seiner Macht stehende tun würde, um gegen die Hizb'Allah vorzugehen, die solch massive Zerstörung über den Libanon gebracht hatte. Im Laufe der Zeit hat sich die Lage jedoch verändert.

Die Veränderung von Allianzen, Bündnissen und Macht-Strukturen unter den Arabern
ist einer der größten Sorgen in Israel. Wie soll Israel Zugeständnisse machen, wenn sich diese Bündnisse verändern, die dafür verantwortlich sind, die Existenz Israels zu gefährden?
Die Aufgabe der Golan- Höhen sowie der Abzug aus Judäa und Samaria (Westjordanland) sind zwei solcher Zugeständnisse. In der Realität werden sie beide durch die internationale Gemeinschaft eingefordert.


+++++++++++++++++++++++++++++++++


Ahmadinejad: Wir haben unsere Urananreicherung verbessert

Der US-Verteidigungsminister sagt, dass Sanktionen gegen den Iran nur eine Frage von Wochen sind, und Russland deutet an, dass es sich ebenso anschließen wird. Zu Ehren des 31. Jahrestages der Islamischen Revolution im Iran, provozierte Präsident Mahmoud Ahmadinejad weiter den Westen mit den Worten, dass sein Land bei der Kernkraft schnell vorankommt. Nur zwei Tage nach der Verkündigung, dass der Iran begonnen habe, sein Uran- Anreicherungsprogramm zu steigern von 3.5-%-Reinheit bis zu 20 %, sagte Ahmadinejad vor Zehntausenden Zuhörern, dass das Vorhaben bereits umgesetzt sei. Er sagte, dass das 20-%- angereicherte Uran bereits an die Wissenschaftler geliefert wurde, die an der Kernkraft arbeiten.


+++++++++++++++++++++++++++++


Ahmadinejad: Wir haben keine Angst vor ihnen

Der Diktator behauptete, dass der Iran nicht plant, Kernwaffen herzustellen. "Wenn wir eine Bombe herstellen wollten, würden wir das bekannt geben," sagte er. "Unsere Nation hat den Mut zu sagen, was wirklich ist, und wir haben keine Angst vor ihnen [dem Westen]."

Die Urananreicherung auf ein Niveau von 90% Reinheit ist erforderlich, um Atomwaffen herzustellen. Experten sagen, dass, wenn der Iran Uran bis zu 20 % anreichern kann, dann könnten sie theoretisch auch weitergehen und das Niveau von 90% erreichen.

Der iranische Diktator, der zuvor am Tag heftige Attacken gegen oppositionellen Proteste richtete, sagte, dass seine Regierung in der Lage sei, Uran anzureichern "sogar bis zu 80 %, aber wir werden es nicht tun, weil wir es nicht brauchen."

Der Westen glaubt Ahmadinejad nicht, und internationale Sanktionen gegen den Iran
scheinen wahrscheinlicher zu sein, als jemals zuvor. Der amerikanische Präsident Obama sagte, dass der Iran zu einer atomaren Macht wird, und Sanktionen seien anscheinend der "nächste Schritt." Er bestand jedoch darauf, dass die Tür für Verhandlungen immer noch offen ist.

Auch Russland hat angedeutet, dass dem Iran Sanktionen auferlegt werden müssen, und sagte, dass die Ängste des Westens vor iranischen Kernwaffen "gerechtfertigt sind“. China protestiert jedoch noch gegen Sanktionen, obwohl weniger lautstark als in der Vergangenheit. Deren Veto beim UN-Sicherheitsrat könnte den Plan für Sanktionen durchkreuzen.


++++++++++++++++++++++++++++++


Israel steht wieder unter Bedrohung

Inzwischen berichteten iranische Medien am Donnerstag auch, dass in einem Gespräch mit dem Syrischen Führer Bashar al-Assad Ahmadinejad gesagt habe, dass die Fähigkeit Israels, seine Streitkräfte in der Region einzusetzen, vernichtet werden müsse.

"Wenn das Zionist-Regime wieder dieselben Fehler macht und eine Militärmission beginnt“, sagte der Iraner dem Syrier per Telefon, "dann ergibt sich für uns die
Verpflichtung, mit allen möglichen Mitteln zu kämpfen, um das Ende ein für allemal herbeizuführen. Er behauptete, dass der Iran "vertrauenswürdige Informationen hat", dass Israel solch eine Mission plant.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Mo 22 Feb 2010, 18:40

Messianic Jewish Movement International

Weekly Prayer Letter - Auszug
Freitag, 19. Februar 2010

ISRAELS GEGENWÄRTIGE LAGE


Die USA vereinnahmen Syrien - einen Terrorstaat – für ihre Interessen bei der Antiterrorbekämpfung

Im Gegensatz zur Politik des ehemaligen Präsidenten George W. Bush
verkündete der gegenwärtige US- Präsident Barack Obama in dieser Woche, dass er den Diplomaten Robert Ford zum Botschafter Washingtons in Syrien ernennen würde, dem ersten Botschafter seit 2005, nachdem der damalige Botschafter unmittelbar nach der Ermordung des Libanesischen Präsidenten Rafik Hariri abgezogen worden war. Mit dem Versuch der USA, eine Annäherung an die arabischen Welt zu erreichen, scheint Washington bereit zu sein, Damaskus wieder anzuerkennen, und man teilt mit diesem Land die amerikanischen Interessen im Hinblick auf die Probleme in der Region – wobei das bedeutendste unter diesen Problemen selbstverständlich die iranische Bedrohung und der Terrorismus ist.



Analysten gehen davon aus, dass die USA hoffen, Syrien zu beeinflussen und sie dahingehend zu bewegen, dass sie sich abwenden vom Terrorismus. Nach Ansicht der US-Beamten sucht Damaskus nach einer Möglichkeit, sich selbst zu reflektieren und hat, zumindest nach öffentlicher Aussage, seine Bereitschaft erklärt, mit Israel über die Golanhöhen zu verhandeln. Jedoch unterstützt Syrien auch weiterhin die Terroristen der Hizbullah und der Hamas, und sie stehen weiterhin auf der US-Liste der Staaten, die den Terrorismus unterstützen.

Dieser offensichtliche Widerspruch in der Position der USA - die versuchen, sich beim Antiterrorkampf mit einem Staat einzulassen, der offensichtlich selbst den Terror unterstützt, offenbarte sich bei einer Pressekonferenz, die am Donnerstag in Washington stattfand. Bei dieser regelmäßig stattfindenden geplanten Pressekonferenz, geleitet vom US- Staatssekretär Philip J. Crowley, unterstrich ein aufmerksamer Reporter, dass die Versuche, sich Syrien anzunähern, offensichtlich im Widerspruch stehen zum Antiterrorkampf.

Die Ernennung eines neuen Botschafters ist nur eine der neuen Widersprüche bei den diplomatischen Aktivitäten der USA. So traf sich z.B. der US-Unterstaatssekretär für politische Angelegenheiten, William Burns, in dieser Woche mit dem syrischen Präsident Bashir Assad. Diese Visite folgte einem weiteren Treffen, bei dem Daniel Benjamin, der Koordinator des US- State Department für Terrorbekämpfung sich mit Syrischen Offiziellen traf, mit denen er "produktive und detaillierte" Gespräche führte, wie die US-Botschaft in Damaskus mitteilte.

Einer der Botschafter teilte mit, dass die beiden Seiten ihre "unterschiedlichen Interessen und Ansichten im Zusammenhang mit der Terrorbekämpfung und bei der Terrorbedrohung“ besprachen.
„Insgesamt glauben wir, dass Syrien eine konstruktive Rolle auf diesem Gebiet einnehmen kann, wenn Damaskus bei dieser und bei anderen Bedrohungen mit den Staaten vor Ort sowie mit den USA kooperiert.“


In einer Pressekonferenz am Donnerstag wurde Crowley auf diese Aktivitäten von Daniel Benjamin bzw. auf seine Gespräche in Syrien von Seiten der Reporter angesprochen. Nach dem Inhalt dieses Treffens befragt, teilte Crowley mit, dass Daniel Benjamin und die syrischen Beamten "gemeinsame Interessen bei der Terrorbekämpfung und bei der andauernden Bedrohungslage in der Region vertraten“. Crowley sagte, dass die USA das Ziel haben, die Art und Weise der Diskussion und des Dialogs mit Syrien zu bestimmen, den wir benötigen, um sie dahingehend zu bewegen, dass sie, wie wir meinen, positive Schritte unternehmen, und dass sie ebenso den direkten Dialog fortsetzen, so dass wir fortfahren können, über Syrien hinaus unsere Interessen im Hinblick auf verschiedenste Bereiche in der Region zu
vertreten. Syrien ist in der Vergangenheit immer daran interessiert gewesen, sich in einer Vielzahl von Ländern zu engagieren. Wir möchten natürlich erreichen, dass ein kompletter Frieden erreicht wird, und das setzt einen Fortschritt unter Einbeziehung der Syrisch-Israelischen Schiene sowie anderer Bereiche voraus."


In einer Nachfrage an Crowley bezüglich des Treffens von Daniel Benjamin in Syrien sagte ein Reporter, dass er durchaus verstehe, warum Washington versucht, sich in Damaskus zu engagieren, dass er jedoch nicht verstehen kann, warum Benjamin sich mit Syrien über das Thema Terrorbekämpfung austauschte. Auf die Frage, ob die USA und Syrien "Informationen über den Terrorismus ausgetauscht hätten“, wurde dem Reporter von Crowley erklärt, dass "sie dies getan hätten … wir haben gemeinsame Interessen im Hinblick auf den Terrorismus in der Region, und wir haben auch unsere Interessen im Hinblick auf Syrien selbst."

Jedoch erwartete der Reporter noch weitere Erläuterungen zu diesem Punkt. "Ich hatte mich jedoch auf die Tatsache bezogen, dass Syrien sich auf der Liste von Terrorunterstützern befindet.....… Syrien ist dort eins von vier Ländern auf der Liste der Länder, von denen die USA sagen, dass sie den Terrorismus unterstützen. Es mutet schon irgendwie eigenartig an, wenn sie Dementsprechendes tun.“

Crowley bestätigte letztlich, dass es einen "Widerspruch“ gebe zwischen den Erwartungen Washingtons und den Realitäten in Syrien. "Wir haben auch weiterhin Bedenken im Hinblick auf Syrien wegen seiner andauernden Unterstützung des Terrorismus in der Region“ sagte Crowley. "Es gibt eine Vielzahl von Akteuren in Damaskus, von denen wir meinen, dass sie eigentlich nicht dort sein sollten. Und sollte es in Syrien wirklich einen Fortschritt auf diesem Gebiet geben, dann werden wir eine
entsprechende Bewertung vornehmen. Aber wir werden keinerlei Bestrebungen dahingehend machen, Syrien von der Terrorliste zu entfernen," beschloss er sein Statement.

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Keine Versprechungen von der Politik Putins

Obgleich der russische Premierminister Vladimir Putin im Zusammenhang mit dem Iran in zunehmendem Maße ungeduldig wird, machte er keinerlei Zugeständnisse in Richtung Israel bezüglich einer Unterstützung für starke Sanktionen gegen das iranische Regime. Israels Premierminister Benjamin Netanyahu reiste in dieser Woche nach Moskau in der Hoffnung, derartige Signale der Unterstützung zu bekommen. Netanyahu sieht dies möglicherweise als den letzten Versuch an, um ausreichende internationale Unterstützung zu bekommen, damit wirksame Sanktionen umgesetzt werden können.

Der israelische Premierminister möchte gerne lähmende Sanktionen sehen, die sich
insbesondere beziehen auf den iranischem Export von Rohöl und den Import von verarbeiteten Erdölprodukten. Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad sagte jedoch in dieser Woche, dass Sanktionen sein Land nicht schädigen würden, und dass jene, die sie in die Wege leiten, dies noch bereuen würden.


Unterdessen hat Präsident Barack Obama durch seinen Beauftragten Michal Mullen vor nicht absehbaren Konsequenzen eines präventiven Militärschlages gegen den Iran gewarnt. Auch wenn sein Ton in Richtung Iran sich verhärtet hat, so ist die Botschaft der USA an Israel doch unmissverständlich, weiterhin auf defensive Maßnahmen zu bauen, die von den USA unterstützt werden.

Der Ton der internationalen Gemeinschaft in Richtung Iran ist in der Tat rauer geworden. Jedoch wird er nicht von Taten begleitet, und es ist auch nicht sehr wahrscheinlich, dass sich daran etwas ändert. Russland wie auch China haben keine Motivation, den Preis für tiefgreifende Sanktionen gegen den Iran zu zahlen. Beide haben wichtige Sicherheitsinteressen in Erwägung zu ziehen. Russland hat immer noch Probleme mit dem Moslemischen Terrorismus, und ein Boykott des Iran würde es sehr wahrscheinlich machen, dass sich diese Bedrohung erhöhen würde. Außerdem gehen diese Länder im Moment davon aus, dass sie mit einem nuklear bewaffneten Iran leben können, solange sie nicht direkt bedroht sind.

Von Seiten der USA sind sehr wahrscheinlich auch keine ernsthaften Schritte zu erwarten.
Sie tun nichts ohne die Unterstützung des Weltsicherheitsrats – in dem jedoch Russland und China ein Vetorecht haben. Weder ist Obama daran interessiert, hier mit hineingezogen zu werden, noch möchte er einen weiteren Krieg im Nahen Osten riskieren - der Irak und Afghanistan ist mehr als genug. Letztlich ist ein nuklear bewaffneter Iran wohl auch für die USA etwas, womit sie irgendwie leben könnten.


Bei all dem bleibt nur Israel auf der Strecke. Die Diskussion in Israel hält weiter an, ob die jüdische Nation mit einem atomaren Iran leben kann oder nicht. Diese Diskussion muss natürlich im Zusammenhang gesehen werden mit einem iranischen Führer, der ständig über das Ende der jüdischen Nation spricht. Die Antwort der Regierung Netanyahu ist, dass Israel nicht mit einem Iran voller Kernwaffen leben kann, mit einem „Kern- Amalek“. Aber gleichzeitig hätte Israel einen sehr schweren Stand, wenn sie versuchen würden, den Iran allein anzugreifen. Die meisten Regierungen der freien Welt und sogar etliche in der arabischen Welt würden einen solchen Angriff begrüßen und applaudieren zu einem erfolgreichen israelischen Militärschlag, der das iranische Atomprogramm neutralisiert. Aber sie würden dies niemals so öffentlich zugeben. Jedoch genau wie damals im Jahre 1981, als Israel den irakischen Kernreaktor bombardierte, sollte Israel nun abermals gezwungen sein, die schmutzige Arbeit alleine durchzuführen?

++++++++++++++++++++++++++

Tageszeitung: Israel informierte Großbritannien über die Operation in Dubai

Eine Tageszeitung Großbritanniens berichtete, dass Israels Geheimdienst Mossad angeblich Großbritanniens Geheimdienst MI6 darüber informierte, dass sie eine Operation durchführen würden in Übersee unter Verwendung von britischen Pässen. Gemäß dem Bericht war die britische Regierung darüber unterrichtet, dass Israel britische Pässe für die Operation verwendete. "Es war keine Bitte um Erlaubnis, sondern eher eine Information aus Gefälligkeit“, wird eine Quelle aus dem Geheimdienst zitiert.

Trotz des Berichts ist Großbritannien im Hinblick auf die Verwendung von britischen Pässen für die Operation sehr kritisch gewesen (bei der der Hamas-Terrorist Mahmoud al-Mabhouh ermordet wurde), und hat dies klar als einen Fall von Identitätsbetrug eingestuft.

Das Blatt berichtete, dass Israels Geheimdienst Großbritannien nicht über die genauen Details der Operation informierte, wie etwa die Frage, wer das Ziel der Operation war und wo die Operation stattfinden sollte. Das Blatt zitiert ein Mitglied des Mossad mit den Worten, dass Großbritanniens Außenministerium Stunden zuvor informiert wurde, dass die Operation stattfinden würde, und dass man Verständnis dafür habe, dass Israel eine "Verwarnung" von Großbritannien erhalten würde mit der Forderung, dies nicht wieder zu tun. Gemäß dem Bericht war Großbritannien jedoch nicht an der Operation beteiligt.

Während Sicherheitsquellen in Dubai und in Großbritannien schnell dabei gewesen sind, den Israelischen Mossad für den Angriff verantwortlich zu machen, so hat Israel zumindest bis jetzt nicht öffentlich zugegeben, dass es die Operation ausführte. Großbritanniens konservativer Führer, David Cameron, sagte: "Zumindest brauchen wir einige Versicherungen für die Zukunft, um sicherzugehen, dass das, was auch immer hier geschehen ist, zukünftig nicht wieder geschehen kann.“
Ein Journalist vom British Guardian wurde mit den Worten zitiert, dass in London das Gefühl zurückgeblieben ist, dass Israel wohl zu weit gegangen ist, und dass dies noch ein weiteres Symptom für die gestörten Beziehungen zwischen beiden Staaten sei.

Die Behörden in Dubai haben darauf bestanden, dass sie zu 99 % sicher sind, dass Israels Geheimdienst Mossad die Operation ausführte. Mehrere der Pässe gehören israelischen Einwanderern aus Großbritannien, die bestritten haben, dass sie Anteil an der Operation haben, und sie behaupten, dass ihre Personendaten gestohlen wurden. Analysten haben darüber nachgesonnen, ob der Geheimdienst wirklich so töricht sein könnte, Pässe zu verwenden, die man so einfach mit Israel in Verbindung bringen könnte.

Gestern hat Großbritannien den israelischen Botschafter Ron Prosor befragt zur „Klärung“ dieser Angelegenheit.
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 14 März 2010, 07:50

U.S.-Juden zu Vizepräsident Biden: Lass Jerusalem in Ruhe

Die in den Vereinigten Staaten ansässige Bewegung „Young Israel“ hat am Donnerstag Vizepräsident Biden verurteilt und ihn aufgefordert, Jerusalem in Ruhe zu lassen. Der amerikanische Vize- Präsident hatte Israels Entscheidung verurteilt, Juden zu gestatten, in Jerusalem zu bauen, in einem Gebiet, das durch Israel erobert worden ist aber von der Palästinensischen Autonomiebehörde beansprucht wird.

(Anmerkungen des Übersetzers: Wer verurteilt eigentlich die vielen illegalen, ohne Baugenehmigung errichteten Häuser der Araber im Ostteil Jerusalems? Das scheint die internationale Gemeinschaft nicht zu interessieren! Klar, das sind ja keine Juden, die da bauen!)

„Wir verurteilen stark die Verlautbarungen von Vizepräsident Biden, und bei allem Respekt fordern wir ihn auf, seine aufhetzenden Verlautbarungen im Zusammenhang mit Jerusalem zurückzunehmen“,
sagte der Präsident von „Young-Israel“, Shlomo Mostofsky.


„Die Wahrheit ist, dass es keine solche Entität wie das „Östliche Jerusalem“ gibt, es gibt nur Jerusalem, und das ist die vereinigte Hauptstadt Israels“, sagte Mostofsky weiter. "Nur Israel kann Entscheidungen bezüglich Jerusalems zukünftiger Erweiterung und Entwicklung treffen."

Mostofsky verglich die Situation mit dem Bau von Häusern in der amerikanischen Hauptstadt. "Es wäre ein Alptraum für einen Vizepräsidenten, wenn er ein Gesetz unterstützen müsste, nachdem jeder Amerikaner umgesiedelt würde bis hin zu dem Verbot, irgendein Haus in Washington D.C. oder in irgendeiner anderen amerikanischen Stadt zu bauen, weil die Nachbarn gegen ihre Präsenz protestieren, basierend allein auf der Religion, der ethnischen Herkunft oder Zugehörigkeit“, sagte er.
„Wenn Biden erwartet, dass Juden von einer bestimmten Jerusalemer Siedlung
einfach abgehalten werden können, nur weil sie jüdisch sind, ignoriert er unsere amerikanischen Werte von Gleichheit und Recht", sagte er mit emotionsgeladenen Worten.


„Biden machte den Fehler, der Palästinensischen Autonomie einen falschen Eindruck zu geben“, sagte Mostofsky. „Biden brachte die PA an den Punkt zu glauben, dass Amerika Druck auf Israel ausüben würde im Zusammenhang mit dem Status von Jerusalem“, sagte er. „Die Realität ist jedoch, dass es eine überwältigende Ablehnung in Israel gibt, Jerusalem bei den Gesprächen mit der PA auf den Verhandlungstisch zu setzen“.

Anstatt den Terroristen entgegenzukommen, sollte der Vizepräsident die PA vielmehr auffordern, ihre Charta zu überarbeiten und aufzuhören, Hass in ihren Schulen und Moscheen zu predigen sowie alle Pläne für terroristische Angriffe sofort einzustellen," schlug Mostofsky vor.

In einer weithin beachteten Rede an der Tel Aviver Universität am Donnerstag, nur wenige Stunden, bevor er aus Israel nach Jordanien flog, sagte der amerikanische Vizepräsident Joseph Biden: „US- Präsident Barack Obama und ich selbst wissen sehr wohl, dass die Vereinigten Staaten keinen besseren Freund in der internationalen Staatengemeinschaft haben, als Israel.“

In Anbetracht der bekannten Meretz/ linksgerichteten Orientierung der Tel Aviver Universität war es in dieser Atmosphäre keine Überraschung, als Biden beklatscht wurde, als er seine scharfe Kritik im Hinblick auf die Baugenehmigungen in der Jerusalemer Siedlung Ramat Shlomo wiederholte. Biden sagte jedoch, dass er die "Klarstellungen" von Minister Binyamin Netanyahu bezüglich des Zeitpunkts der Veröffentlichung der Meldung durchaus begrüßt und anerkennt.

Biden sagte, dass er ursprünglich davon ausgegangen sei, dass der Bau sofort beginnen sollte, aber nachdem er die Klarstellung von Netanyahu gehört hatte, sei davon auszugehen, dass es eine Sache von Jahren sein könnte, und bevor dies beginnt, gebe es keinen Grund, die Verhandlungen zwischen Israel und der
Palästinensischen Autonomiebehörde nicht fortzusetzen.


"Der Status quo ist nicht aufrechtzuerhalten," sagte Biden, und bezog sich dabei auf das Patt zwischen beiden Seiten. Er prognostizierte, dass Israel auf Dauer nicht in der Lage sein würde, als jüdischer Staat zu existieren, wenn die ständig wachsende arabische Bevölkerung nicht gleichzeitig einen palästinensischen Staat in der Nachbarschaft schaffen würde.

Der Vizepräsident lobte Fatah- Chef Mahmoud Abbas (Abu Mazen) mit den Worten: „Präsident Obama glaubt an Abu Mazen und an die Tatsache, dass die Israelis letztlich mit ihm einen palästinensischen Führer haben, der mit ihnen gemeinsam die Idee von der Errichtung eines palästinensischen Staates teilt. Das ist eine Gelegenheit, die man nicht ungenutzt lassen darf“.

Im Hinblick auf den Iran sagte Biden, dass der Kampf gegen das iranischen Atomprogramm ganz oben auf der Prioritätenliste der amerikanischen Regierung steht. Die Vereinigten Staaten werden den Iran daran hindern, Kernwaffen zu bekommen, und er sagte auch, dass die arabischen Nationen sehr betroffen sind über die iranische Kernkraft, was eigentlich die Verhandlungen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde befördern sollte.
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Eaglesword am Mo 15 März 2010, 00:29

Biden ist, gelinde gesagt, absichtlich blind.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 03 Apr 2010, 09:23

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SITUATION:

Geht Obama bezüglich Israel in eine Sackgasse?

Gemäß verschiedener Medienquellen hatte das zweistündige Treffen zwischen Präsident Obama und dem Premierminister Netanyahu in der vergangenen Woche unter anderem auch zum Inhalt, dem israelischen Präsidenten mehrere Ultimaten zu präsentieren. Der Stopp der Bautätigkeiten soll ausgeweitet werden,
palästinensische arabische Gefangene und Terroristen sollen freigelassen werden, Israel soll noch mehr Territorium an die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) übergeben und sie sollen die Blockade gegen die Hamas in Gaza lockern. Außerdem sollte Israel einen viermonatigen Baustopp im Ostteil Jerusalems durchsetzen. Obama sagte am Dienstag, dass Netanyahu "verstanden habe, dass er einige mutige Schritte unternehmen muss," aber er fügte hinzu, dass die Beziehungen zwischen den beiden Staaten trotz allem „fest wie ein Felsen“ seien.


Kein anderer amerikanischer Präsident hat jemals eine vergleichbare Stellung gegen Jerusalem, Judäa und Samaria eingenommen. Die Regierung Netanyahu hat keine endgültige Antwort auf die Forderungen von Obama gegeben, aber in Netanyahus siebenköpfigen Sicherheitskabinett scheint es starken Widerstand gegen die Forderungen zu geben. Einer der sieben Mitglieder, Ministers Benny Begin sagte, dass Washingtons Vorgehen gegenüber Israel zu genau den entgegengesetzten Ergebnissen als beabsichtigt führen wird, und es gelten letztlich nur die palästinensischen arabischen Forderungen.

Der Stopp der Bautätigkeiten im Ostteil Jerusalems, die Obama fordert, ist beispiellos. Das ist von keinem anderen amerikanischen Präsidenten jemals gefordert worden. Es war keine Bedingung für die Osloer Friedensverträge oder sonst irgendwelche später abgeschlossenen Vereinbarungen. Jerusalem wurde immer anders behandelt als Judäa und Samaria (Westjordanland). Es ist gegen die Logik und Moral, wenn Obama Israel solche Forderungen auferlegt, nachdem die Netanyahu Regierung ein Zugeständnis nach dem Anderen gemacht hat, ohne irgendetwas dafür als Gegenleistung zu bekommen.

Bei Präsident Obama hat sich eine Tendenz gezeigt, sich schlimmen Regimen wie Syrien und dem Iran anzunähern und sie zu relativieren, anstatt dem nächsten Verbündeten der USA im Nahen Osten, nämlich Israel Unterstützung zu geben. Aber Netanyahu, der durch die öffentliche Meinung unterstützt wird, die Obama als Gegner von Israel betrachtet, wird wahrscheinlich seine Stellung gegenüber dem Problem von Jerusalem weiter behaupten können.

Wenn sich Netanyahu dazu entscheidet, diesen Kampf auszufechten, dann wird der US-Präsident irgendwann in der Sackgasse landen und eine harte Wahl
haben:



1.) Zurücktreten von seinen Forderungen gegenüber Israel - in einem solchenFallwürde seine Glaubwürdigkeit und Autorität ernsthaft Schaden nehmen und der Friedensprozesswürde wahrscheinlich übergehen in eine „Eigendynamik“.

2.) [color=black]Er fährt /color]fort, sich weiter gegen Israelzu stellen und riskiert damit eine ernsthafte Krise, möglicherweise einentotalenBruch der Beziehungen. Diese Option könnte sogar die Bemühungen einschließen, Israel eine Vereinbarung aufzuzwingen. Option Nummer
zwei ist sicher nicht
sehr wahrscheinlich,weil beide Parteien viel zu verlieren haben.

3.) Letztlich gibt es immer die Möglichkeit einer "kreativen politischen Lösung", in derein Kompromiss erreicht wird, beidem alle Parteien als Siegerdastehen, obwohl sich nicht wirklich etwas Entscheidendes geändert hat.

Anmerkung:

Ich stimme ernsthaft Dr. Michael Evans vom Jerusalemer Gebets- Team zu, der ein persönlicher Freund von Premierminister Netanyahu ist, und der sich immer wieder mit Führern sowohl der Vereinigten Staaten als auch Israels in den vergangenen 30 Jahren getroffen hat. Dr. Evans schrieb kürzlich:

"Amerika verflucht Israel. Die Mauern der schützenden Hand Gottes über unsere geliebte Nation werden über sie kommen, genauso, wie sie am 11. September über sie gekommen sind, während wir stille sind. ("Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen die dich verfluchen." 1. Moshe 12:1-3)

"Das ist das Wort des Herrn bezüglich Israels, der Herr, der den Himmel ausgebreitet hat, der das Fundament der Erde legt, der den Geist des Menschen zu seinem Bilde erschaffen hat, dieser Gott erklärt: „Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum; und auch über Judah wird es kommen bei der Belagerung von Jerusalem. Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde ich Jerusalem zu einem Laststein machen für alle Völker: alle, die ihn aufladen wollen, werden sich gewisslich daran verwunden. Und alle Nationen der Erde werden sich wider dasselbe versammeln. An jenem Tage, spricht Yahwe, werde ich alle Rosse mit Scheuwerden und ihre Reiter mit Wahnsinn schlagen; und über das Haus Judah werde ich meine Augen offen halten, und alle Rosse der Völker mit Blindheit schlagen. Und die Fürsten von Judah werden in ihrem Herzen sprechen: Eine Stärke sind mir die Bewohner von Jerusalem in Yahwe der Heerscharen, ihrem Gott. -An jenem Tage werde ich die Fürsten von Judah machen gleich einem Feuerbecken unter Holzstücken und gleich einer Feuerfackel unter Garben; und sie werden zur Rechten und zur Linken alle Völker ringsum verzehren. Und fortan wird Jerusalem an seiner Stätte wohnen in Jerusalem.“
(Sacharja 12: 2-6).

Es könnte sein, dass Obama persönlich damit begonnen hat, Israel als eine Last und nicht als einen Gewinn zu betrachten. Aber weil sich in dieser Woche im US- Kongress eine Mehrheit für die Unterstützung Israels zeigte, steht er mit dieser Entscheidung gegen die Mehrheit der Kongress-Vertreter, und auch gegen die öffentliche Meinung in den Vereinigten Staaten. Die Halbzeit- Umfragen stehen in diesem Herbst an, und bis dahin wird Obama nicht bei dieser Position bleiben wollen. Die Frage ist, wie er versuchen wird, die Umfrageergebnisse zu verbessern.

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Mann erleidet Schädelbruch bei einem Anschlag mit einem großen Stein

Ein Bewohner aus Yitzhar wurde am Donnerstagsabend schwer verwundet, als Araber aus dem Palästinensischen Autonomiegebiet einen großen Felsen auf sein Auto warfen nahe eines Dorfes in Samaria. Der Felsen traf seinen Kopf, weil er auf dem Rücksitz des Fahrzeugs neben seinen zwei Kindern saß.

Der Mann erlitt schwere Verletzungen und verlor Blut. IDF- Medizinstudenten fuhren ihn so schnell wie möglich ins Krankenhaus von Beilinson. Es stellte sich später heraus, dass er einen Schädelbruch erlitten hatte, der einen sofortigen chirurgischen Eingriff notwendig machte, der erfolgreich verlief. Die Kinder blieben bei dem Angriff äußerlich unverletzt.

Jüdische Bewohner von Samaria erklärten, dass seit der Öffnung des Huwarra- Kontrollpunkt als eine Geste des "Entgegenkommens" an die PA, der arabische Verkehr den Übergang in der Nähe von Yitzhar überschwemmt. Wie bekannt wurde, haben Terroristen den langsam fließenden Verkehr ausgenutzt, um israelische Fahrzeuge auf einfache Weise ins Visier zu nehmen.

Immer wieder

Samarias örtlicher Bürgermeister Gershon Mesika forderte die IDF auf zu handeln. "Es ist lächerlich, dass Juden an derselben Stelle immer wieder verwundet werden. Auch Steine können töten. Der Sicherheitsapparat muss stärker aktiv werden gegen diese Terroraktionen," sagte er im Anschluss an den Angriff.

Der Angriff war bereits der zweite am Donnerstag, der zu Verletzungen führte. Zuvor am Tag nahm ein israelischer Bus eine falsche Abzweigung in Hevron und wurde von PA-Arabern schnell umzingelt, die ihn mit Steinen bewarfen. Eine Frau wurde verwundet, und eine weitere erlitt einen Schock.


Ebenso am Donnerstag schleuderten Terroristen zwei Brandbomben auf ein israelisches Auto im Binyamin- Gebiet. Wie berichtet gab es dabei keine Verletzten. Terroristen schleuderten schwere Steine auf ein israelisches Auto nördlich von Jerusalem, nahe Pisgat Ze'ev. Es gab keine Verletzten, aber das Fahrzeug wurde beschädigt.
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Di 20 Apr 2010, 14:49

MJMI - Wöchentlicher Gebetsbrief - Auszug

ISRAELS GEGENWÄRTIGE LAGE:

Clinton übt Druck auf Israel und nicht auf die PA aus, sie sollen mutige Schritte für den Frieden tun

Außenministerin Hillary Clinton hat den Druck auf Israel wieder erhöht, die PLO und die Fatah zu stärken und zu unterstützen durch weitere Zugeständnisse gegenüber der palästinensischen Autonomiebehö rde. Der Druck ist offensichtlich eine Reaktion auf die Tatsache, dass die Gespräche zwischen Israel und der PA in der Sackgasse stecken, die direkte Verhandlungen zum jetzigen Zeitpunkt abgelehnt haben. Dies steht im direkten Widerspruch zu Obamas jüngsten Äußerungen, sich nicht weiter auf den Nahen Osten zu konzentrieren, da er keinen Fortschritt sieht nach den Bemühungen der USA, die Gespräche in Gang zu setzen.

Clinton sprach am Donnerstag zur Eröffnung des „S. Daniel Abraham- Institutes für den Frieden im Nahen Osten". Während sie die PA unter der Führung von Mahmoud Abbas aufforderte, die Hetze gegen Israel zu beenden, brachte sie eine ganze Palette von Schritten, die Israel unternehmen soll.

„Wir ermuntern Israel, endlich in Gang zu kommen hin zu einem kompletten Frieden, indem man Respekt zeigt für die rechtmäßigen Ansprüche der Palästinenser. Dazu bedarf es des Stopps der Siedlungsaktivitä ten und dem Wahrnehmen der humanitären Bedürfnisse in Gaza," sagte sie. Man sollte auch absehen von einseitigen Aussagen und Aktionen, die das Vertrauen untergraben könnten oder das Risiko in sich bergen, die Gespräche nachteilig zu beeinflussen. "

Israel muss die PA und die PLO stärken als Gegenpol zur Hamas, sagte Clinton. „Israel kann und sollte noch mehr tun, um die palästinensische Autonomiebehö rde zu unterstützen bei ihren Bemühungen, zuverlässige staatliche Institutionen aufzubauen und Resultate zu liefern," argumentierte sie.

Clinton lobte die Arbeit von Abbas innerhalb der PA, aber sie sagte auch, dass, wenn Abbas nicht imstande sein wird, befriedigende Ergebnisse zu erreichen, es „diesbezüglich kein Zweifel daran gibt, dass seine Unterstützung verblasst, und die Palästinenser werden sich anderen Alternativen zuwenden, - einschließlich der Hamas."

Da Israel ja ohnehin den Bau von jüdischen Siedlungen in Judäa und in Samaria eingestellt hat, bezog sich der Hinweis von Clinton offensichtlich auf die „Siedlungsaktivitä ten" hinsichtlich des Baus der jüdischen Häuser in Jerusalem. Israels Hauptstadt wurde 1949 geteilt, als Jordanien die eine Hälfte der Stadt einnahm, und sie wurde wieder vereinigt im Jahre 1967 während des Sechstagekrieges.

Israel hat das vereinigte Jerusalem zu seiner Hauptstadt erklärt. Die PA hat verlangt, dass jene Bereiche, die für 18 Jahre unter jordanischer Kontrolle waren, der PA als Hauptstadt eines künftigen arabischen Staates übergeben werden.

Als Clinton noch Senatorin im US- Bundesstaat New York war, unterstützte sie die Position Israels und stellte fest, dass der Status von Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt „niemals in Frage gestellt wird." Jedoch seit ihrer Ernennung zur Außenministerin unter Präsident Barack Obama hat Clinton ihre Position zugunsten der PA geändert, und sie hat vor kurzem den Bau von Häusern in der jüdischen Siedlung Ramat Shlomo als „Unverschämtheit" bezeichnet.

Nach der beharrlichen Forderung der Obama- Regierung, dass Israel die Bautätigkeit in weiten Teilen Jerusalems einstellen soll, nahm die PA diese Forderung auf, und die PA-Führer haben jetzt erklärt, dass sie keine direkten Gespräche mit Israel beginnen werden, solange Juden gestattet wird, in den Gebieten unter ehemaliger jordanischer Kontrolle – einschließlich der historischen jüdischen Gebiete, wie der Altstadt, weiterhin zu bauen.
++++++++++++ +++++++++ +++++

Obama kann den Frieden nicht voranbringen; Umfrage stärkt die Position von Netanyahu

Präsident Barack Obama drückte überraschend seinen Pessimismus aus im Hinblick auf den „diplomatischen Prozess" und sagte, dass er eine Vereinbarung zwischen der palästinensischen Autonomiebehö rde und Israel nicht erzwingen könne. Gleichzeitig zeigt eine neue Umfrage in Israel einen starken israelischen Widerstand gegenüber den auferlegten Vereinbarungen, der Teilung von Jerusalem und der Berufung auf amerikanische Garantien, dass die palästinensische Autonomiebehö rde entmilitarisiert wird.

Israelische Juden stehen nach dieser Umfrage mit einer überwältigenden Mehrheit von 83 zu 8% einem aufgezwungenen Frieden entgegen. Die Umfrage wurde durchgeführt vom Brain Base (Maagar Mohot) Institut für Medien-Analyse (IMRA).

Die Ergebnisse entziehen auch allen möglichen Absichten der Obama- Regierung die Grundlage, die Netanyahu- Regierung zugunsten einer Koalition mit der Kadima- Partei zu stürzen. Die Umfrage zeigt eine große Unterstützung für Premierminister Binyamin Netanyahus Widerstand gegenüber den Forderungen des Präsidenten Obama, die Bautätigkeiten für Juden in Jerusalem zu stoppen.

Siebzig Prozent der Befragten sagten, dass Premierminister Netanyahu auf keinen Fall den amerikanischen Forderungen nachgeben sollte, die Baumaßnahmen für Juden in den betreffenden Teilen von Jerusalem unbestimmt zu stoppen, die die Vereinigten Staaten nicht als Teil von israelischer Souveränität anerkennen.

Besonders signifikant ist, dass die Befragten, die der Arbeitspartei und der Kadimapartei nahe stehen, mit 40 zu 40% gespalten sind im Hinblick auf einen Baustopp und dem Rest des Schutzzaunes. Ein Baustopp, der nicht von einer Mehrheit der weniger nationalistischen bzw. linksgerichteten Parteien unterstützt wird, gibt der amerikanischen Regierung wenig Hoffnung auf eine Änderung in der israelischen Politik.

Unter denen, die für den Likud und für andere Parteien stimmen würden, die etwas mehr rechtsgerichtet sind, steht eine überwältigende Mehrheit hinter Premierminister Netanyahu und seinen Forderungen im Zusammenhang mit dem Baustopp.

Der plötzliche Sinneswandel des Präsidenten Obama hin zu diesem niedrigeren Niveau ist für die amerikanische Regierung eher untypisch, die sich bisher immer mit viel Optimismus für den „diplomatischen Prozess" ausgesprochen hat," den man offiziell immer wieder als „Friedensprozess" bezeichnet hat.

Versuche, die Gespräche auch nur auf einer indirekten Basis mit den Vereinigten Staaten als Vermittler wieder aufzunehmen, sind immer wieder gescheitert wegen der ausufernden Forderungen durch die PA und die entsprechende Zurückweisung durch die israelische Regierung. Präsident Obama sagte am Dienstag: „Die PA und Israel mögen sich selbst sagen, wir sind nicht bereit und willens, diese Sache zu regeln, egal wie viel Druck die Vereinigten Staaten in dieser Frage ausüben," und er fasste zusammen, dass es durchaus möglich sein könnte, dass kein Frieden erreicht werden kann, „selbst wenn wir unser ganzes politisches Gewicht in die Waagschale legen."

Seine Anmerkungen lassen zumindest auf den ersten Blick den Schluss zu, dass seine Regierung von der strikten Forderung nach einer Friedensvereinbarun g abweicht hin zu der Haltung: „Nimm es, oder lass es." Allerdings hat seine Regierung bislang eher die Haltung vertreten, Israel immer noch mehr Forderungen aufzuerlegen. Wenn dem nun nicht mehr so ist, kann er damit vielleicht auch auf Zeit spielen, um später wieder eine andere Gangart einzulegen.

Rückendeckung für die zurückgeschraubten Erwartungen bekam der Präsident von General David Petraeus, der noch vor einigen Wochen falsch zitiert wurde, weil er gesagt haben soll, das Ausbleiben einer Vereinbarung zwischen der PA und Israel würde angeblich das Leben der US – Soldaten im Irak und in Afghanistan gefährden. Er sagte, dass er wegen des Ausbleibens einer Friedensvereinbarun g nicht Israel kritisiert.

Präsident Obama sprach vor Reportern am Ende des Atomgipfels, bei dem er sich als Haupttriebkraft in Richtung der Forderung an den Iran zeigte, der internationalen Kontrolle von deren Atomprogramm zuzustimmen. Jedoch ähnlich dem von Amerika angeführten diplomatischen Prozedere im Zusammenhang mit einer Vereinbarung zwischen der PA und Israel war der Gipfel hauptsächlich geprägt von optimistischen Reden, die nicht den tiefen Zwiespalt hinsichtlich harter Sanktionen widerspiegelten, besonders im Hinblick auf China.

Hinsichtlich der unklaren Politik Israels bezüglich des Kernwaffenpotential s blieb auch Präsident Obama mit seinen Äußerungen unklar. „Bis Israel selbst nicht konkreter wird über deren Atomprogramm werde auch ich mich nicht über deren Programm äußern", sagte er, aber er fügte hinzu: „Egal ob wir über Israel oder über irgendein anderes Land sprechen, wir denken, dass es sehr wichtig ist, dass sie Teil des NPT werden." (NPT = Atomwaffensperrvert rag).
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Di 27 Apr 2010, 11:43

MJMI – Gebetsbrief - Auszug

ISRAELS GEGENWÄRTIGE LAGE:

Wenn Israels Führer die Herausforderung annehmen, ihre Visionen und Wünsche in Worte zu fassen

Am Unabhängigkeitstag Israels, der in diesem Jahr auf einen Dienstag fiel, ist es allgemein üblich, dass israelische Führer ihre Visionen und Wünsche für den Staat formulieren. Sehr häufig werden die Hoffnungen für die kommende Zukunft im Lichte der Leistungen und Ziele betrachtet, die man bereits erreicht hat. Premierminister Netanyahu bezog sich auf das, was er selbst als ein doppeltes Wunder bezeichnete: Erstens die Tatsache, dass der jüdische Staat zu einer festen Realität wurde, nachdem das Volk über eine lange Zeit hinweg zerstreut worden war, und zweitens die Tatsache, dass Israel sich zu einer führenden ökonomischen und technologischen Kraft entwickelt hat. „Dieser große Vorstoß der Schöpferkraft verspricht eine große Zukunft für das jüdische Volk und für die gesamte Menschheit."

Außenminister Avigdor Lieberman bezog sich in seinen Ausführungen auf den Streitpunkt im Zusammenhang mit Jerusalem und zitierte dabei aus der Rede des ehemaligen Premierministers Menachem Begin vor 32 Jahren: „Bürger von Israel, möge Jerusalem der Quell unserer höchsten Freude sein! … Es ist unser Recht, am Tag unserer Umwandlung zur nationalen Unabhängigkeit, dass diese Stadt, Nord und Süd, Ost und West, völlig unter Israelischer Kontrolle ist, als unsere ewige Hauptstadt."

Liebermans Stellvertreter, Danny Ayalon, schrieb einen überzeugenden Artikel, in dem er davor warnte, selbstzufrieden zu werden und Israels Zukunft als selbstverständlich hinzunehmen: „Wir dürfen nie vergessen, dass wir eine wieder neu erstandene Nation sind, die von vielen Feinden umgeben ist, die ganz versessen darauf sind, diese Nation zu zerstören." Er legte dar, wie Israels Feinde in der Vergangenheit versucht haben, die jüdische Nation durch Militärmacht, Wirtschaftsboykotts , Terrorismus und vor kurzem durch eine Kampagne der Delegitimierung zu zerstören.

Zu diesem letztgenannten Kampf sagt Ayalon, „dass unsere Feinde, die durch die moslemischen Länder angeführt werden, sich eine automatische Mehrheit in den internationalen Institutionen geschaffen haben, und sie haben ein instrumentalisierte s System geschaffen, um den jüdischen Staat zurückzudrängen, genauso wie bei den Nazis oder den rassistischen Apartheidsregimen. " In einem versteckten Bezug auf die Demonstrationen der politischen Linken im Westen, fuhr er fort: Wie viele von denen, die über angebliche israelische Kriegsverbrechen schreien, wissen auch, dass sie damit zum Sprachrohr der autokratischen Regime werden?

Ayalons Rede unter der Überschrift „Die Fortsetzung des Traums von Herzl" endete damit, dass Israel die Vision von Herzl fortgesetzt hat und „dass wir deshalb eine leuchtende Zukunft haben, und sie kann sogar noch viel leuchtender werden, nicht nur für Israel, sondern für alle Menschen, die durch Israel inspiriert, unterstützt und begleitet werden."

Anmerkung: Der Unabhängigkeitstag bringt natürlich die zionistischen Träume hervor. Die Reden, die an diesem Tag abgeliefert werden, sind sehr schön formuliert; die Botschaft ist klar und die Argumente sind gut durchdacht. Es gibt immer wieder Verweise auf die Ansprüche des jüdischen Volkes auf das Land Israel, und der historische Hintergrund von Jerusalem wird hervorgehoben. Die Rechtmäßigkeit der Schaffung des jüdischen Staates steht ebenfalls im Mittelpunkt.

Aber, wenn die Nationalflaggen wieder heruntergenommen werden und wenn die Paraden beendet sind, und die Bilder von Theodor Herzl, David Ben Gurion, und Menachem Begin wieder weggeräumt sind, dann werden die gleichen Stimmen häufig sehr viel leiser. Zurück auf der politischen Bühne scheint es an Stärke und Klarheit zu mangeln. Es besteht natürlich kaum ein Zweifel daran, dass die gegenwärtigen israelischen Führer an die Worte und Reden auch glauben, die Sie am Unabhängigkeitstag halten. Die Überzeugung, die Kraft und die Klarheit ihrer Argumente zeigen, dass diese Worte nicht einfach nur eine oberflächliche Mitteilung sind. Aber zurück in den Kreisen der Macht erfüllt sich eine alte Binsenweisheit; Politik ist die Kunst der Kompromisse.

An dieser Stelle können die Ausführungen Ayalons zur Delegitimierung helfen, die Kluft zwischen den Reden am Unabhängigkeitstag und der alltäglichen Politik deutlich zu machen. Durch die konzentrierten Bestrebungen der Intellektuellen, Politiker und Medien, sind die Statements, die am Unabhängigkeitstag gehalten werden, unwirklich und realitätsfern geworden. Israel wird das Recht abgesprochen, seine Forderungen zu präsentieren - erlaubt sind nur Zugeständnisse. Die Worte von Menachem Begin, die zitiert wurden, sind zu einer Provokation geworden, und jedermann, der eine solche Meinung vertritt, wird als Extremist - und sogar als unmoralische Person hingestellt. Dies wird auch sehr gut deutlich durch die neue Umfrage, die von der BBC in dieser Woche veröffentlicht wurde. Unter 29.000 Befragten in 28 Ländern hatten nur drei Nationen eine etwas weniger positive Sichtweise als Israel selbst; lediglich 19% sehen Israel in einem guten Licht. Die Zahlen für Nordkorea, Pakistan und den Iran sind 17, 16 und 15 %. Ganz oben auf der Liste steht Deutschland mit einer positiven Sichtweise von 59%.

++++++++++++ +++++++++ ++++++++

Netanyahu versichert gegenüber der Öffentlichkeit: Kein Einfrieren der Bautätigkeiten in Jerusalem

In einem Interview mit der Nachrichtensendung bei Channel 2 sagte Premierminister Binyamin Netanyahu, dass es keinen Baustopp in Jerusalem geben wird, und dass es „ein volles Verständnis dafür gibt, dass dies nicht zur Vorbedingung für Verhandlungen werden darf."

„Unsere Politik im Hinblick auf Jerusalem ändert sich nicht", sagte er und bemerkte, dass seine Regierungspolitik hinsichtlich der 3000 Jahre alten Hauptstadt dieselbe ist wie bei allen anderen israelischen Regierungen in den letzten 43 Jahren.

Er versuchte, die Vorstellung zu relativieren, dass US Präsident Barack Obama ihn bei seinem jüngsten Besuch in Washington gedemütigt habe. „Er hat mich nicht gedemütigt", murmelte er mit einem speziellen Unterton, und dann erklärte er: „Die Vereinigten Staaten stimmen nicht in allen Punkten mit uns überein. Es gibt Höhen und Tiefen. Es gibt schwierige Punkte, und es gab einige sogar sehr schwierige Angelegenheiten. Aber es gibt ein sehr starkes Geflecht von Beziehungen, das uns diese Probleme überwinden lässt."
++++++++++++ +++++++++ +++++

Die Bedeutung von Unabhängigkeit

Als die Redakteurin Yonit Levy noch einmal auf Jerusalem zu sprechen kam, sagte Netanyahu: „Warum sollte ich Jerusalem aufgeben?" Aus der Defensive in die Offensive gehend, fragte er sie, wo sie geboren sei. Sie erklärte ihm, dass sie ursprünglich vom französischen Hügel in Jerusalem stammt. Netanyahu, der die Antwort möglicherweise bereits vorher wusste, erklärte, dass die gegenwärtige Diskussion über die Teilung von Jerusalem auch Gebiete wie den französischen Hügel einschließt, der unbewohnt war, als er 1967 befreit wurde.

Die Vereinigten Staaten möchten Berichten zufolge, dass Israel alle Bautätigkeiten in den Teilen von Jerusalem stoppt, die von 1948 bis 1967 unter jordanischer Besatzung waren.

Auf die Frage, ob er den USA vertrauen könnte, die Kampagne gegen den Iran zu führen, sagte Netanyahu, dass Israel ein Szenario bevorzugt, bei dem die Amerikaner die Führung übernehmen. Er erinnerte die Zuschauer jedoch daran, dass Israel gerade den Unabhängigkeitstag gefeiert hat - und dass die jüdische Unabhängigkeit „in erster Linie einen jüdischen Staat bedeutet einschließlich der Möglichkeit, diesen Staat auch zu verteidigen. Israel behält sich immer das Recht zur Selbstverteidigung. "
++++++++++++ +++++++++ +

Bericht: PA- Vertreter wenden sich in Richtung zur Hamas

Während die Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehö rde den Fokus auf das Erreichen von Zugeständnissen von Seiten Israels setzen, zeigt ein neuer Bericht von WorldNetDaily, dass sie möglicherweise einer noch viel größeren Herausforderung gegenüberstehen, dem Anwachsen der Hamas von innen. Die Unterstützung für die Hamas wächst in den Reihen der PA, sagte WND, wie es bereits in Gaza geschah vor der Hamas-Übernahme 2007.

Unter Berufung auf PA- Quellen teilt WND mit, dass einige Mitglieder der Fatah vor kurzem verhaftet wurden, weil sie der Hamas geholfen haben, eine Infrastruktur in Shechem aufzubauen. Die Fatah-Mitglieder halfen einem Doktor beim Schmuggel von ungefähr 1 Million Dollar für die heißt es in den Quellen.

Es wird vermutet, dass die Hamas dabei ist, zusätzlich auch in anderen Städten in Judäa und Samaria eine Terrorinfrastruktur aufzubauen. Hamas-Terroristen in Jenin schafften es vor kurzem, Hunderte von schweren Sturmgewehren in ihren Besitz zu bringen, sagten PA-Vertreter.

Zusätzlich vermuten PA-Vertreter, dass die Hamas versucht, sich in die Fatah einzuschleichen, indem man heimlich Mitglieder einschleust, einschließlich in die bewaffneten PA-Streitkräfte. Viele junge Mitglieder dieser Streitkräfte haben eine militärische Ausbildung von den USA erhalten, als Teil eines Planes, die PA auszubilden, um den Aufstieg des Terrorismus zu bekämpfen.

Viele PA-Analysten gehen davon aus, dass die Hamas die Fatah in Gaza infiltriert hat vor deren Machtübernahme in Gaza im Jahre 2007. Der Kampf um Gaza verlief verhältnismäßig schnell und ohne größeres Blutvergießen - von den einigen zehntausenden bewaffneter Hamas- und Fatah-Mitglieder in Gaza wurden nur etwas mehr als 100 getötet, und die Hamas erreichte die Machtübernahme in nur einer Woche. Einige Analysten glauben, dass der Hamas-Sieg deshalb so schnell geschah, weil viele Fatah-Kämpfer abseits standen und bereitwillig zuließen, dass diese islamische Gruppe die Kontrolle übernahm.

Die Hamas hat bereits früher damit bedroht, Judäa und Samaria zu erobern, aber vor kurzem hat sie Annäherungsversuche an die Fatah gemacht und die Wiedervereinigung angestrebt.
++++++++++++ +++++++++ ++++

PA-Truppen wurden wegen Terrorismus verhaftet

Der WND Report kam zu gleichen Zeit, als PA-Offiziere wegen des Verdachts der Beteiligung am Terrorismus verhaftet wurden. Gemäß den PA-Medien verhafteten israelische Einheiten zwei Mitglieder der in den USA ausgebildeten Streitkräfte, einer von ihnen ist sogar Mitglied der Eliteeinheit zum Schutz des Präsidenten.

Ein dritter PA- Offizier, Salim Ubayat, wurde vor kurzem der Terroristenangriffe auf Israel überführt und verurteilt. Ubayat wurde der Mitgliedschaft in den Al-Aksa Märtyrer-Brigaden, der Planung
von Bombenanschlä gen und der Durchführung von Terroranschlägen in Judäa und in Samaria überführt.
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 01 Mai 2010, 09:38

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SITUATION:

Israel lehnt Waffenverkäufe in die Türkei ab

Israel hat damit begonnen, die Bitte der Türkei abzulehnen, bestimmte hochentwickelte Waffen zu kaufen, gemäß der militärischen
Nachrichtenagentur Jane Defense und DEBKAfile. Der türkische Premierminister Tayyip Recep Erdogan hat beleidigende antiisraelische Bemerkungen gemacht, und hat sich Syrien und dem Iran angenähert.


Gemäß dem Bericht interessierte sich die türkische Marine für den Kauf von Barak 8 Abfangraketen, ein System, das gemeinsam
von Israel und Indien entwickelt wurde. Das System bietet eine 360-Grad-Absicherung gegen Raketen- oder Luftangriffe.


Israelische Quellen besagen, dass die Bitte der Türkei auch unter dem Hintergrund von Befürchtungen zurückgewiesen wurde, dass die Türkei dem Iran gestatten würde, die Technologie zu studieren.

Indische Militär-Führer waren ebenfalls gegen den Verkauf, weil sie genau wie Israel die Befürchtung hatten,
dass die Technologie an den Iran weitergeleitet würde. Von dort könnte es nach Pakistan gehen als Gegenleistung für
Nukleartechnik. Man hat große Bedenken, die pakistanischen Armee auf diese Weise
technologisch aufzurüsten.


Die israelische Luftwaffe ist vom türkischen Luftraum für ihre Ausbildung ausgeschlossen worden. Indien hat enge
militärische Verbindungen mit Israel aufgebaut und könnte eine mögliche Alternative sein.


Im November 2009 berichtete DEBKAfile, dass Erdogan dem Iran versprochen hatte, dass man der türkischen Unterstützung im Falle eines
israelischen Angriffs auf iranische Atomanlagen sicher sein könnte. Die Türkei teilte mit, dass man alle möglichen Geheimdienstinformation auswerte, die darauf hinweisen, dass Israel oder die Vereinigten Staaten einen Militärschlag auf den Iran vorbereiteten,
hieß es im dem Bericht weiter.


++++++++++++++++++++++++++

Der Iran und Ägypten bilden eine gemeinsame Front gegen die Vereinigten Staaten und seine Verbündeten bei der UN- Versammlung zum Atomwaffensperrvertrag

Der Iran und Ägypten haben eine gemeinsame Linie beim Kampf gegen die Vereinigten Staaten und seine Verbündeten, wenn es hinsichtlich Israel bei den kommenden UN- Versammlungen um den Atomwaffensperrvertrag geht.

Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat ein Visum beantragt, um in die Vereinigten Staaten einzureisen
und der Versammlung beizuwohnen, die am Montag in New York beginnt, aber es ist noch nicht klar, ob das State Department seinen
Antrag genehmigen wird. Der iranische Führer hofft, die Front gegen Israel anführen zu können bei dem Versuch, Israel zur Unterzeichnung des Atomwaffensperrvertrages zu zwingen und dadurch zuzugeben, Kernwaffen zu besitzen, was der jüdische Staat in der Vergangenheit weder
bestätigt noch bestritten hat. Weithin geht man jedoch von dieser Tatsache aus.


Israel wird an der Konferenz nicht teilnehmen, auch nicht Indien oder Pakistan, die ebenso den Vertrag nicht unterzeichnet
haben.


Wenn Ahmadinejad das Visum genehmigt wird, dann wird er der amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton gegenüberstehen, die die amerikanische Delegation auf der Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag anführt.

Der Vertrag, zuerst abgeschlossen im Jahre 1970, fordert diejenigen auf, die Atomwaffen besitzen, auf deren Einsatz sowie auf die weitere Aufrüstung mit Atomwaffen zu verzichten. Alle fünf Jahre versammeln sich die 189 Unterzeichner, um die gegenwärtige Einhaltung festzustellen, sowie die beabsichtigten weltweiten Fortschritte zu reflektieren.

2005 wurde kein Ergebnis erzielt wegen der andauernden Debatten zwischen dem Iran, den Vereinigten Staaten und Ägypten.

Der Vertrag ist an dem Versuch gescheitert, den Iran daran hindern, mit seinen Aktivitäten zur Herstellung von Kernwaffen fortzufahren,
trotz des gegenwärtigen Mandats vom UN-Sicherheitsrat, in dem die islamische Republik aufgefordert
wird, seine Uran-Anreicherung aufzuheben. Auch konnte nicht verhindert werden, dass Nordkorea eine Kernwaffe baut, oder dass ein
illegales, von Pakistan ausgehendes Versorgungsnetz für Ausrüstungen und Material zur Herstellung von Kernwaffen verhindert wurde, das
denjenigen Materialien zur Verfügung stellt, die den Preis dafür bezahlen können.


Die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats, einschließlich der Vereinigten Staaten, Russland, China, Frankreich und
Großbritannien sowie Deutschland sind bereits in New York und arbeiten an einer Resolution unter Einbeziehung von ganz neuen Sanktionen, die darauf ausgerichtet sind, den Iran auszubremsen, wenn er sich nicht davon abhalten lässt, mit seiner Entwicklung von Kernwaffen fortzufahren. Aber die Versammlung ist bezüglich dieses Problem alles andere als einig, weil Russland und China weiterhin vor der Möglichkeit
zurückschrecken, harte Wirtschaftssanktionen gegen die Islamischen Republik zu verhängen, um dadurch seine
Kernentwicklung zu stoppen, trotz der wachsenden Bedrohung aller Nationen der Welt, die immer deutlicher wird im Laufe der Zeit.

Russland hat viele Investitionen im Iran am Laufen, nicht zuletzt haben sie ein Kernkraftwerk errichtet; China unterhält zahlreiche Handelsverbindungen einschließlich mehrerer Projekte bei der Erdölverarbeitung.

In der kommenden Woche wechselt die rotierende Präsidentschaft des UN-Sicherheitsrats wieder einmal, und für die nächsten sechs Monate
wird Libanon der neue Anführer sein. Die libanesische Regierung enthält auch zahlreiche Vertreter von der Hizbullah- Terrororganisation,
die durch den Iran sowohl durch großzügige Finanzierung als auch durch die Lieferung von Waffen unterstützt wird.
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 16 Mai 2010, 13:18

MJMI- Gebetsbrief - Auszug

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SITUATION:

Yaalon: Ohne Jerusalem würde es auch kein Tel Aviv geben

Vizepremierminister Moshe Yaalon beruhigte die Jerusalemer Zuhörer
bei einer Veranstaltung zum Jerusalem- Tag dahingehend, dass die Hauptstadt nicht geteilt wird. Yaalon, der als einer der am meisten überzeugten Nationalisten in der Regierung von Binyamin
Netanyahu angesehen wird, sagte: "Ohne Jerusalem hätte es keine Rückkehr nach Zion gegeben. Genauso könnte man auch sagen: Ohne Jerusalem würde es kein Tel Aviv geben, und es würde
keinen Staat Israel geben."


"Lassen Sie mich klare Worte dazu sagen," sagte Yaalon
in einer Rede am Bnei Akiva Yeshivat HaKotel am Dienstagsabend. "Das ganze
Gerede über die Wiederaufspaltung Jerusalems
oder Internationalisierung dieser Stadt ist wie Staub im Wind und wie ein
flüchtiger Traum'" - ein Zitat aus Unetaneh Tokef, ein jüdisches
liturgisches Gedicht, das an den Hohen religiösen Feiertagen rezitiert wird.
Das Publikum antwortete mit leidenschaftlichem Beifall.


Netanyahu hatte die Verbundenheit des jüdischen Volkes zu seiner
Hauptstadt seit 3.000 Jahren in einer Rede zum Jerusalem- Tag an einer Jeschiwa (Talmudhochschule) in einem anderen Teil der Stadt betont, die Jeschiwat Merkaz HaRav, obwohl er dabei diejenigen
enttäuschte, die auf ein ausdrückliches und eindeutiges Versprechen gehofft hatten, dass die
Bautätigkeiten in Jerusalem nicht eingefroren werden. "Wir bauen die Stadt,"
sagte er, "wir werden fortsetzen, sie zu bauen, und wir werden fortsetzen, sie zu entwickeln."


Rabbi Baruch Vieder, der Leiter der Jeschiwat HaKotel, sprach von Jerusalem als
dem Herz der Nation Israels und sagte, dass die Steine der Westmauer (Kotel)
"Steine mit einem menschlichen Herzen sind." Die Westmauer, ergänzte
er, öffnet die Herzen der Juden, die diese Mauer besuchen, von der Fallschirmjägereinheit, die den Ort befreiten und voller Freude schrien, bis hin zu den Tausenden von Juden, die dorthin kommen an jedem Freitagabend, um zu singen: "G-tt, wir lieben dich."


Weitere Sprecher an der Jeschiwat HaKotel waren der Leiter der Jerucham Jeschiwa, Rabbi Eliyahu
Blumenzweig; Rabbi Yitzchak Levi von der Har Etzion Jeschiwa; und Ilan Moreno, der Sohn von Lt.- Oberst Emanuel Moreno, ein gefallener Held des Zweiten Libanon-Krieges.



+++++++++++++++++++++++++++++

Netanyahu an Merkaz HaRav Jerusalemer Tagesfeiern

Der Premierminister Binyamin Netanyahu nahm an den Feiern zum jährlichen Jerusalem- Tag in der Merkaz
HaRav Jeschiwa in Kiryat Moshe, in Jerusalem teil. In seiner Rede, die von Beifall begleitet war, wann auch immer er über Jerusalem sprach, betonte Netanyahu die Bedeutung von Jerusalem und die
ungebrochene Verbundenheit der Juden zur Stadt. Dabei zitierte er den betreffenden Vers aus Jesaja 62: "Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht still sein, bis ihre
Gerechtigkeit hervorbricht wie Lichtglanz und ihr Heil wie eine lodernde Fackel.".


Dem Leiter der Jeschiwa, Rabbi Yaakov Shapira, der ihn dazu aufrief, im Hinblick auf den Druck durch
andere Nationen stark und standhaft zu sein, und der gleichzeitig die
Unterstützung und Stärkung von Seiten der Jeschiwa betonte, antwortete der PREMIERMINISTER: "Sorgen sie sich nicht um mich. Ich bin stark, stark genug. Ich bin für Ihre Unterstützung und
Ihren Wunsch dankbar, mich zu stärken, aber es ist nicht notwendig. Wir kommen
aus denselben Wurzeln. Mein Großvater war ein enger Freund von Rabbi Kook, nach
dem die Jeschiwa benannt ist. Immerhin formt das, was uns in unserer
Vergangenheit geprägt hat, ja auch unsere Zukunft. Lassen Sie uns einander
stärken und gegenseitig unterstützen."


Der Premierminister fuhr fort: "Der Kampf um Jerusalem ist
ein Kampf um die Wahrheit. Unter uns ist jemand, der an diesem Abend mit mir
war und bat, mit mir hierher zu kommen, Professor Alan Dershowitz, der für
unsere Wahrheit und für unsere Art zu leben kämpft, und der selbst auch ein Jeschiwa-
Absolvent ist." Nach dem darauf folgenden Beifall fuhr der Premierminister fort:


"Es kann keine Gerechtigkeit ohne Wahrheit geben, und wenn es
eine Verdrehung der Gerechtigkeit im Zusammenhang mit unserer Stadt und unserer
Nation gibt, dann bedeutet es, dass die Wahrheit verdreht worden ist, denn die
Wahrheit ist, dass Jerusalem unsere Stadt ist, und dass wir bisher nie diesbezüglich einen Kompromiss eingegangen sind," sagte er, "nicht nach der Zerstörung des Ersten Heiligen Tempels, und auch
nicht nach der Zerstörung des Zweiten Tempels. Wir waren eine Mehrheit in der
Stadt bis zum 9. Jahrhundert, und wir kehrten 2000 Jahre später zurück und
bestätigten den Status der zerstörten Stadt wieder.


Es gibt keine andere Nation, die so tiefe Gefühle hat im Zusammenhang mit einer Stadt. Auf der
anderen Seite gibt es auch keine andere Nation, die solch weitreichende Freiheiten gegenüber der Anbetung anderer Religionen in dieser Stadt gewährt hat. Wir werden auch weiterhin Jerusalem als eine Stadt bauen,
die voller Leben ist.“


Das Publikum in der brechend vollen Halle, einschließlich Hunderte von Menschen auf der Straße vor
der Jeschiwa, die das Ereignis auf einem Großbildschirm verfolgten, brachen in Beifall aus und sangen Lieder.


Seit dem ersten Jahr nach Jerusalems Befreiung und Wiedervereinigung
vor 43 Jahren veranstaltet die Merkaz HaRav Jeschiwa die Hauptveranstaltung am Vorabend des Jerusalem- Tages. Der Oberrabbiner, sowie andere bedeutende Rabbis, der Bürgermeister, Minister, Abgeordnete
der Knesset sowie andere bekannte Persönlichkeiten nehmen an dieser
Abendveranstaltung teil. Am Ende der Reden und des gemeinsamen Singens stimmt
die komplette Jeschiwa ein in Gesang und beginnt mitten in der Nacht tanzend ihren Weg zur Westmauer.


Der Oberrabbiner von Haifa, Rav Bloßer Yashuv Cohen, beschrieb die
ersten Minuten an der Westmauer im Jahre 1967, als ein Jeep, der seinen
Vater, Nazir Hayerushalmi (den asketischen Rabbi) und Rabbi Tzvi Yehuda Kookzt zur Westmauer brachten, sowie Rabbi Goren, der das Shofarhorn dort zum ersten Mal blies. Der frühere Knessetabgeordnete Chanan
Porat, der Teil der Luftlandegruppe war und an der Befreiung Jerusalems
teilnahm, erzählte, wie religiöse und nicht religiöse Soldaten gleichermaßen das "Shma Jisrael"- Gebet (Höre
O Israel) an der Westmauer ausriefen.


Der Sprecher der Knesset, Der Knessetabgeordnete Ruby Rivlin, sprach
zu Beginn der Veranstaltung und sagte: "Im Laufe der vergangenen Jahre hat Jerusalem viele Unterstützer verloren. Es macht mich besorgt, dass der Jerusalem- Tag ein Festtag nur für jene Menschen geworden ist, die eine Kippa tragen. Heute haben wir den Zustand, dass einige Zionistische politische Parteien, die vor kurzem noch vom vereinigten Jerusalem sprachen, die Stadt nun als ein Problem und Hindernis für unsere andauernde Existenz hier ansehen. Dieselben Politiker, die Gesetze verabschiedeten, die Jerusalem wirksam schützen sollen, suchen jetzt nach Lücken in genau diesen Gesetzen, die es zulassen könnten, ihre Hand gegen Jerusalem zu
erheben.


"Heute weiß man nicht, wer auf der Seite von
Jerusalem steht, und wer gegen sie ist, wer ihre Baumeister sind und wer ihre Plünderer sind, wer ihr aufrichtig treu ist, und wer sie gerade benutzen möchte zu ihrem eigenen Ende.“


"Heute ist es klar, dass ein vereinigtes Jerusalem unter jüdischer Souveränität keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Wir haben den Zustand erreicht, wo die Welt behauptet, dass wir die Stadt angeblich gestohlen
hätten, und die Welt fordert, dass wir 43 Jahre in der Geschichte zurückdrehen. Es ist klarer als jemals zuvor, dass Menschen, deren Loyalität wankelmütig ist, an den Punkt kommen festzustellen, dass die Existenz und Realität dieser Stadt begrenzt ist, G_tt bewahre. Der Zionismus ohne Zion, ohne Jerusalem, ist wie eine leere Schale. Unsere Fähigkeit, den Angriffen auf Jerusalem zu widerstehen, hängt sehr viel ab von unserer Entschlossenheit und Geduld, von unserer Fähigkeit, die Zeit abzuwarten, bis das Schwert, das über der
Stadt erhoben wird, entfernt ist."



+++++++++++++++++++++++++++++

Arabischer Knessetabgeordneter: Ersetzen von Israel durch ein Islamisches Kalifat

Israel sollte in ein Islamisches Kalifat eingefügt werden, und die Hamas und Hizbullah sollten als legitime
politische Kräfte respektiert werden, gemäß Verlautbarung des israelisch-arabischen
Knessetabgeordneten Masoud Ganaim in einem Interview mit dem Wochenblatt Kul
Al-Arab, das in Israel herausgegeben wird. Das Interview wurde vom
Nahostmedienforschungsinstitut (MEMRI) übersetzt.


Ganaim sagte, dass er gegen die jüdische Souveränität ist und stellte fest, dass seine Ra'am Ta'al Partei "gegen die Zionistische Bewegung und seine rassistischen Ideen eintritt." Wenn Israel in einem Islamischen Kalifat einverleibt wird, sagte er, würde den Juden gestattet, in dem Gebiet zu verbleiben.

Ganaim ist Mitglied des südlichen Ablegers dieser Islamischen Bewegung, die Teil der Moslem-
Bruderschaft ist.


Im Hinblick auf die Stadt Jerusalem, die Ganaim, als "besetzt" bezeichnet, verwies der Knessetabgeordnete darauf, dass Araber bereit sein müssten zu kämpfen. "Jerusalem und die Al-Aksa [Moschee] sind beide in Gefahr," erklärte er. Er unterstützte die Verlautbarungen extremistischer moslemischer
Führer, dass Israel den Fortbestand der Al-Aksa Moschee bedroht und plant, den Tempel
wieder aufzubauen.


Auf die Frage, ob denn dieser Kampf um Al-Aksa friedlich sein sollte, sagte der Knessetabgeordnete, dass Moslems "keine Mittel auslassen dürfen."


Ganaim brachte seine Unterstützung für die Hamas und Hizbullah zum Ausdruck, die beide bestrebt sind, Israel
zu zerstören. "Die Achse Iran-Syrien-Hizbullah steht hinter der Politik des Widerstands und des Nicht-Aufgebens, deshalb stehe ich natürlich hinter dieser Achse," sagte er auf die Frage, welche
Seite er in einem Kampf zwischen dem Iran und einer Handvoll arabischer Staaten
unterstützen würde.


Hizbullah ist "ein Modell für eine politische Partei, die einen speziellen Platz beim religiösen Dialog innehat," fuhr er fort.

Die Welt, Israel eingeschlossen, sollte die Hamas akzeptieren, sagte Ganaim. Hamas kam durch
demokratische Wahlen an die Macht, und „Israel sollte den Willen des palästinensischen Volkes respektieren,"
erklärte er.


Dem Interview von Ganaim folgte ein Streit, bei dem sechs weitere Knessetmitgliedern von
israelisch-arabischen Parteien beteiligt waren. Die Knessetmitglieder Ahmed Tibi, Mohammed Barakei, Taleb a-Sana, Haneen Zoabi, Jamal Zahalka und Afo Agbaria hatten Libyen besucht. Im Anschluss
an diese Reise brachten Mitglieder der Regierungskoalition den Vorschlag ein, dass die Knesset diesen sechs Abgeordneten ihre parlamentarischen Immunität entziehen sollte.



++++++++++++++++++++++++++


Fatah- Führer rufen auf zum kompletten Boykott Israels

Ein Mitglied der regierenden Fatah- Partei, die durch Abbas angeführt wird, fordert die Palästinensische Autonomiebehörde auf, den Boykott von Produkten aus Yesha (Judäa und
Samaria) auf ganz Israel auszuweiten.


Auf einer kürzlich stattgefundenen Konferenz in El Bireh nahe Ramallah, sagte Mahmoud al Aylool, dass
ein kompletter Boykott aller israelischen Produkte ein "legitimer Widerstand" ist, und dass
er wirksam ist, weil der PA-Absatzmarkt für Israel der zweitgrößte Absatzmarkt außerhalb der
Vereinigten Staaten ist. "Der Kampf ist nicht politisch, sondern eher interkulturell, und er ist eng verbunden mit unserem täglichen Leben," erklärte er. Jordanische Gewerkschaftsvertreter verlangen
ebenfalls nach einem Gesamtboykott Israels.


Aylool forderte Studenten auf, die Aktivitäten in ihren Häusern
und Schulen zu überwachen, um israelische Produkte fernzuhalten. Die Konferenz
wurde organisiert, um das Bewusstsein in der PA-Gemeinschaft für einen Boykott
von jüdischen Produkten aus Judäa und Samaria zu erwecken, aber Aylool weitete
dieses Ziel mit seinen Worten noch aus auf ganz Israel.


Frühere Vereinbarungen zwischen der PA und Israel sichern offene
Märkte, und verbieten ausdrücklich Boykotts. Der PA-Premierminister Salam Fayyad
hat die Bewegung an den Punkt gebracht, ein Embargo auf Güter und Waren aus Judäa und Samaria zu verhängen. Vor mehreren Wochen wohnte er der öffentlichen Verbrennung von jüdischen
Produkten im Wert von tausenden von Dollars bei, die beschlagnahmt wurden, und PA- Sicherheitskräfte haben mehrere Araber verhaftet, weil sie jüdische Waren gekauft hatten.


Der PAPA wird wahrscheinlich nicht offiziell einen kompletten Boykott aller israelischen Produkte ausrufen,
weil dies von der amerikanischen Regierung nicht akzeptiert würde, aber sie könnten trotzdem de-Facto die Ausführung dieser Maßnahme umsetzen. Es ist jedoch auf lange Sicht gesehen eine unbrauchbare
Methode, weil Aktivisten von Pro-Israel in diesem Zusammenhang angemerkt haben, dass, wenn
die internationale Kampagne, Israel zu boykottieren, voll umgesetzt würde, dann würde dies auch den Verzicht
auf lebensrettende Arzneimittel, sowie Mobiltelefone, Computer und Fernmeldeausrüstung einschließen, die häufig in israelischen Fabriken hergestellt werden.


Die De-Facto- Hamas-Regierung, die täglich Sendungen der humanitären Hilfe von Israel erhält, hat
in keiner Weise einen Boykott auf jüdische Produkte aus Judäa und Samaria oder
aus dem Rest Israels verlangt.
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 05 Jun 2010, 08:57

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SITUATION:

Netanyahu: Das war nicht die Fernsehserie „Love Boat“

Der Premierminister Binyamin Netanyahu richtete sich am Donnerstag um 18:00 Uhr mit einer Fernsehansprache an das israelische Volk bezüglich des Versuchs durch eine Flottille von Terror-Sympathisanten, die Blockade des Hamas-kontrollierten Gazastreifens zu brechen.

"Das war nicht die Fernsehserie Love Boat," sagte er. "Das war vielmehr ein Boot voller Hass. Es war eine Flottille, die den
Terror unterstützte"


"Der Staat Israels steht einer internationalen Kampagne der Heuchelei gegenüber," sagte Netanyahu.
"Das ist nicht das erste Mal. Vor zwei Jahren wurden wir aktiv gegen die Raketen, die Hamas gegen Israel abschießt.
Die Hamas schoss auf Zivilisten und verbarg sich hinter Zivilisten. Die IDF wurde aktiv gegen die Hamas, und sie versuchten dabei zu vermeiden, dass unschuldige Bürger zu Schaden kommen. Trotzdem klagten die Vereinten Nationen
Israel an, Kriegsverbrechen begangen zu haben, und mit Bedauern muss ich sagen, dass dies jetzt auch geschieht."


"Die Hamas ist weiter dabei, sich zu bewaffnen, und der Iran ist weiter dabei, Waffen nach Gaza zu schmuggeln. Die frühere [israelische]
Regierung verhängte eine militärische Blockade über Gaza, um den Waffenschmuggel
an die Hamas zu verhindern. Der Zweck der Flottille bestand einzig darin, die Seeblockade von Gaza zu brechen. Wenn
die Blockade gebrochen worden wäre, dann würden dieser Flottille Hunderte von Schiffen folgen. Die Menge an Waffen, die mit einem Boot transportiert werden können, ist viel größer als das, was durch die Schmuggel-Tunnel gebracht wird. Eine schier unbegrenzte Menge an Waffen kann auf diesem Wege geliefert werden. Es ist unser Recht und unsere Aufgabe, jedes Schiff zu kontrollieren,
das versucht, Gaza zu erreichen, die Waffen zu entfernen und den Rest der Ladung einreisen zu lassen."


„Wenn sich Gaza in einen iranischen Hafen verwandelt“, sagte Netanyahu, „dann sind neben Israel auch andere Länder bedroht“.

„Die Marineeinheiten wurden mit Messern und Schlagstöcken angegriffen und von Deck gestoßen“, sagte er. "Ihre
Waffen wurden gestohlen, und sie wurden beschossen. Es gab dort auch den Versuch, IDF- Soldaten zu lynchen. Das
sind keine Friedensaktivisten. Es sind gewaltsame Terroraktivisten."


++++++++++++++++++++++++++++++

Bericht: 3 Soldaten wurden bei der Einnahme im Schiff gekidnappt

Eine interne IDF-Auswertung der Übernahme des für Gaza bestimmten Schiffs Mavi Marmara offenbarte, dass drei Soldaten im Zuge der Aktion an Bord kurzzeitig gekidnappt wurden. Die drei wurden geschlagen, als sie das Schiff betraten, und als sie verwundet waren, wurden sie in einen Raum im Inneren des Schiffes verschleppt und dort festgehalten.

Nach kurzer Zeit begannen Dutzende ihrer Kameraden, das Schiff zu durchsuchen. Als die Passagiere erkannten, dass die Soldaten erfolgreich die Kontrolle der Marmara übernommen hatten, ließen sie, wie berichtet wird, die drei Gefangenen frei.

Die gefangenen Soldaten hatten sich von ihrer anfänglichen Verwirrung während ihrer Zeit unter Deck erholt,
und konnten sich schnell wieder ihrer Einheit anschließen.


Die IDF Kommandanten reagierten auf den Bericht mit großer Sorge. Wenn ähnliche Schiffe weiterhin ihren Weg
Richtung Gaza nehmen, könnte eine Situation eintreten, bei der ein Soldat gefangen gehalten wird, um den Passagieren ein Druckmittel zum Handeln zu geben, sagten sie.


Die Nachrichtenagentur Reuters veröffentlichte einen Augenzeugenbericht, der die IDF- Version bestätigt. Andre Abu Khalil, ein
libanesischer Kameramann für das panarabische Nachrichtennetzwerk Al-Jazeera, war an Bord der Mavi Marmara, als sie von IDF- Soldaten eingenommen wurde. Er sagte gegenüber Reuters, dass vier Soldaten, die als erstes an Bord waren, verletzt wurden und unter Deck verschleppt wurden.


Eine zweite Welle von Truppen versuchte dann, an Bord zu gelangen, sagte er. "Zwanzig türkische Männer
bildeten ein menschliches Schild, um die israelischen Soldaten davon abzuhalten, das Schiff zu erklimmen. Sie hatten Steinschleudern, Wasserschläuche und Schlagstöcke," sagte er rückblickend. Nach einem kurzen toten Punkt eröffneten die Israelis das
Feuer, sagte er.


Die IDF- Truppen sagen, dass sie das Feuer erst eröffneten, als sei bei der Schiffseinnahme angegriffen wurden.


Ein zweiter Insasse des Schiffes, der mit Reuters sprach, gab zu, dass Passagiere auf dem Schiff die Waffen von
Soldaten ergriffen hatten, bevor das Feuer eröffnet wurde. Er bestritt jedoch,
dass die Passagiere dann versucht hätten, die Pistolen gegen die Soldaten zu richten.


++++++++++++++++++++++++++++


Anerkannter Hamas- Führer war unter den „Aktivisten“ der Flottille

Ein anerkannter Terrorführer war am Montag unter den Gaza- Flottille-Extremisten an Bord der Mavi Marmara mit einem
holländischen Pass.


Amin Abu Rashed, 43 Jahre, war unter den Kämpfern, die auf dem türkischen Schiff nach dem hinterhältigen Angriff auf israelische Marinekommandoeinheiten verhaftet wurden. Der Araber aus der Palästinensischen Autonomiebehörde besitzt einen holländischen Pass und agiert aus Rotterdam als Führer des Hamas- Terroristennetzwerkes in den Niederlanden. Er hat sich gegenüber holländischen Medien und anderen als ein "Menschenrechtsaktivist“ dargestellt.

Gemäß einem am Dienstag veröffentlichten Bericht über das weltweite Netzwerk der Moslembruderschaft war Abu Rashed - auch bekannt als Amin Abu Ibrahim - "einer der Hauptorganisatoren der Gaza- Flottille."

Die aus sechs Schiffen bestehende Flottille, größtenteils finanziert durch die Türkei, weigerte sich den Kurs zu ändern, trotz
wiederholter Aufforderung durch die Israelis und der Bitte, den Hafen von Ashdod anzulaufen. Vielmehr verletzten
sie bewusst das Embargo über den von Hamas- Terroristen regierten Gazastreifen. Israel versicherte, in Ashdod die Ladung der Schiffe zu
löschen, sie auf Schmuggelware hin zu untersuchen und dann die kompletten humanitären Hilfsgüter auf dem Landwege nach
Gaza zu liefern - aber die Schiffe weigerten sich zu kooperieren. Stattdessen proklamierten sie, „Gaza zu erreichen oder Märtyrer zu werden."


Der moslemische Bericht ergänzt, dass Rashed und dem 29-jährigern holländischen Anthropologen Anne de Jong ein beschleunigtes Abschiebungsverfahren angeboten wurde, aber sie lehnten es ab, weil sie [wie sie sagten] „ihre Mission vollenden wollen." Beide weigerten
sich, die staatlichen Ausweisungspapiere zu unterzeichnen, was ihnen erlaubt hätte, freigelassen zu werden.


Der Name von Abu Rashed tauchte bereits zuvor in einem Dokument der Strafverfolgungsbehörden der USA auf im Zuge von Ermittlungen gegen die in Texas agierende Holy Land Foundation, eine Wohltätigkeitsorganisation, die Geld für die Hamas organisiert.

Die weltweit organisierten Jihad- Kämpfer waren auch noch auf andere Weise an diesem Ereignis auf See beteiligt. Etwa 40 von denjenigen, die auf der Mavi Marmara verhaftet worden sind, konnten sich nicht ausweisen, und man fand heraus, dass sie viele Tausende von Dollars
in ihren Taschen mit sich führten – immer den gleichen Betrag für jeden einzelnen. Israelische Beamte sagten, dass
es sich offensichtlich um Söldner handeln muss, die vielleicht in Verbindung stehen mit dem Terrornetzwerk Al Qaeda,
und die ihren Sold erst kurz vor der Übernahme des Schiffes erhalten hatten.


IDF- Videobeweise zeigen, wie sich die Gruppe aufspaltet und unter den Rest der Passagiere unter Deck mischt, um
Vorbereitungen für einen Hinterhalt gegen die israelischen Marinekommandoeinheiten zu treffen.


In dem GMB- Bericht heißt es: "Frühere Berichte haben die bedeutsame Teilnahme der weltweiten Moslem- Bruderschaft
in der Gaza- Flottille, des moslemischen Bruderschaft beschrieben. Der mit Moslembruderschaft-Hintergrund berichtende Journalist von Al Jazeera, der von dem türkischen Schiff berichtet, das in die Konfrontation direkt involviert war, teilt mit, dass es die Absicht der Globalen Moslem- Bruderschaft ist, eine weitere Flottille nach Gaza zu senden."


+++++++++++++++++++++++++++++++++

Palästinenser kommt zum Glauben an Jeschua

Nicht alle Palästinenser hassen Israel. Tatsächlich hat eine überraschende Zahl entweder überhaupt kein Problem mit Israel oder liebt sogar den jüdischen Staat.

Einige dieser tapferen Palästinenser stehen ganz offen dazu, die Anklagen ihrer Brüder zurückzuweisen, dass Israel ein repressiver Staat ist,
der ihr Land gestohlen hat. Ein arabischer Unterstützer Israels, Elias Issa, beging den 62. Unabhängigkeitstag der Nation dadurch, dass er die Palästinensische Zionistische Organisation (
Palestinian Zionist Organization- PZO) gründete.

Wie andere vor ihm hat Issa seine Sicht über Israel dramatisch geändert, als er zum Glauben an Jeschua kam. "Vor ein paar Jahren lernte ich Jeschua kennen, und Er veränderte mein Leben grundlegend," sagte Issa.
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 20 Jun 2010, 13:58

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SITUATION:

Funktionäre der PA sagen: "Die Schiffe nach Gaza" haben die Hamas gestärkt

Vom ersten Moment an nach der Einnahme des Schiffes Marmara hat Israel versucht, der Welt deutlich zu machen, dass
diejenigen, welche die "Gaza-Flottille“ vor zwei Wochen organisierten, um die israelische Blockade zu durchbrechen,
gänzlich andere Motive hatten, als humanitäre Hilfe zu bringen. Inzwischen kommen die Tatsachen immer mehr ans Licht, dass Israels Behauptung, dass diese Islamisten das Hauptziel verfolgen, Israel zu delegitimieren und gleichzeitig die Hamas zu
stärken gerechtfertigt ist.

In dieser Woche gab ein namentlich nicht genannter Funktionär der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) zu, dass die Flottille die Hamas
gestärkt hat. Er sagte: "Das kam wie ein Geschenk vom Himmel für die Hamas." Im Hinblick auf die israelische Blockade stellte der Funktionär
fest: "Wir wollen natürlich, dass die Blockade über den Gaza- Streifen aufgehoben wird. Aber gleichzeitig müssen wir uns davor hüten, der Hamas zu gestatten, die Früchte zu ernten."

Die führende Partei innerhalb der PA, die Fatah, ist empört über den Besuch des Generalsekretärs der Arabischen Liga, Amr Moussa, in
dieser Woche in Gaza, weil er, wie sie sagen, die Hamas legitimiert. "Wir müssen die Welt und die internationale
Gemeinschaft daran erinnern, dass die Hamas die Kontrolle über den Gaza- Streifen durch einen blutigen und gewaltsamen Staatsstreich errungen hat“, sagte ein weiterer Fatah-Funktionär.


Inzwischen hat die Regierung Netanyahu zwei wesentliche Entscheidungen als Folge des Flottille-Ereignisses getroffen. Erstens,
unter dem Druck der USA ist Israel bereit, ein durch Israel geleitetes Komitee zu bilden, um das Ereignis zu untersuchen. Das Komitee wird zwei ausländische Beobachter haben, William David Trimble aus Nordirland und Ken Watkin aus Kanada. Gemäß Debka-File ist dies das erste Mal, dass Ausländer einen Sitz in einem solchen Komitee haben, um Israels militärische Aktivitäten zu untersuchen.

Zweitens, als Folge von Gesprächen mit dem Gesandten des Nahost- Quartetts, Tony Blair, hat sich die Regierung dazu entschieden, die Blockade über Gaza zu lockern. Das Ziel bleibt weiterhin, die Hamas davon abzuhalten, wieder aufzurüsten, aber es sollen jetzt
mehr Güter und Waren für den Gaza-Streifen zugelassen werden. Das Ziel ist es, der EU und der Fatah wieder die Kontrolle über die Grenzen zu übertragen und die Waren durch Einrichtungen der Vereinten Nationen nach Gaza zu leiten, um zu vermeiden, dass die Hamas
gefördert wird. Es gibt Gespräche darüber, die Wasserwege über das Meer unter internationale Kontrolle zu stellen,
um sicherzustellen, dass keine verbotenen Materialien auf dem Seeweg eingeführt werden.

Zur Abwechslung haben die Medien in vielen europäischen Nationen tatsächlich auch mal den Islamistischen und gewaltsamen Charakter von denjenigen offengelegt, die den Angriff auf die israelischen Soldaten an Bord der „Mavi Marmara“ ausführten.
Der Kapitän und die Mitarbeiter des Schiffes haben ebenfalls zugegeben, dass die Vorbereitungen des Angriffs bereits viele Stunden zuvor begannen, bevor die Israelis eintrafen. Aber die europäischen Friedensaktivisten, die an Bord waren, werden trotzdem nicht müde, über die „grundlose israelische Gewalt“ und die „kaltblütigen Morde“ zu sprechen. Und etliche Medien geben ihnen auch weiterhin eine Plattform, um die, bewusst oder unbewusst, betrügerische Version der Ereignisse zu verbreiten.

Es kann sein, dass sich einige Friedensaktivisten blenden ließen in dem Glauben, dass sie tatsächlich an einer ausschließlich
humanitären Mission teilnahmen, aber wenn dies wirklich so wäre, dann sollten sie jetzt ihren Fehler zugeben und versuchen, ihn zu korrigieren. Wenn sie, trotz der Beweise, versuchen, bei ihrer Version der Geschichte zu bleiben, dann
lassen sie damit ihre ganze Glaubwürdigkeit fallen und verstärken gleichzeitig die Behauptung, dass eine antiisraelische Ideologie für sie
wichtiger ist, als humanitäre Werte.

Es ist der internationale Druck, der die Netanyahu Regierung dazu brachte, ausländische Beobachter im Untersuchungskomitee
zuzulassen und die Blockade zu lockern. Je nachdem, wie das Lockern der Blockade konkret aussehen wird, kann sich diese Entscheidung noch als gefährlich erweisen. Wenn man Ausländern gestattet zu überprüfen, wie Israel seine Souveränität schützt, wird die
Souveränität selbst hinterfragt. Israel hat die wichtigsten Verträge des internationalen Rechts
unterzeichnet, und Israel hat auch sein eigenes Rechtssystem, das Israels Verpflichtung gegenüber diesen Verträgen
festschreibt - genau wie bei allen anderen zivilisierten Nationen der Welt. Wenn die Welt nun internationale Untersuchungen oder
ausländische Beobachter fordert, um an den internen israelischen Untersuchungsmechanismen teilzunehmen, sagt die internationale Gemeinschaft damit im Grunde, dass Israel nicht vertraut werden kann - sie brauchen einen
Mentor bzw. einen Kontrolleur. Durch das Zulassen dieser Kontrolle hat Netanyahu einen gefährlichen Präzedenzfall geschaffen.


Hinsichtlich der Lockerung der Blockade gibt es äußerste Unruhe beim israelischen Geheimdienst,
dass dies Israels Sicherheit gefährden könnte. Sie weisen hin auf die andauernden Bemühungen der Hamas, Waffen zu schmuggeln, und auf Irans Hilfe dabei, sowie auf frühere Erfahrung mit dem Überlassen von Israels Sicherheit in die Hände von internationalen Kräften. Die
Präsenz der UNIFIL im Südlichen Libanon hat die Hizb'Allah nicht davon abgehalten, wieder aufzurüsten.

++++++++++++++++++++++++++++

Die Vereinten Nationen zeigen einen antiisraelischen Flottille-Film, Israel verweigert eine Reaktion darauf

Die Vereinigung der Korrespondenten- Vereinigung der Vereinten Nationen zeigte kürzlich einen Film für ausländische Journalisten,
indem suggeriert wird, wie Israel angeblich unschuldige Aktivisten angreift. Einer israelische Bitte, einen zweiten Film zu zeigen, der die Ereignisse des ersten Filmes in ein genaueres Licht stellen würde, wurde ursprünglich stattgegeben, dann wurde die Bitte aber in
letzter Minute abgelehnt.

Die Filmvorführung wurde vom Präsidenten der Korrespondenten-Vereinigung, Giampaolo Pioli organisiert, der die Korrespondenten mit den Worten einlud, einen "israelischen Angriff auf Menschenrechtsaktivisten zu sehen."

Der gezeigte Film wurde von einem der Passagiere auf einem für Gaza bestimmten Flottille-Schiff gedreht, die es zum Ziel hatte, Israels Marineblockade über das von der Hamas kontrollierte Gebiet zu brechen. Israelische Kommandoeinheiten brachten die Boote auf, nachdem diese es auf mehrfache friedliche Anfrage hin ablehnten, den Kurs zu ändern und in Ashdod einzulaufen. Auf einem Schiff, der Mavi Marmara, wurden Soldaten von türkischen Aktivisten gewaltsam angegriffen unter Verwendung von Messern und stumpfen
Schlagstöcken, was zu einem Konflikt führte, in dem neun Passagiere getötet und mehrere Passagiere und Soldaten verwundet
wurden.

Den gesamten Film hindurch werden israelische Truppen gezeigt, die sich vorbereiten, das Schiff einzunehmen, woraufhin dann Szenen eingeblendet werden, in denen Passagiere die Verwundeten versorgen.

Mirit Cohen, Sprecherin für Israels Delegation bei den Vereinten Nationen, bat darum, dem Ereignis beizuwohnen und auch
einen durch die Einheiten der IDF vorbereiten Film zu zeigen. Die IDF hat einen Film veröffentlicht, in dem Mitglieder
der Pro-Terroristischen Türkischen Gruppe IHH auf der Mavi Marmara gezeigt werden, wie sie Soldaten angreifen mit Metallstangen,
und wie sie einen Soldaten über Bord werfen; ein zweiter Film zeigt den leitenden Chief des Schiffes, der bezeugt, dass der gewaltsame
Angriff auf Soldaten bereits vorher geplant wurde.

Die Gruppe der Vereinten Nationen akzeptierte ursprünglich die Bitte von Cohen und war bereit, den israelischen Film vorzuführen. Jedoch nur zwei Stunden, bevor das Ereignis beginnen sollte, informierte der Präsident der UN- Korrespondentenvereinigung
Frau Cohen darüber, dass er den israelischen Film hatte absetzen lassen. Er erklärte sich bereit, Israels Seite der
Geschichte zu gegebener Zeit ein anderes Mal zu zeigen.

Israel gab am Donnerstag eine Beschwerde gegenüber den Auslandskorrespondenten heraus. "Die Tatsache, dass Möglichkeiten der
Vereinten Nationen zur Verbreitung eines einseitigen, von den Aktivisten gedrehten Videofilms missbraucht
werden, indem man gleichzeitig einen der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen aktiv an der Möglichkeit hindert, zur gleichen Zeit zu antworten und Stellung zu nehmen, ist extrem unmoralisch," schrieb Cohen.

Die Entscheidung, die Ausstrahlung des israelischen Videos mit einer Benachrichtigung von zwei Stunden zu annullieren, "lässt ernste Zweifel bezüglich der Gründe aufkommen, die hinter dieser Entscheidung stehen," ergänzte sie. Cohen forderte eine
offizielle Entschuldigung für das Ereignis.
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