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MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

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MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 18 Okt 2009, 13:00

das Eingangsposting lautete :

MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Israels derzeitige Lage:

** UN- Menschenrechts- Rat stimmte für den Goldstone- Bericht

Der UN- Menschenrechte-Rat hat am Freitag in Genf abgestimmt und den Goldstone-Bericht gebilligt, in dem Israel beschuldigt wird, im vergangenen Winter in Gaza Kriegsverbrechen begangen zu haben, möglicherweise sogar Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Man könnte es genauso gut auch als eine gezielte Resolution zur Verurteilung des jüdischen Staates insgesamt bezeichnen.

Premierminister Binyamin Netanyahu sagte am Donnerstag gegenüber Reportern in
Jerusalem, dass dieses Votum an diesem Freitag wohl eher "dem Terrorismus helfen wird, anstatt ihm zu schaden - dies kann den Frieden weder befördern noch verhindern." Er ergänzte, dass er die Hoffnung habe, dass "verantwortungsbewusste Länder" verhindern werden, dass dieser Bericht weitere Kreise schlägt, und er äußerte seine Überzeugung, dass diese Resolution den Terrorismus weiter ermutigt und letztlich dem Frieden schadet.

Es ist nicht klar, ob die Europäische Union für oder gegen die Resolution stimmen wird, um sie zu bestätigen, obgleich Großbritannien am am Donnerstag verlauten ließ, dass sie weder den Goldstone- Bericht bestätigen werden, noch einer Resolution zur Verurteilung Israels zustimmen würden.

"Wir können nicht dem kompletten Bericht so zustimmen, und wir können nicht einer Resolution zustimmen in der Form, wie sie uns vorliegt", sagte der Botschafter Großbritanniens bei den Vereinten Nationen, Peter Gooderham, gegenüber dem UN- Menschenrechtsrat. Wie erwartet stimmten die Vereinigten Staaten gegen die Resolution, die auf dem Goldstone-Bericht aufbaut.

Der Bericht selbst war verfasst worden durch eine Ermittlungs- Kommission, geleitet durch den früheren südafrikanische Richter Richard Goldstone, als Ergebnis der Untersuchung der in der Zeit vom 27. Dezember 2008 bis zum 20. Januar 2009 durchgeführten Militäraktion "Cast Lead" (gegossenes Blei) in Gaza.

Die UN- Hochkommissarin für Menschenrechte, Navanethem Pillay hat den Bericht bereits gebilligt, und verurteilt sowohl Israel als auch die Hamas für ihre Aktionen in Gaza als "ernsthafte Übertretungen der internationalen Menschenrechte und humanitärer Grundsätze."

Bestandteil des Berichtes ist eine Anmerkung, dass die Hamas- Terroristen, die den Gaza-Streifen kontrollieren "möglicherweise auch Kriegsverbrechen begangen haben." Enthalten ist auch eine Empfehlung, das Dokument von der UN- Vollversammlung weiterzuleiten an den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag, um den Bericht dort als Beweismittel zu verwenden in einer Gerichtsverhandlung gegen den Staat Israels. Ziel ist es, verschiedene Israelische Politiker und Verantwortliche unter Anklage zu stellen wegen Kriegsverbrechen in Gaza. Der Entwurf der Resolution erwähnt die Hamas in diesem Zusammenhang nicht.

In der Vergangenheit haben die Vereinigten Staaten normalerweise alle Handlungen im UN- Sicherheitsrat verhindert, die zum Nachteil für den jüdischen Staat gewesen wären, und es wird erwartet, dass die Vereinigten Staaten diesen aktuellen Angriff ebenso verhindern.

Der Militäreinsatz gegen den Terrorismus richtete sich gegen die Hamas- Terrororganisation, die Gaza kontrolliert. Ziel war es, die Tausende von Raketenangriffen und Mörsergranaten gegen israelische Zivilisten im westlichen Negev- Gebiet zu stoppen.

Die Resolution fordert den UN- Menschenrechtsrat auf, den Bericht von Goldstone zu bestätigen, und verurteilt angebliche israelische Menschenrechts-Übertretungen in Ost- Jerusalem, Judäa, Samaria und Gaza. Der Entwurf, aufgestellt durch die Palästinensische Autonomiebehörde, wurde durch Ägypten, Tunesien, Pakistan und Nigeria bei der UN eingebracht.

Der Bericht geht nun zu den Vereinten Nationen in New York zwecks Bestätigung durch den UNHRC, wo er dann durch den Weltsicherheitsrat und die Vollversammlung der Vereinten Nationen beraten wird. Beide Gremien haben sehr starken Einfluss in der internationalen Staatengemeinschaft.

++++++++++++++++++
Bibi und Lieberman versuchten, den Goldstone- Bericht zu verhindern

Premierminister Binyamin Netanyahu und Außenminister Avigdor Lieberman arbeiteten beide hart daran, um zu verhindern, dass der Bericht von Goldstone am Freitag bei der Abstimmung vor dem UN- Menschenrechtsrat in Genf seine Billigung findet, aber es scheint so, dass der Bericht - der Israel der Kriegsverbrechen in Gaza beschuldigt, vermutlich dennoch bestätigt wird.

Sowohl Lieberman als auch Netanyahu haben argumentiert, wenn Israels Armee Kriegsverbrechen vorgeworfen werden auf Grund von zivilen Opfern in einem Krieg gegen Terroristen, dann würde der Bericht alle Versuche behindern, gegen den Terrorismus zu kämpfen. Dies verringert die Chancen auf Frieden zwischen Israel und den Palästinensern.

Netanyahu begann seinen Kampf gegen den Bericht bereits im September bei seiner Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen. Er bezeichnete den Bericht als Farce und beschuldigte den UN- Menschenrechtsrat, die Tatsachen verdreht zu haben. Der Premierminister warnte: "Nur wenn wir die Gewissheit haben, dass wir uns auch verteidigen können, dann können wir auch weitere Risiken für den Frieden eingehen."

Netanyahu sprach am vergangenen Dienstag einige Minuten mit dem UN - Generalsekretär Ban Ki-Moon, und er warnte auch hier wieder, dass der Bericht dem Friedensprozess zwischen ISRAEL und der PA schaden würde. Ban Ki-Moon sagte zu Netanyahu: "Ich habe ihre Position gehört, aber ich kann in diesen Prozess nicht eingreifen."

Lieberman traf sich im Oktober mit mehreren europäischen Vertretern und versuchte, sie zur Unterstützung von Israel im Hinblick auf den Goldstone- Bericht zu bewegen. Bei seinen Treffen mit dem französischen Außenminister Bernard Kouchner, dem britischen Außenminister David Miliband und dem österreichischen
Außenminister Michael Spindelegger scheiterte Lieberman jedoch, seine Gesprächspartner davon zu überzeugen, gegen die Bestätigung des Berichtes zu stimmen.
Lieberman warnte wiederholt die Außenminister, dass wenn der Goldstone- Bericht bestätigt wird, dann auch andere Länder, die gegen den Terrorismus kämpfen, Gefahr laufen, wegen Kriegsverbrechen angeklagt zu werden. Dies ist der Versuch, die Möglichkeit der demokratischen Staaten zur Verteidigung in Abrede zu stellen, sagte er Anfang Oktober. Israel wird das erste Land sein... als nächstes die NATO- Streitkräfte in Afghanistan, und dann Russland.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++
Beratung des UN- Menschenrechtsrates über das "besetzte Territorium" ist in vollem Gange

Der UN- Menschenrechtsrat begann am Donnerstag mit einer speziellen Beratung über die Menschenrechtssituation im „besetzten“ palästinensischen Territorium Judäa, Samaria und Ost- Jerusalem. Die Hochkommissarin für Menschenrechte, Navi Pillay aus Südafrika eröffnete die Sitzung, indem sie Israel beschuldigte, die Freiheit von Moslems zum Gebet zu beschränken, nachdem man junge moslemischen Männern nach dem gewaltsamen Ausschreitungen vom Tempelberg ausgeschlossen hatte.
Pillay verurteilte keineswegs die Tatsache, dass der Tempelberg aus demselben Grund auch für alle Juden und Christen gesperrt war.
Sie beschuldigte Israel auch, internationales Recht zu verletzen, in man den Zugang von Waren nach Gaza über israelische Grenzübergänge im Negev beschränkt und brachte gleichzeitig ihre Unterstützung für den Goldstone- Bericht zum Ausdruck.

Die PA schloss sich an und beschuldigte Israel der Judaisierung von Jerusalem sowie der Veränderung der kulturellen Identität dieser Stadt. Israel kritisierte die UNHRC- Sitzung als unberechtigt, und erklärt dass sowohl die Beschränkungen für die Besucher auf dem Tempelberg als auch die IDF- Antiterrormaßnahmen in Gaza notwendig waren, um Gewalt zu verhindern.

++++++++++++++++++++++++++
Die Türkei festigt die syrisch- iranische Achse, nachdem man Israel abgewiesen hat

Die Bedrohung durch die antiisraelische Achse an der Nordgrenze erfuhr am Mittwoch eine Zuspitzung, nachdem die Türkei, die enge Verbindungen zum Iran unterhält und gemeinsame Militärmanöver mit Syrien durchführt hat, verkündet hatte, Israel zurückzuweisen.

Die Manöver fanden in der vergangenen Woche statt, offenbarte der syrische Außenminister Walid Moallem im arabisch- sprachigen Fernsehkanal Al- Jazeera mit Sitz in Qatar. "Vor einer Woche haben Syrien und die Türkei gemeinsame Manöver in der Nähe von Ankara durchgeführt“, gab Moallem bekannt. "Das ist wichtig, weil dies die Berichte über die schlechten Beziehungen zwischen den militärischen und politischen Einrichtungen in der Türkei hinsichtlich seiner strategischen Verbindungen mit Syrien widerlegt."

Die syrisch- türkischen Manöver wurden anscheinend zur selben Zeit abgehalten, als die Türkei Jerusalem darüber informierte, dass sie der IAF (Israelische Luftwaffe) verbieten würde, an den gemeinsamen Luftmanövern in Anatolien teilzunehmen. Diese Haltung wurde durch Israel bis zum Sonntag noch nicht offiziell bestätigt.
Die Militärmanöver, die planmäßig mit der Türkei, den Vereinigten Staaten und Italien gemeinsam durchgeführt werden sollten, beinhalteten ursprünglich auch fingierte Bombenangriffe im Luftraum nahe der Grenzen des Irans, des Iraks und Syriens. Man geht davon aus, dass israelische Flugzeuge auch den türkischen Luftraum passiert haben, als sie vor zwei Jahren ihre Angriffe gegen syrische Nuklearanlagen flogen.

Die zwei Jahrzehnte der engen Verbindung zwischen Ankara und Jerusalem scheinen zu Ende zu sein, berichtet die "Asia-Times" am Mittwoch.
Es wurde erklärt, dass auf Grund von Forderungen aus der arabischen Welt und von kompromisslosen Moslems in der Türkei, die Regierung dahingehend beeinflusst wurde, sich von Israel zu distanzieren, das bisher Ankara mit Militärischen Gütern, Panzern und Flugzeugen im Wert von Hunderten Millionen Dollar beliefert hat.

"Das ist eine wirklich beunruhigende Entwicklung“, sagte der frühere Befehlshaber der israelische Luftwaffe Eitan Ben-Eliyahu gegenüber einem Reporter im israelischen Fernsehen. "Die Türkei ist für die Ausbildung unserer Luftwaffe sehr entscheidend gewesen, besonders auch im Hinblick auf die strategisch wichtigen Grenzen zum Iran und zu Syrien."

Der Staatssekretär für Auswärtige Knesset-Angelegenheiten und Vorsitzender des Verteidigungskomitees, Tzachi HaNegbi (Kadima- Partei) stellte fest, dass die Annullierung des gemeinsamen Militärmanövers "eine sehr beunruhigende Entwicklung" ist.

Türkische Politiker versuchten, die heftigen israelische Reaktionen auf die überraschende Absage zu beschwichtigen, aber israelische Politiker stellten fest, dass die Regierung des Premierministers Recip Tayyip Erdogan wohl versucht, Israel zu bestrafen für die dreiwöchige Militäroperation gegen den Terrorismus in Gaza, die Mitte Januar beendet wurde.

Der Premierminister Erdogan stand auch in der vordersten Reihe der Kritik gegen die damalige Entscheidung der Vereinten Nationen im letzten Monat, den Goldstone- Bericht nicht auf die Tagesordnung zu setzen, in dem Israel der Kriegsverbrechen in der Gaza beschuldigt wird. Die UN denkt jetzt darüber nach, von ihrer Position im vergangenen Monat abzuweichen.
++++++++++++++++++++++++++++++
Das Ende einer Ära?

Die Veränderung in der Beziehung zwischen der Türkei und Israel, die gemäß einem früheren israelischen Politiker "einfach so beendet wurden" lässt Israel zurück ohne irgendeine verbündete Nation in der Nähe der nördlichen Grenze. Die Zeitung "Asia Times" bemerkt in diesem Zusammenhang, dass die Annullierung der Luftübung auch ernstzunehmende Auswirkungen haben kann auf die Bemühungen, den Iran an der Entwicklung einer Atomwaffe zu hindern.

Ein türkisch- syrischer Vertrag, der am Dienstag unterzeichnet wurde, enthält unter anderem Pläne, die militärische Zusammenarbeit zu verstärken sowie die Visapflicht im Reiseverkehr zwischen beiden Ländern zu beenden. Zehn türkische Minister flogen nach Syrien für diese Konferenz auf höchster Ebene mit ihren syrischen Gesprächspartnern.

Syrien lobte die Türkei auch dafür, aus dem Militärmanöver mit Israel auszusteigen und drängt auch andere moslemische Länder, insbesondere Jordanien und Ägypten, ihre diplomatischen Beziehungen mit Israel einzuschränken. Jordanien drohte in dieser Woche damit, seinen Botschafter in Israel zurückzuziehen, wenn die israelische Polizei in die Al-Aqsa- Moschee auf dem Tempel-Berg eindringen sollte.

Die Türkei spielte bisher auch eine entscheidende Rolle als Vermittler bei den indirekten Gesprächen zwischen Syrien und Israel während der Amtszeit des früheren Premierministers Ehud Olmert.


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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 03 Jan 2010, 16:33

MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug


ISRAELS GEGENWÄRTIGE SITUATION:


Netanyahu deutet an, dass die IDF an der zukünftigen Grenze zwischen der PA und JORDANIEN präsent sein muss

Premierminister Binyamin Netanyahu hat zum ersten Mal öffentlich gesagt, dass die IDF die Präsenz entlang der zukünftigen Ostgrenze eines PA – Staates aufrechterhalten muss um zu verhindern, dass Waffen nach Judäa und Samaria geschmuggelt
werden. Er bemerkte in diesem Zusammenhang, dass Israel seine militärische Präsenz seinerzeit an der Grenze zwischen Gaza und Ägypten aufgab, die nun seit 4 Jahren zu einer Schmuggelroute geworden ist. Diese Situation
solle sich, wie er sagte, nicht wiederholen. Bei einer jüngsten Sitzung aller israelischen Botschafter und Diplomaten auf unterer Ebene bemerkte der Premierminister, dass Israels Sicherheitsgefahren nicht an den eigentlichen Grenzen von Gaza und
Libanon vorhanden sind, sondern eher jenseits der Grenzen. Er sagte, dass Israel sich nicht abhängig machen kann von
Vereinbarungen, die auf dem Papier stehen, und er deutete an, dass die IDF eine Präsenz auch
weiterhin aufrechterhalten muss an den Ostgrenzen jedweder zukünftigen Palästinensischen Autonomiegebiete
in Judäa und Samaria, um den Terrorismus zu bekämpfen und den Schmuggel von Waffen zu verhindern.



++++++++++++++


Eine dritte Terrorbasis?

"Der Iran schafft eine Basis für Waffen im Libanon, die in unmittelbarer Nachbarschaft und Reichweite von Israel stationiert werden mit dem Ziel, Israel anzugreifen“, sagte Premierminister Netanyahu. "Das Problem
im Libanon ist nicht die Grenze. Das Problem der Sicherheit ist Syrien. Dasselbe ist in
Gaza geschehen. Das Problem ist nicht die Grenze mit Gaza... sondern vielmehr die 12 Kilometer (acht Meilen) im Sinai"
neben der Philadelphi- Schmuggel- Route. Er erklärte, dass "auch Vereinbarungen, Unterschriften und Texte uns mit demselben Problem zurückgelassen haben. Wir möchten eine solche Situation nicht haben, bei der Judäa
und Samaria zu einer dritten Basis für Raketen des Iran werden." Der Premierminister erklärte, dass der Schmuggel von Waffen in Judäa und Samaria ein Problem erschaffen würde, das viel schlimmer ist als das, was Israel
an der nördlichen und südlichen Grenze gegenübersteht. Zu verhindern, dass Waffen nach Judäa,
Samaria und Gaza hineingelangen, ist eine Bedingung für den Frieden, ergänzte der Premierminister Netanyahu. Ohne dass wir ganz konkret verlangen, dass die Präsenz der IDF in dem Gebiet Teil einer Vereinbarung
mit einem zukünftigen PA- Staat sein wird, "habe ich Zweifel, ob irgendetwas anderes außer einer realen Präsenz
der Truppen des Staates Israels irgendwie den Waffenschmuggel stoppen könnte. Das Problem der Entmilitarisierung muss
effektiv gelöst werden, und dies kann wirkungsvoll nur dadurch geschehen, dass der unerlaubte
Zugang blockiert wird, in erster Linie aus dem Osten (Judäa und Samaria), wo auch immer die Grenze einmal festgeschrieben wird."



+++++++++++++++++++++


Nein zu einer weiteren Resolution 1701


Er hat zuvor dazu aufgerufen, dass ein zukünftiger PA-Staat entmilitarisiert wird, aber seine Rede war das erste Mal dahingehend, dass er sagte, dass Israelische Streitkräfte an der Grenze stationiert werden. Der Premierminister wies die Option zurück, erneut solche Verträge wie die Resolution 1701
des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen zu verabschieden, die den Zweiten Krieg im Libanon vor drei Jahren beendete. Die Resolution beinhaltete eine Klausel ein, die die Blauhelmsoldaten der Vereinten Nationen (UNIFIL) ermächtigte,
die Hizbullah- Terroristen zu entwaffnen, aber die Kommandanten dieser internationalen Schutztruppe sagten gleich zu
Beginn, dass sie es nicht umsetzen würden und nicht umsetzen könnten. Die Hizbullah
hat die Unterlassung dieser Kontrolle und des Drucks dazu verwendet, mindestens dreimal so viel Raketen anzuhäufen, wie sie vor dem Ausbruch des 34-tägigen Krieges besaßen. Israel hatte unter Führung der damaligen Außenministerin Tzipi Livni im Zusammenhang mit der Beendigung der Antiterroroperation „Cast Lead“ im vergangenen Jahr einen Vertrag
unterzeichnet, in dem festgelegt wurde, dass die Vereinigten Staaten sicherstellen würden durch
entsprechende technische Einrichtungen und ausländische Beobachter in Ägypten, dass der Schmuggel von Waffen beendet würde. Allerdings hat die Hamas in Gaza auch weiterhin geschmuggelt. Flugabwehr- und Panzerabwehrraketen sowie Langstreckenraketen aus dem Iran, die eine Reichweite haben, dass sie sogar die Hauptstadt Tel Aviv erreichen können, haben ihren Weg nach Gaza gefunden. Die IDF hat einige, aber bei weitem nicht alle der Versuche vereitelt, Waffen zu schmuggeln, einschließlich Raketen in Judäa und Samaria.


++++++++++++++++++++


Der PA- Vorsitzende Abbas segnet die Mörder des Rabbis als 'Märtyrer'

Der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas,
hat öffentlich drei Terroristen, die einen jüdischen Vater von sieben Kindern ermordeten, zu "Shaheeds" - heiligen Märtyrern
erklärt, gemäß einem Bericht bei Palestinan Media Watch. Abbas erklärte die Mörder - alle Mitglieder der Al Aqsa-
Märtyrer- Brigaden – zu Shaheeds, und er schickte seinen persönlichen Abgesandten, um ihre Familien zu besuchen im Anschluss an den Angriff am vergangenen Donnerstag. Die Al Aqsa- Märtyrer- Brigaden sind Teil einer Fatah- Splittergruppe, die durch Abbas angeführt wird. Der PA- Premierminister Salam Fayyad besuchte persönlich die Familien, gemeinsam mit mehreren führenden Vertretern der PA und verurteilte die IDF- Operation. Rabbi Meir Avshalom Chai, ein 40-jähriger israelischer Einwohner aus der jüdischen Siedlung Shavei Shomron in Samaria, wurde in einem Kugelhagel
ermordet, der von den vier Terroristen im Auto abgefeuert wurde, das ihn einholte, als er von einer nahe gelegenen
Siedlung nach Hause fahren wollte. Am Freitagabend spürten IDF- Soldaten drei der Terroristen
auf und töteten sie, nachdem sie das Feuer eröffneten während des Versuchs, sie zu verhaften. Der vierte wurde
der PA-Polizei überlassen, die ihn den israelischen Behörden nicht ausgeliefert
haben. Die Antwort der PA-Regierung entsprach einer unmissverständlichen Unterstützung für den Terrorangriff, mit einer entsprechenden Verlautbarung durch seine Führung und von Seiten der Fatah- Splittergruppe, worin die Terroristen als
Palästinensische Helden und Shahids bezeichnet werden. Ein Mitglied des Zentralausschusses der Splittergruppe beschrieb die Terroristen als "militärische Kommandeure, tapfere Helden, und Kämpfer," gemäß einer Pressemeldung in der Tageszeitung
Al-Hayat Al-Jadida, übersetzt von PMW. Von der PA- kontrollierte Medien haben inzwischen Israels Tötung der Mörder des
Rabbis als "Hinrichtung" und "kaltblütigen Mord“ bezeichnet.



++++++++++++++++++++++++

Abbas: Nicht mit mir – wir werden uns der Gewalt nicht zuwenden

Abbas behauptete in einem Englischsprachigen Interview, das in dieser Woche auf der Webseite des
Palästinensischen Medien- Zentrums verbreitet wurde, die ganz klar bestimmt ist für einen internationaler Leserkreis, dass er der Gewalt und dem Terrorismus entgegengesetzt ist, ungeachtet der Umstände. Das Palestine- Media- Center (PMC) ist die
Medienagentur und das "allgemeine Sekretariat" für die Pal. Befreiungsorganisation
(PLO), in der die Fatah Mitglied ist. Die Erklärung erging als Antwort auf eine Frage bezüglich seiner Ansichten dahingehend, ob die PA eine Ein- Staatenlösung anstrebt oder darauf beharren würde, die Errichtung
eines unabhängigen PA- Landes zu erreichen, gemäß dem Road- Map- Plan. "Ich werde mich nicht der Gewalt zuwenden,"
antwortete er. "Egal wie man uns auch herumzerren mag, wir werden nicht zur Gewalt zurückkehren.“ "Und wenn
ihnen Gewalt aufgezwungen wird?" wurde er gefragt. "Nicht mit mir. Ich bin dagegen," behauptete er. "Ich werde Gewalt nicht akzeptieren, Terrorismus, Gewehrfeuer oder eine militärische Intifada. Absolut nicht."

Reinhard
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 10 Jan 2010, 18:01

MJMI Weekly Prayer Letter- Auszug

ISRAELS GEGENWÄRTIGE
SITUATION:


Die USA behaupten, dass Frieden in zwei Jahren möglich ist


Eine neue US-Friedensinitiative bemüht sich, Frieden zwischen
Israel und den palästinensischen Arabern innerhalb von zwei Jahren zu
erreichen. In der Vergangenheit haben sich solche Termine immer wieder
als unhaltbar erwiesen, und sie haben nur zu noch härterer Gewalt von
Seiten der Araber und zu noch mehr Forderungen nach Zugeständnissen durch die
Israelis geführt. Aber nur dann, wenn Israel es
schafft, die eigenen legitimen Interessen zu vertreten, kann dieser
Prozess auch weitergehen. Berichten zufolge deutet
in den vergangenen Tagen einiges darauf
hin, dass die Vereinigten Staaten und Ägypten versuchen, an einer neuen
Friedensinitiative zu arbeiten, und es gibt dabei viele
Parallelen. Gemäß dem US-Nahostgesandten, George Mitchell, zielt der US-Plan darauf ab,
die Grenzen eines palästinensischen Staates innerhalb von neun Monaten festzulegen und
eine endgültige Vereinbarung darüber innerhalb von zwei Jahren zu erreichen. Mitchell deutet eine
parallel laufende Serie von Verhandlungen zwischen Israel und Syrien
bezüglich der Golan Höhen an. „Wir hoffen, die Parteien kommen zu einer Vereinbarung,“ sagte
Mitchell.




Die ägyptische Initiative, die heute in Washington besprochen
wird, die ebenso in eine endgültige Vereinbarung innerhalb von zwei Jahren münden soll, schlägt
vor, dass Israel die Waffenstillstandslinie von 1949 als Grenze des
palästinensischen Staates mit Ostjerusalem als Hauptstadt anerkennt,
bevor die Verhandlungen wieder aufgenommen
werden. Die nachfolgenden Verhandlungen werden sich unter anderem befassen mit den Wasserrechten und mit den Flüchtlingen. Israelische Minister und Politiker sind gegen
den Vorschlag, zunächst die Grenzen festzulegen. Sie sehen das Aufgeben von Gebieten
ohne irgendwelche Gegenleistungen wie das Preisgeben aller Karten an die Palästinensische Autonomiebehörde.


Die Israelis werden nichts mehr haben, um zu verhandeln, nichts mehr, was man anbieten kann. Der
Außenminister Avigdor Lieberman sagte, dass Israel nicht dabei helfen sollte, irgendwelche
Luftschlösser zu erschaffen. Die Gespräche sollten ohne Vorbedingungen beginnen und ohne einen festen Zeitplan.


Lieberman bemerkte, dass wenn man in der Vergangenheit Fristen setzte, dann führte
das nur zu Extremismus und neuer Gewalt. Allerdings drückte der
Premierminister Netanyahu in dieser Woche Optimismus dahingehend aus, die Verhandlungen wieder aufzunehmen, weil er eine „Veränderung in der Atmosphäre“ wahrgenommen habe. „Ich hoffe, dass die Zeit jetzt reif ist, den Friedensprozess weiterzuführen“, sagte er. Wenig
später warnte der Knessetabgeordnete Danny Danon von der Likud- Partei, dass
es mit Netanyahu
dahingehend enden wird, uns zurück zu den Grenzen vor 1967 zu führen.




Anmerkung: Wir haben diese Abfolge bereits zuvor immer wieder gesehen! Seit den Verträgen von Oslo haben alle Präsidenten der Vereinigten Staaten versucht, ein Rezept und einen festen Zeitplan zu präsentieren, um den Konflikt im Nahen Osten zu lösen. Präsident Obama begann bereits früher in
seiner Präsidentenperiode als seine Vorgänger, aber er scheint nur wenig aus deren Scheitern gelernt zu haben. Es hat sich nie als hilfreich erwiesen, feste Zeitpläne aufzustellen. Wenn man dies
tut, dann gibt man damit jener Partei einen Vorteil, die sich weigert,
einen Kompromiss einzugehen, und es fördert gleichzeitig extremistische Ansprüche und
extremistische Handlungen. Jedes Mal haben die Verhandlungen, obgleich die Palästinensischen Araber
für das Scheitern verantwortlich waren, Israel dazu gezwungen, noch mehr
Zugeständnisse zu machen. So hat sich Israel allmählich zurück bewegt von ihren ehemaligen
Positionen der Weigerung, mit der PLO zu verhandeln, der Weigerung, über Jerusalem zu verhandeln,
der Weigerung, unter Feuerbeschuss zu verhandeln und der Weigerung, den Bau von Siedlungen zu stoppen. Sie haben ständig angeboten, immer mehr Territorium der PA zu übergeben in einem
Ausmaß, dass Ehud Olmert sogar bereit war, den Tempelberg unter Moslemische Kontrolle zu stellen. Die
palästinensisch- arabischen Ansprüche blieben jedoch auf dem Punkt, wie
sie immer gewesen waren: Das ganze Territorium vor 1967, Ost- Jerusalem als Hauptstadt sowie eine
Rückkehr der Flüchtlinge. (Dass sie auch den Rest von ganz Israel als besetztes Territorium
bezeichnen, scheint diejenigen nicht zu stören, die an den jüngsten Friedensinitiativen arbeiten.)



Wenn Obama Israel zwingen will, Zugeständnisse zu machen und
einen Fahrplan dafür festlegt, dann könnte das vielleicht ein gangbarer Weg
sein. Aber wenn er so handelt, dann sollte er auch einen Blick darauf
werfen, was die letzten Male geschah, als man einen solchen Weg einschlug. Als Clinton in Camp David
im Jahre 2000 scheiterte, folgte die Al Aqsa Terrorkampagne. Als Bush in Annapolis
im Jahre 2008 scheiterte, folgte der Gaza Krieg. In beiden Fällen führte es dazu,
dass die PA den Einsatz bei den folgenden Verhandlungen erhöhte. Im Moment lehnt es Abbas aber
sogar ab, mit Netanyahu überhaupt zu sprechen, es sei denn, dass er
einem kompletten Baustopp für Siedlungen zustimmt und die Grenzlinie von 1967 akzeptiert. Diese Bedingungen wurden zuvor noch nie gestellt.



Welche Logik steckt dahinter, wenn man ständig Zugeständnisse von
Israel verlangt, während man die mangelnde arabische Bereitwilligkeit zu Kompromissen in
diesem Zusammenhang ignoriert? Die Nahostkommentatorin Evelyn Gordon
behauptet, dies sei ein Ergebnis der Bereitwilligkeit Israels, die eigenen Ansprüche auf Judäa und
Samaria (Westjordanland) hintenan zu stellen. Wenn Israel als ein Land angesehen wird, das
keine legitimen, historischen, rechtmäßigen oder moralischen Ansprüche auf dieses Gebiet hat, „dann
ist Israel
irgendwann nichts weiter als ein Dieb, schreibt sie. Das ist genau
die Einschätzung, die palästinensische Araber fortwährend in den
Weltmedien vertreten. Die Bereitwilligkeit, die palästinensische
arabische Unnachgiebigkeit zu akzeptieren, scheint sich im größten Teil der internationalen Gemeinschaft
manifestiert zu haben, wenn sie diese Darstellung so schluckt. Jeder spricht nur über
sofortigen und dauerhaften Frieden - Aber Frieden, der auf einer Lüge aufgebaut wird, kann nicht
funktionieren.


Das Heilmittel gegen diese Art von Krankheit wäre eine stärkere Durchsetzungskraft von
Seiten Israels bezüglich ihrer eigenen Ansprüche. Die Juden haben wirklich legitime Ansprüche auf
Judäa und Samaria! Uns wurde viel zu lange die Geschichte über die palästinensischen und arabischen
Rechte und die so genannte israelische
Besatzung verkauft. Demgegenüber klingt die Tatsache der
legitimen jüdischen Ansprüche wie eine Geistesverwirrung. Aber die jüdische Verbindung zu Judäa und Samaria ist viel stärker als irgendeine arabische Verbindung. Wie man dies in der Politik heute verkauft, ist eine andere
Sache. Aber wenn man diese Tatsache nicht vertritt und verbreitet, dann
wird jegliche israelische Präsenz in Judäa und Samaria als unmoralisch und unrechtmäßig angesehen,
und jedes Zugeständnis der Israelis an die Palästinenser als Wiederherstellung der Rechtmäßigkeit. An dieser Stelle haben Israel und seine Verbündeten einen wichtigen Kampf zu führen: Das Erzählen und Verbreiten
dieser Tatsache und seiner Geschichte.


+++++++++++++++++++++++++++

Die stärkste Vergeltungsmaßnahme der IDF- Einheiten seit der Antiterroroperation „Cast Lead“ in Gaza

Die IDF haben am Donnerstagabend Terroristenziele in Gaza bombardiert, darunter auch in der Nähe von Gaza-
Stadt, bei der stärksten Vergeltungsmaßnahme für Mörsergranaten- und Raketenangriffe gegen Israel seit dem Ende der Operation „Cast Lead“ im vergangenen Jahr. Mindestens zwei Terroristen wurden getötet und drei Tunnel sowie eine Waffenfabrik wurden erfolgreich ins Visier genommen. Hamas Beamte
sagten, dass vier andere Terroristen vermisst werden. Einer der Tunnel war mitten in
Gaza, und er war dazu bestimmt, in den Westnegev einzudringen, um einen Terrorangriff gegen israelische
Bürger oder IDF- Soldaten durchzuführen. Der Tunnel wurde ungefähr eine halbe Meile von der Gaza-
Grenze gegraben. Zwei andere Tunnels waren verwendet worden, um Waffen unter der
Stadt Rafiah zu schmuggeln, die an der ägyptischen Grenze liegt. Der Militärische Geheimdienst hat ermittelt, dass die Hamas ihre Terrorinfrastruktur seit dem Ende der Operation „Cast Lead“ wieder aufgebaut hat, und
es sind Dutzende, vielleicht sogar Hunderte von Tunneln gebaut worden.


Die schnelle Antwort der IDF- Einheiten geschah als Vergeltung für
einen massiven Terrorangriff im Westnegev, der die Menschen dort zurückfallen ließ in
ein Trauma, unter dem sie seit mehr als neun Jahren gelitten haben. Vierundzwanzig Stunden
zuvor hatte es den letzten massiven Beschuss auf Israel gegeben. Der Südliche Oberbefehlshaber Generalmajor Yoav Galant sagte in diesem Zusammenhang, dass die Operation „Cast Lead“ sehr
erfolgreich war, so dass wir eine solch ruhige Periode im letzten Jahrzehnt nicht hatten. Allerdings
warnte er auch die Bewohner von Gaza: „Wir müssen wachsam sein, denn der Horizont ist noch
nicht sicher, und wir bereiten uns auf das schlimmste vor, wenn es denn passiert.“


Mehr als 280 Raketen und Mörsergranaten wurden seit dem Ende der Operation Cast Lead auf Israel
bis zum Donnerstag abgeschossen, als die Hamas und die mit ihre verbündeten Terroristen mehr als 10 Mörser-Granaten und eine Rakete aus dem Gaza- Streifen zündeten. Keiner wurde verwundet, und es
wurde über keine Schäden berichtet. Die Mörsergranaten wurden fast unmittelbar nach der Verlautbarung von Verteidigungsminister Ehud Barak abgeschossen, in der er mitteilte, dass das Anti-Kassam Verteidigungs-System erfolgreich die kritische Testphase bestanden hätte, und dass es im kommenden Jahr einsatzbereit
wäre.


Die Hamas behauptete umgehend, dass man das System überwinden könne, das entworfen wurde, um
Kurzstreckenraketen abzuwehren. Man behauptete, dass dieses Verteidigungssystem eher für herkömmliche Raketen und nicht für Kassam-Raketen geeignet sei. Ein anderes Problem mit dem System sind die Kosten von 30.000- 40.000 Dollar für jede Einheit, im Vergleich zu den niedrigen Kosten der
Herstellung Tausender von selbstgebauten Mörser- Granaten und Kassam- Raketen.


Die Terrorangriffe, die auch mit einer Panzerabwehrrakete durchgeführt wurden,
zwangen Israel, den Kerem- Schalom- Grenzübergang zu schließen, einen
der Grenzübergangspunkte, über den humanitäre Hilfslieferungen nach Gaza abgewickelt
werden. Dieselbe Position war auch das Ziel von Terroristen im Juni 2006, als sie
einen IDF- Kontrollpunkt angriffen, zwei Soldaten töteten und den Soldaten Gilad Shalit entführten.

Die Verhandlungen für seine Rückkehr des Soldaten sind wieder ins Stocken
geraten, während seine angeschlagene physische und psychische Verfassung weiter unbekannt
bleibt. Die Hamas hat
sich geweigert, die Genfer Konvention zu beachten, die Besuche durch das
Rote Kreuz einschließt.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 16 Jan 2010, 11:09

MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug


ISRAELS GEGENWÄRTIGE SITUATION:

Israelisches Hilfsteam für das vom Erdbeben betroffene Haiti; Das Schicksal von Juden ist unbekannt

Eine siebenköpfiges Hilfsteam aus Israelis ist nach Haiti abgereist, um zu bewerten, welche Hilfe
für den von dieser Tragödie betroffenen Inselstaat am meisten erforderlich ist,
nachdem das Land am späten Dienstagnachmittag durch ein
massives Erdbeben erschüttert wurde. Die Delegation, die auch Mitarbeiter aus dem Außenministerium, IDF- Oberbefehlshaber und Medizinisches Fachpersonal der IDF einschließt, hat
gegen 11:30 vormittags Israel verlassen. Unter den Mitgliedern des Teams
befinden sich auch Experten auf dem Gebiet der Technik, der
Medizin, Logistik sowie Rettung und Wiederaufbau sagten Regierungsvertreter. Medizinischer Bedarf, ein
Feldlazarett, Nahrungsmittel und/oder anderer humanitäre Hilfe ist Teil der Art von Unterstützung, die für
die verzweifelte und verarmte Nation in Betracht gezogen wird, hieß es. Bisher
sind keine Israelis unter den Opfern des Bebens identifiziert worden, das die haitianische Hauptstadt Port-au-Prince besonders hart getroffen hat, gemäß dem Israelischen Botschafter in der benachbarten Dominikanischen Republik, Amos Radyan. Jedoch ist der Zustand der jüdischen Familien, die auf dem Land
leben, nicht klar, sagte er. Die Telefonverbindungen sind noch
unterbrochen, und die Israelische Botschaft ist
bisher nicht in der Lage gewesen, sich mit einigen der Familien in
Verbindung zu setzen. Es gibt etwa 25 bis 30 Juden, die zur Zeit in Haiti
leben, die meisten von ihnen leben in Port-au-Prince.
Israel und Haiti haben vollständige diplomatische Beziehungen, aber der
jüdische Staat hat keine Botschaft im Land. Er wird von der Botschaft in der benachbarten Dominikanische Republik mit vertreten. Das Erdbeben, das mit 7.0 auf der Richterskala gemessen wurde, war das
schlimmste in dieser Region seit mehr als 200 Jahren und zugleich das größte
Beben, das die verarmte Inselnation jemals heimgesucht hat. Es führte sogar zum
teilweisen Einsturz des Staats-Palastes, und zerstörte das lokale Hauptquartier
für die Friedenstruppen der Vereinten Nationen sowie ein Krankenhaus. Viele
Angestellte der Vereinten Nationen befinden sich unter den Vermissten, sagten Beamte. Mehrere Nachbeben folgten dem ersten Beben und noch viele weitere werden erwartet. Gemäß dem amerikanischen
Geologischen Nationalen Erdbeben-Informationszentrum lag die Tiefe des
Erdbebens ungefähr sechs Meilen unter der Erdoberfläche. Gemessen wurde ein Niveau von 9 auf einer Skala von 1 – 10 für die Stärke der Erschütterung auf der Erdoberfläche.



Juden haben in Haiti seit 1492 gelebt, als Luis de Torres als ein
Dolmetscher für Christopher Columbus einreiste, obgleich sie größtenteils ihr Judentum im Verborgenen gehalten haben. Archäologen haben eine alte Synagoge von Juden in Jeremie entdeckt, und jüdische
Grabsteine sind auch in Hafenstädten wie Cap Haaitien und Jacmel entdeckt
worden. Vor dem Zweiten Weltkrieg beherbergte die Insel verschiedene Siedlungen mit Juden aus
Frankreich, Polen, den Niederlanden, Libanon, Syrien, Ägypten, und anderen
Ländern. 1937 gab die haitianische Regierung auch Pässe und Visa aus für ungefähr 100 osteuropäischen
Juden, die vor dem Nazi- Holocaust fliehen mussten. Bis zum Ende der 50er Jahre
hatten viele dieser Juden das Land verlassen um sicherzustellen, dass ihre
Kinder auch andere Juden heiraten könnten, und sich nicht mit den Einheimischen
vermischen.


+++++++++++++++++++++++++++++

Die Türkei erhält eine Entschuldigung, anstatt eine Rüge

In der Hitze der Meinungsverschiedenheit bezüglich des Verhaltens
des stellvertretenden Außenministers, Danny Ayalon gegenüber dem
türkischen Botschafter, ist das wirkliche Problem wieder in den Schatten
getreten. Die türkische Feindschaft gegenüber Israel ist das eigentliche Problem, nicht diplomatische Normen und Feinheiten. Am Montag nutzte der türkische Premierminister während eines Besuches
im Libanon wieder die Gelegenheit, um auf Israel einzuschlagen. Er beklagte
die seiner Meinung nach unverhältnismäßige Gewalt gegen die palästinensischen
Araber, verurteilte Israel wegen Verletzung des Luftraums im Libanon und verlangte von den Vereinte Nationen, denselben Druck gegen Israel auszuüben, wie sie es wegen des Nuklearprogramms gegen den Iran tun.


Wir können niemals schweigen im Hinblick auf Israels Einstellung und die unverhältnismäßige Gewalt, die man angewendet hat, und wir werden beharrlich bleiben und UN-Resolutionen fordern“, sagte Erdogan. Mit Hinweis auf die Tötung von drei Terroristen durch Israel, die Raketen gegen Israel abgeschossen hatten, schrie Erdogan auf: Was ist wohl dieses Mal ihre Rechtfertigung?“


Diese Bemerkungen ergingen, nachdem eine türkische Fernseh-Serie Sprache und Bilder verwendet hatte, die
eindeutig antisemitischen Unterton hatten, einschließlich der Darstellung von Israelischen Agenten als Kindesentführer. Als Reaktion darauf bestellte der stellvertretende
Außenminister, Danny Ayalon den türkischen Botschafter in die Knesset ein, und in demütigender Art und Weise protestierte er wegen der zwei Ereignisse. Nachdem Präsident Peres sich einschaltete, wurde Ayalon später dazu veranlasst, eine offizielle Entschuldigung gegenüber der Türkei zu schreiben. Der Text der
Entschuldigung war teilweise von den Türken diktiert worden, die mit Wut auf
die Behandlung ihres Botschafters reagierten. Der Premierminister Benyamin Netanyahu
kritisierte Ayalon für die Art und Weise, wie er den Protest angebracht hatte,
aber der Protest selber sei „gerechtfertigt“ gewesen. Die Türkei wurde bisher
als Israels engster Verbündeter in der Moslemischen Welt betrachtet. Die nach außen hin weltlich eingestellte
Nation (jedoch mit einem Moslemischen Bevölkerungsanteil von 98 %) unterhält eine enge Zusammenarbeit mit Israel auf mehreren Gebieten, einschließlich der Militärmanöver. Allerdings begannen sich die
Beziehungen seit mehr als einem Jahr mehr und mehr zu verschlechtern, und seit dem
Krieg in Gaza im Januar hat Premierminister Erdogan keine Gelegenheit versäumt, um Israel zu kritisieren. Die
wachsende Feindseligkeit gegenüber Israel muss in einem größeren Zusammenhang
gesehen werden. Der Antrag der Türkei auf Mitgliedschaft in der EU ist auf
Widerstand gestoßen, besonders von Frankreich, und Erdogan, der einer Islamisch-orientierten Partei vorsteht, hat nun stattdessen die Verbindungen der Türkei mit den Moslemischen Staaten und Organisationen deutlich ausgeweitet. Diese Verbindungen schließen den Iran, Syrien, die Hizbullah und die Hamas ein. Debka-File weist sogar darauf hin, dass Erdogan versucht, Schiffe aus Südafrika und Venezuela zu
organisieren, um nach Gaza zu fahren und die Blockade zu durchbrechen. Er geht davon aus, dass Israel zögern wird, Schiffe von diesen Nationen abzufangen, um nicht einen Konflikt mit ihren Führern zu riskieren, die sich ganz offen über Israel hinwegsetzen. Jedoch, die traditionell starken Beziehungen der Türkei mit Israel sind ein Hindernis beim Knüpfen von Verbindungen mit diesen Akteuren.


Ein anderer Faktor, der eine Rolle spielt, ist die Weigerung der Regierung Netanyahu, der Türkei zu gestatten, zwischen Israel und Syrien zu vermitteln. Wegen der andauernden
Angriffe von Erdogan sieht Netanyahu die Türkei nicht als neutralen Vermittler.
Infolgedessen wird der Türkei der Status abgesprochen, ein wichtiger Akteur und Friedensstifter in
der Region zu sein. Wegen Ayalons umstrittenen Art und Weise, die Botschaft gegenüber der Türkei an den Mann zu bringen, ist die Botschaft selbst in den Hintergrund getreten. Das ist in diesem Zusammenhang die eigentliche Tragödie. Erdogans Verhalten ist nicht akzeptabel, insbesondere auch deshalb nicht, weil diese Töne aus einer vermeintlich freundlich gesinnten Nation
kommen. Die Sprache und die Methoden, die er sich herausnimmt, wie etwa im
vergangenen Jahr in Davos, als er vor laufenden Kameras Präsident Peres öffentlich
kritisierte, gehören einfach nicht in die politischen Gepflogenheiten dieser
Welt. Dies gilt auch für die Verbreitung von antisemitischen Inhalten in den türkischen Medien, die israelische
Touristen in der Türkei bereits dazu veranlasst, die hebräische Sprache zu vermeiden, ihre Kippas zu entfernen sowie jeden Hinweis, der darauf hindeuten könnte, dass sie aus Israel kommen. Das ist
ein Phänomen, das man nicht hinnehmen kann. Eigenartigerweise ist die makabere Wirkung dieses Ereignisses, dass Erdogans Ansehen sich sowohl im Westen, als auch unter seinen neuen Moslemischen Verbündeten verbessert hat. Manchmal ist es gerade zu leicht, die Aufmerksamkeit von den wahren
Problemen wegzulenken, so dass sie kaum noch eine Bedeutung haben. Aber die
eigentlichen Probleme und nicht Bedeutungslosigkeit stellen letztlich doch die Realität dar.



++++++++++++++++++++++++++++

Die Hamas wird eingezäunt

Sowohl Israel als auch Ägypten bauen Sperrzäune. Das gewünschte Ergebnis ist die Schwächung der Hamas. Aber Ägypten verwendet eine falsche Logik und Motivation in der Rechtfertigung des Baus von Sperranlagen an der Grenze zu Gaza.

Der Premierminister Benyamin Netanyahu informierte am Sonntag die
Medien, dass Israel beginnen wird, einen Sperrzaun entlang der Grenze zu
Ägypten zu bauen, von Gaza bis nach Eilat.
Dies ist eine
strategische Entscheidung, um den jüdischen und demokratischen Charakter des Staates Israels
zu sichern. Israel wird offen bleiben gegenüber Kriegsflüchtlingen, aber wir können nicht Tausende von illegalen Arbeitern gestatten, nach Israel über die südliche Grenze
einzudringen und unser Land zu überschwemmen,“ sagte Netanyahu. In den vergangenen Jahren hat es
eine Zunahme von afrikanischen Einwanderern gegeben, die versuchen, die Grenze nach Israel zu überwinden, entweder um Arbeit zu suchen, oder weil sie Flüchtlinge sind. Eilat hat zurzeit 3.500
Afrikaner, die ankamen, um Arbeit zu suchen und 2.000 von ihnen sind noch arbeitslos. Netanyahu
wollte diesen Fakt nicht überbewerten, aber einen anderer Grund für den Sperrzaun ist die Tatsache, dass die Hamas und andere Terroristenorganisationen daran gehindert werden sollen, über den Sinai nach Israel einzudringen. Die Entscheidung, den Zaun jetzt zu bauen,
geschah gemäß einiger Kommentatoren auch wegen des Drucks von Seiten Ägyptens und der Vereinigten Staaten. Sie sehen diese Maßnahme, zusammen mit Ägyptens Sperrzaun nach Gaza als eine
Möglichkeit, die Hamas zu untergraben und sie vielleicht dahin zu bringen, eine Vereinbarung mit der Fatah zu akzeptieren. Die Hamas- Terroristen in Gaza werden jetzt daran gehindert, mit Hamas- Mitgliedern in Judäa und
Samaria (Westjordanland) zusammenzuarbeiten, wenn man den Umweg über den Sinai und
Negev abschneidet.


Anmerkung:

Die Motivation von Ägypten, einen eigenen Sperrzaun zu bauen, und Israel zu gestatten, einen anderen zu
bauen, ist die Schwächung der Islamisten. Sie sollen außerdem auf das nordöstliche Sinaigebiet beschränkt bleiben. Dieses Gebiet hat sich zu einem Trainingslager für verschiedene Islamistische Organisationen entwickelt, einschließlich Al Qaeda und ähnlicher Organisationen. Interessanterweise
nennt Ägypten
Nationale Sicherheitsinteressen“ als eine Motivation, um ihren eigenen Zaun zu
bauen, der dazu bestimmt ist, die Schmuggel-Tunnel zwischen Gaza und Ägypten
abzuschneiden. Ein Sprecher im ägyptischen Außenministerium sagte, dass es ungefähr 1.000 Tunnels gab, die dazu verwendet wurden, um Waffen in die Sinai- Halbinsel nach Ägypten zu schmuggeln. Auch wenn in dieser
Feststellung natürlich eine gewisse Ironie liegt, so
ist das ägyptische Eingeständnis doch sehr wichtig, weil es Israels Anspruch
im Zusammenhang mit den Tunneln bestätigt, die zum Waffenschmuggel verwendet werden, was von ägyptischer Seite in der Vergangenheit immer wieder bestritten wurde.


Die Ironie in diesem Zusammenhang liegt in der Tatsache, dass gemäß der
ägyptischen Angaben die Waffen von Gaza nach Sinai geschmuggelt werden,
und nicht in die andere Richtung. Außerdem stellt Ägypten fest, dass dies eine Gefahr für die nationale Sicherheit darstellt. Die israelische Version, dass die Waffen in die andere Richtung fließen,
macht da zunächst am allerwenigsten Sinn.


Aber beim näheren Betrachten der ägyptische Logik: Wie kommt es wohl, dass die Waffen, die nach Gaza kommen, keine Bedrohung gegen Israel sein sollen? Warum verurteilt Ägypten Israel
wegen der Aufrechterhaltung der Blockade und der Beantwortung von Angriffen? Die Israelische Bevölkerung lebt unmittelbar an der Grenze zu Gaza, wohingegen die ägyptische Bevölkerung Hunderte von Kilometern entfernt auf der anderen Seite der Sinai Halbinsel lebt. Aber warum soll man noch nach Logik in
der Nahost- Region suchen? Die ägyptische Version ist eben nur für ägyptische Ohren bestimmt.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 23 Jan 2010, 10:55

MJMI Weekly Prayer Letter -- Auszug --


ISRAELS GEGENWÄRTIGE SITUATION:


Netanyahu: Israel muss einen zukünftigen PA- Staat umschließen und kontrollieren

Premierminister Binyamin Netanyahu sagt, dass Israel jede neue arabische Staatsform in Judäa und Samaria umschließen und kontrollieren muss, um den Raketen-Schmuggel zu verhindern. Vor ausländischen Journalisten sagte Netanyahu am Mittwochabend, dass Israel "einen effizienten Weg des Zugangs an den Grenzübergangsstellen sicherstellen muss, um zu verhindern, dass Raketen in Gebiete in der Nähe von Israel geschmuggelt werden."

"Das wird auch eine israelische Präsenz im östlichen Bereich eines Palästinensischen
Staates erforderlich machen", ergänzte der Premierminister. "Ich weiß nicht, wie man das praktisch umsetzen könnte, aber es muss geschehen." Netanyahu geht bereits seit langer Zeit davon aus, dass Israel das Jordantal kontrollieren muss, welches die
östliche Grenze von Judäa und Samaria in einer möglichen zukünftigen Friedensvereinbarung mit der Palästinensischen Autonomiebehörde sein würde. Er sagte außerdem, dass ein zukünftiger PA- Staat entmilitarisiert werden müsse.

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Netanyahu zu Abbas: Kommen Sie jetzt von ihrem hohen Baum herunter

Der Premierminister hat immer wieder den PA-Vorsitzenden Mahmoud Abbas dazu
aufgerufen, ohne Vorbedingungen in andauernde Verhandlungen mit Israel einzutreten: "Sie müssen von ihrem hohen Baum herunterkommen. Sie haben einen hohen Baum erklommen, und sie fühlen sich dort anscheinend wohl. Je mehr Leitern man ihnen bringt, um herunterzukommen, desto höher klettern sie.“ Der Hauptunterhändler der PA, Saeb Erekat, ignorierte die Aufrufe von Netanyahu nach einer Wiederaufnahme der Gespräche und sagte: "Netanyahu versucht wieder einmal, die Tatsachen zu verdrehen zu seinem Vorteil."


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Benny Elon: Echte Gefahr für Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt Israels

Die Führung der PA traf sich am Montag mit norwegischen Diplomaten zu einem Arbeitstreffen auf höchster Ebene in Jerusalem. Es ging um die Sorge seitens einiger Israelis bezüglich der Zukunft der israelischen Hauptstadt.
Die Sitzung wurde in Ostjerusalem abgehalten, im Krankenhaus auf dem Ölberg unter Teilnahme des Norwegischen Außenministers Jonas Gahr Store, Rafik Husseini aus dem Büro von Abas, dem Jerusalem-Minister der PA, Ahmed A-Rawidi und anderen. Vor neun Jahren, im August 2001, hatte der damalige Premierminister Ariel Sharon die Schließung des Hauptquartiers der PA in Ost-Jerusalem, dem Orienthaus, angeordnet. Einer der Führer der Aktion, der damalige Knessetabgeordnete Benny Elon, sagte jetzt, dass die Aktion Gefahr läuft, rückgängig gemacht zu werden. Tatsächlich schlugen einige Vertreter des Nahostquartettes in dieser Woche vor, dass das Orient- Haus und andere PA-Einrichtungen im östlichen Jerusalem jetzt wieder geöffnet werden sollten als ein weiteres Zugeständnis an die PA, um die Gespräche mit Israel fortzusetzen. Benny Elon, der als Tourismus-Minister von 2001 bis 2004 amtierte, bezeichnet diese Entwicklungen als "sehr kritisch und gefährlich."

"Das ist der große Test für die Regierung Netanyahu," sagte Elon, "und ich hoffe, er versteht die Signale. Jerusalem ist das Herz unseres Staates, und dort kann es keinen Kompromiss geben. Ja, das Orienthaus wurde geschlossen, und es gab große Jüdische Siedlungen in unmittelbarer Nachbarschaft wie Shimon HaTzaddik und Nissan Wink --gekauft von Juden 1874, gegenüber dem Damaskus- Tor -- aber all das ist wertlos, wenn die Palästinenser die Gebäude im Ostteil der Stadt übernehmen und ihre Institutionen von dort aus verwalten.“


---------------------------------


Amerikanische Politik: Ost- Jerusalem ist für die PA bestimmt

"Der Wunsch der PA, Jerusalem zur Hauptstadt Palästinas zu machen, wird zu einer immer ernsteren Gefahr", sagte Elon. "Es gibt mehrere ausländische Konsulate in der Nähe vom Orienthaus, besonders das amerikanische Konsulat, das im Fokus der Araber liegt, während das amerikanische Konsulat wiederum auf der Seite Jerusalems und Israels steht, - dennoch betreiben sie eine klare Politik dahingehend, dass Ostjerusalem die Hauptstadt Palästinas wird, Gott bewahre uns. Die Gefahr ist sehr real, und wir müssen sofort handeln."


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Die Hartnäckigkeit und der Starrsinn der PA im Hinblick auf Jerusalem ist zu unserem Vorteil

"Der Nahostbeauftragte Mitchell arbeitet langsam aber stetig an der Anerkennung eines palästinensischen Staates," warnte Elon, "während Netanyahu in dieser Angelegenheit Schwäche zeigt. Er hat bereits die Anerkennung eines entmilitarisierten
palästinensischen Staates angeboten, zum ersten Mal in der Geschichte des Likud,
und die Gefahr, dass es wirklich dazu kommen wird, ist sehr real. Unsere einzige Chance besteht darin, dass die Palästinenser im Hinblick auf Jerusalem ausharren - und wir müssen an dieser Stelle Stärke zeigen. Netanyahu zeigt allerdings keine Stärke
im Hinblick auf Judäa und Samaria, er zeigt keine Stärke bezüglich eines palästinensischen Staates- aber ich hoffe, dass er Stärke zeigt bezüglich Jerusalems,
und er muss es sofort unter Beweis stellen.“


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Mitchell stellt einen neuen 5-Punkte-Plan für Nahostverhandlungen in den Raum

Der US-Nahost-Gesandte George Mitchell kam in dieser Woche in die Region mit dem Ziel, den jüdischen Staat dahingehend unter Druck zu setzen, dass er weitere Gebiete für die von den Amerikanern unterstützte Palästinensische Autonomiebehörde freigibt. Gemäß der in London ansässigen arabischen Zeitung Al-Hayat werden PA-Quellen zitiert, wonach Mitchell einen Fünf-Punkte-Plan offenlegt, der die Parteien zwingen soll, zum Verhandlungstisch zurückzukehren, und der von Israel fordert, sich zurückzuziehen hinter die Waffenstillstands-Linie, die zwischen dem jüdischen Staat und dem hashemitischen Königreich Jordanien zwischen den Jahren 1949 und 1967
bestand. Bereits bekannt im neuen Plan von Mitchell ist eine arabische Initiative aus dem Jahre 2002, wonach eine vollständige israelischen Übergabe aller Gebiete verlangt wird, die nach dem Sechstagekrieg 1967 eigenommen wurden, sowie die Einrichtung eines arabischen Staates in diesen Gebieten. Mitchell gab bereits im vergangenen März bekannt, dass die arabische Initiative in Übereinstimmung steht mit der Nahostpolitik der Regierung von Barack Obama. Mitchell, der USA-Senator war und bis vor kurzem als Direktor des einflussreichen Rates für Auslandsbeziehungen in New York diente, hat, wie verlautet, entsprechende Anstrengungen zu Vereinbarungen mit arabischen Regierungen in der Region unternommen, um Israel zur Übergabe von Judäa, Samaria und dem größten Teil Jerusalems zu bewegen. Solche Zugeständnisse, gemäß den meisten Diplomaten, würden auch die Erwartungen von der internationalen Gemeinschaft einschließen, wonach Israel gewaltsam Hunderttausende von jüdischen Einwohnern aus ihren Häusern im Kernland Israels vertreiben müsste, nachdem sie dort 40 Jahre lang ihre neue Heimstatt aufgebaut haben.


Ein wichtiger Teil des neuen Plans von Mitchell ist, dass der Status von Jerusalem losgelöst von Judäa und Samaria verhandelt werden soll. Israels Hauptstadt ist in den vergangenen Monaten zum Streitobjekt geworden. Obwohl Premierminister Binyamin Netanyahu Washingtons Forderungen nach einem jüdischen Baustopp in Judäa und Samaria erfüllte, hat sich der Premierminister bislang geweigert, diesen diskriminierenden Baustopp auch auf die Bautätigkeit von jüdischen Gebäuden in Jerusalem auszuweiten.
Die von der Fatah kontrollierte PA hat diese Weigerung als einen Vorwand dazu verwendet, Verhandlungen auszuweichen, und die Entscheidung von Mitchell, die Verhandlungen um Jerusalem in seinem neuen Plan loszulösen, wird durch viele als ein Versuch gesehen, um zumindest vorrübergehen größere Streitpunkte zu vermeiden und dem Ziel der Politik Washingtons näher zu kommen, indem man die Teilung Jerusalems erst später auf die Tagesordnung setzt.


+++++++++++++++++++++


Der Anspruch von Netanyahu steht in Übereinstimmung mit UN-Resolution

Der Anspruch von Netanyahu, Truppen im Jordantal zu behalten, wird von den palästinensischen Arabern abgelehnt. Allerdings kann man für diese Forderung auch in der Vergangenheit Unterstützung finden durch die eigene Resolution der Vereinten Nationen. In einem Interview am Mittwoch mit der Auslandspresse in Jerusalem stellte Premierminister Netanyahu fest, dass Israel eine militärische Präsenz im östliche Westjordanland behalten müsse, auch wenn ein palästinensischer Staat gegründet werden sollte. Netanyahu fügte hinzu, dass es sich Israel nicht leisten kann, die Beförderung und Gründung der Hamas in Gaza nun auch in Judäa und Samaria (Westjordanland) zu wiederholen. Es ist das erste Mal seit seinem Amtsantritt im April, dass sich Netanyahu zu dieser Frage geäußert hat. Bezugnehmend auf Netanyahus Äußerung sagte der Sprecher der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Saeb Erekat: "Das Jordantal gehört den Palästinensern." Er ergänzte: "Wieder einmal übt sich Netanyahu darin, zu diktieren, und nicht zu verhandeln."

Während der vergangenen Monate hat der PA-Führer Mahmoud Abbas durchweg seine Forderungen im Zusammenhang mit der Fortsetzung der Verhandlungen nach oben geschraubt. Abbas forderte zuletzt einen kompletten Stopp des Siedlungsbaus
einschließlich der Bautätigkeiten in Ostjerusalem; er fordert, dass Israel die Grenzen von 1967 für einen palästinensischer Staat anerkennt; er fordert die Anerkennung von Ostjerusalem als Palästinensische Hauptstadt und er weigert sich nach wie vor, Israel als jüdischen Staat anzuerkennen. Und all das sollen dann Vorbedingungen für die Aufnahme von Verhandlungen sein! Wer, Herr Erekat, diktiert hier wohl, anstatt zu verhandeln?

Was die Forderung nach einer Präsenz im Jordantal betrifft, so geht Netanyahu dabei zurück auf die ursprüngliche Forderung der Resolution des UN-Sicherheitsrats 242, wonach sich der Staat Israel "zurückziehen sollte aus allen Gebieten, die im Rahmen des jüngsten Konfliktes besetzt wurden.“


Der Text sagt ausdrücklich "alle Gebiete", betont allerdings auch, dass Israel "sichere und anerkannte Grenzen haben muss." Die Araber lehnten seinerzeit diese Resolution ab, weil es bedeutet hätte, dass sie nicht das komplette Gebiet zurück erhalten hätten, das sie im Krieg verloren haben. Es brauchte ungefähr 20 Jahre, bevor die PLO die Resolution 242 als eine mögliche Grundlage anerkannte, um den Konflikt zu lösen. Jedoch scheinen im Laufe der Jahre viele Vertreter der internationalen Gemeinschaft die eigenwillige arabische Interpretation der Resolution akzeptiert zu haben, und man bezeichnet inzwischen das ganze Territorium östlich der Demarkationslinie als "besetzt".
So unglaublich es auch klingen mag, aber Netanyahu steht einem harten Kampf mit den Führern der Welt gegenüber, damit sie den ursprünglichen Text der Resolution des UN-Sicherheitsrats annehmen.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Eaglesword am Sa 23 Jan 2010, 16:34

Erekat soll sich hüten, mir jemals über den Weg zu laufen. Wenn er nicht seine große Fresse hält, werde ich sie ihm persönlich einschlagen.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 23 Jan 2010, 18:14

@Eaglesword schrieb:Erekat soll sich hüten, mir jemals über den Weg zu laufen. Wenn er nicht seine große Fresse hält, werde ich sie ihm persönlich einschlagen.

Hallo Eagle,

mich macht das auch wütend zu lesen, wie Israel immer wieder von den Palästinensern, ja von der ganzen Welt vorgeführt und unter Druck gesetzt wird. Nur leider bringt unsere Wut hier gar nichts. Wir können den mächtigen Arm unseres Vaters nicht mit unserer Wut, sondern nur mit unserem Gebet in Bewegung setzen. Deshalb heißt es ja auch "Wöchentlicher Gebetsbrief".

Shalom
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Eaglesword am Sa 23 Jan 2010, 19:04

Bestätigt

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 31 Jan 2010, 18:55

MJMI Weekly Prayer Letter-- Auszug


ISRAELS GEGENWÄRTIGE SITUATION:



Anti-Semitische Auswüchse, als wir des Holocaust gedachten


Der Antisemitismus will einfach nicht aussterben. Weil wir des Holocausts gedenken, ist der Juden-Hass in Europa wieder auf ein gefährliches Niveaus angestiegen. Wenn Europa auch weiterhin dieses Phänomen ignoriert, wird es zu seinem eigenen Schaden sein. Am Mittwoch war der Internationale Gedenktag an den Holocaust, und die Vereinten Nationen organisierten entsprechende Veranstaltungen in vielen Ländern der Welt. Einige der Länder, die ihrer jüdischen Bevölkerung gedachten, die vor 65 Jahren vernichtet wurde, empfingen führende Politiker und Persönlichkeiten, die an den Gedenk-Zeremonien teilnahmen. Premierminister Netanyahu besuchte Polen und das Todeslager in Auschwitz; Präsident Peres redete vor dem deutsche Parlament in Bonn, Außenminister Lieberman reiste nach Budapest und sein Stellvertreter, Danny Ayalon weilte in Bratislava.

Inzwischen offenbart ein Bericht, der vom Vorsitzenden der Jewish Agency, Natan Sharansky, herausgegeben wurde, dass der Antisemitismus sein höchstes Niveau seit dem Zweiten Weltkrieg erreicht hat. Die Zahl von Angriffen, sowie ihre Härte sind angestiegen. Außerdem hat es eine Serie von antisemitischen Ereignissen in den Medien gegeben, die darauf hinausliefen, dass die Juden des Schwarzhandels mit Organen beschuldigt wurden im Zusammenhang mit der Katastrophe in Haiti.

In einer Rede am Montag in Yad Va-Shem, dem Holocaust-Museum in Jerusalem, sprach Netanyahu den wachsenden Antisemitismus an: „Es gibt einen neuen Judenhass unter uns. Es gibt neue Aufrufe nach Ausrottung des jüdische Staates. Die internationale Gemeinschaft wird heute daran gemessen werden, ob sie zu der Wahrheit, den Beweisen dieses Übels und der klaren Aussage des Massenmordes steht.“ Während er das Museum besuchte, ergänzte der Premierminister in kurzer Form: „Da gibt es ein Übel in der Welt; wenn es nicht gestoppt wird, breitet es sich aus.“


Anmerkung:

Vorwürfe werden häufig gegen Israelis und Andere erhoben, die vor dem wachsende Phänomen des Antisemitismus warnen. Es wird behauptet, sie würden dieses sensible Thema missbrauchen, um die Feinde Israels zum Schweigen zu bringen. Jetzt sind die Tatsachen wieder einmal neu aktuell und für jeden wahrnehmbar. Juden, die durch ihre Kleidung als Juden erkennbar sind, sind nicht mehr sicher in den Straßen Westeuropas. Synagogen, kulturelle Zentren und Israelische Botschaften brauchen rund um die Uhr Schutz. Israelische Vertreter, die an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen, brauchen persönliche Leibwächter, und das Publikum wird häufig vorher abgeschirmt, bevor ihm der Eintritt erlaubt wird. Man bedenke, wir sprechen hier von Europa, aufgeklärt, tolerant und friedlich, ein Hüter des Rechts und der Moral,
zumindest denken wir das manchmal.

Stimmt, es gibt Beispiele, wo das rechte Wort für eine konkrete Forderung gegenüber Juden nicht als Ausbruch des Antisemitismus gewertet werden sollte. Aber das Hauptproblem ist nicht das Überstrapazieren des Wortes, sondern die Leugnung dieses Phänomens. Außerdem, selbst wenn es diskutiert werden könnte, wie es ja z.B. auch getan wurde im Fall des schwedischen Autors Donald Boström, der den berüchtigten Artikel schrieb über israelische Soldaten, die angeblich mit Organen handeln, ob Boström nun Antisemit ist oder nicht. Zumindest deutet die Tatsache, solche Dinge zu schreiben, auf finstere Mächte hin. Solches Material hat enormes antisemitisches Potenzial, und dieses Potenzial zeigt sich täglich in den Straßen Europas. Diejenigen, die das Benzin und die Streichhölzer zur Verfügung stellen, sollten nicht überrascht sein, wenn irgendwann die Flammen lodern. Weil der Holocaust weiter und weiter von uns entfernt ist, historisch und mental, und weil die Zahl von Überlebenden immer schneller abnimmt, formieren sich die Kräfte des neuen Antisemitismus immer stärker. Europäische Politiker, Journalisten und Akademiker sollten ein feines Gespür dafür entwickeln, die Sache ernst zu nehmen und sich mit aller Kraft gegen diesen Hass erheben, bevor er wieder unkontrollierbar wird. Heute
haben die Juden einen Unterschlupf und eine Zuflucht in Israel. Das ist ein entscheidender Unterschied zu damals, und die relativ kleine Zahl von Juden in Europa ist ein Thema für sich. Jedoch was Europa anbelangt, so gibt es eine wichtige Verantwortung für den Kontinent, den Juden-Hass auszuräumen, es gibt eine moralische Verpflichtung, wenn der Kontinent seinen eigenen moralischen Zerfall vermeiden möchte.

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Die Hamas beschuldigt Israel des Mordes an einem Top- Terroristen

Der Hamas- Abgeordnete Moussa Abu Marzouk hat den Mossad angeklagt, für den Mord am Hamas Gründer und Militärkommandant Mahmoud al-Mabhouh in Dubai am 20 Januar verantwortlich zu sein.
Diese Behauptung der Hamas, die am Freitag in Damaskus veröffentlicht wurde, erwähnt nicht, unter welchem Hintergrund diese Tötung ausgeführt wurde. Mahmoud al-Mabhouh war verantwortlich für die Entführung der IDF- Soldaten Ilan Sa'adon und Avi Sasportas vor mehr als 20 Jahren.

Der Körper des Topterroristen traf am Donnerstagabend in Damaskus ein, nachdem er am 20. Januar in Dubai tot aufgefunden wurde, wo er als Vertreter des militärischen Flügels der Hamas im Ausland gedient hatte. Al-Mabhouh wurde 1989 aus Israel ausgewiesen wegen seiner Beteiligung an Terrorakten gegen den Staat. Die Hamas hat bekannt gegeben, dass eine Untersuchung eingeleitet wurde, um die Umstände seines Todes zu klären, und dass die Islamische Gruppe eng mit den örtlichen Behörden zusammenarbeitet, um den zu ergreifen, der, wie sie glauben, ein Agent des israelischen Mossad sein müsse.

In den Lobeshymnen für al-Mabhouh sagte der Hamas Premierminister Ismail Haniyeh den Trauernden im nördlichen Gaza- Gebiet, dass der ermordete Terrorist der erste war, der die Entführung von israelischen Soldaten plante, und er verwies in diesem Zusammenhang auch auf den festgehaltenen IDF- Soldat Gilad Shalit, der zurzeit immer noch gefangen gehalten wird durch das Hamas Regime in Gaza. Sowohl Avi Sasportas als auch Ilan Sa'adon wurden entführt und getötet im Jahre 1989 durch Hamas Kämpfer, die unter dem Befehl von Mahmoud al-Mabhouh standen. Sasportas wurde am Hedaya- Übergang auf seinem Heimweg nach Ashdod entführt. Er bekam einen Kopfschuss und wurde einfach neben der Straße verscharrt. Drei Monate später wurde Sa'adon an einer Übergangsstelle nahe Kiryat Malachi aufgegriffen. Am nachfolgenden Tag begann die Suche nach Sa'adon, dabei wurde der vermisste Körper von Sasportas entdeckt. Der Körper von Sa'adon wurde erst sieben Jahre später gefunden, begraben in acht Meter Tiefe unter einer gepflasterten Straße südlich von Rishon L-Tzion.
Israel hat bislang die Beteiligung an der Tötung von al-Mabhouh weder bestätigt
noch bestritten.

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Die Mehrheit der Israelis ist skeptisch bezüglich der Absichten der PA

Die Knesset- Fernsehstation veröffentlichte am Donnerstag die Ergebnisse einer Volksbefragung, wonach 79 Prozent der Israelis glauben, dass die Wahrscheinlichkeit, dass der jüdische Staat zu einer Friedensvereinbarung mit der von den Amerikanern unterstützten Palästinensischen Autonomiebehörde kommt, gleich Null ist. Die Befragung wurde durchgeführt von der Panels-Organisation im Auftrag des Knesset- Fernsehkanals. Sie besagt, dass die übergroße Mehrheit der befragten Bürger in hohem Maße skeptisch ist im Hinblick auf eine solche Vereinbarung. Demnach glauben nur 1 % der Israelis, dass es eine gute Chance geben könnte, dass der Frieden mit der PA erreicht werden kann. Eine ähnliche Zahl von 76 Prozent glauben, dass die gegenwärtig in der PA regierende Fatah und dessen Führung in Person von Mahmoud Abbas und Salam Fayyad eigentlich gar kein Interesse an einer Friedensvereinbarung mit Israel hat, während nur 17 % der Israelis glauben, dass sie Interesse haben.

Die Abstimmung veranlasste israelische Aktivisten, Fragen an die Regierung zu richten im Hinblick auf deren andauernde Versuche, einen diplomatischen Pfad einzuschlagen, und sie behaupten, dies habe sich als sehr unglücklich erwiesen in den letzten beiden Jahrzehnten seit Unterzeichnung der Osloer Verträge. "Unsere Führer stehen ganz klar unter dem Druck von ausländischen Regierungen, sagte der Veteranenaktivist Benny Katz von der Organisation „Freiheit für Zion.“
„Im Laufe von Netanyahus ersten Monaten im Amt weigerte er sich zunächst, Begriffe wie “Palästinenserstaat“ oder „Zweistaaten-Lösung“ zu verwenden, aber nach dem ernsten Druck von Seiten des Präsidenten der USA, Barak Obama und dem amerikanischen Nahostgesandten George Mitchell begann unser Premierminister, mit ihrer Agenda für den Nahen Osten zu kooperieren.“

"Die Amerikaner und Europäer wollen, dass Israel Judäa und Samaria übergibt. Diese
Tagesordnung wird immer weiter verfolgt, unabhängig von den vorherrschenden Realitäten.
Das Problem ist: Obwohl diese Abstimmung gezeigt hat, dass die große Mehrheit der Israelis der PA nicht vertraut, und dass sie nicht an die Erreichung einer Friedensvereinbarung glauben, so sind sie genauso auch der Meinung, dass Israel ohne Amerikanisches Geld oder politische Unterstützung nicht überleben kann. Wenn wir Israel veranlassen könnten, damit zu beginnen, sich als ein unabhängiges Land zu sehen, dann werden wir im Stande sein, die Gefühle, die jeder heute in der praktische Politik empfindet, umzuwandeln, und das wäre ein Fortschritt im nationalen Interesse.“

Contact Info: (email) *office@mjmi.org* (website) *www.mjmi.org*
P.O. Box 1212 Chandler, AZ 85244-1212 (toll free) 1-800-4-YESHUA
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 14 Feb 2010, 09:45

Messianic
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Weekly Prayer Letter- Auszug

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SITUATION:


Al Qaeda plante einen Angriff auf den Karni- Grenzübergang


Der Luftangriff am Donnerstag durch die israelische Luftwaffe vereitelte ein geplantes Selbstmordattentat, das geplant wurde durch die internationale Terrororganisation Al Qaeda, laut israelischen Quellen im Militär.

Die Flugzeuge schossen raketenbetriebene Granaten (RPGs) auf eine Gruppe von Terroristen ab, die dabei waren, sich auf einen Terrorangriff in der Nähe des Karni-
Grenzübergangs vorzubereiten. Ein Terrorist wurde dabei getötet. Die Operation des Geheimdienstes der IDF (ISA - Israel Security Agency) eliminierte dabei einen führenden Terroristen, ein Mitglied von Global Jihad, und ein zweiter ebensolcher wurde verwundet. Militärische Quellen besagen, Al Qaeda hätte die Terroroperation geleitet.


Örtliche arabische Quellen in der Palästinensischen Autonomiebehörde behaupteten
allerdings, dass der Terrorist Fares Ahmed Jaber, der bei der Attacke getötet wurde, kein Mitglied von Global Jihad gewesen sei. Sie behaupteten, dass Jaber ein Mitglied
der Al Quds- Brigaden war, dem bewaffneten Flügel der Islamistischen palästinensischen Jihad Gruppe. Obwohl diese Gruppe in der Vergangenheit zahlreiche Selbstmordattentate in ausgeführt hatte, haben Sie keine größeren Angriffe mehr seit 2007 ausgeführt, als seinerzeit ein angeblich mit der Organisation Verbündeter
eine kleine Bäckerei in Eilat vernichtete und dabei drei Arbeiter tötete.

Leitende Beamte im südlichen Oberbefehlskommando der IDF berichteten dem Premierminister Binyamin Netanyahu während seiner Reise durch die Region im vergangen Monat, dass Al Qaeda versuchen würde, Terroristen als Sudanesische Flüchtlinge verkleidet nach Israel eindringen zu lassen. Sie warnten davor, dass Al Qaeda versucht, durch die Tunnel an der Grenze zu Ägypten zu operieren, um eine Terrorzelle in Israel aufzubauen.


Eine der drei mit der Hamas verbundenen Terrorgruppen, die sich zusammenschlossen zu dem Angriff, der zur Entführung des IDF- Soldaten Gilad Shalit am 25. Juni 2006 führte, war die „Army of Islam“ (Armee des Islam), angeführt durch den in Gaza agierenden Doghmush Clan, der, wie verlautet, eng mit Al Qaeda verbunden ist. Die Army of Islam-Terrorgruppe war auch verantwortlich für die Entführung im März 2007, bei der der Leiter des BBC- Büros in Gaza Alan Johnston, verhaftet und über fast 4 Monate als Geisel festgehalten wurde, bis er schließlich wieder freigelassen wurde. Gilad Shalit wird noch immer gefangen gehalten; sein
Befinden und sein Aufenthaltsort sind unbekannt .


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Netanyahu sucht Frieden - Aber der Libanon steht weiter hinter der Hizb'allah


Nach einem Monat des wiederholten Schlagabtausches zwischen Politikern von Israel und mehreren anderen Nationen im Nahen Osten, versuchte Premierminister Benjamin Netanyahu am Sonntag, die Spannungen zu beruhigen: "Israel strebt Friedensvereinbarungen mit allen seinen Nachbarn an." Er fügte hinzu, dass ein solcher Frieden zwei wichtige Grundsätze beinhalten müsse: „Die Verhandlungen müssen ohne Vorbedingungen beginnen und die zu erreichende Vereinbarung muss die strategischen Interessen Israels berücksichtigen, insbesondere was die Sicherheit angeht“.

Der libanesische Premierminister, Saad Hariri, schien jedoch unbeeindruckt durch die Friedensvorstöße von Netanyahu und er klagte Israel an wegen der angeblichen Bedrohung der beiden Länder Libanon und Syrien:
"Wir hören tagein tagaus viele israelische Drohgebärden darin, und das ist wirklich gefährlich.“ Im Hinblick auf die eigenen innerstaatlichen Streitkräfte im Libanon, besonders was die Rolle der Hizb'Allah angeht, versicherte Hariri gegenüber Israel: "Nun, es wird nicht eine Division im Libanon geben. Wir selbst werden vielmehr stehen gegen Israel. Wir werden mit unserem eigenen Volk stehen."

Inzwischen sagte der stellvertretende israelische Außenminister, Danny Ayalon, am Montag in London, dass der Konflikt zwischen Israel und den palästinensischen Arabern nicht der Hauptkonflikt im Nahen Osten ist. Er bezeichnete den Irak, den Jemen, Afghanistan, Pakistan und den Sudan als weitere Konfliktgebiete. Aber die schärfsten Vorwürfe richtete er gegen den Iran, den er als größten Unterstützer und Förderer des Bösen in der Region ansieht. Ayalon veröffentlichte eine Statistik, um seine Stellungnahme zu untermauern, und er wies darauf hin, dass mehr als 11 Millionen Moslems getötet wurden bei Konflikten im Nahen Osten seit 1948, jedoch weniger als 0,5 Prozent wurden getötet im Zusammenhang mit dem arabisch-israelischen Konflikt. Neunzig Prozent wurden durch eigene moslemische Glaubensbrüder getötet. Im Hinblick auf die scharfe Rhetorik von sich selbst und besonders von Außenminister Avigdor Lieberman sagte er:
"Manchmal muss Israel sich revanchieren und genauso agieren wie seine Nachbarn." Lieberman warnte in dieser Woche den syrischen Präsidenten, Bashar Assad, dass, wenn er einen Krieg mit Israel beginnen sollte, er diesen Krieg nicht nur verlieren wird, "sondern Sie und Ihre Familie werden die Macht verlieren."

Anmerkung:

Das Einkaufen in den schmalen Basaren und Gassen im Nahen Osten ist kaum zu vergleichen mit dem Einkaufen bzw. einer Shopping- Tour in einem Mega-Einkaufszentrum in Europa. Viele Touristen, die erstmals hier waren, haben das schmerzhaft erfahren müssen. Aber was für die meisten Europäer noch überraschender ist, ist die Tatsache, dass auch keine Politik im Nahen Osten identisch oder vergleichbar ist mit dem, was auf der europäischen Bühne geschieht. Die Intensität, die Wahl der Worte, was gesagt wird, und was gelassen wird, nicht zu erwähnen die Art und Weise, wie es gesagt wird, das alles hat seine ganz eigenen Spielregeln im Nahem Osten. Lieberman operiert vielleicht mehr auf der lokalen Ebene, vielleicht weil er noch einen Teil seines russischen Freimuts erhalten hat. Seine Botschaft wird hingegen gut verstanden unter den Arabern – nur die Europäer, die haben ein Problem damit. Aber eigenartigerweise scheinen sie nicht dasselbe Problem mit den Arabern zu haben.


Einige Journalisten behaupten, dass Ayalon angeblich den Iran als die Quelle aller Probleme in der Region darstelle. Aber das ist naives Denken, zu glauben, dass wenn man Ahmadinejad beseitigt, es auch Frieden gäbe. Wenn dem so wäre, warum war dort kein Frieden, bevor der iranische Präsident an die Macht kam? Die Wahrheit ist, dass keiner der Arabischen Regime wahre Demokratien sind. Sie werden auf diktatorische Weise geführt und haben Probleme damit, ihre Bevölkerung in Schach zu halten. In vielen arabischen Nationen gibt es eine starke Islamistische Opposition. Es ist immer leichter, die Menschen um einen gemeinsamen Feind herum zu versammeln, durch Propaganda und staatlich gelenkte Medien und Schulen. Das ist letztlich die Quelle des ganzen Übels und des Leidens im Leben der Menschen und des ganzen Landes. Das lenkt natürlich auch ab von irgendwelchen eigenen Fehlern und Mängeln. Israel wird in dieser Rolle benutzt. Letztlich brauchen die arabischen Führer Israel, um selbst an der Macht zu bleiben.

Hariri (libanesischer Premierminister) unterstützt die Hizb'Allah, aber er darf dies eigentlich nicht tun. Vor dreieinhalb Jahren legte die UN-Resolution 1701 fest, dass die libanesische Regierung die Macht der Hizb'Allah beschränken und sich bemühen müsse,
deren syrisch-iranische Unterstützung zu unterbinden. Das wurde als eine Möglichkeit
gesehen, das Gebiet nach dem Zweiten Libanonkrieg zu befrieden. Jetzt unterstützt Hariri die Hizb'Allah und Syrien ganz offen. Er agiert genau gegensätzlich zur Meinung der Führer in der Welt. An diesem Punkt wurde es als logisch angesehen, dass die libanesische Regierung alles in seiner Macht stehende tun würde, um gegen die Hizb'Allah vorzugehen, die solch massive Zerstörung über den Libanon gebracht hatte. Im Laufe der Zeit hat sich die Lage jedoch verändert.

Die Veränderung von Allianzen, Bündnissen und Macht-Strukturen unter den Arabern
ist einer der größten Sorgen in Israel. Wie soll Israel Zugeständnisse machen, wenn sich diese Bündnisse verändern, die dafür verantwortlich sind, die Existenz Israels zu gefährden?
Die Aufgabe der Golan- Höhen sowie der Abzug aus Judäa und Samaria (Westjordanland) sind zwei solcher Zugeständnisse. In der Realität werden sie beide durch die internationale Gemeinschaft eingefordert.


+++++++++++++++++++++++++++++++++


Ahmadinejad: Wir haben unsere Urananreicherung verbessert

Der US-Verteidigungsminister sagt, dass Sanktionen gegen den Iran nur eine Frage von Wochen sind, und Russland deutet an, dass es sich ebenso anschließen wird. Zu Ehren des 31. Jahrestages der Islamischen Revolution im Iran, provozierte Präsident Mahmoud Ahmadinejad weiter den Westen mit den Worten, dass sein Land bei der Kernkraft schnell vorankommt. Nur zwei Tage nach der Verkündigung, dass der Iran begonnen habe, sein Uran- Anreicherungsprogramm zu steigern von 3.5-%-Reinheit bis zu 20 %, sagte Ahmadinejad vor Zehntausenden Zuhörern, dass das Vorhaben bereits umgesetzt sei. Er sagte, dass das 20-%- angereicherte Uran bereits an die Wissenschaftler geliefert wurde, die an der Kernkraft arbeiten.


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Ahmadinejad: Wir haben keine Angst vor ihnen

Der Diktator behauptete, dass der Iran nicht plant, Kernwaffen herzustellen. "Wenn wir eine Bombe herstellen wollten, würden wir das bekannt geben," sagte er. "Unsere Nation hat den Mut zu sagen, was wirklich ist, und wir haben keine Angst vor ihnen [dem Westen]."

Die Urananreicherung auf ein Niveau von 90% Reinheit ist erforderlich, um Atomwaffen herzustellen. Experten sagen, dass, wenn der Iran Uran bis zu 20 % anreichern kann, dann könnten sie theoretisch auch weitergehen und das Niveau von 90% erreichen.

Der iranische Diktator, der zuvor am Tag heftige Attacken gegen oppositionellen Proteste richtete, sagte, dass seine Regierung in der Lage sei, Uran anzureichern "sogar bis zu 80 %, aber wir werden es nicht tun, weil wir es nicht brauchen."

Der Westen glaubt Ahmadinejad nicht, und internationale Sanktionen gegen den Iran
scheinen wahrscheinlicher zu sein, als jemals zuvor. Der amerikanische Präsident Obama sagte, dass der Iran zu einer atomaren Macht wird, und Sanktionen seien anscheinend der "nächste Schritt." Er bestand jedoch darauf, dass die Tür für Verhandlungen immer noch offen ist.

Auch Russland hat angedeutet, dass dem Iran Sanktionen auferlegt werden müssen, und sagte, dass die Ängste des Westens vor iranischen Kernwaffen "gerechtfertigt sind“. China protestiert jedoch noch gegen Sanktionen, obwohl weniger lautstark als in der Vergangenheit. Deren Veto beim UN-Sicherheitsrat könnte den Plan für Sanktionen durchkreuzen.


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Israel steht wieder unter Bedrohung

Inzwischen berichteten iranische Medien am Donnerstag auch, dass in einem Gespräch mit dem Syrischen Führer Bashar al-Assad Ahmadinejad gesagt habe, dass die Fähigkeit Israels, seine Streitkräfte in der Region einzusetzen, vernichtet werden müsse.

"Wenn das Zionist-Regime wieder dieselben Fehler macht und eine Militärmission beginnt“, sagte der Iraner dem Syrier per Telefon, "dann ergibt sich für uns die
Verpflichtung, mit allen möglichen Mitteln zu kämpfen, um das Ende ein für allemal herbeizuführen. Er behauptete, dass der Iran "vertrauenswürdige Informationen hat", dass Israel solch eine Mission plant.

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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Mo 22 Feb 2010, 18:40

Messianic Jewish Movement International

Weekly Prayer Letter - Auszug
Freitag, 19. Februar 2010

ISRAELS GEGENWÄRTIGE LAGE


Die USA vereinnahmen Syrien - einen Terrorstaat – für ihre Interessen bei der Antiterrorbekämpfung

Im Gegensatz zur Politik des ehemaligen Präsidenten George W. Bush
verkündete der gegenwärtige US- Präsident Barack Obama in dieser Woche, dass er den Diplomaten Robert Ford zum Botschafter Washingtons in Syrien ernennen würde, dem ersten Botschafter seit 2005, nachdem der damalige Botschafter unmittelbar nach der Ermordung des Libanesischen Präsidenten Rafik Hariri abgezogen worden war. Mit dem Versuch der USA, eine Annäherung an die arabischen Welt zu erreichen, scheint Washington bereit zu sein, Damaskus wieder anzuerkennen, und man teilt mit diesem Land die amerikanischen Interessen im Hinblick auf die Probleme in der Region – wobei das bedeutendste unter diesen Problemen selbstverständlich die iranische Bedrohung und der Terrorismus ist.



Analysten gehen davon aus, dass die USA hoffen, Syrien zu beeinflussen und sie dahingehend zu bewegen, dass sie sich abwenden vom Terrorismus. Nach Ansicht der US-Beamten sucht Damaskus nach einer Möglichkeit, sich selbst zu reflektieren und hat, zumindest nach öffentlicher Aussage, seine Bereitschaft erklärt, mit Israel über die Golanhöhen zu verhandeln. Jedoch unterstützt Syrien auch weiterhin die Terroristen der Hizbullah und der Hamas, und sie stehen weiterhin auf der US-Liste der Staaten, die den Terrorismus unterstützen.

Dieser offensichtliche Widerspruch in der Position der USA - die versuchen, sich beim Antiterrorkampf mit einem Staat einzulassen, der offensichtlich selbst den Terror unterstützt, offenbarte sich bei einer Pressekonferenz, die am Donnerstag in Washington stattfand. Bei dieser regelmäßig stattfindenden geplanten Pressekonferenz, geleitet vom US- Staatssekretär Philip J. Crowley, unterstrich ein aufmerksamer Reporter, dass die Versuche, sich Syrien anzunähern, offensichtlich im Widerspruch stehen zum Antiterrorkampf.

Die Ernennung eines neuen Botschafters ist nur eine der neuen Widersprüche bei den diplomatischen Aktivitäten der USA. So traf sich z.B. der US-Unterstaatssekretär für politische Angelegenheiten, William Burns, in dieser Woche mit dem syrischen Präsident Bashir Assad. Diese Visite folgte einem weiteren Treffen, bei dem Daniel Benjamin, der Koordinator des US- State Department für Terrorbekämpfung sich mit Syrischen Offiziellen traf, mit denen er "produktive und detaillierte" Gespräche führte, wie die US-Botschaft in Damaskus mitteilte.

Einer der Botschafter teilte mit, dass die beiden Seiten ihre "unterschiedlichen Interessen und Ansichten im Zusammenhang mit der Terrorbekämpfung und bei der Terrorbedrohung“ besprachen.
„Insgesamt glauben wir, dass Syrien eine konstruktive Rolle auf diesem Gebiet einnehmen kann, wenn Damaskus bei dieser und bei anderen Bedrohungen mit den Staaten vor Ort sowie mit den USA kooperiert.“


In einer Pressekonferenz am Donnerstag wurde Crowley auf diese Aktivitäten von Daniel Benjamin bzw. auf seine Gespräche in Syrien von Seiten der Reporter angesprochen. Nach dem Inhalt dieses Treffens befragt, teilte Crowley mit, dass Daniel Benjamin und die syrischen Beamten "gemeinsame Interessen bei der Terrorbekämpfung und bei der andauernden Bedrohungslage in der Region vertraten“. Crowley sagte, dass die USA das Ziel haben, die Art und Weise der Diskussion und des Dialogs mit Syrien zu bestimmen, den wir benötigen, um sie dahingehend zu bewegen, dass sie, wie wir meinen, positive Schritte unternehmen, und dass sie ebenso den direkten Dialog fortsetzen, so dass wir fortfahren können, über Syrien hinaus unsere Interessen im Hinblick auf verschiedenste Bereiche in der Region zu
vertreten. Syrien ist in der Vergangenheit immer daran interessiert gewesen, sich in einer Vielzahl von Ländern zu engagieren. Wir möchten natürlich erreichen, dass ein kompletter Frieden erreicht wird, und das setzt einen Fortschritt unter Einbeziehung der Syrisch-Israelischen Schiene sowie anderer Bereiche voraus."


In einer Nachfrage an Crowley bezüglich des Treffens von Daniel Benjamin in Syrien sagte ein Reporter, dass er durchaus verstehe, warum Washington versucht, sich in Damaskus zu engagieren, dass er jedoch nicht verstehen kann, warum Benjamin sich mit Syrien über das Thema Terrorbekämpfung austauschte. Auf die Frage, ob die USA und Syrien "Informationen über den Terrorismus ausgetauscht hätten“, wurde dem Reporter von Crowley erklärt, dass "sie dies getan hätten … wir haben gemeinsame Interessen im Hinblick auf den Terrorismus in der Region, und wir haben auch unsere Interessen im Hinblick auf Syrien selbst."

Jedoch erwartete der Reporter noch weitere Erläuterungen zu diesem Punkt. "Ich hatte mich jedoch auf die Tatsache bezogen, dass Syrien sich auf der Liste von Terrorunterstützern befindet.....… Syrien ist dort eins von vier Ländern auf der Liste der Länder, von denen die USA sagen, dass sie den Terrorismus unterstützen. Es mutet schon irgendwie eigenartig an, wenn sie Dementsprechendes tun.“

Crowley bestätigte letztlich, dass es einen "Widerspruch“ gebe zwischen den Erwartungen Washingtons und den Realitäten in Syrien. "Wir haben auch weiterhin Bedenken im Hinblick auf Syrien wegen seiner andauernden Unterstützung des Terrorismus in der Region“ sagte Crowley. "Es gibt eine Vielzahl von Akteuren in Damaskus, von denen wir meinen, dass sie eigentlich nicht dort sein sollten. Und sollte es in Syrien wirklich einen Fortschritt auf diesem Gebiet geben, dann werden wir eine
entsprechende Bewertung vornehmen. Aber wir werden keinerlei Bestrebungen dahingehend machen, Syrien von der Terrorliste zu entfernen," beschloss er sein Statement.

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Keine Versprechungen von der Politik Putins

Obgleich der russische Premierminister Vladimir Putin im Zusammenhang mit dem Iran in zunehmendem Maße ungeduldig wird, machte er keinerlei Zugeständnisse in Richtung Israel bezüglich einer Unterstützung für starke Sanktionen gegen das iranische Regime. Israels Premierminister Benjamin Netanyahu reiste in dieser Woche nach Moskau in der Hoffnung, derartige Signale der Unterstützung zu bekommen. Netanyahu sieht dies möglicherweise als den letzten Versuch an, um ausreichende internationale Unterstützung zu bekommen, damit wirksame Sanktionen umgesetzt werden können.

Der israelische Premierminister möchte gerne lähmende Sanktionen sehen, die sich
insbesondere beziehen auf den iranischem Export von Rohöl und den Import von verarbeiteten Erdölprodukten. Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad sagte jedoch in dieser Woche, dass Sanktionen sein Land nicht schädigen würden, und dass jene, die sie in die Wege leiten, dies noch bereuen würden.


Unterdessen hat Präsident Barack Obama durch seinen Beauftragten Michal Mullen vor nicht absehbaren Konsequenzen eines präventiven Militärschlages gegen den Iran gewarnt. Auch wenn sein Ton in Richtung Iran sich verhärtet hat, so ist die Botschaft der USA an Israel doch unmissverständlich, weiterhin auf defensive Maßnahmen zu bauen, die von den USA unterstützt werden.

Der Ton der internationalen Gemeinschaft in Richtung Iran ist in der Tat rauer geworden. Jedoch wird er nicht von Taten begleitet, und es ist auch nicht sehr wahrscheinlich, dass sich daran etwas ändert. Russland wie auch China haben keine Motivation, den Preis für tiefgreifende Sanktionen gegen den Iran zu zahlen. Beide haben wichtige Sicherheitsinteressen in Erwägung zu ziehen. Russland hat immer noch Probleme mit dem Moslemischen Terrorismus, und ein Boykott des Iran würde es sehr wahrscheinlich machen, dass sich diese Bedrohung erhöhen würde. Außerdem gehen diese Länder im Moment davon aus, dass sie mit einem nuklear bewaffneten Iran leben können, solange sie nicht direkt bedroht sind.

Von Seiten der USA sind sehr wahrscheinlich auch keine ernsthaften Schritte zu erwarten.
Sie tun nichts ohne die Unterstützung des Weltsicherheitsrats – in dem jedoch Russland und China ein Vetorecht haben. Weder ist Obama daran interessiert, hier mit hineingezogen zu werden, noch möchte er einen weiteren Krieg im Nahen Osten riskieren - der Irak und Afghanistan ist mehr als genug. Letztlich ist ein nuklear bewaffneter Iran wohl auch für die USA etwas, womit sie irgendwie leben könnten.


Bei all dem bleibt nur Israel auf der Strecke. Die Diskussion in Israel hält weiter an, ob die jüdische Nation mit einem atomaren Iran leben kann oder nicht. Diese Diskussion muss natürlich im Zusammenhang gesehen werden mit einem iranischen Führer, der ständig über das Ende der jüdischen Nation spricht. Die Antwort der Regierung Netanyahu ist, dass Israel nicht mit einem Iran voller Kernwaffen leben kann, mit einem „Kern- Amalek“. Aber gleichzeitig hätte Israel einen sehr schweren Stand, wenn sie versuchen würden, den Iran allein anzugreifen. Die meisten Regierungen der freien Welt und sogar etliche in der arabischen Welt würden einen solchen Angriff begrüßen und applaudieren zu einem erfolgreichen israelischen Militärschlag, der das iranische Atomprogramm neutralisiert. Aber sie würden dies niemals so öffentlich zugeben. Jedoch genau wie damals im Jahre 1981, als Israel den irakischen Kernreaktor bombardierte, sollte Israel nun abermals gezwungen sein, die schmutzige Arbeit alleine durchzuführen?

++++++++++++++++++++++++++

Tageszeitung: Israel informierte Großbritannien über die Operation in Dubai

Eine Tageszeitung Großbritanniens berichtete, dass Israels Geheimdienst Mossad angeblich Großbritanniens Geheimdienst MI6 darüber informierte, dass sie eine Operation durchführen würden in Übersee unter Verwendung von britischen Pässen. Gemäß dem Bericht war die britische Regierung darüber unterrichtet, dass Israel britische Pässe für die Operation verwendete. "Es war keine Bitte um Erlaubnis, sondern eher eine Information aus Gefälligkeit“, wird eine Quelle aus dem Geheimdienst zitiert.

Trotz des Berichts ist Großbritannien im Hinblick auf die Verwendung von britischen Pässen für die Operation sehr kritisch gewesen (bei der der Hamas-Terrorist Mahmoud al-Mabhouh ermordet wurde), und hat dies klar als einen Fall von Identitätsbetrug eingestuft.

Das Blatt berichtete, dass Israels Geheimdienst Großbritannien nicht über die genauen Details der Operation informierte, wie etwa die Frage, wer das Ziel der Operation war und wo die Operation stattfinden sollte. Das Blatt zitiert ein Mitglied des Mossad mit den Worten, dass Großbritanniens Außenministerium Stunden zuvor informiert wurde, dass die Operation stattfinden würde, und dass man Verständnis dafür habe, dass Israel eine "Verwarnung" von Großbritannien erhalten würde mit der Forderung, dies nicht wieder zu tun. Gemäß dem Bericht war Großbritannien jedoch nicht an der Operation beteiligt.

Während Sicherheitsquellen in Dubai und in Großbritannien schnell dabei gewesen sind, den Israelischen Mossad für den Angriff verantwortlich zu machen, so hat Israel zumindest bis jetzt nicht öffentlich zugegeben, dass es die Operation ausführte. Großbritanniens konservativer Führer, David Cameron, sagte: "Zumindest brauchen wir einige Versicherungen für die Zukunft, um sicherzugehen, dass das, was auch immer hier geschehen ist, zukünftig nicht wieder geschehen kann.“
Ein Journalist vom British Guardian wurde mit den Worten zitiert, dass in London das Gefühl zurückgeblieben ist, dass Israel wohl zu weit gegangen ist, und dass dies noch ein weiteres Symptom für die gestörten Beziehungen zwischen beiden Staaten sei.

Die Behörden in Dubai haben darauf bestanden, dass sie zu 99 % sicher sind, dass Israels Geheimdienst Mossad die Operation ausführte. Mehrere der Pässe gehören israelischen Einwanderern aus Großbritannien, die bestritten haben, dass sie Anteil an der Operation haben, und sie behaupten, dass ihre Personendaten gestohlen wurden. Analysten haben darüber nachgesonnen, ob der Geheimdienst wirklich so töricht sein könnte, Pässe zu verwenden, die man so einfach mit Israel in Verbindung bringen könnte.

Gestern hat Großbritannien den israelischen Botschafter Ron Prosor befragt zur „Klärung“ dieser Angelegenheit.
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 14 März 2010, 07:50

U.S.-Juden zu Vizepräsident Biden: Lass Jerusalem in Ruhe

Die in den Vereinigten Staaten ansässige Bewegung „Young Israel“ hat am Donnerstag Vizepräsident Biden verurteilt und ihn aufgefordert, Jerusalem in Ruhe zu lassen. Der amerikanische Vize- Präsident hatte Israels Entscheidung verurteilt, Juden zu gestatten, in Jerusalem zu bauen, in einem Gebiet, das durch Israel erobert worden ist aber von der Palästinensischen Autonomiebehörde beansprucht wird.

(Anmerkungen des Übersetzers: Wer verurteilt eigentlich die vielen illegalen, ohne Baugenehmigung errichteten Häuser der Araber im Ostteil Jerusalems? Das scheint die internationale Gemeinschaft nicht zu interessieren! Klar, das sind ja keine Juden, die da bauen!)

„Wir verurteilen stark die Verlautbarungen von Vizepräsident Biden, und bei allem Respekt fordern wir ihn auf, seine aufhetzenden Verlautbarungen im Zusammenhang mit Jerusalem zurückzunehmen“,
sagte der Präsident von „Young-Israel“, Shlomo Mostofsky.


„Die Wahrheit ist, dass es keine solche Entität wie das „Östliche Jerusalem“ gibt, es gibt nur Jerusalem, und das ist die vereinigte Hauptstadt Israels“, sagte Mostofsky weiter. "Nur Israel kann Entscheidungen bezüglich Jerusalems zukünftiger Erweiterung und Entwicklung treffen."

Mostofsky verglich die Situation mit dem Bau von Häusern in der amerikanischen Hauptstadt. "Es wäre ein Alptraum für einen Vizepräsidenten, wenn er ein Gesetz unterstützen müsste, nachdem jeder Amerikaner umgesiedelt würde bis hin zu dem Verbot, irgendein Haus in Washington D.C. oder in irgendeiner anderen amerikanischen Stadt zu bauen, weil die Nachbarn gegen ihre Präsenz protestieren, basierend allein auf der Religion, der ethnischen Herkunft oder Zugehörigkeit“, sagte er.
„Wenn Biden erwartet, dass Juden von einer bestimmten Jerusalemer Siedlung
einfach abgehalten werden können, nur weil sie jüdisch sind, ignoriert er unsere amerikanischen Werte von Gleichheit und Recht", sagte er mit emotionsgeladenen Worten.


„Biden machte den Fehler, der Palästinensischen Autonomie einen falschen Eindruck zu geben“, sagte Mostofsky. „Biden brachte die PA an den Punkt zu glauben, dass Amerika Druck auf Israel ausüben würde im Zusammenhang mit dem Status von Jerusalem“, sagte er. „Die Realität ist jedoch, dass es eine überwältigende Ablehnung in Israel gibt, Jerusalem bei den Gesprächen mit der PA auf den Verhandlungstisch zu setzen“.

Anstatt den Terroristen entgegenzukommen, sollte der Vizepräsident die PA vielmehr auffordern, ihre Charta zu überarbeiten und aufzuhören, Hass in ihren Schulen und Moscheen zu predigen sowie alle Pläne für terroristische Angriffe sofort einzustellen," schlug Mostofsky vor.

In einer weithin beachteten Rede an der Tel Aviver Universität am Donnerstag, nur wenige Stunden, bevor er aus Israel nach Jordanien flog, sagte der amerikanische Vizepräsident Joseph Biden: „US- Präsident Barack Obama und ich selbst wissen sehr wohl, dass die Vereinigten Staaten keinen besseren Freund in der internationalen Staatengemeinschaft haben, als Israel.“

In Anbetracht der bekannten Meretz/ linksgerichteten Orientierung der Tel Aviver Universität war es in dieser Atmosphäre keine Überraschung, als Biden beklatscht wurde, als er seine scharfe Kritik im Hinblick auf die Baugenehmigungen in der Jerusalemer Siedlung Ramat Shlomo wiederholte. Biden sagte jedoch, dass er die "Klarstellungen" von Minister Binyamin Netanyahu bezüglich des Zeitpunkts der Veröffentlichung der Meldung durchaus begrüßt und anerkennt.

Biden sagte, dass er ursprünglich davon ausgegangen sei, dass der Bau sofort beginnen sollte, aber nachdem er die Klarstellung von Netanyahu gehört hatte, sei davon auszugehen, dass es eine Sache von Jahren sein könnte, und bevor dies beginnt, gebe es keinen Grund, die Verhandlungen zwischen Israel und der
Palästinensischen Autonomiebehörde nicht fortzusetzen.


"Der Status quo ist nicht aufrechtzuerhalten," sagte Biden, und bezog sich dabei auf das Patt zwischen beiden Seiten. Er prognostizierte, dass Israel auf Dauer nicht in der Lage sein würde, als jüdischer Staat zu existieren, wenn die ständig wachsende arabische Bevölkerung nicht gleichzeitig einen palästinensischen Staat in der Nachbarschaft schaffen würde.

Der Vizepräsident lobte Fatah- Chef Mahmoud Abbas (Abu Mazen) mit den Worten: „Präsident Obama glaubt an Abu Mazen und an die Tatsache, dass die Israelis letztlich mit ihm einen palästinensischen Führer haben, der mit ihnen gemeinsam die Idee von der Errichtung eines palästinensischen Staates teilt. Das ist eine Gelegenheit, die man nicht ungenutzt lassen darf“.

Im Hinblick auf den Iran sagte Biden, dass der Kampf gegen das iranischen Atomprogramm ganz oben auf der Prioritätenliste der amerikanischen Regierung steht. Die Vereinigten Staaten werden den Iran daran hindern, Kernwaffen zu bekommen, und er sagte auch, dass die arabischen Nationen sehr betroffen sind über die iranische Kernkraft, was eigentlich die Verhandlungen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde befördern sollte.
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Eaglesword am Mo 15 März 2010, 00:29

Biden ist, gelinde gesagt, absichtlich blind.


"und du sollst nicht eine Frau zu ihrer Schwester nehmen, sie zu kränken, wobei du ihre Blöße neben ihr aufdeckst bei ihrem Leben"
3. Mo 18:18
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 03 Apr 2010, 09:23

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SITUATION:

Geht Obama bezüglich Israel in eine Sackgasse?

Gemäß verschiedener Medienquellen hatte das zweistündige Treffen zwischen Präsident Obama und dem Premierminister Netanyahu in der vergangenen Woche unter anderem auch zum Inhalt, dem israelischen Präsidenten mehrere Ultimaten zu präsentieren. Der Stopp der Bautätigkeiten soll ausgeweitet werden,
palästinensische arabische Gefangene und Terroristen sollen freigelassen werden, Israel soll noch mehr Territorium an die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) übergeben und sie sollen die Blockade gegen die Hamas in Gaza lockern. Außerdem sollte Israel einen viermonatigen Baustopp im Ostteil Jerusalems durchsetzen. Obama sagte am Dienstag, dass Netanyahu "verstanden habe, dass er einige mutige Schritte unternehmen muss," aber er fügte hinzu, dass die Beziehungen zwischen den beiden Staaten trotz allem „fest wie ein Felsen“ seien.


Kein anderer amerikanischer Präsident hat jemals eine vergleichbare Stellung gegen Jerusalem, Judäa und Samaria eingenommen. Die Regierung Netanyahu hat keine endgültige Antwort auf die Forderungen von Obama gegeben, aber in Netanyahus siebenköpfigen Sicherheitskabinett scheint es starken Widerstand gegen die Forderungen zu geben. Einer der sieben Mitglieder, Ministers Benny Begin sagte, dass Washingtons Vorgehen gegenüber Israel zu genau den entgegengesetzten Ergebnissen als beabsichtigt führen wird, und es gelten letztlich nur die palästinensischen arabischen Forderungen.

Der Stopp der Bautätigkeiten im Ostteil Jerusalems, die Obama fordert, ist beispiellos. Das ist von keinem anderen amerikanischen Präsidenten jemals gefordert worden. Es war keine Bedingung für die Osloer Friedensverträge oder sonst irgendwelche später abgeschlossenen Vereinbarungen. Jerusalem wurde immer anders behandelt als Judäa und Samaria (Westjordanland). Es ist gegen die Logik und Moral, wenn Obama Israel solche Forderungen auferlegt, nachdem die Netanyahu Regierung ein Zugeständnis nach dem Anderen gemacht hat, ohne irgendetwas dafür als Gegenleistung zu bekommen.

Bei Präsident Obama hat sich eine Tendenz gezeigt, sich schlimmen Regimen wie Syrien und dem Iran anzunähern und sie zu relativieren, anstatt dem nächsten Verbündeten der USA im Nahen Osten, nämlich Israel Unterstützung zu geben. Aber Netanyahu, der durch die öffentliche Meinung unterstützt wird, die Obama als Gegner von Israel betrachtet, wird wahrscheinlich seine Stellung gegenüber dem Problem von Jerusalem weiter behaupten können.

Wenn sich Netanyahu dazu entscheidet, diesen Kampf auszufechten, dann wird der US-Präsident irgendwann in der Sackgasse landen und eine harte Wahl
haben:



1.) Zurücktreten von seinen Forderungen gegenüber Israel - in einem solchenFallwürde seine Glaubwürdigkeit und Autorität ernsthaft Schaden nehmen und der Friedensprozesswürde wahrscheinlich übergehen in eine „Eigendynamik“.

2.) [color=black]Er fährt /color]fort, sich weiter gegen Israelzu stellen und riskiert damit eine ernsthafte Krise, möglicherweise einentotalenBruch der Beziehungen. Diese Option könnte sogar die Bemühungen einschließen, Israel eine Vereinbarung aufzuzwingen. Option Nummer
zwei ist sicher nicht
sehr wahrscheinlich,weil beide Parteien viel zu verlieren haben.

3.) Letztlich gibt es immer die Möglichkeit einer "kreativen politischen Lösung", in derein Kompromiss erreicht wird, beidem alle Parteien als Siegerdastehen, obwohl sich nicht wirklich etwas Entscheidendes geändert hat.

Anmerkung:

Ich stimme ernsthaft Dr. Michael Evans vom Jerusalemer Gebets- Team zu, der ein persönlicher Freund von Premierminister Netanyahu ist, und der sich immer wieder mit Führern sowohl der Vereinigten Staaten als auch Israels in den vergangenen 30 Jahren getroffen hat. Dr. Evans schrieb kürzlich:

"Amerika verflucht Israel. Die Mauern der schützenden Hand Gottes über unsere geliebte Nation werden über sie kommen, genauso, wie sie am 11. September über sie gekommen sind, während wir stille sind. ("Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen die dich verfluchen." 1. Moshe 12:1-3)

"Das ist das Wort des Herrn bezüglich Israels, der Herr, der den Himmel ausgebreitet hat, der das Fundament der Erde legt, der den Geist des Menschen zu seinem Bilde erschaffen hat, dieser Gott erklärt: „Siehe, ich mache Jerusalem zu einer Taumelschale für alle Völker ringsum; und auch über Judah wird es kommen bei der Belagerung von Jerusalem. Und es wird geschehen an jenem Tage, da werde ich Jerusalem zu einem Laststein machen für alle Völker: alle, die ihn aufladen wollen, werden sich gewisslich daran verwunden. Und alle Nationen der Erde werden sich wider dasselbe versammeln. An jenem Tage, spricht Yahwe, werde ich alle Rosse mit Scheuwerden und ihre Reiter mit Wahnsinn schlagen; und über das Haus Judah werde ich meine Augen offen halten, und alle Rosse der Völker mit Blindheit schlagen. Und die Fürsten von Judah werden in ihrem Herzen sprechen: Eine Stärke sind mir die Bewohner von Jerusalem in Yahwe der Heerscharen, ihrem Gott. -An jenem Tage werde ich die Fürsten von Judah machen gleich einem Feuerbecken unter Holzstücken und gleich einer Feuerfackel unter Garben; und sie werden zur Rechten und zur Linken alle Völker ringsum verzehren. Und fortan wird Jerusalem an seiner Stätte wohnen in Jerusalem.“
(Sacharja 12: 2-6).

Es könnte sein, dass Obama persönlich damit begonnen hat, Israel als eine Last und nicht als einen Gewinn zu betrachten. Aber weil sich in dieser Woche im US- Kongress eine Mehrheit für die Unterstützung Israels zeigte, steht er mit dieser Entscheidung gegen die Mehrheit der Kongress-Vertreter, und auch gegen die öffentliche Meinung in den Vereinigten Staaten. Die Halbzeit- Umfragen stehen in diesem Herbst an, und bis dahin wird Obama nicht bei dieser Position bleiben wollen. Die Frage ist, wie er versuchen wird, die Umfrageergebnisse zu verbessern.

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Mann erleidet Schädelbruch bei einem Anschlag mit einem großen Stein

Ein Bewohner aus Yitzhar wurde am Donnerstagsabend schwer verwundet, als Araber aus dem Palästinensischen Autonomiegebiet einen großen Felsen auf sein Auto warfen nahe eines Dorfes in Samaria. Der Felsen traf seinen Kopf, weil er auf dem Rücksitz des Fahrzeugs neben seinen zwei Kindern saß.

Der Mann erlitt schwere Verletzungen und verlor Blut. IDF- Medizinstudenten fuhren ihn so schnell wie möglich ins Krankenhaus von Beilinson. Es stellte sich später heraus, dass er einen Schädelbruch erlitten hatte, der einen sofortigen chirurgischen Eingriff notwendig machte, der erfolgreich verlief. Die Kinder blieben bei dem Angriff äußerlich unverletzt.

Jüdische Bewohner von Samaria erklärten, dass seit der Öffnung des Huwarra- Kontrollpunkt als eine Geste des "Entgegenkommens" an die PA, der arabische Verkehr den Übergang in der Nähe von Yitzhar überschwemmt. Wie bekannt wurde, haben Terroristen den langsam fließenden Verkehr ausgenutzt, um israelische Fahrzeuge auf einfache Weise ins Visier zu nehmen.

Immer wieder

Samarias örtlicher Bürgermeister Gershon Mesika forderte die IDF auf zu handeln. "Es ist lächerlich, dass Juden an derselben Stelle immer wieder verwundet werden. Auch Steine können töten. Der Sicherheitsapparat muss stärker aktiv werden gegen diese Terroraktionen," sagte er im Anschluss an den Angriff.

Der Angriff war bereits der zweite am Donnerstag, der zu Verletzungen führte. Zuvor am Tag nahm ein israelischer Bus eine falsche Abzweigung in Hevron und wurde von PA-Arabern schnell umzingelt, die ihn mit Steinen bewarfen. Eine Frau wurde verwundet, und eine weitere erlitt einen Schock.


Ebenso am Donnerstag schleuderten Terroristen zwei Brandbomben auf ein israelisches Auto im Binyamin- Gebiet. Wie berichtet gab es dabei keine Verletzten. Terroristen schleuderten schwere Steine auf ein israelisches Auto nördlich von Jerusalem, nahe Pisgat Ze'ev. Es gab keine Verletzten, aber das Fahrzeug wurde beschädigt.
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Di 20 Apr 2010, 14:49

MJMI - Wöchentlicher Gebetsbrief - Auszug

ISRAELS GEGENWÄRTIGE LAGE:

Clinton übt Druck auf Israel und nicht auf die PA aus, sie sollen mutige Schritte für den Frieden tun

Außenministerin Hillary Clinton hat den Druck auf Israel wieder erhöht, die PLO und die Fatah zu stärken und zu unterstützen durch weitere Zugeständnisse gegenüber der palästinensischen Autonomiebehö rde. Der Druck ist offensichtlich eine Reaktion auf die Tatsache, dass die Gespräche zwischen Israel und der PA in der Sackgasse stecken, die direkte Verhandlungen zum jetzigen Zeitpunkt abgelehnt haben. Dies steht im direkten Widerspruch zu Obamas jüngsten Äußerungen, sich nicht weiter auf den Nahen Osten zu konzentrieren, da er keinen Fortschritt sieht nach den Bemühungen der USA, die Gespräche in Gang zu setzen.

Clinton sprach am Donnerstag zur Eröffnung des „S. Daniel Abraham- Institutes für den Frieden im Nahen Osten". Während sie die PA unter der Führung von Mahmoud Abbas aufforderte, die Hetze gegen Israel zu beenden, brachte sie eine ganze Palette von Schritten, die Israel unternehmen soll.

„Wir ermuntern Israel, endlich in Gang zu kommen hin zu einem kompletten Frieden, indem man Respekt zeigt für die rechtmäßigen Ansprüche der Palästinenser. Dazu bedarf es des Stopps der Siedlungsaktivitä ten und dem Wahrnehmen der humanitären Bedürfnisse in Gaza," sagte sie. Man sollte auch absehen von einseitigen Aussagen und Aktionen, die das Vertrauen untergraben könnten oder das Risiko in sich bergen, die Gespräche nachteilig zu beeinflussen. "

Israel muss die PA und die PLO stärken als Gegenpol zur Hamas, sagte Clinton. „Israel kann und sollte noch mehr tun, um die palästinensische Autonomiebehö rde zu unterstützen bei ihren Bemühungen, zuverlässige staatliche Institutionen aufzubauen und Resultate zu liefern," argumentierte sie.

Clinton lobte die Arbeit von Abbas innerhalb der PA, aber sie sagte auch, dass, wenn Abbas nicht imstande sein wird, befriedigende Ergebnisse zu erreichen, es „diesbezüglich kein Zweifel daran gibt, dass seine Unterstützung verblasst, und die Palästinenser werden sich anderen Alternativen zuwenden, - einschließlich der Hamas."

Da Israel ja ohnehin den Bau von jüdischen Siedlungen in Judäa und in Samaria eingestellt hat, bezog sich der Hinweis von Clinton offensichtlich auf die „Siedlungsaktivitä ten" hinsichtlich des Baus der jüdischen Häuser in Jerusalem. Israels Hauptstadt wurde 1949 geteilt, als Jordanien die eine Hälfte der Stadt einnahm, und sie wurde wieder vereinigt im Jahre 1967 während des Sechstagekrieges.

Israel hat das vereinigte Jerusalem zu seiner Hauptstadt erklärt. Die PA hat verlangt, dass jene Bereiche, die für 18 Jahre unter jordanischer Kontrolle waren, der PA als Hauptstadt eines künftigen arabischen Staates übergeben werden.

Als Clinton noch Senatorin im US- Bundesstaat New York war, unterstützte sie die Position Israels und stellte fest, dass der Status von Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt „niemals in Frage gestellt wird." Jedoch seit ihrer Ernennung zur Außenministerin unter Präsident Barack Obama hat Clinton ihre Position zugunsten der PA geändert, und sie hat vor kurzem den Bau von Häusern in der jüdischen Siedlung Ramat Shlomo als „Unverschämtheit" bezeichnet.

Nach der beharrlichen Forderung der Obama- Regierung, dass Israel die Bautätigkeit in weiten Teilen Jerusalems einstellen soll, nahm die PA diese Forderung auf, und die PA-Führer haben jetzt erklärt, dass sie keine direkten Gespräche mit Israel beginnen werden, solange Juden gestattet wird, in den Gebieten unter ehemaliger jordanischer Kontrolle – einschließlich der historischen jüdischen Gebiete, wie der Altstadt, weiterhin zu bauen.
++++++++++++ +++++++++ +++++

Obama kann den Frieden nicht voranbringen; Umfrage stärkt die Position von Netanyahu

Präsident Barack Obama drückte überraschend seinen Pessimismus aus im Hinblick auf den „diplomatischen Prozess" und sagte, dass er eine Vereinbarung zwischen der palästinensischen Autonomiebehö rde und Israel nicht erzwingen könne. Gleichzeitig zeigt eine neue Umfrage in Israel einen starken israelischen Widerstand gegenüber den auferlegten Vereinbarungen, der Teilung von Jerusalem und der Berufung auf amerikanische Garantien, dass die palästinensische Autonomiebehö rde entmilitarisiert wird.

Israelische Juden stehen nach dieser Umfrage mit einer überwältigenden Mehrheit von 83 zu 8% einem aufgezwungenen Frieden entgegen. Die Umfrage wurde durchgeführt vom Brain Base (Maagar Mohot) Institut für Medien-Analyse (IMRA).

Die Ergebnisse entziehen auch allen möglichen Absichten der Obama- Regierung die Grundlage, die Netanyahu- Regierung zugunsten einer Koalition mit der Kadima- Partei zu stürzen. Die Umfrage zeigt eine große Unterstützung für Premierminister Binyamin Netanyahus Widerstand gegenüber den Forderungen des Präsidenten Obama, die Bautätigkeiten für Juden in Jerusalem zu stoppen.

Siebzig Prozent der Befragten sagten, dass Premierminister Netanyahu auf keinen Fall den amerikanischen Forderungen nachgeben sollte, die Baumaßnahmen für Juden in den betreffenden Teilen von Jerusalem unbestimmt zu stoppen, die die Vereinigten Staaten nicht als Teil von israelischer Souveränität anerkennen.

Besonders signifikant ist, dass die Befragten, die der Arbeitspartei und der Kadimapartei nahe stehen, mit 40 zu 40% gespalten sind im Hinblick auf einen Baustopp und dem Rest des Schutzzaunes. Ein Baustopp, der nicht von einer Mehrheit der weniger nationalistischen bzw. linksgerichteten Parteien unterstützt wird, gibt der amerikanischen Regierung wenig Hoffnung auf eine Änderung in der israelischen Politik.

Unter denen, die für den Likud und für andere Parteien stimmen würden, die etwas mehr rechtsgerichtet sind, steht eine überwältigende Mehrheit hinter Premierminister Netanyahu und seinen Forderungen im Zusammenhang mit dem Baustopp.

Der plötzliche Sinneswandel des Präsidenten Obama hin zu diesem niedrigeren Niveau ist für die amerikanische Regierung eher untypisch, die sich bisher immer mit viel Optimismus für den „diplomatischen Prozess" ausgesprochen hat," den man offiziell immer wieder als „Friedensprozess" bezeichnet hat.

Versuche, die Gespräche auch nur auf einer indirekten Basis mit den Vereinigten Staaten als Vermittler wieder aufzunehmen, sind immer wieder gescheitert wegen der ausufernden Forderungen durch die PA und die entsprechende Zurückweisung durch die israelische Regierung. Präsident Obama sagte am Dienstag: „Die PA und Israel mögen sich selbst sagen, wir sind nicht bereit und willens, diese Sache zu regeln, egal wie viel Druck die Vereinigten Staaten in dieser Frage ausüben," und er fasste zusammen, dass es durchaus möglich sein könnte, dass kein Frieden erreicht werden kann, „selbst wenn wir unser ganzes politisches Gewicht in die Waagschale legen."

Seine Anmerkungen lassen zumindest auf den ersten Blick den Schluss zu, dass seine Regierung von der strikten Forderung nach einer Friedensvereinbarun g abweicht hin zu der Haltung: „Nimm es, oder lass es." Allerdings hat seine Regierung bislang eher die Haltung vertreten, Israel immer noch mehr Forderungen aufzuerlegen. Wenn dem nun nicht mehr so ist, kann er damit vielleicht auch auf Zeit spielen, um später wieder eine andere Gangart einzulegen.

Rückendeckung für die zurückgeschraubten Erwartungen bekam der Präsident von General David Petraeus, der noch vor einigen Wochen falsch zitiert wurde, weil er gesagt haben soll, das Ausbleiben einer Vereinbarung zwischen der PA und Israel würde angeblich das Leben der US – Soldaten im Irak und in Afghanistan gefährden. Er sagte, dass er wegen des Ausbleibens einer Friedensvereinbarun g nicht Israel kritisiert.

Präsident Obama sprach vor Reportern am Ende des Atomgipfels, bei dem er sich als Haupttriebkraft in Richtung der Forderung an den Iran zeigte, der internationalen Kontrolle von deren Atomprogramm zuzustimmen. Jedoch ähnlich dem von Amerika angeführten diplomatischen Prozedere im Zusammenhang mit einer Vereinbarung zwischen der PA und Israel war der Gipfel hauptsächlich geprägt von optimistischen Reden, die nicht den tiefen Zwiespalt hinsichtlich harter Sanktionen widerspiegelten, besonders im Hinblick auf China.

Hinsichtlich der unklaren Politik Israels bezüglich des Kernwaffenpotential s blieb auch Präsident Obama mit seinen Äußerungen unklar. „Bis Israel selbst nicht konkreter wird über deren Atomprogramm werde auch ich mich nicht über deren Programm äußern", sagte er, aber er fügte hinzu: „Egal ob wir über Israel oder über irgendein anderes Land sprechen, wir denken, dass es sehr wichtig ist, dass sie Teil des NPT werden." (NPT = Atomwaffensperrvert rag).
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Di 27 Apr 2010, 11:43

MJMI – Gebetsbrief - Auszug

ISRAELS GEGENWÄRTIGE LAGE:

Wenn Israels Führer die Herausforderung annehmen, ihre Visionen und Wünsche in Worte zu fassen

Am Unabhängigkeitstag Israels, der in diesem Jahr auf einen Dienstag fiel, ist es allgemein üblich, dass israelische Führer ihre Visionen und Wünsche für den Staat formulieren. Sehr häufig werden die Hoffnungen für die kommende Zukunft im Lichte der Leistungen und Ziele betrachtet, die man bereits erreicht hat. Premierminister Netanyahu bezog sich auf das, was er selbst als ein doppeltes Wunder bezeichnete: Erstens die Tatsache, dass der jüdische Staat zu einer festen Realität wurde, nachdem das Volk über eine lange Zeit hinweg zerstreut worden war, und zweitens die Tatsache, dass Israel sich zu einer führenden ökonomischen und technologischen Kraft entwickelt hat. „Dieser große Vorstoß der Schöpferkraft verspricht eine große Zukunft für das jüdische Volk und für die gesamte Menschheit."

Außenminister Avigdor Lieberman bezog sich in seinen Ausführungen auf den Streitpunkt im Zusammenhang mit Jerusalem und zitierte dabei aus der Rede des ehemaligen Premierministers Menachem Begin vor 32 Jahren: „Bürger von Israel, möge Jerusalem der Quell unserer höchsten Freude sein! … Es ist unser Recht, am Tag unserer Umwandlung zur nationalen Unabhängigkeit, dass diese Stadt, Nord und Süd, Ost und West, völlig unter Israelischer Kontrolle ist, als unsere ewige Hauptstadt."

Liebermans Stellvertreter, Danny Ayalon, schrieb einen überzeugenden Artikel, in dem er davor warnte, selbstzufrieden zu werden und Israels Zukunft als selbstverständlich hinzunehmen: „Wir dürfen nie vergessen, dass wir eine wieder neu erstandene Nation sind, die von vielen Feinden umgeben ist, die ganz versessen darauf sind, diese Nation zu zerstören." Er legte dar, wie Israels Feinde in der Vergangenheit versucht haben, die jüdische Nation durch Militärmacht, Wirtschaftsboykotts , Terrorismus und vor kurzem durch eine Kampagne der Delegitimierung zu zerstören.

Zu diesem letztgenannten Kampf sagt Ayalon, „dass unsere Feinde, die durch die moslemischen Länder angeführt werden, sich eine automatische Mehrheit in den internationalen Institutionen geschaffen haben, und sie haben ein instrumentalisierte s System geschaffen, um den jüdischen Staat zurückzudrängen, genauso wie bei den Nazis oder den rassistischen Apartheidsregimen. " In einem versteckten Bezug auf die Demonstrationen der politischen Linken im Westen, fuhr er fort: Wie viele von denen, die über angebliche israelische Kriegsverbrechen schreien, wissen auch, dass sie damit zum Sprachrohr der autokratischen Regime werden?

Ayalons Rede unter der Überschrift „Die Fortsetzung des Traums von Herzl" endete damit, dass Israel die Vision von Herzl fortgesetzt hat und „dass wir deshalb eine leuchtende Zukunft haben, und sie kann sogar noch viel leuchtender werden, nicht nur für Israel, sondern für alle Menschen, die durch Israel inspiriert, unterstützt und begleitet werden."

Anmerkung: Der Unabhängigkeitstag bringt natürlich die zionistischen Träume hervor. Die Reden, die an diesem Tag abgeliefert werden, sind sehr schön formuliert; die Botschaft ist klar und die Argumente sind gut durchdacht. Es gibt immer wieder Verweise auf die Ansprüche des jüdischen Volkes auf das Land Israel, und der historische Hintergrund von Jerusalem wird hervorgehoben. Die Rechtmäßigkeit der Schaffung des jüdischen Staates steht ebenfalls im Mittelpunkt.

Aber, wenn die Nationalflaggen wieder heruntergenommen werden und wenn die Paraden beendet sind, und die Bilder von Theodor Herzl, David Ben Gurion, und Menachem Begin wieder weggeräumt sind, dann werden die gleichen Stimmen häufig sehr viel leiser. Zurück auf der politischen Bühne scheint es an Stärke und Klarheit zu mangeln. Es besteht natürlich kaum ein Zweifel daran, dass die gegenwärtigen israelischen Führer an die Worte und Reden auch glauben, die Sie am Unabhängigkeitstag halten. Die Überzeugung, die Kraft und die Klarheit ihrer Argumente zeigen, dass diese Worte nicht einfach nur eine oberflächliche Mitteilung sind. Aber zurück in den Kreisen der Macht erfüllt sich eine alte Binsenweisheit; Politik ist die Kunst der Kompromisse.

An dieser Stelle können die Ausführungen Ayalons zur Delegitimierung helfen, die Kluft zwischen den Reden am Unabhängigkeitstag und der alltäglichen Politik deutlich zu machen. Durch die konzentrierten Bestrebungen der Intellektuellen, Politiker und Medien, sind die Statements, die am Unabhängigkeitstag gehalten werden, unwirklich und realitätsfern geworden. Israel wird das Recht abgesprochen, seine Forderungen zu präsentieren - erlaubt sind nur Zugeständnisse. Die Worte von Menachem Begin, die zitiert wurden, sind zu einer Provokation geworden, und jedermann, der eine solche Meinung vertritt, wird als Extremist - und sogar als unmoralische Person hingestellt. Dies wird auch sehr gut deutlich durch die neue Umfrage, die von der BBC in dieser Woche veröffentlicht wurde. Unter 29.000 Befragten in 28 Ländern hatten nur drei Nationen eine etwas weniger positive Sichtweise als Israel selbst; lediglich 19% sehen Israel in einem guten Licht. Die Zahlen für Nordkorea, Pakistan und den Iran sind 17, 16 und 15 %. Ganz oben auf der Liste steht Deutschland mit einer positiven Sichtweise von 59%.

++++++++++++ +++++++++ ++++++++

Netanyahu versichert gegenüber der Öffentlichkeit: Kein Einfrieren der Bautätigkeiten in Jerusalem

In einem Interview mit der Nachrichtensendung bei Channel 2 sagte Premierminister Binyamin Netanyahu, dass es keinen Baustopp in Jerusalem geben wird, und dass es „ein volles Verständnis dafür gibt, dass dies nicht zur Vorbedingung für Verhandlungen werden darf."

„Unsere Politik im Hinblick auf Jerusalem ändert sich nicht", sagte er und bemerkte, dass seine Regierungspolitik hinsichtlich der 3000 Jahre alten Hauptstadt dieselbe ist wie bei allen anderen israelischen Regierungen in den letzten 43 Jahren.

Er versuchte, die Vorstellung zu relativieren, dass US Präsident Barack Obama ihn bei seinem jüngsten Besuch in Washington gedemütigt habe. „Er hat mich nicht gedemütigt", murmelte er mit einem speziellen Unterton, und dann erklärte er: „Die Vereinigten Staaten stimmen nicht in allen Punkten mit uns überein. Es gibt Höhen und Tiefen. Es gibt schwierige Punkte, und es gab einige sogar sehr schwierige Angelegenheiten. Aber es gibt ein sehr starkes Geflecht von Beziehungen, das uns diese Probleme überwinden lässt."
++++++++++++ +++++++++ +++++

Die Bedeutung von Unabhängigkeit

Als die Redakteurin Yonit Levy noch einmal auf Jerusalem zu sprechen kam, sagte Netanyahu: „Warum sollte ich Jerusalem aufgeben?" Aus der Defensive in die Offensive gehend, fragte er sie, wo sie geboren sei. Sie erklärte ihm, dass sie ursprünglich vom französischen Hügel in Jerusalem stammt. Netanyahu, der die Antwort möglicherweise bereits vorher wusste, erklärte, dass die gegenwärtige Diskussion über die Teilung von Jerusalem auch Gebiete wie den französischen Hügel einschließt, der unbewohnt war, als er 1967 befreit wurde.

Die Vereinigten Staaten möchten Berichten zufolge, dass Israel alle Bautätigkeiten in den Teilen von Jerusalem stoppt, die von 1948 bis 1967 unter jordanischer Besatzung waren.

Auf die Frage, ob er den USA vertrauen könnte, die Kampagne gegen den Iran zu führen, sagte Netanyahu, dass Israel ein Szenario bevorzugt, bei dem die Amerikaner die Führung übernehmen. Er erinnerte die Zuschauer jedoch daran, dass Israel gerade den Unabhängigkeitstag gefeiert hat - und dass die jüdische Unabhängigkeit „in erster Linie einen jüdischen Staat bedeutet einschließlich der Möglichkeit, diesen Staat auch zu verteidigen. Israel behält sich immer das Recht zur Selbstverteidigung. "
++++++++++++ +++++++++ +

Bericht: PA- Vertreter wenden sich in Richtung zur Hamas

Während die Vertreter der Palästinensischen Autonomiebehö rde den Fokus auf das Erreichen von Zugeständnissen von Seiten Israels setzen, zeigt ein neuer Bericht von WorldNetDaily, dass sie möglicherweise einer noch viel größeren Herausforderung gegenüberstehen, dem Anwachsen der Hamas von innen. Die Unterstützung für die Hamas wächst in den Reihen der PA, sagte WND, wie es bereits in Gaza geschah vor der Hamas-Übernahme 2007.

Unter Berufung auf PA- Quellen teilt WND mit, dass einige Mitglieder der Fatah vor kurzem verhaftet wurden, weil sie der Hamas geholfen haben, eine Infrastruktur in Shechem aufzubauen. Die Fatah-Mitglieder halfen einem Doktor beim Schmuggel von ungefähr 1 Million Dollar für die heißt es in den Quellen.

Es wird vermutet, dass die Hamas dabei ist, zusätzlich auch in anderen Städten in Judäa und Samaria eine Terrorinfrastruktur aufzubauen. Hamas-Terroristen in Jenin schafften es vor kurzem, Hunderte von schweren Sturmgewehren in ihren Besitz zu bringen, sagten PA-Vertreter.

Zusätzlich vermuten PA-Vertreter, dass die Hamas versucht, sich in die Fatah einzuschleichen, indem man heimlich Mitglieder einschleust, einschließlich in die bewaffneten PA-Streitkräfte. Viele junge Mitglieder dieser Streitkräfte haben eine militärische Ausbildung von den USA erhalten, als Teil eines Planes, die PA auszubilden, um den Aufstieg des Terrorismus zu bekämpfen.

Viele PA-Analysten gehen davon aus, dass die Hamas die Fatah in Gaza infiltriert hat vor deren Machtübernahme in Gaza im Jahre 2007. Der Kampf um Gaza verlief verhältnismäßig schnell und ohne größeres Blutvergießen - von den einigen zehntausenden bewaffneter Hamas- und Fatah-Mitglieder in Gaza wurden nur etwas mehr als 100 getötet, und die Hamas erreichte die Machtübernahme in nur einer Woche. Einige Analysten glauben, dass der Hamas-Sieg deshalb so schnell geschah, weil viele Fatah-Kämpfer abseits standen und bereitwillig zuließen, dass diese islamische Gruppe die Kontrolle übernahm.

Die Hamas hat bereits früher damit bedroht, Judäa und Samaria zu erobern, aber vor kurzem hat sie Annäherungsversuche an die Fatah gemacht und die Wiedervereinigung angestrebt.
++++++++++++ +++++++++ ++++

PA-Truppen wurden wegen Terrorismus verhaftet

Der WND Report kam zu gleichen Zeit, als PA-Offiziere wegen des Verdachts der Beteiligung am Terrorismus verhaftet wurden. Gemäß den PA-Medien verhafteten israelische Einheiten zwei Mitglieder der in den USA ausgebildeten Streitkräfte, einer von ihnen ist sogar Mitglied der Eliteeinheit zum Schutz des Präsidenten.

Ein dritter PA- Offizier, Salim Ubayat, wurde vor kurzem der Terroristenangriffe auf Israel überführt und verurteilt. Ubayat wurde der Mitgliedschaft in den Al-Aksa Märtyrer-Brigaden, der Planung
von Bombenanschlä gen und der Durchführung von Terroranschlägen in Judäa und in Samaria überführt.
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 01 Mai 2010, 09:38

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SITUATION:

Israel lehnt Waffenverkäufe in die Türkei ab

Israel hat damit begonnen, die Bitte der Türkei abzulehnen, bestimmte hochentwickelte Waffen zu kaufen, gemäß der militärischen
Nachrichtenagentur Jane Defense und DEBKAfile. Der türkische Premierminister Tayyip Recep Erdogan hat beleidigende antiisraelische Bemerkungen gemacht, und hat sich Syrien und dem Iran angenähert.


Gemäß dem Bericht interessierte sich die türkische Marine für den Kauf von Barak 8 Abfangraketen, ein System, das gemeinsam
von Israel und Indien entwickelt wurde. Das System bietet eine 360-Grad-Absicherung gegen Raketen- oder Luftangriffe.


Israelische Quellen besagen, dass die Bitte der Türkei auch unter dem Hintergrund von Befürchtungen zurückgewiesen wurde, dass die Türkei dem Iran gestatten würde, die Technologie zu studieren.

Indische Militär-Führer waren ebenfalls gegen den Verkauf, weil sie genau wie Israel die Befürchtung hatten,
dass die Technologie an den Iran weitergeleitet würde. Von dort könnte es nach Pakistan gehen als Gegenleistung für
Nukleartechnik. Man hat große Bedenken, die pakistanischen Armee auf diese Weise
technologisch aufzurüsten.


Die israelische Luftwaffe ist vom türkischen Luftraum für ihre Ausbildung ausgeschlossen worden. Indien hat enge
militärische Verbindungen mit Israel aufgebaut und könnte eine mögliche Alternative sein.


Im November 2009 berichtete DEBKAfile, dass Erdogan dem Iran versprochen hatte, dass man der türkischen Unterstützung im Falle eines
israelischen Angriffs auf iranische Atomanlagen sicher sein könnte. Die Türkei teilte mit, dass man alle möglichen Geheimdienstinformation auswerte, die darauf hinweisen, dass Israel oder die Vereinigten Staaten einen Militärschlag auf den Iran vorbereiteten,
hieß es im dem Bericht weiter.


++++++++++++++++++++++++++

Der Iran und Ägypten bilden eine gemeinsame Front gegen die Vereinigten Staaten und seine Verbündeten bei der UN- Versammlung zum Atomwaffensperrvertrag

Der Iran und Ägypten haben eine gemeinsame Linie beim Kampf gegen die Vereinigten Staaten und seine Verbündeten, wenn es hinsichtlich Israel bei den kommenden UN- Versammlungen um den Atomwaffensperrvertrag geht.

Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad hat ein Visum beantragt, um in die Vereinigten Staaten einzureisen
und der Versammlung beizuwohnen, die am Montag in New York beginnt, aber es ist noch nicht klar, ob das State Department seinen
Antrag genehmigen wird. Der iranische Führer hofft, die Front gegen Israel anführen zu können bei dem Versuch, Israel zur Unterzeichnung des Atomwaffensperrvertrages zu zwingen und dadurch zuzugeben, Kernwaffen zu besitzen, was der jüdische Staat in der Vergangenheit weder
bestätigt noch bestritten hat. Weithin geht man jedoch von dieser Tatsache aus.


Israel wird an der Konferenz nicht teilnehmen, auch nicht Indien oder Pakistan, die ebenso den Vertrag nicht unterzeichnet
haben.


Wenn Ahmadinejad das Visum genehmigt wird, dann wird er der amerikanischen Außenministerin Hillary Clinton gegenüberstehen, die die amerikanische Delegation auf der Konferenz zum Atomwaffensperrvertrag anführt.

Der Vertrag, zuerst abgeschlossen im Jahre 1970, fordert diejenigen auf, die Atomwaffen besitzen, auf deren Einsatz sowie auf die weitere Aufrüstung mit Atomwaffen zu verzichten. Alle fünf Jahre versammeln sich die 189 Unterzeichner, um die gegenwärtige Einhaltung festzustellen, sowie die beabsichtigten weltweiten Fortschritte zu reflektieren.

2005 wurde kein Ergebnis erzielt wegen der andauernden Debatten zwischen dem Iran, den Vereinigten Staaten und Ägypten.

Der Vertrag ist an dem Versuch gescheitert, den Iran daran hindern, mit seinen Aktivitäten zur Herstellung von Kernwaffen fortzufahren,
trotz des gegenwärtigen Mandats vom UN-Sicherheitsrat, in dem die islamische Republik aufgefordert
wird, seine Uran-Anreicherung aufzuheben. Auch konnte nicht verhindert werden, dass Nordkorea eine Kernwaffe baut, oder dass ein
illegales, von Pakistan ausgehendes Versorgungsnetz für Ausrüstungen und Material zur Herstellung von Kernwaffen verhindert wurde, das
denjenigen Materialien zur Verfügung stellt, die den Preis dafür bezahlen können.


Die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats, einschließlich der Vereinigten Staaten, Russland, China, Frankreich und
Großbritannien sowie Deutschland sind bereits in New York und arbeiten an einer Resolution unter Einbeziehung von ganz neuen Sanktionen, die darauf ausgerichtet sind, den Iran auszubremsen, wenn er sich nicht davon abhalten lässt, mit seiner Entwicklung von Kernwaffen fortzufahren. Aber die Versammlung ist bezüglich dieses Problem alles andere als einig, weil Russland und China weiterhin vor der Möglichkeit
zurückschrecken, harte Wirtschaftssanktionen gegen die Islamischen Republik zu verhängen, um dadurch seine
Kernentwicklung zu stoppen, trotz der wachsenden Bedrohung aller Nationen der Welt, die immer deutlicher wird im Laufe der Zeit.

Russland hat viele Investitionen im Iran am Laufen, nicht zuletzt haben sie ein Kernkraftwerk errichtet; China unterhält zahlreiche Handelsverbindungen einschließlich mehrerer Projekte bei der Erdölverarbeitung.

In der kommenden Woche wechselt die rotierende Präsidentschaft des UN-Sicherheitsrats wieder einmal, und für die nächsten sechs Monate
wird Libanon der neue Anführer sein. Die libanesische Regierung enthält auch zahlreiche Vertreter von der Hizbullah- Terrororganisation,
die durch den Iran sowohl durch großzügige Finanzierung als auch durch die Lieferung von Waffen unterstützt wird.
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 16 Mai 2010, 13:18

MJMI- Gebetsbrief - Auszug

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SITUATION:

Yaalon: Ohne Jerusalem würde es auch kein Tel Aviv geben

Vizepremierminister Moshe Yaalon beruhigte die Jerusalemer Zuhörer
bei einer Veranstaltung zum Jerusalem- Tag dahingehend, dass die Hauptstadt nicht geteilt wird. Yaalon, der als einer der am meisten überzeugten Nationalisten in der Regierung von Binyamin
Netanyahu angesehen wird, sagte: "Ohne Jerusalem hätte es keine Rückkehr nach Zion gegeben. Genauso könnte man auch sagen: Ohne Jerusalem würde es kein Tel Aviv geben, und es würde
keinen Staat Israel geben."


"Lassen Sie mich klare Worte dazu sagen," sagte Yaalon
in einer Rede am Bnei Akiva Yeshivat HaKotel am Dienstagsabend. "Das ganze
Gerede über die Wiederaufspaltung Jerusalems
oder Internationalisierung dieser Stadt ist wie Staub im Wind und wie ein
flüchtiger Traum'" - ein Zitat aus Unetaneh Tokef, ein jüdisches
liturgisches Gedicht, das an den Hohen religiösen Feiertagen rezitiert wird.
Das Publikum antwortete mit leidenschaftlichem Beifall.


Netanyahu hatte die Verbundenheit des jüdischen Volkes zu seiner
Hauptstadt seit 3.000 Jahren in einer Rede zum Jerusalem- Tag an einer Jeschiwa (Talmudhochschule) in einem anderen Teil der Stadt betont, die Jeschiwat Merkaz HaRav, obwohl er dabei diejenigen
enttäuschte, die auf ein ausdrückliches und eindeutiges Versprechen gehofft hatten, dass die
Bautätigkeiten in Jerusalem nicht eingefroren werden. "Wir bauen die Stadt,"
sagte er, "wir werden fortsetzen, sie zu bauen, und wir werden fortsetzen, sie zu entwickeln."


Rabbi Baruch Vieder, der Leiter der Jeschiwat HaKotel, sprach von Jerusalem als
dem Herz der Nation Israels und sagte, dass die Steine der Westmauer (Kotel)
"Steine mit einem menschlichen Herzen sind." Die Westmauer, ergänzte
er, öffnet die Herzen der Juden, die diese Mauer besuchen, von der Fallschirmjägereinheit, die den Ort befreiten und voller Freude schrien, bis hin zu den Tausenden von Juden, die dorthin kommen an jedem Freitagabend, um zu singen: "G-tt, wir lieben dich."


Weitere Sprecher an der Jeschiwat HaKotel waren der Leiter der Jerucham Jeschiwa, Rabbi Eliyahu
Blumenzweig; Rabbi Yitzchak Levi von der Har Etzion Jeschiwa; und Ilan Moreno, der Sohn von Lt.- Oberst Emanuel Moreno, ein gefallener Held des Zweiten Libanon-Krieges.



+++++++++++++++++++++++++++++

Netanyahu an Merkaz HaRav Jerusalemer Tagesfeiern

Der Premierminister Binyamin Netanyahu nahm an den Feiern zum jährlichen Jerusalem- Tag in der Merkaz
HaRav Jeschiwa in Kiryat Moshe, in Jerusalem teil. In seiner Rede, die von Beifall begleitet war, wann auch immer er über Jerusalem sprach, betonte Netanyahu die Bedeutung von Jerusalem und die
ungebrochene Verbundenheit der Juden zur Stadt. Dabei zitierte er den betreffenden Vers aus Jesaja 62: "Um Zions willen will ich nicht schweigen, und um Jerusalems willen will ich nicht still sein, bis ihre
Gerechtigkeit hervorbricht wie Lichtglanz und ihr Heil wie eine lodernde Fackel.".


Dem Leiter der Jeschiwa, Rabbi Yaakov Shapira, der ihn dazu aufrief, im Hinblick auf den Druck durch
andere Nationen stark und standhaft zu sein, und der gleichzeitig die
Unterstützung und Stärkung von Seiten der Jeschiwa betonte, antwortete der PREMIERMINISTER: "Sorgen sie sich nicht um mich. Ich bin stark, stark genug. Ich bin für Ihre Unterstützung und
Ihren Wunsch dankbar, mich zu stärken, aber es ist nicht notwendig. Wir kommen
aus denselben Wurzeln. Mein Großvater war ein enger Freund von Rabbi Kook, nach
dem die Jeschiwa benannt ist. Immerhin formt das, was uns in unserer
Vergangenheit geprägt hat, ja auch unsere Zukunft. Lassen Sie uns einander
stärken und gegenseitig unterstützen."


Der Premierminister fuhr fort: "Der Kampf um Jerusalem ist
ein Kampf um die Wahrheit. Unter uns ist jemand, der an diesem Abend mit mir
war und bat, mit mir hierher zu kommen, Professor Alan Dershowitz, der für
unsere Wahrheit und für unsere Art zu leben kämpft, und der selbst auch ein Jeschiwa-
Absolvent ist." Nach dem darauf folgenden Beifall fuhr der Premierminister fort:


"Es kann keine Gerechtigkeit ohne Wahrheit geben, und wenn es
eine Verdrehung der Gerechtigkeit im Zusammenhang mit unserer Stadt und unserer
Nation gibt, dann bedeutet es, dass die Wahrheit verdreht worden ist, denn die
Wahrheit ist, dass Jerusalem unsere Stadt ist, und dass wir bisher nie diesbezüglich einen Kompromiss eingegangen sind," sagte er, "nicht nach der Zerstörung des Ersten Heiligen Tempels, und auch
nicht nach der Zerstörung des Zweiten Tempels. Wir waren eine Mehrheit in der
Stadt bis zum 9. Jahrhundert, und wir kehrten 2000 Jahre später zurück und
bestätigten den Status der zerstörten Stadt wieder.


Es gibt keine andere Nation, die so tiefe Gefühle hat im Zusammenhang mit einer Stadt. Auf der
anderen Seite gibt es auch keine andere Nation, die solch weitreichende Freiheiten gegenüber der Anbetung anderer Religionen in dieser Stadt gewährt hat. Wir werden auch weiterhin Jerusalem als eine Stadt bauen,
die voller Leben ist.“


Das Publikum in der brechend vollen Halle, einschließlich Hunderte von Menschen auf der Straße vor
der Jeschiwa, die das Ereignis auf einem Großbildschirm verfolgten, brachen in Beifall aus und sangen Lieder.


Seit dem ersten Jahr nach Jerusalems Befreiung und Wiedervereinigung
vor 43 Jahren veranstaltet die Merkaz HaRav Jeschiwa die Hauptveranstaltung am Vorabend des Jerusalem- Tages. Der Oberrabbiner, sowie andere bedeutende Rabbis, der Bürgermeister, Minister, Abgeordnete
der Knesset sowie andere bekannte Persönlichkeiten nehmen an dieser
Abendveranstaltung teil. Am Ende der Reden und des gemeinsamen Singens stimmt
die komplette Jeschiwa ein in Gesang und beginnt mitten in der Nacht tanzend ihren Weg zur Westmauer.


Der Oberrabbiner von Haifa, Rav Bloßer Yashuv Cohen, beschrieb die
ersten Minuten an der Westmauer im Jahre 1967, als ein Jeep, der seinen
Vater, Nazir Hayerushalmi (den asketischen Rabbi) und Rabbi Tzvi Yehuda Kookzt zur Westmauer brachten, sowie Rabbi Goren, der das Shofarhorn dort zum ersten Mal blies. Der frühere Knessetabgeordnete Chanan
Porat, der Teil der Luftlandegruppe war und an der Befreiung Jerusalems
teilnahm, erzählte, wie religiöse und nicht religiöse Soldaten gleichermaßen das "Shma Jisrael"- Gebet (Höre
O Israel) an der Westmauer ausriefen.


Der Sprecher der Knesset, Der Knessetabgeordnete Ruby Rivlin, sprach
zu Beginn der Veranstaltung und sagte: "Im Laufe der vergangenen Jahre hat Jerusalem viele Unterstützer verloren. Es macht mich besorgt, dass der Jerusalem- Tag ein Festtag nur für jene Menschen geworden ist, die eine Kippa tragen. Heute haben wir den Zustand, dass einige Zionistische politische Parteien, die vor kurzem noch vom vereinigten Jerusalem sprachen, die Stadt nun als ein Problem und Hindernis für unsere andauernde Existenz hier ansehen. Dieselben Politiker, die Gesetze verabschiedeten, die Jerusalem wirksam schützen sollen, suchen jetzt nach Lücken in genau diesen Gesetzen, die es zulassen könnten, ihre Hand gegen Jerusalem zu
erheben.


"Heute weiß man nicht, wer auf der Seite von
Jerusalem steht, und wer gegen sie ist, wer ihre Baumeister sind und wer ihre Plünderer sind, wer ihr aufrichtig treu ist, und wer sie gerade benutzen möchte zu ihrem eigenen Ende.“


"Heute ist es klar, dass ein vereinigtes Jerusalem unter jüdischer Souveränität keine Selbstverständlichkeit mehr ist. Wir haben den Zustand erreicht, wo die Welt behauptet, dass wir die Stadt angeblich gestohlen
hätten, und die Welt fordert, dass wir 43 Jahre in der Geschichte zurückdrehen. Es ist klarer als jemals zuvor, dass Menschen, deren Loyalität wankelmütig ist, an den Punkt kommen festzustellen, dass die Existenz und Realität dieser Stadt begrenzt ist, G_tt bewahre. Der Zionismus ohne Zion, ohne Jerusalem, ist wie eine leere Schale. Unsere Fähigkeit, den Angriffen auf Jerusalem zu widerstehen, hängt sehr viel ab von unserer Entschlossenheit und Geduld, von unserer Fähigkeit, die Zeit abzuwarten, bis das Schwert, das über der
Stadt erhoben wird, entfernt ist."



+++++++++++++++++++++++++++++

Arabischer Knessetabgeordneter: Ersetzen von Israel durch ein Islamisches Kalifat

Israel sollte in ein Islamisches Kalifat eingefügt werden, und die Hamas und Hizbullah sollten als legitime
politische Kräfte respektiert werden, gemäß Verlautbarung des israelisch-arabischen
Knessetabgeordneten Masoud Ganaim in einem Interview mit dem Wochenblatt Kul
Al-Arab, das in Israel herausgegeben wird. Das Interview wurde vom
Nahostmedienforschungsinstitut (MEMRI) übersetzt.


Ganaim sagte, dass er gegen die jüdische Souveränität ist und stellte fest, dass seine Ra'am Ta'al Partei "gegen die Zionistische Bewegung und seine rassistischen Ideen eintritt." Wenn Israel in einem Islamischen Kalifat einverleibt wird, sagte er, würde den Juden gestattet, in dem Gebiet zu verbleiben.

Ganaim ist Mitglied des südlichen Ablegers dieser Islamischen Bewegung, die Teil der Moslem-
Bruderschaft ist.


Im Hinblick auf die Stadt Jerusalem, die Ganaim, als "besetzt" bezeichnet, verwies der Knessetabgeordnete darauf, dass Araber bereit sein müssten zu kämpfen. "Jerusalem und die Al-Aksa [Moschee] sind beide in Gefahr," erklärte er. Er unterstützte die Verlautbarungen extremistischer moslemischer
Führer, dass Israel den Fortbestand der Al-Aksa Moschee bedroht und plant, den Tempel
wieder aufzubauen.


Auf die Frage, ob denn dieser Kampf um Al-Aksa friedlich sein sollte, sagte der Knessetabgeordnete, dass Moslems "keine Mittel auslassen dürfen."


Ganaim brachte seine Unterstützung für die Hamas und Hizbullah zum Ausdruck, die beide bestrebt sind, Israel
zu zerstören. "Die Achse Iran-Syrien-Hizbullah steht hinter der Politik des Widerstands und des Nicht-Aufgebens, deshalb stehe ich natürlich hinter dieser Achse," sagte er auf die Frage, welche
Seite er in einem Kampf zwischen dem Iran und einer Handvoll arabischer Staaten
unterstützen würde.


Hizbullah ist "ein Modell für eine politische Partei, die einen speziellen Platz beim religiösen Dialog innehat," fuhr er fort.

Die Welt, Israel eingeschlossen, sollte die Hamas akzeptieren, sagte Ganaim. Hamas kam durch
demokratische Wahlen an die Macht, und „Israel sollte den Willen des palästinensischen Volkes respektieren,"
erklärte er.


Dem Interview von Ganaim folgte ein Streit, bei dem sechs weitere Knessetmitgliedern von
israelisch-arabischen Parteien beteiligt waren. Die Knessetmitglieder Ahmed Tibi, Mohammed Barakei, Taleb a-Sana, Haneen Zoabi, Jamal Zahalka und Afo Agbaria hatten Libyen besucht. Im Anschluss
an diese Reise brachten Mitglieder der Regierungskoalition den Vorschlag ein, dass die Knesset diesen sechs Abgeordneten ihre parlamentarischen Immunität entziehen sollte.



++++++++++++++++++++++++++


Fatah- Führer rufen auf zum kompletten Boykott Israels

Ein Mitglied der regierenden Fatah- Partei, die durch Abbas angeführt wird, fordert die Palästinensische Autonomiebehörde auf, den Boykott von Produkten aus Yesha (Judäa und
Samaria) auf ganz Israel auszuweiten.


Auf einer kürzlich stattgefundenen Konferenz in El Bireh nahe Ramallah, sagte Mahmoud al Aylool, dass
ein kompletter Boykott aller israelischen Produkte ein "legitimer Widerstand" ist, und dass
er wirksam ist, weil der PA-Absatzmarkt für Israel der zweitgrößte Absatzmarkt außerhalb der
Vereinigten Staaten ist. "Der Kampf ist nicht politisch, sondern eher interkulturell, und er ist eng verbunden mit unserem täglichen Leben," erklärte er. Jordanische Gewerkschaftsvertreter verlangen
ebenfalls nach einem Gesamtboykott Israels.


Aylool forderte Studenten auf, die Aktivitäten in ihren Häusern
und Schulen zu überwachen, um israelische Produkte fernzuhalten. Die Konferenz
wurde organisiert, um das Bewusstsein in der PA-Gemeinschaft für einen Boykott
von jüdischen Produkten aus Judäa und Samaria zu erwecken, aber Aylool weitete
dieses Ziel mit seinen Worten noch aus auf ganz Israel.


Frühere Vereinbarungen zwischen der PA und Israel sichern offene
Märkte, und verbieten ausdrücklich Boykotts. Der PA-Premierminister Salam Fayyad
hat die Bewegung an den Punkt gebracht, ein Embargo auf Güter und Waren aus Judäa und Samaria zu verhängen. Vor mehreren Wochen wohnte er der öffentlichen Verbrennung von jüdischen
Produkten im Wert von tausenden von Dollars bei, die beschlagnahmt wurden, und PA- Sicherheitskräfte haben mehrere Araber verhaftet, weil sie jüdische Waren gekauft hatten.


Der PAPA wird wahrscheinlich nicht offiziell einen kompletten Boykott aller israelischen Produkte ausrufen,
weil dies von der amerikanischen Regierung nicht akzeptiert würde, aber sie könnten trotzdem de-Facto die Ausführung dieser Maßnahme umsetzen. Es ist jedoch auf lange Sicht gesehen eine unbrauchbare
Methode, weil Aktivisten von Pro-Israel in diesem Zusammenhang angemerkt haben, dass, wenn
die internationale Kampagne, Israel zu boykottieren, voll umgesetzt würde, dann würde dies auch den Verzicht
auf lebensrettende Arzneimittel, sowie Mobiltelefone, Computer und Fernmeldeausrüstung einschließen, die häufig in israelischen Fabriken hergestellt werden.


Die De-Facto- Hamas-Regierung, die täglich Sendungen der humanitären Hilfe von Israel erhält, hat
in keiner Weise einen Boykott auf jüdische Produkte aus Judäa und Samaria oder
aus dem Rest Israels verlangt.
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am Sa 05 Jun 2010, 08:57

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SITUATION:

Netanyahu: Das war nicht die Fernsehserie „Love Boat“

Der Premierminister Binyamin Netanyahu richtete sich am Donnerstag um 18:00 Uhr mit einer Fernsehansprache an das israelische Volk bezüglich des Versuchs durch eine Flottille von Terror-Sympathisanten, die Blockade des Hamas-kontrollierten Gazastreifens zu brechen.

"Das war nicht die Fernsehserie Love Boat," sagte er. "Das war vielmehr ein Boot voller Hass. Es war eine Flottille, die den
Terror unterstützte"


"Der Staat Israels steht einer internationalen Kampagne der Heuchelei gegenüber," sagte Netanyahu.
"Das ist nicht das erste Mal. Vor zwei Jahren wurden wir aktiv gegen die Raketen, die Hamas gegen Israel abschießt.
Die Hamas schoss auf Zivilisten und verbarg sich hinter Zivilisten. Die IDF wurde aktiv gegen die Hamas, und sie versuchten dabei zu vermeiden, dass unschuldige Bürger zu Schaden kommen. Trotzdem klagten die Vereinten Nationen
Israel an, Kriegsverbrechen begangen zu haben, und mit Bedauern muss ich sagen, dass dies jetzt auch geschieht."


"Die Hamas ist weiter dabei, sich zu bewaffnen, und der Iran ist weiter dabei, Waffen nach Gaza zu schmuggeln. Die frühere [israelische]
Regierung verhängte eine militärische Blockade über Gaza, um den Waffenschmuggel
an die Hamas zu verhindern. Der Zweck der Flottille bestand einzig darin, die Seeblockade von Gaza zu brechen. Wenn
die Blockade gebrochen worden wäre, dann würden dieser Flottille Hunderte von Schiffen folgen. Die Menge an Waffen, die mit einem Boot transportiert werden können, ist viel größer als das, was durch die Schmuggel-Tunnel gebracht wird. Eine schier unbegrenzte Menge an Waffen kann auf diesem Wege geliefert werden. Es ist unser Recht und unsere Aufgabe, jedes Schiff zu kontrollieren,
das versucht, Gaza zu erreichen, die Waffen zu entfernen und den Rest der Ladung einreisen zu lassen."


„Wenn sich Gaza in einen iranischen Hafen verwandelt“, sagte Netanyahu, „dann sind neben Israel auch andere Länder bedroht“.

„Die Marineeinheiten wurden mit Messern und Schlagstöcken angegriffen und von Deck gestoßen“, sagte er. "Ihre
Waffen wurden gestohlen, und sie wurden beschossen. Es gab dort auch den Versuch, IDF- Soldaten zu lynchen. Das
sind keine Friedensaktivisten. Es sind gewaltsame Terroraktivisten."


++++++++++++++++++++++++++++++

Bericht: 3 Soldaten wurden bei der Einnahme im Schiff gekidnappt

Eine interne IDF-Auswertung der Übernahme des für Gaza bestimmten Schiffs Mavi Marmara offenbarte, dass drei Soldaten im Zuge der Aktion an Bord kurzzeitig gekidnappt wurden. Die drei wurden geschlagen, als sie das Schiff betraten, und als sie verwundet waren, wurden sie in einen Raum im Inneren des Schiffes verschleppt und dort festgehalten.

Nach kurzer Zeit begannen Dutzende ihrer Kameraden, das Schiff zu durchsuchen. Als die Passagiere erkannten, dass die Soldaten erfolgreich die Kontrolle der Marmara übernommen hatten, ließen sie, wie berichtet wird, die drei Gefangenen frei.

Die gefangenen Soldaten hatten sich von ihrer anfänglichen Verwirrung während ihrer Zeit unter Deck erholt,
und konnten sich schnell wieder ihrer Einheit anschließen.


Die IDF Kommandanten reagierten auf den Bericht mit großer Sorge. Wenn ähnliche Schiffe weiterhin ihren Weg
Richtung Gaza nehmen, könnte eine Situation eintreten, bei der ein Soldat gefangen gehalten wird, um den Passagieren ein Druckmittel zum Handeln zu geben, sagten sie.


Die Nachrichtenagentur Reuters veröffentlichte einen Augenzeugenbericht, der die IDF- Version bestätigt. Andre Abu Khalil, ein
libanesischer Kameramann für das panarabische Nachrichtennetzwerk Al-Jazeera, war an Bord der Mavi Marmara, als sie von IDF- Soldaten eingenommen wurde. Er sagte gegenüber Reuters, dass vier Soldaten, die als erstes an Bord waren, verletzt wurden und unter Deck verschleppt wurden.


Eine zweite Welle von Truppen versuchte dann, an Bord zu gelangen, sagte er. "Zwanzig türkische Männer
bildeten ein menschliches Schild, um die israelischen Soldaten davon abzuhalten, das Schiff zu erklimmen. Sie hatten Steinschleudern, Wasserschläuche und Schlagstöcke," sagte er rückblickend. Nach einem kurzen toten Punkt eröffneten die Israelis das
Feuer, sagte er.


Die IDF- Truppen sagen, dass sie das Feuer erst eröffneten, als sei bei der Schiffseinnahme angegriffen wurden.


Ein zweiter Insasse des Schiffes, der mit Reuters sprach, gab zu, dass Passagiere auf dem Schiff die Waffen von
Soldaten ergriffen hatten, bevor das Feuer eröffnet wurde. Er bestritt jedoch,
dass die Passagiere dann versucht hätten, die Pistolen gegen die Soldaten zu richten.


++++++++++++++++++++++++++++


Anerkannter Hamas- Führer war unter den „Aktivisten“ der Flottille

Ein anerkannter Terrorführer war am Montag unter den Gaza- Flottille-Extremisten an Bord der Mavi Marmara mit einem
holländischen Pass.


Amin Abu Rashed, 43 Jahre, war unter den Kämpfern, die auf dem türkischen Schiff nach dem hinterhältigen Angriff auf israelische Marinekommandoeinheiten verhaftet wurden. Der Araber aus der Palästinensischen Autonomiebehörde besitzt einen holländischen Pass und agiert aus Rotterdam als Führer des Hamas- Terroristennetzwerkes in den Niederlanden. Er hat sich gegenüber holländischen Medien und anderen als ein "Menschenrechtsaktivist“ dargestellt.

Gemäß einem am Dienstag veröffentlichten Bericht über das weltweite Netzwerk der Moslembruderschaft war Abu Rashed - auch bekannt als Amin Abu Ibrahim - "einer der Hauptorganisatoren der Gaza- Flottille."

Die aus sechs Schiffen bestehende Flottille, größtenteils finanziert durch die Türkei, weigerte sich den Kurs zu ändern, trotz
wiederholter Aufforderung durch die Israelis und der Bitte, den Hafen von Ashdod anzulaufen. Vielmehr verletzten
sie bewusst das Embargo über den von Hamas- Terroristen regierten Gazastreifen. Israel versicherte, in Ashdod die Ladung der Schiffe zu
löschen, sie auf Schmuggelware hin zu untersuchen und dann die kompletten humanitären Hilfsgüter auf dem Landwege nach
Gaza zu liefern - aber die Schiffe weigerten sich zu kooperieren. Stattdessen proklamierten sie, „Gaza zu erreichen oder Märtyrer zu werden."


Der moslemische Bericht ergänzt, dass Rashed und dem 29-jährigern holländischen Anthropologen Anne de Jong ein beschleunigtes Abschiebungsverfahren angeboten wurde, aber sie lehnten es ab, weil sie [wie sie sagten] „ihre Mission vollenden wollen." Beide weigerten
sich, die staatlichen Ausweisungspapiere zu unterzeichnen, was ihnen erlaubt hätte, freigelassen zu werden.


Der Name von Abu Rashed tauchte bereits zuvor in einem Dokument der Strafverfolgungsbehörden der USA auf im Zuge von Ermittlungen gegen die in Texas agierende Holy Land Foundation, eine Wohltätigkeitsorganisation, die Geld für die Hamas organisiert.

Die weltweit organisierten Jihad- Kämpfer waren auch noch auf andere Weise an diesem Ereignis auf See beteiligt. Etwa 40 von denjenigen, die auf der Mavi Marmara verhaftet worden sind, konnten sich nicht ausweisen, und man fand heraus, dass sie viele Tausende von Dollars
in ihren Taschen mit sich führten – immer den gleichen Betrag für jeden einzelnen. Israelische Beamte sagten, dass
es sich offensichtlich um Söldner handeln muss, die vielleicht in Verbindung stehen mit dem Terrornetzwerk Al Qaeda,
und die ihren Sold erst kurz vor der Übernahme des Schiffes erhalten hatten.


IDF- Videobeweise zeigen, wie sich die Gruppe aufspaltet und unter den Rest der Passagiere unter Deck mischt, um
Vorbereitungen für einen Hinterhalt gegen die israelischen Marinekommandoeinheiten zu treffen.


In dem GMB- Bericht heißt es: "Frühere Berichte haben die bedeutsame Teilnahme der weltweiten Moslem- Bruderschaft
in der Gaza- Flottille, des moslemischen Bruderschaft beschrieben. Der mit Moslembruderschaft-Hintergrund berichtende Journalist von Al Jazeera, der von dem türkischen Schiff berichtet, das in die Konfrontation direkt involviert war, teilt mit, dass es die Absicht der Globalen Moslem- Bruderschaft ist, eine weitere Flottille nach Gaza zu senden."


+++++++++++++++++++++++++++++++++

Palästinenser kommt zum Glauben an Jeschua

Nicht alle Palästinenser hassen Israel. Tatsächlich hat eine überraschende Zahl entweder überhaupt kein Problem mit Israel oder liebt sogar den jüdischen Staat.

Einige dieser tapferen Palästinenser stehen ganz offen dazu, die Anklagen ihrer Brüder zurückzuweisen, dass Israel ein repressiver Staat ist,
der ihr Land gestohlen hat. Ein arabischer Unterstützer Israels, Elias Issa, beging den 62. Unabhängigkeitstag der Nation dadurch, dass er die Palästinensische Zionistische Organisation (
Palestinian Zionist Organization- PZO) gründete.

Wie andere vor ihm hat Issa seine Sicht über Israel dramatisch geändert, als er zum Glauben an Jeschua kam. "Vor ein paar Jahren lernte ich Jeschua kennen, und Er veränderte mein Leben grundlegend," sagte Issa.
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Re: MJMI Weekly Prayer Letter - Auszug

Beitrag von Reinhard am So 20 Jun 2010, 13:58

ISRAELS GEGENWÄRTIGE SITUATION:

Funktionäre der PA sagen: "Die Schiffe nach Gaza" haben die Hamas gestärkt

Vom ersten Moment an nach der Einnahme des Schiffes Marmara hat Israel versucht, der Welt deutlich zu machen, dass
diejenigen, welche die "Gaza-Flottille“ vor zwei Wochen organisierten, um die israelische Blockade zu durchbrechen,
gänzlich andere Motive hatten, als humanitäre Hilfe zu bringen. Inzwischen kommen die Tatsachen immer mehr ans Licht, dass Israels Behauptung, dass diese Islamisten das Hauptziel verfolgen, Israel zu delegitimieren und gleichzeitig die Hamas zu
stärken gerechtfertigt ist.

In dieser Woche gab ein namentlich nicht genannter Funktionär der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) zu, dass die Flottille die Hamas
gestärkt hat. Er sagte: "Das kam wie ein Geschenk vom Himmel für die Hamas." Im Hinblick auf die israelische Blockade stellte der Funktionär
fest: "Wir wollen natürlich, dass die Blockade über den Gaza- Streifen aufgehoben wird. Aber gleichzeitig müssen wir uns davor hüten, der Hamas zu gestatten, die Früchte zu ernten."

Die führende Partei innerhalb der PA, die Fatah, ist empört über den Besuch des Generalsekretärs der Arabischen Liga, Amr Moussa, in
dieser Woche in Gaza, weil er, wie sie sagen, die Hamas legitimiert. "Wir müssen die Welt und die internationale
Gemeinschaft daran erinnern, dass die Hamas die Kontrolle über den Gaza- Streifen durch einen blutigen und gewaltsamen Staatsstreich errungen hat“, sagte ein weiterer Fatah-Funktionär.


Inzwischen hat die Regierung Netanyahu zwei wesentliche Entscheidungen als Folge des Flottille-Ereignisses getroffen. Erstens,
unter dem Druck der USA ist Israel bereit, ein durch Israel geleitetes Komitee zu bilden, um das Ereignis zu untersuchen. Das Komitee wird zwei ausländische Beobachter haben, William David Trimble aus Nordirland und Ken Watkin aus Kanada. Gemäß Debka-File ist dies das erste Mal, dass Ausländer einen Sitz in einem solchen Komitee haben, um Israels militärische Aktivitäten zu untersuchen.

Zweitens, als Folge von Gesprächen mit dem Gesandten des Nahost- Quartetts, Tony Blair, hat sich die Regierung dazu entschieden, die Blockade über Gaza zu lockern. Das Ziel bleibt weiterhin, die Hamas davon abzuhalten, wieder aufzurüsten, aber es sollen jetzt
mehr Güter und Waren für den Gaza-Streifen zugelassen werden. Das Ziel ist es, der EU und der Fatah wieder die Kontrolle über die Grenzen zu übertragen und die Waren durch Einrichtungen der Vereinten Nationen nach Gaza zu leiten, um zu vermeiden, dass die Hamas
gefördert wird. Es gibt Gespräche darüber, die Wasserwege über das Meer unter internationale Kontrolle zu stellen,
um sicherzustellen, dass keine verbotenen Materialien auf dem Seeweg eingeführt werden.

Zur Abwechslung haben die Medien in vielen europäischen Nationen tatsächlich auch mal den Islamistischen und gewaltsamen Charakter von denjenigen offengelegt, die den Angriff auf die israelischen Soldaten an Bord der „Mavi Marmara“ ausführten.
Der Kapitän und die Mitarbeiter des Schiffes haben ebenfalls zugegeben, dass die Vorbereitungen des Angriffs bereits viele Stunden zuvor begannen, bevor die Israelis eintrafen. Aber die europäischen Friedensaktivisten, die an Bord waren, werden trotzdem nicht müde, über die „grundlose israelische Gewalt“ und die „kaltblütigen Morde“ zu sprechen. Und etliche Medien geben ihnen auch weiterhin eine Plattform, um die, bewusst oder unbewusst, betrügerische Version der Ereignisse zu verbreiten.

Es kann sein, dass sich einige Friedensaktivisten blenden ließen in dem Glauben, dass sie tatsächlich an einer ausschließlich
humanitären Mission teilnahmen, aber wenn dies wirklich so wäre, dann sollten sie jetzt ihren Fehler zugeben und versuchen, ihn zu korrigieren. Wenn sie, trotz der Beweise, versuchen, bei ihrer Version der Geschichte zu bleiben, dann
lassen sie damit ihre ganze Glaubwürdigkeit fallen und verstärken gleichzeitig die Behauptung, dass eine antiisraelische Ideologie für sie
wichtiger ist, als humanitäre Werte.

Es ist der internationale Druck, der die Netanyahu Regierung dazu brachte, ausländische Beobachter im Untersuchungskomitee
zuzulassen und die Blockade zu lockern. Je nachdem, wie das Lockern der Blockade konkret aussehen wird, kann sich diese Entscheidung noch als gefährlich erweisen. Wenn man Ausländern gestattet zu überprüfen, wie Israel seine Souveränität schützt, wird die
Souveränität selbst hinterfragt. Israel hat die wichtigsten Verträge des internationalen Rechts
unterzeichnet, und Israel hat auch sein eigenes Rechtssystem, das Israels Verpflichtung gegenüber diesen Verträgen
festschreibt - genau wie bei allen anderen zivilisierten Nationen der Welt. Wenn die Welt nun internationale Untersuchungen oder
ausländische Beobachter fordert, um an den internen israelischen Untersuchungsmechanismen teilzunehmen, sagt die internationale Gemeinschaft damit im Grunde, dass Israel nicht vertraut werden kann - sie brauchen einen
Mentor bzw. einen Kontrolleur. Durch das Zulassen dieser Kontrolle hat Netanyahu einen gefährlichen Präzedenzfall geschaffen.


Hinsichtlich der Lockerung der Blockade gibt es äußerste Unruhe beim israelischen Geheimdienst,
dass dies Israels Sicherheit gefährden könnte. Sie weisen hin auf die andauernden Bemühungen der Hamas, Waffen zu schmuggeln, und auf Irans Hilfe dabei, sowie auf frühere Erfahrung mit dem Überlassen von Israels Sicherheit in die Hände von internationalen Kräften. Die
Präsenz der UNIFIL im Südlichen Libanon hat die Hizb'Allah nicht davon abgehalten, wieder aufzurüsten.

++++++++++++++++++++++++++++

Die Vereinten Nationen zeigen einen antiisraelischen Flottille-Film, Israel verweigert eine Reaktion darauf

Die Vereinigung der Korrespondenten- Vereinigung der Vereinten Nationen zeigte kürzlich einen Film für ausländische Journalisten,
indem suggeriert wird, wie Israel angeblich unschuldige Aktivisten angreift. Einer israelische Bitte, einen zweiten Film zu zeigen, der die Ereignisse des ersten Filmes in ein genaueres Licht stellen würde, wurde ursprünglich stattgegeben, dann wurde die Bitte aber in
letzter Minute abgelehnt.

Die Filmvorführung wurde vom Präsidenten der Korrespondenten-Vereinigung, Giampaolo Pioli organisiert, der die Korrespondenten mit den Worten einlud, einen "israelischen Angriff auf Menschenrechtsaktivisten zu sehen."

Der gezeigte Film wurde von einem der Passagiere auf einem für Gaza bestimmten Flottille-Schiff gedreht, die es zum Ziel hatte, Israels Marineblockade über das von der Hamas kontrollierte Gebiet zu brechen. Israelische Kommandoeinheiten brachten die Boote auf, nachdem diese es auf mehrfache friedliche Anfrage hin ablehnten, den Kurs zu ändern und in Ashdod einzulaufen. Auf einem Schiff, der Mavi Marmara, wurden Soldaten von türkischen Aktivisten gewaltsam angegriffen unter Verwendung von Messern und stumpfen
Schlagstöcken, was zu einem Konflikt führte, in dem neun Passagiere getötet und mehrere Passagiere und Soldaten verwundet
wurden.

Den gesamten Film hindurch werden israelische Truppen gezeigt, die sich vorbereiten, das Schiff einzunehmen, woraufhin dann Szenen eingeblendet werden, in denen Passagiere die Verwundeten versorgen.

Mirit Cohen, Sprecherin für Israels Delegation bei den Vereinten Nationen, bat darum, dem Ereignis beizuwohnen und auch
einen durch die Einheiten der IDF vorbereiten Film zu zeigen. Die IDF hat einen Film veröffentlicht, in dem Mitglieder
der Pro-Terroristischen Türkischen Gruppe IHH auf der Mavi Marmara gezeigt werden, wie sie Soldaten angreifen mit Metallstangen,
und wie sie einen Soldaten über Bord werfen; ein zweiter Film zeigt den leitenden Chief des Schiffes, der bezeugt, dass der gewaltsame
Angriff auf Soldaten bereits vorher geplant wurde.

Die Gruppe der Vereinten Nationen akzeptierte ursprünglich die Bitte von Cohen und war bereit, den israelischen Film vorzuführen. Jedoch nur zwei Stunden, bevor das Ereignis beginnen sollte, informierte der Präsident der UN- Korrespondentenvereinigung
Frau Cohen darüber, dass er den israelischen Film hatte absetzen lassen. Er erklärte sich bereit, Israels Seite der
Geschichte zu gegebener Zeit ein anderes Mal zu zeigen.

Israel gab am Donnerstag eine Beschwerde gegenüber den Auslandskorrespondenten heraus. "Die Tatsache, dass Möglichkeiten der
Vereinten Nationen zur Verbreitung eines einseitigen, von den Aktivisten gedrehten Videofilms missbraucht
werden, indem man gleichzeitig einen der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen aktiv an der Möglichkeit hindert, zur gleichen Zeit zu antworten und Stellung zu nehmen, ist extrem unmoralisch," schrieb Cohen.

Die Entscheidung, die Ausstrahlung des israelischen Videos mit einer Benachrichtigung von zwei Stunden zu annullieren, "lässt ernste Zweifel bezüglich der Gründe aufkommen, die hinter dieser Entscheidung stehen," ergänzte sie. Cohen forderte eine
offizielle Entschuldigung für das Ereignis.
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